Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Gesundheitsschock: Was alles nötig wäre, und was alles total falsch läuft

Eine kritische Analyse der österreichischen Gesundheitspolitik führt gleich zu mehreren hochriskanten Folgen: Erstens zu Schock über den planwirtschaftlichen Murks, den uns die Politik (Bund, Länder, Sozialversicherungen) als gelungene Reform verkaufen will. Zweitens zu Schock über alles, was da seit Jahren strukturell falsch läuft. Und drittens zu Schock über jene einschneidenden Maßnahmen, die alleine eine sinnvolle Therapie wären.

(eine grundsätzliche Analyse, nichts für eilige Leser).

Zu Beginn zwei persönliche Anekdoten. Erstens jene von meiner Entlassung aus dem Spital. Mein Internist fand nach zwei Nächten sehr beruhigende Worte für mich. Diese Beruhigung endete jedoch abrupt, als ich seinen schriftlichen Bericht las. Dessen Lektüre veranlasste mich zur panischen Anfrage: "Wie lange habe ich denn noch zu leben, da ich jetzt die ganze Wahrheit gelesen habe?" Die Antwort des Arztes: „Aber Nein, das ist ja nur für die Versicherung.“

Ein anderes Erlebnis spielte auf einer orthopädischen Station, als ich mich wie bestellt zu einer Meniskus-Athroskopie meldete. Die erste Frage an der Abteilungs-Rezeption war: „Ambulant?“ Ich reagierte ziemlich erstaunt, denn ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass das auch ambulant möglich ist. Ergebnis: Bis zu meiner Entlassung behielt man den mit einer Zusatzversicherung versehenen Patienten Unterberger schließlich fünf Nächte stationär in jener Abteilung. Dabei hatte es keinerlei Komplikationen rund um den Eingriff gegeben. Dafür wurde ich dann auch noch von einem Schlaflabor-Experten beglückt, der meinen ganzen Körper so verkabelte, dass ich keine Minute ein Auge zumachen konnte. Dabei hatte ich nur gesagt, ich schlafe manchmal schlecht, wenn ich am nächsten Tag einen Vortrag habe. aber es zahlt ja eh alles die Allgemeinheit, also scheinbar niemand.

Natürlich weiß ich: Persönliche Erlebnisse können zwar Symptome zeigen, sind aber noch keine Gesamtanalyse eines zentralen Bereichs der Gesellschaft, den ich hier versuchen möchte. Meine Sichtweise ist dabei eine mehrfache:

  • Die eines Juristen, immerhin mein Hauptstudium;
  • Die eines Ökonomen, meines Zweitstudiums;
  • Die eines Abgaben- und Steuerzahlers, meine Haupttätigkeit;
  • Die eines Journalisten (also jene Tätigkeit, die mir ermöglicht, überhaupt Abgabenzahler zu sein), dem einst noch in einer guten alten Lernphase eintrainiert worden war, sich nicht allzu billig abspeisen zu lassen (weshalb ich über Journalisten noch viel kritischer denke als über Ärzte und Gesundheitspolitiker);
  • Und eben die eines von acht Millionen potentiellen Patienten.

Verfolgt man die politischen und medialen Äußerungen des letzten Jahres zur Gesundheitspolitik, dann wird einem die Überzeugung vermittelt: Die Gesundheitspolitik sei am Ziel angekommen; die Finanzierungsprobleme seien gelöst; und man müsse nur noch nachdenken, für welche neuen Aufgaben man jetzt das reichlich vorhandene Geld ausgeben wird.

Der erstaunliche kommunikative Konsens rund um die Gesundheitspolitik wurde nur zeitweilig von Ärztekammervertretern gestört. Die waren freilich nie imstande, sich konsistent zu äußern. Das Donnern der Faust auf den Tisch, Vergleiche der elektronischen Gesundheitsakte Elga mit Auschwitz und Streikaktionen wechselten abrupt mit offenbar zufriedenem Schweigen. Ohne strategische wie inhaltliche Konsistenz und Strategie hat man aber im 21. Jahrhundert in einer kompliziert gewordenen Gesellschaft keine Positionierungs-Chance.

Aber das ist primär das Problem der offensichtlich uneinigen Ärzteschaft.

Die vielen grundsätzlichen Defizite

Hier geht es jedoch um eine ordnungspolitische Sicht auf die Gesundheitspolitik. Die ich ohne hybriden Anspruch eines Gesamtkonzeptes einfach in einigen Überlegungen aufgliedere. Das jetzige Gesundheitssystem hat viele Fehler, die zwar großteils bekannt sind, von denen aber kaum einer durch die groß bejubelte Reform wirklich gelöst wird:

  1. Die Finanzierung der Gesundheit erfolgt in anderen Staaten entweder durch die Versicherungen oder durch Steuereinnahmen. Wir hingegen haben ein Mischsystem, das zu jährlich mehr als 5 Prozent Kostensteigerungen geführt hat.
  2. In einer Art doppelter Planwirtschaft schieben einander öffentlich-rechtliche Moloche ständig gegenseitig Kosten zu, wobei gleichzeitig diese Moloche heftig um die Macht kämpfen.
  3. In keinem Land werden so viele Menschen so lange im Spital behandelt wie in Österreich.
  4. Zumindest statistisch liegt unsere gesunde Lebenserwartung unter dem EU-Schnitt.
  5. Eine Ursache der hohen Kosten ist der Mangel an Pflegebetten, weshalb durch Pflegefälle teure Akutbetten belegt werden.
  6. Eine weitere ist regionalpolitischer Chauvinismus, der um die Erhaltung jedes noch so kleinen Spitals kämpft.
  7. Viele Primariate werde nicht nach Leistung und Können, sondern nach Beziehungen und Parteipolitik besetzt.
  8. Die im Vergleich zu Privatordinationen viel teureren Ambulanzen werden vor allem deshalb aufgesucht, weil man dort immer sofort einen Termin hat, weil vielerorts die Kassen die Zahl der Kassenärzte zu streng limitieren, weil diese ab Freitagmittag kaum erreichbar sind. Aber auch weil oft Ambulanzen trotz ihrer Unpersönlichkeit höhere Qualität zugeschrieben wird.
  9. Die behauptete Teilsanierung der Krankenkassen in den letzten zwei Jahren ist vor allem auf die relativ gute Arbeitsmarktsituation und damit ausreichende Beiträge zurückzuführen, nur zum sehr kleinen Teil auf echte dauerhafte Veränderungen.
  10. Daher ist es absurd, dass wegen einer leichten Verbesserung der Einnahmen sofort dauerhafte Ausgabenerhöhungen beschlossen werden, wie etwa gerade im Bereich Zahnmedizin.
  11. Weltweit ist genauso wie etwa im Schulsystem die ständige fortschreitende Verrechtlichung ein Hauptproblem. In fast allen Ländern, mit den USA an der Spitze, verteuern die ständig steigenden Haftungsfolgen von wirklichen oder vermeintlichen Kunstfehlern, die immer stärker aufgeblähte Bürokratie und Kontrollen das Gesundheitssystem enorm, aber ohne sachlichen Nutzen. Aber Juristen wie Journalisten üben da gewaltigen Druck aus. Nichts darf mehr ohne dramatische rechtliche Folgen passieren. Daher werden auch die Haftpflichtversicherungen für Ärzte massiv teurer. Und damit die kosten des Gesundheitssystems.
  12. Die ständig steigende Lebenserwartung ist zwar ein Erfolg auch der Medizin, sie macht diese aber ebenfalls unweigerlich teurer.
  13. Das tut auch die – an sich sehr erfreuliche – Tatsache, dass früher unheilbare oder gar letale Krankheiten behandelbar geworden sind.
  14. Eine besonders schmerzhafte Tatsache: Vorsorgeuntersuchungen führen zu mehr Behandlungen.
  15. Internationale Statistiken zeigen eine klare Korrelation: Je mehr Ärzte und Spitäler es gibt, umso teurer ist ein Gesundheitssystem.
  16. Berechnet man die Gesundheitskosten korrekt, müsste man primär die bessere Hygiene, Wasserversorgung, Abwasserklärung und – trotz der rapiden Zunahme von Adipositas – wohl ebenso die gesündere Ernährung zu den primären Ursachen der gestiegenen Lebenserwartung rechnen und nur zu 20 Prozent die eigentliche Medizin.
  17. Sehr erfreulich ist auch der Rückgang der Arbeitsunfälle durch Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz. Während die privaten Unfälle, wo man nicht so reglementierend eingreifen kann, hoch blieben. Es wäre aber unerträglich, jedes Jahr einen Kontrollbesuch des Arbeitsinspektors in der eigenen Wohnung zu bekommen.
  18. Besonders die gut bezahlten Operationen nehmen statistisch zu. Nach einer deutschen Studie werden zwei Drittel der zusätzlichen Operationen nur deshalb gemacht, damit Krankenhäuser besser verdienen.
  19. Ein besonderer Kostentreiber in vielen öffentlich rechtlichen Spitälern in Wien: Die jungen Ärzte müssen vieles an Systemarbeit tun, was die Gewerkschaft den Krankenschwestern untersagt.
  20. Die Arbeitszeiten von Spitalsärzten sind unverantwortlich lang. Das zeigt vor allem der Vergleich mit dem sonstigen Arbeitsrecht, wo man als Arbeitgeber bestraft wird, wenn ein Mitarbeiter – auch durchaus freiwillig! – länger als zehn Stunden arbeitet.
  21. In fast keinem anderen Berufsfeld ist die Diskrepanz zwischen extrem gut Verdienenden und sehr schlecht Verdienenden so extrem wie bei den Ärzten.
  22. Schlechte Gehälter, hohe Abgaben und die Dauer wie die Qualität der Ausbildung führen seit einiger Zeit zu starker Abwanderung: 700 Ärzte verlassen Österreich jährlich.
  23. Gut verdienende Ärzte können meist ihre Doppelstellung als ärztlicher Leiter in Spitälern und gleichzeitiger Inhaber einer Privatordination nutzen, ohne dass immer das finanzielle und zeitliche Verhältnis zwischen beiden Einkommen geklärt wäre.
  24. Angesichts ihrer Finanznöte zahlen die Kassen die Allgemeinmediziner sehr schlecht, sodass diese zu wenig Zeit für ärztliches Wirken haben; manche forcieren deshalb ertragreichere Nebengeschäfte, wie etwa fragwürdige Nahrungsergänzungen. Zugleich verstärkt der Mangel an Allgemeinmedizinern den Patienten-Run aufs Spital.
  25. Ein weiterer schwerer Fehler der Kassen ist es, die Bildung von Gruppenpraxen lange ver- oder behindert zu haben.
  26. Zahllose weitere Formen der Geldverschwendung bestehen in Organisationsmängeln, überflüssiger Bürokratie, und Abschiebung der bürokratischen Lasten von den Kassen zu Ärzten und Spitälern.
  27. Selbstverständlich gibt es eine Mehrklassenmedizin, auch wenn es viele Politiker leugnen. Es wird sie mit absoluter Sicherheit auch immer geben; die einzige Frage ist, ob legal oder illegal, ob nur zum individuellen Nutzen oder in einem sinnvollen Gesamtsystem.
  28. Ein ökonomisch explodierendes Problem ist, dass immer öfter Alltagsprobleme als seelische und psychiatrische Krankheiten gesehen und auch behandelt werden. Alleine dieser Aspekt lässt mit Sicherheit die Gesundheitskosten weiter explodieren.
  29. Der Politik wie der Öffentlichkeit ist noch nicht ausreichend bewusst, dass wir aus demographischen Gründen in einen Ärztemangel hineingleiten. Eine neue Uni zu gründen, statt sich auf die Stellung der Jungmediziner zu konzentrieren, ist aber der total falsche Weg, solange so viele Jungmediziner sofort ins Ausland abwandern.
  30. Eine bei Patienten beliebte Betrugsform ist die Verwendung der e-card durch Nichtberechtigte, die durch biometrische Daten leicht gestoppt werden könnte.
  31. Die Patienten sind im hohen Ausmaß zum bloßen Objekt degradiert. Sie durchschauen das System in keiner Weise. Auf der einen Seite wird ihnen einfach das Geld fürs Gesundheitssystem abgenommen, ohne dass sie gefragt werden, ob das nun über die Sozialversicherungsbeiträge oder die Steuern geschieht. Auf der anderen Seite sind sie auch im Krankheitsfall Objekt. Das hat die Menschen in den letzten Jahrzehnten so erzogen, dass sie sich in der Gesundheitsmaschinerie nur noch als Objekt fühlen. Dass sie sich fühlen wie das Auto, das in der Servicewerkstatt steht. Ohne jede Motivation zur Eigenverantwortung.
  32. Hingegen tritt der Arzt meist sowohl als Anbieter wie Nachfrager von Gesundheitsleistungen auf. Daran ändert auch eine teilweise ohne Ärzte ausverhandelte Gesundheitsreform nichts. Die starke Rolle der Ärzte ist zwar zum Teil unvermeidlich. Aber eben nur zum Teil.
  33. Ein unpopulärer Hinweis zur Pharmazie: Zahlen zeigen einen steilen Rückgang der Erträge dieser Konzerne. Die Ursachen sind vor allem durch Preisreduktionen und die Verwendung von Generika. Das ist nur vordergründig und kurzfristig positiv. Langfristig dämpft das jedoch die Ausgaben für Forschung und damit auch den medizinischen Fortschritt. Eine eher kurzsichtige Einsparung.

Alle bejubeln die Planwirtschaft

Jetzt aber zur sogenannten Reform: Wenn die letzten Beschlüsse von Bund, Ländern, Gemeinden, Sozialversicherungen und Sozialpartnern wirklich zu einer effizienteren, billigeren und menschlicheren medizinischen Versorgung führen sollten, dann wäre das eine absolute Premiere: Dann würde zum ersten Mal in der Geschichte noch mehr Planwirtschaft statt Eigenverantwortung und Freiheit zu irgendeinem Fortschritt führen.

Die Erfahrung lässt jedoch statt dessen mit einem weiteren Verlust an Effizienz und Menschlichkeit rechnen. Die Politik und die Planer scheitern in allen Ländern derzeit daran, auch nur einen neuen Flughafen zu planen oder ein neues Konzertgebäude. Oder in Salzburg binnen weniger Wochen festzustellen, wie viele Schulden das Land eigentlich hat. Und da wollen uns Politik und Bürokratie allen Ernstes einreden, ein komplett neues Gesundheitssystem planen und administrieren zu können?

In Wahrheit muss es einen doch vor Entsetzen beuteln, wenn uns ein „Bundeszielsteuerungsvertrag“ und neun dann folgende Landesverträge als Wunderdroge verkauft werden. Oder wenn man ernstlich glaubt, heute – also schon vor Abschluss dieser Verträge! – ein „Dämpfungsvolumen“ von 3,4 Milliarden Euro bis 2016 verkünden zu können. Das erinnert stark daran, dass man uns ja derzeit auch weismachen will, dass es 2016 mit Sicherheit das letzte Budgetdefizit geben werde. Wie oft haben wir das freilich in den letzten Jahrzehnten schon jeweils für andere Zeitpunkte gehört?

Was heißt eigentlich „Zielsteuerung“? Heißt es wörtlich, dass man die Ziele beliebig verändern kann? Derzeit gibt es jedenfalls neun Ziele, die miteinander ungeordnet ohne Hierarchie konkurrieren sollen. Aber auch die jetzt scheinbar friedlich zusammengeschweißten Akteure, die Zahler, die Opfer wie die zahllosen Lobbies haben weiterhin völlig unterschiedliche Ziele und Motive.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn Ambulanzen, wie versprochen, noch besser werden, ist das ökonomisch schlecht im Gesamtsystem. Denn dann werden noch mehr Patienten in Ambulanzen statt Ordinationen gehen.

Man hat die Absurdität einer rein politisch-bürokratischen Regelung der Gesundheitsausgaben ja erst im Frühjahr rund ums Thema Hüfte gesehen. Sobald die Öffentlichkeit auch nur glaubt, dass irgendeine „Kostendämpfung“ die vermeintlich oder wirklich beste Therapie limitiert, beginnt politischer und medialer Druck, bis dann alle unisono verkünden: Nein, natürlich war das nicht so gemeint. Selbstverständlich bekommt jeder unbegrenzt die beste Therapie. Auch wenn er sie gar nicht braucht.

Es geht um die Rechte der Patienten

Fassungslos macht, dass bei den zahllosen Reformgesprächen neben den nur teilweise beigezogenen Ärzten, die aber zumindest viel faktische Macht haben, eine Gruppe völlig ausgeschlossen geblieben ist. Offenbar weil zu unbedeutend. Das sind die Patienten. Zwar machen sich viele zu ihren Sprechern. Aber alle angeblichen Patienten-Vertreter haben in Wahrheit ganz andere Eigeninteressen.

Eine Stärkung der Rechte der Patienten als eigentliche und einzige Kunden des Gesundheitssystems ist in einer entwickelten Demokratie jedoch unverzichtbar. Sie wird auch angesichts der für zentralistische Planer völlig unüberschaubaren Individualbedürfnisse und insbesondere angesichts des bevorstehenden europaweiten Finanzkollapses unumgänglich sein.

Statt Patientenrechte zu verstärken, will die Politik nun von oben her „Best Points of Service“ dekretieren. Ohne zu begreifen, dass sich Menschen, so wie das Wasser, immer ihre eigenen Wege suchen. Egal was dekretiert ist.

Zur Stärkung der Patientenrechte und zur gleichzeitigen Sanierung des Gesundheitssystems gibt es in Wahrheit nur zwei Wege, die durchaus auch additiv gegangen werden können. Der eine Weg ist, den Bürgern die Wahl zwischen mehreren möglichen Krankenversicherungen zu geben. Dadurch entstünde Wettbewerb und Patientenorientierung bei den Kassen.

Das ständige Gegenargument „Was ist mit den schlechten Risken, also insbesondere chronischen Patienten?“ lässt sich wie bei den Autoversicherungen durch Zwangskontrakte leicht lösen. Da bekommen ja auch unfallfreudige Fahrer eine Kaskoversicherung.

Alles (außer dem Populismus) spricht für einen allgemeinen Selbstbehalt

Die zweite mögliche Stärkung der Rolle des Patienten besteht darin, dass sie bei einer Senkung der Sozialversicherungsbeiträge einen zumindest kleinen Teil jeder Behandlung, jeder Medikation selbst in Form eines Selbstbehalts zahlen müssten. In diesem Fall würden sie automatisch viel häufiger fragen als jetzt, ob diese oder jene Behandlung wirklich sinnvoll ist. Dann würde aber auch bei den allermeisten Ärzten ein Umdenken einsetzen.

Denn viele Menschen – und auch Ärzte sind Menschen! – sind nämlich bereit, eine anonyme Allgemeinheit, egal ob Staat oder Privatfirma, ohne sonderliche Gewissensbisse zu schädigen. Sie sind aber viel weniger bereit, einen unmittelbar vor ihnen sitzenden oder liegenden Patienten mit überflüssigen Kosten zu belasten. Wenn der Satz „Zahlt eh die Krankenkassa“ aus unserem Repertoire verschwunden ist, dann wird sich mit Sicherheit im Gesundheitssystem mehr ändern als durch noch so viele papierene Fünfjahrespläne.

Eine stärkere Eigenverantwortung der potentiellen Patienten bei den Behandlungskosten würde mit Sicherheit die noch viel wichtigere Eigenverantwortung auch in Hinblick auf eine gesündere Lebensweise erhöhen. Dabei geht es um ein generelles Umdenken. Viel mehr und verständlich kommunizierte Aufklärung ist dabei aber jedenfalls zentral. Das zeigt etwa die enge Korrelation zwischen Bildung und Gesundheit. Wissen erhält länger gesund. Wissen kann aber natürlich nicht so hergestellt werden, dass man jetzt einfach jedem eine Matura oder einen Master schenkt.

Nicht ein Plan, sondern Selbstdisziplin samt einem freiwillig gewählten sozialen Netz erhält gesund. Das zeigt die hohe Lebenserwartung in Klöstern.

Eine notwendige Konsequenz wäre aber auch das Recht, nein: die Pflicht des Systems zu sagen: Bevor du eine neue Hüfte bekommen kannst, muss das Übergewicht weg. Heute und auch nach der Reform suggerieren wir hingegen: Mach was du willst, die Gesellschaft wird eh die gesamte Reparatur zahlen.

Zur Mündigkeit der Patienten gehören auch viel bessere Informationen über medizinische Qualität. Dazu gehören beispielsweise Vergleiche von Operationszahlen und -erfolgen zwischen einzelnen Spitälern. Amtsgeheimnisse, Datenschutz und ähnliches haben da absolut nichts verloren.

Eines der falschesten Argumente kommt bei dieser Diskussion gerne von der Politik: Wenn Selbstbehalte eingeführt werden, dann könnten sich die Armen keine Gesundheitsausgaben mehr leisten. Das hat zu dem verheerenden Prinzip geführt: Gesundheit darf nichts kosten. Was nichts kostet, ist aber auch automatisch in den Augen der Menschen nichts oder wenig wert. Damit wird auch die Eigenverantwortung drastisch reduziert. Die sogenannten oder wirklich Armen wissen ja hingegen auch bei Essen, Fernseher oder Auto, dass sie sich da selber kümmern müssen.

Ich will hier nicht die gesamte Armutsdebatte aufrollen. Aber ein Hinweis sei gestattet: Die statistisch ärmsten Österreicher geben nicht nur relativ, sondern auch in absoluten Euro-Beträgen mehr für Unterhaltungselektronik aus als die Besserverdienenden.

Eine weitere absurde Randerscheinung der Reformdebatte ist, dass die schon jetzt diskriminierten Privatspitäler neuerlich ignoriert worden sind, obwohl sie bei durchaus gleicher Qualität weniger kosten. Weshalb man von ihnen viel lernen könnte.

Genauso ein Tabu ist auch die Frage, ob nicht mehr Geld für altersgerechte Wohnungen wirksamer sind als mehr Geld für das Gesundheits- und Pflegesystem.

Die Conditio humana

Die wirklich fundamentale, aber nie ausdiskutierte Frage ist die philosophische nach dem Menschenbild, nach der Freiheit. Haben Menschen das Recht zu ungesundem Leben? Ich kann das nur bejahen. Anders lässt sich eine freie Gesellschaft außer in extremem Totalitarismus gar nicht vorstellen. Das muss freilich auch subjektive Konsequenzen haben.

Es wäre der Anfang vom Ende jeder Menschlichkeit, wenn der Staat die Menschen auch zu ihrer Gesundheit zwingen wollte. Dann bekommen wir ihn überhaupt nicht mehr aus unserem intimsten Leben hinaus. Von der Zahnputzkontrolle bis zu den Essens- und Alkoholverboten. Ja, die Krankheit und der ja sichere Tod müssen das Risiko des Patienten bleiben, nicht der Politik. Sie sind Teil der Conditio humana.

Manche meinen nun sicher, ich würde zu ökonomisch argumentieren. Aber gerade mit der Medizin und anderen Naturwissenschaften ist die Ökonomie sehr eng vergleichbar: Ihre Regeln und Gesetze gelten ganz unabhängig vom Willen der Menschen. So können ja auch noch so viele blöde Sprüche von Rauchern wie „Ohne Rauch stirbst auch“ den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs, Herzinfarkt sowie etlichen anderen Krankheiten nicht aus der Welt schaffen. So können ja auch Päpste und alle Mächtigen der Erde nicht die Regeln der Astronomie bestimmen, obwohl sie es einst versucht hatten. So wirkt ja auch die Gravitationskraft ganz unabhängig von Beschlüssen der Politik.

Und ganz genauso gelten auch ökonomische Regeln ganz unabhängig von unserer Zustimmung. Wie etwa der millionenfach bewiesene Zusammenhang: „Was nichts kostet, ist in den Augen der Menschen auch nichts wert und wird verschwendet.“ Oder: „Nur wenn man individuell Kosten tragen muss, werden die Kosten beachtet, niemals, wenn die Allgemeinheit sie trägt.“ Oder: „Kostenfolgen haben sich als einzig funktionierender Weg erwiesen, Eigenverantwortung zu tragen.“ Und ebenso: „Wenn wir nichts tun, wird unsere Gesellschaft, unser demokratischer Rechtsstaat in den nächsten 20 Jahren an drei Kostenfaktoren zerschellen: Pensionen, Gesundheit, Pflege.“ (In dieser Reihenfolge)

Ganz anders ist es um juristische Regeln und Gesetze bestellt: Sie können je nach politischer Lust und Laune abgeändert werden. Sie können auch gegen die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten beschlossen werden. Nur führen sie dann regelmäßig zu unerwünschten Folgen: Wenn man etwa Preise unter die Marktkosten limitiert, wird das Produkt aus den Regalen verschwinden; oder Dienstleistungen werden nur noch zu Schwarzmarktpreisen angeboten. Wie es beispielsweise mit vielen Gesundheitsdienstleistungen auf dem Balkan der Fall ist.

Ebenso unsinnig ist der Satz: „Gesundheit ist ein so hohes Gut, das darf doch keine Frage des Geldes sein.“ Wer so spricht, sollte immer auch die Frage beantworten müssen: Ist er etwa bereit, umsonst im Dienste der Gesundheit anderer zu werken? Das sind eben nur ganz wenige. Lobenswert, aber völlig unzureichend.

Auch das immer  so gern bemühte Prinzip der Gerechtigkeit spricht gegen die gegenwärtige Form der Gratismedizin. Es ist ja zweifellos absolut ungerecht, wenn diszipliniert lebende Menschen ohne Bremse und Limit die statistisch viel höheren Gesundheitsausgaben für Raucher, für Übergewichtige, für bewegungsaverse Couch-Potatoes, für Risikosportler tragen müssen.

Bitte nur kein Gesamtkonzept

Das waren einige Anmerkungen über einige gesundheitspolitische, ethische und ökonomischeZusammenhänge. Dahinter steht zwar eine klare ordnungspolitische Idee, aber sicher nicht die Anmutung, ein neues Gesamtkonzept zu haben. Mir ist im Gegenteil jeder unheimlich, der behauptet, ein solches zu haben.

Ich bin mir auch keineswegs sicher, dass das wohl unvermeidliche Scheitern von Reform wie Praxis automatisch zu mehr Vernunft führen wird. Das Wissen um die Rolle von Eigenverantwortung, um die genannten Zusammenhänge ist nämlich europaweit nicht gerade im Steigen.

Daher ist es auch durchaus möglich,

  • dass wir in einem Jahrzehnt ein noch viel schlechter funktionierendes Gesundheitssystem haben als heute;
  • dass dann immer mehr via Schwarzmarkt geregelt wird;
  • dass dann Planwirtschaft bestimmte Gesundheitsdienstleistungen bestimmten Gruppen, etwa den älteren Menschen vorenthält;
  • dass dann Ärztemangel zum dominierenden Problem geworden sein wird;
  • dass dann wie schon heute in manchen englischen Spitälern, Laken nicht mehr gewechselt werden, Toiletten nicht mehr gereinigt werden und Angehörige das Essen ans Bett bringen müssen.

Aber in einem bin ich mir sicher: Wenn ein Gesundheitssystem funktionieren soll, dann kann es nur in einer Verbindung der Gesetzmäßigkeiten von Ökonomie UND Medizin bestehen. Je mehr hingegen Politik und damit Populismus, Gesetze und Gerichte mitspielen und überregulieren, umso schlechter werden die Dinge funktionieren.

