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Lustige Parteiturbulenzen

Cosi fan tutti. Bei der SPÖ wird der Parteiausschluss von Großfinancier Hannes Androsch gefordert, weil er einen Grünen unterstützt. Bei der ÖVP bezeichnet die ÖAAB-Kandidatin Gabriele Tamandl die Position der Herren Leitl und Mitterlehner (für höheres Frauenpensionsalter, gegen die Lehrergewerkschaft) als „Blödsinn“. Damit nähern sich die beiden Mittelparteien den heftigen Konflikten bei anderen an.

Bei Stronach beispielsweise gibt’s fast jede Woche einen, der das Handtuch wirft, meist aus Frust über den realitätsfernen Greis als Parteidiktator. Beim BZÖ ist die halbe Partei über schlechte Listenplätze verärgert. Bei den Grünen will man in acht Bundesländern über alles reden, nur nicht positiv über die Wiener Parteifreundinnen. Und bei den Freiheitlichen tobten in den letzten Wochen von Niederösterreich bis Kärnten Rebellion und Chaos.

Aber so ist halt Politik. Ein kluger Mann hat einst gesagt: Politik besteht nun mal im Streiten; und wenn sie nicht streiten, dann arbeiten sie nicht. Wobei man halt den (positiven) Streit über Inhalte nur selten vom (negativen) Streit über Macht und Personen trennen kann.

Die ÖVP-Debatte scheint da inhaltlich an sich eher harmlos (ich selbst stehe in Sachen Lehrer weitgehend auf Seite Tamandls, in Sachen Pensionsalter ganz gegen sie, im Generalurteil über Mitterlehner und Leitl jedoch 200prozentig an ihrer Seite). Das Problem ist nur: Gerade in diesen beiden Fragen kann sich jede schwarze Seite auf inhaltlich wechselnde Aussagen des eigenen Parteichefs berufen. Was zwar von Debattenfreudigkeit, aber nicht gerade von starker Führung zeugt.

Die SPÖ-Debatte zeigt wieder etwas anderes: nämlich, dass zwischen Rot und Grün längst kein wirklicher Unterschied mehr besteht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 14:11

    Aus diesen Chaos-Truppen wird sich die nächste österreichische Regierung zusammensetzen und jede Gegenwehr scheint vergebliche Liebesmüh'.
    Bonjour tristesse!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 14:24

    Erstens wird der Parteiausschluß nicht passieren und zweitens könnte Androsch zu den GrünInnen wechseln, so dynamisch wie der noch ist. Vielleicht Baumkraxln mit der Eva......womöglich reicht sie ihm einen Apfel....

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 14:06

    Der "Komödienstadel" gibt ein Gastspiel auf der Titanic, im One-way-Ticket der Passagiere sind fette Gagen für die Akteure inbegriffen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 16:25

    Wenn ich die Wahlwerbung der Grünen sehe mit 'weniger belämmert als die anderen' und mit dem Schaf drauf, dann sehe ich, welche hehre 'positive' 'Ideen' da verzapft werden.

    Wenn ich die Wahlwerbung der Roten sehe, wie Faymann 'mit starker Hand' Jobs (ab)schafft und Hundstorfer echte Jobs fordert, ja von wem soll es die denn geben, etwa gar von der Partei oder der Gewerkschaft ?

    Wenn Herr Kurz eine neue Politik fordert gebe ich ihm recht und wenn Herr Spindelegger die Zukunft 'willkommen' heißt, dann sind wir also mitten in der 'Realtität' (der Koalitionspolitik).

    Wenn Herr Stronach das Ende der Korruption fordert, gebe ich ihm recht und wenn er meint, die Pensionen müssten jetzt gesichert werden, dann würde ich ihn fragen, mit Hilfe welcher Maßnahmen er das realisieren würde. Recht hat er ja, jetzt müssten Maßnahmen ergriffen werden zur Sicherung der Pensionen.

    Wenn Herr Strache EU und Euro kritisch betrachten will und einen Euroausstieg diskutieren will, wird das vermutlich schneller aktuell sein als wir heute auf Grund der Medienlügen erahnen können. Sogar ein EU-Austrittsszenario sollte vorbereitet werden, meine ich.

    Also meine Meinung, ich weiß warum ich nie Politiker sein kann, wäre zu all dem:

    Die Grünen haben recht mit dem Schaf, auch wenn sie sich selbst ausnehmen.
    Die Roten tun das Gegenteil von dem, was sie sagen und werben.
    Bei den Schwarzen gebe ich Sebastian Kurz recht.
    Strache hat bei mir 2 Punkte, nämlich einmal Österreich zuerst und zum zweiten mit der Eurokritik und Diskussion darüber.
    Stronach bekommt sicher genug Personalzulauf, wenn er genug Stimmen bekommt, aber Demokratie ist offenbar auch nicht das Seine, aber das Gespür für die richtigen Maßnahmen und Themen, das ist ganz sicher eine nützliche Bereicherung.

    Die einen setzen also auf Weiterwurschteln bis zum Totalabsturz samt allen Bürgerkriegskonsequenzen, die anderen sprechen wenigstens die Kernthemen an und daraus könnte man ja Strategien zur Gesundung ableiten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGreunz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 15:29

    Geschätzte Blogger!
    Frage: welche Partei schlagen sie vor?
    Meine Präferenz wäre unbedingt wählen gehen, aber UNGÜLTIG wählen.
    Die ungültigen Stimmen müssten dahingehend schlagend werden, indem im Verhältnis zu den ungültigen Stimmen automatisch der Nationalrat verkleinert werden muss.
    Dann muss sich jeder parlamentarische Wackelkandidat umso mehr bemühen. Aber solange unser Wahlrecht diesen Wählerwillen ignoriert, ist das Wahlergebnis mehr oder minder vorgezeichnet.
    Nicht wählen gehen wäre eine schlechte Option und kann eines Tages wieder den Ruf nach einen "starken Mann" laut werden lassen. Wie meinte einst Franz Fuchs: "Nein, danke!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2013 14:02

    Bei den Grünen wäre noch etwas zu bemerken: "Keinesfalls mit Stronach" heißt es immer wieder offiziell aus dem Mund von Glawischnig. Wenn man dann Salzburg erwähnt, wird peinlich herumgedruckst und so halbherzig "Sonderfall" erwähnt. Fazit: Wenn es um die Möglichkeit geht, an die Regierung zu kommen, also Macht zu erreichen, werfen die Grünen all ihre Grundsätze ohne mit der Wimper zu zucken über Bord. Aber das ist ja nichts Neues.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 19:13

    Warum darf man nicht innerhalb einer Partei unterschiedlicher Meinung sein? Das sind doch die wesentlichen Grundlagen einer Demokratie, dass man nicht blinden Kadavergehorsam leisten muss, sondern auch die eigenen Ansichten den Gesinnungsgenossen mitteilt.
    Auf alle Fälle sollte es immer die Möglichkeit geben, innerhalb der Gruppe für seine Ideen Werbung zu machen und auch andere davon zu überzeugen. Natürlich gehören solche Differenzen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen bzw. über die Medien den Anderen übermittelt.
    Ein weiterer Eckpunkt der demokratischen Spielregeln ist aber auch, dass man interner Wahlniederlage dann doch die Mehrheitsmeinung in der Partei unterstützt, d.h. gegebenenfalls auch gegen die ursprüngliche Überzeugung über Bord wirft. Selbstverständlich sollte nach solchen Aussprachen schlussendlich eine gemeinsame Linie vertreten werden.
    Andererseits sollten die "Unterlegenen" bei schwerwiegenden Meinungsdifferenzen auch bereit sein, selbst die Konsequenzen zu ziehen und aus der jeweiligen Partei austreten. Wäre dazu z.B. Hannes Androsch bereit?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2013 14:02

    Bei den Grünen wäre noch etwas zu bemerken: "Keinesfalls mit Stronach" heißt es immer wieder offiziell aus dem Mund von Glawischnig. Wenn man dann Salzburg erwähnt, wird peinlich herumgedruckst und so halbherzig "Sonderfall" erwähnt. Fazit: Wenn es um die Möglichkeit geht, an die Regierung zu kommen, also Macht zu erreichen, werfen die Grünen all ihre Grundsätze ohne mit der Wimper zu zucken über Bord. Aber das ist ja nichts Neues.


alle Kommentare

  1. Aurelia (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:24

    ? ? ? ? ? ? ?? ?? ? ? ? ? . ? ? ? ?? ? ? ? spokes peosrn ?? ? ? .? ? ?? ? ?? ?? ? ? ? ??? ?? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ?? . ?? ? ?? ? ? ? ? ?? ?? ?? ?? ? ? ? ? ?? ? ?? ?? ?? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ? ? ?? . ?? ?? ?? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ?? .?? ? ?? ? ? ?? ?? ? ? ?? ? ? ? ? ? ?? ? ? ?? .?? ?? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? ?? ? ? ? ? ?? ?? ? ?? ?? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? . ??? ? ?? ?? ? ? ? ? ? ?? ?? ? ??? ? ?? ? ? ?? ? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ??? ?. ?? ? ?? ? ? ?? ? ?? ?? ? ? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ? ? ? . ?? ? ?? ? ? ? , ? ? ? ??? , ? ? ? ? ? ?? ??? ?? ? ? ? ? ? ? ?? ?? ?? ?? ? ?? ?? ? ? ? ? ?? ? ?? ? ?? ? ? ?? ? ? ? ? ?? ?? ? ? ? ? ? ?? ? ? ?? ? ? ?? ? ? ? ? ?? . http://nstvprqd.com [url=http://nbignqqmrnx.com]nbignqqmrnx[/url ] [link=http://wloudtgihmu.com]wloudtgihmu[/link ]

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  6. Press (kein Partner)
    29. August 2013 17:01

    Das kommunstische Wien hat endgültig die Maske abgenommen:

    Ganztägige staatliche Zwangsindoktrination:

    Wer mittags nach Hause will, soll in Privatschule

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1446642/Wer-mittags-nach-Hause-will-soll-in-Privatschule?_vl_backlink=/home/index.do

  7. Franzi (kein Partner)
    29. August 2013 04:59

    Beim BZÖ habe ich nur Listenplatz 181 von 180.
    Meuterei....

  8. Namenlos (kein Partner)
    28. August 2013 20:24

    Die Welt fliegt gerade auseinander und im korrupten österreichischen Operettenstadl business as usual.

  9. Torres (kein Partner)
    28. August 2013 14:02

    Bei den Grünen wäre noch etwas zu bemerken: "Keinesfalls mit Stronach" heißt es immer wieder offiziell aus dem Mund von Glawischnig. Wenn man dann Salzburg erwähnt, wird peinlich herumgedruckst und so halbherzig "Sonderfall" erwähnt. Fazit: Wenn es um die Möglichkeit geht, an die Regierung zu kommen, also Macht zu erreichen, werfen die Grünen all ihre Grundsätze ohne mit der Wimper zu zucken über Bord. Aber das ist ja nichts Neues.

    • F.V. (kein Partner)
      28. August 2013 14:13

      Torres,

      jetzt haben Sie mir etwas Neues mitgeteilt, nämlich daß die Grünen auch Grundsätze hätten. Das wußte ich bis dato nicht.

    • dame du temps jadis (kein Partner)
      28. August 2013 14:47

      F.V.

      Geht ja auch kurz.

      Wollen wir wieder Freunde sein?

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. August 2013 18:11

      "Grundsätze sind Sätze, an denen man zugrunde gehen kann."
      (?)

    • Torres (kein Partner)
      28. August 2013 21:19

      @F.V.
      Da habe ich mich etwas ungenau (= verkürzt) ausgedrückt. Gemeint sind die scheinbaren Grundsätze, die von Glawischnig, Pilz und anderen grünen Leitfiguren immer wieder lauthals angekündigt werden. Echte Grundsätze, an die sie sich auch halten, haben die Grünen natürlich nicht.

    • F.V. (kein Partner)
      29. August 2013 12:41

      Torres,

      mein Einwurf war natürlich auch nichts weiter als Spott und Hohn für diese linxlinke Bagage. Ihre Anmerkung habe ich schon richtig gelesen.

      Auch wollte ich den alten Weibern von gestern eine Freude machen.

  10. Brigitte Imb
    28. August 2013 12:39

    In der Steiermark scheinen einige Unannehmlichkeiten für SPÖVP daherzukommen. Finde ich echt gut!

    Keine Stimme für die Demokratieverweigerer SPÖ + ÖVP

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2600452/

  11. Observer
    27. August 2013 19:13

    Warum darf man nicht innerhalb einer Partei unterschiedlicher Meinung sein? Das sind doch die wesentlichen Grundlagen einer Demokratie, dass man nicht blinden Kadavergehorsam leisten muss, sondern auch die eigenen Ansichten den Gesinnungsgenossen mitteilt.
    Auf alle Fälle sollte es immer die Möglichkeit geben, innerhalb der Gruppe für seine Ideen Werbung zu machen und auch andere davon zu überzeugen. Natürlich gehören solche Differenzen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen bzw. über die Medien den Anderen übermittelt.
    Ein weiterer Eckpunkt der demokratischen Spielregeln ist aber auch, dass man interner Wahlniederlage dann doch die Mehrheitsmeinung in der Partei unterstützt, d.h. gegebenenfalls auch gegen die ursprüngliche Überzeugung über Bord wirft. Selbstverständlich sollte nach solchen Aussprachen schlussendlich eine gemeinsame Linie vertreten werden.
    Andererseits sollten die "Unterlegenen" bei schwerwiegenden Meinungsdifferenzen auch bereit sein, selbst die Konsequenzen zu ziehen und aus der jeweiligen Partei austreten. Wäre dazu z.B. Hannes Androsch bereit?

    • Zraxl (kein Partner)
      28. August 2013 13:26

      Es gibt zwei Wege zum Feudalismus: Den kapitalistischen und den sozialistischen.

      Anders formuliert: Bei den Sozialisten (mit den verschiedensten Parteikürzeln) gibt es drei Schichten:
      1) Die großen Funktionäre und die grauen Eminenzen, die durch geschicktes Ausnutzen (legal oder kriminell) ihrer Machtbasis unglaublich viel Geld verdienen.
      2) Die Systemlinge, die kleinen Funktionäre, für die immer wieder ein bisserl etwas abfällt, und jene, die sich durch politisches Engagement unmittelbare Vorteile (Arbeitsplatz, Wohnung, ...) erhoffen.
      3) Die kleinen Narren der Parteibasis, die von irgendwelchen sozialistischen Idealen und Wertvorstellungen träumen, die von den oberen Schichten aber nur missbraucht und ausgenommen werden.

      Zurück zu Ihrer Frage: "Wäre dazu z.B. Hannes Androsch bereit?" ...blöd wird er sein.

    • cmh (kein Partner)
      28. August 2013 14:32

      Demokratie ist eine zarte Pflanze und/oder ein scheuer Vogel.

      Wenn einer Demokratie schreit ist sie meistens schon längst wieder woanders.

      Wovon wir hier Zeuge werden ist daher nicht das Keimen von Demokratie, sondern das Offensichtlichwerden von Disziplinlosigkeit.

  12. Freak77
    27. August 2013 17:34

    Ich war letzten Freitag in der Hofburg beim Team-Stronach-Wahlkampf-Auftakt und kann jedenfalls sagen, dass dort eine tadellose Veranstaltung abgegangen ist:

    ein bis auf den letzten Platz gefüllter Hofburgsaal, eine tolle Präsentation moderiert von Ulla Weigelsdorfer wo Stronach und die einzelnen Kandidaten und Bundesländervertreter auftraten - insgesamt eine höchst gelungene Veranstaltung.

    Was mir auffiel: Viele junge Leute waren da, die sich für Politik interessieren.

    Und gleich danach las ich die "Berichte" - von der APA, vom Standard etc. wo total tendenziös das T.S. "hinunter"-geschrieben worden und teilweise mit Häme überzogen wurde.

    Jetzt, mitten im Wahlkampf muss man als österr. Bürger noch mehr aufpassen dass man von den Medien nicht an der Nase herumgeführt wird als sonst!

    • Haider
      27. August 2013 23:33

      Die Sehnsucht der Jungen nach Veränderung ist nur mehr als verständlich. Aber warum soll dies ausgerechnet ein von Stronach zusammengekauftes Team von Hinterbänklern und jahrzehntelangen Polit-Mitschmarotzern (da meine ich durchaus auch Frank Stronach, alias Franz Strohsack - er geniert sich offensichtlich sogar seines wahren Namens) schaffen?
      Und Stonach wird von den Medien sicher nicht "heruntergeschrieben"; ganz im Gegenteil: er wird weit über Wert hochgejubelt. Das einzige Glück Österreichs ist, daß Frank Stronach bisher nur sein eigenes Geld verbrennen konnte (Ebreichsdorf, Fußballakademie ...); aber wehe uns, er kommt an Steuergeld heran!
      Gott schütze uns vor machtgeilen Polit-Newcomern. Vassilakuh's [meine bewußte Schreibweise] Umgestaltung der Mariahilferstraße in ein Fußgänger-Jagdgebiet für Fahrradrowdies ist ein lokaler Wiener Clacks gegenüber Lugar's Drohungen gegen Österreich!

  13. Josef Maierhofer
    27. August 2013 16:25

    Wenn ich die Wahlwerbung der Grünen sehe mit 'weniger belämmert als die anderen' und mit dem Schaf drauf, dann sehe ich, welche hehre 'positive' 'Ideen' da verzapft werden.

    Wenn ich die Wahlwerbung der Roten sehe, wie Faymann 'mit starker Hand' Jobs (ab)schafft und Hundstorfer echte Jobs fordert, ja von wem soll es die denn geben, etwa gar von der Partei oder der Gewerkschaft ?

    Wenn Herr Kurz eine neue Politik fordert gebe ich ihm recht und wenn Herr Spindelegger die Zukunft 'willkommen' heißt, dann sind wir also mitten in der 'Realtität' (der Koalitionspolitik).

    Wenn Herr Stronach das Ende der Korruption fordert, gebe ich ihm recht und wenn er meint, die Pensionen müssten jetzt gesichert werden, dann würde ich ihn fragen, mit Hilfe welcher Maßnahmen er das realisieren würde. Recht hat er ja, jetzt müssten Maßnahmen ergriffen werden zur Sicherung der Pensionen.

    Wenn Herr Strache EU und Euro kritisch betrachten will und einen Euroausstieg diskutieren will, wird das vermutlich schneller aktuell sein als wir heute auf Grund der Medienlügen erahnen können. Sogar ein EU-Austrittsszenario sollte vorbereitet werden, meine ich.

    Also meine Meinung, ich weiß warum ich nie Politiker sein kann, wäre zu all dem:

    Die Grünen haben recht mit dem Schaf, auch wenn sie sich selbst ausnehmen.
    Die Roten tun das Gegenteil von dem, was sie sagen und werben.
    Bei den Schwarzen gebe ich Sebastian Kurz recht.
    Strache hat bei mir 2 Punkte, nämlich einmal Österreich zuerst und zum zweiten mit der Eurokritik und Diskussion darüber.
    Stronach bekommt sicher genug Personalzulauf, wenn er genug Stimmen bekommt, aber Demokratie ist offenbar auch nicht das Seine, aber das Gespür für die richtigen Maßnahmen und Themen, das ist ganz sicher eine nützliche Bereicherung.

    Die einen setzen also auf Weiterwurschteln bis zum Totalabsturz samt allen Bürgerkriegskonsequenzen, die anderen sprechen wenigstens die Kernthemen an und daraus könnte man ja Strategien zur Gesundung ableiten.

  14. Greunz
    27. August 2013 15:29

    Geschätzte Blogger!
    Frage: welche Partei schlagen sie vor?
    Meine Präferenz wäre unbedingt wählen gehen, aber UNGÜLTIG wählen.
    Die ungültigen Stimmen müssten dahingehend schlagend werden, indem im Verhältnis zu den ungültigen Stimmen automatisch der Nationalrat verkleinert werden muss.
    Dann muss sich jeder parlamentarische Wackelkandidat umso mehr bemühen. Aber solange unser Wahlrecht diesen Wählerwillen ignoriert, ist das Wahlergebnis mehr oder minder vorgezeichnet.
    Nicht wählen gehen wäre eine schlechte Option und kann eines Tages wieder den Ruf nach einen "starken Mann" laut werden lassen. Wie meinte einst Franz Fuchs: "Nein, danke!!!

    • Brigitte Imb
      27. August 2013 16:24

      @ Greunz

      "Frage: welche Partei schlagen sie vor?"

      Eine, die sicher den Sprung in den NR schafft (fände ich als Grundvoraussetzung) und dazu eine, die der "SEP" (Sozial. Einheitspartei) wirklich weh tut. Da tun sich immerhin 2 gute Möglichkeiten auf.

      Eine Wahlrechtsänderung werden wir nicht so rasch erleben, wo´s doch mit dem jetzigen System wie geschmiert läuft für die Parteifuzzis.

    • Erich Bauer
      27. August 2013 16:26

      @ automatisch der Nationalrat verkleinert werden muss...

      Da mir keine Baddei bekannt ist, die UNGÜLTIGE Stimmen in dieser Weise zur Auswirkung kommen lassen zu wollen... möchte ich mich dazu gar nicht näher äußern.

      Daß NICHTwählen zum "starken Mann" führen soll... erschließt sich mir nicht. Dieses Argument gehorcht den eher leicht durchschaubaren Gesetzen der Greuelpropaganda von "Abgewiesenen". Diese bekommen dann Kulleraugen und machen sich - zu Recht - Sorgen um ihre Legitimierung...

      Ich würde eher glauben, daß der Wunsch, die Sehnsucht, nach dem "starken Mann" bei den eingefleischten Baddei-Gängern und Wählern vorzufinden ist. Zumindest der Wunsch nach der "starken (der eigenen) Baddei" ist dort sehr manifest und äußert sich an feuchten Augen und Lippen beim Anhimmeln des großen Vorsitzenden...

    • cmh (kein Partner)
      28. August 2013 14:40

      Ehrlich ungültig wählen ist nicht hingehen.

      In beiden Fällen weicht man der (Wahl-)Entscheidung aus, nur gibt man es bei ungültig wählen nicht zu.

      Für jemanden, der nicht weiss, was er wählen soll und der sich aus moralischen oder intellektuellen Gründen nicht entscheiden will hätte ich einen Vorschlag:

      Beantragen Sie doch eine Wahlkarte und verkaufen sie diese. Annahmestellen in zahlreichen türkischen Lokalen. Sie müssen sich so nicht durch eine Entscheidung schmutzig machen und haben auch noch ein wenig Geld für ein Döner.

    • Erich Bauer
      28. August 2013 15:22

      Wer HINgeht und UNGÜLTIG wählt, ist ein kleiner Feigling... Wer NICHT wählt deklariert das offen und macht seine Entscheidung auch OFFIZIELL. Das scheint in den Wählerlisten auf... :-)

    • cmh (kein Partner)
      28. August 2013 16:19

      Was aber nichts daran ändert, dass beide ihrer staatsbürgerlichen Pflicht, an den Entscheidungen ihres Landes mitzuwirken nicht nachkommen.

      Im Geschäftlichen entspricht der der nicht hingeht, einem Kaufmann, der nicht kauft und der ungültig Wählende einem, der zwar kauft, aber auch seine Lieferanten im unklaren darüber lässt, von wem er gekauft hat.

    • Erich Bauer
      28. August 2013 16:40

      Ohne Ihnen, oder sonst jemanden seinen Glauben zu nehmen oder vom pflichtgetreuen Verhalten abzuhalten... Wenn mich Lieferanten ständig besch...... ?

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      28. August 2013 21:43

      Zum Nicht- bzw. Weißwählen: Solange man wählen darf, sollte man m.E. die Gelegenheit nützen, und sei es mangels wirklich wählbaren Angebots als Zeichensetzung: Ich bin da, mir ist die österreichische Politik nicht gleichgültig!

      Sonst kommen "die da oben" vielleicht eines Tages auf dumme Ideen...

    • cmh (kein Partner)
      29. August 2013 11:48

      Erich Bauer

      Natürlich hinkt jeder Vergleich.

      Aber doch auch nicht ganz:

      Wenn Sie von Ihren Lieferanten regelmäßig beschlssen werden, müssen Sie natürlich erst recht handeln. Dabei können Sie bis ins letzte gehen und entweder selber eine entsprechnende Produktion zusätzlich aufbauen, ganz aus dem Geschäft aussteigen oder Ihre Lieferanten rechtlich belangen. Eine Entscheidung ist von Ihnen auch in allen diesen beispielsweisen Fällen zu treffen.

      Diese Entscheidung kann also zwischen den bestehenden Lieferanten fallen oder gänzlich neue Wege beschreiten.

      Auf unsere Innenpolitik angewendet bedeutet das, dass Sie sich als "Anteilseigner" oder "PArtner" oder "Miteigentümer" oder auch nur als "stiller (!!) Teilhaber" des Unternehmens Republik Österreich entscheiden müssen. Wie auch immer.

      Nichtentscheiden ist Aufgabe von Rechten durch die Nichterfüllung von Pflichten.

      Es wundert mich eigentlich immer wieder, dass dieser Zusammenhang von Rechten und Pflichten so ganzlich nichtbeachtet wird.

  15. Brigitte Imb
    27. August 2013 14:24

    Erstens wird der Parteiausschluß nicht passieren und zweitens könnte Androsch zu den GrünInnen wechseln, so dynamisch wie der noch ist. Vielleicht Baumkraxln mit der Eva......womöglich reicht sie ihm einen Apfel....

  16. fenstergucker
    27. August 2013 14:11

    Aus diesen Chaos-Truppen wird sich die nächste österreichische Regierung zusammensetzen und jede Gegenwehr scheint vergebliche Liebesmüh'.
    Bonjour tristesse!

  17. terbuan
    27. August 2013 14:06

    Der "Komödienstadel" gibt ein Gastspiel auf der Titanic, im One-way-Ticket der Passagiere sind fette Gagen für die Akteure inbegriffen!

    • Josef Maierhofer
      27. August 2013 16:02

      Ja, es gibt kein zurück.

    • machmuss verschiebnix
      27. August 2013 18:43

      ....kein Zurück, weil dazu der Wille ganz und gar fehlt, aber grundsätzlich könnte
      man immer noch das Geld, was man derzeit beim Schornstein raus bläst, für vernünftige
      Reformen einsetzen.

      .





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