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Und wieder zwei Prozent weniger für die ÖVP

Die (voraussichtlich unmittelbar bevorstehende) Zustimmung der ÖVP zum Entwurf eines neuen Dienstrechts für alle Lehrer hat klare Konsequenzen: Die Lehrer werden es nicht hinnehmen, dass ohne den bisherigen sozialpartnerschaftlich üblichen Konsens über sie drübergefahren wird. Und die ÖVP wird weitere zwei Prozentpunkte an Wählerunterstützung erleiden. Man fragt sich nur, warum sie dem Text zustimmt: Ist es struktureller Masochismus oder wird die Partei von ein paar Geldgebern aus der Wirtschaft erpresst?

Dabei könnte sich die ÖVP ohne diesen Schwachsinn derzeit eigentlich freuen: Die Kandidatenlisten der anderen Parteien sind qualitativ so dünn wie ihre eigenen. Blau, Grün und Rot ziehen sich überhaupt auf ihre Kernwähler zurück. Das BZÖ schickt lauter Nobodys ins Rennen. Bei den Neos stechen aggressive linke Kirchenhasser hervor. Und bei Stronach sind zwar einige durchaus interessante Kandidaten zu finden, über die sich auch andere Parteien freuen könnten. Deren Wirkung wird aber durch die Minusfrau Monika Lindner mehr als kompensiert.

Lindner hat in den letzten Jahren zielsicher eine große Plakatfirma mit Millionenschaden gegen die Wand gedonnert. Davor hat sie im ORF als eigentlich bürgerliche Kandidatin so ungeschickt agiert, dass der Staatsfunk am Ende von den Linken im Handstreich übernommen werden konnte. Die Dame scheint nur in einem gut zu sein, nämlich um im Windschatten machtbewusster Macho-Tycoons (Pröll, Konrad, Stronach) nach oben zu segeln. Dass sie FÜR irgendetwas stehen würde, ist hingegen noch nie jemandem aufgefallen.

Zurück zum – erwarteten – Dienstrecht. Dieses wird am Wahltag viel relevanter sein als alle Kandidatenlisten. Für die ÖVP wird es sogar katastrophal relevant. Dies ist gleich aus mehreren Gründen der Fall. Im schwarzen Parteiquartier versteht das aber offensichtlich niemand, weil in der ÖVP ohnedies niemand mehr etwas vom Dienstrecht oder von der Schule versteht.

Konkret:

Erstens hat sich Michael Spindelegger nun wirklich als der Flippflopper erwiesen, als den ihn die SPÖ-Propaganda schon seit einiger Zeit hinzustellen versucht. Man kann gar nicht nachzählen, wie oft der ÖVP-Chef da schon seine Meinung geändert hat. Nur im Konsens mit den Lehrern. Auch ohne Konsens mit den Lehrern. Nur im Konsens mit den Lehrern. Auch ohne Konsens mit den Lehrern. Usw. Das Spiel könnte während und nach der nun beginnenden Begutachtung noch ein paarmal weitergehen. Dazwischen könnte es ein paar Zwischenetappen geben, in denen Spindelegger wieder so tut, als habe er persönlich einen Konsens mit den Lehrern erzielt. Dieses Flippflopp ähnelt ja übrigens auch Spindeleggers fast täglich wechselnden Aussagen zum Thema „Erhöhung des Frauenpensionsantrittsalters“. Auch dabei hat er am Schluss alle verärgert.

Zweitens zeigt die ÖVP damit klar, dass Arbeitnehmergruppen, die sich hinter die Volkspartei stellen, desavouiert werden, während die SPÖ wie eine Betonmauer hinter „ihren“ Leuten steht.

Drittens steht das nun auch von der ÖVP getragene Ansinnen, dass Lehrer an AHS künftig bis zu sechs Stunden mehr pro Woche unterrichten müssen, im deutlichen Gegensatz zur Arbeitszeit für ÖBBler: Diese ist gerade um eineinhalb Stunden gekürzt worden. Dabei liegen beide Gruppen den Steuerzahlern dick und fett auf der Tasche. Die Lehrer zwangsläufig, die Eisenbahn aus Verschulden primär der SPÖ. Bei den Staatsbahnern hat es jedoch keinerlei Proteste der ÖVP gegeben. Oder aus der (vermutlich hinter dem ganzen Unsinn steckenden) Industrie in ihrem Lehrerhass und ihrer Anti-Bildungspolitik.

Viertens gibt es kein einziges Element im neuen Dienstrecht, das auch nur irgendwie als Verbesserung der Bildung unserer Kinder gesehen werden könnte. Dabei wird genau das von allen als Grund des nunmehrigen Vorstoßes und der großen Zeitnot genannt. Es kann also nur zu einer signifikanten Verschlechterung kommen, wenn jeder Lehrer künftig viel mehr Klassen unterrichten muss.

Fünftens wird der Dienstrechts-Kampf mit Sicherheit auch Unruhe und Streiks in die Schulen bringen. Auch das macht es zu einem weiteren Baustein, der die heimische Bildungsbilanz verschlechtert.

Sechstens hat das neue Dienstrecht in Wahrheit nur eine Funktion, die aber der ÖVP und Spindelegger noch nicht aufgefallen ist: Es bereitet die Zwangsgesamtschule vor, deren Verhinderung der ÖVP-Obmann gleichzeitig den Wählern verspricht. Wenn alle Schulen in ein einheitliches Prokrustesbett gezwungen werden sollen, müssen vorher auch alle Lehrer gleich gemacht werden. Die Vorstufe hat der offenbar doch recht naive Neolateiner Töchterle mit seinem Ja zur einheitlichen Lehrerausbildung gelegt, die alle Lehrer – ab der Volksschule! – zu einer mindestens fünfjährigen Ausbildung zwingt.

Siebentens fällt auf, dass die Neos, eine der neuen Konkurrenzparteien der ÖVP, beim Schulthema genau den gegenteiligen Weg gegangen sind. Anfänglich hieß es dort noch laut „Gesamtschule!“ Inzwischen hat sich das Grüppchen aber zu dem erfreulicheren Ruf „Autonomie der Schulen!“ und für die Vielfalt entschieden. Auch Stronach (sofern in seinem Wirrgerede politische Inhalte erkennbar sind) folgt keineswegs der rotgrünen Gesamtschulideologie. Die Freiheitlichen sind nie dort gewesen. Nur das sterbende BZÖ ist dafür. Das alles könnte eigentlich Spindelegger zu denken geben.

Achtens: Die nunmehrige Eile bei der Lehrerfrage ist natürlich eine Strategie der SPÖ. Diese lenkt dadurch von ihren Versäumnissen bei der Personalplanung in Hinblick auf den demographisch und als Folge der Hacklerregelung bevorstehenden Lehrermangel ab. Statt die SPÖ wegen dieser Versäumnisse propagandistisch vor sich herzutreiben, macht ihr die ÖVP die Mauer. Sie begreift ja nicht einmal, dass die SPÖ die Schwarzen bewusst getimt in Wahlkampfzeiten in das Lehrerdilemma gehetzt hat. Jetzt und so kann das nur der ÖVP schaden, obwohl die SPÖ davor die Dienstrechtsverhandlungen jahrelang völlig desinteressiert geführt hat (meist nur auf Beamtenebene).

Neuntens gäbe es auch trotz Pensionsrechts und Demographie weitgehend genug Lehrer, wenn nicht immer mehr von ihnen als meist störende Zweitlehrer in die Klassen der Neuen Mittelschule gesteckt würden.

Zehntens: Wo sind die Gegenleistungen, die sich die ÖVP für ihre Zustimmung zum Dienstrechtsentwurf eingehandelt hat? Weit und breit sind keine zu sehen. Das heißt: die Schwarzen haben sich auch auf keinem anderen Gebiet etwas herausverhandelt. Sie beherrschen nicht einmal mehr das Einmaleins der Politik, wenn sie schon die Lehrer und Schulen zu opfern bereit ist. Eine professionelle ÖVP hätte sich für diese Zustimmung etwa die Privatisierung von ÖBB & Co sowie eine echte Pensionsreform eingehandelt.

In ein paar Wochen wird die ÖVP wohl selbst wissen, wie viele Mandate ihr diese Akkumulierung politischer Fehler gekostet hat. Sie verärgert jetzt nicht nur die Lehrer zutiefst, sondern auch alle Eltern, die jede Verschlechterung der Schulqualität, jeden Konflikt in der Schule und jeden Schritt Richtung Gesamtschule empört ablehnen. In ein paar Jahren werden auch die Arbeitgeber empört sein, wenn sie erkennen, welchen Qualitätsverlust ihre eigenen "Vertreter" da den Schulen tatsächlich angetan haben.

PS.: Könnten die Lehrer nicht wirklich ein wenig mehr arbeiten? Ja, das könnten sie. Aber es wäre in jeder Hinsicht besser, wenn das durch Verkürzung der Ferien um zwei Wochen passiert. Dann hätten freilich „nur“ die Schüler etwas davon und nicht die zwei SPÖ-Ministerinnen mit ihrem Lehrermangel. Verlängerungen der Wochenarbeitszeit hingegen sind den Lehrern nur dann zumutbar und erklärbar, wenn sie nicht die einzigen sind, sondern wenn alle zu einem Notopfer angesichts der dürren Jahre aufgefordert werden, die uns nach den Verschwendungs- und Schuldenjahren bevorstehen.

PPS.: Wenn die Industrie ihren Druck auf die ÖVP mit den Beamtenkosten begründet, dann darf man schon fragen: Warum gibt dieselbe Industrie bei den von ihr geführten Kollektivvertragsrunden selber immer der Gewerkschaft nach und fährt nie über diese drüber? Und wenn sie schon die ÖVP beeinflussen will, dann wäre doch jeder konsequente Druck in Hinblick auf eine Erhöhung des Frauenpensionsalters viel logischer. Das brächte viel mehr Einsparungen, mehr Arbeitskräfte – und wäre auch mehrheitlich populär.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 08:29

    Ich kann Herrn AU's Grundtenor nicht folgen! Als ob die Bundes-ÖVP ein Haufen von Deppen und Trotteln wäre, die ständig über den Tisch gezogen werden, mitnichten!

    Sowohl beim Gendern, dem Schwulismus, den Quoten, dem Kampf gegen die klassische Familie, dem Gelddrucken und beim Steuern kassieren ist die ÖVP ganz vorne dabei. Jetzt geht es aus wahltaktischen Überlegungen gegen die Lehrer, dies könnte durchaus etwas bringen, die Lehrer haben es geschafft sich in der sozialen Rangfolge zwischen Versicherungsvertreter und Politiker einzunisten. Ob die Lehrer auch Menschen sind, es spielt im grossen Spiel der Macht keine Rolle.

    Die radikalste Aussage zum Thema Steuern, dem anderen 'Wahlkampfschlager', kommt immer noch von Frau Mikl-Leitner!

    Die Bundes-ÖVP ist eine der sozialistischen Parteien Österreichs.
    Was sich die zahlreichen ÖVP Bürgermeister und Gemeinderäte in den gut geführten, vielfach schuldenfreien Gemeinden denken? Wie lange geht diese Differenz noch gut?

  2. Ausgezeichneter KommentatorCincinnatus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 06:58

    Nicht nur ob der vielen "Umfaller" sondern auch wegen der eklatanten weltanschaulichen Orientierungslosigkeit der ÖVP nach Schüssel überlegt meine Familie (bis dato immer ÖVP gewählt) erstmals, Alternativen in Betracht zu ziehen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 01:16

    Wenn man den Medienberichten trauen darf, hat sich die ÖVP als Gegenleistung für all das unverständliche Entgegenkommen eine weitere Periode Rot-Schwarz ausbedungen. Anders ist diese Haltung, welche schon treffend als "Reblaus-Pakt" bezeichnet wird, nicht zu erklären.
    Eine Bankrotterklärung für die Schwarzen, denn dabei könnten sie sich insoferne verrrechnen, als ihnen ein derartiger Stimmenverlust droht, daß sich eine weitere GROKO gar nicht ausgeht.

    Womöglich stolpern wir damit in eine rot-grüne Regierung und dann gute Nacht, Österreich!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 11:23

    Nur eine Randnotiz: Wo bleibt der Aufschrei des Präsidenten des Gewerkschaftsbundes, Voglar, zum Drüberfahren über die Fachgewerkschaft? Das wird doch nichts mit der Parteifarbe zu tun haben?

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 11:47

    @Tullius Augustus

    "Ich halte die neue Werbelinie der FPÖ mit der neuen Plakatserie "Nächstenliebe" für ziemlich gelungen"

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Mit diesem Ausspruch finden sich diejenigen Wähler, die seit langem deutlich mit Ärger registrieren, daß Vater Staat weit mehr am Wohle der Zugewanderten interessiert ist als am Wohle der einheimischen Bevölkerung, deutlich und persönlich angesprochen.

    Wenn es nötig und sinnvoll ist, greife ich auch lieber meinem "Nächsten" unter die Arme als irgendeinem Dahergelaufenen.

    Gerade der Aufschrei der üblichen Gutmenschen zeigt, WIE GUT der freiheitliche Werbespruch ist und wie sehr er den Nerv trifft! Sollen sie nur weiter aufschreien, die Gutmenschen, und die Wähler dadurch ungewollt zum Nachdenken bringen, was diese eigentlich vom Staat, bzw. von Rot und Schwarz oder gar Grün erwarten können: Wie bisher alles für die Ausländer, nichts für die Österreicher. Dagegen hilft nur die FPÖ.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 23:39

    Eine Abschaffung der schulfreien Tage zu Allerseelen, am Osterdienstag und am Dienstag nach Pfingsten sowie die ersatzlose Streichung der "autonomen" Tage wäre dringen notwendig und würde die Unterrichtszeit um mehr als eine Woche verlängern. Die Eltern müssten sich nicht um Betreuung für ihren Nachwuchs kümmern und die Kontinuität des Unterrichts wäre gegeben. Diesen Vorschlag der Lehrer hat vor Jahren die Kronenzeitung als "Verrat an den Schülern" zu Fall gebracht. Kein Politiker getraute sich seither, das heiße Eisen anzugreifen.
    Offensichtlich sollen nur die Lehrer länger in der Schule anwesend sein, obwohl sie dort ihre Arbeit nicht verrichten können, weil es weder genügend Platz, noch einen Computer für jeden gibt und es auch gar keinen Sinn macht. Wo und wann sich der Lehrer auf den Unterricht vorbereitet, kann eigentlich jedem selbst überlassen bleiben.
    Doch das ist Bildungspolitik in Österreich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2013 11:44

    Ich war Stammwähler der ÖVP.

    War!

    Damit ist nun Schluss. Unter Garantie! Ich bleibe der Wahl nicht fern und wähle auch nicht weiß, aber neben den unsäglichen Roten, den dunkelroten Grünen und der ÖVP gibt es inzwischen ein einigermaßen akzeptables wählbares Spektrum.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2013 09:00

    "Bei den Neos stechen aggressive linke Kirchenhasser hervor."

    Es fällt auf, dass der Spitzenkandidat der NEOS auf den Wahlplakaten ohne Nudelsieb als Kopfbedeckung zu sehen ist. Ist das Nudelsieb zur Ausübung seiner Religion nun unbedingt erforderlich, wie er das im Zusammenhang mit dem Foto in seinem Führerschein den Behörden und der Öffentlichkeit gegenüber behauptet hat oder nicht? Dass er jetzt ohne Nudelsieb zu sehen ist, erlaubt m.E. zwei mögliche Erklärungen:

    1) Dieser Herr hat seine Religion inerhalb kürzester Zeit gewechselt. Da stellt sich aber die Frage, ob jemand, der so rasch seine Weltanschauung wechselt als vertrauenswürdiger Vertreter des Volkes geeignet ist.

    2) Dieser Herr hat die Behörden und die Öffentlichkeit in Bezug auf die Erfordernisse seiner Religion belogen. Soll man einem ausgewiesenen Lügner glauben?
    (Vom kleinen Detail, wie der Frage ob hier nicht Betrug oder Urkundenfälschung begangen wurde, einmal abgesehen.)


alle Kommentare

  1. Kiryu (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:08

    Thank you so much for this arieclt, it saved me time!

  2. Edita (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:30

    That saves me. Thanks for being so senelbis!

  3. BHB (kein Partner)
    15. August 2013 03:04

    Gut so, die 2% nimmt das BZÖ gerne an.

    Das Wiener BZÖ hat mit Mag. Michael Tscharnutter als Spitzenkanidate, insgesamt ein 60 Personen starkes Team, welches sowohl die bürgerlichen Wähler als auch den Mittelstand ansprechen will.

    Der klare Beweis, wieso dass das BZÖ Wien die beste Stadtpartei rechts der Mitte in ganz Österreich ist, findet sich hier (ich will nicht alles vorwegnehmen):

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2013/08/bzo-wien-gibt-kandidaten-fur.html

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. August 2013 10:53

      Obacht!
      Wenn "post festum" das BZÖ 3 % hat (was sehr wahrscheinlich ist), dann stammen 2/3 der Stimmen für das "Bündnis" (mit wem eigentlich?) von der ÖVP.
      Kein besonders zwingender Beweis für eine weitere Existenzberechtigung für Haiders (sel.) 'betrügerischen Krida-Verein'.

      Also immer gut überlegen, bevor man sich äußert.
      Ein Hinweis, der auch im Hinblick auf den Inhalt des angebotenen "Link" zu beherzigen wäre.

    • BHB (kein Partner)
      15. August 2013 14:52

      Ich habe jetzt die Passagen punkto BZÖ von Dr. Unterberger auch gelesen.
      Ich muss widersprechen.

      Gegen keinen einzigen der Bundesliste wird ermittelt, oder steht im Zusammenhang mit Ermittlungen.
      Es gibt insgesamt 180 Kandidaten.
      Bei den Grünen sind es 894 (fast doppelt soviel wie SPÖ):
      www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/nationalrat/2013/files/Bundeswahlvorschlge_BASIS_KUNDMACHUNG_BESCHLUSS_BWB.pdf

      Ich warne, dass nach der Wahl rot-schwarz-grün kommt.
      Nicht aufgrund des BZÖ, sondern weil SPÖ ÖVP und Grüne beim ESM sich gut verstehen.
      Sag was du willst Nepomuck, aber bis auf die FPÖ hat nur das BZÖ gegen den ESM gestimmt. Beim TS gibt es Leute DIE DAFÜR STIMMTEN!

    • BHB (kein Partner)
      15. August 2013 15:02

      @Neppomuck oder steht im Zusammenhang zu Ermittlungen punkto Telekom, wollte ich schreiben.
      Bei der ÖVP kandidiert an 8.Stelle der Bundesliste Hannes Rauch :

      "Sein Ansprechpartner sei der damalige ÖVP-Kommunikationschef und heutige Generalsekretär, Hannes Rauch, gewesen.
      Aus der ÖVP heißt es dazu: Man habe die Kosten für zwei Inserate des unabhängigen Gastinger-Personenkomitees übernommen. Gebucht habe man diese über die übliche Mediaagentur (an der die Telekom beteiligt war), bezahlt habe man sie aber selbst. "

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1430571/OeVP-uebernahm-InserateKosten-fuer-Gastinger

      " Man fragt sich nur, warum sie dem Text zustimmt: Ist es struktureller Masochismus oder wird die Partei von ein paar Geldgebern aus der Wirtschaft erpresst?"
      =>Faymann und Erwin Pröll trafen sich unlängst beim Heurigen.
      Vermutlich hat man sich dort geeinigt.

      Aber um die Frage zu beantworten: Die ÖVP will nicht als Blockierer dastehen, vermute ich mal.

      Die Gesamtschule ist nicht so wild, schlimmer ist, dass die Sozialisten und Grüne die Noten abschaffen wollen!
      Außerdem gibt es größere Probleme als die von Herrn Kurz propagierten "schwächen beim Deutsch lernen". Was macht die ÖVP wenn jemand Probleme mit Mathematik und Englisch hat, oder beim Geometrisch zeichnen?
      Gerade deshalb braucht es eine Bildungsreform!
      Und 150 Mio€ die jährlich von Eltern für Nachhilfe ausgegeben werden müssen sprechen auch dafür!

  4. Politicus1
    14. August 2013 17:01

    Der große Wurf der SPÖ-ÖVP-Regierung ist gelungen!
    Künftig sind alle Lehrer - von der Volksschule bis zur Uni "Professor"!
    Kein Aprilscherz!
    "Das geplante neue Lehrerdienstrecht macht alle künftig neu eintretende Pädagogen zu Professoren - zumindest von der Verwendungsbezeichnung her. Das sieht der Entwurf der in Begutachtung befindlichen „Dienstrechtsnovelle 2013 - Pädagogischer Dienst“ vor. Bisher war der „Professor“ bzw. die „Professorin“ den Lehrern an höheren Schulen vorbehalten.

    Ursprünglich war der „Professor“ als Amtstitel sogar nur pragmatisierten Lehrern an höheren Schulen vorbehalten. Seit 2006 führen auch Vertragslehrer an höheren Schulen den „Professor“ als Verwendungsbezeichnung.

    Im künftigen Dienstrecht, das nur noch Vertragslehrer vorsieht, ist der Professor als einheitliche Verwendungsbezeichnung für alle Pädagogen geplant. "
    Quelle: ORF-Online

    • F.V. (kein Partner)
      14. August 2013 17:26

      Mit solchen Maßnahmen wird nach unten nivelliert.

      An den Universitäten hat man aus angeblicher "Vergleichbarkeit" mit dem Ausland den bätscheler und master eingeführt - und nach unten nivelliert. Es war dies völlig unnotwendig, denn auf der ganzen Welt wußte man um den Wert der Ausbildung, die ein Dipl. Ing., Dkfm. oder Magister, ... an unseren (und deutschen) Universitäten bekommen hatte. In der Schweiz ist es sogar so, daß man ein "ETH" dem akad. Grad anfügt, weil man eben NICHT mit Hinz und Kunz verglichen werden wollte, sondern auf das besondere Image stolz war.

      Aber wir geben uns halt "europäisch". Nur da erhebt sich die Frage: sind dann die Volks-, Haupt- und Mittelschullehrer noch "vergleichbar" mit jenen aus den anderen Provinzen der EUdSSR? - Also: dürfen wir denn das überhaupt?

  5. A.K.
    14. August 2013 14:26

    Als kleinstes Übel unter den Parteien erschiehn mir bisher die ÖVP gerade noch wählbar. Gegenwärtig stört mich aber besonders die Akzeptanz der von der SPÖ propagierten Zukunft einer alternativlosen Fortsetzung der aktuellen Koalition "Rot-Schwarz" - ohne deutlichen Widerspruch von Seiten der ÖVP-Spitze.
    Eine Ausage wie, wir (die ÖVP) wollen die Mehrheit - mit dem Bundeskanzler - erreichen, im Idealfall eine Alleinregierung stellen oder wenn dies nicht zu erreichen ist, eine Koalition nach unserem Gutdünken anstreben, fehlt mir grundsätzlich.
    Ich bin kein Lehrer, aber als potentieller ÖVP-Wähler erwarte ich die Unterstützung der von den Lehrern bisher eingehaltenen Linie durch die ÖVP. Mich wundert, daß Spindelegger oder die ÖVP-Granden vom Umgang mit Feymann und den "Damen der SPÖ-Spitze" immer noch nicht so genug haben, daß sie an eine Koalitionsfortsetzung überhaupt noch denken.
    Mir reicht es der ÖVP-Spitzte zuzuschauen:
    Die SPÖ hat doch die Abtreibung gefördert, Homosexualität als normal propagiert und fähigen Menschen die Schulen ihrer Kinder beschädigt und Steuergelder vielfach verschwendet und eine Reihe von Banken zerstört, etc.. Mit so eine Partei macht man keine Koalition!

  6. F.V. (kein Partner)
    14. August 2013 13:49

    Verfolgt man die Beiträge über einen längeren Zeitraum, so sind sie fast immer voller (berechtigter) Kritik am politischen Handeln der ÖVP und dem Wegdriften von ehedem geltenden Grundsätzen.

    Meist ist die Kritik vernichtend und die geouteten Konsequenzen ehemaliger, enttäuschter ÖVP-Anhänger die Abwendung mit Grausen. Auch wird immer wieder festgestellt, daß die ÖVP längst eine linke Partei geworden sei und im Zeitgeist sich aufgelöst habe.

    Auch der Unterberger-Artikel ist ja keine Lobeshymne, sondern eine Liste an Gründen für "fristlose Kündigung.

    Wenn das alles so ist, was soll dann das Klagen, daß sie "wieder 2 Prozent" an Wählerstimmen verloren habe? Wer braucht so einen Steigbügelhalter für weitere 5 Jahre BK eines 8-klassigen Volxschülers? - Niemand.

    Darum macht es auch nichts aus, ob sie mit 2, 10 oder 20 Prozent in den Orkus fährt. So irreal ist das gar nicht, denn die einst allmächtige DC in Italien ist auch völlig von der politischen Bühne verschwunden. - Und sie geht niemand ab.

  7. jump (kein Partner)
    14. August 2013 12:03

    " Und die ÖVP wird weitere zwei Prozentpunkte an Wählerunterstützung erleiden."

    Bitte, Herr Doktor: Unter welchen Symptomen leidet man in einem solchen Fall? ;-)

    Wann formiert sich endlich die Initiative "Deutschkurs für Unterberger"?

    • Trollwatsch (kein Partner)
      14. August 2013 13:44

      Gottseidank, war die Erbse gleich am Anfang. Das hat jede Menge an Tenkarbeit dem Droll erspart. (sicsic!!)

    • Torres (kein Partner)
      14. August 2013 17:58

      In dem Alter lernt man es offenbar nicht mehr. Ich selbst habe früher immer wieder die Sprachfehler Unterbergers aufgezeigt, ohne jede Wirkung - einmal hat er sich persönlich furchtbar aufgeregt (und dabei gleich wieder ein paar Deutschfehler gemacht). Inzwischen habe ich es aufgegeben, es ist zwecklos. Und seine Fangemeinde verteidigt ihn ja mit Zähnen und Klauen (wie man es auch hier wieder sieht), die sprachliche Korrektheit (die man eigentlich von einem Journalisten erwarten sollte) ist ihr offenbar egal - oder sie kann es auch nicht besser.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      14. August 2013 18:19

      Ehrlich? Ihr kommt nur deshalb hierher, um Erbsen zu zählen?

      Wie oft habt ihr euch schon bei einer Zeitung aufgeregt? Oder über das Flachdeutsch des Wiener U-Bahnfernsehens?

    • Torres (kein Partner)
      14. August 2013 18:58

      @Trollwatsch
      Als "Erbsenzählen" würde ich das ja nicht gerade bezeichnen: die Sprache ist das Arbeitsinstrument eines Journalisten. Und wenn er nicht einmal das beherrscht... Ich bin ja neugierig, was Sie zu einem Ingenieur oder Baumeister, der gerade ihr Haus plant und berechnet, sagen würden, wenn Sie draufkommen, dass er das kleine Einmaleins nicht beherrscht. Ich selbst schreibe auch beruflich (wenn auch auf einem anderen Gebiet); wenn ich derartige Fehler machen würde, könnte ich mir mein Geld sehr bald beim Arbeitsamt holen.
      Allerdings möchte ich die ganze Sache doch etwas relativieren (und komme dabei auch gleich auf Ihre Frage zu sprechen): Im Vergleich zu den sogenannten "Qualitätsmedien" (Presse, Standard) ist Unterberger ziemlich im Schnitt; von der Kronenzeitung oder gar dem ORF will ich gar nicht reden, da ist Unterberger vergleichsweise ein Sprachprofessor. Dem ORF habe ich übrigens einmal in dieser Angelegenheit geschrieben. Die Antwort war ebenso frech wie uneinsichtig: Es käme hauptsächlich darauf an, WAS man sagt, und weniger WIE man es sagt. Dieser Meinung scheinen Sie (und viele andere hier) auch zu sein. Meine Meinung ist jedenfalls eine andere. Wer seine Muttersprache nicht einwandfrei beherrscht, hat in meinen Augen eine arge Bildungslücke - und sollte sich deshalb im übrigen auch nicht ständig als "Bildungsexperte" gebärden.

    • jump (kein Partner)
      14. August 2013 22:03

      Ein letztes Wort dazu, völlig frei von Polemik: Dieser Blog wird ja mit dem Anspruch betrieben, ein Sprachrohr für die bildungsbürgerliche Elite des Landes zu sein. Also darf der Meister meines Erachtens auch an den eigenen Ansprüchen gemessen werden!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      16. August 2013 11:22

      Torres schreibt nach eignen Angaben viel und würde diese Tätigkeit nicht mehr ausüben können, wenn es einmal einen Fallfehler oder einen Fehler bei einer Präposition machte.

      Aber ganz offensichtlich übt er die diese Tätigkeit nicht bei einem österreichischen Medium aus. Dorten gehören diese Fehler zum guten Ton.

      Der Unterschied liegt aber im Inhaltlichen.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    14. August 2013 11:14

    Machtstrategien.

    SPÖVP berät,
    wie es denn noch schlechter geht.
    Wie ‚zet Be‘ setzt man das Land
    schnell noch tiefer in den Sand?
    Dabei ist das doch ganz leicht:
    Weiter so! Nur dann erreicht
    man das Ziel der ‘NWO‘
    brav und „volksam“ (oder so).
    Was schlicht heißt, wir torpedieren
    alles, was vernünftig, zieren
    uns nicht, auszupressen
    Land und Leute, wir vergessen
    Recht, Verfassung und die Pflichten
    die wir haben, ja, errichten
    einen Staat, der kompatibel
    ist mit allem, was von Übel.
    Was soll uns „Demokratie“?
    "Mir san mir", und wenn wer schrie,
    dass wir in die „Rue de gack“
    so geraten, Schabernack
    kein vernünftig‘ Mittel wäre,
    um zu enden die Misere,
    dann wird „Ewiggestrigkeit“
    unterstellt, dass nicht bereit
    diese „nationale Kraft“,
    die auch selbst nie was geschafft,
    für den Weg ins Paradies
    wäre, und nebstbei auch mies.
    Nur herein mit den Nomaden,
    faulen, kranken, dummen, bladen;
    Schulden lassen uns „gesunden“,
    bis kein Ausweg mehr gefunden.
    Denn, gibt ‘s nix mehr zu verlieren,
    will kein anderer regieren.
    Und dann kommt, wir finden ’s toll,
    unser Staatsmachtsmonopol.
    Dass wir selbst nichts mehr zu reden
    haben, ärgert nur die Blöden.
    Dass wir selbst nichts mehr zu reden
    haben, ärgert nur die Blöden.
    Denn Verantwortungen drücken,
    drum lasst euch von uns beglücken.

  9. Rechter Freichrist (kein Partner)
    14. August 2013 11:10

    Die ÖVP befindet sich im Niedergang. Österreich braucht eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik. Zudem kann viel Geld gespart werden, wenn die christlichen Kirchen durch eine überkonfessionelle Christengemeinschaft ersetzt werden. Siehe dazu
    www.freie-christen.eu

  10. Torres (kein Partner)
    14. August 2013 10:58

    Ich sehe in der Haltung Spindeleggers (und der ÖVP) durchaus etwas Positives: nämlich dass er (sie) sich offenbar - erstmalig! - nicht mehr vom Hauptbremser und -verhinderer Neugebauer am Nasenring vorführen lässt, wohl mit Unterstützung vom Über-Erwin (allein hätte Spindelegger es wohl nicht "derhoben"). Erstaunlicherweise ist Neugebauer in den letzten Wochen auch ganz still, vielleicht hat ihm der Erwin tatsächlich eine "übergebraten".
    Eine andere (allerdings von den Medien eher ignorierte) Tatsache könnte die ÖVP allerdings Stimmen kosten: analog zur CDU, kann sich Generalsekretär Rauch (ohnedies ein unsympathisches Ekel) "vorstellen", das Internet teilweise zu zensurieren - die ÖVP sozusagen als Moralwächter über das dumme Volk. Wenn ich überhaupt je die Absicht gehabt hätte, die ÖVP zu wählen (hatte ich aber tatsächlich nie) - nach dieser Aussage wäre diese Absicht endgültig und unwiderruflich vorbei.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      14. August 2013 18:23

      Wenn man deine Ergüsse sich so durch den Kopf gehen lässt, dann drängt sich doch die Frage auf, welcher Trottel eigentlich die Bremsen überhaupt erfunden hat. Ohne geht es ja bekanntlich viel schneller.

      Und die Inhalte aus dem Internet müssen immer frei und unzensiert bleiben, außer sie finden sich auf der Festplatte eines FPÖlers. Dafür ist es dann auch egal, ob das Pornographie oder nur ein Foto von der Heinisch-Hoserl ist.

  11. cmh (kein Partner)
    14. August 2013 09:00

    So schauts aus!

    Und deshalb wähle ich jetzt "mit Freude" (Renner) die FPÖ.

    (An den damit verbundenen Brechreitz habe ich mich in meinen ÖVP-Jahren ja bereits ausgiebig gewöhnen dürfen.)

  12. Zraxl (kein Partner)
    14. August 2013 09:00

    "Bei den Neos stechen aggressive linke Kirchenhasser hervor."

    Es fällt auf, dass der Spitzenkandidat der NEOS auf den Wahlplakaten ohne Nudelsieb als Kopfbedeckung zu sehen ist. Ist das Nudelsieb zur Ausübung seiner Religion nun unbedingt erforderlich, wie er das im Zusammenhang mit dem Foto in seinem Führerschein den Behörden und der Öffentlichkeit gegenüber behauptet hat oder nicht? Dass er jetzt ohne Nudelsieb zu sehen ist, erlaubt m.E. zwei mögliche Erklärungen:

    1) Dieser Herr hat seine Religion inerhalb kürzester Zeit gewechselt. Da stellt sich aber die Frage, ob jemand, der so rasch seine Weltanschauung wechselt als vertrauenswürdiger Vertreter des Volkes geeignet ist.

    2) Dieser Herr hat die Behörden und die Öffentlichkeit in Bezug auf die Erfordernisse seiner Religion belogen. Soll man einem ausgewiesenen Lügner glauben?
    (Vom kleinen Detail, wie der Frage ob hier nicht Betrug oder Urkundenfälschung begangen wurde, einmal abgesehen.)

    • Siri
      14. August 2013 10:06

      Zraxl
      sehr gut beobachtet!

    • Undine
      14. August 2013 12:08

      @Zraxl

      Vielleicht ist so eine löchrige Kopfbedeckung nicht ganz wasserdicht und es hat zu stark ins Hirn geregnet!

    • Pete Sahat
      14. August 2013 12:19

      @Zraxl:
      Spitzenkandidat: Matthias Strolz
      Nudelsiebfoto: Niko Alm

    • Alterpirat (kein Partner)
      15. August 2013 15:25

      Es gibt wichtige Gründe warum man kein x bei "NEOS Das Neue Österreich und Liberales Forum - NEOS" machen kann:

      Inhalte aus dem Parteiprogramm der Neos:
      "DIE VISION
      · Österreich ist historisch ein Zuwanderungsland und wird es auch bleiben.

      1.)
      Europa braucht eine Vision: Europäischer Bundesstaat in
      Langfristperspektive"
      Q: neos.eu/_download/plaene-fuer-ein-neues-oesterreich.pdf

      Noch weitere Gründe:
      Niederösterreichs-Spitzenkandidat der "Neos"Nniki Scherak ist zugleich Chef der Julis.

      Wikipedia"Die JuLis – Junge Liberale Österreich sind eine politische Partei in Österreich, eine Fraktion in der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) sowie Vollmitglied von IFLRY und LYMEC. Sie unterstützen seit Oktober 2012 NEOS – Das Neue Österreich als Jugendpartner für die Nationalratswahlen 2013.[1][2]""

      2.)
      Die Julis tretten für Legalisierung aller Drogen und Sterbehilfe ein.
      Diese NEOS haben an schuß:

      "Die Jungen Liberalen fordern die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe unter folgenden Bedingungen:"
      " Die JuLis sind der Ansicht, dass die Legalisierung aller Drogen einen neuen Ansatz darstellt, um die scheinbar aussichtslose Situation zu verbessern. Als positives Beispiel kann Portugal
      angeführt werden [...]"
      http://www.julis.at/programm/beschlusssammlung/gesellschaft/liberale-drogenpolitik-legalisierung-und-pravention/
      "Die Jungen Liberalen fordern die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe unter folgenden Bedingungen:"
      http://www.julis.at/programm/beschlusssammlung/gesellschaft/wuerdevolles-sterben-ermoeglichen/

      Da sind mir persönlich die Piraten lieber. Wenn eine Partei die 4% verdient hat dann die welche das erste Mal antritt!

      (neos =großteils lif-anhänger), kpö kandidiert schon seit 1945.
      Die jungfräulichen Piraten mit 2013 das erste Mal.

  13. cmh (kein Partner)
    14. August 2013 08:54

    Den größten Schaden kann ein Streik der Lehrer dann anrichten, wenn er sich auf den Dienst nach Vorschrift beschränkt. Das bedeutet, einfach alle Schüler, die nicht bei der Matura in die Ecke pinkeln in arbeitssparender Weise durchzulassen.

    Diese 3/16tel Gebildeten wählen dann zunächst sicher die Roten, dann aber Irgendwen.

  14. cmh (kein Partner)
    14. August 2013 08:50

    Der Unterschied in der Behandlung der LEhrer und der ÖBBler kommt deswegen zustande, weil zwar jeder zur Schule gegangen ist, aber nicht viele mit der Bahn fahren.

    Was man zu kennen glaubt verurteilt man gerne. Viel besser wäre es aber in gewissen Fälle, die Unkenntnis zur Basis des Urteiles zu nehmen.

  15. cmh (kein Partner)
    14. August 2013 08:46

    "Zweitens zeigt die ÖVP damit klar, dass Arbeitnehmergruppen, die sich hinter die Volkspartei stellen, desavouiert werden, während die SPÖ wie eine Betonmauer hinter „ihren“ Leuten steht."

    Warum muss ich dabei immer an den Exekutionspeloton (ist doch ein schönes und unverfängliches Wort!?) denken?

    Ein genialer Bildbruch Unterbergers!

    Hier meiner noch zum Drüberstreuen:

    Wer die ÖVP zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr und wer sich mit der SPÖ ins Bett legt ist schon verkauft, auch wenn er noch einige Zeit als Bettvorleger dienen darf.

  16. Der Realist (kein Partner)
    14. August 2013 07:28

    die ÖVP liefert eben immer wieder Gründe, warum sie von vielen ihrer Stammwähler nicht mehr aus Überzeugung, sondern nur mehr aus Mitleid gewählt wird. Bezeichnend für eine ehemals staatstragende Partei ist auch, welch harmlose Gemüter sich auf der Kandidatenliste tummeln.

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:03

      Außer Spindelegger sehe ich da eher gemeingefährliche Typen.

      Was für ein "Gemüt" diese Damen und Herren dann haben ist egal.

  17. byrig
    13. August 2013 23:56

    es ist einfach unglaublich.
    da stellt sich der övp-chef hinter die forderungen der spö,so schnell wie möglich einen entwurf zum neuen lehrerdienstrecht zu ermöglichen.ohne gegenforderungen.und selbst mit diesen wäre das eine abkehr von der jahrzehntelangen ablehnung der linken,marxistisch inspirierten forderung einer gesamtschule.
    die änderung des lehrerdienstrechts ist eigentlich nur deshalb notwendig,damit diese zwei soziministerinnen schmied und hosek ihr gescheitertes projekt der "neuen mittelschule" nicht vollends floppen lassen müssen.
    wobei dieses projekt ja nur ein stein auf dem ziel gesamtschule ist.
    und das erkennt die övp nicht!?
    spindelegger lässt sich permanent über den tisch ziehen und verrät dabei nichtlinke bürgerliche interessen,auch in bezug auf die immer ungehemmtere zuwanderung.
    statt mit dem linkslinken schönborn ein ernsthaftes gespräch zu führen,lässt er und seine partei weiter zu,dass österreich von wirtschaftsflüchtlingen in bedrängnis gebracht wird.
    leider muss man als nichtlinker,bürgerlicher,nichtgutmensch von dieser övp nicht vertreten wird.
    früher war die wahl zwischen övp und fpö schwer.
    jetzt nicht mehr.
    die fpö ist die einzige partei,die unsereiner interessen vertritt.

  18. Brigitte Imb
    13. August 2013 23:49

    Als die Schüler vor den Lehrern noch Respekt haben mußten, war es um die Bildung gut bestellt. Politiker haben dieses Faktum abgeschafft.
    Am 29. 09. 2013 bietet sich uns die Gelegenheit der "Evaluierung".

  19. Brigitte Kashofer
    13. August 2013 23:39

    Eine Abschaffung der schulfreien Tage zu Allerseelen, am Osterdienstag und am Dienstag nach Pfingsten sowie die ersatzlose Streichung der "autonomen" Tage wäre dringen notwendig und würde die Unterrichtszeit um mehr als eine Woche verlängern. Die Eltern müssten sich nicht um Betreuung für ihren Nachwuchs kümmern und die Kontinuität des Unterrichts wäre gegeben. Diesen Vorschlag der Lehrer hat vor Jahren die Kronenzeitung als "Verrat an den Schülern" zu Fall gebracht. Kein Politiker getraute sich seither, das heiße Eisen anzugreifen.
    Offensichtlich sollen nur die Lehrer länger in der Schule anwesend sein, obwohl sie dort ihre Arbeit nicht verrichten können, weil es weder genügend Platz, noch einen Computer für jeden gibt und es auch gar keinen Sinn macht. Wo und wann sich der Lehrer auf den Unterricht vorbereitet, kann eigentlich jedem selbst überlassen bleiben.
    Doch das ist Bildungspolitik in Österreich.

    • Erich_47 (kein Partner)
      14. August 2013 09:35

      Ich stimme völlig zu, möchte aber ergänzen: die Semesterferien wurden kreiskyzeits als Energiesparmaßnahme eingeführt so wie es Jahre ohne Weihnachtsbeleuchtung der Einkaufsstraßen gab. Letzteres ist schon längst obsolet; warum nicht auch die Semesterferien? Längst zählt diese Woche als Hauptsaison mit entsprechenden Preisen (im Inland). Müssen Lehrer und Eltern immer für den Urlaub am meisten zahlen?

      Eine weitere Zeitverschwendung liegt im Schulgesetz: die Notenkonferenz muss mindestens 1 Woche vor Schulschluss stattfinden. Drei Tage vor dieser Konferenz darf nur mehr mit Zustimmung des Schulleiters geprüft werden. Das bedeutet in der Praxis, dass die letzten 2 Schulwochen mit irgendwelchen (Pseudo)Aktivitäten gefüllt werden müssen - es ist den Schülern nicht zu verübeln, dass sie im Wissen, es kann für sie nichts mehr positiv oder negativ bewertet werden, in Gedanken bereits in den Ferien sind.

      Der Sinn dieser Zeitverschwendung liegt für mich höchstens im Juridischen: eine negative Note muss durch einen gesonderten Bescheid vor der Zeugnisverteilung den Eltern mitgeteilt werden - als ob das Zeugnis nicht genügen würde!

      Ob ein Einspruch eine Woche früher oder später erfolgt ist nur für jenen Lehrertyp wichtig, der bereits am Zeugnistag den Sommerurlaub beginnt. Leider hatte ich auch solche Kolleginnen, für die dann andere einspringen mussten, wenn der Landesschulrat auf Grund eines Einspruchs - dem durch die Abwesenheit der notengebenden Kollegin schlecht entgegnet werden konnte - eine kommissionelle Prüfung Mitte Juli ansetzte. Ob das neue Dienstrecht für solche Lehrerinnen, die mitschuld am schlechten Bild der Lehrer sind, Konsequenzen hat??

      Bei der Stimmung, die die Linken gegen die Lehrer und ihre Gewerkschaft aggressiv fördern wundert es nicht, wenn dann Provokateure bzw. Trolle sogar in der "Presse" fragen, wozu ein Lehrer überhaupt einen PC braucht. Es gäbe doch die Schulbücher...

      Heute zerstören wir die aufbauenden Schulen - und morgen endgültig die Unis??
      Unverständlich, dass die ÖVP da mitspielt. Will sie den Weg zu "DDR 2.0" mit aufbereiten?

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 12:02

      Von was für "Schulbüchern" wird denn da gesprochen?

      Etwa von den Reinschreibebroschüren mit dem dünnen antifaschistischen Inhalten?

    • F.V. (kein Partner)
      14. August 2013 18:22

      Frau Kashofer,

      mit dem ersten Teil Ihres Beitrags rennen Sie offene Türen ein.

      Der zweite Absatz ist fragwürdig. Die Behauptung, daß man als Lehrer in der Schule seine Arbeit nicht verrichten könne, ist blanker Unsinn. Jeder Lehrer kann sich in eine Klasse setzen, die ihm sozusagen zugewiesen ist, hat dort einen Schreibtisch und wenn er noch Hilfsmittel braucht, so denke ich, daß sich auch für einen kl. Kasten noch Platz fände.

      Wenn ein Lehrer heute noch keinen PC hat, dann tut er mir leid. Beinahe die kleinen Kinder schon fummeln daran oder an Tabletts herum. Das ist ein Arbeitsgerät, das in hinreichender Ausstattung für 4 - 500 Euro zu haben ist. Es gibt keinen halbwegs intelligenten Menschen, der nicht mindestens einen Laptop hat. Außerdem gibt es ja auch Dinge, die ohne ihn auch zu erledigen sind, zB Korrekturen der Schularbeiten oder Überprüfung der sonstigen Schulhefte der Schüler. Etc.

      Ich kenne genug in der Wirtschaft Beschäftigte, die in der Firma keinen Arbeitsplatz haben und von zu Hause ihren Aufgaben nachgehen, allerdings sind sie rund um die Uhr per Mobiltelefon, Tablett, Laptop erreichbar und mit der Firma verbunden. D. h. so eine ruhige Kugel wie Lehrer, die bei ihrer häuslichen Arbeit für die Schule nicht an der kurzen Leine sind, haben sie nicht. Und wenn sie doch regelmäßig in die Firma zu Besprechungen kommen, finden diese trotzdem statt, obwohl sie dort keinen Arbeitsplatz haben, weder räumlich noch ausstattungsmäßig.

      Ihre sind Scheinargumente.

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 18:35

      Toll - warum sind wir nicht gleich darauf gekommen, die Lehrer in die Klassenzimmer zu setzen?

      Die Schüler beschäftigen sich dann still, auch wenn gerade große Pause sein sollte? Oder kommen die Schüler in ihrem Modell überhaupt nicht vor? Wohl eher.

      Wenigstens sehen Sie einen PC für den Lehrer vor. Mir persönlich scheint ein PC ja nicht erforderlich, aber ich glaube irgendwelche obergscheide "Experten" hätten was dagegen, wenn das Schularbeitsthema wie in unseren Tagen einfach auf die Tafel geschrieben würde. Heute sind eher so eine Art Angabenheft mit bunten Bildern gefragt.

      Und ganzu besonders sinnig ist auch die Vorkontrolle von Hörübungen bei Schularbeiten in Anwesenheit von Nachbarklassen. Das würde eine Menge Korrekturarbeit sparen.

      Aber vielleicht haben Sie die Erinnerung an Ihre Schulzeit mit dem amerikanischen Schulalltag wie aus den Amisoapes sustituiert? Dort gehen die Schüler in den Pausen von Klasse Zu Klasse und werden dort von einem Lehrer mit einerm kl. Kastl erwartet.

      Was sagt eigentlich der rote Teil der Gewerkschaft zu den von Ihnen jetzt vorgeschlagenen Heimarbeitsplätzen?

    • F.V. (kein Partner)
      14. August 2013 19:43

      cmh,

      es bleibt mir ewig unverständlich, warum Sie sich immer wie ein besonders dummer Esel anstellen.

      Die Rede ist von den Zeiten, die über die 20 oder 22 Stunden Lehrverpflichtung hinausgehen, also der unterrichtsfreien Zeit, in der die Schulen bekanntlich leer stehen. Aber man kann sich natürlich blöd stellen.

      Ich korrigiere ich: Bei Ihnen entfällt das "Stellen" freilich, sie sind´s.

  20. Tullius Augustus
    13. August 2013 22:29

    Ich habe mir gerade die SPÖ-Bundesliste:

    http://spoe.at/KandidatInnen

    angesehen - und immerhin ist jetzt keine Person mehr darauf, die im Verdacht steht früher oder jetzt bei der verfassungsfeindlichen Organisation Mili Görüs dabei zu sein.

    Und den Namen "Resul Ekrem Gönültas" sucht man auf der SPÖ-Bundesliste (Platz 1 - 30) vergeblich.

    Die ÖVP-Bundesliste: http://oevp.at/Die_OeVP-Bundesliste.psp

    Überblick von 'Die Presse' von den 6 stärksten Parteien: http://diepresse.com/images/uploads/d/7/c/1441148/NR-Wahl---Bundeslisten---Aktualisiert_1376376065858656.jpg

  21. Brigitte Imb
    13. August 2013 20:46

    1/2 OT - Welch skurrile Forderung von "SOS Mitmensch"!!!

    "Nationalratswahl für Ausländer" am 24. September

    SOS Mitmensch fordert ein Wahlrecht für Nichtstaatsbürger und hält eine symbolische "Pass-egal-Wahl" ab."

    http://diepresse.com/home/politik/nrwahl2013/1441244/Nationalratswahl-fuer-Auslaender-am-24-September?_vl_backlink=/home/politik/nrwahl2013/index.do

    Wie verhalten sich dabei etwaige, importierte Analphabeten? (Man hört und liest ja immer wieder, daß es gar nicht so wenige davon gibt.)

  22. Politicus1
    13. August 2013 19:49

    noch eine Überlegung ...
    bei dieser kommenden NR-Wahl dürfte es für die etablierten Parteien wirklich vor allem darum gehen, die Stammklientel bei der Stange zu halten.
    Unentschlossene, Frustrierte, Wechselwähler für das richtige "X" zu gewinnen, scheint im September 2013 ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
    SPÖ und FPÖ gehen vollen Kurs in Abstimmung mit ihrer Klientel.
    Da geht's gegen die Reichen, die Grundbesitzer, und die mit den hohen Pensionen ...
    Dort geht's für die Heimatliebenden, für die autochtonen Landsleute, für die Gegner von Rot-Schwarz ...

    Und die ÖVP? Glaubt sie wirklich, auch nur einen Unentschlossenen, einen Jungwähler, einen ohne Stammtisch bei einer anderen Partei für ein schwarzes "X" zu gewinnen?
    Mit einer Erhöhung des Frauenpensionsalters?
    Mit einer Erhöhung der Schulstunden für Lehrer?
    Mit einer Studiengebühr für Studenten?
    ...?

    Nun, ich unterschreibe alle diese Punkte - aber ich hätte sie auch schon vor vier Jahren und nicht erst 6 Wochen vor der Wahl unterschrieben.
    Deshalb bin ich auch 6 Wochen vor der Wahl kein Unentschlossener, kein Wechselwähler - und ein Erstwähler bin ich schon lange nicht mehr ...

  23. Yoshinori Sakai
    13. August 2013 19:48

    @ terbulan & @ Gandalf

    Es ist BEWIESEN: Die ÖVP hat (durch die Person des Strippenziehers Erwin Pröll) entschieden dass die Bildung einer rot-schwarzen Koalition allerhöchste Priorität - um nicht zu sagen Wahlziel ist:

    Das jüngste Verhalten von Erwin Pröll ist der BEWEIS:

    Ohne Gewerkschaft: Machtwort von Pröll: Lehrerdienstrecht abgesegnet:

    http://www.krone.at/Politik/Machtwort_von_Proell_Lehrerdienstrecht_abgesegnet-Ohne_Gewerkschaft-Story-372045

    Und der "Reblauspakt beim Heurigen":

    Faymann und Pröll beim Heurigen: "Kein Geheim-Pakt" ( 12.08.2013, DiePresse.com)

    Die "Krone" berichtet von einem "Reblaus-Pakt" zwischen dem SP-Kanzler und Niederösterreichs VP-Landeshauptmann. Faymann und Pröll zeigen sich belustigt:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1440847/Faymann-und-Proell-beim-Heurigen_Kein-GeheimPakt

    Ein Wahnsinn wie der formelle VP-Parteichef Spindelegger desavouiert wird. Ob da wirklich die alle VP-Stammwähler mitgehen können?

    Bisher, in der gesamten 2. Republik war die Logik ja so: Der ÖVP-Bauernbund (und somit auch der Raiffeisenflügel) wollte immer direkt am brüsseler & österreichischen Futtertrog sitzen und den Landwirtschaftsminister stellen.
    Und die SPÖ hat den Schwarzen diese Position immer garantiert, dafür stellten die Roten den Bundeskanzler.


    Und Erwin Pröll ist der mit einer Absoluten ausgestatte Landesfürst von St. Pölten und kommt vom Bauernbund - noch Fragen?

  24. Brigitte Imb
    13. August 2013 19:43

    Hiiiiiiiiiiiilfe!!!!!

    Die heutige Zib von 19:30 unbedingt ansehen auf der orf TV Thek. (Wird etwa um 22:00 online sein.) Unglaublich, da marschieren Schönborn und der Ober Rabbiner mit Faymann um die Wahlplakate zu kommentieren. *fassungslos*

    • Politicus1
      13. August 2013 20:04

      ist ja unerhört!
      die Nächstenliebe gehört der CARITAS, und ein bisserl halt den anderen Religionen auch.
      Fehlte nur noch der Protest von "Licht ins Dunkel"!

      Schlussfrage: wo waren die Pastianer mit dem Nudelsieb ..?

    • Brigitte Imb
      13. August 2013 20:09

      In der "Presse" habe ich dazu diesen Link gefunden.

      http://diepresse.com/home/politik/nrwahl2013/1441460/Wahl_Schoenborn-wuenscht-Abruestung-der-Worte?_vl_backlink=/home/politik/nrwahl2013/index.do

      Das "Nudelsieb" ist ja NOCH keine anerkannte Religion, die werden erst vor der übernächsten Wahl eingeladen.

    • Undine
      13. August 2013 22:54

      @Brigitte Imb

      Ich hab's gesehen und war auch fassungslos über dieses Aufgebot! Ein Erzbischof und ein Oberrabbiner lassen sich einspannen gegen Straches Wahlslogan, der von Nächstenliebe spricht! Da liegen die Nerven blank, wenn man solche Wahlhelfer bemühen muß! Bin neugierig, welche Kapazunder uns der ORF noch bieten wird, wenn's gegen die FPÖ zu hetzen gilt. Vielleicht organisiert ja der Muzikant wieder einmal einen Kerzerltanz. Bisher war noch kein Staatskünstler zur FPÖ-Hatz angetreten; wird schon noch kommen. Auch ein Imam fehlt noch.

    • Herby
      13. August 2013 23:27

      @ Brigitte, @ Politicus1, @ Undine

      Scheinbar mutig und voller Courage treten

      - der Herr Bischof Bünker, diese Oberkirchenrätin & Herr Chalupka (von den Evangelischen)

      - der Herr Kardinal (mit friedlichen gesetzten Worten, während daneben Faymann ehrfürchtig lauscht - in der ZIB1) und die kath. Jugend

      - und der Oberrabbiner als Vertreter des Judentums

      vor die Fernsehkameras und verkünden was die wahre Bedeutung von Nächstenliebe ist .... usw. usf. ..... und erheben auch noch den Zeigefinger.


      JA WO WAREN DENN die gleichen religiösen Führungspersönlichkeiten als:

      - 2012 in Venedig ein bekannt kath.-kirchenhassender österr. Filmemacher ausgezeichnet wurde und vom Boulevard und von den Linken bejubelt wurde.

      - regelmäßig, wenn irgendeine antichristliche Ferkelei sich auf den Theaterbühnen oder sonstwo im Kunstbetrieb stattfindet.

      - 2011, 2012 und 2013 jeweils Mitte Juni die Regenbogenparade in Wien stattfand wo vor den Augen von Kindern und jungen Familien für Homosexualität Werbung gemacht wird.

      - Ganz ähnlich ist es ja auch beim jährlichen Life-Ball vor dem Wr. Rathaus.

      => Genau da hat man von den gleichen Religionsvertretern keinen Mucks gehört, da haben sie offenbar gerade den Kopf in den Sand gesteckt gehabt.

      Also wir lernen: Wenn der Boulevard und der ORF (also der vermeintliche "Mainstream") eine gewisse Richtung vorgeben: Dann drehen exakt so auch diese Religionsvertreter ihre Fähnchen ebenfalls in diese Windrichtung. Dann werden sie plötzlich couragiert.

      Besonders mies wirkt es halt wenn es mitten im Wahlkampf ist.

      Es drängt sich der Verdacht der Parteilichkeit dieser Religionsvertreter auf.

    • Brigitte Imb
      13. August 2013 23:41

      @ all,

      mein Mann und ich haben nun die für uns perfekte Strategie gefunden der r.k. Kirche eine vor den Latz zu knallen.
      Wir werden aus der Amtskirche austreten und gleichzeitig in unserer Gemeindepfarre und in dem benachbartem Benediktinerstift, öffentlichkeitswirksam, unseren Austritt bekannt geben und gleichzeitig kundtun, unsere bisher vorgeschriebene Kirchensteuer - die wir nun nicht mehr zu leisten hätten -, unter den vorher Genannten aufzuteilen.

    • byrig
      14. August 2013 00:14

      habe ich den etwas schuchtelig wirkenden schönborn immer schon als unsympathiech empfunden,habe ich das als vorurteil zurückgeführt.
      nach seinen letzten aktionen weiss ich:ich hatte recht!

    • byrig
      14. August 2013 00:15

      "schwuchtelig"

    • F.V. (kein Partner)
      14. August 2013 07:17

      wie sagte seinerzeit Hilmar Kabas? - Ein Hump oder Dump ...

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:32

      Offensichtlich kann unser Herr Kardinal nichts mit dem Begriff der "Nächstenliebe" anfangen. Liegt wahrscheinlich an einer grammatikalischen Verwechslung von Singular und Plural.

      Während das Evangelium an mich die harte Forderung stellt, den geschiedenen Ehegatten, den Steuereintreiber, den ÖVP-Politiker und den anatolischen Türken am Kebabstand, also genau meinen unmittelbaren (!) Nächsten (Singular!) zu lieben wie mich selbst handelt es sich bei der "Nächstenliebe" (hier Plural) um sowas wie "die Welt retten!" oder " den Negerleinz in Afrika eine Augenoperation aus der Portokasse zu gönnen. Das im Singular ist eine Veränderung der eigenen Existenz, das im Plural ist wertlos.

      Die Anwesenheit des Oberrabbiners ist im übrigen sinnlos, da ja keine Juden davon betroffen sind und nur gegen diese sich das jüdische Korrelat richtet!

      Aber möglicherweise trägt Schöborn auch schon ein Nudelsieb.

    • Neppomuck (kein Partner)
      14. August 2013 13:08

      "Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln."

      Mark Twain

  25. Brigitte Imb
    • Politicus1
    • brechstange
    • BHB (kein Partner)
      15. August 2013 15:34

      Danke fürs Aufdecken!
      Mir war bekannt, dass z.b. Andreas Tögel einer sehr kleinen Partei angehört(einer ehemaligen BZÖ Abspaltung die sich dann ebenfalls spaltete).
      Aber dass wir hier sogar Gastkommentatoren haben die in anderen Parteien sitzen die sich ebenfalls einen Namen gemacht hat(abgesehen von Christian Ebner BZÖ, da war einmal ein Kommentar) war mir nicht bekannt!

  26. Brigitte Imb
    13. August 2013 17:49

    Die ÖVP ist mental meilenweit entfernt von ihrer eigentlichen Klientel und mittlerweile beinahe so sozialistisch wie ihr Koalitionspartner und vor allem einzig und alleine auf die eigenen Pfründe bedacht. So denke ich wird es kaum eine Rolle spielen, ob die ÖVP nun 2 od. 3% weniger Wählerstimmen erhält und einige Mandate dafür einbüßt, da kommen halt einige (ev. Neue) nicht zum Zug. Die Alteingesessenen wird man schon belohnen und auch Hr. Spindelegger wird gerne wieder den Vizekanzler machen und weiter 5 Jahre "gescheit" daherreden, ev. als Finanzminister, denn Fr. Fekter wird ja, wie man lesen konnte, abgeschossen werden.

    So sehr Leitl desöfteren für seine Meldungen zu kritisieren ist, hier hat er vollkommen Recht.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1439490/Leitl-gegen-neues-LehrerDienstrecht-?from=suche.intern.portal

    "simplicissimus" Traum -

    "Rot, Schwarz, Gruen keine Mehrheit zusammen! Das waer ein Traum!" -

    wird wohl leider nicht in Erfüllung gehen, aber das wäre der Hammer!

    • Politicus1
      13. August 2013 20:09

      auch die letzten "Schüsselianer" verabschieden sich vom Parlament.
      1 Frage: jetzt mal ehrlich, liebe mitlesende GenossInnen: was hat Schwarz-Blau so entsetzlich falsch gemacht? Bitte um konkrete Hinweise, falls die Löwelstraße und Frau Glawischnig mitliest.
      2. Frage: wo finden sich unter den Kandidaten für den neuen ÖVP-Klub die wichtigen Bereichsfachleute - für Wirtschaft, für Finanzen, für Wissenschaft, für das breite Thema Schule, für Gesundheit und Sozialversicherung, für Arbeitsrecht, für Außenpolitik ...?

    • Brigitte Imb
      13. August 2013 20:17

      @, Politicus1

      1) Falsch war, daß die SPÖ auf dem Oppositionsbankerl sitzen mußte. Diese politische Todsünde wird NIE verziehen werden.

      2) Langgediente (Berufs)politiker besitzen von Haus aus Kompetenzen für ALLES und zusätzlich bedienen sie sich sog. Experten, od. sollte man sagen sie versorgen sog. Experten? Also wozu Fachleute ?

  27. Undine
    13. August 2013 17:20

    OT---aber das übliche "Vorgehen" der LINKSEXTREMISTEN, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht, in diesem Falle die AfD=Alternative für Deutschland, die an Zustimmung gewinnt---was dem linken Mob natürlich nicht paßt.

    Ach ja, ich vergaß! Es gibt ja gar keinen Linksextremismus, weder in D noch in Ö! ;-(

    http://unzensuriert.at/content/0013689-Linksextremisten-st-ren-Wahlkampf-der-Alternative-f-r-Deutschland

    • Undine
      13. August 2013 17:22

      Oh, die liebe Brigitte Imb war schneller als ich! Macht nichts, denke ich, doppelt hält besser! :-)

    • byrig
      14. August 2013 00:19

      zumal diese grünen gfraster voll mit dabei waren und es bis jetzt keinerlei reaktionen der grün-leader(modern) gab.
      die grünen sind eine gefährliche bewegung,die von einer friedlichen wählerschaft gewählt wird,da sie diese perfekt täuscht.

  28. Brigitte Imb
    13. August 2013 16:07

    OT - Linksterror!

    Sind Sie wie ich der Meinung, daß folgender Bericht Linksterror beschreibt? Was ist es sonst, wenn friedliche Menschen gehindert werden einen Stammtisch abzuhalten?

    http://unzensuriert.at/content/0013689-Linksextremisten-st-ren-Wahlkampf-der-Alternative-f-r-Deutschland

  29. terbuan
    13. August 2013 13:32

    Schön langsam gewinnt man den Eindruck, die ÖVP betreibt nur mehr Harakiri und WILL die Wahlen verlieren.
    So richtig und notwendig die Forderung nach einer vorzeitigen Angleichung des Pensionseintrittsalters für Frauen ist, aber jetzt Herr Spindelegger, kurz vor der Wahl?
    Das ist dumme Ehrlichkeit oder ehrliche Dummheit, das hätte er schon längst auf seine Fahnen schreiben können, für die Sozialisten jetzt aber ein aufgelegter Elfmeter, wo man doch weiß, das die Frauen wahlentscheidend sind!

    • Gandalf
      13. August 2013 19:40

      terbuan:
      Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Die ÖVP hat offenbar gar nicht mehr die Phantasie, daß nach der Wahl die politische Welt in Österreich anders aussehen könnte (und sollte), sondern sie scheint anzustreben, daß die dann kommende Regierung möglichst genau so (jämmerlich) aussieht wie die derzeitige. Herr Spindelegger hat sich offenbar damit abgefunden, daß er nach verlorener Wahl, wie in der ÖVP üblich, als Menschenopfer dargebracht wird. Und wer kommt, pardon die Frage, dann? Auf der Kandidatenliste scheint nach Spindelegger und einer verdienten (?) Raiffeisen- Dame dann Herr Kurz auf. Ist es nur Zufall, daß gleich darauf der Name "Winzig" folgt oder ist das bereits eine weise Selbsterkenntnis bezüglich der Zukunft dieser ehemals gar nicht winzigen Partei?

    • terbuan
      13. August 2013 20:12

      Werter Gandalf,
      ich kenne die Nr.2 persönlich, sie ist eine überaus ehrgeizige und auch sehr symphatische Frau. Sie kommt aus dem Stall Pröll/Raiffeisen, sie hat sich allerdings in ihrer bisherigen Laufbahn (ÖBB-Immobilien und BIG) nicht nur mit Ruhm bekleckert.
      Als künftige Ministerin wird sie genügend Angriffsflächen bieten um von der Systempresse permanent nieder gemacht zu werden. Für mich eine schlechte Wahl, aber der Pröll hat eben nach wie vor das Sagen in dieser Partei und er hat schon etliche Versager auf dem Gewissen!
      Aber lassen wir die Frau Steinacker einmal 100 Tage arbeiten, wenn es überhaupt dazu kommt!

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:37

      Steinacker ist eine Walküre und damit genau und goldrichtig um die gefallenen Helden der ÖVP nach Walhalla zu geleiten.

      Aber ältere Herren fallen gerne auf solche extremblauen Augen herein.

    • terbuan
      14. August 2013 12:19

      @cmh
      Hier kann man ihre wunderschönen blauen Augen bewundern.
      Der im Artikel erwähnte Rechnungshofbericht ist dann weniger schön! ;-)
      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/366755/Michaela-Steinacker_Ploetzlich-im-PolitPallawatsch -

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 17:34

      Nur damit keine Irrtümer aufkommen:

      "Walküre" ist keine lobende Bezeichnung. Denn die Walküren zeigen sich immer erst dann, wenn es zu Ende geht.

      Man könnte Steinacker aber auch noch als Baroness Ashton der österreichischen Innenpolitik bezeichnen: trotz unsittlicher Gage nie gesehen.

      Der Bericht der Presse bringt es auf den Punkt.

  30. Ambra
    13. August 2013 12:28

    Jeder einzelne Auftritt von ÖVP-Politikern der letzten Wochen bestärkt mich in der Meinung, daß diese Partei leider nicht mehr wählbar ist. Daß ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe, bestätigt jedes Gespräch mit anderen ebenso frustrierten und teilweise entsetzten bisherigen ÖVP-Wählern. Wenn alle diese Enttäuschten tatsächlich die Konsequenzen ziehen, könnte das Allerschlimmste passieren :
    eine rot-grüne Regierung. Gibt es in dieser ÖVP wirklich keinen einzigen denkenden Politiker mehr , der die Stimmung der eigenen Wähler nachvollziehen kann ?
    Alleine der Slogan "die Wirtschaft entfesseln" .... nach jahrelanger Regierungsbeteiligung .... Ist so eine Partei noch ernst zu nehmen und regierungsfähig ?

    Übrigens hörte ich aus seriöser und in diesen Dingen sehr erfahrenen Quelle, daß
    in Wien eine Gruppe um Stronach höchst vernünftige Ansichten zur Kultur-und Bildungspolitik hat - mein "Informant" ist keine Stronach und Team nahestehende Person, aber sehr beeindruckt. Schade, daß hier offensichtlich gute Ideen und Vorschläge nicht wirklich an die Öffentlichkeit kommen.

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:39

      Stimmt.

      Ich habe noch nie eine derart massive Absetzbewegung von einer "Sache" verspürt.

  31. Undine
    13. August 2013 11:47

    @Tullius Augustus

    "Ich halte die neue Werbelinie der FPÖ mit der neuen Plakatserie "Nächstenliebe" für ziemlich gelungen"

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Mit diesem Ausspruch finden sich diejenigen Wähler, die seit langem deutlich mit Ärger registrieren, daß Vater Staat weit mehr am Wohle der Zugewanderten interessiert ist als am Wohle der einheimischen Bevölkerung, deutlich und persönlich angesprochen.

    Wenn es nötig und sinnvoll ist, greife ich auch lieber meinem "Nächsten" unter die Arme als irgendeinem Dahergelaufenen.

    Gerade der Aufschrei der üblichen Gutmenschen zeigt, WIE GUT der freiheitliche Werbespruch ist und wie sehr er den Nerv trifft! Sollen sie nur weiter aufschreien, die Gutmenschen, und die Wähler dadurch ungewollt zum Nachdenken bringen, was diese eigentlich vom Staat, bzw. von Rot und Schwarz oder gar Grün erwarten können: Wie bisher alles für die Ausländer, nichts für die Österreicher. Dagegen hilft nur die FPÖ.

  32. Sandwalk
    13. August 2013 11:44

    Ich war Stammwähler der ÖVP.

    War!

    Damit ist nun Schluss. Unter Garantie! Ich bleibe der Wahl nicht fern und wähle auch nicht weiß, aber neben den unsäglichen Roten, den dunkelroten Grünen und der ÖVP gibt es inzwischen ein einigermaßen akzeptables wählbares Spektrum.

    • Undine
      13. August 2013 16:09

      @Sandwalk

      Die "unsäglichen Roten, die dunkelroten Grünen und die (mittlerweile völlig FARBLOS gewordene) ÖVP" gehören allerdings auch dann zu den Gewinnern, ohne gewählt zu werden---also auch bei Stimmenverlusten!---wenn viele Enttäuschte hoffnungsfroh ihre Stimme einer der neu aufgetauchten Zwergparteien geben; das muß man immer im Auge behalten.

      Die Farbe Schwarz trägt die ÖVP längst nicht mehr zurecht, die hatte sie nämlich durch ihre sehr starke Bindung (einst viel zu starken Bindung Anfang des 20. Jhdts!!)zum Klerus bekommen, also zu den Schwarzgewandeten.

      Die einzige Partei, die glaubhaft die angestammten Österreicher vertritt, ist die FPÖ; ob sie sich durchsetzen kann, ist eine andere Frage. Aber wenn sie durch einen kräftigen Stimmenzuwachs gestärkt wäre---wer weiß! So mancher wächst über sich hinaus, wenn er eine Chance bekommt!

  33. terbuan
    13. August 2013 11:40

    Ein köstlicher Kommentar von Fleischhacker in der "Presse":

    "Das literarische Quartett dichtet ein Bekenntnis zur Großen Koalition

    Das Gedicht, das Josef Ostermayer im Namen von Werner Faymann, Erwin Pröll und Peter Kirchweger verfasst hat, gehört eigentlich schon jetzt zum Kanon der politischen Literatur....

    ....Der Text ist ein ziemlich anspielungsreiches, psychologisch fein gewobenes, sich rhythmisch am elegischen Distichon orientierendes Gedicht im freien Versmaß, stammt also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus der Feder des Bundeskanzlers.

    Nun also im Wortlaut: „An diesem Tisch ist der Gemischte Satz der Politik offenkundig geworden. Er hat sehr gemundet.“ Erste grafologische Gutachten legen nahe, dass es sich beim Autor um Staatssekretär Ostermayer handelt. Der ehrende Verdacht wird durch zwei Indizien erhärtet: Erstens hat der Autor auch Ort und Datum am unteren Ende des Blattes eingefügt sowie seine Unterschrift am letzten verfügbaren Platz geleistet, sodass alle anderen vor ihm unterschreiben konnten – und der protokollarisch Erste, der Kanzler, automatisch als Autor der geistvollen Zeilen identifiziert würde. So ist er, der Staatssekretär......" :-)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/fleischhacker/1440572/Das-literarische-Quartett-dichtet-ein-Bekenntnis-zur-Grossen-Koalition

  34. Wolfgang Bauer
    13. August 2013 11:23

    Nur eine Randnotiz: Wo bleibt der Aufschrei des Präsidenten des Gewerkschaftsbundes, Voglar, zum Drüberfahren über die Fachgewerkschaft? Das wird doch nichts mit der Parteifarbe zu tun haben?

    • Undine
      13. August 2013 11:51

      @Wolfgang Bauer

      3x dürfen Sie raten, aber es ist nicht nötig; Foglar weiß, wie er sich zum Wohle der Partei zu verhalten hat: Die Partei ist alles.....! ;-(

    • Ambra
      13. August 2013 12:31

      Wolfgang Bauer: Herr Foglar freut sich nach eigener Aussage darauf, mit 62
      endlich in Pension zu gehen .... warum soll er sich nun noch aufregen und einen Herzinfarkt riskieren anstelle die Pension zu genießen ? Mit 62 ist er ja aus österreichischer Sicht schon uralt für die Pension ...

    • Undine
      13. August 2013 13:41

      @Ambra

      Und wäre der Herr Foglar gar ein ÖBBler, ginge er seit mindestens 15 Jahren spazieren! ;-)

  35. Pumuckl
    13. August 2013 10:18

    DAS WOHL DES STAATES ODER WAHLARTHMETIK AUS SICHT DER ÖVP ?

    Ich dachte bei der Mehrheit der Partner des Tagebuchs hat das Wohl des Staates
    doch größere Bedeutung.

    Weder die lachsrote Qualitätszeitung noch ihr Starkolumnist Hans Rauscher dürfen sich sonst meiner besonderen Wertschätzung erfreuen.

    Doch am 21.Dzember 2012 lieferte " RAU " m.E. einen Beitrag zum heutigen Tagebuchthema:

    Einkommen

    Beamte verdienen besser als alle anderen, weil sie im Schnitt besser ausgebildet
    und 12 Jahre älter sind als Angestellte - sagt der rechnungshof in seinem neuen Einkommensbericht.
    Wird so sein. Die Zeiten, wo für Beamte der Spruch galt: "Da hast nix, dafür fix" sind jedenfalls lange vorbei.

    Das Einkommen aller unselbstständig Beschäftigten im Jahr 2011 betrug laut dem
    Rechnungshofbericht 24.8432 Euro/Jahr brutto.

    Die Beamteneinkommen liegen mit 49.274 Euro/Jahr ganz weit vorne.

    Die Vertragsbediensteten (im öffentlichen Dienst) stehen mit großem Abstand an
    mit 29.092 Euro/Jahr an zweiter Stelle.

    Dann erst kommen die Angestellten mit 28.092 Euro und die Arbeiter mit 18.157 Euro Jahresbrutto.

    Die Kluftzwischen " Arm" und "Reich" verläuft also ganz sicher auch zwischen dem ungeschützten und dem geschützten Sektor (wobei die Pensionen von Beamten und Quasi-Beamten - etwa in der Sozialversicherung - ebenfalls viel höher sind).

    Diese Kluft verläuft aber auch zwischen den zahlenmäßig enorm gestiegenen Teilzeitbeschäftigten (und sonstigen atypisch Beschäftigten) und den "normalen" Arbeitnehmern, zwischen schlecht Ausgebildeten und besser Ausgebildeten.

    Aber unterm Strich bleibt, dass die arbeitsplatzmäßig am besten Geschützten auch am besten verdienen und die höchsten Pensionen beziehen.
    Ein Thema für die "Gerechtigkeits"-Debatte.

    • Politicus1
      13. August 2013 11:35

      Pumuckl unterliegt einem gewaltigen Irrtum:
      Wenn Sie die Beamtengehälter mit jenen der Privatangestellten vergleichen, dann müssen Sie aber schon auch die Qualifikationen und Verwendungen berücksichtigen.

      Nehmen Sie nur die "beamteten" Lehrer. Alle haben zumindest Matura und viele auch ein Universitätsstudium absolviert.

      Vergleichen Sie ein Ministerium mit mehr als tausend Mitarbeitern mit einem Handelsbetrieb. Wo finden Sie mehr Akademiker, Maturanten, Fachspezialisten?

      Und dann noch die Teilzeitkräfte, die natürlich das statistische Durchschnittseinkommen in der Privatwirtschaft enorm hinunter drücken.

      Schlusssatz:
      Im Gegensatz zur früheren Sowjetunion oder der DDR konnte sich jeder für eine Beamtenlaufbahn entscheiden. Wer es nicht tat, wird seine Gründe gehabt haben ...

    • Pumuckl
      13. August 2013 12:03

      @ Politicus 11:35

      "Pumuckl unterliegt einem gewaltigen Irrtum: . . ."

      Mein Kommentar hat nur die RAU-Kolumne zur Mitbeurteilung "auf die Waage" gelegt. Ich hatte da noch keine Position bezogen. Wo sehen sie da meinen Irrtum?

      Aber nun beziehe ich Position mit den Fragen:

      ° Haben Sie schon einmal die Jahresarbeitszeit eines Lehrers mit jener eines auf gleichen Niveau gebildeten Industrieangestellten verglichen?

      ° Sind sie überzeugt daß ein Lehramtsstudium in Geographie und Geschichte tatsächlich dem eines Studium an der TU gleichwertig ist?
      Warum giebt es für letzteres zu wenig Bewerber?

      ° Die Sicherheit des Arbeitsplatzes ist auch ein wichtiger Gesichtspunkt.

    • dssm
      13. August 2013 18:34

      @Politikus1 und Pumuckl
      Das mit der Ausbildung ist so eine dubiose Sache. Viele Beamte haben lockere Studienfächer abgeschlossen und verdienen trotzdem sehr gut.
      Viele Stellen der öffentlichen Hand brauchen gar keinen Akademiker.
      Viele Stellen brauchen einen Akademiker, aber nur weil die Gesetze so schlecht formuliert sind.
      Selbige Gesetze werden aber auch von Beamten formuliert, typischer Weise gut bezahlten Akademikern – aber offensichtlich völlig unqualifiziert für die nötigen Arbeiten.

      Das mit dem durchschnittlichen Gehalt im Privatsektor ist auch so eine Sache. Da sind nämlich die staatsnahen der Groß-Banken auch dabei. Die heben den Schnitt ganz ordentlich. Es wird aber niemand behaupten, daß diese mit Steuergeldern und frisch gedruckten Notenbankgeld gefütterten Angestellten besonders qualifiziert wären, denn sonst wäre uns ja manches Desaster erspart geblieben.

      Man kann also formulieren, überall wo der Staat seine Hände im Spiel hat wird sehr gut bezahlt und gleichzeitig weit unterdurchschnittliche Arbeit geleistet.

    • Pumuckl
      13. August 2013 21:29

      @ dssm 18:34

      Danke für den ausgleichenden Beitrag. Politicus1 hat meinen Kommentar von
      10:18 offensichtlich nur sehr flüchtig gelesen.
      Ich habe ja nur empfohlen, bei der Behandlung dieses Tagebuchthemas auch die Kolumne von "RAU" zu berücksichtigen, in welcher er über Fakten berichtet, welche vom Rechnungshof festgestellt wurden.
      Alles was @ Politicus1 erwidert steht eigentlich sinngemäß schon in der RAU-Kolumne.

      Meinen Respekt vor tüchtigen engagierten Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes
      habe ich erst vor wenigen Tagen bekundet, als ich in einem Co-Kommentar leidenschaftlich für mehr Achtung und bessere Bezahlung der Kindergärtnerinen
      eintrat.
      Die Absicht, eine schon längst gebührende bessere Bezahlung dieses wichtigen Berufsstandes von einer akademischen Ausbildung abhängig zu machen, sehe
      ich allerdings als Symptom der jämmerlichen Hilflosigkeit jener Stellen, welche
      für Besoldungsgerechtigkeit im öffentlichen Dienst verantwortlich sind.

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:44

      Man sollte nicht generalisieren!

      Ein Lehrer, bei dem man etwas lernt, ist Goldes wert und damit eigentlich unbezahlbar.

      Aber jeder Lehrer ist nur so gut, wie ihn seine Schüler gut sein lassen.

  36. Politicus1
    13. August 2013 09:26

    1) völlig unverständlich, wie sich die ÖVP gerade noch rechtzeitig mit der für sie zahlenmäßig so wichtigen Wählergruppe der Lehrer (genderneutral verwendet!) anlegen kann. Damit hat sie ein riesiges Potenzial an Protestwählern für Stronach eröffnet.
    2) nicht minder unverständlich, dass die ÖVP nicht einmal versucht hat, die Schuldiskussion um eine Reform der Unterrichtsinhalte zu erweitern. Stattdessen überlässt sie dieses Thema unwidersprochen den selbsternannten "Bildungsexperten", die sich größtenteils als frustrierte Ex-ÖVPler gerieren. (Anmerkung: wer ist der zuständige Bereichssprecher der Bundes-ÖVP? Ich weiß es wirklich nicht..)
    3) anscheinend um den Koalitionsfrieden und das Sakrament der unauflöslichen ROT-SCHWARZ Koalition nicht zu gefährden, verzichtet die ÖVP auf jede kritische Evaluierung der Schmiedschen NMS. Weder der immense zusätzliche Personalaufwand und die damit verbundenen hohen Kosten, noch die schulischen Erfolge im Vergleich zu gut funktionierenden Hauptschulen (die Wiener Hauptschulen sind bekanntlich ein massives Sonderproblem - aber das überlässt man freiwillig dem Strache...) werden von der ÖVP angesprochen.

    Und das alles verärgert die ÖVP-affine Lehrertruppe noch viel mehr, als das monatelange Gerangel um eine oder zwei Stunden mehr Präsenz in der Schule!

    • lenz
      13. August 2013 10:06

      Die HS in Wien und anderen Ballungszentren ist wahrlich zur Restschule verkommen. Die Wurzel dieser Entwicklung liegt in der Abschaffung der Aufnahmsprüfung und dem daraus resultierenden Run auf die AHS. Es werden die Noten der 4. Klasse VS als Aufnahmekriterium herangezogen. Na, da wird dann die VS-Lehrerin (Lehrer gibt´s ja keine mehr in der VS) von den Eltern unter Druck gesetzt, und diese lässt sich wiederum auf keinen Konflikt mit der Schulbehörde ein und gibt dem Sprössling die gewünschten Noten. Ergo, jeder, der halbwegs schreiben und rechnen kann, strömt in die AHS, und der Rest in die "Restschule". Da auf dem Land die AHS nicht so dicht gesät sind, hat dort dort die HS noch ein höheres Niveau. Ich fürchte, dass sich das a la longue auch auf dem Land in Richtung Wiener Situation entwickeln wird. Ein nicht leicht zu lösendes Problem! Wenn Frau Schmied und ihre Einflüsterer die Leistungsgruppen in den HS nicht abgeschafft hätten, wäre die Einführung der Gemeinsamen Schule der 10 bis 14 Jährigen wahrscheinlich der einzig gangbare Weg gewesen. Genau genommen sind die Totengräber unseres Schulsystems die sogenannten Bildungsexperten, die die Schmiedin, die null Ahnung von Schule hat, zu ihrer Entscheidung bringen. Mir graust!

    • byrig
      14. August 2013 00:29

      die övp hat die viel wichtigere wählergruppe der wähler vergrämt.
      selbige ist nämlich mehrheitlich gegen die einführung der gesamtschule,und schwer dagegen,dass unsere kinder nichtlernwillige migranten "mitziehen" sollen.
      bislang war die övp ein garant gegen diese entwicklung.
      entzwischen gibt es in der övp halbsozis wie platter,vollsozi schhilcher und opportunist salzburger lh.
      und den verantwortungslosen pröll,der nur seine ideologiefreie mchtpolitik betreibt.
      die einzigen befürworter des gymnasiums sind die freiheitlichen.
      als wechselwähler weiss ich,wen ich wählen werde.

  37. Tullius Augustus
    13. August 2013 09:22

    Ich halte die neue Werbelinie der FPÖ mit der neuen Plakatserie "Nächstenliebe" für ziemlich gelungen:

    Es ist die richtige Mischung aus 'Wohlfühlthema' und 'Auffallen um jeden Preis'.

    Es regt zum Nachdenken an und spricht diejenigen Österreicher an die sich um ihre Zukunft sorgen.

    http://www.krone.at/Oesterreich/FPOe-Chef_Strache_entdeckt_die_Naechstenliebe-Nur_fuer_Oesterreicher-Story-371998

    • Gandalf
      13. August 2013 09:41

      Nicht nur die Werbelinie selbst ist gelungen, sondern auch der Multiplikator- Effekt durch den wehleidigen Aufschrei der linken Gutchristen - derzeit sind leider auch die Wortsendungen von Radio Stephansdom total daneben. Den Kickl wir's freuen.

    • Gandalf
      13. August 2013 09:41

      "...wird's freuen" sollte es natürlich heißen.

  38. simplicissimus
    13. August 2013 08:57

    Rot-Gruen allein wird sich nicht ausgehen, aber Rot-Gruen-Stronach vielleicht?
    Ich glaube eher an Rot-Schwarz-Stronach oder noch eher an Rot-Schwarz-Gruen.

  39. Greunz
    13. August 2013 08:37

    Das erschütternde für mich ist die Tatsache, dass es bei der "Lehrerdiskussion" nur um diese geht, aber keinen Menschen scheint nur im geringsten aufzufallen, dass es eigentlich um eine gediegene schulische Bildung der Kinder - unserer Zukunft - gehen SOLLTE!

  40. dssm
    13. August 2013 08:29

    Ich kann Herrn AU's Grundtenor nicht folgen! Als ob die Bundes-ÖVP ein Haufen von Deppen und Trotteln wäre, die ständig über den Tisch gezogen werden, mitnichten!

    Sowohl beim Gendern, dem Schwulismus, den Quoten, dem Kampf gegen die klassische Familie, dem Gelddrucken und beim Steuern kassieren ist die ÖVP ganz vorne dabei. Jetzt geht es aus wahltaktischen Überlegungen gegen die Lehrer, dies könnte durchaus etwas bringen, die Lehrer haben es geschafft sich in der sozialen Rangfolge zwischen Versicherungsvertreter und Politiker einzunisten. Ob die Lehrer auch Menschen sind, es spielt im grossen Spiel der Macht keine Rolle.

    Die radikalste Aussage zum Thema Steuern, dem anderen 'Wahlkampfschlager', kommt immer noch von Frau Mikl-Leitner!

    Die Bundes-ÖVP ist eine der sozialistischen Parteien Österreichs.
    Was sich die zahlreichen ÖVP Bürgermeister und Gemeinderäte in den gut geführten, vielfach schuldenfreien Gemeinden denken? Wie lange geht diese Differenz noch gut?

    • Charlesmagne
      13. August 2013 11:52

      In der Steiermark werden schuldenfreie ÖVP Gemeinden bei der Gemeindezusammenlegung in verschuldete SPÖ Gemeinden eingegliedert. Und was diese Zusammenlegungen gegen den Willen der Bürger anlangt, geht die ÖVP allen voran, ohne zu merken, was ihr gesschieht.

    • terbuan
      13. August 2013 13:42

      Und der Herr Schützenhofer rühmt sich mit seinem Freund Voves ob dieser großartigen Verwaltungsreform!
      Nur die Sturschädeln im Ausseerland haben widerstanden, nix da mit einer Fusion mit dem roten Bad Aussee, es reicht, dass ihnen die Grazer ihre BA-Nummerntafeln weggenommen haben! :-)

    • Undine
      13. August 2013 13:48

      @Charlesmagne

      ...auch eine Methode, die ÖVP zu schwächen!
      Die steirischen ÖVPler sind ja gleich bei mehreren Themen noch um ein paar Stufen naiver (um das Wort "dümmer" zu vermeiden!) als im Rest Österreichs! Wenn ich da nur an den Schilcher denke (nicht an den Wein gleichen Namens, sondern an den Büttel Androschs als selbstgefälligen "Schulexperten"!)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      15. August 2013 02:22

      Nau sowos, in Oesterreich gibt's schuldenfreie OeVP-Gemeinden? Dann gibt's auch noch verschuldete SPOe-Gemeinden? Es wird immer interessanter! Ma lernt hier nie aus! Dann gibt's auch no Sturschaedel-Gemeinden, de a eigene Nummerntafel hob'n. Do muss die OeVP sofort den Riegel vorschieben. Gemeindezusammenlegungen? Habts es olle was g'raucht. Net mit uns! Ausser halt wenn ma Favoriten mit Simmering z'samm legn, net, des gang schon! Oda vielleicht Floridsdorf mit da Donaustodt? Mariahuef und da Neibau waan a no guate Kandidaten. Nirgens a schwoaza Buagamaster! Klass!

  41. terbuan
    13. August 2013 08:18

    Der bereits von Vorpostern angesprochene "Reblauspakt" zwecks Machterhalt der GROKO erscheint mir auch plausibel. Es ist allerdings ein Vabanquespiel verzweifelter Verlierertypen, die überhaupt keine Visionen für die Zukunft des Landes in dieser extrem schwierigen Lage aufzuweisen haben.
    Sie hängen nur verkrampft an ihrer (geliehenen) Macht und ihren daraus resultierenden Selbstbedienungspfründen.
    Das merkwürdig ruhige Verhalten des Herrn Neugebauer unterstreicht obendrein diese These!

    • Gandalf
      13. August 2013 09:50

      Entlarvend ist auch, wer diesen Reblauspakt geschlossen hat: Faymann einerseits und, für die ÖVP: nicht Spindelegger, sondern der alte Pröll. Und daß das ganze in die Zeitungen gekommen ist, war natürlich nicht vorgesehen und reiner Zufall....

  42. Josef Maierhofer
    13. August 2013 08:06

    Zaudern, Zögern, ohne Konzept, die ÖVP ist so leider nicht mehr attraktiv.

    Ein schwerer Fehler jagt den anderen, keine Werte, keine Ziele.

    So schafft sich die ÖVP ab.

    Dass man ja einen 'Koalitionspartner' hat und glaubt, dieses Dilemma der Maden im Speck so fortführen zu können, ist gegen alle Vernunft.

    Hoffentlich wählen die Österreicher so, dass Rot, Schwarz, Grün zusammen keine Mehrheit mehr schaffen können.

    Ich trage jedenfalls dazu bei.

    Das Lehrerdienstrecht ist für mich auch so eine Randerscheinung, mit der die SPÖ der ÖVP schaden kann, bloß ein Dienstrecht ist was Formales und was wir bräuchten für unsere Kinder, wäre was Reales, nämlich Lehrer, die unterrichten dürfen, Disziplin einmahnen dürfen, den Kindern helfen dürfen.

    Derzeit dürfen sie immer mehr nur eines, indoktrinieren und Antifaschismus predigen und gegen Rechtsextremismus auftreten, verboten ist ihnen gegen Linksextremismus aufzutreten.

    • Charlesmagne
      13. August 2013 11:47

      Ich geh jetzt in Pension, war in meiner Schule, glaube ich, der einzige Lehrer, der den Mut hatte, nicht nur gegen Rechtsextremismus aufzutreten - nicht einmal die herzjesusozialistischen Religionslehrer waren dazu bereit.

    • Undine
      13. August 2013 13:02

      @Charlesmagne

      "...der einzige Lehrer, der den Mut hatte, nicht nur gegen Rechtsextremismus aufzutreten..."

      Da wird "man" froh sein, sich Ihrer endlich auf elegante, unkomplizierte Weise entledigen zu können! Objektivität ist nicht gefragt, alle schwimmen freudig mit dem Strom..... ;-(

      Alles Gute für die Pension!

    • Josef Maierhofer
      13. August 2013 14:06

      @ Charlesmagne

      Sie haben recht, man ist inzwischen einsam, wenn man nachdenkt und fair ist.

      Jedenfalls wünsch ich Ihnen eine erfüllte Pensionszeit.

    • simplicissimus
      13. August 2013 16:43

      Rot, Schwarz, Gruen keine Mehrheit zusammen! Das waer ein Traum!

  43. Cincinnatus
    13. August 2013 06:58

    Nicht nur ob der vielen "Umfaller" sondern auch wegen der eklatanten weltanschaulichen Orientierungslosigkeit der ÖVP nach Schüssel überlegt meine Familie (bis dato immer ÖVP gewählt) erstmals, Alternativen in Betracht zu ziehen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      14. August 2013 07:34

      Werter Cincinnatus, erst jetzt!? Ein bissi spät, meinen Sie nicht? Bei der ÖVP jetzt erst deren "eklatante weltanschauliche Orientierungslosigkeit" zu orten bedeutet doch, dass Sie und Ihre werte Familie den seit vielen Jahren zu beobachtenden moralischen Verfall der ÖVP verdrängt hatten.

      Leider standen Sie damit nicht allein. Dieser Partei geht es einzig und allein darum, in einer Koalition mit der SPÖ und, sollte es sich nicht ausgehen mit den Grünen, eine Regierung zu bilden und einige Ministerposten zu lukrieren.

      Diese Partei verrät ihre Kernwählerschichten, was sich nicht nur, aber auch, bei den Lehrern und deren Dienstrecht zeigt. Und, seien Sie gewiß, auch der sonstige Öffentliche Dienst, also die Beamten und Vertragsbediensteten, werden noch drankommen! Dazu kommt, dass die katholische Kirche von einem Kardinal geführt wird, der ein ebensolches Verhaltensmuster zeigt! Sein gestriger Auftritt gemeinsam mit dem BK und dem Vertreter der jüdischen Religionsgemeinschaft gegen das Wahlplakat der FPÖ beweist meine Ansicht.

      Dies hatte man ja schon bei der unter Schwarz-Blau ersonnenen Änderung des Dienstrechtes, Spitzenpositionen im Öffentlichen Dienst nur auf 5 Jahre zu bestellen und immer mehr auf ASVG-Vertragsbedienstete zu setzen, gesehen: Dies bedeutete, dass diese Personen, wollten sie weiter in ihrer Position bleiben, zumindest nach 4 Jahren einer politischen Partei in den A.... zu kriechen hatten. Das Ende des an und für sich bzw. mehr oder weniger traditionell österreichischen unparteiischen und unbestechlichen Berufsbeamtentums!

      Die Stäreke der SPÖ ist ihre nahezu militärisch organisierte, befehlstreue und ideologische Geschlossenheit um einen in jeder Hinsicht schwachen Bundeskanzler, die Schwäche der ÖVP deren absolute Gesinnungslosigkeit gepaart mit kanntenlosen und, mit ganz wenigen Ausnahmen, weichgespülten Repräsentanten. Nur deshalb kann die SPÖ die ÖVP jederzeit übertölpeln.

      Und nach der kommenden Wahl haben wir wieder eine sogenannte große Koalition, mit allen ihren Schwächen in personeller und materieller Hinsicht! Dafür wird die Lethargie bzw. Dummheit der Wähler schon sorgen...

  44. simplicissimus
    13. August 2013 06:25

    Die ÖVP beweist wieder einmal, daß sie in erster Linie nach den Wählern des politischen Wettbewerbs schielt. Sie vergißt dabei ihre abröckelnde Stammwählerschaft und das Faktum, daß Protestwählet die ÖVP als allerletzte Wahl betrachten. Wenn man wirklich angefressen auf seine Hauspartei ist, dann sind FPÖ, TS, Grüne und neue Kleinstparteien viel attraktiver.
    Die SPÖ steht zwar mit falschen Maßnahmen wie eine Mauer hinter ihrer ebenfalls abbröckelnden Stammklientel, bemüht sich aber gezielt um die Zukunftgruppe (islamische) Immigranten. Die FPÖ spricht den um seine Zukunft besorgten durchschnittlichen Österreicher an. Von zielgerichtetem Bemühen für eine bestimmte Wählergruppe ist bei der ÖVP hingegen wegen ihres Zickzackkurses wenig Klares auszumachen.

    • simplicissimus
      13. August 2013 06:28

      Protestwähler, Zukunftsgruppe.
      Ich leide permanent am Tippfehlerteufel.

    • Charlesmagne
      13. August 2013 11:44

      Wenn sich die SPÖ da nicht täuscht. Ich denke über kurz oder lang werden die Mxsls ihre eigene Partei gründen und dann ist dieser Stimmanteil endgültig futsch. Traurig für Österreich aber: Recht geschieht ihnen!

    • Josef Maierhofer
      13. August 2013 14:10

      @ simplicissimus

      Ja, auch die machen Fehler, genauer betrachtet, die allerschwersten mit den schlimmsten Folgen, wie hier geschrieben natürlich auch für die heimatferne. antiösterreichische SPÖ.

  45. Observer
    13. August 2013 05:27

    Aus meiner Sicht besteht das realistische Ziel der ÖVP nun einzig und allein darin, gemeinsam mit der SPÖ wieder eine Große Koaalition zu bilden. Alle anderslauteden Aussagen im derzeitgigen Wahlkampf sind nur selsbt von der ÖVP nicht ernstgemeinte Scheingefechte.
    Ich wünsche mir sehr, dass diese beiden Parteien zusammen künftig keine Mehrheit im Parlament mehr bekommen und daher andere Parteikombinationen zu einer tragfähigen Regierung führen müssen. Daher ist es ein Gebot der Stunde, solche (kleinere) Parteien zu wählen, welche realistisch auch in den Nationalrat kommen werden. Für ganz Kleine (Neos, KPÖ, Piraten) ist es aufgrund unserer Wahlspielregeln schade, Stimmen abzugeben, da diese dann indirekt den größeren Parteien zugerechnet werden. Auch das BZÖ wird es nicht mehr schaffen, die 4%-Hürde zu überspringen, daher werden diese "verlorenen" Stimmen auch prozentuell auf die anderen Parteien aufgeteilt.

    • Pete Sahat
      13. August 2013 12:08

      Gibt es überhaupt anderslautende Aussagen seitens der ÖVP? Man hört zwar kein dezidiertes Nein zu einer Koalition mit Blau oder TS, aber die Wortmeldungen reichen von "nicht mit so einer Europapolitik", über "Blaue Hetze" bis hin zu "nicht vorstellbar"...

      Ansonsten sehe ich das wie Sie: es gibt wenige Möglichkeiten Rot-Schwarz(-Grün) zu verhindern. Und Kleinparteien wie BZÖ, NEOS, Piraten und KPÖ gehören definitiv nicht dazu. Manche von ihnen werden vermutlich auf 2-3% gepusht, andere - da sie den Falschen Stimmen kosten würden - nicht. Wie auch immer - Es nützt den Großparteien.

    • Undine
      13. August 2013 13:57

      Wenn's nur möglich wäre, noch ein paar Kleinstparteien zur Wahl antreten zu lassen--- den Roten (und Grünen) ist JEDE Möglichkeit recht, Schwarz und Blau zu schädigen, damit sie selber auch bei heftigen, wohlverdienten Verlusten immer noch "relativ" zu den Gewinnern zählen können; je mehr Kleinparteien, umso besser für Rot und Grün---leider! Auch der größte von 7 Zwergen steht an 1. Stelle in der der "Zwergen-Stirnreihe"!

    • Gandalf
      13. August 2013 20:00

      @ Undine:
      Schade vor allem, dass die diversen, zum Teil recht sympathischen und akzeptablen, Kleinparteien einander schon im Vorfeld bekriegen und damit als Einzelkämpfer jegliche realistische Chance von vornherein vergeben, statt eine gemeinsame Wahlplattform zu zimmern, um zumindest gemeinsam ins Parlament einziehen zu können. Für Richtungsdiskussionen wäre dann immer noch Zeit.

    • Brigitte Imb
      13. August 2013 20:23

      Völlig richtig Gandalf, die Kleinen sollten sich unter "Andere" zusammenschließen, das würde die Etablierten nervöser machen. Als Einzelpartei wird es außer ST niemand schaffen, auch das BZÖ wird hinausfliegen. Alle diese Stimmen nur für SPÖVP, also vergeudet, schade um jede einzelne.

    • DerFranz (kein Partner)
      15. August 2013 15:29

      Dann wählt doch diesen netten Herren:

      Aus dem Stronach Programm:

      *Bildung: Schulen sollen ausgebaut werden und einge gute Kinderbetreuung und Aktivitäten für Jugendliche anbieten: Jedes Kind solll eine gesunde Mahlzeit pro Tag bekommen=>Populismus im Sozi-Stil.

      *Kultur: "Privates Sponsoring" von der Steuerabsetzbar machen(Kultur, Sport,Sozialveranstaltungen) =>will er wohl neben dem Kaufen von Fußballern etwas Geld sparen in Zukunft

      *Volksvertreter für max. 2 Legislaturperioden =>omg kriegen wir dann laura rudas ihren bruder und schwester oder die töchter von werner faymann oder doris bures als nächste?

      *Ein Euro für jedes Land geknüpft an Wirtschaftskraft =>viel spaß beim Neudrucken von Scheinen und Herstellung der Münzen.

      Quelle:Team Stronach Grundsatzprogramm Kein Wort im Programm aber aufgrund recherchen bekannt: Teilweise Studiengebühren (aha also wenn man informatik studiert zahlt man nix aber bei mathematik schon, sehr "fair"...)

      Letztens sah ich im Schwimmbad so eine Tussi im Team Stronach Shirt.
      Leider war (Hietzinger Bad) schon um 19:30 Badeschluss. Also ging ich dann.
      Am Weg zur Bim, sah ich die Tussi wieder, die wohnte in nem Haus neben dem Schwimmbad wies scheint, da sie da grad reinging.
      Es zeigt: TS ist eine Großstadtbonzen Partei.

      Und noch was, habt ihr das NEWS-Interview mit Ex-Miss World Ulla Weigerstorfer gelesen?
      Die kleidet ihr eigenes Kind bereits im "Ralph Lauren" Gewand.
      TS ist eine BOBO Partei!

      P.s.:
      "Stronach fordert Kündigung von 6000 "Problemlehrern"

      Auch von diesem Ex-SPöler der nun bei Team Stronach in der Steiermark im Vorstand sitzt?
      oe24.at/oesterreich/Faul-soll-Schueler-verpruegelt-haben/1624666

  46. RR Prof. Reinhard Horner
    13. August 2013 01:44

    reinhard.horner@chello.at

    Was fehlt?

    Ein Machtwort des absolut Nicht-Betonierers Fritz Neugebauer in der ÖVP!

  47. fosca
    13. August 2013 01:16

    Wenn man den Medienberichten trauen darf, hat sich die ÖVP als Gegenleistung für all das unverständliche Entgegenkommen eine weitere Periode Rot-Schwarz ausbedungen. Anders ist diese Haltung, welche schon treffend als "Reblaus-Pakt" bezeichnet wird, nicht zu erklären.
    Eine Bankrotterklärung für die Schwarzen, denn dabei könnten sie sich insoferne verrrechnen, als ihnen ein derartiger Stimmenverlust droht, daß sich eine weitere GROKO gar nicht ausgeht.

    Womöglich stolpern wir damit in eine rot-grüne Regierung und dann gute Nacht, Österreich!

    • cmh (kein Partner)
      14. August 2013 09:01

      So schauts aus!

      Und deshalb wähle ich jetzt "mit Freude" (Renner) die FPÖ.

      (An den damit verbundenen Brechreitz habe ich mich in meinen ÖVP-Jahren ja bereits ausgiebig gewöhnen dürfen.)





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