Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Raub an den Familien in Brot gemessen

Ganz konkrete anschauliche Dinge zeigen einem am deutlichsten die Widerlichkeit der Entscheidung dieser Koalition, im Bruch aller feierlichen Vorwahl-Versprechungen die Familienbeihilfen auch nach 14 Jahren eingefroren zu lassen.

Der katholische Familienverband hat nachgerechnet, was das Einfrieren der Familienbeihilfe seit 1999 ganz konkret bedeutet: Damals konnte man um einen Monat Familienbeihilfe 56,7 kg Brot kaufen. Heute sind es nur noch 35,6 Kilogramm. Oder, wer lieber in Prozent rechnet: Das ist ein Minus von mehr als 37 Prozent.

Höchstens Zyniker und Regierungspolitiker (oder ist das eh dasselbe?) können da noch sagen: Reicht eh, um ein Kind einen Monat lang zu füttern.

Keine andere Bevölkerungsgruppe hat einen solchen Raubzug erdulden müssen. Arbeitnehmer, Pensionisten: Alle setzen regelmäßig Anpassungen durch, die im Schnitt zumindest die Inflation abfangen. Aber die Familien, die Kinder kann man ja so behandeln. Sie haben ja keine starke Protestkraft – und am Wahltag fürchten sich die Parteien offenbar nicht so vor ihnen wie vor den Pensionisten. Bisher zumindest.

Derartige Wertverluste erleiden in Europa nur die Griechen. Aber die hatten zuvor ihr Einkommen um ähnliche Dimensionen in die Höhe geschnalzt.

Offenbar kann die rot-schwarze Koalition wirklich nur durch den Verfassungsgerichtshof zu einem Mindestmaß an Gerechtigkeit gezwungen werden, weil sie aus eigener Einsicht ja nicht dazu imstande ist. Das ist aber gar nichts Neues. Schon in den Achtziger Jahren hat der VfGH die damals noch große Koalition dazu gezwungen, mehr finanziellen Ausgleich für Kinder zu leisten.

Dabei muss es laut Gerichtshof um das echte Einkommen der Familien gehen, nicht um irgendwelche Sachausgaben, die ihnen von der Politik willkürlich angerechnet werden. Nur durch echte Geldleistungen – also entweder Steuerfreibeträge oder ausreichend hohe Zuschüsse – kann der notwendige Einkommensausgleich mit Kinderlosen hergestellt werden. Sachausgaben subventionieren ja in Wahrheit meist primär ganz andere Empfänger, wie Schulbuchverlage, ÖBB und andere Verkehrsbetreiber.

Eine besondere Frechheit sind die jetzt den Familien angelasteten zusätzlichen Ausgaben für Nachmittagsbetreuung oder Kindergärten, für die es vielfach gar keinen Bedarf gibt. Die aber ganz in die familienfeindliche Strategie der Linken und der (nach weiblichen Arbeitskräften gierenden) Wirtschaft passen.

Dabei wird total mit getürkten Statistiken gearbeitet. Die de facto SPÖ-eigene Statistik Austria unterlässt es ja beispielsweise bewusst, die freibleibenden Kindergartenplätze mitzuzählen. Und sie ignoriert überhaupt die – meist sehr wertvollen – Tagesmütter. Sie passen halt nicht ins Verstaatlichungskonzept.

PS: Ganz unbescheiden sei angemerkt, dass der Tagebuchautor damals selbst der Antragsteller gewesen ist, der mit dem Verlangen nach besserer finanzieller Behandlung als Unterhaltsverpflichteter beim VfGH durchgedrungen ist (ganz im Alleingang und völlig unabhängig von irgendwelchen Verbänden). Und er hofft sehr, dass sich auch heute wieder Väter und Mütter finden, die für dieses Ziel und damit für hunderttausende andere Familien auch bis zum Höchstgericht zu kämpfen bereit sind. Und er hofft noch mehr, dass das Ergebnis auch diesmal positiv sein wird, obwohl die SPÖ den VfGH inzwischen geschickt mit etlichen Politruks durchsetzt hat.

PPS: Es gibt noch einen zweiten Bereich, der seit ähnlich langer Zeit fast keine Wertanpassung bekommen hat: die Bundesmuseen und -theater. Aber diese können wenigstens die Eintrittspreise erhöhen (sofern sie nicht am Publikum vorbei und nur für esoterische Kulturjournalisten programmieren). Nur: Auch das können Familien nicht. Oder sollen sie jetzt anfangen, ihre Kinder zu verkaufen?

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 01:28

    Daß die SPÖ der Familie kaum einen Wert beimißt und Kinder nur als Humankapital betrachtet, welches man möglichst früh in sozialistischen Einrichtungen zum gestandenen Genossen erziehen muß, ist nichts Neues und daraus macht sie auch kein Hehl.

    Warum allerdings die ÖVP seit geraumer Zeit bei all den Auswüchsen GEGEN die kleinste und wichtigste Zelle im Staat mitzieht, obwohl sie mit ihren christlich-demokratischen Wurzeln einstmals als deren Beschützer auftrat, werde ich niemals verstehen.

    Nachdem sie sogar das Finanzministerium innehat, wäre ein Machtwort in Sachen Evaluierung der Familienbeihilfe absolut fällig gewesen.

    Und nochmals, auch wenn hier einige immer wieder tapfer dagegen ankämpfen:
    Die ÖVP sollte nach all der heftigen Selbstverleugnung ehrlicherweise sowohl Volks- als auch christlich-demokratisch aus ihrem Parteinamen streichen, denn es trifft beides leider längst nicht mehr zu!

    P.S.: Bravo, Herr Dr. Unterberger und der Kampf muß weiter gehen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 06:01

    Viele Male hier schon gepostet:
    Familienfoerderung primaer durch spuerbare Reduktion der Einkommenssteuer pro Kind und Alter des Kindes. Adoptierte Kinder inkludiert.
    Kinderlose koennen dementsprechend mehr belastet werden.
    Es muss fuer den wirklich leistenden Teil der Bevoelkerung wieder attraktiv werden, Kinder zu bekommen.
    Das ist gerecht, denn de facto erhaelt man mit Zahlung der Pensionsversicherung seine eigenen Eltern, nicht sich selbst in Zukunft.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 02:20

    Na ja, im September wäre die Möglichkeit gewesen, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat es aber unterlassen und das alles offenbar so gewollt, denn das war ja nach den Erfahrungen der letzten Jahre alles schon vor der Wahl absehbar - wenn auch nicht im Detail, aber zumindest in groben Zügen und in der Richtung. Es darf also jetzt niemand davon überrascht sein.

    Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis wir als Christen in Moskau um politisches Asyl werden ansuchen müssen. Man kann nur hoffen, daß Präsident Putin erfolgreich Widerstand gegen westlichen Import leistet.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 07:53

    Unser Dr. Unterberger hat schon in vielem recht, was er uns heute vorsetzt!

    Falls die ursprünglich zugesagte Kinderbeihilfen-Erhöhung wirklich "den Bach runterginge", wäre dies ein unfreundlicher Akt speziell gegenüber UNSEREN kinderreichen Familien!

    Wenn ich allerdings beim samstäglichen Einkauf im Supermarkt die oft übergehend vollen Einkaufswagerln betrachte, erschließt sich mir die Befürchtung nicht ganz, unser Lebensstandard hätte sich in den letzten Jahren merkbar verringert.
    Aber was soll's: familienfreundlich wäre die Nichterhöhung der KB ja wirklich nicht!

    Um Euch ein wenig auf sonntägliche Gedanken umzupolen, möchte ich heute wieder einmal ein Gedichtlein unseres großen Josef Weinheber aus "O Mensch, gib acht" bringen:
    "
    NOVEMBER

    Im Kirchhof brennt das stille Licht.
    Die Toten ruhen, weine nicht.
    Geborgen in der Erd, vergeht
    der Keim, umdaß er aufersteht.
    Martini Reif, Andreä Schnee,
    die Magd trägt aus ihr süßes Weh.
    Vom Hochwald dröhnt der Büchsenhall,
    es stampft das Vieh im warmen Stall,
    der Nebel hüllt das stille Land,
    die Kerze ist herabgebrannt.
    Laß frosten, laß vergehn, laß schnein!
    Der Mensch muß wach und einsam sein.

    Einen schönen Sonntag wünsch' ich Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 15:27

    OFF-Topic - Brot für Kinder war es jedenfalls nicht, worum es dem ORF ging, mit
    Strache in der Presse-Stumnde, bei Inquisitoren aus Gutmensch-Wolken-Guckucksheim !


    Wie konnte dem ORF sowas passieren ?
    Man kann den Interviewern hier nicht mal ideologische Motivation unterstellen,
    denn es handelt sich offensichtlich um eng-sitzende, zeitgeistig-gutmenschliche
    Scheuklappen. Bewegt sich ein "gegnerisches" Argument aus dem engen Gesichtsfeld
    hinaus, dann KANN und DARF es nur von einem NAZI kommen, denn dadurch erspart man
    sich die Verteidigung des eigenen, unhaltbaren Standpunktes mit plausiblen
    Argumenten (die es bestenfalls in einem Parallel-Universum gibt).

    Klar - es war nicht so beabsichtigt - erst die FEHLENDE Überreaktion von Strache
    ließ die beiden "Hetzbolla-Agenten" als Armutschgerl dastehen und brachte Strache
    wieder um ein paar Prozent nach vorne !


    Kommt die "linke Reichshälfte" jetzt langsam ins Schwitzen (?) - weil sie auch durch
    Aufschütten von künstlichen Gräben und durch krampfhaftes Hervorheben von angeblich
    vorhandenem, ewiggestrigem Gedankengut nicht mehr verhindern können, daß Strache
    LINKS überholt (also da, wo der Daumen - ja genau - RECHTS ist - da haben wir's
    wieder [LOL]).

    Aber Leute - braucht Österreich irgendwas, von all dem Schwachsinn ? ? ?

