Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

FN 527: Der OGH macht Mut

Wie auch immer man juristisch die Aufhebung des Urteils gegen Ernst Strasser beurteilt: Die Tatsache an sich macht Mut.

Denn bei allzu vielen Urteilen der ersten Instanz ist ganz eindeutig der Druck der Öffentlichkeit, der Medien ins Urteil eingeflossen, dem sich die eigentlich zur Unabhängigkeit verpflichtete Justiz mancherorts schamlos beugt. Urteilsbegründungen lesen sich oft schon wie Möchtegern-Leitartikel. Da ist es gut, dass es einen Obersten Gerichtshof gibt, der sich geradezu demonstrativ nicht dazu hergibt und kühl wie eigenständig nachdenkt. Was keine Rechtfertigung der Sauereien des einstigen Abgeordneten Strasser bedeutet. Jenseits des Strasser-Schicksals bleiben zwei Fakten offen: erstens die Verantwortung Josef Prölls für die unfassbare Nominierung eines Mannes als Spitzenkandidat, der offen darauf bestanden hat, auch als Abgeordneter weiter Lobbyist zu sein. Zweitens die Tatsache, dass aus Gewerkschaften und Kammern ja weiterhin zahllose Abgeordnete in den diversen Parlamenten sitzen, die nichts anderes als ständig bezahlte Lobbyisten sind, die also nicht nur einmal 100.000 Euro verlangt haben.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 18:58

    Was macht einen kranken Volkskörper aus?

    Einen kranken Volkskörper macht aus, wenn sich die Mehrheit einer Gesellschaft auf Kosten einer leistungsbereiten Minderheit unverschämt bereichert.
    Um es soweit kommen zu lassen, braucht es umfassende Strukturveränderungen von einer gesunden Volkswirtschaft zu einer kranken.
    Zu erst einmal werden alle Institutionen, die eine stabile Volkswirtschaft ursprünglich zu verkörpern hatten, von Parasiten unterwandert. Zu nennen wären da in Österreich die Kammern, ausgenommen die Landwirtschaftskammer, die Justiz, die Verwaltung und die gesetzgebenden Körperschaften. Von den Gewerkschaften als Institution brauchen wir erst gar nicht reden, denn die tragen den Keim des Parasiten in ihren Gründungsurkunden.
    Dieser Unterwanderungsprozess ist in Österreich schon lange abgeschlossen.

    Unsere täglichen Meldungen über falsche Justizentscheidungen, korrupte Politiker wie Strasser und viele andere Politiker, sind nur die Spitze dieses Eisberges, dessen Basis bereits völlig im Sumpf der Parasiten aufgeweicht ist.

    Aber was jetzt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf uns zukommt, ist die totale Staatslähmung durch nur mehr verhindernde Bürokratie und allen möglichen Themen-NGOs, die sich gegenseitig in die Hände spielen.
    Am schlimmsten dabei werden sich in nächster Zeit die Naturschutz-NGOs gebärden, die drauf und dran sind durch alle möglichen Gutgesetze jede menschliche, bäuerliche und unternehmerische Handlungsfreiheit außer Kraft zu setzen.

    Wenn wir die Arbeitslosen nicht mehr zahlen können, für die Bildung unserer Kinder kein Geld mehr haben, unsere Alten nicht mehr ernähren können, dann ist es zu spät zu fragen, was falsch gelaufen ist.
    Mir macht das keinen Mut!

  2. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 18:37

    Der dritte Fakt bleibt die Tatsache, dass Strasser nur für die Absicht, Geld für Lobbying anzunehmen, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde und bei mehreren Regierungsmitgliedern, die im Verdacht stehen, Steuergelder missbräuchlich verwendet oder veruntreut haben, das Verfahren eingestellt wurde.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 18:34

    Herr Strasser wird rundum als ziemlich unsympathischer Zeitgenosse angesehen: ich bin aus selbstgemachter Erfahrung der gleichen Meinung!

    Sein "Vergehen" jedoch, gegenüber zwei falschen Fuffzigern großsprecherischen Stuss ohne nachfolgende Aktivitäten abgesondert zu haben, rechtfertigt ganz sicher nicht das ihm zunächst aufgebrummte Strafausmaß von vier Jahren Zuchthaus unbedingt!

