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Nächstenliebe – was ist das eigentlich?

Nicht dass die Freiheitlichen ein theologisch oder philosophisch irgendwie gebildeter Haufen wären. Aber sie haben mit dem plakatierten Stichwort „Nächstenliebe“ eine interessante Frage aufgeworfen. Wenn auch vielleicht unbewusst.

Da der Begriff Nächstenliebe weit über Kirchgänger hinaus ein Teil der abendländischen Kultur ist, ist jedenfalls auch eine breite Diskussion darüber legitim. Daran ändert die Tatsache nichts, dass das Wort „Nächstenliebe“ ursprünglich in der christlichen Welt entstanden ist. Daran ändert die Tatsache nichts, dass die Kirchen ja absolut recht haben, wenn sie sich aus der Nähe zu allen Parteien befreien (Nur sollte sich dann auch der Wiener Caritas-Chef nicht als Helfer der SPÖ positionieren; nur sollten die einst recht FPÖ-nahen Evangelischen dann auch nicht in einer Überreaktion in die Nähe der Grünen rücken).

Dennoch muss auch der freiheitliche Umgang mit „Nächstenliebe“ sehr skeptisch gesehen werden. Denn das, was die Freiheitlichen de facto damit meinen, ist nichts anderes als die Ersetzung von „Egoismus“ durch ein anderes Wort. Oder im konkreten Fall: die Ersetzung des Wortes „ich“ im Egoismus“ durch: „alle, die mich wählen können“. Das kann aber wohl weder die biblische noch die verallgemeinerte europäisch-amerikanische Kultur einer Nächstenliebe meinen.

Auf der anderen Seite treten alle jene zum Kampf um dieses Wort an, die glauben, einen exklusiven Anspruch als Vertreter von Nächstenliebe zu haben. Das ist natürlich genauso unzulässig – vor allem, weil es dabei meist um Macht, Relevanz und Geld geht. Die Tatsache, dass Caritas eine Übersetzung von Nächstenliebe ist, gibt ihr noch keinerlei Exklusivitätsrechte auf das Wort.

Man denke aber auch an die vielen Jobs, die in der Entwicklungshilfe-Industrie durch „Nächstenliebe“-Gelder bezahlt werden. Dabei hat die globalisierte Marktwirtschaft zehn Mal mehr zur Bekämpfung des Elends und Hungers in der Welt geleistet als sämtliche Entwicklungshilfe-Anstrengungen. Und eine komplette Öffnung des europäischen und amerikanischen Agrarmarktes würde der Dritten Welt noch mehr helfen. Aber dann würden die Hunderttausenden in der Entwicklungshilfe Tätigen und sich als Nächstenliebende Ausgebenden ihren Job verlieren.

Zurück zur christlichen Interpretation des Wortes „Nächstenliebe“. Auch die Kirchen haben damit nämlich weit mehr Probleme, als man denkt. Bezeichnend für diese Schwierigkeiten ist etwa die Tatsache, dass Kardinal Schönborn in seiner Kolumne für eine SPÖ-nahe Gratiszeitung ins Alte Testament greifen muss, um den Begriff näher zu definieren. Beim Alten Testament wird es aber immer heikel. Denn mit dem kann ich selbst Menschen- und Tieropfer rechtfertigen, direkte Nächstenliebe-Befehle finde ich aber selten.

Bei ruhiger Überlegung kann man auch innerhalb des Christentums einige Eckpunkte definieren: Die Nächstenliebe heißt im Deutschen keineswegs zufällig „Nächsten“-Liebe. Bevor der Begriff in den parteipolitischen Kampf geraten ist, hat mir ein theologisch hoch versierter Priester sehr schön dargelegt, dass der Begriff in durchaus bewusstem Gegensatz zu einer allgemein diffusen Fernstenliebe steht.

Der Nächste ist sehr oft der einsame Alte einen Stock höher. Es ist die Mutter, die sich mit drei Kindern durch den Supermarkt kämpft. Und Tausend andere Beispiele mehr.

Was bei Nächstenliebe auch immer klar sein müsste, egal ob christlich oder laizistisch gesehen: Bei der Hilfe für den Nächsten ist nicht auf Religion oder Herkunft zu schauen, sondern auf dessen Bedürftigkeit. Nichts anderes sagen auch die biblischen Exempel, die jetzt in den politischen Kampf geworfen werden. Selbstverständlich ist dem von Schönborn gefunden Zitat zuzustimmen, dass man einen „Fremden“ nicht unterdrücken soll.

Aber: In der ganzen Bibel findet sich hingegen keine einzige Stelle, aus der sich nur im Entferntesten das von der real existierenden „Caritas“ de facto verfochtene Recht auf Immigration ablesen ließe. Nirgendwo steht, dass ein Fremder das Recht hätte, sich unbegrenzt in meinem Land aufzuhalten.

Im Gegenteil: Auch in der Bibel finden sich viele Bezüge, die die Heimat hochschätzen, die den Unterschied zwischen Fremde und Heimat betonen. Nichts anderes als Heimat (mit Anspruch darauf!) bedeutet etwa die Wendung vom Gelobten Land. Auch eine – vom alttestamentarischen Gott angeordnete! – „Flucht aus Ägypten“ macht nur dann einen Sinn, wenn es diesen Unterschied gibt. Wenn also kein Anspruch darauf erhoben wird, dass sich jeder überall aufhalten darf. Ebenso ist ganz klar, dass die neutestamentliche Flucht „nach“ Ägypten nur eine vorübergehende Flucht vor einer unmittelbar drohenden Lebensbedrohung darstellt. Nach deren Ende kehren Josef, Jesus und Maria ganz selbstverständlich in ihre Heimat zurück.

Und auch die oft zitierte weihnachtliche Herbergssuche ist jenseits der Verkitschung eine Bestätigung dieses Prinzips. Mit keiner Halbsilbe übt die Bibel Kritik daran, dass man für eine Volkszählung damals kurzfristig in seine einstige Heimatstadt kommen musste (was notwendig war, da ja meines Wissens Internet und Meldezettel noch nicht erfunden waren). Zumindest indirekt kritisiert wird lediglich der Umstand, dass einer schwangeren Frau keine Hilfe angeboten worden ist. Das wäre nach heutigem Standard etwa die Aufnahme in einer gynäkologischen Station – etwas, was meines Wissens seit Generationen hierzulande Selbstverständlichkeit ist.

Als positives Beispiel für den Unterschied zwischen vorübergehender Gastfreundschaft und einem Recht auf Zuwanderung und Einbürgerung sei – ausnahmsweise – auch einmal die islamische Welt genannt. Dort wird das Erstere geradezu überschäumend praktiziert. Aber ohne dass daraus irgendwie ein Recht auf Zuwanderung abgeleitet würde.

Aus diesem Hinweis erwächst sogar die Pflicht der (noch irgendwie) christlichen Länder ebenso wie der laizistischen, keine Asymmetrien entstehen zu lassen. Regierungen mit Schutzpflichten gegenüber ihren Bürgern können nicht etwas zum Prinzip machen, was anderswo nicht gilt. Sonst würde es die totale Selbstaufgabe und Preisgabe der eigenen Bürger bedeuten.

Aus all dem aber folgt auch eine indirekte Antwort auf eine in der Bibel nie beantwortete Frage. Was tun in Zeiten der totalen weltweiten Mobilität, der gewaltigen sozialen Unterschiede (vor allem zwischen der christlichen-marktwirtschaftlichen und der islamischen sowie afrikanischen Welt), der mafiosen Schlepper-Netzwerke, des manipulativen Umtaufens von Migrationswilligen zu „Flüchtlingen“ in den politisch korrekten Medien, und der von Flüchtlingsbetreuern (auch der Caritas) erteilten Ratschläge an Migranten, sofort alle Pässe wegzuwerfen und ihre Herkunft zu verwischen?

Wer glaubt, auf jedes politische Problem in der Bibel eine Antwort zu finden, ist in Wahrheit ein Fundamentalist wie jene, die die islamische Welt derzeit in Flammen stecken. Aber selbst christliche Fundamentalisten müssen die regelmäßige biblische Unterscheidung zwischen Heimat und Fremde akzeptieren.

Aus dem Recht auf Heimat folgt aber unweigerlich auch das Recht, alle jene auch gegen deren Willen wieder wegzuschicken, die hier fremd sind, die nicht einer unmittelbaren(!) Drohung für Leib und Freiheit ausgesetzt sind und die niemand gerufen hat. Auch bibeltreue Menschen können durch das heilige Buch der Christen nur belegen, dass man die Fremden bis zum Wegschicken anständig wie einen der Eigenen behandeln soll.

Alles andere ist Politik. Und niemand von der politischen Linken, die wie etwa die Grünen für die unbegrenzte Zuwanderung eintreten, kann sich dabei auf die Bibel berufen. Auch wenn in den letzten Jahren einige Teile der katholischen und evangelischen Kirche zu Vorfeldorganisationen dieser Linken mutiert sind.

Keine Frage aber auch: Der Besuch des Papstes in Lampedusa war ein verheerendes Signal. Er hat dort zwar verbal nur Zustände in Afrika gegeißelt und mit keinem Wort von einem Recht auf Zuwanderung nach Europa gesprochen. Aber der Papst hat in seiner Naivitität nicht begriffen, dass durch die bloße Tatsache seiner Reise genau diese Botschaft in Afrika ankommt. Seither hat sich jedenfalls der Menschenstrom aus dem Kontinent Richtung EU vervielfacht und wird es noch viel mehr tun. In den letzten Wochen haben wir nur die Spitze eines sich neu in Bewegung setzenden Stroms gesehen.

Während die Mainstream-Medien immer nur über die in Lampedusa ankommenden (oder tragisch ertrunkenen) Afrikaner berichten, findet sich dort nie eine Zeile darüber, was dann später mit diesen Menschen geschieht. Aber die Europäer sehen es: Die italienischen Städte füllen sich immer mehr mit illegalen schwarzafrikanischen Händlern, die von den Behörden toleriert werden. Und zunehmend drängen diese Afrikaner auch bis in den Norden Europas. Von Italien werden sie dabei nicht gerade aufgehalten.

In der Summe wird das zu einer dramatischen Bedrohung Europas. Und niemand kann diese Entwicklungen mit der Vokabel „Nächstenliebe“ rechtfertigen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 06:29

    Mir persoenlich gefaellt der Wahlslogan der FPOe nicht besonders, dies hat jedoch eher mit meiner persoenlichen Einstellung zu Religion zu tun. Nichtsdestoweniger hat der Spruch seine volle Berechtigung.
    Die FPOe stoesst in ein seit Jahren entstandenes politisches Vakuum und versucht sich Waehler eben nicht nur von "Deutschnationalen" sondern von christlichen, heimatverbundenen Oesterreichern zu holen, die von der sozialisierten, verschwuchtelten, correcten OeVP im Stich gelassen werden.
    Wer kuemmert sich noch um die Interessen "normaler Oesterreicher?
    "Naechstenliebe" gilt heute schraegen Randgruppen und Migranten gegenueber, sicher aber nicht gegenueber eigenen Kindern, die eher als Streitobjekt in gesellschaftlich zerruetteten Scheidungsfamilien allein gelassen werden.
    Anstatt sich um Familie und deren Probleme zu kuemmern, heizen progressive Parteien diese noch an. Um ihre feministischen Waehlergruppen zu befriedigen, verstossen sie gegen das Prinzip der Naechstenliebe, das, ob biblisch oder nicht, zunaechst einmal in der Familie und dann im unmittelbaren Umkreis beginnt.
    Selbstaufgabe zum Nutzen irgendwelcher Schmarotzer gehoert jedoch nicht dazu.
    Und genau das verkoerpert die FPOe.
    Mehr oder weniger glaubhaft.
    Im Vergleich mit dem politischen Wettbewerb jedenfalls.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 13:05

    Die Bedrohung durch Leute aus anderen Ländern, die zu faul sind, ihre Länder aufzubauen, und sich lieber ins gemachte Nest setzen, ist sehr real. Und die Bedrohung durch jene Landsleute, die ihre eigenen Leute mit allen Tricks der Steuergelder berauben, um als 'Betreuer' der Faulen selbst ein feines Leben führen zu können.
    Darum wird im kommenden Wahlkampf auch keine Partei reussieren, die diesen Punkt nicht groß auf ihre Fahnen schreibt. Denn die Österreicher sind zwar unendlich geduldig und lassen sich lange viel gefallen, aber sie sind jedenfalls nicht dumm ...
    Nächstenliebe ist Nicht die Unterstützung der Faulheit von irgendwelchen Leuten, sondern ganz im Gegenteil, die Unterstützung jener, die mir am nächsten sind: meine Familie, meine Freunde, Nachbarn, anderen Bekannten, Arbeitskollegen - die Frau auf der Straße, die Hilfe braucht. Wenn man darüber hinaus noch wem helfen will und kann, dann ist Nächstenliebe Hilfe zur Selbsthilfe - alles andere ist letztendlich reine Ausbeutung, wenn man wen als Vorwand benutzt, um selbst ein bequemes Leben zu haben.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 05:22

    "Liebe deinen Naechsten wie dich selbst" ist eine Begrenzung. Es fordert die Eigenliebe und gibt den Anderen keine Minderheitenrechte. Keinem Oesi darf es schlechter gehen wie einem Migranten. Er hat dieselben Mindestansprueche wie Zuwanderer aller Art, so wohl auf Wohnung als auch auf
    Einkommen, soziale und juristische Hilfe und Berichterstattung. Die Bevorzugung einer Rasse. auch wenn ihr Unrecht geschehen ist, ist nicht zulaessig, speziell nicht wenn anderen dies verweigert wird.
    Der Allernaechste ist man selbst und wir sollen uns zuerst selbst lieben. Den anderen Naechsten soll man die selben Moeglichkeiten gewaehren, aber nicht mehr. Der Anspruch auf meine Heimat und mein Volkstum gehoert mir, die Fremden koennen daran teilnehmen oder zurueckkehren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 14:18

    Wenn Politiker, wie so oft in ihren (Wahl-)Reden, behaupten, DIE MENSCHEN zu LIEBEN, werde ich sofort skeptisch, denn es ist nicht nur vermessen, sondern eine faustdicke LÜGE! Bestenfalls "lieben" sie aus Eigennutz diejenigen, die sie überreden können, ihnen bei der Wahl ihre Stimme zu geben. Diejenigen, die ihre Stimme etwa dem H.C. Strache geben, lieben die gutmenschlichen Politiker garantiert nicht---da hat die vielzitierte "Nächstenliebe" schlagartig ausgedient.

    DIE Menschen , nämlich ALLE, zu lieben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das ist nur einem Gott vorbehalten und "möglich", weil wir alle "seine Kinder" sind, wie es so schön heißt---und es ist auch gar nicht nötig, daß wir fehlerhaften Durchschnittsmenschen* ALLE lieben.

    Im Prinzip würde es genügen, DIE Menschen zu lieben, die einem anvertraut sind (Familie, Beruf).

    Nun aber zur "Nächstenliebe Straches", die unsere Gutmenschen plötzlich wild rotieren läßt, weil sie bisher der Ansicht waren, den Begriff für sich und ihresgleichen gepachtet zu haben.
    Nun ist in diesen geschützten Hühnerstall der Fuchs Strache eingebrochen und das aufgeregte Gegacker ist groß.
    Diejenigen, die nun am lautesten schreien, sind großteils jene Wichtigtuer, die "ihr Gutsein" an die GROSSE GLOCKE hängen und daraus Kapital schlagen. Unter Nächstenliebe verstehe ich stilles, selbstloses "unentgeltliches Helfen", wenn Not am Mann ist---ohne diesen widerlichen Charity-Rummel (Fressen und Saufen "etc." für einen "guten Zweck"!)

    Und wenn Not am Mann ist, braucht man meist gar nicht so weit zu gehen. Und DAS meint STRACHE!

    Genau genommen würde es ausreichen, wenn sich jeder Mensch seiner Familie ausreichend annähme, das gilt für den "reichen" Westen genauso, wie für den "armen" Rest der Welt, denn die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich.

    Wenn ich zusätzlich zu meinen eigenen Kindern die Nachbarskinder aufnehme, weil deren Eltern unfähig sind, ihren Nachwuchs entsprechend zu versorgen, kann das auch nur vorübergehend sein, bis eine Lösung gefunden ist; meine eigenen Kinder darf ich aber deswegen NICHT VERNACHLÄSSIGEN, die "Gastkinder" nicht bevorzugen und vor allem muß ich den untüchtigen Nachbarn nachdrücklich beibringen, daß das keine Dauerlösung sein kann!

    Wenn Strache von "Nächstenliebe" spricht, meint er, was er sagt: Hilfe dem unmittelbar Nächsten angedeihen zu lassen und nur sehr begrenzt allen "Übernächsten", die in Scharen ins Land strömen, weil sie wissen, daß sie durchgefüttert werden---auch wenn sie's nicht verdienen. Die Läuse, die man sich mit dieser unbegrenzten, falsch verstandenen Nächstenliebe in den Pelz gesetzt hat, machen uns sehr, sehr zu schaffen (Ausländer-Kriminalität, Terrorismus, Krankheiten, politische Auseinandersetzungen der jeweiligen Herkunftsländer, die auf unseren Grund und Boden importiert werden und v.a.m.), was wiederum unsere "echten" bedürftigen Nächsten, die angestammten Einheimischen, ausbaden müssen.

    Von den österr. politischen Parteien tritt nur EINE Partei, die Freiheitlichen, für die Österreicher an, alle anderen biedern sich jedem Dahergelaufenen an, da soll die FPÖ auch einmal die Chance bekommen.

    * Ich als Durchschnittsmensch liebe in erster Linie meine engste Familie, einige handverlesene Freunde und mir persönlich unbekannte (die meisten sind ja schon sehr lange tot), aber "auserlesene" Menschen, deren "Werke" mich beglücken, so etwa Mozart, Schubert u.v.a.m., die also Großes, Schönes, fast Überirdisches, aber auch einfach Heiteres, Geistreiches (Wilhelm Busch, Loriot, etc) geschaffen haben.

    Viele Menschen "mag" ich pauschal, aber beileibe nicht die, die man politisch korrekt zu lieben hat; ich lasse mich nicht gerne manipulieren. Ich lasse mir nicht von irgend jemandem verordnen, WEN ich zu lieben habe---und meine Nächsten will ich mir selbst aussuchen können.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 04:22

    A.U. : " . . . hat mir ein theologisch hochversierter Priester sehr schön dargelegt,
    dass der Begriff Nächstenliebe in durchaus bewusstem Gegensatz zu einer allgemein diffusen FERNSTENLIEBE steht "

    Ich denke, daß in diesem Satz die vielen interessanten Aussagen "komprimiert"
    sind, welche uns Dr. Unterberger im heutigen Tagebucheintrag darlegt.

    Denn nur am (auch räumlich) nahen Mitmenschen kann ja der angesprochene einzelne Gläubige dieses Gebot der Nächstenliebe erfüllen!

    Für die politisch Verantwortlichen in den europäischen Staaten und in der EU
    KANN DAS CHRISTLICHE GEBOT DER NÄCHSTENLIEBE KEINESWEGS EINE AUFFORDERUNG SEIN, DIE MÜHSAM ERARBEITETE SOZIALE SYMETRIE - UND DAZU
    GEHÖREN DIE GENERATIONENVERTRÄGE - DURCH UNKONTROLLIERTE ZUWANDERUNG ZUM EINSTURZ ZU BRINGEN ! ! !


    Das Gebot der Nächstenliebe kann nicht die Aufforderung bedeuten, in einer Art zu helfen, welche die eigene Verelendung riskiert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 12:07

    Die Herkunft der Aufforderung "Liebe Deinen Nächsten" (sollte man freilich auch gendern) aus dem alten Testament sollte die Alarmglocken klingen lassen. Tatsächlich spricht alles dafür, dass es dort eben genauso gemeint ist, wie es die FPÖ natürlich auch tut: Nämlich als Regel für den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe und nicht als altruistisches Verströmen weit über die Stammesgrenzen hinaus.
    Auch in früheren Zeiten des Christentums wurde der Begriff wohl kaum je so gelebt, wie er heute verstanden wird. Ich postuliere, dass diese völlig universalistische Interpretation ganz manifest (passt doch gut hier dieses Wort) durch die begriffliche Dominanz des internationalen Sozialismus induziert wurde.
    Man muss nicht lange darüber nachdenken, um zu erkennen, dass ein grenzenloser Altruismus zur Selbstzerstörung führen MUSS. Da könnte man dann schon fragen, ob jene, die uns diesen überbordende Menschenliebe aufs Aug drücken, einfach nur dumm oder im Gegenteil perfide durchtrieben sind. Sie praktizieren jedenfalls im Endeffekt eine Übernächsten-Liebe - vielleicht aus Abneigung gegen die eigentlichen Nächsten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2013 21:56

    Nächstenliebe ist die Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, egal ob der Begriff religiös od. emotional ausgelegt wird. Das Motiv dafür ist doch völlig egal.

    Die FPÖ hat ja auch gar kein Hehl daraus gemacht und klipp und klar erklärt wie sie das meint - nämlich daß primär die Österreicher die Nächsten sind und falls was übrig bleibt, gilt dies auch für die "Ferneren".
    Politische Nächstenliebe sollte m.M. unbedingt an die Staatsfinanzen gekoppelt sein und darf nicht ausufern indem die steuerzahlende Bevölkerung beständig angehalten wird noch mehr zu leisten, bzw. vom Erarbeiteten noch mehr abzugeben. Nächstenliebe kann doch nicht verpflichtend oktroyiert werden!

    Daß Nächstenliebe auch ausgenützt wird, darüber darf im politischen Umfeld natürlich nicht einmal diskutiert werden und ginge es nach den politisch Korrekten würde ohnehin jeder Autochthone enteignet werden, der mehr als ein Asylant - im derzeitig mißbrauchtem Sinn - besitzt.

    Unser kleines Land und seine 2,5 Mio. Steuerzahler, sind nicht in der Lage die "Nächstenliebe" der politisch Korrekten - zu denen ich mittlerweile auch unseren Hrn. Kardinal zähle - zu schultern.

    P.s.: In unserer Gegend sind die rumänischen Bettelbanden sehr aktiv; will man diesen,
    meist bettelnden Kindern, Nahrungsmittel anbieten lehnen sie ab, sie wollen nur Geld.
    Meine Nächstenliebe für einen komplett Fremden sieht so aus, daß ich ihm zu essen gebe, beim Quartier sieht die Lage völlig anders aus. Meinen Nachbarn, od. auch in Not geratene Menschen z.B. aus den Nachbarorten, würde ich mein Haus öffnen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 08:41

    In ein paar Punkten möchte ich hier doch ganz zart widersprechen:

    1) Die Freiheitlichen sind kein theologisch oder philosophisch ungebildeter Haufen. Wie kommen Sie darauf? Oder anders gefragt: Was sind dann die Grünen, die Roten, die Schwarzen,die Stronachs, die Orangen oder die Kommunisten?

    2)In Lk 10,29 stellt ein Gesetzeslehrer genau diese Frage, die jetzt diskutiert wird. Die Antwort von Jesus ist unmittelbar zu lesen: Der Nächste ist der Mensch in unmittelbarer Nähe, der in Not geraten ist. (Dass Jesus die Frage umdreht ist ja noch einmal ein beachtenswerter Punkt.) Wo bitte steht das Plakat der FPÖ hier im Widerspruch? Wo bitte steht die Politik der FPÖ dazu im Widerspruch, wenn sie gegen Massenzuwanderung auftritt?

    3) Das Ärgernis schlechthin sind Lüge und Heuchelei der Religionsoberaufseher. Die hohen Herren entblöden sich nicht, an der Seite des Herrn SPÖ-Vorsitzenden in die Kamera zu grinsen und dagegen zu wettern, dass religiöse Botschaften für Parteipolitik missbraucht werden.
    Wenn Herr Eisenberg u.a. auf 2Mo 19,34 verweist, ist das eine halbe Wahrheit (und demnach eine ganze Lüge), denn der Fremde bleibt ein Fremder und ist als Fremder nur geduldet. Wer das nicht glaubt, möge sich die Vorschriften in der Bibel ansehen, die ein Fremder zu erfüllen hat, wenn er Israelit werden will. Dass Fremde Forderungen stellen, gibt es in der gesamten Bibel nur im Zusammenhang mit feindlichen Eroberungen. Die Massenzuwanderung, gegen die sich die FPÖ wendet, ist aber genau das: eine feindliche Eroberung. Radikale Islamanhänger demonstrieren, Kirchen brennen, einheimische Kinder und Alte Leute werden aus den Parks vertrieben. Das ist eine feindliche Eroberung.
    Die Besetzung des Wiener Bischofssitzes durch Herrn Schönborn ist eine Schande und ein Ärgernis. SPÖ Politikern verleiht er den Gregoriusorden (für besondere Verdienste um die Förderung der Abtreibung), wenn sich hingegen der FPÖ Vorsitzende als Christ präsentiert, macht er ein Riesengeschrei. Noch mieser kann man nicht heucheln.

    4) Die orientalische Gastfreundschaft ist eine Geschichte aus tausendundeiner Nacht. Es sei denn, man bezieht sich auf die Berichte von befreiten Geiseln mit Stockholmsyndrom. Die Reisewarnungen des BMAA, die vor Geiselnahmen und Gewalttaten in vielen Ländern warnen, sind vermutlich auch Ausdruck dieser märchenhaften Gastfreundschaft.

    - Die Einschätzung der Papstreise nach Lampedusa teile ich mit Dr. Unterberger (d.h. nicht ganz, weil ich nicht an die Naivität des Papstes glaube.)


alle Kommentare

  1. Rogelio (kein Partner)
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  8. Sonja Leblhuber (kein Partner)
    20. August 2013 22:23

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    Sie schreiben: “Daran ändert die Tatsache nichts, dass das Wort „Nächstenliebe“ ursprünglich in der christlichen Welt entstanden ist.“ [sic!]

    Ein paar Klicks hätten Sie leicht vor diesem Irrtum bewahrt. Das Gebot zur Nächstenliebe in der Hl. Schrift der Christen ist nicht deren Erfindung, sondern hat seine Quelle im Tanach (AT).

    Jesus ist Jude und schöpft seine Ethik aus seinen jüdischen Hl. Schriften und Überlieferungen. Und dort ist die Nächstenliebe bereits vielfach geboten.

    Ex 22,20: „Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen.“

    Levitikus 19,18 „ Du sollst den Nächsten lieben, wie dich selbst. Ich bin der Herr.“

    Lev. 19,33 f: „Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.“

    Auch im bab. Talmud ist das Gebot der Nächstenliebe dokumentiert.
    Talmud Shabbat 31a:
    http://www.come-and-hear.com/shabbath/shabbath_31.html
    On another occasion it happened that a certain heathen came before Shammai and said to him, 'Make me a proselyte, on condition that you teach me the whole Torah while I stand on one foot.' Thereupon he repulsed him with the builder's cubit which was in his hand.12 When he went before Hillel, he said to him, 'What is hateful to you, do not to your neighbour:13 that is the whole Torah, while the rest is the commentary thereof; go and learn it.'

    Und im Jerusalem Talmud steht unter Sanhedrin, 23a:
    "Nur für diesen Zweck wurde der Mensch erschaffen: Zu lehren, wer eine einzige Seele zerstört, zerstört die ganze Welt. Und wer eine einzige Seele rettet, rettet die ganze Welt."

    Zu behaupten, die Nächstenliebe sei in der christlichen Welt entstanden, ist eine grobe Verfälschung der Fakten. Die erste Ethnie in der Geschichte der Menschheit, die Nächsten- und Fremdenliebe als Gebote festgeschrieben hat, ist das Judentum. Ohne Judentum, kein Christentum.

    PS: Ich lese Ihre Seite täglich und bedanke mich auch für Ihr Engagement, konservativen und patriotischen Österreichern im Netz eine Stimme zu geben. Das heißt aber noch nicht, dass ich mit allen Ihren Artikeln übereinstimme. Und schon gar nicht stimme ich manchen Ihrer Leserzuschreibungen zu, die ihre unreflektierte Judenfeindschaft mit höchst dubiosen Quellen stützen.

    • Lunakek (kein Partner)
      20. August 2013 23:06

      Lev. 19,33 f: „Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken".

      Ist Palästina "euer" Land?

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. August 2013 23:28

      Man sollte sich an dem orientieren, was praktiziert wird und weniger daran, was in der Theorie abverlangt wird.

      N.B.: Man darf aus Angst vor einem Vorurteil nicht an seiner Urteilsfähigkeit Zweifel aufkommen lassen. (N.)

    • omi (kein Partner)
      21. August 2013 08:06

      Sonja Leblhuber
      Die Nordvölker hatten ebenfalls eine heilige Schrift und das war die EDDA.
      Diese ist viel viel älter als alle heutigen bekannten (öffentl. zugänglichen) Schriften. Auch die indischen Veden hatten ihren Ursprung in der EDDA. Warum wird uns dies wohl verschwiegen???

  9. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    20. August 2013 21:49

    Herrlich, wie dumm da Unterberger und andere in die Unbestimmtheits-Falle eines Begriffes tappen.

    Genau so könnte man fragen, wann ein "großer Haufen" groß ist.

    Das läßt sich natürlilch nicht sagen, weil die Begriffe unbestimmt und auch unbestimmbar sind.

    Jeder kann unter dem Nächsten und unter Liebe etwas anderes verstehen. Unendliche sinnlose Diskussion ist dabei vorprogrammiert. Und so verirrt sich Unterberger in seinen eigenen verworrenen Gedanken.

  10. F.V. (kein Partner)
    • omi (kein Partner)
      20. August 2013 15:42

      F.V.
      Ein mutiger Mann. Aber alle anderen schweigen scheinbar und überlassen ihre Kinder scheinbar kampflos dem perversen Staat.

      Unsere Politiker wollen doch jetzt unsere Jugendliche im Internet vor Pornographie schützen indem sie das Netz zensieren wollen (Ironie aus).
      Wie passt das zusammen? Wer jetzt noch die Augen davor verschließt macht sich mitschuldig ....

      http://www.youtube.com/watch?v=kWdNzKKrquo

      Das Basler Erziehungsdepartement lehnte die Dispensationsgesuche vom Sexualkundeunterricht für Kindergarten und Unterstufe zweier Eltern ab. Am 14. August hat nun auch das Basler Appellationsgericht diesen Entscheid bestätigt und den Rekurs der Eltern abgewiesen. Damit wird von einem kantonalen Gericht das Oligatorium zur Sexualkunde ab Kindergarten bestätigt. Der Kanton Basel hält am Zwang zum Sexualkundeunterricht ab Kindergarten fest. Den Eltern bleibt also noch der Weg vors Bundesgericht. Dieser Entscheid steht in direktem Widerspruch zu den Aussagen und Versprechen der Verantwortlichen im Bildungswesen, nämlich dass es beim Sexualkundeunterricht niemals um Zwang gehe und die Erziehung Sache der Eltern bleibe. Die Inhalte der Sexualkunde im Kanton Basel Stadt hinterfragen wahrscheinlich nicht nur jene Eltern, die das Dispensationsgesuch stellten. Darin steht nämlich, dass schon 4jährige Kinder lernen müssen, was Homosexualität, schwul, lesbisch und bisexuell ist. Sie MÜSSEN (Zitat) "wissen, dass Berührungen an Körperstellen angenehm sein können und kennen deren private Dimension". Ist das eine Anleitung zur Masturbation?

  11. omi (kein Partner)
    20. August 2013 15:10

    Wir alle haben uns immer auf die Berichte der Medien verlassen. Und diese Medien zeigen immer nur ein einseitiges Bild von Völkern (wir werden ebenso pauschal dargestellt - wir sind ja allesamt Nazis oder?) um Hass und Zwietracht zwischen den Völkern zu schüren.

    Das dürfen wir nicht mehr zulassen. Seht selbst:

    Folgendes Foto zeigt wie Moslems eine katholische Kirche in Ägypten schützen, in dem sie sich im Kreis während eines Gottestdienstes davorstellen. Echte Moslems respektieren christliche Einrichtungen und die Gläubigen:

    http://4.bp.blogspot.com/-f08QP_YVbxI/UhJ_Hti__uI/AAAAAAAAUoM/aHqXhayRweU/s400/MoslemSch%C3%BCtzenKirche.jpg

    Die welche Kirchen angreifen sind Extremisten von den Saudis (USA, Israel und EU) bezahlt, dessen Aufgabe es ist Hass zwischen den Religionen zu schüren, damit man alle Moslems in einen Topf wirft. Wer profitiert davon? Warum hat das Militärregime und die Polizei die christlichen Einrichtungen nicht beschützt? Die Plünderungen und Brandstiftungen sind doch gewollt, um es den Muslimbrüdern in die Schuhe zu schieben. Klar fallen die Leute im Westen wieder darauf rein.

    Ganzer Artikel
    Alles Schall und Rauch: Israel unterstützt ägyptisches Militärregime http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/08/israel-unterstutzt-agyptisches.html#ixzz2cVwlRFhR

  12. omi (kein Partner)
    20. August 2013 14:51

    Zitate (gefunden auf der Seite Alles Schall und Rauch)

    Hallo ihr Sklaven

    Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns."

    Die Welt ist eine Illusion die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Alles Schall und Rauch eben. Die Aufgabe dieses Blog ist es, was wirklich passiert zu beschreiben und im Zusammenhang zu erklären.

    Ich mache meinen Mund auf und bin gesellschaftskritisch, weil ich ein Egoist bin, denn wenn es der Gesellschaft gut geht, dann geht es mir auch gut und umgekehrt. Ich meine ich bin damit ein nützlicher Egoist.

    Ich wollte Milch und bekam die Flasche, ich wollte Eltern und bekam Spielzeug, ich wollte lernen und bekam Zeugnisse, ich wollte Liebe und bekam Moral, ich wollte einen Beruf und bekam einen Job, ich wollte einen Sinn und bekam eine Karriere, ich wollte Glück und bekam Geld, ich wollte die Wahrheit und bekam Lügen, ich wollte Hoffnung und bekam Angst, ich wollte leben ... werde aber gelebt, doch ich bin "Gott sei Dank" aufgewacht!

    Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!

    Das wollen sie von dir: Hab Angst, glotz TV, konsumiere, gehorche, halt's Maul und träum weiter. Deshalb, sei mutig, schalte ab, verzichte, lehn dich auf, sag was und wach auf.

    Der Sinn der totalen Überwachung ist nicht Terroristen zu fangen, sondern der Sinn ist Zeugen zu identifizieren und zu eliminieren, welche die Verbrechen der Regierungen und ihrer Hintermänner aufdecken und verraten.

    Es ist gefährlich recht zu haben wenn der Staat unrecht hat.

    Der schnellste Weg einen Diktator zu stürzen, ist ihn zu zwingen sich wie einer zu benehmen, so dass es jeder sieht.

    Da Konzerne die Regierungen kontrollieren, leben wir in einer faschistischen Konzerndiktatur, denn laut Mussolini ist Faschismus die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht.

    Wenn Wahlen irgent etwas bewirken würden, dann wären sie schon längst verboten.

    Was ist Realität? Was immer wir glauben das es ist.

    Sie gehen in den Krieg für den Frieden, machen Liebe mit Hass, töten um Leben zu retten, fühlen sich nicht sicher und umringen sich deshalb mit Gefahr. Wie kann man Leben schaffen basierend nur auf den Tod?

    Gutmenschen sind das grösste Übel dieser Welt. Sie glauben subjektiv ihre Taten sind gut, dabei richten sie objektiv den grössten Schaden an.

    Die meisten Menschen glauben, der Staat erschafft das Geld. Tut er aber nicht. Privatbanken kreieren das Geld. Präsident Abraham Lincoln umging die Banken im Jahre 1862 und genehmigte die Ausgabe von 450 Millionen Dollar durch die Regierung, bekannt als „Greenbacks“. Lincoln wurde durch einen „Einzeltäter“ ermordet. Präsident John F. Kennedy umging die Banken und genehmigte die Ausgabe von 4 Milliarden Dollar durch die Regierung, bekannt als „United States Notes.“ Kennedy wurde durch einen „Einzeltäter“ ermordet. In den letzten 150 Jahren haben nur zwei Präsidenten versucht das richtige zu tun, in dem der Staat, statt Privatbanken, das Geld schufen. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet! Zufall?

    BRD = Banken Republik Deutschland. Wem gehört das Land? Na den Banken du Dussel! Heisst ja auch Germoney auf Englisch. Deine Abgeordneten sind Befehlsempfänger, zahnlose Pseudoparlamentarier! Die Finanzelite hat das Sagen, es ist ihr Land und du bist ihr Sklave.

    Wenn du der Schafherde folgst, läufst du in deren Scheisse.

    Schaut euch unsere Gesellschaft an. Alles ist auf den Kopf gestellt. Ärzte zerstören die Gesundheit, Juristen zerstören die Gerechtigkeit, Universitäten zerstören das Wissen, Regierungen zerstören die Freiheit, Medien zerstören die Information, Religionen zerstören die Spiritualität.

    Die einfachste Definition von Faschismus ist, wenn Konzerne die Regierungen sind. Und genau in so einer Gesellschaft leben wir, in einer faschistischen Konzerndiktatur.

    Es gibt nur ein Land auf der Welt, welches wehrlose Zivilisten, die Hilfe einer notleidenden Bevölkerung bringen, kaltblütig ermordet und dann auch noch mit unverschämten Lügen alles verdreht und sich als armes Opfer darstellt.

    Menschen zu töten ist verboten, ausser man macht es in grossen Mengen unter einer Flagge, dann bekommt man als Auszeichnung einen Orden dafür.

    Gegen wie viele Länder muss die USA Krieg führen, bis es offiziell zu einem Weltkrieg erklärt wird?

    Die Demokratie heute ist wenn man wählen kann wer einen verarscht!

    Die grösste Verschwörung seitens der Regierungen ist ihre Behauptung, es gebe keine Verschwörungen der Regierungen.

    Politiker werden nicht eingesetzt um etwas zu verändern, ihre Aufgabe ist es im Namen der Macht den Status Quo zu erhalten.

    Die welche aus Friedensliebe ihre Waffen in Pflugscharen verwandeln, werden für die pflügen, die es nicht gemacht haben.

    Volksvertreter vertreten das Volk genau so wenig, wie Zitronenfalter Zitronen falten.

    Nahm der Zentralbanker den Medienfürsten am Arm, halt du sie dumm, ich halt sie arm.

    Die absurdeste 9/11 Verschwörungstheorie von allen, ist die offizielle Story der US-Regierung, dass ein kranker Bin Laden aus einer Höhle in Afghanistan mit seinen 19 Amateuren, die beste und teuerste Luftwaffe der Welt ausschaltete und Amerika angegriffen hat.

    Wir leben in einer Zuschauerdemokratie, wir dürfen zuschauen was die Mächtigen machen.

    Wenn man sich nicht für die Wahrheit interessiert, dann wird man zur Strafe von unfähigen korrupten Verbrechern regiert.

    CO2 hat einen Anteil von nur 0.0385% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt dazu nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0019%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern? Schwachsinn!!!

    Die Behauptung der Klimahysteriker, das CO2 vom Menschen erwärmt das Klima, ist genau so absurd wie die Behauptung, wenn wir ins Meer pinkeln dann erwärmt sich der Ozean.

    Die globale Elite produziert keine Werte, sie manipuliert und profitiert nur von den Werten welche wir alle produzieren.

    Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!

    Warum dürfen Ärzte nicht mehr als einen Tag streiken? Weil dann die Bevölkerung merken würde wie gesund sie ohne sie wird.

    Die Hauptaufgabe einer jeden Regierung ist die Nation auszuplündern.

    Menschen glauben nur an das was sie sehen. Da sie nur noch in die Glotze gucken glauben sie an Lügen.

    Warum heissen Geldscheine so? Weil sie nur den Schein eines Geldwertes geben. Wörter haben eine Bedeutung.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Zitate http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/zitate.html#ixzz2cVsgfIvB

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 16:21

      omi,

      Sie sind nun endgültig im Fadenkreuz.

      Ein paar Sittenwächter, die kaum in der Lage sind die Kommentare inhaltlich/sachlich anzugreifen, die aber quasi "Zensur-lesen", beklagen ersatzweise die "Manieren". Oder, daß man sich an den "gedeckten Tisch setze, zu dem man nichts beigetragen habe, aber dann die Ungenießbarkeit bemängle".

      Sie beschweren sich über die Qualifizierung Esel oder dumme Gans, was doch nur für den Esel und die Gans kränkend sein könnte, wenn sie davon erführen.

      Tatsächlich lebt das UTB von den substanziellen Beiträgen etlicher Gäste und den Anmerkungen, die über Bei- oder Mißfallenskundgebungen hinaus gehen.

      Waren es früher die Blockwarte der Löwelstraße, sind es nun die 150-%-igen der Unterbergerkommune bzw. Parteisoldaten der ÖVP, die sich über die Tatsachen echauffieren, wie Sie und einige andere bringen.

      Würden diese auch nur eine Woche "abstinent" bleiben, bräche das UTB wegen Langweiligkeit und falscher Propaganda glatt zusammen.

    • omi (kein Partner)
      20. August 2013 16:44

      F.V.
      Viele dieser Sittenwächter sind bezahlte Trolle die sogar mit Steuergelder finanziert werden um das Erwachen der Menschen aufzuhalten. Verhindern können sie es nicht, denn auch der Verschlafendste merkt inzwischen (spürt) dass irgendetwas nicht stimmt an unserem System. Das System hat es bis jetzt noch nicht geschafft das Gute (Moral) im Menschen auszurotten.

  13. Maria Klingler (kein Partner)
    20. August 2013 14:16

    Für diejenigen, die gern aus der Bibel zitieren:
    "Der Fremdling in deinem Gebiet wird dir gegenüber allmählich hochkommen, du aber gehst immer mehr abwärts. Er wird das Haupt sein, du aber der Schwanz!"
    (5.Buch Mose : 28,43/44)
    Liebe FPÖ, DAS wäre ein Spruch auf Wahlplakaten!

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. August 2013 14:23

      Es kommt einem allerhand hoch, wenn man das liest.
      Auch wenn es vorderhand noch der Schwanz ist, der mit dem Hund wackelt.
      Das sollte man deutlich machen bevor es zu spät ist.

    • Zraxl (kein Partner)
      20. August 2013 14:38

      Der Aufstieg des Fremdlings als Strafe Gottes.

      Die Frage ist, ob die Staatsanwaltschaft das nicht als Verhetzung werten würde - insbesondere mitten im Wahlkampf. Interessant wäre aber jedenfalls, wie der Herr Eisenberg diese Bibelstelle dann erklären würde.

      (Den Bibelkritikern in Stammbuch geschrieben: Und die Geschichte, insbesondere auch die biblische, wiederholt sich immer wieder auf´s Neue.)

    • DailyMirror (kein Partner)
      20. August 2013 14:56

      @Maria Klingler: "Du sollst an den vier Zipfeln deines Obergewandes Quasten anbringen." Steht ebenfalls im fünften Buch Mose, genauer gesagt im Kapitel 22,12. Ich nehme an, Sie halten sich streng daran, oder?

    • Hussein (kein Partner)
      20. August 2013 15:47

      @ DailyMirror "Du sollst an den vier Zipfeln deines Obergewandes Quasten anbringen." Ich nehme an, Sie halten sich streng daran, oder?

      Wollen sie sich über die hebräische Bibel und die daran Glaubenden lustig machen oder sind sie ohnehin viel zu feige?

    • DailyMirror (kein Partner)
      21. August 2013 08:17

      @Hussein: Keineswegs. Ich mache nur darauf aufmerksam, dass das 5. Buch Mose eben vor 3000 Jahren geschrieben wurde und heute nicht mehr eins zu eins auf das tägliche Leben anwendbar ist. (Was das mit Feigheit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.)

  14. Neppomuck (kein Partner)
    20. August 2013 13:31

    Und es begab sich …
    dass ein Samariter des Weges kam und einen von Räubern etc. misshandelten Menschen fand, an dem zuvor schon honorige Leute, wie z.B. ein Levit (siehe „Leviten lesen“) und ein Priester (damals waren nur jüdische unterwegs) , vorbeigewandelt waren, ohne ihm Hilfe zuteil werden zu lassen. Der Mann aus Samaria nahm sich des (unschuldig) in die Malaise Gekommenen an und verbrachte ihn in die nächste ärztliche Notaufnahme, nicht ohne für die anfallenden Kosten aufzukommen.
    So sinngemäß die Bibel.

    Jesus, Religionsstifter des Christentums, nahm dieses Gleichnis (kommt von „gleich“) her, um damit sein (!) Verständnis von „Nächstenliebe“ deutlich zu machen.
    Gleichnisse sind für einfach Gestrickte das beste Mittel, Verständnis zu erwirken.
    Nicht bei allen wirkt das. Z. B. bei sophistisch veranlagten Schriftgelehrten.


    Wie eben bei Pharisäern so üblich, wurde auch ER darauf in die politisch korrekte Mangel genommen:

    „Herr, wer ist mein Nächster?“

    Jesus: „Jeder, der deiner Hilfe bedarf.“

    (der nachfolgende Teil wurde nicht überliefert, soll sich aber so oder so ähnlich, wie aus üblicherweise gut informierter Quelle zu erfahren ist, abgespielt haben)

    Pharisäer: „I hätt‘ gern 50 Lewonzen, Herr Christus. Können sie mir helfen?“

    J: „Die Wechsler und Zöllner habe ich schon aus meinem Haus rausgeschmissen. Da kann ich schwerlich selber einer werden. Aber vielleicht kannst du mal mit Judas reden. Der erwartet eine größere Summe.“

    Ph: „Aber ich brauch doch deine Hilfe. Und jetzt. Ich kann mir sonst keinen neuen Esel leisten, der meine Karre zieht.“

    J: „Dann zieh deine Karre selber, du Esel.“

    Ph: „Du schimpfest? Gehört das zum Nächstenliebe-Programm? Du verweigerst mir deine Hilfe? Wie soll ich denn das verstehen? Ich bin Opfer, also hilf mir gefälligst!“

    J: „Schau, ich hab gar keine 50 Mäuse. Also könnte ich sie mir nur borgen und an dich weiter verleihen. Geliehenes muss man aber zurückzahlen. Und damit ist dir doch nicht wirklich geholfen. Außerdem … wieso „Opfer“? Du schaust doch ganz gut aus. Was deine Unversehrtheit anbelangt, versteht sich.“

    Ph: „Wer sagt, dass man etwas zurückzahlen soll?“

    J: „Moment, bitte.“
    Greift in die Tasche seines Umhangs und zieht ein flaches, glänzendes Ding heraus. Fingert darauf ein wenig herum und hält es an sein Ohr. „Hallo! Paps? Horch, ich habe da einen Fall, wo ich nicht so richtig weiter komme. Es geht um Nächstenliebe und so und da will einer, dass ich ihm Geld gebe. Geld, das ich gar nicht habe. Von Kredit hält er auch nichts, er will es nur einfach behalten. Was ist da zu tun? …. „Aha. Also in zweitausend Jahren wird das ganz normal sein. Na servas. Und wie soll das funktionieren? …. Ah so, für die Unsrigen … Aber ich soll doch für alle da sein. …. Wieso unbotmäßig? .… Find ich nicht. Ich bin halt so. …. Na gut, mach halt eine neues Testament. Deine Sache. Ich geh und lass mich aufhängen. Wir sehen uns. Und mach‘ dir hinsichtlich der Nächstenliebe keinen Kopf. Hab alles begriffen. Gruß auch an Muttern.“

  15. Alternativlos (kein Partner)
    20. August 2013 12:55

    Lampedusa: So sieht die Zukunft Europas aus

    Frauen trauen sich allein nicht mehr aus dem Haus. Daheim zu bleiben ist aber auch besser, denn wer seine Wohnung verlässt, hat, wenn er zurückkommt, Glück, wenn sie nur ausgeräumt wurde und er bloß Fäkalien in den Kochtöpfen vorfindet und nicht gewalttätige Tunesier die Küche belagern. Geschäfte werden geplündert, kaum eine Wohnung, die noch nicht aufgebrochen wurde. Die Bevölkerung geht nur noch bewaffnet, oftmals mit einfachen Knüppeln zur Arbeit oder zum Einkaufen. Lampedusa im Jahr 2013.

    http://www.pi-news.net/2013/07/lampedusa-so-sieht-die-zukunft-europas-aus/

    • Hochwürden (kein Partner)
      20. August 2013 13:39

      Eben war Papst Franziskus auf der italienischen Insel Lampedusa, um ein Zeichen zu setzen gegen die «Globalisierung der Gleichgültigkeit». Seine Appelle richten sich an das schlechte Gewissen Europas mit der Forderung, noch mehr nordafrikanische Flücht­linge aufzunehmen. Der oberste Katholik ist bekannt dafür, die Bekämpfung der ­Armut ins Zentrum seines Wirkens zu stellen. Dass der Pontifex sich der Armen annimmt, geht in Ordnung. Irritierend bleibt, dass in ­seinen Predigten der Begriff Eigenverantwortung fehlt. Armut ist für ihn ein Schicksal oder präziser: eine am Süden verübte Sünde, für die der Norden alles, der Süden hingegen nichts kann. Wäre es nicht brüderlicher, wenn die ­Afrikaner, die nach Norden streben, ihre Energien in den Dienst ihrer Heimatländer stellten? Sind die jungen Männer, die aus Nordafrika abwandern, wirklich alles Flüchtlinge? Und hat der Norden die Pflicht, jeden Afrikaner aufzunehmen, der kommen will? Das Gebot der Nächstenliebe bedeutet Solidarität im Nahbereich. Franziskus predigt Fernstenliebe: Er fordert mehr Solidarität der Europäer für die Afrikaner, die ihrerseits wenig Solidarität ­untereinander zeigen. Böser Norden, armer Süden: Der neue Papst ist ein Freund bequemer Botschaften im weltanschaulichen Linksbereich. Die Medien bejubeln ihn.

      Franziskus auf Lampedusa: Aufruf zum Völkermord, getarnt als humanitärer Akt. Wer dazu aufruft, noch mehr Afrikaner in Europa aufzunehmen, macht sich schuldig, eine ansonsten schon schrumpfende einheimische Bevölkerung durch Fremde zu ersetzen. Persönlich vom Papst in Europa empfangen, ein schlimmeres Zeichen könnte er kaum setzen. Die Mär vom bösen Norden und dem armen Süden soll uns weichklopfen bis zur Selbstaufgabe.
      20.000 Tote sind noch nicht genug, es müssen noch mehr werden.

      http://michael-mannheimer.info/2013/08/18/gutmensch-papst-franziskus-der-bose-westen-und-die-afrikanische-armut/#more-23464

  16. Freichrist776 (kein Partner)
    20. August 2013 12:45

    Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden. U. a. durch das 1-l-Auto, das S-House und C.-G.-Jung-Geistheilung. Und in der Folge wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.
    Zudem kann viel Geld gespart werden, wenn die Kirchen durch eine überkonfessionelle christliche Gemeinschaft ersetzt werden. Siehe dazu
    www.freie-christen.info

  17. Ein vertriebener Christ (kein Partner)
    20. August 2013 11:14

    "Wenn es gegen die FPÖ geht, ist Kardinal Schönborn stets zu Diensten"

    gefunden auf:

    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=261

  18. Undine
    20. August 2013 10:13

    @cmh schreibt ganz richtig:

    "Insbesondere den Melonentussen ala Glawischnik, die ja immer so fortschrittlich aufgeklärt die Abtreibung propagieren wäre noch entgegenzuhalten, dass der Bauch zwar ihnen gehört, das darin entstehende Leben jedoch für die Abtreibenden (Mütter, Väter, Verwandte und vor allem Ärzte) der Nächste ist."

    Wer könnte einem Menschen---in diesem Fall einer Frau, näherstehen als ein Kind, das in ihrem Körper heranwächst? Was bedarf größeren Schutzes als ein ungeborenes Kind, das größte Wunder Gottes oder der Natur?? Wem wird millionenfach die "Nächsten"liebe und Gastfreundschaft, das Menschenrecht auf Leben, verwehrt?

    Und da entblöden sich ein Kardinal und ein Oberrabbiner nicht, sich vor die ORF-Fernsehkameras hinzustellen und dem staunenden FS-Publikum zu erklären, wer der Nächstenliebe bedarf und wer nicht, wer von Nächstenliebe sprechen darf und wer nicht! Schäbiger und niederträchtiger, meine Herren Schönborn und Eisenberg, geht's wirklich nicht mehr! Beide haben sich somit als devote Knechte der gegenwärtigen Denkströmung "geoutet". Was kann man von solchen Gottesmännern noch erwarten?

  19. omi (kein Partner)
    20. August 2013 09:33

    Lehrreiche ARD Doku (Ausschnitt 1:10 Min) – müsste demnächst dann auch auf Youtube zu sehen sein.
    Quelle: Steuerfrei – Wie Konzerne Europas Kassen plündern

    http://www.youtube.com/watch?v=I72KpSVKMis

  20. cmh (kein Partner)
    20. August 2013 09:12

    Frontinus, ein römischer Schriftsteller, schreibt in seinen Strategemata, einer Sammlung von militärischen und taktischen Tricks und Schweinereien, dass man mit den Hebräern vor allem an deren Heiligen Wochentag, dem Shabbath, zum Handgemenge schreiten solle, denn dann dürfen strenggläubige Juden nichts arbeiten und nicht kämpfen.

    Offensichtlich habt man bei den atheistischen und sonstigen Heiden erkannt, dass Christen in eine Art Beisshemmung verfallen, wenn man ihnen das Wort "Nächstenliebe" um die Ohren drischt.

    Allerdings nur die dummen Nebenbeinochchristen.

    Wie Unterberger sagt, handelt es sich beim Gebot der Nächstenliebe um eine Norm für das Handeln des Einzelnen. Es ist daraus insbesondere keine Verpflichtung des Staates abzuleiten. Höchstens im Negativen, wie es vor allem die Pflicht des Staates wäre, die Abtreibung von Nächsten (!) und die damit zwangsläufige Verrohung von Nächsten (!) hintanzuhalten.

    Insbesondere den Melonentussen ala Glawischnik, die ja immer so fortschrittlich aufgeklärt die Abtreibung propagieren wäre noch entgegenzuhalten, dass der Bauch zwar ihnen gehört, das darin entstehende Leben jedoch für die Abtreibenden (Mütter, Väter, Verwandte und vor allem Ärzte) der Nächste ist.

  21. Zraxl (kein Partner)
    20. August 2013 08:41

    In ein paar Punkten möchte ich hier doch ganz zart widersprechen:

    1) Die Freiheitlichen sind kein theologisch oder philosophisch ungebildeter Haufen. Wie kommen Sie darauf? Oder anders gefragt: Was sind dann die Grünen, die Roten, die Schwarzen,die Stronachs, die Orangen oder die Kommunisten?

    2)In Lk 10,29 stellt ein Gesetzeslehrer genau diese Frage, die jetzt diskutiert wird. Die Antwort von Jesus ist unmittelbar zu lesen: Der Nächste ist der Mensch in unmittelbarer Nähe, der in Not geraten ist. (Dass Jesus die Frage umdreht ist ja noch einmal ein beachtenswerter Punkt.) Wo bitte steht das Plakat der FPÖ hier im Widerspruch? Wo bitte steht die Politik der FPÖ dazu im Widerspruch, wenn sie gegen Massenzuwanderung auftritt?

    3) Das Ärgernis schlechthin sind Lüge und Heuchelei der Religionsoberaufseher. Die hohen Herren entblöden sich nicht, an der Seite des Herrn SPÖ-Vorsitzenden in die Kamera zu grinsen und dagegen zu wettern, dass religiöse Botschaften für Parteipolitik missbraucht werden.
    Wenn Herr Eisenberg u.a. auf 2Mo 19,34 verweist, ist das eine halbe Wahrheit (und demnach eine ganze Lüge), denn der Fremde bleibt ein Fremder und ist als Fremder nur geduldet. Wer das nicht glaubt, möge sich die Vorschriften in der Bibel ansehen, die ein Fremder zu erfüllen hat, wenn er Israelit werden will. Dass Fremde Forderungen stellen, gibt es in der gesamten Bibel nur im Zusammenhang mit feindlichen Eroberungen. Die Massenzuwanderung, gegen die sich die FPÖ wendet, ist aber genau das: eine feindliche Eroberung. Radikale Islamanhänger demonstrieren, Kirchen brennen, einheimische Kinder und Alte Leute werden aus den Parks vertrieben. Das ist eine feindliche Eroberung.
    Die Besetzung des Wiener Bischofssitzes durch Herrn Schönborn ist eine Schande und ein Ärgernis. SPÖ Politikern verleiht er den Gregoriusorden (für besondere Verdienste um die Förderung der Abtreibung), wenn sich hingegen der FPÖ Vorsitzende als Christ präsentiert, macht er ein Riesengeschrei. Noch mieser kann man nicht heucheln.

    4) Die orientalische Gastfreundschaft ist eine Geschichte aus tausendundeiner Nacht. Es sei denn, man bezieht sich auf die Berichte von befreiten Geiseln mit Stockholmsyndrom. Die Reisewarnungen des BMAA, die vor Geiselnahmen und Gewalttaten in vielen Ländern warnen, sind vermutlich auch Ausdruck dieser märchenhaften Gastfreundschaft.

    - Die Einschätzung der Papstreise nach Lampedusa teile ich mit Dr. Unterberger (d.h. nicht ganz, weil ich nicht an die Naivität des Papstes glaube.)

    • Undine
      20. August 2013 10:46

      @Zraxl

      ************!
      " Dass Fremde Forderungen stellen, gibt es in der gesamten Bibel nur im Zusammenhang mit feindlichen Eroberungen. Die Massenzuwanderung, gegen die sich die FPÖ wendet, ist aber genau das: eine feindliche Eroberung"

      Die von vielen erwünschte (!!!) Massenzuwanderung IST eine feindliche Eroberung, mit anderen Worten eine UNBLUTIGE, vielfach geförderte LANDNAHME, wie sie in der Geschichte einzigartig ist. Blutig wird sie sich erst später zeigen, wenn man von den vielen Morden, die wir den Landnehmern schon längst zu "verdanken" haben, einmal absieht.

    • Einspruch! (kein Partner)
      21. August 2013 13:52

      @Zraxl und Undine: genau so ist es.

    • Norbert Reis (kein Partner)
      23. August 2013 10:24

      Der Herr Strache hat mit seinem Plakat etwas mißverstanden. Jesus erzählt in seinem Gleichnis, dass ein AUSLÄNDER (ein verachteter Samariter) einem Inländer, der gerade (vermutlich von inländischen Räubern) überfallen wurde, vorbildlich geholfen hat und somit der Ausländer für den Inländer der Nächste war.

  22. Kardinalfehler (kein Partner)
    20. August 2013 08:02

    Die FPÖ ist wohl deshalb ein Hassobjekt für den Wiener Kardinal Schönborn, weil sie Jesus Christus zitiert.

    Wer Jesus Christus zitiert, der ist von der Nächstenliebe Schönborns ausgenommen.

  23. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    20. August 2013 07:36

    Der Wiener Erzbischof Schönborn hat den sozialistischen Wahlkampf im Rahmen des muslimischen Fastenbrechens (Iftar-Essen zu Ehren Allahs) im Bundeskanzleramt eröffnet.

    Wenn man wissen will, wie man das 1. Gebot Gottes am effektivsten bricht, fragen sie ihren roten Kardinal und sozialistischen Tugendwächter:

    http://religion.orf.at/stories/2598121/

    • Hussein (kein Partner)
      20. August 2013 07:55

      Der Wiener Weihbischof Franz Scharl gibt uns ein beredetes Beispiel für katholische Nächstenliebe - die christliche Nächstenliebe bezieht sich vor allem auf die islamistische und in Ägypten verbotene Muslimbruderschaft:

      In der Donaucitykirche in Wien fand im Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" ein "Dialog verschiedener Religionen" statt. Ein Diskutant, Muslimbruder Tarafa Baghajati, wollte mit keinem Katholiken reden, daher wurde der einzige teilnehmende Katholik vom Podium ausgeladen und durch Weihbischof Franz Scharl ersetzt.

      Nächstenliebe nach Franz Scharl heißt: Liebe die islamistische Muslimbruderschaft, deren Führer in Ägypten verhaftet wurden, weil sie unter anderem Christen töten.

    • Undine
      20. August 2013 10:49

      @Hussein

      Gut, daß Sie an diese widerliche Anbiederung erinnern!

  24. Martin Luther (kein Partner)
    20. August 2013 07:28

    Wenn Kardinal Schönborn ein Christ wäre, müsste er HC Strache genauso lieben, wie sich selbst.

  25. SozialerMensch (kein Partner)
    20. August 2013 01:07

    Nächstenliebe hat als Begriff in der Politik nichts versuchen. Bezugspunkt der Nächstenliebe ist nämlich der Mensch als Person und Individuum. Politik operiert in einem Rechtsstaat hingegen mit Gesetzen - die gerade ohne Anschauung der Person und das heißt lieblos exekutiert werden. Im Rechtsstaat kann Nächstenliebe nur in Form von Korruption auftreten. Es ist mithin logisch, dass die Ausweitung des Staatseinflusses auf das tägliche Leben und zunehmende Reglementierung die Wirkung der Nächstenliebe innerhalb der Gesellschaft zurückdrängen muss.

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 09:31

      Nicht so viel saufen; es schadet nämlich nicht bloß der Leber, sondern auch dem Hirn.

      Muß schon arg erweicht sein, wenn man so viel Blödsinn faselt.

    • dame du temps jadis (kein Partner)
      20. August 2013 12:19

      Einer gefesselten Maus in den Bauch boxen - wie heldenhaft!

      Ansonsten scheint F.V. zum Thema nicht besonders viel einzufallen. Ich habe ja schon befürchtet, dass er uns vorschwafelt, das Konzept der Nächstenliebe wäre vom Israelischen Geheimdienst unter Duldung der Ostküste in die Bibel hineingeschmuggelt worden. Was sich zwar zeitlich nicht ganz ausgeht, aber einer muss halt immer recht haben. Wer es trotzdem nicht glauben will ist - erraten - ein "Arschloch" (c F.V.) Muss doch für alle evident sein, dass ein gewisser amerikanischer Zwerg Bumsti oder Lurchi intrigiert hat.

      Merke: Man muss nicht immer lange Texte kopieren - es bleibt ein echter F.V.

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 13:32

      Wenn eine dumme Ziege, nach ihrem Nick eine der „alten Weiber von vorgestern“, nicht das liest, was sie halt gerne hineininterpretiert hätte, dann fabriziert sie selbst die „Schlüsselbegriffe“, erhebt ihre Phantasie zur Wahrheit und kämpft - wie Don Quixote gegen Windmühlen -, gegen ihre eigenen Vorurteile, macht aber andere – zB uns – dafür verantwortlich. Die Methode ist bekannt. Die Erwartung, daß schon was hängen bleibt, mag auch für die Einfältigen und geistigen Taglöhner zutreffend sein. Aber auf die kommt es zum Glück nicht an, kam es noch nie an. Aber deren Beifall ist Madame wenigstens sicher.

      Sie ist offenbar eine Kampf-Posterin, der aufgefallen ist, daß unsere Anmerkungen das p.c. und gutmenschliche Weltbild in den Fundamenten angreifen. Immerhin eine Rückmeldung, wie vom vorgeschobenen Artillerieposten, der auch meldet: zu kurz – zu weit – Volltreffer! Also wir und manch anderer Diskutant im UTB haben das schon verstanden.

      Dumm ist ja nur, wenn man glaubt den Armen im Geiste beispringen zu müssen. Der „soziale Mensch“ war natürlich etwas einfältig, insofern war meine Kritik fast so etwas wie Leichenfledderei, da hat das alte Weib von vorgestern nicht unrecht. Aber, wer sich auf´s Schlachtfeld begibt, möge sich nicht über den Lärm hier beklagen.

    • SozialerMensch (kein Partner)
      20. August 2013 17:20

      Hä, was führt ihr denn hier für eine komische Diskussion?

    • dame du temps jadis (kein Partner)
      20. August 2013 19:11

      Diskussion kann man das nicht gerade nennen.

      Angreifen und persönlich werden ist vor allem ein Kennzeichen von Trollen. F.V. samt seiner omi ist vielleicht ein "Rechtstroll"?

      Ansonsten kann man F.V. hat empfehlen, nicht dauern über seinen überlangen Säbel zu stolpern. Die von ihm angegriffenen Gutmenschen und sonstigen lachen sich ja sonst einen ab. Das wäre schaden für die Sache, die F.V. hier so patschert vertritt.

      Denn eine richtige Ansicht zu haben ist nicht genug. Man sollte diese auch mit einem gewissen Mindestmaß an Rhetorik vertreten können. Diese Erkenntnis war schon alt, als ich noch wesentlich jünger war. Für unseren guten Dichter fern ab jeglicher Kinderstube ist das halt immer wieder neu.

      Wild um sich zu schlagen und dabei mehr die Eigenen als den Feind zu treffen gehört einfach abgestellt.

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 20:11

      Eine dumme Ziege spielt sich als Anstands-Gouvernante auf, aber das Einzige was sie bisher zu Protokoll gab, waren dämliche Unterstellungen gespickt mit abwertenden Vokabeln.

      Offenbar hat sie inzwischen kapiert, daß ich nicht die Agenda der Linxlinken oder Neo-Liberalen (was ohnedies dasselbe ist) betreibe, aber vor lauter vermeintlicher Etikette, kommt halt die Substanz bei ihr etwas zu kurz.

      Angefangen mit den Stänkereien hat die Madame von vorgestern. Mir ist durchaus die feine Klinge geläufig, aber auf einen groben Klotz gehört nun einmal ein grober Keil. Wäre sie bei anderen auch so empfindsam, verstände ich ja zur Not noch diese gouvernantenhaften Zurufe, wenngleich sie genauso langweilig wie überflüssig wären. Wie lächerlich sie ist, mag man daran ermessen, daß sie mir vorwirft mich an den „gemachten Tisch zu setzten, ohne dazu was beizutragen“ – selbst aber auch die Kosten der „Partnerschaft“ meidet.

      Der Unterschied ist freilich: ich trage Substanzielles bei, diese Gouvernante ist mir bisher nur bei den Stänkereien gegen mich – nicht einmal gegen einen einzigen vorgetragenen Gedanken – aufgefallen.

      Also, gnädige Frau, halten´s die Luft an! Oder bleiben´s bei Ihrem Kaffeekränzchen alter Jungfern.

    • no na (kein Partner)
      21. August 2013 17:46

      @ F.V.: die einzige Emotion, die sich bei der Lektüre von F.V. (unter seinen diversen nicks) aufdrängt ist "fremdschäm!" - die aber mit aller Gewalt.

  26. Normalsterblicher
    20. August 2013 00:58

    Liebe setzt geistige Zuwendung voraus, und menschliches Bewusstsein ist nicht geschaffen, sich allem und allen zuzuwenden. Erst aus dieser Zuwendung zum Einzelwesen kann eine allfällige Herzensresonanz resultieren, wie auch die emotionale Ergriffenheit des Mitleids. Statistiken und nüchterne Unglücksmeldungen können zu keiner Befassung mit dem individuellen Zustand führen und daher auch keine ehrliche Zuwendung dieser Art auslösen oder signalisieren.

    Es kann daher weder verlangt werden, den physisch Nächsten zu lieben, noch den physisch Fernsten. Nur wenn das Leiden der unmittelbaren Umgebung sich geradezu aufdrängt, ist Nächstenliebe tatsächlich mit einer sittlichen gebotenen Beistandspflicht zum physisch Nächsten gleichzusetzen. Bei selbstverschuldeten Notfällen kann sich die Hilfe aber nur auf die unmittelbaren Vitalfunktionen erstrecken, und nur solange, bis den Gestrauchelten der Weg gewiesen wird.

    In allen anderen Fällen dürfte sich das neutestamentliche Gebot, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, auf jene beziehen, mit denen man sich - aus welchen Gründen auch immer - geistig verbunden fühlt.

    Für den sozialen Beistand in größeren Verbänden, wie die Stützung Hilfsbedürftiger, wirkt auch etwas anderes im Menschen als die Liebe, nämlich Ordnungsvorstellungen, einschließlich der bedrückende Anmutung des Elends, nämlich das "unangenehm berührt sein", und Egoismus, nämlich im Wege der Erwartung einer Reziprozität.

  27. Brigitte Imb
    19. August 2013 23:27

    OT

    Was für eine weltfremde, dekadente Gesellschaft hat sich da entwickelt? Früher erledigten das die Eltern, heute brauchen wir Gerichte.

    http://help.orf.at/stories/1723347/

    • Undine
      20. August 2013 11:12

      @Brigitte Imb

      Viele Menschen kompensieren heute alles mögliche an Mankos durch ungezügelte KAUFLUST, bzw. ausgewachsenen Kaufzwang. Das betrifft mMn eher die Generation, der in der Kindheit NOCH nicht JEDER Wunsch von den Eltern erfüllt worden ist, die der Werbung zum Opfer fallen.
      Was aber wird aus jenen Kindern, die heutzutage schon von allem Anfang an ZUM WÜNSCHEN ERZOGEN werden, die NIE ein NEIN von ihren Eltern (aus Dummheit und schlechtem Gewissen) zu hören kriegen?

      Die WERBUNG ist Mißbrauch der Erkenntnisse der PSYCHOLOGIE in ihrer schlimmsten Form---angewandte Psychologie eben, die Kinder wissentlich manipuliert und junge Menschen willenlos macht, damit bei einigen Menschen kräftig die Kasse klingelt.

  28. Siri
  29. Haider
    19. August 2013 22:57

    Ich sehe im Begriff "Nächsten" eher eine Differenzierung zum Begriff "Alle". Natürlich kann ein Heiliger alle lieben. Ich nicht. Wer z.B. meiner Frau oder meinen Kindern bewußt Schaden zufügt, den kann ich nicht lieben. Wer mich bestiehlt, beraubt oder körperlich angreift, den liebe ich nicht.

  30. Brigitte Imb
    19. August 2013 21:56

    Nächstenliebe ist die Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, egal ob der Begriff religiös od. emotional ausgelegt wird. Das Motiv dafür ist doch völlig egal.

    Die FPÖ hat ja auch gar kein Hehl daraus gemacht und klipp und klar erklärt wie sie das meint - nämlich daß primär die Österreicher die Nächsten sind und falls was übrig bleibt, gilt dies auch für die "Ferneren".
    Politische Nächstenliebe sollte m.M. unbedingt an die Staatsfinanzen gekoppelt sein und darf nicht ausufern indem die steuerzahlende Bevölkerung beständig angehalten wird noch mehr zu leisten, bzw. vom Erarbeiteten noch mehr abzugeben. Nächstenliebe kann doch nicht verpflichtend oktroyiert werden!

    Daß Nächstenliebe auch ausgenützt wird, darüber darf im politischen Umfeld natürlich nicht einmal diskutiert werden und ginge es nach den politisch Korrekten würde ohnehin jeder Autochthone enteignet werden, der mehr als ein Asylant - im derzeitig mißbrauchtem Sinn - besitzt.

    Unser kleines Land und seine 2,5 Mio. Steuerzahler, sind nicht in der Lage die "Nächstenliebe" der politisch Korrekten - zu denen ich mittlerweile auch unseren Hrn. Kardinal zähle - zu schultern.

    P.s.: In unserer Gegend sind die rumänischen Bettelbanden sehr aktiv; will man diesen,
    meist bettelnden Kindern, Nahrungsmittel anbieten lehnen sie ab, sie wollen nur Geld.
    Meine Nächstenliebe für einen komplett Fremden sieht so aus, daß ich ihm zu essen gebe, beim Quartier sieht die Lage völlig anders aus. Meinen Nachbarn, od. auch in Not geratene Menschen z.B. aus den Nachbarorten, würde ich mein Haus öffnen.

  31. Xymmachos
    19. August 2013 21:20

    Bravo, Herr Dr. Unterberger! Eine sehr gute und gehaltvolle Untermauerung des FPÖ-Wahlslogans! Den präpotenten Einleitungssatz hätten Sie freilich weglassen können. Es wissen ohnedies alle hier im Blog, daß niemand theologisch und philosophisch so gebildet ist wie unser A.U.

    • Brigitte Imb
      19. August 2013 21:59

      Wo ist "diese" Bildung bei den Sozen zu finden? Ausgenommen unser "Kaxler", der steht inseratistisch an der Spitze der Unbildung.

  32. Markus Theiner
    19. August 2013 21:05

    Diese Replik ist leider etwas länger geworden, aber das Thema kratzt halt an einer recht grundlegenden Frage. Es ist immer noch ziemlich verkürzt.

    Jeder Mensch ist wertvoll. Egal ob er Österreicher oder Nigerianer ist, Christ oder Moslem, Bauer oder Drogendealer. Das ist das Grundprinzip der Menschenwürde. Man darf einen Menschen nie (nur) als Mittel sehen, als Ressource die es einzusetzen oder als Problem, das es zu lösen gilt. Man muss ihn immer (auch) als Mensch sehen, dessen Leben etwas besonderes ist. Schlags nach bei Kant, wenn Jesus nicht reicht.

    Die Nächstenliebe ist in meinen Augen nichts anderes als die praktische Seite dieses Gedanken. Der "Nächste" ist der, dem ich Gutes tun kann weil ich ihm nahe genug bin. Dem ich eben mit der positiven Einstellung begegnen soll, die sich aus dem Grundprinzip der Menschenwürde ergibt - also gut behandeln soll.
    Der Verletzte am Wegesrand, dem der gute Samariter in der Erzählung Jesu geholfen hat, der einsame Alte einen Stock höher...
    Allerdings ist die Welt klein geworden und unsere Handlungen haben Einfluss auf Milliarden Menschen. Auch wenn es nur indirekt sein mag - etwa über die von unserem Kreuz auf dem Wahlzettel mitbeeinflusste Außenpolitik. Sie alle sind daher in gewissem Sinn unsere Nächsten. Das Leid im Rest der Welt zu ignorieren ist für mich als Katholik nicht wirklich eine Option. Es geht uns eben doch was an. Auch wenn es dort schwieriger ist zu helfen, als im Supermarkt.

    Wenn die Menschen in anderen Ländern von repressiven Regimen, kriminellen Organisationen oder auch nur einer schlechten Wirtschaftslage geplagt werden wollen wir ihnen helfen. Das ist gute Absicht - sprich Nächstenliebe.

    Aber wie hilft man ihnen am effektivsten? Die Frage ist nicht so leicht und "Nächstenliebe" ist keine Antwort. Politik gilt nicht umsonst als die Kunst des Machbaren.

    Ein Einwanderungsrecht für Alle ist ziemlich offensichtlich eine untaugliche Lösung. Wenn man völlig legal in Österreich einwandern kann ohne irgendwelche Voraussetzungen erfüllen zu müssen (außer sich das Flugticket zu kaufen) und dann auch noch Anspruch auf alle Sozialleistungen hat, dann reden wir von zigmillionen Menschen. Integration solcher Menschenmassen in kürzester Zeit ist nicht möglich, Konflikte sind vorprogrammiert, der Sozialstaat ist nach zwei Wochen pleite, die Eingesessenen rebellieren - Chaos an allen Ecken und Enden. Wem tut man damit was Gutes? Wenn man so ein Ergebnis voraussieht - kann es dann Nächstenliebe sein es trotzdem zu tun?

    Eine Ausweitung des Asylrechts kann man natürlich diskutieren. Aber auch da greift das Argument der Nächstenliebe zu kurz, weil man bei aller guter Absicht trotzdem auf die sachliche Ebene kommen und die Folgen bedenken muss. Wie weit geht das Asylrecht? Wer bekommt es? Wir prüft man es?

    Der FPÖ-Slogan ist daher eine glatte Themenverfehlung. Leider ist die FPÖ damit aber nicht allein, denn die Gegenseite macht das ja auch vor. Da wird mit Hingabe emotionalisiert und die Nächstenliebe beschworen, weil man sich vor der sachlichen Ebene fürchtet. Weil da eben gute Absichten nicht mehr reichen, sondern intelligente Strategien gefordert sind - die nur schwer mehrheitsfähig gemacht werden können.

    Diese Strategien gehen auch weit über das Asylrecht hinaus, das halt nicht die Probleme von Milliarden Menschen lösen kann. Da geht es viel stärker um Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaftspolitik (schützen wir unsere armen Bauern vor der bösen Konkurrenz der noch ärmeren Bauern in Afrika?), Sicherheitspolitik (wie verhalten wir uns in Bürgerkriegen?) usw.
    Ist es Nächstenliebe in Afghanistan einzumarschieren und die Taliban zu stürzen, die kleine Mädchen mit Säure bespritzen weil sie in die Schule gehen wollen? Oder ist es Nächstenliebe auf derartige Waffengänge zu verzichten?
    Man kann mit der gleichen guten Absicht zu völlig unterschiedlichen Lösungen kommen.

  33. Gerhard Pascher
    19. August 2013 18:27

    Lieber Herr Dr. Unterberger, liebe Mitposter,
    ehrlich gesagt, sind meine Familienangehörigen, engere Verwandte und Freunde "meine Nächsten". Alle anderen Personen gehören nicht dazu. Oder soll ich z.B. Mr. X aus Afrika, welcher derzeit in einer Asylantenunterkunft im Nachbarort wohnt, auch zu meinen Nächsten" zählen? Er betreibt einen schwunghaften Handel mit Drogen, fährt schon ein Auto, wohnt aber noch auf Innenministeriumkosten im abgewirtschafteten Gasthof und bekommt auch ein Taschengeld. Sein Antrag auf Asyl wurde abgelehnt, mit Hilfe von Caritas & Co wurde aber Einspruch erhoben. Bevor er abgeschoben wird, taucht er bestimmt unter, denn "sein Geschäft" funktioniert zusammen mit gleichgesinnten Partnern hervorragend. Die Quartiergeberin weiß über seine Umtriebe Bescheid, ist aber ständig an "Vollbelegung" interessiert. Die Kontrollbesuche des Geldgebers werden dummerweise vorher angekündigt, da ist immer alles paletti. Kürzlich wollte sie sogar die Bettenanzahl aufstocken, aber da hat der Bürgermeister nicht zugestimmt.

    • Undine
      19. August 2013 19:11

      @Gerhard Pascher

      Das sehe ich genau wie Sie!*****!

    • Ambra
      19. August 2013 20:06

      Gerhard Pascher: Nächstenliebe im christlichen Sinn ist schon viel viel mehr als die Liebe zur eigenen Familie und Freunden ! Ohne die Nächstenliebe im christlichen Sinn wäre unsere Welt noch viel ärmer als sie ohnehin ist. Denken Sie an die vielen sozial engagierten und tätigen Menschen, um nur ein Beispiel zu nennen.
      Auch einem Blinden über die Straße zu helfen ist Nächstenliebe !

    • Markus Theiner
      19. August 2013 21:16

      Die christliche Antwort darauf ist recht klar: Ja, Sie sollten auch den Mr. X zu Ihren Nächsten zählen und lieben.
      Liebe heißt hier aber nicht, alles gut zu finden oder zu akzeptieren, was er tut.
      Man kann solche Leute ins Gefängnis werfen oder abschieben, ohne dass man damit gegen das Gebot der Nächstenliebe verstößt. Man schiebt ihn ja nicht ab, weil man ihm etwas Böses tun will. Vergeltung und echte Strafe ist im Christentum Sache Gottes, nicht der Menschen.
      Man tut es, weil es notwendig ist, um die Ordnung aufrecht zu erhalten und andere Menschen zu schützen. Und man tut es, weil man gerade die Leute die man liebt von einem solchen schlechten Lebensweg abbringen will. Ich hoffe zumindest, dass Sie ein solches Verhalten auch bei einem Familienmitglied nicht gutheißen würden - auch wenn Sie dort natürlich ganz andere Möglichkeiten haben auf die einzuwirken.

    • Gerhard Pascher
      19. August 2013 21:19

      Ambra:
      Ich habe nur definiert, wer für mich "der Nächste" ist. Selbstverständlich soll bedürftigen Menschen geholfen werden, damit sie wieder sich selbst versorgen können bzw. dort, wo sie es nicht können (nicht gemeint ist aber: NICHT WOLLEN), auch geholfen wird.
      Ob da der Begriff Nächstenliebe richtig verwendet wird?

    • Gerhard Pascher
      19. August 2013 21:26

      Markus Theiner:
      Auch da geht es um die Wahl der richtigen Worte/Begriffe.
      Ich stelle immer wieder fest, dass viele in der Ursprache der Bibel nicht genau übersetzt werden können. Bekanntes Beispiel ist z.B. das Nadelöhr, aber kürzlich hatte ich auch interessante Erklärungen im Zusammenhang mit "gibt ihm auch Deinen Mantel", "halte auch die rechte Backe hin", ""trage ihm das Gepäck eine Meile" gelesen. Die blumenreiche Sprache der Bibel lässt sich eben nicht leicht in unsere rationale heutige Sprache übersetzen. So ist es auch mit der LIEBE.

  34. terbuan
    19. August 2013 17:13

    Ich kann dem Kommentar und etlichen Postings überwiegend zustimmen, jedoch der Satz des Autors zu Beginn,

    "Nicht dass die Freiheitlichen ein theologisch oder philosophisch irgendwie gebildeter Haufen wären"

    stimmt mich schon sehr bedenklich.
    Das klingt zu sehr nach Wahlkampf pur, Marke Löwelstraße, ist das wirklich nötig,
    sehr geehrter Herr Dr. Unterberger?
    Gibt es irgend eine wahlwerbende Partei in Österreich mit theologisch oder philosophisch gebildeten Persönlichkeiten? Ich sehe absolut keine.
    Das sind alles Haufen von machtgierigen, Platitüden und Lügen verbreitenden Gesellen, die uns Sand in die Augen streuen und einen weiten Bogen um die wirklichen Probleme unseres Landes und unserer Gesellschaft machen.

    Da liegt mir diese "Wahlwerbung" der FPÖ schon näher am Herzen als das ganze andere Gesudere dieser verlogenen Systemparteien, die jetzt wie ein aufgeregter Hühnerhaufen durch die Medien gackern!

    • Konrad Loräntz
      19. August 2013 17:44

      Die Messlatte für Bildung jeder Art ist unser innig geliebter Herr Bundeskanzler.
      Da kommen nur mehr die geübtesten Limbo-Tänzer darunter durch.

      So wie die Dinge liegen, sehe ich für die FPÖ eine bipolare Wählerschaft, zum Einen die eher den linken Tönen folgenden Protestwähler, zum Anderen jene, welche die Verlogenheit und die Fernsteuerung der Etablierten nicht mögen. Diese Gruppe sich aber oft nach aussen hin nicht zu erkennen, da sie Unverständnis bis Aversion der Umgebung fürchten, die sich leicht auch zu beruflichen Nachteilen auswachsen können.

    • Undine
      19. August 2013 19:18

      @terbuan

      "Nicht dass die Freiheitlichen ein theologisch oder philosophisch irgendwie gebildeter Haufen wären"

      .....dieser Satz hat mich auch ziemlich gewurmt, denn er ist von jener Sorte, die ein Journalist vom anderen ungeprüft abschreibt. Er ist von der gleichen "Qualität" unter den abgeschriebenen, nie auf ihre Stichhaltigkeit überprüften Journalistenaussagen wie etwa der von der höheren Intelligenz eines bestimmten Volkes uns Österreichern/Deutschen gegenüber!

    • Markus Theiner
      19. August 2013 21:17

      Philosophisch gebildete Leute finden sie in allen Parteien, Theologen vielleicht weniger. Nur eben selten an der Spitze. Und jedenfalls zeigt es sich selten in den Wahlslogans.

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 09:53

      Verehrter terbuan,

      Sie haben mit Ihrem Einwand schon recht, und Unterberger, wie manche der moralinsauren Schleimer, sind kaum auszuhalten. Im Grunde erleben wir eine Umwertung aller Werte/Worte, weswegen auch mit politischem Kalkül die "Nächstenliebe" plötzlich wahlkampfgeeignet wird.

      Daß der Graf Schönborn ein Brechmittel ist, bedarf keiner weiteren Erörterung, und daß sich der Oberrabbiner dazu stellt, ist wie ein Faschingswitz: er möge uns doch einmal die Einwanderungs- und Religionsgesetze Israels erläutern. Ich wäre sofort dafür sie auch in Österreich zu übernehmen, mit der marginalen Abänderung, daß man statt der mosaischen die katholische Religion einsetzt. (Aber das ergibt sich ja kulturbedingt und bedarf keiner weiteren Begründung.)

      Daß der H Che Strache nun die Nächstenliebe bemüht, wie früher er schon einmal das Kreuz geschwungen hatte, könnte man erfreut zur Kenntnis nehmen, wenn es nicht eine so offensichtliche Instrumentalisierung wäre, die man merkt (und das ist es, was verstimmt).

      Als nämlich vor Jahren das neue Parteiprogramm der FPÖ formuliert wurde und hier Ewald Stadler federführend war, reklamierte dieser (der ein praktizierender Katholik ist und sechs Kinder hat, weswegen es ihm abzunehmen war) ein "Wehrhaftes Christentum" als für unsere Kultur prägend ins Programm. Dafür wurde er von den "Altliberalen" inkl. dem H Che arg geprügelt (und schließlich hinaus gemobbt) und wenn mich nicht alles täuscht, hat man auch diese Passagen wieder entsorgt.

      Mir ist also das nur demonstrative "Christentum" der in Wahrheit atheistischen/hedonistischen Parteigrößen ebenso widerlich, wie seinerzeit die öffentlich "gefalteten Hände" des Wolferl Schüssel, die auch nur geheuchelt waren.

  35. A.K.
    19. August 2013 16:58

    Allein die Tatsache, daß Dr. Unterberger das Thema in seiner Tagebuchnotiz „Nächstenliebe – was ist das eigentlich?“ aufgreift, spricht für die Qualität seiner Internetseite.
    Bei der Lektüre der Zeitung „Die Furche“ (33 | 14. Aug.2013) habe ich mich dort – wieder, wie schon öfter über einen der Artikel von Otto Friedrich - nämlich „Eine verkehrte Botschaft“ geärgert. Er schreibt darin: „... Der fortwährende Mißbrauch gerade religiöser Werte durchs rechte politische Lager hat in der Gesellschaft (und in anderen Parteien) längst tiefe Spuren hinterlassen.“
    Nun, ich bin keineswegs FPÖ Anhänger oder gar rechtsradikal, aber mir hängen langsam solche sogenannte „Linkskatholiken“ und „grüne Heilsbotschafter“ zum Hals heraus. Daß die SPÖ 1975 gegen die ÖVP - und die damalige FPÖ – die Straflosigkeit der Abtreibung in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (und auch gegen ein Volksbegehren mit rund 900000 Unterzeichnenden!) durchgesetzt hat, stört solche linken Träumer nicht, weshalb sie solches auch nie erwähnen, wenn aber irgendwo das rechte politische Lager einmal „Nächstenliebe“ verwendet, wird von Mißbrauch und Fremdenhaß gesprochen. Ich versuche Äußerungen der Caritas Leitung und deren Umfeld immer möglichst genau auf Richtigkeit und Zusammenhang zu prüfen und auch gleiche Sorgfalt beim Lesen von Aussagen von Kardinal Schönborn anzuwenden. Ich habe auch Verständnis, daß der Kardinal beim Schreiben in linken Blättern sich dem Pauluswort (1 Kor 9,19-23) „Allen bin ich alles geworden, damit ich wenigstens einige rette....“ verpflichtet fühlt, aber langsam finde ich, daß eine linke Schlagseite kaum mehr zu übersehen ist.
    Der Fremdenhaß beruht meiner Meinung manchmal auch auf einem schlechten Gewissen wegen einer bereits fehlenden ganze Generation von Österreichern, als Folge der 1975 durchgesetzten Gesetzes.

    • Gandalf
      20. August 2013 19:33

      A propos linke Schlagseite des Kardinals: Wie vielleicht einigen Lesern des blogs bekannt sein wird, schreibt Schönborn jeden Sonntag eine Kolumne in der "Kronen - Zeitung". Es handelt sich stets um eine Exegese des jeweiligen Sonntagsevangeliums, und zwar auf sehr einfachem, um nicht zu sagen, primitivem Niveau: Kronenzeitungs - Niveau eben. So weit, so schlecht. Aber was mir seit mehreren Vorwahlzeiten stagelgrün (besser wäre eigentlich: stagelrot) aufstösst, ist die Tatsache, dass der Herr Kardinal das auch munter tut, während die Krone im redaktionellen Teil offen und vehement für die Sozialisten Partei ergreift und schreibt (kein Wunder bei Kreaturen wie Pandi, Seinitz und Konsorten...). Was hindert da einen echten Kirchenfürsten, bei Beginn eines Wahlkampfes eine Notiz an seine Leser einrücken zu lassen, dass er, weil er ja Oberhirte für alle Katholiken sein wolle, für die Zeit des Wahlkampfes mit seiner Kolumne pausieren wolle, man werde sich eben nach der Wahl wiederlesen...?

  36. Kaffeehäferl
    19. August 2013 14:20

    Interessanter Link:

    Bernd Lucke zum Thema Zuwanderung:
    http://www.youtube.com/watch?v=-250DREzkeA

    Die Idee klingt schlüssig und logisch, leider ist sie aber in der EU mit einiger Sicherheit nicht (mehr) durchsetzbar.

  37. Undine
    19. August 2013 14:18

    Wenn Politiker, wie so oft in ihren (Wahl-)Reden, behaupten, DIE MENSCHEN zu LIEBEN, werde ich sofort skeptisch, denn es ist nicht nur vermessen, sondern eine faustdicke LÜGE! Bestenfalls "lieben" sie aus Eigennutz diejenigen, die sie überreden können, ihnen bei der Wahl ihre Stimme zu geben. Diejenigen, die ihre Stimme etwa dem H.C. Strache geben, lieben die gutmenschlichen Politiker garantiert nicht---da hat die vielzitierte "Nächstenliebe" schlagartig ausgedient.

    DIE Menschen , nämlich ALLE, zu lieben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das ist nur einem Gott vorbehalten und "möglich", weil wir alle "seine Kinder" sind, wie es so schön heißt---und es ist auch gar nicht nötig, daß wir fehlerhaften Durchschnittsmenschen* ALLE lieben.

    Im Prinzip würde es genügen, DIE Menschen zu lieben, die einem anvertraut sind (Familie, Beruf).

    Nun aber zur "Nächstenliebe Straches", die unsere Gutmenschen plötzlich wild rotieren läßt, weil sie bisher der Ansicht waren, den Begriff für sich und ihresgleichen gepachtet zu haben.
    Nun ist in diesen geschützten Hühnerstall der Fuchs Strache eingebrochen und das aufgeregte Gegacker ist groß.
    Diejenigen, die nun am lautesten schreien, sind großteils jene Wichtigtuer, die "ihr Gutsein" an die GROSSE GLOCKE hängen und daraus Kapital schlagen. Unter Nächstenliebe verstehe ich stilles, selbstloses "unentgeltliches Helfen", wenn Not am Mann ist---ohne diesen widerlichen Charity-Rummel (Fressen und Saufen "etc." für einen "guten Zweck"!)

    Und wenn Not am Mann ist, braucht man meist gar nicht so weit zu gehen. Und DAS meint STRACHE!

    Genau genommen würde es ausreichen, wenn sich jeder Mensch seiner Familie ausreichend annähme, das gilt für den "reichen" Westen genauso, wie für den "armen" Rest der Welt, denn die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich.

    Wenn ich zusätzlich zu meinen eigenen Kindern die Nachbarskinder aufnehme, weil deren Eltern unfähig sind, ihren Nachwuchs entsprechend zu versorgen, kann das auch nur vorübergehend sein, bis eine Lösung gefunden ist; meine eigenen Kinder darf ich aber deswegen NICHT VERNACHLÄSSIGEN, die "Gastkinder" nicht bevorzugen und vor allem muß ich den untüchtigen Nachbarn nachdrücklich beibringen, daß das keine Dauerlösung sein kann!

    Wenn Strache von "Nächstenliebe" spricht, meint er, was er sagt: Hilfe dem unmittelbar Nächsten angedeihen zu lassen und nur sehr begrenzt allen "Übernächsten", die in Scharen ins Land strömen, weil sie wissen, daß sie durchgefüttert werden---auch wenn sie's nicht verdienen. Die Läuse, die man sich mit dieser unbegrenzten, falsch verstandenen Nächstenliebe in den Pelz gesetzt hat, machen uns sehr, sehr zu schaffen (Ausländer-Kriminalität, Terrorismus, Krankheiten, politische Auseinandersetzungen der jeweiligen Herkunftsländer, die auf unseren Grund und Boden importiert werden und v.a.m.), was wiederum unsere "echten" bedürftigen Nächsten, die angestammten Einheimischen, ausbaden müssen.

    Von den österr. politischen Parteien tritt nur EINE Partei, die Freiheitlichen, für die Österreicher an, alle anderen biedern sich jedem Dahergelaufenen an, da soll die FPÖ auch einmal die Chance bekommen.

    * Ich als Durchschnittsmensch liebe in erster Linie meine engste Familie, einige handverlesene Freunde und mir persönlich unbekannte (die meisten sind ja schon sehr lange tot), aber "auserlesene" Menschen, deren "Werke" mich beglücken, so etwa Mozart, Schubert u.v.a.m., die also Großes, Schönes, fast Überirdisches, aber auch einfach Heiteres, Geistreiches (Wilhelm Busch, Loriot, etc) geschaffen haben.

    Viele Menschen "mag" ich pauschal, aber beileibe nicht die, die man politisch korrekt zu lieben hat; ich lasse mich nicht gerne manipulieren. Ich lasse mir nicht von irgend jemandem verordnen, WEN ich zu lieben habe---und meine Nächsten will ich mir selbst aussuchen können.

  38. schreyvogel
    19. August 2013 13:21

    Also was sich die Zuwanderer alles so erlauben ...
    Ein abschreckendes Beispiel aus der Schweiz: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/was-ein-apfelschnitz-ausloesen-kann-1.18133978 #

    Man sollte Polizeischüler eine Zeit lang nach Zürich schicken!

  39. Rosi
    19. August 2013 13:05

    Die Bedrohung durch Leute aus anderen Ländern, die zu faul sind, ihre Länder aufzubauen, und sich lieber ins gemachte Nest setzen, ist sehr real. Und die Bedrohung durch jene Landsleute, die ihre eigenen Leute mit allen Tricks der Steuergelder berauben, um als 'Betreuer' der Faulen selbst ein feines Leben führen zu können.
    Darum wird im kommenden Wahlkampf auch keine Partei reussieren, die diesen Punkt nicht groß auf ihre Fahnen schreibt. Denn die Österreicher sind zwar unendlich geduldig und lassen sich lange viel gefallen, aber sie sind jedenfalls nicht dumm ...
    Nächstenliebe ist Nicht die Unterstützung der Faulheit von irgendwelchen Leuten, sondern ganz im Gegenteil, die Unterstützung jener, die mir am nächsten sind: meine Familie, meine Freunde, Nachbarn, anderen Bekannten, Arbeitskollegen - die Frau auf der Straße, die Hilfe braucht. Wenn man darüber hinaus noch wem helfen will und kann, dann ist Nächstenliebe Hilfe zur Selbsthilfe - alles andere ist letztendlich reine Ausbeutung, wenn man wen als Vorwand benutzt, um selbst ein bequemes Leben zu haben.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  40. Konrad Loräntz
    19. August 2013 12:07

    Die Herkunft der Aufforderung "Liebe Deinen Nächsten" (sollte man freilich auch gendern) aus dem alten Testament sollte die Alarmglocken klingen lassen. Tatsächlich spricht alles dafür, dass es dort eben genauso gemeint ist, wie es die FPÖ natürlich auch tut: Nämlich als Regel für den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe und nicht als altruistisches Verströmen weit über die Stammesgrenzen hinaus.
    Auch in früheren Zeiten des Christentums wurde der Begriff wohl kaum je so gelebt, wie er heute verstanden wird. Ich postuliere, dass diese völlig universalistische Interpretation ganz manifest (passt doch gut hier dieses Wort) durch die begriffliche Dominanz des internationalen Sozialismus induziert wurde.
    Man muss nicht lange darüber nachdenken, um zu erkennen, dass ein grenzenloser Altruismus zur Selbstzerstörung führen MUSS. Da könnte man dann schon fragen, ob jene, die uns diesen überbordende Menschenliebe aufs Aug drücken, einfach nur dumm oder im Gegenteil perfide durchtrieben sind. Sie praktizieren jedenfalls im Endeffekt eine Übernächsten-Liebe - vielleicht aus Abneigung gegen die eigentlichen Nächsten.

    • elokrat
      19. August 2013 19:35

      ........ zur Selbstzerstörung führen MUSS...... , genau das ist doch die Vision der Linken, Zerstörung der Bräuche, der Nationen und vieles mehr, eine Geisteskrankheit.

  41. Ambra
    19. August 2013 12:03

    Für diesen Artikel kann man nur ein großes DANKE sagen und ihn mehrfach lesen !!!

  42. schreyvogel
    19. August 2013 11:20

    Wenn A.U. vom "Recht auf Heimat" spricht, denkt er da auch an die palästinensichen, die sudetendeutschen, die ostdeutschen und die Banater Flüchtlinge?

  43. Brigitte Imb
    19. August 2013 10:58

    1/2 OT Die "Nächstenliebe" der WKO

    Wirtschaftskammer wirbt für „Halal-Produkte“ bei eigenen Zwangsmitgliedern

    http://www.unzensuriert.at/content/0013730-Wirtschaftskammer-wirbt-f-r-Halal-Produkte-bei-eigenen-Zwangsmitgliedern

    Frage: Wie läßt sich Schächten mit unseren Tierschutzbestimmungen vereinbaren?

    • simplicissimus
      19. August 2013 13:32

      Gar nicht.
      Tierschutz beginnt bei boesen kapitalistischen Modemarken und hoert bei guten religoesen Muslimen eben auf.
      Das ist das simpel gestrickte Wesen der PC.

  44. Herby
    19. August 2013 10:15

    In Bezug auf die christliche Bedeutung des Begriffs "Nächstenliebe" - und das war ja der Ursprung dieses Begriffs, nämlich:

    Jesus sagt in Markus 12, Vers 29 – 31 auf die Frage welches Gebot (Moses‘) das Wichtigste sei dass es nur zwei Gebote seien:

    "Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.

    Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden."


    Meine persönliche Meinung dazu ist dass diese beiden Gebote zusammengehören so wie die vordere und die hintere Seite einer Medaille. Jesu hat beide Gebote unmittelbar zusammengehörig genannt und das sollte beachtet werden.

    Man sollte doppelt und dreifach aufpassen wenn man den Begriff "Nächstenliebe" erörtert ohne gleichzeitig an die Gottesliebe zu denken, da kommt man dann graduell von der "christlichen Nächstenliebe" weg.

    Insbesondere ist in der Geschiche oftmals fälschlich behauptet worden, dass man Menschen lieben kann und gleichzeitig Gott ignorieren kann. So wie es auch etliche Atheisten verkündeten: 'Menschenliebe ohne Gott' - wenn mich nicht alles täuscht ist der sogenannte "Sozialismus" so ein trügerisches Versprechen.

    Christliche Nächstenliebe so wie Jesus es verkündete ist Liebe die Verantwortung übernimmt: d.h.: Ich liebe den anderen so dass ich verantwortlich bin im Sinne des Evangeliums und der Gebote Gottes.

    Ich liebe den anderen aber nicht so, dass es zu seinem geistlichen Schaden gereicht!

    Also: Ich liebe den anderen dass es zu Seinem Vorteil im Sinne des geistlichen Wachstums gereicht: Indem ich ihn ermutige und bestärke den guten Weg zu gehen, den Weg der Gläubigkeit, der Ehrlichkeit, der Rechtschaffenheit.

    Falsch wäre es, den Nächsten so zu lieben indem ich ihn in seiner niederen Natur bestärke: "Es ist okay wenn du egoistisch bist und dich mit Ellbogentechnik durchsetzt. Es ist okay wenn du nur den eigenen Vorteil suchst und ignorierst ob andere dabei betrogen werden. "

    Diese Predigt und diese hohen Ansprüche richten sich auch an mich selber!

    • Konrad Loräntz
      19. August 2013 12:12

      "Höre, Israel" heisst aber eben gerade nicht: "Höre, ganze Welt".
      Somit ist mit "Nächster" wohl auch der Stammesangehörige und eben jeder gemeint.
      Jedenfalls wurde das von allen Buchreligionen in der Regel so praktiziert.

  45. Josef Maierhofer
    19. August 2013 10:08

    Einerseits verstehe ich die FPÖ-Botschaft schon auch im beschriebenen Sinn. Ich denke schon, dass man sich genau das alles dabei gedacht hat und auch tun wird. Wahlwerbung darf wohl auch seine guten Seiten haben, in Österreich vielleicht noch etwas ungewohnt.

    Wenn die SPÖ die Stelle der katholischen Kirche (zu deren Zerstörung) einnimmt, so darf das meiner Meinung nach auch die FPÖ, noch dazu mit einer ausnahmsweise positiven Meldung.

    Andererseits unterstreicht das Geschriebene auch meine Forderung nach strengen, für alle gleich geltenden Zuwanderungsregeln. Natürlich geben wir einem Flüchtling Hilfe, natürlich geben wir einem brauchbaren Einwanderungswilligen Hilfe, aber genauso natürlich können wir die importierte, offensichtliche und organisierte Kriminalität nicht beherbergen. Das wäre Ausnützung der christlichen Gesinnung und muss nicht notwendiger weise unterstützt werden, wie es hier tatsächlich geschieht wegen der verbohrten europäischen 'Menschenrechtsverblödung' und ihren rot-grünen treibenden Kräften.

    Natürlich sind uns Vertreter verschiedener Kulturen willkommen, natürlich rede ich mit meinen ausländischen Nachbarn, sogar, wenn sie nachweislich abzuschiebende Verbrecher sind, die schon mehrmals verurteilt wurden und noch immer nicht abgeschoben wurden und von 12 Jahren in Österreich keine 2 Jahre aus dem 'Häfen' herausgekommen sind. Die 2 Jahren haben aber weiteren intensiven Schaden angerichtet.

    Wozu haben wir ein Gesetz, wenn es nicht exekutiert wird ?

    Na, der Kardinal würde meinen, er nimmt diese 'Freunde' ins erzbischöfliche Palais und hält sie dort aus, oder lässt das in einem Kloster tun. Er missbraucht die Kirche damit.

    Ich glaube schon, das all das auch in der FPÖ-Botschaft drin ist oder sein sollte.

    Wir können uns weder von der Flüchtlingshilfe noch von Einreisewilligen abschotten, müssen jedoch Sozialzuwanderer aus Gründen der Staatsschulden abweisen, diese enormen, geheim gehaltenen und verschleierten Kosten können wir uns nicht leisten.

    Ja, wir müssen aber strenge Regel üben und das Gesetz hier exekutieren.

    Die Parteien, die an der Zersetzung des Gesetzes arbeiten, die die Heimat ignorieren, die dürfen nicht gewählt werden.

  46. Yoshinori Sakai
    19. August 2013 08:33

    Zum Thema "Immigration von Afrika nach Europa" empfehle ich diese 25Min-Radioreportage von Bayern 2 - Auslandsreportage (die als mp3 heruntergeladen werden kann).

    Eine Reportage direkt vor Ort in der Nähe der spanischen Exklave Melilla, umgeben von Marokko. Man hört Interviews mit Migranten und Polizeibeamten.

    Eine wichtige Reportage um zu erfahren wie es sich wirklich (abseits von Beteuerungen der Politiker / Caritas / Diakonie) abspielt:

    Der Traum vom Leben - Migration und Flucht zwischen Europa und Afrika - (22.06.2013)

    Lebensgefährliche Überfahrt in überfüllten Booten, illegales Klettern über Grenzzäune zwischen Marokko und Spanien: Afrikanische Flüchtlinge riskieren viel, um nach Europa zu gelangen, so Reinhard Spiegelhauer und Alexander Göbel:


    http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-breitengrad-die-auslandsreportage.shtml

  47. Politicus1
    19. August 2013 08:25

    Nirgends in der Bibel steht geschrieben, dass Christen dumm und naiv sein sollen.

    Da kann die kirchliche Asylindustrie und deren Chefs es drehen und wenden wie sie wollen, ein an das Wort der Bibel Glaubender wird ihren Worten nicht folgen können.

    • GOP
      19. August 2013 14:14

      Politikus1:
      Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben! Matthäus 10,16 (Übersetzung Schlachter 2000)

      Klug wie die Schlangen und rein wie die Tauben zu sein, bedeutet, Klugheit ohne Hinterlist zu haben und die Klugheit nicht destruktiv, sondern konstruktiv für alles Gute einzusetzen.

    • baro palatinus (kein Partner)
      22. August 2013 16:36

      sie brauchen es gar nicht sein zu sollen, da sie es zwingend sind.
      egal wer jetzt der souffleur ist.

      noch fragen?

  48. Observer
    19. August 2013 06:42

    Der Begriff "Nächstenliebe" wird in der Bibel NICHT erwähnt. Andererseits aber dort mehrmals gefragt: "Wer ist der Nächste" und da wird in 5 Mo 19/14, 27/17 der Nachbar, in 2 Mo 11/2 der Ägypter und dann wieder der nahestehende Mensch (Ps 38/12, 88/19, Klgl 1/2) sowie in Hi 19/13f der Bruder genannnt. Meist wird dabei immer die Bedeutung "Volksgenosse, Israeli" herausgehört. Die Pharsisäer wiederum wollten die Grenze noch enger ziehen und die Nichtpharisäer ausnehmen. Also keinenfalls "jeder"!

    Im Neuen Testament wird im bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10/36), aber nur der eine der als "Nächster" bezeichnet, welcher sich erbarmte, daher diese Bezeichnung verdient. Genau genommen hat sich dabei Jesus selbst aals Nächster zu allen Menschen gemeint, denn wir sind alle auf ihn angewiesen.

    Daher ist es berechtigt, als Nächsten in erster Linie den Hausbewohner, Nachbarn, Verwandten und im erweiterten Sinn den Landsmann zu bezeichnen. Anders ist es mit der Barmherzigkeit: da kann und soll man auch einem Fremden in Not sofort und kurzfristig helfen und mit ihm einen Weg finden, damit er wieder "auf die Beine" in seiner ursprünglichen Umgebung kommt. Dies nun auf eine bedingungslose Einwanderung auszudehnen, steht NICHT in der Heiligen Schrift.

  49. simplicissimus
    19. August 2013 06:29

    Mir persoenlich gefaellt der Wahlslogan der FPOe nicht besonders, dies hat jedoch eher mit meiner persoenlichen Einstellung zu Religion zu tun. Nichtsdestoweniger hat der Spruch seine volle Berechtigung.
    Die FPOe stoesst in ein seit Jahren entstandenes politisches Vakuum und versucht sich Waehler eben nicht nur von "Deutschnationalen" sondern von christlichen, heimatverbundenen Oesterreichern zu holen, die von der sozialisierten, verschwuchtelten, correcten OeVP im Stich gelassen werden.
    Wer kuemmert sich noch um die Interessen "normaler Oesterreicher?
    "Naechstenliebe" gilt heute schraegen Randgruppen und Migranten gegenueber, sicher aber nicht gegenueber eigenen Kindern, die eher als Streitobjekt in gesellschaftlich zerruetteten Scheidungsfamilien allein gelassen werden.
    Anstatt sich um Familie und deren Probleme zu kuemmern, heizen progressive Parteien diese noch an. Um ihre feministischen Waehlergruppen zu befriedigen, verstossen sie gegen das Prinzip der Naechstenliebe, das, ob biblisch oder nicht, zunaechst einmal in der Familie und dann im unmittelbaren Umkreis beginnt.
    Selbstaufgabe zum Nutzen irgendwelcher Schmarotzer gehoert jedoch nicht dazu.
    Und genau das verkoerpert die FPOe.
    Mehr oder weniger glaubhaft.
    Im Vergleich mit dem politischen Wettbewerb jedenfalls.

    • Haider
      19. August 2013 22:28

      Warum sollten sich Gruppierungen wie Sozialisten, Kommunisten oder Grüne um "Familien und deren Probleme kümmern"? Sie wollen Familienstrukturen zerstören, behindern sie doch die von ihnen herbeigesehnte Staatsallmacht!

  50. socrates
    19. August 2013 05:22

    "Liebe deinen Naechsten wie dich selbst" ist eine Begrenzung. Es fordert die Eigenliebe und gibt den Anderen keine Minderheitenrechte. Keinem Oesi darf es schlechter gehen wie einem Migranten. Er hat dieselben Mindestansprueche wie Zuwanderer aller Art, so wohl auf Wohnung als auch auf
    Einkommen, soziale und juristische Hilfe und Berichterstattung. Die Bevorzugung einer Rasse. auch wenn ihr Unrecht geschehen ist, ist nicht zulaessig, speziell nicht wenn anderen dies verweigert wird.
    Der Allernaechste ist man selbst und wir sollen uns zuerst selbst lieben. Den anderen Naechsten soll man die selben Moeglichkeiten gewaehren, aber nicht mehr. Der Anspruch auf meine Heimat und mein Volkstum gehoert mir, die Fremden koennen daran teilnehmen oder zurueckkehren.

  51. Pumuckl
    19. August 2013 04:22

    A.U. : " . . . hat mir ein theologisch hochversierter Priester sehr schön dargelegt,
    dass der Begriff Nächstenliebe in durchaus bewusstem Gegensatz zu einer allgemein diffusen FERNSTENLIEBE steht "

    Ich denke, daß in diesem Satz die vielen interessanten Aussagen "komprimiert"
    sind, welche uns Dr. Unterberger im heutigen Tagebucheintrag darlegt.

    Denn nur am (auch räumlich) nahen Mitmenschen kann ja der angesprochene einzelne Gläubige dieses Gebot der Nächstenliebe erfüllen!

    Für die politisch Verantwortlichen in den europäischen Staaten und in der EU
    KANN DAS CHRISTLICHE GEBOT DER NÄCHSTENLIEBE KEINESWEGS EINE AUFFORDERUNG SEIN, DIE MÜHSAM ERARBEITETE SOZIALE SYMETRIE - UND DAZU
    GEHÖREN DIE GENERATIONENVERTRÄGE - DURCH UNKONTROLLIERTE ZUWANDERUNG ZUM EINSTURZ ZU BRINGEN ! ! !


    Das Gebot der Nächstenliebe kann nicht die Aufforderung bedeuten, in einer Art zu helfen, welche die eigene Verelendung riskiert.

    • Pumuckl
      19. August 2013 09:09

      Wenn sich die Oberpriester diverser Religionen im Interesse von SPÖ und den so genannte Grünen vom ORF im Wahlkampf vorführen lassen, reduzieren sie sich selbst zu POLITISIERENDEN PFAFFEN.

      Vielleicht sollte man den ehemals wertneutralen Begriff Pfaffe fallweise auch auf jene Priester anwenden, welche ihre Botschaft nicht nur unter dem Zeichen des Kreuzes, sondern unter anderen Symbolen verkünden.

    • simplicissimus
      19. August 2013 13:39

      Voellig richtig Pumuckl!

    • Haider
      19. August 2013 22:32

      Wir riskieren nicht die Verelendung, wir fördern unsere Vernichtung.

  52. RR Prof. Reinhard Horner
    19. August 2013 01:45

    reinhard.horner@chello.at

    Sollen wir der FPÖ auf den Leim gehen?

    Was Nächstenliebe (wie dich selbst) ist und sein soll, hat Jesus ausreichend vor Augen geführt, unmissverständlich definiert. Schwieriger wird es mit der Feindesliebe.

    Dass eine globalisierte Marktwirtschaft, wo es die denn tatsächlich funktionierend gibt, gute Leistungen erbringen kann, steht außer Frage. Dass sie, insbesondere, weil sie gar nicht so selten mehr oder minder schwerwiegend nicht funktioniert, der karitativen Anstrengungen und Einrichtungen nicht entraten kann, ist ebenso evident.

    Gäbe es eine „christlich – marktwirtschaftliche Welt“, bestünde nicht ein so großer Abstand dorthin.

    Die Kritik gegen den Papst (Naivität etc.) hat halt ein bisserl viel Überheblichkeit und relativiert die vielen zutreffenden Vorhalte gegen Missbräuche.

    Ob Europa in dieser Art abgeschottet werden soll, ob es in der rasant weiter wachsenden Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus so einfach geschützt werden kann, ist doch äußerst fraglich.

    • simplicissimus
      19. August 2013 08:36

      Nein, Europa nicht abschotten, aber ungebildete Immigranten zu importieren, um eigene Kinder, auf die man aus materiellen Gruenden verzichtet, zu ersetzen, ist krank.
      Und eigene, leistende Leute zunehmend zu diskriminieren, ebenso.
      Deshalb hat die FPOe bei diesem Thema recht.

    • Undine
      19. August 2013 11:25

      @simplicissimus

      Für jedes Wort ein Stern!***+!

    • Konrad Loräntz
      19. August 2013 11:40

      Gegenfrage: Sollen wir den Systemparteien auf den Leim gehen ?

      Zur U1 Station Reumannplatz ist es nicht weit und dort kann man die Früchte der SPÖVP Politik schon gut erkennen.
      Für alle Jüngeren: Dort lebten vor gar nicht allzu langer Zeit Österreicher ! Menschen die Deutsch sprachen, österreichische Zeitungen lasen, ORF sahen, ab und zu ein Glaserl tranken u.v.m.
      Wo sind die alle hin ? Alle hin ?

    • La Rochefoucauld
      19. August 2013 15:24

      @Konrad Loräntz

      Die flüchten alle in die neu errichteten Autochthonen-Siedlungen am Stadtrand, z.B. In Floridsdorf an der Brünnerstraße oder in Kagran, Donaustadt, etc.

    • F.V. (kein Partner)
      20. August 2013 10:07

      Herrn pt Horners Orakelspruch zum Sonntag.

      Herr, wie können wir Dir danken, daß Du uns eine so wahrhaft Weisen in die verwirrte Welt gesendet hast.

      Amen.





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