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Fußnote 478: Ein Gesichtsbuch verliert das Gesicht

Für alle, die noch immer glauben, irgendetwas könne in Facebook – oder sonst – unter uns, unter Freunden bleiben, ist es ein Damaskus-Erlebnis. Für alle anderen ist es aber ziemlich heiter.

Ein Hacker hat die private Facebook-Seite von Mark Zuckerberg geknackt und so, wie wenn er der Facebook-Gründer und -Haupteigentümer selbst wäre, etwas auf dessen Pinnwand geschrieben. Peinlicher geht’s nimmer. Bei Zuckerberg werden die klugen EDV-Leute ja nicht einmal die sonst beliebte Ausrede anwenden können, dass der Besitzer dieser Homepage irgendwelche Sicherheitsregeln verletzt hätte. Dementsprechend humorlos hat man in der Gesichtsbücherei reagiert. Wir anderen können uns aber über diese Entblößung Zuckerbergs, des Internets und all der anderen sozialen Medien nur amüsieren. Sie sind nichts anderes als der Exhibitionismus des 21. Jahrhunderts. Wenn auch meist ein unfreiwilliger.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 07:28

    Sind's nicht traurig Mister Sugarmountain, es kann noch schlimmer kommen.
    Der nächste Hacker wird vielleicht Ihren Zugang zu Ihrer eigenen Seite sperren! :-)))

  2. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 07:03

    alle selber schuld, die bei facebook sind....

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 08:21

    Ein Opfer der neuen Gesellschaft.
    Viele Experten, aber keiner kennt sich auch nur im Geringsten aus.
    Selbst in den technischen Berufen greift die Ideologisierung um sich.
    Systemprogrammierung und maschinennahe Sprachen sind Randerscheinungend des Informatik-Lehrplanes; aber Java und Datenbanktechnik, das wird bis zum Erbrechen gelernt und natürlich WEB!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2013 13:54

    Wer das Facebook für ein echtes "soziales Netzwerk" (was immer man darunter "Positives" verstehen mag) und die Teilnehmer an dem ganzen Schwachsinn für echte "Freunde" hält, ist einfach bescheuert. Diese Leute tun mir nicht im entferntesten leid.

    Leid tut es mir nur um die kontinuierliche ABWERTUNG des einst so schönen, edlen Begriffes "FREUND"---man denke nur an Schillers "BÜRGSCHAFT"!
    Heute ist das Wort "Freund" hohl und oberflächlich, nichtssagend---schade! Es paßt aber ausgezeichnet in die heutige oberflächliche Zeit.

    "Facebook-Freunde", "Soziales Netzwerk"---vergessen wir's einfach!

  5. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2013 09:59

    Exhibitionismus oder "Exhippie-Zionismus", das ist hier die Frage.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 09:09

    Ein vernetzter Computer ist im Netz und daher öffentlich, das sei allen Träumern von Vertraulichkeit gesagt.

    Nicht umsonst haben Firmen, die Vertraulichkeit benötigen, ihre Daten im Safe und arbeiten auf nicht vernetzten Computern darauf.

    Und Facebook ist ohnehin nur was für Exhibitionisten, oft bequem der Tratsch, aber eben auch öffentlich, wie Herr Zuckerberg zugeben wird müssen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2013 22:05

    OT - ALLE WOLLEN NACH DEUTSCHLAND

    eine Spiegel-Reportage über den Zuzug der Roma aus Südosteuropa. Da blüht uns noch einiges...

    http://www.spiegel.tv/filme/magazin-18082013/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2013 09:59

    Exhibitionismus oder "Exhippie-Zionismus", das ist hier die Frage.


alle Kommentare

  1. Tailynn (kein Partner)
  2. Jesus (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:11

    Holy shztiin, this is so cool thank you.

  3. Yuan (kein Partner)
  4. Pankaj (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:13

    Yo, that's what's up trfyluulht.

  5. Shahin (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:32

    Stands back from the keyboard in amztemena! Thanks!

  6. Ines (kein Partner)
    19. Januar 2015 20:25

    That's the best answer by far! Thanks for couitibntrng.

  7. Stefani (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:58

    Ich habe gerade doch eine gfeunden. Die Dekokasse sieht aus wie die Komissionslagerkasse. Und sie ist bei Deko Verschiedenes zu finden. Den Tatoostuhl werde ich noch irgendwie einbauen. Liebe Grfcdfe, Barbara.

  8. Specht (kein Partner)
    22. August 2013 11:21

    Es ist doch von Anfang an sonnenklar, dass es im Internet keine Geheimnisse gibt. Wer was anderes behauptete hatte seine hinterhältigen Gründe. Trotzdem können mit Verstand die Rosinen aus diesem Medium gepickt werden, auch auf Facebook.

  9. BHB (kein Partner)
    21. August 2013 19:38

    Sonst sage ich so sachen nicht aber, wird wohl typisch jüdischer Rassismus gewesen sein:

    "Der Palästinenser Khalil Shreateh entdeckte, dass man auf die Pinnwand von völlig fremden Personen schreiben kann.

    Noch peinlicher: Normalerweise zahlt Facebook 500 Dollar (375 Euro) für Infos über Sicherheitslücken. Khalil Shreateh bekommt nichts – wegen seiner „aufdringlichen Methoden“. Facebook – blamiert auf der ganzen Linie."

    Quelle: berliner-kurier.de

  10. omi (kein Partner)
    21. August 2013 17:04

    Wahrhaftiger Journalismus ist Terrorismus.
    “Der beste Weg eine Diktatur zu entblössen, ist sie zu zwingen sich wie eine zu benehmen, damit es jeder sieht”,

    hab ich schon mehrmals geschrieben. Was in London wegen dem NSA-Spionageskandal in den letzten Tagen passierte zeigt jetzt für jeden, die Briten und Amerikaner haben im “Kampf gegen den Terror” jedes Mass verloren und zeigen sich unverholen was sie sind, brutale Diktaturen, welche die Pressefreiheit unterdrücken.

    Wikileaks-Gründer Assange hat schon bei Beginn seiner Verfolgung durch britische und amerikanische Behörden vorausgesagt,

    “ihr Journalisten werdet als nächstes drankommen”

    und so ist es jetzt geschehen. Mit dem neun Stunden andauernden Verhör von Greenwald-Partner Miranda in Heathrow und der Festplatten-Zerstörungsaktion im Keller des “Guardian” hat die britische Regierung und dessen Sicherheitsapparat gezeigt, sie dulden keine Enthüllung ihrer kriminellen Taten seitens der Medien. Es geht um Abschreckung und Einschüchterung und Obama und Cameron erwarten die totale Unterwürfigkeit und Verschwiegenheit der Presse.

    Ja die “embeded Journalist” des Mainstream sind schon zu lange im Bett mit dem anglo-amerikanischen Machtapparat und haben sich völlig prostituiert. Deshalb gibt es keinen echten investigativen Journalismus mehr, keine korrekte Berichterstattung über die Kriegsverbrechen, die in unserem Namen in Afghanistan, Irak oder wo immer die NATO ihre Kriege führt, oder dass die Geheimdienste uns alle als Feinde betrachten und ausspionieren.

    Nur wenn die Whistleblower wie Bradley Manning oder Edward Snowden den Medien geheime Informationen über die kriminellen Taten zuspielen, wird noch etwas darüber berichtet. Aber dieses Loch wird auch gestopft. In dem man exemplarisch Manning zu lebenslanger Haft verdonnert und Snowden wie ein Tier jagt und ins Exil nach Russland zwingt. Jetzt kommen die Zeitungen und Journalisten dran, wie wir mit dem Guardian sehen.

    Der britische Independent berichtet heute, Premierminister David Cameron hat persönlich veranlasst, dass Druck auf die Guardian-Redaktion ausgeübt wird. Auf diese Weise sollten weitere Enthüllungen über die Aktivitäten von Geheimdiensten in den USA und Grossbritannien verhindert werden, meldet die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Regierungsquellen.

    Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger berichtet jetzt detailliert über die Schikanen der britischen Regierung, denen sie in der Ausspähaffäre ausgesetzt waren. Demnach überwachten zwei Geheimdienstler, wie zwei Guardian-Mitarbeiter die Festplatten und Speicherkarten mit dem brisanten Material von Edward Snowden auch wirklich zerstörten. Während die Zeitungsleute mit Bohrern und Schleifmaschinen zu Werke gegangen seien, hätten die Agenten Fotos gemacht.

    Rusbridger begründete die Selbstzerstörung der Datenträger und seine Weigerung diese auszuhändigen mit den Worten, er wollte dem britischen Sicherheitsbehörden keine Beweise liefern, die gegen Snowden verwendet werden können, um ihn hinter Gittern zu bringen. Das Eindringen in die Räumlichkeiten des Guardian, das Festhalten und das Verhör von David Miranda, dem Lebenspartner des Guardian-Jouralisten Greenwald, wurde von den Beamten mit dem Anti-Terrorismus-Gesetz gerechtfertigt.

    “Dadurch, dass sie es Terror nennen, setzen sie alle Regeln ausser Kraft”,

    kommentierte Rusbridger. Wer die Verbrechen des Staates aufzeigt, ist demnach ein Terrorist. Dann bin ich wohl auch einer und viele meiner Kollegen aus den alternativen Medien auch. Dabei ist die Veröffentlichung solcher Informationen im öffentlichen Interesse und sie zu verhindern ist eine echte Bedrohung der Meinungsfreiheit und der Demokratie.

    Präsident Obama war über das geplante Festhalten von Miranda am Flughafen Heathrow informiert und gab grünes Licht dazu. Der Pressesekretär des Weissen Haus, Josh Earnest, hat mittlerweile bestätigt, Obama wurde von der britischen Regierung vorab informiert. Miranda war nach Berlin gereist, um Dokumente über das Spionageprogramm an die Dokumentarfilmemacherin Laura Poitras zu übergeben. Sie wiederum gab Miranda Dokumente die von Edward Snowden stammen auf einem verschlüsselten USB-Stick, damit Greenwald der in Brasilien lebt sie bekommt. Nach dem neunstündigen Verhör kam Miranda in Rio de Janeiro an und erzählte:

    “Ich war in einem Raum. Es waren sechs Agenten die kamen und gingen. Sie stellten Fragen über mein ganzes Leben, über alles. Sie nahmen meinen Computer, meine Videogames, mein Handy, meine Speicherkarten, einfach alles!”

    Wir sehen, mit den Antiterrorgesetzen, die von den meisten westlichen Parlamenten nach dem 11. September 2001 verabschiedet wurden, hat die Polizei einen Freibrief bekommen, zu tun was sie will. Dabei haben sie 9/11 selber gemacht und es ist die grösste Lüge des Jahrhunderts. Ich hab das am eigenen Leib erlebt.

    Als ich in Sitges Spanien 2010 über das Bilderberg-Treffen vor Ort berichtete, wurde ich von einem Polizisten in Zivil, der mir seine Gestapo-Marke zeigte, massiv bedroht. Er forderte mich auf, die Fotos die ich von den Bilderbergern gemacht hatte aus meiner Kamera zu löschen. Als ich mich weigerte und fragte, auf welches Gesetz beruft er sich, sagte er zu mir:

    “Ich bin das Gesetz und du machst jetzt was ich sage.”

    Dann fügte er hinzu:

    “Ich kann dich nach dem spanischen Antiterrorgesetz ohne Grund für 72 Stunden ins Gefängnis werfen, wenn du dich weigerst.”

    Genau wie die Leute vom Guardian vor den Augen der Agenten die Datenträger zerstörten, löschte ich unter seiner Aufsicht die Fotos in meiner Kamera, die auf dem Display nacheinander erschienen. Er war zufrieden und ging dann. Was der 2 Meter Hüne nicht wusste, das Löschen war sowieso nicht wirklich permanent. Ich ging dann zurück in mein Hotel, steckte den Chip in meinen Laptop und hab die Fotos mit “undelete” wieder sichtbar gemacht und anschliessend veröffentlicht.

    Was diese Aktion aber mir verdeutlichte, wer über Bilderberg berichtet ist ein Terrorist. Wer der Öffentlichkeit an Hand von Fotos aufzeigt, welche Personen am Geheimtreffen dabei sind, ist ein Staatsfeind. So weit sind wir schon gekommen. Dabei, da die Medien nichts berichten und die Treffen der Bilderberger totgeschwiegen werden, müssen wir es tun.

    In den Vereinigten Staaten finden die Drohungen und Einschüchterungen noch krasser statt. Wie ich hier berichtet habe, hat Ladar Levison, der Gründer und Betreiber von Lavabit, entschieden seinen verschlüsselten Mail-Dienst einzustellen, weil er nicht an einem Verbrechen am amerikanischen Volk und an einem Verfassungsbruch teilnehmen will.

    Er wurde nämlich durch einen dubiosen Gerichtsentscheid gezwungen, alle Kundendaten der NSA auszuhändigen. Lieber aufhören als an kriminellen Handlungen des Staates teilzunehmen, sagte er sich. Er hat sich aber sozusagen zu früh gefreut. Denn die Sicherheitsbehörden gehen jetzt weiter auf ihn los, weil er den Betrieb eingestellt hat.

    Die Sache wird immer absurder. Levison berichtet jetzt, er wird mit einer Strafklage bedroht, weil er entschieden hat seine Firma zu schliessen, statt weiterzumachen und heimlich die Daten der Kunden auszuliefern. Die Behörden argumentieren, die Betriebsschliessung wäre eine Missachtung des Gerichtsbeschluss. Dabei ist Levison in der Vergangenheit allen Gerichtsanordnungen über die Herausgabe von Kundendaten im Einzelfall und für bestimmte Personen immer nachgekommen. Jetzt will aber der Staat grundsätzlich alle Daten aller Benutzer des Mail-Dienst haben. Dabei will Levison nicht mehr mitmachen. Er wird dafür bestraft sich zu weigern an einem Verbrechen gegen die US-Verfassung teilzunehmen.

    “Entweder Du hilfst uns die Menschen auszuspionieren, oder Du bist ein Krimineller”

    ist jetzt die Drohung der Obama-Regierung gegenüber den Internet-Firmen.

    Ich sage ja schon lange, wir leben in einer völlig verkehrten Welt, wo alles auf den Kopf gestellt ist. Was richtig ist, ist falsch und umgekehrt. Die Lüge ist die Wahrheit geworden; Unwissenschaft und Volksverdummung ist die neue Weisheit; Diebstahl und Betrug ist normal und wird staatlich abgesegnet; Krieg ist Frieden, denn Bomben auf Länder werfen ist ein Akt der Demokratisierung; Zivilisten mit Killerdrohnen aus der Luft ermorden ist aus Sicherheitsgründen gerechtfertigt; Menschen foltern und ihre Geständnisse vor Gericht verwenden ist legitim; Sklaverei ist Freiheit; wer auf die Verfassungsrechte besteht ist ein Staatsfeind und korrekter Journalismus, der die Korruption und die Verbrechen der globalen Elite aufzeigt, ist Terrorismus.

    Eine verkehrte Welt ist es auch, dass man als Whistleblower nach Russland flüchten muss und dort Asyl bekommt. Das “Land der Freiheit” verfolgt die Leute welche Verbrechen aufzeigen und bedroht sie mit der Todesstrafe. Das Land, welches uns bis heute als das “Reich des Bösen” dargestellt wird, bietet Schutz. Wenn man in die USA einreist ist die Prozedur wie wenn man in ein Gefängnis eingewiesen wird, mit Gesichtsfoto, Fingerabdrücke, biometrischer Erfassung und einer intensiven Durchsuchung und einem Verhör. Wer nach Russland reist muss nur seinen Pass zeigen, ausserdem gibt es seit 1996 keine Hinrichtungen mehr.

    Aber wen kümmert all das? Fast niemanden. Was ist nur aus der Masse der Menschen im Westen geworden? Sie sind zu völlig apathische und emotionslose Zombies verkommen, mit denen man machen kann was man will. Noch nie in der Menschheitsgeschichte kann sich die Bevölkerung dank Internet so gut über was mit ihnen passiert informieren, aber gleichzeitig hat es noch nie eine so grosse dumme Schafsherde gegeben, die man nach Belieben belügen, betrügen, verarschen, lenken und manipulieren kann. Ich bin in der 60- und 70-Jahren aufgewachsen und ich kann mich gut an die weltweiten Massenproteste gegen den Vietnamkrieg erinnern, an denen ich auch teilnahm. Die US-Regierung musste deshalb den verbrecherischen Krieg der 3 Millionen Menschen das Leben kostete beenden.

    Es war auch die Zeit, wo es noch echten Journalismus gab und Präsident Nixon wegen der Aufdeckung des von ihm genehmigten Watergate-Einbruchs zurücktreten musste. Heute kann ein amerikanischer Präsident und ein britischer Premierminister die ganze Welt glatt ins Gesicht lügen und Angriffskriege befehlen, die Millionen Opfer kosten, und praktisch niemand stellt sich dagegen. Wer es tut wird von den Politikern und Medien niedergemacht. Diese Kriegsverbrecher geben sogar danach ganz frech zu, ja wir haben euch belogen, aber sie laufen frei herum und es passiert ihnen nichts. Dafür werden Whistleblower wie Manning, der den Mord an irakischen Zivilisten mit dem “Apatche-Video” ans Licht brachte, mit einer drakonischer Strafe belegt.

    James Goodale, der Anwalt der die New York Times erfolgreich gegen die Regierung verteigte, nach dem die Zeitung die Pentagon Papers 1971 veröffentlichte, hat in einem Interview gesagt,

    “Präsident Obama ist die grösste Bedrohung der Pressefreiheit seit Präsident Nixon.”

    Er versuchte vergeblich die vom Whistleblower Daniel Ellsberg damals an die Zeitung zugespielten Dokumente von einer Veröffentlichung zu blockieren, die aufzeigten, die Nixon-Regierung hätte über die wahren Absichten des Vietnamkrieg das amerikanische Volk voll angelogen. Was Goodale damals gelang ist heute nicht mehr möglich, da mit den Antiterrogesetzen alle Rechtsbrüche des Staates mit “nationaler Sicherheit” begründet werden können.

    Die Geschichte wiederholt sich, das sag ich als Warnung für alle:

    “Als die heutigen Faschisten die Whistleblower holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Whistleblower.

    Als sie die aufrechten Journalisten verfolgten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Journalist.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der das bekannt machte und dagegen protestieren konnte.”

    In dem sie wahrhaftigen Journalismus dem Terrorismus gleichsetzen, ist bald der letzte Schritt getan, zur Verfolgung aller die gegen die Diktatur den Mund aufmachen.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/08/wahrhaftiger-journalismus-ist.html

  11. Undine
    21. August 2013 13:54

    Wer das Facebook für ein echtes "soziales Netzwerk" (was immer man darunter "Positives" verstehen mag) und die Teilnehmer an dem ganzen Schwachsinn für echte "Freunde" hält, ist einfach bescheuert. Diese Leute tun mir nicht im entferntesten leid.

    Leid tut es mir nur um die kontinuierliche ABWERTUNG des einst so schönen, edlen Begriffes "FREUND"---man denke nur an Schillers "BÜRGSCHAFT"!
    Heute ist das Wort "Freund" hohl und oberflächlich, nichtssagend---schade! Es paßt aber ausgezeichnet in die heutige oberflächliche Zeit.

    "Facebook-Freunde", "Soziales Netzwerk"---vergessen wir's einfach!

  12. Torres (kein Partner)
    21. August 2013 11:51

    Jemand hat Facebook ja schon launig charakterisiert: Stasi auf freiwilliger Basis.

    • F.V. (kein Partner)
      21. August 2013 12:02

      Sehr zutreffend; die beste Charakterisierung.

      Nur wie freiwillig ist etwas, wenn systematisch aufgebauter massenpsychologischer Druck all die Exhibitionisten ins Facebook treibt?

  13. cmh (kein Partner)
    21. August 2013 10:12

    Who sucks most?

    Mark Zuckerberg!

    PS: Wollten die nicht auch mit facebook in Agypten die Revolution machen?

    Blödheit tut nicht nur den Blöden weh, sondern vor allem den anderen.

    Ach diese Schmerzen!

  14. Neppomuck (kein Partner)
    21. August 2013 09:59

    Exhibitionismus oder "Exhippie-Zionismus", das ist hier die Frage.

  15. ProConsul
    20. August 2013 22:05

    OT - ALLE WOLLEN NACH DEUTSCHLAND

    eine Spiegel-Reportage über den Zuzug der Roma aus Südosteuropa. Da blüht uns noch einiges...

    http://www.spiegel.tv/filme/magazin-18082013/

    • byrig
      20. August 2013 23:19

      und mit befürwortung der roten,grünen,teile der schwarzen,caritas,kardinal schönborn,diakonie,neos,piraten,ev.kirche etc.
      unsere österreichischen interessen sind bei obgenannten nichts-betonung:nichts wert.
      die autochtone bevölkerung hier ist eh nur fremdenfeindlich,rassistisch und soll die go halten.
      obwohl auch die freiheitlichen schon sehr unter diesem permanenten gutmenschendruck leiden,sind sie die einzigen,die das artikulieren und wenn möglich auch umsetzten werden.
      was?dass asylrecht wieder als solches betrachtet wird,dass z.b. straffällige türkische staatsbürger abgeschoben werden.

    • ProConsul
      21. August 2013 09:23

      byrig

      bin ganz ihrer Meinung. Deswegen werde ich bei der nächsten Wahl auch zum ersten Mal in meinem Leben die FPÖ wählen!
      ps. ich warte noch auf eine email von ihnen.
      mfg

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2013 13:41

      Dann sehen wir uns also bei der virtuellen After-Wahl-Party der FPÖ?

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    20. August 2013 11:17

    reinhard.horner@chello.at

    Das Internet insgesamt ist halt eine neue gesellschaftliche, politische, wirtschaftlihe und kulturelle Dimension. Eine neue Dimension der Öffentlichkeit, der niemand auskommt.

    Wann und wie lernen wir in unserer Jugenderziehung und fortlaufend im permanent lebensdurchdringenden Weiterlernen ausreichend, damit umzugehen?

  17. Rosi
    20. August 2013 10:07

    Herzig - das erfreut die Seele ...
    Muß ich dazu schreiben, ich bin kein Freund des ganzen Konzeptes von Facebook - oder ist das eh klar ;-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  18. Markus Theiner
    20. August 2013 09:29

    Die Kritik an Facebook bzw. der oft unüberlegten und naiven Nutzung dieses Instrumentariums hat schon ihre Berechtigung.
    Der Hackerangriff ist dafür aber ein denkbar schlechtes Argument. Hacker sind nichts anderes als digitale Einbrecher, und vor Einbrechern sind Daten nie sicher. Man kommt auch an die e-Mails oder das Tagebuch unter dem Kopfpolster ran, man muss dann halt jeweils woanders einbrechen. Ist deswegen jemand der nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Dinge in ein e-Mail schreibt wirklich ein Exhibitionist?

  19. Josef Maierhofer
    20. August 2013 09:09

    Ein vernetzter Computer ist im Netz und daher öffentlich, das sei allen Träumern von Vertraulichkeit gesagt.

    Nicht umsonst haben Firmen, die Vertraulichkeit benötigen, ihre Daten im Safe und arbeiten auf nicht vernetzten Computern darauf.

    Und Facebook ist ohnehin nur was für Exhibitionisten, oft bequem der Tratsch, aber eben auch öffentlich, wie Herr Zuckerberg zugeben wird müssen.

  20. schreyvogel
    20. August 2013 08:51

    Der beste Beweis dafür, dass bei Facebook niemand, wirklich niemand, sicher ist.

  21. dssm
    20. August 2013 08:21

    Ein Opfer der neuen Gesellschaft.
    Viele Experten, aber keiner kennt sich auch nur im Geringsten aus.
    Selbst in den technischen Berufen greift die Ideologisierung um sich.
    Systemprogrammierung und maschinennahe Sprachen sind Randerscheinungend des Informatik-Lehrplanes; aber Java und Datenbanktechnik, das wird bis zum Erbrechen gelernt und natürlich WEB!

    • brechstange
      20. August 2013 08:56

      Es ist arg, wie daneben ausgebildet wird, nun auch auf Unis. Dann werden wir uns irgendwann wundern, warum diese IT-Fachkräfte trotz Fachkräftemangels keine Anstellung finden.

    • S.S. (kein Partner)
      21. August 2013 12:06

      Keine Sorge, so kurzlebig gedacht und - zu gutem Teil sicher auch unfreiwillig, halt wenn man Know-How durch Ideologie ersetzt - "wartungsintensiv" wie von, den hier nicht ganz zu unrecht kritisierten, Herrschaften gearbeitet wird, stirbt das Arbeitsumfeld für ebensolche "Programmierknechte" schon nicht so schnell aus. :-)

      P.S.: Einem Lehrplan ohne Datenbanken, Objektorientierung etc. würde ich aber auch nicht unbedingt trauen ;-)

  22. Observer
    20. August 2013 07:39

    Aus dem Zauberlehrling (Johann Wolfgang von Goethe):

    Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister,
    werd' ich nun nicht los.

    Falls Mark Zuckerberg die deutsche Sprache nicht beherrscht, hier eine englische Version:

    I have need of Thee!
    from the spirits that I called
    Sir, deliver me!

  23. terbuan
    20. August 2013 07:28

    Sind's nicht traurig Mister Sugarmountain, es kann noch schlimmer kommen.
    Der nächste Hacker wird vielleicht Ihren Zugang zu Ihrer eigenen Seite sperren! :-)))

  24. mike1
    20. August 2013 07:03

    alle selber schuld, die bei facebook sind....





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