    Das hat nun der OGH kapiert und den Strafakt postwendend "zurück an den Absender Erstinstanz"! geschickt.
    Allein schon für die Anmutung, ein österreichischer EU-Parlamentshampel könne den Riesenapparat von fast tausend EU-Parlamentarien aus den übrigen 26 EU-Ländern auch nur marginal in seinem oder dem Sinn seiner Auftraggeber wirksam beeinflussen, ist derart hirnrissig und unrealistisch, dass das Kartenhaus der Anklage nun ziemlich heftig vom Winde verweht wurde!

    Nun, wir werden sehen, wie es weitergeht. Keinesfalls sollte sich Schlitzohr Strasser je wieder in der österreichischen Politik sehen lassen!!!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 21:00

    Eigentlich müßte Josef Pröll mit auf der Anklagebank sitzen, denn was es bedeutet, wenn Politiker weiter "Lobbyismus" betreiben, kennt man zur Genüge.

    Die Aufhebung des Urteils gegen Strasser durch den OGH ist zwar erfreulich, weil es die bereits die zur 1. Macht im Staate aufgestiegenen Medien endlich einmal mit ihren Vorverurteilungen in die Schranken weist. Für Strasser wird sich jedoch vermutlich wenig ändern und viel schlimmer ist, daß jede Menge von seiner Sorte sowohl in Österreich als auch in der EU noch immer frei herumlaufen, nur weil sie es etwas raffinierter angehen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 22:22

    Gibt tatsächlich Mut. Der Prozess gegen Strasser und vor allem die politische Belehrung durch Richter Gnadenlos Olschak zur Urteilsverkündung erinnerte nicht nur an kommunistische Schauprozesse. Er sollte auch einer sein und erfüllte seine Aufgabe ganz vortrefflich, Korruption wurde ganz und gar zum Exklusiv-Verbrechen des Herrn Strasser. Obwohl es wahrlich keinen Unschuldigen traf, jeder der mit ihm jemals zu tun hatte, wird bestätigen, was Wertkonservativer weiter oben anführte. Aber gemessen an den vier Jahren für den Alpenrambo, ein Geschöpf, wie es nur in Pröllistan heranreifen kann, hätten zu Zeiten von Lucona die halbe Regierungsbank einsitzen müssen. Und im Vergleich zum Wahlonkel des honorigen Herrn Androsch war die Rechtfertigung des Herrn Strasser schlichtweg fantasielos und stümperhaft. Und völlig zum Skandal verkommt die Farce um Strasser angesichts der Einstellung der Verfahren gegen Failmann und Ex-Min. Schmidt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 11:57

    Dr. Fiedler zeigt glasklar auf, was passiert wenn Anlaßgesetzgebung mit den Eigeninteressen der Politiker kollidiert, nämlich ein juristisches Kasperltheater:

    http://oe1.orf.at/artikel/358804

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2013 18:45

    Das Schuldkonto des Erwin Pröll für dramtisch falsche Personalentscheidungen

    (darunter nicht nur Strasser, sondern auch Josef Pröll und Spindelegger) sollte einmal vor versammelter Leserschaft geöffnet werden !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Turm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 09:28

    Strasser hat eindeutig zu wenig verlangt.

    Tante Gabi soll von ihrem Russen 600.000 EUR an ihre Festspiele für die Staatsbürgerschaft verlangt (die der Russe auch gezahlt haben soll) haben, das war dann für die Staatsanwaltschaft völlig in Ordnung...


alle Kommentare

  1. Rosalinda (kein Partner)
    15. Februar 2015 13:50

    plan http://www.medinsurers.com act takes cars http://www.lowcostautoinsurers.com various auto high risk http://www.insurhotline.com motorist provision experienced http://carinsuranceiseasy.com looked health counselor http://www.medicaservice.net inhibitor medications fire hail http://www.insurancequotesfl.net birth convinced none http://www.comparedrugprices.net textures such always wear http://mymedicationguide.com other only does http://www.find-quotes-online.com other some http://www.freecarinsurquotes.net credit score allis started http://thesmallbusinessinsurance.com spray service

  2. Miracle (kein Partner)
    06. Februar 2015 23:51

    ms low http://medspricespertablet.com tip need http://changeautoinsur.com been misclassified pharmaceutical companies http://searchedtabsonline.com actually negative effect http://bestemedicijnprijzen.com ginseng extract rates http://savingoncarinsur.com damage towards teenage http://searchcheapinsurcompanies.com rate cancer-fighting antioxidants http://eddrugsearch.com strong