    Braucht es ein Vertiefen der sowieso schon zu tiefen zeitgeistigen Fahrt-Rinnen ?
    Braucht es einen Links-Überholer, bei dem nur mehr der Daumen rechts ist ?
    Braucht es eine Verfestigung des rot/schwarzen Filzes, der sich immer nur dann
    einig ist, wenn es um Vertuschung ihrer eigenen (bzw. gegeneinander ausgespielten)
    Skandale geht ?


    Zum Teufel mit dem ganzen Pack - einsperren unter Anwendung des Mafia-Paragraphen !
    Wir brauchen eine NOT-Regierung OHNE parteipolitische Scheuklappen.

    Da aber den österreichischen Medien (offensichtlich) das intellektuelle Rüstzeug
    fehlt, um den Kurswechsel überhaupt als Notwendigkeit zu erkennen, wird auch
    niemand landesweit zur Bündelung der Kräfte trommeln. Keine Regierung - und sei
    sie noch so gut besetzt - kann unter dem "Sperrfeuer" der verlogenen Hetztiraden
    diverser Sozial-Populisten eine tiefgreifende Sanierung/Umbau des Hauses Österreich
    erfolgreich zu Ende bringen.


    Die einzige Alternative zu konsequentem Handeln in Einigkeit,
    heißt: D I K T A T U R !

    Aber ist der eigene Machterhalt den diversen Apparatschiks
    wirklich eine Kathastrophe wert ? ? ?


    Fürchte JA - weil solche Beton-Köpfe einfach nicht zur Vernunft zu bringen sind !

    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 07:46

    Neben den österreichischen Familien mit Kindern, werden auch die österreichischen Pensionisten in die Armut getrieben - es kann doch keine Rede davon sein, dass die Pensionsanpassungen "im Schnitt zumindest die Inflation abfangen".
    Die Anpassungen für Pensionisten erfolgt doch seit Jahren unter der Inflationsrate und damit ist von realen Pensionskürzungen zu sprechen.
    Ein 74jähriger pensionierter Automechanikermeister hat mir erzählt, dass er mit seinen 1500,- Euro netto im Monat nicht mehr problemlos auskommt, um für sich und seine Frau den Lebensunterhalt zu finanzieren.
    Die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages für Pensionisten unter Hundsdorfer hat ihm ein monatliches Minus von 60 Euro beschert, für ihn ein spürbarer Einschnitt.
    Und durch die niedrigen Pensionserhöhungen und die überbordende Teuerung, etwa für Nahrung, Energie, Gemeindeabgaben, bleibt von der Pension am Ende des Monats nichts mehr über.
    Da er hoffentlich noch einige Jahre leben wird, wird er und seine Frau die finanzielle Bedrängnis noch stärker zu spüren bekommen.
    Das hat sich die ältere Generation nicht verdient.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2013 08:30

    Für die Regierenden SPÖVP, aber auch den Grünen hat die Familie keine hohe Priorität. Lediglich vor den Wahlen gibt es immer entsprechende Lippenbekenntnisse, um auch von den Eltern mit unmündigen Kindern Stimmen zu lukrieren.

    Übrigens: Die sog. Brotpreisklausel war bis in die frühen fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als Wertsicherung bei Verträgen infolge ständiger Inflationsgefahr sehr beliebt. Sie war aber auch umstritten, da dieses Grundnahrungsmittel vielfach staatlich subventioniert wurde und daher nicht unbedingt den realen und aktuellen Wert des Brotes wiedergab.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2013 10:45

    Spindelegger hat ja vor der Wahl einen Steuerabsetzbetrag von etwa 8000 Euro pro Kind angeküdigt; das war aber vor dem "Steuerloch", jetzt gibt es natürlich gar nichts, offenbar aber auch für andere Bevölkerungsgruppen nicht. Es wäre ja auch schwer argumentierbar, dass überall gespart und gekürzt wird, nur eben gerade dort nicht, so etwa nach dem Florianiprinzip. Tja, hätten halt alle Familien mit Kindern weder SPÖ noch ÖVP gwählt, wäre es vielleicht anders gelaufen - so müssen halt alle in de sauren Apfel beißen.


alle Kommentare

  1. Nettie (kein Partner)
  2. Bunny (kein Partner)
  3. Reignbeau (kein Partner)
  4. Zaiyah (kein Partner)
  5. Alomgir (kein Partner)
  6. Makalah (kein Partner)
    11. Januar 2014 03:38

    That's a smart answer to a diicufflt question.

  7. Sandy (kein Partner)
    09. Januar 2014 23:33

    Great inhstig. Relieved I'm on the same side as you.

  8. Sandy (kein Partner)
    09. Januar 2014 23:32

    Great inhstig. Relieved I'm on the same side as you.

  9. Surendra (kein Partner)
    09. Januar 2014 21:55

    Boy that relaly helps me the heck out.

  10. Rope (kein Partner)
    08. Januar 2014 17:23

    You've got to be kidding me-it's so trleapsrnntay clear now!

  11. oboam (kein Partner)
    27. November 2013 00:55

    Ein Bischof, der offensichtlich die deutsche Bevölkerung durch eine völlig "neue" Bevölkerung ersetzen will ..... und, Zitat bezüglich der Zuwanderer: "„In gewisser Weise finanzieren diese Länder die Bewältigung des demografischen Wandels bei uns“, ....

    ...nachzulesen hier: http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/landesbischof-versetzt-euch-in-die-lage-von-homosexuellen-26489.html

    Wieviele authochthone Deutschen sind in der BRD momentan ihren "Job los" ... oder hatten nie einen ?

    Vermutlich reift in Bedford die durchaus gemeine Intrige heran: "Wir" übersiedeln alle nach Afrika, denn dort ist so schon warm und die Afrikaner sollen Europa bekommen."

    Ja - wer dachte seit den Lügen des Matthäusevangeliums gäbs keine Steigerungen von "guten theologischen Ideen" der und die hatte nicht mit Bedford gerechnet .......

    Spätpubertäre Infantiliät in neuem Aufguss .... nicht die Menschlichkeit des Denkens entscheidet, nein, sondern die "Leuchtkraft" des Scheins von "Gutmenscherei". Statt wirklich sinnig die Dauerprobleme in vielen Gebieten hilfreich anzugehen wird staatsunterwürfisch auf Quantitantismus gesetzt ....... so als ob eine BRD mit vieleicht nur 40 Millionen friedlich freundlichen Einwohnern ein "Untergang" wäre .......

    Der "Untergang" ists nur solchen denen ihr "Besteuerungsparadies" und ihre "Kirchensteuerchen" zusammenschrumpfen würden .......

    Bedford ist also auch geldgeil ..... oder vor allem sogar genau das ?

  12. nomen nescio (kein Partner)
    26. November 2013 12:22

    Irgendwann kommt der Tag, an dem gar noch Eigenverantwortlichkeit der Eltern von Nöten wird. Kaum zu glauben dieser Raub, welcher darin besteht, das Geld anderer nicht wertgesichert umzuverteilen.

  13. D.M. (kein Partner)
    25. November 2013 15:23

    Heute schon gekotzt ??
    PS: brave Kinder ==> Kindswohlgefährdung ???
    Komisch, wenn die Kulturbereicherer unter sich bleiben, dann ist das ....

    Rechtsextreme Eltern werden zum Problem für Kitas

    Nicht mit Dunkelhäutigen spielen, gut spuren und wenig von zu Hause erzählen: Kinder aus Familien mit rechtsextremer Einstellung machen den Kitas zu schaffen.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-11/rechtsextreme-kita-rassismus

    • Zraxl (kein Partner)
      25. November 2013 18:45

      Naja, die Zeit ist wieder reif für die Kinderhelden Quex und Co. Es sind zu allen Zeiten die sogenannten Guten, die die Kinder instrumentalisieren und missbrauchen, um ihren Faschismus durchzusetzen.

      Der Staat schreckt vor keinem noch so scheußlichen Verbrechen zurück. Kinder als Spitzel, als Geiseln oder als Sexsklaven sind da gerade recht.

  14. Agnostiker776 (kein Partner)
    25. November 2013 15:05

    Die Geburtenrate der ÖsterreicherInnen kann durch diverse Maßnahmen erhöht werden. Z. B. soll die Kirche durch die Bibelgemeinde ersetzt werden. Siehe dazu
    www.bibelgemeinde.com
    Dann steht mehr Geld für Familien zur Verfügung.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      25. November 2013 15:10

      Ohne Ihnen natürlich nahetreten zu wollen, aber dieses Posting entbehrt nicht einergewissen Drolligkeit:

      Wie kann man es lesen, ohne dass sich sofort Vermutungen aufdrängen, welche lustigen Spiele in den Bibelgemeinden zur Anwendung gelangen könnten, die im Unterschied zur doch bekanntlich leibfeindlichen Church die Geburtenrate erhöhen könnten.

  15. Gasthörer (kein Partner)
    25. November 2013 14:10

    Haha....die hier angemahnte Valorisierung wird durch jene der Mindestsicherung doch leicht wettgemacht. In Wien gibts, auf eine Grüne Initiative hin, also pro Kind 214 Euro Mindessicherung PLUS Familienbeihilfe, etc....(ab Volljährigkeit bekommt man für das Kind 400 Euro Mindessicherung)

    Für ca. 350 Euro im Monat bekommt man ein minderj. Kind schon satt, wenn die Miete auch der Staat übernimmt. Wobei es ja auch die recht üppigen Mehrkindzuschläge gibt.

    In den restlichen Bundesländern gibt es pro Kind nur 143 Euro Mindestsicherung PLUS Familienbehilfe. Aber dort wohnen eh nur Rassisten, die haben es nicht besser verdient...
    Ironie aus...

    PS: In Italien gibt es gar keine Familienbeihilfe, die Geburtenrate ist ähnlich - die Migrantenquote jedoch viel geringer...

