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Gut gemeint: Der Papst, die Sparsamkeit und die Effizienz

Stündlich wird mit der Maßregelung des Bischofs von Limburg durch den Papst gerechnet. Der muss wohl handeln, will er nicht seinen binnen kurzem errungenen Ruf der persönlichen Bescheidenheit und Sparsamkeit gefährden. Nur: Wie sieht es mit der Sparsamkeit des Papstes selbst aus? Was kann man heute schon über die Effizienz seiner vielen gutgemeinten und weitpublizierten Aktionen sagen, außer dass sie gut gemeint waren? Ein näherer Blick auf diese zeigt: Gut gemeint ist noch keineswegs immer gut gelungen.

Der argentinisch-italienische Papst hat zwar im Gegensatz zu seinem deutsch-trockenen Vorgänger ein charismatisches Talent für Ausstrahlung und Symbole. Aber bisweilen sollte man auch nüchtern hinter die Symbole blicken und deren Wirkung prüfen.

Wohl meist publiziertes Symbol war der Entschluss des neuen Papstes, nicht in den von vielen seiner Vorgänger benutzten päpstlichen Gemächern zu wohnen, sondern in einem vatikanischen Gästehaus. Das ist für viele der Inbegriff der Bescheidenheit. Durchaus möglich, dass dieses Gästehaus tatsächlich bescheidener ist als die mit viel Geschichte und wohl auch Einrichtung belasteten päpstlichen Räume. Durchaus nachvollziehbar auch, dass Franziskus deren Abgeschiedenheit nicht sonderlich liebt.

Nur eines ist diese Wohnsitzwahl sicher auch: teurer als die Benutzung der alten Papstzimmer. Denn ein vatikanisches Gästehaus ist nichts anderes als ein Hotelbetrieb. Auch geistliche Menschen in violett oder Purpur müssen für dessen Benutzung zahlen, wenn sie ein paar Tage in Rom wohnen wollen. Und wenn dort ein oder mehrere Räume eben nicht mehr vermietet werden können, dann ist das ziemlich schlecht für dieses Gästehaus. Aus örtlichen wie aus Sicherheitsgründen kann der Vatikan aber nicht gleichsam ersatzweise die alte Papstwohnung vermieten. Die steht ungenützt und leer.

Gut gemeint war es aber, gewiss.

Gut gemeint waren auch die anfangs in aller Welt heftig und begeistert kommentierten Telefonanrufe des Papstes bei Menschen, die ihm Briefe oder Mails geschrieben haben. Welch ein wunderbares Gefühl, wenn plötzlich der Papst anruft. Nur: Dem Papst schreiben täglich auch Tausende andere. Darauf antworten aber so wie bisher nur Mitarbeiter im Namen des jeweiligen Papstes.

Jetzt aber werden all diese Menschen, die auch weiterhin nur solche Antworten bekommen, bitter enttäuscht sein. Was früher nicht der Fall war. Denn jetzt rechnet fast jeder Briefschreiber zumindest insgeheim mit dem Anruf eines „Francesco“ aus Rom. Damit ist aber im Ergebnis die Beglückung einzelner mit der Enttäuschung einer tausendfachen Vielzahl erkauft. Von den Spaßvögeln gar nicht zu reden, die angeblich schon Wetten abschließen, mit welcher besonders skurril erfundenen Geschichte es ihnen gelingen könnte, den Papst an den Apparat zu bekommen.

Gut gemeint, gewiss.

Gut gemeint war auch der demonstrative Besuch des Papstes auf Lampedusa, also auf jener italienischen Insel, vor deren Küste Schlepperschiffe die transportierten „Passagiere“ ins Meer setzen (weil sie ja nicht sonderlich gerne anlegen). Nur sehr naive Menschen können es für einen Zufall halten, dass seit diesem Besuch viel mehr Afrikaner – die ja alle daheim vom Papst-Auftritt gelesen, gehört und gesehen haben – die Überfuhr nach Lampedusa versuchen als in früheren Monaten und Jahren.

Gut gemeint, gewiss.

Gut gemeint sind wohl auch die Predigten des Papstes gegen Armut, Hunger und Profit. Nur wird dadurch noch nichts geändert. Viel sinnvoller wäre es gewesen, wenn der Papst klar gesagt hätte, was im Kampf gegen Hunger und Armut wirklich geholfen hat: Das war der Kapitalismus, die Marktwirtschaft, der Rechtsstaat.

Dieser Zusammenhang ist leicht beweisbar. Je mehr ein Land an der wirtschaftlichen Globalisierung teilnimmt, je mehr es die Mechanismen des Marktes wirken lässt, je sauberer und schlanker eine staatliche Verwaltung ist, je weniger sich islamische Geistliche in die Politik einmischen können, je mehr Möglichkeiten die Einzelinitiative jedes Menschen im Vergleich zu Anordnungen der Regierung hat, umso erfolgreicher ist ein Land. Ob man den Erfolg nun am Kampf gegen Hunger und Krankheiten misst oder an einer höheren Lebenserwartung. Aus solchen Ländern will dann übrigens auch kaum noch jemand auswandern. Egal, ob Richtung Lampedusa oder sonstwo hin.

Aus den Texten des früheren Papstes hat man all dieses Wissen und die damit verbundene Weisheit auch herauslesen können. Aus denen des jetzigen Papstes kann man nur herauslesen, dass er es wirklich gut meint, dass er aber nicht wirklich eine Ahnung hat, wie all das denn überhaupt  zusammenhängt. Man sollte es ihm nicht wirklich vorwerfen: Ich glaube nicht, dass man in Argentinien in den letzten Jahrzehnten irgendwo wirtschaftlich Nachahmenswertes lernen konnte. Dazu hätte man schon über die lange Grenze mit Chile nach Westen fahren müssen. Die Tradition der katholischen Kirche, dass man eigentlich immer ein schlechtes Gewissen haben muss, dass nie etwas von Menschen Unternommenes auch gut gelungen sein kann, ist vielleicht nicht ganz hilfreich zur Beurteilung der Effizienz von Entwicklungspolitik.

PS.: Um nicht missverstanden zu werden: Das alles ist weder direkt noch indirekt eine Unterstützung für die von allen Medien berichtete Verschwendungssucht des Limburger Bischofs. Sein Verhalten sollte für kirchliche Würdenträger in alle Zukunft abschreckend sein. Nur eines darf man dem Bischof zubilligen: Sehr viele Bischöfe leben in Gebäuden, deren Errichtung durch noch viel mehr Bauprunk und noch höhere Kosten geprägt gewesen ist. Die Päpste tun das erst recht. Aber dennoch war das die beste Investititon, die jemals in Rom getätigt worden ist. Oder Salzburg: Man stelle sich den Rang der Stadt vor ohne die Prachtbauten der früheren Fürsterzbischöfe. Nur sind eben die Salzburger und all die anderen Bischöfe heute mit (vor allem für die Kirche!) gutem Grund nicht mehr „Fürsten“. Da passt der Prunk nicht mehr. Und das ist gut so. In Hinblick auf die Vergangenheit können Christen aber jedenfalls weiterhin durchaus stolz sein auf all die einmaligen Zeugnisse der architektonischen und sonstigen Kulturleistungen im Namen der Kirche. Über Tausend Jahre waren Mönche und Bischöfe die weitaus wichtigsten Träger der Zivilisation und jeder Form von Kultur in einem lange recht unzivilisierten Kontinent gewesen. Und manch ein Bischof glaubt halt, noch in diesen Zeiten zu leben.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 03:27

    Der Zirkus um den Bischof von Limburg zeigt wieder einmal den anmaßenden Medienterror. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob seine Exzellenz Geld verschwendet hat. Doch erscheint bemerkenswert, wenn nun so heimlich nach und nach hervorkommt, daß die diözesanen Haushalts-Gremien, aber auch der Vatikan von den Umbau-Kosten vorweg eh unterrichtet waren. Also mutmaßlich nix mit "heimlicher Aufteilung des Aufwandes auf mehrere Posten zwecks Verschleierung".

    Keine Frage: Die Verluderung von Kirchengeldern ist schlimm. Wenn dem so ist! Je-doch hatte ich solches Infotainment in Sachen Elb-Philharmonie, Flughafen Berlin, Nürburgring und anderer Milliardengräber vermißt. Offenbar, weil dort im wesentlichen Linke sich beim Hinauswerfen von Geld der Steuerzahler eilfertiger verhalten (haben) als wütende Affen im Zoo.

    Ich habe nie vernommen, daß etwa der für das BER-Milliardengrab zuständige Herr Pobereit zurücktreten sollte. Da geht's nicht um 20 oder 30, sondern um mehrere tausend Millionen. Trotz allem: Auch der Limburger Bischof könnte sich beruhigt zurücklehnen, wenn er nicht Konservativer, sondern zeitgeistiger Kirchenmann und Befreiungstheologe wäre.

    .

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 12:04

    Das Bauwerk scheint gut gelungen zu sein, also mir gefällt es. Alles weitere ist kirchenintern (und dürfte ohnehin bekann gewesen sein).
    Die 30 Mille, um die ein tolles Konstrukt geschaffen wurde, sind Peanuts im Vergleich zur Verschwendungssucht der Politiker. Und, vom Kirchensteuer zahlen kann man sich abmelden, die Politiker und ihr Unvermögem müssen wir durchfüttern.

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/1464833/Corpus-Delicti_Dieser-Bau-erzuernt-nicht-nur-Limburg?from=suche.intern.portal

  3. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 17:05

    Was ich den Papst übelnehme, ist, daß er sich zwar medienwirksam auf Lampedusa für die Flüchtlinge einsetzte und Anteilnahme zeigte für das sicherlich schreckliche, wenn auch selbstverschuldete Schicksal der Ertrunkenen, aber für mich bisher nicht erkennbar -ich hoffe, mir ist da nichts entgangen- auf die furchtbare Situation der Christen, seiner Anhänger, in fast allen islamischen Ländern aufmerksam gemacht hat.
    Wenn die Berichte über die Christenverfolgung auch nur teilweise stimmen, schreit das zum Himmel, und es wäre die erste Aufgabe eines jeden Papstes, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen.
    Es kann doch nicht sein, daß selbst ein Papst angesichts der mörderischen Ereignisse aus Angst vor der Wut der Moslems schweigt und sich lieber mit, gemessen daran, eher zweitrangigen Themen beschäftigt, wobei ich jetzt nicht den Hunger auf der Welt meine.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 15:00

    Preußische Allgemeine, wie immer gut!
    Wahnsinn und Gelassenheit
    Worüber sich die Amis stritten, warum wir uns keine Sorgen machen, und wofür die Limburger Affäre noch nützlich sein wird / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wahnsinn-und-gelassenheit.html

  5. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 01:37

    Langsam kristallisiert sich immer mehr heraus, wie leutselig jedoch zum Teil völlig unbedarft Papst Franziskus sein Amt ausübt und sich damit wesentlich von seinem hochintelligenten, brillanten Vorgänger unterscheidet. Möglich, daß der mit viel Vorschußlorbeern bedachte, oberste katholische Würdenträger der Amtskirche in Zukunft mehr Schaden zufügt, als es sich seine zahlreichen Anhänger derzeit vorstellen können.

    Man darf annehmen, der Papstbesuch von Lampedusa wird den Europäern entscheidend mehr Steuervermögen kosten, als der Um- und Neubau des Limburger Bischofsitzes. Denn was Franziskus damit an neuen Flüchtlingswellen ausgelöst, wird die "läppischen" 40 Millionen Euro bei weitem übertreffen. So gesehen hat dieser Pontifex Maximus - der Armut und Bescheidenheit wie ein Fähnlein vor sich herträgt - durchaus die Chance, der teuerste Papst dieses Jahrhunderts zu werden. Noch dazu ohne Hinterlassung eines beeindruckenden Kulturerbes, sondern eher im Gegenteil: als Mitbeteiligter an der Zerstörung der autochtonen Bevölkerung und ihrer europäischen Kultur!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 18:00

    OT , od.1/2 OT, betrifft die ja die Sparsamkeit.

    Die Bescheidenheit der Genossen am Beispiel von Walter Steidl (SPÖ Szbg.). Dem gelernten Elektroinstallateur sind 7752 Euro brutto pro Monat - als SPÖ-Klubchef -, zuwenig. Jetzt will er zusätzlich 3000 Euro pro Monat von der Partei.

    Die SPÖ wurde in Szbg. abgewählt, hat maßiv Steuergeld verspekulier, und dieser Gierschlund denkt nun einen satten "10er" wert zu sein! Unglaublich, der Gerechtigkeitssinn der Sozialisten.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/aufregung-um-zusatzgage-fuer-spoe-chef-walter-steidl-78643/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Steidl

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 17:05

    Was ich den Papst übelnehme, ist, daß er sich zwar medienwirksam auf Lampedusa für die Flüchtlinge einsetzte und Anteilnahme zeigte für das sicherlich schreckliche, wenn auch selbstverschuldete Schicksal der Ertrunkenen, aber für mich bisher nicht erkennbar -ich hoffe, mir ist da nichts entgangen- auf die furchtbare Situation der Christen, seiner Anhänger, in fast allen islamischen Ländern aufmerksam gemacht hat.
    Wenn die Berichte über die Christenverfolgung auch nur teilweise stimmen, schreit das zum Himmel, und es wäre die erste Aufgabe eines jeden Papstes, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen.
    Es kann doch nicht sein, daß selbst ein Papst angesichts der mörderischen Ereignisse aus Angst vor der Wut der Moslems schweigt und sich lieber mit, gemessen daran, eher zweitrangigen Themen beschäftigt, wobei ich jetzt nicht den Hunger auf der Welt meine.


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  1. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  2. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  3. Finch (kein Partner)
  4. Danice (kein Partner)
  5. Vishnu (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:07

    Kerzen sind wohl ffcr die meisten ein Muss im Herbst und Winter.Aber ich muss um 8 Uhr auch noch nicht auf dem Fahrrad stizen :-/Schf6nes Wochenende auch hier nochmal ;-) http://rrjprz.com [url=http://fgwxclzr.com]fgwxclzr[/url ] [link=http://rjrpnra.com]rjrpnra[/link ]

  6. Telma (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:56

    Am Stand des Domradios ist ein Bloggertreff geplant: 20:30 Uhr. Danach wedren sicher auch viele noch zu einer der beiden ne4chtlichen Anbetungen wollen.

  7. Miho (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:55

    Hast du auch gemerkt?: Da ist eine Stimme gehlsuct von der gf6ttlichen Liturgie. Das ist gleich ganz anders ...Und ja, vielleicht brauchen wir mal wieder einen miesen Papst, damit wir blendendere Bischf6fe bekommen.

  8. Guido Brunetti (kein Partner)
    21. Oktober 2013 13:59

    gratuliere! wirklich auf den punkt gebracht! all das dachte ich mir auch schon in irgendweiner weise oft, konnte es aber nicht in worte fassen. hut ab! schade, dass man unterberger nicht in anderen medien lesen kann!!!!

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 20:07

      *ggg* > "konnte es aber nicht in worte fassen"

      Warte auf das nächste Pfingstfest ... dann kommt VIELLEICHT der heilige Geist
      auch noch über Dich!
      Auf dass Du dann erkennen wirst das Jenes was Du heute nicht in Worte fassen konntest ein ziemlich schöner abgestandener Quargl war!
      Andere sagen auch Scheissdreck zu so etwas! *g*

      Naja... und bis zu diesem nächsten Pfingstfest musst halt irgendwie alleine durchkommen in all der Finsternis in Deinem Kopfe.
      Demnächst kommt der Advent, der wäre ja auch für die Besinnung ... samt Kerzerln .... aber das ist dann wohl doch zu wenig! :-(

      Am besten Du bleibst derweil hier in dieser tragisch - komische Gruselgrotte des kand. hl. UBI., der kaut Dir dann alles so lange vor was Du selber nicht in Worte fassen kannst, bis Du das dann ohne weiteres Nachdenken als Deine eigenen Gedanken wiedererkennst, obwohl das ja eh immer wieder die selbe braune Pampe ist.
      Und da hast Du wenigsten auch so lange gleichgesinnte Verirrte um Dich und musst dich nicht fürchten, ... so alleine... in der endlosen geistigen Dunkelheit Deiner selbst.
      Also! Alles Gute!
      Halt durch!!!
      Solange dauert es ja dann doch nicht mehr,... bis hin zum nächsten Pfingstfest!

  9. Dr. Endre Attila Bárdossy
    21. Oktober 2013 01:54

    Auch von manchen Beiträgen in diesem Blog darf man sagen: Beim zweiten, gründlicheren Lesen zeigt sich, dass »gut gemeint noch keineswegs immer gut gelungen ist...«

    Warum der gelehrte Papst Benedikt »deutsch-trocken« genannt werden soll, das müsste der Autor uns einmal auch verraten. Seine Ansprachen, Enzykliken und wissenschaftlichen Werke sind voller Güte, Klugheit und Ausgewogenheit. Unübertroffen und unvergesslich bleibt unter vielem anderem seine Regensburger Vorlesung. Solche Meisterwerke drohen im Meer des Journalismus zu versinken, wo man jederzeit nach etwas neuem, interessantem, aufregendem lechzen muss.

    Übrigens gibt es weit und breit auch eine »Österreichische Trockenheit...« des Herzens und des Intellekts, wo man auch hinschaut – in Politik, Wirtschaft, Recht und vor allem auf den Hochschulen hierzulande, wo sie bereits zur Regel geworden ist. Ausgerechnet einen überragenden Professor, wie Joseph Ratzinger der Trockenheit zu zeihen, ist eine Frechheit.

    Die Allüren des Papstes Franz I sind offenbar ein Dorn in den Augen des Autors, sonst hätte er sie nicht so saftig-ironisch serviert, dass einem jeden Kirchenfeind das Herz dabei lachen muss.

    Der über die wahre Unbedeutung hinaus aufgeblasene Artikel über die »Sparsamkeit« und »Effizienz« dieses Geistlichen, der in der Tat eher in die Vorstädte von Buenos Aires als in die Vatikanpaläste passt, mag vielleicht dem Geschmack der Liberal-Libertären in diesem Blog besonders schmackhaft vorkommen. Mir nicht, ganz und gar nicht.

    Ich ziehe vor, über solche beschämenden, nur für gewisse Leute publikumswirksamen Gags zu schweigen:
    1. Der Papst als Hotelgast im eigenen Vatikanischen Gästehaus,
    2. Der Papst als Telephonseelsorger,
    3. Der Papst in Lampedusa als Promotor der afrikanischen Völkerwanderung nach dem altersschwachen Europa.

    Laute Themen, die für uns Katholiken eher beschämend sind. Unlängst habe ich im Radio gehört: »Der Wert eines Menschen bemisst sich nach den Dingen, wofür er sich schämt.« (Ein Bonmot von G. B. Shaw?)

    Es ist sicher eine besondere Übung der Loyalität, einem Chef gegenüber Treue zu erweisen, wenn er nicht frei von groben Fehlern ist. Es ist ein Teil der dialektischen Kritik, dass Bloßstellung, Verurteilung, Verfolgung auch Förderung sein kann. Das eigenwillige, auffällige Benehmen Franzens I »nicht einmal ignorieren«, ihm in fragwürdigen Gesten und Interviews keine Publizität zu gewähren, wäre die eigentlich wirksame Kritik. Unsere linken Feinde dagegen applaudieren ihm bei jedem dicken Aufstoß, den er von sich gibt, phrenetisch, um den Schein zu erwecken, dass Petri Stuhl endlich von einem Popstar des Volkes bestiegen worden ist.

    Journalisten haben jedoch kein Schamgefühl, egal ob sie Liberaler, Sozialer oder sonst welcher Richtung sind. Im Gegenteil, je enthüllender, umso wirksamer wird in der Massenkommunikation der Exhibitionismus. Das ist ja ihr Beruf, koste was es kosten mag, egal was dabei zerbrochen wird. Wie beim mündlichen Tratsch: Wenn es 99 Kommentare gibt, umso größer ist der Erfolg.

    Die bissige Bemerkung: »Die Tradition der katholischen Kirche, dass man eigentlich immer ein schlechtes Gewissen haben muss, dass nie etwas von Menschen Unternommenes auch gut gelungen sein kann, ist vielleicht nicht ganz hilfreich zur Beurteilung der Effizienz von Entwicklungspolitik« – hätte der Autor wirklich für sich aufheben können.

    Die katholischen Missionare in der weiten Welt in unfairer Weise so zu verunglimpfen, die seit Jahrhunderten Glauben und Zivilisation unter den Barbaren verbreitet haben, ist eine Gemeinheit.

    Dafür entziehe ich dem Tagebuch für den Rest des Jahres meinen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Sicher nur eine Kleinigkeit, aber wohl deutlich eine »Gelbe Karte«: bis hierher und weiter nicht. Und wenn das Niveau des Tagebuches weiterhin so sinken würde, dann eben als »Rote Karte« für immer.

    Übrigens ist das Bauwerk »St. Nikolaus« in Limburg in der Tat hervorragend. Schließlich ist »ein Bischofssitz keine billige Kegelbahn« – sagte einmal zutreffend der Bauherr und Bischof des Ortes. Es ist eine nicht nur gut gemeinte, sondern wirklich gelungene Architektur eines modernen Pastoralzentrums im harmonischen Anschluss an den imposanten Dom.

    @ Brigitte Imb 18. Oktober 2013 12:04
    Männer können gar nicht so klug, schnell und realistisch rechnen, wie Sie, Gnädige Frau. Sie trafen den Nagel auf den Kopf beim Schreiben: »Die 30 Mille, um die ein tolles Konstrukt geschaffen wurde, sind Peanuts im Vergleich zur Verschwendungssucht der Politiker.«

    Auch für den Link haben Sie vielen Dank mit den überzeugenden Photos: http://diepresse.com/home/panorama/religion/1464833/Corpus-Delicti_Dieser-Bau-erzuernt-nicht-nur-Limburg?from=suche.intern.portal

    Dass es »30 Mille« kosten musste, beweist lediglich die stets sinkende Kaufkraft des Euro. Zum Glück ist das Werk bezugsfertig, in zwei Jahren würde es bereits das Doppelte kosten. Prognosen über die bevorstehende Inflation in der Eurozone habe ich in diesem Tagebuch auch schon mal gelesen. Gott sei Dank ist dieses Geld aus Limburg nicht in die Flüchtlingsindustrie oder für die Griechen geflossen.

    Die Limburger können stolz sein auf ihren Bischof und auf ihre Investition für die Renaissance des konservativen, echten Katholizismus. Nun sollten sie sich auch nicht weigern, die Zeche freudig zu bezahlen. Das Geld, das gut ausgegeben wird, sollte ja doch zu verschmerzen sein. Umsonst sind die Gotteshäuser auch früher nicht entstanden.

    PS: Übrigens warum entfesseln die Spiegel-Gruppe und der ORF dieses groß organisierte Mobbing? Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst ist bekanntlich ein gediegener, junger, tatkräftiger Konservativer: eine Exzellenz aus dem Bilderbuch der Una Sancta. Darum hat der Bauernsohn so viele Verleumder, da er weiß, was für die Nachhaltigkeit nötig ist.

    An der Universität Münster (1998) wurde er mit der Schrift »Gemeinde in mobiler Gesellschaft: Kontexte – Kriterien – Konkretionen« habilitiert. An der Universität Passau (2002-2004) hatte er die Professur für Pastoraltheologie und Liturgiewissenschaft inne. Vom Limburger Kapitel wurde er als Bischof sogar frei gewählt und vom konservativen Papst Benedikt XVI bestätigt (2007). Das ist bereits eine überreiche Empfehlung.

    Für die liberale, progressive Presse ist das freilich zu viel des Guten, da sie die Vorarbeit der Zersetzung zugunsten einer völlig sozialisierten Kirche zu bewältigen hat.

    Einige Einzelheiten, die in Wikipedia als negativ hingestellt werden, sind freilich als Positiva zu lesen! Cf. http:
    //de.wikipedia.org/wiki/Franz-Peter_Tebartz-van_Elst

  10. Ambra
    20. Oktober 2013 20:10

    ZIB 1 am 20.10. : wie zu erwarten fährt der ORF nun wieder alle Geschütze gegen die kath.Kirche aus. Demzufolge ist die Kirche schwerreich, bekommt für ihre Leistungen noch Geld vom Staat etc etc .etc Mit aller Gewalt wird ein Bezug zum Limburger Bischof hergestellt, um die österr.Kirche zu desavouieren.
    Ich bezahle jedenfalls wesentlich lieber meine Kirchensteuer als die ORF-Gebühren ...

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 20:33

      Dann frage ich mich nur noch, warum Du noch Dir "diesen" ORF noch ansiehst ... !??

      ... Und gehst Du auch brav jeden Sonntag in die Kirche???
      ... und vor allem: führst Du auch ein christliches Leben!??

      Denn: Nur mit "katholisch" sein damit kommst Du ganz gewiss nicht in den Himmel!

      Also! Arschbacken zusammenklemmen .. und etwas mehr Anstrengung bitteschön!
      *gg*

      *g*

  11. mfg (kein Partner)
    20. Oktober 2013 19:47

    Fällt eigentlich niemanden auf, dass einem Beschuldigten nie die Möglichkeit gegeben wird sich öffentlich zu äußern. Egal wen es betrifft, ob Syriens Assad, Libyens Gadaffi, Ungarns Orban, Russlands Putin uvm.
    Nur die Scharfrichter kommen zu Wort .... wenn das keine Inquisition par exellence ist. Wir leben im Mittelalter, wo keine andere Meinung mehr zugelassen wird (die Erde ist ein Scheibe). Lange wird es nicht mehr dauern und der Scheiterhaufen wird wieder salonfähig.

    • F.V. (kein Partner)
      21. Oktober 2013 18:45

      mfg,

      Sie irren bezüglich der Inquisition. Diese war nämlich Vorbild für die moderne Strafprozeß-Ordnung, indem sie einen unabhängigen Richter vorsah, ein Ankläger und ein dem Angeklagten beigegebener Verteidiger sich gegenüberstanden. Zuvor gab es Femegerichte oder "Gottesurteile", und dergleichen, vor allem Richter und Ankläger in einer Person, Verteidigung oft keine.

      In Spanien, wo ein aufgeputschter Pöbel dem Hexenwahn verfallen war und zur Lynchjustiz schritt, waren es die Inquisitionsgerichte, die diesen Mob einbremsten und mit sehr wenigen Verfahren der grassierenden Lynchjustiz ein Ende setzte.

      Da aber seit 1789 die Sieger die Geschichte schreiben, ist die Inquisition verteufelt worden, die Zahl der Opfer um Größenordnungen falsch nach oben gesetzt und als abschreckendes Beispiel für politisches Kleingeld im Umlauf.

      Heute haben wir den Zustand der Zeit vor der Inquisition: unbewiesene Anschuldigungen bei denen eine Widerlegung durch Beweise gar nicht mehr vorgesehen ist. Die Anschuldigung ist zugleich das Urteil.

  12. cmh (kein Partner)
    20. Oktober 2013 16:14

    Schreibt einem der vielen Niemande und Querulanten der Papst einmal eine Antwort, dann bilden sich all die anderen Niemande und Querulaten ein, sie wären durch die päpstliche Nichtantwort in ihren Rechten verkürzt.

    Auch wenn es unpopulär sein sollte, aber ein Christ, der das Glück eines anderen nur dann akzeptieren kann, wenn es auch ihm zugute kommt, begeht die (Tod-)Sünde der Gier.

    Die schier unmögliche pastorale Aufgabe der Kirche liegt nun darin, in ihrer Güte nicht die Voraussetzungen für neue Sünden zu schaffen.

    Man sollte sie diese Aufgabe angehen lassen und nicht dauernd beckmessern. Schon gar nicht als Neuheide (aka Atheist).

  13. Robert Bond (kein Partner)
    20. Oktober 2013 10:38

    Ich staune immer wieder, mit welcher Lässigkeit der Katholik Unterberger den Heiligen Vater schulmeistern will. Selbstverständlich hat man als Katholik das Recht auf eine eigene Meinung - auch zum Papst. Aber die herablassende Art, mit der der Pontifex hier zum wohlmeinenden Dummerl erklärt wird, ist schon ärgerlich. Man braucht sich gar nicht auf das Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche zu berufen. Allein die Tatsache, dass Papst Franz bei den Jesuiten "Karriere" gemacht hat, zeigt, dass der Mann kein Naivling sein kann.
    Andererseits: Mises war ja der Meinung, dass die Gesetze des Marktes a priori Gültigkeit haben. Da muss sich die Kirche schon an der Wiener Schule und den Chicago Boys messen lassen. Oder hab ich da was falsch verstanden?

  14. F.V. (kein Partner)
    19. Oktober 2013 20:23

    FRANZISKUS GOTTLOS

    Weihbischof Richard N. Williamson

    Kyrie eleison, Nr. 327, 19.10.2013 – Die Katholiken, welche ein echtes Gespür für ihren Glauben bewahrt haben, sind von den Worten und Taten des Mannes empört, welcher derzeit auf dem Stuhl Petri sitzt. Beinahe möchte man fragen, ob er an diese Stelle gehievt worden ist, um vollends zu zerstören, was von der katholischen Kirche noch übriggeblieben ist. So wie ein echtes Kind des Zweiten Vatikanischen Konzils wendet auch er von Gott sich ab und zum Menschen hin. Als Beispiel folgen die ersten neun von elf Schlüsselzitaten, aus einem Gespräch genommen (nicht von mir), welches der atheistische Herausgeber einer italienischen Zeitung mit Franziskus führte.

    Die Zitate zwei bis fünf betreffen die Kirche (ich fasse zusammen):

    2) Die Verwaltung der Kirche muß weniger vertikal und mehr horizontal werden.

    3) Die römische Kurie ist zu eigennützig. Sie muß zu den Menschen hinausgehen.

    4) Der Papst darf nicht länger ein König sein, umgeben von Schmeichlern und Höf-lingen.

    5) Zu viele Priester sind eigennützig und Hindernisse für das Christentum.

    Offenkundig gefallen solche Zitate der modernen demokratischen Öffentlichkeit gut, welche noch nie von der Kirche gesagt bekommen wollte, was sie zu tun hat. Aber sind solche Zitate den unzähligen Päpsten, Kurien, Verwaltungen und Priestern, wel-che vor Franziskus 1900 Jahre lang die Struktur der Kirche für das Heil der Seelen aufrechterhielten, angemessen und werden sie ihnen gerecht ? Wird im Gegensatz dazu Franziskus noch irgendeine Struktur oder gerettete Seelen hinterlassen ?

    Das erste und sechste Zitat von Franziskus betreffen die Welt:

    1) Unter meiner Führung wird die Kirche aus der Politik sich heraushalten. Das heißt also zusehen, wie die Demokraten sich in die Hölle stürzen ?

    6) Die zwei dringendsten Probleme der Welt sind heute die Arbeitslosigkeit der Jungen und die Einsamkeit der Alten. Gewiß sind das zwei echte menschliche Probleme von heute, aber warum ? Liegt der Grund nicht eher darin, daß Kirchenmänner wie Franziskus genau die Politik den Politikern überlassen, welche das Geld über die jungen Menschen stellen ? Und weil Kirchenmänner wie er sich weigern, jene Kirchengesetze durchzusetzen, welche die Familie zusammenhalten und somit dazu beitragen, daß die Familie um die Alten sich kümmern will ?

    Zitate sieben bis neun handeln von der Religion:

    9) Jesus gab uns nur einen Weg zur Erlösung, und der heißt Nächstenliebe. Doch die Liebe zum Nächsten, ohne die Liebe zu Gott an erster Stelle, verwandelt sich stets in Haß gegen den Nächsten, siehe Kommunismus.

    7a) Die Konversion von Menschen ist sinnlos. Im Gegenteil ist Konversion am sinnvollsten von allem, wenn gilt – was der Fall ist –, daß niemand in den Himmel gelangen kann, ohne an Gott und seinen göttlichen Sohn Jesus Christus zu glauben !

    7b) Wir müssen uns alle miteinander vermischen und uns gegenseitig zum Guten bewegen. In Wahrheit müssen wir alle miteinander uns auf Gott hinbewegen. Was sonst ist das Gute ? Wenn Franziskus den lieben Gott nicht mehr beim Namen nennen will, wer wird dann überhaupt noch an Gott glauben ?

    Das achte Zitat ist das schlimmste.

    8a) „Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott, denn es gibt keinen katholischen Gott.“ Das ist schwer irreführend.(1) Zwar ist Gott der Gott aller Men-schen, doch stiftete er für alle Menschen eine Religion, und nur eine Religion, welche die katholische Religion ist. Deswegen ist der Gott des Katholizismus der einzig wahre Gott.

    8b) „Jesus ist seine Fleischwerdung, mein Lehrer und mein Seelenhirte. aber Gott der Vater, Abba, ist das Licht und der Schöpfer.“ Wiederum schwer irreführend. Denn unterstellt dieses „aber“ nicht, daß Jesus Christus gar nicht der Schöpfer ist ? Glaubt Franziskus überhaupt daran, daß Jesus mehr als ein bloßer Mensch ist ?

    8c) „Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von gut und böse und muß wäh-len, dem Guten zu folgen und das Böse zu bekämpfen, so wie er diese begreift.“ Dies nun ist nicht mehr irreführend, sondern die glatte Leugnung jedweder objektiven Sittlichkeit und die Leugnung aller Prinzipien der katholischen Moral. Dies ist eine Einladung an alle Menschen, zu tun, was auch immer sie wollen. Weil dies aus dem Munde jenes Mannes kommt, welcher allem Anschein nach der katholische Papst ist, müssen wir es als schieren Wahnsinn einstufen.(2)

    Papst Franziskus mag geltend machen, daß er versuche, zum modernen Menschen vorzudringen, aber ihn ohne Gott erreichen zu wollen gleicht dem Sprung in einen gefährlichen reißenden Fluß, um dort jemanden vor dem Ertrinken retten zu wollen, ohne allerdings selber mittels eines Seiles am Ufer befestigt zu sein. Auf diese Weise wird man lediglich zusammen mit dem Ertrinkenden ertrinken.

    Eure Heiligkeit, Sie helfen nicht, sondern ertrinken !

    Kyrie eleison.

    (1) Richtig hieran ist, dass Gott nicht katholisch ist, die Formulierung des Papstes ist trotzdem unglücklich u n d unnötig ! Richtig im Sinne Weihbischofs Williamson ist, dass der Dreifaltige Gott durch das Erlösungswerk der zweiten Person in Gott, dem Gottmenschen Jesus, nur eine wahre Religion gestiftet hat, einen mystischen Leib, der für uns „Erdlinge“ dogmatisch – da absolute Seins-Wahrheit – strukturiert wird in der von seinem Stellvertreter, dem Papst, geführten und organisierten Kirche. Das Amt des Papstes ist heilig, der Amtsträger aber nur ein (menschelnder) Mensch. Urteile wie die Überschrift sind für mein Dafürhalten absolut unangemessen. Den Inhalt des Artikels, gegen den ich nichts einzuwenden habe, könnte man auch anders überschreiben, z. B.: „Franziskus auf humanistischen Abwegen“

    (2) Mit dem Wort Wahnsinn trifft Williamson den Kern der Sache. Besser kann man diese Aussage eines Papstes nicht kommentieren, denn das Gewissen des Menschen ist formbar – durch den Zeitgeist und persönliche Umstände !

    • help (kein Partner)
      19. Oktober 2013 21:43

      F.V. :-)) Du bist schon eine besondere Blüte ... wenn Du schreibst:

      "Das achte Zitat ist das schlimmste. 8a) „Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott, denn es gibt keinen katholischen Gott.“
      Das ist schwer irreführend.(1) Zwar ist Gott der Gott aller Menschen, doch stiftete er für alle Menschen eine Religion, und nur eine Religion, welche die katholische Religion ist.Deswegen ist der Gott des Katholizismus der einzig wahre Gott."

      Lieber F.V. damit lieferst Du hier das wirklich stärkste Stück! Gratuliere!

      Man kann Dir hier nur antworten:
      Von ALLEM KEINE Ahnung aber dafür umso viel mehr Blödsinn und Stuss daher schreiben!

      Christus hat den Katholizismus begründet!??
      Na bravo ...!
      Das meinen aber auch nur die Katholiken selber, ... so wie es (natürlich) auch all die anderen christlichen Untergruppen alleine für sich beanspruchen.

      Der (Christus) wird sich bei Dir aber schön bedanken, wenn Du ihm dann vielleicht doch einmal ansichtig werden solltest, ...
      (Es heißt ja: Selig die Armen im Geiste, denn ihnen ist das Himmelreich *g*)
      ... wo Du ihm doch streitig machst, dass er alleine "Das Christentum an sich" begründet hat, ... egal was auch immer danach, nach seinem Tod und seiner Auferstehung seine Jünger daraus gemacht haben.

      Ich habe es schon längst und höchst gespannt erwartet, dass sich dieser Unterbergerirrwitzblog hier demnächst wohl auch DIESEN Papst vorknöpfen wird.
      Wagt der es doch glatt, samt und sonders den ehernen (oder doch eher "eisernen"?) Direktiven dieser Geisterbahn hier komplett zuwiderzulaufen! Und das noch dazu als "Oberhaupt der Katholiken"!
      Da hört sich dann doch alles auf! !!!
      Wo doch hier der Unterberger himself der oberste Wächter dieser Schafe ist, wie er zweifelfrei über all die Jahre bewiesen hat.

      Dass aber vom Oberkatholiken Unterberger bis hin zu dessen zumindest ebenso komplett hirnentleerten Privatschafherde durch die Bank und praktisch unisono ein derartiger Hollunder fabriziert werden wird wie hier, das war mir dann doch (noch) nicht ganz vorstellbar.

      Weiter so, ... kann ich hier nur noch schreiben! *g*
      Da weiß man dann wenigstens das der produzierte Dreck schön auf einem Haufen bleibt und so ansonsten nicht viel weiter stört!
      Und das ist dann schon das Allerwichtigste! :-))))

    • help (kein Partner)
      19. Oktober 2013 21:50

      F.V. >> Nachsatz
      Auf die Aussagen in den übrigen Deiner Punkte hier einzugehen ... daserspare ich mir ...
      Ich bitte um Verständnis!
      Diese überfordern jeden auch nur halbwegs normaldenkenden Geist mdurch ihre schiere Dummheit auf das Äußerste!
      Man muss diese wohl am besten einfach in Frieden ruhen, bzw. dahinziehen lassen, ... auf dass sie sich im Nirgendwo verlieren ...
      Wie soll man schon anders umgehen können? ... mit derartigen Fürzen.

    • Polis (kein Partner)
      19. Oktober 2013 22:40

      F.V.

      Absolut richtig.

  15. Wolfram Schrems (kein Partner)
    19. Oktober 2013 20:04

    Ob das wirklich alles "gut gemeint" gewesen sein soll, sei dahingestellt.

    Ein Jünger des hl. Ignatius von Loyola, der Papst Franziskus nun einmal ist, sollte sich durch mehr Nüchternheit und Voraussicht in der Abwägung von Auswirkungen auszeichnen.

    Schon die ökonomischen Auswirkungen sind erheblich. Der neue Papst läßt sich seine Demut und Sparsamkeit eben etwas kosten: Die Blockade von Santa Marta inkl. des dort nötigen Sicherheitsaufwandes wird nicht ganz gratis sein.

    Die Auswirkungen in der Glaubwürdigkeit sind aber noch viel erheblicher. Ignatius von Loyola hat seine Jünger gelehrt, sich VOR der Abfassung eines Briefes oder einer Predigt (oder eines Interviews) zu überlegen, was man eigentlich sagen will.
    Dann erspart man auch seinem Pressesprecher im nachhinein die Eiertänze oder aber das gellende Schweigen (sogar Jesuit Lombardi scheint in der Deutung überfordert zu sein).

    Die Auswirkungen im Vertrauen der Gläubigen sind am erheblichsten:
    Hier wurde durch die fatale Entscheidung, das Motu Proprio Summorum Pontificum für die "Franziskaner der Immaculata" außer Kraft zu setzen, ein verheerender Präzedenzfall geschaffen.

    Wer dermaßen brutal - und eigentlich contra legem - vorgeht, hat jede Glaubwürdigkeit mit "Bescheidenheit", "Demut" und "Einfachheit" völlig verspielt.

    Man hat den Eindruck, das Ratzinger-Pontifikat (im Endeffekt leider ohnehin nicht sehr effizient) soll völlig eradiziert werden.

    Da paßt es gut dazu, daß ein "konservativer" Bischof wie Trebartz-van Elst in einer beispiellosen Medienkampagne von Spiegel, Springer-Presse und ORF fertig gemacht werden soll. Und das ganz sicher nicht wegen seiner Bauprojekte.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 19:33

      Was bliebe von der Kultur des Abendlandes, wenn man damals schon die nun üblichen Kostenkriterien angewandt hätte. - Nichts.

      Daß der Limburger Bischof ins Kreuzfeuer kam wurde klar, als seine "konservative" Haltung mitgeteilt wurde.

      Man argumentiert nach dem Gusto des Pöbels.

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 21:09

      Ja ... und gerade hier, ... hier, beim Oberspareundsonstnixwasfroh (wenn es jene tun, die eh schon nix mehr haben), gerade hier ist es jetzt egal, wenn irgendwo da draußen aus 5 MIO. Baukosten dann halt einmal zufällig 31 d.h. viel eher noch 40 MIO werden.

      Dafür fühlt man sich hier ja in geradezu rührendster Art und Weise mitfühlend selber mit auf die Zehen getreten, weil man (ein paar pöse Linke) hier ja doch nur einen Vorwand finden wollte um seinen lieben konservativen UND dann noch dazu auch katholischen!! Geistesbrüdern auf die Zehen treten möchte
      Na dann! Ich hoffe es tut noch recht lange ein bisserl weh!

  16. help (kein Partner)
    19. Oktober 2013 19:22

    Na! Ihr Möchtegern - Päpste!! *g*

    Tut da wieder einmal nicht ganz so wie Ihr das möchtet??
    Schon blöd! Nicht wahr??!!
    Alles muss man sich selber machen!!!
    Also so was!!

    Aber hier, beim (wahrscheinlich) 2. Oberhaupt und (ganz sicher ) 1. Schutzpatron der Katholiken seid ihr ja in bester Schule und bestem Training!

    Also: Auf! ... an die Front mit Euch!

  17. Tik Tak (kein Partner)
    19. Oktober 2013 19:20

    Irgendwo auf dieser Website steht, daß man hier von Verschwörungstheorien Abstand nehmen soll.
    Offenbar gilt das nicht für die Hauptbeiträge.

    Denn die Annahme, daß die Kosten für ein nicht genutzes Apartement und ein belegtes Hotelzimmer, Letzteres , das Domus Sanctæ Marthæ, kostet übrigens EUR 35 (Einzelzimmer) bis EUR 87 (Apartment) pro Nacht inkl. Frühstück, den Vatikan in finanzielle Probleme bringen kann ist wohl nur als Verschwörungstheorie zu erklären.

    Was den Limburger Bischof anbelangtist das ein Fall der innerkirchlich zu regeln ist.
    Sollten die Berichte im Spiegel aussagekräftigt sein, dann hat der Tebartz-van Elst offenbar seine Kompetenzen weit überschritten und zur Vertuschung schon seit Jahren eine Methode gewählt, die ihn in jeder privaten Firma den Job kosten und eine Schadensersatzklage einbringen dürfte.
    Wer zur Verschleierung der Projektkosten die Meldepflicht umgeht indem er das Projekt in Teilprojekte unterhalb der Prüfpflichtsgrenze splittet und dann die ursprünglich genehmigten Kosten um ein Vielfaches überschreitet ist im Regelfall seinen Job fristlos los.

    Aber woher soll denn der Unterberger das verstehen, wenn es doch um einen stockkonservativen und lügenden Bischof geht?
    Solche Leute machen ja nichts falsch, die sind ja die "Guten" ;-)

    Was den Tebartz-van Elst vermutlich jetzt, nachdem er aufgeflogen ist, am meisten ärgern wird, ist, daß sein Nachfolger in Kürze in der Luxushütte leben darf.

    • werauchimmer
      19. Oktober 2013 23:48

      Wenden Sie auf Baukostenüberschreitungen im öffentlich-rechtlichen Bereich den gleichen gestrengen Maßstab an?

      Haben Sie wenigstens manchmal Kopfweh? Verdrängen Sie eifrig den Gedanken, weshalb solche Überschreitungen der öffentlichen Hand ein wesentlich geringeres mediales Gegacker auslösen, obwohl man aus diesem System - anders als bei der römisch-katholischen Kirche - keineswegs austreten und "Mitgliedsbeiträge" vorenthalten kann? Oder ist Ihnen gar nicht mehr zu helfen?

      Was hatte denn die wählerische Büroeinrichtung der Frau Unterrichtsministerin gekostet, zB? Wohl soviel wie die kolportierten 15.000 EUR für eine exzentrische Badewanne ....

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. Oktober 2013 09:13

      " ... Wenden Sie auf Baukostenüberschreitungen im öffentlich-rechtlichen Bereich den gleichen gestrengen Maßstab an? ... "

      Ja, da darf es keinen Unterschied geben.
      Und ja, beides ist abzustellen.

  18. Einspruch! (kein Partner)
    19. Oktober 2013 19:15

    Sehr geschätzter Dr. Unterberger, wenn Sie "gut gemeint" schreiben, dann rechnen Sie damit, dass Ihre Leser " . . . ist schlecht getroffen" ergänzen. O.k., es liest sich gut.

    Bezüglich des neuen Papstes bin ich nicht ganz Ihrer geschätzten Meinung. Mir ist ein einem Gästehaus lebender Papst lieber als einer in einem Palast. Ich sehe darin ein - richtiges - Symbol der Änderung in der Welt. Ein Symbol! Aber sei's drum.

    Absolut nicht Ihrer Meinung bin ich bei den Bemerkungen zum Bischof von Limburg. Sie entschuldigen seine geradezu frivole Verschwendungssucht bis zu einem gewissen Grad damit, dass damit (so wie bei den Palästen der Päpste und Fürsterzbischöfe) Werke für die Ewigkeit geschaffen würden. Etwa mit der freistehenden Badewanne seiner Exzellenz (mir sprageln sich gerade die Finger, wenn ich für so jemanden "Exzellenz" eintippe - als ob er eine "hervorragende" Persönlichkeit, ein nachahmenswertes Beispiel wäre), mit dieser Badewanne um 15.000 EUR netto, in der dieser Pinkel zu baden geruhen möchte, soll also ein Wert für die Ewigkeit geschaffen werden? Ja, es wird ein abstoßendes Beispiel für die Hybris mancher barocker Kirchenapparatschiks geschaffen. Das uns Christen dann vorgehalten wird - wetten? Das ist Geld der Diözese, aber selbst wenn es ein Geld aus einem persönlich erspielten Lottogewinn dieses Herrn wäre, wäre es frivol. Für so etwas gibt es keine Entschuldigung. Sie haben ihren Beruf verfehlt, Exzellenz - oder zumindest das passende Jahrhundert.

    Ich hoffe, dass der Papst diesen feinen Herrn Bischof 1. nicht empfängt und 2. als Hilfskaplan in eine Pfarre in einer Favela von Rio de Janeiro versetzen läßt. Mit Aufstiegsmöglichkeit zum Kaplan nach zehn Jahren untadeligen Dienstes. Damit dem Herrn klar wird, damit er verinnerlichst, dass er ein Diener zu sein hat, ein Diener in der Kirche von Jesus Christus, und nicht ein Filialleiter von Scientology.

  19. Dr. Knölge (kein Partner)
    19. Oktober 2013 17:05

    Was ich den Papst übelnehme, ist, daß er sich zwar medienwirksam auf Lampedusa für die Flüchtlinge einsetzte und Anteilnahme zeigte für das sicherlich schreckliche, wenn auch selbstverschuldete Schicksal der Ertrunkenen, aber für mich bisher nicht erkennbar -ich hoffe, mir ist da nichts entgangen- auf die furchtbare Situation der Christen, seiner Anhänger, in fast allen islamischen Ländern aufmerksam gemacht hat.
    Wenn die Berichte über die Christenverfolgung auch nur teilweise stimmen, schreit das zum Himmel, und es wäre die erste Aufgabe eines jeden Papstes, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen.
    Es kann doch nicht sein, daß selbst ein Papst angesichts der mörderischen Ereignisse aus Angst vor der Wut der Moslems schweigt und sich lieber mit, gemessen daran, eher zweitrangigen Themen beschäftigt, wobei ich jetzt nicht den Hunger auf der Welt meine.

  20. Susanna (kein Partner)
    19. Oktober 2013 11:52

    Ich weiß natürlich, dass ich als nicht zahlender Leser hier eigentlich nicht kritisieren dürfte, möchte mich ausnahmsweise aber doch dazu aufraffen. Für mich ist es sehr schade, dass zu diesem interessanten Thema, das einer eingehenden Diskussion würdig wäre, so viele fremde Themen angeschnitten und auch breit ausgeführt wurden. (Das gilt leider auch für andere Tagebucheintragungen.)

    Wäre es nicht viel ergiebiger, auf dem von A.U vorgeschlagenen Gebiet in die Tiefe zu denken? Nun hoffe ich, dass Sie als Abonnenten mir diese Einmischung nicht übel nehmen!

    • mfg (kein Partner)
      19. Oktober 2013 12:17

      Susanna
      Anstatt diese zusätzlichen Beiträge zu kritisieren, sollten sie froh sein, dass auch wichtige Themen angeschnitten werden. Sie müssen beginnen in größerer Dimension zu denken. Die Themen die Herr Unterberger (er ist ja gelernter Journalist) hier aufbereitet, sollen doch nur von den viel gefährlicheren Themen ablenken. Ob er das absichtlich, oder aus Unwissenheit tut, tut nichts zur Sache.
      Öffnen sie ihren Geist und wagen sie sich auch an heikle Theman heran. Denn wer weiß wie lange dies noch möglich ist. Je mehr Menschen aufwachen und über die Machenschaften der 5. Rasse (ich nenne sie halt so, andere nennen sie Chasaren, Archonten, blaue Blutlinie, Annunaki etc.) Bescheid wissen, desto ruhiger (ohne Chaos) wird ein Wandel herbeigeführt. Nur unaufgeklärte Menschen fallen in totale Starre und dies führt zu Chaos, Mord und Totschlag. Und genau das beabsichtigen die Hintergrundmächte. Dafür haben sie Geheimarmeen (staatl. und private Söldner, oder Elite-Soldaten) mit unserem Steuergeld aufgebaut. Dank Lissabon-Vertrag dürfen sie auch schießen und so Volksaufstände niederringen (ist bereits in Griechenland, Spanien, BRD etc. getestet worden). Freiheit beginnt im Geiste!
      "Wir müssen erkennen, dass freier Wille eine Gabe ist, den man erst nutzen kann, wenn man auch dafür kämpft" - mit friedlichen Mitteln. Wenn die Sklaven (und wir sind Sklaven, früher nannte man uns Untertanen, heute werden wir Bürger genannt, die für den Luxus einer kleinen Elite arbeiten und bürgen) einfach ihre Arbeit niederlegen, dann ist die Macht der Hintergrundmächte gebrochen.

    • Wyatt
      19. Oktober 2013 21:00

      ...irgendwie fehlen die Belehrungen des Observer's, waren sie doch stets Hinweis auf die gefällige politisch korrekte Denkungsart.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 19:42

      Susanna,

      wer sich am Marktplatz hinstellt und seine Thesen verkündet, muß damit rechnen, daß sie diskutiert werden. Ihre "Bescheidenheit" ist daher völlig überflüssig.

      Sie haben zwar recht, daß manche Beiträge in größerer Tiefe diskutiert werden sollten, aber wenn AU nur nebensächlichen Schmarrn antippt, dann ist es auch erlaubt zu den wahren Themen hinzuweisen.

      Also ergreifen Sie das Wort, oder enthalten sie sich der gouvernantenhaften Hinweise zum "guten Benehmen"

  21. D.M. (kein Partner)
    19. Oktober 2013 11:25

    Es wird alles einfacher, oder? Die Frage ist nur - für wen?

    USA: Senat der Healthcare Gesetzesentwurf HR3200 verabschiedet und in Kraft gesetzt. Dieses neue Gesetz verlangt, einen RFID-Chip in jeder Person zu implantieren.Dieser Chip wird nicht nur persönliche Informationen enthalten, er wird auch mit Ihrem Bankkonto verknüpft werden. Und glauben Sie es, lesen Sie auf der Seite 1004 des neuen Gesetzes: “Spätestens 36 Monate nach dem Datum der Inkraftsetzung”. Es ist jetzt das Gesetz des Landes, dass von 23. März 2013 alle Amerikaner verpflichtet sein werden, einen RFID-Chip unter die Haut zu bekommen.
    Aus unzähligen Quellen, eine Eng.

    http://polidics.com/…rfid-chip-implants.html

    Ein Unternehmen das speziell für Kinder in den USA das Identifikationsprogramm und die implatierung der Chips vornimmt, nennt sich “MOCHIP” Man beachte das Logo des Unternehmens (Winkelmaß und Zirkel) ein typisches Freimaurersymbol…

    http://www.mochip.org/
    Pläne werden niemals von heute auf morgen umgesetzt, sondern immer in kleinen Schritten. Nur so konnten die Freimaurer seit 700 Jahren gemäß dem Willen Satans die Welt verändern und ihr Programm seit der französischen Revolution erfolgreich absolvieren.
    Der RFID-Chip hängt direkt mit der Installation der globalen Neuen Weltordnung (NWO) mit ihrem König, dem Antichristen (= das Tier 666), und somit auch mit den Plänen der Illuminaten, zusammen. Jesus nennt diese in den Warnungsbotschaften die „mächtige Gruppe.“ Nur unter der Eine-Welt-Regierung ist es möglich, den Chip absolut allen Nationen aufzuzwingen.
    Rückblickend können wir 5 Stationen bis zum globalen RFID-Chip verfolgen ...
    http://deutschelobby.com/2013/10/19/usa-senat-der-healthcare-gesetzesentwurf-hr3200-verabschiedet-und-in-kraft-gesetzt-dieses-neue-gesetz-verlangt-einen-rfid-chip-in-jeder-person-zu-implantieren/

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. Oktober 2013 18:50

      Ja ja, wie schön wäre die Welt, wenn alle Unterberger Poster sinnerfassend Lesen könnten;-)

      Der MoCHIP Verein ist nach sein Website ein Unternehmen der lokalen Freimaurer, das steht da in fast jedem Teil der Website, im IMpressung und in der Selbstbeschreibung.
      So geheim dürfte das also nicht sein, daß eine Verschwörungstheorie notwendig ist, um darauf zu kommen.
      Lesen zu können reicht völlig.
      Das Impressum weist Ihnen dazu den Weg:

      " ... MoCHIP operates under the direct sponsorship of the Missouri Masonic Children’s Foundation, which is recognized as a 501(c)(3) not-for profit by the Internal Revenue Service. ..."

      Und der Verein hat mit dem ACA nichts zu tun.

      Der Text der HR 3200 (das ist die House Resolution 3200 der "America's Affordable Health Choices Act of 2009" kann aus der Library of Congress im Original heruntergeladen werden.
      Der ist zwar stinklangweilig, widerspricht aber dennoch Ihren Aussagen.

      In der Section 1173C "STANDARDIZE ELECTRONIC ADMINISTRATIVE
      TRANSACTIONS", auf Seite 110, findet sich die Bestimmung die für die Identifikation des Versicherten sorgen soll.
      Da heißt es wörtlich "... ‘‘(D) enable the real-time (or near real time) determination of an individual’s financial responsibility at the point of service and, to the extent possible, prior to service, including whether the individual is eligible for a specific service with a specific physician at a specific facility, which may include utilization of a machine readable health plan beneficiary identification card ... "

      Das ist natürlich ein Skandal, wenn die Versicherten eine maschinenlesbare Versicherungskarte vorweisen sollen.
      Wo gibt es denn sowas?
      Skandal?

      Oder?

      Oder haben Sie vielleicht doch schon einmal von der österreichischen Sozialversicherungskarte gehört?

      Das genau ist die Sorte ID Karte von der die Rede ist.
      Von implantierten RFID Chips (wissen Sie überhaupt was das ist?) keine Rede.
      Und auch nicht von dem System welches die Missouri Child Identification Program anbietet.

      Letzteres hat übrigens auch nichts mit RFID Chips zu tun, sondern mit einer Datenbank in der, Zitat der Website:

      " ...
      Digital Photographs
      Digital Fingerprints
      Child Information and Emergency contacts
      Dental bite impression
      Two (2) laminated ID cards
      ... "

      des Kindes auf einer CD abgespeichert werden und eine Kopie bei den Eltern, sowie eine weitere Kopie bei den Anbietern des Services verbleiben.
      Die Website der MOCHIP weit übrigens explizit darauf hin, daß " ... The program uses a computer disc to provide information to the parents. Microchips are not used in the program. ... " Microchips weder verwendet noch implantiert werden.

      Kein Wunder, daß der Unterberger so viele Anhänger hat, die können alle nicht sinnerfassend Lesen.

      Übrigens auf der Seite 1004 des HR3200 Textes befindet sich folgender Text:

      "1 ‘‘(4) Carrying out activities described in sub2
      section (b) with respect to more than one health pro3
      fession discipline, specialty, or subspecialty.
      4 ‘‘(e) CONSULTATION.—The Secretary shall carry out
      5 this section in consultation with the heads of appropriate
      6 health agencies and offices in the Department of Health and
      7 Human Services, including the Office of Minority Health.
      8 ‘‘(f) DEFINITION.—In this section, the term ‘health dis9
      parities’ has the meaning given to the term in section 3171.
      10 ‘‘(g) REPORT.—The Secretary shall submit to the Con11
      gress an annual report on the program carried out under
      12 this section.’’.
      13 SEC. 2252. INNOVATIONS IN INTERDISCIPLINARY CARE
      14 TRAINING.
      15 Part D of title VII (42 U.S.C. 294 et seq.) is amended
      16 by adding at the end the following:
      17 ‘‘SEC. 759. INNOVATIONS IN INTERDISCIPLINARY CARE
      18 TRAINING.
      19 ‘‘(a) PROGRAM.—The Secretary shall establish an in20
      novations in interdisciplinary care training program con21
      sisting of awarding grants and contracts under subsection
      22 (b).
      23 ‘‘(b) TRAINING PROGRAMS.—The Secretary shall
      24 award grants to, or enter into contracts with, eligible enti25
      ties— "

      Also ist das entweder ein Fnord oder Sie kennen den Text, der Sie zu Satan führen soll, überhaupt nicht.

      Im Zweifelsfall plädiere ich aus Letzteres, aber Sie könnten ja auch wieder einmal den Sitz Ihres Aluhutes kontrollieren, der dürfte Sie nicht mehr so recht schützen.

    • D.M. (kein Partner)
      19. Oktober 2013 18:55

      Tiktak
      Wichtig ist was sie glauben, oder? Alles andere ist unwichtig! Freuen sie sich, dass sie so klug sind und alles durchschauen!

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. Oktober 2013 19:07

      DM, ich bin ein völlig ungläubiger Mensch.
      Aber ich kann Gesetze lesen ohne mich in Verschwörungstheorien zu ergehen.
      Aber wenn Sie meinen, dann hoffe ich ja nur, daß Sie nicht als erster von den Reptiloiden beim nächsten HAARP Angriff in Visier genommen werden.
      Zumindest nicht, bevor Sie nicht die Chance hatten, mit der "Leif Erikson" nach Neuschwabenland und von dort weiter mit einer Hanebu III nach Aldebaran ins Licht zu flüchten ;-)

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:53

      Dafür, daß der verehrungswürdige Herr Tik Tak sich nur mit Rationalem und dem Wortlaut von Gesetzen befaßt, hat er erstaunliche Kenntnis von jenen Themen, die gemeinhin der dümmlichen Variante von Polit- bzw. Science-Fiction zugerechnet werden. - Ob er dies heimlich unter der Bettdecke liest?

      Da uns auch mitteilt, obwohl dazu gar nicht gefragt, daß er ungläubig sei, wundert mich doch, daß er den publizierten Absichtserklärungen offenbar doch glaubt, den deren "Wahrheit" positiv zu wissen ist ja nicht möglich, sind doch die erkennbaren Folgen meist so, daß man das Gegenteil für zutreffend halten muß.

      Betrachtet man weiters wo Herr Tik Tak überall kompetent ist, dann verstehen wir auch warum ihm fallweise die Länge anderer Beiträge gegen den Strich geht, denn diese - meist auch beachtliche Länge seiner eigenen - ist nur für seine erhabenen Gedanken allein zulässig und gerechtfertigt. - Meint er jedenfalls.

      Ja, ja; quod licet Jovi ... allerdings geht er trotzdem ziemlich auf die Nerven.

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. Oktober 2013 16:31

      Tja verblichener Bankelsänger,

      Ihre Inkompetenz hat halt nicht jeder.
      Seien Sie stolz auf Ihre Bildungsferne und Ihre miese Kinderstube, damit können Sie immer noch Bundeskanzler werden.

  22. Erwin Tripes (kein Partner)
    19. Oktober 2013 10:48

    Gut gemeint wäre etwa auch, wenn der Papst sich in den Dritte-Welt-Ländern zur Geburtenbeschränkung bekennen wollte, weil dann ungeheures Elend vermieden würde. Aber auch die vorherigen Päpste hatten nicht diesen Weitblick. In diesem Sinn Zustimmung zu tieferstehender Aussage mit kleinen Einschränkungen.
    „je weniger sich islamische (oder katholische - eingefügt vom Kommentator) Geistliche in die Politik einmischen können, je mehr Möglichkeiten die Einzelinitiative jedes Menschen im Vergleich zu Anordnungen der Regierung (oder der Kirche - eingefügt vom Kommentator) hat, umso erfolgreicher ist ein Land. Ob man den Erfolg nun am Kampf gegen Hunger und Krankheiten misst oder an einer höheren Lebenserwartung. Aus solchen Ländern will dann übrigens auch kaum noch jemand auswandern. Egal, ob Richtung Lampedusa oder sonstwo hin“

    • mfg (kein Partner)
      19. Oktober 2013 11:10

      "Gut gemeint wäre etwa auch, wenn der Papst sich in den Dritte-Welt-Ländern zur Geburtenbeschränkung bekennen wollte, .."

      Haben sie noch immer nicht geschnallt, dass dies Absicht ist? In Europa wird die Abtreibung gefördert, österr. Familien können sich keine Kinder mehr leisten (Lebenserhaltungskosten steigen ständig), damit die Afrikaner die neuen Europäer werden. Eine negroide Masse, stupide und leicht zu handhaben (guter Sklave). Die Weißen werden bewusst dezimiert und mit dem Slogan "wir brauchen mehr Zuwanderung (Großkonzerne um die Löhne zu drücken - billige Arbeitskräfte für mehr Profit) um die Pensionen zu sichern" wird der Doofmichl eingelullt.

      Kapiert aber nicht, dass all sein eingezahltes Steuer-Schein-Geld (Einsatz seiner Lebenszeit) für die Versorgung der neuen Europäer draufgeht.
      Die Kirche, der Staat, sowie der Kapitalismus arbeiten Hand in Hand an der Neuen Weltordnung. Schon im 12. Jhdt. haben sich das englische Königshaus und der Vatikan geeinigt: die Kirche übernimmt die geistige Herrschaft = kanonisches Recht, und das Königshaus die materielle Herrschaft = Common Law
      Freuen wir uns, denn das blüht auch uns, weil wir noch immer schlafen und denken, dass unsere Politmarionetten dies nicht kommen sehen. Dabei ist es doch schon so offensichtlich, dass jedes Kleinkind diese Pläne durchschaut. Aber gerade die Gebildeten sind so blind vor lauter Bildung, weil sie gar nicht so schlecht denken können, wie unsere Verräter sind.
      Deutsche sollen Flüchtlinge in ihren Wohnungen beherbergen.
      Zu Deutsch: Lieschen Müller nebst Gatte bekommen eine Sippe, bestehend aus bis zu 8 Personen in ihre kleine Bude gesetzt und dürfen diese verköstigen, bedienen und vor allem ihre hauseigenen Sklaven sein…..

      Hurra, die Willkommenskultur wird endlich bis zur Endlösung installiert. *Räusper, Hust, Röchel…..*
      http://brd-schwindel.org/deutsche-sollen-fluechtlinge-in-ihren-wohnungen-beherbergen/

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      19. Oktober 2013 17:10

      @ mfg
      Ich hab´s schon überrissen, deshalb meine etwas sarkastischer Kommentar, aber vielleicht fragen Sie weiter oben beim Blogbetreiber?
      Und übrigens, die Bischofsresidenzen sind bereits voll mit afrikanischen Flüchtlingen, so daß die Hirten selbst keinen Platz mehr finden. Vielleicht ist der Papst deshalb in´s Gästehaus gezogen?

  23. Clemens Taferner (kein Partner)
    19. Oktober 2013 10:30

    Er entspricht halt genau dem herrschenden politischen Stil: es geht darum, Dinge darzustellen, Image zu vermitteln, den Leuten was einzureden, aber keineswegs um Taten oder gar Ergebnisse.

    • mfg (kein Partner)
      19. Oktober 2013 10:33

      @Clemens Taferner
      Was weiß das Versuchskaninchen vom Versuch?

      Treuhänder, Strohmänner und stille Partner
      Jede Interessengruppe, die anonym bleiben möchte, bedient sich akzeptierten Vorturnern (Frontmänner, Treuhänder, Marionetten), um eigene Monopolinteressen zu verdecken und Risiken auszuschließen. Mit dem notwendigen Kapital ausgestattet werden diese offiziell im eigenen Namen und Interesse, inoffiziell aber im Sinne der Drahtzieher aktiv. Wer aus dem Ruder läuft, kann ...
      http://dasmedienmonopol.blogspot.ch/2009/12/treuhander-strohmanner-und-stille.html

  24. D-A-CH (kein Partner)
    • heartofstone (kein Partner)
      19. Oktober 2013 17:58

      Geh bitte, schieb ab mit dem Spam² HAARP, Chemtrails, Illuminati und Co ... was kommt als nächstes? Hitler lebt auf der dunklen Seite des Monds, Hohlweltgestammel, Wasserauto, die Reichsflugscheiben haben sie die Amis eingenäht oder Freie Energie Konverter die dir die böse Ölmafia vorenthält?

    • D-A-CH (kein Partner)
      19. Oktober 2013 18:57

      heartofstone
      Sie dürften ein Eingeweihter sein, also ein Erleuchteter. Beneidenswert (Ironie aus)

  25. phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
    19. Oktober 2013 06:46

    Dem Himmel sei Dank, Unterberger hat den Mut es offen auszusprechen: er weiß es auch besser als der Papst. Der – mir wurden geradezu die Augen geöffnet – in seiner polyglotten Einfalt praktisch alles falsch macht.

    • help (kein Partner)
      19. Oktober 2013 10:00

      Mir wird jetzt schon schwummrig vor den Augen wenn ich nur daran denke was dann sein und kommen wird, ... dann, wenn der Unterberger einmal nicht mehr lebt!

      Eine dunkle Zeit wird kommen, ... über viele, viele Jahre!!
      Ein Kometeneinschlag ist sicherlich ein leichter zu verkraftendes Schicksal für die Menschheit!

    • Sozialsozialistischer Komplex (kein Partner)
      19. Oktober 2013 15:59

      help,

      wenn wir die Dinge weiter so laufen lassen wie von der politischen Korrektheit, die von ihnen hier so armselig vertreten wird, verlangt wird, dann kann das nur im Desaster enden:

      Erneut Debakel der "segensreichen" Wirkung der sozialistischen staatlichen Kinderfürsorge (Wilhelminenberg als Paradebeispiel)

      Österreich: Gruppenvergewaltigung von Elfjährigem im Umfeld der Helferindustrie
      Diese natürlich schon im medialen Kellerabteil verschoben

      http://derstandard.at/1381368879507/Sexueller-Missbrauch-auf-Reise-von-SOS-Kinderdoerfern

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. Oktober 2013 18:55

      Na ja, sehen Sie es positiv.
      Seit der Papst nur mehr in religiösen Dingen unfehlbar ist, sieht der Unterberger eine Chance als rechtlicher, wirtschaftlicher und menschenrechtlicher Berater im Vatikan.
      Und so gut wie das Verständnis vom Unterberger in diesem Bereich ist, dürfte der Vatikan in ernsthaften Schwierigkeiten sein.
      Armer Papst, aber "Gut gemeint, gewiss" ;-)

  26. help (kein Partner)
    19. Oktober 2013 03:17

    Der Papst wird sich diese Worte dieses Herrn zu Herzen nehmen.
    Er hat ja ansonsten niemanden über ihm, der im Kluges mitteilen könnte.

    Mann! Was ist der (nicht der Papst!! ... um Gottes Willen!) doch für ein Trottel !!
    Schon himmelschreiend! ... und doch gänzlich unerhört!

  27. Blog (kein Partner)
  28. Brigitte Imb
    18. Oktober 2013 23:57

    OT

    Die Parteien schaffen Wohlstand!?

    Ich dachte, den erarbeitet und schafft das fleißige Volk. Wie man sich täuschen kann.

    http://news.orf.at/#/stories/2202934/

  29. Tullius Augustus
    18. Oktober 2013 22:39

    OT: Ich bringe diesen OT-Artikel weil - wie ich denke – das Thema Monika Lindner nach wie vor aktuell ist, und der Gastkommentator, Herr Ulrich Brunner ein Medienprofi ist, der im ORF tätig war. Dieser Kommentar ist zu gut und zu differenziert um ihn dem Publikum hier vorzuenthalten. Dass Herr Brunner nicht ÖVP-nahe ist, soll jetzt völlig dahingestellt sein:

    Wie Monika Lindner unser System bloßstellte ( 18.10.2013 von ULRICH BRUNNER, DiePresse.com )

    Gastkommentar. Die Ex-ORF-Chefin kandidierte für eine Partei „neuer Werte“, ist aber nur Symptom für die Verlotterung des „alten“ Systems.

    Monika Lindner hat sich durch ihr Verhalten selbst beschädigt, und sie hat ihre beiden Mentoren Erwin Pröll und Christian Konrad desavouiert. Sie hat den ORF, dessen Alleingeschäftsführerin sie einmal war, in Verruf gebracht – und, am schlimmsten: Sie hat unser gesamtes politisches System bloßgestellt.

    Lindner ist auf einer Liste zur Wahl angetreten, die das System verändern wollte, und ist jetzt kurioserweise ein Symptom für die Verlotterung des alten Systems. Das wird die Politikverdrossenheit der Massen und die Empörung gegen die da oben, die es sich immer richten, noch einmal steigern.

    Man muss mit den beiden Machtmenschen Pröll und Konrad kein Mitleid haben, ja man kann darüber sogar klammheimlich Freude empfinden, wenn so ausgeprägte Egomanen einmal eine Niederlage erleiden. Der ehemalige Raiffeisen-Boss Konrad kann jetzt in der Pension darüber nachdenken, ob unter seinen Jagdfreunden außer Lindner nicht auch noch andere Menschen ohne Charakter anzutreffen sind. Da gibt es ja einige, die ihre Jagdleidenschaft – so wie Lindner – nur entdeckt haben, um in die Nähe des mächtigen Medienmanns zu kommen.

    Den vollständigen Kommentar weiterlesen auf:

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1466320/Wie-Monika-Lindner-unser-System-blossstellte?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

  30. Undine
    18. Oktober 2013 21:57

    @Brigitte Imb

    Vielen Dank für den Hinweis auf die "Preußische Allgemeine"! Der Kommentar ist wirklich sehr lesenswert!
    MMn muß der Limburger Bischof jetzt herhalten, um andere Probleme zu vernebeln; er wird zum Freiwild erklärt und ist zum Abschuß freigegeben. Dieses "Strickmuster" kennen wir Österreicher nur zu gut! Das lenkt praktischerweise ab von den Problemen der GRÜNEN mit ihren Päderasten.

    Vergnüglich fand ich den letzten Absatz des Kommentars; der Liebling mehrerer Generationen, ASTERIX (!), wird von den PC-Tugendbolzen unter die Lupe genommen---und siehe da: Schwerer RASSISMUSVERDACHT!

    Auch das noch, ASTERIX ist PALÄO-NAZI, als COMIC getarnte RASSENHETZE!!!

    "Allerdings passiert es uns in letzter Zeit häufiger, dass uns das Grinsen gefriert wegen ungeheuerlicher Entdeckungen, über die auch die PAZ nicht schweigen will.

    Bei der jüngsten Enthüllung geht es nicht mehr „nur“ um Geld, es geht um alles: Viele unter Ihnen, vor allem die 40- bis 60-Jährigen, erinnern sich gut an die lustigen Asterix-Hefte – das kleine gallische Dorf, das tapfer der römischen Übermacht standhält.

    Jetzt ist Schluss mit lustig: Der französische Kulturhistoriker Léon Poliakov hat herausgefunden, dass die Geschichten ein Pfuhl von Rassismus und Ausgrenzung sind. Die Gallier stünden nämlich für die „unverbildete, reine Rasse“, die in den Heften idealisiert würde. Deren Feind ist bezeichnenderweise eine multikulturelle römische Mischpoke, die aus blöden, verweichlichten Tölpeln besteht.

    Auch das noch, Asterix ist Paläo-Nazi, als Comic getarnte Rassenhetze. Darauf wären wir ohne die wissenschaftliche Erweckung durch Herrn Poliakov nie gekommen. Aber nun müssen die Hefte wohl auf den Index. Pfui Teufel.

    Die „Welt“ stellt dem rassistischen Gallierkaff die „kosmopolitische US-Metropole Entenhausen“ der Donald-Duck-Hefte als leuchtendes Beispiel gegenüber, wo glückliche Tierchen unterschiedlichster Gattungen durch die „von Dagobert Duck gesteuerte Geldherrschaft in Trab gehalten“ würden. So also sieht das Comic-Pendant der einzig erstrebenswerten Gesellschaft aus. Und in der Tat: In Entenhausen hätten sich Ben Bernanke und Mario Draghi auf Anhieb wohlgefühlt. Von den Galliern hätten die beiden dagegen wohl Prügel bezogen. Wo Sie selbst lieber leben wollten, behalten Sie in Ihrem eigenen Interesse besser für sich."

    ..................................................................................

    Ich habe diese Antwort auf Brigitte Imbs Link zur "PREUSSISCHEN ALLGEMEINEN" absichtlich als Kommentar geschrieben, weil ich möchte, daß der PC-ANGRIFF auf ASTERIX nicht übersehen wird. Da kann man nur sagen:

    DIE SPINNEN, die POLITISCH KORREKTEN!

    • diko
      19. Oktober 2013 07:44

      Sehr gut Undine,*********
      ......aber vielleicht passt den französischen Kulturrevolutionären nicht, dass jetzt erstmalig ein "Asterix" unter "Nachfolge" Zeichner und Texter, beide JG. 1959 -diese Woche in "TV5 monde" vorgestellt - erscheint.

    • Undine
      19. Oktober 2013 13:40

      @diko

      obwohl ich nicht der typischen Lesergruppe angehöre (40-60-Jährige), habe ich die Asterix-Hefte verschlungen; sie sind grossartig!

  31. socrates
    18. Oktober 2013 21:32

    Zum Thema: Bei unseren Fahrten durchs Waldviertel lernte ich einige Propsteien kennen, z.B. Wullersdorf. Die kirche udn die Anlage ist sehr eindrucksvoll. Hier arbeiteten über 100 Menschen und wohnten und lebten dort. Um 32€ kann man diese kulturhistorisch hochinteressante Anlage sicher nicht reparieren.
    In Staats wurde die Probstei renoviert, aber der Propst wohnt weiter nicht dort, da das Barockgebäude naß blieb.
    Wenn der Papst seine Gemächer nicht bewohnen will, hängt das vielleicht mit Vatikanleaks zusammen. Alles zu entwanzen ist sicher sehr schwer. Im Hotel nimmt er niemand einen Platz weg und es braucht dieselben Angestellten wie wenn er nicht dort wohnt, also gibt es keine Zusatzkosten. Hoffentlich steht nicht jeder Pfurz in den Medien. Ich verstehe ihn.
    Dier Medienhetze entbehrt jeder objektiven Recherche. Schreibtischtäter!

    • socrates
      18. Oktober 2013 21:34

      Um 32,000.000€ kann man diese kulturhistorisch hochinteressante Anlage sicher nicht reparieren.

  32. plusminus
    18. Oktober 2013 19:41

    OT

    *hehe* - der Rotfunk und unsere Gutmenschen-Kamarille schäumen, weil Schubhäftlinge von einer privaten Sicherheitsfirma betreut werden sollen.
    Das Beste, was unseren Politikern bisher einfiel = mehr Privat, weniger Staat!

    • Politicus1
      18. Oktober 2013 20:33

      und die weiteren "Spitzen"meldungen -Ausland:
      Neue Schülerproteste gegen Abschiebungen in Frankreich
      Tausende französische Schüler haben den zweiten Tag in Folge gegen die Zwangsabschiebung ausländischer Klassenkameraden demonstriert. In Paris legte heute ein Protestmarsch zeitweise den Verkehr im Osten der Stadt lahm. Bereits in der Früh hatten Schüler den Zugang zu etlichen Schulen blockiert.

      Wieder Berliner Flüchtlinge in Klinik
      Die Berliner Polizei will nicht gegen die hungerstreikenden Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor vorgehen. „Die Polizei wird das nicht räumen“, sagte heute ein Sprecher.

      Aber Wowereit ist nicht Häupl:
      Berlins Regierungschef Klaus Wowereit (SPD) kritisierte die Form des Protests. „Ich kann niemandem etwas vorschreiben. Aus meiner Sicht sind das keine geeigneten Mittel."

      Ist der ORF schon der Asylantensender?
      Viel kann nicht mehr fehlen ...

    • plusminus
      18. Oktober 2013 22:38

      @Politicus

      "Ist der ORF schon der Asylantensender?"

      JA und noch dazu total politisch korrekt.

      Daß in Frankreich die Front National mit Marie Le Pen an der Spitze immer öfter Wahlen gewinnt und an Umfragewerten rasant zulegt, wird selbstverständlich totgeschwiegen.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/front-national-immer-mehr-franzosen-schaetzen-rechtspopulistin-le-pen-a-928042.html

      Unser Rotfunk setzt den Zusehern bereits mehr "gesiebte Informationen" vor als in so manchem totalitär geführten Land.

  33. Brigitte Imb
    18. Oktober 2013 18:00

    OT , od.1/2 OT, betrifft die ja die Sparsamkeit.

    Die Bescheidenheit der Genossen am Beispiel von Walter Steidl (SPÖ Szbg.). Dem gelernten Elektroinstallateur sind 7752 Euro brutto pro Monat - als SPÖ-Klubchef -, zuwenig. Jetzt will er zusätzlich 3000 Euro pro Monat von der Partei.

    Die SPÖ wurde in Szbg. abgewählt, hat maßiv Steuergeld verspekulier, und dieser Gierschlund denkt nun einen satten "10er" wert zu sein! Unglaublich, der Gerechtigkeitssinn der Sozialisten.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/aufregung-um-zusatzgage-fuer-spoe-chef-walter-steidl-78643/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Steidl

  34. Brigitte Imb
    18. Oktober 2013 15:00

    Preußische Allgemeine, wie immer gut!
    Wahnsinn und Gelassenheit
    Worüber sich die Amis stritten, warum wir uns keine Sorgen machen, und wofür die Limburger Affäre noch nützlich sein wird / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wahnsinn-und-gelassenheit.html

  35. Ambra
    18. Oktober 2013 14:37

    Ich bezweifle, daß man derzeit überhaupt von außen beurteilen kann, inwieweit der neue Papst seine fraglos richtige Grundhaltung in der Realität umsetzen wird können. Tatsache ist, daß ich viele Menschen kenne, ob kirchennah oder kirchenfern,
    die sich positiv angesprochen fühlen und ich höre zB aus inneren Kreisen der Diözese Graz, daß man dort eine wirkliche Aufbruchstimmung verspürt. Also das ist doch ohne Frage einmal positiv zu bewerten.
    Mir tut es sehr leid, daß Benedikt XVI, den ich als "meinen" Papst empfinde und sehr verehre, für viele vermutlich zu klug und intellektuell war und - Gott sei Dank! kein "Medienpapst" - was zur Folge hat, daß er oft völlig falsch eingeschätzt und medial dargestellt wird.
    Ich kenne die südamerikanische katholische Kirche ganz gut und weiß, wie sehr sie sich von der europäischen unterscheidet. Es wird sicher noch öfter vorkommen, daß Papst Franziscus aus seiner Erfahrung und seiner Sicht der Dinge heraus handelt und spricht und manches für die Europäer nicht verständlich sein wird. Aber ich denke, wir sollten ihm positiv gegenüberstehen und erst die Zukunft wird wirklich zeigen, was er bewirken kann.

    Zu Limburg: heute meldete das ZDF, daß in Limburg Touristenströme eingesetzt haben und Gastronomie etc Zuwächse bis zu 30% verzeichnen ! Vielleicht wird der teuere umstrittene Bau sich für die Stadt so schnell rechnen und in fernerer Zukunft
    ein Denkmal s. Salzburg darstellen !!!?????? Dann hätte der Bischof ja sogar Gutes getan dank der Medienhype um den Bau !!!

  36. Rosi
    18. Oktober 2013 13:54

    'Über Tausend Jahre waren Mönche und Bischöfe die weitaus wichtigsten Träger der Zivilisation und jeder Form von Kultur in einem lange recht unzivilisierten Kontinent gewesen. Und manch ein Bischof glaubt halt, noch in diesen Zeiten zu leben.'
    Das eindeutig ein Irrglaube. Heute sind wir wieder in die Zeit zurückgefallen, wo es gar keine (neue) Kultur gibt. Nur ein paar phantasielose Reproduktionen auf allen Gebieten, aber nix Neues - außer vielleicht da oder dort einen originellen Wolkenkratzer.
    Auch ein Indiz, daß wir in Europa entwicklungsmäßig den Zenit überschritten haben?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  37. Brigitte Imb
    • Undine
      18. Oktober 2013 17:41

      @Brigitte Imb

      Bestünde so ein Verdacht auf Wahlfälschung bei den Freiheitlichen, so fände sich dieses Thema JEDEN Tag gleich als erster Bericht darüber in der ZIB---wochenlang! Demonstrationen und Kerzerlmärsche und was alles die Linken noch so auf Lager haben, wenn ihnen etwas nicht in den Kram paßt, wäre auf der Tagesordnung.
      Aber wenn die Sozis sich in großem Stil Wählerstimmen ERGAUNERN, macht das gar nichts---kein Thema, aus, basta.

    • Brigitte Imb
      18. Oktober 2013 18:05

      Ja, ja, frei nach Laura: Es gibt gute u. schlechte Wahlfälschung...

      Wobei in dem Zusammenhang natürlich gut u. schlecht nicht für Qualität stehen, sondern als Bewertung für die ausführenden Akteure zu sehen ist. ;-)

    • socrates
      18. Oktober 2013 20:22

      Brigitte Imb
      Als Xanthippe zur Wahl ging, teilte man ihr mit, daß wir beide schon dagewesen sind. Das verwunderte sie umso mehr, als ich aus Gesundheitsgründen die Briefwahl bevorzugt hatte und sicher nicht da gewesen bin. Unser Nachbar, der in der Wahlkomission saß, erklärte, daß wir sicher nicht da gewesen sind. Man einigte sich darauf, daß meine Frau wählen durfte. Dunkel ist die Angelegenheit sicher! Da wird mit allen Mitteln um die Pfründe gekämpft.

    • Undine
      18. Oktober 2013 22:05

      @socrates

      Naja, besonders in Wien wäre es manchen Politikern lieber, wenn Menschen wie Sokrates und Xanthippe NICHT zur Wahl gingen---sie sind ja keine Türken, denen man "zeigt", wo sie das Kreuzerl machen müssen .....;-)

      Und wer weiß, wie viele Wahlkarten irgendwo geblieben sind.....

  38. socrates
    18. Oktober 2013 12:50

    O.T. Dümmer ist schwer!
    http://kurier.at/meinung/kommentare/aussenpolitik/us-budgetstreit-absurdes-theater/31.354.556
    Im einst hochgelobten politischen System der USA mit einer ausgeklügelten Maschinerie von „checks and balances“, von Geben und Nehmen, muss also ziemlich der Wurm drinnen sein, wenn plötzlich möglich wird, dass eine kleine, radikale Minderheit wie die Tea Party die größte Supermacht der Welt fast bis zum finanziellen Selbstmord treibt. Wenn eine Seite nur noch blockiert, Kompromiss als Verrat ansieht und Erpressung als politische Methode etablieren will. Wenn eine Horde wildgewordener „Regierungshasser“ die ganze „Grand Old Party“ der Republikaner vor sich hertreibt.
    Unter Obama sind die Schulden der USA von 10,6 Billionen auf 16,7 gestiegen, Tendenz weiter stark steigend. Wenn ein Geschäftsführer wegen solcher Schuldenzunahme entlassen und angeklagt wird, ist das normal. Hier wird der Spieß umgedreht. Der Verschwnder ist unschuldig, die Zahler sind schuldig. Daher wird von Obama gerade die Geldwirtschaft unter Kontrolle gestellt.
    Beschwichtigen und Lügen ist Journalistenpflicht in Ö. Eifacher ist es über die Kirche zu schimpfen, die sich nicht wehrt.

  39. plusminus
    18. Oktober 2013 12:41

    Nicht ganz OT:

    So werden unter Genossen Lug und Trug behandelt. Eine erschlichene Subvention wird in einen zinsenlosen Langzeitkredit umgewandelt und schon ist alles wieder gut. Kein Staatsanwalt ermittelt, keine Anklage - die Sozis bleiben unangetastet! Da kann noch mancher davon lernen.
    Man stelle sich den Medienwirbel (allen voran unser Rotfunk) und dessen Folgen vor, wäre das die Kirche oder gar ein FPÖ-Verein bzw. ein FPÖ-Bürgermeister.

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2608399/

  40. Nada te turbe
    18. Oktober 2013 12:40

    In der Tagebuchnotiz „Gut gemeint: Der Papst, die Sparsamkeit und die Effizienz“ zeigt Dr. Unterberger vorbildhaft, wie ein Journalist mit Niveau Gedanken über kirchliche Themen anstoßen kann, ohne gehässig oder als anderes Extrem eventuell liebdienerisch (im derzeitigen politischen Klima allerdings kaum zu befürchten) zu schreiben. Bravo!
    Gestern brachte „Die Presse Online“ den Artikel „Österreichs Bischöfe: Protzen oder knausern?“ der mir geradezu als Kontrastprogramm zu dieser Tagebuchnotiz erscheint. Der "Presse" Artikel hatte mich nämlich zum Schreiben folgenden Kommentars veranlaßt :
    Gemeiner Versuch Assoziationen mit Limburg herzustellen
    Der Artikel „Österreichs Bischöfe: Protzen oder knausern?“ stellt meiner Meinung nach einen gemeinen Versuch dar, Assoziationen zwischen den in Limburg aufgetretenen Finanzproblemen und der Kirche in Österreich herzustellen. Schon zu den lange zurückliegenden Zeiten, als „Die Presse“ noch einen großen Horizont hatte, ist mir der Autor Dietmar Neuwirth bei kirchlichen Themen öfters negativ aufgefallen. Nun ist wohl „Die Presse“ endgültig auf dem Gratiszeitungsniveau der Wiener U-Bahn angekommen. Neugierig bin ich, ob diese Lesermeinung es überhaupt schafft, als Kommentar angenommen/gebracht zu werden.
    Nun: Ein wenig vom ursprünglichen Journalismus hat „Die Presse“ doch bewahrt, der Kommentar wurde gebracht.

  41. Brigitte Imb
    18. Oktober 2013 12:04

    Das Bauwerk scheint gut gelungen zu sein, also mir gefällt es. Alles weitere ist kirchenintern (und dürfte ohnehin bekann gewesen sein).
    Die 30 Mille, um die ein tolles Konstrukt geschaffen wurde, sind Peanuts im Vergleich zur Verschwendungssucht der Politiker. Und, vom Kirchensteuer zahlen kann man sich abmelden, die Politiker und ihr Unvermögem müssen wir durchfüttern.

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/1464833/Corpus-Delicti_Dieser-Bau-erzuernt-nicht-nur-Limburg?from=suche.intern.portal

    • Undine
      18. Oktober 2013 17:51

      @Brigitte Imb

      Ich finde den (Um-)Bau auch sehr schön!! Das Geld ist gut investiert, jedenfalls besser, als wenn es der Caritas zugeflossen wäre.

    • diko
      18. Oktober 2013 20:49

      Sehe ich ebenso,
      - nur die Bedenkenträgermafia, bislang vorwiegend in Verhinderung von Flugplätzen, Kraftwerke (effiziente) und Straßenbauten in Erscheinung getreten,
      - kurz bei allem, was nicht nur der einheimischen Bevölkerung dienlich und von Nutzen ist, - diese kann natürlich erst recht nicht Bau u. Erhaltungsmaßnahmen der Kirche gut heißen.
      Aber vielleicht gibt's dann "neuere Gesetze" und die ganze Residenz wird - zur Freude aller guten Menschen und guten Journalisten/Inen , in eine Moschee umgebaut.

      Dafür halten's bei jedem Neubau einer Moschee im

    • Brigitte Imb
      18. Oktober 2013 21:13

      Um Allahs Willkür! Hatschi, ...od. Dschihad...

      Bloß nicht! Eine Moschee auf den Grundfesten Ungläubiger zu errichten kann nicht gestattet sein, nicht einmal nachdem Ungläubige diese zu finanzieren hätten.

    • Undine
      18. Oktober 2013 22:14

      @Brigitte Imb

      Wie war das doch schnell mit der "Hagia Sophia" in Istanbul, damals Konstantinopel?

      Die Hagia Sophia war Jahrhunderte lang die größte [christliche] Kirche der Welt!

    • Ambra
      18. Oktober 2013 23:03

      Brigitte Imb: ganz Ihrer Meinung ! Und s. meinen Kommentar zu Limburg weiter oben: die Touristen kommen schon scharenweise !

    • Brigitte Imb
      18. Oktober 2013 23:40

      Der werte Bischof gibt sich nicht als einer, der dem Luxus nicht zugetan ist und rechtfertigt einen 1. Kl. Flug mit dem Nutzen für die Besuchten. Wie demütig und vorausschauend, od. doch nicht ganz?
      Sei´s drum, unsere Politkasperln fliegen sicher in "Lears" herum, die steigen in gar keinen allgem. Passagierflieger mehr ein. Und die Millionen, welche unsere Polikasperln alleine verspekulieren und wofür es nicht einmal einen nackten Ziegelstein als Gegenleistung gibt, von denen möchte ich erst gar nicht reden (schreiben).
      In Limburg steht ein sehr anschauliches Objekt, welches einen guten Wert und eine Bereicherung für die Allgemeinheit darstellt (bei allen Nebengeräuschen, die die Außenwelt ohnehin nicht zu beurteilen mag).

    • Undine
      19. Oktober 2013 22:12

      Daß der Limburger Bischof den endslangen Flug (Dienstreise!) nach Indien 1. Klasse fliegen will, kann ich verstehen---Business-Class hätte es allerdings auch getan. Wer weiß, vielleicht besteht bei ihm Thrombosegefahr.

      Wenn ich denke, wie feudal unsere z.T. nutzlosen Politiker fliegen (besonders die Vertreter der Arbeiterschicht, die Sozialisten, können gar nicht genug kriegen vom "elitären" Luxus auf unsere Kosten!) verstehe ich den Aufruhr wegen des Bischofs überhaupt nicht. Aber, wie gesagt, ich vermute stark, daß er dazu erkoren und verurteilt ist, zum Sündenbock herhalten zu müssen, weil dadurch andere, wesentlich größere Probleme in D in den Hintergrund treten sollen.

  42. Anonymer Feigling
    18. Oktober 2013 10:52

    >> Ein näherer Blick auf diese zeigt: Gut gemeint ist noch keineswegs immer gut gelungen.

    Das ist noch sehr wohlwollend formuliert.

    Ich kenne auch das Sprichwort: "Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint."

  43. terbuan
    18. Oktober 2013 09:38

    O.T. Fehlspekulationen mit Steuergeld

    Was für ein Klacks gegenüber Salzburg und Linz:
    "Stadt Frankfurt verzockt 40 Millionen Euro Steuergelder"

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/18/stadt-frankfurt-verzockt-40-millionen-euro-steuergelder/

    Man möchte gar nicht wissen, wieviele Leichen da noch in den kommunalen Kellern schlummern....z.B. in Wien!

  44. Josef Maierhofer
    18. Oktober 2013 09:36

    Jesu Worte von der Nächstenliebe.

    Herr Dr. Unterberger hat unlängst von einer 'Fernstenliebe' gesprochen. Sehr oft haben wir über Gutmenschen gesprochen.

    Für mich ist Gutes tun wesentlich, nicht dazu zu animieren. Das sollte auch Papst Franziskus verstanden haben.

    Doch wer kann Gutes tun ? Doch nur solche, die dazu zufolge ihrer Anstrengungen imstande sind. Und wer sind die, die alle Zechen zahlen müssen, offenbar die Gleichen. Es sind die Gleichen, die auch Papst Franziskus zahlen, sofern sie sich als Gläubige fühlen.

    Natürlich setzt der Papst Gesten, die seiner Glaubensinterpretation entsprechen, aber, wie beschrieben, Gutmenschlichkeit, wenn auch noch so gut gemeint, stellt sich fast immer als schädlich heraus.

    Zehntausende Afrikaner werden so verblendet, aus ihrem bescheidenen Leben gerissen und sie laufen zuerst unter Lebensgefahr dem 'Papstgold' nach, um dann vor Ort zu erkennen, dass sie hier, bis auf ganz wenige, ein noch viel schlimmeres Leben als zu Hause erwartet.

    Ich finde, wenn der Papst Gutes tun wollte, sollte er diesen Leuten in Afrika, die er offenbar bedauert, wirkliche Hilfe angedeihen lassen, in dem er ihnen sagt, sie sollten ihre eigene Scholle bearbeiten und ihr Leben dort leben, indem er ihnen eventuell Missionare schickt, die an bestimmten Stellen so helfen, dass es für die Menschen dort leichter wird, etwa, wie es die österreichische Entwicklungshilfe mit Brunnenschlagen tut, oder mit Bewässerungsanlagen, habe selbst schon daran mitgearbeitet.

    Werter heiliger Vater ! Als Christ steht es mir schon an, Ihre nicht bis zum Ende durchdachten Taten und Worte zu kritisieren, vor allem wegen ihrer Konsequenz. Offenbar ist es in Argentinien auch schon so weit, dass man die Welt der Afrikaner nicht wirklich versteht. Es gibt gute Bücher, die einem helfen könnten, diese Welt zu verstehen und den Frieden dort damit fördern.

    Der Islam in Afrika fördert nichts, er führt sich auf, wie eine Ideologie (=Idiotie) und zerstört damit unter Berufung auf 'Religionsfreiheit' (Religionszwang) alles dort.

    Es ist vermutlich bei allen Christen so, die hin und wieder in der Bibel lesen, jeder macht sich mit seinen eigenen Mitteln ein Bild über die Aussagen. Aber nirgendwo finde ich die Aussage vom Gutmenschen, der den anderen zu sagen hat, was sie tun sollen, überall finde ich die Aussage der Eigenverantwortung und der Freiwilligkeit, oft finde ich die Aussage über menschliche Verirrungen und Zurechtweisungen.

    Ich habe einmal einem Extremkatholiken gesagt, was Jesus gesagt hat ist ganz einfach zu verstehen, es ist nicht so kompliziert, das zu verstehen.

  45. ProConsul
    18. Oktober 2013 09:29

    Lob aus der falschen Ecke

    Reuters: Obama welcomes Pope Francis' remarks on gays, abortion

    WASHINGTON (Reuters / Oct. 2, 2013) - President Barack Obama on Wednesday welcomed Pope Francis' recent remarks that the Catholic Church must shake off an obsession with teachings on abortion, contraception and homosexuals, saying the pontiff was showing incredible humility.

    "I tell you, I have been hugely impressed with the pope's pronouncements," Obama said in a CNBC interview.

    Obama has worked to expand gay rights as president and last year backed same-sex marriage. He also supports the use of contraception and a woman's right to an abortion.

    Pope Francis told the Italian Jesuit Journal last month that the Church had "locked itself up in small things" by its obsession with abortion, contraception and homosexuality.

    Obama said the pope seemed to be someone who "lives out the teachings of Christ" and shows "incredible humility" toward the poor.

    "That's a quality I admire," said Obama, who has yet to meet the new pope.

  46. socrates
    18. Oktober 2013 09:22

    O.T. Aus den USA: Am Tag danach
    Wird sich das auch in Europa begeben? Es erinnert mich an Sachen, die ich gelesen habe bzgl. Weltwirtschaftskrise in Oe/Deutschland. Kennst Du jemanden, der sich auskennt?

    Meine Sparkasse wechselt im Nov. zu variablen Zinssaetzen, die im Wall Street Journal jeden Tag gelistet werden, plus 6.75000%.

    ________________________________________

    Well it looks like interesting things are starting to percolate.

    Something is in the wind starting Nov 17th. Business owners with accounts at Chase will still be able to deposit as much cash as they want, but will only be able to withdraw $50,000 cash 3 times a year. Also they will no longer allow International Wire transfers. Capitol controls is coming?

    Then what Govt. seizure of private pensions?

    http://www.infowars.com/chase-employees-admit-orders-from-top-to-limit-cash-for-unknown-reasons/

    http://www.infowars.com/chase-bank-limits-cash-withdrawals-bans-international-wire-transfers/

    http://www.infowars.com/confirmed-chase-bank-drops-the-hammer-on-capital-controls-no-money-allowed-to-transfer-out-of-usa-starting-nov-17th/

  47. terbuan
    18. Oktober 2013 08:46

    Zu allen Zeiten haben weltliche und kirchliche Herrscher ihre Macht und ihren Einfluß durch Prunk und Pomp als Mittel der Selbstdarstellung vielfach im Übermaß genutzt.
    Das prunkvolle Zelebrieren kirchlicher Feste gehört heute noch zum gebräuchlichen Ritual und wird auch von den Gläubigen so gewünscht.

    Leider aber hat die Kirche von der Vatikanbank bis zum Limburger Bischof auch durchaus "profane" Fehlentwicklungen durchgemacht und macht dies durch die Anbiederung an das linke "Gutmenschentum" von Lampedusa bis zur Caritas weiterhin zum Leidwesen gläubiger Christen.

  48. Peter R Dietl
    18. Oktober 2013 03:27

    Der Zirkus um den Bischof von Limburg zeigt wieder einmal den anmaßenden Medienterror. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob seine Exzellenz Geld verschwendet hat. Doch erscheint bemerkenswert, wenn nun so heimlich nach und nach hervorkommt, daß die diözesanen Haushalts-Gremien, aber auch der Vatikan von den Umbau-Kosten vorweg eh unterrichtet waren. Also mutmaßlich nix mit "heimlicher Aufteilung des Aufwandes auf mehrere Posten zwecks Verschleierung".

    Keine Frage: Die Verluderung von Kirchengeldern ist schlimm. Wenn dem so ist! Je-doch hatte ich solches Infotainment in Sachen Elb-Philharmonie, Flughafen Berlin, Nürburgring und anderer Milliardengräber vermißt. Offenbar, weil dort im wesentlichen Linke sich beim Hinauswerfen von Geld der Steuerzahler eilfertiger verhalten (haben) als wütende Affen im Zoo.

    Ich habe nie vernommen, daß etwa der für das BER-Milliardengrab zuständige Herr Pobereit zurücktreten sollte. Da geht's nicht um 20 oder 30, sondern um mehrere tausend Millionen. Trotz allem: Auch der Limburger Bischof könnte sich beruhigt zurücklehnen, wenn er nicht Konservativer, sondern zeitgeistiger Kirchenmann und Befreiungstheologe wäre.

    .

    • Peter R Dietl
      18. Oktober 2013 03:34

      sry Druckfehler:
      Absatz 1 Zeile 3 => bitte löschen "heimlich"
      Absatz 3 Zeile 1 => statt "Pobereit" richtig "Wowereit".

    • terbuan
      18. Oktober 2013 13:00

      @Peter R Dietl
      An Ihrem Beitrag gibt es nichts auszusetzen, im Gegenteil!
      Ich frage mich nur, wer hier Halbsterne verteilt, Neider? ;-)

    • Schani
      18. Oktober 2013 18:59

      Wowereit kann nicht zurucktreten, da das sicher schmerzvoll für die Kronjuwelen des knapp hinter ihm stehenden Mannes wäre!

    • Markus Theiner
      19. Oktober 2013 18:10

      Ausgaben, die nicht von den notwendigen Gremien beschlossen wurden, sondern erst nachträglich doch genehmigt...gabs da nicht in Österreich auch kürzlich was in der Richtung? Irgendwas mit Inseratenkampagnen?

  49. plusminus
    18. Oktober 2013 01:37

    Langsam kristallisiert sich immer mehr heraus, wie leutselig jedoch zum Teil völlig unbedarft Papst Franziskus sein Amt ausübt und sich damit wesentlich von seinem hochintelligenten, brillanten Vorgänger unterscheidet. Möglich, daß der mit viel Vorschußlorbeern bedachte, oberste katholische Würdenträger der Amtskirche in Zukunft mehr Schaden zufügt, als es sich seine zahlreichen Anhänger derzeit vorstellen können.

    Man darf annehmen, der Papstbesuch von Lampedusa wird den Europäern entscheidend mehr Steuervermögen kosten, als der Um- und Neubau des Limburger Bischofsitzes. Denn was Franziskus damit an neuen Flüchtlingswellen ausgelöst, wird die "läppischen" 40 Millionen Euro bei weitem übertreffen. So gesehen hat dieser Pontifex Maximus - der Armut und Bescheidenheit wie ein Fähnlein vor sich herträgt - durchaus die Chance, der teuerste Papst dieses Jahrhunderts zu werden. Noch dazu ohne Hinterlassung eines beeindruckenden Kulturerbes, sondern eher im Gegenteil: als Mitbeteiligter an der Zerstörung der autochtonen Bevölkerung und ihrer europäischen Kultur!

    • plusminus
      18. Oktober 2013 01:45

      Korrektur:

      ".......an neuen Flüchtlingswellen AUSLÖST,...........". 'Tschuldigung!

  50. kritikos
    18. Oktober 2013 01:11

    Ihre Analyse, Dr. Unterberger, finde ich super! Kritisch, objektiv, unpolemisch und nicht kirchenfeindlich, was ich bei Ihnen auch nicht erwartet hätte. Aber unsere Medienmenschen! Offensichtlich lernen die, wo immer sie ausgebildet werden, nicht, weiter zu denken, zu überlegen, nachzuforschen, sondern machen in pc-Manier munter ihre Weisheiten dem Volk offenbar. - Zum Limburger Bischof meine ich, er sei ein seltener, auch in Europa nicht wiederholter Einzelfall. In der heutigen Zeit deplaziert, wie Sie klug vermerken, z.B. bei Salzburg. Na ja, auch Bischöfe sind manchmal schwarze Schafe in der einen oder andereren Richtung.





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