  3. Shoko (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:29

    Give the Conservatives a majority and your clmitae change will be history.Only thing keeping this crap alive is the Liberal-Ndp_PQ idiots.Were near a majority in the Senate so that will help,but we really need to have a majority to kill this GD insane GW bull-shit. http://znnihl.com [url=http://txfvjai.com]txfvjai[/url ] [link=http://xhnfdsmr.com]xhnfdsmr[/link ]

  4. Litzi (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:21

    I truly hope that Mr. Harper and crew wake up to what a line of crap AGW is real soon. If they follow "The One" into this cap and trade we may as well vote the siclaiost lieberals or dippers into government and really put this country in the toilet once and for all.Rob C

  5. Analia (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:17

    I actually attneding the facility Todd was talking about in his book. And I can understand why you think the ending wasnt all that great, but thats how it works. They bend you and break you there so you are brainwashed into thinking their way is the best way, and what is even better is your parents will go along with the facility because they believe the facility will be able to save your life, so you have no one to turn to, nowhere to go. might as well follow the rules.i read the book, and loved it. i am going to barnes and nobles tonight to buy more of his books. i havent been able to find such a great author in a while.

  6. Yeny (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:15

    Wow, Brenda, thanks for sahirng your experience. I agree that my reading of the book is probably totally differently informed and I can see how a sudden 180 might be even a strong person's best choice of action given what sound like pretty trying circumstances. I guess my critique of Strasser lies more in the way he conveys this change, even if the text as it exists might be more truly mimetic. To me, there seemed to be no visible change in character that allowed switch in point of view to occur, nor was there any sudden mental breakthrough moment on behalf of the character that allowed me to believe the shift. Absent those, while the sudden switch might be, indeed, versimilous, the literary text requires a bit more explanation to convey what I think Strasser intended as textual realism. What did you think of Sisters in Sanity (reviewed on this blog)?

  7. Peter (kein Partner)
    29. November 2013 19:47

    Strasser ist ein unappetitlicher Politiker wie es Dutzende vor ihm gegeben hat und leider auch nach ihm geben wird. Dass er wegen eines eher belanglosen Vergehens vor Gericht gestellt wurde befriedigt möglicherweise gewisse Racheinstinkte, die ein Unsympathler zwangsläufig auf sich zieht, ist jedoch nicht Ausdruck eines besonderen Unrechtsbewusstsein oder besonderer Rechtskultur. Da hätten so Figuren wie der Herr Bundeskanzler und sein einflüsternder Staatssekretär nicht unbehelligt bleiben dürfen.

    Das schlimme am Fall Strasser, möglicherweise auch am Fall Scheuch ist, dass ungeniert Politjustiz betrieben wird. Und zwar an Personen, die am falschen Rand des derzeit gängigen politischen Spektrums stehen. Wären sie an der richtigen Stelle, wären sie nicht nur unbehelligt geblieben, sie hätten sich auch finanziell und gesellschaftlich ungehindert weiter entwickeln können.

    Wenn dieser Trend ungebrochen weitergeht, dann finden wir uns in absehbarer Zukunft in eine Rechtsklima in dem sich ein Freisler pudelwohl gefühlt hätte. Dass SPÖ und ÖVP, diesmal Hand in Hand, ein funktionierendes Rechtssystem systematisch aushöhlen und korrumpieren ist wohl ein Treppenwitz der Weltgeschichte. Auch die Tatsache, dass in Deutschland, wie in in den meisten europäischen Ländern ein identischer Zerfall des Rechtssystems zu beobachten ist verstärkt das Gefühl, dass sich die Geschichte immerzu wiederholt und dass wir Menschen offenbar lernresistent sind.

  8. oboam (kein Partner)
    29. November 2013 19:42

    off topic:

    Auf PI-News wieder eine ganze Reihe lesenwerter Beiträge.
    Dabei auch ein Text zum Buch des Alexander Solschenyzin "Der Archipel Gulag".
    Das Buch ist heute - lt. Text - Pflichtlektüre in Russlands Oberschulen.
    Ich las dieses Buch als ich etwa 12 gewesen bin ....
    Diese Lektüre sollte auch in Österreich in Oberstufen zur Pflichtlektüre gemacht werden, dies würde viele in Ösi-Land von ihren kranken Ansicht befreien. Übrigens ist nach Verfassung "Ständestaatsinnen" verboten. Eine Partei die sich als "Arbeiterklassepartei" definiert demnach klar verfassungsfeindlich !