  16. mentor (kein Partner)
    25. November 2013 13:48

    OT aber doch sehr familienbezogen !
    In der "Zeit Online" gefunden und zutiefst erschrocken:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2013-11/rechtsextreme-kita-rassismus ?

    • D.M. (kein Partner)
      25. November 2013 15:41

      mentor
      Entschuldigung, ich habe diesen Artikel noch nicht gelesen (übersehen), als ich ihn oben gepostet habe.
      Sie haben recht, es ist erschütternd! Da kommt einem wirklich das Kot....

  17. NWO Propheziung der Eliten (kein Partner)
    25. November 2013 11:14

    FÜR DICH ist dieses Video wichtig. Du fragst dich warum?
    Alles aus diesem Video betrifft dich ebenso wie uns alle anderen auch.
    Du wirst in diesem Video sehen, Warnungen von damals heute in die Tat umgesetzt werden soll.

    TEILE dieses Video, wenn du auch der Meinung bist, dass die Menschen auch gewarnt und geweckt werden sollen!
    http://www.youtube.com/watch?v=SH2cIR5aetk

  18. Torres (kein Partner)
    25. November 2013 10:45

    Spindelegger hat ja vor der Wahl einen Steuerabsetzbetrag von etwa 8000 Euro pro Kind angeküdigt; das war aber vor dem "Steuerloch", jetzt gibt es natürlich gar nichts, offenbar aber auch für andere Bevölkerungsgruppen nicht. Es wäre ja auch schwer argumentierbar, dass überall gespart und gekürzt wird, nur eben gerade dort nicht, so etwa nach dem Florianiprinzip. Tja, hätten halt alle Familien mit Kindern weder SPÖ noch ÖVP gwählt, wäre es vielleicht anders gelaufen - so müssen halt alle in de sauren Apfel beißen.

    • Robert Bond (kein Partner)
      25. November 2013 17:37

      das haben Sie ihm geglaubt?

      dass sich solche Versprechungen nach der Wahl in Luft auflösen, war mir schon klar. Überrascht hat mich allerdings

      dass man sich nichtmal die Mühe macht, die Schuld auf den Koalitionspartner zu schieben.

      dass es nicht nur nicht besser, sondern gleich nochmal deutlich schlimmer wird.

  19. Robert Bond (kein Partner)
    25. November 2013 09:32

    Tschuldigung...wo bitte sind denn die vielen freien Kindergartenplätze? Wenn's im Innviertel einen gibt, hilft mir das in Wien wenig.

    Davon mal abgesehen. Die Nicht-Erhöhung der Familienbeihilfe ist natürlich eine Sauerei. Darüber hinaus hab ich aber noch ganz andere Ängste: Derzeit kann man die Kosten für Kinderbetreuung (also Kindergarten, Musikschule etc.) ganz gut von der Steuer absetzen. Würde mich wundern, wenn da keine Begehrlichkeiten aufkämen....

  20. cmh (kein Partner)
    25. November 2013 09:14

    1. Familien und Schulen haben gemeinsam, dass sie von allen nur als Durchgangsstadium betrachtet werden. Eltern, Kinder und/bzw. Schüler sind froh, wenn die Kinder aus dem Haus und die Schule irgendwie abgeschlossen ist. Fort mit Schaden?

    Da sind die einzigen, die eine Lobby haben die bleibenden Lehrer.

    2. In beiden Fällen fehlt im übrigen auch der direkte Zusammenhang von Arbeit und Lohn. Der durchschnittliche Rotfunktionär ist daher einerseits gar nicht in der geistigen Lage, hier überhaupt irgendetwas zu schließen.

    Andererseits - und diese unelastische Nachfrage kennt man von den ebenfalls höchstbesteuerten Autofahrern - verhindert eine kreatürliche Freude an diesen Tätigkeiten die Reaktion auf alle Unbillen des "staatlichen Wohlwollens".

    Der bereits längere Zeit laufende Streik sowohl von Eltern als auch von Lehrern wird auch gar nicht als solcher erkannt. Liegt doch der Streik der Eltern in den fehlenden Kindern und der der Lehrer in den systematisch zu guten und daher jeglicher Aussagekraft entblösster Noten.

    In einem Umfeld, in dem der Entfall von Unterricht den Schülern eh recht und dem Dienstgeber eh wurscht ist, kann ein Streik nur im Dienst nach "Vorschrift" - in der Vergabe von guten Noten unabhängig von der Leistung - bestehen. Bei den Familien ist jede kinderlose Lebensabschnittspartnerschaft ein Streik.

  21. Lawrence (kein Partner)
    25. November 2013 04:22

    Pröll und Spindelegger haben die ÖVP erfolgreich sozialdemokratisiert.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      25. November 2013 10:26

      Mit Verlaub, aber auch dem Schüssel war die Familie wurscht, oder hat er etwa versucht den familienfeindlichen Trend umzukehren? Nicht dass ich wüßte! Neoliberale Wirtschaft, Verschleuderung von Staatseigentum (wenn schon Privatisierung dann ordentlich mit satten Erlösen) waren ihm wichtiger!

  22. Haider
    24. November 2013 23:11

    Die naheliegende Reaktion ist/war die Zeugungsverweigerung der Jungfamilien. Und dann jammern unsere viertelgebildeten Volksvertreter über demographisch bedingte, unfinanzierbare Pensionslasten und versuchen (nocheinmal falsch!), diese durch Import von Arbeitssklaven auszugleichen. Denn statt der uns dauernd vorgegaukelten Pensionsbeitragspflichtigen kommen weit überwiegend Sozialschmarotzer, die zeitlebens keinen einzigen Cent in unsere Pensionskasse einzahlen und dies auch niemals vorhatten.
    Im heutigen Kurier wird drigend die Umstellung vom Umlagesystem auf ein Ansparmodell verlangt. Nur wer bezahlt die Pensionen während der Übergangsphase (30 - 45 Jahre). Müssen dann die im arbeitsprozeß Stehenden, die Umlagepensionen der Alten und die eigene Ansparpension finanzieren?
    Unser Umlagesystem war die Notwehr nach den beiden verlorenen Kriegen. Angespartes für Pensionen gab es nicht, also mußten die Jungen für die Alten einspringen, in der Hoffnung, daß sie später selbst versorgt werden. Mit dummen Artikeln a la Kurier läßt sich wohl ein Generationenkonflikt herbeischreiben aber dieses Problem keineswegs wegzaubern.

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2013 09:19

      Nur das Umlageverfahren ist solidarisch. Dem Ansparsystem wohnt die Tendenz zur Zwei- und Mehrklassenmedizin inne.

      Allerdings scheine ich einer der wenigen zu sein, die mit dem traditionell sozialistischen Wort "Solidarität" noch einen Sinn verbinden können. Ich schließe dies aus dem antisolidarischen Gelaber vor allem der Sozen, dass das neue Dienstrecht die derzeitigen Lehrer sowieso nicht träfe und diesem daher einfach zugestimmt werden könnte.

      Und die Bestätigung für die Lügenhaftigkeit des Sozialismus ist da auch noch zwanglos mitgeliefert.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      25. November 2013 10:36

      Und noch einen großen Nachteil haben die Anspar- und sonstigen Modelle! Von der Einzahlung bis zur Auszahlung vergeht viel Zeit und da gibts für die Versicherungskonzerne und deren Aktionäre die Möglichkeit ordentlich mitzuschneiden! Leider sehen das viele Leute nicht und lassen sich von der neoliberalen Propaganda deppert machen. Das derzeitige System wird mit allen Mitteln mies gemacht, der politische Wille zur Erhaltung desselben wird geschwächt und so besteht tatsächlich die Gefahr dass es eines Tages nicht mehr funktionieren wird. Aber nicht weils nicht machbar wäre sondern weils nicht mehr gewollt wird.

      Und gleich noch was: Die Sozialisten die sich als Verfechter des derzeitigen Pensions-Systems darstellen sind mit ihrer ruinösen Gesellschaftspolitik genau jene die noch am wirksamsten an dessen Demontage arbeiten. Das zu sehen übersteigt aber ihre intellektuellen Fähigkeiten!

    • Elisabeth Mudra
      25. November 2013 13:17

      @ Haider

      Nur der guten Ordnung halber: Das Umlagesystem in der Sozialversicherung ist nicht Notwehr nach verlorenen Kriegen, sondern wurde nach gewonnenem Krieg bereits von Bismarck (damals nur für Arbeiter) eingeführt. Nach WK II meinte noch Adenauer: Kinder gibt's immer!

      Damit hatte er zwar recht, doch anders als gedacht. Heute erfreuen wir uns an hinteranatolischen Kulturbereicherern, die keine Sozialversicherungsbeiträge leisten, sondern Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Mindestsicherung und Familienbeihilfen zu kassieren wünschen.

      Daß dieses auf Dauer nicht funktionieren wird, versteht jeder, der 2 und 2 ohne Computer addieren kann. Also nur mehr wenige. Vor allem auch Herr Kurz nicht. Solcher Wissensumfang empfiehlt ihn eher zum Außenminister.

  23. Brigitte Imb
    24. November 2013 18:29

    OT - "Refugees - Jahrestag"

    Ohne diesen Tag als solchen hervorheben zu wollen, aber nach eben all den medialen Ankündigungen um einen Überraschungseffekt zum "Jahrestag", warte ich bereits den ganzen Tag gespannt darauf und es tut sich nichts.

    Kann es sein, daß die Caritas aufgrund der neuerlichen Schleppertätigkeit (samt Flucht) eines "traumatisierten Asylwerbers" die Überraschung absagen ließ?

    • Brigitte Imb
      24. November 2013 18:44

      Oije, kaum geschrieben, schon ist was passiert.

      http://orf.at/#/stories/2207714/

      Wie primitiv muß jemand sein und denken um eine Kirche zu beschmieren?

    • Brigitte Imb
    • plusminus
      24. November 2013 19:38

      @Brigitte Imb

      Das wird ziemlich teuer, diese Schmierereien wieder zu entfernen.
      Da hat sich die Kirche etwas Sauberes eingehandelt und da paßt auch die nächste Meldung dazu:

      http://www.unzensuriert.at/content/0014423-Kirchenasylant-als-Schlepper-identifiziert

    • Haider
      24. November 2013 23:25

      Sg Brigitte Imb!
      Solange diese Ferkel Kirchentore nur beschmieren bin ich ja noch halbwegs zufrieden. Seit Jahrzehnten kommen mir immer wieder Klagen zu Ohren, daß Kirchentore als Pissoirwände "genutzt" werden. Daß fußballspielende Jugendliche einen Kirchenvorplatz mit einem Sportplatz verwechseln und das Kirchentor als Fußballtor verwenden, ist in Wiens gürtelnahen Bezirken längst usus. Da darf man doch ein kleines künstlerisches Graphitti nicht als störend empfinden. Schmierereien an privatem Eigentum (z.B. Hauswänden) werden von bestimmten politischen Kampfgruppen auch als Bereicherung des Stadtbildes geschätzt!

    • Brigitte Imb
      24. November 2013 23:48

      @ Haider,

      Ihre Schilderungen sind schockierend und weisen auf die Verrohung der Gesellschaft hin.

      Beim Lesen solcher Skandalnachrichten bin ich tgl. dankbarer auf dem Land leben zu können (was mich in jungen Janhren oftmals unzufrieden sein ließ), denn diesbezüglich ist hier wirklich die Welt noch in Ordnung. KEIN Roter od. Grüner würde hier solche Vandalenakte und Besudelungen tolerieren od. gutheißen, im Gegenteil. Wir sind GsD von Linksradikalen und Linkspopulisten verschont ( auch von rechten), wir vertragen uns und wenn´s drauf ankommt halten wir ganz fest zusammen.

  24. oberösi
    24. November 2013 16:13

    Die Entwicklung ist unumkehrbar und die Regel in Gesellschaften, die ihren Zenit überschritten haben und die letzten Tage an der warmen Abensonne noch in vollen Zügen genießen wollen, bevor das Licht ausgeht: Hinter uns die Sintflut. Auf Kosten des finanziellen Kapitalstocks (siehe z.B. Pensionssystem zu Lasten unserer Kinder), des nationalen (siehe permanentes Delegieren nationaler Souveränität an EU-Polit-Kommissare und Ächtung allen Nationalen als Faschismus). Und natürlich des biologischen Kapitalstocks. Denn die Alternative heißt: Kinder großziehen oder Zweitwagen und Zweiturlaub. Drei- oder wenns gut geht, Vierzimmer-Genossenschaftswohnung zu fünft oder Dachterrassenwohnung zu zweit oder alleine. Karriere im Beruf oder Erfüllung in der Verantwortung für Kinder und irgendwann auch vielleicht Enkel.

    Das Gute: s´ist nicht weiter schad´um diese Gesellschaften. Das Blöde daran: Es ist nun einmal unsere. Und wir leben noch ein paar Jahre darin. Und Umbrüche sind immer "spannende Zeiten"....

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2013 16:23

      Das Krasse an diesem "Umbruch voraus" ist, daß der ja schon 1945 erledigt werden sollen hätte.
      Leider hatten die Allierten es damals schon verabsäut, die Überreste des Ständestaates zu
      entsorgen !

  25. Komma
    24. November 2013 15:32

    @ AU: "Heute sind es nur noch 35,6 Kilogramm. Oder, wer lieber in Prozent rechnet: Das ist ein Minus von mehr als 37 Prozent."

    Verzeihung, ich bin kein Mathematiker: Aber müsste es nicht heißen: "1999 konnten wir uns um ca. 60% mehr Brot kaufen als heute?" Das Minus wäre also weit mehr als 37%!

    Die Ausgangsbasis (=100%) ist ja 2013 = 35,6 kg. Die Differenz zu 1999 21.1 kg. daher: 21.1x100:35.6=59.2%.

    Der Raub an den Familien wäre also weit höher als von AU berechnet. Habe ich recht? Oder beherrsche ich im Gegensatz zum Journalisten AU die Grundrechnungsarten nicht?

    Wer klärt mich auf?

    • Peter R Dietl
      24. November 2013 15:59

      Relativ einfach und so läßt sich auch jede Statistik lustig manipulieren: Gemessen am Ausgangswert hat sich die heute verfügbare Brotmenge um 37% vermindert. Ebenso richtig ist die Aussage: Gemessen an der heute verfügbaren Brotmenge konnte man sich 1999 um 60% mehr leisten.

      .

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2013 16:08

      @Komma,

      ich weiß nicht welche Art von Humor Sie haben, aber an Ihrer Stelle würde ich jetzt
      ins Forum hineinfragen: "..und wie krieg ich jetzt die Kurve" :))

      .

    • Komma
      24. November 2013 16:38

      Lieber Herr Peter R. Dietl.

      Ich bin nicht ganz sicher, was Sie mit "manipulieren" meinen?
      1999 bekamen wir also nach Ihrer freundlichen Auskunft um 60% mehr Brot als heute. Der "Raub" beträgt also 60% und nicht 37.

      Ich hoffe, ich verstehe Sie richtig?

    • Peter R Dietl
      24. November 2013 17:56

      Lieber Herr Komma,

      ich fürchte: Noch nicht abschließend.

      Obschon auch kein Mathematiker unterstelle ich zur weiteren Erläuterung geänderte theoretische Zahlen => Quellwert (verfügbare Brotmenge 1999) = 100 und Zielwert (verfügbare Brotmenge 2013) = 40. Nicht nur Herr Dr Unterberger würde zurecht eine 60%ige Minderung beklagen.

      Gemessen am Zielwert jedoch beträgt der Quellwert das 2,5-fache (40*2,5) oder die Steigerung 150%. Würden Sie tatsächlich aussagen: "Wir erleiden heute einen Brotraub von 150%"?

      Ich bin guter Hoffnung, dieses Thema nun endlich unzweideutig vorgetragen zu haben und grüße Sie freundlich.

    • Scipio
      25. November 2013 00:15

      Vielen Dank, lieber Herr Dietl:

      Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Ich würde mir nur erlauben zu sagen, dass ich im Jahr 1999 mir um dasselbe Geld die 2,5fache Menge an Brot kaufen konnte als 2013. Ein gewaltiger Verlust! Die Differenz zwischen 1999 und heute ist das 1,5fache, also 150% und nicht 60%!

      Eine ähnliche Rechnung läßt sich übrigens für das Verhältnis von Euro und sfr aufmachen: Im Jahr der Einführung des Euro (1999) bekam ich für 1 Euro sage und schreibe sfr 1,60, heute beträgt der Kurs nur ca. 1,20. Wie hoch ist die Abwertung? Nur 25 oder 33%? Jeder Devisenhändler (vermute ich zumindest) wird Ihnen sagen: 33%. Der Euro verlor ein Drittel seines Wertes!

  26. machmuss verschiebnix
    24. November 2013 15:27

    OFF-Topic - Brot für Kinder war es jedenfalls nicht, worum es dem ORF ging, mit
    Strache in der Presse-Stumnde, bei Inquisitoren aus Gutmensch-Wolken-Guckucksheim !


    Wie konnte dem ORF sowas passieren ?
    Man kann den Interviewern hier nicht mal ideologische Motivation unterstellen,
    denn es handelt sich offensichtlich um eng-sitzende, zeitgeistig-gutmenschliche
    Scheuklappen. Bewegt sich ein "gegnerisches" Argument aus dem engen Gesichtsfeld
    hinaus, dann KANN und DARF es nur von einem NAZI kommen, denn dadurch erspart man
    sich die Verteidigung des eigenen, unhaltbaren Standpunktes mit plausiblen
    Argumenten (die es bestenfalls in einem Parallel-Universum gibt).

    Klar - es war nicht so beabsichtigt - erst die FEHLENDE Überreaktion von Strache
    ließ die beiden "Hetzbolla-Agenten" als Armutschgerl dastehen und brachte Strache
    wieder um ein paar Prozent nach vorne !


    Kommt die "linke Reichshälfte" jetzt langsam ins Schwitzen (?) - weil sie auch durch
    Aufschütten von künstlichen Gräben und durch krampfhaftes Hervorheben von angeblich
    vorhandenem, ewiggestrigem Gedankengut nicht mehr verhindern können, daß Strache
    LINKS überholt (also da, wo der Daumen - ja genau - RECHTS ist - da haben wir's
    wieder [LOL]).

    Aber Leute - braucht Österreich irgendwas, von all dem Schwachsinn ? ? ?

    Braucht es ein Vertiefen der sowieso schon zu tiefen zeitgeistigen Fahrt-Rinnen ?
    Braucht es einen Links-Überholer, bei dem nur mehr der Daumen rechts ist ?
    Braucht es eine Verfestigung des rot/schwarzen Filzes, der sich immer nur dann
    einig ist, wenn es um Vertuschung ihrer eigenen (bzw. gegeneinander ausgespielten)
    Skandale geht ?


    Zum Teufel mit dem ganzen Pack - einsperren unter Anwendung des Mafia-Paragraphen !
    Wir brauchen eine NOT-Regierung OHNE parteipolitische Scheuklappen.

    Da aber den österreichischen Medien (offensichtlich) das intellektuelle Rüstzeug
    fehlt, um den Kurswechsel überhaupt als Notwendigkeit zu erkennen, wird auch
    niemand landesweit zur Bündelung der Kräfte trommeln. Keine Regierung - und sei
    sie noch so gut besetzt - kann unter dem "Sperrfeuer" der verlogenen Hetztiraden
    diverser Sozial-Populisten eine tiefgreifende Sanierung/Umbau des Hauses Österreich
    erfolgreich zu Ende bringen.


    Die einzige Alternative zu konsequentem Handeln in Einigkeit,
    heißt: D I K T A T U R !

    Aber ist der eigene Machterhalt den diversen Apparatschiks
    wirklich eine Kathastrophe wert ? ? ?


    Fürchte JA - weil solche Beton-Köpfe einfach nicht zur Vernunft zu bringen sind !

    .

    • zauberlehrling
      24. November 2013 15:42

      @machmuss verschiebnix

      *******!

      Da ist den beiden Interviewern in der heutigen Pressestunde tatsächlich ein Husarenstück an ideologischer Verblendung gelungen.

      Es beweist einmal mehr, wenn dumme Quotenfrauen ihre Posten besetzen agitieren sie noch radikaler als Männer.
      Das erklärt, warum Rot-Grün so vehement darauf bestehen.

    • Cotopaxi
      24. November 2013 17:28

      Jetzt, nachdem Dichands Milliarden-Erbe ohne Besteuerung in die Hände seiner Erben gelangte ist, macht sich der Kronzen-Zeitung-Pandí stark für die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer, habe ich das richtig verstanden? ;-)

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2013 17:37

      @Cotopaxi,

      Ja - Erbschafts- und Vermögenssteuer will er - halt ein bisserl den Sozi-Neidkomplex
      schüren. Nur den Genossen will er nichts wegnehmen, das wäre dann sicher
      neoliberale Ausbeutung, aber das x-fach versteuerte Angesparte, das gibt er
      seelenruhig nochmals der Schröpfung preis !

    • Brigitte Imb
      24. November 2013 18:07

      Den Linken geht schon voll das "Doserl", vor der EU Wahl, sie bündeln auch medial ihre Drecksschleudern bereits auf Hochtouren. Blöd halt, wenn immer wieder ein Dreckpatzen der an Strache gerichtet ist abprallt und zurückfliegt.

      Die Slovakei versetzt den Linken(Populisten) einen weiteren Schlag:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1490110/Slowakei_Rechtsextremist-gewinnt-Regionalwahl

      Kennt jemand die Verhältnisse in der Slovakei? Wie "rechtsextrem" ist diese Partei?

    • lupo
      24. November 2013 18:23

      Die heutige "Pressestunde gegen Strache" stand m.A. nach am Rande eines Skandals.
      Eine Schande für den ORF!

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2013 18:25

      @Brigitte Imb,

      schwer zu sagen, weil hierzulande alles als rechtsextrem bezeichnet wird, was nicht
      direkt an der linken Wand dran lehnt. Aber ich schätze diese Knaben deutlich rechts der Mitte
      ein - also relativ gesprochen - rechts von Orban .

      .

    • Brigitte Imb
      24. November 2013 18:34

      @ machmuss verschiebnix,

      danke, danke, nur die "Schätzung" ist mir zuwenig, aber wart´ ma mal ob sich ein Kundiger findet.

    • machmuss verschiebnix
      24. November 2013 18:34

      @lupo,

      konnten Sie wahrnehmen, was der Kronzen-Zeitung-Pandí seiner Nachbarin zugeflüstert
      hatte, während Strache redete ?
      Irgendwas wie "...funktioniert nicht .. laß das ... Blödsinn ... " . - gab er ihr da mit dem Fuß
      ein "Klopfzeichen", weil sie schon wieder Strache ins Wort fiel ?

      Solche Leute läßt man in einem öffentlichen Medium auf die Österreicher los ! Wirklich
      ein Skandal .

      .

  27. Josef Maierhofer
    24. November 2013 15:04

    Die Keimzelle ist die Familie, die Keimzelle des Staates.

    Sie sollte uns das Wichtigste sein, was wir haben. Wenn es nun so ist, dass man den Familien so viel weg nimmt, früher konnte man sich Steuer sparen als Familienbeihilfe, quasi, heute hat es die SPÖ geschafft, die Familienbeihilfe durchzusetzen (Familienlastenausgleich), an dem sie sich bedient, mit dem sie ihre Klientel bedient und klar und richtig, wie Dr. Unterberger schreibt, den sie missbraucht und darüber hinaus per Inflation entwerten lässt.

    Wie wär's den Herr Hundstorfer, Herr Faymann mit dem Einfrieren der ÖBB Gehälter auf 14 Jahre, bis die Kinderbeihilfe nicht angepasst ist ?

    Oder ist eh alles 'wurscht', weil ohnehin jeden Augenblick mit dem Bankrottzusammenbruch zu rechnen ist ?

    Der Sozialismus (und seine Mittäter) haben Österreich ruiniert. Sie haben Ausländer vor die Österreicher gereiht, sie haben die Familien ausgehungert, die KMUs, die Nichtlinken, sie haben den Staat verschuldet, die Schulen ruiniert, aber sie haben die Löhne der Klientel erhöht auf Kosten der Allgemeinheit, sie haben sich an allem, was ihnen nicht zusteht, bedient und die Fleißigen zahlen lassen, sie haben die Medien 'besetzt' und die Justiz, sie haben die Diktatur eingeführt, sie haben, sie haben, ... ... und wer hat mitgemacht ? Grün und Schwarz. Und hinter ihnen ist verbrannte Erde.

    Offenbar wollten die Mehrheit der Österreicher, nämlich die, die nicht gewählt haben und die, die anderes gewählt haben als Rot-Grün-Schwarz, etwas anderes, aber solange, diese Abzocker, Lügner, Volkszerstörer und Selbstbediener nur die geringste Chance sehen zum Fortführen ihres verderblichen Werkes, solange berufen sie sich auf eine 'Mehrheit', die ja gar keine ist.

    Das haben wir zwar nicht ausdrücklich gewählt, aber eben bekommen von den jetzigen Diktatoren, die alles vergessen, was sie versprochen haben und vorher vorgerechnet haben, woher sie das finanzieren wollen. Wir sehen es jetzt, von den Familien nehmen sie es weg.

  28. plusminus
    24. November 2013 14:54

    OT

    Die Eidgenossen entschieden sich dank der direkten Demokratie FÜR den Wirtschaftsstandort SCHWEIZ und nicht für eine sozialistische Neidgesellschaft.

    http://www.tt.com/politik/weltpolitik/7519323-91/schweizer-lehnen-bei-abstimmung-gehaltsbremse-f%C3%BCr-spitzenmanager-ab.csp

    Eine kluge VOLKSentscheidung!

    • Elisabeth Mudra
      24. November 2013 15:00

      Daß solch linke Fanatiker mit ihren Pol-Pot-Ansichten durchfallen, spricht für die Schweizer Menschen.

      .

  29. bécsi megfigyelö
    24. November 2013 14:36

    primavista ist das au-verlangen nach erhöhung dieses pauschaltransfers logisch. secunda schon weniger, wie mancher kommentator mahnt.

    auf unseren wiener spaziergängen erblicken wir ein vermutlich weibliches wesen - verpackt in schwarzes ganzkörperkondom samt fetzen um den schädel - einem mann mit herrschergehabe ergeben hinterhertrotten. aufgerüstet mit topmodischem kinderwagen sowie einem rudel weiteren islamistischen nachwuchses.

    jaja, familienbeihilfe, kinderbetreuungsgeld, zuschuß zum kinderbetreuungsgeld, beihilfe zum kinderbetreuungsgeld, kinderabsetzbetrag, kleinkindbeihilfe, fahrtenbeihilfe, mietzinsbeihilfe, gratisschulbücher, gebührenbefreiung für telefon-internet-orf und eine unzahl sonstiger "-beihilfen" und "-gelder" von bund, land und gemeinde läppern sich auf ein paar tausender im monat.

    sich im österreichischen sozialnetz ungehindert suhlen zu können, ist doch lustig. wär jeder dumm, der solche deppen nicht ausnützt. da darf der cousin auf anatolischem standesamt schon ein paar kindergeburten mehr bestätigen. und dem finanzbeamten hierzulande hat es wurscht zu sein. wer will sich denn von orf und "falter" als rassist und ausländerfeind vorführen lassen.

    ist solche abzocke manchem noch zu gering? ich schätze herrn au. doch der in "brot gemessene familienraub" beraubt vorweg menschen, die in diesem land noch steuern zahlen. müssen.

    .

  30. fenstergucker
    24. November 2013 13:53

    Mit den ständigen Manipulationen beim Verbraucherpreisindex erspart sich der Staat Milliarden und schädigt massiv die Bürger.
    Würde er wenigstens damit die Staatsschulden abbauen, könnte man diese Raubzüge noch rechtfertigen. Statt dessen zerrinnen den Verantwortlichen die Milliarden zwischen den Fingern.

    http://www.orf.at/stories/2207365/

  31. Wolfgang Bauer
    24. November 2013 10:45

    Sollte die ÖVP bei der Nichtanpassung der KB tatsächlich mittun, so ist sie endgültig für mich gestorben.

  32. dssm
    24. November 2013 09:58

    Eine gute Entwicklung, gleich aus zwei Gründen.
    Erstens sind die Eltern und Grosseltern eindeutig die Mehrheit unter den Wählern. Diese bestimmen daher die Politik, entscheiden sich also für sich selber und gegen ihre Kinder und Enkelkinder.
    Es war und ist schlicht undemokratisch, wenn die Richter dann mittels Rechtsprechung den demokratischen Prozess aushebeln! Wie Metternich richtig fragte: Wollt ihr Rechtsstaat oder Demokratie?

    Zweitens ist die Kinderförderung durch die Republik ein wesentlicher Anreiz für die Zuwanderung in den Sozialstaat. Wird hier gespart, so werden weniger unqualifiziert und arbeitsunwillige, aber sehr teure, Migranten unser schönes Land überschwemmen.

    Könnte es sein, daß der typische österreichische Wähler so schlau ist und dieser zweite Zusammenhang seine Wahlentscheidung beeinflusst?

