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FN 520: Bulgarien, Rumänien, Ungarn – und unsere lieben Medien

Seit Monaten protestieren große Massen in Bulgarien gegen die sozialistische Regierung. Und was erfährt man davon in den Medien?

So gut wie nichts. Insbesondere im ORF hetzt man nur gegen Ungarn. Jetzt sogar mit einer gedruckten Kampfschrift und polemischen Spots zur Bewerbung des Buchs. Die Vorgänge in Bulgarien und Rumänien werden von den österreichischen Medien hingegen weitestgehend ignoriert – obwohl sie mindestens so gravierend sind wie das, was der ungarischen Regierung vorgeworfen wird. Obwohl die regierungskritischen Kundgebungen vor allem in Bulgarien noch viel heftiger sind als jene in Ungarn. Unsere Medien haben halt das Prinzip: Objektivität ist das, was der Linken nutzt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 19:33

    "Objektivität ist das, was der Linken nützt."

    Nicht nur das, die Linke schreckt auch vor Mord nicht zurück.
    Je radikaler die Linke sich in ihrer Ausformung gebärdet, wie etwa in ihrer Erscheinungsform des Kommunismus oder des nationalen Sozialismus, desto mehr Todesopfer gibt es zu beklagen.

    In Österreich haben wir es "nur" mit einer moderaten Erscheinungsform dieser Ideologie zu tun. So gab es auch "nur" relativ wenige Todesopfer, in einer Zeit, als sie sich in ihrer Macht sicher fühlten. Namen wie Amry Apfalter und Lütgendorf säumen ihren Weg. Aber den Vogel haben sie mit der Abhängigkeit zum Club 45 Besitzer Udo Procksch abgeschossen, den sie nach dessen Sechsfachmord juristisch reinwassen wollten. Gratz hat falsch ausgesagt, Blecha falsche Dokumente besorgt und Vranizky den Autor Pretterebner des entscheidenden Buches niederprozessiert.
    Würden die Linken in Österreich mehr Macht bekommen, es würde unausweichlich, wie in ihrer extremen Form, zum Massenmord führen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 18:53

    Das ist nur das konsequente Resultat der Medienpolitik der "rechts-der-mitte/bürgerlichen/liberalen/konservativen" (you name it) Reichshälfte.

    Kren gewünscht, Kren wird geliefert. So einfach ist das.

    Die ÖVP hat das aber nicht einmal annähernd verstanden. Man genügt sich mit Posten für Grasl et al im ORF oder sonstwo.

    Lieb, aber wirkungslos. Shit happens. Mahlzeit.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 21:01

    wie "demokratisch" der orf ist,sieht man schon daran,dass eine spö-interne diskussion läuft,wrabetzt durch ederer zu ersetzen.
    mit anderen worten,die spö behandelt den orf wie eine sozialistische teilorganisation.(de facto sogar richtig).
    was sagt die övp dazu?etwa,moment,da wollen wir mitreden oder ähnliches?
    nein.die övp sagt genau nichts.auch in ihren augen scheint der orf sp-eigentum zu sein.
    bürgerliche habens zur zeit wirklich nicht leicht.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 19:23

    Der Verlauf diverser sozialistischer Herrschafts-Systeme rund um den Globus hat
    doch überall trotz unterschiedlicher Ausgangslage zu demselben Ende geführt:
    Bankrott !

    Die Rumänen und Bulgaren haben uns in dieser Hinsicht eine Generation lange
    Erfahrung voraus, vielleicht hat sie das gegen diese Demagogen imunisiert ?
    Oder ist dort etwa von vorherein "das Geld der Anderen" so rar, wie ein
    Sozialist mit Realitäts-Sinn ?!

    In Österreich jedenfalls, gibt's van-den-Andern noch reichlich abzustauben,
    und solange können die Sozial-Illusion-isten auch noch ihre "Wahlprogramm"
    finanzieren. Auch wird von besagten Anderen erst Gegenwehr kommen, wenn sie
    selber nichts mehr zu verlieren haben, dann aber - wie gehabt - bricht in
    furioser Brutalität der jahrzehntelang aufgestaute Zorn seine Bahn !