    Betreffs der Vorgänge eines Ex-Wieners in Münster - Mouhanad Khorchide - ist dort ein Text von Ayman - der Trickser - Mazyek verlinkt zu einer Muslim HP. Wer diesen Text liest könnte wirklich glauben Mazyek wäre (größtenteils) ein rechtschaffen liebenswertes Geschöpf ...... und wer weder Koran, noch Sunna, nicht Sahih Hadithe und auch nicht die Tafsir der bekanntesten Muslime kennt könnte auch über diesen - zwar in Dickschrift geschriebenen Satz , Zitat: Und eins muss jedem klar sein: Eine assimilierte Islamlehre raubt Deutschland und den jungen Muslimen die Chance die noch in den Kinderschuhen befindliche Islamische Theologie zu etablieren. Ende Zitat, "darüberhinweglesend" diesen "wohlgefällig interpretierend" ........

    In Wirklichkeit spielen Khorchide und Mazyek nur unterschiedliche "Polkas" über einem mörderisch ernstem Thema und beide mit dem selben Ziel ----- die Zeit "zu verbraten" ---- damit die Dummen viel zu spät merken wohin der "Zug" wirklich "rattert"......
    Der "Streit" zwischen solchen "Taquiaspezialisten" wird nur dort zum echten Streitfall wo`s ums "Ringen um die öffentlichen Mittel" geht.
    Mayzek schreibt zwar nichts davon, daß er mehr bekommen will, doch sehr exakt davon, daß Khorchide nix bekommen soll und Mazyek "gibt sich auf der Muslim HP", die Ehre DER Taquiaspezialist zu sein, der am wenigsten am koranauthentischen Islam vorbeilügt ....... und demzufolge "Allah`s Listenschmied Nr 1" ist.

    Das ist schon eine sehr traurig machende Erfahrung wenn Europäer und Europäerinnen durch solche Wesen sich zu Dummköpfen degradieren liessen ..... gell Herr Gauck? : Immer freundlich lächelnd die Abgründe vorbereiten ....... und statt wirklich gedanklich systematisch aufklärerisch zu werken (Gauck ist Theologe und weiß offensichtlich nichts von den Lügen des Matthäusevangeliums und deren Verwendung zur Grundlegung des Korans......) einfach weiter in den äusseren Wirbeln der Lügenspirale mit einigem an Wissen wohinunter diese Lügenwirbeltrichter ziehen .......Herr Gauck, nur die "linksrechte" (Hitler ist auch Soze gewesen) Gefahr und die grössere NICHT SEHEN WOLLEN ? Pfui ! (Hitler ist übrigens Fan des Islams gewesen, nämlich genau dieses Islams: Islam des Mohammed !)

    http://www.pi-news.net/

  9. Torres (kein Partner)
    28. November 2013 10:52

    Die Personalpolitik von Josef Pröll war ja überhaupt eine Katastrophe: Abgesehen von Strasser, erinnere ich noch an Justizministerin Bandion-Ortner (samt Ex-Staatsanwalt Krakow) oder Fritz Neugebauer als (damals) neu ernannter 2. NR-Präsident. Die Frage ist nur, inwieweit das seine eigenen Entscheidungen waren, oder ob das (zumindest im Fall Strasser) nicht ein "Wunsch" seines Onkels Erwin war.

  10. cmh (kein Partner)
    28. November 2013 09:49

    Polizei und Gendarmerie in einen Körper zusammengeführt zu haben wird das Verdienst Strassers bleiben.

    Heiraten muss ihn ja niemand mehr.

  11. Der Turm (kein Partner)
    28. November 2013 09:28

    Strasser hat eindeutig zu wenig verlangt.

    Tante Gabi soll von ihrem Russen 600.000 EUR an ihre Festspiele für die Staatsbürgerschaft verlangt (die der Russe auch gezahlt haben soll) haben, das war dann für die Staatsanwaltschaft völlig in Ordnung...

