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Die Krone muss teure Faymann-Steuer zahlen

Das Kleinformat verliert rapide seinen Mythos. Es zahlt eine bittere und von Jahr zu Jahr teurere Faymann-Steuer. Denn keine Tageszeitung hat in den letzten Jahren auch nur annähernd so viele Leser verloren wie die Kronenzeitung. Ob man das nun in absoluten Zahlen misst oder in Prozentpunkten.

Das zeigt am besten der Vergleich der heutigen Leserzahlen mit 2004. Das war einerseits das überhaupt beste Jahr der Kronenzeitung, und andererseits ein Jahr, in dem die Krone noch nicht zum fett angefütterten Leib- und PR-Blatt eines in die Bundespolitik aufgestiegenen Werner Faymann abgesunken war. Damals sagten bei der Media-Analyse 43,7 Prozent, dass sie das Blatt lesen, bei der nun veröffentlichten MA (zweites Halbjahr 2012 + erstes Halbjahr 2013) hat die Zeitung mit einem signifikanten Absturz hingegen nur noch 36,2 Prozent erreicht.

Das ist zwar noch immer sehr viel. Aber es zeigt sich jedenfalls eine starke und klare Tendenz. Die einstige Allmachtsanmutung der Dichand-Zeitung bröckelt rapide. Das ist für die meisten Österreicher, die den Kuschelplatz der Krone auf dem Schoß Faymanns zutiefst verachten, sehr erfreulich.

Gewiss hängt das auch mit den Gratiszeitungen zusammen, aber nicht in erster Linie. Das sieht man insbesondere am Kurier: Diese Zeitung hat sich seit 2010 voll stabilisieren können (sie hatte damals 8,1 Prozent und steht jetzt bei 8,3). Auch das fällt keineswegs zufällig mit einer neuen Blattlinie zusammen. Nur war sie beim Kurier erstmals nicht ganz so links, wie sie früher jahrzehntelang gewesen ist.

Der Schluss ist zwingend: Die Krone zahlt eine verdammt hohe Faymann-Steuer. Sie bekommt von den SPÖ-Imperien durch Faymann zwar so viele Steuergeld-Inserate wie noch nie; aber sie ist gleichzeitig auf der Leserseite in einen Abwärtsstrudel geraten, der sich nur noch extrem schwer aufhalten lässt. Von einer Umkehr ist schon überhaupt keine Rede. Mit der gegenwärtigen Mannschaft sicher nicht. Denn wenn manche Redakteure auf Twitter mutiger sind als im eigenen Blatt, dann steckt da schon tief der Wurm drinnen. Dann ist nämlich vor den Augen aller das Wichtigste jeder Zeitung dahin: die Glaubwürdigkeit.

Signifikant gewonnen hat das muntere kleine Gratisblatt „Heute“. Hingegen stagniert die zweite Faymann-Postille, „Österreich“, trotz ähnlicher Gratismethoden total: Sie wurde bei der Media-Analyse von 9,8 Prozent genannt. Sie stand bei der ersten Messung 2010 auf 9,6 Prozent und war dazwischen schon über 10.

Die Media-Analyse-Daten sind die einzige harte Währung im Zeitungsgeschäft, das ja sonst immer voller Aufschneider und Lügner ist. Die Daten zeigen sehr schön: Leser lassen sich manches gefallen, aber nicht auf Dauer alles. Offen ist nur, ob auch die Verleger endlich ihre Lektion lernen oder ob sie weiterhin den Weg der Prostitution gehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 01:35

    2004 habe auch ich noch die Kronen Zeitung gelesen.
    Da hielt noch Hans Dichand seine schützende Hand über sein Printmedium und sorgte für Ordnung unter den Journalisten. So umstritten dieser Zeitungs-Tycoon auch war, er verstand sein Handwerk und bei ihm stand immer sein Heimatland Österreich an erster Stelle, das er mit Zähnen und Klauen verteidigte.

    Seit seinem Tod 2010 steht nurmehr Parteipolitik im Vordergrund und da in erster Linie die SPÖ mit dem schwächsten aller Spitzenkandidaten W. Faymann! Warum, wissen vermutlich nur die Dichand-Erben und man muß sich nicht wundern, wenn es mit den Auflagenzahlen bei diesem inzwischen unlesbaren, einseitig vereinnahmten "Tagesblattl" stetig bergab geht. Ob das vom Gratiszwilling "Heute" auf Dauer aufgefangen werden kann ist zu bezweifeln, zumal sich dort die rote Hofberichterstattung ganz ähnlich gestaltet!

    Jedenfalls ein Glück, daß Hans Dichand den steilen Abstieg seiner Nachfolger nicht miterleben muß!

    P.S: Was an der Blattlinie im Kurier weniger links sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Oftmals frage ich mich beim Lesen dieser Zeitung, ob da tatsächlich noch Raiffeisen mitmischt und man denkt mit Wehmut an ehemalige Chefredakteure wie z. B. Hugo Portisch und Gerd Bacher!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 14:13

    Man kann über den verstorbenen Herrn Dichand unterschiedlicher Meinung sein. Auch was die finanziellen Profite durch Faymann und andere Parteigenossen angeht. Da denk ich mir aber schon, deppert ist ja nicht der Empfänger, sondern der Zahler (oder solche Parteien, die Angst haben, diesen Steuergeld-Verluderungen beim Namen zu nennen).

    Wenn ich etwa an Dichands Berichte über seine Erlebnisse in der Kriegsmarine denke, halte ich die heutige hündische Anpassung ans Gutmenschentum unter Dichands Beaufsichtigung für unmöglich. Dies gilt für die unsachlichen Haß-Artikel gegen Syriens Assad und daher zugunsten der dort wütenden islamistischen Horden. Auch die meisten Zeitgeist-Aufsätze der Freiheit-Dame aus Vorarlberg hätten seinerzeit bestenfalls Arbeiter-Zeitung und Volksstimme zieren können.

    Generell wundert mich, daß beinahe die komplette - bisweilen seit Jahrzehnten in der Krone werkende - Journaille nach Dichands Ableben ihre Ausrichtung offenkundig auftragsgemäß um 180 Grad zu ändern vermochte. Und dieses mit affenartiger Behändigkeit.

    In früheren Zeiten war es die Krone, die dem linken Meinungsterror kraftvoll Widerstand zu leisten vermochte. Drum wurde Hans Dichand von den linken Vorbetern der Toleranz ebenso gehaßt wie Axel Springer. Heute ist es egal, ob der bedauernswerte Konsument sich an Krone oder Standard oder Falter oder ORF hält. Der übelriechende Zeitgeist weht allerorten.

    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 11:57

    OT

    Künftig wird man gut beraten sein, keine freien Stellen mit der diskriminierenden Forderung auf ausgezeichnete Deutschkenntnisse auszuschreiben. Es bietet sich an nur noch um Analphabeten zu werben.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1463528/Ausgezeichnete-Deutschkenntnisse-diskriminierend?_vl_backlink=/home/index.do

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 06:06

    Mutmaßlich hat Feymann sein Allzeit - Hoch auch auf der SPÖ - Waagschale bereits hinter sich gelassen; seitens der Wählerschaft wurden ihm ja im Lauf der Zeit immer deutlicher "rote Karten" präsentiert. Mit der Parteijugend legt er sich's, per "Drüberfahr - Attitüde", ebenfalls an; seine Schlagkraft bei den Regierungsverhandlungen wird auch als Indikator für die Zukunft zu werten sein. Gut möglich, daß im Lauf der Legislaturperiode seine Verabschiedung (in ein einkömmliches Ausgedinge, oder anderswo hin) dräut; wohl nicht Wenige würden dies, im Sinne einer überfälligen Entschlackung unserer Republik, berechtigter Weise begrüßen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 02:45

    Mir kommen die Tränen. Ich kann mein Schluchzen kaum noch unterdrücken. ;-)
    Ganz nebenbei: Hat nicht auch News ordentlich Federn lassen müssen?

    (Der Ausdruck "Faymann-Steuer" ist übrigens genial. Ein Wort sagt hier mehr als jedes Bild und jeder Aufsatz).

  6. Ausgezeichneter KommentatorEco
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 13:33

    Seit dem Ableben von Hans Dichand ist die Kronenzeitung zum vedeckten Parteiorgan der SPÖ mutiert. Klaus Pándi, verheiratet mit der ehem. Sprecherin Werner Faymannns, Angelika Feigl, hat den direkten Draht zu den Linken und berät diese sogar.
    Wenn ich in schlechten Lokalen zur Krone greife, da keine andere Zeitung vorhanden ist, lese ich Jeannées Kolumne. Er trifft meistens den Nagel auf den Kopf und schreibt
    wenigstens humorvoll. Schont weder linke Gutmenschen noch grüne Chaoten. Ich wundere mich, dass er bei der Krone noch toleriert wird.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2013 14:04

    OT - Die Servitenklösterlinge suchen eine neue Bleibe. Ich schlage eine in ihrer Heimat vor, nachdem es bei uns ohnehin schlimmer sein soll als etwa dort in Afghanistan od. Pakistan.

    Sie wollen natürlich zusammenbleiben und ihren Protest weiterführen.
    Hoffentlich gibt´s bald die nötigen Papiere für diese Erpresser.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1463557/Asylwerber-suchen-dringend-guenstige-Unterkunft?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBuch online
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2013 12:49

    David L. Hoggan
    „Meine Anmerkungen zu Deutschland“
    Der anglo-amerikanische Kreuzzugsgedanke im 20. Jhdt.
    ISBN 3-87847-103-3
    ISSN 0564-4186 - eingescannt

    Nach seinen Grundlagenwerken zur Zeitgeschichte und insbesondere zu den Ursachen des Zweiten Weltkrieges legt der amerikanische Historiker David L. Hoggan, der Begründer des wissenschaftlichen Revisionismus in der Zeitgeschichte, hier seine wichtigsten Gedanken und Urteile zur deutschen und europäischen Geschichte der letzten 100 Jahre vor. Besonders ausführlich wird die Vorgeschichte beider Weltkriege betrachtet und dargestellt, wie die US-Präsidenten Wilson und Roosevelt die USA gegen den Willen ihres Volkes 1917 wie 1941 in den Krieg zwangen und dadurch in Europa jeweils einen Verständigungsfrieden verhinderten. Auch dieses letzte Werk des inzwischen verstorbenen Geschichtsforschers spricht Deutschland von den immer noch erhobenen Vorwurf der Hauptschuld an den Weltkriegen frei.

    Mehr als 50 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges ist die Erforschung seiner Ursachen und Gründe – und damit auch die Frage nach der Schuld an diesem Völkerringen – noch nicht einvernehmlich abgeschlossen. Der westdeutsche Historikerstreit ab 1986 brachte die längst überfällige Forderung zahlreicher Geschichtsforscher nach vorurteilsloser Betrachtung auch der Zeit des Dritten Reiches und nach Ablösung der bisherigen einseitigen moralischen Urteile durch objektive Feststellungen. Da zahlreiche alliierte Quellen sowohl im Westen als auch im Osten noch immer unter Verschluss gehalten werden und vorrangig Deutschland belastendes Material veröffentlicht wurde, kam der Revisionismus in der Zeitgeschichte gegen das deutschfeindliche Geschichtsbild der Umerziehung nur langsam voran.
    http://www.scribd.com/fullscreen/46075789?access_key=key-21u1pm6k8sskubq2nj1q&allow_share=true&view_mode=scroll


alle Kommentare

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    13. Oktober 2013 19:36

    Krone hin, Kurier her. Meine Lieblingszeitung war die "Wiener Zeitung" als sie dort noch Chefredakteur waren. Mittlerweile weigern sich sogar meine Meerschweinchen, darauf zu sitzen.
    Damals musste man früh aufstehen, um am Sonntag noch ein Exemplar an den Ständern zu bekommen. Heute sind in meinem Bezirk die Standeln am Abend noch gut gefüllt.

  6. grisu (kein Partner)
    12. Oktober 2013 16:58

    am schlimmsten finde ich den claus pandi. er schafft es alles negativ zu bewerten, selbst völlig gegensätzliches. welches weltbild hat er?

  7. Buch online (kein Partner)
    12. Oktober 2013 12:49

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    Mehr als 50 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges ist die Erforschung seiner Ursachen und Gründe – und damit auch die Frage nach der Schuld an diesem Völkerringen – noch nicht einvernehmlich abgeschlossen. Der westdeutsche Historikerstreit ab 1986 brachte die längst überfällige Forderung zahlreicher Geschichtsforscher nach vorurteilsloser Betrachtung auch der Zeit des Dritten Reiches und nach Ablösung der bisherigen einseitigen moralischen Urteile durch objektive Feststellungen. Da zahlreiche alliierte Quellen sowohl im Westen als auch im Osten noch immer unter Verschluss gehalten werden und vorrangig Deutschland belastendes Material veröffentlicht wurde, kam der Revisionismus in der Zeitgeschichte gegen das deutschfeindliche Geschichtsbild der Umerziehung nur langsam voran.
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  8. bürgerIn (kein Partner)
    12. Oktober 2013 11:33

    di chand nimmt feyg wie eva den häuplsalat mit braunersoße, war niemand h/mann's genug, respekt vor steuergeld zu haben.

  9. Prof. Ing. Karl Malik (kein Partner)
    12. Oktober 2013 10:07

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    sie bringen in Ihrem Artikel die tatsächliche Situation messerscharf auf den Punkt.
    Eine Bitte: dürfte ich Ihren Beitrag in meinem Monatsmagazin PreMedia Newsletter veröffentlichen?
    Wir kennen uns aus meiner Zeit als Druckereidirektor bei der "Kronen-Zeitung" im Pressehaus.
    Wenn Sie der Veröffentlichung zustimmen würden, wäre ich für eine hochaufgelöste Bilddatei von Ihnen sehr dankbar.

    Herzliche Grüße aus Heidelberg nach Wien.
    Ihr

    Prof. Ing. Karl Malik

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2013 12:07

      Grüß Gott nach Heidelberg!

      Ganz toll, daß der Blog auch die BRD erobert.

    • Andreas Unterberger
      14. Oktober 2013 10:02

      Lieber Professor Malik,
      Vielen Dank für den Kontaktversuch. Aber wenn Sie mir keine Mailadresse schicken (am besten unter "Kontakt" unter "Drumherum"), kann ich leider nicht antworten.
      Liebe Grüße Unterberger

  10. F.V. (kein Partner)
    12. Oktober 2013 09:49

    Die Freude über den Niedergang der Krone ist wohl etwas verfrüht, denn nimmt man den noch übleren Mist wie "Österreich" und "Heute" dazu, so sind diese Desinformationsquellen zwar auf einige mehr verteilt, aber in Summe doch mit noch größerem Prozentsatz am Medienmarkt ausgestattet.

    Da offenbar dieser geistige Sondermüll auch gelesen wird, und der Pöbel das auch für bare Münze nimmt, gehen Wahlen aus, wie sie eben ausgehen. Womit auch gleichzeitig ein weiterer guter Grund geliefert wird, die Dämokratur als die "beste" aller schlechten Regierungsformen zu halten.

  11. AKW (kein Partner)
    12. Oktober 2013 09:15

    Satire pur!
    Der Schnautzbärtige über Syrien, Palästina etc. (einfach köstlich)
    http://www.youtube.com/watch?v=yCRHxmAeGEk&feature=c4-overview&list=UUvffHecsKV3k01CzcffT9RQ

  12. mfg (kein Partner)
    12. Oktober 2013 08:50

    Jetzt wird ihnen klar, dass sie für die falsche Seite ihr Leben riskiert haben!!
    (Wer lange schläft - die Zeichen ignoriert - wird um so brutaler aus dem Schlaf gerissen werden. Das wird auch uns passieren)

    USA: Weltkriegsveteran - Wir leben in einem Polizeistaat
    http://www.youtube.com/watch?v=oqjYB1gUy-c

    Was sind Aussiedler und Spätaussiedler?
    Mit der Epoche von Flucht und Vertreibung (1945-49) verloren etwa 14 Millionen Deutsche ihre angestammte Heimat im östlichen Mitteleuropa und Osteuropa
    http://www.youtube.com/watch?v=wEGMHwVvj7Q

  13. UKW (kein Partner)
    12. Oktober 2013 07:54

    Und warum gewinnt dann (angeblich) laut Mediaanalyse "Heute" so viele (Gratis)-Leser dazu?

    Weil es weniger ein Faymann-Blatt ist, sondern ein Häupl-Blatt?

    Häupl-Blätter sind eigentlich alle Zeitungen. Selbst wenn die SPÖ-Wien etwas arg verbockt, kommt dann laut Medienberichten immer der große Machatschek Häupl spricht ein Machtwort und wird als großer Hero dargestellt, auch wenn es seine eigenen Leute waren und er Monate zuvor geschwiegen hat und dem Treiben zugesehen hat oder es sogar selbst zu verschulden hat.

  14. Segestes (kein Partner)
    12. Oktober 2013 06:11

    Wie hat es Broder doch so treffend formuliert:
    "Ich habe aufgehört Journalisten Nutten zu nennen - mit Rücksicht auf die Nutten."

    • Amalek (kein Partner)
      12. Oktober 2013 09:36

      Eine Reihe von entlarvenden Zitaten des bei PI-News wie ein Gott verehrten polnischen Juden Henryk M. Broder :

      "Wenn die Alliierten damals wenigstens ein bisschen streng gewesen wären, anstatt die Marsriegel vom Himmel segeln zu lassen, wären die Deutschen heute in einer besseren Verfassung."

      "Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil. Deutschland hat sich sogar schon mal völlig aufgelöst, am 8. Mai 1945, und darüber sind wir heute alle froh."

      "Alles, was die Deutschen im Krieg und nach dem Krieg durchmachen mußten, waren nur Unannehmlichkeiten gemessen an dem, wie die Nazis mit ihren Opfern verfuhren."

      "Ich glaube tatsächlich, daß Europa ein übernahmereifer Kontinent ist. […] Ich finde es grundsätzlich gut, daß das so genannte ‚weiße, heterosexuelle, blonde, arische‘ Europa seinem Ende entgegengeht."

      "Was ich völlig im Ernst gut finde ist, daß diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr ‚arisch‘ weiß, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. […] Ich würde gerne das weiße Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben."

      Sagt viel mehr über den Menschen Broder aus, als alles andere Geschwurbel.

    • Amalek (kein Partner)
  15. socrates
    11. Oktober 2013 18:36

    Na endlich stirbt die Krone! Dichand hat den Leuten aufs Maul geschaut und die Leserbriefe waren ein Vorläufer des Blogs von A.U.. Die Hofberichtserstattung von Pandy interessiert immer weniger.
    Die Demokratie braucht Information und Wichtiges wird uns vorenthalten:

    Transatlantisches Freihandelsabkommen: "Schlimmer als ACTA"
    Der britische Technik-Blogger Glyn Moody sieht im derzeit debattierten Entwurf für ein transatlantisches Handelsabkommen ein Streitbeilegungsverfahren als gefährlich an, mit dem Konzerne Nationalstaaten wegen missliebiger Klauseln im Patent- oder Urheberrecht verklagen könnten. Das "Investor-State Dispute Settlement" (ISDS) stelle eine bislang kaum erkannte Bedrohung mit "hohem Erpressungspotenzial" dar, erklärte der Open-Source-Experte am Donnerstag in einer Diskussionsrunde der von Google initiierten Denkfabrik Collaboratory. Dieser Mechanismus stelle "Firmen über das Recht". Sie könnten sich damit gerieren wie "globale Patent-Trolle".
    ISDS ist laut Moody ursprünglich geschaffen worden, um Investoren "in Bananenrepubliken" vor willkürlichen Regierungsauflagen und Gerichtsentscheidungen zu schützen. Inzwischen würden aber vor allem US-Konzerne das von der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) bereits verankerte Verfahren nutzen. Darauf basierende Klagen gebe es bereits gegen Warnungen auf Zigarettenpackungen in Australien, die Energiewende hierzulande oder das Frackingverbot in Kanada.
    Der US-Pharmariese Eli Lilly fordere via ISDS sogar 500 Millionen US-Dollar von Kanada, nachdem dortige Gerichte zwei dessen Patente für ungültig erklärt hätten. Das Unternehmen argumentiere damit, dass seine künftigen Profiterwartungen durchkreuzt und es quasi enteignet worden sei.
    Firmen, die das ISDS-System nutzen, bekämen von der Schiedsstelle zu 70 Prozent Recht, erläuterte Moody. Über die vorgelegten Fälle entschieden drei Richter im Geheimen, es gebe keine Berufungsinstanz und keine Grenze für auferlegte Schadensersatzansprüche. Auch der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) hat gegen dieses Verfahren bereits protestiert. Dennoch haben sich sowohl die USA als auch die EU dafür ausgesprochen, ISDS im Trans-Atlantic Free Trade Agreement (TAFTA) zu verankern.
    Dies könne weitreichende Folgen haben, schätzt Moody. So könne Microsoft auf diesem Weg gegen den jüngsten Beschluss des Bundestags zur Einschränkung von Softwarepatenten vorgehen. Andere Firmen könnten sich gegen stärkere Nutzerrechte im Urheberrechtsgesetz oder die in Großbritannien derzeit diskutierten "Fair Use"-Regelungen wenden. Selbst die zunächst angesetzte, bislang aber auf die lange Bank geschobene neue Richtlinie, durch die Urheberrechte mit Strafvorschriften besser durchgesetzt werden könnten, würde einklagbar. Dies sei "schlimmer als die übelsten Ideen" im Anti-Piraterie-Abkommen ACTA, das voriges Jahr im EU-Parlament scheiterte.
    Wenig gibt der Berater daher auf die Aussage des EU-Handelskommissars Karel de Gucht, mit der "Trans-Atlantic Trade and Investment Partnership" (TTIP) das Fass ACTA nicht wieder aufmachen zu wollen. So seien in das jüngste von EU-Seite ausgehandelte Freihandelsabkommen mit Singapur Teile aus dem ACTA-Text etwa zu Schadensersatzbestimmungen hineinkopiert worden. Sollte das EU-Parlament dem zustimmen, könnten solche Passagen ins TAFTA einfließen. Das Netzwerk "Seattle to Brussels" warnt in einem gerade veröffentlichten Bericht über "A Brave New Transantlantic Partnership" ebenfalls, dass das Abkommen den "Geist von ACTA" wiederbeleben könne.
    Moody hinterfragt auch die Haltung de Guchts, dass aktuelle Entwürfe der geplanten Übereinkunft nicht veröffentlicht werden dürften, um die EU-Verhandlungsposition nicht zu gefährden. Für Geheimdienste wie der NSA sei es leicht, die Papiere auszuspähen. Zudem verteile vor allem die US-Seite Entwürfe gezielt an Industrieverbände. Ausgespart werde so nur die Öffentlichkeit. Die vollkommen transparente Arbeit am Urheberrechtsvertrag zugunsten von Blinden bei der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) habe zudem gezeigt, dass internationale Verträge offen ausgehandelt werden könnten.
    Stormy-Annika Mildner von der Stiftung Wissenschaft und Politik setzte sich für TAFTA ein. "Jede Handelsliberalisierung führt allgemein zu mehr Reichtum", meinte die Forscherin. Einschränkend fügte sie aber hinzu, dass dies "nicht in allen teilnehmenden Staaten" der Fall sein müsse. Generell nehme der Exportanteil der EU und der USA am Welthandel derzeit ab, sodass der geplante Zusammenschluss dieser Entwicklung entgegenwirken könne. Zudem sei es mit TAFTA einfacher für beide Regionen, globale Standards zu setzen.
    Als wenig Erfolg versprechend wertete Mildner Forderungen, TTIP als Druckmittel der EU für schärfere Datenschutzbestimmungen und eine strengere Geheimdienstkontrolle in den USA zu nutzen: "Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich für bilaterale Gespräche im NSA-Skandal ausgesprochen, das untergräbt die Verhandlungsmacht der EU in diesem Bereich."
    Der Globalisierungsforscher Thomas Ruddy empfahl, die weiteren TAFTA-Gespräche an den Abschluss des allgemeinen transatlantischen Datenschutzabkommens zu knüpfen. Die seit drei Jahren laufenden Gespräche darüber stünden sill und müssten neu angeschoben werden. Joachim Bühler plädierte im Namen des Hightechverbands Bitkom dafür, das "Datenschutz-Ding" aus dem Abkommen nicht herauszuhalten. Nach den bisherigen Vorarbeiten werde die Chance verpasst, die "digitale Agenda" einzubeziehen und die transatlantischen Handelsbeziehungen ans 21. Jahrhundert anzupassen. Stefan Heumann von der Stiftung Neue Verantwortung riet ebenfalls dazu, Fragen der globalen Internetökonomie in dem Vertrag stärker in den Vordergrund zu rücken. (Stefan Krempl) / (anw)
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Transatlantisches-Freihandelsabkommen-Schlimmer-als-ACTA-1976848.html

  16. Baldur Einarin
    11. Oktober 2013 18:00

    Nicht nur gegen Faymann ist die Krone ohne Kritik, sondern leider auch gegen den MIBAZ (mieselsüchtigster Bürgermeister aller Zeiten ) Häupl. Auch wenn in der Krone oft genug Mißstände in Wien zu Recht angeprangert werden, der Bürgermeister Häupl wird nie zitiert. Warum dürfen die Krone-Journalisten Häupl zum Beispiel nicht zum Eingreifen bei der Gestaltung der Mariahilferstrasse auffordern ?
    Schade um die ansonsten schätzenswerte Boulevardzeitung Krone!

  17. lupo
    11. Oktober 2013 17:29

    Wieso hat die Krone immer noch so viele ? Leser ??
    Ich kenne viele, die nur deshalb die Krone seit Jahrzehnten abboniert und noch nicht abbestellt haben, weil sie im Bett (!!), wegen ihres Formats bequem zu handhaben ist.
    Der sogenannte Politikteil wird von diesen "Lesern" schon meistens ignoriert, weil sie vorher entschlummert sind.
    Seit Staberls Abgang ist der dürftige politische Teil der Krone nur mehr linkslastig und penetrant unausgewogen.
    Ein Ersatz für die verstorbene "Arbeiter Zeitung" !
    Es wird versucht unter dem Titel "Unabhängig" zwar Ausgewogenheit zu simulieren.... Wie beim ORF, aber viel zu plump!

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt - ärgert sich. Aber man ist meistens am nächsten Tag wieder zu faul, die Zeitung abzubestellen!.
    Aber das nächste mal...

  18. Das Pingerle
    11. Oktober 2013 14:52

    Ich fürchte, bei dieser Einschätzung der Lage ist A.U.'s Wunsch etwas zu sehr der Vater des Gedanken.

    Ich denke, dass das klassische Zielpublikum der KRONE, die Pensionisten, schlicht und einfach wegstirbt und die nachrückenden "Jung-Pensionisten" weniger fixiert sind auf das Kleinformat. Dazu kommt die Zielgruppe "Lehrling/einfacher Arbeiter", die man früher auch mit der KRONE in der U-Bahn antreffen konnte, heutzutage jedoch übers iPhone wischt, aber weniger Zeitung liest.

  19. Peter Brauneis
    11. Oktober 2013 14:13

    Man kann über den verstorbenen Herrn Dichand unterschiedlicher Meinung sein. Auch was die finanziellen Profite durch Faymann und andere Parteigenossen angeht. Da denk ich mir aber schon, deppert ist ja nicht der Empfänger, sondern der Zahler (oder solche Parteien, die Angst haben, diesen Steuergeld-Verluderungen beim Namen zu nennen).

    Wenn ich etwa an Dichands Berichte über seine Erlebnisse in der Kriegsmarine denke, halte ich die heutige hündische Anpassung ans Gutmenschentum unter Dichands Beaufsichtigung für unmöglich. Dies gilt für die unsachlichen Haß-Artikel gegen Syriens Assad und daher zugunsten der dort wütenden islamistischen Horden. Auch die meisten Zeitgeist-Aufsätze der Freiheit-Dame aus Vorarlberg hätten seinerzeit bestenfalls Arbeiter-Zeitung und Volksstimme zieren können.

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    .

    • plusminus
      11. Oktober 2013 15:47

      @Peter Brauneis

      **************!

      Genau die von Ihnen erwähnten, persönlichen Kriegserlebnisse Dichands wurden ohne der heute üblichen linken Klitterung wiedergegeben.
      Ein wichtiges Zeitdokument, das jedoch tunlichst in der Versenkung verschwunden ist.

    • Undine
      11. Oktober 2013 17:24

      @plusminus

      Diese wichtigen Zeitdokumente sind genauso tief in der Versenkung verschwunden wie leider auch die seinerzeit sehr aufschlußreiche Serie von Ingomar PUST über die GRÄUELTATEN, die den DEUTSCHEN von den Russen, den Tschechen, den Slowenen etc angetan worden sind.

    • plusminus
      11. Oktober 2013 22:12

      @Undine

      Ja, vollkommen richtig!

  20. Brigitte Imb
    11. Oktober 2013 14:04

    OT - Die Servitenklösterlinge suchen eine neue Bleibe. Ich schlage eine in ihrer Heimat vor, nachdem es bei uns ohnehin schlimmer sein soll als etwa dort in Afghanistan od. Pakistan.

    Sie wollen natürlich zusammenbleiben und ihren Protest weiterführen.
    Hoffentlich gibt´s bald die nötigen Papiere für diese Erpresser.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1463557/Asylwerber-suchen-dringend-guenstige-Unterkunft?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    • zauberlehrling
      11. Oktober 2013 14:09

      Ich schlage vor: Katar.
      Dort werden im Moment alle Hände zum Anpacken gesucht!

    • Cotopaxi
      11. Oktober 2013 14:18

      @ Zauberlehrling

      Katar ist gut! Aber die scheinen dort nur ungläubige Hunde sklavenartig ausbeuten zu wollen und nicht moslemische Brüder. ;-)

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2013 15:55

      Die Caritas rülpst wieder zu Lampedusa.

      http://tirol.orf.at/news/stories/2608679/

      Eine Anmaßung und eine Frechheit gleichzeitig von diesem Caritasheini, der den Menschen vorschreiben will was sie zu empfinden hätten, bzw. wie etwas gesehen werden soll.
      Außerdem, Flucht war wohl noch nie schön. Die Caritas will anscheinend für Wirtschaftsflüchtlinge einen Wellnessurlaub daraus machen, den die Steuerzahler und das Volk zu begleichen haben. Und so etwas wie Selbstverantwortung kann von den Flüchtlingen wohl auch nicht erwartet werden, od. ? Sicher wissen sie nicht, daß es möglich ist im Meer zu ertrinken, v.a. wenn man nicht schwimmen kann.

    • Elisabeth Mudra
      11. Oktober 2013 16:51

      @ Brigitte Imb

      Zudem sollten selbst Neger erkennen, daß es der Weiterreise nicht förderlich ist, wenn man das eigene Schiff in Brand steckt. Oder war da ein zeitgeistiger Caritas-Kapitän an Bord?

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2013 17:23

      @ Elisabeth Mudra

      Die Entwicklungshilfe in Afrika hat gänzlich versagt, denn gewisse Neger scheinen bzgl. Feuer noch weit vor der Intelligenzstufe "King Louies" zu stehen. ;-)

      http://www.youtube.com/watch?v=NGPezuj3nwY

    • cmh (kein Partner)
      12. Oktober 2013 11:49

      Das kriminelle Geschäftsmodell der Schlepper setzt es geradezu voraus, dass ein gewisser Teil der Geschleppten dabei zu Tode kommt.

    • mfg (kein Partner)
      12. Oktober 2013 12:32

      Brigitte Imb
      Die Entwicklungshilfegelder werden doch nicht für die dortigen Armen verwendet. Die Gelder bekommen die NGO's um die dortigen Terroristen zu unterstützen und um die Menschen zu einer Reise nach Europa zu ermutigen. Dann gibt es wieder genug Flüchtlinge und auch wieder mehr Geld. Ein Perpetuum Mobile sozusagen.

  21. Eco
    11. Oktober 2013 13:33

    Seit dem Ableben von Hans Dichand ist die Kronenzeitung zum vedeckten Parteiorgan der SPÖ mutiert. Klaus Pándi, verheiratet mit der ehem. Sprecherin Werner Faymannns, Angelika Feigl, hat den direkten Draht zu den Linken und berät diese sogar.
    Wenn ich in schlechten Lokalen zur Krone greife, da keine andere Zeitung vorhanden ist, lese ich Jeannées Kolumne. Er trifft meistens den Nagel auf den Kopf und schreibt
    wenigstens humorvoll. Schont weder linke Gutmenschen noch grüne Chaoten. Ich wundere mich, dass er bei der Krone noch toleriert wird.

    • zauberlehrling
      11. Oktober 2013 14:07

      Absolute Zustimmung.
      Das einzig lesbare an der Kronen Zeitung ist noch Jeannées Kolumne, er scheint wenigstens "Narrenfreiheit" zu genießen.
      Und nicht zu vergessen, jeden Dienstag Gerti Senger als köstliches Amusement. ;-)

    • zauberlehrling
      11. Oktober 2013 14:08

      Korrektur:

      "Das einzig Lesbare..........", sry.

  22. Tullius Augustus
    11. Oktober 2013 13:30

    OT: Österreich: Größte Flüchtlingswelle seit 1999

    Der Strom an Flüchtlingen aus Syrien ist in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen. Die meisten befinden sich allerdings auf der Durchreise in „asylfreundlichere“ Länder wie etwa Schweden.


    " ... Österreich jedenfalls zähle nicht zu den Wunschdestinationen, da das Land in Afrika und dem Nahen Osten kaum bekannt sei. „Die Flüchtlinge sind in der Regel gut gebrieft, vermeiden es, in Italien oder in Österreich das Wort Asyl in den Mund zu nehmen, um keinen Asylwerberstatus zu bekommen“, so Baumgartner.... "

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1463322/Oesterreich_Groesste-Fluechtlingswelle-seit-1999?_vl_backlink=/home/index.do

  23. Undine
    11. Oktober 2013 11:58

    Wäre es denkbar, daß in der Aera NACH Hans DICHAND die beklemmende Serie von Ingomar PUST "Was Menschen einander antun können" vom Frühjahr 1994 in der KRONE gedruckt werden könnte? Entscheiden Sie selbst:

    Auf Seite 5 der SUDETENPOST finden Sie einen Artikel, den zu lesen schwerfällt, der aber umso mehr gelesen werden sollte:

    http://www.sudetenpost.eu/Archiv/1994/5.pdf

  24. Brigitte Imb
    11. Oktober 2013 11:57

    OT

    Künftig wird man gut beraten sein, keine freien Stellen mit der diskriminierenden Forderung auf ausgezeichnete Deutschkenntnisse auszuschreiben. Es bietet sich an nur noch um Analphabeten zu werben.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1463528/Ausgezeichnete-Deutschkenntnisse-diskriminierend?_vl_backlink=/home/index.do

    • mike1
    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      12. Oktober 2013 15:01

      Was bezwecken diese guten Richter eigentlich?
      Glauben sie wirklich, dass mit ihrem Urteilsspruch die Tankstellenbesitzerin plötzlich auch zur selben Einsicht kommt und Bewerber mit "nur" guten statt "sehr guten" Deutschkenntnissen einstellt?

      Vielmehr bewirkt dieser Urteilsspruch, dass Bewerber noch mehr "leere Kilometer" fahren. Sie werden sich für Stellengesuche bewerben, wo sie sich sonst nicht beworben hätten und noch öfter fragen, warum sie abgewiesen wurden. Der Arbeitgeber wird sich heute mehr denn je hüten, eine Begründung abzugeben. (Stichwörter: Geschlecht, Islam, Kopftuch, sexuelle Ausrichtung, Sprachkenntnisse, ...)

      Liese man in einer Stellenausschreibung die Formulierung "Sehr gute Deutschkenntnisse" zu, würde sich ein Migrant bei seiner 10-ten Ablehnung sagen: Ich muss mein Deutsch verbessern.

      So frägt er sich höchstens warum und kommt zum Schluss: Alle Österreicher sind Nazis und fremdenfeindlich.

  25. Brigitte Imb
    11. Oktober 2013 11:14

    Um Steuergeld kauft sich die SPÖ ihre "gerächte" Welt.

    Der Kanzlerdarsteller wird mit seiner "sicheren" Hand weiter in die Steuergeldtöpfe greifen und fleißig inserieren. Hat sich ja bewährt für ihn und seine Partei. Naja, und da die rückläufigen Verkaufszahlen der Krone bestimmt auch ausgeglichen werden müssen, brauchen wir nicht mit einer Einschränkung der Inseratitis zu rechnen.

    Nachdem die Wählerstromanalysen ergeben haben, daß eher untergebildete Schichten die SPÖ wählen, wird möglicherweise zukünftig, auch in Anbetracht der Leseschwäche vieler Erwachsener, nur noch eine Bilderzeitung für eben diese herausgegeben werden.

  26. Cotopaxi
    11. Oktober 2013 11:04

    o.T.

    Die schwächsten unserer Gesellschaft Zahlen einen hohen Preis für Rot-Schwarz in Österreich:

    Presseaussendung der Polizei Wien:

    "Wien – Leopoldstadt: Zwei Handtaschenräuber festgenommen

    Am 09.10.2013 um 17.03 Uhr wurde eine Frau in der Praterstraße überfallen. Das 88-jährige Opfer wurde von zwei Tätern von hinten niedergeschlagen und im Anschluss ihrer Handtasche beraubt. Das Opfer erlitt einen Oberarmbruch und eine Rissquetschwunde im Kopfbereich und musste in einem Spital behandelt werden. Im Zuge einer Sofortfahndung konnten Polizisten die beiden mutmaßlichen Täter Sascha L. (20) und Nino S. (17) festnehmen. Einer der Beschuldigten, der die Tat sofort eingestand, führte die Beamten zur geraubten Handtasche, welche die Täter auf ihrer Flucht weggeworfen hatten. Die Beschuldigten sind in Haft."
    http://www.polizei.gv.at/wien/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=556D3650637254394F30633D&pro=1

  27. La Rochefoucauld
    11. Oktober 2013 10:32

    Geh wo!

    Diese Leistung von Werner Faymann wird als größte und auch einzige Leistung seiner gesamten Amtszeit in die Geschichtsbücher eingehen. In ein paar Jahren liest sich das dann in etwa so:

    Werner Faymann (* 4. Mai 1960 in Wien) ist ein österreichischer Politiker. Er ist seit dem 8. August 2008 Bundesparteivorsitzender der SPÖ und seit dem 2. Dezember 2008 österreichischer Bundeskanzler. Seine historisch größte Leistung ist die weitgehende Minimierung der Reichweite der österreichischen Kronen-Zeitung. Dies gelang ihm vor allem durch den massiven Einsatz von Steuergeld und durch seinen Kuschelkurs mit den Eigentümern, um der Krone die bis zu seiner Amtszeit berüchtigte regierungsunabhängige Kritik- und Kampagnenfähigkeit zu nehmen. Weitere Leistungen von Werner Faymann und auch sein Maturazeugnis werden von den Historikern bisher erfolglos noch gesucht.

  28. Josef Maierhofer
    11. Oktober 2013 09:25

    Unehrliche Arbeit, Unwahrheit und Halbwahrheit, Annoncenfinanzierung durch die öffentliche Hand, wo wir doch sparen sollten, Parteipropaganda, Verschweigen von wichtigen Informationen, Manipulation von Informationsinhalten, Unterdrückung von Meinungen, u.v.a.m. kommt halt immer schlechter an, parallel mit der Verarmung der Bürger. Das ist die Wahrheit.

    Der Markt regelt immer alles ganz genau und reagiert natürlich nun, zwar mit Verzögerung, aber es bröckeln halt schön langsam auch bei dem mit noch so vielen unnötigen Annoncen finanzierten Millionenblatt und anderen Manipulationsmedien die Leserzahlen ab, sieht man ja beim ORF, kaum jemand hört oder sieht sich das sündteure Parteipolitik - Manipulationsdesaster noch an, auch dort gibt es Hörer- und Seherschwund, ganz sicher, ohne recherchiert zu haben.

    Wir brauchen neue Medien. Es gibt welche.

    Etwa http://www.andreas-unterberger.at oder http://www.unzensuriert.at und viele andere mehr, bei Dr. Unterberger finden sich viele Quellcodes, woher man die Informationen bekommen kann, die man braucht.

    Wir brauchen neue Parteien. Ich habe Strache gewählt, um den Neuaufbau der Altparteien zu beschleunigen, und werde das so lange tun, bis das Umdenken eingeleitet wird, bis mediale Wahrheit herrscht und freie Diskussion und direkte Demokratie eingebracht werden kann.

    Wir müssen gemeinsam die Diktatur und den Bankrott des Staates abwenden, gemeinsam die Verschuldung stoppen, gemeinsam den Gürtel enger schnallen und wir müssen damit aufhören, die traditionellen Parteien, die alles bloß nur aus Selbst- und Klientelbedienungszwecken manipulieren und die Medien beherrschen und uns blödmachen wollen. Gemeinsam müssen wir den Staat und seine scheinbare Allmacht zurückdrängen. Wir waren dumm genug, das nicht schon mit dieser Wahl getan zu haben, diese Bande zum Umdenken zu zwingen, nämlich.

    Wenn die neue Altkoalition nicht radikal die notwendigen Dinge einleitet, wie Verwaltungsabbau, wirklichen Verwaltungsabbau, Föderalismusreduktion, Entfernung von Doppelgeleisigkeiten, auch bei den Landesregierungen, Reduktion der Repräsentanten und Abgeordneten, Entfernung der unnötigen Gesetze, Arbeit für Österreich statt gegen Österreich, Austritt aus dem ESM, Überdenken der Euro- und EU-Politik generell, denn auch dort wächst uns die Baustelle über den Kopf, Reduktion der Förderungen, Entfernung alles Unnötigen aus dem Staatsbudget. Wenn sie das nicht ernstlich und zielstrebig betreiben, wird es sie bei der nächsten Wahl nur noch in der Minderheit geben, das sei ihnen gesagt.

    Ja, ich weiß, das käme einen Bruch fast aller Wahlversprechen gleich, aber was haben diese Wahlversprechen denn allen gebracht ? Schulden, Schulden, Schulden, ... http://www.staatsschulden.at

    Aber haben denn die Parteien bisher Wahlversprechen gehalten ? Ich sage nein, sie haben sich bloß bedient und die Schulden uns gelassen, statt die Wahrheit zu sagen.

  29. mike1
  30. Politicus1
    11. Oktober 2013 09:07

    wie schaut's beim rotgrünen Sub-STANDARD aus?
    Der hat sich ja kurz vor der Wahl auch noch als Mini-Gratisblatt bei den Wiener U-Bahnstationen versucht.

    • terbuan
      11. Oktober 2013 09:13

      Die APA meldet pflichtbewußt: Die Reichweite ist "signifikant" auf 5,3% gestiegen!
      (von 4,8%!) ;-)

  31. terbuan
    11. Oktober 2013 08:13

    Die wirklich erschreckende Realität ist die Tatsache, daß österreichweit die zu einem nicht unwesentlichen Anteil aus unseren Steuergeldern finanzierten linksorientierten Boulevard-Zeitungen eine Reichweite von über 60% haben:
    Krone 36,2%, Heute 14,6%,Österreich 9,8%
    Ganz schlimm ist es am Wiener Zeitungsmarkt, hier haben die SPÖ-verseuchten Massenmedien zusammen eine fast 100%ige Reichweite:
    Heute 41,7%, Krone 30,9%, Österreich 22%!

    Diese geballte Zeitungsmacht verliert allerdings zum Glück immer mehr an Glaubwürdigkeit, wie die sinkenden Wählerzahlen der SPÖ beweisen.
    In Wien muß man überdies einen nicht unbeträchtlichen Anteil an Analphabeten berücksichtigen, sonst wären die Roten wahrscheinlich schon unter 20%!

  32. FranzAnton
    11. Oktober 2013 06:06

    Mutmaßlich hat Feymann sein Allzeit - Hoch auch auf der SPÖ - Waagschale bereits hinter sich gelassen; seitens der Wählerschaft wurden ihm ja im Lauf der Zeit immer deutlicher "rote Karten" präsentiert. Mit der Parteijugend legt er sich's, per "Drüberfahr - Attitüde", ebenfalls an; seine Schlagkraft bei den Regierungsverhandlungen wird auch als Indikator für die Zukunft zu werten sein. Gut möglich, daß im Lauf der Legislaturperiode seine Verabschiedung (in ein einkömmliches Ausgedinge, oder anderswo hin) dräut; wohl nicht Wenige würden dies, im Sinne einer überfälligen Entschlackung unserer Republik, berechtigter Weise begrüßen.

  33. Sandwalk
    11. Oktober 2013 02:45

    Mir kommen die Tränen. Ich kann mein Schluchzen kaum noch unterdrücken. ;-)
    Ganz nebenbei: Hat nicht auch News ordentlich Federn lassen müssen?

    (Der Ausdruck "Faymann-Steuer" ist übrigens genial. Ein Wort sagt hier mehr als jedes Bild und jeder Aufsatz).

  34. plusminus
    11. Oktober 2013 01:35

    2004 habe auch ich noch die Kronen Zeitung gelesen.
    Da hielt noch Hans Dichand seine schützende Hand über sein Printmedium und sorgte für Ordnung unter den Journalisten. So umstritten dieser Zeitungs-Tycoon auch war, er verstand sein Handwerk und bei ihm stand immer sein Heimatland Österreich an erster Stelle, das er mit Zähnen und Klauen verteidigte.

    Seit seinem Tod 2010 steht nurmehr Parteipolitik im Vordergrund und da in erster Linie die SPÖ mit dem schwächsten aller Spitzenkandidaten W. Faymann! Warum, wissen vermutlich nur die Dichand-Erben und man muß sich nicht wundern, wenn es mit den Auflagenzahlen bei diesem inzwischen unlesbaren, einseitig vereinnahmten "Tagesblattl" stetig bergab geht. Ob das vom Gratiszwilling "Heute" auf Dauer aufgefangen werden kann ist zu bezweifeln, zumal sich dort die rote Hofberichterstattung ganz ähnlich gestaltet!

    Jedenfalls ein Glück, daß Hans Dichand den steilen Abstieg seiner Nachfolger nicht miterleben muß!

    P.S: Was an der Blattlinie im Kurier weniger links sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Oftmals frage ich mich beim Lesen dieser Zeitung, ob da tatsächlich noch Raiffeisen mitmischt und man denkt mit Wehmut an ehemalige Chefredakteure wie z. B. Hugo Portisch und Gerd Bacher!

    • Pumuckl
      11. Oktober 2013 12:51

      Alleine die außergewöhnliche Persönlichkeit von Dr.Unterberger, war durch ihr Wirken bei PRESSE und WIENER-ZEITUNG für die Vermehrung und nach seinem Abgang für den Schwund von deren Leser verantwortlich.

      Von den vielen Tageszeitungen im Format der KRONE kam weltweit keine an deren Marktanteil heran - ein Erfolg den sie vermutlich nur der besonderen Persönlichkeit von Hans Dichand zu danken hatte!

      Mit dem Nachlassen der Vitalität und dem Tod des greisen Zeitungsmannes, mußte ein kaum verändertes Redaktionsteam ein dramatisches Abwandern der Leserschaft hinnehmen!

      Für unseren Dr. Unterberger möchte ich deshalb auch meine herzlichen Glückwünsche zum 4. Geburtstag seines Tagebuchs nachholen!

      Möge er sich noch viele Jahre jene Vitalität bewahren, welche nötig ist, um uns authentisch und losgelöst vom Zeitgeist, als Morgenlektüre die Einträge seines Tagebuchs zu senden!

    • Peter R Dietl
      11. Oktober 2013 16:10

      @ plusminus

      Was heute am Kurier weniger links ist als bisher, versteh auch ich nicht. Die Frau Knecht vielleicht?

      @ Pumuckl

      Den guten Wünschen für Herrn Dr. Unterberger schließt sich wohl jeder an.

  35. kritikos
    11. Oktober 2013 01:08

    Der Feymann wird's schon richten, oder? Oder wird die ÖVP als voraussichtlicher Regierungspartner auch diesbezüglich auf Sauberkeit insistieren? Sollen wir hoffen? Es gibt halt so viele Themen, Bereiche, Problemfelder, auf die die ÖVP achten müsste, dass man hier nicht zu viel Hoffnung haben kann. Bleiben wir gemäßigt optimistisch.





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