    Bis dahin - "liebe" Sozis - bleibt die Volksseele in eurem medialen Koch-Topf
    eingeschlossen, wo ihr mit Steuern fest einheizt und euren Deckel mit medialer
    Meinungs-Macht entschlossen nieder drückt ! ! !

    Alles nichts Neues - schon x-mal dagewesen - und auch wenn die Erscheinungsform
    variert, das Ende heißt Not+Chaos .

    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 22:12

    Heute, Sonntag wurde in der ZIB1 im ORF kurz über die Demonstrationen in Sofia, Bulgarien berichet. Es wurde betont, dass diese regierungskritischen Demonstrationen auf den Tag genau 24 Jahre nach den damaligen Demonstrationen gegen den damaligen kommunist. Machthaber Todor Schiwkow sind. Der ganze Beitrag dauerte ca. max 30 Sekunden.

    ZIB1-Link: http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/7098267-Zeit-im-Bild

    Der ORF hat damit nicht unrecht, aber:

    - Diese Demonstrationen gegen die derzeitige Regierung des EU-Mitglieds Bulgarien gibt es jetzt schon ziemlich ununterbrochen seit ca. 4 Monaten:

    Dieses Bild ist vom 24.7.2013. Parlament und Regierungssitz in Sofia ist seither praktisch ununterbrochen von Demonstranten belagert:

    http://www.welt.de/newsticker/news1/article118334255/Demonstrationen-in-Sofia.html

    - Diese Demonstrationen in Sofia darf man in ihrer Dramatik nicht unterschätzen oder falsch einschätzen: Die Bevölkerung und vor allem die Intelligenz, die Studenten, die politisch Interessierten und politisch Engagierten (also ganz ähnlich zu den Bevölkerungsschichten die in Moskau vor ein bis zwei Jahren sehr viel demonstrierten) - also diejenigen die ihre demokratischen, ihre Bürgerrechte und Mitbestimmungsrechte einfordern: Die belagern seit Monaten die Regierungsinstitutionen - in Bulgarien ist es ganz intensiv aber auch in Rumänien ist es ähnlich.

    - Die Zivilgesellschaft in Bulgarien und Rumänien ist total sauer auf die Politmafia die dort die Macht okkupiert hat.

    Was mich wundert: Wie kann es sein, dass diese betrüblichen Zustände in befreundeten Ländern in unmittelbarer Nähe in unseren Medien so gut wie nicht kommunziert werden, ja beinahe ignoriert werden? Wir Österreicher erfahren über Bulgarien oder Rumänien auch nicht mehr als die Medienkonsumenten z.B. in Island oder Kanada.

    Und was ist mit der österreichischen Außenpolitik? Die angeblich so große Kompetenz für den Balkan hat? (Anmerkung: Bulgarien war Verbündeter Österreich-Ungarns im 1.Weltkrieg)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 20:09

    Unsere rot-grün gestimmte Medienorgel, einschließlich unseres STAATSFUNKS und der linken Jagdgesellschaft ist doch viel zu sehr damit beschäftigt, dem sozialistischen Lügenkanzler in allen Schlagzeilen Schützenhilfe für die nächste Legislaturperiode zu leisten, indem sie landauf - landab trommelt, daß dieses 34-Milliarden-Staatsbudgetloch einzig und alleine auf die HAA-Bankenrettung zurückzuführen ist, oder habe ich das falsch verstanden?

    http://tinyurl.com/lntzyog

    Jedenfalls wünsche ich den Rumänen sowie den Bulgaren trotz dieser österreichischen Ignoranz, viel Erfolg beim Abschütteln der letzten Reste des marxistisch-totalitären Systems in ihren Ländern.

    Österreich hat bei den letzten Wahlen leider die Chance vergeben, den seit Jahrzehnten gewachsenen linken Filz auszuräumen.

    Eine letzte Möglichkeit wird derzeit hinter vorgehaltener Hand kolportiert:
    Vielleicht ist die ÖVP doch noch so verantwortungsbewußt und läßte diese unglücksseligen Koalitionsverhandlungen platzen, um unsere Heimat ebenfalls Schritt für Schritt vom Sozialismus zu befreien.
    Leicht wird es nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 23:10

    Seit die Regierung von Viktor Orban mit absoluter Mehrheit in Ungarn regiert ist es bei vielen Medien und Meinungsführern in Deutschland und Österreich modern geworden mit gerümpfter Nase und besserwisserisch über die geänderte Politik in Ungarn herzuziehen.

    Viktor Orban versucht für SEIN Land da zu sein und für Ungarn das Beste in seiner Regierungszeit herauszuholen, ganz egal was das Ausland einschließlich Österreich dabei denkt.

    Da ist es nur logisch und klar, dass die Nachbarländer und die EU in Brüssel manchmal verärgert sind. So wie so manche burgenländische Bauern verärgert sind, weil sie in ihren Möglichkeiten in Ungarn Ackerflächen zu kaufen, zu pachten und zu nutzen eingeschränkt wurden. Die Ungarn pokern derzeit sehr hart und auch nationalistisch, sie gehen an so manche Grenzen und loten Grenzen aus.

    Die Frau eines Freundes von mir stammt aus Ungarn und ich weiß daher warum die Orban-Regierung so offensiv & teilweise populistisch gegen die ausländischen Banken in Ungarn vorgeht:

    Es gab zur Zeit lange vor der Orban-Regierung, also ca. 2004 - 2006 im Forint-Land Ungarn einen Boom wo sich viele Leute mit Hilfe von Fremdwährungskrediten Eigentumswohnungen kauften. Nach ein paar Jahren stellte sich heraus, dass sich da viele Ungarn finanziell überhoben haben und sie standen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Diese Fremdwährungskredite waren damals so etwas ein populärer Boom in der ganzen Bevölkerung und die Leute schätzen das Ganze unrealistisch ein und vor allem die Risiken und die Rückzahlungsraten.

    Wenn man das weiß kann man die strikten Maßnahmen der Orban-Regierung gegen die ausländischen Banken verstehen - wenn auch nicht immer billigen.

    Jetzt ist die Orban-Regierung schon ca. dreieinhalb Jahre mit absoluter Mehrheit im Amt und hat viel verändert. - Weil bei uns so viele die Nase gegenüber Viktor Orban rümpfen:

    Man müsste einmal die Demonstranten die für demokratische Freiheiten derzeit in Bulgarien und Rumänien demonstrieren fragen:

    "Wäret ihr mit solchen Verhältnissen wie sie jetzt in Ungarn herrschen einverstanden, wenn ihr dort leben würdet?"

    "Wie schätzt ihr Viktor Orban im Vergleich zu eurem Premierminister ein?"

    "Denkt ihr dass im heutigen Ungarn die politischen Verhältnisse besser oder schlechter sind als in eurem Land?"

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEU fördert
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2013 09:12

    Nach Nigel Farage findet jetzt auch der EU-Abgeordnete
    Nick Griffin von der "British National Party" den Mut,
    die schockierende Wahrheit laut auszusprechen:

    DIE EU FÖRDERT DEN GENOZID AN DEN WEISSEN VÖLKERN EUROPAS!

    Und als Krönung des Ganzen geschieht dies auch noch mit unseren Steuergeldern...,
    die rotzfrech dazu mißbraucht werden, um inländerfeindliche Multi-Kulti-Propaganda
    zu erstellen!

    Bitte mehr davon, Mr. Griffin!
    http://www.youtube.com/watch?v=ZM3RzlY4H28
    Runterladen, sichern, weiterverbreiten...


alle Kommentare

  1. Savion (kein Partner)
  2. River (kein Partner)
  3. Victor (kein Partner)
  4. Ehabe (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:29

    I reokcn you are quite dead on with that.

  5. Hamzahaz (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:38

    It's much easier to unnaestrdd when you put it that way!

  6. erich rosicky (kein Partner)
    17. November 2013 18:04

    bei diesem lohn will man nur die Meinung der aufsichtspersonen haben.

  7. EU fördert (kein Partner)
    12. November 2013 09:12

    Nach Nigel Farage findet jetzt auch der EU-Abgeordnete
    Nick Griffin von der "British National Party" den Mut,
    die schockierende Wahrheit laut auszusprechen:

    DIE EU FÖRDERT DEN GENOZID AN DEN WEISSEN VÖLKERN EUROPAS!

    Und als Krönung des Ganzen geschieht dies auch noch mit unseren Steuergeldern...,
    die rotzfrech dazu mißbraucht werden, um inländerfeindliche Multi-Kulti-Propaganda
    zu erstellen!

    Bitte mehr davon, Mr. Griffin!
    http://www.youtube.com/watch?v=ZM3RzlY4H28
    Runterladen, sichern, weiterverbreiten...

    • Undine
      12. November 2013 09:40

      @EU fördert

      ************!
      Daß es auch solche EU-Abgeordnete wie diesen Mr. GRIFFIN gibt, läßt doch ein wenig hoffen! Er nennt die Dinge UNVERBLÜMT beim Namen---da muß er allerdings gut auf sich aufpassen, denn die bittere Wahrheit über das, was mit Europa geschieht, spricht man nicht ungestraft aus.

      BRAVO, Mr. GRIFFIN!

  8. quaxi (kein Partner)
    11. November 2013 21:13

    Herr Unterberger!
    Weiterhin viel Spaß beim Aufblasen von heißer Luft oder dochtreffender beim Produzieren von Riesenfürzen!
    Auf Deutsch: Schreibens keinen Holler!

  9. Orban (kein Partner)
    11. November 2013 18:53

    Viktor Orban: It was the former communists who handed over Hungary and the Hungarian people to the speculators and the international financial industry.

    Hungary Celebrates Freedom

    http://www.youtube.com/watch?v=vLP4xsyx2Bg

  10. Josef Maierhofer
    11. November 2013 10:09

    Die Lügenpartner.

    Die verderbliche Partnerschaft der Medien mit der Politik führt zum Untergang Österreichs, hat 'Wahlschlachten' (an 'Fadesse' nicht überbietbar) 'gewonnen', Bürger belogen und tut es, solange der Bürger damit nicht aufräumt.

    Wir werden in der großen Mehrheit belogen und betrogen von der Politik und den Medien.

    Dieses linke Gesindel muss abgewählt werden, wird auch spätestens dann, wenn der Kredit zu Ende ist, das Geld war schon vor 40 Jahren zu Ende.

    Irgendwie stand heute als Schlagzeile in der Krone zu lesen, quasi als 'gefährliche' Drohung, 'Lässt Spindelegger die Koalition platzen ?' Wäre die ÖVP mit Persönlichkeiten bestückt, die noch ein Hirn und Herz für Österreich haben, dann gäbe es diese 'Koalition' der Kriecherei und 'Schleimerei' und Manipulation, 'Hinterfotzigekeit' und Lüge auch gar nie, denn einer 'Kahlfrasstruppe' anzugehören, würde ordentlichen Menschen nie einfallen. Ja, aber die 'Pfründe' ? Ich habe den Eindruck, die sind alle nur wegen der Pfründe da, wo man für sich was holen kann, aber wegen Österreich, nein deswegen sitzen sie nicht dort und machen uns, bzw. lassen uns medial was vormachen.

    Die Koalition ist nicht eine Koalition der Bürger, die können ja miteinander, sie ist bloß eine 'Koalition' des Postenschachers, der Nehmer, die nicht genug bekommen können.

    Dass der sozialistische Weg falsch ist und die sozialistische Lüge Verderben bringt, wissen alle, bloß stehe ich auf dem Standpunkt, das Soziale von sozialistisch müsste, war es ja früher auch, 'christlich, sozial' heißen. Bloß diese Worte allein sind in der inhumanen Welt von P.C., 'Mainstrean', Gutmenschentum, in der inhumanen Welt der Spaßgesellschaft schon längst ein Sakrileg geworden.

    So geht es eben zügig dem Ende entgegen, mit medialem 'Lug und Trug' und medialer Korruption. In der Stunde des Niederganges werden wir noch den steilen Anstieg der Wohlstandskurve serviert bekommen, gab es auch schon, bevor Hitler Selbstmord beging.

    Ideologie = Idiotie.

  11. Ai Weiwei
    10. November 2013 23:10

    Seit die Regierung von Viktor Orban mit absoluter Mehrheit in Ungarn regiert ist es bei vielen Medien und Meinungsführern in Deutschland und Österreich modern geworden mit gerümpfter Nase und besserwisserisch über die geänderte Politik in Ungarn herzuziehen.

    Viktor Orban versucht für SEIN Land da zu sein und für Ungarn das Beste in seiner Regierungszeit herauszuholen, ganz egal was das Ausland einschließlich Österreich dabei denkt.

    Da ist es nur logisch und klar, dass die Nachbarländer und die EU in Brüssel manchmal verärgert sind. So wie so manche burgenländische Bauern verärgert sind, weil sie in ihren Möglichkeiten in Ungarn Ackerflächen zu kaufen, zu pachten und zu nutzen eingeschränkt wurden. Die Ungarn pokern derzeit sehr hart und auch nationalistisch, sie gehen an so manche Grenzen und loten Grenzen aus.

    Die Frau eines Freundes von mir stammt aus Ungarn und ich weiß daher warum die Orban-Regierung so offensiv & teilweise populistisch gegen die ausländischen Banken in Ungarn vorgeht:

    Es gab zur Zeit lange vor der Orban-Regierung, also ca. 2004 - 2006 im Forint-Land Ungarn einen Boom wo sich viele Leute mit Hilfe von Fremdwährungskrediten Eigentumswohnungen kauften. Nach ein paar Jahren stellte sich heraus, dass sich da viele Ungarn finanziell überhoben haben und sie standen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Diese Fremdwährungskredite waren damals so etwas ein populärer Boom in der ganzen Bevölkerung und die Leute schätzen das Ganze unrealistisch ein und vor allem die Risiken und die Rückzahlungsraten.

    Wenn man das weiß kann man die strikten Maßnahmen der Orban-Regierung gegen die ausländischen Banken verstehen - wenn auch nicht immer billigen.

    Jetzt ist die Orban-Regierung schon ca. dreieinhalb Jahre mit absoluter Mehrheit im Amt und hat viel verändert. - Weil bei uns so viele die Nase gegenüber Viktor Orban rümpfen:

    Man müsste einmal die Demonstranten die für demokratische Freiheiten derzeit in Bulgarien und Rumänien demonstrieren fragen:

    "Wäret ihr mit solchen Verhältnissen wie sie jetzt in Ungarn herrschen einverstanden, wenn ihr dort leben würdet?"

    "Wie schätzt ihr Viktor Orban im Vergleich zu eurem Premierminister ein?"

    "Denkt ihr dass im heutigen Ungarn die politischen Verhältnisse besser oder schlechter sind als in eurem Land?"

  12. Tullius Augustus
    10. November 2013 22:12

    Heute, Sonntag wurde in der ZIB1 im ORF kurz über die Demonstrationen in Sofia, Bulgarien berichet. Es wurde betont, dass diese regierungskritischen Demonstrationen auf den Tag genau 24 Jahre nach den damaligen Demonstrationen gegen den damaligen kommunist. Machthaber Todor Schiwkow sind. Der ganze Beitrag dauerte ca. max 30 Sekunden.

    ZIB1-Link: http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/7098267-Zeit-im-Bild

    Der ORF hat damit nicht unrecht, aber:

    - Diese Demonstrationen gegen die derzeitige Regierung des EU-Mitglieds Bulgarien gibt es jetzt schon ziemlich ununterbrochen seit ca. 4 Monaten:

    Dieses Bild ist vom 24.7.2013. Parlament und Regierungssitz in Sofia ist seither praktisch ununterbrochen von Demonstranten belagert:

    http://www.welt.de/newsticker/news1/article118334255/Demonstrationen-in-Sofia.html

    - Diese Demonstrationen in Sofia darf man in ihrer Dramatik nicht unterschätzen oder falsch einschätzen: Die Bevölkerung und vor allem die Intelligenz, die Studenten, die politisch Interessierten und politisch Engagierten (also ganz ähnlich zu den Bevölkerungsschichten die in Moskau vor ein bis zwei Jahren sehr viel demonstrierten) - also diejenigen die ihre demokratischen, ihre Bürgerrechte und Mitbestimmungsrechte einfordern: Die belagern seit Monaten die Regierungsinstitutionen - in Bulgarien ist es ganz intensiv aber auch in Rumänien ist es ähnlich.

    - Die Zivilgesellschaft in Bulgarien und Rumänien ist total sauer auf die Politmafia die dort die Macht okkupiert hat.

    Was mich wundert: Wie kann es sein, dass diese betrüblichen Zustände in befreundeten Ländern in unmittelbarer Nähe in unseren Medien so gut wie nicht kommunziert werden, ja beinahe ignoriert werden? Wir Österreicher erfahren über Bulgarien oder Rumänien auch nicht mehr als die Medienkonsumenten z.B. in Island oder Kanada.

    Und was ist mit der österreichischen Außenpolitik? Die angeblich so große Kompetenz für den Balkan hat? (Anmerkung: Bulgarien war Verbündeter Österreich-Ungarns im 1.Weltkrieg)

    • meinrad (kein Partner)
      11. November 2013 21:39

      Österreichische außenpolitik??? Spindelegger??? Nasenbär??? keine ahnung!!!

  13. dssm
    10. November 2013 21:33

    Wer wirklich informiert sein will sollte folgende Reihenfolge einhalten.
    Zuerst die NZZ, dann Russia Today und Zerohedge und, damit man auch weiß welch Unerfreulichkeiten sich in Österreich tun, Herrn Unterberbergs Blog noch schnell besuchen.

    Wenn man bei Herrn AU nur liest und (leider) nicht kommentiert, sind das fünf bis zwanzig Minuten am Tag, das sollte reichen.

    • Nestor 1937
    • Zraxl (kein Partner)
      12. November 2013 08:03

      Wer einem Medium glaubt hat schon verloren. Auch die NZZ hat ihre dunklen Flecken, und auch im Standard und Österreich ist schon Richtiges gestanden. Die FAZ ist ebenso wie die Süddeutsche eine Mainstreamtröte; die eine für die konservative Leserschicht, die andere für das Linke Lager. Aber manchmal ist es auch gut zu wissen, was der Kaiser trommeln lässt.
      Ausländische Medien zu lesen ist jedenfalls informativ, das gilt für Russia Today ebenso wie für die Jerusalem Post oder die Arab News. Man muss sich halt bewusst sein, was man da gerade liest.
      Es gibt eine ganze Reihe von hervorragenden Blogs zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Aber auch hier steht Wahres neben Falschem - so wie überall. So toll 0-Hedge tatsächlich ist, so gibt es doch auch hier goldene Männer aus dem Sachsenland, die als Blogautoren manipulieren dass sich die Balken biegen.

  14. byrig
    10. November 2013 21:01

    wie "demokratisch" der orf ist,sieht man schon daran,dass eine spö-interne diskussion läuft,wrabetzt durch ederer zu ersetzen.
    mit anderen worten,die spö behandelt den orf wie eine sozialistische teilorganisation.(de facto sogar richtig).
    was sagt die övp dazu?etwa,moment,da wollen wir mitreden oder ähnliches?
    nein.die övp sagt genau nichts.auch in ihren augen scheint der orf sp-eigentum zu sein.
    bürgerliche habens zur zeit wirklich nicht leicht.

    • AGLT (kein Partner)
      12. November 2013 08:11

      Gehns, tuns ned schmähtandeln! :-)

      Der ORF muss doch laut unserem Bundesheizi UNABHÄNGIG BLEIBEN!

      Eigentlich zum Lachen, wenn die Aussage nicht so dreist wäre.

  15. plusminus
    10. November 2013 20:09

    Unsere rot-grün gestimmte Medienorgel, einschließlich unseres STAATSFUNKS und der linken Jagdgesellschaft ist doch viel zu sehr damit beschäftigt, dem sozialistischen Lügenkanzler in allen Schlagzeilen Schützenhilfe für die nächste Legislaturperiode zu leisten, indem sie landauf - landab trommelt, daß dieses 34-Milliarden-Staatsbudgetloch einzig und alleine auf die HAA-Bankenrettung zurückzuführen ist, oder habe ich das falsch verstanden?

    http://tinyurl.com/lntzyog

    Jedenfalls wünsche ich den Rumänen sowie den Bulgaren trotz dieser österreichischen Ignoranz, viel Erfolg beim Abschütteln der letzten Reste des marxistisch-totalitären Systems in ihren Ländern.

    Österreich hat bei den letzten Wahlen leider die Chance vergeben, den seit Jahrzehnten gewachsenen linken Filz auszuräumen.

    Eine letzte Möglichkeit wird derzeit hinter vorgehaltener Hand kolportiert:
    Vielleicht ist die ÖVP doch noch so verantwortungsbewußt und läßte diese unglücksseligen Koalitionsverhandlungen platzen, um unsere Heimat ebenfalls Schritt für Schritt vom Sozialismus zu befreien.
    Leicht wird es nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 20:57

      @ plusminus,

      sollten die Koalitionsverhandlungen tatsächlich platzen, so liegt das m.M. weniger am Verantwortungsbewußtsein der ÖVP, als mehr am Wunsch Spindeleggers (und seiner einzigen Chance) Kanzler zu werden.
      Aber klar, alles ist besser für uns und für Ö als eine kl. GROKO.

    • plusminus
      11. November 2013 00:10

      @Brigitte Imb

      Bei den derzeitigen Zuständen ist es mir fast schon egal, aus welchen Gründen dem Lügenkanzler endlich das politische Handwert gelegt wird.

    • Brigitte Imb
      11. November 2013 00:51

      Naja, da sind wir ohnehin einer Meinung, die F. Kanzlermarionette gehört zumindest eingemottet. Besser stünde ihm eingegittert an. Was die ÖVP zu verhindern weiß, denn sicherlich haftet auf deren "Ehrlichkeit" auch einiges Garstiges. ....Unschuldsvermutung usw....!

  16. Anton Volpini
    10. November 2013 19:33

    "Objektivität ist das, was der Linken nützt."

    Nicht nur das, die Linke schreckt auch vor Mord nicht zurück.
    Je radikaler die Linke sich in ihrer Ausformung gebärdet, wie etwa in ihrer Erscheinungsform des Kommunismus oder des nationalen Sozialismus, desto mehr Todesopfer gibt es zu beklagen.

    In Österreich haben wir es "nur" mit einer moderaten Erscheinungsform dieser Ideologie zu tun. So gab es auch "nur" relativ wenige Todesopfer, in einer Zeit, als sie sich in ihrer Macht sicher fühlten. Namen wie Amry Apfalter und Lütgendorf säumen ihren Weg. Aber den Vogel haben sie mit der Abhängigkeit zum Club 45 Besitzer Udo Procksch abgeschossen, den sie nach dessen Sechsfachmord juristisch reinwassen wollten. Gratz hat falsch ausgesagt, Blecha falsche Dokumente besorgt und Vranizky den Autor Pretterebner des entscheidenden Buches niederprozessiert.
    Würden die Linken in Österreich mehr Macht bekommen, es würde unausweichlich, wie in ihrer extremen Form, zum Massenmord führen.

    • Schani
      10. November 2013 19:43

      Das ist eh schon mit der Abtreibung der Fall!

    • machmuss verschiebnix
      10. November 2013 20:17

      @Schani,

      seit Kreiskys Abgang ist eine Werte-Verschiebung im Gange, die mit zunehmender
      Vehemenz alle Relikte unserer konservativ-christlichen Prägung auszumerzen sucht.

      Ist nur die Frage, bis wann diese Gesinnungs-Terroristen so fest im Sattel sitzen,
      daß sie dieses "Feigenblatt Demokratie" ablegen, ihre dämonische Fratze zeigen und
      anfangen, die Menschen nach deren Duktus "wie Menschen-Vieh" zu behandeln !

      .

    • Anton Volpini
      10. November 2013 20:37

      So ist es machmuss verschiebnix.
      Daher sollten wir nix anbraten lassen!

    • Undine
      10. November 2013 20:58

      @Schani

      Wie recht Sie haben! Und dafür geben sich Ärzte her, von denen man immer noch annimmt/hofft, sie hätten diesen Beruf gelernt, um Menschenleben zu retten---nicht, um zu morden.

    • machmuss verschiebnix
      10. November 2013 21:12

      @Anton Volpini,

      angesichts unserer "real existierenden" Lage sehe ich keine Möglichkeit, das Ruder
      irgendwie herum zu reißen. Der bestehende Moloch würde jeglichen Versuch im
      Keim ersticken. Außerdem - für einen "kalten Putsch" müßte man das GESAMTE Volk
      vorher auf "Entwöhnungs-Kur" schicken, damit überhaupt erst die Notwendigkeit von
      grundlegenden Änderungen ins Bewußtsein dringt.

      Na und einen "heißen Putsch" können / sollten wir aus mehreren Gründen von vornherein
      abhacken - den wichtigsten davon würde ich als "lernen aus der Geschichte" benennen .
      Abgesehen davon, daß es dafür an sämtlichen Resourcen fehlt - angefangen vom
      EIGENEN Geheimdienst (!)

      Vielleicht nennen Sie mich Feigling, aber ich tendiere trotzdem zu sagen, bereiten wir
      lieber rehtzeitig unsere Flucht in ein außer-europäisches Zielland vor, denn diesmal
      werden WIR KONSERVATIVEN die "Juden" sein !

      .

    • Helmut Oswald
      11. November 2013 09:10

      Deiner Beurteilung ist (leider) vollständig zuzustimmen.
      Folgerichtig : nichts anbrennen lassen.

    • Specht (kein Partner)
      11. November 2013 23:41

      Die Methoden, welche zum Ziel führen werden auch immer raffinierter. Es genügt völlig das Fernsehen und yellow press zur Volksverblödung einzusetzen und gezielt störende Köpfe rollen zu lassen. Aufstand gibt es erst wenn drei Tage hintereinander das Essen fehlt, daher bezweifle ich eine Verbesserung der Zustände und erwarte ein verzögertes Hinscheiden der linksverlotterten EU samt Vasallen.

  17. machmuss verschiebnix
    10. November 2013 19:23

    Der Verlauf diverser sozialistischer Herrschafts-Systeme rund um den Globus hat
    doch überall trotz unterschiedlicher Ausgangslage zu demselben Ende geführt:
    Bankrott !

    Die Rumänen und Bulgaren haben uns in dieser Hinsicht eine Generation lange
    Erfahrung voraus, vielleicht hat sie das gegen diese Demagogen imunisiert ?
    Oder ist dort etwa von vorherein "das Geld der Anderen" so rar, wie ein
    Sozialist mit Realitäts-Sinn ?!

    In Österreich jedenfalls, gibt's van-den-Andern noch reichlich abzustauben,
    und solange können die Sozial-Illusion-isten auch noch ihre "Wahlprogramm"
    finanzieren. Auch wird von besagten Anderen erst Gegenwehr kommen, wenn sie
    selber nichts mehr zu verlieren haben, dann aber - wie gehabt - bricht in
    furioser Brutalität der jahrzehntelang aufgestaute Zorn seine Bahn !

    Bis dahin - "liebe" Sozis - bleibt die Volksseele in eurem medialen Koch-Topf
    eingeschlossen, wo ihr mit Steuern fest einheizt und euren Deckel mit medialer
    Meinungs-Macht entschlossen nieder drückt ! ! !

    Alles nichts Neues - schon x-mal dagewesen - und auch wenn die Erscheinungsform
    variert, das Ende heißt Not+Chaos .

    .

  18. La Rochefoucauld
    10. November 2013 18:53

    Das ist nur das konsequente Resultat der Medienpolitik der "rechts-der-mitte/bürgerlichen/liberalen/konservativen" (you name it) Reichshälfte.

    Kren gewünscht, Kren wird geliefert. So einfach ist das.

    Die ÖVP hat das aber nicht einmal annähernd verstanden. Man genügt sich mit Posten für Grasl et al im ORF oder sonstwo.

    Lieb, aber wirkungslos. Shit happens. Mahlzeit.





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