  12. D.M. (kein Partner)
    27. November 2013 18:12

    "Im Dienst der Wirtschaftsmafia - Ein Geheimagent packt aus"
    Gesendet 14. Mai 2010 in ORF 2
    Original-Titel: Apology of an Economic Hit Man
    http://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJtP6NI

    Video: Wie die Weltbank die Welt versklavt. Ein ehemaliger Mitarbeiter packt aus.
    http://stopesm.blogspot.co.at/2013/11/der-freund-ist-ein-freund-ist-ein.html#.UpYlAY2kExM

  13. plusminus
    27. November 2013 11:57

    Dr. Fiedler zeigt glasklar auf, was passiert wenn Anlaßgesetzgebung mit den Eigeninteressen der Politiker kollidiert, nämlich ein juristisches Kasperltheater:

    http://oe1.orf.at/artikel/358804

    • cmh (kein Partner)
      28. November 2013 09:53

      Das sollte man den Herrn Nationalratsabgeordneten einmal ins Stammbuch schreiben:

      Es gibt auch schlechte Gesetze. Und die des österreichischen NR zählen mit Masse dazu.

      (An die Damen Nationalratsabgeordneten wende ich mich nicht, denn die würden diesen Gedanken empört von sich weisen mit den Pawlickischen Worten: "Was haben Sie für ein Frauenbild?".)

  14. Papalima
    27. November 2013 11:55

    Bravo zu diesem Artikel und dem exzellenten Kommentar von Herrn Volpini. Was mir noch immer nicht klar ist, ist die Tatsache, daß es Ernst Strasser war, der als Innenminister die jahrelang blockierte Zusammenführung von Polizei und Gendarmerie geschafft hat. Irgendwie paßt da etwas nicht zusammen.

  15. Cotopaxi
    27. November 2013 09:45

    Die britischen Aufdecker haben mehrere EU-Abgeordnete auf deren Korruptionsneigung hin getestet.

    3 Exemplare sind ihnen auf den Leim gegangen:

    1 Rumäne, 1 Slowene und 1 Österreicher.

    Daran können wir erkennen, wohin unsere Politiker mentalitätsmäßig gehören. ;-)

    • brechstange
      27. November 2013 11:12

      Ihr Name ist ein Vulkan in Ecuador.

      Ich glaube, den beiden anderen ist gar nichts passiert, aber dorthin wollen wir ja auch kommen, wie es ausschaut.

  16. Politicus1
    26. November 2013 23:03

    es ist doch ein Unterschied zwischen dem Lobbysten Strasser und Abgeordneten, die aus den Kammern oder dem ÖGB kommen:
    Kammer- oder ÖGB-Abgeordnete tragen ihre Interessen deutlich vor sich her. Auch im Parlament in Aussschüssen und bei Abstimmungen.
    Jeder Wähler kann (muss) wissen, was er von einem Wirtschaftskammerabgeordneten und einem ÖGB-Präsidenten im Nationalrat zu erwarten hat, welche Interessen diese Abgeordneten vertreten werden.

    Bei Strasser konnte das der Wähler nicht wissen und nicht erkennen.
    Er hatte keine Anstecknadel am Revers "Seht her ich bin ein Lobbyst, der sich für seine Arbeit im EU-Parlament bezahlen lässt" (obgleich natürlich auch für ihn bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsverutung gilt!).
    Strasser hat seine Wähler mutmasslich arg getäuscht und enttäuscht.
    Sollte er tatsächlich schon mit einem Auftrag von höherem politischen Ort gegen den Wählerwilen gegen Othmar Karas durchgezwungen worden sein, dann tragen diese Politbosse eine mindestens ebenso große Verantwortung für diese Wählertäuschung.

    • brechstange
      27. November 2013 07:48

      Ich denke, dass war nicht gegen Karas gerichtet, aber für die Bedienung östlicher Freunde.

