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Deutschland fand den Supergau

Der nach einer langen Nacht nun fixierte neue deutsche Koalitionsvertrag hat gravierende Auswirkungen: Erstens für die Wirtschaft, zweitens für die deutsche Demographie und drittens für den Staatshaushalt.

Es sind zwar noch viele vertrauliche Details der Vereinbarungen zwischen Union und SPD unbekannt. Aber dennoch ist nunmehr klar: die Vereinbarungen sind ein mühsam zusammengeschusterter Kompromiss, aus dem nur wenig Positives ableitbar ist.

Und das Positive findet man auch nur dann, wenn man sehr gutwillig ist: Als positiv könnte man neben der Reduktion der Diskriminierung älterer Mütter auch noch werten, dass die Gesamtkosten der Vorhaben der Großen Koalition in der nächsten Legislaturperiode 23 Milliarden ausmachen sollen. Wobei es aber absurd ist, für gar nicht benötigte Kindergartenplätze den Gemeinden Milliarden zuzuschieben.

Dennoch wären 23 Milliarden für Deutschland ein überschaubarer Betrag. Und sie wären auch eine interessante Latte für Österreich: Denn nimmt man die Faustregel des Größenverhältnisses von 1:10, dann dürfen SPÖ und ÖVP in der Summe der nächsten vier Jahre nur 2,3 Milliarden ausgeben.

Viel negativere Folgen werden jedoch die deutsche Wirtschaft und die deutsche Gesellschaft zu tragen haben. Diese wird durch die Neuregelung der doppelten Staatsbürgerschaft stark verändert werden. Bisher mussten sich in Deutschland geborene Doppelstaatsbürger im Alter von 23 für einen einzigen Pass entscheiden. Das müssen sie künftig nicht mehr. Also wird es in Zukunft viel mehr Menschen in Deutschland geben, die sich – je nach Nutzen – einmal nach dem einen, einmal nach dem anderen Staat orientieren können.

In der Praxis sind das vor allem Türken. Sie werden mit Begeisterung die vorerst noch immer üppigen Fleischtöpfe Deutschlands nutzen, mit dem Herzen aber eindeutig und eben nun viel leichter als bisher Türken bleiben. Wozu ja auch schon die Bildung großer türkischer Ghettos und die viel zu große Toleranz gegen verfassungsfeindliche Gruppierungen beigetragen hat. Ob die – moralisch sehr problematische – Berechnung der Sozialdemokraten wirklich aufgeht, dass diese Deutschtürken vor allem rot wählen werden, muss sich erst zeigen. Der in der SPD ebenfalls starke Feminismus und ihre große Schwulenfreundlichkeit lassen das nämlich eher als fragwürdig erscheinen. Sicher ist aber eines: Deutschland wird sich in seinem Grundwesen dadurch noch mehr verändern, als das schon bisher der Fall war.

Schwer leiden wird auch die Wirtschaft selbst, und zwar durch eine Fülle von Regelungen. So wird in Deutschland die Hacklerpension wieder eingeführt - mit unklarem Finanzierungsmodus. So wird der nun doch fixierte Mindestlohn von 8,50 Euro viele Jobs vernichten. So wird die Wirtschaft durch die künftig auch auf Landstraßen ausgedehnte Mautpflicht bei jedem Transport durch zusätzliche Kosten belastet.

So soll in einem strikt planwirtschaftlichen Denken der Anteil der erneuerbaren Energieträger von 25 auf 40 bis 45 Prozent gesteigert werden, bis 2035 sogar auf 55 bis 60: Diese „Erneuerbaren“ sind aber viel teurer. Das wird die Wirtschaft sehr belasten. Denn da die Konsumenten in den letzten Jahren beim Strompreis schon überproportional getroffen worden sind, wird sich die Last zwangsläufig zunehmend auf die Betriebe verlagern. Und viele zum Zusperren veranlassen. Daran ändert der Umstand nichts, dass die SPD ursprünglich sogar von 75 Prozent geredet hat.

Ebenso schlimm ist die sozialdemokratisch geprägte Hassorgie des Koalitionspapiers gegen die Finanzwirtschaft. Dabei wird von dem alten Irrglauben ausgegangen, dass diese böse und nur die Realwirtschaft gut wäre. Die Koalitionspartner haben nicht begriffen, dass die Finanzwirtschaft weitestgehend ja nur eine ausgelagerte Funktion der Realwirtschaft, eine Dienstleistung ist. Wer explizit auf einer Besteuerung von Aktien, Anleihen, Devisengeschäfte und Investmentanteilen besteht, besteuert ja letztlich niemand anderen als die Realwirtschaft. Das weiß man natürlich auch in dieser. Das weiß nur der Populismus der Politiker nicht.

Großer Schaden für die Realwirtschaft wird auch dadurch entstehen, dass die deutschen Parteien die Rohstoffpreise limitieren wollen. Das ist wirklich eine unglaubliche Idee, die von einem bei Karl Marx steckengebliebenen Wirtschaftsverständnis zeugt. Das ist genau jene Idee, die in kommunistisch-sozialistischen Systemen jedes Mal vom Brot angefangen die Regale durch scheinbar konsumentenfreundliche Preislimits geleert hat. Weil eben bei zu niedrigen Preisen die Warenproduktion eingeschränkt wird. Weil die Rohstoffe dann halt in andere Länder ohne Preislimits geliefert werden.

Es ist eigentlich unglaublich, wie sich die zuletzt so erfolgreiche Bundesrepublik selbst beschädigt. Und dass CDU/CSU so etwas unterschreiben. Noch absurder ist, dass jetzt die Urabstimmung in der SPD die letzte Hoffnung ist, dass dieser Koalitionspakt doch nicht zustande kommt.

Es gibt wenig Hoffnung, dass Rot-Schwarz in Österreich in irgendeiner Hinsicht Besseres produzieren wird.

www.andreas-unterberger.at/download.php

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 12:09

    ...wieso? Ist doch alles bestens, Deutschland schafft sich ab, und zwar mit aller Gründlichkeit, wie sie nun einmal den Deutschen zu eigen ist: Wirtschaftlich, demografisch, politisch. Ist nur konsequent und das Ergebnis von 70 Jahren Umerziehung: Gut ist, was uns schadet, weil nur damit unsere Erbschuld getilgt werden kann. Also werden wir uns mit Inbrunst auch weiterhin selbst ins Knie schießen und uns und dem Rest der Welt dies als die höchste Tugend und moralische Überlegenheit verkaufen....

    In Ösiland läufts ähnlich, nur halt gemildert durch Schlamperei, Indolenz und den Glauben daran, daß wir uns da schon irgendwie durchwurschtln werden...

  2. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 13:18

    Was soll man sich schon erwarten von einer Frau (Physikerin!), die die Hälfte der Atomkraftwerke abschalten ließ wegen TSUNAMI-Gefahr?

    Jetzt schiebt sie halt noch Doppelstaatsbürgerschaft, Mindestlohn und noch mehr "Energiewende" nach. Wenn jemand seine Jugend und seine Ausbildung in der DDR genossen hat, ist planwirtschaftliches Denken unauslöschlich in ihm eingepflanzt. Ob Merkel wohl noch versteht, was sie da anrichtet?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 12:18

    Wo ist da die Handschrift des großen Wahlsiegers CDU/CSU?

    Man könnte meinen, die SPD hat diesen Koalitionsvertrag des Grauens im Alleingang geschrieben!

    Viel wichtiger wäre die Basis der Union zu diesem Wahnsinn zu befragen, dann gäbe es noch einen Funken Hoffnung, daß dieses selbstvernichtende Vertragswerk
    nicht zustande kommt!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 13:42

    Merkel sollte sich ein Beispiel an ihrem Amtskollegen in Großbritannien nehmen:

    http://orf.at/#/stories/2208074/

    David Cameron möchte halt wiedergewählt werden, was man von den Regierungsverhandlern der Unionspartei wohl nicht behaupten kann.
    Da herrscht eher das Motto: hinter uns die Sintflut!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 11:58

    So noch dem Motto: I verkauf mei Gwand und foahr in den Himmel.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 12:24

    Von unserem A.U. zwar nicht angesprochen bzw. vornehm übergangen, wird die hier umgehend einsetzende Watschenorgie für BK Merkel ziemlich sicher fröhliche Urständ' feiern!

    Dass Politik in unseren Tagen - bei den an sie von allen Seiten vorgetragenen Ansprüchen - halt viel schwieriger zu bewältigen ist als in früheren Zeiten, ist manchen hier möglicherweise noch nicht aufgegangen.
    Frau Merkel hat - meiner Ansicht nach - im Interesse des sozialen und gesellschaftlichen Friedens in Deutschland - mit Augenmaß und Realitätssinn das Bestmögliche für ihr Land herausgeholt!
    Manche Einwendungen gegen den Koalitionspakt (Energie, Finanzwirtschafts-Bashing u.a.) sind sicher berechtigt; doch, insgesamt:
    wenn ein europäisches Land die Anforderungen an die nächste Zukunft sicher, und ohne Hilfe oder Ratschläge von Außen, bewältigen kann, dann die Deutschen mit ihrer Wirtschaftskraft, ihrem sprichwörtlichen Fleiß und ihrem positiven Tatendrang!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2013 14:23

    Zwischen den beiden politischen Gruppierungen war ja nur das Tempo für den Weg in den Sozialismus verschieden. Die CDU/CSU wünschte eine langsame aber stetige Transformation, die SPD will schnell an dieses Ziel kommen.
    Nicht eine einzige Verhandlergruppe hat sich mit der Reduktion von staatlichen Regulierungen und Ausgaben beschäftigt, alle, wirklich alle, Diskussionen drehten sich immer nur um mehr Ausgaben, mehr Regulierung, mehr Staat - weniger privat.

    So gesehen ist die staatsbürgerliche Integration der Muselmanen nur sinnvoll! Der muslimische Gottesstaat ist extrem gegen individuelle Freiheit, man darf also davon ausgehen, dass die diversen sozialistischen Parteien damit neue, entschlossene Kämpfer für den Weg zum Sozialismus finden werden. Welche sozialistische Partei diese neuen Staatsbürger wählen spielt ja kaum eine Rolle, wahrscheinlich wird sich in kurzer Zeit eine neue, ausdrücklich ‚islamische’, Partei finden, welche aber vom Programm her wunderbar in jede denkbare Koalition passt.

    Diese Situation erinnert fatal an Österreich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 14:58

    Leider ist von der in der DDR sozialisierten Frau Merkel nichts anderes zu erwarten. "C"DU ist reiner Etikettenschwindel. Blockpartei bleibt Blockpartei.

    In Zeiten der Übersiedelung des kommunistischen Moskaus nach Brüssel ist Frau M. die richtige Vollzugsgehilfin des gesellschaftlichen Umbaus in D.


alle Kommentare

  1. Widha (kein Partner)
  2. Leiferl (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:44

    A simple and ineieltglnt point, well made. Thanks!

  3. Alef (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:56

    Komisch. Ich hab es in 2 Spielen probiert ist so gbbileeen. Eigenartig. Mal sehen, wenn der neue PC da ist, ob das dann auch noch so ist. Danke Dir!

  4. quaxi (kein Partner)
    28. November 2013 20:33

    .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. Katastrophsky - Andy reitet wieder!

    Selten größeren Vollholler gelesen!!

  5. Bookworm (kein Partner)
    28. November 2013 18:45

    Warum die Frau Merkel, eine brave Vasallin von Washington D.C., diese Koalitionsvereinbarung so ausgehandelt hat? Der Große Manitou jenseits des Atlantik hat doch erst vor wenigen Wochen die Deutschen ob ihrer unverschämten Exportüberschüsse gerügt! Also muss man die deutsche Wirtschaft auf den Standard (mindestens) der Franzosen, wenn nicht der Italiener, herabwürgen.*) Und das, so die Denke der Frau Merkel, geht politverträglich am besten mit vielen "grünen" und "sozialen" Wohltaten wie sie jetzt in der Koalitionsvereinbarung stehen.

    Literaturhinweis eines Unzuständigen: Wer wissen will, wie halbsouverän Deutschland noch immer ist, dem empfehle ich das Buch "Überwachtes Deutschland" des Freiburger Universitätsprofessors Josef Foschepoth. Kein "Verschwörungstheoretiker", sondern ein Rechtsprofessor der aus den Archiven der deutschen Regierungen seit 1949 an und auch in GB die entsprechenden Akten exhumiert hat.. Noch immer gelten selbst nach dem 2+4 Verträgen die (west)Alliierten "Vorbehaltsrechte" was die Überwachung des gesamten Post- und Fernmeldeverkehrs in Deutschland und von dort aus im internationalen Verkehr betrifft. Der NSA-Enthüller Snowden tut sehr gut daran , ja nicht nach Deutschland zu kommen und dort um Asyl anzusuchen. Die Deutschen müssten ihn auf Verlangen der USA sofort (!) an diese ausliefern! Denn, so steht es nicht nur im weiter geltenden NATO-Truppenvertrag aus 1955 aus "Sicherheitsinteresse" für die stationierten "alliierten" Truppen...

    Wer sich, vor allem als Jurist, dafür interessiert, dem kann dieses weitgehend von den Systemmedien verschwiegene Buch wärmsten empfohlen werden.

    *) Historische Anmerkung: Schon im Potsdamer Abkommen von Juli 1945
    der drei Siegermächte - die Franzosen waren noch nicht dabei! - wurde festgehalten, dass der Lebensstandard der Deutschen nicht über dem der Nachbarstaaten liegen dürfe. Was darüber liegt wäre als Reparationen abzuziehen...Quelle: The Origins of the Marshall Plan" , John Gimbel, Stanford University Presse, 1975.

  6. total neutral (kein Partner)
    28. November 2013 15:24

    Bei all dem Negativen das zur Zeit passiert -
    halten wir inne und .... erfreuen wir uns an der Entwicklung dieser vielgepriesenen EU und ihrem ESM (Europäischer "Stabilistäts"mechanismus) - Ironie aus!

    So lautete damals die Metabotschaft der ORF-Tante Pawlicki zum ESM-Knebelvertrag: "Seien Sie ein Freund des "Fortschritts", seien Sie dabei, wenn es weiter nach "vorwärts" geht
    "Neutrale" Berichterstattung im ORF" - ein Beispiel
    https://www.youtube.com/watch?v=TWCRkpalOow

  7. Wolfram Schrems (kein Partner)
    28. November 2013 14:58

    Leider ist von der in der DDR sozialisierten Frau Merkel nichts anderes zu erwarten. "C"DU ist reiner Etikettenschwindel. Blockpartei bleibt Blockpartei.

    In Zeiten der Übersiedelung des kommunistischen Moskaus nach Brüssel ist Frau M. die richtige Vollzugsgehilfin des gesellschaftlichen Umbaus in D.

  8. D.M. (kein Partner)
  9. Torres (kein Partner)
    28. November 2013 13:05

    Unterberger wünscht sich, dass der - tatsächlich sehr rot gefärbte - Koalitionsvertrag durch die SPD-Urabstimmung noch gekippt wird. Was wäre aber die Folge? Natürlich Schwarz/Grün - und das wäre dann wohl noch viel schlimmer; da der CDU dann keine andere Wahl bleibe, könnten die Grünen sie ja voll erpressen. Es sein denn, sie entschließt sich zu Neuwahlen - da hätte die CDU/CSU jetzt tatsächlich die Chance auf die Absolute, ja sogar die FDP könnte wieder in den Bundestag einziehen.

  10. cmh (kein Partner)
    28. November 2013 12:17

    Uns bleibt nur die Hoffnung, dass die SPD-Basis den Vertrag ablehnt, ist er doch trotz dem weitgehenden Entgegenkommen Merkels ein Bruch der roten Wahlversprechen. Mit der verteufelten Merkel muss jetzt paktiert werden.

  11. cmh (kein Partner)
    28. November 2013 12:13

    "bei Karl Marx steckengebliebenen Wirtschaftsverständnis" ?

    Was haben wir wir im römischen Recht damals von vielen Jahren noch über diesen dummen (!? hier lieber WK klein und dafür mit Bedenklichkeitsanzeiger) Diocletian mit seinem "Edictum De Pretiis Rerum Venalium" von 301 gelacht!

    Nicht nur, dass die Marxschen Epigonen den Wiederholungsfehler ihres Herrn und Meisters gedankenlos nachbeten, sogar ihre Fehler haben sie gestohlen.

  12. Amalek (kein Partner)
    28. November 2013 12:13

    Als „peinliches Dokument von Zeitgeist-Ideologie und Bevormundung“ kritisieren die Republikaner den von Union und SPD vorgelegten Entwurf eines Koalitionsvertrags. Statt „die deutsche Wirtschaftskraft zu stärken“ und „die Freiheit und Verantwortung des Bürgers hervorzuheben“, atme der Vertragstext „auf Schritt und Tritt den Ungeist der sozialistischen Bevormundung und Gängelung“, erklärt der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer.

    „Keine Entlastung der Bürger bei Steuern und Sozialabgaben, die längst in die Sackgasse geratene sogenannte Energiewende wird weitergetrieben, ohne auch nur ihre krassesten Auswüchse zu korrigieren, die Euro-Retterei soll bis zum letzten deutschen Spargroschen weitergehen, Milliarden werden in Krippen- und Kita-Programme gesteckt, um Eltern zur Vollzeitberufstätigkeit zu nötigen, der türkischen Lobby wird mit Doppelpass und Vorzugsbehandlung bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst geschmeichelt“, listen die Republikaner das „Sündenregister“ des Koalitionsvertrags auf. Das schwarz-rote Menschenbild orientiere sich offenbar nicht am Normalbürger, sondern an den Umerziehungsphantasien von Gender-, Homosexuellen und „Antirassismus“-Lobby.

    „Für diesen Koalitionsvertrag hätte es die CDU gar nicht gebraucht, den hätte die SPD gleich alleine schreiben können“, spottet Schlierer. Eine vage in Aussicht gestellte Pkw-Maut für ausländische Kraftfahrer mache da das Kraut auch nicht mehr fett. Der Linksrutsch der Union sei mit dieser großen Koalition offensichtlich vollendet.

    „Spannender als ein Mitgliederentscheid bei der SPD“, so Schlierer, „wäre wohl einer bei den Unionsparteien“. Der Bundesvorsitzende der Republikaner fügt hinzu: „Frau Merkel sollte so ehrlich und konsequent sein und gleich eine Fusion von Union und SPD ins Auge fassen.“

    • Amalek (kein Partner)
      28. November 2013 12:29

      Die Union redet zwar ständig davon, keine Steuererhöhungen zu wollen, passiert ist aber Folgendes:

      Montag nach der BT-Wahl Erhöhung der LKW Maut, werden wir alle irgendwann in den Endpreisen zahlen. Ist zwar keine Steuer, sondern eine Abgabe, was beim Zahlen aber keinen Unterschied macht.

      Ein paar Tage später Erhöhung der EEG-Umlage, Abgabe.

      Dann Ankündigung, die Finanztransaktionssteuer einzuführen, Union hat Wort gebrochen, Steuererhöhung.

      Dann: Erhöhung der Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte für Arbeitnehmer, Sozialabgabe.

      Dann: Einführung einer PKW-Maut, die nächste Abgabe. Wer an Kompensation durch Steuersenkung glaubt, sollte wegen Doofheit entmündigt werden. (Ich vermute mal folgendes Vorgehen: Einführung der Maut mit der Zusage, die Kfz.-Steuer umfassend zu reformieren und zwar so, daß dies angeblich aufkommensneutral sei. Dann raunzt die EU die Regierung an, daß ganze sei Ausländerdiskrimnierend. Kfz.-Steuersenkung findet nicht statt, die Maut bleibt natürlich. Wegen der bösen Holländer, Belgier, Briten und Dänen, die uns so fies abkassieren).

      Wann muckt der Michel endlich einmal auf?

  13. Amalek (kein Partner)
    28. November 2013 12:10

    Bettina Röhl in der „Wirtschaftswoche“

    „Im Moment ist der sogenannte ‚Alltagsrassismus‘ en vogue, der rauf und runter in den Medien dekliniert wird, oder Begriffe wie eine ‚rassistische Gesellschaft‘ oder der viel zitierte ominöse ‚Rassismus aus der bürgerlichen Mitte.‘ Eine Inflation von Rassismus im Land, der an die paranoiden Wahnvorstellungen des Völker-und Massenmörders Stalins erinnern, der hinter jedem Busch, in jedem Bauern, in jedem Militär, in jedem Parteigenossen, in jedem Sowjetbürger einen CIA-Agenten witterte, verfolgte und im Zweifel liquidieren ließ. Auch die Verfolgung der Bürger dieses Landes durch die Gesinnungspolizisten zeigt deutliche Ansätze von Schauprozessen aus unguten Zeiten“, schreibt Bettina Röhl treffend in ihrer aktuellen „Wiwo“-Kolumne.

    Ein unbedingter Lesetipp. Alternativlos.

    Link

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-das-fatale-menschenbild-der-grossen-koalition-in-spe/9127442.html

  14. Agnostischer Christ (kein Partner)
    28. November 2013 12:01

    Deutschland braucht eine nicht-grüne Ökopolitik. Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden; u. a. durch das S-House und Geistiges Heilen (gemäß C. G. Jung und Meister Eckhart).
    Zudem muss es eine Reform des Christentums geben. Es gibt keinen absolut vollkommenen Gott. Sondern Gott ist in seiner Beziehung zum Menschen unvollkommen, aber alleine ist Gott vollkommen.

  15. Norbert Mühlhauser
    28. November 2013 10:38

    Es ist erschütternd, wie sehr sogar in diesem Forum Beschwichtigungshofräte Zuspruch finden, die es als unbedenklich erachten, dass eine Ökonomie des kontrolliert herbeigeführten Mangels, der Rationierung, damit auch der totalitären meritorischen Gewichtung jedes Einzelnen, der Zwangsbeglückung, der Bevormundung, der Beaufsichtigung, kurzum: eine Ökonomie der Beherrschung statt einer Ökonomie des Schaffens in das Kursbuch der Politik vorgemerkt wurde.

    Wer diese Zeilen nicht versteht, der möge sich die EU-StaubsaugerVO in Erinnerung rufen. Statt konstante Stromkapazitäten zu schaffen, wird Vorsorge getroffen, dass der Konsument künftig für Energieberatung - ob nun direkt oder in Preisen inkludiert - bluten wird müssen, ganz abgesehen von zwangsläufig erwachsenden Energieverbrauchssanktionen. Und das ist erst der Anfang ....

    Jeden etwaigen Energiemangel der nächsten Jahrzehnte haben die verkappten Ökobolschewisten aller Parteien selbst zu verantworten, wodurch jegliche Rechtfertigung für Energiesparverordnungen wegfällt.

    (Meine eigene Website: www.t-y-a.at )

  16. Komma
    27. November 2013 22:44

    Alles läßt sich schlucken, aber die Doppelstaatsbürgerschaft nicht.

    Jetzt schafft sich Deutschland endgültig ab. Das Kriegsziel: "Germany must perish" ist erreicht. "Germany will perish", muß es jetzt heißen: Vollstrecker und Totengräber ist die große Koalition. Der Wunsch der 68er: "Deutschland verrecke", er geht nun in Erfüllung.

    Und Österreich? Noch gibt es Hoffnung: Strache. Einstweilen mit großem Fragezeichen! In Europafragen (ESM, EZB, EWU) beginnt die FPÖ schon herumzueiern, läßt klare Sprache wie Marine Le Pen vermissen. Man will sich, so wird versichert, "alles offen halten" und merkt dabei gar nicht, dass man "nicht ganz dicht" ist!

  17. mike1
  18. dssm
    27. November 2013 14:23

    Zwischen den beiden politischen Gruppierungen war ja nur das Tempo für den Weg in den Sozialismus verschieden. Die CDU/CSU wünschte eine langsame aber stetige Transformation, die SPD will schnell an dieses Ziel kommen.
    Nicht eine einzige Verhandlergruppe hat sich mit der Reduktion von staatlichen Regulierungen und Ausgaben beschäftigt, alle, wirklich alle, Diskussionen drehten sich immer nur um mehr Ausgaben, mehr Regulierung, mehr Staat - weniger privat.

    So gesehen ist die staatsbürgerliche Integration der Muselmanen nur sinnvoll! Der muslimische Gottesstaat ist extrem gegen individuelle Freiheit, man darf also davon ausgehen, dass die diversen sozialistischen Parteien damit neue, entschlossene Kämpfer für den Weg zum Sozialismus finden werden. Welche sozialistische Partei diese neuen Staatsbürger wählen spielt ja kaum eine Rolle, wahrscheinlich wird sich in kurzer Zeit eine neue, ausdrücklich ‚islamische’, Partei finden, welche aber vom Programm her wunderbar in jede denkbare Koalition passt.

    Diese Situation erinnert fatal an Österreich.

  19. Josef Maierhofer
    27. November 2013 14:17

    Ja, die letzten Bastionen der deutschen Wirtschaft werden eingenommen und man kann angesichts dieser Fakten nur sagen, gute Nacht Deutschland, Griechenland ist nicht mehr weit.

    • dssm
      27. November 2013 14:27

      Gute Feststellung: „Griechenland ist nicht mehr weit“, womit sich allerdings die Doppelstaatsbürgerschaften relativieren.
      In Griechenland (und Spanien!) fragen die diversen Linksradikalen (seltsamer weise bei uns als rechts tituliert) nicht nach dem Pass, bevor sie einen fremdländisch aussehenden Menschen ‚malträtieren’.

  20. plusminus
    27. November 2013 13:42

    Merkel sollte sich ein Beispiel an ihrem Amtskollegen in Großbritannien nehmen:

    http://orf.at/#/stories/2208074/

    David Cameron möchte halt wiedergewählt werden, was man von den Regierungsverhandlern der Unionspartei wohl nicht behaupten kann.
    Da herrscht eher das Motto: hinter uns die Sintflut!

  21. schreyvogel
    27. November 2013 13:18

    Was soll man sich schon erwarten von einer Frau (Physikerin!), die die Hälfte der Atomkraftwerke abschalten ließ wegen TSUNAMI-Gefahr?

    Jetzt schiebt sie halt noch Doppelstaatsbürgerschaft, Mindestlohn und noch mehr "Energiewende" nach. Wenn jemand seine Jugend und seine Ausbildung in der DDR genossen hat, ist planwirtschaftliches Denken unauslöschlich in ihm eingepflanzt. Ob Merkel wohl noch versteht, was sie da anrichtet?

    • oberösi
      27. November 2013 14:04

      bin sicher, sie wüßte es besser. allerdings würde sie dann nicht mehr gewählt, sondern unter kräftiger mithilfe der medien aus dem amt gejagt als atomkanzlerin.
      und die alternative rotgrün oder rotrotgrün wäre noch um einiges schlimmer.

      was man ihr vorwerfen muß: daß sie wider besseres wissen handelt. doch dies ist eben das grundsätzliche dilemma unserer demokraturen, daß nicht die besten oben stehen, sondern jene, die dem plebs am bestens honig ums maul schmieren.

  22. Wertkonservativer
    27. November 2013 12:24

    Von unserem A.U. zwar nicht angesprochen bzw. vornehm übergangen, wird die hier umgehend einsetzende Watschenorgie für BK Merkel ziemlich sicher fröhliche Urständ' feiern!

    Dass Politik in unseren Tagen - bei den an sie von allen Seiten vorgetragenen Ansprüchen - halt viel schwieriger zu bewältigen ist als in früheren Zeiten, ist manchen hier möglicherweise noch nicht aufgegangen.
    Frau Merkel hat - meiner Ansicht nach - im Interesse des sozialen und gesellschaftlichen Friedens in Deutschland - mit Augenmaß und Realitätssinn das Bestmögliche für ihr Land herausgeholt!
    Manche Einwendungen gegen den Koalitionspakt (Energie, Finanzwirtschafts-Bashing u.a.) sind sicher berechtigt; doch, insgesamt:
    wenn ein europäisches Land die Anforderungen an die nächste Zukunft sicher, und ohne Hilfe oder Ratschläge von Außen, bewältigen kann, dann die Deutschen mit ihrer Wirtschaftskraft, ihrem sprichwörtlichen Fleiß und ihrem positiven Tatendrang!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      27. November 2013 12:31

      Es ist richtig, die Merkel hat es schwer, weil es in Deutschland keine Opposition gibt, das haben sich, die Merkel, Vorgänger und Mitstreiter aber selbst zuzuschreiben.
      Wie kann es sein, dass Ursachen, die aus der rot-grünen Regierungszeit stammen, nicht aufgezeigt und angesprochen werden.
      Die SPD ist zwar für den Ausverkauf Deutschlands, doch es kommt medial rüber als wären sie die Retter.
      Eine Tragödie, die immer mehr den Vorhang lüftet.

    • Cotopaxi
      27. November 2013 12:49

      Und dank der Doppelstaatsbürgerschaft wird es bald noch mehr dieser fleißigen Leute voller positivem Tatendrang geben.
      Man hat den Eindruck, die Linke hat die Wahl in Deutschland gewonnen.

    • oberösi
      27. November 2013 14:25

      ...wenns sie´s nur durchhalten, die deitschn...

    • dssm
      27. November 2013 14:33

      Lieber Wertkonservativer.
      Sie sagen: „viel schwieriger zu bewältigen ist als in früheren Zeiten“.
      Ich wüsste nicht, dass sich die heutigen Menschen genetisch von den Menschen der jüngeren Vergangenheit unterscheiden würden. Daher kann der Grund für Schwierigkeiten nur bei den Handelnden liegen; womit wir wieder u.A. bei Frau Merkel wären.
      Dazu haben wir, im grossen Unterschied zu 'früheren' Zeiten, keinen verlorenen Krieg hinter uns, die Städte sind nicht zerbombt, die Russen haben nicht alles was nicht Niet- und Nagelfest ist gestohlen, die Anzahl der Witwen und Waisen ist überschaubar - Schlussfolgerung: Es müsste viel leichter gehen!

  23. plusminus
    27. November 2013 12:18

    Wo ist da die Handschrift des großen Wahlsiegers CDU/CSU?

    Man könnte meinen, die SPD hat diesen Koalitionsvertrag des Grauens im Alleingang geschrieben!

    Viel wichtiger wäre die Basis der Union zu diesem Wahnsinn zu befragen, dann gäbe es noch einen Funken Hoffnung, daß dieses selbstvernichtende Vertragswerk
    nicht zustande kommt!

    • Freak77
      27. November 2013 13:33

      Die Handschrift der CDU/CSU ist die Maut, die aber nur Ausländer bezahlen werden.

    • brechstange
      27. November 2013 13:39

      freak77

      Die Entscheider wissen doch, dass das nicht gut, nur Ausländer bezahlen Maut. Die wollen zusätzliche Einnahmenquellen erschließen und im Anschluss sagen, die böse EU hat gesagt, alle müssen bezahlen. Eine verlogene Nomenklatura herrscht in Deutschland, in Österreich und Europa.

    • brechstange
      27. November 2013 13:39

      Verzeihung,

      dass das nicht geht

    • plusminus
      27. November 2013 13:42

      @Freak77

      Erbärmlich - noch dazu ein Punkt, der ganz sicher nicht halten wird, daher "zum Krenreiben"!

    • Brockhaus
      27. November 2013 14:41

      Nachdem wir immer alles den Deutschen nachmachen, wird es nicht mehr lange dauern und wir haben auch in Österreich eine GROKO nach deutschem Vorbild.

    • zauberlehrling
      27. November 2013 18:09

      @Brockhaus

      Sie malen den Teufel an die Wand! ;-)

  24. oberösi
    27. November 2013 12:09

    ...wieso? Ist doch alles bestens, Deutschland schafft sich ab, und zwar mit aller Gründlichkeit, wie sie nun einmal den Deutschen zu eigen ist: Wirtschaftlich, demografisch, politisch. Ist nur konsequent und das Ergebnis von 70 Jahren Umerziehung: Gut ist, was uns schadet, weil nur damit unsere Erbschuld getilgt werden kann. Also werden wir uns mit Inbrunst auch weiterhin selbst ins Knie schießen und uns und dem Rest der Welt dies als die höchste Tugend und moralische Überlegenheit verkaufen....

    In Ösiland läufts ähnlich, nur halt gemildert durch Schlamperei, Indolenz und den Glauben daran, daß wir uns da schon irgendwie durchwurschtln werden...

  25. brechstange
    27. November 2013 11:58

    So noch dem Motto: I verkauf mei Gwand und foahr in den Himmel.





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