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Die Medizinerschwemme und die nächsten Lügen der Politik

Hinten und vorne geht dieser Republik das Geld aus. Zugleich aber wird immer mehr davon beim Fenster hinausgeworfen. Wie etwa für die Linzer Medizin. Deren Absurdität ist nun durch eine große OECD-Analyse der Gesundheitspolitik aller Industrieländer endgültig offengelegt worden.

Während die Familien brutal ausgehungert werden und es seit 1999 nicht einmal mehr eine Inflationsanpassung der Familienbeihilfe gibt, hat diese Koalition beschlossen, in Linz eine komplett neue Medizin-Universität zu bauen. Als Argument wird ständig ein drohender Ärztemangel genannt. Damit nur ja nicht der katastrophale Geldmangel dieses Projekt noch abdreht, hat die ÖVP gleich Josef Pühringer, den Chef-Lobbyisten dieser neuen Medizinerausbildung, zum finanziellen Chefverhandler bei den Koalitionsgesprächen gemacht.

Der kann dann dort ungehindert das Geld für sich sichern. Auf Kosten der Familien, die dem ehemaligen Religionslehrer und nunmehrigen „Bildungsexperten“ offensichtlich völlig wurscht sind.

Und ausgerechnet in dieser Phase platzt die große OECD-Gesundheitsstudie herein. Blöd gelaufen. Die OECD zeigt, dass im Vergleich aller Industrieländer – also weit über die EU hinaus – Österreich bei den Zahlen der Absolventen eines Medizinstudiums an der absoluten Spitze liegt. In Österreich absolvieren fast doppelt so viele junge Menschen das teure Medizinstudium wie im OECD-Schnitt. Es ist also eine absolute Frechheit, ja eine neuerliche Lüge dieser Koalition, wenn sie uns dennoch – trotz aller „plötzlich“ entdeckten Löcher – noch mehr Geld für die Ausbildung von noch viel mehr Medizinstudenten abknöpft.

Für eine Sicherung ausreichender Ärzte-Zahlen wären zwei ganz andere Ursachen zu bekämpfen: die skandalöse Bezahlung junger Mediziner in Krankenhäusern und die schlechte Honorierung von Allgemeinmedizinern durch die staatliche Sozialversicherung; diese zahlt für viele Leistungen bloß noch ein Trinkgeld, das man sonst in dieser Höhe nur einem Kellner gibt. Beides treibt viele – auch österreichische – Jungmediziner rasch ins Ausland.

Bei diesen beiden Problemkreisen wäre dringend der Hebel anzusetzen und nicht bei der universitären Ausbildung. Das Linzer Projekt führt nur zu dreierlei:

  • Das erstaunlich provinzielle Selbstbewusstsein des oberösterreichischen Landeshauptmanns und seiner Helfershelfer wird gehoben;
  • Einige etablierte Ärzte können sich dann das image- und preistreibende „Univ.Prof“ auf das Ordinations-Schild setzen;
  • Österreich zahlt noch mehr Entwicklungshilfe für die offensichtlich verarmte Bundesrepublik Deutschland, in die ja die meisten Auswanderer (in- wie ausländischer Staatsbürgerschaft) nach dem kostenaufwendigen Studium in Österreich wandern.

Diese OECD-Daten entlarven endgültig die völlige Unfähigkeit der politischen Machtelite zu sinnvollen Maßnahmen. Statt mutig auf Linz zu verzichten, werden die Minister Töchterle und Fekter eiskalt entsorgt. Offenbar weil sie da nicht gleich begeistert mitgespielt haben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 15:14

    Die Errichtung einer Med-Uni in Linz ist ein Skandal der Sonderklasse, wurde hier im Forum schon ausführlich diskutiert und jetzt durch die OECD-Studie bestätigt.

    Zu den Unzukömmlichkeiten im Gesundheitswesen ein paar persönliche Anmerkungen:
    1. Praktische sowie auch Fachärzte in Wien:
    Die Praxen mit Kassenverträgen sind zumeist völlig überlaufen, in manchen Bezirken belagern Horden von Zuwanderern samt ihren Familienclans die Ordinationen.
    Lande Wartezeiten sind die Regel. Keine andere Branche könnte sich das leisten.
    Besonders krass ist die Situation bei Augenärzten, die WGGK vergibt in diesem Fach viel zu wenige Kassenverträge.
    2. Ambulanzen
    Das gleiche gilt für die Spitalsambulanzen, dort ist es teilweise noch schlimmer.
    Spitalsärzte mit - wie erwähnt - lausiger Bezahlung leisten vielfach Arbeit bis zum Umfallen. Ein mir bekannter Primararzt auf der Baumgartner Höhe, der selbst sehr oft Nacht- und Wochenenddienste leisten muß, zählt Ärztekollegen und Lehrer zu seinen "Hauptkunden".
    3. Landärzte
    Dort ist man zumeist besser aufgehoben, allerdings -Brigitte möge mir widersprechen -hat sich teilweise bei Ärzten mit Hausapotheke die Unsitte eingebürgert, gewünschte Medikamente, ohne den Arzt konsultiert zu haben, nur gegen Vorlage der E-Card durch die Assistentin zu verkaufen.

    Fazit:
    Wir brauchen nicht mehr Ärzte und auch keine ausländischen Medizinstudenten, wir brauchen eine effizientere Organisation des ganzen Systems bevor es völlig kollabiert.
    Wir brauchen nicht nur eine freie Ärztewahl sondern auch eine freie Kassenwahl mit entsprechenden Selbstbehalten und einem Bonus-Malus System. Man muß nicht mit jedem Wehwehchen zum Arzt gehen, aber man sollte die Vorsorgeuntersuchungen fördern und bei wirklich notwendigen Behandlungen für eine rasche und fachlich kompetente Betreuung des Patienten sorgen.

    P.S. Eine Bekannte lag kürzlich mit einem komplizierten Armbruch 2 Tage auf dem Gang des Wilhelminenspitals, da andere Operationen angeblich wichtiger waren, das kann es ja wirklich nicht sein, sie hätte sich ihre OP privat bezahlen müssen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 14:36

    Die OECD-Studie kann als PDF hier downgeloaded werden:

    http://www.oecd.org/els/health-systems/Health-at-a-Glance-2013.pdf

    Auf Seite 65: Practising Doctors per 1.000 population: Österreich liegt auf Platz 3.

    Auf Seite 73: Links oben: Medical Graduates per 100.000 population: Österreich belegt überlegen den Platz 1 - schon jetzt vor der Grundsteinlegung der Linzer Med-Uni.

    Die Deutschen freuen sich dass wir Österreicher ihrem Gesundheitssystem finanziell so sehr unter die Arme greifen. Und wenn die Linzer Med-Uni fertig ist dann noch viel mehr.

    Die Deutschen sollten sich zumindest bei den Fußball-Länderspielen einmal erkenntlich zeigen ;-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 16:18

    Wenn es nicht so traurig und teuer wäre, könnte man ja glatt lachen über die "Josef Pühringer u. Alois Stöger Universität".

    Was den Bedarf einer solchen Einrichtung betrifft, so wußten wir das auch ohne OECD Analyse, daß sie nicht nötig ist.

    Das Budgetloch, das ja mittlerweile vehement "abgesagt" worden ist, wird sich mit der Installation einer zusätzlichen Med. Uni. möglicherweise wieder auftun. Aber nachdem das die Zukunft betrifft, wird sicher eine gesonderte Berechnung dazu stattfinden, od. eine - wie so modern in Ös Staatsbuchhaltungen - Auslagerung herhalten müssen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 15:16

    Jedem Landesfürsten sein Baudenkmal, egal wieviel Steuermittel dafür verbraten werden - seid umschlungen Milliarden.

    Nicht nur daß sich die Jungmediziner nach dem GRATISSTUDIUM (die Österreicher haben's ja!) aus erwähnten Gründen so rasch wie möglich ins Ausland absetzen, überschreiten solche Monsterbauten auch meist die Kostenvoranschläge, werden zum Loch ohne Boden (siehe diverse Flughafenprojekte etc.) und kein Politiker ist bereit dieser Geldvernichtungsmaschinerie einen Riegel vorzuschieben, wenn sich darin bestens viele dunkle Finanzflüsse verstecken lassen? ;-)

    Vielleicht gibt es auch deshalb keinen Widerstand, weil man damit die Linzer Swap-Affäre in Höhe von bisher ca. 350 Millionen Euro Verlust kompensieren kann? ;-) Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - nur Politiker müssen halt nach ihren Finanzpleiten ein bißchen weiter denken, nämlich bis zu ihrer Nasenspitze oder auch zu ihrer wohlbestallten Pensionierung. Alles weitere ist ihnen wurscht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 13:42

    Nicht nur, dass viele deutsche Studenten nach dem absolvierten Medizinstudium wieder nach Deutschland zurückkehren, auch viele junge Mediziner mit österreichischem Reisepass gehen aus Österreich weg. Oder anderes ausgedrückt: die Entscheidungsträger in Österreich sind die Hauptverantwortlichen für diese Misere, welche dem Steuerzahler Millionen an Euros kostet und dem Land nichts bringt.

    Zur geplanten Medi-Uni in Linz:
    hier zeigt sich einmal mehr, dass eigentlich die Landesfürsten das Sagen haben und der Bund nur mehr fürs Steuereintreiben und im Rahmen des Finanzausgleiches zur Weitergabe der Gelder an die Länder zuständig ist.

    Den Ärztemangel gibt es tatsächlich, aber dazu ist zu sagen:
    1. Die freien Stellen von praktischen Ärzten in den dünnbesiedelten Gebieten bieten zu wenig Anreize, dass sich Nachfolger für die vielen nun pensionierten Leute finden lassen. Auch die Einstellung vieler Hausapotheken trägt dazu bei, dass eine wichtige Einnahmequelle bei diesen Ordinationen entfällt.
    2. Die Honorartarife der Kassen sind, wenn man den Zeitaufwand betrachtet - gegenüber anderen Berufen oft sehr mickrig. Dadurch sind die Ärzte oft gezwungen, "Masse statt Klasse" zu arbeiten. Auch darf man bei den Stundensätzen nicht vergessen, dass Ärzte - im Vergleich zu vielen anderen Berufen - erst etwa um 10 Jahre später mit dem Geld verdienen beginnen können.
    3. Die Gebietskrankenkassen (dort sind die meisten Leute versichert) sind - gemeinsam mit der Ärztekammer - sehr restriktiv bei der Vergabe von Verträgen. Daher müssen sich viele Mediziner mit den Brosamen der sog. "kleinen Kassen" begnügen bzw. als "Wahlarzt" hoffen, dass sich doch Patienten behandeln lassen, auch wenn diese später nur einen symbolischen Teil der Honorarrechnung von den Gebietskrankenkassen ersetzt bekommen.

    Eine völlige Änderung des Versicherungssystemes (Selbstbehalt, freie Wahl der Pflichtversicherung) und der Kassenhonorare würde sowohl den Medizinern als auch den Patienten gut tun. Vor allem aber sollte jedem Staatsbürger die Gesundheit etwas wert sein und damit die Vollkaskomentalität der Vergangenheit angehören.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 13:56

    ein Tatsachenreport:
    ohne es den Apothekern neidig zu sein - aber kann man das für gerecht finden?
    Der Allgemeinmediziner untersucht den Patienten, bespricht das Ergebnis mit ihm und verschreibt das Rezept. Zeitaufwand rund 10 Minuten. Honorar von der Krankenkassa - nach meinen Informationen - rund EUR 15.-.
    Patient geht mit dem Rezept in Apotheke. Ein Blick auf das Rezept für zwei, drei Medikamente. Griff in den Apothekerkasten. Zeitaufwand rund 1-2 Minuten. Handelsspanne der Medikamente, soferne es sich nicht um 10 Tabletten Aspirin handelt, sicherlich mehr als das Arzthonorar ...
    Gerecht?

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 14:02

    Was muss noch passieren, dass diese Politiker endlich kapieren, dass die Zeit zur Verwirklichung von teuren Prestigeprojekten mit nicht vorhandenen Geldmittel, dass heißt mit weiteren Schulden zu Lasten der derzeitigen Steuerzahler und nachkommenden Generationen, endgültig vorbei ist.


alle Kommentare

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  2. Erwin Paier sen. (kein Partner)
    23. November 2013 14:09

    cmh schreibt: Mir ist es 10x lieber, die Blauen verjuxen unser Geld als die Roten - unglaublich was für eine scharfe Logik hinter dieser Feststellung steckt!!!

  3. Gasthörer (kein Partner)
    23. November 2013 13:28

    Wenn ich Linz höre, denke ich an folgendes:

    -Wenn man mit dem Zug von Wien kommend nach rechts blickt, erkennt man einen riesigen Gasometer der VOEST mit der Monsteraufschrift: "Ohne Euro kein Europa"
    -Linz beherbergt im Verhältnis zu Wien wohl 5 mal mehr Schwarzafrikaner, die Migrantenquote ist woh jene Wiens
    -die Bim fährt auf extrem schmalen Schienen und ist stets überfüllt
    -das neue Musiktheater ist ein Monstrum, schiach bis zum geht nicht mehr
    -die Hochhäuser rund um den überdimensionierten und teilwese leer stehenden Bahnhof sind überdimensioniert und eher peinlich: negativer Ausreißer - das Hochhaus des Finanzministeriums.

    Jedoch: mag ich den oberösterreichischen Menschenschlag - die Leute dort sind fleißig, verlässlich, verbindlich und gemütlich.

  4. Torres (kein Partner)
    23. November 2013 12:06

    Das "provinzielle Selbstbewusstsein" Pühringers ins keineswegs "erstaunlich", es ist ein gemeinsames Charakteristikum so ziemlich aller Landeshauptleute (mit Abstufungen) - man denke nur an Erwin Pröll, knapp gefolgt von Michael Häupl. Und was Finanzministerin Maria Fekter betrifft, hat Pühringer ja noch kürzlich seinen "Stolz" über ihre gute Performance ausgedrückt und ihr seine "volle Unterstützung" als Ministerin zugesagt. Was diese wert ist, weiß man ja inzwischen.

  5. heartofstone (kein Partner)
    22. November 2013 16:48

    Wieviel ein Medizinstudium kostet wird wohl zu erheben sein. Einfach die Vollkosten von den Studenten verlangen. Österreicher bekommen einen zinslosen Kredit den sie abstottern dürfen wenn sie als Ärzte verdienen (wenn sie hinwerfen einfach unter Einzelschicksal ablegen), ausländische Studenten müssen sich selber um die Deckung Kosten für ihr Studium kümmern (vielleicht sponsert ja das Heimatland oder eine NGO das Studium).

  6. D.M. (kein Partner)
    22. November 2013 14:16

    Schulden sind wichtig für die Politdarsteller und ihre Chefs (man kann dann so schön soziale Errungenschaften die Jahrzehnte gut funktionierten, abschaffen), deshalb werden Schulden nie zurückgezahlt (Aussage eines Politikers, weis nicht mehr den Namen) - nur die Zinsen, die ja exponentiell wachsen. Denn sobald ein Staat bei Privatbanken (unser Nationalbank darf ja nur Münzen drucken) verschuldet ist, können Konzerne Privatisierungen vorantreiben und so die Völker ausbeuten (siehe demnächst Freihandel mit Usrael, oder wenn ein Land durch Bomben befreit wurde und der Wiederaufbau durch Kredite von Privatbanken stattfindet, da verdienen nur ausgewählte Firmen und Konzerne daran). Deshalb benötigte man auch die EU um die fleißigen Menschen auszubeuten. Die Gewinne der Konzerne werden privatisiert, also an die Aktionäre als Dividenden ausbezahlt, die Verluste oder Investitionen müssen die Bürger berappen. Bei Interesse mal nach PPP Public Private Partnership googlen.
    Der Euro-Schein ist keine Banknote mehr, sondern ist mit einem Copyright-Zeichen versehen. Deshalb wird man auch nur wegen Copyright-Verstoß angezeigt, wenn man Falschgeld herstellt (witzig, denn genau das macht unsere Regierung - sie betreibt Handel mit Falschgeld - Computerzahlen ohne Wert)
    Würden die Menschen wissen, dass alle Staaten sich das Geld bei Privatbanken (die dieses Schuldgeld aus dem Nichts zaubern = Buchungszeile im PC ohne Seriennummern die normalerweise auf Banknoten zur Kontrolle vorhanden sind) ausleihen, so würden sie sich fragen, da ja die gesamte Welt verschuldet ist: bei wem und woher haben diese Privatbanker dieses Geld?
    Zwischen 1933-1945 hat Deutschland sein eigenes Geld gedruckt (staatliche Bank, die dem Volk gehörte) und deren Wert an die Arbeitskraft gekoppelt. Heute ist das Schuldgeldsystem zu 99% ungedecktes Klopapier. Wir exportieren wertvolle Waren und erhalten wertloses Papier. Und die Krux dabei ist, dass wir unsere Exporte ja selbst bezahlen, da die Länder ja Kredite dafür aufnehmen müssen und wir dafür haften. Ist das nicht genial?
    Zum Gesundheitssystem wäre noch zu sagen, dass es heute zu den teuersten der Welt gehört und man sich wundert, warum die Menschen dann immer kränker werden? Wir müssten vor Gesundheit nur so strotzen. Nur nebenbei erwähnt - mehr als ein Drittel der Ausgaben dieses Kranheitssystem gehen an die Pharmafirmen die jährlich Milliardengewinne erzielen und diese auch an die Aktionäre auszahlt. Dafür werden dann Menschen entlassen um die Kosten zu reduzieren und die Gewinne zu erhöhen.
    Dasselbe gilt für das Bildungssystem. Wir müssten alle Genies sein.
    Was schlussfolgern wir daraus: das Geld verschwindet in unnütze und dunkle Kanäle und kommt sohin den normalen Bürgern nie zugute.

  7. Nestor 1937
    22. November 2013 12:34

    LH Pühringer hat schmählich "seine" oö. Ministerin Fekter fallen gelassen

    und dafür vom nö. Allherrscher Pröll die endgültige Zusage für sein unnützes Prestigeprojekt eingetauscht.

    Er ist um keinen Deut besser als Pröll !

  8. Haider
    21. November 2013 23:56

    Ich bin bei einer Krankenkasse zwangsversichert, bei der es einen Selbstbehalt der Patienten gibt. Daher weiß ich in etwa, daß sich die praktischen Ärzte horrend bereichern. Im Vierteljahr beträgt mein 10%iger Selbstbehalt etwas € 7,65 oder vielleich € 5,26. D.h. mein praktischer Arzt bereichert sich an mir monatlich mit € 25,-. Davon bezahlt er natürlich die € 5,- Ordinationsmiete und € 10,- Monatsgehalt für die Ordinationshilfen. Für wie blöd halten uns die Sozen???

    • Baldur Einarin
      22. November 2013 20:05

      Der Arzt bezahlt damit auch Pensionsbeiträge, Kammerumlagen,Steuern. Es bleibt maximal ein Drittel.
      So ist es !
      Dafür darf man noch unentgeltlich diverse bürokratische Unsinnigkeiten über sich ergehen lassen.

  9. Sensenmann
    21. November 2013 23:33

    Den Niederösterreichern ihre Landeshauptstadt, den Oberösterreichern ihre Uni.
    Unfinanzierbar wie alle Prestigeprojekte, tatsächlich nur dazu da, den provinziellen Kleingeist einiger geistig verwirrter ÖVP-Bonzen zu heben und diesen ein Denkmal zu errichten. Daß sich dieser Pühringer - der als erster ÖVP-Politiker mit den Ökobolschewiken paktierte (ein Sündenfall sonder Gleichen) und damit gleich Budgets erstellen ließ, die das Land weiter verschuldeten - mit der Geldverschwendung weitermacht, ist ja schon notorisch bei schwarzen Kaziken, die mehr und mehr versozen, wie täglich ad oculos demonstriert wird.
    Die künftigen Generationen, denen dieser Mühlstein an Fixkosten aufgebürdet wird, werden ihre Vorgänger verfluchen, die sie für sinnlose Projekte in Zinsknechtschaft gestürzt haben.
    Das Geld für eine weitere sinnlose Uni wäre besser in die Bezahlung der Mediziner investiert, die blieben dann eben auch da. So aber macht man Schulden ohne jedes "return on investment".
    Glaubt denn irgendwer, daß diese Schulden - gemacht ohne jemals eine andere Rendite zu erzielen, als für die Banken - irgendwann abgetragen werden können?
    Oberösterreich als Land ist mit rund 1,2 Milliarden verschuldet, aber dieser Pühringer erzählt, daß man ab 2016 eh keine neuen Schulden machen wird. Dann sei ja alles in Ordnung. Wer's glaubt...
    Als Jurist sollte er wissen, was er da macht. Selbst unter den Gesetzen dieser zweiten Republik.
    Er gibt ungedeckte Schecks auf die Zukunft aus, verbrennt das Geld schon der Enkelgeneration. Ein Sozi könnt es nicht besser. Aber was erwartet man sich von den schwarzen Sozis denn noch?
    Aber Geduld!
    Es wird schon bald - rein durch die Sterbetafel (ja, schaut sie euch nur gut an!) - andere Mehrheiten geben, junge Menschen, die nicht hinnehmen werden, daß die Täter der letzten 20 Jahre in Ruhe ihre unverdiente Pension genießen und von ihrer Generation erhalten werden sollen, wobei nebenbei noch die Zinsen der Schulden zu bezahlen sind.
    Noch ist Generationenverschuldung nicht strafbar, aber das wird sich ändern.
    Rückwirkend natürlich.
    Ich will darauf hingewiesen haben. Nur damit keiner sich darauf berufen kann, es wäre nicht gesagt worden...

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 23:46

      Ob Pühringer noch irgendetwas von der Juristerei weiß? War er doch Zeit seines ("Berufs")Lebens Parteisoldat, wie in Wiki nachzulesen ist.

  10. socrates
    21. November 2013 18:33

    FPÖ wählen, nicht SPÖ&ÖVP und dann jammern!

    • Buntspecht
      22. November 2013 08:16

      Fpö wählen und dann so toll dastehen wie das ehemals blaue Vorzeigebundesland Kärnten!!!!!

    • D.M. (kein Partner)
      22. November 2013 13:41

      Buntspecht
      Schön dass sie ihre Weisheiten (aus dem Mainstream) mit uns teilen, sonst wüssten wir gar nichts ....

    • cmh (kein Partner)
      22. November 2013 13:46

      Kärnten ist doch das Land, in dem es den geringsten Unterschied zwischen Rot und Blau gibt. Sogar die Glawischnik, die uns jetzt die grüne Welt erklärt hat arschbraune Verwandte.

      Weil wir gerade bei der Kehrseite sind:

      Mir ist es 10x lieber, die Blauen verjuxen unser Geld als die Roten.

      (Mir wäre zwar am liebsten, die Schwarzen würden ordentlich wirtschaften, aber das spielt es gerade nicht.)

  11. Brigitte Imb
    21. November 2013 16:18

    Wenn es nicht so traurig und teuer wäre, könnte man ja glatt lachen über die "Josef Pühringer u. Alois Stöger Universität".

    Was den Bedarf einer solchen Einrichtung betrifft, so wußten wir das auch ohne OECD Analyse, daß sie nicht nötig ist.

    Das Budgetloch, das ja mittlerweile vehement "abgesagt" worden ist, wird sich mit der Installation einer zusätzlichen Med. Uni. möglicherweise wieder auftun. Aber nachdem das die Zukunft betrifft, wird sicher eine gesonderte Berechnung dazu stattfinden, od. eine - wie so modern in Ös Staatsbuchhaltungen - Auslagerung herhalten müssen.

  12. plusminus
    21. November 2013 15:16

    Jedem Landesfürsten sein Baudenkmal, egal wieviel Steuermittel dafür verbraten werden - seid umschlungen Milliarden.

    Nicht nur daß sich die Jungmediziner nach dem GRATISSTUDIUM (die Österreicher haben's ja!) aus erwähnten Gründen so rasch wie möglich ins Ausland absetzen, überschreiten solche Monsterbauten auch meist die Kostenvoranschläge, werden zum Loch ohne Boden (siehe diverse Flughafenprojekte etc.) und kein Politiker ist bereit dieser Geldvernichtungsmaschinerie einen Riegel vorzuschieben, wenn sich darin bestens viele dunkle Finanzflüsse verstecken lassen? ;-)

    Vielleicht gibt es auch deshalb keinen Widerstand, weil man damit die Linzer Swap-Affäre in Höhe von bisher ca. 350 Millionen Euro Verlust kompensieren kann? ;-) Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - nur Politiker müssen halt nach ihren Finanzpleiten ein bißchen weiter denken, nämlich bis zu ihrer Nasenspitze oder auch zu ihrer wohlbestallten Pensionierung. Alles weitere ist ihnen wurscht!

  13. terbuan
    21. November 2013 15:14

    Die Errichtung einer Med-Uni in Linz ist ein Skandal der Sonderklasse, wurde hier im Forum schon ausführlich diskutiert und jetzt durch die OECD-Studie bestätigt.

    Zu den Unzukömmlichkeiten im Gesundheitswesen ein paar persönliche Anmerkungen:
    1. Praktische sowie auch Fachärzte in Wien:
    Die Praxen mit Kassenverträgen sind zumeist völlig überlaufen, in manchen Bezirken belagern Horden von Zuwanderern samt ihren Familienclans die Ordinationen.
    Lande Wartezeiten sind die Regel. Keine andere Branche könnte sich das leisten.
    Besonders krass ist die Situation bei Augenärzten, die WGGK vergibt in diesem Fach viel zu wenige Kassenverträge.
    2. Ambulanzen
    Das gleiche gilt für die Spitalsambulanzen, dort ist es teilweise noch schlimmer.
    Spitalsärzte mit - wie erwähnt - lausiger Bezahlung leisten vielfach Arbeit bis zum Umfallen. Ein mir bekannter Primararzt auf der Baumgartner Höhe, der selbst sehr oft Nacht- und Wochenenddienste leisten muß, zählt Ärztekollegen und Lehrer zu seinen "Hauptkunden".
    3. Landärzte
    Dort ist man zumeist besser aufgehoben, allerdings -Brigitte möge mir widersprechen -hat sich teilweise bei Ärzten mit Hausapotheke die Unsitte eingebürgert, gewünschte Medikamente, ohne den Arzt konsultiert zu haben, nur gegen Vorlage der E-Card durch die Assistentin zu verkaufen.

    Fazit:
    Wir brauchen nicht mehr Ärzte und auch keine ausländischen Medizinstudenten, wir brauchen eine effizientere Organisation des ganzen Systems bevor es völlig kollabiert.
    Wir brauchen nicht nur eine freie Ärztewahl sondern auch eine freie Kassenwahl mit entsprechenden Selbstbehalten und einem Bonus-Malus System. Man muß nicht mit jedem Wehwehchen zum Arzt gehen, aber man sollte die Vorsorgeuntersuchungen fördern und bei wirklich notwendigen Behandlungen für eine rasche und fachlich kompetente Betreuung des Patienten sorgen.

    P.S. Eine Bekannte lag kürzlich mit einem komplizierten Armbruch 2 Tage auf dem Gang des Wilhelminenspitals, da andere Operationen angeblich wichtiger waren, das kann es ja wirklich nicht sein, sie hätte sich ihre OP privat bezahlen müssen!

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 15:38

      Für diesen "Verkauf" ohne Arztkonsultation muß die Assistentin dennoch fragen und um Freigabe bitten. Meist handelt es sich um Dauermedikation.
      Dafür zahlt die Kasse 2,43€ bt, die sog. kl. od. Rezeptordi., für die jedoch der Arzt die volle Verantwortung trägt.

      (Bei uns ist es jedenfalls so, daß die Ass. KEIN einziges Med. abgibt ohne den Arzt gefragt zu haben und das ist legal!)

    • terbuan
      21. November 2013 16:13

      Brigitte,
      kann sein, dass es sich um eine Dauermedikation handelt, ich habe es jedenfalls beobachet, dass Patienten mit einer Liste von Medikamenten kommen und diese prompt aus dem Lager geholt und an den Patienten gegen Bezahlung der Rezeptgebühr ausgehändigt werden.

    • Florin
      21. November 2013 17:52

      Es ist erschütternd mit welchem Mißtrauen man inzwschen allem was in Arztpraxen vorgeht begegnet. Es gilt die Schuldvermutung.

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 19:16

      Florin,

      ja klar, die pöööhhsen Ärzte, die sich nur bereichern und erst die Hausapothekare, das sind die noch pööööhseren, die verschreiben nur nach Rabatt, nicht nach Krankheitsbild.

      Einer unserer Gemeinderäte hat mir einmal erzählt (im Rahmen um den Streit zum Erhalt unserer HAPO), daß die hohe Politik da nun wirklich eingreifen muß wie man ihm erklärt hat, denn bei 100 000€ (monatl.!!) hört sich der Spaß auf.
      So werden die kl. Gemeinderäte bewußt angelogen, denn das Salär muß (falls es nicht sogar etwas weniger ist) brutto, für ein Jahr reichen und in Wien existieren nicht wenige Praktiker von etwa 1600€ (netto) monatl.
      Für so eine Entlohnung würde ein (Landes)politiker nicht einmal zum Telefon greifen, geschweige denn noch die volle Vertantwortung zu übernehmen.

    • terbuan
      21. November 2013 19:44

      Brigitte & Florin
      Damit da keine Missverständnisse aufkommen, ich bin mit etlichen Ärzten befreundet und auch familiär mit der Ärzteschaft verbunden. Ich kenne ihre Sorgen und Probleme und habe es auch in meinem Kommentar angesprochen.

      Sollte ich einen vermeintlichen Missstand angesprochen haben, dann habe ich ihn mittlerweile auch klargestellt.

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 21:08

      terbuan,

      noch eine Erklärung: Der Hausapothekar braucht primär für den Pat. kein Rezept, nur für die Abrechnung, denn der Pat. bekommt ja das Med. gleich mit. Wenn also der Pat. kommt und mit der e-card Med. "kauft", ist das das Äquivalent zu einer Rezeptordi, wo der Pat. ein Rezept holt, welches er dann in der Apotheke einlöst.

    • Nestor 1937
      22. November 2013 12:43

      Richtig Terbuan!

      Wir brauchen auch eine freie Kassenwahl !

  14. Josef Maierhofer
    21. November 2013 14:37

    Leider lauter Unfähige.

    Statt sich die Wahrheit anzusehen per objektiver Bedarfsanalyse, führt man lieber Absurdes aus.

    Lauter Ideologisierte. (= ...)

    Statt in Zeiten wie diesen auf solche Prestigeprojekte, mehr ist es nicht, zu verzichten, rennt man, genau wie in den letzten 40 Jahren blind in die Schuldenschlucht, Schulden, die man für Unnötiges macht, während das Schuldenbarometer heftig steigt.

    Lauter Träumer.

    Statt die Wahrheit einzusehen, träumt man von Prestige und einer 'attraktiven Maßnahme' 'für' das Volk, das schon genug Zinsen blecht für solche unnötige 'Wunderprojekte', die keiner braucht.

    Vielleicht will der Herr Landeshauptmann die Nächtigungszahlen in Linz damit heben ...

    Nehmen wir dieser Meute die Lizenz für solche fortgesetzte Dummheiten auf unsere Kosten und fordern wir den Herr Landeshauptmann auf, dieses Projekt privat zu finanzieren und dafür dann auch zu haften.

  15. Freak77
    21. November 2013 14:36

    Die OECD-Studie kann als PDF hier downgeloaded werden:

    http://www.oecd.org/els/health-systems/Health-at-a-Glance-2013.pdf

    Auf Seite 65: Practising Doctors per 1.000 population: Österreich liegt auf Platz 3.

    Auf Seite 73: Links oben: Medical Graduates per 100.000 population: Österreich belegt überlegen den Platz 1 - schon jetzt vor der Grundsteinlegung der Linzer Med-Uni.

    Die Deutschen freuen sich dass wir Österreicher ihrem Gesundheitssystem finanziell so sehr unter die Arme greifen. Und wenn die Linzer Med-Uni fertig ist dann noch viel mehr.

    Die Deutschen sollten sich zumindest bei den Fußball-Länderspielen einmal erkenntlich zeigen ;-)

  16. Tullius Augustus
    21. November 2013 14:14

    Experte Ernest Pichlbauer sieht keinen Grund für eine Med-Uni in Linz (4.2013, Anmerkung: Herr Dr. Pichlbauer ist Arzt & Gesundheitsökonom & gebürtiger Oberösterreicher):

    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/experte-sieht-keine-argumente-fuer-med-uni-in-linz-56524/

    Das Interview von Herrn Dr. Pichlbauer auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=tyZqlQn3lb4

  17. Herby
    21. November 2013 14:08

    Was hat der Spindi überhaupt noch zum Reden bei der ÖVP?

    Der wird doch nicht zu einem bloßen Hampelmann von den Landesfürsten Josef Pühringer und Erwin Pröll geschrumpft sein?

    Hoffentlich nicht ....

  18. M.S.
    21. November 2013 14:02

    Was muss noch passieren, dass diese Politiker endlich kapieren, dass die Zeit zur Verwirklichung von teuren Prestigeprojekten mit nicht vorhandenen Geldmittel, dass heißt mit weiteren Schulden zu Lasten der derzeitigen Steuerzahler und nachkommenden Generationen, endgültig vorbei ist.

  19. Politicus1
    21. November 2013 13:56

    ein Tatsachenreport:
    ohne es den Apothekern neidig zu sein - aber kann man das für gerecht finden?
    Der Allgemeinmediziner untersucht den Patienten, bespricht das Ergebnis mit ihm und verschreibt das Rezept. Zeitaufwand rund 10 Minuten. Honorar von der Krankenkassa - nach meinen Informationen - rund EUR 15.-.
    Patient geht mit dem Rezept in Apotheke. Ein Blick auf das Rezept für zwei, drei Medikamente. Griff in den Apothekerkasten. Zeitaufwand rund 1-2 Minuten. Handelsspanne der Medikamente, soferne es sich nicht um 10 Tabletten Aspirin handelt, sicherlich mehr als das Arzthonorar ...
    Gerecht?

    • Erich Bauer
      21. November 2013 14:00

      "Gerechtigkeit" ist für mich das Unwort des Jahres...

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 14:08

      Ja aber hallo, die Apotheker sind doch die "einzig Kompetenten" im System was Medikamente anbelangt. Lt. den akademischen Medikamentenverkäufern, bedarf es eines VIERAUGENPRINZIPES, das die Ärzte kontrolliert.
      Und (Geld)Rabatte für Hausapotheken (die klipp und klar von der Politik definiert wurden) sind korrupt und gaaaanz schlecht, die Rabatte sind nämlich nur in Apotheken gut. Ärzte verschreiben nämlich sonst nur die rabbatierten Med., wie sie immer wieder in den Medien behaupten.
      Eines noch: Hausapothekare müssen Med. um 4,6% günstiger als Apotheken hergeben - also eine ganz schöne Einsparung wie ich meine - dennoch sind Politik u. Kassen vorwiegend dagegen. (Wahrscheinlich lobbyieren/zahlen die Apotheker besser. Sobotka hat uns das sogar einmal bestätigt.)

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 14:11

      15 € wären nicht schlecht, in NÖ bekommt der Arzt für eine Ord. ca. 7,83€ brutto!

    • M.S.
      21. November 2013 14:16

      @Erich Bauer

      Dieses, in der abgelaufenen Legislaturperiode bis zum Überdruss strapazierte Wort, wurde meinem Gefühl nach am häufigsten vom Kanzlerdarsteller und seinem Sekretär im Finanzministerium bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit über die Medien populistisch in den Äther gefunkt.

    • Erich Bauer
      21. November 2013 14:17

      @ Brigitte Imb,

      also jetzt bin ich etwas verblüfft. Vor gar nicht langer Zeit wollte ich in meiner Apotheke (neu, schön, groß, gut, kompetentes Personal) eine "Hausapotheke" erwerben. Ich hätte mir das wie die Autoapotheke vorgestellt... Mir wurde gesagt, das gibt's nicht??? Ich hab dann mit der jungen Apothekerin, eine auf meine Bedürfnisse (hoffentlich nicht) die Auswahl getroffen. Diese Utensilien hab' ich dann in ein überflüssiges Schmuckkästchen verbracht...

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 14:40

      Erich Bauer,

      leider verwechseln - hauptsächlich Städter - eine Hausapotheke mit dem Medikamentenkistel im Bad.

      (Manche Ärztinnen mit Hapo sind auch jung.....:-))

    • Erich Bauer
      21. November 2013 14:49

      Brigitte Imb,

      also, wenn Sie eine derartige Einrichtung zur Verfügung haben, komme ich gern mit Ihnen ins Geschäft... auf "Prozente" tu ich schon lang nicht mehr herum. Müss'ma's nur noch einrichten, daß ich dazu komm. Dann zeig ich's meiner jungen Apothekerin... :-)

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 15:06

      Erich Bauer,

      net falsch verstehen das mit den Prozenten, die gibt´s weniger für Patienten, als daß sie dem Arzt vom Honorar abgezogen werden. (Wir geben jedoch auf "Nichtkassenmedikamente" Pille, blaue Diamanten et al., natürlich Prozente).

      Und der Abgebende bei uns (muß ja höchstpersönlich sein) ist (GsD) keine JUNGE Apothekerin sondern ein "mittelalterlicher" Praktiker.
      Desweiteren ist MEIN Leib-Hausapothekar berechtigt ALLES zu verschreiben und abzugeben, nicht nur z.B. OTCs od. ähnliches Graffel.

      Sie brauchen nur sagen wo ich den Lastwagen hinschicken soll. :-))

    • Anonymus
      21. November 2013 15:16

      Erich Bauer:
      Wie Sie sicher bemerkt haben, wird der Begriff Hausapotheke sowohl bei niedergelassenen praktischen Ärzten (wo sich in mindestens 6 Straßenkilometer keine öffentliche Apotheke befindet - bei Hausbesuchen gilt eine 4km-Regel) als auch für das "Kästchen" zu Hause verwendet, wo man seine Notfallsachen - leider aber auch viele angefangene und großteils abgelaufenen Medikamente - und sonstiges Medizinmaterial lagert. Dazu gibt es im Handel schon entsprechende Kästchen und auch die österr. Apothekerkammer gibt Inhaltstipps unter:

      http://www.apotheker.or.at/internet%5Coeak%5Cdownlink.nsf/F01348973D2ECEAAC1256E55004CBDB5/$file/Hausapotheken%20Checkliste.pdf

      Wie schon anderswo erwähnt gibt es wegen der "Hausapotheke" der praktischen Ärzte am Land und den Apotheken einen endlosen Streit, wobei die Apothekerkammer scheinbar die besseren Lobbyisten als die Ärztekammer bei den Gesetzgebern hat. Da gibt es derzeit Regelungen bei Apothekenneueröffnungen und dort, wo nur (mehr) ein praktischer Arzt im Ort einer öffentlichen Apotheke ist, wo keine Seite wirklich zufrieden ist. Der Pharmagroßhandel, welcher infolge der relativ geringen Aufschläge schon stark konzentriert (fusioniert) hat, trägt eine große Last im Verteilsystem (tägliche Anlieferung, Rücknahme von nicht gebrauchten bzw. abgelaufenen Präparaten) und wird auch als "nützlicher Helfer" der Industrie durch Gewährung von finanziellen oder naturalen Rabatten (z.T. ohne Buchhaltungspapiere) "missbraucht".
      Die öffentlichen Apotheken befinden sich - trotz EU-Vorgaben - dank ihrer Kammer weiterhin in einer "geschützten Werkstätte" und so ist es auch schwer möglich, neue Apotheken aufzumachen. Anders in Freilassung (Bayern), wo sich im Zentrum in Sichtweite mehrere Apotheken befinden und sogar individuell kalkuliert wird. Nicht vergessen werden sollten die sog. OTC-Produkte (= Over the counter), wo die Apotheker auf den alleinigen Verkauf bestehen, denn nur sie bieten dabei auch "Beratungsfunktion" an. Tatsache ist aber, dass jeder Kunde auch ohne wirklichen Bedarf z.B. Großmengen an Aspro kaufen kann. In vielen Ländern werden solche banale Produkte auch in Drogerien und Supermärkten preisgünstig angeboten.

    • Erich Bauer
      21. November 2013 15:48

      Anonymus,

      vielen, herzliche Dank. Ich glaub' ich bin jetzt im Bilde. Ganz sicher bin ich mir nicht. :-) Das mit "ohne Buchhaltung" klingt allenfalls interessant. In jedem Fall ist mir jetzt klar, warum die legendäre "Maria-Theresia-Konzession" Zwei Geschäftszweige ausnimmt: Apotheken und Waffenhandel... :-)

      Brigitte Imb,

      das mit dem Lastwagen muß ich mir noch überlegen. Das mit der "Pille" ist Sache der jungen Apothekerinnen, wenn die "blauen Diamanten" blutdrucksenkend sind, könnte ich sie gegen die "Accecomb Semi" austauschen...

      Ich sehe, es ist gar nicht so einfach eine "Hausapotheke" zu erstehen... Vielleicht sollte ich doch zum ÖAMTC pirschen und eine "Autoapotheke" zweckentfremdend zur "Hausapotheke" erklären... :-)

    • Brigitte Imb
      21. November 2013 16:05

      Erich Bauer,

      ja redenS doch mit Ihrem Arzt, denn wenn Sie tgl. blaue Diamanten einwerfen, ist ev. die Dosis Ihres Acecombs anzupassen.
      Die blauen senken hauptsächlich, glaub ich, nur auf der pulmonalen Seite. Gibt eh Artzn im Blog, die sollen Ihnen das erklären, ich bin im Moment mehr für´s Keksebacken zuständig und wie Sie wissen ja nur halb medizinisch gebildet. :-)

  20. Tullius Augustus
    21. November 2013 13:49

    Zur Erinnerung eine kleine Faktensammlung in den Medien - Wie es zum Beschluss für eine neue Medizin-Universität mit Standort Linz/O.Ö. kam:

    Experte Ernest Pichlbauer sieht keinen Grund für eine Med-Uni in Linz (im April 2013, Anmerkung: Herr Dr. Pichlbauer ist Arzt & Gesundheitsökonom art467,1219012

    • Tullius Augustus
      21. November 2013 13:51

      Sorry, auch im zweiten Versuch wird der gesamte Text von mir nicht übernommen. Dieser Text ist verstümmelt, sorry.

  21. Wertkonservativer
    21. November 2013 13:49

    Also ich bin zwar ein ehrlicher Deutschenfreund (war eigentlich Zufall, dass die Tschechen mich damals Vierzehnjährigen und meine Restfamilie 1947 in einen Viehwaggon nach Österreich, statt - wie ursprünglich vorgesehen - nach Thüringen "verfrachteten); doch dass wir an der geplanten Medizin-Uni Linz auf unsere Kosten wahrscheinlich vorzugsweise deutsche Jung-Damen und -Herren auszubilden haben werden, geht mir ein wenig gegen den Strich!

    Diese Art von Unterstützung unseres reicheren Nachbarlandes sollten wir uns eigentlich verkneifen!
    Aber was soll's, die Sache ist vorerst gelaufen! So kann man nur hoffen, dass auch ein paar junge Oberösis ein wenig von den Segnungen der Linzer Medizin-Universität profitieren können werden!
    Alles irgendwie ein Ausfluss unserer etwas kleinkarierten "Verländerei", die dort am effektivsten absahnt, wo am lautesten gebrüllt und antichambriert wird!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  22. Gerhard Pascher
    21. November 2013 13:42

    Nicht nur, dass viele deutsche Studenten nach dem absolvierten Medizinstudium wieder nach Deutschland zurückkehren, auch viele junge Mediziner mit österreichischem Reisepass gehen aus Österreich weg. Oder anderes ausgedrückt: die Entscheidungsträger in Österreich sind die Hauptverantwortlichen für diese Misere, welche dem Steuerzahler Millionen an Euros kostet und dem Land nichts bringt.

    Zur geplanten Medi-Uni in Linz:
    hier zeigt sich einmal mehr, dass eigentlich die Landesfürsten das Sagen haben und der Bund nur mehr fürs Steuereintreiben und im Rahmen des Finanzausgleiches zur Weitergabe der Gelder an die Länder zuständig ist.

    Den Ärztemangel gibt es tatsächlich, aber dazu ist zu sagen:
    1. Die freien Stellen von praktischen Ärzten in den dünnbesiedelten Gebieten bieten zu wenig Anreize, dass sich Nachfolger für die vielen nun pensionierten Leute finden lassen. Auch die Einstellung vieler Hausapotheken trägt dazu bei, dass eine wichtige Einnahmequelle bei diesen Ordinationen entfällt.
    2. Die Honorartarife der Kassen sind, wenn man den Zeitaufwand betrachtet - gegenüber anderen Berufen oft sehr mickrig. Dadurch sind die Ärzte oft gezwungen, "Masse statt Klasse" zu arbeiten. Auch darf man bei den Stundensätzen nicht vergessen, dass Ärzte - im Vergleich zu vielen anderen Berufen - erst etwa um 10 Jahre später mit dem Geld verdienen beginnen können.
    3. Die Gebietskrankenkassen (dort sind die meisten Leute versichert) sind - gemeinsam mit der Ärztekammer - sehr restriktiv bei der Vergabe von Verträgen. Daher müssen sich viele Mediziner mit den Brosamen der sog. "kleinen Kassen" begnügen bzw. als "Wahlarzt" hoffen, dass sich doch Patienten behandeln lassen, auch wenn diese später nur einen symbolischen Teil der Honorarrechnung von den Gebietskrankenkassen ersetzt bekommen.

    Eine völlige Änderung des Versicherungssystemes (Selbstbehalt, freie Wahl der Pflichtversicherung) und der Kassenhonorare würde sowohl den Medizinern als auch den Patienten gut tun. Vor allem aber sollte jedem Staatsbürger die Gesundheit etwas wert sein und damit die Vollkaskomentalität der Vergangenheit angehören.

  23. Tullius Augustus
    21. November 2013 13:42

    Zur Erinnerung eine kleine Faktensammlung in den Medien - Wie es zum Beschluss für eine neue Medizin-Universität mit Standort Linz/O.Ö. kam:

    Experte Ernest Pichlbauer sieht keinen Grund für eine Med-Uni in Linz (im April 2013, Anmerkung: Herr Dr. Pichlbauer ist Arzt & Gesundheitsökonom art467,1219012





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