  17. oberösi
    26. November 2013 22:22

    Gibt tatsächlich Mut. Der Prozess gegen Strasser und vor allem die politische Belehrung durch Richter Gnadenlos Olschak zur Urteilsverkündung erinnerte nicht nur an kommunistische Schauprozesse. Er sollte auch einer sein und erfüllte seine Aufgabe ganz vortrefflich, Korruption wurde ganz und gar zum Exklusiv-Verbrechen des Herrn Strasser. Obwohl es wahrlich keinen Unschuldigen traf, jeder der mit ihm jemals zu tun hatte, wird bestätigen, was Wertkonservativer weiter oben anführte. Aber gemessen an den vier Jahren für den Alpenrambo, ein Geschöpf, wie es nur in Pröllistan heranreifen kann, hätten zu Zeiten von Lucona die halbe Regierungsbank einsitzen müssen. Und im Vergleich zum Wahlonkel des honorigen Herrn Androsch war die Rechtfertigung des Herrn Strasser schlichtweg fantasielos und stümperhaft. Und völlig zum Skandal verkommt die Farce um Strasser angesichts der Einstellung der Verfahren gegen Failmann und Ex-Min. Schmidt.

    • Brigitte Imb
      26. November 2013 22:37

      Vielleicht war genau das der Deal? Strasser geht frei, die Fraktion Rouge ebenso.

      Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • M.S.
      26. November 2013 22:55

      @Brigitte Imb

      Da erhebt sich die Frage: Was besprechen die Verhandlungsteams bei ihren langen Sitzungen? Bisher ist bei den wesentlichen Zukunftsfragens und bei der Füllung des Lochs kaum etwas weitergegangen. Vielleicht haben sie dafür zu wenig Zeit gehabt, weil sie mit den von Ihnen angedeuteten Deals beschäftigt sind(-:).
      Es gilt die Unschuldsvermutung!

    • Brigitte Imb
      27. November 2013 00:11

      @ M.S.

      Die Verhandlungsteams besprechen derartige Deals wahrscheinlich nicht. Ich könnte mir da viel eher einen "Reblausdeal" od. dergleichen vorstellen.

      Es gilt die Unschuldsvermutung!

    • brechstange
      27. November 2013 07:50

      Schaut fast so aus, Brigitte.

  18. plusminus
    26. November 2013 21:00

    Eigentlich müßte Josef Pröll mit auf der Anklagebank sitzen, denn was es bedeutet, wenn Politiker weiter "Lobbyismus" betreiben, kennt man zur Genüge.

    Die Aufhebung des Urteils gegen Strasser durch den OGH ist zwar erfreulich, weil es die bereits die zur 1. Macht im Staate aufgestiegenen Medien endlich einmal mit ihren Vorverurteilungen in die Schranken weist. Für Strasser wird sich jedoch vermutlich wenig ändern und viel schlimmer ist, daß jede Menge von seiner Sorte sowohl in Österreich als auch in der EU noch immer frei herumlaufen, nur weil sie es etwas raffinierter angehen.

  19. Josef Maierhofer
    26. November 2013 20:03

    Strasser, der 'Profi Lobbyist'.

    Für den Herrn Strasser war Pröll Neffe sicher keine Hürde, um sein Ziel zu erreichen. Dann auch noch zu sehen, wie viel Dummheit dort in Brüssel konzentriert versammelt ist, natürlich mit Ausnahmen, gibt natürlich noch mehr Unterstützung für solches Unwesen. Na, dann hat er halt 'einen Patschen' gehabt der kluge Herr Strasser. Und jetzt kann er sich getrost zu diesem Haufen dazugehörig fühlen.

    Jedenfalls ist zu bestrafen, wer das Gesetz verletzt hat, ohne Ansehen der Person.

    Würde das auch für die Staatsanwaltschaft Wien gelten und für die Richter, gäbe es sicher mehr Verurteilungen. Heutzutage aber werden die Urteile von den Medien ausgesprochen und Karrieren ruiniert, während andere Täter geschützt werden. Wir nennen das heute 'die Öffentlichkeit' und meinen die Partei.

  20. Anton Volpini
    26. November 2013 18:58

    Was macht einen kranken Volkskörper aus?

    Einen kranken Volkskörper macht aus, wenn sich die Mehrheit einer Gesellschaft auf Kosten einer leistungsbereiten Minderheit unverschämt bereichert.
    Um es soweit kommen zu lassen, braucht es umfassende Strukturveränderungen von einer gesunden Volkswirtschaft zu einer kranken.
    Zu erst einmal werden alle Institutionen, die eine stabile Volkswirtschaft ursprünglich zu verkörpern hatten, von Parasiten unterwandert. Zu nennen wären da in Österreich die Kammern, ausgenommen die Landwirtschaftskammer, die Justiz, die Verwaltung und die gesetzgebenden Körperschaften. Von den Gewerkschaften als Institution brauchen wir erst gar nicht reden, denn die tragen den Keim des Parasiten in ihren Gründungsurkunden.
    Dieser Unterwanderungsprozess ist in Österreich schon lange abgeschlossen.

    Unsere täglichen Meldungen über falsche Justizentscheidungen, korrupte Politiker wie Strasser und viele andere Politiker, sind nur die Spitze dieses Eisberges, dessen Basis bereits völlig im Sumpf der Parasiten aufgeweicht ist.

    Aber was jetzt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf uns zukommt, ist die totale Staatslähmung durch nur mehr verhindernde Bürokratie und allen möglichen Themen-NGOs, die sich gegenseitig in die Hände spielen.
    Am schlimmsten dabei werden sich in nächster Zeit die Naturschutz-NGOs gebärden, die drauf und dran sind durch alle möglichen Gutgesetze jede menschliche, bäuerliche und unternehmerische Handlungsfreiheit außer Kraft zu setzen.

    Wenn wir die Arbeitslosen nicht mehr zahlen können, für die Bildung unserer Kinder kein Geld mehr haben, unsere Alten nicht mehr ernähren können, dann ist es zu spät zu fragen, was falsch gelaufen ist.
    Mir macht das keinen Mut!

    • Wertkonservativer
      27. November 2013 07:22

      Meine volle Hochachtung, lieber Blogfreund Volpini!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • cmh (kein Partner)
      28. November 2013 09:46

      In gewisser Weise ist alles an Wirtschaft und/oder Politik der letzten Jahre auf einer Art höherer Wechselreiterei, einem legalisierten Pyramidenspiel und einem allgegenwärtigen Hütchespiel aufgebaut.

      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis zumindest einige dieser Machinationen platzen. Je später, desto gewaltiger.

      Das ist die Perspektive.

      Mut kann einem dieser Teil der Überlegungen natürlich nicht machen. Vielmehr ist ungeheurer Mut erforderlich, diese Zeit zu überstehen.

      Die Zeit danach kann vielleicht Mut machen ...

    • oboam (kein Partner)
      29. November 2013 20:16

      Was mir die Hoffnung (und nicht den Mut) verringert ist, daß so einigermassen vernünftige Seelen wie du Herr Volpini, noch immer nicht realisiert haben, daß mit Symptombekämpfung "im Parasitären" nichts zu gewinnen ist, denn was du ihnen vorne abringst, verbretzeln solche hinterrücks in vermehrten Umfang in "einer dunklen "gesetzlichen" Seitengasse" wieder umso stärker in die frühere falsche Richtung.
      Der Trotz und die Sturrheit im Lügen sind besonders enge "Weggefährten" von Ideologieverseuchten Bewußtseinen....

      Der einzig sinnige Weg ist den Parasiten "die Leviten" der Praxis beizubringen, sie herauszuholen aus ihren gigantomanischen "Elfenbeintürmen" und ihnen deutlich spürbar zu machen wie lebensfreudemachend wirkliche "Produktivität" ist statt herumzudelegieren und zu herrschen, mitanpacken und für komplexe Schwierigkeiten Lösungen statt Lügen zu suchen ---- SCHWITZEN statt krank zu sinnen und MIT DEM VOLK und IM VOLK mitarbeiten. Wie oft schrieb ich schon davon ?

      Genau so entsteht auch die vernünftige Mentalität - praxisbezogenes Sinnen statt ideologieverseuchtes Herumgelüge.

      Und wieder ein Mal mehr mit neuem Sinn: Durch was sonst kann und soll sich Demokratie vor Aristokratie und Sozialismus und ihren Mischformen wirklich auszeichnen können, wenn nicht dadurch, daß SEELEN WIRKLICH MITARBEITER WERDEN ......

      Wenn der Unterschied zwischen oberherrschaftsstrukturierter Aristokratie und oberherrschaftsstrukturiertem Sozialismus zum demokratischen Prinzipien EINZIG DARIN besteht, daß die oberherrschaftlichen "Demokraten" (irgendwie und viele nicht mal das) gewählt werden können --------- DANN IST DAS ZUWENIG DEMOKRATIE, denn

      den wirklich demokratisches Bewußtsein ist "Volks-Bewusstein" und keine Herumelitärerei, ergo müssen Demokraten auch MENSCHEN SEIN UND BLEIBEN WOLLEN ...... und sich nicht in die "Veradlerkultung" hineinzuversteigen und wieder nur eine neue dieser Abschaumvariationen von "Herrschern" zu sein ..... SO WIE WIR SOLCHE GRÖSSTEILS HEUTE IN "UNSEREN" PARLAMENTEN VORFINDEN.

      Ungefähr-Zitat des dt. Bundespräsidenten nur wenige Monate nach seiner Wahl beim Besuch in Holland, wo er sich etwa so nannte ...... " der Bürger, der er auch NOCH ist."

      Wir brauchen keine solchen Gesindel, die sich in ein ungenanntes Herrenrassendenken versteigen und dies nur neu ettiketieren.
      Solches dieses hatten wir bereits in der wievielten "Auflage" im "dritten Reich" ....

      Übrigens wie seelenverwandt solche sind wird auch daran deutlich, daß auch Gauck den Islam verherrlicht. Und: Dies ist keine "sachlich" unzulässige Verunglimpfung, dies ist eine faktische Vereinfachung ! Gauck selbst müsste den Wahrbeweis antreten ...... was nicht durchführbar ist bei einer Mordrate von Muslimen in der BRD im Vergleich zu Authochthonen von etwa grob 10 zu 1.

      "Sie" "arbeiten" in die falsche Richtung "Herr" Gauck !

      Sie müssten an der Seite hinüberziehen an der das 0,... beginnt. Und dies hat mit der "Reise" zur Beendigung des "Matthäusevangelium" und hinüber zum Schriftwerk eines Johanaan zu tun ...... .... eine "Reise" auf welcher übrigens auch der Koran in Folge seiner Haftungen am Matthäusevangelium mit auf der Strecke blieb und Geschichte werden kann.

      Herr Volpini ---- mit der "Theologie" ist das kaum anders, wie mit "Staatsführungen", dort wo sie wirklich frei von "Deutungshoheitsansprüchen" AM LEBEN bezogen ist, wirds Sinnen gut und die Lösungen aus den Krisen machbar.

  21. Nestor 1937
    26. November 2013 18:45

    Das Schuldkonto des Erwin Pröll für dramtisch falsche Personalentscheidungen

    (darunter nicht nur Strasser, sondern auch Josef Pröll und Spindelegger) sollte einmal vor versammelter Leserschaft geöffnet werden !

  22. M.S.
    26. November 2013 18:37

    Der dritte Fakt bleibt die Tatsache, dass Strasser nur für die Absicht, Geld für Lobbying anzunehmen, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde und bei mehreren Regierungsmitgliedern, die im Verdacht stehen, Steuergelder missbräuchlich verwendet oder veruntreut haben, das Verfahren eingestellt wurde.

  23. Wertkonservativer
    26. November 2013 18:34

    Herr Strasser wird rundum als ziemlich unsympathischer Zeitgenosse angesehen: ich bin aus selbstgemachter Erfahrung der gleichen Meinung!

    Sein "Vergehen" jedoch, gegenüber zwei falschen Fuffzigern großsprecherischen Stuss ohne nachfolgende Aktivitäten abgesondert zu haben, rechtfertigt ganz sicher nicht das ihm zunächst aufgebrummte Strafausmaß von vier Jahren Zuchthaus unbedingt!

    Das hat nun der OGH kapiert und den Strafakt postwendend "zurück an den Absender Erstinstanz"! geschickt.
    Allein schon für die Anmutung, ein österreichischer EU-Parlamentshampel könne den Riesenapparat von fast tausend EU-Parlamentarien aus den übrigen 26 EU-Ländern auch nur marginal in seinem oder dem Sinn seiner Auftraggeber wirksam beeinflussen, ist derart hirnrissig und unrealistisch, dass das Kartenhaus der Anklage nun ziemlich heftig vom Winde verweht wurde!

    Nun, wir werden sehen, wie es weitergeht. Keinesfalls sollte sich Schlitzohr Strasser je wieder in der österreichischen Politik sehen lassen!!!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  24. Brennstein
    26. November 2013 18:23

    Ist Hr. Strasser immer noch Mitglied der ÖVP? Auf diesbezügliche Fragen hat die Parteispitze bisher nicht eindeutig geantwortet.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung