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Die Schulen, die Länder, der Bund

Rot und Schwarz versuchen verzweifelt, durch neue Nachrichten vom Mega-Desaster ihrer bisherigen Koalitionsverhandlungen abzulenken. Offensichtlich aus diesem Grund wird nun das Thema „Alle Schulen in die Länder-Kompetenz“ in die Medien gespielt. Was würde eine solche Kompetenzverlagerung aber bedeuten? Sie bringt ja sowohl auf politischer wie auch verfassungsrechtlicher Ebene alle Denkmuster durcheinander. Noch viel wichtiger ist aber, was eine solche Änderung für Schüler und deren Bildung wie Ausbildung bedeutet.

Die wichtigste politische Bedeutung ist die endgültige Bestätigung dessen, was sich schon seit längerem abzeichnet: Angesichts der Schwäche der beiden Männer an der Regierungsspitze haben die Landeshauptleute gewaltig an Macht und Einfluss gewonnen. Während vor allem die schwarzen Minister sowie die an der Schulmisere hauptschuldige Claudia Schmied fast durchwegs zu Rücktrittskandidaten und lahmen Schweigeenten degradiert worden sind, dominieren die Landeshauptleute die Koalitionsverhandlungen.

Deren Machtzuwachs tut es auch keinen Abbruch, dass sie sich dabei in den letzten Wochen mehr als blamiert haben: vom Bruch des einzigen gemeinsamen Wahlversprechens (Familienbeihilfen-Valorisierung) bis hin zur erbärmlichen Kommunikation. Insbesondere negativ aufgefallen ist diesbezüglich übrigens der Vorarlberger Markus Wallner. In Summe hat die Koalition jedenfalls abwechselnd folgende Botschaften ausgeschickt: Plötzliches Loch entdeckt– welches Loch? – noch größeres Loch – doch gar kein Loch – totale Fehler der Wirtschaftsforscher – positive Wirtschaftsprognosen – katastrophale Wirtschaftsprognosen.

Dennoch sollte man die Idee der Schul-Verländerung unvoreingenommen prüfen. Selbst die Tatsache, dass sie vor allem mit der Person des Niederösterreichers Erwin Pröll verbunden wird, macht sie noch nicht automatisch zum Unsinn. Der Transfer der Schulen in die Länderkompetenz ist jedenfalls eine alte Forderung mehr oder weniger aller Landeshauptleute, quer über die Parteigrenzen.

Es kann nicht schlimmer werden

Vor allem die Wiener Medien und die Bundesbürokraten sollten sich von ihrem Vorurteil lösen, dass Zentralismus, dass angeordnete Vereinheitlichung automatisch besser wäre. Dafür gibt es keinerlei seriösen Beweise. Ganz im Gegenteil; in vielen Bereichen ist Zentralismus nur teuer und lebensfern. Eine Verländerung würde auch – hoffentlich – die ständigen lächerlichen Konflikte zwischen Bund und Ländern beenden. Denn jetzt zahlt der eine, während die anderen die Pflichtschullehrer anstellen. Fast zwangsläufig ergeben sich daraus immer wieder Diskrepanzen.

Für die Mehrheit der Österreicher ist ganz eindeutig mehr Sympathie und Vertrauen zum eigenen Bundesland vorhanden als zum Bund. So etwas ist in einer Demokratie zu respektieren, sofern nicht gravierende Gründe dagegen sprechen. Beispielsweise Landesverteidigung macht nur österreichweit einen Sinn (eigentlich ja überhaupt nur EU-weit; aber das, was wirklich wichtig ist, schafft die EU ja nicht).

Überdies hat Claudia Schmied mit ihrer blamabel gescheiterten Schulpolitik, die nur von Ideologie statt Bildungserfordernissen getrieben war, fast jedes Vertrauen in die Bundeskompetenz bei der Bildung zerstört. In dieser Zeit hat sich die Meinung rapid verbreitet: Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden.

Erst jetzt zeigt die gerichtliche Aufarbeitung (an der Wiener Staatsanwaltschaft vorbei), wie sehr die für sich selbst in peinlicher Weise „Grandezza“ in Anspruch nehmende Frau ständig Recht gebrochen hat: Vom fix bestellten Direktor der Tiroler Pädagogischen Hochschule bis zu den Leitern des Bildungsinstituts bifie hat sie Menschen zu Unrecht gefeuert. Die Entschädigungen dafür werden am Ende sehr teuer kommen – die Steuerzahler, nicht Schmied.

Dabei hatte bei ihr ein falscher Satz in einem Interview genügt, und schon war der Betreffende seinen Posten los. Wie soll man da junge Menschen zur Zivilcourage und eigenen Meinung erziehen können, wenn die oberste Bildungschefin sich so verhält? Schmied hatte im ganzen Schulbereich die Überzeugung geschaffen: So brutal wie bei ihr geht es nicht einmal bei Erwin Pröll oder Michael Häupl zu (höchstens im Burgenland, aber das ist ein wenig zu unbedeutend).

Interessant ist, dass auch in Deutschland die Schulen verfassungsrechtlich Ländersache sind. Was dort ganz überwiegend als positiv bewertet wird. Freilich muss korrekter Weise hinzugefügt werden, dass die deutschen Bundesländer mehrheitlich deutlich größer sind als die österreichischen.

Das vorprogrammierte Scheitern

Damit sind wir beim Verfassungsrecht gelandet. Dieses ist in Wahrheit der Hauptgrund, warum der ganze Schul-Deal voraussichtlich doch scheitern dürfte, unabhängig von allen Vor- und Nachteilen. Denn er braucht mit Sicherheit eine Verfassungsänderung, egal wie er im Detail aussieht. Es ist aber unwahrscheinlich, dass eine der Oppositionsparteien Interesse an einem Mitziehen haben wird. Sind doch seit dem blau-orangen Selbstmord in Kärnten die Landeshauptleute wieder eine uneinnehmbare schwarz-rote Festung geworden.

Daher müsste sich die Koalition die Zustimmung von Oppositionsparteien für die notwendige Zweidrittelmehrheit teuer erkaufen. Jede von ihnen würde wohl einen zu hohen Kaufpreis für ein Mitstimmen verlangen. Überdies kommen gemäß den neuen Mehrheitsverhältnissen im Parlament schon rein zahlenmäßig ohnedies nur FPÖ oder (ganz knapp) die Grünen als Zweidrittelbringer in Frage. Auch daher scheint ein Scheitern eines Projekts, das hinter rot-schwarzen Polstertüren und an ebenso gefärbten Heurigentischen ausgebrütet worden ist, so gut wie sicher. Und die Grünen sind überdies die geborenen Zentralisten, also für Subsidiarität nicht zu haben.