    • simplicissimus
      24. November 2013 10:47

      "Zweitens ist die Kinderförderung durch die Republik ein wesentlicher Anreiz für die Zuwanderung in den Sozialstaat. Wird hier gespart, so werden weniger unqualifiziert und arbeitsunwillige, aber sehr teure, Migranten unser schönes Land überschwemmen."
      was bei ungezielter pauschaler Familienfoerderung zweifellos der Fall ist.
      Ginge es ueber das Einkommen und nur in echten Haertefaellen pauschal, dann waere es ein Anreiz fuer den leistenden Teil der Bevoelkerung und natuerlich auch fuer eingewanderte Leistungstraeger. Gegen die soll man auch nichts haben.

    • dssm
      24. November 2013 11:25

      Komplett streichen! Man bekommt einen Steuernachlass für Transferzahlungen an Eltern. Dann haben wir das Problem der schlechten Eltern auch vom Tisch - die bekommen halt später weniger, weil die schlecht erzogenen Kinder einfach weniger verdienen. Und niemand braucht den Staat denn:
      Der Staat macht immer alles ineffizient - IMMER!
      Der Staat ist immer korrupt - IMMER!
      Der Staat missbraucht immer alle Mittel - IMMER!

    • simplicissimus
      24. November 2013 12:09

      dssm, das ist auch ein Loesungsansatz.
      Komplett abzulehnen ist der Staat deshalb trotzdem nicht, das Optimum wird fast nie in einem Extrem gefunden.

    • dssm
      24. November 2013 16:10

      @simplicissimus
      radikal denken, konservativ handeln.

    • simplicissimus
      24. November 2013 17:59

      falsch, dssm, das ist das typische, nicht gerade erfolgreiche oesterreichische Rezept.
      Besser ist: Konservativ denken und radikal = aeusserst konsequent umsetzen!

    • dssm
      24. November 2013 19:07

      @simplicissimus
      Na, ich weiß nicht so recht!??!
      Konservativ wäre z.b. Steuern wie vor 1914, oder ein Goldstandard wie vor 1914, oder ein Arbeitsrecht wie vor 1914, oder noch besser ein Zensuswahlrecht wie bis 1907 (besser das von 1873!) und vor allem eine Staatsgrösse wie 1914 (also nix Sozialstaat).

      Natürlich, als extrem liberaler Mensch ist mir dies genau genommen zu wenig, aber es hat damals gut funktioniert, also konservativ handeln und von dort in kleinen Schritten weiter in Richtung liberaler Gesellschaft.

  33. Gerhard Pascher
    24. November 2013 08:30

    Für die Regierenden SPÖVP, aber auch den Grünen hat die Familie keine hohe Priorität. Lediglich vor den Wahlen gibt es immer entsprechende Lippenbekenntnisse, um auch von den Eltern mit unmündigen Kindern Stimmen zu lukrieren.

    Übrigens: Die sog. Brotpreisklausel war bis in die frühen fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als Wertsicherung bei Verträgen infolge ständiger Inflationsgefahr sehr beliebt. Sie war aber auch umstritten, da dieses Grundnahrungsmittel vielfach staatlich subventioniert wurde und daher nicht unbedingt den realen und aktuellen Wert des Brotes wiedergab.

  34. Wertkonservativer
    24. November 2013 07:53

    Unser Dr. Unterberger hat schon in vielem recht, was er uns heute vorsetzt!

    Falls die ursprünglich zugesagte Kinderbeihilfen-Erhöhung wirklich "den Bach runterginge", wäre dies ein unfreundlicher Akt speziell gegenüber UNSEREN kinderreichen Familien!

    Wenn ich allerdings beim samstäglichen Einkauf im Supermarkt die oft übergehend vollen Einkaufswagerln betrachte, erschließt sich mir die Befürchtung nicht ganz, unser Lebensstandard hätte sich in den letzten Jahren merkbar verringert.
    Aber was soll's: familienfreundlich wäre die Nichterhöhung der KB ja wirklich nicht!

    Um Euch ein wenig auf sonntägliche Gedanken umzupolen, möchte ich heute wieder einmal ein Gedichtlein unseres großen Josef Weinheber aus "O Mensch, gib acht" bringen:
    "
    NOVEMBER

    Im Kirchhof brennt das stille Licht.
    Die Toten ruhen, weine nicht.
    Geborgen in der Erd, vergeht
    der Keim, umdaß er aufersteht.
    Martini Reif, Andreä Schnee,
    die Magd trägt aus ihr süßes Weh.
    Vom Hochwald dröhnt der Büchsenhall,
    es stampft das Vieh im warmen Stall,
    der Nebel hüllt das stille Land,
    die Kerze ist herabgebrannt.
    Laß frosten, laß vergehn, laß schnein!
    Der Mensch muß wach und einsam sein.

    Einen schönen Sonntag wünsch' ich Ihnen allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  35. Cotopaxi
    24. November 2013 07:46

    Neben den österreichischen Familien mit Kindern, werden auch die österreichischen Pensionisten in die Armut getrieben - es kann doch keine Rede davon sein, dass die Pensionsanpassungen "im Schnitt zumindest die Inflation abfangen".
    Die Anpassungen für Pensionisten erfolgt doch seit Jahren unter der Inflationsrate und damit ist von realen Pensionskürzungen zu sprechen.
    Ein 74jähriger pensionierter Automechanikermeister hat mir erzählt, dass er mit seinen 1500,- Euro netto im Monat nicht mehr problemlos auskommt, um für sich und seine Frau den Lebensunterhalt zu finanzieren.
    Die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages für Pensionisten unter Hundsdorfer hat ihm ein monatliches Minus von 60 Euro beschert, für ihn ein spürbarer Einschnitt.
    Und durch die niedrigen Pensionserhöhungen und die überbordende Teuerung, etwa für Nahrung, Energie, Gemeindeabgaben, bleibt von der Pension am Ende des Monats nichts mehr über.
    Da er hoffentlich noch einige Jahre leben wird, wird er und seine Frau die finanzielle Bedrängnis noch stärker zu spüren bekommen.
    Das hat sich die ältere Generation nicht verdient.

    • dssm
      24. November 2013 10:11

      Natürlich hat sich die ältere Generation dies verdient!
      Wir werden seit Jahren ärmer und ärmer, weil immer mehr Menschen einer Arbeit nachgehen für Leistungen welche auf einem freien Markt niemals um diesen Preis oder überhaupt nachgefragt werden, sprich es sinkt die Produktion, der Lebensstandard wird nur mehr aus dem Kapitalstock erhalten. Das geht selbst jetzt schon nicht mehr gut.

      All dies haben uns die Mehrheiten der vergangenen Wähler eingebrockt – soll das Gesindel für die endlosen Schulden, die aufgeblähte Bürokratie und die Papiergeldwährung einmal zahlen.
      Die Bürokratie führt wieder zu endlosen Schikanen für die Wirtschaft, also jene Menschen welche so blöd sind und noch arbeiten oder sparen – also Eigentum haben.
      Die Papiergeldwährung schafft völlig perverse Anreize. Wieder zahlen die Wirtschaft und die Sparer drauf.

      Eine Einheitspension, weit unter der Armutsgrenze, wird wohl früher oder später kommen und das ist gut so – es trifft nur die Täter.

    • Pumuckl
      24. November 2013 14:07

      @ dssm 10:11

      " Wir werden seit Jahren ärmer und ärmer, weil immer mehr Menschen einer Arbeit nachgehen für Leistungen welche auf einem freien Markt niemals um diesen Preis oder überhaupt nachgefragt werden, sprich es sinkt die Produktion, . . . "

      Diese brutale, eigentlich auch für schlichte Denker erkennbare Realität scheint nicht bis zu den Gehirnen unserer Entscheidungsträger und Wahlwerber vorgedrungen zu sein!

      Einige Beispiele für die von @ dssm angesprochene bittere Tatsache:

      ° Der rote Hannes Androsch hat die Leiterplattenfertigung seiner Fa. AT&S nach
      Asien verlagert.

      ° Die steirische Firma, welche die bekannten Seniorenhandys der Marke Emporia entwickelt hat, hat alle niedrig qualifizierten Tätigkeiten der Produktion in China.

      ° Die Bürger der deutschen Stadt Pirmasens haben bis vor einigen Jahrzehnten von der sonst nirgends erreichten Produktivität ihrer Schuhindustrie gelebt.
      Durch sehr großzügige EU-Unterstützung Portugals wurde die Schuhindustrie von Pirmasens quasi genötigt, fast die ganze Produktion zu den niedrigeren Löhnen dieses PIGS-Land zu verlagern.
      LÄNGST HABEN DIE BALD AUCH FÜR POERTUGAL GEFORDERTEN EUROPALÖHNE, DIE EINST IN PIRMASENS BLÜHENDE SCHUHINDUSTRIE, VON PORTUGAL NACH ASIEN VERTRIEBEN.

      ° In ganz Europa ist industrielle Fertigung von Bekleidung wegen der hohen Mindestlöhne betriebswirtschaftlich kaum mehr zu vertreten !
      DIESE ARBEITSPLÄTZE FEHLEN VOR ALLEM DEN FAMILIEN !

      Wie wollen da die Verantwortlichen in AK & ÖGB, aber auch die Wahlwerber, welche Mindestlöhe von 1500,- € oder gar 1600,- € fordern, für jene, gerade unter den massenhaft Zugewanderten besoders häufigen Menschen,
      " ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN ", welche an höhere Qualifikationen niemals herangeführt werden können ?

      LEIDER HABEN VIELE DER HEUTIGEN PENSIONISTEN IHR ARBEITSLEBEN IN SOLCHEN, HEUTE NICHT MEHR RENTABLEN, ARBEITSVERHÄLTNISSEN ZUGEBRACHT !

  36. terbuan
    24. November 2013 07:37

    Die Gebarung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAG) ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit und er ist defizitär, d.h. die Beiträge (vor allem der Dienstgeber) decken nicht die Ausgaben.

    Tatsache ist, dass unter Kreisky begonnen wurde, den von ÖVP Alleinregierung zuvor errichteten Fonds durch Einführung diverser Sachleistungen wie Schülerfreifahrten, Gratisschulbücher etc. umzuwidmen bzw. zu zweckentfremden, da er ursprünglich nur für direkte Zahlungen an Familien konzipiert wurde.

    Tatsache ist weiters, dass er di untgeren Einkommensschochten begünstigt und damit ein Instrument der vertikalen Umverteilung ist. Niedrige Einkommensbezieher bekommen ein Vielfaches der eingezahlten Beträge, höhere bedeutend weniger.

    Tatsache ist aber auch, dass durch die Einführung einer 13. Familienbeihilfe im Jahre 2007 sehr wohl eine Erhöung der direkten Beihilfen erfolgt ist.

    Da der Fonds, wie erwähnt, regelmäßig Defizite ausgewiesen hat, kann er nur durch Ausgleichszahlungen des Bundes, sprich Schuldenaufnahme ausgeglichen bilanzieren oder aber die Beiträge der Arbeitgeber erhöhen bzw. Leistungen kürzen.
    Angeblich hat der Fonds im Vorjahr erstmals einen Überschuss erzielt, eine vollkommene Entschuldung ist aber erst für 2018 angepeilt.

    Eine Erhöhung der Familienbeihilfe ist daher derzeit politisch praktisch nicht durchsetzbar. Eine zukunftsorientierte Familienpolitik sieht anders aus.
    Die Pensionisten- und Beanmtenlobby ist eben stärker, die kann regelmäßig ihre Erhöhungen durchsetzen.

    • terbuan
      24. November 2013 07:38

      Verzeihung, die Abkürzung des Fonds lautet FLAF und nich FLAG!

    • kakadu
      24. November 2013 12:10

      Ab September 2011 wurde die Familienbeihilfe aber wieder auf 12x jährlich zurückgesetzt.

    • terbuan
      24. November 2013 12:22

      @kakadu
      Das ist nicht ganz richtig, die 13. Familienbeiilfe wurde auf 100 Euro reduziert und wird jetzt "Schulstartgeld" genannt und nur an schulpflichtige Kinder von 6-15 Jahren gewährt.

    • kakadu
      24. November 2013 12:27

      Stimmt, ist aber ein Ersatz, beschränkt sich nur auf einen Teil der Empfänger und stellt daher keine 13. Familienbeihilfe dar!

    • Riese35
      24. November 2013 12:53

      Und überdies verursachen Kinder signifikante Kosten erst ab etwa 15 Jahren: Schüleraustausch im fremdsprachigen Ausland, Bildungsreisen, Studium, möglicherweise extra locum mit zusätzlichen Kosten für Wohnen etc.. Bis zum Alter von 15 Jahren halten sich die Ausgaben für Kinder in Grenzen. Die Begrenzung der 13. auf ein Alter von 15 Jahren ist daher "optimal" auf die Realität "abgestimmt".

      Für die sündteure und ineffiziente NMS mit zwei Klassenlehrern ist aber offenbar genug Geld da.

    • terbuan
      24. November 2013 13:30

      @Riese35

      Das ist alles richtig und ich habe es selbst bei meinen Kindern praktiziert, heute sind sie beruflich erfolgreich tätig (leider oder Gott sei Dank im Ausland) aber das hätte keine Kinderbeihilfe finanzieren können. Das bedeutete viele Entbehrungen und auch eine frühe Anleitung zu beruflichen Tätigkeiten neben dem Studium, aber es hat sich gelohnt!

    • Riese35
      24. November 2013 15:07

      @terbuan: Ja, das sehe ich genau so. Für die Kinder entbehrt man vieles, und es ist eine Freude, sie heranwachsen und sich erfolgreich durchschlagen zu sehen. Solche Investitionen sind gut getätigt und bringen vielfache Zinsen - nicht zum Eigennutz, aber für die Zukunft, als Basis für die nächste Generation. Allein die Freude anzuschauen, wie die Kinder weiter wirken, entschädigt für das Opfer und die Aufwände, die man für sie getätigt hat.

      Nur die auf die Zukunft, die nächste Generation gerichtete Partnerschaft, die Ehe zwischen Mann und Frau, die bereit ist, dafür auch Opfer zu bringen, bringt letztlich nachhaltige Freude und Glück, nicht eine auf sich selbst gerichtete, unfruchtbare und auf pervertierten Trieben und Lust aufbauende "Partnerschaft".

      Geldleistungen können nie die elterliche Verantwortung ersetzen. Die Regelungen zeigen aber, welche Einstellung die Regierung gegenüber Kindern hat - im Vergleich zu anderen Ausgaben, wo das Geld geradezu versenkt wird.

  37. simplicissimus
    24. November 2013 06:01

    Viele Male hier schon gepostet:
    Familienfoerderung primaer durch spuerbare Reduktion der Einkommenssteuer pro Kind und Alter des Kindes. Adoptierte Kinder inkludiert.
    Kinderlose koennen dementsprechend mehr belastet werden.
    Es muss fuer den wirklich leistenden Teil der Bevoelkerung wieder attraktiv werden, Kinder zu bekommen.
    Das ist gerecht, denn de facto erhaelt man mit Zahlung der Pensionsversicherung seine eigenen Eltern, nicht sich selbst in Zukunft.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. November 2013 06:54

      Und viele Male falsch.
      Viele Eltern haben kein spürbar versteuertes Einkommen, ihnen bringen Absetzbeträge und ähnliches null komma nichts. Steuererleichterungen sind blanke Augenauswischerei.

      ÖBB, Asfinag und die anderen Staatsbetriebe erhalten viele Milliarden jährlich. Als abgeschriebener Verlustposten. Wäre das Geld besser verwendbar? Kann man nicht sagen, die Gewerkschaft würde es nicht zulassen.
      Jährlich geben die Länder rund eine Milliarde für die Fremdunterbringung von Kindern aus. Wäre das Geld nicht besser für Familien verwendet? Kann man nicht sagen, die Jugendwohlfahrt würde sonst nichts verdienen.

  38. Pumuckl
    24. November 2013 05:18

    Index-Mathematik:

    Wenn ein neues Spitzenmodell eines Smartphone, etwa Apple Ipod VI am Markt erscheint, führt das zu einer Verbilligung des weiterhin angebotenen bisherigen Topmodells Ipod V um 100 € oder mehr.

    MODELLPFEGE-MASSNAHMEN BEI AUTOS UND GEBRAUCHS-ELEKTRONIC BENÜTZT
    MAN, UM EXISTENZBEDROHENDE VERTEUERUNG VON LEBENSMITTELN, HEIZUNG UND WOHNEN, IM INDEX ZU VERBERGEN ! ! !

    Sinngemäß glaube ich, solches kürzlich gelesen zu haben. Wenn ich mich da nicht
    geirrt habe, ist das eine Verhöhnung von Familien und Kleinpensionisten

    • Pumuckl
      24. November 2013 06:14

      ° Die Statistik Austria ist eine Dienststelle des Bundeskanzleramtes.

      ° Die Statistik Austria erstellt den Verbraucherpreisindex.

      ° EU-Kommission und nationale Regierungen müssen an einem flachen Anstieg des Verbraucherpreisindex interessiert sein, DAMIT DER EURO NICHT ALS TEURO ERSCHEINT !

      ° Wird eine Manipulation des Warenkorbes MIT DEM ZIEL, DIE BÜRGER ZU TÄUSCHEN VON DER EU NICHT NUR GEDULDET, SONDERN SOGAR EMPFOHLEN ?

    • FranzAnton
      24. November 2013 08:48

      @: "Wird eine Manipulation des Warenkorbes MIT DEM ZIEL, DIE BÜRGER ZU TÄUSCHEN VON DER EU NICHT NUR GEDULDET, SONDERN SOGAR EMPFOHLEN ? "

      Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja, lieber Pumuckl. Nicht umsonst heißt es: "Glaube keiner Statistik, welche nicht Du selber manipuliert hast".

      Wie stets plädiere ich auch heute wiederum für die Implementierung starker direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung, denn nahezu sämtliche Politiker aller Zeiten haben das eigene, ihrer präpotenten Meinung nach ignorante Volk in jeglicher Hinsicht verkauft und verraten, und sich selber, naturgemäß, Immunität vor gesetzlicher Verfolgung zugeschanzt. Einzige, große Ausnahme: Die Schweiz. Bin schon neugierig, wie die dort stattfindende linke Initiative pro Einkommensbeschränkung ausgeht; nicht, weil ich meine, dass es jedenfalls gerecht sei, wenn jemand das Mehrhundertfache des niedrigsten Lohnes abcasht, sondern, weil es nicht immer ungerecht ist. Unser Franz Stronach etwa hat in seiner besten Zeit kraft seiner Intelligenz gepaart mit Fleiss zigtausende Arbeitsplätze geschaffen; solchem Menschen etwa das verdiente Einkommen, "Hollande - like" marxistisch zu enteignen, wäre nicht nur Niedertracht, sondern auch pure, kontraproduktive Dummheit.
      Gottseidank gibt es in Deutschland Initiativen pro Direktdemokratie, welche hoffentlich von Erfolg begleitet sein werden; bei uns haben ÖVP und FPÖ vor der Wahl versprochen, sich diesbezüglich zu engagieren; daß die Marxisten Solches nicht wollen, liegt an ihrer Zentralkommitee - Ideologie, aber für die ÖVP bedeutete Engagement pro Direktdemokratie einen Befreiungsschlag von der buchstäblich Alles ruinierenden marxistischen Umklammerung!

    • dssm
      24. November 2013 10:25

      Die 'hedonistische' Methode bei der Inflationsberechnung zwingt zu solchen 'Bewertungen'. Es ist eine der Formen des modernen Mathematikmissbrauchs. Es ist üblich geworden die Mathematik als 'Beweis' für Ersatzreligionen zu verwenden; auch die Psychologie und Soziologie, also reine Pseudowissenschaften, benutzen sehr häufig Formeln und Statistiken, wie eben die Wirtschafts'wissenschaften' auch (Ausnahme sind die Österreicher, aber die sind ja bei uns fast unbekannt).
      So wie die Berechnung des BIP bestenfalls eine Selbstbefriedigung ist, so ist es auch mit der Inflationsrate. Da fehlen ganze Anlageklassen! Es stellt sich heraus, daß die Pseudowissenschaftler sich zwar die Mathematik gerne als Orden an die Brust heften, aber mit echten Gleichungen nicht recht wissen was sie anfangen sollten, insbesondere wie man eine Gleichung aufstellt.
      Oder wie würden Sie ein steigendes (oder sinkendes) KGV von Aktien in die Inflationsrate einrechnen. Oder die steigenden Immobilienpreise in Wien, während gleichzeitig die Preise im steirischen Murtal in das Bodenlose sinken?

  39. Brigitte Imb
    24. November 2013 03:00

    Die Familienbeihilfe wurde beim letzten Sparpaket um zwei Jahre verkürzt (einige Jahre zuvor um eines), was ein weiteres Minus von 506,4 kg Brot bedeutet.
    Nicht nur Langzeitstudenten sind davon betroffen!

    Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Brotindexberechnung über die ERHÖHUNG der Parteienförderung und wieviele Lastzüge nötig wären dieses zu transportieren. Da würden den Wählern vor Schock die Augen stecken bleiben.

  40. Riese35
    24. November 2013 02:20

    Na ja, im September wäre die Möglichkeit gewesen, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat es aber unterlassen und das alles offenbar so gewollt, denn das war ja nach den Erfahrungen der letzten Jahre alles schon vor der Wahl absehbar - wenn auch nicht im Detail, aber zumindest in groben Zügen und in der Richtung. Es darf also jetzt niemand davon überrascht sein.

    Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis wir als Christen in Moskau um politisches Asyl werden ansuchen müssen. Man kann nur hoffen, daß Präsident Putin erfolgreich Widerstand gegen westlichen Import leistet.

    • Riese35
      24. November 2013 02:25

      So richtig, wahr und traurig diese Erkenntnisse sind, es möge jetzt aber niemand matschkern, der im September ÖVP oder SPÖ gewählt hat.

    • Wyatt
      24. November 2013 08:02

      "Man kann nur hoffen, daß Präsident Putin ..............."

      Spiegel online (Schlagzeilen) 23. Nov. 2013:
      PUTIN warnt vor einer "Verachtung der nationalen Interessen", die "in einen Abgrund" führe. Und er ist alarmiert von "Versuchen, die Weltanschauung ganzer Völker zu beeinflussen, sie ihrem Willen zu unterwerfen" - gemeint sind Bestrebungen, mit einer Art Weltbürgerideologie nationale Unterschiede einzuebnen.

    • Scipio
      24. November 2013 10:38

      @Riese35

      Ihre Frage - Christenasyl in Russland bei Putin? - ist berechtigt.

      Gestern bekam ich die Zeitschrift "Theologisches", Nr. 11-12, 2013. Und was mußte ich dort lesen (S. 561f)?

      "Wenn die Kirche überleben will, so wird gefordert, dann muss sie sich von ihren zentralen Dogmen, die zum Antisemitismus führten, verabschieden ...Die von der Vernunft gebotene, ganz grundsätzliche Verneinung der Göttlichkeit Jesu durch die Juden hat diese in den Augen der Christen zu Gottesleugnern, Lügnern und gemacht. Darin liegt die Wurzel des Antisemitsmus und deshalb muss die Kirche diese Dogmen zurücknehmen und ihnen entsagen."

      "Die Schwächung der Widerstandskraft der Kirche und der Gläubigen (Anm.: gegen ihre antichristlichen Gegner) erfolge heute durch die Antisemitismuskeule. Sie treffe die Glaubwürdigkeit der Kirche ins Mark." Heute würde ja "den Eltern das Recht auf religiöse Erziehung ihrer Kinder bereits bestritten, denn die Kinder hätten ein Menschenrecht darauf, ".

      Jetzt warten wir in der Redling-EU nur noch auf die Anklage und Verurteilung der Kirche und der Christen wegen "Verhetzung" und die Flucht ins russische Asyl.

    • Scipio
      24. November 2013 10:45

      Sorry, Beitrag kam wegen Sonderzeichen bei "Söhnen Satans" und "dass ihr Geist..." nur verstümmelt durch. Hier nochmals ohne die Sonderzeichen:

      @Riese35

      Ihre Frage - Christenasyl in Russland bei Putin? - ist berechtigt.

      Gestern bekam ich die Zeitschrift "Theologisches", Nr. 11-12, 2013. Und was mußte ich dort lesen (S. 561f)?

      "Wenn die KIrche überleben will, so wird gefordert, dann muß sie sich von ihren zentralen Dogmen, die zum Antisemitismus führten, verabschieden ..Die von der Vernunft gebotene, ganz grundsätzliche Verneinung der Göttlichkeit Jesu durch die Juden hat diese in den Augen der Christen zu Gottesleugnern, Lügnern und Söhnen Satans gemacht. Darin liegt die Wurzel des Antisemitsmus und deshalb muss die Kirche diese Dogmen zurücknehmen und ihnen entsagen." "Die Schwächung der Widerstandskraft der Kirche und der Gläubigen (Anm.: gegen ihre antichristlichen Gegner) erfolge heute durch die Antisemitsmuskeule. Sie treffe die Glaubwürdigkeit der Kirche ins Mark." Heute würde ja "den Eltern das Recht auf religiöse Erziehung ihrer Kinder bereits bestritten, denn die Kinder hätten ein Menschenrecht darauf, dass ihr Geist nicht durch Unsinn verdorben und verkrüppelt wird".

      Jetzt warten wir in der EU nur noch auf die Anklage und Verurteilung der Kirche und der Christen wegen "Verhetzung"!

  41. plusminus
    24. November 2013 01:28

    Daß die SPÖ der Familie kaum einen Wert beimißt und Kinder nur als Humankapital betrachtet, welches man möglichst früh in sozialistischen Einrichtungen zum gestandenen Genossen erziehen muß, ist nichts Neues und daraus macht sie auch kein Hehl.

    Warum allerdings die ÖVP seit geraumer Zeit bei all den Auswüchsen GEGEN die kleinste und wichtigste Zelle im Staat mitzieht, obwohl sie mit ihren christlich-demokratischen Wurzeln einstmals als deren Beschützer auftrat, werde ich niemals verstehen.

    Nachdem sie sogar das Finanzministerium innehat, wäre ein Machtwort in Sachen Evaluierung der Familienbeihilfe absolut fällig gewesen.

    Und nochmals, auch wenn hier einige immer wieder tapfer dagegen ankämpfen:
    Die ÖVP sollte nach all der heftigen Selbstverleugnung ehrlicherweise sowohl Volks- als auch christlich-demokratisch aus ihrem Parteinamen streichen, denn es trifft beides leider längst nicht mehr zu!

    P.S.: Bravo, Herr Dr. Unterberger und der Kampf muß weiter gehen!

  42. kritikos
    24. November 2013 01:23

    Man fragt sich, wie weit sind wir schon zwangs-sozialistisch gemacht worden: ORF, Statistik Austria, Medien, Schulen, Staatsanwaltschaften etc. Gibt es überhaupt noch Bereiche, wo die Linken (rot & grün) nicht ihre Ideologie(n) durchgesetzt haben, ohne Rücksicht auf die Meinung der Bevölkerung. Oder ist Wien und seine kronenzeitung-lastige Bevölkerung schon linientreu gleichgeschaltet worden und total tonangebend? Warum wählt man noch schwarz, wenn diese Partei nahezu keine Grundsätze von früher hat?
    Ich bin erfreut und dankbar für das PS von AU und hoffe, dass das PPS eine entsprechende Reaktion hervorruft.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      25. November 2013 10:19

      Ja, man wundert sich!
      Wie konnte eigentlich der Marxismus entstehen?
      Wie ist es möglich dass immer noch fleißig die linken Totengräber gewählt werden?
      Eben aus denselben Gründen wie damals der Marxismus entstand. (Freilich sind die Diskrepanzen heute nicht mehr so krass wie damals aber vorhanden sind sie immer noch. Vielleicht sollten manche nicht "haltet den Dieb" schreien sondern vor der eigenen Türe kehren.)

  43. socrates
    24. November 2013 01:10

    Ein Anwalt, der die Inflation erlebt hat, verwendete den Brotindex, da er als einziger Index immer funktionierte. Recht hatte er!
    Die Raiffeisenbank entlaesst gerade jede Menge langjaehriger Mitarbeiter, auch Muetter mit Kindern. So fing es damals, als der Broptindex schlagend wurde, auch an. Arbeitslose Bankbeamte gehoerten zum Strassenbild.

    • socrates
    • dssm
      24. November 2013 10:34

      Lieber Genosse sokrates.
      Im Denken jener Menschen, welche mit ihrer Arbeit die ganzen schönen Pensionen, hohen Politiker- und Beamtengehälter, die sozialen Transfers, die Gender-, Sozial- und sonstigen Orchideenwissenschaften und sonst noch allerhand erhalten müssen, zählt Leistung und Gegenleistung, denn am Ende des Tages muss mehr Geld verdient werden, als ausgegeben wurde – sonst geht man in Konkurs (oder wird verstaatlicht, womit die anderen Leistungsträger noch mehr arbeiten müssen, denn jetzt hängt noch einer an der eigenen Geldtasche).

      Auch ihr sozialistischer Traum platzt spätestens wenn es zu wenige Leistungsträger gibt! Dann werden zwar die Mütter und über 50jährigen nicht mehr gekündigt, dafür sind dann aber alle (ausser natürlich den Bonzen) arm.
      Und Vorsicht! Es gibt bereits zu wenige Leistungsträger!!! Wir haben begonnen von der Substanz zu leben!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung