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Fußnote 483: Die kleinen Zeichen sind die wirklich großen

Der Iran ernennt erstmals Frauen zu Botschaftern.

Das ist ein ganz starkes Indiz, dass sich dort mit dem neuen Präsidenten erstmals wirklich die Modernität durchsetzt. Dass also nicht bloß, wie von manchen befürchtet, mit lächelndem Gesicht die gleiche Politik fortgesetzt wird. Für mich ist das auch noch aus einem persönlichen Erlebnis heraus signifikant. Ich war einst einer von rund zehn Gästen, die Außenminister Mock zu einem Abendessen für einen scheidenden iranischen Botschafter geladen hat. Obwohl das strenge Protokoll bei Abendessen eigentlich immer Ehefrauen dazulädt, war natürlich – natürlich? In Wien? – keine dabei. Es gab auch nur männliche Kellner. Selbst die an der Wand hängenden Bilder waren verhängt, damit die Iraner nicht einmal dort vom Anblick einer Frau belästigt waren. Das liebedienerische Außenamt ließ auch natürlich – natürlich? In Wien? – keinen Alkohol servieren. Hätte Mock nicht seine Ansprache mit dem bei ihm einprogrammierten „Meine Damen und Herren“ begonnen, wäre man gar nicht draufgekommen, dass es noch ein zweites Geschlecht auf der Welt geben könnte.

PS: Umso köstlicher war es, als dann der Fotograf fürs offizielle Abschiedsfoto kam: Denn der war ein hübsches Mädchen. Im Minirock. Und die scheinprüden Iraner haben es überlebt . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 14:42

    OT - Schulkreuz, Schulmesse und Morgengebet - wir müssen draußen bleiben!

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130827_OTS0124/schulkreuz-schulmesse-und-morgengebet-wir-muessen-draussen-bleiben

    Einverstanden: Dann muß aber auch das Kopftüchel am Schuleingang abgegeben werden und das Schwein wieder auf den Mittagstisch.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 12:05

    "Das liebedienerische Außenministerium..."

    Ist es heutzutahe anders - oder nicht unter Spindelagger noch viel ärger ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 12:14

    In Zeiten der globalen, elektronischen Vernetzung lassen sich derartig überkommene Traditionen nicht mehr aufrechthalten.
    Möge diese "Schwalbe" entgegen der Volksweisheit doch noch einen ganzen Sommer machen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 21:59

    Zum Syrien-Konflikt:

    Der Iran unterstützt Syrien.
    Die Golf Staaten bekämpfen Syrien.
    Syrien ist gegen die Muslimbrüderschaft.
    Die Muslimbrüderschaft und die USA sind gegen die ägyptische Militärregierung.
    Die Golfstaaten unterstützen die ägyptische Militärregierung. Also sind sie gegen die Muslimbrüderschaft.
    Der Iran unterstützt die Hamas. Aber die Hamas unterstützt die Muslimbrüderschaft.
    Die USA unterstützen die Muslimbrüderschaft obwohl die Hamas die USA bekämpfen.
    Die Golfstaaten werden von den USA unterstützt. Aber die Türkei ist mit den Golfstaaten gegen Syrien.
    Obwohl die Türkei auch die Muslimbrüderschaft unterstützt und gegen die ägyptische Militärregierung ist.
    Und die ägyptische Militärregierung wird wiederum von den Golfstaaten unterstützt.

    Willkommen im Nahen Osten! :D

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 14:31

    Nachdem Frauen bei den Islamisten quasi "Untermenschen" darstellen, ist es schon eine kl. Sensation, daß der Iran eine Botschafterin entsendet. (Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.)
    Für die Frauen ist in diesem Gottesstaat ein starkes Zeichen gesetzt worden. Bravo!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2013 15:58

    Ein Zeichen ist es allemal.

    Aber ich wage es nicht die Kultur der Iraner und ihre Religion anzutasten, aber die Politik sollte schon davon getrennt werden, es sollten schon Andersgläubige, Andersdenkende zugelassen werden und natürlich auch Frauen.

    Ein Zeichen ist es allemal und schön zu hören, dass auch das möglich ist, was man in einer patriarchalischen Gesellschaft hier so landläufig für verboten glaubte.

    Ich begrüße das.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2013 13:52

    Ich habe es selbst mehrfach erlebt: wenn andere dabei sind (also in der Gruppe) halten die Moslems ihre religiösen Regeln ganz streng ein. Kaum sind sie allein (und von anderen Moslems unbeobachtet), gibt es kein Halten mehr: lockere Kleidung, Mädchen, Schweinefleisch, Wein.... - kein Problem. Es sind sicher nicht alle so, aber doch recht viele, gefühlsmäßig die Mehrheit.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2013 13:52

    Ich habe es selbst mehrfach erlebt: wenn andere dabei sind (also in der Gruppe) halten die Moslems ihre religiösen Regeln ganz streng ein. Kaum sind sie allein (und von anderen Moslems unbeobachtet), gibt es kein Halten mehr: lockere Kleidung, Mädchen, Schweinefleisch, Wein.... - kein Problem. Es sind sicher nicht alle so, aber doch recht viele, gefühlsmäßig die Mehrheit.


alle Kommentare

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  9. Saied (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:29

    Liebe Sanne,vielen Dank ffcr deine schnelle Antwort!Ich habe noch mehr geggle4ttet und im Wasser den Boden pleianrt, danach nochmal gegle4ttet, das hat es teilweise zum Glfcck ausgeglichen. Im Spiel selbst sieht man diese komisches Schatten auch nicht wirklich. Aber die blauen Dreiecke bleiben. Tz.Eine Frage habe ich noch:Ich war damals noch nicht so schlau und habe nicht mit Masken gearbeitet.. und nun habe ich auf einigen Grundstfccken diese de4mlichen Kanten. Kann man die im Nachhinein noch loswerden oder ist das nun einfach Pech?Danke! :)

  10. Torres (kein Partner)
    28. August 2013 13:52

    Ich habe es selbst mehrfach erlebt: wenn andere dabei sind (also in der Gruppe) halten die Moslems ihre religiösen Regeln ganz streng ein. Kaum sind sie allein (und von anderen Moslems unbeobachtet), gibt es kein Halten mehr: lockere Kleidung, Mädchen, Schweinefleisch, Wein.... - kein Problem. Es sind sicher nicht alle so, aber doch recht viele, gefühlsmäßig die Mehrheit.

  11. Dr. Dieter Zakel MA
    27. August 2013 21:59

    Zum Syrien-Konflikt:

    Der Iran unterstützt Syrien.
    Die Golf Staaten bekämpfen Syrien.
    Syrien ist gegen die Muslimbrüderschaft.
    Die Muslimbrüderschaft und die USA sind gegen die ägyptische Militärregierung.
    Die Golfstaaten unterstützen die ägyptische Militärregierung. Also sind sie gegen die Muslimbrüderschaft.
    Der Iran unterstützt die Hamas. Aber die Hamas unterstützt die Muslimbrüderschaft.
    Die USA unterstützen die Muslimbrüderschaft obwohl die Hamas die USA bekämpfen.
    Die Golfstaaten werden von den USA unterstützt. Aber die Türkei ist mit den Golfstaaten gegen Syrien.
    Obwohl die Türkei auch die Muslimbrüderschaft unterstützt und gegen die ägyptische Militärregierung ist.
    Und die ägyptische Militärregierung wird wiederum von den Golfstaaten unterstützt.

    Willkommen im Nahen Osten! :D

    • Torres (kein Partner)
      28. August 2013 13:55

      Und der Friedensnobelpreisträger denkt angestrengt nach, wen er nun als erstes niederbomben soll.

  12. socrates
    27. August 2013 21:15

    Die "Willigen" kontern mit einem kleinen Kriegerl gegen Syrien, damit der Iran die Vorteile des Westens kennenlernt.

  13. ProConsul
    27. August 2013 21:07

    Die Perser sind eines meiner Lieblingsvölker. Sie werden sich hoffentlich bald ihrer ursprünglichen Religion, dem Zoroastrianismus erinnern, und den Islam ablegen. Ein Perser ist für mich ein Zoroastrier. Punkt. Es gibt in Wien nur eine handvoll, die meisten sind in den USA und Kanada. Und natürlich gibt es noch die Parsen in Indien, denen dort das größte, private Unternehmen Indiens - die TATA Group - gehört.

  14. Observer
    27. August 2013 19:15

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

  15. Josef Maierhofer
    27. August 2013 15:58

    Ein Zeichen ist es allemal.

    Aber ich wage es nicht die Kultur der Iraner und ihre Religion anzutasten, aber die Politik sollte schon davon getrennt werden, es sollten schon Andersgläubige, Andersdenkende zugelassen werden und natürlich auch Frauen.

    Ein Zeichen ist es allemal und schön zu hören, dass auch das möglich ist, was man in einer patriarchalischen Gesellschaft hier so landläufig für verboten glaubte.

    Ich begrüße das.

  16. Brigitte Imb
    27. August 2013 14:42

    OT - Schulkreuz, Schulmesse und Morgengebet - wir müssen draußen bleiben!

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130827_OTS0124/schulkreuz-schulmesse-und-morgengebet-wir-muessen-draussen-bleiben

    Einverstanden: Dann muß aber auch das Kopftüchel am Schuleingang abgegeben werden und das Schwein wieder auf den Mittagstisch.

    • logiker2
      27. August 2013 16:13

      dann aber auch den nächsten Schritt: raus mit der Politik aus dem Bildungssystem.

  17. Brigitte Imb
    27. August 2013 14:31

    Nachdem Frauen bei den Islamisten quasi "Untermenschen" darstellen, ist es schon eine kl. Sensation, daß der Iran eine Botschafterin entsendet. (Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.)
    Für die Frauen ist in diesem Gottesstaat ein starkes Zeichen gesetzt worden. Bravo!

  18. terbuan
    27. August 2013 13:52

    Vielleicht war sogar die Fotografin im Minirock die neue Botschafterin - wofür immer? ;-)

  19. zauberlehrling
    27. August 2013 12:14

    In Zeiten der globalen, elektronischen Vernetzung lassen sich derartig überkommene Traditionen nicht mehr aufrechthalten.
    Möge diese "Schwalbe" entgegen der Volksweisheit doch noch einen ganzen Sommer machen.

  20. Nestor 1937
    27. August 2013 12:05

    "Das liebedienerische Außenministerium..."

    Ist es heutzutahe anders - oder nicht unter Spindelagger noch viel ärger ?





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