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FN 510: Die große Monika Lindner und die kleine Politik

Irgendwie ist es ja ziemlich heiter: Wir lernen gerade, wie man ohne Wahlkampf und Partei ins Parlament kommt.

Monika Lindner hat für ihre Pensionsjahre einen netten Job gefunden: Sie geht als wilde Abgeordnete im Parlament. Ohne Fraktion, aber auch ohne die Mühen eines Wahlkampfs. Ich hab zwar so meine Zweifel, ob das dem Image der Politik wirklich zuträglich ist. Aber es ist rechtens. Und es ist spannender, als wenn Lindner nur jagen gehen, Plakatwände einer (unter ihr) gecrashten Werbefirma anschauen und als Strafverschärfung das Programm des (nach ihr) noch schlechter gewordenen ORF anschauen müsste. Vor allem aber bedeutet es eine subtile Rache für Blödheiten des Herrn Lugar ihr gegenüber. Aber auch an uns: Müssen wir jetzt am Ende auf den Anblick einer Ex-Miss im Hohen Haus verzichten? Wäre schade. Wäre doch zumindest ein Hauch von Berlusconismus gewesen. Und nicht nur der grantige Alte in Kanada. Da ja bei Stronachs offensichtlich eh keine Politik gemacht wird, könnte doch vielleicht einer der Herren jetzt verzichten, damit wir Frau Weigerstorfer . . .

PS: Etwa ein gewisser Frank S.?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 21:15

    Also spannend finde ich diese Lindner nicht, eher höchst unmoralisch, wortbrüchig und dem "pecunia non olet" huldigend.

    Sie hat schon als ORF-Chefin nix zusammengebracht, aber beim freien Abkassieren (mehr als 13.000.00 Euronen MONATLICH) als (ver-)wilde(erte) Abgeornete ist sie voll da. Vermutlich lernt man das bei den Privilegienritter am Küniglberg und darüber hinaus befindet sie sich bei unserer Politikerkaste ebenso in bester Gesellschaft!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 18:45

    Der Frank hat seine Schuldigkeit getan; Der FPÖ Mandate gekostet und geht wieder seinen Geschäften nach. Das ist eine Chance für die Konservativen! Halb zur ÖVP, halb zur FPÖ und die Roten bleiben über!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 18:55

    Lehrer wie alle anderen auch? Thomas Pany 14.10.2013
    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40089/1.html
    Der rechtsextreme Front National ist auf der Erfolgsspur. Nun will die Partei auch die nationale Schulerziehung mit der Wiederherstellung von Autorität und Disziplin und der Ablehnung von Laxheit und Experimenten neu ausrichten
    Ein Provinzereignis stand heute Morgen ganz oben in den französischen Medien. Die Wahl im südfranzösischen Kanton Brignoles dans le Var. Gewonnen hat der Kandidat des Front National. Damit bekommt die Wahl, die eigentlich niemand außerhalb der Provence groß interessiert hätte, landesweite Bedeutung. Denn Laurent Lopez hat gegen die "republikanische Front", gegen ein Wahlbündnis der sozialdemokratischen PS und der konservativen UMP, gewonnen. Früher galt, wer außerhalb des Bündnisses steht, steht außerhalb des Wertekanons der Republik und soll keine Chance haben. Jetzt wird neu sondiert..
    Den Sozialdemokraten gibt die Abwanderung besonders zu denken, da viele Stimmberechtigte aus ihrem Lager zum FN abwandern, eine Tendenz, die auch Gewerkschaften beunruhigt (Französische Gewerkschaften in Panik). Für die UMP, wo Sarkozy jahrelang versuchte, dem FN mit ordungspolitischer Härte gegenüber Einwanderern, mit Heraufbeschwören des nationalen Stolzes und mit der Ablehnung eines soften, "linken" Umgangs mit schwierigen Jugendlichen, das Wasser abzugraben, ist der Erfolg ebenfalls gefährlich. Weil die FN von ihren Anhängern als die bessere Rechte verstanden wird, ist die UMP doch wirtschaftspolitisch klar auf Seiten der Konzerne und der Reichen.
    Der Ärger über Privilegien der oberen Klassen, der Wirtschaftseliten und ihrer politischen Unterstützer, und dazu das Gefühl manipuliert oder zum Narren gehalten zu werden von einer Matrix, die von Interessen einer internationalen Finanzmafia durchwebt ist, bilden die Schnittmenge zwischen linken und rechten Milieus, die nun die FN als Alternative zum republikanischen Perteiensortiment entdecken.
    Der FN ist eine kleine Leute-Partei, mit prägnanten Mentalitätsverwandtschaften zum Poujadismus. Analysen und Bemühungen, den Front National auf der rechtsextremen Seite zu verankern, die zur Sondierung der neuen Lage als eine Art Rückversicherung und Vergewisserung öfter zu lesen sind, sind nicht falsch. Aber sie machen den Zulauf nicht verständlicher und verstellen durch den kategorisch gebannten Blick die Sicht auf jüngere Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit den Themen des FN, die nicht im Sinne einer besseren Wahltaktik geführt wird, findet nur am Rand statt. In der Mitte herrscht Gefühlspolitik.
    Bislang handeln die PS wie die UMP doppelzüngig: Sie stellen den FN außerhalb des republikanischen Konsens, paktieren aber doch indirekt oder versteckt mit FN.Kandidaten, wie dies die UMP praktiziert hat, oder sie übernehmen in der politischen Rhetorik deren Härte-Vorgabe, wenn es etwa um ökonomisch schwache Einwanderer geht.
    "Eine neue Struktur der Hoffnung im Herzen der französischen Schulausbildung"
    So hat Marine Le Pen am Wochenende das "Collectif Racine" ausgerufen, eine "Vereinigung von Patrioten", die Frankreich über die Schule "neu ausrichten" will. An großen Worten fehlt es wie immer nicht: Es gehe um "eine neue Struktur der Hoffnung im Herzen der französischen Schulausbildung", wird verkündet.
    Die Schlagworte und Schlüsselreize, die vom FN in die Schulausbildungsdebatte geworfen werden, kennt man aus jeder Diskussion mit "Rechtschaffenen": Die neue Schulerziehung ist gegen Laxheiten gerichtet, nimmt die Autorität wieder ernst, die Disziplin und die Auswahl.
    Dazu kommt Banales vom Breitensport: "Die Auswahl der Besten geschieht über das Fördern der vielen" sowie aus Kasernen und Mönchstudierstuben alter Zeiten: "Lernen verlangt Anstrengung und Askese", "Schluss mit den Experimenten" - soweit Marine Le Pen in ihrer Auftaktrede. Was in der Neuausrichtung mitschwingt, schließlich kennt man den FN, kann man in den Kommentaren dazu unter den Medienberichten konkret lesen: Der Fortschritt der Besseren solle nicht von Ausländern gebremst werden, die nicht richtig mitkommen. Außerdem: "Schluss mit den Männer-Frauen-Quoten" .

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 22:23

    Gut, dass Sie nicht in unserer Partei ist. Viele ÖVP-Wähler werden das schäbige Verhalten nicht vergessen, davon kenne ich viele.

    Und zum Vergleich mit dem BZÖ muss ich sagen, die Mandatare des BZÖ sind wenigstens für ihre Stimmen selbst gelaufen.

    Berlusconissmus ist eher Prölls und Konrads Verhalten, auch wenn die Lindner nicht schön ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 18:46

    Ein tiefer Einblick in die Verlogenheit unserer Parteien und deren Politiker.

    Es geht rein um Selbstbedienung und um nichts anderes, denn Klientel hat Frau Lindner ja keine zu bedienen.

    So werden in Österreich Doppelnullen plus gerechnet, beim Minusrechnen stehen aber hohe Beträge.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 18:11

    Die Lindner hätte keines eigenen Themas bedurft. Ihr Verhalten würde sich wunderbar zum Thema "Handaufhalten" einreihen. Schäbig!

    Und um die "lüsternen" Gedanken des Dottore zu durchkreuzen, einige Bilder zu Weigerstorfer.

    https://www.google.at/search?q=ulla+weigerstorfer&newwindow=1&client=firefox-a&hs=KGm&rls=org.mozilla:de:official&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=FBdcUpWsFMSq4AS274DwCQ&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1280&bih=630&dpr=1

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2013 20:23

    Da fällt mir der alte Macho-Witz ein:
    "Wo sind Frauen am schönsten?"
    "Auf alten Bildern!"
    Nicht einmal das trifft bei Monika Lindner zu! ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2013 18:52

    Natürlich, AU, soll es richtig in der Märchenstunde heißen: die kleine Monika und die große Politik. Die kleine, schlaue, skrupelfreie Monika hat zuerst vom Knowhow ihres dahingeschiedenen ORF-Eder gelebt, dann von Onkel Erwin und dem Raiffeisen-Bruder CK, die sie, warum auch immer, pushten . Ist diese Frau je durch Klugheit, Ideenreichtum, Engagement oder gar Erfolg in den jeweilig tätigen Geschäftsfeld aufgefallen? Sie war der sichere Garant für Pleiten, Pannen, Peinlichkeiten in ihren Tätigkeiten. Lindner ist das minimalistische ÖVP-Frauenmodell, verbiestert, unfähig, abzockbereit, jedoch selbstbewusst. Alle Männer, die Lindner je pushten (oder auf der Jagd erlebten!) haben sie wahrlich verdient. Aber haben die SteuerzahlerInnen eine Type wie diese verdient??


alle Kommentare

  1. BHB (kein Partner)
    16. Oktober 2013 23:15

    Ich mag keinen der Abgeordneten des TS aber gut ,dass eine von Franks Wunschkandidatinnen Weigerstorfer, wegen Lindner draussen bleibt.

    Ich habe mir schon gedacht, dass sowas passieren könnte.
    Das beschleunigt wenigstens den Untergang dieser Sekte!

  2. Tik Tak (kein Partner)
    16. Oktober 2013 10:50

    Dieser Schwachsinn, mit Verlaub Hr. Unterberger, ist in etwa auf dem Niveau des "Tussi" Sagers vom Ackerl, wenn nicht noch tiefer.

    Die Lindner, eine ehemalige ÖVP Handpuppe ohne erkennbare Fähigkeiten, ist leider nicht mehr und nicht weniger als die TS Variante des Hans-Peter Martin der SPÖ bei den EU Wahlen 1999.
    Das ist bedauerlich und läßt tief in das Demokratieverständnis und Sozialisierung der "Dame" blicken.

    Ihre Auslassungen über eine Ulla Weigersdorfer, von der ich sonst keine Ahnung habe, und Ihr offenbar mittlerweile pathlogischer Haß auf Stronach disqualifiziert Sie in jeder Hinsicht.
    Vielleicht sollten Sie sich doch nicht mehr als (Bildungs-) Bürgerlicher bezeichnen sondern als schlecht sozialisierter Anwärter auf einen Propagandaposten bei den Grünen.
    Das würde Ihren Ausführungen hier entsprechen und die suchen ja bekanntlich nach "Nachwuchstalenten" die zu ihnen passen.

    Und natürlich bin ich gerne bereite meine Ansichten über Sie zu überdenken, wenn Sie es schaffen nachzuweisen, daß Ihr beruflicher Erfolg jenen von Hrn. Stronach in den Schatten stellt.

  3. Torres (kein Partner)
    16. Oktober 2013 10:06

    Ein Musterbeispiel an (Geld-)Gier, Charakterlosigkeit und Unverschämtheit. Bekommt zu ihren 10.000 Euro ORF-Pension für 4 Jahre Intendanz (damit werden wir wieder einmal daran erinnert, wohin u.a. unsere Zwangsgebühren hingehen) nun noch 8000 Euro hinzu (auch wenn es möglicherweise insgesamt "nur" 13.000 sein sollten, das ist noch nicht so klar, allerdings, wohlgemerkt, monatlich und 14x im Jahr), dafür kann sie dann 5 Jahre lang in der letzten Reihe des Parlaments schlafen (oder gar nicht erst hingehen). Es ist ja überhaupt traurig, dass man sich bei uns einen Abgeordnetensitz auf diese Weise erschleichen kann; da gehört dringend eine einschlägige Gesetzesreform her.

  4. cmh (kein Partner)
    16. Oktober 2013 09:17

    Einerseits werden Listen = Parteien gewählt. Andererseits ist das Mandat dann frei. Das ist deshalb so, weil sich die Parteien selbstverständlich der von ihnen nominierten Abgeordneten sicher sein wollen, andererseits soll es aber nicht zur Einführung des Sowjetsystems mit imperativen Mandaten kommen.

    (Sowjet heißt auf Deutsch Rat. So funktionierte es in der UdSSR und hätte man es auch gerne bei uns, dass es funktionierte. Aber irgendwie ist das Rätesystem bei uns kein so großer Renner geworden. Könnte u.U. auch an den Gulags liegen, einer anderen ERfindung der marxistischen Herzerl.)

    Da man das aber nicht so deutlich machte, hat es in den letzten 60 Jahren ganz gut funktioniert und es gab relativ wenige wilde Mandatare. Dass seit einiger Zeit immer wieder welche auftauchen ist ein Zeichen für das Ächzen unserer "Demokratie".

    Wer Monika Lindner ist, ist dabei völlig irrelevant.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Oktober 2013 10:57

      " ... Einerseits werden Listen = Parteien gewählt. Andererseits ist das Mandat dann frei ... "

      Ja das ist bedauerlich, denn in dieser Weise wird eine Partei immer das Feigenblatt für unfähige Mandatare sein.

      Eine Lösung wäre ein Mehrheitswahlrecht nach britischem Modell mit einer Nachwahllösung bei Abtritt oder Verlust des Mandates.
      Derjenige Kandidat, der den Wahlkreis gewinnt zieht ins Parlament ein und kann/darf sich einem Club anschließen.
      Die anderen Kandidaten dieses Wahlkreises gehen leer aus.
      Damit wäre eine persönliche Haftung für das Fehlverhalten möglich, speziell, wenn man dieses Wahlsystem auch mit einer Abwahlmöglichkeit im Wahlkreis während der Legislaturperiode versieht.

      Das würde vermutlich sogar Leute wie den Faymann verhindern, bleibt in Österreich aber wohl ein Traum der bestenfalls in anderen Ländern verwirklicht wurde.

  5. cmh (kein Partner)
    16. Oktober 2013 09:04

    Warum die Aufregung?

    Die Monika macht das Gleiche wie alle anderen auch. Nur fehlt ihr halt eine schützende Partei als Vorhang.

  6. Segestes (kein Partner)
    15. Oktober 2013 23:39

    OT: Es ist schon auffällig, dass Unterberger nichts zu der Medienkampagne schreibt, die sich rund um den Limburger Bischof - nach dessen komplizierten Nachnamen zu googlen ich gerade zu bequem bin - abspielt.
    Freilich, dieser "Gottesmann" ist so schuldig wie Ödipus, aber darum geht es den mehrheitlich atheistischen Medienvertretern ja nicht, wenn sie tagtäglich auf ihn eindreschen. Vielmehr soll durch ein möglichst breites Auswalzen dieser Causa wieder einmal der katholischen Kirche an den Karren gefahren werden.
    Andererseits wurde Wowibär, der politische Verantwortliche des Hauptstadtflughafen-Desasters, von der gleichen Journaille nicht über Wochen hinweg am Nasenring durch die mediale Manege gezogen. Im Gegenteil, dessen totales Abwälzen der Verantwortung wurde nahezu kommentarlos geschluckt. Nun gut, er kann einen, aus Sicht der Medien, großen Bonus für sich verbuchen. Und das ist auch gut so (oder auch nicht).

    • brechstange
      16. Oktober 2013 08:50

      Ja, das ist ein Wahnsinn, dieser medialen Hinrichtung zuzuschauen. In Deutschland geht es einzig und allein um die Kirchensteuer und die Privilegien, da kommt dieser Fall in Limburg gerade recht.
      Der Kardinal Zollitsch und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der gegen den Bischof fleißig Öl ins Feuer gießt, ist aber doch eine hinterfragenswerte Persönlichkeit, gab er im Wahlkampf eine Wahlempfehlung gegen die AfD ab, jedoch nicht gegen die abtreibungsfreundlichen Linken und Grünen. Ein Goldman Sachs Unterstützer, wie es scheint.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      16. Oktober 2013 10:42

      Dem derzeitigen Bischof von Limburg ist eigentlich nichts vorzuwerfen. Vielmehr sollte man sich fragen woher die Diözese Limburg überhaupt soviel Geld hat! Dem Vernehmen nach hat der neue Bischof 100 Millionen Euro von seinem Vorgänger übernommen und hat was damit gemacht! Er hat ordentlich gebaut! Was ist daran schlecht? Freilich kann man sich zu Recht über die Badewanne aufregen aber sonst scheint das Ganze ein gelungenes Bauwerk zu sein das ihm Vergleich zum Vielem was heutzutage "gebaut" wird in 200 Jahren als bedeutendes Kulturdenkmal gefeiert wird!

    • Segestes (kein Partner)
      16. Oktober 2013 11:22

      Nun ja, er hat das gesamte Bauvorhaben in unterschiedliche Aufträge zerstückelt, damit er nicht beim Vatikan um eine Genehmigung ansuchen musste; dort ist man dem Vernehmen nach deshalb eher angefressen.
      Auch die Kostenüberschreitung ist nicht von schlechten Eltern. 30 statt den geplanten und öffentlich kommunizierten 5 Millionen, ist schließlich kein Pappenstiel.
      Das I-Tüpfelchen ist, dass sich Anrainer über Schäden an ihren Häusern beschweren, die durch den Neubau ausgelöst worden sein sollen.
      So gesehen ist der Herr Bischof durchaus in Erklärungsnot. Wenn auch ganz bestimmt nicht gegenüber den geifernden Medien.

  7. Segestes (kein Partner)
    15. Oktober 2013 23:14

    Verglichen mit Franks Chaostruppe, war selbst das bucher'sche BZÖ ein Anker der Stabilität.

    Einziger Lichtblick dieser Wahl: Die Neos haben und werden den Grünen Stimmen kosten. So zerfasert und zersplittert wenigstens auch das politische Lager der Bobos ein wenig.

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    15. Oktober 2013 22:45

    DDr. Wolfgang Schüssel und sein kongenialer Medienadlatus Franz Morak
    haben Frau Lindner vertraut und sie mit dem (damals) neuen erst recht kongenialen ORF-Gesetz gestärkt. Warum sollten wir ihr nicht auch vertrauen?

  9. BHB (kein Partner)
    15. Oktober 2013 21:04

    Mal OT, weils gerade im Ex-Medium von Unterberger wieder mal bissl links zugeht:

    Ich als Blogger darf kritisch sagen, was ich von den Unruhen im Moskauer Stadtteil West-Birjuljowo halte.
    bit.ly/19PN075

    Aber wenn man als Tageszeitung mit staatlichen Subventionen auf dem einen Auge blind ist, dann stellt dies einfach eine Zumutung dar (nicht bloß die bevölkerung auch die polizei ist automatisch rassistisch)!

  10. grunbera
    15. Oktober 2013 20:43

    Mir tut diese Stronachpartei nicht leid, aber ich finde es auch peinlich und beschämend wie Frau Lindner sich da ein Abgeordneteneinkommen sichert, hat sie als Generalintendantin nicht genug Pension?

  11. Der Realist (kein Partner)
    15. Oktober 2013 19:43

    trotz gegenteiliger Beteuerungen unserer Volkszertreter, letztendlich geht es allen nur um das liebe Geld. Von einer Verkleinerung des Nationalrates hört man so gut wie nichts mehr, großzügige Pensionsregelungen, für die der Durchschnittsverdiener ein Leben lang hart arbeiten muss, sind in vielen Bereichen noch immer selbstverständlich (wohlerworbene Rechte versteht sich), unverschämte Abfertigungen trotz riesiger Verluste, werden noch immer mit bestehenden Verträgen erklärt, dass üblicherweise für einen Abschluss eines Vertrages zumindest zwei Parteien erforderlich sind, wird dabei schamvoll verschwiegen, diesbezügliche Rückfragen von Medienvertretern gibt es meines Wissens nie. Das Stimmvieh wird sich noch einige Zeit verarschen lassen, wenn nicht mehr, wird das Erwachen unserer "Eliten" böse sein.

  12. Das kleine Mäxchen
    15. Oktober 2013 19:38

    Fuer die österreichische Form der Demokratie ist das eine unfassbare Ungeheuerlichkeit!
    Wäre sie direkt gewählt worden - kein Problem.
    Aber so!

  13. Karl K. (kein Partner)
    15. Oktober 2013 19:24

    Eigentlich sollte man sich für Hank/Frank fremdschämen!

    Hänk Frank hätte damals, als er Frau Lindner am Rande einer Veranstaltung in Perchtoldsdorf kennenlernte und ihr das Angebot machte, wissen sollen mit wem er sich da abgibt.

    Aber der von manchen hier als Halbgott hergestellte Hänk Frank ist weit davon entfernt Menschenkenntnis zu besitzen.

    Warten wir ab wielange es dauert bis diese Partei der schlichtenBlondinen und abgehalfterten Exmissen zerbröselt.

    Jetzt Krokodilstränen zu vergießen weil Lindner ihr Mandat annimmt obwohl Lugar in seiner dümmlichen Art die Geschichte in den Sand gesetzt hat ist typisch für die Sektierer die Stronach noch immer nachlaufen.

  14. F.V. (kein Partner)
    15. Oktober 2013 18:56

    Erst die gekauften Abgeordneten des „Team Stronach“, dann die Farce mit der ehemaligen ÖVP Karrieristin und nun diese Dame als „freie Abgeordnete“ und ein um den Platz am Futtertrog streitender Haufen – weil´s doch nicht für mehr ausgegangen ist.

    Das alles zusammen ist ein schlagender Beweis für die Dämokratur als der besten aller schlechten Regierungsformen.

  15. bürgerIn (kein Partner)
    15. Oktober 2013 18:52

    Natürlich, AU, soll es richtig in der Märchenstunde heißen: die kleine Monika und die große Politik. Die kleine, schlaue, skrupelfreie Monika hat zuerst vom Knowhow ihres dahingeschiedenen ORF-Eder gelebt, dann von Onkel Erwin und dem Raiffeisen-Bruder CK, die sie, warum auch immer, pushten . Ist diese Frau je durch Klugheit, Ideenreichtum, Engagement oder gar Erfolg in den jeweilig tätigen Geschäftsfeld aufgefallen? Sie war der sichere Garant für Pleiten, Pannen, Peinlichkeiten in ihren Tätigkeiten. Lindner ist das minimalistische ÖVP-Frauenmodell, verbiestert, unfähig, abzockbereit, jedoch selbstbewusst. Alle Männer, die Lindner je pushten (oder auf der Jagd erlebten!) haben sie wahrlich verdient. Aber haben die SteuerzahlerInnen eine Type wie diese verdient??

  16. Yoshinori Sakai
    15. Oktober 2013 17:47

    Zutreffend von Frau Dr. Martina Salomon:

    Doppelter Verrat Szenen einer politischen Geisterfahrt: Monika Lindner, allein im Parlament.
    (KURIER 15.10.2013, Martina Salomon)

    Das Gerücht gab es schon lange, aber so etwas traute man eigentlich niemandem mit Resten von Anstand zu: doppelter Verrat. Monika Lindner stellte jahrelang zur Schau, welcher Gesinnungsgemeinschaft sie sich zugehörig, ja in enger Freundschaft verbunden fühlte. Eine steile Karriere folgte, bei der sie mit Kollegen nie zimperlich umging. Bei ihrer (dann letztlich gescheiterten) Wiederbestellung als ORF-Generalin wäre sie zu sonderbaren Kompromissen bereit gewesen. Diese hätte sie auch bei Stronach schließen müssen. Egal, er garantierte ihr einen Sitz im Parlament. Aber 48 Stunden nach ihrer Zusage sprang Lindner wieder ab, peinlich genug. Die Motive, sie zu holen, erschienen ihr dann doch nicht edel genug.

    Dass sie nun, ganz ohne Wahlkampf, das Mandat als „freie“ Abgeordnete annimmt, ist der letzte Akt in einem ziemlich miserablen Stück. Lindner will „nicht auf unehrenhafte Weise ein Mandat an sich reißen“. Warum tut sie es dann? Wie abgehoben, wie egozentrisch muss man sein, um so zu agieren? Das hat sich selbst Frank Stronach nicht verdient. (Ende)

    Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/doppelter-verrat/31.010.126

    • Karl K. (kein Partner)
      15. Oktober 2013 19:27

      Doch hat er.
      Ganz entspannt, genau das und alles was folgt hat er locker verdient. Unser "Todestrafe für Berufskiller" und keine Ahnung über die Neutralität habenden Hänk Frank.

    • cmh (kein Partner)
      16. Oktober 2013 09:08

      Schon vergessen?

      Die Stronachleute hatten zumeist das dritte (!!) Parteibuch. Die Monika halt nur das 2 1/2 te.

      Mitleid ist keine polititsche Kategorie und daher auch keines mit Fränk.

  17. brechstange
    15. Oktober 2013 07:30

    Eigentlich sollten sich die Österreicher allesamt (fremd)schämen, dass sie es zulassen, dass solch charakterlose Personen Spitzenpositionen einnehmen.

    Dazu empfehle ich das Buch von Sutter "Arschloch-Faktor", wo nachgewiesen wird, welch riesigen Schaden solche Personen anrichten.

    • Karl K. (kein Partner)
      15. Oktober 2013 19:23

      Eigentlich sollte man sich für Hank/Frank fremdschämen!

      Hänk Frank hätte damals, als er Frau Lindner am Rande einer Veranstaltung in Perchtoldsdorf kennenlernte und ihr das Angebot machte, wissen sollen mit wem er sich da abgibt.

      Aber der von manchen hier als Halbgott hergestellte Hänk Frank ist weit davon entfernt Menschenkenntnis zu besitzen.

      Warten wir ab wielange es dauert bis diese Partei der schlichtenBlondinen und abgehalfterten Exmissen zerbröselt.

      Jetzt Krokodilstränen zu vergießen weil Lindner ihr Mandat annimmt obwohl Lugar in seiner dümmlichen Art die Geschichte in den Sand gesetzt hat ist typisch für die Sektierer die Stronach noch immer nachlaufen.

    • brechstange
      15. Oktober 2013 20:31

      Nein, Karl K., wir müssen uns fremdschämen, dass wir es zulassen, dass politisch Personen an Ämter geschwemmt werden, die weder Charakter noch Fähigkeiten haben. Die Kampagne "Beenden wir die Rot-Schwarze Korruption" bekommt so mehr denn je Berechtigung.

    • Karl. K. (kein Partner)
      15. Oktober 2013 21:04

      Und sie meinen, Brechstange, dass eine von einem kauzigen Millionär zusammengekaufte Truppe von zumeist abgehalfterten Mandataren, Hinterbänklern einer Exmiss etc. (Herrn Vetter nehme ich natürlich aus) dazu in der Lage sein sollte?

      Ich glaube das nicht.

    • brechstange
      15. Oktober 2013 22:45

      Doch wir sind in der Lage, warten sie ab. Ich finde es äußerst unfair, bevor man überhaupt starten konnte, mit einer unsäglichen Medienkampagne überschüttet zu werden. Das sollte uns allesamt nicht freuen, das sind keine guten Zeichen.

  18. Pumuckl
    15. Oktober 2013 06:23

    " Die GROSSE Monika Lindner . . . "

    Wo könnte Herr Dr. Unterberger die Größe dieser Dame sehen ?

    • Pumuckl
      15. Oktober 2013 13:49

      ° F. Stronach kaufte den HINTERBÄNKLER LUGAR in dem er ihn als Klubobmann seiner Partei in das Licht der Öffentlichkeit hob.

      Wir alle haben Lugar zu danken, daß er uns mit seiner Dummheit geholfen hat, die POLITISCHE KÄUFLICHKEIT VON FRAU LINDNER ZU DURCHSCHAUEN ! ! !

      Lugar hat sich aber in seiner parteischädigenden Naivität, nicht nur als Klubobmann in der Politik, sondern für den Rest seines Lebens für jegliche Führungsposition disqualifiziert. Stronach muß weitere Rückstufungen Lugars folgen lassen.

      Nur durch wenn Frau Dr. Lindner ihre Bezüge als Abgeordnete zu 100%
      für wirklich gute Zwecke spendet, kann sie noch den völligen Verlust jeglicher persönlicher Reputation verhindern !

    • F.V. (kein Partner)
      15. Oktober 2013 19:05

      Pumuckl,

      haben Sie nicht bemerkt daß Unterberger das zynisch meinte?

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Oktober 2013 01:55

    reinhard.horner@chello.at

    Ein ganz so fehlerfreier Erfolgsgeschäftmann ist Frank Stronach also doch nicht. Da hat ihn eine gar nicht so überschlaue Niederösterreicherin flugs über den Tisch gezogen.

    Franks Investition hat Frau Lindner konsumiert. Ihm zurückzahlen wird sie sicher nichts. Oder gibt es hierzu eine privatgesellschaftliche Vereinbarung?

    Es gibt schon bei der Neufassung des Nationalrats eine "freie Abgeordnete". Was wird die wohl volksvertreten? Jedenfalls kann sie ohne Schwierigkeiten die Gewissensfreiheit ihrer Mandatsausübung jederzeit in die Tat umsetzen.

    • brechstange
      15. Oktober 2013 07:28

      Haben Sie sich noch nie gefragt, ob nicht gerade solche charakterlosen Menschen am Niedergang der ÖVP mitschuld sind? Ich denke, das sind sie.

  20. Markus Theiner
    15. Oktober 2013 00:16

    So ist das halt mit unserem Wahlsystem.

    Es werden zwar nicht Personen gewählt, sondern Listen - also wahlwerbende Parteien. Andererseits gibt es das freie Mandat, so dass die Personen auf der Liste dann tun können was sie wollen, egal was die wahlwerbende Partei dazu sagt.

    Außerdem haben wir neben der wahlwerbenden Partei die politische Partei und dann auch noch den Parlamentsklub, die alle miteinander nichts zu tun haben müssen.

    Der Aufbau des Team-Stronach vor der Wahl und der Zerfall nach der Wahl steht ganz im Zeichen dieses chaotischen Systems.

  21. brechstange
    14. Oktober 2013 22:23

    Gut, dass Sie nicht in unserer Partei ist. Viele ÖVP-Wähler werden das schäbige Verhalten nicht vergessen, davon kenne ich viele.

    Und zum Vergleich mit dem BZÖ muss ich sagen, die Mandatare des BZÖ sind wenigstens für ihre Stimmen selbst gelaufen.

    Berlusconissmus ist eher Prölls und Konrads Verhalten, auch wenn die Lindner nicht schön ist.

  22. schreyvogel
    14. Oktober 2013 21:59

    Die Lindner kann nichts dafür. Sie ist halt wie sie ist.

    Schuld ist der Frank. Vom Chef eines riesigen, selbst geschaffenen Konzerns hätte man eine bessere Menschenkenntnis erwarten dürfen. Er hätte intuitiv spüren müssen, dass die Lindner kein "Ehrenmann" ist und dass man ihr nicht vertrauen darf.

    Jetzt hat er den Scherben auf wie der Alm das Nudelsieb.

    • zauberlehrling
      14. Oktober 2013 22:20

      No joa, wie soll man in einen Menschen hineinschauen, der zuerst kandidiert, dann wenn es bereits zu spät ist unter fadenscheinigen Gründen zurückzieht und jetzt doch bleibt, um groß abzukassieren.

      Der Frank wird es überleben, aber Lindner hat sich ein für allemal selbst desavouiert!

    • brechstange
      14. Oktober 2013 22:24

      und mit ihr die ÖVP, zauberlehrling

      Ich kenne sehr viele ÖVPler, die das ganz arg aufstößt.

    • Inger
      14. Oktober 2013 23:02

      Zauberlehrling???
      oder doch Kalkül - man weiss ja nie, was wie gelaufen ist. Und im Vorfeld pflegen
      doch erfahrene Politiker zu manipulieren, auch wenn es nicht offensichtlich ist.
      Vielleicht ist Frau Lindner einfach hineingetapert und jetzt .....

    • plusminus
      15. Oktober 2013 01:19

      @Inger

      Man "tappert" nicht hinein, wenn man sich im Vorfeld extra erkundigt, ob man die ORF-Pension eh nicht verliert.
      Das scheint nicht nur BEINHARTES Kalkül, sondern auch noch unbändige Gier, oder?

  23. Herby
    14. Oktober 2013 21:54

    "Die Presse" hat einen neuen Link in Bezug auf Frau Lindner gesetzt: Warum wohl? Um die erzürnten Leserpostings abzudrehen?

    neuer Link: Stand 21:52: Null Leserpostings:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1464527/Lindner-als-wilde-Abgeordnete-im-Parlament?_vl_backlink=/home/index.do

    Vorheriger Link: Stand 21:52: 166 Leserpostings:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1464454/Lindner-geht-als-freie-Abgeordnete-in-Nationalrat?_vl_backlink=/home/index.do

  24. byrig
    14. Oktober 2013 21:42

    letzlich ist die berechtigung von lindner,das mandat anzunehmen genauso gross wie der kandidaten von spö un övp,die kein wähler wirklich kennt und die von verbänden und interessensgruppen aufgestellt und in den nr gehievt wurden.

  25. plusminus
    14. Oktober 2013 21:15

    Also spannend finde ich diese Lindner nicht, eher höchst unmoralisch, wortbrüchig und dem "pecunia non olet" huldigend.

    Sie hat schon als ORF-Chefin nix zusammengebracht, aber beim freien Abkassieren (mehr als 13.000.00 Euronen MONATLICH) als (ver-)wilde(erte) Abgeornete ist sie voll da. Vermutlich lernt man das bei den Privilegienritter am Küniglberg und darüber hinaus befindet sie sich bei unserer Politikerkaste ebenso in bester Gesellschaft!

  26. Politicus1
    14. Oktober 2013 20:34

    Parlament im Sinkflug - mayday, mayday, mayday ...
    Welcher vernünftige, intelligente, erfolgreiche Mensch will sich da noch in diesen Haufen begeben?
    Wem ist da nicht leid um die Zeit, um mit solchen Typen in einem Ausschuss (ja, dieser Begriff wird immer rascher seiner zweiten Bedeutung gerecht!) zu palavern?

    Ich bin schon gespannt auf die ausgewiesenen Experten, die von den Parteien als Bereichssprecher nominiert werden. Wer wird z.B. die ausgeschiedenen Budget- und Finanzexperten Stumvoll, Matznetter und Ikrath ersetzen?
    Die Europapartei ÖVP hat schon die längste Zeit keinen außenpolitischen Sprecher ...

    Immerhin hat der Landeshauptmann eine verlässliche Frau im Nationalrat.

    • Herby
      14. Oktober 2013 20:40

      .

      Achtung hier Titanic: mayday, mayday, mayday! Wir sinken: mayday, mayday, mayday!

      Attention here is Titanic: mayday, mayday, mayday! We are sinking: mayday, mayday, mayday!

    • Politicus1
      14. Oktober 2013 21:23

      Herby:
      Frauen zuerst von Bord!

  27. Herby
    14. Oktober 2013 20:31

    Beim Artikel auf "Die Presse" gibt es schon nach 3 Stunden 134 Leserpostings im dortigen Forum:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1464454/Lindner-geht-als-freie-Abgeordnete-in-Nationalrat?_vl_backlink=/home/index.do

    Und trotz der bekannt strengen Die-Presse-Onlineredaktion-Zensur sind die Postings die durchgeschaltet werden teilweise heftig. In der bürgerlichen "Presse" droht diese Online-Diskussion komplett aus dem Ruder zu laufen ... Auweia ...

  28. La Rochefoucauld
    14. Oktober 2013 20:27

    Die Monika Lindner spielt - als Wiedergutmachung gegenüber Fürst Erwin - brav mit im Hornberger Schießen auf Onkel Frank, übersieht aber, dass sie sich vor allem selbst beschädigt.

  29. terbuan
    14. Oktober 2013 20:23

    Da fällt mir der alte Macho-Witz ein:
    "Wo sind Frauen am schönsten?"
    "Auf alten Bildern!"
    Nicht einmal das trifft bei Monika Lindner zu! ;-)

  30. Ai Weiwei
    14. Oktober 2013 20:21

    Was ist der Unterschied zwischen "Freier Abgeordneter"? und "Wilder Abgeordneter"?

    Und welcher der beiden ist eigentlich der politisch korrekte Ausdruck?

    • Politicus1
      14. Oktober 2013 20:24

      Wenn Männer einen Klub verlassen, dann werden sie frei -
      wenn Frauen das tun, dann werden sie wild ...

  31. Inger
    14. Oktober 2013 19:34

    Jedes Ding hat zwei Seiten, auch das Mandat der Frau Lindner. Es zeigt eigentlich nur, dass das Team Stronach ein zusammengewürfelter Haufen ist, bei dem man
    nicht von Kinderkrankheiten sondern von eher seniler Demenz sprechen kann.
    Jeder wird genommen, alle sagen alles und die politischen Erfahrungen kommen von überallher oder sind gar nicht vorhanden. Daraus kann nichts werden, das Team erledigt sich durch Zeitablauf von selbst. Jeder kocht sein eigenes Süppchen - aber nur solange der Fränk es erlaubt, die Männer des Teams sind immer auf einem Schleudersitz, wie sich zeigt und der Onkel Fränk setzt an die Schlüsselstellen Frauen, wobei es schwierig ist, die schon politisch zu beurteilen. Auf alle Fälle wirkt die Frau Nachbaur auf mich bemüht und um Eigenständigkeit ringend, die Frau Dietrich kommt mir vor wie ein Reisender, der einen AI-Urlaub bucht und beim Buchen sein Hirn abgibt. Der Fränk muss es mit bestimmten Frauentypen schon gut verstehen. Nur dürften die noch nicht geschnallt haben, dass sie auch dem Wähler gegenüber verpflichtet sind.
    Das mit dem abhandengekommenen Mandat darf man nicht so eng sehen, das kommt doch öfter vor. Das ganze Team ist ja überhaupt erst so entstanden, dass etliche Mandatare " vergessen" haben, auf welchem Ticket sie in den Nationalrat gesegelt sind. Wer weiss, wenn die auf "normale" Art ohne Abspaltung, sondern durch eine Wahl hätten den Einzug schaffen müssen, wie es dann ausgeschaut hätte.
    Und zu den Mandaten der Parteien, die dann von anderen besetzt wurden:
    "Anfang September 2006, wenige Wochen vor der Wahl am 1. Oktober, ging das Liberale Forum ein Wahlbündnis mit der SPÖ ein.[13] LIF-Bundessprecher Alexander Zach erhielt ein Fixmandat auf der Bundesliste der SPÖ, im Gegenzug gaben prominente Liberale wie Schmidt, Resetarits und Hans Peter Haselsteiner eine Wahlempfehlung für die SPÖ ab. " Aus Wikipedia.
    Also das Duo Heide Schmid - Hans Peter Haselsteiner zeigen es doch immer wieder vor, wie manipulativ man damit umgehen kann. Eine politische Linie sehe ich da nicht: Heide Schmidt, FPÖ - von dort unter dem Schutz und mit Hilfe vom Herrn jetztigen Bundespräsidenten Klubgründung LIF - also auch eine Abspaltung, dann in der Versenkung verschwunden, aber immer irgendwie in SPÖ bzw. Bundespräsidentennähe gesichtet, und was ist jetzt: gemeinsam mit Haselsteiner beim Verein der Neos, das ist ja auch so ein aus allen Parteien zusammengewürfelter Haufen, der erst wirklich zusammenfinden muss - ob das unter dem hektischen Hr.Strolz gelingen kann und wird, das wird sich weisen.
    Na ja Herr Unterberger, wenn die EX-Miss nicht im Nationalrat anzuschauen ist, ist es vielleicht auch zu verschmerzen, ob sie ausser dem hübschen Gesichterl sonst was für die Politik mitbringt, was Österreich weiterhelfen könnte, wage ich zu bezweifeln. Ich sah sie einmal an einer ihrer frühesten Wirkungsstätten aus dem Pool entsteigen, da meinte einer der anwesenden Bewunderer: "na ja, aber de hat ja ned amal an A...." - das sagt doch viel, oder????

  32. Tullius Augustus
    14. Oktober 2013 19:15

    Wegen der von Dr. Unterberger erwähnten Werbefirma wo Frau Monika Lindner tätig war habe ich gerade diese Infos im Internet gefunden:

    EPAMEDIA heißt diese Werbefirma:

    Die Slowaken haben diese hochdefizitäre Firma dann Ende 2012 übernommen:

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/504659_Raiffeisen-ist-nicht-mehr-plakativ.html

    Und der Abgang von Frau Dr. Lindner bei Epamedia:

    http://www.epamedia.at/presse/article/lindner-verlaesst-epamedia/

  33. socrates
    14. Oktober 2013 18:55

    Lehrer wie alle anderen auch? Thomas Pany 14.10.2013
    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40089/1.html
    Der rechtsextreme Front National ist auf der Erfolgsspur. Nun will die Partei auch die nationale Schulerziehung mit der Wiederherstellung von Autorität und Disziplin und der Ablehnung von Laxheit und Experimenten neu ausrichten
    Ein Provinzereignis stand heute Morgen ganz oben in den französischen Medien. Die Wahl im südfranzösischen Kanton Brignoles dans le Var. Gewonnen hat der Kandidat des Front National. Damit bekommt die Wahl, die eigentlich niemand außerhalb der Provence groß interessiert hätte, landesweite Bedeutung. Denn Laurent Lopez hat gegen die "republikanische Front", gegen ein Wahlbündnis der sozialdemokratischen PS und der konservativen UMP, gewonnen. Früher galt, wer außerhalb des Bündnisses steht, steht außerhalb des Wertekanons der Republik und soll keine Chance haben. Jetzt wird neu sondiert..
    Den Sozialdemokraten gibt die Abwanderung besonders zu denken, da viele Stimmberechtigte aus ihrem Lager zum FN abwandern, eine Tendenz, die auch Gewerkschaften beunruhigt (Französische Gewerkschaften in Panik). Für die UMP, wo Sarkozy jahrelang versuchte, dem FN mit ordungspolitischer Härte gegenüber Einwanderern, mit Heraufbeschwören des nationalen Stolzes und mit der Ablehnung eines soften, "linken" Umgangs mit schwierigen Jugendlichen, das Wasser abzugraben, ist der Erfolg ebenfalls gefährlich. Weil die FN von ihren Anhängern als die bessere Rechte verstanden wird, ist die UMP doch wirtschaftspolitisch klar auf Seiten der Konzerne und der Reichen.
    Der Ärger über Privilegien der oberen Klassen, der Wirtschaftseliten und ihrer politischen Unterstützer, und dazu das Gefühl manipuliert oder zum Narren gehalten zu werden von einer Matrix, die von Interessen einer internationalen Finanzmafia durchwebt ist, bilden die Schnittmenge zwischen linken und rechten Milieus, die nun die FN als Alternative zum republikanischen Perteiensortiment entdecken.
    Der FN ist eine kleine Leute-Partei, mit prägnanten Mentalitätsverwandtschaften zum Poujadismus. Analysen und Bemühungen, den Front National auf der rechtsextremen Seite zu verankern, die zur Sondierung der neuen Lage als eine Art Rückversicherung und Vergewisserung öfter zu lesen sind, sind nicht falsch. Aber sie machen den Zulauf nicht verständlicher und verstellen durch den kategorisch gebannten Blick die Sicht auf jüngere Entwicklungen. Die Auseinandersetzung mit den Themen des FN, die nicht im Sinne einer besseren Wahltaktik geführt wird, findet nur am Rand statt. In der Mitte herrscht Gefühlspolitik.
    Bislang handeln die PS wie die UMP doppelzüngig: Sie stellen den FN außerhalb des republikanischen Konsens, paktieren aber doch indirekt oder versteckt mit FN.Kandidaten, wie dies die UMP praktiziert hat, oder sie übernehmen in der politischen Rhetorik deren Härte-Vorgabe, wenn es etwa um ökonomisch schwache Einwanderer geht.
    "Eine neue Struktur der Hoffnung im Herzen der französischen Schulausbildung"
    So hat Marine Le Pen am Wochenende das "Collectif Racine" ausgerufen, eine "Vereinigung von Patrioten", die Frankreich über die Schule "neu ausrichten" will. An großen Worten fehlt es wie immer nicht: Es gehe um "eine neue Struktur der Hoffnung im Herzen der französischen Schulausbildung", wird verkündet.
    Die Schlagworte und Schlüsselreize, die vom FN in die Schulausbildungsdebatte geworfen werden, kennt man aus jeder Diskussion mit "Rechtschaffenen": Die neue Schulerziehung ist gegen Laxheiten gerichtet, nimmt die Autorität wieder ernst, die Disziplin und die Auswahl.
    Dazu kommt Banales vom Breitensport: "Die Auswahl der Besten geschieht über das Fördern der vielen" sowie aus Kasernen und Mönchstudierstuben alter Zeiten: "Lernen verlangt Anstrengung und Askese", "Schluss mit den Experimenten" - soweit Marine Le Pen in ihrer Auftaktrede. Was in der Neuausrichtung mitschwingt, schließlich kennt man den FN, kann man in den Kommentaren dazu unter den Medienberichten konkret lesen: Der Fortschritt der Besseren solle nicht von Ausländern gebremst werden, die nicht richtig mitkommen. Außerdem: "Schluss mit den Männer-Frauen-Quoten" .

  34. Josef Maierhofer
    14. Oktober 2013 18:46

    Ein tiefer Einblick in die Verlogenheit unserer Parteien und deren Politiker.

    Es geht rein um Selbstbedienung und um nichts anderes, denn Klientel hat Frau Lindner ja keine zu bedienen.

    So werden in Österreich Doppelnullen plus gerechnet, beim Minusrechnen stehen aber hohe Beträge.

  35. socrates
    14. Oktober 2013 18:45

    Der Frank hat seine Schuldigkeit getan; Der FPÖ Mandate gekostet und geht wieder seinen Geschäften nach. Das ist eine Chance für die Konservativen! Halb zur ÖVP, halb zur FPÖ und die Roten bleiben über!

  36. Cotopaxi
    14. Oktober 2013 18:32

    Bei den Systemparteien wäre das nicht passiert: dort liefert brav jeder Kandidat eine undatierte Rücktrittserklärung beim Generalsekretär ab, die dieser bei Bedarf hervorholt. ;-)

  37. Brigitte Imb
    14. Oktober 2013 18:11

    Die Lindner hätte keines eigenen Themas bedurft. Ihr Verhalten würde sich wunderbar zum Thema "Handaufhalten" einreihen. Schäbig!

    Und um die "lüsternen" Gedanken des Dottore zu durchkreuzen, einige Bilder zu Weigerstorfer.

    https://www.google.at/search?q=ulla+weigerstorfer&newwindow=1&client=firefox-a&hs=KGm&rls=org.mozilla:de:official&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=FBdcUpWsFMSq4AS274DwCQ&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1280&bih=630&dpr=1

    • Ai Weiwei
      14. Oktober 2013 19:20

      Naja im Internet kann man sie sehen, aber in unserem Parlament?

      Oder macht wirklich jemand eine Platz für sie frei?





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