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Das EU-Parlament auf griechischen Irrwegen

Nachher sind immer alle gescheiter. Dieses alte Prinzip gilt überall – nur offensichtlich nicht bei EU-Parlamentariern. Diese haben jetzt eine Kommission gebildet, die das Verhalten der „Troika“ bei der Griechenlandaktion überprüfen soll. Die parlamentarischen Kommissare haben aber schon vor Abreise so große Dummheiten abgesondert, dass mit Sicherheit solche auch ihren Bericht prägen werden. Obwohl man nach fast vier Jahren eigentlich schon klüger sein sollte.

Lassen wir einmal die „Kleinigkeit“ beiseite, weshalb sich der Währungsfonds und die Zentralbank überhaupt vom EU-Parlament prüfen lassen sollen, unterstehen sie diesem doch in keiner Weise. Vergessen wir die „Kleinigkeit“, dass sich das EU-Parlament nie für die vor dem Crash passierten statistischen Betrügereien durch Griechenland interessiert hat, die ja eine Hauptursache der Katastrophenausmaße sind. Übergehen wir auch die weitere „Kleinigkeit“, dass die Parlamentarier reichlich spät das Thema entdecken, erst „ganz zufällig“ vor den EU-Wahlen.

Halten wir uns vielmehr nur an das, was der Österreicher Othmar Karas selbst schon vor Beginn seiner Griechenland-Tour verkündet (er hat ja dabei die zentrale Funktion eines Berichterstatters übernommen): „Wenn das EU-Parlament stärker eingebunden wäre, hätte es sicher keine Senkung des Mindestlohns in Griechenland gegeben.“

Da kann man nur sagen: Gott sei Dank haben die Populisten aus dem EU-Parlament in Sachen Griechenland nichts mitzureden. Denn sie begreifen offenbar nicht einmal die grundlegende Tatsache: Die Senkung der Gehälter war überhaupt das Wichtigste und Richtigste, was die Troika in Griechenland getan hat. Sind doch zwischen der Einführung des Euro und dem griechischen Crash 2010 die griechischen Gehälter um rund 30 Prozent schneller gestiegen als die deutschen. Da war es absolut zwingend, dass sie nun wieder um einen ähnlichen Prozentsatz sinken mussten.

Offenbar meinen jedoch Karas&Co, dass es gerecht ist, wenn osteuropäische Euro-Länder für Griechenland haften und zahlen müssen, bei denen der Durchschnitts(!)lohn niedriger ist als griechische Mindest(!)löhne. Zum Glück hat die Troika aber Experten entsandt und keine EU-Abgeordneten.

Das heißt nun keineswegs, dass das Verhalten gegenüber Griechenland richtig war. Aber den Hauptfehler haben Politiker selbst zu verantworten, griechische Minister und Wolfgang Schäuble an der Spitze. Sie haben 2010 nicht nur eine bis dahin eiserne EU-Regel gebrochen, das Verbot eines „Bailouts“ von einzelnen überschuldeten Mitgliedsländern. Sie haben vor allem durch Griechenlands Verbleib in der Eurozone die Sanierung der griechischen Schuldenpolitik langfristig viel schmerzhafter werden lassen als notwendig. Für die Griechen wie den Rest Europas.

Diese Entscheidung wäre in der Tat intensiv zu untersuchen. Aber nicht die Senkung der griechischen Löhne.

PS: Das Chaos im EU-Parlament hat sich übrigens auch bei der jüngsten Abstimmung zum Antrag eines Ausschusses gezeigt, ein Recht auf Abtreibung europaweit festzuschreiben. Dieser Antrag ist ja - zu Erleichterung vieler wertorientierter Europäer - vom Plenum wieder an den Ausschuss zurückgeschickt worden. Jedoch haben auch konservative Abgeordnete für seine Behandlung gestimmt. Wie etwa der nämliche Othmar Karas. Er war zwar angeblich gegen den Bericht, aber im Gegensatz zur Mehrheit für dessen Behandlung. Kennst Dich aus? EU-Parlament eben . . .

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 10:29

    Herr Karas ist Kommunist, das ist allgemein bekannt, er hat es gerade wieder bewiesen und dies wurde hier im Blog schon mehrfach thematisiert; daher sitzt er ja auch für die ÖVP, eine der vier im Nationalrat vertretenen sozialistischen Parteien, im Europäischen Parlament.

    Dieser Herr Karas ist aber ein gutes Beispiel für die herrschende Klasse. Noch nie im Leben in der freien Wirtschaft gearbeitet und daher auch noch nie echte Verantwortung getragen, also bei Fehlern selber zu büßen.
    Da wird Gutmenschentum erst richtig lustig, zahlen tut ja jemand anders.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 13:27

    Griechenland besitzt ausreichend Vermögen um seine Schulden binnen kürzester Zeit abzutragen. Das weiß es auch, und schädigt dennoch - vielleicht aber gerade deshalb - im Zusammenwirken mit anglo-amerikanischen Finanzgruppen vorsätzlich seine EU-Partner, in Sonderheit Deutschland. Die finden das lustig und setzen die Kriegsschuldlüge in Umlauf, Deutschland müsse bestraft werden - weil es ein drittes Mal versucht habe, die Dominanz in Europa an sich zu reissen. (Dies ist schließlich bekanntermaßen ein Vorrecht anderer - deus vult - deren Aufgabe es ist, uns unsere Reservate zuzuweisen) Deutschland muss bestraft werden, weil es zuviel exportiere. Wieder einmal - wie schon so oft in den letzten 110 Jahren - bewährt sich die werthaltige und liberale Politik der Vereinigten Staaten. Echte Freihändler eben.

    Es ist zwar hierorts schon mehrfach gesagt worden, aber offenbar braucht es, wie bei verhaltensoriginellen Jugendlichen, der beständigen Wiederholung, weil es offenbar jeglicher sinnfälligen Rezeption der Botschaft mangelt. In der politischen Klasse sowieso. Griechenland besitzt in der Ägäis Erdöl- und Erdgasvorkommen, über deren Aufteilung es sich gemeinsam mit der Türkei unter amerikanischer Ägide geeinigt hat. Die Lizenzen für die Förderrechte samt Konzessionen wurden, nicht allzu teuer, mit Hilfe der gut organisierten Bilanzfälscher an einschlägige Energiekonzerne der Dollar / Pfund Zone veräussert. Nicht im Traum wurden damit etwa Schulden bezahlt, was leicht möglich gewesen werde. Da lässt man dann schon lieber entrüstet Adolf Hitler mit 'Angela Merkel' in den Strassen von Athen tanzen, Kommunisten und Grüne geifern die Texte der griechischen Betrüger nach, Sozialisten (bis auf Sarrazin) halte betreten die Klappe und die Schwarzen Kapitulierer gehen sofort in die Knie oder laufen - wie Schäuble - mit wehenden Fahnen über. Falls sie jemanden suchen, der auf die Vertretung ihrer Rechte verzichtet, rufen sie die Regierung am Ballhausplatz oder die Vettern in Berlin oder Brüssel/Strassburg an. Sie finden dort immer einen, der auf das, was eigentlich Ihnen gehört, verzichtet.

    Daß es in Griechenland pro Kopf mehr Privatvermögen als in Deutschland oder Österreich gibt, finden alle in Ordnung. Das wir den ESM finanzieren auch. Und das man als Grieche keine Steuern zahlen muß ebenso. Und solange wir die Verzichter alle legitimieren in Ihren Ämtern wollen wir das offenbar so.

    Bald schon werden wir wissen, wer schuld daran ist. Unsere verkündigungsmächtigen Hurenschreiber und Redakteure in den verstaatlichten Medien werden es uns schon ordentlich hineinsagen. Der Nationalismus erhebt wieder einmal sein bluttriefendes Gorgonenhaupt. Der ist es ja meist immer.
    Bestimmt ist aber damit niemals der griechische oder amerikanische gemeint.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 04:38

    Dieser Karas ist sogar gemessen am bescheidenen Niveau unserer Rudas´s, Prammers und Bures´s eine Zumutung. Und da rede ich noch gar nicht von den durchschnittlich unterbelichteten Hinterbänklern im Parlament, die einem Gott sei Dank nur selten unterkommen. Auf der europäischen Bühne, auf der sich die sogar auf diesem bescheidenen nationalen Niveau Gescheiterten sammeln, macht der ewige Präsidenten-Schwiegersohn hingegen eine durchaus passable Figur. Soviel zu jenen Parasiten, die sich dort tummeln.
    Blöd nur, daß jene HerrInnenschaften offensichtlich aus einer Ahnung um die eigene Inferiorität heraus einen fatalen Tatendrang entwickeln, um ihre jämmerliche Existenz zu rechtfertigen. Was uns in Form von Gesetzen und Vorschriften über Staubsauger, Duschköpfe, Rettungspakete, Waffenrichtlinien, permanenter Transgender- und Schwulenpropaganda um die Ohren fliegt. Auffallen quasi um jeden Preis.

    Also kanns nur eine Konsequenz geben: weg mit diesem totalitär agierenden abgehobenen Regime. Zumindest sollte man es ordentlich in die Schranken weisen. Es gibt Gott sei Dank Politiker, die sich der EU-Skeptiker annehmen. Auch wenn es teilweise aus durchsichtigen wahltaktischen Gründen geschehen mag: immer noch besser als der unsägliche Paternalismus von SPÖVP-Grünen und deren Gewäsch von der Alternativlosigkeit. Alternativlos ist weder Karas, Barroso, Reding oder die Malmström-Zilli, noch der Euro. Und schon gar nicht eine Lady Ashton oder ein van Rompuy.

    Alternativlos ist nur der Abgrund, in den uns diese Parasiten reißen werden. Und offensichtlich ist nach wie vor eine satte Mehrheit gewillt, ihnen lustvoll zu folgen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 03:20

    "Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man 'nen Arbeitskreis",

    oder eine Kommission, die eine Kommission überwacht, die eine Kommission.......

    Und nicht nur, daß in Griechenland - diesem Faß ohne Boden - Milliarden versenkt werden, verschaffen sich die EUROKRATEN auf diese Art und Weise auch noch jede Menge Zusatzeinkommen mit unserem hart verdienten Steuergeld. Kein Wunder, wenn dann ausgabenseitig ein Haushaltsnachtrag von fast 14 Milliarden Euro im Raum steht:

    http://tinyurl.com/pd8ctjq

    Wahltag ist Zahltag und ich hoffe, die EU-Wahlen 2014 bescheren uns ein besseres Ergebnis als unsere Nationalratswahlen sowie einen ordentlichen Denkzettel für den derzeit herrschenden Politklüngel in Brüssel.

    P.S.: Othmar Karas ist ein getreues Abbild seiner Partei und dieselbe herbe Enttäuschung wie die gesamte ÖVP!

  5. Ausgezeichneter KommentatorEco
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 08:55

    Von Karas kann man nicht viel erwarten. Kommt wie Gusenbauer aus Ybbs, wo offensichtlich ein Nest für Politiker ist, die sich bereits im Vorschulalter zur Politik berufen fühlten, keinen bürgerlichen Beruf ausübten und dann zu höheren Weihen berufen wurden ( sei es durch die Ehe mit einer Präsidententochter ).
    Jetzt haben wir in Brüssel den Scherben auf.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 15:08

    Ich kenne Herrn Karas seit meiner Studentenzeit und er war nie anders, ist immer derselbe geblieben, hat nichts dazu gelernt, wie denn auch, er hatte ja nie arbeiten müssen, sondern eben immer Versorgungsposten ausgefüllt.

    Solche gibt es leider zu viele, sonst würde weder Europa noch Österreich heute so dastehen und von einer Fehlentscheidung zur anderen taumeln.

    Europa hat, solange es keine Werte hat, Gesetze einhält, sich selbst verleugnet und linkes unnötiges, aber teures, Getue pflegt, solange es die Fremden besser behandelt als die Einheimischen für mich und viele andere keinen Wert, ist also wertlos und es sollte tatsächlich ein Austritt diskutiert werden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2013 15:23

    Paßt dazu:

    Die gesamte EU befindet sich bereits auf Irrwegen.
    Jetzt will man auch noch die Kuh schlachten, die man doch die längste Zeit schon lustvoll melkt!

    http://orf.at/stories/2205247/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelwig G.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2013 13:36

    der viel selbstgepriesene Witzepräsident Othmar Karas ist doch der Prototyp eines abgehobenen Bonzen, dessen politische Leistungen allein in seiner Wahl und Wiederwahl bestehen


alle Kommentare

  1. Kayo (kein Partner)
    17. März 2015 20:29

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  6. Master Odi (kein Partner)
  7. Helwig G. (kein Partner)
    11. November 2013 13:36

    der viel selbstgepriesene Witzepräsident Othmar Karas ist doch der Prototyp eines abgehobenen Bonzen, dessen politische Leistungen allein in seiner Wahl und Wiederwahl bestehen

  8. Freichrist776 (kein Partner)
    11. November 2013 10:58

    Europa braucht eine nicht-grüne Ökopolitik. Das gesamte Wirtschaften kann in nur 40 Jahren 10-mal einfacher werden (u. a. durch das S-House). Und danach wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.
    Zudem muss Geistiges Heilen gemäß C. G. Jung gefördert werden. Es ist sinnvoll, die Kirche durch eine freichristliche Gemeinschaft zu ersetzen. Siehe dazu
    www.bibelgemeinde.com
    Im Jahr 2014 ist eine Volksabstimmung in Katalonien. Dies wird zum Zusammenbruch der Eurozone beitragen.

  9. Brigitte Imb
    10. November 2013 15:57

    Verzeihung, noch ein OT, aber es ist einfach unglaublich was die Regierung treibt und welche IRRWEGE hier vorzufinden sind.

    Ist das nicht glatter Betrug? Und sollte das, wegen Vorspielung falscher Tatsachen, nicht unbedingt Neuwahlen bringen?

    Da gesteht Schieder, daß die „nicht abschätzbaren“ Hypo-Kosten im Budget nicht berücksichtigt sind. Aber auch schon in den vergangenen Budgets seien die Kosten für die Bankenkrisen nicht budgetiert gewesen. „Es ist uns aber dennoch mitunter gelungen, besser abzuschneiden als geplant“, sagte er gegenüber den „Salzburger Nachrichten“.

    http://orf.at/stories/2205851/2205847/

    • machmuss verschiebnix
      10. November 2013 16:30

      @Brigitte Imb,

      es ist ja mittlerweile so Brauch, daß "gute" Politiker die pöhsen Banken sanieren müssen.
      Warum eigentlich "müssen" - weil die es selber verursacht haben ? Weil die Politiker die
      Banken vorher mit soviel Schulden überladen haben, daß die Bank zusammen zu kracken
      droht ?

      Die Frage wie weit damals ber der Bawag-Pleite wirklich an Spekulatins-Verlusten
      vorhanden waren, und wieweit es einfach die Schulden der Stadt Wien bzw. der SPÖ
      waren, die wird uns wohl niemals mehr beantwortet werden ( nicht wahrheitsgetreu ).

      Genauso werden wir nie erfahren, wieweit bei der Griechenland-Rettung auch die
      Schulden-Stände der französischen und deutschen Verwaltungen mit bedacht wurden.

      Natürlich wird das gesamte Hypo-Debakel der Haider'schen FPÖ untergejubelt, aber
      warum - wenn die Rot/Schwarze Mafia doch gar nicht dabei war - kommt es dann zu
      dieser zwanghaften Retterei ? ? ?

      Weil die sooo gut sind (?) - genau - und wir Steuerzahler schreiben brav unser
      Brieflein an den Weihnachtsmann [LOL]


      .

      ,

    • oberösi
      10. November 2013 16:41

      verehrte Frau Imb,

      ist nicht der Ausdruck "Roter Prinzling" für Schieder von Ihnen?
      Falls ja, nachträglich nochmals Kompliment, weil er genau den Punkt trifft.

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 16:50

      machmuss verschiebnix,

      NOCH schreiben wir ans CHRISTKIND - ich möcht´ doch schön bitten darum.

      Was mich an der Sache am meisten stört, sind die Lügen, die dann einfach ganz knapp zugegeben werden, in der Hoffnung niemand stört und die Tagesordnung darf wieder beginnen.
      Planwirtschaft von vorneherein mit falschen Zahlen geplant, das hat was. Ich glaube was "Entfesselndes".......

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 16:55

      Nein oberösi, das ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen, aber trotzdem gut. :-))

      Unsere Politikerdynastien - die neuen Feudalherren und -inInnen wachsen und gedeihen prächtig. Steuergeld scheint für DIE echtes Kraftfutter zu sein. Sowas wie ein "Ferkelstarter" :-))

    • machmuss verschiebnix
      10. November 2013 17:55

      Jööö - den Ausruck "Ferkelstarter" hab ich zuletzt vor ca. 40 Jahren gehört, als ich
      noch "dahoam" lebte.

      Ob das hierzulande wohl irgendwer kennt ? Aber natürlich - Schweinderl [LOL]

    • Brigitte Imb
    • Zraxl (kein Partner)
      11. November 2013 13:20

      @ Brigitte Imb
      Wenn das in einer 35.000€ GMBH passiert, dass unmittelbar nach Veröffentlichung von Bilanzkennzahlen bekannt wird, dass leider eine ausstehende Haftung vergessen worden ist, dann wandern Geschäftsführer und Prokuristen für 10Jahre in den Knast. Der Grund liegt vermutlich darin, dass Richter und Staatsanwälte in diesem Fall keine Dienstnehmer dieser Firma sind.

      Bei Unternehmen hingegen, die ähnliche Strukturen wie der Staat aufweisen und durch Schutzgelderpressung ein gesichertes Einkommen beziehen, wie z.B. der sizilianischen Mafia, bleibt so ein "kleiner Überraschungseffekt" natürlich ebenfalls folgenlos, so wie eben beim Staat auch.

  10. Brigitte Imb
    10. November 2013 15:46

    OT

    20%(!) Wahlbeteiligung bei Regionalwahlen in der Slowakei

    http://teletext.orf.at/

    Die Menschen wenden sich von der Politik ab, wen wundert es?

  11. plusminus
    10. November 2013 15:23

    Paßt dazu:

    Die gesamte EU befindet sich bereits auf Irrwegen.
    Jetzt will man auch noch die Kuh schlachten, die man doch die längste Zeit schon lustvoll melkt!

    http://orf.at/stories/2205247/

  12. Josef Maierhofer
    10. November 2013 15:08

    Ich kenne Herrn Karas seit meiner Studentenzeit und er war nie anders, ist immer derselbe geblieben, hat nichts dazu gelernt, wie denn auch, er hatte ja nie arbeiten müssen, sondern eben immer Versorgungsposten ausgefüllt.

    Solche gibt es leider zu viele, sonst würde weder Europa noch Österreich heute so dastehen und von einer Fehlentscheidung zur anderen taumeln.

    Europa hat, solange es keine Werte hat, Gesetze einhält, sich selbst verleugnet und linkes unnötiges, aber teures, Getue pflegt, solange es die Fremden besser behandelt als die Einheimischen für mich und viele andere keinen Wert, ist also wertlos und es sollte tatsächlich ein Austritt diskutiert werden.

  13. Helmut Oswald
    10. November 2013 13:27

    Griechenland besitzt ausreichend Vermögen um seine Schulden binnen kürzester Zeit abzutragen. Das weiß es auch, und schädigt dennoch - vielleicht aber gerade deshalb - im Zusammenwirken mit anglo-amerikanischen Finanzgruppen vorsätzlich seine EU-Partner, in Sonderheit Deutschland. Die finden das lustig und setzen die Kriegsschuldlüge in Umlauf, Deutschland müsse bestraft werden - weil es ein drittes Mal versucht habe, die Dominanz in Europa an sich zu reissen. (Dies ist schließlich bekanntermaßen ein Vorrecht anderer - deus vult - deren Aufgabe es ist, uns unsere Reservate zuzuweisen) Deutschland muss bestraft werden, weil es zuviel exportiere. Wieder einmal - wie schon so oft in den letzten 110 Jahren - bewährt sich die werthaltige und liberale Politik der Vereinigten Staaten. Echte Freihändler eben.

    Es ist zwar hierorts schon mehrfach gesagt worden, aber offenbar braucht es, wie bei verhaltensoriginellen Jugendlichen, der beständigen Wiederholung, weil es offenbar jeglicher sinnfälligen Rezeption der Botschaft mangelt. In der politischen Klasse sowieso. Griechenland besitzt in der Ägäis Erdöl- und Erdgasvorkommen, über deren Aufteilung es sich gemeinsam mit der Türkei unter amerikanischer Ägide geeinigt hat. Die Lizenzen für die Förderrechte samt Konzessionen wurden, nicht allzu teuer, mit Hilfe der gut organisierten Bilanzfälscher an einschlägige Energiekonzerne der Dollar / Pfund Zone veräussert. Nicht im Traum wurden damit etwa Schulden bezahlt, was leicht möglich gewesen werde. Da lässt man dann schon lieber entrüstet Adolf Hitler mit 'Angela Merkel' in den Strassen von Athen tanzen, Kommunisten und Grüne geifern die Texte der griechischen Betrüger nach, Sozialisten (bis auf Sarrazin) halte betreten die Klappe und die Schwarzen Kapitulierer gehen sofort in die Knie oder laufen - wie Schäuble - mit wehenden Fahnen über. Falls sie jemanden suchen, der auf die Vertretung ihrer Rechte verzichtet, rufen sie die Regierung am Ballhausplatz oder die Vettern in Berlin oder Brüssel/Strassburg an. Sie finden dort immer einen, der auf das, was eigentlich Ihnen gehört, verzichtet.

    Daß es in Griechenland pro Kopf mehr Privatvermögen als in Deutschland oder Österreich gibt, finden alle in Ordnung. Das wir den ESM finanzieren auch. Und das man als Grieche keine Steuern zahlen muß ebenso. Und solange wir die Verzichter alle legitimieren in Ihren Ämtern wollen wir das offenbar so.

    Bald schon werden wir wissen, wer schuld daran ist. Unsere verkündigungsmächtigen Hurenschreiber und Redakteure in den verstaatlichten Medien werden es uns schon ordentlich hineinsagen. Der Nationalismus erhebt wieder einmal sein bluttriefendes Gorgonenhaupt. Der ist es ja meist immer.
    Bestimmt ist aber damit niemals der griechische oder amerikanische gemeint.

  14. Brigitte Imb
    10. November 2013 13:07

    OT

    Was sich der HBP da leistet empfinde ich als ungehörig und beinahe hetzerisch. Er beschuldigt die Wr. Zivilbevölkerung mitschuldig an den Novemberpogromen der Nazi zu sein.(Reichskristallnacht darf man ja sicher nicht mehr sagen.)

    http://orf.at/#/stories/2205837/

    • Nestor 1937
      10. November 2013 14:21

      Wie heißt das? VAE VICTIS !

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 14:26

      Das "Principiis obsta" ist wohl bekannt, die Untertanen kommen aber meist nicht durch damit.

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 15:42

      Man sollte Fischer - der zur damaligen Zeit sicher zu jung war ( od. sich am Klo eingeschlossen hat) fragen, was seine Eltern denn gegen die Nazi unternommen haben.

    • Riese35
      10. November 2013 17:50

      Als zumindest ehemaliges Präsidiumsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft frage ich mich, was Heinz Fischer damals und heute gegen die Verbrechen der dortigen Regierung getan hat und tut und welche Verantwortung ihm in dieser Rolle heute und jetzt zukäme.

      Ich vermute, daß man die "Mitverantwortung der österreichischen Zivilgesellschaft an den Ausschreitungen" (http://orf.at/#/stories/2205837/ ) in der Form des Wegsehens und Schweigens leichter thematisieren kann, denn
      1. können sich die Betroffenen nicht mehr wehren
      2. sind damit keine Gefahren verbunden
      3. winkt einem dabei heute Anerkennung und Aufmerksamkeit.

      Ich bin überzeugt, griffe er mit derselben Vehemenz, wie er es heute gegen die damalige, österreichische Zivilgesellschaft tut, jetzt und heute die nordkoreanische Regierung wegen ihrer Verbrechen gegen ihre eigene Zivilbevölkerung an, wäre sicher schon ein Killerkommando gegen ihn unterwegs. Vielleicht unterstützt er gar die dortigen Repressionen, denn diese sind ja sozialistischen Ursprungs.

      Ein solches Verhalten - Wehrlose weil verstorben nachträglich beschuldigen, heute aber bei aktuellen Verbrechen wegschauen - ist unehrenhaft, charakterlos und widerlich.

      Wir haben aber einen großen Österreicher, der das abscheuliche Wesen des Nationalsozialismus erfaßt hat, den Kampf dagegen trotz aller Gefahren nicht gescheut hat, und in diesem Kampf als einziger Regierungschef gefallen ist: Engelbert Dollfuß! Ihn sollten wir in Ehren halten. Alle anderen haben aus sicherer Entfernung mit Hitler Abkommen geschlossen. Dieses Beispiel zeigt, daß Österreich weder weggesehen noch geschwiegen hat! Und ein Großteil der Österreicher ist hinter ihm und seinem Kapmpf gegen den Nationalsozialismus gestanden.

      Es sollten sich jene an der Nase nehmen, die Engelbert Dollfuß und der österreichischen Regierung in den Rücken gefallen sind.

    • Riese35
      10. November 2013 17:56

      Noch eine Ergänzung: Für dieses Mitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft, das durch Wegsehen und Schweigen gegenüber den Verbrechen der nordkoreanischen Regierung auffällt, hat der ÖVP EU-Delegationsleiter und Vizepräsident des EU-Parlaments eine Wahlempfehlung zur Bundespräsidentenwahl abgegeben.

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 18:16

      Riese,

      da frage ich mich, wie seine Frau denn dazu steht. Also da, wär´bei mir der Ofen aus und lieber würde ich "Steine klopfen" gehen, als auch nur noch eine Minute mit so einem Menschen zusammen zu leben.

    • Riese35
      10. November 2013 19:00

      @Brigitte Imb: Wessen Frau, Fischers oder Karasens?

      Was ich über diese Herren geschrieben habe, ist aber nicht neu. Das ist allgemein bekannt und kann auf diversen Seiten wie z.B. Wikipedia nachgelesen werden. Nur in den ORF-Nachrichten werden unangenehme Zusammenhänge und Fragestellungen ausgeblendet, wenn es sich um "Freunde" handelt, bei "Feinden" werden diese aber auch dann noch mächtigst breitgetreten, wenn diese längst widerlegt sind (siehe den Limburger Bischof).

      Warum stellt Fischer niemand die Frage, wie er es selbst mit Heldentum hält, wenn er derartige Pauschalverurteilungen gegenüber Verstorbenen öffentlich tätigt?

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 19:04

      Karaseks Frau natürlich.

    • Haider
      10. November 2013 23:11

      @Riese35
      Dieses nachgeborene Gutmenschenpack ist einfach widerlich.
      Die selbsternannten Doppelmoralapostel mit blutrotem Heiligenschein glauben anscheinend wirklich, sie wären die Klugscheißer der Nation. Aber auch "Scheiße" von "Klugen" stinkt zum Himmel!

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 23:40

      He, he, cool, das ergibt EINEN Klugschei..- und EINEN Dummschei..beauftragten. Entfesselnd.

  15. Brigitte Imb
    10. November 2013 12:56

    Karas zährt von seinen 100 000 Vorzugsstimmen aus der letzten Wahl, die er wohl nur erhalten hat, weil der Gegenkandidat ihn an Unsympathie weit übertroffen hat. 2014 spielt es das sicher nicht mehr.

    • M.S.
      10. November 2013 13:23

      @Brigitte Imb
      Von den verschlafenen Österreichern ist wahrscheinlich auch bei dieser Wahl nicht allzuviel zu erwarten. Aber in vielen anderen EU-Ländern wird das Ergebnis möglicherweise überraschen (z.B. in Frankreich).

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 13:29

      @ M.S.,

      da würde ich nicht so sicher sein - in Ö -, und die Franzosen flattern ohnehin bereits wie aufgescheuchte Hendln herum.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/08/paris-brueskiert-bruessel-konservative-wollen-eu-referendum/

    • Haider
      10. November 2013 23:13

      @Brigitte Imb
      Also so sicher wäre ich mir da nicht. Mit dem Kandidieren von Ungusteln hatte die ÖVP noch nie Probleme.

    • Brigitte Imb
      10. November 2013 23:35

      @ Haider,

      das bezweifle ich keineswegs, das Finden eines Ungustels, aber ob der gewählt wird?

      Die sog. "Rechtspopulisten" formieren sich und lernen damit der kl. (noch nicht) Groko das Fürchten.
      Die Glühbirnen-, Klospülungs-, Staubsauer-, Schokozigarettenverbots- u. Duschkopfverordnungen erreichen auch den kl. Mann über irgendwelche Gratiszeitungen, die schlußendlich allgemein als widerlich empfunden werden.

  16. brechstange
    10. November 2013 10:42

    Der Rat von Karas bei der Staffelübergabe an den jüngsten NR-Abgeordneten, sich ganz viel Zeit für Freunde nehmen.

    Ich hab in meiner Naivität gedacht, wir wählten Volksvertreter und nicht Freundevertreter.

  17. dssm
    10. November 2013 10:29

    Herr Karas ist Kommunist, das ist allgemein bekannt, er hat es gerade wieder bewiesen und dies wurde hier im Blog schon mehrfach thematisiert; daher sitzt er ja auch für die ÖVP, eine der vier im Nationalrat vertretenen sozialistischen Parteien, im Europäischen Parlament.

    Dieser Herr Karas ist aber ein gutes Beispiel für die herrschende Klasse. Noch nie im Leben in der freien Wirtschaft gearbeitet und daher auch noch nie echte Verantwortung getragen, also bei Fehlern selber zu büßen.
    Da wird Gutmenschentum erst richtig lustig, zahlen tut ja jemand anders.

  18. socrates
    10. November 2013 09:26

    Freihandelsabkommen? Das Kleingedruckte macht sie gefährlich. Weg mit der EU!
    Peter Nowak 09.11.2013 http://www.heise.de/tp/blogs/8/155305
    Kritiker befürchten, dass das transatlantische Abkommen Großunternehmen freie Bahn für "Beutezüge" verschafft
    Fast hätte die NSA-Affäre auch den Zeitplan für die Verhandlungen für ein transatlantisches Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA durcheinandergebracht. Schließlich waren Stimmen laut geworden, dass man jetzt keine Verhandlungen führen könne.
    Doch so schlecht können die Beziehungen zu den USA gar nicht sein, dass ein Abkommen vertagt würde, das von den führenden Wirtschaftsverbänden vehement gefordert wird. Trotz der Abhöraffäre werden daher die Gespräche fortgesetzt, die die weltweit größte Freihandelszone zum Ziel haben. Die wirtschaftsnahen Verbände übertrumpfen sich geradezu mit Verheißungen über den Segen, den das Freihandelsabkommen haben soll.
    160.000 Arbeitsplätze soll es allein in Deutschland bringen, stellte das IFO-Institut fest. Über die Bezahlung ist damit natürlich noch nichts gesagt.
    Auch der Verband der Automobilindustrie singt das hohe Lied auf die Freihandelszone. Allein der Abbau der Zölle könne deutliche Wachstumsimpulse auf beiden Seiten des Atlantiks auslösen, erklärte der VDA-Präsident.
    "Konzerne auf Beutezug"
    Doch auch die Kritiker des Freihandelsabkommen melden sich zu Wort. Die globalisierungskritische Organisation Attac fordert "die Elefantenhochzeit für Freihandel" zu stoppen. Moniert wird, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen geführt werden. Auf der Attac-Sonderseite sind einige geleakte Dokumente veröffentlicht, die in den Verhandlungen eine Rolle spielen.
    Bereits einige Wochen zuvor wurden Papiere publiziert, die die Europäische Kommission für die Verhandlungen mit den USA vorbereitet hat. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen aus Europa und den USA haben bereits im Sommer in einem Offenen Brief scharfe Kritik an der Ausrichtung der Verhandlungen geübt. Zentraler Kritikpunkt sind die beschlossenen Sonderrechte für Konzerne.
    So warnt Pia Eberhardt von der lobbykritischen Organisation Europe Observatory in einem Beitrag in der Taz vor einem Beutezug der Konzerne, der durch das geplante Abkommen unterstützt würde.
    Solche Verträge würden es nämlich Wirtschaftsunternehmen ermöglichen, Staaten unmittelbar vor internationalen Schiedsgerichten zu verklagen, wenn eine politische Entscheidung, die Gewinnerwartungen aus ihren Investitionen schmälern. Eberhardt führt einige Beispiele dafür an.
    So verklagt Vattenfall derzeit Deutschland, weil der Energiekonzern in dem beschlossenen Atomausstieg seine Gewinnerwartungen verringert sieht. In Australien und Uruguay geht Philip Morris gegen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen vor. Der kanadische Öl- und Gaskonzern Lone Pine verklagt über eine US-Niederlassung seine eigene Regierung, weil die Provinz Quebec aufgrund massiver Umweltrisiken ein Moratorium für die als Fracking bekannte Bohrtechnik erlassen hat.
    Wenn mit solchen Klagen auf die Staaten hohe Schadenersatzgesetze zukommen, wird es sich jede Regierung genau überlegen, ob sie noch Arbeits- Sozial- und Umweltgesetze erlässt, die ein Großunternehmen verärgern und zu einer Klage animieren könnte. Im Zweifelsfall kann eine Arbeitszeitverkürzung ebenso eine Gewinnbremse für die Konzerne sein wie jede andere Sozialreform. Bei solchen Aussichten ist es nicht verwunderlich, dass die Wirtschaftsverbände das hohe Lied auf diese Regelung singen.

  19. Eco
    10. November 2013 08:55

    Von Karas kann man nicht viel erwarten. Kommt wie Gusenbauer aus Ybbs, wo offensichtlich ein Nest für Politiker ist, die sich bereits im Vorschulalter zur Politik berufen fühlten, keinen bürgerlichen Beruf ausübten und dann zu höheren Weihen berufen wurden ( sei es durch die Ehe mit einer Präsidententochter ).
    Jetzt haben wir in Brüssel den Scherben auf.

  20. schreyvogel
    10. November 2013 08:53

    Ich fürchte, dieser aufgeblasene Besserwisser zB tKaras wird von der OeVP wieder unabwaehlbar an erster Stelle gereiht.

  21. oberösi
    10. November 2013 04:38

    Dieser Karas ist sogar gemessen am bescheidenen Niveau unserer Rudas´s, Prammers und Bures´s eine Zumutung. Und da rede ich noch gar nicht von den durchschnittlich unterbelichteten Hinterbänklern im Parlament, die einem Gott sei Dank nur selten unterkommen. Auf der europäischen Bühne, auf der sich die sogar auf diesem bescheidenen nationalen Niveau Gescheiterten sammeln, macht der ewige Präsidenten-Schwiegersohn hingegen eine durchaus passable Figur. Soviel zu jenen Parasiten, die sich dort tummeln.
    Blöd nur, daß jene HerrInnenschaften offensichtlich aus einer Ahnung um die eigene Inferiorität heraus einen fatalen Tatendrang entwickeln, um ihre jämmerliche Existenz zu rechtfertigen. Was uns in Form von Gesetzen und Vorschriften über Staubsauger, Duschköpfe, Rettungspakete, Waffenrichtlinien, permanenter Transgender- und Schwulenpropaganda um die Ohren fliegt. Auffallen quasi um jeden Preis.

    Also kanns nur eine Konsequenz geben: weg mit diesem totalitär agierenden abgehobenen Regime. Zumindest sollte man es ordentlich in die Schranken weisen. Es gibt Gott sei Dank Politiker, die sich der EU-Skeptiker annehmen. Auch wenn es teilweise aus durchsichtigen wahltaktischen Gründen geschehen mag: immer noch besser als der unsägliche Paternalismus von SPÖVP-Grünen und deren Gewäsch von der Alternativlosigkeit. Alternativlos ist weder Karas, Barroso, Reding oder die Malmström-Zilli, noch der Euro. Und schon gar nicht eine Lady Ashton oder ein van Rompuy.

    Alternativlos ist nur der Abgrund, in den uns diese Parasiten reißen werden. Und offensichtlich ist nach wie vor eine satte Mehrheit gewillt, ihnen lustvoll zu folgen.

  22. plusminus
    10. November 2013 03:20

    "Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man 'nen Arbeitskreis",

    oder eine Kommission, die eine Kommission überwacht, die eine Kommission.......

    Und nicht nur, daß in Griechenland - diesem Faß ohne Boden - Milliarden versenkt werden, verschaffen sich die EUROKRATEN auf diese Art und Weise auch noch jede Menge Zusatzeinkommen mit unserem hart verdienten Steuergeld. Kein Wunder, wenn dann ausgabenseitig ein Haushaltsnachtrag von fast 14 Milliarden Euro im Raum steht:

    http://tinyurl.com/pd8ctjq

    Wahltag ist Zahltag und ich hoffe, die EU-Wahlen 2014 bescheren uns ein besseres Ergebnis als unsere Nationalratswahlen sowie einen ordentlichen Denkzettel für den derzeit herrschenden Politklüngel in Brüssel.

    P.S.: Othmar Karas ist ein getreues Abbild seiner Partei und dieselbe herbe Enttäuschung wie die gesamte ÖVP!

    • dssm
      10. November 2013 10:33

      @plusminus
      Sie haben es in Ihrem post script perfekt auf den Punkt gebracht.

    • plusminus
      10. November 2013 15:26

      @dssm

      Die "besten Köpfe" hat man bei den Schwarzen längst "guillotiniert"!

    • Riese35
      10. November 2013 17:00

      @plusminus: *********************************!

      >> "Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man 'nen Arbeitskreis"

      Das sollte man jedem EU-Beamten und Abgeordneten als Warnung in seinem Brüsseler Büro tapezieren.

      "... oder eine Kommission" oder einen Rat! Eine Union von Räten! Eine Räteunion! Die Übersetzung dieses Begriffs ins Russische klingt für ein deutsches Ohr treffender.

      Hier jammern ja auch viele über Irrwege der österreichsichen Politik, die wegen der Tradition oder wegen wahlarithmetischer Träume nicht gewillt waren, eine Änderung des Status quo herbeizuführen. Dabei hätte es gerade diesmal einige sehr vernünftige Alternativen gegeben.





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