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Der Schmied-Fries

Das wird wohl die allerteuerste Hinterlassenschaft der Claudia Schmied. Eine unter ihrer Hauptverantwortung – wenn auch natürlich formal vom Parlament – beschlossene Neuregelung der Restitution von Kulturgütern führt zu der in keinem anderen Land denkbaren Situation: Viele Kulturgüter müssen nun ein zweites Mal restituiert werden. Das dürfte jetzt auch den Beethovenfries von Gustav Klimt als weitaus wichtigsten Teil der Wiener Secession treffen.

Dabei ist den Erben der einstigen Eigentümer keinerlei Vorwurf zu machen. Sie berufen sich nur auf geltendes Recht. So wie man ja auch keinem Frühpensionisten einen Vorwurf machen kann, weil er nicht mehr arbeitet. Der Vorwurf gilt immer nur dem opportunistischen Gesetzgeber, der das eine wie das andere ermöglicht hat.

Schmied hat 2009 für das Gesetz viel Beifall bei den (mit zwei Ausnahmen) ökonomisch, historisch, politisch und juristisch ahnungslosen Kulturjournalisten bekommen. Was ihr wohl nicht sehr unangenehm war (und kurzfristig billiger als die vielen Inserate, mit denen sie viele Medien von ihrer Schulpolitik „überzeugte“). Diese Journalisten hatten in ihrer Mehrzahl die von Rot und Grün verbreitete Mär geglaubt, dass Österreich erst durch die neue Restitution endlich aus einem perpetuierten Nationalsozialismus und Räuberdasein befreit würde. Seit sie merken, was sie – und natürlich vor allem Schmied – damit ausgelöst haben, stottern sie freilich nur noch betreten herum.

Der Beethofenfries der Secession wird jetzt wohl zurückgestellt werden müssen. Da hilft auch die juristische Argumentation nichts, dass es hier ja um ein immobiles Kunstwerk ginge. Da der Fries jedoch keineswegs immer fix befestigt gewesen war, zieht das Argument schon allein aus diesem Grund nicht.

Was viele, über die Schulzerstörerin Schmied hinaus, nicht begreifen: Das ist der Unterschied zwischen dem zu Tausend Prozent zu unterstützenden Anspruch aller NS-Opfer (und ihrer Nachfahren) auf volle Entschädigung einerseits und dem moralisch absolut korrekten Anspruch Österreichs darauf, dass österreichische Kulturgüter auch in Österreich bleiben.

Diese Gesetzesregelung wurde schon nach dem ersten Weltkrieg geschaffen. Sie war von Anfang an – trotz der damaligen gewaltigen Not, die man mit Kunstexporten lindern hätte können, – ein notwendiges Instrument. Nur so konnte der Ausverkauf der österreichischen Kultur verhindert werden. Solche Gesetze gibt es in den allermeisten Ländern der Welt.

Es ist daher auch absolut nichts Unmoralisches daran, dass Österreich dieses Gesetz auch nach dem zweiten Weltkrieg voll in Geltung belassen hat. Schon auf Grund der Vorgeschichte (die damals primär den plötzlich verarmten Adel getroffen hat) ist es absolut absurd, daraus eine antisemitische Haltung abzuleiten. Noch absurder ist es, jetzt die Dinge so darzustellen, als ob da ein Ausfuhrverbot willkürlich verhängt worden wäre.

Richtig ist: Dieses Kulturgüter-Ausfuhrverbot ist schlecht für die Eigentümer. Es schmälert ganz eindeutig den Wert ihres Besitzes. Das ist aber in Österreich genauso wie in allen anderen Kulturländern. Das war vor der Nazi-Zeit genauso wie nachher, auch wenn politische-korrekte Dummköpfe es heute als spezifische Bosheit gegen die NS-Opfer darstellen wollten. Zugleich haben die Erben bei der ersten Restitution einen durchaus namhaften Preis für die Überlassung des Werkes an die Republik erzielt.

Daher ist es einfach absurd, wenn Österreich auf Grund des Schmied-Gesetzes nun Dinge zum zweiten Mal restituiert, nur weil beim ersten Mal dieses Ausfuhrverbot schmerzhaft gewesen ist. Besonders skurril wird diese Regelung dann, wenn die Republik damals den Empfängern der Kulturgüter einige davon abgekauft hat, während im Gegenzug für andere, gleichzeitig erhaltene Objekte eine Ausfuhrgenehmigung erteilt worden ist. Auch das war kein Antisemitismus, sondern in aller Regel ein fairer Deal.

Die Kulturgüter sind zuvor jedenfalls immer ohne Auflage in volles Eigentum restituiert worden. Das Thema eines Verkaufs einzelner Objekte an die Republik – meist an irgendein Museum – hing nicht mit der Restitution zusammen, sondern kam erst wegen des allgemein gültigen Ausfuhrverbots ins Spiel. Dieses gesetzliche Verbot ist dann – gleichsam in einem umgekehrten Akt – für einzelne Objekte auf Antrag der betroffenen Familien außer Kraft gesetzt worden.

Besonders absurd ist, wenn heute ein damals bestandener Geldbedarf als Argument ins Spiel gebracht wird, weswegen der Fries – oder andere Objekte – an die Republik verkauft worden sind. Das ist doch immer der Normalfall. Es ist fast immer der Bedarf an dem erzielbaren Geld, der einen Verkäufer motiviert.

Erzählt man Kunstexperten aus anderen Ländern, etwa auch aus Deutschland, die nunmehrige österreichische Rechtslage, so können die nur den Kopf schütteln. Das gibt es in keinem anderen Land.

Nochmals sei ausdrücklich betont: Auch wenn das furchtbare Leid durch den Holocaust nie mehr gut oder gar rückgängig gemacht werden kann, so ist doch völlig klar: Bei allen materiellen Gütern, die von den Nazis geraubt, beschlagnahmt oder sonstwie entwendet worden sind, ist eine vollständige Rückstellung am Platz. Wie sie ja in allen bekannten Fällen auch stattgefunden hat. Beim Beethovenfries geht es jedoch um eine neuerliche, eine zweite "Rückstellung" von Gütern, die nach der Rückstellung an Österreich verkauft worden sind.

Diese erfolgt eben nur deshalb, weil es seit 2009 ein erstaunliches Gesetz so ermöglicht. Und das ist eben vor allem deswegen zustandegekommen, damit eine der unglückseligsten Ministerinnen der Nachkriegszeit ein paar gute Rezensionen in der Kulturjournalistenszene erhält.

Übrigens: Restituierte Kulturgüter, die nicht an die Republik, sondern an Privatpersonen verkauft worden sind, bleiben voll und unbestritten in deren Eigentum. Auch das zeigt, dass das Schmied-Gesetz mit Gerechtigkeit überhaupt nichts zu tun hat.

PS: Hätte Österreich eine führungsstarke Regierungsspitze, würde jetzt sehr rasch eine Überarbeitung des unglücklichen Schmied-Gesetzes erfolgen. Aber eben: hätte. Die SPÖ ist diesbezüglich sowieso fanatisch und blind. Und die ÖVP hat seit dem Ausscheiden von Franz Morak keinen einzigen Kulturexperten mehr in ihren Reihen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 08:28

    Die wahren Fakten sind:
    1) 1973 war nicht Schüssel oder Haider Bundskanzler, sondern der unverdächtige Bruno Kreisky
    2) 1973 war Österreich ein international anerkannter demokratischer Rechtsstaat, in dem keine Nazi-Gesetze das öffentliche oder private Leben diktierten
    3) 1973 war in Österreich niemand gezwungen, sein Eigentum dem Staat zu überlassen - schon gar nicht unter Zwang oder List (ausgenommen rechtlioch ordentlich abgewickelte Enteignungen von Liegenschaften, z.B. für Eisenbahn- oder Autobahnbau)
    4) das Verbot, das besondere Kulturgüter nicht außer Landes verbracht werden dürfen, richtet sich gegen das Kunstwerk an sich. Es ist keine Massnahme gegen den Eigentümer und hat schon gar nichts mit der Zugehörigkeit des Eigentümers zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft zu tun!
    5) Mitglieder sogenannter "Erbengemeinschaften" sind meist gar keine Erben. Es handelt sich oft um entfernte Verwandte (manchmal nicht einmal Blutsverwandte, sondern in die Familie des Erblassers Eingeheiratete ...), die keinen Anspruch auf einen Pflichtteil gehabt hätten. Der Erblasser hätte diese "Erben" nie und nimmer zwingend mit einem Erbteil bedenken müssen.
    6) Der jetzt behauptete Restitutionsanspruch hat daher weder mit dem österreichischen Erbrecht, dem Kaufvertragsrecht, oder dem österreichischen Ausfuhrverbot für besondere Kunstgegenstände zu tun.
    Es ist einfach Gier und Unverfrorenheit, die hier an den Tag kommen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 03:40

    Das österreichische Restitutionsgesetz wurde schon unter Vranitzky zu einem der rigorosesten auf der ganzen Welt und hat uns bereits die "Goldene Adele" gekostet.

    Die völlig unfähige "SchmiedIn" konnte das Werk vollenden und verursacht nun neben dem enormen Schaden bei der Kommunalkredit sowie am Bildungssektor jetzt auch noch diesen millionenschweren in der Kunst.

    Wobei ich eines nicht verstehe: das seinerzeit SCHWER DESOLATE Beethovenfries von Gustav Klimt wurde den Erben um 750.000.00 Dollar (= ca. 15 Millionen Schilling) abgekauft, was damals sicher kein Pappenstiel für ein bis zur Unkenntlichkeit beschädigtes Kunstwerk war. Danach wurde es von der Republik Österreich um sehr viel Geld restauriert und in einem eigens dafür gebauten Raum zur Besichtigung freigegeben. Und nun, nachdem es wiederhergestellt eine enorme Wertsteigerung erfahren hat, muß es nochmals gekauft oder gar restituiert werden? So dumm und naiv kann es wohl nur bei uns in Schilda zugehen mit den entsprechenden, absolut unbedarften Volksvertretern.

    P.S.: Sollte das Kunstwerk tatsächlich zurückgegeben werden müssen, dann wären sowohl die Restaurierungskosten als auch der Ankaufspreis WERTGESICHERT zurückzuerstatten, oder?

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 08:59

    Das schäbige Motto der "Sammlerfamilie" Lederer scheint zu sein: "Seid umschlungen, Millionen!"
    Friedrich von Schiller könnte klagen, weil sein edles Motto so gründlich "mißverstanden" wird.

    Wenn ich an den Falotten Ronald Lauder denke, kommt mir die Galle hoch. Aber wenn einer zu den reichsten Menschen der Welt zählt, kann er sich ALLES erkaufen---auch Unverkäufliches. Lauder ist in meinen Augen die personifizierte CHUZPE---in ihrer negativsten Konnotation. Die "Sammlerfamilie" Lederer ist um keinen Deut besser.

    Ach ja, Besitz wird vermutlich zu 99% verkauft---und dann meist immer unter dem erhofften Wert!--- weil der Besitzer Geld braucht und weil gerade dieses fehlt, um die nötigen Reparaturen zu finanzieren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 17:05

    o.T.

    Während Gewalt gegen Österreicher zunimmt, jeder tschetschenische Asylwerber angeblich mit einer Pistole herumläuft, es jeden Tag zu einer Messerstecherei kommt, sollen wir vollkommen wehrlos gemacht werden. Gegen die Plünderung unserer Ersparnisse können wir uns nicht wehren, gegen die Plünderungen unserer Wohnungen in Zukunft auch nicht mehr: ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1466675/EU-will-Waffenrecht-verschaerfen?from=gl.home_politik

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 18:03

    OT:
    ein Däne weist uns den Weg, wo's lang geht:
    http://ooe.orf.at/news/stories/2610251/

    „Wir müssen akzeptieren, dass Österreich ein Einwanderungsland ist“, sagt der aus Dänemark stammende Direktor der EU-Agentur für Grundrechte mit Sitz in Wien, Morten Kjaerum. Es sei notwendig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Flüchtlinge willkommen sind.."

    Lieber Herr aus Dänemark:
    WIR müssen gar nichts akzeptieren - auch wenn Sie es sagen!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 12:56

    Dieses Gesetz wurde nicht nur von diesem unglückseligen männerlosen Fräulein beschlossen, sondern AUCH von der ÖVP, wie so viele andere schädliche Gesetze auch.
    Bitte den Zorn gerecht aufzuteilen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 09:41

    Wenn man einmal beginnt, (medialen) Erpressungen nachzugeben, hat man für alle Zeiten verloren.
    Das war bei Fekters Arigona nicht anders, die Votivkirchenbesetzer waren nur die logische Folge.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2013 07:59

    das Gutmenschen-Syndrom und die Angst vor der Antifaschismuskeule ermöglichen so manche Absurditäten im schönen Österreich. Bei der Frage der "rechtmäßigen" Erben wird meines Erachtens vielfach auch sehr großzügig umgegangen.
    Weitere Anmerkungen erspare ich mir.


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  1. Clemens Taferner (kein Partner)
    26. Oktober 2013 17:52

    Herr Dr. Unterberger, erlauben Sie mir darauf hin zu weisen, dass in der Überschrift gleich zwei gravierende grammatikalische Fehler sind: Es muss heißen: "Das Schmied-G'fries".

  2. Alternativlos (kein Partner)
    24. Oktober 2013 19:20

    Elisabeth Leopold im Standard Interview:

    Elisabeth Leopold: "Bei jedem Transport wäre Farbe abgefallen"

    Interview | 23. Oktober 2013, 16:22

    Eine allfällige Restitution hält Leopold für ungerechtfertigt !

  3. Neppomuck (kein Partner)
    22. Oktober 2013 12:01

    Es geht auch anders:
    Siehe die Präsidentenvilla auf der Hohen Warte im 19. Wiener Gemeindebezirk.
    Die sollte trotz Verkaufs durch der ursprünglichen Besitzer an einen jüdischen RA und seines Weiterverkaufs an die Republik dem ersten Besitzer restituiert werden.
    Verlangt hat man, aber ohne Erfolg.

    Dazu Wikipedia:
    Die Villa mit der Adresse Hohe Warte 36 wurde etwa Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Seit 1938 war das Bauwerk auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück in Besitz des Ehepaares Alfred und Ella Götzl. 1939 flüchtete das jüdische Ehepaar, 1941 wurde der Besitz „arisiert“. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Villa schwer beschädigt. 1950 wurden Haus und Grundstück an Alfred Götzl und seine Tochter – Ella Götzl war während des Kriegs verstorben – rückerstattet. 1951 verkauften sie die Villa um 145.000 Schilling an den Anwalt Kurt Grimm, der nach der Renovierung die Villa 1965 um 9 Millionen Schilling an die Republik Österreich weiterverkaufte. Auf Grundlage des Restitutionsgesetz von 1998 wurde eine nochmalige Restitution wegen „extremer Ungerechtigkeit“ eingefordert. Diese lehnte das Schiedsgericht im Jahr 2005 ab.

    Na ja. geht doch.

  4. socrates
    22. Oktober 2013 11:29

    Der Kotau vor der Kultusgemeinde ist die Grundlage zahlreicher Karrieren. Das geht von Rathkolb, Dauergast im Staatsarchiv, der Zeitgeschichte mit Forschung nach Möglichkeiten Österreich auszunehmen verwechselt, über Vranitzky, den meisten Redakteuren, Universitätsprofessoren bis zu Schmied. Wenn diesem Gesindel die Restitution am Herzen liegt, sollen sie sich mit der Enteignung der Palästinenser und anderer indigenen Völkern befassen, sonst sind sie schlicht Rassisten.

  5. Zraxl (kein Partner)
    22. Oktober 2013 10:34

    Können nach dem Gleichheitsgrundsatz jetzt alle Verkäufe von Kunstgegenständen rückabgewickelt werden? Schließlich betrifft die Wertminderung durch das Ausfuhrverbot ja nicht nur Kunstwerke, die irgendwann jüdische Eigentümer hatten. Oder ist der Gleichheitsgrundsatz inzwischen obsolet?

  6. heartofstone (kein Partner)
    21. Oktober 2013 22:16

    Juhuuu, es geht weiter mit den "Verhandlungen" mit den Islamofaschisten aus der Türkei ...

    EU-Beitrittsgespräche mit Türkei gehen weiter

    Die EU-Staaten wollen morgen erstmals nach drei Jahren wieder der Eröffnung eines neuen Kapitels in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zustimmen. Die offizielle Entscheidung soll bei einem Treffen der EU-Außen- und Europaminister in Luxemburg fallen. Es geht dabei um das Kapitel 22 zur Regionalpolitik.

    Weiteres Thema ist die Vorbereitung des EU-Gipfels, der am Donnerstag und Freitag in Brüssel stattfindet.

    Q:orf.at

    ... oder verkenne ich die Absichten der korrupten EU-Bonzen und sie wollen die Türkei nur in der EU damit wir alle türkischen Minderleister in der EU einfacher abschieben können? (ironie aus) ...

  7. bürgerIn (kein Partner)
    21. Oktober 2013 18:34

    liebe empörte mitbürgerInnen, veranstaltet wallfahrten nach St. löwel, zum wundertätigen rathausmann und nach St. volksbank und dankt den weisen füherInnen der sozialdemokratie für recht und ordnung und weihnachten bis zum st. nimmerleinstag:

    Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger begrüßte die
    Novelle zur Rückgabe von Kunstgegenständen aus den österreichischen
    Bundesmuseen und Sammlungen. "Die Erfahrungen aus der Vergangenheit
    haben gezeigt, dass die Rückgabe von Kunstgegenständen praktikabler
    abgewickelt werden muss, hier hatte die Politik Handlungsbedarf",
    erklärte Ablinger am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das
    Gesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen gibt es seit 1998, mit
    der heute im Kulturausschuss beschlossenen Novelle wird nicht nur der
    Begriff der "Kunstgegenstände" erweitert, sondern generell die
    Abwicklung der Rückgabe vereinfacht, so dass letztendlich dem Ziel
    einer vollständigen Rückgabe nachgekommen werden kann.

    Wien (OTS/SK) - "Dieses Restitutionsgesetz war der
    Sozialdemokratie schon immer ein Anliegen und hätte schon vor 1998
    umgesetzt werden müssen. In den letzen zehn Jahren seit dem Bestehen
    des Gesetzes hat sich gezeigt, dass manche Bestimmungen zu restriktiv
    sind und deshalb eine vollständige Rückgabe nicht immer möglich war",
    so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Ruth Becher zur Gesetzesnovelle zur
    Restitution

    Wien erweitert sein Restitutionsgesetz

    Anfang April 2011 wurde im Kulturausschuss des Wiener Gemeinderates die Erweiterung der Bestimmungen zur Rückgabe von Kunst- und Kulturgegenständen aus den Sammlungen der Stadt Wien beschlossen. Konkret wird in Anlehnung an die 2009 auf Bundesebene durchgeführte Novelle der zeitliche Rahmen von zu restituierenden Kunstgegenständen von 1933 bis 1945 ausgeweitet (bislang 1938 bis 1945). Räumlich erstreckt sich der Anwendungsbereich des Gesetzes künftig auf sämtliche Entziehungen im NS-Herrschaftsgebiet – also auch auf außerhalb des heutigen Österreich entzogene Kunstgegenstände.

  8. Stadtindianer
    21. Oktober 2013 18:14

    Und die Restaurierung hat Millionen verschlungen und wird jetzt noch gratis den "Erben" mitgeschenkt.
    Das wäre ein guter Anlass alle Bestände an Kunstwerken des Bundes an Private zu veräußern.Wozu hält sich eine Republik Kunstschätze? Nur weil der Kaiser ein Sammler war?
    Man kann auch Museen betreiben ohne alle Exponate zu besitzen.
    Private Museen wären auch nicht schlecht.

  9. entscheide selbst (kein Partner)
    21. Oktober 2013 14:36

    In diesem kurzen Video erzählt US Secretary of State – Hillary Clinton – mit eigenen Worten und an einigen Beispielen über die BESONDERHEITEN und das SPEZIFISCHE der US-Außenpolitik.
    Hillary: „Also wir bekämpfen heute dieselben Menschen (Terroristen), die wir damals selbst gegen die UdSSR geschaffen haben“.
    http://www.youtube.com/watch?v=ukfz4f2JOdw

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2013 20:39

      Das ist reiner Größenwahn. Die Gute glaubt doch tatsächlich an den Krieg des Charlie Wilson. Dabei waren die Taliban immer da. Nur dann halt mit amerikanischen Waffen. Ansonsten hätte es einige Jahre länger gedauert

  10. D.M. (kein Partner)
    21. Oktober 2013 13:54

    "Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" Aristoteles.

    Und wie recht er doch hatte

    Oslos Polizei kapituliert: Totaler Kontrollverlust des norwegischen Staates über muslimische Banden.
    Die Polizei von Norwegens Hauptstadt Oslo hat öffentlich eingestanden, dass sie die Kontrolle über das überwiegend von Muslimen bewohnte Stadtviertel Grønland vollständig verloren hat.
    ?
    In diesem Jahr wurden in Oslo bislang 51 Frauen vergewaltigt und Hunderte von Raubüberfällen verübt. Aktuelle Statistiken der Polizei zeigen, dass 100 Prozent der Vergewaltigungen durch nicht-westliche Männer begangen wurden. Dagegen waren neun von zehn Opfer norwegische Frauen. Aus diesem Grund färben sich bereits, so berichtet der Nachrichtensender CBN, viele blonde Norwegerinnen die Haare schwarz. Die Therapeutin Kristin Spitznogle:

    „Diese Männer akzeptieren die liberale Kultur der Norwegerinnen nicht und greifen sie deshalb an. Sie sprechen nur von norwegischen Huren.“
    http://brd-schwindel.org/oslos-polizei-kapituliert-totaler-kontrollverlust-des-norwegischen-staates-ueber-muslimische-banden/

  11. help (kein Partner)
    21. Oktober 2013 12:35

    Na, wie gut du richtig, dass da etwas an Andere zurückgegeben werden muss, ... ... was eigentlich immer schon Eigentum dieser Anderen war!
    Und wie gut vor allem für die Staatshygiene, dass diese nun wirklich als "linke" Machenschaften zu bezeichnenden unlauteren Geschäftspraktiken der damaligen Staatsvertretung doch noch rechtzeitig aufgeflogen sind und korrigiert werden.

    Das ist schon all zu blöd, Herr Unterberger! Nicht wahr???
    Es wäre doch soooo hübsch gewesen, ... dort!
    ... sich weiter mit diesem tollen, fremden Eigentum zu schmücken!
    Dafür täten jetzt sogar Sie als unserer ach so sauberer Vorzugs - Vorzeige - Oberbildungsbürger hier Ihre Hose runter lassen!

    Ach! wie ist die Welt gemein und schnöde!

    • mfg (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:47

      Ob es wirklich deinen Freunden gehört, dass weiß nur der liebe Gott, denn deine auserwählten Freunde haben schon immer durch Lug und Trug ihren Besitz angehäuft und nicht durch ehrliche Arbeit. Am Ende des Lebens hat das letzte Hemd keine Taschen und deine auserwählten Freunde können nichts mitnehmen, außer die Angst für ihren Frevel!

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:58

      Na, aber sicher gehört es denen ... welche Du als "meine Freunde" bezeichnest!
      Ich kenne diese in keiner Weise, also können sie für mich weder Freund noch Feind sein. Allerdings sind sie mit Sicherheit die rechtmässigen Besitzer.

      Dich aber kenne ich! :-) ... und auch Du bist mir weder Freund noch Feind!

      sondern lediglich ein geistig ziemlich armes Wüschtl ...
      das man höchsten und tatsächlich als solches "freundschaftlichst" bedauern kann und muss, ... wenn man schon will!

      Und wenn Dir dann schon gar so leid ist im dieses "Bild" ...
      ... dann kannst Dir ja auch selber eines malen!
      ... und der UBI hier hilft Dir ganz sicher auch dabei. ... so bitterlich wie der gerade nachweint.

  12. Undine
    21. Oktober 2013 10:23

    Leider fragt niemand nach den ERBEN des von mir schon mehrmals zitierten zweistöckigen Geschäftshauses in MARBURG an der Drau, das der Großvater meiner 3 Kinder mit EHRLICH erworbenem Geld Ende der 20er-Jahre gekauft hatte.

    Dabei wäre es ganz einfach---man müßte nicht rund um den Erdball irgendwelche "Erben" zusammenkratzen! Wir sind zwar noch im Besitz der Rechnungen für diverse Gemeindeabgaben und Reparaturen, die die Großmutter meiner Kinder bis zur Vertreibung pünktlich bezahlt hatte, ebenso der Aufzeichnungen über das Geldvermögen---aber NIEMAND von staatlicher Seite hat bis jetzt Anstalten gemacht, meinen 3 Kindern zu ihrem ("Erb"-) Recht zu verhelfen!

    Im Gegenteil! Als es um den Beitritt Sloweniens zur EU ging, wurden von den Heimatvetriebenen-Verbänden die ENTEIGNETEN Besitztümer erfaßt, geschätzt, um Rückgabeforderungen stellen zu können als legales Druckmittel für den EU-Beitritt Sloweniens! Stattdessen beschwichtigten die ÖSTERREICHISCHEN (!) Politiker die HEIMATVERTRIEBENEN mit den Worten: Diese Angelegenheit könne man später, wenn Slowenien erst einmal EU-Mitglied sei, in Angriff nehmen. Dann hieß es plötzlich, man könne es den armen Slowenen nicht zumuten, Geld für die GERAUBTEN, ENTEIGNETEN Gütern aufzubringen.

    Aber uns Österreichern mutet man zu, Unsummen irgendwelchen herbeigezauberten jüdischen Erben NACHZUWERFEN! Wie gesagt, in unserem Fall stehen die Erben fest. Und wo bleibt die Restitution? Mit den damaligen enteigneten Besitztümern so vieler "Untersteirer" hat Jugoslawien, hat später Slowenien Jahrzehnte lang sehr gut gelebt. Einmal MÜSSEN die rechtmäßigen Erben entsprechend entschädigt werden---oder ist das gar nicht beabsichtigt, weil die einstigen Besitzer Alt-Österreicher/Deutsche waren? Was können unsere 3 Kinder dafür, daß sie alleine wegen ihrer ABSTAMMUNG, also aus RASSISTISCHEN GRÜNDEN, leer ausgehen müssen?

    • Undine
      21. Oktober 2013 10:44

      Ach ja, ich vergaß, das Elternhaus der Großmutter meiner Kinder in Pettau, in der Weidschach, zu erwähnen mit einem großen Garten rundherum. Bis zur Flucht war es in einem hervorragenden Zustand (Foto!). Heute ist es vekommen; nur die Sat-Schüssel und Vorhänge zeigen, daß es bewohnt ist.

      Die Familiengräber in Marburg waren zerstört worden, in Pettau war der "deutsche" Friedhof bis vor 9 Jahren noch ganz gut erhalten. Voriges Jahr fand ich das Familiengrab nicht mehr; die meisten Grabsteine lagen umgeworfen umher.

      Man sagt, der HISTORISCHE "deutsche" Friedhof solle geschliffen werden und man lasse ihn deshalb verwildern. Sollten nicht auch Grabstätten österreichischer/deutscher Toter in Ehren gehalten werden? Wäre das nicht auch ein lohnendes Betätigungsfeld für Zivildiener? Oder ist auch da die "Rasse" der Toten ein Stolperstein?

    • Susanna (kein Partner)
      21. Oktober 2013 12:42

      Freiheit... Gleichheit! und, als Steigerung: Brüderlichkeit.

    • WRH (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:07

      Susanna,

      brav Weishaupts Slogans runtergeleiert.

  13. cmh (kein Partner)
    21. Oktober 2013 09:23

    Wozu braucht ein Staat wie dieses Österreich denn Kulturgut, wird doch seine Kultur laufend von den Gutmenschen in den Dreck gezogen?

    Kein Gut in Österreich kann teuer genug sein, der Bevölkerung endlich klar zu machen, welche Parasiten und Hirnwürmer sich bei ihr eingenistet haben.

    Daher fort mit dem Beethovenfries, fort mit des Stephansdom und fort mit allen sonstigen werthaltigen Gütern, deren Bedeutung unserer heutigen Bevölkerung trotz "Kulturbereicherung" dank sozialistischer Schulversuche nur noch spanische Dörfer sind.

    Vor allem aber fort mit dieser krätzigen roten Brut. Schmied möge dazu verurteilt werden, eigenhändig den Kreisky in seiner Urne wieder auszugraben und den "Erben" der österreichischen Kultur als Draufgabe zur veruntreuten Kultur nachzuwerfen.

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 12:38

      cmh

      Wer hier die Kultur in den Dreck zieht das bist u.a. einzig DU!
      Deine Zeilen hier sind zum Speibem!
      Du musst schon ein ziemlich ekliger Typ sein ... da draußen ...

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2013 18:42

      Es tut mir leid, dass Du dich angesprochen fühlst. Ist aber nicht meine Schuld.

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 19:52

      Irrtum! .. unwerter cmh!
      Ich habe Dir nicht geschrieben weil ich mich angesprochen fühle
      ... sondern weil Du so (abstoßend dreckig) bist, wie Du bist!
      Siehe: >>> krätzige Brut usw.
      Und da gehört schon eine ordentliche Portion von Primitivität dazu!
      Und darum >>>, ..... eh schon gelesen!
      Einfältiger Simpel!

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2013 20:34

      Kaprolalie ist heilbar. Zumindest fallweise. Ob das aber eine Hilfe für dich ist, bleibt fraglich.

      Wobei ich überhaupt nicht verstehe, warum du so herumzickst. Du sagt doch selber, dass man zurückgeben soll, was einem nicht gehört. Ich steigere das doch lediglich, wenn ich sage, dass man auch das weitergeben soll, wofür man kein Verständnis aufbringt.

      Worum sollte ich mich also bemühen? Damit du ein nicht verstandenes Kunstwerk mehr ignorieren kannst? Oder bist du kein Österreicher?

      Dann allerdings stellt sich die Frage, warum du uns dann hier dein Inneres ausbreitest.

    • help (kein Partner)
      24. Oktober 2013 20:00

      cmh
      Ich bin ein Österreicher der sich wegen Existenzen wie Du es bist inzwischen aufrichtig schämt! Du bist wahrlich das was Du hier mit selbst "krätzig" andeutest!

  14. Robert Bond (kein Partner)
    21. Oktober 2013 09:09

    Darf ich in Erinnerung rufen: Als die weiteren Geschicke der Sammlung Leopold geregelt wurden, hat die Republik Österreich die gleiche Strategie versucht. Ausfuhrverbote verhängt und gleichzeitig einen Bruchteil des Marktwertes für die Sammlung geboten. Die einzige Zeitung die damals auf diese Form der Enteignung hingewiesen hat, war die Presse, also vor allem Hans Haider. Hab die Chronologie jetzt nicht so genau im Kopf, aber Unterberger war damals - wenn nicht schon CR - doch eine der maßgeblichen Personen in der Redaktion.

  15. AGLT (kein Partner)
    21. Oktober 2013 09:05

    Wenn ich das Wort "Erben" im Zusammenhang mit den erpresserischen Restitutionen, die in Ö bis zum St. Nimmerleinstag von besagter Seite bestehen werden, lese, höre und sehe, kommt mir das große Kotzen.

    Wieder ein Profilierungsstück für unsere Gartenschlauch-Politiker.

  16. Undine
    21. Oktober 2013 08:43

    Es mag zynisch klingen, aber es dürfte realistisch sein: Viele der Kunstwerke, die einst den Besitzern geraubt worden waren, existierten heute gar nicht mehr, da besonders in Wien und anderen großen Städten sehr viele Wohnungen völlig zerbombt worden sind und somit auch die vielen Kunstwerke zerstört worden wären. So aber wurden sie vor dem Bombenterror der Alliierten in ihren sicheren Verstecken geschützt. Klingt, wie gesagt, zynisch, ist aber nicht von der Hand zu weisen.

  17. Der Realist (kein Partner)
    21. Oktober 2013 07:59

    das Gutmenschen-Syndrom und die Angst vor der Antifaschismuskeule ermöglichen so manche Absurditäten im schönen Österreich. Bei der Frage der "rechtmäßigen" Erben wird meines Erachtens vielfach auch sehr großzügig umgegangen.
    Weitere Anmerkungen erspare ich mir.

  18. Josef Maierhofer
    20. Oktober 2013 21:00

    Wenn ich das lese, kann ich nur sagen, wieder die Ideologie (=Idiotie), wieder Frau Schmied, wieder die SPÖ.

    Und trotzdem haben die Türken sie gewählt, weil sie eben diejenigen sind, die ihre Machtübernahme in Österreich absichern.

    Sonst scheinen ja nur noch die Klientel und die ÖBB-ler und die Gewerkschafter diese Sippe zu wählen.

    Und was bekommt sie dafür und für ihre Geldgier ? Geld natürlich, viel zu viel und auf unsere Kosten und niemand findet was dabei. Würde ich Monika Lindner heißen (ohne ihre Gier unterstützen zu wollen), wäre das für Wochen Thema Nr. 1 bei unseren Medien.

    So aber werden die schwersten Skandale vertuscht zusammen mit der SPÖ.

    • Undine
      20. Oktober 2013 22:18

      @Josef Maierhofer

      Auch Schröder konnte seine Kanzlerschaft nur den Millionen TÜRKEN verdanken!

  19. Tullius Augustus
    20. Oktober 2013 20:04

    OT: So wie Merkel in Deutschland und Faymann in Österreich scheint es so dass auch in Luxemburg der bisher amtierende Regierungschef weiter machen kann:

    Juncker verlor bei der heutigen Wahl zwar etwas, aber die Sozialisten verloren auch. Und so wie es jetzt aussieht könnte Juncker's Partei, die CSV mit den Liberalen (DP) eine Koalition bilden. Es bleibt aber noch spannend ...

    http://orf.at/#/stories/2203125/

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1466736/Luxemburg_Verluste-fuer-Junckers-Christsoziale?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do

  20. Komma
    20. Oktober 2013 20:04

    Danke, AU! Endlich den Skandal zur Sprache gebracht.

    Seit Vranitzky (1991) ist Österreich ein "Tätervolk".Jetzt muß ja sogar Hugo Portisch
    die Geschichte umschreiben. Schüssel, Liesl Gehrer, Schaumayer, Eizenstat haben
    mit "moralischem Gestikulieren" dafür gesorgt das Österreich "ausgeschlachtet" wird, übrigens gegen den Willen der anständigen Juden, wie z.B. Clarissa Rothschild.

    "Du kennst das Volk, dass man die Juden nennt....
    sie haben eine Glauben, der sie berechtigt die fremden zu berauben...

    (J. W. von Goethe: Das Jahrmarktsfest und Plundersweilern).Wir sind nur noch die ausgeraubten Amalekiter.

    • Alex
      20. Oktober 2013 20:44

      das ganze Zitat von Goethe lautet übrigens:

      Du kennst das Volk, das man die Juden nennt,
      Das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt.
      Du gabst ihm Raum und Ruh’, sich weit und breit zu mehren,
      Und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren;
      [...]
      Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter,
      Verachten dein Gesetz, und spotten deiner Götter;
      [...]
      Doch ist das nicht allein: Sie haben einen Glauben,
      Der sie berechtigt, die Fremden zu berauben,
      Und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß.
      O König, säume nicht, denn die Gefahr ist groß.
      Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:
      So lang’ die Ordnung steht, so lang’ hat’s nichts zu hoffen.
      Es nährt drum insgeheim den fast getuschten Brand,
      Und eh’ wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land.
      (J. W. von Goethe - Das Jahrmarktsfest und Plundersweilern)

    • Wyatt
      21. Oktober 2013 06:44

      Aber in neueren Auflagen, der als gesammelten Werke Goethes kundgetan, ist "Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" nicht mehr zu finden.

    • Daily Horror (kein Partner)
      21. Oktober 2013 10:26

      mit diesem Zitat sind Sie verschiedenen guten Menschen und dubiosen Organisationen sicher höchst verdächtig, da rotieren garantiert viele Opferwillige.

  21. Politicus1
    20. Oktober 2013 18:03

    OT:
    ein Däne weist uns den Weg, wo's lang geht:
    http://ooe.orf.at/news/stories/2610251/

    „Wir müssen akzeptieren, dass Österreich ein Einwanderungsland ist“, sagt der aus Dänemark stammende Direktor der EU-Agentur für Grundrechte mit Sitz in Wien, Morten Kjaerum. Es sei notwendig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Flüchtlinge willkommen sind.."

    Lieber Herr aus Dänemark:
    WIR müssen gar nichts akzeptieren - auch wenn Sie es sagen!

  22. terbuan
    20. Oktober 2013 17:54

    Wie das Pyramidenspiel so läuft....
    JP Morgan bezahlt 13 Mrd. Dollar Strafe wegen Tricksereien mit faulen Wertpapieren,
    die holt man sich dann sicherlich wieder vom Steuerzahler zurück, wenn es einmal eng werden sollte!
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/1466636/JPMorgan-zahlt-13-Milliarden-Dollar-Strafe?_vl_backlink=/home/index.do

  23. Cotopaxi
    20. Oktober 2013 17:05

    o.T.

    Während Gewalt gegen Österreicher zunimmt, jeder tschetschenische Asylwerber angeblich mit einer Pistole herumläuft, es jeden Tag zu einer Messerstecherei kommt, sollen wir vollkommen wehrlos gemacht werden. Gegen die Plünderung unserer Ersparnisse können wir uns nicht wehren, gegen die Plünderungen unserer Wohnungen in Zukunft auch nicht mehr: ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1466675/EU-will-Waffenrecht-verschaerfen?from=gl.home_politik

    • Undine
      20. Oktober 2013 22:32

      @Cotopaxi

      Danke für den Link! Ein Leser schreibt:

      "Die eigenen Völker werden gefesselt und den einströmenden Kriminellen zum Fraß vorgeworfen."

      Solange nicht ALLE Ausländer von der Polizei REGELMÄSSIG auf der Straße angehalten und PERLUSTRIERT werden, hat das Verschärfen des Waffenrechts nicht den geringsten Sinn. Diese Zugewanderten scheinen ständig mit irgendeiner Waffe, sei es eine Schußwaffe, sei es ein Messer, ein Schlagring u.Ä. umherzulaufen, sonst geschähen nicht so viele Fälle von Messerstechereien etc, ausgehend von Ausländern.

      Selbst wenn man über alle (echten) Österreicher ein Waffenverbot verhängen würde---die Ausländer würden sich einen Dreck darum scheren!

    • diko
      21. Oktober 2013 06:54

      @ Undine
      auch Kriminelle scheren sich einen Dreck - aber die eigene Bevölkerung hilf- und schutzlos zu machen, scheint ebenso Teil des Systems, wie die Abschaffung unserer Traditionen, Kultur und Sprachgewohnheiten, zu sein.

    • Undine
      21. Oktober 2013 15:07

      @diko

      Ja, natürlich gibt es auch genug österreichische Kriminelle, die keinen Deut besser sind als die haufenweise ausländischen Kriminellen, die uns das Leben schwer machen. Lästig ist va, daß wir in solchen Mengen ausländische Kriminelle importieren. Mit den heimischen Kriminellen müssen wir leben, aber es ist nicht einzusehen, daß straffällig gewordene Ausländer nicht abgeschoben werden. Diese haben ihr Recht, hier zu bleiben, verwirkt!

  24. Rosi
    20. Oktober 2013 13:17

    Wird wohl höchste Zeit, daß Politiker für den Schaden, den sie anrichten, zur Verantwortung gezogen werden! So sollten mit ihrem Privatvermögen haften. Zumindest müßten sie das Gehalt zurückbezahlen, das sie in der Funktion, wo der Fehler passiert ist, all die Jahre kassiert haben.
    Wenn ein absurdes Gesetz, das jeder menschlichen Logik widerspricht, kein Schaden ist, dann weiß ich's nicht.
    Aber es gibt in dieser Sache - nämlich der zur-Verantwortung-Ziehung von Politikern - sicher noch ein weites Feld an Anwendungen, ganz abgesehen von dem vorliegenden guten Beispiel.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Sinnlosschwatz (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:17

      sehr lieb Rosi Ihre Meinung zu den Befruchtern österreichischer Kultur, aber was glauben Sie, bekommen Sie von denen als Antwort zu hören?
      Meine Meinung dazu ist nur für einen erlauchten Kreis gedacht.

  25. schreyvogel
    20. Oktober 2013 12:56

    Dieses Gesetz wurde nicht nur von diesem unglückseligen männerlosen Fräulein beschlossen, sondern AUCH von der ÖVP, wie so viele andere schädliche Gesetze auch.
    Bitte den Zorn gerecht aufzuteilen!

    • Cotopaxi
      20. Oktober 2013 20:05

      Ohne die Stimmen der ÖVP wäre der sozialistische Wahnsinn in Österreich nicht möglich.

    • simplicissimus
      20. Oktober 2013 20:44

      Aber die wurde ja gewaehlt, die OeVP, von hoechster Stelle hier ...

  26. Brigitte Imb
    20. Oktober 2013 11:54

    OT - Kirchenbesetzungen und Asylerpressung scheint groß in Mode zu sein. Ob dafür die NGOs sorgen?

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1466567/Fluechtlinge_Herbergssuche-in-Amsterdam?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    Nicht nur in GB, sondern in der ganzen EU sollte es heißen „Illegal hier? Geht nach Hause!“

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1466435/Grossbritannien_Illegal-hier-Geht-nach-Hause?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do

    • Riese35
      20. Oktober 2013 18:40

      Und wieder einmal imponiert mir Rußland: Dort genießen die Religion (insbesondere auch das Christentum), heilige Stätten und sakrale Räume noch Schutz auch von staatlicher Seite während in der EU die Uhren gegenläufig gehen. Nach so vielen Jahren der Verfolgung hat auch der russische Staat erkannt, daß die Bekämpfung der Religion ein schwerer Fehler war.

    • Undine
      20. Oktober 2013 22:15

      @Brigitte Imb

      Ich verstehe es gut, wenn man in England und Holland Angst davor hat, nicht mehr Herr im eigenen Land zu sein. Sollte es dort gelingen, den Ausländerzustrom zu reduzieren, weil die angestammte Bevölkerung das böse Spiel nicht mehr mitspielen will, kommen allerdings wir und die Deutschen noch mehr zum Handkuß, denn wir müssen ja immer unsere Erbsünde einkalkulieren.

      Warum "flüchten" die MOSLEMS alle nach Europa und nicht lieber in die vielen MOSLEMISCHEN LÄNDER? Dort wären sie unter ihresgleichen und sicherlich deshalb hochwillkommen---oder?

    • Wyatt
      21. Oktober 2013 19:36

      Riese35
      *********!

  27. ProConsul
    20. Oktober 2013 11:15

    Das wird den linke Gutmenschen aber gar nicht ins Weltbild passen:

    "Die vierjährige Maria gibt der griechischen Polizei Rätsel auf. Das blonde Mädchen, das bei einem Roma-Paar gefunden wurde, gilt als Entführungsopfer. Nun werden erschreckende Details aus dem Leben des Kindes bekannt. Das Kind wurde während einer Razzia in einem Roma-Lager in der Nähe von Farsala gefunden, einer Stadt in Zentralgriechenland, etwa 40 Kilometer von Larisa entfernt, auf halbem Weg zwischen der Hauptstadt Athen im Süden und Griechenlands zweitgrößter Stadt Thessaloniki im Norden. Das Lager ist typisch für die Ansiedlungen der ausgegrenzten Roma, von denen in Griechenland etwa 300.000 leben: Die Straßen sind schmutzig, die Infrastruktur marode, die Häuser windschief und schäbig. Der Polizei zufolge wurde Maria in einem dieser Häuser entdeckt, unter einer Decke versteckt. Die Beamten fanden zwei weitere kleine Mädchen und einen Jungen in dem Haus. Die Polizei versucht noch immer, ihre Identitäten zu ermitteln. Den Beamten vor Ort zufolge sprach Maria nur einige wenige Worte der Roma-Sprache. Aufgrund ihres Aussehens vermuten die Beamten, dass sie ursprünglich aus Nord- oder Osteuropa stammt, doch bislang mangelt es an belastbaren Hinweisen.

    Am Montag will die Polizei Bilder des Paares veröffentlichen, bei dem man Maria gefunden hat, in der Hoffnung, dass ihre tatsächlichen Eltern sich melden werden. Das Roma-Paar soll am gleichen Tag einem Staatsanwalt vorgeführt werden. Den beiden droht eine Anklage, unter anderem wegen Kindesentführung. Ein Polizeisprecher sagt dagegen, man vermute, dass Maria eines der vielen Opfer eines großen internationalen Rings von Kinderhändlern sein könnte. "Wir untersuchen jeden Ansatz. Interpol ist involviert." Insidern zufolge überprüfen die Ermittler auch Kliniken und staatliche Institutionen auf der Suche nach möglichen Komplizen. Die Annahme, dass Staatsbedienstete verwickelt sein könnten, rührt daher, dass es dem Roma-Paar offenbar gelungen war, sich scheinbar gültige Dokumente zu verschaffen. Damit konnte das Paar, ein 39-jähriger Mann und eine 40-jährige Frau, behaupten, 14 Kinder zu haben. Auf diese Weise verschafften sich die beiden staatliche Zuwendungen in Höhe von 2800 Euro im Monat."

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmasslich-entfuehrte-vierjaehrige-raetsel-um-das-maedchen-maria-a-928851.html

    Uns erzählen die Grünen und die NGOs ständig, dass die Roma so furchtbar benachteiligt sind und wir ihnen noch viel mehr finanzielle Unterstützung zukommen lassen müssen. Dann wird alles gut! Wer's glaubt wird selig. Hat nicht ein Mitposter hier auf dem Blog erzählt, wie die Roma nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich ihre Diebstouren durch das Land gestartet haben. Interessant ist auch, dass diejenigen, die uns immer erzählen, wie arm die Zigeuner sind, jetzt auf einmal die Hintergründe zu dem Fall verschweigen, siehe den Artikel im Standard:
    http://derstandard.at/1381369168724/Vermutlich-entfuehrtes-Maedchen-in-Griechenland-entdeckt

  28. brechstange
    20. Oktober 2013 10:11

    Ein Riesengeschäft für die Anwälte.

  29. terbuan
    20. Oktober 2013 10:11

    Die Gier ist schier grenzenlos, nicht nur an der Wallstreet!

  30. Brigitte Imb
    20. Oktober 2013 10:08

    Schmied u. Konsorten sind Staatsschädlinge erster Güte und sie gefallen sich auch noch in dieser Rolle.

    Etwas ev. unter dem Wert zu verkaufen, weil man Geld braucht, ist seit ewigen Zeiten normales Geschäftsgebaren.

    • Der Rathausmann (kein Partner)
      21. Oktober 2013 10:28

      Staatsschädlinge schädigen letztendlich aber immer das Volk.

  31. dssm
    20. Oktober 2013 09:48

    Frau Schmied hat ja wirklich kaum eine Gelegenheit ausgelassen, sowohl als 'mega-erfolgreiche' Bankerin, wie auch als ebenso 'erfolgreiche' Politikerin um ihre grenzenlose Unfähigkeit unter Beweis zu stellen. Sie hat zwei Qualifikationskriterien: Frau und Parteibuch (damit immerhin eins mehr als die Männer in der Regierung!).

    Man darf aber nicht schimpfen, die Wähler haben dieses System der Zivilversager gerade wieder mit überwältigender Mehrheit bestätigt; jede Bekämpfung dieser hier geschilderten Vorgänge ist ein direkter Angriff auf die repräsentative Demokratie mit gleichem und geheimen Wahlrecht!

  32. Florin
    20. Oktober 2013 09:43

    Wo ist denn der Kommentar von Frau Imb über den "Falotten Lauda" hinverschwunden? Hab ich ihn mir eingebildet oder wurde er zensuriert, was ich mir nicht vorstellen kann?

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2013 09:48

      @Florin,

      die Zensur war´s nicht, denn heute habe ich noch keinen Kommentar geschrieben. :-)

    • Xymmachos
      20. Oktober 2013 09:52

      Wer hat denn da was gegen den Niki? Oder war da doch der Lauder gemeint? Vive la petite différence!

    • Tullius Augustus
      20. Oktober 2013 10:10

      @ Florin: Hinunterscrollen zu 'Undine' (20.10.2013, 8:59)

    • Undine
      20. Oktober 2013 10:18

      @Florin

      Sitze gerade im Zug nach Bad -Aussee und sehe, dass mein Kommentar weg ist! Wegzensuriert.

      Sinngemäss schrieb ich, dass die SAmmlerfamilie Lederer Schillers Worte "seid umschlungen, Millionen!" falsch gedeutet habe und ass mir beim Gedanken an Ronald Lauder die Galle hoch kommt und dass Verkäufe von Besitzungen fast immer unter dem erhofften Preis getätigt werden, weil das Geld für aufwendige Reparaturen fehlt.

    • Florin
      20. Oktober 2013 10:21

      Tschudigung, Tschuldigung! Ich habe die Damen tatsächlich verwechselt!

    • Undine
      20. Oktober 2013 10:23

      Der Zug ruckelt so stark, sonst würde ich den Komm. Ganz wiedrgeben --- ohne Tippfehler!! ;-)

    • terbuan
      21. Oktober 2013 07:00

      @Florin
      Das ist aber unverzeihlich, die beiden Damen sind unverwechselbar! ;-))))

  33. Cotopaxi
    20. Oktober 2013 09:41

    Wenn man einmal beginnt, (medialen) Erpressungen nachzugeben, hat man für alle Zeiten verloren.
    Das war bei Fekters Arigona nicht anders, die Votivkirchenbesetzer waren nur die logische Folge.

  34. diko
    20. Oktober 2013 09:25

    ...vielleicht gibt es auch bald ein Gesetz, dass solche Kommentare nicht mehr geschrieben werden dürfen.
    Wie war es denn bei der testamentarischen letztwilligen Verfügung aus dem Jahr 1928 - ebenfalls Klimt? Gibt's kein Gesetz gibt's immer noch ein Schiedsgericht, dessen Entscheidung dann die Kunstwelt und glückliche Erben, jubeln lassen.

  35. Undine
    20. Oktober 2013 08:59

    Das schäbige Motto der "Sammlerfamilie" Lederer scheint zu sein: "Seid umschlungen, Millionen!"
    Friedrich von Schiller könnte klagen, weil sein edles Motto so gründlich "mißverstanden" wird.

    Wenn ich an den Falotten Ronald Lauder denke, kommt mir die Galle hoch. Aber wenn einer zu den reichsten Menschen der Welt zählt, kann er sich ALLES erkaufen---auch Unverkäufliches. Lauder ist in meinen Augen die personifizierte CHUZPE---in ihrer negativsten Konnotation. Die "Sammlerfamilie" Lederer ist um keinen Deut besser.

    Ach ja, Besitz wird vermutlich zu 99% verkauft---und dann meist immer unter dem erhofften Wert!--- weil der Besitzer Geld braucht und weil gerade dieses fehlt, um die nötigen Reparaturen zu finanzieren.

  36. Interessierter Leser
    20. Oktober 2013 08:48

    Da gibt es notfalls nur eins:
    Zurückgeben an die "Erben". Diese dürfen dann den Fries selbst abmontieren und müssen die Restaurierungskosten, die Erstentschädigung und die Erhaltungskosten wertberichtigt zurückzahlen. Österreich kann auch ohne Fries überleben! Ich würde einen Wettbewerb für Künstler unserer Zeit - Neugestaltung des Ausstellungsraumes in der Secession - weltweit? österreichweit? - ausschreiben. Wenn dann eine unpolitische!!! Entscheidung für das Werk eines modernen wirklichen Künstlers gefallen ist, strömen vielleicht/bestimmt noch mehr Besucher in die Secession als das heute der Fall ist.

  37. Politicus1
    20. Oktober 2013 08:28

    Die wahren Fakten sind:
    1) 1973 war nicht Schüssel oder Haider Bundskanzler, sondern der unverdächtige Bruno Kreisky
    2) 1973 war Österreich ein international anerkannter demokratischer Rechtsstaat, in dem keine Nazi-Gesetze das öffentliche oder private Leben diktierten
    3) 1973 war in Österreich niemand gezwungen, sein Eigentum dem Staat zu überlassen - schon gar nicht unter Zwang oder List (ausgenommen rechtlioch ordentlich abgewickelte Enteignungen von Liegenschaften, z.B. für Eisenbahn- oder Autobahnbau)
    4) das Verbot, das besondere Kulturgüter nicht außer Landes verbracht werden dürfen, richtet sich gegen das Kunstwerk an sich. Es ist keine Massnahme gegen den Eigentümer und hat schon gar nichts mit der Zugehörigkeit des Eigentümers zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft zu tun!
    5) Mitglieder sogenannter "Erbengemeinschaften" sind meist gar keine Erben. Es handelt sich oft um entfernte Verwandte (manchmal nicht einmal Blutsverwandte, sondern in die Familie des Erblassers Eingeheiratete ...), die keinen Anspruch auf einen Pflichtteil gehabt hätten. Der Erblasser hätte diese "Erben" nie und nimmer zwingend mit einem Erbteil bedenken müssen.
    6) Der jetzt behauptete Restitutionsanspruch hat daher weder mit dem österreichischen Erbrecht, dem Kaufvertragsrecht, oder dem österreichischen Ausfuhrverbot für besondere Kunstgegenstände zu tun.
    Es ist einfach Gier und Unverfrorenheit, die hier an den Tag kommen.

    • Undine
      20. Oktober 2013 09:01

      @Politicus1

      *****************+!

    • Politicus1
      20. Oktober 2013 09:18

      Korrekturen:
      3) ..ausgenommen rechtlich ...
      4) das Verbot, DASS ..

    • Freak77
      20. Oktober 2013 22:22

      @ Politicus1

      ad 5)

      Beim aktuellen Fall wo der Beethovenfries von einer in Genf und Umgebung ansässigen Erbengemeinschaft beansprucht wird, muss unbedingt jede einzelne Person von dieser Erbengemeinschaft angeschaut und überprüft werden in der Hinsicht: Handelt es sich bei jeder einzelnen Person tatsächlich um einen Erbberechtigten? Besteht für diese Person die Zugehörigkeit zu dieser "Erbengemeinschaft" zu Recht?

  38. Cotopaxi
    20. Oktober 2013 06:33

    "Und die ÖVP hat seit dem Ausscheiden von Franz Morak keinen einzigen Kulturexperten mehr in ihren Reihen."

    Hat die ÖVP irgendeinen tauglichen Experten in ihren Reihen?

  39. Yoshinori Sakai
    20. Oktober 2013 05:05

    In Bezug auf Kunstrückgabe und Restitution muss unbedingt auch der Name Ronald Lauder fallen, der von 1986 - 1987 US-Botschafter in Österreich war und einer der reichsten Menschen der Welt ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Lauder

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Lauder

    "... Lauder engagiert sich stark im Zusammenhang um die Rückgabe während der Nazi-Zeit geraubter Kunst (Restitution). Im Juni 2006 kaufte Lauder für die Neuen Galerie in Manhattan das 1907 von Gustav Klimt gemalte Porträt „Adele Bloch-Bauer I“. Die New York Times gab als Kaufpreis US$ 135 Mio. (Euro 106,7 Mio.) an. Damit wäre die „Goldene Adele“ weltweit das bisher zweitteuerste verkaufte Gemälde."

    Herr Lauder engagierte sich auch tatkräftig als Freund der europäischen Juden:

    " ... 1987 gründete Ronald Lauder die Ronald S. Lauder Foundation. Diese Stiftung finanziert jüdische Bildungseinrichtungen in aktuell 16 Ländern. In Österreich unterstützt sie den Lauder-Chabad-Campus in Wien, eine jüdische Bildungseinrichtung vom Kindergarten bis zur Matura."

    Man liest auch: "Österreich erhob Vorwürfe gegen Ronald Lauder wegen widerrechtlichen Exports von Bildern." und dennoch erhielt Ronald Lauder aus den Händen von Bundespräsident Klestil die höchste Auszeichnung unseres Landes: das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich im Jahr 1999.

    Als Staatsbürger denke ich mir: Wenn Herr Lauder nicht eineinhalb Jahre lang Botschafter in Österreich gewesen wäre, so wären etliche wertvolle Kunstgegenstände immer noch in unseren Landesgrenzen und nicht in seiner "Neuen Galerie" in New York.

    • ProConsul
      20. Oktober 2013 10:53

      der Lauder-Chabad-Campus ist ein riesiges Areal im 2. Bezirk das von einer hohen Mauer und enormen Sicherheitsvorkehrungen umgeben ist. Darauf befindet sich eine Volksschule, ein Gymnasium und ich glaube eine weitere Schule. Ob eine derartig abgeschottete Einrichtung der Integration der vielfach aus dem Osten neu angekommenen Juden dienlich ist, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich läßt sich so besser ihr Auserwähltheitsdünkel zelebrieren.

    • Freak77
      20. Oktober 2013 22:18

      @ Yoshinori

      Es wäre wirklich einmal eine Aufdeckerrecheche eines Journalisten bzw. eine Untersuchung nötig um Licht in die Zeit vom damaligen US-Botschafter Ronald Lauder (von 1986 - 1987) zu bringen.

      Damals gab es einige Zeitungsmeldungen und auch Gerüchte dass Ronald Lauder österreichisches Kulturgut, vor allem Bilder außer Landes bringt um sie seinen Kunstsammlungen einzuverleiben. Ob da von Seiten Herrn Lauders wirklich alle österr. Gesetze so hundertprozentig eingehalten wurden?

  40. plusminus
    20. Oktober 2013 03:40

    Das österreichische Restitutionsgesetz wurde schon unter Vranitzky zu einem der rigorosesten auf der ganzen Welt und hat uns bereits die "Goldene Adele" gekostet.

    Die völlig unfähige "SchmiedIn" konnte das Werk vollenden und verursacht nun neben dem enormen Schaden bei der Kommunalkredit sowie am Bildungssektor jetzt auch noch diesen millionenschweren in der Kunst.

    Wobei ich eines nicht verstehe: das seinerzeit SCHWER DESOLATE Beethovenfries von Gustav Klimt wurde den Erben um 750.000.00 Dollar (= ca. 15 Millionen Schilling) abgekauft, was damals sicher kein Pappenstiel für ein bis zur Unkenntlichkeit beschädigtes Kunstwerk war. Danach wurde es von der Republik Österreich um sehr viel Geld restauriert und in einem eigens dafür gebauten Raum zur Besichtigung freigegeben. Und nun, nachdem es wiederhergestellt eine enorme Wertsteigerung erfahren hat, muß es nochmals gekauft oder gar restituiert werden? So dumm und naiv kann es wohl nur bei uns in Schilda zugehen mit den entsprechenden, absolut unbedarften Volksvertretern.

    P.S.: Sollte das Kunstwerk tatsächlich zurückgegeben werden müssen, dann wären sowohl die Restaurierungskosten als auch der Ankaufspreis WERTGESICHERT zurückzuerstatten, oder?

    • Brockhaus
      20. Oktober 2013 07:47

      Zu PS.: Das seh ich ebenso, denn sonst hätten ja "Die Lederers" zweimal abkassiert !

    • fenstergucker
      20. Oktober 2013 13:14

      @plusminus

      Ad PS.: Das sind rassistische, antisemitische Forderungen!

      Wie wurde das wohl bei der "Goldenen Adele" gehandhabt? Wurde da vom Verkaufserlös ein entsprechender Betrag an die Republik Österreich zurückgezahlt?

    • Torres (kein Partner)
      21. Oktober 2013 10:46

      Dem "PS" ist jedenfall voll und ganz zuzustimmen.

  41. Brockhaus
    20. Oktober 2013 03:14

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob im Falle einer Rückstellung des Beethovenfrieses, der im Jahre 1973 getätigte Kauf durch die Republick Österreich unwirksam ist und daher die Erben Erich Lederers den damaligen Kaufpreis von 750.000 Dollar rückerstatten müssen.

    • Brockhaus
      20. Oktober 2013 11:58

      Ein "c" ist da wohl zuviel in der Republik Österreich. Wo habe ich da wohl hingeblickt? Man beachte die Zeit zu der ich diese Zeilen schrieb (3.14 Uhr) und möge mir verzeihen ;-)





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