Aber auch ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger wird innerlich nicht sonderlich interessiert sein, für dieses Projekt Konzessionen zu machen. Denn für ihn selber ist ja die persönliche Perspektive an der Verländerung besonders peinlich: Der Schul-Deal wird reihum als Projekt Faymann-Pröll verkauft werden. Pröll wäre also bei einem Erfolg endgültig als der starke schwarze Übermann einzementiert, Spindelegger hingegen nur noch als Marionette. Diese Optik kann nicht in seinem Interesse liegen.

Außerdem werden mit Sicherheit einige VP-nahe Wirtschaftskreise dagegen intrigieren. Hängen diese doch teilweise an den Drähten der Androsch-Maschinerie. Auch vor dem Zorn der Wirtschaft fürchtet sich Spindelegger, die ja immer wieder mit einer eigenen Partei spekuliert..

Keine Katastrophe, aber auch wenig Nutzen für die Schulen

Was aber bedeutet dieses Projekt für die Schulen, die Schüler, den Bildungserfolg, um die es in Wahrheit immer gehen sollte? Ganz sicher nicht die Katastrophe, als die eine Verländerung von der ideologischen Linken dargestellt wird.

Eine der sich in Medien noch herumtreibenden Schmied-Propagandistinnen faselt zwar wie immer, wenn den Linken gar nichts mehr einfällt, von „wissenschaftlicher Evidenz“, die gegen eine Verländerung spräche. Sie kann aber in Wahrheit keine konkrete Evidenz anführen. Ihr fällt lediglich ein, dass bei einem Bundeslandwechsel eines Lehrers die Anrechnung von Vordienstzeiten ein Problem wäre. Das ist aber ein Problem von so untergeordneter Größenordnung, dass es bei konstruktiven Sozialpartnergesprächen in der Kaffeepause gelöst werden könnte.

Die Verländerung wäre jedenfalls ein Schritt hin zur Subsidiarität, also zu der von Europa angefangen dringend notwendigen Kompetenz-Verlagerung nach unten. Subsidiarität wird von der Politik – angefangen bei der EU – auch immer wieder beschworen, beschlossen wird aber fast immer das Gegenteil.

Wie man in Deutschland sieht, bedeutet die Landeskompetenz sogar einen fruchtbaren Wettbewerb (der triumphale Siege der Länder mit gegliedertem Schulwesen über jene Länder gebracht hat, die linken Gesamtschulpropagandisten aufgesessen sind).

Aber bedeutet eine Verländerung nicht einen parteipolitischen Durchgriff der im Land dominierenden Partei auf die Schulen und insbesondere Direktorenbesetzung? So werden viele manche fragen. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen, lautet die Antwort: Ja. Es wird diesbezüglich zwar nichts schlechter, aber auch nicht besser.

Genau das befürchtete Gleichbleiben dieser Rahmenbedingungen ist daher auch die eigentliche Crux des ganzen Projekts. Denn eigentlich müsste es dringendst darum gehen, weniger den Ländern, sondern vor allem den Schulen selbst mehr Kompetenz zu geben. Also Eltern und Lehrern, aber auch den älteren Schülern. Aber diesbezüglich hört man gar nichts von der Koalition.

Solange die Schulpartner nicht selbst bestimmen, wer Direktor wird, solange sie nicht zumindest ein absolutes Vetorecht gegen Bestellungen von oben haben, wird immer die Politik entscheiden. Alle „Objektivierungen“ haben sich ja weitgehend als Farce erwiesen. Mindestens genauso wichtig wäre es, dass endlich in den Schulen selbst ganz autonom das Schulmodell und der Typus, der inhaltliche und der pädagogische Schwerpunkt entschieden werden.

Nur dort weiß man, was nachgefragt wird, was zum Niveau von Schülern und Lehrern passt. Nur bei autonomen Entscheidungen kann die Motivation aller Beteiligten gestärkt werden. Nur so begreifen die Eltern wieder mehr ihre Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder, die man eben nicht wie ein Auto in einer Servicewerkstatt abgeben und dann repariert abholen kann. Nur so können lächerliche Dinge wie das Haslauer-Modell aus der Welt geschafft werden, der am grünen Politikertisch von oben dekretieren will, dass 80 Prozent der Schulen Zwangsgesamtschulen sein müssen.

All das lässt sich am einfachsten und sinnvollsten mit einem Voucher-System realisieren. In diesem bekommen alle Eltern selbst für ein Kind einen staatlichen Bildungs-Gutschein in die Hand, egal ob vom Bund oder Land,. Den können sie in jeder Schule ihrer Wahl, in öffentlichen wie privaten einlösen. Davon müssen sich dann die Schulen finanzieren. Wichtig ist nur, dass die Schule entscheiden muss, ob das Kind die dortigen Zulassungskriterien erfüllt.

Dabei sollte man für bildungsbenachteiligte Kinder einen beispielsweise zehnprozentigen Bonus geben. Ansonsten müsste es dann nur noch aus einem einzigen Grund zusätzlich Geld geben: Wenn sich eine Schule besonders auf die (teuren, aber dringend benötigten) technischen und naturwissenschaftlichen Fächer spezialisiert.

Der Bund hat in einem wirklich funktionierenden Schulsystem nur noch eine – freilich ganz wichtige – Aufgabe: Er muss extern und objektiv alle zwei oder vier Jahre die Bildungsstandards messen lassen. Und er muss die Ergebnisse dieser Messung komplett transparent machen, also auch das Ergebnis jeder einzelnen Schule veröffentlichen.

Das wird – auch wenns manche Lehrer ärgert – Druck auf die Schulen ausüben, gut und zielorientiert zu unterrichten. Das wird auch einen gesunden Wettbewerb auslösen. Nach diesen Daten können sich dann auch Arbeitgeber orientieren, die ja derzeit immer öfter mit Absolventen von Schulen (aller Art) konfrontiert werden, die all die Dinge halt nicht können, die sie laut Zeugnis eigentlich beherrschen sollten.

Also in Summe: Nichts gegen die Verländerung. Aber den wirklichen Fortschritt wird sie nicht bringen, solange man all die angesprochenen Punkte nicht angeht. Wonach es aber nicht aussieht.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 01:43

    Das letzte Viertel AU's Überlegungen will ich voll unterschreiben. Viel mehr Eigenverantwortung für die einzelne Schule (super!), viel mehr Wettbewerb zwischen den Schulen (super!), aber -> viel weniger Murx und Marx in der Schulverwaltung, viel mehr Unterricht als Gehirnwäsche, viel mehr Kreativität als Zentralismus, viel mehr Lebensertüchtigung als politische Indoktrination, viel mehr Bodenhaftung als beispielsweise Genderdiktatur. Zwangsmanipulation a la Schmied, Zwangsbeglückung a la Schmied, Zwangsverdummung a la Schmied, Zwangskollektivierung a la Schmied -> alles längst am Scheiterhaufen der Geschichte gelandet!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 10:11

    Solange die Schulpartner nicht selbst bestimmen, wer Direktor wird, solange sie nicht zumindest ein absolutes Vetorecht gegen Bestellungen von oben haben, wird immer die Politik entscheiden. Alle „Objektivierungen“ haben sich ja weitgehend als Farce erwiesen. Mindestens genauso wichtig wäre es, dass endlich in den Schulen selbst ganz autonom das Schulmodell und der Typus, der inhaltliche und der pädagogische Schwerpunkt entschieden werden. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2013/11/die-schulen-die-laender-der-bund/#sthash.WGTlmsef.dpuf

    Zur Frage der Auswahl und Bestellung der Schuldirektoren:
    Selbstbestimmung der Schulpartner (Lehrer, Eltern, Schüler) soll also eine "Objektivierung" bringen?
    MMn. wird die Realität anders sein:
    Die Lehrer wünschen sich einen Chef, der umgänglich, kollegial, nicht allzu fordernd ist;
    Die Eltern wollen einen Direktor, der - und da werden sich die Stimmen schon teilen! - einerseits streng, leistungsfordernd ist und der Schule (s)einen Stempel aufdrückt.
    Andererseits wird es genau so viele Eltern geben, die eine Schule wollen, in der die Kinder nur Spaß haben, Schularbeiten nicht zu streng benotet werden, und womöglich jede Woche eine Elternversammlung zur Basisdiskussion und basisdemokratischen Entscheidung stattfindet und für einen Direktor nur eine Frau in Betracht kommt ...

    Schüler (stimmberechtigt werden wohl nur die Schülervertreter an höheren Schulen der beiden obersten Klassen sein) der heutigen "Generation Ahnungslos" - ja wie werden, wie sollen die aus drei Bewerbern auswählen. Im Besten Fall können sie noch mitreden, wenn sich eine Lehrkraft der eigenen Schule bewirbt. Die ist dann entweder sympathisch oder nicht, streng oder lieb, großzügig oder sekkant ...

    Ehrlich gesagt, da ist mir das heutige System lieber. Da kennt sich zumindest jeder aus, wieso wer wo Direktor wurde: entweder ein Schwarzer oder eine Rote ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 11:43

    Ich denke, daß mancher Kommentator die Verhältnisse ein wengl optimistisch sieht. Heute wird ein Direktor gewünscht, der jedwede Leistung absolut unversöhnlich beäugt. Dieser Trieb kommt einhellig von Lehrern, Eltern und Schülern.

    Von Lehrern, damit sie weiterhin ungeschoren ein Maximum an bezahlter Freizeit (gern auch in Form von Krankenständen) einstreichen. Von basisdemokratisch dressierten Eltern, damit selbst Nachkommenschaft unterhalb von Grundintelligenz mit Gymnasial-Einsern protzen kann. Von Schülern, damit sie bei der (fast schon faschistisch anmutenden) Aufgabenstellung "wieviel ist 4 mal 5" nach behendem Herumtippen am Smartphone ein in den kühnsten Träumen nicht erwartetes Ergebnis aufsagen können.

    Wer solch linke Fortschritte unser Gesellschaft nicht glauben mag, spricht strafweise mit jedem beliebigen Arbeitgeber. Da wird er aber schön schauen.

    Übrigens: Sollte ein Direktor andere Ziele verfolgen, ist er eh ein Rechter und legitimerweise chancenlos.

    .

  4. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 09:40

    Würde eine Verlagerung der Schulkompetenzen in die Länder nicht den Tod der AHS in Wien bedeuten?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 01:47

    Auch wenn die Verländerung der Schulen auf den ersten Blick scheinbar nichts bringt, so würde sie zumindest ein Aufbrechen der Verkrustung bedeuten, sprich einen wichtigen Schritt weg vom Zentralismus und hin zu mehr Subsidiarität im Bildungssystem.

    In der Folge könnte dann auf Grund der neuen Wettbewerbsbedingungen der Weg für mehr Schulautonomie freigemacht werden mit den oben beschriebenen, positiven Auswirkungen auf Lehrer, Schüler, Eltern und damit nicht zuletzt auf eine sinnvolle, qualifizierte Ausbildung.

    Ob das aber tatsächlich das Ziel der neuen, alt aussehenden rot-schwarzen Regierung darstellt, bezweifle ich.

    Vermutlich spekuliert sie bereits mit der Verweigerung von Blau und Grün für die notwendige Verfassungsmehrheit und bringt diese Variante nur als Vorwand ins Spiel, um am herrschenden System mit der verbundenen Machtfülle festzuhalten.

    Ich empfinde die derzeit verhandelnden SPÖVP-Politiker für viel zu unwillig und unfähig wirklich neue, innovative Ideen zu erkennen bzw. umzusetzen, insbesondere wenn sie einen gewissen Machtverlust auf ihren politischen Spielwiesen bedeuten. Daher rückt ein Aufbruch in jeder Hinsicht in weite Ferne!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2013 07:32

    Verländerung?

    Na, ich weiß nicht recht!

    Wenn ich mir vorstellen muss, dass dann jeder Landeskaiser seine eigene Schule "macht", kommen mir ein wenig die Grausbirn' auf.

    Wie jedoch auch immer entschieden wird; für mich - und für uns Bürgerliche wohl insgesamt - bleibt mein hier oft gebrauchter Wahlspruch
    "Hände weg vom Gymnasium"
    als unerlässliche Voraussetzung für die Schule der Zukunft gültig!
    Das walte Hugo!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar

alle Kommentare

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  15. RR Prof. Reinhard Horner
    25. November 2013 08:13

    reinhard.horner@chello.at

    Zukunftstaugliche Schulreform versus fahrlässige oder mutwillige Demolierung?

    1. Wie soll mit den Menschen in der Gesellschaft umgegangen werden, die lernmäßig nicht mitkommen, die zurückbleiben. Vordem konnten sie in einfachen Tätigkeiten und entsprechend schlichten Lebenszuschnitten ihr Auslangen finden. Heute gibt es diese einfachen Tätigkeiten nur noch in viel geringerem Ausmaß bzw. werden sie von Zuwanderern ausgeübt.

    Wenn seit einiger Zeit von etlichen Lehrbetrieben beklagt wird, dass die Lehrstellenbewerber nicht über die erforderlichen Voraussetzungen verfügen – übrigens sowohl hinsichtlich der Lern-, der Verhaltens- als auch der Haltungsvoraussetzungen – so hängt das damit zusammen, dass unter den Bewerbern nicht wenige sind, die früher als Hilfsarbeiter tätig geworden wären.

    Was ist zu tun? Intensivere Forderungen und Förderungen, vornehmlich in der Mobilisierung anderweitiger Stärken und der Behebung von Defiziten von den Förderungen der Stärken aus! Dies durch Frühförderung, durch fortgesetzte Förderung in der Lernlaufbahn sowie durch Nachhol- und permanentes lebensdurchdringendes Weiterlernen. Dadurch lassen sich die Anteile der Zurückbleibenden gewiss vermindern. Die verbleibenden wegzuleugnen, wäre jedoch allzu wohlfeil, ja letztlich asozial pervers.

    2. Dass Hoch- und Spezialbegabungen besonderer Forderungen und Förderungen nicht entraten können, ist wohl eine Binsenweisheit. Sie wegen ihrer Stärke sich selbst überlassen zu wollen, ist eine Dummheit sondergleichen.

    3. Sofern alles auf die Vermehrung der Maturanten- und der Akademikerquote ausgerichtet wird, geht die Vielfalt der gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen verloren. Das betrifft insbesondere die Entfaltung der Fachkräfte mit Hilfe des mittleren und höheren berufsbildenden Schulwesens und der dual-kooperativen Berufsbildung in Lehre und Berufsschule sowie das permanente lebensdurchdringende Weiterlernen unter starker Einbeziehung des ausübenden Erfahrungslernens.

    4. Soll möglichst viel dem staatlichen Zugriff anheimgegeben werden? Sollen die bildungsaffinen Familien und Bevölkerungskreise (scheinbar) zugunsten der bildungsfernen ihres Bildungserbes entkleidet werden? Oder soll eine Lernkultur mit der Aufgaben- und Verantwotungserfüllung aller Beteiligten gestaltet werden? Soll das Schulgeschehen in sich abgeschlossen, vom übrigen Kinder- und Jugendleben abgesondert betrieben werden?

    5. Wie kann die Volksschule als Gesamtschule ihre Ziele besser erreichen? Was bringt die Verlängerung der Gesamtschule für die 10- bis 14-Jährigen einem Durchschnitt, den Benachteiligten, den anders Talentierten sowie den Besser- und den Hochbegabten ? Was soll mit dem 9. Schulpflichtjahr geschehen? Welche Erweiterungen der Schul- bzw. Bildungspflicht kommen in Betracht?

    6. Welche personellen und welche sachlichen Ressourcen sind erforderlich?

    7. Soll das staatliche Bildungswesen irreführenden (bis absichtsvoll trügerischen) Rankings wie PISA etc. und der Vernachlässigung der Bildung persönlicher Qualitäten unter dem Diktat der Ausbildung möglichst unmittelbar nutzbringender Qualifikationen ausgeliefert werden?

    8. Wird eine unverkürzte Schulreform als ernstliche Bildungsreform, welche die vorrangig anstehenden inhaltlichen und umfassenden methodischen Reformerfordernisse in Angriff nimmt, schließlich dem Privatschulwesen überlassen, das sich der Aufgabe und Verantwortung stellt, Bewährtes zu bestärken und zukunftstaugliches Neues zu schaffen?

  16. fulca (kein Partner)
    25. November 2013 08:10

    Im Gegenteil - gerade dass der Wunsch nach totaler Verländerung des Lehrpersonals von Erwin Pröll kommt, ist brandgefährlich und total unsinnig!
    Dient der Wunsch vor allem der Machtausweitung und politischen Kontrolle aller Schulen und sicher nicht dem Wohl der Schülerinnnen und Schüler!

  17. pestalozzi d.j. (kein Partner)
    24. November 2013 20:02

    Sollte diese feine Ministerin durch ihre ungerechtfertigten Entlassungen Schaden für den Steuerzahler verursacht haben, so gehört

    1. sie als Ministerin entlassen und ihr die spätere Ministerpension entzogen
    2. ihr Privatvermögen zur Schadensgutmachung herangezogen. Punkt.

    Dann werden sich manche sogenannte Volksvertreter mehr Mühe geben, wenn sie zum Minister (Diener am Staat) beziehungsweise zur MinisterIn (DienerIn am Staat) berufen werden sollten. Derzeit glauben die ja, es ist ihnen alles erlaubt.

  18. D.M. (kein Partner)
    24. November 2013 13:18

    „Wissen macht einen Menschen als Sklave untauglich“ – Frederick Douglass

    Zu frühe Fremdbe­treuung schadet Kindern und Eltern.
    Vor 8 Jahren hat die Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin
    Antje Kräuter die Initiative Frühe Kindheit ins Leben gerufen,
    mit der sie und ihre Mitstreiter insbesondere für eine innige
    Mutter-Kind-Beziehung werben. FreieWelt.net sprach mit ihr
    über ihre Initiative, die Bedeutung einer sicheren
    Eltern-Kind-Bindung und die Gefahren der aktuellen Krippenpolitik.
    http://schreibfreiheit.eu/2013/11/15/zu-fruhe-fremdbe%C2%ADtreuung-schadet-kindern-und-eltern/

  19. cmh (kein Partner)
    24. November 2013 12:28

    Manchmal gerät auch der verehrte Bloginhaber ins Schwafeln.

    Aber vielleicht kann mir einer erklären, warum man denn den Eltern, die schon die Erziehung ihrer Kinder bis zur Schulreife nicht so ganz 100%ig geschafft haben, mehr "Kompetenzen" zugestehen? Ob man es dann tut oder nicht ist etwas anderes, aber dieser Punkt gehört schon auch beantwortet.

    Auch eine Mitsprache von älteren (?! bitte was sind denn das für welche? etwa die Repetenten?) Schülern zu instutionalisieren ist ein hölzernes Eisen. Der hermeneutische Zirkel knirscht da schon recht gewaltig. Aber vielleicht schaffen es unsere Kinder, sich am Zopf der Unkenntnis aus dem Schulsumpf zu ziehen.

    Aber wie gesagt, egal was herauskommt, solange man sich mit diesen beiden Punkten beschäftigt hat, ist jede Lösung unrichtig.

    • no na (kein Partner)
      24. November 2013 20:13

      "Aber wie gesagt, egal was herauskommt, solange man sich mit diesen beiden Punkten beschäftigt hat, ist jede Lösung unrichtig".

      Tolle Logik. Aber nicht ganz unerwartet bei cmh. Kompliment!

  20. cmh (kein Partner)
    24. November 2013 12:18

    Früher gab es einmal eine "kleine Landwirte Partei". Die ist schon seit längerem mausetot.

    Vielleicht will man es ja jetzt mit einer "kleine Industriellen Partei" versuchen.

  21. Robert Bond (kein Partner)
    24. November 2013 10:04

    Seh ich auch so. Was eine Verländerung bringen soll, ist mir allerdings nicht so klar. Dann gibts halt in Wien nur mehr rote Direktorinnen und in NÖ nur mehr schwarze Direktoren. Fortschritt?

  22. Torres (kein Partner)
    24. November 2013 10:01

    Unterberger setzt hier wieder bewusst Unwahrheiten in die Welt: In den PISA-Studien für Deutschalnd sind etwa in Mathematik und den anderen naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Biologie) die neuen Bundesländer, wo es weiterhin die Gesamtschule gibt, weit vor den alten Bundesländern (mit Hauptschule); in Deutsch und Englisch sind allerdings die alten Bundesländer vorne. Der Autor des Artikels kommt daher zum Schluss, dass die Schulform keinerlei Einfluss auf den Lernerfog hat.
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/mathe-und-naturwissenschaften-was-ost-schulen-so-stark-macht-a-927318.html

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2013 12:35

      Sieh an, sieh an, einer der glaubt operationalisieren zu können.

      Die linke Schultheorie hat schon ein Problem mit der Erfolgsmessung. Weil der Erfolg im Leben, zumal im wirtschaftlichen Leben in der linken Schultheorie ein unmögliches, weil klassenfeindliches Ziel ist.

      Der ERfolg der Bildung kann doch vernüftigerweise nur im Erfolg der Schüler im Leben gemessen werden und nicht an so Scherzkonzepten wie dem PISA-test von was auch immer.

    • Torres (kein Partner)
      25. November 2013 10:30

      @ cmh
      Richtig: Die Absolventen naturwissenschaftlicher Studien sind in der heutigen Zeit beruflich weit erfolgreicher (und vor allem gefragter) als diejenigen von humanistischen Fächern. Das ist ja nur eine Bestätigung der guten Ergebnisse in den (ehemals) ostdeutschen Gesamtschulen.
      Damit keine Missverständnis entsteht: ich bin keineswegs ein unbedingter Berfürworter der Gesamtschule; beide Schularten haben ihre Vor- und Nachteile, es kommt nur darauf an, was man daraus macht und vor allem, wie gut die Lehrkräfte jeweils sind. Die Gesamtschule zu verteufeln und sie als Ursprung allen Übels zu bezeichnen, wie es der (Nicht-Schulexperte) Unterberger macht, dabei offensichtliche Erfolge der Gesamtschule (etwa in Südtirol) mit fadenscheinigen Argumenten zu ignorieren, ist allerdings völlig überzogen und kontraproduktiv. Ich halte mich an die Meinung der echten Experten: ob Gesamtschule oder Hauptschule ist relativ irrelevant, wichtig sind ganz andere Kriterien.

    • cmh (kein Partner)
      26. November 2013 11:37

      Mein Argument ist, dass in nicht hinterfragte Kennzahlen alles hineingelesen werden kann.

      Das beginnt mit dem Vergleich von "Gesamtschulen" aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen. Vor allem beim Vergleich von alten und neuen deutschen Bundesländern ist immer größte Vorsicht angezeigt.

      Um aber auf Ihren zweiten Punkt einzugehen:

      Es geht bei der Schuldiskussion ja nicht nur um den direkten output. Es geht auch um die gesellschaftliche Entwicklung. Und hier scheiden sich die Geister.

      Man darf doch nicht meinen, dass die Entwicklung mit der Gesamtschule ihr Ende hat. Der nächste Schritt besteht darin, dass einige ganz besonders wertvolle Prinzlinge auf nicht ganz so gesamte Schulen geschickt werden. Darauf kann man doch Gift nehmen. Und das ist doch die Gefahr der Gesamtschulen.

  23. terbuan
    23. November 2013 21:22

    O.T., aber nach wie vor DAS THEMA:

    „Europa steuert auf eine Katastrophe zu“

    "Europa hat sich in der Krise nicht geändert. Das EU-Chaos lähmt den Kontinent. Wir taumeln in eine Katastrophe. Zu viele Brüche gefährden Europa: Staaten gegen Staaten, Alt gegen Jung, Staat gegen Privat. Die Unterschiede in der Euro-Zone sind größer geworden statt kleiner. Ganz schnell kann der Flickenteppich reißen - mit unabsehbaren Folgen.....

    ....Die größte Unsicherheit resultiert jedoch aus der Erkenntnis, dass die Euro-Zone in der Krise nicht zusammengewachsen, sondern gespalten wurde. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit zeigt, dass es nicht nur eine Spaltung zwischen dem Norden und dem Süden, sondern auch eine zwischen den Generationen gibt. Die dritte große Bruchlinie verläuft zwischen Staatssektor und Privatwirtschaft.

    In allen Segmenten haben Politiker und Zentralbanker rein opportunistisch agiert: Sie haben versucht, den Rentnern das Schlimmste zu ersparen – weil dies die größte Wählergruppe ist. In den jeweiligen Staaten lässt sich bei heute keiner in die Karten schauen – sie agieren nationalistischer als je zuvor: Die neuen Haushalte von Italien, Frankreich und Spanien sind so lückenhaft, dass die EU-Kommission daraus keine Schlüsse ziehen kann.

    Alle Regierungen arbeiten natürlich tendenziell für die Interessen des Staatsapparats: Das zeigt sich besonders drastisch in Griechenland: Die Regierungen sorgen für ihre Clans, um wiedergewählt zu werden.

    Dieser Befund, der sich nun auch durch die makroökonomischen Zahlen belegen lässt, macht klar: Das Schlimmste steht uns erst noch bevor.

    Der Friede an den Märkten trügt. Er ist mit billigem Geld erkauft.

    Europa ist nicht krisensicher.

    Das wisse vor allem jene, die gegen Europa spekulieren.

    Die Vandalen der Finanzmärkte sinnen auf einen günstigen Zeitpunkt.

    Dann fällt Rom, und nicht nur Rom"

    Man liest verdächtig wenig derzeit über die sich anbahnende Verschärfung der Krise,
    der vorweihnachtliche Konsumrausch soll eben in keiner Weise beeinträchtigt werden.

    • terbuan
    • hamburger zimmermann
      24. November 2013 00:35

      Die Terbuan-Meinung von kommendem Euro-Unheil ist begründet.

      Mindest folgt eine 10%-Abgabe auf Bankguthaben, Depotwerte und was halt sonst auf einfachen Knopfdruck passieren kann. Davon murmelt hintergründig, doch fortwährend, Frau IWF-Lagarde. Und in Zypern war dieser Vorgang bereits Realität. Dortzulande deswegen, damit die gleichgeschalteten Medien dem tumben Volk plausibel einreden konnten, der Russen-Mafia gebühre ein solcher Schnitt (wenngleich deren Geld längst in Singapur usw gesichert war).

      Übers Wochenende wird eine entsprechende Rechtsnorm in Kraft gesetzt und fertig. Montags drauf werden nicht einmal die Banken gestürmt, weil 90% der Guthaben weiterhin zur Verfügung stehen. Und alle sind beruhigt. Sollte einer aufmucken, wird er routinemäßig von ORF und Presse als Neonazi niedergemacht.

      In Deutschland betragen die Sparguthaben angeblich 5 Billionen, so mag sich Frau Merkel über 500 Milliarden Kassa-Eingang diebisch freuen. Dann hat die kryptokommunistische Pastorentochter (wie jüngst ein Forist formulierte, nur "krypto-" versteh ich nicht) wieder Spielgeld zum weiteren Anfüttern von Bankstern und sonstigen Ganoven laut Checklist der US-Ostküste.

      Wo bitte ist das Problem?

      .

  24. Josef Maierhofer
    23. November 2013 15:32

    Schulautonomie ja, Konkurrenzsituation ja, Bildungslevel und Aufnahmeverfahren ja, Bildungsscheck ja, aber den halte ich eben für unterschiedliche Schulqualitäten, die einen orientieren sich am 'Massenbedarf' (low level), die anderen an der Qualität der Lehre, etc.. eben für unterschiedlich.

    Aber Bildungsscheck OK, aber eben da käme für mich die Verantwortung als Eltern und auch als Schüler hinzu, die nämlich aus ihren Bildungsscheck machen können, was sie wollen, nämlich low Level oder high Level Ausbildungen für ihre Kinder auch mit eigenen Beiträgen und auch die Verantwortung als Schüler, nämlich erstens offen sein zu eigenen Neigungen und dafür die Eignungstests per Schule durchzuführen. Das Wort sozial hat in Bildungseinrichtungen eine untergeordnete Rolle und kann, so man das Geld hat und das will, vom Sozialministerium unterstützt werden. Das was wir heute haben, was bekomme ich, wenn die linke Zehe weh tut und was, wenn ich Kopfweh habe, ist der Auswuchs der Übersozialisierung. Die Schule hat zu sagen, was kannst Du, wie kannst Du es und wie können wir Dir das beibringen und nichts anderes. Es ist zu verurteilen, Du bekommst einen Vierer, weil Du so arm bist ....

    Ich kenne da eine vom Schicksal schwer getroffene armenische Mutter, die 2 Kinder alleine großzieht, aber ohne irgendwelche wirklichen Unterstützungen, außer das minimale Bleibe- oder Wartegeld fürs Essen und gutwillige Umgebung, die sie unterstützt mit Wohnung und das Warten auf einen Bescheid seit vielen Jahren. Das eine Kind ist hier geboren. Sie können nach 12 Jahren zu wenig armenisch zum Zurückgehen und kämpfen um ihr Leben. Die Kinder wissen worum es geht und sind daher die besten in ihrer Schule (12 und 14), die Mutter weiß worum es geht und unterstützt sie ohne Geld.

    Während wir hier über Bildungsschecks und solches reden und Kinderbeihilfen diskutieren.

    Dann haben wir andererseits die Eliteschmieden, die Schulen auf hohem Level, die natürlich hohe Anforderungen stellen und unter Umständen auch teurere Lehrer beschäftigen und eben eine entsprechende, zielorientierte Infrastruktur aufweisen.

    Nun auch da möchte ich sagen, dass es darauf auch nicht ankommt, denn auch ich selbst komme aus einer einklassigen (8 Schulstufen) Volksschule mit einem einzigen Lehrer für alle.

    Es kommt auf den Geist an, der dahinter steht, auf den lernwilligen Schüler, auf die unterstützenden Eltern (muss nicht Geld sein) und auf die Motivation der Lehrer.

    Ich sage dazu immer, egal mit welchem System, Länder- oder Bundesschule, es kommt immer nur darauf an, dass man die Politik und vor allem die Parteien aus der Schule raushält. Der Staat in der heutigen parteiorientierten Form wirkt auf die Schule als Zerstörungsmechanismus und sollte sich um so was nicht kümmern, weder durch Vorschriften zu internen Fragen (Schulautonomie), noch zu Postenbesetzungen, noch zu Schulbürokratie.

    Die einzigen Regeln, die auf Länderebene oder Bundesebene gebraucht werden, weil es heute modern ist, alles klassifizieren zu müssen, wären für mich eine Zentralmatura, solange die von wirklichen Experten, die was von der Sache verstehen, ausgearbeitet werden und nicht von menschenfernen Ideologieträumern, Pilotversuchen und 'Schulverwässerern', damit man den zu erreichenden und erreichten Mindeststandard feststellen kann.

    Also die minimalen Zielvorgaben, die sollte schon der Gesetzgeber, sprich das Ministerium, ausarbeiten in Anlehnung an internationale Standards.

    Das Schulthema ist nichts für Parteipolitik und nur am Rande was für eine Regierung, solange es die Schule fördert und das muss nicht Geld sein, nochmals.

    Auch für gesetzliche 'Sozialverbeugungen' für bildungsferne Schichten habe ich wenig übrig, genauso wenig für sündteure Lernmittel und Lehrmittel. Das Wesentliche ist die Motivation und die Anstrengung von Eltern, Lehrer und Schülern.

    Staat und Partei haben sich disqualifiziert und sollten daher schleunigst aus dem Schulwesen verschwinden und sich auf die Staatsaufgaben zurückziehen, nämlich die Schaffung der Rahmenbedingungen nach objektiv anerkannten und nicht politisch orientierten Kriterien, damit es nicht zu solchen Auswüchsen mehr kommen kann, die wir bei uns derzeit vorfinden.

    Unsere Politik ist am Sand und noch mehr unsere ideologiehörigen Parteien, wie in diesem Blog täglich bewiesen wird, gilt natürlich auch im Schulwesen.

    So hat sich das Parteibuchunwesen eben zum Schaden Österreichs als immenser Schaden erwiesen, statt dessen würde es den Österreichern gut tun die 'Reset-Taste' zu drücken und gemeinsam neu zu beginnen und zu dem Zweck auch die Altparteien zu entsorgen.

  25. Peter Brauneis
    23. November 2013 11:43

    Ich denke, daß mancher Kommentator die Verhältnisse ein wengl optimistisch sieht. Heute wird ein Direktor gewünscht, der jedwede Leistung absolut unversöhnlich beäugt. Dieser Trieb kommt einhellig von Lehrern, Eltern und Schülern.

    Von Lehrern, damit sie weiterhin ungeschoren ein Maximum an bezahlter Freizeit (gern auch in Form von Krankenständen) einstreichen. Von basisdemokratisch dressierten Eltern, damit selbst Nachkommenschaft unterhalb von Grundintelligenz mit Gymnasial-Einsern protzen kann. Von Schülern, damit sie bei der (fast schon faschistisch anmutenden) Aufgabenstellung "wieviel ist 4 mal 5" nach behendem Herumtippen am Smartphone ein in den kühnsten Träumen nicht erwartetes Ergebnis aufsagen können.

    Wer solch linke Fortschritte unser Gesellschaft nicht glauben mag, spricht strafweise mit jedem beliebigen Arbeitgeber. Da wird er aber schön schauen.

    Übrigens: Sollte ein Direktor andere Ziele verfolgen, ist er eh ein Rechter und legitimerweise chancenlos.

    .

    • Elisabeth Mudra
      23. November 2013 16:12

      Als Beleg zu "faschistisch anmutenden Aufgabenstellungen":

      Selbst in der heutigen Krone gibt’s noch eine Handvoll Schreiber, die nicht ständig ihr Sozi-Gift versprühen. So finde ich heute in Herrn Wailands Wirtschaftsmagazin unter "Zitate" die linksfortschrittliche Ausbildung deutscher (ist aber kein Unterschied!) Studenten wie folgt bestätigt:

      "Abfrackprämie, Befölkerung, Konkurenz, abhäben, Gewinnzohne, teilweiße, Roöl, Produckte, Eksgremente (Anm: In denen sich bestimmt progressive Bildungsexperten suhlen), Verschlächterung, provitieren, Kapitall, Rezission".

      So wird Europa Bildung und Wirtschaft in Südostasien sicher bald eingeholt haben.

  26. Tullius Augustus
    23. November 2013 11:06

    Mir ist sofort der Gedanke an die Schweiz gekommen, das ist ja das Musterland des Föderalismus und die Schweizer Schüler sind sicher nicht schlechter als die Schüler bei uns.
    Anmerkung: Die Schweiz hat exakt die Hälfte der Fläche Österreichs & die Schweiz ist in 26 Kantone gegliedert - wir in Ö. haben 9 Bundesländer.

    Im Internet liest man dazu:

    Das Bildungssystem in der Schweiz liegt auf Grund des Föderalismus vorwiegend in der Verantwortung der Kantone und Gemeinden. Nur in Teilen ist die Verantwortung beim Bund. Man unterscheidet folgende Bereiche des Schweizer Bildungssystems:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_der_Schweiz

    Und auf einer anderen Webseite:

    In der Schweiz ist die Organisation des Bildungswesens auf allen Stufen eine Staatsaufgabe. Die Zuständigkeit für die Bildung ist zwischen dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden aufgeteilt, wobei die Hauptzuständigkeit bei den Kantonen liegt.

    Das schweizerische Bildungswesen ist dezentral organisiert. Auf nationaler Ebene gibt es kein Ministerium für Bildung und Erziehung.

    Mit der dezentralen Organisation wird den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen in der Schweiz Rechnung getragen.
    (auch in Ö. haben wir sozusagen unterschiedliche Kulturen in unseren Bundesländern: Vergleiche die Kultur in Wien & die Kultur in Vorarlberg):

    http://www.swissworld.org/de/bildung/?gclid=CLPg3vbN-roCFUdZ3godCAwAjA

    Zur Schweiz ist bildungsmäßig auch anzumerken dass diese Nation internationale höchst-renommierte Spitzenuniversitäten hat, z.B. die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich: http://de.wikipedia.org/wiki/ETH_Z%C3%BCrich

    Also die im schweizer Schulsystem gründlich eingeschulten jungen Bürger kommen also in der weltweit konkurrenzfähigen schweizer Industrie & Gewerbe unter oder sie schaffen den Einstieg in eine der renommierten Schweizer Universitäten. Österreich könnte sich hinsichtlich Schulsystem durchaus manches von unseren westlichen Nachbarn abschauen.

  27. Politicus1
    23. November 2013 10:11

    Solange die Schulpartner nicht selbst bestimmen, wer Direktor wird, solange sie nicht zumindest ein absolutes Vetorecht gegen Bestellungen von oben haben, wird immer die Politik entscheiden. Alle „Objektivierungen“ haben sich ja weitgehend als Farce erwiesen. Mindestens genauso wichtig wäre es, dass endlich in den Schulen selbst ganz autonom das Schulmodell und der Typus, der inhaltliche und der pädagogische Schwerpunkt entschieden werden. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2013/11/die-schulen-die-laender-der-bund/#sthash.WGTlmsef.dpuf

    Zur Frage der Auswahl und Bestellung der Schuldirektoren:
    Selbstbestimmung der Schulpartner (Lehrer, Eltern, Schüler) soll also eine "Objektivierung" bringen?
    MMn. wird die Realität anders sein:
    Die Lehrer wünschen sich einen Chef, der umgänglich, kollegial, nicht allzu fordernd ist;
    Die Eltern wollen einen Direktor, der - und da werden sich die Stimmen schon teilen! - einerseits streng, leistungsfordernd ist und der Schule (s)einen Stempel aufdrückt.
    Andererseits wird es genau so viele Eltern geben, die eine Schule wollen, in der die Kinder nur Spaß haben, Schularbeiten nicht zu streng benotet werden, und womöglich jede Woche eine Elternversammlung zur Basisdiskussion und basisdemokratischen Entscheidung stattfindet und für einen Direktor nur eine Frau in Betracht kommt ...

    Schüler (stimmberechtigt werden wohl nur die Schülervertreter an höheren Schulen der beiden obersten Klassen sein) der heutigen "Generation Ahnungslos" - ja wie werden, wie sollen die aus drei Bewerbern auswählen. Im Besten Fall können sie noch mitreden, wenn sich eine Lehrkraft der eigenen Schule bewirbt. Die ist dann entweder sympathisch oder nicht, streng oder lieb, großzügig oder sekkant ...

    Ehrlich gesagt, da ist mir das heutige System lieber. Da kennt sich zumindest jeder aus, wieso wer wo Direktor wurde: entweder ein Schwarzer oder eine Rote ...

  28. schreyvogel
    23. November 2013 09:40

    Würde eine Verlagerung der Schulkompetenzen in die Länder nicht den Tod der AHS in Wien bedeuten?

    • kakadu
      23. November 2013 11:08

      @schreyvogel

      Wien ist durch die bildungsfernen Schichten sowieso nicht mehr zu retten.
      Bei den Bundesländern gibt es wenigstens noch eine Chance.

    • Freak77
      23. November 2013 11:18

      @ schreyvogel

      Wenn es so gemacht wird wie Dr. Unterberger oben schreibt - muss es nicht unbedingt deren Tod sein.

      Weil dann ja die Eltern und die Schüler auch sehr viel Mitsprache hätten, dann würde es eben weitgehende Schulautonomie geben.

      Also dort wo es jetzt schon in Wien erfolgreiche AHS gibt - wenn dort die Eltern, die Schüler, die Lehrer und die AHS autonom für sich selber entscheidet dass die AHS bleiben soll: dann stirbt diese AHS nicht.

      Ich als Niederösterreicher kenne ein AHS in NÖ, wo die Standards von den Eltern, Schülern, Lehrern bewußt hoch gehalten werden. Diese AHS hat einen äußerst guten Ruf: Da werden auch die begabtesten & intelligentesten Schüler bis zu ihren Grenzen gefordert - bis zur Matura.

      Diese AHS ist derart beliebt, dass es dort 6 erste Klassen gibt.

    • FranzAnton
      23. November 2013 11:59

      @ "Würde eine Verlagerung der Schulkompetenzen in die Länder nicht den Tod der AHS in Wien bedeuten?"
      Dieser Verdacht drängt sich wahrlich auf, schreyvogl. Seinerzeit haben die Kummerln bei Wahlen plakatiert: "Zwingt Rot rein"; ich fordere: "zwingt Rot raus!", zwar die marxistische Ideologie aus dem Schulsystem. Parteieneinfluss jeglicher Art hat, so wie etwa auch Quotenregelungen, bei den Einstellungserfordernissen oder Aufstiegsmöglichkeiten der Lehrerschaft überhaupt gar nichts verloren. Das Unterrichtsministerium sollte ev. Bildungsziele festsetzen, und wäre deren Erreichung einer weisungsfreien Überprüfung zu unterwerfen. Beim Rechnungshof funktioniert das ja auch, und was lieferte dieser jüngst für Unglaublichkeiten zu Tage!
      Den engagierungsbereiten Eltern (oder sogar den Schülern, die sind m.E. schon ab der dritten Klasse Mittelschule intelligent genug) wären Mitwirkungsmöglichkeiten bei einer zu schaffenden Lehrerbeurteilung zuzugestehen; wir hatten einen herausragenden Mathematikprofessor, welcher die Freude der Schüler am Erkennnisgewinn hervorzurufen verstand, aber, dem gegenüber, einen entsetzlichen Deutschprofessor, der für seinen Beruf nur ganz schlecht geeignet war.
      Bei der Verländerungsidee freut mich die Konkurrenzsituation zwischen den Schulen, welche zu fördern wäre; schnitten dann die Wiener Schulen bei der Beurteilung durch Eltern/Schüler/Zielerreichung schlecht ab, würde Änderungsbedarf öffentlich erkennbar, was ein Ausmerzen der Fehlentwicklungen ermöglichte. "Kampf (besser: Wettbewerb) ist der Vater aller Dinge, wußte Heraklith; Darwin's Evolutionstheorie bestätigt dies. Nur durch Wettbewerb entsteht das Optimum des Möglichen, und genau diesen Wettbewerb wollen die marxistisch Ideologisierten abschaffen; der evolutionäre Wettbewerb ist aber grundlegend für jegliche Entwicklung; versucht man ihn auszuschalten, erntet man im besten Fall suboptimale Funktionalität, im schlechtesten Fall ruinöses Desaster.

    • Peter R Dietl
      23. November 2013 14:48

      @ Freak

      Darf ich erfahren, um welche NÖ-Schule es sich handelt? Oder sehen Sie die Gefahr, daß Rote dieses erfreuliche Musterexemplar dann mit irgendwelch juristisch-propagandistischem Gehabe liquidieren werden?

    • Freak77
      23. November 2013 15:03

      Gerne Herr Dietl:

      BG Bruck an der Leitha: Homepage: http://bgbruck-leitha.ac.at/ja/

    • Peter R Dietl
  29. dssm
    23. November 2013 09:10

    Nur weil die Lage hoffnungslos ist, sollt man sich nicht unrealistischen Scheinlösungen hingeben!
    Subsidiarität bedeutet in erster Linie, daß die kleine Einheit sich um alles komplett(!!!) kümmert was sie selber lösen kann!!!

    Will man also Kompetenzen an die Länder geben, so ist dies nur dann sinnvoll, wenn auch die Steuergesetzgebung (und natürlich -eintreibung) für die zu Kosten der Schulen, sowie die Sozialgesetzgebung für Lehrer (Arbeitszeit, Pensionsalter(!!!), Höhe der Krankenversicherung), die Ausbildungsstandards der Lehrer, die Entlohnung, sowie hier im gegenständlichen Fall, die Unterrichtsziele im Bundesland festgelegt werden.

    Damit müsste das ganze Unterrichtsministerium in Wien aufgelöst werden. Die Bildungsstandards evaluiert die lokale Wirtschaft am Besten, dazu braucht es keine Beamten die keine Ahnung haben welche Fähigkeiten junge Menschen im Berufsleben haben sollten.

  30. Cotopaxi
    23. November 2013 08:43

    o.t.

    Die nächste Chuzpe aus dem Lager der Roten Prinzlinge und die Schwarzen schweigen komplizenhaft: ;-)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1486710/Ein-Businessjet-fur-die-Austro-Control?_vl_backlink=/home/index.do

  31. Wertkonservativer
    23. November 2013 07:32

    Verländerung?

    Na, ich weiß nicht recht!

    Wenn ich mir vorstellen muss, dass dann jeder Landeskaiser seine eigene Schule "macht", kommen mir ein wenig die Grausbirn' auf.

    Wie jedoch auch immer entschieden wird; für mich - und für uns Bürgerliche wohl insgesamt - bleibt mein hier oft gebrauchter Wahlspruch
    "Hände weg vom Gymnasium"
    als unerlässliche Voraussetzung für die Schule der Zukunft gültig!
    Das walte Hugo!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  32. plusminus
    23. November 2013 01:47

    Auch wenn die Verländerung der Schulen auf den ersten Blick scheinbar nichts bringt, so würde sie zumindest ein Aufbrechen der Verkrustung bedeuten, sprich einen wichtigen Schritt weg vom Zentralismus und hin zu mehr Subsidiarität im Bildungssystem.

    In der Folge könnte dann auf Grund der neuen Wettbewerbsbedingungen der Weg für mehr Schulautonomie freigemacht werden mit den oben beschriebenen, positiven Auswirkungen auf Lehrer, Schüler, Eltern und damit nicht zuletzt auf eine sinnvolle, qualifizierte Ausbildung.

    Ob das aber tatsächlich das Ziel der neuen, alt aussehenden rot-schwarzen Regierung darstellt, bezweifle ich.

    Vermutlich spekuliert sie bereits mit der Verweigerung von Blau und Grün für die notwendige Verfassungsmehrheit und bringt diese Variante nur als Vorwand ins Spiel, um am herrschenden System mit der verbundenen Machtfülle festzuhalten.

    Ich empfinde die derzeit verhandelnden SPÖVP-Politiker für viel zu unwillig und unfähig wirklich neue, innovative Ideen zu erkennen bzw. umzusetzen, insbesondere wenn sie einen gewissen Machtverlust auf ihren politischen Spielwiesen bedeuten. Daher rückt ein Aufbruch in jeder Hinsicht in weite Ferne!

  33. Haider
    23. November 2013 01:43

    Das letzte Viertel AU's Überlegungen will ich voll unterschreiben. Viel mehr Eigenverantwortung für die einzelne Schule (super!), viel mehr Wettbewerb zwischen den Schulen (super!), aber -> viel weniger Murx und Marx in der Schulverwaltung, viel mehr Unterricht als Gehirnwäsche, viel mehr Kreativität als Zentralismus, viel mehr Lebensertüchtigung als politische Indoktrination, viel mehr Bodenhaftung als beispielsweise Genderdiktatur. Zwangsmanipulation a la Schmied, Zwangsbeglückung a la Schmied, Zwangsverdummung a la Schmied, Zwangskollektivierung a la Schmied -> alles längst am Scheiterhaufen der Geschichte gelandet!





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