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Diese Wende in Südtirol ist erst der Anfang

Es ist ein erfreuliches Zeichen der Vitalität der deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler: Der Stimmenanteil, der bei der dortigen Landtagswahl für italienische Parteien abgegeben wurde, ging deutlich zurück. Dennoch hat die Südtiroler Landtagswahl zugleich der lange absolut regierenden Südtiroler Volkspartei eine Schlappe gebracht - die mehr bedeutet als etliche Prozent weniger.

Die SVP  hat nicht nur neuerlich verloren, sondern sie verfügt erstmals seit Kriegsende bloß über eine relative Mehrheit (freilich noch immer über eine sehr deutliche). Die großen Dazugewinner sind jene Südtiroler Parteien, die sich in der einen oder anderen Form für die Lostrennung von Italien ausgesprochen haben.

Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, dass eine lange Zeit regierende Partei zunehmend an Stimmen verliert. Noch viel logischer ist das, wenn diese Partei auch erstmals in etliche Korruptionsgerüche gekommen ist. Irgendwie erinnert das Südtiroler Wahlergebnis an Österreich, wo ja auch die einst große Koalition ständig an Stimmen verliert. Die schleichende Linksbewegung der SVP hat in den letzten Jahrzehnten rechts von ihr jede Menge Platz geschaffen (während die einstigen Linksgruppierungen der deutschen und ladinischen Volksgruppe allesamt sanft entschlafen sind). Ähnliches hat ja sich ja auch bei der ÖVP abgespielt.

Jetzt muss die SVP halt mit der italienischen Linkspartei koalieren – was sie freiwillig aber ohnedies seit langem tut. Und sie wird das wohl auch in Zukunft so tun, solange dieses Bündnis noch eine Mehrheit im Landtag findet. Die deutschsprachige Opposition wird hingegen links liegengelassen.

Dennoch sollte man das Südtiroler Ergebnis über diese relativ normalen Aspekte hinaus sehr ernst nehmen. Denn es bedeutet auch inhaltlich Gravierendes und für alle beteiligten Regierungen Überraschendes: Der Ruf nach Ausübung des Selbstbestimmungsrechts wird lauter. Dieser Ruf war seit den 60er Jahren in Südtirol noch nie so deutlich zu hören wie jetzt.

Dieses Selbstbestimmungsrecht ist zwar einst in Bozen wie Wien ohnedies formell als unverzichtbar deklariert worden. Es wurde auch seither nie darauf verzichtet. Aber irgendwie ist die Selbstbestimmung da wie dort bei einer neuen Politikergeneration in Vergessenheit geraten. Und langsam zum Unwort geworden.

Jetzt ist guter Rat teuer. Der fast völlige Verzicht Österreichs auf eine Südtirolpolitik (und Expertise) macht sich bitter bemerkbar. Nicht nur das peinliche Herumgerede des in Sachen Südtirol offenbar völlig ahnungslosen Werner Faymann fällt da schmerzlich auf. Auch das Außenministerium hat seine einst brillante Südtirolkompetenz fast völlig verloren. Und selbst die österreichischen Freiheitlichen sind bei diesem Prinzip wenig glaubwürdig, wenn sie zwar für Südtirols Selbstbestimmung eintreten, aber zugleich den in einer ähnlichen Lage befindlichen Tibetanern dasselbe Recht vehement absprechen. Oder wenn sie mit Mussolinis Enkelin im EU-Parlament eine gemeinsame Fraktion bilden woll(t)en. Und die anderen Wiener Parteien wissen wohl nicht einmal, wo Südtirol liegt.

Seit etlichen Jahren wird daher mancherorts so getan, als ob die Berufung auf das Selbstbestimmungsrecht irgendetwas Böses wäre. Dabei war es viele Jahre parteiübergreifend für das ganze Wiener Parlament eines der heiligsten politischen Güter, und für die Südtiroler sowieso.

Natürlich ist es kein Zufall, dass der Ruf nach einer Umsetzung dieses Rechts genau zu dem Zeitpunkt wieder lauter wird, da der italienische Staat im politischen, ökonomischen, sozialen und Schulden-Chaos zu ersticken droht. Lange ging es den Südtirolern in Italien ja ziemlich gut. Jetzt hingegen geht es ihnen dort wirtschaftlich zunehmend schlechter.

Das macht den Selbstbestimmungsruf zwar nicht sonderlich ehrenvoll, aber umso wirksamer. Daher wird auch die Südtiroler Volkspartei als einstige Kampfpartei für die Selbstbestimmung, die jetzt satt geworden auf diesen Anspruch verzichtet hat, gut daran tun, die wachsende Unzufriedenheit der Bürger mit der erzwungenen Zugehörigkeit zu Italien wieder ernster zu nehmen.

Denn diese Revitalisierung der Selbstbestimmungsidee ist nicht nur Folge der italienischen Krise, sondern auch eines starken europaweiten Trends: Von Schottland bis nach Katalonien, von Flandern bis zum Baskenland wird der Drang gewachsener Volksgruppen Richtung Selbständigkeit immer stärker. Und man kann erwarten, dass daraus in einem Jahrzehnt auch der eine oder andere unabhängige Staat neu entsteht. So wie es in Jugoslawien und der Tschechoslowakei der Fall war.

Warum sollte der Selbstbestimmungs-Ruf da ausgerechnet in Südtirol nicht laut werden? Ist doch dort die als Kriegsbeute erzwungene Zugehörigkeit zum Zentralstaat noch viel jünger als in den anderen EU-Ländern.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 09:06

    Im ERNSTFALL läßt Österreich Südtirol FALLEN; das angebliche Selbstbestimmungsrecht und das falsche Getue und selbstgerechte Gerede von der Schutzmacht Österreich ist bloß eine hohle Phrase, denken wir nur an die von roher Gewalt begleiteten "Volksabstimmungen" nach dem WKI, deren negativer, weil getürkter Ausgang so unendlich viel Leid über die BETROGENEN Österreicher in den östlichen und südlichen verlorenen Landesteilen gebracht hatte. Unrecht Gut gedeiht eben nicht.

    @Schani schreibt sehr richtig:

    "Auffallend ist auch, daß die ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer in Österreich unwidersprochen nur mehr als Terroristen bezeichnet werden"

    Woanders gälten diese Männer selbstverständlich als Helden---nicht aber bei uns in Bagdad! Wer in Ö für Selbstbestimmungsrechte kämpft, ist pfui. Wir Österreicher sind ja so GROSSZÜGIG im VERTEILEN UNSERER HEIMAT, da werden wir doch nicht um einst geraubtes Eigentum kämpfen. Ach Gott, WIE SCHÄBIG ist unsere Politik!

    Den Südtirolern wünsche ich viel Glück in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und einem engen Verhältnis zum Stammland TIROL; was haben die Südtiroler in einem (mit Süditalienern!) gemeinsamen Staat Italien verloren? Nichts! Möge es einer künftigen Generation gegönnt sein, eigenständig zu sein und in die eigene Tasche wirtschaften zu können, statt den maroden, mafiabeherrschten Süden Italiens zu alimentieren!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 01:51

    Auffallend ist auch, das die ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer in Österreich unwidersprochen nur mehr als Terroristen bezeichnet werden!

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 09:36

    Grundrechte sind unverbrauchbar - Grundrechte sind unverzichtbar. So das Recht auf Selbstbestimmung - das nicht alleine Südtirol sondern auch allen Deutschen jeweils in Folge eines Weltkrieges verwehrt wurde. Die im After der Siegermächte ihr Habitat suchende Politik bestimmter sogenannter österreichischer Parteien fangen demzufolge mit eben diesem Recht nichts an, noch vermögen sie eine dementsprechende Politik zu entwickeln.

    Kastraten können eben nicht, selbst wenn sie wollten. Die Mauer wird fallen, auch in Südtirol. Es gibt ein Ende der Degeneration - selbst hier bei uns.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 12:11

    Einmal erbärmlich, immer erbärmlich? Hat sich da ein sauberes Früchtchen in den Nationalrat hineingestohlen?

    http://wien.orf.at/news/stories/2611821/

    Es gilt natürlich bis zur restlosen Aufklärung sämtlicher Vorwürfe wie immer die bereits überstrapazierte Unschuldsvermutung!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 05:53

    Grenzen haben sich immer verändert und werden sich immer verändern. Es ist Zeit an eine Wiedervereinigung Tirols zu denken. Der Grund, warum die SVP nach wie vor Nummer 1 ist, liegt wohl an der Trägheit der Wähler umzudenken und aus ihren traditionellen Verhaltensweisen auszusteigen. Das Trägheitsgesetz wirkt bei der Masse, so gesehen ja auch in Österreich.
    Weiters werden Unabhängigkeitsbestrebungen medial und gesellschaftlich angepaßt als etwas Radikales, Reaktionäres gesehen und WählerIn Duckmäuschen macht halt das Kreuzerl so anständig vernünftig vorwiegend noch dort, wo soviele sagen, daß es hingehört, nicht bei den Aufmüpfigen anderen.
    Ich ermuntere alle Südtiroler Freiheitsliebenden: Macht weiter! Es ist noch nicht aller Tage Abend.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 01:36

    Leider sind die Wahlen in Südtirol ähnlich ausgegangen wie in Österreich = zwar kräftige Ohrfeigen für die bisher Regierenden, aber es bleibt alles beim Alten.

    Der Wählerwille hat kein eindeutiges Votum in Richtung Selbstbestimmung bzw. keinen Aufwärtstrend für die Los-von-Rom-Bestrebungen erkennen lassen.

    Damit ist die Unabhängigkeit Südtirols genauso in weite Ferne gerückt, wie in Österreich der dringend notwendige gesellschaftliche Aufbruch in bessere Zeiten.
    Die beiden Länder bleiben in nächster Zeit weiterhin politische Schicksalsgenossen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2013 23:20

    So erfreulich das Ergebnis im Detail sein mag: Fakt ist, daß die NICHT für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes eintretenden Parteien eine satte Mehrheit haben. Die SVP hat noch immer 45,7%, die Grünen (ich nehme an, es ist das idente bolschewistische Zeugs wie hierzulande) haben 8,7%. Eine wirkliche "Los-von-Rom-Bewegung" gibt es nicht, gab es nicht. Man hat sich eben häuslich in der Niederlage eingerichtet. Haben wir es hier anders gemacht?
    Eben.
    Die Südtiroler haben also demokratisch entschieden, daß sie das Schicksal des zusammenbrechenden Italien teilen möchten, so wie die Österreicher entschieden haben, daß sie 5 weitere Jahre gerne das haben möchten:
    - EU und ESM-Finanzierung
    - ungebremste Überfremdung
    - Steuererhöhungen
    - Korruption
    - Finanzierung von dubiosen Vereinen
    - verlotterte Täterschutzjustiz
    - schrankenlose EU-Erweiterung um weitere Pleitiers
    - keine direkte Demokratie
    - Behörden- und Polizeiwillkür
    - Überwachungsstaat
    usw.

    In einer Demokratie geschieht eben nichts ohne Zustimmung der Mehrheit...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFritz Witz
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2013 20:45

    Die Linken befürworten nur eigene Staaten von Nordiren,Basken,Katalanen,Schotten,Kosovaren,Sarden,Korsen.Alle anderen wie Südtiroler,Flamen und (Neu-)Schlesier(die grösste Autonomiebewegung dort ist Polnisch und nicht Deutsch)sind Nazis.


alle Kommentare

  1. Dortha (kein Partner)
    26. Februar 2015 09:32

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  2. Kaylana (kein Partner)
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    21. Januar 2015 17:28

    I'm not quite sure how to say this; you made it exmletery easy for me!

  6. Anugerah (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:36

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  7. Ashwini (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:19

    As Charlie Sheen says, this article is "WNNNIIG!"

  8. Raphael (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:10

    Wow! That's a really neat ansrew!

  9. NAbg. Werner Neubauer (kein Partner)
    05. November 2013 13:40

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    in Ihrem Artikel „Diese Wende in Südtirol ist erst der Anfang“, welcher am 29. Oktober 2013 auf Ihrem Blog www.andreas-unterberger.at erschienen ist, ziehen Sie eine Bilanz der Wahl in Südtirol. In Ihrer Beurteilung der Südtirol-Politik in Österreich ziehen Sie bezugnehmend auf die österreichischen Freiheitlichen den Schluss, dass diese „bei diesem Prinzip wenig glaubwürdig seien, wenn sie zwar für Südtirols Selbstbestimmung eintreten, aber zugleich den in einer ähnlichen Lage befindlichen Tibetern dasselbe Recht vehement absprechen.“
    Gemeint ist wohl dabei die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes. Erklärend versuchen Sie zu begründen, warum für die FPÖ das Selbstbestimmungsrecht offenbar nicht ernst gemeint sei, indem Sie einen Zusammenhang zwischen Mussolinis Enkelin und dem Versuch im EU-Parlament eine gemeinsame Fraktion bilden zu wollen, herstellen.

    Dazu darf ich Ihnen als Südtirol-Sprecher der freiheitlichen Parlamentsfraktion Folgendes mitteilen: Im Parteiprogramm der Freiheitlichen Partei Österreichs bzw. in dem dazu veröffentlichten Erläuterungen „Handbuch freiheitlicher Politik“ 4. Auflage/2013 ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker fest verankert (Parteiprogramm: Kapitel 2) Freiheit, Identität und Umwelt, 2. Absatz; Handbuch: Seite 267).
    Freiheit, Sicherheit, Frieden und Wohlergehen sind für die FPÖ Grundwerte. Seit der bürgerlichen Revolution von 1848 dient unser Streben dem Ringen nach Freiheit und ihrer Verteidigung überall dort, wo Erreichtes wieder bedroht wird. In diesem Sinne unterstützt die FPÖ natürlich das Selbstbestimmungsrecht aller Völker, also auch das der Tibeter.

    Zu Ihrem Vorwurf, die FPÖ habe in der Vergangenheit auf EU-Ebene Allianzen mit Parteien gesucht, die das Selbstbestimmungsrecht bzw. die Autonomie Südtirols nicht anerkannten, muss ich Ihnen zustimmen. Wir haben aber rechtzeitig erkannt, dass dieser Weg für Südtirol keine gute Zukunft bedeutet hätte. Ich habe deshalb bereits beim Bundesparteitag der FPÖ im Jahre 2009 in Linz einen Antrag eingebracht, indem folgende Forderung einstimmig von den Delegierten des Bundesparteitages beschlossen wurde:

    „Eine Zusammenarbeit jedwelcher Art der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und Ihrer Mandatare in internationalen und damit auch im europäischen Rahmen kann es nur mit demokratischen Parteien, Vereinigungen und Personen geben, welche das bestehende Autonomiestatut der Südtiroler unangetastet respektieren und die sich zu dem Selbstbestimmungsrecht der Völker bekennen und in diesem Rahmen auch das Recht der Südtiroler anerkennen, jederzeit frei über ihre staatliche Zugehörigkeit entscheiden zu dürfen.“

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Neubauer

  10. Fritz Witz (kein Partner)
    30. Oktober 2013 20:45

    Die Linken befürworten nur eigene Staaten von Nordiren,Basken,Katalanen,Schotten,Kosovaren,Sarden,Korsen.Alle anderen wie Südtiroler,Flamen und (Neu-)Schlesier(die grösste Autonomiebewegung dort ist Polnisch und nicht Deutsch)sind Nazis.

  11. Linkslinke Caritas (kein Partner)
    30. Oktober 2013 19:00

    O.T.

    FB-Seite Klaus Schwertner, Caritas-GF:

    "Soeben haben Natalie, Irmgard, Martin, Najib, Stefan, Dariusz Schutzki und ich die Türe im Servitenkloster zugesperrt. Seit 18. Dezember haben wir die refugees unterstützt, begleitet und vermittelt. Zuerst in der eiskalten Votivkirche, dann monatelang im Servitenkloster. Und niemand wurde unversorgt auf die Straße gestellt. Es ist ein emotionaler Moment, wir sind auch traurig. Wir sehen in unserer täglichen Arbeit wie schutzsuchende Menschen oft monate und jahrelang warten. Sie sind zum Nichtstun verdammt, sind verzweifelt, ratlos. Die refugees haben auf all dies aufmerksam gemacht. Wir werden die meisten ihrer Anliegen weiter unterstützen. Und gerade die Ereignisse in Lampedusa haben gezeigt, dass sich im Umgang mit Flüchtlingen etwas ändern muss und soll. Papst Franziskus hat von einer Schande für Europa gesprochen und vor einer Globalisierung der Gleichgültigkeit gewarnt - in Lampedusa wie in der Votivkirche, im Servitenkloster oder jetzt in der Akademie der Bildenden Künste. Weil eines sollte uns bewusst sein: Flucht ist kein Verbrechen!"

    Schwarz auf weiß, dass die Caritas weiter Illegale unterstützt und auf die österreichischen Gesetze scheißt.

    Wer stoppt endlich diesen linkslinken, österreichische Gesetze brechenden Verein eigentlich ???

    • Undine
      31. Oktober 2013 09:19

      @Linkslinke Caritas

      "Zuerst in der eiskalten Votivkirche,..."

      Was hatte man sich von der Votivkirche erwartet? Daß sie im Winter auf wohlige 22° C geheizt wird? In Traiskirchen hätten sie bestimmt nicht gefroren. Außerdem wärmten sich diese ungebetenen Gäste an mehreren elektrisch betriebenen Heizquellen---die Stromkosten dafür dürfen wir berappen.

      Kann denn nichts den Wohltätigkeitstripp dieses unsäglichen Herrn Schwertner samt Konsorten stoppen?

  12. Robin Hood (kein Partner)
    30. Oktober 2013 17:14

    Dieses Geschrei nach Selbstbestimmungsrecht der Völker geht an der Sache vorbei, wenn man damit die Teritoriale Spaltung meint. Es sollte vielmehr um die Selbstbestimmung eines jeden einzelnen gehen. Habet Mut und stellt den Staat als Wirtschafts und Umverteiler in Frage. Erhebt den Staat wieder zum Rechtsstaat - zum Schützer, zur kollektiven Selbstverteidigung der individuellen Freiheit gegen all jene die uns berauben wollen.
    ... Dieser Staat des Rechts könnte dann sogar ein Europäischer sein. Nationalitäten, Nationen miteinander oder nebeneinander in einen Staat ist doch nicht das Problem. Probleme entstehen wo es nicht Parallel- sondern Gegengesellschaften sind. Beendet das Streben nach Nationaler Einheit in Verbindung mit Nationaler Herrschaft. Streitet für Individuelle Freiheit, freiwilliger Kooperation in Vereinen, Genossenschaften, Kirchen,... und für die Herrschaft einer Rechtsphilosophie der Freiheit und nicht einer "Nation".
    => Ich bestreite nicht die Existenz von Nationen, wer aber glaubt Nationen würden Herrscher sein, der sei noch mal daran erinnert, dass immer nur Menschen über Menschen herrschen!

  13. Karl K. (kein Partner)
    30. Oktober 2013 16:49

    O.T.
    Herrlich! Wer da noch behauptet beim TS arbeiten (außer Herrn Vetter) halbwegs normale Menschen, kann nicht klar denken! Aber sicher ist alles voll demokratisch, gell!

    Private Dimension eines Politkonflikts
    Zusätzlich seien er und Landesrat Gerhard Köfer - Schallis Vorgänger als Landesparteiobmann - nicht nur politisch, sondern auch im Privatleben Konkurrenten, ließ Schalli die Journalisten wissen. Köfer habe im Sommer ein Verhältnis mit seiner Frau angefangen. Schalli reichte die Scheidung ein. Einen privaten Besuch bei Schallis Frau soll Köfer mit Dienstauto und Chauffeur wahrgenommen haben, warf ihm Schalli am Mittwoch vor. Köfer ließ das über seinen Pressesprecher umgehend zurückweisen.

    Bei einer Präsidiumssitzung des Kärntner TS am vergangenen Montag soll Köfer Schalli auch eine Verurteilung vorgehalten haben. Diese liege aber 17 Jahre zurück und sei längst aus dem Vorstrafenregister gelöscht, so Schalli. Es gehe um eine arbeitsrechtliche Sache.

  14. News (kein Partner)
  15. Segestes (kein Partner)
    30. Oktober 2013 16:13

    "Und selbst die österreichischen Freiheitlichen sind bei diesem Prinzip wenig glaubwürdig,..."

    Sagen Sie das nicht. Erinnern wir uns nur an Straches legendäre Bierbestellung...

  16. no na (kein Partner)
    30. Oktober 2013 13:21

    "Nicht nur das peinliche Herumgerede des in Sachen Südtirol offenbar völlig ahnungslosen Werner Faymann fällt da schmerzlich auf. "

    Dieser Mensch ist doch generell "offenbar völlig ahnungslos". Wie lange müssen wir ihn NOCH ertragen?

  17. Torres (kein Partner)
    30. Oktober 2013 09:54

    Eine Wiedervereinigung Südtirols mit Nordtirol kann Unterberger wohl nicht wirklich wollen: da hätten wir plötzlich (so quasi hintenherum) die dort sehr erfolgreiche (pfuigack!) Gesamtschule in ganz Tirol. Schlimm, sowas!

  18. cmh (kein Partner)
    30. Oktober 2013 09:17

    Die Wiener Südtirolkompetenz beschränkt sich darauf zu wissen, welche Bim zum Südtirolplatz fährt.

  19. Sensenmann
    29. Oktober 2013 23:20

    So erfreulich das Ergebnis im Detail sein mag: Fakt ist, daß die NICHT für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes eintretenden Parteien eine satte Mehrheit haben. Die SVP hat noch immer 45,7%, die Grünen (ich nehme an, es ist das idente bolschewistische Zeugs wie hierzulande) haben 8,7%. Eine wirkliche "Los-von-Rom-Bewegung" gibt es nicht, gab es nicht. Man hat sich eben häuslich in der Niederlage eingerichtet. Haben wir es hier anders gemacht?
    Eben.
    Die Südtiroler haben also demokratisch entschieden, daß sie das Schicksal des zusammenbrechenden Italien teilen möchten, so wie die Österreicher entschieden haben, daß sie 5 weitere Jahre gerne das haben möchten:
    - EU und ESM-Finanzierung
    - ungebremste Überfremdung
    - Steuererhöhungen
    - Korruption
    - Finanzierung von dubiosen Vereinen
    - verlotterte Täterschutzjustiz
    - schrankenlose EU-Erweiterung um weitere Pleitiers
    - keine direkte Demokratie
    - Behörden- und Polizeiwillkür
    - Überwachungsstaat
    usw.

    In einer Demokratie geschieht eben nichts ohne Zustimmung der Mehrheit...

    • simplicissimus
      30. Oktober 2013 04:57

      ******! Siehe mein Kommentar weiter unten.

    • HB (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:22

      Hans Kelsen:

      „Demokratie ist diejenige Staatsform, die sich am wenigsten gegen ihre Gegner wehrt. Es scheint ihr tragisches Schicksal zu sein, daß sie auch ihren ärgsten Feind an ihrer eigenen Brust nähren muß.“

  20. Brigitte Imb
    29. Oktober 2013 23:05

    OT

    Die "Refjudschies" haben die Akademie der Künste besetzt, die Rektorin ist zwar dagegen, sie wird aber nicht die Polizei holen.

    http://orf.at/#/stories/2204404/

    Wie lange tanzen uns diese Scheinasylanten noch auf der Nase herum?

  21. Undine
    29. Oktober 2013 21:36

    OT---aber erschreckend, was da wohl auf uns zukommt:

    Mitten im Bürgerkrieg ist Syrien vom Ausbruch der lebensgefährlichen KINDERLÄHMUNG betroffen! Zahlreiche Fälle bestätigt! Es wäre nicht das erste Mal, daß bei uns Krankheiten, die in Ö längst für ausgerottet galten, von Asylanten neu eingeschleppt werden, was die Krankenkassen zusätzlich schwer belastet.

    http://www.orf.at/stories/2204357/

    • Brigitte Imb
      29. Oktober 2013 22:05

      Darum sollten ALLE rasch ihren Impfstatus kontrollieren.

    • Joachim Walter (kein Partner)
      30. Oktober 2013 17:53

      Impfen ist Körperverletzuung, es fehlt jegliche Nachweis das impfen außer die Kassen der POharmlobby füllt irgend eine Wirkung hat.

  22. Undine
    29. Oktober 2013 21:10

    Zum Thema ein Link:

    Daß die absolute Mehrheit der SVP gebrochen ist, ist in erster Linie den Südtiroler Freiheitlichen zuzuschreiben. Die Zugewinne der Freiheitlichen und für Eva Klotz sind erfreulich. Nun kann man nur hoffen, daß sich die geschrumpfte SVP nicht mit den italienischen Linken zusammentut!

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/10/diese-wende-in-suedtirol-ist-erst-der-anfang/#sthash.wsA9w7fs.dpbs

  23. Gandalf
    29. Oktober 2013 20:15

    O.T.:
    Der neue Nationalrat hat sich konstituiert - was war das heute vor- und teilweise auch nachmittags? Ein einziges Kasperltheater. Ein um einen Kopf zu kurz Geratener will fliegen und nimmt sich Brasilien zum Vorbild, eine Tussi parliert englisch (das können inzwischen auch in Österreich selbst Kindergartenbesucherinnen), ein alter Herr versuchte immerhin, Deutsch zu reden, und die unfähigste Präsidentin aller Zeiten wurde unter allgemeinem Jubel unnötiger Weise wiedergewählt (merke: Krankheit ist kein Verdienst!): Repräsentiert dieses Parlament wirklich das österreichische Volk? Wenn ja, dann war das ein sehr trauriger Tag für das Land. Glück ab.

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:29

      Es gehört aber schon recht dämlicher Mut dazu, die bekanntlich unergiebigen konstituierenden Sitzungen des NR im Fernsehen live zu übertragen.

      Und das obwohl es im ORF derzeit keinen Moderator auf dem Niveau von Heinz Prüller mehr gibt!

  24. Brigitte Imb
    29. Oktober 2013 19:55

    OT - Die wahren Angelegenheiten des täglichen Lebens - das Urinierverhalten der Europäer.

    He,he, eine neue (paranoide) EU Verordnung.
    Nach Glühbirnen und Staubsaugern werden nun endlich auch die Klospülungen von der EU Verwaltung übernommen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/29/nach-urin-studien-eu-will-klo-spuelungen-regulieren/

    http://susproc.jrc.ec.europa.eu/toilets/docs/Technical_report_Ecolabel_May_2013a_revised_final.pdf

    P.s. Wien wird sich bald eines Klospülungsbeauftragten erfreuen dürfen. (Klospülen schafft Arbeitsplätze..)

    • Gandalf
      29. Oktober 2013 21:43

      Für den Posten des Klospülungsbeauftragten der Gemeinde Wien hätte ich zwei Vorschläge: entweder die Frau Vassilakuh, die ihre Unfähigkeit für alles andere wohl ausreichend unter Beweis gestellt hat, oder den famosen Populisten, Herrn Pokorny (so hieß diese Familie nämlich ursprünglich; das "von Mailath" wurde seinem Großvater erst verliehen, weil er ein braver Kapitalistendiener war), auch dieser Opportunist hat ja außer Abfallprodukten bisher nichts von Bedeutung hervorgebracht - hier könnte er wenigstens kontrollieren, ob das Wasser seiner Meinung nach richtig abläuft (natürlich linksdrehend).

    • Brigitte Imb
      29. Oktober 2013 22:04

      Mit verpflichtend Granderwasser (bei "Spar" kostet der Liter 12,30€) - und einer entsprechenden Steuer - könnten die Abflußrohre "belebt" werden und der Staat bekäme Einnahmen. Die Grundsicherungsbezieher dürfen denn aber nur einmal pro Woche spülen.

      Bedeutet dieser gequirllte Quatsch, daß der Zugriff auf unser Wasser vorbereitet wird?

    • Undine
      29. Oktober 2013 23:15

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link zu dem höchst lesenswerten Kommentar, der wie eine Satire aussieht, aber doch keine ist! ;-)

      Die Weisen in der EU denken halt weiter, als man gemeinhin glaubt. Mit dieser neuen Klospülregelung trifft man gleich weitere Fliegen mit einem Schlag: Die Nachbarschaften werden aufgefrischt und belebt:

      "Die EU-Kommission, die mit dieser überfälligen Regulierung den Wasser-Verbrauch in Europa reduzieren will, hat vorerst darauf verzichtet, die korrekte Umsetzung der neuen Regulierung durch eine eigene Behörde zu kontrollieren. Brüssel hofft, dass sich die Bürger in der ersten Phase gegenseitig kontrollieren können, etwa in Form der Nachbarschaftshilfe." ;-)))))

      Hoffentlich haben die Nachbarn immer gleich Zeit, wenn ich sie zur Kontrolle benötige! Auch um Urlaubsvertretung muß man sich rechtzeitig kümmern.....

    • Schani
      30. Oktober 2013 02:05

      Bei welcher Institution kann oder muß man eine erweiterte Häuslspülung beantragen, falls man zu viel gekackt hat? Vielleicht können die Grünen eine entsprechende Kommision bilden!

    • Schani
      30. Oktober 2013 02:10

      Wenn jemand Medikamente einnimmt, muß der dann ein zentrales Sonderexkrementenhäusl aufsuchen? Vielleicht noch mit einem entsprechenden behördlich ausgestellten Dokument? Oder gibtes dafür Ohrenmarkierungen wie sie die EU-Rinder tragen müssen?

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:31

      Göttinseidank ist bei den EUlern noch niemand auf die Idee gekommen, die getrennte Entsorgung gebrauchter Gummis (Bio und/oder Rest und/oder Plastik) vorzuschrieben.

    • Brigitte Imb
      30. Oktober 2013 13:17

      Am Besten kehren wir zum Plumpsklo zurück......

  25. Herby
    29. Oktober 2013 19:31

    Ich habe mich geschichtlich mit Südtirol befasst und mich interessierte insbesondere die Frage: "Wer hat die Brennergrenze eigentlich erfunden?"

    War es Ettore Tolomei ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ettore_Tolomei ) ?

    War es das Italien von 1918, das auf der Seite der Sieger des 1. Weltkriegs war?

    Beide Male lautet die Antwort 'Nein'.

    Die Brennergrenze als die Nordgrenze von Italien erfand Napoleon im Jahr 1810!

    In der Geschichte Südtirols ( http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdtirol#Neuzeit ) liest man:

    ... Im Zuge der Eroberungskriege Napoleons entstand in Tirol unter Führung Andreas Hofers eine Widerstandsbewegung, die sich der säkularen, aus Frankreich importierten Neuordnung gewaltsam widersetzte.

    Nach ihrer militärischen Niederlage wurde das Gebiet des heutigen Südtirol zusammen mit dem Trentino 1810 erstmals an das kurzlebige Königreich Italien
    (= eine Schöpfung Napoleons: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Italien_%281805%E2%80%931814%29 ) angegliedert, 1813 von den Truppen des Kaiserreiches Österreich jedoch neuerdings besetzt.

    Im Zuge der Wiederherstellung der vorrevolutionären Machtverhältnisse in Europa (Restauration) auf dem Wiener Kongress wurde das vereinigte Tirol 1815 erneut als Teil der Habsburgermonarchie bestätigt.


    Noch ein Wort zum eingangs erwähnten Ettore Tolomei:

    Ohne diesen Mann wäre Südtirol nach dem 1. Weltkrieg wahrscheinlich beim österreichischen Kernland verblieben. Tolomei tat sein ganzes Leben fast nichts anderes als mit missionarischen Eifer auf die Italianisierung Südtirols und den Anschluss dieses Gebiets an Italien hinzuarbeiten. Indem er symbolische Handlungen vollzog, wie die Besteigung des Klockerkarkopf im hinteren Ahrntals.

    Und vor allem indem er alle Orts- und Flurbezeichnungen italianisierte:

    ... 1916 wurde Ettore Tolomei offiziell mit der Erstellung des 'Prontuario dei nomi locali dell’Alto Adige' betraut, in dem unter anderem alle Südtiroler Orte, Berge, Flüsse und Gewässer mit teilweise erfundenen italienischen Bezeichnungen versehen wurden. Diese Bezeichnungen sind im Übrigen seit 1923 bis heute die amtlich einzig gültigen.

    Die entscheidenden Stunden des Verlusts Südtirols waren aber in St. Germain 1919, insbesondere als Woodrow Wilson (dem das Selbstbestimmungrecht der Völker von Vorneherein ein ehrliches Anliegen war) mit diesen scheinbar korrekten italienisch-lautenden Landes-, Orts- und Flurbezeichnungen (die von Tolomei stammten) getäuscht wurde und somit Wilson ein völlig falscher Eindruck von den Verhältnissen in Südtirol vermittelt wurde.

    Man liest in Wikipedia:

    In Südtirol ist bis heute die Ansicht weit verbreitet, der Name 'Vetta d’Italia' habe den in Geografie und Geschichte Europas recht wenig bewanderten US-Präsidenten Woodrow Wilson bei den Verhandlungen zum Friedensvertrag von St. Germain 1919 von der Legitimität der Brennergrenze überzeugt.


    Die 'Brennergrenze': Erfunden hat sie Napoleon und exekutieren hat sie mehr als 100 Jahre später Ettore Tolomei können.

    • Gandalf
      29. Oktober 2013 20:01

      Bei allem Respekt für Ihre geschichtliche Befassung: Es ist heute völlig wurscht, wer die Brennergrenze erfunden hat, ob der Herr Bonaparte oder doch vielleicht der Herr NATO;
      viel wichtiger wäre, wer diese nie gerechtfertigte Grenze endlich beseitigt.

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:36

      Warum das so ist kann man leicht aus dem Umstand ersehen, dass das Fiume-Abenteuer des Herrn D'Annunzio nicht erfolgreich geblieben ist und im kroatischen Küstenland das Italienische nur noch als Erinnerung vorhanden blieb.

  26. socrates
    29. Oktober 2013 15:50

    O.T. Der Lobbyismus der Medien und nicht jede Kritik an Israel inst Antisemitismus:

    Jüdische Friedensgruppe im Visier der Israel-Lobby in den USA
    Harald Neuber 29.10.2013 http://www.heise.de/tp/blogs/8/155232
    Liste der "zehn antisemitischsten Organisationen der USA" stößt auf Kritik
    Es erinnert ein bisschen an die politische Attacke des Simon-Wiesenthal-Zentrums gegen den deutschen Publizisten Jakob Augstein, was sich gerade in der jüdischen Gemeinde der USA abspielt. Es ist nur noch ein bisschen absurder: Die Anti-Defamation League (ADL), die größte pro-israelische Lobbyorganisation in den USA, hat – wie einst im Fall des Simon-Wiesenthal-Zentrums – eine "Zehn-Feindes-Liste" veröffentlicht. Offenbar eine beliebte Taktik. Ging es im ersten Fall noch um die vermeintlich bedeutendsten Verunglimpfungen Israels, hat die ADL vor wenigen Tagen die "TOP-Zehn der antiisraelischen Organisationen in den USA" gekürt. Darunter befinden sich auch zwei jüdische Organisationen. In der jüdischen Gemeinde der USA blieb das nicht ohne Widerspruch.
    Vor allem die Klassifizierung der Friedensorganisation Jewish Voice für Peace (JVP) (sorgt für massive Kritik an der ADL. Die 1996 gegründete JVP setzt sich für eine politische Lösung des Nahost-Konflikts ein. Sie organisiert in den USA zudem Demonstrationen gegen die Besatzungs- und Siedlungspolitik der israelischen Regierung, die sie als Haupthindernis für die Beilegung des Nahost-Konfliktes erachtet.
    Und nun soll dieses Engagement antiisraelisch sein? Der Widerspruch ließ nicht lange auf sich warten. "Wenn ihre Freundin Alkoholikerin ist, ist es dann 'anti-freundschaftlich', mit ihr ein ernstes Wort zu reden und sie dazu zu drängen, mit dem Trinken aufzuhören?", schreibt der – das muss man wohl dazu sagen – jüdische US-Amerikaner Jay Michaelson im Online-Magazin Daily Beast. Die ADL, so Michaelson, leiste eine hervorragende Arbeit bei der Bekämpfung von Fanatismus, Rassismus und Homophobie: "Aber wenn (der ADL-Vorsitzende) Abraham Foxmann über Israel spricht, ist aller Respekt dahin."
    Oren Segal, der Vorsitzende der "Extremismus-Abteilung" der ADL ruderte inzwischen wieder zurück. Er fühle sich zwar nicht recht wohl, die JVP als antisemitische Gruppe zu bezeichnen, sagte er dem Online-Portal Salon.com. Dennoch hält er an der Entscheidung fest.
    Die ADL hat drei Kriterien für ihre Liste. Nominiert werden kann, wer behauptet, Israel kontrolliere Regierungen und Medien, wer "beleidigende Parallelen zum Holocaust zieht" und wer Israel als jüdischen Staat angreift. Sydney Levy von der JVP lässt das kalt. Man könne ja nicht leugnen, dass Israel die US-Außenpolitik massiv beeinflusst. Zweitens dürfe die ADL nicht davon ausgehen, dass nur sie und die (israelische) Regierung über den Holocaust sprechen dürfen. Und drittens müsse die Lobbyorganisation akzeptieren, dass nicht alle Juden damit einverstanden sind, dass Israel rechtlich als jüdischer Staat definiert wird. Im Übrigen glaubten 48 Prozent der jüdischen US-Amerikaner nach einer jüngsten Umfrage, dass der israelische Staat kein ernsthaftes Interesse an einem Friedensabkommen mit den Palästinensern hat. Die ADL vertrete demnach nicht die Mehrheit der jüdischen Gemeinde.

    • Undine
      29. Oktober 2013 23:21

      @socrates

      *******!
      Da gab es einmal ein aufschlußreiches Video über die Arbeit dieser dubiosen ADL, das aber leider nicht mehr zu sehen ist---obwohl ich es gespeichert hatte!

  27. plusminus
    29. Oktober 2013 14:58

    Und noch ein OT - nicht zuletzt für die Halbsternderlfraktion! ;-)

    Unglaublich, was da in Österreich derzeit abläuft.
    Das wäre in keinem anderen Land der Welt möglich!
    "Die Natter" macht jetzt sicher glänzende Karriere in unserer Linksrepublik:

    http://orf.at/stories/2204329/2204330/

    http://orf.at/stories/2204329/2204333/

    • Brigitte Imb
      29. Oktober 2013 15:32

      Setz ich noch ein OT dazu

      Wien wird Ende 2014 4,8(!) Mrd. € Schulden haben. Da machen sich die 133 Mio€, die gerade einmal für Eigenwerbung veranschlagt wurden, lächerlich aus.
      Aber ab 2016 , wenn die Länder keinen neuen Schulden machen dürfen, ja dann, werden sie Schulden abbauen.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1470192/Wiener-Budget_Neuer-Schuldenrekord?_vl_backlink=/home/index.do

    • plusminus
      29. Oktober 2013 15:48

      GenossIn Brauner meinte schon zum Rechnungsabschluß 2012 in Wien, die Schulden seien "überschaubar" und das Rothaus hätte alles im Griff.

      http://wien.orf.at/news/stories/2589924/

      Da waren es noch 4,3 Milliarden.
      Jetzt kommen nochmals 500.000,00 Millionen Euro dazu,
      trotz Mehreinnahmen auf Grund enormer Gebührenerhöhungen.

      Der Steuerzahler wird auf die kommenden Jahre vertröstet, da soll dann eingespart werden. Wer's glaubt, wählt wieder SPÖ, die vor den nächsten Wahlen selbstverständlich einen Schuldenstopp verspricht.
      Diese miese Methode hat seit vielen Jahrzehnten Erfolg, wie man sieht!

  28. plusminus
    29. Oktober 2013 12:11

    Einmal erbärmlich, immer erbärmlich? Hat sich da ein sauberes Früchtchen in den Nationalrat hineingestohlen?

    http://wien.orf.at/news/stories/2611821/

    Es gilt natürlich bis zur restlosen Aufklärung sämtlicher Vorwürfe wie immer die bereits überstrapazierte Unschuldsvermutung!

    • plusminus
      29. Oktober 2013 12:12

      OT reiche ich hiermit nach! ;-)

    • Brigitte Imb
      29. Oktober 2013 12:46

      Welchen miesen Charakter muß man haben, um sich an der Kinderkrebsforschung pers. zu bereichern? Das ist wirklich das Letzte! Und solche Figuren gelten als unsere Vertretung! Unfaßbar!

    • plusminus
      29. Oktober 2013 13:15

      @Brigitte Imb

      Geld verdirbt den Charakter, aber nur wenn er vorher schon faul war!
      Ihr Lebensweg beweist das immer öfter.

    • Undine
      29. Oktober 2013 13:17

      @plusminus

      "Für den Stiefsohn sei nie interveniert worden."

      Naja, als Schaden wird sich eine Stiefmutter Lindner jedenfalls bis dato nicht erwiesen haben für den filmenden Stiefsohn.

    • plusminus
      29. Oktober 2013 14:03

      @Undine

      Für den Stiefsohn vielleicht nicht, aber vermutlich für die Firma, in deren Name der Stiefsohn den TV-Spot gedreht hat.
      Man muß die Aussagen nur richtig interpretieren!

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:39

      Was soll denn die Aufregung?

      Monika Lindner ist genau die Abgeordnete, die das TS verdient hat.

      (Sorry, Herr Vetter, aber Sie sind einer der Wenigen TSler, der noch für keine andere PArtei tätig war.)

  29. Dr. Otto Ludwig Ortner
    29. Oktober 2013 11:04

    Als böhmischer Heimatvertriebener gebe ich zu bedenken, daß der Ruf einer deutschen Volksgruppe außerhalb "Großdeutschlands" stets zur "ethnischen Säuberung" = Vertreibung dieser Volksgruppe, erzwungen durch den Genocid an dieser Volksgruppe, geführt hat. Nicht die Restauration des deutschen Nationalstaates, sondern die europäische Integration in einem grenzüberschreitenden Rechtsstaat ist ein aussichtsreiches politisches Ziel. Die Verlogenheit, mit der die "Sudetendeutsche Landsmannschaft" für die böhmischen Vertriebenen als "Altösterreicher" eintritt, zählt auf die Unbildung des Publikums: Die Sudetendeutschen wurden von Politikern um die Heimat betrogen, die den Anschluß an "Großdeutschland" anstrebten - so wie die "Erste Republik". Das "Selbstbestimmungsrecht der Deutschen" hat immer einen braunen Hintergrund und würde genauso enden wie "Großdeutschland", mit Blut und Tränen.
    Ich habe es erlebt, erwiesener Maßen böhmischer und österreichischer Patriot mit enger verwandtschtlicher Verbindung mit Tirol.

    • simplicissimus
      29. Oktober 2013 11:27

      Werter Herr Dr. Ortner, darf ich Ihnen widersprechen. Wenn auch Ihr persoenlicher Hintergrund Ihre Position verstaendlich macht, so ist das Argument, dass das "Selbstbestimmungsrecht der Deutschen immer einen braunen Hintergrund hat" schon ein ziemlich starkes Stueck. Soll es heissen, dass alle Voelker ein Selbstbestimmungsrecht haben, ausser den Deutschen, weil es dann braun waere? Derzeit werden die Voelker in Ihrem "europaeischen grenzueberschreitenden Rechstaat" immer mehr gegaengelt und derzeit "nur soft" mit uebergeordneten Bevormundungen noch nicht so richtig aber vielleicht bald ganz vergewaltigt.
      Das sage ich Ihnen als jemand, der sich als Oesterreicher, Deutscher, Europaer und Weltbuerger fuehlt. Ich hoere schon gewisse Kreise aufjaulen, dass die Nennung "Deutscher" braun waere. Ich lehne jedoch ab, unsere tausendjaehrige Geschichte auf wenige Jahre zu reduzieren. Ich war gluehender Europaer bis mir die herrschende europaeische Nomenklature dies gruendlich ausgetrieben hat und ich waere viel lieber Oesterreicher in der Monarchie, als in einem vereinigten "Grossdeutschland".
      Die Dikussion ueber eine Vereinigung Tirols jedoch in braune Naehe zu ruecken, ist vollkommen unpassend. Immerhin ist das Problem lange vor Hitler entstanden durch die Missachtung der Punkte Wilsons durch die Sieger.
      Hitler war ein Kind der ungeloesten Probleme.
      Warum lassen wir nicht einmal die Nazigeschichten ruhen und nehmen uns nicht die deutsche Wiedervereinigung als viel rezenteres Beispiel?

    • Undine
      29. Oktober 2013 11:50

      @simplicissimus

      DANKE!*******+!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      29. Oktober 2013 11:56

      Zu "Simplicissmus":
      Die zentrale Forderung der französischen Revolution ist der demokratische Staat der ethnisch homogenen Nation, von der das Recht ausgeht. Das wurden dann auch von den deutschen Nationalisten am "Wartburg-Fest" 1821 und in der "Deutschen Nationalversammlung" in der Paulskirche in Frankfurt a.M. 1848 gefordert, auf die sich die Politiker aller Zungen nach dem Zusammenbruch der Monarchien - denen ich nicht nachweine - beriefen. So las ich auch in den "Stenographischen Protokollen des österreichischen Nationalrates" 1918-1920, wie diese "Gründungsväter" gegen Österreich geiferten, aber auch die diversen "Untermenschen" - Kategorien (insbesondere Tschechen und Juden) . Das war gewiß ziemlich braun. Meine Eltern und ich büßten für die Schuld dieser Kriminellen. Dieses Schicksal will ich den "Deutsch-Tirolern" ersparen, zumal ja Tirol nie deutsch war, sondern stets dreisprachig (Deutsch, Italienisch und Ladinisch) war. Bis November 1918 erschienen die Tiroler Landesgesetzblätter zweisprachig (Deutsch und Italienisch). Deutschnationale Propaganda in Tirol ist eine braune Pest, die letzten Endes auch Österreich und Europa zerstören würde. Aber dazu wird es nicht kommen!

    • simplicissimus
      29. Oktober 2013 12:41

      Herr Ortner, ich spreche von der Wiederverinigung Tirols, das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Soll diese den Tirolern, wenn sie es wollen, unter Hinweis auf "Deutschnationale Propaganda" verwehrt werden?
      Heute zerstoert sich Europa ganz von selbst und ganz ohne deutschnationale Propaganda, die heute nicht ein Milligramm der tonnenschweren Intensitaet der europaeischen Propaganda erreicht. Oder der nationalen Propaganda anderer Nationen.
      Es wird wohl den Menschen selbst ueberlassen sein muessen, ob sie multikulturell, ob sie in einem Grosseuropa zentralistisch oder der Regionen, oder in Nationalstaaten leben wollen. Ohne staendige Nazivorwuerfe.
      Ich selber habe null komma nix gegen zweisprachige Informationen, ich lebe selber 100% multikulturell. Aber ich sehe keinen langfristigen Grund warum Suedtirol italienisch sein MUSS. Es muss ja auch nicht deutsch oder tirolerisch sein. Das ist ein Kaffe, der hauptsaechlich die Tiroler selbst angeht.

    • Eco
      29. Oktober 2013 13:09

      @ Dr.Otto Ludwig Ortner

      Ich kann ihre Argumentation nicht nachvollziehen. Sie sprechen den Südtirolern das Recht ab, ihre Zukunft zu bestimmen. Das hat mit Nationalismus schon gar nichts zu tun und hat auch keinen braunen Hintergrund.
      Woodrow Wilson, der große Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Völker hat
      sich von seiner - selbst zugegebenen - Abneigung gegen alles " Deutsche " leiten lassen und der Forderung Italiens nichts entgegengesetzt.
      Von einer Wiedervereinigung Tirols würde ganz Österreich profitieren. Leider gibt es in Österreich keine Südtirolpolitik mehr, den Roten ist dieses Land seit jeher mehr als suspekt, was ich gut verstehen kann.

    • Undine
      29. Oktober 2013 13:42

      @Eco

      "Woodrow Wilson, der große Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Völker - ....."

      Dieser Woodrow Wilson hat leider auch Wasser gepredigt und Wein getrunken und somit die Menschen massenhaft verkauft und verraten und den grausamen Tod Tausender zu verantworten.

      Alleine dem US-Oberstleutnant SHERMAN MILES, der die getürkten Abstimmungen im damaligen Kärnten aufdeckte, haben wir Österreicher zu verdanken, daß die Grenzen Kärntens so sind, wie wir sie kennen. Die Untersteirer hatten leider keinen so aufrechten Mann als Beschützer.

      Übrigens: " Ein besonders gefährliches Potenzial bildeten hierbei [zum Ende von WKI] linksradikale Kräfte, die sich von den Sozialdemokraten abgespaltet hatten, darunter die "Rote Garde" unter der Führung von Egon Erwin Kisch und Leo Rothziegel"---aber das nur so nebenbei.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      29. Oktober 2013 13:43

      Wenn "Wiedervereinigung" Tirols, dann einschließlich Welsch-Tirols, also bis Riva am Gardasee. Tirol ethnisch zu tranchieren ist natürlich braun - wie jeder deutsche Nationalismus. Zu diesem steht Österreich in diametralem Gegensatz und wurde daher von den vier Besatzungsmächten geräumt. Deren militärische Präsenz in der - nachweislich die Menschenrechte mit Füßen tretenden (entschädigungslose Enteignung des ostelbische Adels) Bundesrepublik ist zur Erhaltung des Friedens in Europa unverzichtbar, auch wenn die Besatzungsmächte sich mit dem Feigenblatt von "Verbündeten" schamhaft bedecken. Ich kämpfe auch für ein Deutschland ohne Besatzer und mit Rechtssicherheit, die nicht "vom Volk ausgeht" Der Dümmste muß mittlerweile kapiert haben, daß vom Volk nur das Verbrechen ausgeht. Und als erwiesener Freund Frankreichs habe ich miterlebt, wie das Verbrechen von 1789 seinen Rang in der Völkergemeinschaft zerstörte.

    • simplicissimus
      29. Oktober 2013 14:20

      Werter Herr Ortner, Ihre Ansichten in Ehren, aber ist "Welschtirol" nicht ein von dem Kaiser Konrad II einst an Bayern angegliederter Landesteil? Was hat das direkt mit Tirol zu tun? Ausser, dass ein Herrscher vor 1000 Jahren eine mehr oder weniger willkuerliche Entscheidunmg traf?
      Und hat nicht der italienische Irredentismus einen Anschluss Welschtirols an Italien betrieben, lange vor WKI?
      Und wenn nun deutschsprachige Suedtiroler mit deutschsprachigen Nordtirolern zusammenkommen wollen und Welschtirol (das Trentino) italienisch bleibt, ist das "braun"? Vielleicht ist das allen Betroffenen recht. Mir persoenlich waere es auch recht, wenn Friaul UND das Trentino zu Oesterreich kaemen oder was auch immer. Sogar ein Europa der Regionen waere mir recht, WENN ES FUNKTIONIERT und es nicht ideologisch missbraucht wird, wie jetzt. Aber gewaltsam Menschen in einen Staat zu zwaengen ist auch ein Problem. Herr Ortner, die Zeiten haben sich gewandelt, nicht der deutsche Nationalismus ist das Problem in Europa, sondern ganz andere, eher kontraere Entwicklungen.
      Was hat das Verbrechen von 1789 in Frankreich damit zu tun? Tirol wurde von den Bourbonen wie von den Republikanern/Napoleon bedraengt, soweit ich informiert bin. Nationalismus/Volkszusammengehoerigkeiten gab es schon lange vor der franzoesischen Revolution, nur der europaeische Adel (Monarchie!) wollte das aus Herrschaftsgruenden wenig.

    • kakadu
      29. Oktober 2013 14:44

      @simplicissimus

      Vollkommen richtig!

      Nicht nur die Nennung "Deutscher" rückt einen in die braune Nähe.
      Auch "Heimat" erfüllt bereits denselben Zweck und mit "deutscher Heimat" steht man demnächst wegen Wiederbetätigung vor dem Kadi, wetten?

    • Peter R Dietl
      29. Oktober 2013 14:52

      Auch "böhmischen Heimatvertriebenen" sollte bekannt sein, daß die Sudetendeutschen nicht "von Politikern um die Heimat betrogen wurden, die den Anschluß an "Großdeutschland" anstrebten". Vorweg: 1918/19 gab es Großdeutschland noch nicht (dieses sollte selbst Hobby-Historikern bekannt sein). Nein, die Deutschen in der werdenden CSR sahen sich zu Recht als Deutsch-Österreicher. Wofür viele schon nach WK I mit dem Leben bezahlen mußten (Kaaden). Nicht zu sprechen von den Gräueln nach WK II.

      Allen weiterhin Verständnislosen empfehle ich, die erschütternden Worte von Präsident Karl Seitz anläßlich des vom tschechischen Imperialismus erzwungenen Auszuges der deutschböhmischen, deutschmährischen und österreichisch-schlesischen Abgeordneten aus der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich nachzulesen.

      Ist jetzt Seitz (ja, der spätere Wiener Bürgermeister und SP-Ehrenvorsitzende nach 1945) auch ein böser Faschist?

      Die Äußerungen Herrn Dr. Ortners sind soweit von historischen Realitäten entfernt und von politischem Links-Fanatismus durchtränkt, daß man als objektiver Betrachter nur zu staunen vermag.

      .

    • Undine
      29. Oktober 2013 15:33

      @Peter R Dietl

      Nichts ist schlimmer als die gutmenschlichen ALLESVERSTEHER! Deren Toleranz und Verständnis hört nämlich augenblicklich, ganz automatisch auf, wenn es um die RECHTE der Deutschen und der ehem. Deutsch-Österreicher geht.

      Warum manche Leute die Dreistigkeit besitzen, selbstverständlich das Recht für sich in Anspruch zu nehmen, darüber zu urteilen, daß die Leidensfähigkeit der Menschen unterschiedlich sei, und warum von den Deutschen und den ehemaligen Deutsch-Österreichern immer vorausgesetzt wird, daß es ihnen nicht zustünde, unter den Gräueltaten, die ihnen von anderen Völkern zugefügt worden sind, GELITTEN zu haben, ist PERFID zum Quadrat!

      Gerade die Tschechen und TITOS Mörderbanden, die jugoslawischen Partisanen, hatten sich teuflischer Methoden in ihrem Haß auf alles Deutsche bedient und gewütet wie die Berserker;und zudem haben sie noch von den geraubten Gütern der VOGELFREIEN Deutschen herrlich gelebt---bis zum heutigen Tag!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      29. Oktober 2013 15:58

      Alle nach den kriminellen Irrtümern der französischen Revolution konstituierten Nationalstaaten, deren Recht vom Volk ausgeht, sind "braun". Fordert doch die französische Nationalhymne "marchons, marchons, qu'un sang impur abreuve nos sillons" bis heute den Holokaust. = (trotz moderner Technik möglicher elekrtronischer Übersetzung:)
      "marscheren wir, marschieren wir damit unreines Blut sich in unsere Furchen in Massenb ergieße". Das ist die Aufforderung zum Massenmord, dem ich 1945 2X entging (englische Luftwaffe und Benesch Todesschadron). Seit der Erfindung des rassischen Antisemitismus durch die katholische Inquisition im 15. Jh. mit dem Terminus technikus "limpieza di sangre" gilt in der Christenheit das jüdische und jüdisch versippte Blut als "das unreine Blut, das sich in Massen in unsere Furchen ergießen solle. Ich kann meine ebenso erfolgreiche wie grausam verfolgte Staatsphilosophie hier nicht ungekürzt referieren, doch empfehle ich Interessierten in meinem - mittlerweile 7 Bände umfassenden Werk -zwei werde hoffentlich noch heuer folgen- nachzulesen.
      Bekanntlich entwickelte Isaak Newton die Gravitationsgesetze, weil ihm im Schlaf unter einem Apfelbaum ein Apfel sehr schmerzlich auf den Kopf fiel. Meine Staatsphilsophie hat einen änlichen Ursprung (siehe mein Werkverzeichnis in "www.Amazon.de", Homepage "www.ortnerprinceton58.at"

    • simplicissimus
      29. Oktober 2013 17:07

      Herr Ortner, vielen dank fuer Ihre Aufklaerung, ich bin keineswegs ein Verteidiger der Exzesse der franzoesischen Revolution. Daraus Tiroler Wiedervereinigungsbestrebung als "braun" zu verunglimpfen halte ich fuer masslos ueberzogen. Braun ist ein Verbrechen und verboten.
      Sie gehen mit Ihrer Kritik zu weit.
      Sie koennten nun durchaus auch ableiten, dass Katholizismus braun ist, auch Kommunismus "Haengt Sie an die Laterne, die Aristokraten".
      Was die Israelis machen, ist Ihrer These nach braun, die Amis, Churchill (KZs im burenkrieg), Mao, alle.
      Holocaust und Wiedervereinigung in einem Atemzug zu nennen ist vollkommen differenzierungslos, auch man Sie das scheinbar logisch verknuepfen.

    • Undine
      29. Oktober 2013 17:20

      @kakadu

      *****!
      "Nicht nur die Nennung "Deutscher" rückt einen in die braune Nähe. Auch "Heimat" erfüllt bereits denselben Zweck und mit "deutscher Heimat" steht man demnächst wegen Wiederbetätigung vor dem Kadi, wetten?"

      Fassen wir einmal zusammen, was einen so alles fast 70 Jahre nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches in braune Nähe rücken kann, wenn man nicht ständig auf der Hut ist:

      ° Tradition
      ° Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern
      ° Deutsche Vornamen (igitt!)
      ° Heimat und Heimatliebe
      ° Deutsche Sprache
      ° Deutsche Dichtung
      ° Deutsche Volkslieder (igitt!---alle anderen Volkslieder darf man natürlich schön finden)
      ° Dirndlkleid (=Provokation "unserer moslemischen Mitbürger!)
      ° Nikolaus und Krampus
      ° Weihnachten mit Christkind, Christbaum, Engerln und va. deutsche/österr. Weihnachtslieder (igitt!)
      ° Mehr als 1,3 Kinder durchschnittlich (es besteht akute Mutterkreuzgefahr bei allem, was darübergeht---gilt nicht für Muselmaninnen, da kein Mutterkreuzverdacht)
      ° Sympathie für unsere deutschen Nachbarn (igitt!)

      Da hab' ich jetzt sicher in der Schnelligkeit allerlei vergessen, aber es reicht auch so schon aus, um in gröbsten Verdacht zu geraten, wenn man sich eines dieser Vergehen schuldig macht.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      29. Oktober 2013 17:49

      Von den Tschechen habe ich gelernt, daß ich ethnisch "Deutscher" bin, und mein ganzes Leben verteidigte ich die Ehre Deutschlands - doch fiel dieses "welschem Schund und welschem Tand" (Schlußmonolog des Hans Sachs in Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg") zum Opfer. Und die - auch äußerliche - Wiederherstellung der Ehre Deutschlands ist die Entsorgung der Nationalsstaats-Idee, auf die die Deutschnationale Versammlung der Paulskirche 1848 hereinfiel.
      Religiös habe ich diese Ehre als erster r.k. Gast in 1000 Jahren der russisch-orthodoxen Kirche in Wolgograd, wo ich die - bis dahin unterlassene - Einsegnung und Bestattung meiner vorgeborenen Mitschüler am 20.9.1992 vollbrachte, schon wiederhergestellt. Darauf hin ließen sowohl die ö. Bundesregierung als auch der Vatikan meine geistlichen Förderer mit wüsten Rufmordkampagnen bis in den Tod treiben und vernichteten meine Existenz in Staat und Kirche (Siehe Otto Ludwig Ortner: "Princeton'sche Bekenntnisse - STALINGRAD"-ein Testament für Österrreich" Wien, Vindobona-Verlag 1999." Unter den gegeben Verhältnissen müßten die "Deutschtiroler" wahnsinnig sein, sich Dieser Republik Östrrech auszuliefern.

    • Undine
      29. Oktober 2013 18:19

      @Dr. Otto Ludwig Ortner

      Werter Herr Dr. Ortner, ich rechne es Ihnen hoch an, daß Sie es sich zum Ziel gesetzt haben, der Toten in Stalingrad zu gedenken und für ein würdiges Begräbnis zu sorgen. Ein naher Verwandter kam auch aus Stalingrad nicht mehr zurück. Er hat seinen kleinen Sohn nie gesehen.

      Nicht recht geben kann ich Ihrem Satz:
      "Das "Selbstbestimmungsrecht der Deutschen" hat immer einen braunen Hintergrund"---das stimmt so einfach nicht und ist gemein.

      Recht haben Sie, wenn Sie schreiben: "Unter den gegebenen Verhältnissen müßten die "Deutschtiroler" wahnsinnig sein, sich dieser Republik Österreich auszuliefern."

      So schön und erfreulich es wäre, wenn Südtirol mit dem Mutterland vereinigt werden könnte, aber unsere dämlichen Politiker wüßten mit diesem "Geschenk an Österreich" rein gar nichts anzufangen. Das würde ihre geistigen Kapazitäten weit überfordern; sie wären RATLOS! Was würde Faymann daherplappern.....

      Aber Südtirol hat das Zeug, als kleiner, aber feiner freier, selbständiger Staat zu florieren. Die Südtiroler Menschen sind ein sehr guter Menschenschlag---ich wünsche ihnen das Beste. Nord-, Ost- und Südtirol durch keine Grenzen mehr getrennt---einer der ganz wenigen Vorteile der EU.

    • Peter R Dietl
      29. Oktober 2013 19:27

      @Dr. Otto Ludwig Ortner
      @Undine

      Liebe Undine, danke!

      Manche Bekundungen von Herrn Dr. Ortner machen betroffen, zumal ich - auch auf Grund des Geburtsdatums - solchen Anti-Deutschen-Haß nicht selbst erleben mußte. Gott sei Dank. Dieses aber hindert nicht die Mißbilligung sonstiger absonderlicher Ortner-Darbietungen.

      Diese sind weiterhin in einem solchen Ausmaß irreal, daß - zumindest für mich - weitere Diskussion entbehrlich erscheinen.

      .

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      29. Oktober 2013 21:18

      Zu Peter Dietl:
      Ihr Unverständnis würde - hoffentlich - durch die Lektüre meiner Werke gehoben. Mein Erfolg in Stalingrad beglaubigt ihre Richtigkeit - sowie die haßerfüllte Verfolgung durch die ö. Bundesregierung und den Papst - der flog mittlerweile hinaus.
      Mit freundlichen Grüßen

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:44

      Wurde in den Vorpostings schon erwähnt, dass Südtirol das einzige (deutsche) Gebiet war, dass die Nazis aufgegeben haben?

      Ist die Tragik der Option schon ausreichend gewürdigt worden?

      Dem städtischen Boboproletariat ist möglicherweise nicht so ganz klar, was es für einen Bauern bedeutet, seinen angestammten Hof verlassn zu müssen. Um sich dann 10 Jahre später als heimatloser Vertriebener in einem Flüchtlingstreck wiederfinden zu müssen sollte dabei noch ergänzt werden.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      30. Oktober 2013 12:40

      zu cmh kein Partner:
      Die Umsiedlungsaktion Adolf Hitlers und Benito Mussolinis entsprang genau der französischen Gaunerei des Nationalstaates der ethnisch homogenen Nation (die es nirgens auf der Welt gibt.) Ein entfernter Vetter meiner Mutter, Graf Fortunat Wolkenstein, widersetzte sich dieser Gaunerei, indem er die "Dableiberpartei " gründete, der 2/3 der Deutschtiroler folgten. 80,000 optierten für "Groß-Deutschland" und emigrierten in der Hoffnung auf einen den Untermenschen geraubten Hof. Zur allgemeinen Überraschung wurde daraus nichts. Der italienischen Regierung unter Degasperi verdanken es diese Armen, daß sie Italien wieder aufnahm. Einzigartig in Nachkriegs-Europa, doch hatte dabei auch der Papst die Hand im Spiele.

  30. Josef Maierhofer
    29. Oktober 2013 10:51

    Sehr fein und klar analysiert. Danke !

    Nie war der Trend der Volksgruppen nach Selbstbestimmung stärker als jetzt in den letzten 50 Jahren.

    Es gibt ja auch alles zu verlieren an andere 'Volksgruppen', die, wie zu Zeiten der Hunnen, ganz Europa überrennen und enorme Selbstbestimmungs- und Unterwerfungskräfte mitbringen. Das ist doch ganz natürlich, dass man da selbst überleben will.

    Ich sage immer, wenn das Geld ausgeht (in Europa halt, wenn der Kredit ausgeht), dann kommt die Wahrheit und die wahren Anliegen deutlich zu Tage, in den letzten 40 Jahren war die Wahrheit eingelullt in die Wohlstandslüge. Jetzt geht es ums Kindermachen und Überleben.

    Südtirol ist halt doppelt gefährdet, einmal von einem Land, dessen Kriegsbeute es ist und zum zweiten von einer neuerlichen Zuwanderungswelle aus Afrika, nahem Osten, etc.

    Aber das zu sehen ist bis zur österreichischen Politiker- und Privilegienkaste noch nicht durchgedrungen. Dr. Unterberger öffnet uns ohnehin die Augen für die Wahrheit.

  31. Helmut Oswald
    29. Oktober 2013 09:36

    Grundrechte sind unverbrauchbar - Grundrechte sind unverzichtbar. So das Recht auf Selbstbestimmung - das nicht alleine Südtirol sondern auch allen Deutschen jeweils in Folge eines Weltkrieges verwehrt wurde. Die im After der Siegermächte ihr Habitat suchende Politik bestimmter sogenannter österreichischer Parteien fangen demzufolge mit eben diesem Recht nichts an, noch vermögen sie eine dementsprechende Politik zu entwickeln.

    Kastraten können eben nicht, selbst wenn sie wollten. Die Mauer wird fallen, auch in Südtirol. Es gibt ein Ende der Degeneration - selbst hier bei uns.

    • Specht (kein Partner)
      30. Oktober 2013 03:25

      Durch Heirat und gegenseitige Anpassung ist Südtirol längst zur Hälfte Alto-Adige geworden, ein sehr lebenslustiges Völkchen. Die Norditaliener in Südtirol haben selber keine Lust für den Süden zu zahlen und genießen die Vorteile von beiden Seiten wie die Südtiroler. Wie soll da die Selbstbestimmung ausschauen wenn längst ein anderer Menschenschlag entstanden ist.

  32. Undine
    29. Oktober 2013 09:06

    Im ERNSTFALL läßt Österreich Südtirol FALLEN; das angebliche Selbstbestimmungsrecht und das falsche Getue und selbstgerechte Gerede von der Schutzmacht Österreich ist bloß eine hohle Phrase, denken wir nur an die von roher Gewalt begleiteten "Volksabstimmungen" nach dem WKI, deren negativer, weil getürkter Ausgang so unendlich viel Leid über die BETROGENEN Österreicher in den östlichen und südlichen verlorenen Landesteilen gebracht hatte. Unrecht Gut gedeiht eben nicht.

    @Schani schreibt sehr richtig:

    "Auffallend ist auch, daß die ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer in Österreich unwidersprochen nur mehr als Terroristen bezeichnet werden"

    Woanders gälten diese Männer selbstverständlich als Helden---nicht aber bei uns in Bagdad! Wer in Ö für Selbstbestimmungsrechte kämpft, ist pfui. Wir Österreicher sind ja so GROSSZÜGIG im VERTEILEN UNSERER HEIMAT, da werden wir doch nicht um einst geraubtes Eigentum kämpfen. Ach Gott, WIE SCHÄBIG ist unsere Politik!

    Den Südtirolern wünsche ich viel Glück in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und einem engen Verhältnis zum Stammland TIROL; was haben die Südtiroler in einem (mit Süditalienern!) gemeinsamen Staat Italien verloren? Nichts! Möge es einer künftigen Generation gegönnt sein, eigenständig zu sein und in die eigene Tasche wirtschaften zu können, statt den maroden, mafiabeherrschten Süden Italiens zu alimentieren!

    • simplicissimus
      29. Oktober 2013 13:35

      Aus meinem Herzen gesprochen.

    • Gandalf
      29. Oktober 2013 23:03

      Naja, und das mit dem Alimentieren des maroden italienischen Südens durch die tüchtigen Südtiroler ist ja nur ein relativ kleines Modell für das, wozu die EU (- wie lange wird dieses unselige Konstrukt denn noch am Leben erhalten? -) derzeit die tüchtigen und leistungsfähigen Staaten Europas zwingt: nämlich die Faulenzer im Süden am Tropf zu halten. Aber, wer das ausspricht, ist ja schon ein Faschist - zumindest in den rosaroten Bronneraugen der völlig zu Unrecht selbstbewussten, mangels eigenen intellektuellen Vermögens den Standard lesenden und im Grunde genommen (oder wahrscheinlich gerade deswegen) saudummen Bobos.

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2013 09:23

      Von der Südtirolproblematik keine Ahnung zu haben beginnt damit, Andreas Hofer zeitgeistig als "Alpentaliban" zu bezeichnen.

      Dass die zahlreichen Naturblöden unter den Tirolern dazu lachen, ist keine Entschuldigung.

      Das hat irgendetwas mit der linxen Auflösung von Identitäten zu tun.

    • baro palatinus (kein Partner)
      30. Oktober 2013 14:22

      was auch daran liegen mag, dass der gelernte österreicher im ernstfall ein hosenscheißer ist.

      welcher der hiesigen kommentatoren deklariert sich politisch in ungeschütztem rahmen?

  33. Tullius Augustus
    29. Oktober 2013 08:38

    Weil hier der Zerfall Italiens und die Abspaltung von Regionen in der Diskussion angesprochen wurde:

    Die mächtigsten Politiker in Europa und den USA werden alles tun um einen Zerfall Italiens zu verhindern - wobei das mit Südtirol eher wenig zu tun hat.

    Wenn aber das Szenario aufkommen sollte, dass z.B. die Toskana und die davon nördlich gelegenen Provinzen sich zu einem "Nordstaat" zusammenschließen sollten und "Rom" verlassen würden - so wäre Feuer am Dach wo sich wahrscheinlich die USA mindestens genauso engagieren würde wie die EU.

    Der Grund liegt auf der Hand:
    Das heutige geeinte Italien das die gesamte Stiefelhalbinsel bedeckt ist der wichtigste militärische Faktor um das ganze Mittelmeer unter Kontrolle zu halten.

    Falls die NATO eines Tages nicht mehr auf alle Air-Bases und Flottenstützpunkte in Italien zurückgreifen könnte so wären das wesentliche Einschränkungen was die strategische Lage der NATO und somit der USA betreffen würden.


    Man kann daher jetzt schon prophezeien: Italien wird geeint bleiben, trotz all dem Chaos und der Probleme, und falls Italien doch zerbröseln sollte so wäre dies ein Warnezeichen, dass es mit der ganzen NATO und der EU schlecht bestellt ist, mit andern Worten: es wäre dann auch eine Bankrotterklärung von NATO & EU.

    Nochmals: Mit Südtirol hat das wegen dessen Randlage fast nichts zu tun, Südtirol ist sowieso ein Sonderfall innerhalb Italiens.

    Ein Italien ohne Südtirol wäre genauso wie heute ein gut funktionierender NATO-Bündnispartner für die USA, Deutschland, GB, Spanien, Griechenland und die anderen Partner.

    • terbuan
      29. Oktober 2013 09:07

      @Tullius Augustus

      Ein Zerfall Italiens, in dessen Folge sich Südtirol leichter abspalten könnte ist lediglich eine Denkvariante, ich teile jedoch Ihre Bedenken!

    • plusminus
      29. Oktober 2013 14:00

      So gesehen könnte Südtirol sehr wohl einen Dominoeffekt für den Zerfall Italiens auslösen, denn dann würde unverzüglich Triest seine Wünsche nach Abspaltung anmelden und die gesamte Nordregion käme ins Wanken.

      Daher hat der Traum von Südtirols Unabhängigkeit kaum Chancen auf Realisierung. Aber dafür zu kämpfen lohnt sich allemal, denn die Geschichte hat wiederholt überraschende Wendungen genommen - siehe Ostblock und Deutsche Wiedervereinigung!

  34. terbuan
    29. Oktober 2013 08:12

    Solange der Autonomiestatus nicht wesentlich eingeschränkt oder gar aufgehoben würde sehe ich völkerreichtlich keine Chance für eine Sezession Südtirols.
    Anders wäre die Situation bei einem Zerfall des italienischen Zentralstaates, eine auch nicht mehr ganz auszuschließende Variante.

  35. Yoshinori Sakai
    29. Oktober 2013 07:45

    OT: Jeder kann das Handy von Faymann abhören, weil BK Faymann ein ganz normales Handy benutzt und die Verwendung einens sicheren Krypto-Handys verweigert.

    So schreibt es heute "Österreich".

    Und im Artikel steht gleich eine Anleitung dabei wie jeder durchschnittliche Handy- & Internetnutzer die Abhörung von anderen Handys bewerkstelligen kann.

    Der Experte Georg Markus Kainz beschreibt wie es geht:

    http://www.österreich.at/nachrichten/So-leicht-kann-jeder-Ihr-Handy-abhoeren/120484871

    Mein Tipp daher an die IT-Experten in der ÖVP aber auch FPÖ: Bitte lesen Sie sich das durch und dann ......

    • Inger
      29. Oktober 2013 09:04

      Und was wird das wohlbedeuten, wenn man auf österreich.at nachlesen kann, dass das handy auch von Faymann leicht abzuhören ist??
      Ich schliesse daraus, dass es eine Einladung ist, dies endlich zu tun. Denn dies wäre endlich einmal eine Chance, dass vielleicht doch über Österreich hinaus der Name Faymann einmal in einer ausländischen Zeitung vorkommt.
      Vielleicht liege ich falsch, aber man denkt sich halt so sein Teil.

    • baro palatinus (kein Partner)
      30. Oktober 2013 14:29

      was soll's da abzuhören geben?
      europäische sozialisten stehen ohnehin auf der payroll der cia...

  36. simplicissimus
    29. Oktober 2013 05:53

    Grenzen haben sich immer verändert und werden sich immer verändern. Es ist Zeit an eine Wiedervereinigung Tirols zu denken. Der Grund, warum die SVP nach wie vor Nummer 1 ist, liegt wohl an der Trägheit der Wähler umzudenken und aus ihren traditionellen Verhaltensweisen auszusteigen. Das Trägheitsgesetz wirkt bei der Masse, so gesehen ja auch in Österreich.
    Weiters werden Unabhängigkeitsbestrebungen medial und gesellschaftlich angepaßt als etwas Radikales, Reaktionäres gesehen und WählerIn Duckmäuschen macht halt das Kreuzerl so anständig vernünftig vorwiegend noch dort, wo soviele sagen, daß es hingehört, nicht bei den Aufmüpfigen anderen.
    Ich ermuntere alle Südtiroler Freiheitsliebenden: Macht weiter! Es ist noch nicht aller Tage Abend.

  37. hamburger zimmermann
    29. Oktober 2013 03:12

    "Nicht nur das peinliche Herumgerede des in Sachen Südtirol offenbar völlig ahnungslosen Werner Faymann fällt da schmerzlich auf…. Und die anderen Wiener Parteien wissen wohl nicht einmal, wo Südtirol liegt".

    Vom heutigen Paddeien und Politikern samt Herrn Prof. Dr. ist anderes kaum zu erwarten. Zumal sich unser Herr Meistermaturant als "außenpolitischen Chefberater" einen jungen Mann hält, der momentan in Wien-Josefstadt als Sozi-Bezirksrat Gehsteigabmessungen wichtig erörtert. Gegen jung und Kommunalpolitik ist nix einzuwenden, für Außenpolitik-Experten wäre ein Mindestmaß an Erfahrung und Wissen aber doch dienlich.

    Ich bin zuversichtlich: Würde man auch Meistermaturant und Chefberater einen Globus nur mit Umrissen der Kontinente ohne sonstige Beschriftungen zur Verfügung stellen und gleichzeitig ersuchen, etwa die Position des Iran zu demonstrieren, tippen Wiener Politiker mutmaßlich auf Kamtschatka.

  38. Schani
    29. Oktober 2013 01:51

    Auffallend ist auch, das die ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer in Österreich unwidersprochen nur mehr als Terroristen bezeichnet werden!

  39. plusminus
    29. Oktober 2013 01:36

    Leider sind die Wahlen in Südtirol ähnlich ausgegangen wie in Österreich = zwar kräftige Ohrfeigen für die bisher Regierenden, aber es bleibt alles beim Alten.

    Der Wählerwille hat kein eindeutiges Votum in Richtung Selbstbestimmung bzw. keinen Aufwärtstrend für die Los-von-Rom-Bestrebungen erkennen lassen.

    Damit ist die Unabhängigkeit Südtirols genauso in weite Ferne gerückt, wie in Österreich der dringend notwendige gesellschaftliche Aufbruch in bessere Zeiten.
    Die beiden Länder bleiben in nächster Zeit weiterhin politische Schicksalsgenossen.





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