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Spindeleggers Rache statt bürgerlicher Perspektive

Der ÖVP-Obmann räumt nun alle jene Spitzenpolitiker seiner Partei weg, die einmal gewagt hatten, eine andere Meinung als er zu haben. Jetzt nach der glimpflich überlebten Wahl hat er zum ersten und vielleicht letzten Mal die Macht dazu. Er vergisst dabei nur eines: Wenn man gute Leute wegräumt, ohne irgendwo eine alternative Perspektive zu bieten, dann kann das nur als Rache interpretiert werden. Das ist in einem Zeitpunkt besonders schlimm für die ÖVP, da zugleich ihre inhaltlichen Defizite immer größer werden. Von der Schul- bis zur liberalen Ordnungspolitik.

Offensichtlich sind jetzt alle auf der Abschuss- oder Abschiebeliste, die sich im Sommer 2012 den Revirement-Plänen von Michael Spindelegger in den Weg gestellt haben. Das nennt man kalt konsumierte Rache.

Nun ist es gewiss nicht nur das Recht, sondern auch die absolute Aufgabe eines Parteiobmanns, sich seine Mannschaft selber zusammenzustellen. Das Recht der Wähler ist es aber dann, das Ergebnis zu beurteilen.

Vielleicht sollte daher der ÖVP-Obmann auch ein wenig selbstkritisch sein und darüber nachdenken, ob wirklich Finanzministerin und Klubobmann das Bleigewicht an seinen Beinen sind. Oder ob das nicht vielmehr die von fast allen bürgerlichen Wählern verabscheute Koalition mit einem Werner Faymann ist. Die nur von der linken Einheitspresse herbeigewünscht wird.

Faktum ist ja jedenfalls, dass weder Josef Pröll noch Michael Spindelegger in der ganzen Regierungszeit mit Faymann eine einzige relevante Maßnahme durchgebracht haben, welche nur im Entferntesten ordnungspolitisch-wirtschaftsliberal oder wertkonservativ gewesen wäre. Vielleicht schafft es Faymann wirklich, hinter verschlossenen Türen den lieben Michael und den lieben Sepp immer einzukochen. Aber Genießbares serviert ist dann eben nie worden.

Auch jetzt deutet rund um die Koalitionsgespräche nichts darauf hin, dass auch nur eine einzige liberalkonservative Reform umgesetzt wird. Die ÖVP hat zwar des öfteren einige ganz linke SPÖ-Dummheiten verhindert, aber anderen immer wieder zugestimmt. Das ist nicht ganz das, was man als Wahlmotiv der letzten noch verbliebenen ÖVP-Wähler vermuten darf.

Karlheinz Kopf war sicher kein strahlender Volkstribun, der die Säle gefüllt hätte. Aber er ist einer der ganz wenigen echten Ordnungsliberalen in der österreichischen Politik. Er hat zugleich ein ziemlich gutes Gefühl als auch konservativ denkender Bürgerlicher, welchen Absprachen zwischen Bundes- und Vizekanzler man trotz allem nicht blindlings zustimmen sollte. Und er war vor allem das letzte Bollwerk dagegen, dass der linke Staatsfunk für seine immer ärger werdenden Umtriebe frisches Steuergeld bekommt (oder höchstens dafür, dass ein Mann des Erwin Pröll dort halt als Feigenblatt hineingepresst wird, der aber die inhaltliche Schlagseite in keiner Weise austarieren kann – höchstens bei der Niederösterreich-Berichterstattung).

Maria Fekter kann und muss man vorhalten, dass sie dem Verlangen ihres oberösterreichischen Landesparteichefs nachgegeben und letztlich doch einer Linzer Medizin-Fakultät zugestimmt hat. Nur sollte es nicht ausgerechnet Spindelegger sein, der ihr das vorhält. Denn dieser hat sich – so wie die SPÖ – nicht einmal eine Sekunde lang gegen die teure Unsinnigkeit dieser Fakultät gewandt.

Aber Fekter war wenigstens bei allen übrigen Fragen eine der politischen Ausnahmeerscheinungen, die beim Bürger noch den glaubwürdigen Eindruck hinterlassen, die Interessen der Steuerzahler im Auge zu haben. Und sie war und ist einer der letzten authentisch wirkenden Politikertypen in diesem Land, die noch wie ein Mensch redet und nicht als substanzloser Phrasendrescher daherkommt.

Gewiss, niemand ist unersetzlich, weder Fekter noch Kopf noch der schon davor entsorgte Neugebauer. Aber wo um Himmels willen ist der Ersatz? Wenn Sebastian Kurz derzeit schon fast für jedes Ministerium genannt wird, dann zeigt das nur eines: Das einzige politische Talent, das da im letzten Jahrzehnt neu in der Politik aufgetaucht ist, wird nun möglichst rasch verheizt.

Umso schlimmer ist das, was da sonst auftaucht: Wenn wirklich ernsthaft ein Christoph Leitl Minister werden sollte, dann ist das wohl endgültig der Untergang der ÖVP. Hat sich doch Leitl in den letzten Jahren immer als DER sozialdemokratisch-gewerkschaftlich denkende und handelnde Eckpfeiler der Volkspartei positioniert. Wenn Spindelegger wirklich diesen Alt-68er aus der Greißler-Gewerkschaft in die Regierung befördert, dann ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen.

Das gilt noch viel mehr, wenn auch nur ansatzweise das Wirklichkeit werden sollte, was da inhaltlich aus den Koalitionsverhandlungen kolportiert wird. Sollte der Salzburger Landeshauptmann und Ex-Rechtsanwalt Haslauer wirklich das achtklassige Gymnasium opfern, dann hat sich die ÖVP nicht nur viele Lehrer, sondern vor allem hunderttausende Eltern von gegenwärtigen oder vor allem künftigen AHS-Kindern zum Feind gemacht. Und die werden das mit Garantie nicht nach ein paar Wochen vergessen haben. Geht es doch um ihre Kinder. Die haben sie höchstwahrscheinlich auch noch bei der nächsten Wahl. Und diese Eltern werden immer an Haslauer und Spindelegger denken, wenn ihre Kinder acht Jahre in einer Gesamtschule verblöden oder wenn sie teures Geld für Privatschulen zahlen müssen.

Nun, wir werden ja sehen. Ich glaube noch immer, dass eine Partei eigentlich nicht so dumm, so suizidal gestrickt sein kann, dass das wirklich passiert. Nur weil es ein paar Industrielle so wollen (die ihre eigenen Kinder immer schon auf die teuersten Privatschulen schicken).

Aber die nunmehr vorliegenden Personalmaßnahmen lassen mich jedoch zittern, dass ich mit meinem Glauben an die schwarze Restintelligenz völlig falsch liegen könnte.

Meine diesbezügliche Skepsis ist ja schon durch die personelle Zusammensetzung des neuen ÖVP-Klubs genährt worden: Noch nie haben die Schwarzen so arge inhaltliche Defizite gehabt. Die einst große bürgerliche Partei hat von den Schulen bis zur Kultur, von der Außen- bis zur Pensions- und Gesundheitspolitik und bis zum ganzen Justizbereich überhaupt keine respektierten Experten mehr in ihren Reihen, die sich in diesen politischen Schlüsselthemen auskennen würden. Es gibt nur noch jede Menge Quotenfrauen, Lokalkaiser, Bürgermeister, Raiffeisen-Funktionäre, Rüben-, Wein-, Berg-, Milch- und Getreidebauern. So wie man auch bei der SPÖ fast nur noch Bürgermeister, Lokalkaiser und Gewerkschafter antrifft.

PS: Noch deprimierender ist, dass die einzige – zum Glück nur ein paar Stunden anhaltende – parteiinterne Kritik an den schwarzen Personalentscheidungen ausgerechnet mit dem dümmsten aller Argumente vorgebracht worden ist: mit der feministischen Kritik daran, dass der Herr Kopf, der ins Nationalratspräsidium abgeschoben werden soll, ein Mann ist. Das sind offenbar die größten Sorgen, die sich jemand in der ÖVP macht . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 05:09

    Eine der herausragenden Eigenschaften linker Merkmale ist geistige Schwäche.
    Die führt zu Dünnhäutigkeit gegenüber anderslautenden Meinungen.

    Menschen mit dieser Eigenschaft sind großartig im Austeilen, aber extrem empfindlich im Einstecken. Leute, die ihnen nicht zu Gesicht stehen, werden einfach weggeräumt. Daher ist ihnen auch die Diktatur als Regierungsform am liebsten. Die Geschichte der kommunistischen Länder ist voll mit diesem Faktum.
    Das führt mittelfristig zu monokausalen Entwicklungen, dem geistigen Horizont dieser Menschen halt entsprechend.
    Bei den Gewerkschaften kann man das auch sehr schön beobachten, und bei der ÖVP seit Molterer ebenfalls. Spindelegger führt das im Bund aus, was Erwin Pröll seit Jahren in Niederösterreich vorexerziert.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 02:55

    Der unaufhaltsame Abstieg der ÖVP geht munter weiter und mit Entsetzen registriert man, daß die letzten klugen Köpfe aus der Schüssel-Ära nunmehr verschwinden.

    Mit Wehmut denkt man an Politikerpersönlichkeiten wie Bartenstein, Stummvoll und jetzt auch noch Fekter sowie Kopf, als die letzten aufrichtigen Vertreter einer ehemals staatstragenden, wertekonservativen Partei.

    Man hat das Gefühl, sie alle werden am Altar einer sozialistisch dominierten Regierungsvereinbarung geopfert, die ohne dem deutlichen Linksruck bei den Schwarzen nicht möglich wäre. Anders ist das knieweiche Entgegenkommen der ÖVP nicht mehr zu erklären.

    Zwar wird sich das Totalversagen Spindeleggers bei den nächsten Wahlen bitter rächen, aber wenn sich die aktuell diskutierten Lösungsansätze für die Problembereiche Bildung, Pension, Gesundheit, Pflege, Justiz und Finanzen durchsetzen, bleibt nach viel zu langen 5 Jahren SPÖVP-Regierungseinheitsbrei ein derartiger Scherbenhaufen zurück, daß jede Nachfolgepartei daran zerschellen muß und das ist die eigentliche Krux an dieser völlig unbefriedigenden Situation.

    P.S.: Ein besonders absurdes Argument für die Gesamtschule führen die Genossen ins Treffen, nämlich daß mit entsprechender Förderung und Betreuung die teuren Nachhilfestunden bei diesem Schultyp wegfielen.
    Allerdings werden verantwortungsvolle Eltern, die ihre Kinder vor der sozialistischen Nivellierung nach unten schützen wollen, noch viel höhere Kosten in Kauf nehmen müssen, wenn sie ihren Kindern eine anspruchsvollere Ausbildung in einer entsprechenden Privatschule bieten möchten.

    Aber Kosten-Nutzenrechnungen waren noch nie die Stärke unserer linken Weltverbesserer!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 01:40

    "Frau oh Frau!, was da alles vorgeschoben wird um personelle Spielchen zu betreiben ist wirklich peinlich und Fr. Schittenhelm, die dieses Schauspiel initiiert hat, wäre bei den Roten viel besser aufgehoben. Ihre feministische Hörigkeit, wem auch immer, stößt mir seit ihrem ersten Auftreten sauer auf und ich als Frau, sehe mich von diesem Individuum nicht repräsentiert, eher als Hascherl verniedlicht.

    Gut, es ist noch nicht aller Tage Abend und womöglich wird Fr. Fekter noch Justizministerin, wegen der Frauenquote. Wir müssen abwarten, bis Weihnachten ....

    Daß Spindelegger den Linksdrall der ÖVP, den Pröll (der angeblich kränkliche) eingeleitet hat, zur Perfektion weiterführt ist wirklich beängstigend, v.a. das Schulthema betreffend. Viel ehrlicher wäre es, gleich mit der SPÖ zu fusionieren und den Bauernbund zu opfern. ÖAAB und Wirtschaftsbund sind ohnehin schon auf Linkslinie programmiert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 15:33

    Die ÖVP ist in Auflösung begriffen, da ist nichts mehr zu retten. Schade. Aber wenn der "Charakter" einer Partei verloren geht, weil man ihn nicht gepflegt, sondern ihn veruntreut hat, ist es sinnlos, weiterzuwursteln. Als Sympathisantin des 3. Lagers tut es mir leid, weil die bürgerlichen Wähler sich betrogen vorkommen müssen und somit schwerlich eine bürgerliche Mehrheit zusammenkommen wird, was leider den Linken zugute kommen wird. Sei's drum, es wird schon wieder einmal ganz anders kommen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 14:14

    EINE KLEINE GUTENACHTGESCHICHTE FÜR DEN ZUKÜNFTIGEN FINANZMINISTER

    Bin erst kürzlich mit jemand von der FINANZ (ich sage nicht einmal die Abteilung) zusammengesessen.

    Nach einer netten Plauderei schlug er vor mit ihm Essen zu gehen. Er wählte eine Pizzeria in einem, vor nicht allzu langer Zeit eröffneten Einkaufscenter. Die Pizza war überraschend schmackhaft. Auch wenn sie dort nicht „original italienisch“ ist. Wie dem auch sei. Mein Freund bedeutete dem Kellner seinen Zahlungswunsch. Ich zückte mein Portemonnaie, denn ich wollte ihn einladen. Er winkte ab und zeigte dem Kellner seine „Kokarde“. Der Kellner sagte: „Geht auf’s Haus“…

    Ich war etwas komisch berührt. Ich fragte meinen Freund, wie man das vereinbaren kann, wenn man gleichzeitig... Ich muss dazusagen. ich darf mit ihm so reden, denn wir kennen uns sehr gut und schon sehr lange. Mit einem zornig/resignierenden Blick ins Ferne, teilte er mir mit: „Wir dürfen fast keinen dieser Läden überprüfen, außer sie werden von Eingeborenen geführt.“ Da hab ich’s verstanden… Bis zu diesem Zeitpunkt betrachtete ich derartige Feststellungen eher doch als übertriebene Gerüchte, wenn auch in Einzelfällen zutreffend…

    WENN SIE ALS NEUER FINANZMINISTER DIESE PRAKTIKEN NICHT ABSTELLEN KÖNNEN, DANN STELLEN SIE SICH ANS REDNERPULT UND ERKLÄREN SIE UNS DAS!

    DENN ÜBER KURZ ODER LANG - EHER ÜBER KURZ - WIR DIESE SEIT JAHREN GEÜBTE "PRAXIS" AUFFLIEGEN...

    Und mich interessiert vor allem die LÜCKENLOSE BEFEHLSKETTE!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorEco
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 10:10

    Frau Fekter ist mehr " Mann " als Spindelegger je sein wird, vielleicht stört ihn das.
    Die SPÖ hat klar erkannt, dass Fekter als Finanzministerin eine latente Gefahr darstellt und deshalb ihre Nichtbestellung zur conditio sine qua non gemacht. Spindelegger wäre gut beraten, sie im Amt zu belassen. Jemand fähigeren hat er nicht in seinen Reihen. Fekter hat Standfestigkeit in Steuerfragen, Sparpolitik u.v.a. bewiesen. Ihre Partei ist ihr oft in den Rücken gefallen, besonders die ÖVP Leute in Brüssel.
    Wenn schon nicht Fekter, dann ein parteifreier Profi ! Spindelegger selbst ist sicher die letzte Wahl für einen Finanzminister. Keine Fachkenntnis, keine Stehfähikeit, ein Handlanger für Faymann.
    Die ÖVP sollte auf ihre Pfünde verzichten und parteifreie, anerkannte Fachleute für das
    Finanz- und Justizministerium namhaft machen, mehr könnte sie die SPÖ nicht in Verlegenheit bringen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2013 13:12

    O.T. Das dauernde Gewinsel der Gutmenschenmedien irritiert mich: Eine Katastrophe nach der anderen vor Lampedusa wird gemeldet. Was passiert dort wirklich? Schwere Unwetter, Seebeben oder kriminelle Schiebungen? Wenn die Boote versuchen anzulegen, kann ihnen das nach internationalen Regeln verboten werden und die Flüchtlinge müssen zurück. So springen sie ins Wasser, gelten als schiffbrüchig bzw. Notfall und müssen an Land genommen werden, wo sie um Asyl ansuchen. Das ganze hat System, aber ein kriminelles. Das übliche Mediengesindel bereitet das Terrain auf, damit die Asylindustrie Nachschub bekommt.
    P.S. Sind die USA wirklich die Weltpolizei?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2013 07:24

    in einer Partei, die schon seit Jahren derart beratungsresistent ist wie die ÖVP, wird man auch keine Restintelligenz finden. Da dominieren die parteiinternen Schulterklopfer (Schulter kann man eventuell auch weglassen), Leute die sich ihre Vernunft und Klarsicht erhalten haben, werden möglichst rasch mundtot gemacht. Werden solche "Sympathieträger" wie der Herr Leitl wirklich mit einem Ministeramt bedacht, der klägliche Rest an verbliebenen Wählern einer einstigen Volkspartei wird sich schon seine Gedanken machen.
    Viel Energie wird ja derzeit von den Schwarzen aufgebracht, um für ihre "Zukunftshoffnung" ein geeignetes Ministeramterl zu basteln, wäre ja wirklich schade, würde ihr Hoffnungsträger schon vor dem ersten Leistungsnachweis verglühen.
    Ich habe es schon vor der Wahl mehrfach zum Ausdruck gebracht, wer gegen das Faymandl keine Chance hat, der muss sich als Parteiobmann wohl selbst hinterfragen, und Leute die heute "Spitzenpolitik" machen, wären vor Jahrzehnten über den Job eines biederen Parteisekretärs oder Kofferlträgers nicht hinausgekommen.


alle Kommentare

  1. Steve (kein Partner)
    22. März 2015 14:36

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  2. Claudia (kein Partner)
  3. Mon (kein Partner)
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  4. Sara (kein Partner)
    20. Januar 2015 21:54

    I think you've just captured the answer pelecftry

  5. Nashwin Fuller (kein Partner)
    30. Oktober 2013 11:38

    Tja, Herr Unterberger.
    Sie haben die ÖVP ja zur Wahl empfohlen. Jetzt haben Sie also das bekommen, was zu Erwarten war. Keiner, der von Ihnen genannten Punkte, kommt überraschend. Alles das, was Sie kritisieren, war absehbar.

    Jetzt können Sie ja wieder 5 Jahre über die Inkompetenz und Prinzipienlosigkeit der rechten Hälfte unserer sozialistischen Einheitspartei lästern, um dann kurz vor der nächsten Wahl wieder eine Wahlempfehlung für die ÖVP abzugeben. Denn dann wird alles ganz anders, diesmal wirklich...

    • baro palatinus (kein Partner)
      30. Oktober 2013 14:59

      eine million sternchen.

      die helfen aber wohl auch nicht gegen altersstarrsinn.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    27. Oktober 2013 20:15

    Fekter:

    ist das nicht die, die als Innenministerin, die Visumpflicht für den ganzen Balkan aufhob? Seither räumen Serbenbanden das Land leer. Ist ja nicht so schlimm - vorher waren es halt Rumänen und Georgier. Nicht, dass diese das nun nicht mehr täten, halt nicht in dem Ausmaß wie die Serben.

    Hat sie nicht als Finanzministerin alle als Rettungsschirme getarnten Plünderungen unserer Steuertöpfe zugestimmt?

    Fekter, die klassische Rechtsblinkerin, die dann links abbiegt.

    Kurz:

    ist das nicht der, der kürzlich zusammen mit der SPÖ die Wartezeit für die österr. Staatsbürgerschaft von 10 auf 6 Jahre verkürzte. Zwar formell mit gewissen Auflagen bezüglich des Nachweises eines gewissen Fortschrittes an Integration der Bewerber. Nur wer die Wiener Verwaltung kennt, wird sich nicht wundern, dass diese Hürde gerade von dann SPÖ-wählenden muslimischen Migranten mit links genommen werden wird.

    Kurz: Klassischer Blender

  7. Der Notar (kein Partner)
    27. Oktober 2013 14:51

    Zur Entspannung lese ich U.´s Artikel. Und wovon entspanne ich mich? Von einer Geschäftsfeldanalyse in einer Gemeinde im Speckgürtel. Einer der Parameter ist auch das Wahlverhalten nach den 5 Jahressprüngen der Statistik Austria. (sehr vereinfacht geschrieben). Und jene ÖVPler und SPÖler, die vor lauter Freude auf die nächsten 5 Jahre am Futtertrog jauchzen, empfehle ich die Lektüre dieser Zahlen. Ich habe selten so desaströse Entwicklungen gesehen, und da brauche ich mir den natürlichen Abgang von Erwin P. nicht einmal vorstellen. Ohne Erwin P.´s Penserltruppen wäre Österreich Neu Realität und keine Utopie. Nicht vergessen: die Nacht ist immer dann am Schwärzesten, wenn der Morgen graut.

  8. Max B. (kein Partner)
    27. Oktober 2013 09:27

    Ich zitiere aus einem Schimmelbrief von Michael Spindelegger vom 14.8.2013:
    "Dieser Begutachtungsentwurf wurde lange und intensiv verhandelt. Nun soll er in Begutachtung gehen. Während dieser Begutachtungsphase ist Zeit, diese wichtige Materie nochmals genau durchzusehen, zu prüfen und Lösungen für die offenen Punkte zu finden. Die Rückmeldungen müssen eingearbeitet werden.
    Das Bildungsthema ist zu wichtig, als dass damit hier von Seiten der ÖVP politisches Kleingeld vor der Wahl gemacht wird.
    Wir arbeiten intensiv an einer Lösung und schauen, dass hier niemand auf der Strecke bleibt.
    Es wird eine Lösung kommen – wir als ÖVP sind Garant dafür, dass sie das Beste für unsere Kinder, unsere Familien bringen wird – aber auch für Junglehrer eine gute Berufsperspektive bietet.
    Zur „Gesamtschule“ ein Wort: Wir haben im Land die Hauptschulen zur neuen Mittelschule weiter entwickelt – das Gymnasium aber bleibt!"

    Nichts davon ist wahr. Die ÖVP garantiert gar nichts. Auf dem Koalitionstisch werden nun die Kinder und Familien, die über keine ausreichend starke Lobby verfügen, geopfert. Die neue Regierung wird sich mit dem Thema Schulen nicht einmal mehr befassen. Berechtigte Einwände werden ignoriert, d. h. man signalisiert: "Es ist uns eh wurscht, welche Stellungnahmen Fachleute, Eltern, Schüler, Behörden, Instititionen, Betroffene dem Parlament mitgeteilt haben. Regieren heißt: Andersdenkende eliminieren."

    Sehr, sehr viele Gespräche mit enttäuschten Wählern haben vor allem eines ergeben: DIESE Partei hat das letzte Mal meine / unsere Stimme erhalten.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Oktober 2013 22:34

      Diese Partei hat das letzte Mal Ihre / unsere Stimme erhalten. Aber gehen's das haben Sie nach der letzten Wahl auch schon gesagt.

  9. Onkel Hans (kein Partner)
    27. Oktober 2013 09:21

    Armer Spindi!

    Jetzt wird er doch nicht Kanzler. Dabei hat er doch sogar vor ein oder zwei Jahren 6 (sechs!) Millionen Euro an Polen für die Ausschwitzrenovierung überwiesen. Als Unterwerfungsgeste vermutlich. Hat auch nichts geholfen.

    Da die sechs Mio. ja nicht vorhanden sind, hat er sie als Staatsschulden aufgenommen. Zu Lasten meiner Kinder. Ich hab ihn jedenfalls nicht gewählt.

  10. virgil85 (kein Partner)
    27. Oktober 2013 00:04

    Sehr geehrte Herr Dr. Unterberger,
    In Ihrem Artikel schreiben sie wiefolgt:
    "Ich glaube noch immer, dass eine Partei eigentlich nicht so dumm, so suizidal gestrickt sein kann, dass das wirklich passiert. "

    Die ÖVP agiert dümmlich u. ist definitiv suizidial gestrickt.
    Einige Beispiele:

    *) Laut Koalitionsvertrag wäre eine Evaluierung der NMS zwingend vorgesehen. Die NMS wurde mit Hilfe der ÖVP FLÄCHENDECKEND OHNE EVALUIERUNG eingeführt.

    *) Obwohl die Zentralmatura in Frankreich seit Jahrzehnten besteht und diese Zentralmatura enorme Kosten in 3-stelliger Millionenhöhe verursacht (Anm.:Die Zentralmatura wird anders als in Ö ZENTRAL KORRIGIERT) wurde die Zentralmatura in Ö eingeführt. Ich beschäftige mich schon lange mit dem franz. Bildungssystem. Dieses Jahr wurde in allen französischen Tageszeitungen stolz berichtet, dass ca. 91% der Maturanten die Matura bestanden haben, was wiederum den höchsten je erzielten Wert darstellt. Außerdem führte die Zentralmatura in F zu einer drastischen Nivellierung nach UNTEN.

    Diese aus der Zentralmatura sich ergebenden, negativen Konsequenzen werden auch vor Ö nicht halt machen. Früher mussten man bei der Englisch-Matura mehrere Aufgaben/Textsorten erfüllen. Insgesamt mussten 800 bis 1000 Wörter schreiben. Wer mehr schreibt, erhielt Bonuspunkt/durfte natürlich mehr Fehler begehen. Wer kreativ schrieb, wer ein umfassendes Vokabular besaß, der wurde belohnt.

    Die Zentralmatura legt den Schwerpunkt auf Einsetzübungen. Man darf z.B. nur 5 Wörter einsetzen. Wenn die Antwort einen Sinn u. grammatikalisch korrekt ist, jedoch aus mehr als 5 Wörter besteht, dann ist die Antwort trotzdem falsch. Bei der Zentralmatura muss man nur noch einen Essay verfassen, der nur 250 Wörter umfassen soll. Wer mehr schreibt, wird folglich bestraft.

    *) Die ÖVP hat die Modulare Oberstufe (MOST) eingeführt. Ein Schüler kann mit mehreren negativen Modulen problemlos aufsteigen. Das Chaos in der Oberstufe wurde durch diese "Reform" merklich vergrößert. Schafft z.B. ein Schüler das Modul 1 Englisch (= Wintersemester), darf er trotzdem zur Prüfung über das Modul 2 Englisch (= Sommersemester) antreten. Wenn jemand schon beim Modul 1 gescheitert ist, dann wird er wohl zwangsläufig auch beim Modul 2 nicht reüssieren. Der Schüler kann sich den Prüfer des Moduls frei wählen. Der Schüler wählt also jenen Lehrer, der möglichst größzügig bei der Notengebung ist. Die MOST senkt ebenso die Bildungsqualität wie die Zentralmatura.

    Nur einer ist restlos begeister von der MOST:
    http://www.youtube.com/watch?v=zdNHtVXicuU

    NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!

    *) Was bedeuten die Aussagen von Haslauer im Klartext?
    Haslauer will die Unterstufe der Realgymnasien abschaffen. Laut Haslauer reicht die Neue Mittelschule. Haslauer ist der Auffassung, dass Gymnasien nur noch für "spezielle Bildungsbiografien" notwendig sind, was immer das auch heißen mag. Es sollen weiterhin Europagymnasien, die 5 Sprachen anbieten, bestehen bleiben. Da Haslauer ein Absolvent eines akademischen Gymnasiums ist, werden die akademischen Gymnasien vor einer Schließung od. Umwandlung in eine NMS gefeit sein. Die akademischen Gymnasien u. die Europagymnasien, die sich allesamt im städtischen Ballungsraum befinden, bleiben erhalten, die gymnasiale Unterstufe am Land werden zur NMS abgestuft. Mit der Einführung der verpflichtenden Ganztagsschule (im NEOS-Sprech: verschränkte Ganztagsschule) wird den Musikschulen/Sportvereinen der Garaus gemacht.

    • Riese35
      29. Oktober 2013 02:13

      Sie haben die versteckten Probleme sehr gut aufgezeigt. Leider, in Österreich wird an jeder guten Idee so lange herumgedoktert, bis sie pervertiert ist.

      Phase 1: Man erkennt irgendwo Verbesserungsbedarf, hat eine gute Idee und verbreitet diese. In der Foilware bleibt diese in den Köpfen hängen.

      Z.B. die Zeugnisse sagen nichts aus, weil an manchen Schulen das Niveau so weit heruntergesetzt wird, daß fast jeder lauter Einser hat. Umgekehrt bekommen bei einem strengen Lehrer, der vielleicht exzellent ist aber auch etwas verlangt, nur wenige einen Einser. Damit diese Trickserei nicht mehr möglich wird und auf solche bösen Lehrer ein Druck ausgeübt wird, sollen die Vorgaben zentral erfolgen und eine Gewaltentrennung von Unterricht und Prüfung stattfinden. Die Bevölkerung erhofft sich, daß dadurch das Niveau gehoben wird.

      Phase 2: Damit bei zentral vorgegebenen Prüfungsfragen die aktuell vorhandenen Mängel im Schulsystem nicht auffallen, werden so lange Probetests durchgeführt und die Prüfungsfragen im Niveau so weit nach unten adaptiert, bis eine vorgegebene Notenverteilung erreicht ist. Statt den erhofften Druck zur Hebung der Unterrichtsqualität zu erzeugen, werden die Mißstände einzementiert und der aufgebaute Druck in der Gegenrichtung abgelassen: Senkung des Prüfungsniveaus. Die Bevölkerung bekommt aber von dieser Umkehrung in Phase 2 größtenteils nichts mit: in deren Köpfen befindet sich noch immer der Inhalt der Foilware aus Phase 1. Nach Brüssel können hervorragende Ergebnisse gemeldet werden. Österreich steigt in internationalen Rankings.

      Das Resultat ist also geradezu die Perversion dessen, was man zu erreichen vorgegeben hat.

      Phase 3: Der Unterricht muß nun neu auf die Zentralmatura ausgerichtet werden. Gute Lehrer, die es bislang verstanden haben, Interesse für ihr Fach zu erwecken, eigene Schwerpunkte gesetzt haben und den Unterricht motivierend und interessant gestaltet haben, werden gezwungen, mit den Schülern ein fades Sammelsurium von Maturafragen drillmäßig zu üben so wie bei der Führerscheinprüfung. Verständnis für Zusammenhänge bleibt auf der Strecke. Eigenständiges Denken wird bestraft. Auch in Mathematik passiert genau das. Hinzu kommt noch, daß bereits jetzt kaum mehr fachliche Anforderungen an Lehrer gestellt werden.

      Das alte, fachorientierte Lehramtsstudium, das Lehrveranstaltungen für angehende Lehrer nicht von den wissenschaftlich orientierten Studenten dieses Fachs getrennt hat, die Grundlegung eines Fachs bereits in der Unterstufe durch fachlich orientierte Lehrer, die die einem Fach eigene Methodik bereits ab der 1. Klasse Gymnasium vermittelt und Interesse für ihr Fach geweckt und Begeisterung ausgestrahlt haben (auch wenn es oft anders war), waren die Stärken des Gymnasiums: Führung durch Authentizität. Die einstmalige Authentizität der Lehrer wird heute weitgehend durch drillmäßig eingeübtes, pädagogisch korrektes Verhalten ersetzt, wo die fachlichen Inhalte nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen.

      Wie ein solches System in Zukunft Spitzenleistungen hervorbringen soll, bleibt rätselhaft.

  11. Papalima
    26. Oktober 2013 22:16

    Ein altbekanntes Sprichwort sagt:
    "Erstklassige Manager stellen erstklassige Mitarbeiter ein, zweitklassige Manager drittklassige Mitarbeiter ".

  12. bürgerIn (kein Partner)
    26. Oktober 2013 19:26

    man kann in bezug auf die övp getrost die konditionalsätze weglassen: wenn die övp dies, wenn die övp das.....denn: die övp, und damit eine gesinnungshaltung, ist längst untergegangen, längst tot. dieser raiffeisen-wurmfortsatz ist mausetot.

  13. Gasthörer (kein Partner)
    26. Oktober 2013 19:22

    Da freuen wir uns aber, dass unser neuer Papst auf Lapedusa war und wir nun, so sicher wie das Amen im Gebet, noch mehr Zuwanderer aus Afrika bekommen werden.

    “Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.” Dieses Zitat von George Orwell passt sehr gut zu folgendem Video, auch wenn es nicht ein Stiefel ist, der in das Gesicht der Gepeinigten tritt, sondern Steine, die auf eine wehrlos am Boden liegende Frau fliegen. Unaufhörlich, bis sie kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.

    In dem Video, das irgendwo in Südafrika entstanden ist, sieht man eine nackte Person, die nur noch mit Socken bekleidet am Boden liegt. Im Titel ist zu lesen, dass es sich um eine Frau handelt, die zuvor vergewaltigt wurde. Mehrere Männer werfen teils kiloschwere Steine auf sie. Die Szene spielt an einer viel befahrenen Straße. Bei jedem Steinwurf johlt die Menschenmenge auf. Zivilcouragiertes Eingreifen gibt es nicht. Selbst kleine Jungen beteiligen sich an der Barbarei. Einer der Täter trägt eine Schuluniform. Die genauen Umstände des Videos sind bis jetzt unklar. Nur eines scheint gesichert – bei der Person handelt es sich nicht um einen ebenfalls in Südafrika gesteinigten somalischen Mann.

    Rassistisch motivierte Morde sind in Südafrika an der Tagesordnung. Besonders die weiße Minderheit ist davon betroffen. Laut der unabhängigen Organisation Genocide watch erfüllt Südafrika in Bezug auf einen Völkermord bereits die Stufe 5 von insgesamt acht Stufen. Das bedeutet, es bilden sich Gruppen, die offen zu Völkermord aufrufen.

    http://www.pi-news.net/2013/10/video-steinigung-einer-weisen-frau-in-sudafrika/

  14. BHB (kein Partner)
    26. Oktober 2013 18:27

    Ich bin ja froh, dass Sie auch entgegen dem Mainstream diese Vorgangsweise schlecht finden.
    Meine Wenigkeit sowie ein paar FPÖ-Wähler waren immer der Ansicht, dass Frau Dr.Fekter eine gute Arbeit als Innenministerin gemacht hatte.
    Natürlich hat Sie als Finanzmininisterin nicht glänzen können.
    Aber sie ist doch eine integere Person in der ÖVP, dafür dass sie ihrer eigenen Überzeugung treu geblieben ist wurde sie nun in den Rücken gestochen.
    Traurig, diese ÖVP ist zum Vergessen. Der einzige Grund wieso die SPÖ bei der letzten Wahl gewann war ja, dass Faymann seit 2008 SPÖ-Chef war, und zwischen 2008 und 2011 die ÖVP zweimal den Parteichef auswechseln musste.

    Ich bin kein ÖVPler, und ich würde diese Partei auch nicht wählen, aber Spindelegger hat weniger Stimmen verloren als Faymann, drum sollte definitiv dieser Parteichef bleiben. Stimmen verloren hat man aufgrund von Leuten wie Berlakovich (Bienen) und weil SPÖ und ÖVP keine Reformen zustande brachten.
    Natürlich auch wegen der katrastrophalen Performance des Finanzminister Prölls(Hypo-Notverstaatlichung)sowie der Unterzeichnung des ESMs.
    Wenn die ÖVP 2018 den Kanzler stellen will, wird ein 3.Platz nicht ausreichen, deswegen sollte sie an ihren bekanntesten und besten Ministern (Spindelegger, Fekter, Kurz ,Töchterle)
    Es wäre übrigens hirnrissig wenn Spindelegger Finanzminister wird, weil dann kann er 2018 fix abtreten. Frau Fekter ist zwar nicht sympathisch, aber sie ist nicht Parteichefin, deswegen trägt sie zwar den Kurs mit, ist aber nicht das Gesicht der Partei.

    Wer auch immer Finanzminister ist (ob nun ein blauer, roter,schwarzer oder sogar grüner) es ist ein UNDANKBARER JOB!

  15. Alternativlos (kein Partner)
    26. Oktober 2013 16:07

    Mich interessiert eigentlich in erster Linie wer das noch neu zu schaffende >Ministerium für Propaganda, Lüge und Volksverblödung< bekommt.

    Ob die Schwarzen das Rennen machen ?

  16. Andreas73 (kein Partner)
    26. Oktober 2013 13:22

    Ich habe zwei Kinder im Alter von 8 & 5 Jahren.
    Dieses mal habe ich mit geballter Faust in der Hosentasche ÖVP gewählt.
    Hauptmotiv war die Ablehnung der Gesamtschule in einer vermutlich kommenden GroKo. Sollte die ÖVP hier umfallen, war´s das wohl mit dem Kreuz bei den Schwarzen. Habe das auch in einem e-mail an die Partei geschrieben. War wahrscheinlich ein Brief an das Salzamt.
    Denke das wäre der Genickschuss für eine einstmals bürgerliche Partei.
    A.

  17. otto h (kein Partner)
    26. Oktober 2013 12:08

    sebastian kurz hatte viel vorschusslorbeer bekommen.
    als staatssekretaer ( in einem folgsressort mit millionen medienbudgets) hat er nichts bewegt und erwies sich als reiner profilierungsneurotiker.

    fazit: leute ohne abgeschlossene ausbildung und ohne berufspraxis sind in einer serioesen partei keine nachwuchshoffnumgen.

  18. cmh (kein Partner)
    26. Oktober 2013 12:01

    Gewählt hätte ich die ÖVP wegen Kopf und Fekter.

    Nicht gewählt habe ich sie wegen Kurz und diesem Musel, dessen Namen zu merken ich nicht beabsichtige.

  19. Erwin Tripes (kein Partner)
    26. Oktober 2013 11:08

    „Schwarze Restintelligenz“ was soll das denn sein?
    Man muß schon sehr in diese ÖVP verliebt (gewesen) sein der man doch einiges zu verdanken hatte, um noch immer nicht erkennen zu können/zu wollen, daß diese Leute schon längst nicht mehr wählbar sind.

  20. Torres (kein Partner)
    26. Oktober 2013 11:01

    Es ist ja mehr als naiv zu glauben, dass Spindelegger die Personalentscheidungen nach eigenen Wünschen trifft; ja, Oberösterreicher (Fekter) oder Vorarlberger (Kopf) darf er ja "entsorgen", aber doch wohl niemanden aus Erwins Reich (z.B. Mikl-Leitner). Und sogar die Oberösterreicherin muss er offenbar "gleichwertig" ersetzen (Leitl). Nein, Spindelegger ist einer der schwächsten ÖVP-Chefs der letzten Jahrzehnte, von Erwin eingesetzt und diesem auch bis in alle Ewigkeit hörig, solange bis er von demselben Erwin einmal selbst abgesetzt und von einem ähnlichen Lakaien ersetzt wird.

  21. Der Rathausmann (kein Partner)
    26. Oktober 2013 07:30

    warten wir einmal ab, vielleicht verhilft eine rätselhafte Krankheit Herrn Spindelegger auch noch zu einem Karrieresprung, soviel Talent darf wirklich nicht in der 2. Reihe versauern.

  22. Der Realist (kein Partner)
    26. Oktober 2013 07:24

    in einer Partei, die schon seit Jahren derart beratungsresistent ist wie die ÖVP, wird man auch keine Restintelligenz finden. Da dominieren die parteiinternen Schulterklopfer (Schulter kann man eventuell auch weglassen), Leute die sich ihre Vernunft und Klarsicht erhalten haben, werden möglichst rasch mundtot gemacht. Werden solche "Sympathieträger" wie der Herr Leitl wirklich mit einem Ministeramt bedacht, der klägliche Rest an verbliebenen Wählern einer einstigen Volkspartei wird sich schon seine Gedanken machen.
    Viel Energie wird ja derzeit von den Schwarzen aufgebracht, um für ihre "Zukunftshoffnung" ein geeignetes Ministeramterl zu basteln, wäre ja wirklich schade, würde ihr Hoffnungsträger schon vor dem ersten Leistungsnachweis verglühen.
    Ich habe es schon vor der Wahl mehrfach zum Ausdruck gebracht, wer gegen das Faymandl keine Chance hat, der muss sich als Parteiobmann wohl selbst hinterfragen, und Leute die heute "Spitzenpolitik" machen, wären vor Jahrzehnten über den Job eines biederen Parteisekretärs oder Kofferlträgers nicht hinausgekommen.

  23. Dafuq? (kein Partner)
    26. Oktober 2013 07:07

    Liberalkonservativ, wenn ich dieses Unsinnswort höre wird mir gutschlecht und mir läuft die grantige Fröhlichkeit den Rücken herunterrauf.

  24. Ambra
    25. Oktober 2013 22:59

    "Schwarze Restintelligenz" .... woher nehmen Sie diesen Optimismus, lieber
    Herr Dr. Unterberger ? Tag für Tag wird uns seit langem vorgeführt, daß es diese leider nicht gibt ! Und die wenigen, die sie zeigen, werden entsorgt.

  25. Freak77
    25. Oktober 2013 20:26

    Apropos, zu der sog. 'ÖVP-Westachse' (Haslauer + Platter + Wallner):

    " .... Haslauer wirklich das achtklassige Gymnasium opfern ..."

    Ich hätte da einen Vorschlag für ein Gegengeschäft:

    Spindi sollte den Wunsch der 'Westachse' nach dem Posten für den Landwirtschaftsminister in Person des Zillertalers Josef Geisler erfüllen ( http://www.österreich.at/nachrichten/Tiroler-Bauer-folgt-Berlakovich-nach/119694721 )

    Im Gegenzug bleibt die 'Westachse' aber still bei ihren Gesamtschulphantasien und Gymnasienabschaffung (8-jähriges Gym.)

  26. Tullius Augustus
    25. Oktober 2013 18:44

    Der Begriff:

    "Alt-68er aus der Greißler-Gewerkschaft"

    (gemeint ist Christoph Leitl)

    hat meiner Meinung nach große Chancen zum Wort des Jahres 2013 gewählt zu werden. Ich jedenfalls würde den Ausdruck wählen. Zur Erinnerung: das Wort des Jahres 2012 war: 'Rettungsgasse'

    Näheres siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Wort_des_Jahres_%28%C3%96sterreich%29

  27. La Rochefoucauld
    25. Oktober 2013 17:49

    OT: http://www.vaginamuseum.at

    "Das Vaginamuseum wird gefördert von BMUK, dem Land Steiermark, dem Kulturamt der Stadt Wien und dem Kulturamt der Stadt Graz."

    = "finanziert vom Steuerzahltrottel".

    • Jewgeni Gorowikow
      25. Oktober 2013 18:03

      Ja, das ist exakt das was Österreich und seine Bevölkerung für die kulturelle Erbauung genau jetzt braucht!

      Und deshalb wird dieses grenzgeniale Kulturprojekt auch aus Steuermitteln gefördert, und zwar durch:

      - Bundesministerium für Unterricht und Kunst

      - Land Steiermark

      - Wien Kultur

      - Graz Kultur

      Wir haben's ja so dick! - Ironie off

      Wenn man da weiter klickt kommt man auf:

      http://rosapinks.com/

      http://rosa.mur.at/

      http://rosa.mur.at/rosapinks/img/Krone-Verruckt.pdf

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 18:07

      Da haut´s einem den Vogel raus.

      Gibt es wenigstens als Gegenpart ein Schlappschwanzmuseum? Symbolisiert von unterbelichteten Politikern, wie wir sie z.Z. aller Tage erleiden müssen?

      Wir sollten Zahlen sammeln, wieviel Geld für Schwachsinn hinausgeworfen wird, um den Menschen die Augen zu öffnen.

      Nur ein Vorschlag: Ev. Dr. Unterberger bitten eine eigene Seite dafür zu installieren, wo wir gegebenenfalls Einträge machen können und die Beträge summieren.

    • La Rochefoucauld
      26. Oktober 2013 09:48

      Wir könnten beim Vaginamuseum einen musikalischen Beitrag einreichen: http://www.youtube.com/watch?v=sNCHx87-0EQ

  28. Jewgeni Gorowikow
    25. Oktober 2013 17:40

    OT: Wenn nicht ein Wunder geschieht gehen mitten in Wien demnächst mindestens 330 Industriearbeitsplätze bzw. eventuell 400 sowie ein ganzes Produktionswerk verloren:

    Beim Steyr Panzerwerk in Wien-Simmering.

    Wenn man den KURIER-Artikel liest kommen da auch die Namen Frank Stronach, Hans Michael Malzacher. Siegfried Wolf und Karl-Heinz Grasser vor.

    Link: http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/steyr-panzerwerk-steht-vor-dem-aus/32.453.610

    • cmh (kein Partner)
      26. Oktober 2013 12:28

      Das ist doch nicht so wichtig.

      ERstens ist es eine pöse pöse Schmiede von WAFFEN (3xpöse) und
      Zweitens sind es nur der Klassenfeind (5xpöse) der was verliert.

  29. Undine
    25. Oktober 2013 15:33

    Die ÖVP ist in Auflösung begriffen, da ist nichts mehr zu retten. Schade. Aber wenn der "Charakter" einer Partei verloren geht, weil man ihn nicht gepflegt, sondern ihn veruntreut hat, ist es sinnlos, weiterzuwursteln. Als Sympathisantin des 3. Lagers tut es mir leid, weil die bürgerlichen Wähler sich betrogen vorkommen müssen und somit schwerlich eine bürgerliche Mehrheit zusammenkommen wird, was leider den Linken zugute kommen wird. Sei's drum, es wird schon wieder einmal ganz anders kommen.

  30. Erich Bauer
    25. Oktober 2013 14:14

    EINE KLEINE GUTENACHTGESCHICHTE FÜR DEN ZUKÜNFTIGEN FINANZMINISTER

    Bin erst kürzlich mit jemand von der FINANZ (ich sage nicht einmal die Abteilung) zusammengesessen.

    Nach einer netten Plauderei schlug er vor mit ihm Essen zu gehen. Er wählte eine Pizzeria in einem, vor nicht allzu langer Zeit eröffneten Einkaufscenter. Die Pizza war überraschend schmackhaft. Auch wenn sie dort nicht „original italienisch“ ist. Wie dem auch sei. Mein Freund bedeutete dem Kellner seinen Zahlungswunsch. Ich zückte mein Portemonnaie, denn ich wollte ihn einladen. Er winkte ab und zeigte dem Kellner seine „Kokarde“. Der Kellner sagte: „Geht auf’s Haus“…

    Ich war etwas komisch berührt. Ich fragte meinen Freund, wie man das vereinbaren kann, wenn man gleichzeitig... Ich muss dazusagen. ich darf mit ihm so reden, denn wir kennen uns sehr gut und schon sehr lange. Mit einem zornig/resignierenden Blick ins Ferne, teilte er mir mit: „Wir dürfen fast keinen dieser Läden überprüfen, außer sie werden von Eingeborenen geführt.“ Da hab ich’s verstanden… Bis zu diesem Zeitpunkt betrachtete ich derartige Feststellungen eher doch als übertriebene Gerüchte, wenn auch in Einzelfällen zutreffend…

    WENN SIE ALS NEUER FINANZMINISTER DIESE PRAKTIKEN NICHT ABSTELLEN KÖNNEN, DANN STELLEN SIE SICH ANS REDNERPULT UND ERKLÄREN SIE UNS DAS!

    DENN ÜBER KURZ ODER LANG - EHER ÜBER KURZ - WIR DIESE SEIT JAHREN GEÜBTE "PRAXIS" AUFFLIEGEN...

    Und mich interessiert vor allem die LÜCKENLOSE BEFEHLSKETTE!!!

    • Anton Volpini
      25. Oktober 2013 14:25

      Unglaubliche Geschichte......
      ..da könnt ich doch glatt mit meinem Namen gut ins Gschäft kommen. :-)

    • Michael Wurm
      25. Oktober 2013 14:33

      Nicht als KÄRNTNER. Die sind "negativ" besetzt... von WIEN aus. :-)

    • Machowetz
      25. Oktober 2013 16:01

      Angeblich müssen die türkischen Standler auf dem Hannover-Markt im 20. Bezirk auch keine Kontrollen des Marktamtes fürchten. Wie gesagt, angeblich.

    • brechstange
      25. Oktober 2013 21:29

      Ein Steuerprüfer erzählte uns, dass in Wien viele Firmen für Steuerprüfer tabu sind.

    • Dafuq? (kein Partner)
      26. Oktober 2013 07:03

      Ein schönes Gschichtl.
      Ihr Freund darf also das Unternehmen nicht kontrollieren, aber er darf mit seinem Markerl drohen und sich einladen lassen?

    • Undine
      26. Oktober 2013 13:00

      @Erich Bauer

      **********!
      Ähnliches habe ich schon lange vermutet! Auch das, was @brechstange und @Machowetz hinzugefügt haben. Wie muß sich da ein anständiger Finanzbeamter vorkommen?

  31. Rosi
    25. Oktober 2013 13:56

    Danke für die lobenden Worte für die von mir hochgeschätzte Maria Fekter, und für Karlheinz Kopf.
    Was die ÖVP betrifft, kann man nur sagen, ihr ist anscheinend tatsächlich nicht mehr zu helfen, und den Schaden, den sie durch die erneute von großen Teilen der Bevölkerung unerwünschte Koalition mit der SPÖ - eigentlich die Fortsetzung des Verrates an allen konservativen Werten und Zielen - anrichtet, ist enorm. Ich begreife nicht, was Spindelegger da aufführt - aber ich begreife die ÖVP schon lange nicht mehr, und Pröll habe ich noch nie verstanden, obwohl ich ihn der Partei wegen gewählt habe, als ich noch in NÖ war.
    Aber die ÖVP wähle ich schon länger nicht mehr, das ist auch klar - und es liegt täglich mehr klar am Tisch, weshalb.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen

  32. socrates
    25. Oktober 2013 13:12

    O.T. Das dauernde Gewinsel der Gutmenschenmedien irritiert mich: Eine Katastrophe nach der anderen vor Lampedusa wird gemeldet. Was passiert dort wirklich? Schwere Unwetter, Seebeben oder kriminelle Schiebungen? Wenn die Boote versuchen anzulegen, kann ihnen das nach internationalen Regeln verboten werden und die Flüchtlinge müssen zurück. So springen sie ins Wasser, gelten als schiffbrüchig bzw. Notfall und müssen an Land genommen werden, wo sie um Asyl ansuchen. Das ganze hat System, aber ein kriminelles. Das übliche Mediengesindel bereitet das Terrain auf, damit die Asylindustrie Nachschub bekommt.
    P.S. Sind die USA wirklich die Weltpolizei?

    • socrates
      25. Oktober 2013 13:13

      Auf einige hundert Tote kommt es dabei nicht an!

    • Rosi
      25. Oktober 2013 14:03

      Anscheinend ist die Welt der Medien und die reale Welt immer weniger vereinbar.
      Sonntag im bunten Teil der Krone waren eine Reihe Särge abgebildet, ich dachte natürlich, das wären die in Belgien am Vortag ums Leben gekommenen Passagiere des abgestürzten Flugzeuges. - Mitnichten, es waren Flüchtlinge von Lampedusa. Was soll das für eine Meldung/Information sein?

    • socrates
      25. Oktober 2013 16:00

      Rosi
      Wenn Nichtschwimmer ins Wasser springen oder gesprungen werden, ertrinken viele.

    • Undine
      26. Oktober 2013 13:06

      Es muß einen triftigen Grund geben, warum man nicht die Nordküste Afrikas ständig zumindest von der Luft aus kontrolliert, um solche Boote, die meisten von ihnen heillos überfüllte Seelenverkäufer, umgehend zur Umkehr zu zwingen. Das kann doch nicht so schwer sein. Aber wo der Wille fehlt.....

  33. A.K.
    25. Oktober 2013 13:00

    Grundfehler ist, daß die ÖVP mit der Faymann-SPÖ wieder eine Koalition versucht. So mies wie die SPÖ kann doch nicht einmal die FPÖ sein. Jedenfalls würde dies langfristig hoffentlich die Ideologien von SPÖ und Grünen auf den Misthaufen der Geschichte befördern. Um eine Mehrheit zu erreichen, müßten dann Neos oder Stronachreste gerade noch brauchbar sein.

    • brechstange
      25. Oktober 2013 13:22

      Wir sind keine Reste.

    • Erich Bauer
      25. Oktober 2013 13:23

      Wenn die ÖVP ERSTER und die FPÖ ZWEITER wäre, beide zusammen die Mandatsmehrheit - besser wäre die Absolute - hätten, dann ist dem nichts entgegenzustellen. Nur in solcher Konstellation ist das innenpolitisch "verträglich".
      .
      Für diese Gesetzgebungsperiode müßte die ÖVP das inferiore TS oder die NEOS (Busek-ÖVPler inkl. alberne GRÜN-Bobos) mit ins Boot nehmen... Eine Klubsitzung käme nur unter Aufsicht psychologischer Betreuer in Frage.

    • A.K.
      25. Oktober 2013 13:46

      @Erich Bauer
      Ich stimme Ihnen bezüglich "...Eine Klubsitzung käme nur unter Aufsicht psychologischer Betreuer in Frage." zu. Es gibt soviele Psychologen, deren Arbeitsplätze zu sichern sind, daß man dies als positive Begründung anführen könnte.

    • socrates
      25. Oktober 2013 16:04

      Die Belgier probieren gerade den Aufstand gegen Junker. Bei uns hat man Stronach in die Falle gelockt und mit der Todesstrafe, ebenso wie Schwarzrnegger, medial niedergemacht.

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 18:14

      Eher die Luxemburger...;)

    • socrates
      25. Oktober 2013 18:50

      Brigitte Imb
      Da ist was dran! Die Belgier kamen überhaupt ohne Regierung aus.

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 19:01

      Die Belgier führten auch als letztes Land die Führerscheinpflicht ein. :-)) Also die beweisen, daß es nicht nötig ist alles perfekt reguliert zu haben.

  34. Erich Bauer
    25. Oktober 2013 12:16

    Die ÖVP ist in einem Dilemma. Die paar Konservativen, die sie auch WÄHLEN, reichen nicht. Die selbsternannten „Bürgerlichen“ erfreuen sich vor allem am „friendly fire“. Wenn irgendwo ein „War Lord“ erscheint, sind sie sofort Feuer und Flamme für den Partisanenkrieg gegen die ÖVP. Der Eine oder die Andere verfällt dann sogar dem neuen „Häuptling“ mit Haut und Haar in Hörigkeit…

    Was soll die ÖVP also tun? Soll sie den Zurufen aus dem Gebüsch Folge leisten? In der sehr, sehr vagen Hoffnung, dass sie dann von den Buschmännern/weibern GEWÄHLT wird? Heute ist die „Fekter“ das allgemeine Hassobjekt… Morgen ist sie „Everybodys Darling“.

    Tatsache ist, die SOZEN wissen wohin sie gehören, die selbsternannten „Bürgerlichen“ wissen das nicht. Daher ist es nur zu verständlich, dass die ÖVP ständig auf der Suche nach irgendwelchen „Fischgründen“ ist. Dass dadurch innerparteilich, wie von unsichtbarer Hand, „Chimären“ hervorkriechen, sollte niemand verwundern. Diese „Chimären“ könnten nicht so leicht und mühelos hervor- und emporkommen, wäre da eine große und unerschrockene wahrhaft BÜRGERLICHE Wählerschaft, als „Humus“ vorhanden. Dem ist halt nicht so. Man will KONSERVATIVE Politik, aber man will sie nicht WÄHLEN… Als REIBEBAUM ist die ÖVP aber stets gut gelitten.

    Ein bisschen kommt’s mir so vor, wie es immer wieder zu beobachten ist, als wenn kirchenfremde der Kirche „Ratschläge“ erteilen und „Forderungen“ erstellen, selbst aber NIE beitreten möchten…

    • Josef Maierhofer
      25. Oktober 2013 19:13

      @ Erich Bauer

      Sie haben völlig recht, es werden tatsächlich von Kirchenfremden und Kirchenhassern 'Ratschläge' (=Watschen) erteilt, genauso wie der politischen Partei ÖVP (Rest-ÖVP).

      Aber vieles hängt meiner Meinung nach schon sehr mit den Personen zusammen, wie etwa auch der Titel zu Dr. Unterbergers Artikel wahrheitsgemäß kundtut.

      Noch mehr hängt von der 'Ösimentalität' der Klientel ab (man ist ja 'demukraturisch'), die die Partei als Selbstbedienungsbasis betrachtet.

      Und für Lösungsansätze und Lösungsideen, für Tugenden, etc. bleibt da dann kein Platz mehr.

      Es wäre wirklich eine integrative und integre Persönlichkeit gefragt, die solche Ideen, vor allem Lösungsideen, vorstellt, denen sich möglichst viele anschließen können. Dazu würde man die Wahrheit benötigen und die freien Medien.

      Das geht aber beim derzeitigen 'Pfründedenken' der Klientel nicht mehr, denn die ehemalige Kerntruppe der Wählerschaft ist klein geworden, die Klientel auch kleiner geworden, die Bünde, bis auf den Bauernbund sind alle nach links gewandert und damit die ÖVP eine Filiale der SPÖ geworden, bzw. bald von der Bildfläche verschwinden, aufgesaugt vom 'Mainstream', sprich, dem SPÖ-Diktat.

      Als Kämmerer ist Spindelegger ja ohnehin bereits ein Linker und jetzt räumt er halt, wie jeder Linke das tut, die 'Klassenfeinde' aus dem Weg zum 'höheren Ziel', nämlich dem Konkurs und Ausverkauf bis hin zum Untergang Österreichs.

      Und noch was, man geht immer davon aus, als hätten die Wähler die ÖVP und SPÖ als Koalition neu gewählt, was ja nicht der Fall ist, die einen haben Rot-Grün gewählt, die anderen Blau-Schwarz, die Splitterparteien liegen halt dazwischen, womit der Status Quo zementiert wurde. Und wir werden ihn erleiden müssen, vor allem die ÖVP, die sich tatsächlich zu Grabe trägt.

    • Zraxl (kein Partner)
      28. Oktober 2013 16:53

      Die ÖVP ist in einem Dilemma, weil sie die konservativen Wähler verprellt hat - nicht umgekehrt! Ich bin kein "selbsternannter" Bürgerlicher, und ob mich jemand anderer so nennt ist mir herzlich egal. WENN die ÖVP tatsächlich konservative Politik macht, DANN werde ich sie wählen. Der Frau Gehrer verdanken wir dieses Gesamtschultheater, dem Herrn Gebrauchtwarenhändler als Finanzminister verdanken wir die Verschacherung von Volkseigentum an seine Freunderln, einer alleweil bunt gespachtelten ÖVP Ministerin verdanken wir vielfachen Verrat österreichischer Interessen im Ausland, usw.usw. Es hatte einen Grund, warum das Kabinett von Schüssel nicht wiedergewählt worden ist. Und seither hat sich genau gar nichts zum Besseren gewendet.

  35. Herby
    25. Oktober 2013 10:56

    Die Frau Finanzminister Fekter war jetzt jahrlang DIE Reizfigur für die Linken in Österreich und ganz Europa.

    Die hat die Linken doch auf die Palme gebracht mit manchen ihrer Aussagen. Wobei Frau Fekter das alles kühl überstand.

    Die Fekter hatte die Linken gereizt und nervös gemacht, jetzt nimmt Spindelegger diese Frau aus dem Spiel.

    Eine unbequeme Reizfigur wie Fekter macht die Linken nervös und verführt sie zu Fehlern. Es ist ja wie beim Tennis.

    Warum gibt Spindelegger diesen taktischen Vorteil her?

    • FranzAnton
      25. Oktober 2013 11:25

      M.E. weckt Frau Dr. Fekter in der Bevölkerung keine Sympathieein; dies, so schätze ich, dürfte der Hauptgrund sein.

    • M.S.
      25. Oktober 2013 11:49

      @Herby

      "Warum gibt Spindelegger diesen taktischen Vorteil her?"

      Das ist der erste Erfolg der "Koalition-neu". Von nun an werden Schritt für Schritt die letzten Reste bürgerlicher Politik dieser neuen Regierungsform geopfert, bis die ÖVP nach ORF, Zeitungen, NGO`s, Kirche u.s.w. als letzte Institution in der SPÖ völlig assimiliert ist. Somit gibt es de fakto eine absolute Mehrheit und somit auch keine lästigen Blockaden mehr bei der Umsetzung linker gesellschaftsverändernder Maßnahmen.
      Die Wähler werden es bei den nächsten Wahlen gerne honorieren. Faymann for ever!

    • Cotopaxi
      25. Oktober 2013 11:56

      Ich gehe auch davon aus, dass wir noch mindestens 10 Jahre Bundeskanzler Dr. Faymann erleben werden - die kommende Legislaturperiode mit Hilfe der ÖVP und die übernächste mit Hilfe der ÖVP und der Grünen.

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 18:17

      Cotopaxi,

      bei so viel Grauslichkeiten kann man nur hoffen der "Alzi" schlägt bald zu.

  36. Xymmachos
    25. Oktober 2013 10:37

    Jetzt kommt das Jammern halt ein bisserl spät, lieber A.U.! Was haben Sie sich denn erwartet, als Sie am 29.9. Ihr Kreuzerl bei der ÖVP machten?

    • schreyvogel
      25. Oktober 2013 13:31

      Nicht zuletzt durch solche taktische ÖVP-Wahlstimmen wurde Rot-Grün verhindert. Allemal besser als Lindner zu wählen!

    • Xymmachos
      25. Oktober 2013 13:54

      Vor allem durch solche "taktische Wahlstimmen" bleibt die ÖVP das gesichts- und gesinnungslose, immer stärker nach links tendierende Bünde-Konglomerat, das auf Dauer dazu verurteilt ist, Schleppenträger eines roten Bundeskanzlers zu spielen, selbst wenn dieser eine so unsägliche Figur wie der Feigmann ist. So lange man sie durch Stimmverweigerung nicht dazu zwingt, sich in der Opposition zu regenerieren, ist die ÖVP zu vergessen.

    • Machowetz
      25. Oktober 2013 16:04

      Die taktischen ÖVP-Wähler können wirklich stolz auf sich sein. Wahrscheinlich reißen die im Forum auch am weitesten das Maul über die ÖVP auf.

  37. Freak77
    25. Oktober 2013 10:18

    Apropos Finanzminsterium – in der Presse von heute ist zu lesen:

    „Laut Bundesrechnungsabschluss 2012 des Rechnungshofs wird der Bund heuer an seine Gläubiger (das sind zum weit überwiegenden Teil ausländische Finanzinvestoren) acht Milliarden (8 Mrd.) Euro an Zinsen überweisen.

    Das sind 11,7 Prozent der budgetierten Einnahmen.

    Die Zinsen für die Staatsschulden gehören damit zu den größten Ausgabenbrocken der Republik!

    Sie sind, um zwei Beispiele zu nennen, etwas höher als alle Ausgaben für Schule und Erziehung zusammen und fast doppelt so hoch wie jene für Wissenschaft und Forschung.„


    Zu lesen hier:
    „Staatsschulden: Hilflos gefangen in der Schuldenfalle“
    (von Josef Urschitz, 25.10.2013)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1468622/Staatsschulden_Hilflos-gefangen-in-der-Schuldenfalle

    • brechstange
      25. Oktober 2013 12:03

      Die Schulden werden weiter steigen, kündigte Letta ja gerade an, dass alle die Sparpolitik Italiens, Griechenlands und Co mitzutragen hätten. Auch wir sollen dafür mitzahlen, obwohl wir selbst einen Konsolidierungskurs bitter nötig haben.
      In Europa braucht man keine Falken sondern Tauben wie Spindelegger.

  38. Eco
    25. Oktober 2013 10:10

    Frau Fekter ist mehr " Mann " als Spindelegger je sein wird, vielleicht stört ihn das.
    Die SPÖ hat klar erkannt, dass Fekter als Finanzministerin eine latente Gefahr darstellt und deshalb ihre Nichtbestellung zur conditio sine qua non gemacht. Spindelegger wäre gut beraten, sie im Amt zu belassen. Jemand fähigeren hat er nicht in seinen Reihen. Fekter hat Standfestigkeit in Steuerfragen, Sparpolitik u.v.a. bewiesen. Ihre Partei ist ihr oft in den Rücken gefallen, besonders die ÖVP Leute in Brüssel.
    Wenn schon nicht Fekter, dann ein parteifreier Profi ! Spindelegger selbst ist sicher die letzte Wahl für einen Finanzminister. Keine Fachkenntnis, keine Stehfähikeit, ein Handlanger für Faymann.
    Die ÖVP sollte auf ihre Pfünde verzichten und parteifreie, anerkannte Fachleute für das
    Finanz- und Justizministerium namhaft machen, mehr könnte sie die SPÖ nicht in Verlegenheit bringen.

  39. Tullius Augustus
    25. Oktober 2013 09:49

    Gestern sah ich das ORF-Wirtschaftsmagazin ECO:

    Am Anfang kam ein sehenswerter 9-Min.-Beitrag wo man erfuhr dass Österreich das teuerste politische System von ganz Europa hat: Jedes Jahr fließen 0,5 Milliarden EUR in Politikergehälter und Sachaufwände um den politischen Betrieb auf allen Ebenen aufrecht zu erhalten, vom Nationalratsabgeordneten über die Bundesregierung bis zum Landgemeinde-Bürgermeister und den dortigen Gemeinderat.

    Nochmal: 500.000.000,- EUR an Steuergelder gehen Jahr für Jahr in Ö. für das politische System drauf!

    Ist Österreich für diese Rekordsumme um so viel besser regiert und verwaltet als andere Länder, z.B. Deutschland oder die Schweiz? Und bei so hohen Politikergehältern würde man denken, dass die öffentliche Korruption in Ö. dafür ganz gering ist – ist es wirklich so?

    „Teure Politiker“

    innerhalb der Europäischen Union. Stolze 195 Millionen Euro werden laut Experten aus staatlichen Töpfen im Jahr 2013 an unsere Parteien verteilt. Das ist sogar nahezu Weltrekord, bedeutet es doch, dass jeder Wahlberechtigte unfreiwillig jedes Jahr mehr als 30 Euro für unser politisches System berappen muss. Am Donnerstag vor der Angelobung der neugewählten Nationalratsabgeordneten beleuchtet €CO, wie die Geldmaschine "Parteienfinanzierung" funktioniert. Ist die Politlandschaft durch die großzügige öffentliche Förderung tatsächlich "weniger korruptionsanfällig" geworden?


    9-Min.-Video auf ORF-TV-Thek: http://tvthek.orf.at/programs/1346-Eco (noch bis 31.10.2013 dort zu sehen).

    • Tullius Augustus
      25. Oktober 2013 09:53

      Korrektur: Bei der Videobeschreibung gehört vollständigerweise:

      "Österreich leistet sich die mit Abstand teuerste Demokratie innerhalb der Europäischen Union. Stolze 195 Millionen Euro werden laut Experten aus staatlichen Töpfen im Jahr 2013 an unsere Parteien verteilt. ... "

  40. Josef Maierhofer
    25. Oktober 2013 09:37

    Sehr geehrte Frau Fekter !

    Haben Sie herzlichen Dank für Ihren Einsatz.

    Wir sehen, in der ÖVP ist kein Platz mehr für Menschen mit Standfestigkeit, Prinzipien und Tugenden, für Menschen, die sich für Österreich einsetzen.

    Die ÖVP wird mit solchen Maßnahmen bald Geschichte sein.

    Ich meine, Sie würden auch als Finanzminister unter einem HC. Strache als Kanzler gut wirken können für Österreich. In SPÖVP können Sie das ganz sicher nicht mehr.

    Ich wünsche Ihnen eine Entscheidung, die es ermöglicht, auch weiterhin als das für Österreich zu wirken, was Sie gut können, nämlich wirtschaften und hart bleiben.

    Trauern Sie nicht um die ÖVP, die trägt sich eben selbst zu Grabe trägt, aber das Leben geht weiter und das Wie, das bitteschön sollten Sie mitbestimmen und mittragen, die Menschen haben großes Vertrauen in Sie.

    http://www.youtube.com/watch?v=IMdHCS0pZBM #sthash.kDyLZZWT.dpuf

  41. Josef Maierhofer
    25. Oktober 2013 09:29

    Herr Spindelegger, darauf gibt es nur eine Antwort, nämlich die Konsequenz, die ich bereits gezogen habe:

    http://www.youtube.com/watch?v=IMdHCS0pZBM

  42. Interessierter Leser
    25. Oktober 2013 09:26

    ….. „Und sie (Fekter) war und ist einer der letzten authentisch wirkenden Politikertypen in diesem Land, die noch wie ein Mensch redet und nicht als substanzloser Phrasendrescher daherkommt.“ Herr Unterberger, das war einmal, in der Zwischenzeit ist sie diejenige, die bei jeder Diskussion, bei jedem Interview mit einem unerträglichen Organ um den Brei herumredet und auf keine einzige Frage eine konkrete Antwort gibt und das bis zur Unerträglichkeit. Und ihren harten Sprüchen, die sie manchmal geführt hat, folgten - besonders in letzter Zeit - selten harte Fakten. Es kommt jetzt wirklich darauf an, wen Spindelegger den ÖVP-Wählern als Mannschaft (geschlechtsneutral :-) ) präsentiert. Sollte das alles so kommen wie von A.U. befürchtet, muss sich die Bundes-ÖVP neu gründen, völlig neu aufstellen/erfinden, sie hätte dann ihre auch treuesten Wähler (auch Parteimitglieder) verloren. Eine neue Heimat in irgendeiner der bestehenden Parteien ist/wäre nicht zu finden. Die ÖVP in den erfolgreichen Bundesländern könnte als Schwesterpartei erhalten bleiben a la CSU.

    • Cotopaxi
      25. Oktober 2013 10:23

      In meinen Augen wird Fekter von den orientierungslosen Bürgerlichen zu unrecht in den Himmel gehoben. Gemessen an ihren Taten war sie nur eine Dampfplauderin und eine brave Parteisoldatin. Ihre Ämter bzw. Ministerien hat sie desaströser hinterlassen, als sie sie vorgefunden hatte. Außerdem haben wir ihr die Zogajs und damit den Untergang des Rechtsstaates zu verdanken.

    • Florin
      25. Oktober 2013 10:36

      Tatsächlich sehe ich das genauso !

  43. Ai Weiwei
    25. Oktober 2013 09:02

    Maria Theresia Fekter - ein echter Mensch aus Fleisch und Blut. Sie ist nie langweilig ist und hat viele Fans.

    Dem Herrn Spindelegger hätte klar sein müssen, dass viele Wähler am 29.9.2013 bei der ÖVP das Kreuz gemacht haben, weil Frau Fekter für einen profilierten Kurs im Namen der ÖVP steht.

    Und dabei auch in Kauf nimmt gegen starke Widerstände anzukämpfen. Widerstände sogar auf höchster Ebene in Brüssel.

    Wie eine Löwin kämpfte sie für das Bankgeheimnis Österreichs auf EU-Ebene und war nicht zu feig in aller Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit auf das 'United Kingdom' (UK = GB) mit seinen unzähligen Außengebieten, Kronkolonien und sonstigen Sondergebieten wie z.B. 'Isle of Man' hinzuweisen wo sich kein normaler Mensch auskennt.

    Wobei aber dieses undurchsichtige Konglomerat von an unter britischem Einfluss stehenden Sondergebieten ideal zum weltweiten Steuergeldverstecken war und ist.

    Frauf Fekter erzielte 6068 Vorzugsstimmen:

    http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/nationalrat/2013/files/Land_VZ_Broschuere.pdf

    1117 + 4951 = 6068 Vorzugsstimmen für Frau Fekter

    Spindelegger sollte sich gut überlegen wie er weiterhin mit Frau Fekter umgeht. Es gab auch schon ÖVP-Vorsitzende die sich völlig unnötig Feinde gemacht haben. Und wo dann auch eine Retour-Rache in Form von Bundesländer-Konspirationen daher kam.

    Ich wünsche Herrn Spindelegger dass er sich nicht in diese Linie von ÖVP-Vorsitzenden einreiht und klüger ist als viele andere vorher.

  44. Politicus1
    25. Oktober 2013 08:33

    Allein für diese Feststellung:
    "Fekter war wenigstens bei allen übrigen Fragen eine der politischen Ausnahmeerscheinungen, die beim Bürger noch den glaubwürdigen Eindruck hinterlassen, die Interessen der Steuerzahler im Auge zu haben. Und sie war und ist einer der letzten authentisch wirkenden Politikertypen in diesem Land, die noch wie ein Mensch redet und nicht als substanzloser Phrasendrescher daherkommt."

    ein herzliches "Danke!" an AU!

    Auch mir bereitet der offensichtliche generelle Niveauverlust im Plenum des NR größte Sorgen. Besonders auffällig bei der ÖVP, wo man es einfach gewohnt war, kompetente Bereichssprecher in ihren Reihen zu finden. Und jetzt?
    Wo ist ein Wirtschafts-, ein Finanz und Budget-, ein Außen- und EU-politik, ein Kulturexperte? Wer wird vom Abgeordnetensitz einen Wissenschaftsminister Töchterle unterstützend zur Seite stehen?
    Für mich sinkt das Parlament auf das Niveau Wiener Bezirksvertretungen. Auch dort wird die Kandidatenliste nach Quoten, Bünde, Männer, Frauen, Junge, Alte erstellt.
    Und nach der Wahl wird halt eine(r) in den Verkehrsausschuss, in den Kuturausschuss, den Bauausschuss geschickt. Und mit dieser "Weihe" ist er automatisch und urplötzlich DER/DIE Verkehrsexpertin, Kulturfachmann im Bezirk ...
    Nur sollte halt ein Spindelegger das Bundesparlament nicht mit einem Wiener Bezirk oder einer Gemeindevertretung von Hinterbrühl verwechseln ...

  45. terbuan
    25. Oktober 2013 08:16

    Ein Musterbeispiel wie sich eine Partei selbst das eigene Grab schaufelt.
    Immer wenn man dachte, schlimmer kann es jetzt nicht mehr kommen, dann folgt ein weiterer Schritt in Richtung Abgrund.
    Mein Mitleid gilt der konservativen Kernschicht dieser Partei, ihr wird sukzessive ihre politische Heimat zerstört.
    Aber vielleicht ist auch hier "jedes Ende der Beginn von etwas Neuem"!

  46. Cotopaxi
    25. Oktober 2013 07:56

    Dafür baut sich jetzt Spindelegger, für den der sehr geschätzte Blogbetreiber noch vor einem Monat eine Wahlempfehlung abgab, seine eigene Buberl-Partie auf.
    Zum Feschak Kurz, übrigens Fekters Schwiegersohn in spe (ob ihm das schaden wird?), gesellt sich der aalglatte Quotenmoslem aus der türkischen Exklave Hallein. Die Quotenmoslems wurden übrigens in der Aufzählung Dr. Unterbergers vergessen. Der Quotenmoslem wird sicher seine spezielle Seilschaft ins Parlament und in die Partei mitbringen. Die christliche ÖVP schafft sich selber ab. ;-)

  47. Anton Volpini
    25. Oktober 2013 05:09

    Eine der herausragenden Eigenschaften linker Merkmale ist geistige Schwäche.
    Die führt zu Dünnhäutigkeit gegenüber anderslautenden Meinungen.

    Menschen mit dieser Eigenschaft sind großartig im Austeilen, aber extrem empfindlich im Einstecken. Leute, die ihnen nicht zu Gesicht stehen, werden einfach weggeräumt. Daher ist ihnen auch die Diktatur als Regierungsform am liebsten. Die Geschichte der kommunistischen Länder ist voll mit diesem Faktum.
    Das führt mittelfristig zu monokausalen Entwicklungen, dem geistigen Horizont dieser Menschen halt entsprechend.
    Bei den Gewerkschaften kann man das auch sehr schön beobachten, und bei der ÖVP seit Molterer ebenfalls. Spindelegger führt das im Bund aus, was Erwin Pröll seit Jahren in Niederösterreich vorexerziert.

  48. plusminus
    25. Oktober 2013 02:55

    Der unaufhaltsame Abstieg der ÖVP geht munter weiter und mit Entsetzen registriert man, daß die letzten klugen Köpfe aus der Schüssel-Ära nunmehr verschwinden.

    Mit Wehmut denkt man an Politikerpersönlichkeiten wie Bartenstein, Stummvoll und jetzt auch noch Fekter sowie Kopf, als die letzten aufrichtigen Vertreter einer ehemals staatstragenden, wertekonservativen Partei.

    Man hat das Gefühl, sie alle werden am Altar einer sozialistisch dominierten Regierungsvereinbarung geopfert, die ohne dem deutlichen Linksruck bei den Schwarzen nicht möglich wäre. Anders ist das knieweiche Entgegenkommen der ÖVP nicht mehr zu erklären.

    Zwar wird sich das Totalversagen Spindeleggers bei den nächsten Wahlen bitter rächen, aber wenn sich die aktuell diskutierten Lösungsansätze für die Problembereiche Bildung, Pension, Gesundheit, Pflege, Justiz und Finanzen durchsetzen, bleibt nach viel zu langen 5 Jahren SPÖVP-Regierungseinheitsbrei ein derartiger Scherbenhaufen zurück, daß jede Nachfolgepartei daran zerschellen muß und das ist die eigentliche Krux an dieser völlig unbefriedigenden Situation.

    P.S.: Ein besonders absurdes Argument für die Gesamtschule führen die Genossen ins Treffen, nämlich daß mit entsprechender Förderung und Betreuung die teuren Nachhilfestunden bei diesem Schultyp wegfielen.
    Allerdings werden verantwortungsvolle Eltern, die ihre Kinder vor der sozialistischen Nivellierung nach unten schützen wollen, noch viel höhere Kosten in Kauf nehmen müssen, wenn sie ihren Kindern eine anspruchsvollere Ausbildung in einer entsprechenden Privatschule bieten möchten.

    Aber Kosten-Nutzenrechnungen waren noch nie die Stärke unserer linken Weltverbesserer!

    • Josef Maierhofer
      25. Oktober 2013 14:56

      Ja, die Wähler haben das jetzt gewählt, sie wussten nicht, was sie taten und sie werden jetzt bitter dafür büßen.

      Alles wird ihnen von dieser Bande genommen, sogar ihre Kinder und ihre Zukunft, und meine auch natürlich.

    • fenstergucker
      25. Oktober 2013 19:12

      @Josef Maierhofer

      JA

      ***********!

  49. Brigitte Imb
    25. Oktober 2013 01:40

    "Frau oh Frau!, was da alles vorgeschoben wird um personelle Spielchen zu betreiben ist wirklich peinlich und Fr. Schittenhelm, die dieses Schauspiel initiiert hat, wäre bei den Roten viel besser aufgehoben. Ihre feministische Hörigkeit, wem auch immer, stößt mir seit ihrem ersten Auftreten sauer auf und ich als Frau, sehe mich von diesem Individuum nicht repräsentiert, eher als Hascherl verniedlicht.

    Gut, es ist noch nicht aller Tage Abend und womöglich wird Fr. Fekter noch Justizministerin, wegen der Frauenquote. Wir müssen abwarten, bis Weihnachten ....

    Daß Spindelegger den Linksdrall der ÖVP, den Pröll (der angeblich kränkliche) eingeleitet hat, zur Perfektion weiterführt ist wirklich beängstigend, v.a. das Schulthema betreffend. Viel ehrlicher wäre es, gleich mit der SPÖ zu fusionieren und den Bauernbund zu opfern. ÖAAB und Wirtschaftsbund sind ohnehin schon auf Linkslinie programmiert.

    • Cotopaxi
      25. Oktober 2013 11:09

      Und als Ergänzung könnte man einen neuen Bund hinzufügen: den Islamistenbund.

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 12:11

      Cotopaxi,

      ja, ja, der ist im Entstehen, aber ohnehin bei beiden ehemaligen Großparteien.

      Gibt´s schon Gebetsteppiche im Parlament, die die Steuerzahler zu berappen haben?

    • Cotopaxi
      25. Oktober 2013 12:52

      @ Brigitte Imb

      Ich fürchte, unter einem fadenscheinigen Vorwand werden wir den Moslems des Parlaments die Hadsch nach Mekka bezahlen dürfen (Studienreise oder so ähnlich).
      Und werden jetzt Hammeln für das Parlamentsbuffet geschächtet werden müssen?
      Danke Spindi, dass Sie Österreich ins 7. Jhdt. nach Christus katapultieren.;-)

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 13:29

      Darum, Bundessau statt Adler. ;)

    • perseus
      25. Oktober 2013 13:48

      @ "Daß Spindelegger den Linksdrall der ÖVP, den Pröll (der angeblich kränkliche) eingeleitet hat, zur Perfektion weiterführt ist wirklich beängstigend, v.a. das Schulthema betreffend. Viel ehrlicher wäre es, gleich mit der SPÖ zu fusionieren und den Bauernbund zu opfern. ÖAAB und Wirtschaftsbund sind ohnehin schon auf Linkslinie programmiert."
      Wär' ein guter Vorschlag, den Bauernbund zu opfern, aber das geht wegen der Gummistiefler (Raiffeisen) nicht; denn wer zahlt schafft an – oder? Ich hege seit längerem den Verdacht, dass wer ÖVP wählt, eher eine Bank als eine Partei wählt. Naja, oder eine Bank, die über Regierungsbeteiligung ihre Bank- (und Landwirtschafts-) Interessen durchsetzen will (siehe: die Rache der Biene Maja – Niki Berlakovich)

    • Josef Maierhofer
      25. Oktober 2013 14:59

      Dann wählen die Bauern auch den Strache ?

    • Josef Maierhofer
      25. Oktober 2013 15:01

      @ Perseus

      Beim Kassieren ist er sicher nicht kränklich und vermutlich auch nicht zimperlich.

  50. kritikos
    25. Oktober 2013 01:35

    Es ist zu befürchten, dass der ÖVP wirklich nicht zu helfen ist. Wie auch? Nach Pröll ein Spindelegger, der auch keine Intelligenzbestie und auch kein Kraftlackel ist. So ist zu befürchten, dass der auch nicht als Intelligenzbestie zu bezeichnende Herr Strache zumindest die ÖVP bei der nächsten Wahl überflügeln und die ÖVP das Schicksal der DC in Italie erleiden wird. Haben wir Bürgerlich uns das wirklich verdient? Warum ist da in den letzten Jahren niemand in der ÖVP aufgebaut worden, außer Kurz, der eigentlich auch nicht aufgebaut, sondern aus dem Hut herausgezogen wurde? Man kann nur hoffen, dass es entweder Wunder gibt, auch in der Politik, oder dass man doch ein wenig zu wenig zuversichtlich war.

    • Brigitte Imb
      25. Oktober 2013 01:47

      Wunder - also geeignete Politiker, die es zweifelsohne gäbe -, werden erst dann in der Parteienhierarchie zugelassen, wenn die Not übermächtig ist.

  51. efrinn
    25. Oktober 2013 01:26

    Mir bleibt nur mehr ein Wort: Schrecklich.
    Ich dachte einmal, schlimmer gehts nicht mehr.
    Aber das ist Geschichte. Leider





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