(Diese Ausführungen fassen zusammen, was ich in teilweisen Passagen in der medizinischen Zeitschrift „Spectrum Urologie“, in der „Academia“ sowie in einem Vortrag vor Ärzten formuliert habe)

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 04:29

    Juli & August verbrachte ich einige Wochen in 2 Spitälern der Barmherzigen Schwestern, wurde in der Orthopädie operiert und war sehr zufrieden. Ich bin bei der aktiven BVA und habe keine Zusatzversicherung. Die BVA mit Selbstbehalt muß für die WGKK zahlen.
    Öfter in der Ambulanz seiend stellte ich fest, daß sich Ausländerinnen lautstark mit Gewalt an den braven Eingeborenen vorbeidrängten und ich mußte lange warten. Die Beschwerden dieser Leute hatten mit einer Spitalambulanz nichts zu tun. Ebenso wurden Nachtdienste der Ambulanzen geschlossen, da dort Rauschgiftler und Besoffene abgeliefert wurden und sich deren Umgebung Freizeit verschaffte. Eine Ambulanzgebühr von 20€, wie ich sie aus F kenne, wäre notwendig.
    Die Pflegebetten sind eine politische Angelegenheit. Die Stadt Wien hat für ihre Beamten eigene Spitäler, deren Gebarung geheim ist.
    Internationale Statistiken zeigen eine klare Korrelation: Je mehr Ärzte und Spitäler es gibt, umso teurer ist ein Gesundheitssystem: Vorsicht mit solchen Schlüssen! Keine Ärzte und Spitäler bringen ein gratis Gesundheitssystem. Wollen wir das? Hingegen daß die Entsorgung der Essensreste als Sondermüll erfolgen muß und nicht gratis durch Bauern erledigt werden darf, macht sinnlose Kosten!
    Photos auf der e-card und 10% Selbstbehalt machen das System billiger. kleine Spitäler schließen bringt Arbeitslose in ländliche Gebiete und schadet der Bevölkerung.
    „Zielsteuerung“ kenne ich vom Militär: Das Ziel wird mit Laser markiert und mit zielgesteuerten Bomben vernichtet. Das reduziert die Behandlungs- und Pensionskosten drastisch.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 01:46

    Besser und umfassender kann man die wichtigsten Schritte für dringend notwendige Reformen zur Zukunftstauglichkeit unseres Gesundheitssystem nicht aufzeigen, vielen Dank!

    Zusammenfassend bleiben jedenfalls ähnliche Eckpunkte wie beim Bildungssystem:

    *Politik und Postenschacher raus
    *Verwaltungsapparat und -kosten runter
    *mehr Privat, weniger Staat
    *mehr Selbstverantwortung
    *Versicherungspflicht (siehe Beispiel Auto) statt Pflichtversicherung und nicht zuletzt, aber sicher am schwierigsten umzusetzen
    *weg von der Umlagenfinanzierung, hin zur Kapitaldeckungsfinanzierung.

    Mit solchen Maßnahmen und Verbesserungen würde unser Gesundheitssystem sicher zukunftsfit!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 15:27

    "Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen---und alles dann vom Doktor hoffen!"

    .....so faßte es Eugen Roth in seinem heiteren Bändchen "Der Wunderdoktor" zusammen.

    Damals HOFFTE man noch, heute FORDERT man, und wenn der Doktor keine Wunder wirken kann, verklagt man ihn.

    Zu allem Überfluß werden zu den üblichen Krankheiten noch diverse "Modediagnosen" gestellt--- "Syndrome" aller Art; besonders bedenklich wird es, wenn es um lebhafte Kinder geht, die mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Wohin soll das noch führen, wenn jede unangenehme Charaktereigenschaft schon als "Psychische Krankheit" gilt und medikamentös "behandelt" wird.

    Es wird noch eine Zeit kommen, da wird jeder Mensch mit einem Psychopharmakon behandelt/ruhiggestellt werden; dann sind alle noch leichter regierbar. Schöne neue Welt!

    "A.U. schreibt:

    "Nicht ein Plan, sondern Selbstdisziplin samt einem freiwillig gewählten sozialen Netz erhält gesund. Das zeigt die hohe Lebenserwartung in Klöstern."

    Das Zauberwort heißt SELBSTDISZIPLIN; die ist aber heute unpopulär.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 10:15

    Danke Herr Dr. Unterberger für diese fundierten und recherchierten Einblicke !

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur betonen, dass eine ordentliche Lebensführung unerlässlich für die Gesundheit ist, was da heißt, Bewegung, Ernährung, keine Suchtgifte (Alkohol, Nikotin und andere Rauschgifte), kein unkontrolliertes Fett, kein Salz, kein Synthesezucker (Naschereien und Kuchen), wenig Brot, für viele wäre gar keines gut, wie etwa für mich, etc.

    Alle sollten das wissen und die Verbreitung dieser Fakten wäre notwendige Propaganda.

    Würden die Menschen gesund leben, dann könnten wir von einem Gesundheitssystem reden, so aber reden wir von einer Krankheitswirtschaft (echte und künstlich herbeigeführte) wie von einer Abfallwirtschaft, ist es auch, nämlich Wohlstandsabfall.

    Zu der 'Gratismedizin' (in Wirklichkeit eine der teuersten der Welt, bald nicht mehr finanzierbar, wie hier angeführt) stimme ich auch dem Selbstbehalt zu, appelliere aber auch an die Ärzte, außer Schulmedizin auch noch andere Bücher zu lesen und sich mit der Heilungskraft der Natur auseinander zu setzen, um imstande zu sein, den Menschen ein Vorbild zu sein und zu helfen, sie zu beraten, etc. Meine Kritik, allzu viele der Ärzte sind lediglich aufs Geld fixiert, die Patienten sind ihnen egal und sehr oft auch ihr eigenes Leben, mit dem sie genauso durch unlauteren Lebenswandel (Bewegung, Ernährung, ...) umgehen wie ihre Patienten.

    Ich bleibe dabei, Wohlstand macht krank. Wohlstand für Untätige macht doppelt krank und ist nicht zahlbar.

    Ich muss dann auch feststellen, dass alle diesbezüglichen Forderungen der Sozialisten nach staatlicher Haftung für alles zum Zusammenbruch Österreichs und zu den Staatsschulden geführt haben, dass diese also den falschen Weg anzeigen, der ins Verderben führt.

    Ich sage immer, lieber arbeiten als zu faulenzen, lieber Bewegung, statt Müßiggang,
    lieber Obst und Gemüse (roh) statt 'wohlschmeckendes' (eine Frage der Gewohnheit) 'Ge(Zer)kochtes' oder 'Ge(Zer)bratenes'. So fühlt man sich wohl, so bleibt man gesund und braucht das Krankheitssystem nur mehr ganz selten.

    Um mit @ socrates zu sprechen, werden die Krankenhäuser mit Rauschgiftlern, Alkoholleichen, Nikotinsüchtigen überschwemmt, Heruntergekommene, die man von den Straßen geholt hat.

    Ich halte es für falsch, so zu agieren. Wer sich berauscht, muss die Konsequenzen selbst tragen. Da helfen keine Ausreden, man muss sich nämlich nicht in die Gefahr von Süchtigkeit begeben.

    'An betrunkene und Jugendliche wird kein Alkohol abgegeben', nein 'eh' nicht, sie liegen nur auf der Straße herum als Selbstmörder auf Raten ... Trafiken leben überwiegend vom Selbstmord auf Raten durch Nikotin, ... In Schweden gibt es das 'Systemboulaget', spezielle Alkoholgeschäfte und anderswo, außer in Bars, gab es früher keinen Alkohol. Nun ist das dort auch aufgeweicht und das Ergebnis könnten die Schweden bei uns sich ansehen, 600 000 schwere Alkoholiker müssen hier bei uns erhalten werden, wären durchaus arbeitsfähig, und wenn sie nur den Abfall dieser falsch erzogenen, verdorbenen, kranken und mit sozialistischen Propagandaslogans verdorbenen Mistgeneration (Spaßgesellschaft) wegräumen, aber immerhin kann man damit die Mindestsicherung verdienen, statt diese am Monatsersten zu versaufen oder sonst was.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Mindestsicherung Arbeitspflichten in der Höhe der Mindestsicherung beinhalten muss, denn gratis gibt es im Leben nichts.

    Dann kommt diese verfaulte Generation zum Arzt wegen einer 'Krankheitsbestätigung', nur um sich nicht bewegen zu müssen, oder gar in die Luft gehen zu müssen.

    Krankheitssystem gemacht von einer kranken Ideologie, so möchte ich diese Fakten ausdrücken.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 08:47

    Aus meiner Sicht wird unsere Pflichtversicherung von vielen Leuten vorsätzlich missbraucht. Die weitverbreitete Vollkaskomentalität ("zahlt alles die Kasse")gehört abgestellt.
    Dazu gehören die Raucher, Alkoholiker, Drogensüchtige, extreme Sportarten, völlig ungesunde Lebensweisen mit wenig Bewegung und trotzdem viel Fressen und Saufen usw.
    Was hat dies alles mit einer Solidargemeinschaft zu tun, wobei dann die Behandlungskosten von allen getragen werden müssen? Gefahrenaufdrucke auf Zigarettenpackungen sind sinnlos, auch besondere Steuern auf Tabakwaren und Alkoholika sind nicht ausreichend. Lediglich ein ordentlicher Selbstbehalt oder völlige Eigenfinanzierung bei Erkrankung durch Belastung der eigenen Geldtasche kann die Leute umerziehen. Natürlich ist dabei strikt zwischen Vorsätzlichkeit und unverschuldetem Zustand zu unterscheiden, die Letztgenannten fallen natürlich nicht darunter.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 16:49

    Im Zentrum der kleinen Stadt, in der ich lebe, kann ich nicht nur feststellen, daß die Ausländer (besonders die Kopftuchfrauen!) immer mehr werden, es werden auch jene immer mehr, die irgendwelche, deutlich sichtbaren Gebrechen haben. Ich gönne es jedem, wenn er einen guten Rollstuhl bekommt---aber wer bezahlt diesen und die oft sehr komplizierten orthopädischen Operationen und die lange Nachbehandlung mit allem Drum und Dran?

    Besonders oft sieht man ziemlich verkrüppelte Ausländer---wohl die Folge der islamischen Verwandtenehen. Alle werden bei uns bestens behandelt---aber wir zahlen, oder etwa nicht?

    Diese Woche und in der vergangenen wurden ---das nur nebenbei!--- in unserem KKH mit großem Einzugsgebiet insgesamt ZWEI Kinder geboren: ein einheimisches und ein ausländisches; sie halten sich meist die Waage. Vor 40 Jahren kamen in diesem KKH jeden Tag 3-4 Kinder zur Welt---da gab's hierzulande noch keine gebärfreudigen Ausländer.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2013 16:11

    Paßt genau zu "was nichts kostet, ist nichts wert" und trifft auf das Gesundheitssystem genauso zu wie auf das Bildungssystem:

    http://wien.orf.at/news/stories/2603099/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristian Daubal
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2013 09:09

    Wenn ich mir ein oder zweimal in der Woche in meinem Lieblingscafe am Vormittag im vorbeifahren einen kleinen Braunen vergönne, dann sitzen sie schon dort, die Arbeitslosen und Frühpensionisten, natürlich nicht beim Kaffee, sondern beim "Bierlie" Nummer fünf oder sechs. Dazu starke Zigaretten, die eine nach der anderen angezündet werden. Ich kenne sie teilweise seit Jahrzehnten, Saufen und Rauchen seit der Jugend, kein Sport, wenn es vor der Wirtshaustür keinen Parkplatz gibt, erfolgt großes Geschrei. Einer fährt seit 20 jahren ohne "Deckel", alle wissen es, alle decken ihm. Einmal im Jahr geht es auf Kur, weil sie ja alle so krank sind, dann erzählen sie stolz wie viel Doppler sie eingeschmuggelt haben und wo sich ein Wirt findet, der ihnen Alkohol liefert.

    Frank Stronach hat gefordert, den Sozialhilfebeziehern ihre Sucht nicht mehr durch öffentliche Gelder zu fördern. Das Geschrei was darauf folgte verstehe ich bis heute nicht.

    Ich bin schon der Meinung, dass der Staat die Menschen zu gesunder Lebensweise aufzufordern hat und wer das nicht zusammenbringt soll hat mehr ins System einzahlen; dann kosten die Zigaretten halt das Doppelte.


alle Kommentare

  1. Shinji (kein Partner)
  2. Rejei (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:43

    This has made my day. I wish all pogtinss were this good.

  3. Norbert Mühlhauser
    12. September 2013 14:38

    "So können ja auch noch so viele blöde Sprüche von Rauchern wie „Ohne Rauch stirbst auch“ den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs, Herzinfarkt sowie etlichen anderen Krankheiten nicht aus der Welt schaffen."

    Ein gesicherter Zusammenhang liegt darin, dass offenbar auch infolge der Zurückdrängung des Tabakkonsums die Menschen immer älter werden, und aus diesem Grund immer häufiger an Krebs sterben. Alter führt eben zwangsläufig zu physischer Desintegration und damit zu Krebs. Starben 1970 von 98.819 Todesfällen noch 19.362, also rd 19,6 %, an bösartigen Neubildungen, so waren es 2011 von 76.479 Todesfällen bereits rd 26,1 %, nämlich 19.992. Siehe dazu ein Schnappschuss der Mortalitätsstatistik von statistik.at auf meiner Website:
    http://www.t-y-a.at/docs/120101_Karzinom-Todesfaelle,Krebstote-1970-2011%28Mortalitaet,Statistik-Austria%29.pdf

    Zweitens wird dem Unterschied zwischen Lebenserwartungsstatistik und Gesundheitskostenstatistik zu wenig Rechnung getragen. Wenn ein Raucher, wie immer behauptet, 5 bis 7 Jahre früher stirbt, dann erspart sich das Gemeinwesen nicht nur Pensionsleistungen für diese Jahresanzahl, sondern (teilweise) auch Gelenksoperationen aufgrund von Knorpelabnützungen, sowie jene sonstigen Krankenkassenkosten, die auch bei einem Nichtraucher in dieser Zeitspanne anfallen würden. Auch Nichtraucher "sterben" in den letzten Jahren ihres Lebens teuer (- für das Gemeinwesen).

    Kann es sein, dass gewisse Kreise die Abhängigkeit von Ernährungsberatungskursen, Psychopharmaka oder auch nur von "Streicheleinheiten" einer Abhängigkeit vom Tabak-"Schnuller" vorziehen und deshalb zum Raucher-Halali blasen ?????

    Da nämlich, drittens, die paternalistische Fürsorge heuchelnden Zuchtmeister der Nation, die Volkspädagogen und -umerzieher ein existenzielles Eigeninteresse an der Beibehaltung eines Systems der staatlichen Bevormundung haben, sind die unter ihrem Einfluss herausgegebenen Lebenserwartungs- und Gesundheitskostenstatistiken von geringer Glaubwürdigkeit. Nur Privatversicherungen hätten ein Interesse an einer unverfälschten Ermittlung der Lebenszeit und Krankheitskosten von Rauchern, was aber von den Apparatschiks selbstverständlich unterbunden wird, deren nach eigener Auffassung wohl vornehmste Aufgabe die Gestaltung des Volkskörpers statt die Bedienung einer universalen Nachfrage, wie für die Wirtschaft eigentümlich, ist. Infolgedessen wird das Publikum mit Daten überflutet, die tatsächlich nur fragwürdige Hochrechnungen sind, aber als Gewissheiten angepriesen werden.

    Viertens werden Statistiken keinem Einzelfall gerecht, nicht zuletzt weil hundertfache Sekundärkausalitäten nicht statistisch berücksichtigt werden können. Ich habe während vierzig Jahren des Rauchgenusses dem Krankenkassensystem keinerlei nikotinspezifischen Aufwand verursacht (nur - höchst seltene - Grippeerkrankungen und dgl, oder Vorsorgeuntersuchungen), und als gewerblich Versicherter zahle ich auch einen Selbstbehalt. Ich würde es daher nicht einsehen, wenn man mich einer höheren KV-Beitragsbelastung unterwürfe, es sei denn mehrere Privatversicherungen hätten schon objektiv und umfassend, statt auf Hochrechnung basierend, ermittelt und kalkuliert und es würde pro Jahr einer Nichtinanspruchnahme ein Bonus ausbezahlt. Ebenso müssten dann auch staatliche Pensionsversicherungsbeiträge gekürzt werden.

    Soll das vielleicht die bessere Zukunft sein, wenn Menschen gezwungen werden, das zu tun, was Eliten wohlgefällig ist, anstatt das, was ihnen selber zusagt?

    Zu den übrigen Ausführungen des Bloggers merke ich an, dass es nicht reichen dürfte, kleine Spitäler zu schließen, um Kompetenzgefälle zu vermeiden. Vielmehr sollte jeder Chirurg gezwungen sein, schwierigen Operationen unter leitender Aufsicht eines anderen Chirurgen mehrmals beigewohnt zu haben, bevor er selber eine solche Operation "federführend" in Angriff nimmt.

  4. omi (kein Partner)
    12. September 2013 13:38

    Ich muss ehrlich zugeben ich bin über die vielen dummen Kommentare entsetzt, die wieder neue Verbote fordern, die mehr Privat fordern, höhere Selbstbehalte fordern, die anderen Menschen Vorschriften machen wollen wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Somit ihr vermeintlich eigenes kleines eingeschränktes Weltbild (das ja nicht mal ihr eigenes ist, sondern das der Medien-TV) anderen auf's Auge drücken wollen. Ich zahle Sozialversicherungsbeiträge und benötige schon seit Jahren keinen Arzt. Und stellt euch vor ich rauche, esse dafür kein Fleisch und keinen Fisch (wegen der Massentierhaltung). Aber meine Nachbarn (allesamt Nichtraucher) stehen ständig beim Arzt auf der Matte und holen sich ihr tägliches Gift. Die essen aber täglich Fleisch, soll ich jetzt fordern, dass die nicht mehr Fleisch essen dürfen? Ich trinke keinen Alkohol, soll ich jetzt fordern, dass keiner mehr ein Glas Wein trinken darf? Wo fängt es an und wo hört es auf!
    Gerade die am wenigsten informiert sind (sei es aus Ignoranz oder wegen Zeitmangel) sind dann diejenigen die sich genau so verhalten wie es die Politik wünscht. Nur nicht die wahren Hintergründe suchen.
    Bis es einen dann selbst erwischt, dann guckt man dämlich aus der Wäsche.

    Ihr denkt doch nicht im Ernst, dass es den Politikern um eure Gesundheit geht? Wäre dem so, so müsste man Heil- und Naturkräuter fördern. Das Gegenteil ist aber der Fall. Es wird den Heilpraktikern und den kleinen Kräuterhändlern geradezu unmöglich gemacht, weil es so hohe Auflagen (Geld kostet) gibt. Konzerne bestimmen was verkauft werden darf und was nicht. Da werden Ärzte bestraft, weil sie zu wenig Pharmaprodukte empfehlen, sondern Heilpflanzen. Da werden Ärzte fertig gemacht, weil sie (zurecht) vor den Impfungen warnen.
    Ihr macht euch über die Schlafschafe lustig und befindet euch doch selbst noch in der Herde. Nur die vorderen Ärsche haben sich verändert.
    Da werden hunderte Milliarden an Banken verschenkt, da werden Ausländer (die nie einen Cent ins System einzahlten) gratis versorgt (auch Terroristen) und ihr geht auf die paar schwarzen Schafe des eigenen Volkes los. Bravo muss ich sagen.
    Nur weil ihr euch noch immer weigert zu erkennen, dass wir absichtlich vergiftet werden. Aber nein, dass ist ja eine Verschwörungstheorie. Was heisst denn das eigentlich. Übersetzt heisst es doch Spekulation. Und spekulieren tun doch sogar die Banken und niemanden störts oder? Da werden wir über dieses Falschgeld-System betrogen und niemanden störts? Da werden Chemikalien über unseren Köpfen versprüht, und niemanden störts. Da wird unserem Leitungswasser Flour zugesetzt und niemanden störts. In Impfseren ist Aluminium zugesetzt, aber niemanden störts. Unsere Äcker werden vergiftet, aber niemanden störts. Unsere Flüsse werden vergiftet, aber niemanden störts. Ist ja alles für den Profit einiger Wenige.

    "Die seit mehr als 30 Jahren umkämpfte Fluoridierung (Trinkwasser, Tabletten, Zahnpasten, Speisesalz) ist nicht das Ergebnis medizinischer Forschung, sondern der Interessengemeinschaft verschiedener Industriezweige.
    So wurde die Propagandamaschine in Gang gesetzt

    Dr. Harvey I. Petraborg, Aitkin Minn., USA, schreibt in einem Artikel 'Die Trinkwasser-Fluordierung als gutes Geschäft?': "Wenn eine Industrie auf Absatzschwierigkeiten stößt, kann sie sich, wie die Zeitschrift 'Life' es beschrieben hat, an ein Institut, das Mellon-Institut in Pittsburg, wenden, um neue Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte erforschen zu lassen. 1950 saßen die Aluminium- und Stahlindustrien Amerikas auf großen Mengen unabsetzbarer Fluorverbindungen. Eine Zeitlang konnten sie diese Abfälle loswerden, indem sie sie in Flüsse leiteten. Doch im Dezember 1950 wurde die Aluminiumindustrie nach einem großen Fischsterben, entstanden durch Natriumfluroid im Columbiafluß, zu einer hohen Strafe verurteilt. Sie mußte neue Verwendungen für ihre Fluoridabfälle finden, die sich täglich häuften. Ein Teil davon ließ sich für Ratten- und Insektenvertilgung absetzen; aber das war wenig und löste das Problem nicht.
    Es wurde daher ein Mann des erwähnten Mellon-Institutes, namens Gerald G. Cox, mit der Lösung des Fluorverwertungsproblems beauftragt. Er erinnerte sich, daß Fluor Zahnzerfall verhindern könne, und schlug eine entsprechende Verwendung der Fluoridabfälle vor. Um das zu verwirklichen, mußte er die wissenschaftliche Welt, in diesem Fall die Ärzte und Zahnärzte, davon überzeugen, daß Fluor für die Zähne gut und für die Gesundheit harmlos sei. Was man bis dahin in Fachkreisen an Tatsachen über die Wirkungen des Fluors wußte - Fluor war als eines der schwersten Gifte bekannt - mußte begraben werden, und es mußte dem Publikum beigebracht werden, Fluor sei kein Gift, sondern ein notwendiger Nährstoff."

    http://nlnv.de/front_content.php?idart=200
    http://www.lqoe.at/

    Ich mag zwar nicht so gebildet sein wie die meisten hier und kann mich auch nicht so gewählt ausdrücken wie ihr. Aber dafür bin ich offen für die Wahrheit und suche auch danach.
    Man sollte sich etwas schlau machen bevor man immer dieselben Phrasen der Politiker oder Journalisten nachplappert, denn sonst bleibt man ewig das dumme Schlafschaf (das ich auch war - und glaubt mir ich habe den Medien, Ärzten, Politikern, Wissenschaftlern etc. alles geglaubt) über das ihr euch ja so lustig macht. Seht in den Spiegel (die die anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben haben) - ihr seid auch nicht besser!!!

    • omi (kein Partner)
      12. September 2013 13:58

      Und jetzt beginnt endlich mal damit euer Hirn einzuschalten!!! (Gorgia Guidestone)

      Entwickler von Merck-Impfstoff gibt zu, dass Impfstoffe regelmäßig verborgene Krebsviren kranker Affen enthalten
      Mike Adams

      Falls Sie bisher noch nicht wussten, dass Impfstoffe verborgene Krebsviren enthalten, so wird Sie das, was Sie nun lesen werden, schockieren. Es gibt eine bereits mehrere Jahrzehnte alte Tonaufnahme mit einem der bekanntesten Impfstoffwissenschaftler in der Impfstoffindustrie – genauer gesagt bei der Firma Merck –, auf der er offen zugibt, dass die damals in Amerika angewendeten Impfstoffe mit Leukämie- und Krebsviren verseucht waren.
      Als sie das Geständnis hören, brechen seine Kollegen (die auch zu hören sind) in Gelächter aus, sie scheinen das Gehörte lustig zu finden. Dann erwähnt jemand, da diese Giftstoffe zuerst in Russland getestet würden, könnten die Nebenwirkungen den USA doch zum Sieg bei den

      Olympischen Spielen verhelfen, wenn die russischen Sportler allesamt »mit Tumoren beladen« sein würden.

      Um es noch einmal zu betonen: Es handelt sich hier um denselben Impfstoff, der Millionen von Amerikanern verabreicht wurde und für den die Regierung geworben hatte. Bis heute tragen Menschen diese verborgenen Krebsviren in sich, die der Krebsindustrie gute Geschäfte bescheren.

      Das erstaunliche Geständnis können Sie hier hören.

      Warum Impfstoffwissenschaftler die Öffentlichkeit anlügen

      Dass sich in Impfstoffen SV40-Krebsviren finden, ist keine Verschwörungstheorie: Das sagt ein führender Merck-Wissenschaftler, der sich vermutlich nicht träumen ließ, dass seine Tonaufnahme später einmal im Internet zu hören sein würde. Er dachte wahrscheinlich, sein Gespräch werde für immer geheim bleiben. Als er gefragt wurde, warum das nicht an die Presse gegeben werde, war seine Antwort: »Natürlich gehst du damit nicht an die Öffentlichkeit, es ist eine wissenschaftliche Angelegenheit unter Wissenschaftlern.«

      Mit anderen Worten: Impfstoffwissenschaftler betreiben Vertuschung für Impfstoffwissenschaftler. Sie bewahren alle ihre schmutzigen Geheimnisse in ihren eigenen verschwiegenen Kreisen und halten die Wahrheit über die Verseuchung ihrer Impfstoffe zurück.

      Hören Sie dieses schockierende Interview hier.

      Transkript des Audio-Interviews mit Dr. Maurice Hilleman
      hier weiter:
      http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/mike-adams/entwickler-von-merck-impfstoff-gibt-zu-dass-impfstoffe-regelmaessig-verborgene-krebsviren-kranker-a.html

      Haben Sie verstanden? Impfstoffe sind die URSACHE unserer heutigen Epidemie chronischer Krankheiten

      Es gibt eine dunkle, tödliche Wahrheit über die Impfstoffindustrie, die Gesundheitsbehörde CDC und Impfstoffwissenschaftler. Diese Wahrheit lautet, Impfstoffe sind der Überträger, durch den Krebs und andere Krankheiten in der menschlichen Bevölkerung verbreitet werden. Die Zunahme vieler Krankheiten – wie beispielsweise Krebs – entspricht ziemlich genau der um sich greifenden Impfpflicht auf der Welt.

  5. Freichrist776 (kein Partner)
    12. September 2013 11:47

    Das gesamte Wirtschaften kann in nur 40 Jahren 10-mal einfacher werden. Z. B. kann jedes herkömmliche Haus durch ein S-House ersetzt werden. Und es können u. a. Krampfadern mit der Linsermethode ohne Operation zerstört werden.
    Zudem ist es sinnvoll, das Renteneintrittsalter ganz abzuschaffen. Jeder Mensch sollte so lange arbeiten, wie er arbeiten kann. Und es muss Geistiges Heilen gemäß C. G. Jung gefördert werden.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    12. September 2013 11:21

    Das Schlimme ist, dass A.Us. Analyse vollkommen richtig ist ----- und unseren Politikern nicht unbekannt. Aber die Angst vor dem Wähler und den Landeshauptleuten, für die Krankenhausbetten Stimmenmaximierungsmaschinen auf Kosten des Bundes, also uns Steuerzahler, sind.
    Nur der Punkt 5 sei besprochen. Kleinstspitäler oder Spitäler mit Kleinstabteilungen kosten viel Geld und bergen die Gefahr der Unterqualifikation. Für den Bau des KH-Mödling gleich neben dem KH-Baden gehört LH Pröll wegen Missbrauch von Steuergeldern angezeigt.
    Was notwendig ist (nicht nur in NÖ) ist ein wirkliches Schwerpunkt-KH und irgendwo "daneben" Stationen zur Versorgung Pflegebedürftiger. Ohne Labor und Großmaschinen (CT, MR, PET etc.) sind letztere mit einem Bruchteil der Kosten zu führen. Und das OHNE Qualitätseinbußen für Patienten.
    Als jahrelanger Außendienst -Mann hörte ich immer wieder den Satz"

    "Herr Doktor können wir die Oma noch 2, 3 Tage hier (also im KH) lassen, wir haben gerade niemanden der daheim auf sie aufpasst". Was der Arzt machte soll sich jeder selbst denken.

  7. Pumuckl
    12. September 2013 10:48

    In der sonst hervorragenden Analyse von A U zu versteckt, aber von @ Gerhard Pascher 08:47, @ Josef Meierhofer 10:15 und @ Undine 15:27 schon deutlicher angesprochen:

    DIE " EIGENVERANTWORTUNG " FÜR DIE ENTWICKLUNG UND BEWAHRUNG IHRER GESUNDHEIT MUSS DEN MENSCHEN WIEDER BEWUSST WERDEN ! ! !

    Familien und das staatliche Bildungssystem müssen es endlich wieder als Pflicht erkennen, diese " EIGENVERANTWORTUNG " FÜR DIE EIGENE GESUNDHEIT, SCHON BEGINNEND IM KINDESALTER ZU ENTWICKELN


    Beginnend mit der Kindergarten-Pädagogik bis zum Erwachsenenalter ist dem Bürger der Zusammenhang von GESUNDHEIT - BEWEGUNG - ERNÄHRUNG - SONSTIGER LEBENSWEISE, nahezubringen!

    Neben vielen anderen Schritten in diese Richtung stelle ich mir vor:

    ° Viel mehr ernährungswissenschaftliche Aspekte, oft wiederholend, in den Biologieunterricht einbauen.

    ° Förderung einer Fächerkombination ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFT - SPORT - idealerweise auch noch BIOLOGIE.
    Lehrkräfte, welche diese Bildungsinhalte in "hämmernder Wiederholung" vermitteln, könnten dringend nötige Eigenverantwortung für die Gesundheit bewirken.

    Es ist höchst UNSOZIAL, die eigene Gesundheit leichtfertig oder gar vorsätzlich zu beschädigen und ALLEINE STAAT UND GESELLSCHAFT FÜR SOZIALE AUSWIRKUNGEN VERANTWORTLCH ZU MACHEN ! ! !

  8. Francois Villon (kein Partner)
    12. September 2013 10:27

    Aus Notwehr, weil AU nur noch "wichtige" Themen anwirft.

    Sapere aude ! – Wage zu Denken !

    von Prof. Dr. H. Wohlmeyer

    Zeit-Fragen, 21.08.2013 – Wer gegenwärtig die Gefahrentrias Finanzkrieg – Bürger-krieg – Weltkrieg benennt, wird sofort als Verschwörungstheoretiker und/oder Unter-gangsprophet – zumindest aber als lästiger Ruhestörer – abgetan und bekämpft. Die von den Globalplutokraten gesteuerten Medien transportieren diese Verharmlosung der Situation in die Köpfe der Bürger und nützen hierbei deren verständliches Verlan-gen nach ungestörter Weiterverfolgung ihres bisherigen Lebensentwurfes aus.

    Wer jedoch dem aufklärerischen Zuruf Immanuel Kants «Sapere aude !» (Wage zu denken!) folgt, der muss geradezu notwehrend explodieren.

    Mahnende Zeichen an der Wand gibt es genug: Wenn die im internationalen Konzert immer besonnen agierende Schweiz im September des Vorjahres eine gesamtschweizerische Milizübung durchführt, die auf ein neues Bedrohungsszenario vorbereiten soll, nämlich Bürgerkriege rund um die Schweiz, und wenn der russische Generalstabschef zu Beginn dieses Jahres verkündet, dass der Versuch, Syrien so wie Libyen niederzubomben, einen dritten Weltkrieg auslösen würde, dann sollte dies zumindest aufwecken.

    Lassen wir zur Situation die Geschichte und die Fakten kurz sprechen
    Ad Finanzkrieg:

    Als England seine weltweite Hegemonie vor allem zur See und im industriellen Be-reich in Gefahr sah, weil die Deutschen über die Bagdad-Bahn den Suez-Kanal zu umgehen und im Wege ihrer Erdölschürfrechte im Irak den Schiffstreibstoff der Zukunft zu beherrschen drohten, wurde der Erste Weltkrieg vom Zaun gebrochen. Da man jedoch die Kosten und den Widerstand der Achsenmächte unterschätzte, verschuldete sich das Vereinigte Königreich gegenüber den Plutokraten jenseits des Atlantiks und musste große Teile der Vormachtstellung abliefern. De facto dik-tierten die US-Banker bei den Friedensverträgen in den Vororten von Paris die Bedingungen. Im internationalen Finanzbereich wurde die City of London «Juniorpartner», und im Vorderen Orient mußte den Amerikanern von den Engländern eine Erdöl-Partnerschaft zugestanden werden, obwohl der erfundene «Irak» mit den damals größten bekannten Ölquellen formell englisches Protektorat wurde.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die USA zur absoluten Weltmacht aufgestiegen und konnten den Dollar als goldgedeckte Welt-Leitwährung etablieren.

    Der militärische Kolonialismus der Europäer wurde von den US-Finanzmächtigen unter dem Motto der «demokratischen Befreiung» ausgehebelt und ein monetärer Kolonialismus aufgebaut (finanzielle Abhängigkeit der Entwicklungsländer). Den institutionellen Überbau und die (schein-)demokratische Legitimation bildeten der Internationale Währungsfonds und die Weltbankgruppe (IWF-WB-System).
    Die Plünderung Europas fand im Unterschied zum Ersten Weltkrieg nicht statt. Vielmehr wurde es im Kalten Krieg zum Schaufenster des Westens ausgebaut.

    Diese Situation hat sich jedoch total geändert

    a) Der Zusammenbruch der UdSSR hat bewirkt, dass Russland nicht mehr als Bedrohung gesehen wird. Vielmehr haben sich die anglo-amerikanischen Finanzmächtigen via den von ihnen finanzierten russischen Oligarchen im Kernland Russland indirekt und in den Folgestaaten direkt eingenistet.

    b) Die USA sind durch die outsourcende Gier ihrer Finanz-Industrie-Militäroligarchen zu einem chronischen Handels- und Zahlungsbilanzdefizitland geworden. Jede staatliche Ausgabe wird derzeit zu 49% durch neue Schulden gedeckt. Wie man die «gedruckten» Geldmengen an den Mann (die Welt) gebracht hat, habe ich in meinem jüngsten Buch «Empörung in Europa – Wege aus der Krise» dargelegt. Dies gelingt jedoch nur, solange der US-Dollar seine Position als Weltleitwährung behaupten kann. Diese ist aber massiv in Gefahr. Einerseits erkennt bereits jeder, der nachdenkt, dass eine Staatsschuld von fast $ 16,9 Billionen (das sind 16,9 Millionen x Millionen !) nicht aus eigener Kraft rückzahlbar ist, und andererseits beginnen bereits Staatengruppen sich vom USD als Handelswährung zu trennen. Auch das IWF-WB-System erhält durch neu gegründete regionale Bankensysteme Konkurrenz. Die USA befinden sich daher in einer geradezu verzweifelten Lage. Um wenigstens kurzfristig über die Runden zu kommen, bietet sich die Plünderung Europas als der noch kaufkräftigsten Region der Welt an. Wir befinden uns daher bereits in einem veritablen «Finanzkrieg».

    Wie Europa geplündert wird

    Im Unterschied zum hoch verschuldeten Japan sind die europäischen Staaten vor allem bei den internationalen Finanzoligarchen verschuldet. Die Schilderung der Genese der Schuldenfalle würde den Rahmen sprengen. Sie kann aber in einem Satz zusammengefasst werden: Die Politiker garantieren freie Spielwiese (das heißt vor allem kein Beitrag der Plutokraten zur Finanzierung der Gemeinwesen) und die Plutokraten gewähren die Mittel (gegen Zinsen) für die Erfüllung der Wahlversprechen.

    Die Schritte der Plünderung seien schlagwortartig angeführt

    • Kontinentübergreifende Hineinberatung der Europäischen Banker, Gebietskörperschaften, Staaten und Versicherungen in «lukrative» Finanzinvestments im Derivatemarkt, insbesondere in Zinswetten, deren negativer Ausgang programmiert war.

    • Vernichtung von 20 Billionen (weltweit) der aufgedrängten «Sicherheiten» (bewusstes In-Konkurs-gehen-lassen von Lehman Brothers).

    • Hineintreiben der Hartwährungsländer in den Euro sowie dessen Anbohrung via Griechenland (mit Krediten vollstopfen, betrügerisch in die Euro-Zone bringen, Umschaufeln der Schulden auf die Staaten/europäischen Bürger).

    • Installierung von Finanzsatrapen in der EZB, in Griechenland und Italien, die die Politik der Globalplutokraten vollziehen.

    • Via Ratingagenturen Herabsetzung der Bonität der Staaten und dadurch Einkassieren höherer Zinsen.

    • Erzwingung von «Sanierungs-/(Plünderungs-)programmen» zulasten der Bürger und gleichzeitig Gelddrucken wie in den USA für den Finanzsektor (Enteignung der Bürger auf allen Ebenen bis zur «Privatisierung» von Gemeingütern und Enteignung durch schleichende Inflation).

    • Stillschweigender Schuldentransfer auf dem Wege des EZB gesteuerten TARGET-Systems zu den (noch) finanzstärkeren Ländern.

    • Angriff auf die Schweiz und Österreich als «Steuerparadiese» und Offenlegung der europäischen Off-shore-Plätze (ausgenommen die assoziierten englischen Kern-Plätze) mittels CIA-Daten, um die entlastende Flucht in den Dollar-Raum (in die nicht offengelegten US-Steuerparadiese) zu bewirken.

    Ad Bürgerkriege:

    Der Finanzkrieg bewirkt die Verelendung der europäischen Gesellschaften.
    Bei Jugendarbeitslosenraten von über 50% und generellen Arbeitslosigkeiten von über 25% – und dies ohne Perspektiven zum Besseren – braucht das Pulverfass keine Lunte mehr, es zündet sich bei kleinen Anlässen von selbst. Den meisten Wohlstandsbürgern ist jedoch die latente Gewaltbereitschaft der «Jugend ohne Zukunft» nicht bewusst, oder sie wollen sie nicht wahr haben (Verdrängung).

    Ad Krieg:

    Bürgerkriege sind der Nährboden von Kriegen (die Mächtigen versuchen nach außen abzulenken, Schuld ist ein Feind). Gegenwärtig gefährden aber die im Hintergrund agierenden Globalplutokraten den Weltfrieden auch direkt. Vor allem in Syrien tobt gegenwärtig ein vom Zaun gebrochener grauenhafter Stellvertreterkrieg mit hohem Ansteckungspotential.

    Schlussfolgernder Imperativ

    Mut zum Hinterfragen (Denken), Erkennen, nicht Verdrängen, mutig Aufklären, Aufstehen und Handeln sind überlebensnotwendig. Die sich anbietenden Auswege habe ich in meinem vorstehend zitierten «Überlebensbuch» aufgezeigt.

    • dame du temps jadis (kein Partner)
      12. September 2013 11:50

      Ist doch allerhand dass sich Unterberger mit der Ostküstenlobby verbunden hat und jetzt nur noch unwichtige Themen bringt zur Vernebelung der wahren von F.V. s.S. (samt Sockenpuppen) in selbstloser Weise hier dargestellten Problemen.

      Dabei liegt der Sachverhalt auf der Hand:

      Unterberger war krank und nervt jetzt mit seinen Krankengschichtln.

      F.V. nervt sowieso weil er auch krank ist.

      Aber machen Sie sich nichts draus, F.V. Krankheit ist keine Schande, man muss halt nur in Therapie gehen.

  9. Torres (kein Partner)
    12. September 2013 10:14

    Im Kapitel "Die conditio humana" spricht Unterberger - allerdings nur sehr kurz - ein wichtiges Problem an, vor allem mit dem Satz "Es wäre der Anfang vom Ende jeder Menschlichkeit, wenn der Staat die Menschen auch zu ihrer Gesundheit zwingen wollte". Das tut er aber, und zwar äußerst inkonsequent. Er verbietet etwa Rauschgift, auch eher harmlose Dinge, wie Haschsch, erlaubt aber zumindest ebenso schädliche Produkte wie Nikotin oder Alkohol. Wenn man der Meinung ist, dass der Staat seinen (erwachsenen!) Bürgern nicht vorschreiben darf, ob und wie gesund sie leben (dieser Auffassung bin ich auch), darf er ihnen gar nichts verbieten - auch nicht Rauschgift. Oder man meint, der Staat muss seinen (unmündigen?) Bürgern vorschreiben, was ihnen gut tut und was nicht (auch mit der Begründung oder, besser gesagt, unter dem Vorwand, ungesunder Lebenswandel schädige die Allgemeinheit, weil diese ja für die Kosten aufkommen müsse - was ist mit den Kosten für die Hunderttausenden von Alkoholikern und Lungenkrebskranken infolge von Tabakkonsum?) - bitte, dann eben Verbot von Nikotin, Alkohol, aber auch Fett, Süßigkeiten usw. usf.

  10. cmh (kein Partner)
    12. September 2013 09:23

    In den Armeen des 30jährigen Krieges war der Feldscheer der Bader und der Chirurg.

    Der Friseur und der Arzt haben also die gelichen beruiflichen Wurzeln.

    Daher sollte man auch nur so wie zum Friseur zum Arzt gehen: Wenn man sich etwas wegschneiden lassen muss.

    Ansonsten ist der Umgang mit Ärzten nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Also gesund leben und den Ärzten aus dem Weg gehen.

    (Wem diese Ansicht etwas exzentrisch erscheint, der möge doch einmal eine dieser Dokus über Schönheitschirurgen sehenden Auges anschauen. Wem da angesichts dieser Schönlinge von "Arzten" nicht nur die Achtung vor der ärztlichen Tätigkeit, sonder gleichzeitlig auch noch die vor den sich prosituierenden Frauen vergeht, der ist nicht mehr ganz bei den Groschen.)

  11. Christian Daubal (kein Partner)
    12. September 2013 09:09

    Wenn ich mir ein oder zweimal in der Woche in meinem Lieblingscafe am Vormittag im vorbeifahren einen kleinen Braunen vergönne, dann sitzen sie schon dort, die Arbeitslosen und Frühpensionisten, natürlich nicht beim Kaffee, sondern beim "Bierlie" Nummer fünf oder sechs. Dazu starke Zigaretten, die eine nach der anderen angezündet werden. Ich kenne sie teilweise seit Jahrzehnten, Saufen und Rauchen seit der Jugend, kein Sport, wenn es vor der Wirtshaustür keinen Parkplatz gibt, erfolgt großes Geschrei. Einer fährt seit 20 jahren ohne "Deckel", alle wissen es, alle decken ihm. Einmal im Jahr geht es auf Kur, weil sie ja alle so krank sind, dann erzählen sie stolz wie viel Doppler sie eingeschmuggelt haben und wo sich ein Wirt findet, der ihnen Alkohol liefert.

    Frank Stronach hat gefordert, den Sozialhilfebeziehern ihre Sucht nicht mehr durch öffentliche Gelder zu fördern. Das Geschrei was darauf folgte verstehe ich bis heute nicht.

    Ich bin schon der Meinung, dass der Staat die Menschen zu gesunder Lebensweise aufzufordern hat und wer das nicht zusammenbringt soll hat mehr ins System einzahlen; dann kosten die Zigaretten halt das Doppelte.

  12. Undine
    11. September 2013 16:49

    Im Zentrum der kleinen Stadt, in der ich lebe, kann ich nicht nur feststellen, daß die Ausländer (besonders die Kopftuchfrauen!) immer mehr werden, es werden auch jene immer mehr, die irgendwelche, deutlich sichtbaren Gebrechen haben. Ich gönne es jedem, wenn er einen guten Rollstuhl bekommt---aber wer bezahlt diesen und die oft sehr komplizierten orthopädischen Operationen und die lange Nachbehandlung mit allem Drum und Dran?

    Besonders oft sieht man ziemlich verkrüppelte Ausländer---wohl die Folge der islamischen Verwandtenehen. Alle werden bei uns bestens behandelt---aber wir zahlen, oder etwa nicht?

    Diese Woche und in der vergangenen wurden ---das nur nebenbei!--- in unserem KKH mit großem Einzugsgebiet insgesamt ZWEI Kinder geboren: ein einheimisches und ein ausländisches; sie halten sich meist die Waage. Vor 40 Jahren kamen in diesem KKH jeden Tag 3-4 Kinder zur Welt---da gab's hierzulande noch keine gebärfreudigen Ausländer.

  13. plusminus
    11. September 2013 16:11

    Paßt genau zu "was nichts kostet, ist nichts wert" und trifft auf das Gesundheitssystem genauso zu wie auf das Bildungssystem:

    http://wien.orf.at/news/stories/2603099/

  14. Undine
    11. September 2013 15:27

    "Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen---und alles dann vom Doktor hoffen!"

    .....so faßte es Eugen Roth in seinem heiteren Bändchen "Der Wunderdoktor" zusammen.

    Damals HOFFTE man noch, heute FORDERT man, und wenn der Doktor keine Wunder wirken kann, verklagt man ihn.

    Zu allem Überfluß werden zu den üblichen Krankheiten noch diverse "Modediagnosen" gestellt--- "Syndrome" aller Art; besonders bedenklich wird es, wenn es um lebhafte Kinder geht, die mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Wohin soll das noch führen, wenn jede unangenehme Charaktereigenschaft schon als "Psychische Krankheit" gilt und medikamentös "behandelt" wird.

    Es wird noch eine Zeit kommen, da wird jeder Mensch mit einem Psychopharmakon behandelt/ruhiggestellt werden; dann sind alle noch leichter regierbar. Schöne neue Welt!

    "A.U. schreibt:

    "Nicht ein Plan, sondern Selbstdisziplin samt einem freiwillig gewählten sozialen Netz erhält gesund. Das zeigt die hohe Lebenserwartung in Klöstern."

    Das Zauberwort heißt SELBSTDISZIPLIN; die ist aber heute unpopulär.

    • Undine
      11. September 2013 15:30

      Zur Klarstellung: Bei dem Satz---- "Wohin soll das noch führen, wenn jede unangenehme Charaktereigenschaft schon als "Psychische Krankheit" gilt und medikamentös "behandelt" wird"---- meinte ich NICHT Kinder, sondern Erwachsene.

    • cmh (kein Partner)
      12. September 2013 12:50

      Gibt es eigentlich auch Pillen gegen Sozialismus?

      Damit müsste man sich doch zum Kapitalisten verdienen können.

  15. dssm
    11. September 2013 10:32

    Wenn man schon einen marktfeindlichen Standpunkt einnimmt, dann halt zumindest mit einem Anreiz zum Sparen; den Humanismus preisen ist zu wenig!

    Ein Mischsystem wird nie funktionieren! Dies wurde wohl die letzten 200 Jahre hinreichend bewiesen, egal in welchem Teil der Gesellschaft.

    Wenn also Planwirtschaft, dann halt mit Anreizen (so wie es halt gestandene Realsozialisten machen würden):
    Alle (nochmals: ALLE!) Geräte (bis hin zum Nachttopf!) gehören dem Staat, damit gibt es keinen Grund ein Gerät besser auszunutzen.
    Für Operationen gibt es gar nichts! Die Ärzte und Schwestern erhalten ein Gehalt und fertig!
    Für jeden Arzt gibt es eine Statistik, wie viele Medikamente, Untersuchungen und Operationen (oder Kosten selbiger) pro Patient. Ist er über dem Schnitt der Fachkollegen, dann gibt es Lohnabzüge.

    Und natürlich der Gegenanreiz: Unterlassene oder falsche Behandlungen führen zu extremen Strafen.
    Um das Abwandern zu erschweren (Mauern kommen ja nicht so gut an): Die Absolventen müssen die Studienkosten zurückzahlen – diese Kosten sind international exekutierbar.

    Nicht sehr human für die Pflegeberufe, aber so ist der Real Existierende Sozialismus halt. Alternativ könnte man ja über marktliberale Dinge nachdenken …

  16. Inger
    11. September 2013 10:27

    Danke für die hervorragende Analyse!
    Dieses Thema ist so anregend, den eigenen Senf dazuzugeben, weil der belastet und wenn man einmal niedergeschrieben hat, was so bedrückend ist, dann wird die Last ein bisserl kleiner.
    Also mein Erlebtes: Anfang August hat mir mein Augenarzt eine Anmeldung zur tagesklinischen Erledigung eines grauen Stars ins nächstgelegene Krankenhaus mit Augenabteilung geschickt. Er meinte noch zu mir: mit zwei bis drei Monaten Wartezeit werde zu rechnen sein. Darauf hab ich mich eingestellt. Anfang SEptember kam die schriftliche Verständigung des Krankenhauses: Termin Ende März 2014. Das sind nach Adam Riese S I E B E N Monate Wartezeit. Super, auch wenn es eine angebliche Routinegeschichte ist, aber für jeden Patienten ist es unan-
    genehm so einen Termin so lange vor sich zu haben.
    Tja vielleicht gäbe es mit dem Vermerk Zusatzversicherung einen früheren Termin.
    Das wird sich noch herausstellen.
    Die Liste dieser Erlebnisse liesse sich unendlich fortsetzen, wenn man schon ein paar Jährchen auf der Welt ist, hat man ja diesbezüglich auch einiges erlebt.
    Diese Termingeschichte ist ja nur unangenehm, sonst aber eher bedeutungslos.
    Aber was ich erlebt habe, als meine fast neunzigjährige Mutter gestürzt ist, im Krankenhaus über ihre eigenen Krücken, und man sie dann nur ruhiggestellt hat, weil alte Leute jammern einfach zu viel... Na ja und nach Tagen hat sich dann doch herausgestellt, dass sie nicht lästig war, sondern der Ellenbogen gebrochen - das ist eine andere Geschichte. Ich hab blöderweise diese Sache dann als Sachverhaltsdarstellung an die Ärztekammer geschickt und was war die Folge: meine Mutter musste auf Grund ihres vorgerückten Alters und des damit verbundenen nicht mehr ganz guten Gesundheitszustandes ab und an ins Krankenhaus und jedes Mal hat man ihr vorgehalten "sie sind ja zu Gericht gegangen..." - was ja gar nicht gestimmt hat, weil das hab ich gemacht und bei Gericht ist die Sache gar nicht gelandet, weil es einen Vergleich gegeben hat, aber die Krux aus der Geschichte: alles gefallen lassen, die Go halten, weil es könnte ja sein, dass man wieder einmal hin muss und vor allen Dingen dann, wenn man nicht
    zusatzversichert ist, schön kuschen. Aber am allerbesten ist, schön gesund bleiben, ein Leben lang brav Beiträge zahlen und nichts hinterfragen.
    Gleichzeitig ist aber der Wahnsinn, dass man die kleinen Gemeinden mit den Beiträgen für die Krankenanstalten derartig ausnimmt, dass sie ihren Bürgern nichts mehr bieten können, weil dann einfach nichts mehr da ist, sodass die Abwanderungen nicht mehr zu stoppen sind. Eins geht ins andere und der große
    Wurf, diese Dinge für alle einigermassen befriedigend zu regeln, fehlt auch da.

    • terbuan
      11. September 2013 10:55

      Werter @Inger,
      zu Ihrer Augengeschichte kann ich nur sagen, sie waren im falschen Krankenhaus:
      Nehmen Sie das von mir weiter unten beschriebene Procedere in Kauf und besuchen Sie die Universitäts-Augenklink im Wiener AKH (Prof. Müller-Erfurth), sie werden dort hervorragend behandelt und bekommen sicherlich einen früheren OP-Termin!

  17. brechstange
    11. September 2013 10:23

    Im Programm des Team Stronach wird auf Prävention und Eigenverantwortung im Bereich Gesundheitswesen gesetzt. Erster Akt wird eine Effizienzsteigerung der Verwaltung und Krankenkassen, einhergehend mit mehr Wettbewerb, sein.

    Ein subjektives Beispiel:
    Dialysepatient braucht Bestätigung für Heilmittelbedarf, das kann nicht vom Internisten der Dialysestation bewilligt werden, da muss man extra zum Hausarzt, weil der Hausarzt krank ist und nicht zum Hausbesuch kommen konnte, musste der Patient ins Spital, nun sagt der Hausarzt, weil der Patient seit 2011 nicht mehr bei ihm war (zwischenzeitlich fanden die Ambulanzbesuche wg Erkrankung des Hausarztes statt) kann er das nicht bestätigen. Einen anderen Hausarzt kann man nicht aufsuchen, weil das Quartal nicht zu Ende ist. Hausarztwechsel nur zu Quartalsende.

    Es gibt viel zu tun.

    • Peter (kein Partner)
      12. September 2013 01:01

      Stronach soll der Steigbügelhalter zu einer Rot Grünen Koalition werden.

      Er ist ein Mann der Sozialisten und Freimaurer und soll helfen deren Macht zu sichern, mehr nicht (Vranitzkys Idee).

      Sobald er seinen Zweck erfüllt hat, wird sich das (Opportunisten)'Team Stronach' auflösen.

      Seine Ideen sind somit bedeutungslos.

    • Erich Bauer
      12. September 2013 09:01

      @ "...Steigbügelhalter zu einer Rot Grünen Koalition..."

      Für den Fall des Falles wird es ganz bestimmt zu einer Rot/Grün Koalition kommen... Allerdings, der STEIGBÜGELHALTER dafür ist dann Schwarz.

      Wenn da klandestine, sozialistische Parteistrategien ins TS hineinspielen sollten, dann hat es in Salzburg und Niederösterreich, trotz respektablen Ergebnis (Strohfeuer?), nicht so toll geklappt. Jetzt, wo diese Gruppierung schon mal für die nächsten Jahre in den Landtagen die Sessel abwetzt, kommen von dort nicht einmal mehr die "Wörte"... wahrscheinlich fehlen denen dafür die Wörter.

      Heute würde ich jedenfalls nicht mehr darauf wetten, daß TS den Einzug ins Parlament schafft... Bei Spindelegger ist Stronach schon in den Seilen gehängt... (ganz ohne Schadenfreude, nur ganz pragmatisch/realistisch) Strache wird ihn heute, höchstwahrscheinlich, auf die "Bretter schicken".

    • cmh (kein Partner)
      12. September 2013 12:54

      Zum wiederholten Male:

      Es geht bei einer Wahl nicht darum, einer Partei von lauter Sympathieträgern beizutreten.

      Es geht einfach darum, eine Änderung in die Wege zu leiten.

      Und da Änderungen immer unangenehm sind, muss man dafür die Partei wählen, die allen anderen Parteien am allerunangenehmsten ist.

      FPÖ!

      Nase zu und durch! Das nächste Mal wieder ÖVP.

  18. Josef Maierhofer
    11. September 2013 10:15

    Danke Herr Dr. Unterberger für diese fundierten und recherchierten Einblicke !

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur betonen, dass eine ordentliche Lebensführung unerlässlich für die Gesundheit ist, was da heißt, Bewegung, Ernährung, keine Suchtgifte (Alkohol, Nikotin und andere Rauschgifte), kein unkontrolliertes Fett, kein Salz, kein Synthesezucker (Naschereien und Kuchen), wenig Brot, für viele wäre gar keines gut, wie etwa für mich, etc.

    Alle sollten das wissen und die Verbreitung dieser Fakten wäre notwendige Propaganda.

    Würden die Menschen gesund leben, dann könnten wir von einem Gesundheitssystem reden, so aber reden wir von einer Krankheitswirtschaft (echte und künstlich herbeigeführte) wie von einer Abfallwirtschaft, ist es auch, nämlich Wohlstandsabfall.

    Zu der 'Gratismedizin' (in Wirklichkeit eine der teuersten der Welt, bald nicht mehr finanzierbar, wie hier angeführt) stimme ich auch dem Selbstbehalt zu, appelliere aber auch an die Ärzte, außer Schulmedizin auch noch andere Bücher zu lesen und sich mit der Heilungskraft der Natur auseinander zu setzen, um imstande zu sein, den Menschen ein Vorbild zu sein und zu helfen, sie zu beraten, etc. Meine Kritik, allzu viele der Ärzte sind lediglich aufs Geld fixiert, die Patienten sind ihnen egal und sehr oft auch ihr eigenes Leben, mit dem sie genauso durch unlauteren Lebenswandel (Bewegung, Ernährung, ...) umgehen wie ihre Patienten.

    Ich bleibe dabei, Wohlstand macht krank. Wohlstand für Untätige macht doppelt krank und ist nicht zahlbar.

    Ich muss dann auch feststellen, dass alle diesbezüglichen Forderungen der Sozialisten nach staatlicher Haftung für alles zum Zusammenbruch Österreichs und zu den Staatsschulden geführt haben, dass diese also den falschen Weg anzeigen, der ins Verderben führt.

    Ich sage immer, lieber arbeiten als zu faulenzen, lieber Bewegung, statt Müßiggang,
    lieber Obst und Gemüse (roh) statt 'wohlschmeckendes' (eine Frage der Gewohnheit) 'Ge(Zer)kochtes' oder 'Ge(Zer)bratenes'. So fühlt man sich wohl, so bleibt man gesund und braucht das Krankheitssystem nur mehr ganz selten.

    Um mit @ socrates zu sprechen, werden die Krankenhäuser mit Rauschgiftlern, Alkoholleichen, Nikotinsüchtigen überschwemmt, Heruntergekommene, die man von den Straßen geholt hat.

    Ich halte es für falsch, so zu agieren. Wer sich berauscht, muss die Konsequenzen selbst tragen. Da helfen keine Ausreden, man muss sich nämlich nicht in die Gefahr von Süchtigkeit begeben.

    'An betrunkene und Jugendliche wird kein Alkohol abgegeben', nein 'eh' nicht, sie liegen nur auf der Straße herum als Selbstmörder auf Raten ... Trafiken leben überwiegend vom Selbstmord auf Raten durch Nikotin, ... In Schweden gibt es das 'Systemboulaget', spezielle Alkoholgeschäfte und anderswo, außer in Bars, gab es früher keinen Alkohol. Nun ist das dort auch aufgeweicht und das Ergebnis könnten die Schweden bei uns sich ansehen, 600 000 schwere Alkoholiker müssen hier bei uns erhalten werden, wären durchaus arbeitsfähig, und wenn sie nur den Abfall dieser falsch erzogenen, verdorbenen, kranken und mit sozialistischen Propagandaslogans verdorbenen Mistgeneration (Spaßgesellschaft) wegräumen, aber immerhin kann man damit die Mindestsicherung verdienen, statt diese am Monatsersten zu versaufen oder sonst was.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Mindestsicherung Arbeitspflichten in der Höhe der Mindestsicherung beinhalten muss, denn gratis gibt es im Leben nichts.

    Dann kommt diese verfaulte Generation zum Arzt wegen einer 'Krankheitsbestätigung', nur um sich nicht bewegen zu müssen, oder gar in die Luft gehen zu müssen.

    Krankheitssystem gemacht von einer kranken Ideologie, so möchte ich diese Fakten ausdrücken.

    • Kaisertreu (kein Partner)
      12. September 2013 11:54

      Herr Maierhofer,

      Sie scheinen mir außerordentlich spaßbefreit und darüberhinaus eine Art Gesundheitstaliban zu sein.
      Gebe Gott, daß Leute wie Sie nie etwas (im politischen Sinn) zu reden haben. Da gäbe es neben permanenten Veggy-Day noch Lagerhaft für Alkoholkonsumenten und Raucher.

      Noch alles Gute in ihrem geordneten, gesunden, langweiligen, öden Leben

      K.

    • Josef Maierhofer
      12. September 2013 19:38

      @ Kaisertreu (kein Partner)

      Ich bin auch lustig, langweile mich überhaupt nicht und fühle mich wohl.

      Es muss jeder eigenverantwortlich durch sein Leben gehen und jeden Fehler, den er macht, egal bei was, selbst verantworten und auch ausbaden. Da kann einem, auch Ihnen nicht, keiner dabei helfen.

      Ich wünsche Ihnen ein langes und erfülltes (oder auch, wenn sie wollen, gefülltes) Leben. Je älter man wird, desto deutlicher treten die Sünden gegen das eigene Leben hervor.

      Ich weiß, wovon ich rede, und kann Ihnen sagen, dass auch ich falsch gelebt habe und die Rechnung bekommen habe. Jetzt weiß ich, was gesund leben heißt, und hoffe auf diese Weise noch ein paar produktive und schöne Jahre zu erleben.

      Geselligkeit kann man auch bei einem Achterl Zweigelt pflegen, oder aber auch bei 2 Dopplern Fusel, Geselligkeit kann man auch ohne Rauch pflegen und auch ohne Rauschgift. Wenn Geselligkeit nur mit Rauschgiften, Alkohol, etc. funktioniert, dann frage ich mich immer nach der Qualität der geselligen Runde.

    • Kaisertreu (kein Partner)
      14. September 2013 12:29

      Herr Maierhofer,

      Danke für die Rückmeldung.
      Ich glaube, wir sind wir insoferne einer Meinung, daß jeder seines Glückes Schmied und selbstverantwortlich im Umgang mit den erlaubten Drogen ist.
      Dies schließt auch die Behandlung v daraus entstehenden Krankheiten ein, welche derjene dann selbst zu tragen hätte (Wunschdenken)

      Meine, zugegeben rein persönliche, Ansicht: Letztlich ist mir ein Porthos iS v Alexandre Dumas - also ein Trinker, Raufbold und Kämpfer der das Leben liebt - viel mehr willkommen als ein (vielleicht körperlich gesünderer) spaßbefreiter grüner Politfunktionär, der mit religiösem Eifer gegen Raucher und Schweinsbratlesser herzieht. Letztlich geht es darum dem Leben mehr Jahr und nicht den Jahren mehr Leben zu geben (Curd Jürgens)

      Mit Gruß,
      K.

  19. Politicus1
    11. September 2013 10:13

    trefflich, beachtlich, umfassend geschrieben - danke, Dr. AU!

    dazu ein paar Gedankenfetzen meinerseits:
    1) eine Medizin-Ökonomin sagte einmal, dass mit den Vorsorgeuntersuchungen meistens aus gesunden Menschen Kranke gemacht werden (Stichwort: Normwerte!)
    2) Zusatzversicherung verrechnet direkt mit dem Krankenhaus. Patient bekommt bestenfalls eine Mitteilung über den Gesamtbetrag, den die Versicherung mit großer Freude bezahlt hat. Nachfragen über eine Aufschlüsselung der verrechneten Kosten verursachen Erstaunen bis Empörung. Angeblich soll sogar der behandelnde Arzt über solches "Mißtrauen" seines Patienten informiert werden ...
    3) Oft ist der Patient mit einer Zusatzversicherung direkt gezwungen, statt einer durchaus möglichen ambulanten Behandlung zumindest eine Nacht im Spitalzu bleiben, weil sonst keine Deckung gegeben ist.
    4) Leistbare Selbstbehalte finde ich sehr sinnvoll. Stichwort: Arztbesuch für ein rezeptfreies Medikament, um sich drei Euros in der Apotheke zu ersparen ...
    5) ein revolutionär klingender Vorschlag:
    An die 99,5% aller Österreicher sind in irgendeiner Pflichtkrankenversicherung erfasst. Wozu überhaupt noch die Vielzahl an Krankenkassen?
    Die Krankenversicherungsbeiträge in die Lohn- und Einkommensteuer integrieren!
    Spitäler und Ärzte verrechnen direkt mit einer unter staatlicher Aufsicht stehenden Verrechnungsstelle.

    • terbuan
      11. September 2013 11:21

      @Politicus1,
      dazu ein paar Gedanken von mir:
      ad 1. Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von z.B. Darmkrebs (Koloskopie),
      oder Herz- und Kreislauferkrankungen (Ultraschall) halte ich für sehr sinnvoll und mache sie auch regelmäßig.
      ad 3. Man muß nicht immer angeben, dass man eine Zusatzversicherung hat, auch wenn manche Ärzte und Spitäler zuerst danach fragen.
      ad 5. Wir haben nicht nur 9 Landeskrankenkassen sondern insgesamt 17 Sozialversicherungsträger, ein absoluter Wahnsinn für dieses kleine Land!

  20. Gerhard Pascher
    11. September 2013 08:47

    Aus meiner Sicht wird unsere Pflichtversicherung von vielen Leuten vorsätzlich missbraucht. Die weitverbreitete Vollkaskomentalität ("zahlt alles die Kasse")gehört abgestellt.
    Dazu gehören die Raucher, Alkoholiker, Drogensüchtige, extreme Sportarten, völlig ungesunde Lebensweisen mit wenig Bewegung und trotzdem viel Fressen und Saufen usw.
    Was hat dies alles mit einer Solidargemeinschaft zu tun, wobei dann die Behandlungskosten von allen getragen werden müssen? Gefahrenaufdrucke auf Zigarettenpackungen sind sinnlos, auch besondere Steuern auf Tabakwaren und Alkoholika sind nicht ausreichend. Lediglich ein ordentlicher Selbstbehalt oder völlige Eigenfinanzierung bei Erkrankung durch Belastung der eigenen Geldtasche kann die Leute umerziehen. Natürlich ist dabei strikt zwischen Vorsätzlichkeit und unverschuldetem Zustand zu unterscheiden, die Letztgenannten fallen natürlich nicht darunter.

    • terbuan
      11. September 2013 11:28

      @Gerhard Pascher
      Der einkommensabhängige Einheitstarif gehörte durch ein Bonus/Malus-System ersetzt:
      Risikopersonen (Raucher, Alkoholiker, Übergewichtige) zahlen einen entsprechend höheren Krankenversicherungsbeitrag, bei geringerer Beanspruchung des Systems eben weniger, wie bei der Kfz-Versicherung!

  21. Observer
    11. September 2013 08:18

    Ein sehr ausführlicher Zustandsbericht über das derzeitige Gesundheitssystem, danke dafür. Ich habe mit meinem beruflichen Leben aber auch privat alle diese beschriebenen Missstände erlebt und festgestellt, dass bei Beseitigung eines Problems gleichzeitig immer zwei neue hinzugekommen sind.
    Ich bin absolut für einen Selbstbehalt aller medizinischen Leistungen, auch von den sog. Armen, welche mit teuren Eigenfahrzeugen zu AMS und Krankenhäusern fahren.

    Was die Pharmaindustrie betrifft, so kann ich aus Erfahrung berichten:
    Die Generikas sind ein Segen für das Gesundheitssystem und sollten noch viel mehr (z.B. durch die sog. aut idem-Regel) Verwendung finden. Tatsache ist aber auch, dass wirklich bahnbrechende neue Medikamente einen Milliardenaufwand erfordern und daher nur mehr von wirklich großen und finanzkräftigen Konzernen aufgebracht werden können. Fakt ist schließlich, dass es in fast jeden Haushalt unzählige angefangene Madikamentenpackungen gibt, welche von den Krankenkassen (abzüglich der großteils angewendeten Rezeptgebühr) bezahlt wurden und später dann einmal entsorgt werden.

    Manche Krankschreibungen (bes. bei sog. "geschützen" Anstellungen) und auch Frühpensionisierungen kann ich als Laie nicht nachvollziehen. Ich habe selbst in der Verwandschaft zwei 35jährige, welche zwar nicht mehr 100% in ihrem früheren Beruf einsatzfähig sind, aber durch die Frühpension ein schönes Leben mit z.T. schwerer Hobbyarbeit geniessen können.

    Wann wird dieser Saustall endlich ausgemistet?

    PS:
    Herr Unterberger, es ist doch logisch, dass ein Patient mit Zusatzversicherung etwas länger im Krankenhaus bleiben "darf", denn alle diese verrechneten Aufenthaltstage sowie Zusatzleistungen tragen dazu bei, dass das durch die "Nur-Grundversicherten" verursachte Minus etwas reduziert wird.

  22. terbuan
    11. September 2013 07:59

    Vielen Dank Herr Dr. Unterberger für diese ausführliche Analyse unseres "Krankheitssystems".

    Nur eine paar Anmerkungen möchte ich hinzufügen:

    1. ad Privatversicherung
    Private Krenkenversicherungen sind ja bekanntlich die Melkkuh für das Gesundheitssystem.
    Zufällig hatte ich vor Jahren ein ähnliches Erlebnis wie Sie, eine Arthroskopie (im Knie) und anschließend einen Aufenthalt im Schlaflabor, der Aufenthalt im Spital war allerdings nur auf je 2 Nächte beschränkt.
    Bei der OP hatte ich keine Wahl, denn mein Orthopäde ist nur Belegarzt in einem Privatspital. Das Schlaflabor brachte mir immerhin die Gewissheit, nicht unter Apnoe zu leiden.
    Die hohen Kosten, die den privaten Vesicherungen verrechnet werden kann man schon alleine daran erkennen, dass bei Nichtinanspruchnahme ein nettes Taggeld den Versicherten bezahlt wird.

    2. ad Ambulanzen
    Es stimmt nicht, dass man in Ambulanzen keine Wartezeiten hat, mit Ausnahme von Unfallambulanzen.
    Beispiel Augenambulanz AKH Wien:
    Man wird dort nur aufgenommen wenn man eine Überweisung eines Facharztes eine E-Card und einen Lichtbildausweis vorweisen kann.
    Für die Untersuchung kann man sich gleich einen Urlaubstag nehmen, denn unter 4 Stunden Wartezeit kommt man dort nicht weg.
    Das gleiche gilt für eine Nachkontrolle mit Terminvereinbarung. Da werden Dutzende Patienten zum selben Termin bestellt und verbringen den Vormittag und länger im AKH!

    Für die Zukunft des österreichischen Gesundheitswesen sehe ich schwarz.
    Es öffnet sich eine bedrohliche Schere zwischen einer überalternden Bevölkerung und dadurch bedingten kostspieligen Behandlungen und der Massenzuwanderung kinderreicher nicht oder kaum in das System einzahlender Menschen.

    Ohne einer Radikalkur muß das System früher oder später kollabieren!

    • GOP
      11. September 2013 08:31

      Die Terminvergabe bei Ordinationen und Ambulanzen ist eine reine Farce. Die auch wertvolle Zeit der Patienten, welche dort stundenlang warten müssen, wird in unserem System einfach (noch) nicht anerkannt. Heutzutage wäre es mit Computer und den fast überall mitgeführten Mobiltelefonen ein Leichtes, die Patientenströme etwas besser zu organisieren.
      Zu KH-Ambulanzen für "Physikalische Medizin": da haben sowohl die Spitäler als auch schon manchen Krankenkassen erkannt, dass dort in den vergangenenn Jahrzehnten manches völlig ausgeufert ist. Einerseits wurden von vielen Ärzten manche Therapien als "Wellness" und daher oft wenig hilfreich gesehen und nun auf stationäre Patienten sowie Unfallopfer beschränkt, andererseits sind aus den genannten Gründen auch die Krankenkassen bei den Kostenübernahmen wesentlich restriktiver geworden.

  23. mike1
  24. socrates
    11. September 2013 04:29

    Juli & August verbrachte ich einige Wochen in 2 Spitälern der Barmherzigen Schwestern, wurde in der Orthopädie operiert und war sehr zufrieden. Ich bin bei der aktiven BVA und habe keine Zusatzversicherung. Die BVA mit Selbstbehalt muß für die WGKK zahlen.
    Öfter in der Ambulanz seiend stellte ich fest, daß sich Ausländerinnen lautstark mit Gewalt an den braven Eingeborenen vorbeidrängten und ich mußte lange warten. Die Beschwerden dieser Leute hatten mit einer Spitalambulanz nichts zu tun. Ebenso wurden Nachtdienste der Ambulanzen geschlossen, da dort Rauschgiftler und Besoffene abgeliefert wurden und sich deren Umgebung Freizeit verschaffte. Eine Ambulanzgebühr von 20€, wie ich sie aus F kenne, wäre notwendig.
    Die Pflegebetten sind eine politische Angelegenheit. Die Stadt Wien hat für ihre Beamten eigene Spitäler, deren Gebarung geheim ist.
    Internationale Statistiken zeigen eine klare Korrelation: Je mehr Ärzte und Spitäler es gibt, umso teurer ist ein Gesundheitssystem: Vorsicht mit solchen Schlüssen! Keine Ärzte und Spitäler bringen ein gratis Gesundheitssystem. Wollen wir das? Hingegen daß die Entsorgung der Essensreste als Sondermüll erfolgen muß und nicht gratis durch Bauern erledigt werden darf, macht sinnlose Kosten!
    Photos auf der e-card und 10% Selbstbehalt machen das System billiger. kleine Spitäler schließen bringt Arbeitslose in ländliche Gebiete und schadet der Bevölkerung.
    „Zielsteuerung“ kenne ich vom Militär: Das Ziel wird mit Laser markiert und mit zielgesteuerten Bomben vernichtet. Das reduziert die Behandlungs- und Pensionskosten drastisch.

    • Nestor 1937
      11. September 2013 08:26

      @ Socrates

      "Die Stadt Wien hat für ihre Beamten eigene Spitäler, deren Gebarung geheim ist"

      Mir ist da nur das Hanusch-Spital im Eigentum der WGKK bekannt. Ein auf Kosten aller Versicherten unwahrscheinlich hoch defizitärer Sebstbedienungsladen der dort Beschäftigten und deren Patienten ..............

    • Gandalf
      11. September 2013 08:58

      Hera; ein vor allem Gemeindebediensteten und -pensionisten vorbehaltenes Luxusspital mir Sanatoriums- Charakter!

    • dssm
      11. September 2013 10:47

      @socrates
      Als die e-card eingeführt wurde, war ich mehrfach bei Minister Haupt, welcher mir als sehr kompetent erschien.
      Ich habe damals vieles von dem angeboten, was heute diskutiert wird und noch dazu wesentlich kostengünstiger. Die Identifizierung wäre online erfolgt! Damit hätte man auch Fälschern das Handwerk gelegt. Die Kosten wären ein Bruchteil des heutigen Missbrauchs gewesen, dies hat der Minister klar erkannt und versucht diese Lösung wenigstens bis zur Ausschreibung zu bringen.
      Er ist kläglich an seinen Beamten gescheitert!
      Sein damaliger Spruch zu mir, vor versammelter Beamtenschaft: Soll ich sie (die Beamten) denn alle an die Wand stellen?

      Jede Reform ist und wird an den roten und schwarzen Beamten scheitern, daher müsste man zuerst hier ‚ausmisten’.

    • Charlesmagne
      11. September 2013 11:51

      @dssm
      Leider gilt das für alle Resorts...

    • socrates
      11. September 2013 12:24

      dssm
      Richtig! Mein System:
      Alle in Stirnreihe antreten lassen
      Jeder 2. einen Schritt vor
      Eine Münze aufwerfen: Bei Kopf gehen die Vorderen, bei Zahl die Hinteren.
      Dann kann der Rest effizienter arbeiten.

  25. plusminus
    11. September 2013 01:46

    Besser und umfassender kann man die wichtigsten Schritte für dringend notwendige Reformen zur Zukunftstauglichkeit unseres Gesundheitssystem nicht aufzeigen, vielen Dank!

    Zusammenfassend bleiben jedenfalls ähnliche Eckpunkte wie beim Bildungssystem:

    *Politik und Postenschacher raus
    *Verwaltungsapparat und -kosten runter
    *mehr Privat, weniger Staat
    *mehr Selbstverantwortung
    *Versicherungspflicht (siehe Beispiel Auto) statt Pflichtversicherung und nicht zuletzt, aber sicher am schwierigsten umzusetzen
    *weg von der Umlagenfinanzierung, hin zur Kapitaldeckungsfinanzierung.

    Mit solchen Maßnahmen und Verbesserungen würde unser Gesundheitssystem sicher zukunftsfit!

    • Nestor 1937
      11. September 2013 09:00

      Wo ist der Herkules, der diese Reformen stemmt?

      Ich seh keinen,
      auch und erst recht nicht unter den derzeit wahlkämpfenden.

      Wir Phäaken, die nur gut leben wollen und nicht an morgen denken, haben ja den unbequemen Reformer Wolfgang Schüssel abgewählt und nach Hause geschickt ...

    • terbuan
      11. September 2013 10:15

      @plusminus

      Eine Kapitaldecksungsfinanzierung funktioniert schon bei den privaten Versicherungen kaum noch und muß querfinanziert werden:

      Hier ein Beitrag im Handelsblatt über die großen Probleme der deutschen Versicherer, in Österreich sieht es nicht besser aus:

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/private-krankenversicherung-gefaehrliche-problem-mischung/6622188-2.html

      Unter diesen Gesichtspunkten erscheint eine Abkehr von der Umlagenfinanzierung als völlig unrealistisch!

    • dssm
      11. September 2013 10:41

      @plusminus
      Was sie vorschlagen ist nett, es wird nur leider nicht funktionieren!

      Entweder Staat oder Privat, ein Mittelding endet immer(!!!) gleich:
      Die Begünstigten picken die Rosinen, daher steigen die Kosten.
      Um diese Kosten auszugleichen, wird eine Kontrolle eingeführt.
      Diese Kontrolle setzt aber Daten voraus.
      Diese Daten müssen erhoben werden, also wird weniger sinnvoll gearbeitet.
      Wegen dieser Mehrzeiten und den neuen Kontrolleuren wird das System teurer, also wird die Kontrolle verschärft….

    • plusminus
      11. September 2013 13:10

      @dssm

      Warum soll, wie im Tagebucheintrag bereits erwähnt, was bei der Autoversicherung funktioniert, nicht auch bei der Krankenversicherung funktionieren?

      Grundvoraussetzung wäre selbstverständlich der erste Punkt, daß nämlich mit dem Gesundheitssystem (genauso wie bei der Bildung) nicht Machtpolitik betrieben wird.
      Das wäre schon der halbe Weg zur Genesung!

    • plusminus
      11. September 2013 13:18

      @terbuan

      Wenn es so weitergeht, wird auch die Umlagenfinanzierung kollabieren.

      Tatsache ist, daß die diversen gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland Milliardenüberschüsse lukrieren, ganz im Gegensatz zu Österreich!

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/milliardenueberschuesse-minister-droht-krankenkassen/7084506.html

      Als Alternative bietet sich daher auch noch das Schweizer Dreisäulensystem an.
      Um Veränderungen und Reformen kommt das heimische Gesundheitssystem jedenfalls nicht herum. Allerdings bezweifle ich bei unserer derzeitigen und womöglich auch noch zukünftigen Regierungsriege, daß sie da etwas zum Positiven bewegt!

    • dssm
      11. September 2013 13:48

      @plusminus.
      Und nun stellen Sie sich vor, die Autowerkstätten entscheiden alleine (für die Versicherung), welche Arbeiten zu welchem Preis gemacht gehören…..

      Wobei Blechschäden leichter zu beurteilen sind als Krankheitsbilder.

  26. kritikos
    11. September 2013 01:32

    Dem Artikel kann man nur voll zustimmen. "man"? Das ist wohl kaum ein abgebauter Herr Darabos. Und auch auf der rechten Seite hat (wieder) "man" kaum den Mut zu klaren Worten. Ich bin für diese ausführliche Analyse jedenfalls sehr dankbar, allerdings wenig optimistisch auf positive Reaktionen der derzeitigen - und wohl auch künftigen - Politik. Wo ist da der Populismus, die Sieggier bei der Wahl, das Cäsarentum der Landeshauptleute u. v. a.? "man" mache nur so weiter! Leider.

    • M.S.
      11. September 2013 11:27

      @kritiklos

      Bei allen bisherigen Wahlkonfrontationen der Kandidaten im ORF wurden die wirklich wichtigen, existenziellen Probleme unseres Landes wie Pensionen, Bildungsreform, Pflege, Schuldenabbau u.s.w. und eben auch das Thema Gesundheitsreform wenn überhaupt, dann nur marginal erwähnt. Viel ausführlicher wurden völlig nebensächliche Themen (wie zum Beispiel, ob der Herr Stronach persönlich für die Todesstrafe eintritt, oder wer mit wem eine Koalition eingehen könnte u.s.w.) behandelt. So wird die Bevölkerung eingelullt und von den gefährlich drängenden Problemen dieser Republik abgelenkt. Wegen der für eine gesunde Demokratie schädlichen Symbiose von Politik und Medien leider erfolgreich.

    • Undine
      11. September 2013 16:20

      @M.S.

      Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich mir diese seichten, ORF-manipulierten Konfrontationen nicht anschaue; ich würde platzen vor Unmut. Solange im ORF immer noch die alte, ROT-GRÜN-HÖRIGE Besatzung Regie führt, schone ich lieber meine Nerven! Es schaut eh nichts heraus bei all dem Blablabla und Wischiwaschi.

    • M.S.
      11. September 2013 23:23

      @Undine

      Noch schlimmer sind dann die nachfolgenden Analysen des Haus- und Hofpolitologen Filzmaier und der Frau Kamarsin, die uns dann belehren, wen wir von den jeweils beiden Kontrahenten für den besseren zu halten haben. Rein zufällig ist folgende Reihenfolge zu erkennen:
      Sieger ist immer der Kanzlerdarsteller (gegen Glawischnig nur knapp),
      Spindelegger gewinnt gegen Strache, Bucher und Stronach,
      Glawischnig gewinnt gegen Spindelegger, Strache, Bucher und Stronach,
      Stronach verliert alle Konfrontationen.
      Auch die noch fehlenden Konfrontationen werden sicherlich diesem Muster folgen.
      Es erhebt sich auch die Frage, wieso der ORF schon seit langer Zeit zu allen Gelegenheiten immer den selben Politologen, nämlich Filzmaier einsetzt. Gibt es gar einen Politologenmangel in Österreich? Was ist mit Plasser, Ulram und Brettschneider?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung