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Fußnote 466: Zwischenlandungs-Politik

Zwei Zwischenstopps am Flughafen Schwechat sind sehr aufschlussreich: Vor kurzem musste der bolivianische Präsident Evo Morales hier zu Boden. Heinz Fischer und Michael Spindelegger eilten zu ihm. Nun legte John Kerry, immerhin US-Außenminister, einen einstündigen Auftank-Stopp ein. Doch der spielte lieber von heimischen Politikern unbehelligt Fußball. Das sagt einiges über den internationalen Stellenwert Österreichs, aber auch über die Bemühungen aus, einen solchen überhaupt zu erlangen.

Hofiert wurde Morales, gerade als alle Welt nicht an ihn anstreifen wollte, weil man dachte, dass er in seinem Flugzeug den mittlerweile zu Putins Trophäen-Asylanten avancierten Ed Snowden mitführe, um die USA zu düpieren. Die Photos der beiden feixenden Präsidenten sind noch in (übler) Erinnerung. Dass sich niemand um den Außenminister der Obama-Regierung kümmern wollte, wo österreichische Politiker im Normalfall kaum die Chance haben, mangels Bedeutung bei ihrem „Gegenüber“ an der Spitze der Weltmacht vorzusprechen, kann zumindest im Außenministerium nicht am derzeit modischen Anti-Amerikanismus liegen. Gerade erst hat sich Österreich mit dem überstürzten Golan-Abzug international bis auf die Knochen blamiert. Es hätte einiges zurechtzurücken gegeben, zumindest hätte der Versuch unternommen werden können, das angeknackste Image zu verbessern. Aber bei uns ist ja Wahlkampf. Und da konnte der Außenminister doch nicht den Bundeskanzler allein Dürreschäden besichtigen lassen, nur weil es internationale Flurschäden zu bereinigen gäbe.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 17:03

    Nach all dem, was sich die US Administration, inklusive NSA, in der letzten Zeit geleistet haben, hätte Heinz Fischer alle meine Sympathien, würde er auch Fußball spielen, wenn Mister Obama persönlich in Wien notlanden müßte.

    Wir haben grad gute Freunde aus Amerika da, die schämen sich in den Boden für ihre eigene Administration! Es wird nicht mehr lange dauern, und die US-amerikanische Bevölkerung wird ihre Verfassungsrechte der Verteidigung ihrer Freiheit in Anspruch nehmen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 08:57

    Ich nehme an, der amerikanische Außenminister empfängt selbst bei einer Zwischenlandung nicht jeden und er wollte vielleicht nicht an international bedeutungslos gewordene Randfiguren anstreifen?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 16:09

    Zu John Kerry''s Zwischenlandung:
    Die "Air Force Two", eine umgebaute Boeing 747-200, eigentlich die Maschine des Vizepräsidenten, hat eine maximale Reichweite von ca. 7.300 km, die Entfernung zwischen Hayderabad und Wien beträgt ca. 6.500 km. Da die Maschine weiter nach London fliegen wollte, klingt eine Zwischenlandung nur zum Auftanken durchaus plausibel.
    Die Feygis und Spindis liegen für den US-Außenminister ganz bestimmt weit unter der Wahrnehmungsschwelle, wenngleich sein Großvater Fritz Kohn ein gebürtiger Altösterreicher war! :-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2013 05:11

    Wahrscheinlich wollte Genosse Fischer die nordkoreanischen Freunde nicht vor den Kopf stoßen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner Partner Homepage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 17:35

    Solange sich die Regierung der U.S.A. nicht für die "Watchlist-Entscheidung" bei der Republik Österreich entschuldigt hat und den Hinterbliebenen Ihres Rufmordopfers, des ö. Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim, der sehr!!! darunter gelitten hat, eine Entschädigung in mindestens 7-stelliger Dollarhöhe bezahlt hat, stehen die U.S.A. und ihre offiziellen Vertreter sowie Komplizen (NATO) außerhalb der zivilisierten Menschheit. Sie sind nicht salonfähig und die ö. Bundesregierung ist wohlberaten, ihre Gesellschaft zu meiden. Und das ewige Gemecker mit dem "Vorzeitigen Abzug der Österreicher vom Golan" übersieht, daß Österreicher in jeder Verwendung unter fremdem Kommando stets als Kanonenfutter mißbraucht wurden. Und die Truppe am Golan war nicht für Gefechtseinsatz ausgerüstet und war daher aus dem Kriegsgebiet abzuziehen

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 11:15

    OT---aber beunruhigend:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013602-NSA-kann-weltweit-alle-Online-Aktivit-ten-mitlesen

    "Als der Facebook-Account von FPÖ-Obmann HC Strache vor wenigen Wochen gesperrt worden war, hatte dieser zuvor massive Kritik an der Überwachung durch US-Geheimdienste wie die NSA geäußert."

    Ich erwarte täglich Polizei vor meiner Tür; der Grund:
    Ich habe, knapp bevor SNOWDEN seine "Bombe" hochgehen ließ, meiner Tochter ein Mail geschickt, in dem ich beklagte, daß mein geliebter SKLAVE schwächelt und auf Herz und Nieren untersucht werden müsse, wenn er nicht gar seinen Geist aufgeben wird.

    Meine Tochter wußte natürlich, von wem die Rede war---aber weiß es auch der amerikanische Geheimdienst?

    Da mein geliebter Sklave (ein Amerikaner) nach mehreren Jahren leider unheilbar erkrankt ist, werde ich mir einen neuen, langlebigeren, einen deutschen anschaffen, der, während ich die Hitze am nahen See zu überleben hoffe, meine Wohnung saugt.

    PS.: Gehört "Vorwerk" tatsächlich "Scientology"? Das würde meine Vorfreude etwas trüben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 09:59

    Im Gegensatz zu AU halte ich den Rückzug vom Golan für eine der vernünftigsten außenpolitischen Entscheidungen seit langem. Er war nicht überstürzt sondern überfällig. Zudem war die Mission unbedankt - immer wieder kam aus Israel der Vorwurf, sie fühlten sich nicht sicher genug. Welche Chutzpe!

    Für lachhaft halte ich auch die Meinung, durch ein Gespräch Spindeleggers mit Kerry - das dieser ja gar nicht angestrebt hat - hätte Österreich einen "internationalen Stellenwert" (was immer das auch wäre) erlangt. Die Weltöffentlichkeit hätte, genauso wie Kerry selbst, die Unterhaltung Stunden später bereits wieder vergessen.

    Österreich bleibt, was es ist - ein kleiner, in Umvolkung begriffener Staat mit würgenden Soziallasten. Das ist unser Stellenwert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2013 17:13

    Die Zwischenlandungs-Polemik ist es eigentlich nicht wert beachtet zu werden.

    Aber man kann an ihr prototypisch feststellen, welch miese Propaganda Dr. Unterberger im Grunde betreibt. (Was unterscheidet seinen Stil von News, Falter und Co.?)

    Wenn es so ist, daß Kerry lieber Fußball spielte, als einen Höflichkeitsbesuch eines österreichischen Regierungsmitglieds zu empfangen, dann sagt das nur, daß die Cowboys keine Manieren haben. Es mag auch sein, daß der Zwischenstopp so kurzfristig angesagt wurde, daß es physisch unmöglich war von der Innenstadt nach Schwechat zu kommen. - Jedenfalls sagt das alles nichts darüber aus, ob oder ob nicht Österreich Reputation hat. Das ist Hausmeister-Logik.

    Abgesehen davon ist natürlich der politische Einfluß eines kleinen Landes realistischerweise klein, was ebenfalls nicht zu den Unterberger´schen Schlüssen die geringste Rechtfertigung abgäbe. Somit war der Zweck eine gegen das eigene Land gerichtete Polemik; aber, wie die Engländer sagen: "right or wrong - my country!" Vielleicht kann man das dem Großexegeten für internationale Politik - Unterberger - auch einmal sagen.

    Der Vergleich mit dem widerrechtlich erzwungenen Zwischenstopp des Herrn Morales
    bemängelt nicht die amerikanische Erpressung europäischer, "souveräner" Länder, sondern Unterberger benutzt die Gelegenheit aus Snowden einen "Trophäen-Asylanten Putins" zu machen. Also er pinkelt damit den russischen Präsidenten an und würdigt zugleich den Aufdecker eines der größten Skandale des Großen Bruders auch noch herab. - Damit könnte er wohl ohne weiteres Pressesprecher des "Homeland Defense Department" - also des amerikanischen NKWD - werden.

    Auch der Golan-Abzug, der mit diesem Nicht-Thema gar nichts zu tun hatte, mußte wieder her, um eine österreichische Blamage zu konstatieren. Darüber wurde ja bereits ausführlich debattiert, und nach meinem Eindruck mehrheitlich absolut nicht im Sinne der Unterberger´schen Gehirnwäsche. Aber er kann´s nicht lassen auch hier etwas Negatives am österreichischen Konto zu verbuchen. Ist irgendwie masochistisch. Oder meint er/es sei berechtigt, weil der Minister Klug das angeordnet hat, es mithin gegen die "Sozen" geht?

    Aber auch das ist recht kindisch-dumm. Als Berlusconi - noch MP - in der BRDDR untergriffig angegangen wurde, hatte der gewiß nicht zu seinen Freunden oder politischen Unterstützern gehörende Präsident Napolitano aus Staatsräson sich massiv dagegen verwahrt. Unterberger aber pinkelt Österreich und indirekt Klug an, ... aber Unterberger ist ein braver Mann.

    PS: Es gäbe wichtigere Themen, zB - wie ich schon kürzlich anmerkte - eine Würdigung des eben verstorbenen Berthold Beitz, weil man an seinem Leben(s-Werk) exemplifizieren könnte, was heute not täte.


alle Kommentare

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  9. F.V. (kein Partner)
    05. August 2013 12:35

    Sie sollten sich unbedingt diese Seite ansehen. Im Original, denn die automatische Übersetzung ist sehr schlecht.

    Paul Eisen (http://pauleisen.blogspot.co.uk/2013/05/hollywoods-agenda-and-power-behind-it.html )

    Wir leben möglicherweise in apokalyptischen Zeiten, nicht nur am Ende der Neuzeit sondern in den Zeiten des Aufmarsches des Antichrist, den das Judentum irrig als Messias erwartet.

    Hollywood’s Agenda, and the Power Behind It

    by Mark Weber, May 5, 2013

    Text of address given at the “Hollywoodism” conference in Tehran, Iran, on Feb. 6, 2013

  10. Gasthörer (kein Partner)
    05. August 2013 11:40

    An die geschätzten Jammerlappen F.V., O.W., Volpini, etc.

    Ein schwacher Unterberger-Beitrag wie dieser ist ein absoluter Glücksfall für den Blog. Warum?

    Er spornt die analysestarken Edelfedern des Blogs zu tiefschürfenden Elaboraten an, welche in der Manier Hegelscher Dialektik neue Positionen schaffen.

    Dies bringt den stillen Lesern - wie meiner einer - neben Lesegenuss auch die fundierte - zumeist - Gegenüberstellung zweier Aussagen. In der fortlaufenden Argumentation gewinnt diese Antithese als Negation eine positive Funktion. Sie treibt den Erkenntnisprozeß auf eine neue Ebene, diese neue Ebene bzw. die neue Formulierung auf dieser Ebene ergibt eine Synthese. Heureka!

  11. cmh (kein Partner)
    05. August 2013 11:01

    Die österreichische Außenpolitik ist in der 2. Republik immer schon ein Potjemkinsches Dorf gewesen. Die Schmähtandlereien Kreiskys miteingeschlossen.

    Der Rückzug vom Golan hat nur gezeigt, dass man dort seit Jahrzehnten nur den internationalen Putzfetzen gab.

    Außenpolitik wäre es z.B. Waffen zu liefern oder Geld für interessierende Zwecke zur Verfügung zu stellen. Außenpolitk wäre es, Forderungen zu stellen und die auch erfüllt zu bekommen. Außenpolitik wäre es auch, sich von Asylanten und Türken nicht majorisieren zu lassen.

    Kurz: Außenpolitik ist eigene Interessen erfolgreich zu vertreten. Als Vasall Aufträge entgegen zu nehmen ist es hingegen nicht.

    • F.V. (kein Partner)
      05. August 2013 12:34

      cmh,

      es geht doch. - Hoffentlich betrachten sie es nicht als Ihren Beitrag schädigend, daß ich Ihnen (fast) vollkommen recht gebe.

  12. RS (kein Partner)
    04. August 2013 22:36

    Evo Morales sagt: "Die Schätze Boliviens gehören meinem Volk"

    Logisch, dass Herrn Unterberger da übel wird. Die Schätze der ganzen Welt gehören den (US)Großkonzernen und Banken.

    • heartofstone (kein Partner)
      04. August 2013 23:31

      Was wohl Österreichs Schätze sind? Sein Know-How? Sein halbwegs intaktes Schulsystem? Sein halwegs intaktes Sozialsystem? Warum sollten wir all dies mit Zuwanderern und Asylanten teilen? Wenn es nicht passt dürfen all die Gastarbeiter gerne wieder ausreisen, ich bin sicher niemand stellt sich ihnen in den Weg. Noch Fragen?

  13. Francois Villon (kein Partner)
    04. August 2013 17:13

    Die Zwischenlandungs-Polemik ist es eigentlich nicht wert beachtet zu werden.

    Aber man kann an ihr prototypisch feststellen, welch miese Propaganda Dr. Unterberger im Grunde betreibt. (Was unterscheidet seinen Stil von News, Falter und Co.?)

    Wenn es so ist, daß Kerry lieber Fußball spielte, als einen Höflichkeitsbesuch eines österreichischen Regierungsmitglieds zu empfangen, dann sagt das nur, daß die Cowboys keine Manieren haben. Es mag auch sein, daß der Zwischenstopp so kurzfristig angesagt wurde, daß es physisch unmöglich war von der Innenstadt nach Schwechat zu kommen. - Jedenfalls sagt das alles nichts darüber aus, ob oder ob nicht Österreich Reputation hat. Das ist Hausmeister-Logik.

    Abgesehen davon ist natürlich der politische Einfluß eines kleinen Landes realistischerweise klein, was ebenfalls nicht zu den Unterberger´schen Schlüssen die geringste Rechtfertigung abgäbe. Somit war der Zweck eine gegen das eigene Land gerichtete Polemik; aber, wie die Engländer sagen: "right or wrong - my country!" Vielleicht kann man das dem Großexegeten für internationale Politik - Unterberger - auch einmal sagen.

    Der Vergleich mit dem widerrechtlich erzwungenen Zwischenstopp des Herrn Morales
    bemängelt nicht die amerikanische Erpressung europäischer, "souveräner" Länder, sondern Unterberger benutzt die Gelegenheit aus Snowden einen "Trophäen-Asylanten Putins" zu machen. Also er pinkelt damit den russischen Präsidenten an und würdigt zugleich den Aufdecker eines der größten Skandale des Großen Bruders auch noch herab. - Damit könnte er wohl ohne weiteres Pressesprecher des "Homeland Defense Department" - also des amerikanischen NKWD - werden.

    Auch der Golan-Abzug, der mit diesem Nicht-Thema gar nichts zu tun hatte, mußte wieder her, um eine österreichische Blamage zu konstatieren. Darüber wurde ja bereits ausführlich debattiert, und nach meinem Eindruck mehrheitlich absolut nicht im Sinne der Unterberger´schen Gehirnwäsche. Aber er kann´s nicht lassen auch hier etwas Negatives am österreichischen Konto zu verbuchen. Ist irgendwie masochistisch. Oder meint er/es sei berechtigt, weil der Minister Klug das angeordnet hat, es mithin gegen die "Sozen" geht?

    Aber auch das ist recht kindisch-dumm. Als Berlusconi - noch MP - in der BRDDR untergriffig angegangen wurde, hatte der gewiß nicht zu seinen Freunden oder politischen Unterstützern gehörende Präsident Napolitano aus Staatsräson sich massiv dagegen verwahrt. Unterberger aber pinkelt Österreich und indirekt Klug an, ... aber Unterberger ist ein braver Mann.

    PS: Es gäbe wichtigere Themen, zB - wie ich schon kürzlich anmerkte - eine Würdigung des eben verstorbenen Berthold Beitz, weil man an seinem Leben(s-Werk) exemplifizieren könnte, was heute not täte.

    • byrig
      04. August 2013 17:42

      wirr,psychoseverdächtig.

    • ohne Worte (kein Partner)
      04. August 2013 17:54

      F.V.
      " Damit könnte er wohl ohne weiteres Pressesprecher des "Homeland Defense Department" - also des amerikanischen NKWD - werden."

      Mein Bauchgefühl sagt mir, dass "Unterberger" dies wahrscheinlich auch tut. Denn seien wir doch mal ehrlich, bis jetzt hat der seiner Fangemeinde noch nichts Wichtiges zu berichten vermag. Alles Wichtige findet man auf anderen Seiten, wo ehrliche Journalisten ihr Handwerk sogar untengeltlich ausüben. Würde ich meine Informationen ausschließlich aus Unterbergers Tagebuch erhalten, so wäre ich noch genauso ein Schlafschaf, das seine Information aus den Massenmedien erhält.

      Mir tun die Leute leid, die sogar für diese miese (aber wohldurchdachte) Propaganda bezahlen. Aber wie die Geschichte uns ja zeigt, werden am Ende alle Verräter und Lakaien vom Geldadel geopfert werden. Diese Lakaien haben zwar noch eine Schonfrist, aber der Kelch wird auch ihnen nicht vorübergehen.

    • Anton Volpini
      04. August 2013 18:20

      @ohne Worte

      Eigentlich lese ich Ihre Beiträge sehr gerne!

    • F.V. (kein Partner)
      04. August 2013 18:51

      Was ich nicht verstehen kann, warum sich Leute wie byrig, die selbst nichts zu sagen haben, ihre vermutliche Schwäche in der deutschen „Orthopädie“ mit Kleinschreibung kaschieren und die bestenfalls irgendwo „Brösel aufklauben“, meinen sich äußern zu m ü s s e n.

      De facto sind es immer Selbst-Analysen, aber auch die wären entbehrlich, weil nach einer Weile ohnehin die meisten schon festgestellt haben dürften, daß es sich bei byrig um einen geistigen Taglöhner handelt.

      Ihm für seine Anmacherei eine rüber zu ziehen käme fast einer Leichenschändung gleich, er ist ja nicht satisfaktionsfähig. Warum in aller Welt sucht er sich, wenn er schon stänkern will, nicht solche Gegner aus, denen er gewachsen ist? Ein paar Dummköpfe gäbe es ja im UTB noch.

    • Anton Volpini
      04. August 2013 19:06

      Haben Sie das Zawisch Kreuz schon gesehen, F.V.?

      Es ist der Ausdruck positiver Kraft! So wie auch das Christentum.
      Mit dieser Kraft übersehen wir gerne die eine oder andere menschliche Schwäche.

      Das Schöne offenbart sich auch in der Musik. Am 9. August spielt Matthias Bartolomey, der Sohn von Franz, in Vöcklamarkt das Schubert Streichquartett. Wir hören uns das drei Tage später in Ossiach an. Wenn die Musik den Himmel beschreibt, dann tut sie das im zweiten Satz dieses Stücks.

    • ohne Worte (kein Partner)
      04. August 2013 19:11

      Sg. Herr Anton Volpini
      Ich werde mich aus diesem Blog zurückziehen, da es mich wirklich im Herzen schmerzt, wie gutgläubig (blauäugig) hier diese wundervollen Menschen sind. Aber alle sind erwachsen jeder entscheidet selbst, wieviel er wissen oder nicht wissen will (Informationsmöglichkeiten gibt es genug, sollte die Neugier wachsen und das sogar gratis im Netz).
      Ich wünsche allen hier von Herzen alles Gute und seid wachsam!
      LG

    • Anton Volpini
      04. August 2013 19:14

      Nachdem Sie ein Perfektionist sind F.V. korrigiere ich mich.
      Es ist natürlich das Streichquintett!
      In C-Dur mit F-Moll Einlagen! :-))

    • Anton Volpini
      04. August 2013 19:20

      Was mir sehr leid täte, ohne Worte, denn auch Ihre Beiträge waren immer erfrischend.
      Aber Reisende sollte man ziehen lassen, ich wünsche Ihnen einen glücklichen Hafen.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. August 2013 20:52

      @ ohne Worte
      "Mir tun die Leute leid, die sogar für diese miese (aber wohldurchdachte) Propaganda bezahlen. "

      ...doch ohne dieses Forum wäre ich nie auf Ihre Kommentare gestoßen. Das Betreiben eines Blog und das Moderieren eines Forums kostet leider auch Geld.

      So viele Foren gibt es übrigens nicht, in denen man einigermaßen unzensiert auch längere Postings schreiben kann. Versuchen Sie doch einmal, in Standard, Presse, Kurier oder Österreich ein kritisches Posting gegen die herrschende Machtelite zu schreiben. Man muss mit Dr. Unterberger wirklich nicht immer einer Meinung sein, man muss auch nicht immer mit seiner Themenauswahl zufrieden sein, aber man kann hier seine Meinung vertreten und man trifft hier auf sehr interessante Darstellungen anderer Poster.

    • La Rochefoucauld
      04. August 2013 21:17

      @Zraxl

      Richtig.

    • terbuan
      04. August 2013 22:24

      Vielen Dank Zraxl,
      ich stimme Ihnen völlig zu, genauso ist es!

    • F.V. (kein Partner)
      05. August 2013 06:20

      Verehrter Herr Volpini,

      danke für die Erinnerung an das Konzert mit M. Bartolomey; ich hatte schon Zeit, Ort usw. erkundet, aber leider bin ich am 8. bis 10. in Wien und habe mit Bedauern bemerkt, daß es just dazwischen liegt.

      Der Besuch der Landesausstellung steht noch vor mir, und auf diese freue mich schon, vor allem des Klosters in Hohenfurth und Zawisch Kreuzes.

      Die kleinen Schwächen übersehe ich schon, die absichtlichen Bosheiten/Untergriffe oder gefährlichen Dummheiten aber nicht. Sehen wir nicht tagtäglich wohin das führt? Ich bedauere auch, wenn o.W. genervt aufgibt, aber ich kann´s verstehen. Einer Wand zu predigen hat denselben Erfolg, wie im UTB den Fakten-Resistenten die Zusammenhänge zu erklären. Und sich dafür noch anpöbeln zu lassen, ist fast etwas viel verlangt.

    • WFL
      06. August 2013 08:52

      @ohne worte:
      Dann sollten Sie vielleicht zum Blog von Peter Rabl wechseln.
      Der braucht ohnehin noch Blogger/Kommentatoren.

  14. Clemens Taferner (kein Partner)
    04. August 2013 13:39

    Also ich habe natürlich keine Ahnung, was es mit dieser "Zwischenlandung" des Amerikaners auf sich hat. Seltsam erscheint, mir, dass österreichische Zeitungen drei Tage lang (davor und danach) zum Teil groß aufgemacht von "Geheimgesprächen" berichten...so geheim, dass man tagelang darüber berichten muß...und - ehrlichgesagt - ich versteh auch den Sinn dieser Fußnote nicht ganz. War es eine zufällige Zwischenlandung, hätte man es nicht im Vorfeld angekündigt. Was soll's? Dass Österreichs Spitzenpolitiker im Moment Nulpen sind, ist auch hinlänglich bekannt. Dazu braucht man den Herrn Kerry nicht bemühen. Worum also geht's?

  15. Johann Glaser (kein Partner)
    04. August 2013 13:24

    Was wäre wenn ...

    ... Außenminister Spindelegger doch zu Kerry geeilt wäre?

    Unsere ach so objektiven Medien und sonstigen Meinungsmacher hätten Purzelbäume geschlagen und sich gegenseitig überboten, das als Anbiederung an die bösen bösen Amis hinzustellen, und versucht, die aktuelle Kritik an die USA (NSA, ...) auf Spindelegger zu übertragen.

    Eine Unterredung mit Morales und den ganzen anderen Kommunisten hingegen wird wohlwollend berichtet.

  16. AGLT (kein Partner)
    04. August 2013 11:55

    Fußnote 466: Zwischenlandungs-Politik

    besser wäre wohl:

    Fußnote 466: Zwischenlandungs-Polemik

  17. Zraxl (kein Partner)
    04. August 2013 10:02

    Dass der Herr Kerry weder den Bundeskanzler noch den Außenminister treffen wollte verstehe ich. Worüber hätte man auch reden sollen? Aber warum er Frau Mag. Brauner nicht getroffen hat, geht mir nicht ein. Das eine oder andere CBL Geschäfterl hätte man doch einfädeln können. Wien braucht Geld und der Wurstelprater und der Kahlenberg sind noch immer nicht versetzt. Das wäre doch DIE Chance für amerikanische Heuschrecken!

  18. ohne Worte (kein Partner)
    04. August 2013 09:56

    Angesichts der brenzligen Lage in der wir uns befinden, ist es doch sehr beruhigend zu sehen, dass Herr Unterberger seiner Aufgabe nachkommt und die wichtigsten Themen seiner zahlenden Fan-Gemeinde präsentiert. Ist es doch von enormer Wichtigkeit zu wissen, wer unseren Flughafen benutzt. Danke, heute habe ich viel gelernt!!!

  19. Schani
    04. August 2013 05:11

    Wahrscheinlich wollte Genosse Fischer die nordkoreanischen Freunde nicht vor den Kopf stoßen!

  20. Jewgeni Gorowikow
    03. August 2013 23:03

    Österreichs frühere Außenministerin Ursula Plassnik schreibt in einem Gastkommentar für den Standard:

    Rumpelstilzchens Solotänze sind passé

    Großmanns- gegen Schrumpfsucht, Selbstverzwergung gegen aktive Teilhabe am Weltdorf, gemeinsame Souveränität gegen Alleingänge

    - einige Anmerkungen zur österreichischen Außenpolitik

    http://derstandard.at/1373514523199/Rumpelstilzchens-Solotaenze-sind-passe

    • Einspruch! (kein Partner)
      05. August 2013 09:24

      Werter Gaspodin Gorowikow, danke für den Link. Frau Plassnik hat einfach Format. Man kann nur auf ein Comeback der Dame hoffen.

      Vergleicht man ihren Artikel mit so manchem sinnlosen Geschwafel, das hier stellenweise abgesondert wird (etwa mit dem Dreck, den Francoise Villon sezerniert, nur damit er/sie mit wirren Sätzen Andreas Unterberger beschimpfen kann - fühlen sie sich danach wenigstens besser, sie ZwergIn?) dann ist einem alles klar.

  21. Josef Maierhofer
    03. August 2013 18:29

    @ Fußball
    Hoffentlich hat Kerry nicht vor uns ein Goal zu schießen.

    Ich glaube auch Kerry lag unter der Wahrnehmungsschwelle unserer dürren Wahlkämpfer mit den 'Wahlversprechern' und keinerlei Ansätzen zu wirklichen Verbesserungen. Was hätte man ihm denn sagen sollen, ich bekenne, bereue, ... ... und er stand ja auch nicht 'am Plan'.

    Da kämpft ein Herr Hundstorfer für die Erhaltung des Zeitausgleiches, ohne der Realität ins Auge zu blicken, dass enorm viele gute und ordentliche Mitarbeiter mehr für ihre Firmen ohne Gegenleistung tun, und damit für ihre Existenz, tun als bloß dürre Zeitausgleichrettung.

    Da warnt ein Herr Faymann vor Schwarz-Blau, ohne zu wissen, dass maximal Blau-Schwarz möglich sein wird, wenn überhaupt.

    Ebenfalls mitten in der Dürre ein Herr Mag. Spindelegger, der auch zum ESM Volksverrat nichts zu sagen hat, eventuell aber für eine Erhöhung des Pendlerpauschales eintritt wegen dem 'großen Pröll'.

    Geht es doch allen nur mehr um Selbstbedienung, Pfründe- und Privilegienerhalt, und dafür wird unser mühsam erworbenes und uns über Gebühr abgepresstes Steuergeld missbraucht und darüber hinaus werden Schulden gemacht. Wahlk(r)ampf nennt man das. Und der wird so intensiv betrieben, dass alles andere verblasst rundherum.

    Sogar der Einschlag einer V2 würde uns als 'Naziangriff' verkauft werden ...

  22. Dr. Otto Ludwig Ortner
    03. August 2013 17:35

    Solange sich die Regierung der U.S.A. nicht für die "Watchlist-Entscheidung" bei der Republik Österreich entschuldigt hat und den Hinterbliebenen Ihres Rufmordopfers, des ö. Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim, der sehr!!! darunter gelitten hat, eine Entschädigung in mindestens 7-stelliger Dollarhöhe bezahlt hat, stehen die U.S.A. und ihre offiziellen Vertreter sowie Komplizen (NATO) außerhalb der zivilisierten Menschheit. Sie sind nicht salonfähig und die ö. Bundesregierung ist wohlberaten, ihre Gesellschaft zu meiden. Und das ewige Gemecker mit dem "Vorzeitigen Abzug der Österreicher vom Golan" übersieht, daß Österreicher in jeder Verwendung unter fremdem Kommando stets als Kanonenfutter mißbraucht wurden. Und die Truppe am Golan war nicht für Gefechtseinsatz ausgerüstet und war daher aus dem Kriegsgebiet abzuziehen

    • Wafthrudnir
      03. August 2013 18:21

      Ich will mich nicht festlegen, inwieweit es gerechtfertigt ist, wenn österreichische Politiker ihre amerikanischen Kollegen schneiden; aber grenzenlos dumm ist es auf jeden Fall.
      Bez. Golan: stimmt schon, unsere Truppen waren für Kampfeinsätze weder ausgerüstet noch vorgesehen. Nur wird dies international leider anders gesehen, und durch Anschweigen wird man Mißverständnisse nicht richtigstellen, wohingegen es im inoffiziellen Gespräch vielleicht recht problemlos möglich wäre.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      03. August 2013 18:40

      Von "Schneiden" war nicht die Rede, sondern von überflüssigen Höflichkeitsbesuchen. Es ist mir auch bekannt, daß in Österreich Menschen mit Anstand als "edelblöd" = dumm betrachtet werden - doch sitzen sie, wie die Erfahrung lehrt, am längeren Ast.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      05. August 2013 07:04

      Sg. Hr. Dr. Ortner, hier bin ich völlig Ihrer Meinung. Ich ergänze, dass die Österreicher kein UN-Mandat (Auftrag!) für "friedensschaffende" bzw. "friedenserhaltende" Maßnahmen erhalten hatten, daher dafür nicht ausgerüstet waren und deren Abzug daher geboten war!

  23. Anton Volpini
    03. August 2013 17:03

    Nach all dem, was sich die US Administration, inklusive NSA, in der letzten Zeit geleistet haben, hätte Heinz Fischer alle meine Sympathien, würde er auch Fußball spielen, wenn Mister Obama persönlich in Wien notlanden müßte.

    Wir haben grad gute Freunde aus Amerika da, die schämen sich in den Boden für ihre eigene Administration! Es wird nicht mehr lange dauern, und die US-amerikanische Bevölkerung wird ihre Verfassungsrechte der Verteidigung ihrer Freiheit in Anspruch nehmen!

    • Ambra
      03. August 2013 22:33

      Anton Volpini: *********

    • Pumuckl
      04. August 2013 05:56

      Der verstorbene Hugo Chavez und Evo Morales haben doch durch ihre eigenwillige Politik die USA immer wieder herausgefordert.

      Dr. Heinz Fischer mag sich zwar in Österreich nicht überall höchster Wertschätzung erfreuen. Wenn er aber als Staatsoberhaupt aus der Hofburg zum zwischenstoppenden Morales eilt, um ihm seine Aufwartung zu machen, erfährt dieser dadurch eine, diplomatisch sicher unübliche, Beachtung.

      Könnte das, neben der erwähnten internationalen Bedeutungslosigkeit Österreichs, ein zusätzliches Motiv für Kerry gewesen sein, Österreich sein Desinteresse an diplomatischen Kontakten zu signalisieren?

    • Anton Volpini
      04. August 2013 09:40

      Pumuckl, ich schätze die Amerikaner überaus, ich habe ein einhalb Jahre in Californien gelebt.
      Aber ich trenne zwischen den amerikanischen Bürgern und ihrer politischen Vertretung.
      Ich hab es nicht fassen können, daß diese politische US Vertretung nur zwei Stunden gebraucht hat, um Italien, Spanien und Frankreich so weit zu bringen, daß sie für einen Bolivianischen Präsidenten den Luftraum sperren. Und das Mitten in der Nacht! Völlig wurscht ob Morales oder sonst noch wer in diesem Flugzeug saß. Und dann haben sie sich 13 Stunden Zeit gelassen, um die Sperre wieder auf zu heben. Das ist Terror am Rest der Welt!

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      04. August 2013 13:46

      Nun ja, das erspart niemandem die Erinnerung an den peinlichen weltweiten Jubel über Obamas Wahlsieg und über die sinnlosen Vorschusslorbeeren. Ich erinnere mich, dass einst Nixon wegen Abhörens eines Hotelzimmers zurücktreten musste. Wenn einer nun die ganze Welt "abhört" passiert ihm gar nix.

    • Anton Volpini
      04. August 2013 13:56

      Wie Recht Sie haben mit diesem Vergleich der Unverhältnismäßigkeit, Clemens Taferner.

      Übrigens, ich kenne einige mit dem Namen Taferner in der Steiermark. Sonst ein eher seltener Name. Einer hat sogar 1984 mit Ferdl P. in meiner Wohnung in Los Angeles übernachtet.

  24. terbuan
    03. August 2013 16:09

    Zu John Kerry''s Zwischenlandung:
    Die "Air Force Two", eine umgebaute Boeing 747-200, eigentlich die Maschine des Vizepräsidenten, hat eine maximale Reichweite von ca. 7.300 km, die Entfernung zwischen Hayderabad und Wien beträgt ca. 6.500 km. Da die Maschine weiter nach London fliegen wollte, klingt eine Zwischenlandung nur zum Auftanken durchaus plausibel.
    Die Feygis und Spindis liegen für den US-Außenminister ganz bestimmt weit unter der Wahrnehmungsschwelle, wenngleich sein Großvater Fritz Kohn ein gebürtiger Altösterreicher war! :-)

    • Au Contraire (kein Partner)
      04. August 2013 16:19

      Tatsächlich ist es eine Boeing 757-200, Callsign C-32, mit einer Reichweite von 11.100km die für den US Außenminister im Einsatz ist.

    • terbuan
      04. August 2013 17:25

      @Au Contraire
      Sie haben Recht, abgesehen von meiner Verwechslung 747-757 war meine Quelle falsch, da wurden offensichtlich Nautische Meilen mit km verwechselt.
      Das bedeutet, dass eine Zwischenlandung in Wien nicht erforderlich gewesen ist oder in Pakistan nicht genug Kerosin zur Verfügung stand.

  25. machmuss verschiebnix
    03. August 2013 14:09

    OT - aber witzig :

    Faymann will noch einmal - wahrscheinlich das letzte Mal - mit der "pöhse Nazis" Masche
    punkten - ist das nicht witzig ( Strache - ein Nazi, der seinen Antrittsbesuch in Israel macht ) ?

    Wird Faymann recht behalten - ist das Land zu blauäugig für Schwarz/Blau, oder
    lebt die SPÖ einfach zu sehr in der Vergangenheit, als daß sie bemerkt hätte, daß
    da einige neue Parteien nachdrängen - frei nach dem Motto "jede Laus beißt" .

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1437788/Faymann_Land-ist-zu-schoen-fuer-SchwarzBlau?_vl_backlink=/home/index.do

    Mal sehen, wen es diesmal "da-beiß'n" wird [ augen-roll ] .

    .

    • terbuan
      03. August 2013 16:14

      @machmuss verschiebnix

      Ich kontere mit dem Slogan "Österreich ist zu schade für Faymann"!

    • machmuss verschiebnix
      03. August 2013 17:37

      @Terbuan,

      klar - versteht sich von selber - aber im SPÖ-Rahmen fallen seine Auftritte unter
      sowas ähnliches wie "geschützte Werkstätte" .

      .

  26. Observer
    03. August 2013 13:04

    Als Österreicher, der manchmal auch in fernen Weltgegenden herumreist, freut man sich natürlich, wenn man von den Gesprächspartnern nicht immer sofort als Australier eingestuft wird. Außerdem ist es genugtuend, wenn man in einen Geschäft oder sonstwo manchmal auch ein österreichisches Produkt vorfindet. Deutschland hat zwar zehnmal mehr Einwohner, ist aber hundertmal besser bekannt als Österreich. Die in fast allen Ländern "urlaubenden" Österreicher in den diplomatischen und WKO-Vertretungen tun einfach zu wenig, dass unser Land besser bekannt wird. Und der Vizekanzler mit Nebenberuf als Außenminister ist auch kaum international präsent.
    Das sind die Tatsachen, alles andere sind Lügen.

    • Brigitte Imb
      03. August 2013 13:38

      Richtig, der Außenminister pfeift auf die Außenpolitik; einer Plassnik kann er nicht einmal den kl. Finger reichen.

    • machmuss verschiebnix
      03. August 2013 17:34

      @Brigitte Imb,

      ich bin ein Fan von U.Plassnik - allein schon durch Ihr Auftreten verursacht sie
      den diversen staats-männlichen Machos einen "nervösen Schluckreiz" ( da wirkt der große
      Erdogan plötzlich um einen halben Meter kleiner [kicher] .

      Was wurde eigentlich aus der "Affäre" welche die Linke Jagdgesellschaft lostreten wollte:

      http://kurier.at/politik/ausland/plassnik-entlassung-schlaegt-in-paris-wellen/4.272.725

      Totenstille seither ?

      .

    • Brigitte Imb
      03. August 2013 18:50

      @ machmuss verschiebnix,

      Spindelegger ist gegen Plassnik wirklich lediglich eine graue Maus, und zur Entlassung des Botschafstangestellten sind keine Details bekannt. Was soll´s.

    • byrig
      04. August 2013 00:46

      observer,letzkich sind wir ja auch eine art deutscher,immerhin war wien jarhundertelang das zentrum des deutschen reiches und die deutsche kaiserkrone ist auch in der wiener schatzkammer aus diesem grund zu besichtigen.

    • AGLT (kein Partner)
      04. August 2013 11:58

      @Brigitte Imb:

      Spindelegger ist gegen JEDEN wirklich lediglich eine graue Maus. Mit dem macht die ÖVP keinen Staat. Mittlerweile bin ich der Meinung, sie will auch gar nicht mehr als der kleine Trogteiler bleiben.

    • machmuss verschiebnix
      04. August 2013 16:33

      @AGLT ,

      wäre denkbar, daß die (alle zusammen) etwas wissen, was sie der Öffentlichkeit
      nicht verraten - vielleicht braut sich in der ganz großen Politik grade was zusammen,
      was diese Wahl überflüssig machen könnte ?

      Schließlich sind wir Steuersklaven nicht die Einzigen, die davon überzeugt sind, daß
      es SO nicht weitergehen KANN !

      .

  27. Undine
    03. August 2013 11:15

    OT---aber beunruhigend:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013602-NSA-kann-weltweit-alle-Online-Aktivit-ten-mitlesen

    "Als der Facebook-Account von FPÖ-Obmann HC Strache vor wenigen Wochen gesperrt worden war, hatte dieser zuvor massive Kritik an der Überwachung durch US-Geheimdienste wie die NSA geäußert."

    Ich erwarte täglich Polizei vor meiner Tür; der Grund:
    Ich habe, knapp bevor SNOWDEN seine "Bombe" hochgehen ließ, meiner Tochter ein Mail geschickt, in dem ich beklagte, daß mein geliebter SKLAVE schwächelt und auf Herz und Nieren untersucht werden müsse, wenn er nicht gar seinen Geist aufgeben wird.

    Meine Tochter wußte natürlich, von wem die Rede war---aber weiß es auch der amerikanische Geheimdienst?

    Da mein geliebter Sklave (ein Amerikaner) nach mehreren Jahren leider unheilbar erkrankt ist, werde ich mir einen neuen, langlebigeren, einen deutschen anschaffen, der, während ich die Hitze am nahen See zu überleben hoffe, meine Wohnung saugt.

    PS.: Gehört "Vorwerk" tatsächlich "Scientology"? Das würde meine Vorfreude etwas trüben.

  28. RR Prof. Reinhard Horner
    03. August 2013 11:13

    reinhard.horner@chello.at

    Bezüglich der Wien-Zwischenstopps der beiden Leute sind die Ursachen sehr unterschiedlich, sodass sich ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen eigentlich ausschließt.

    Oder wollen wir bereits jede Gelegenheit wahrnehmen, Österreich und sein politisches Auftraten herunterzumachen?

    • elokrat
      03. August 2013 11:31

      Ich bin nicht ihrer Meinung.
      1. Glauben sie wirklich, dass eine Landung in Berlin, Paris oder Rom auch so verlaufen wäre?
      2. Genau aus diesem Grund hat man Wien ausgesucht.
      3. Das hat mit "schlechtreden" nichts zu tun, es ist Realität, das unsere Politiker schwach bis hilflos sind.

  29. schreyvogel
    03. August 2013 09:59

    Im Gegensatz zu AU halte ich den Rückzug vom Golan für eine der vernünftigsten außenpolitischen Entscheidungen seit langem. Er war nicht überstürzt sondern überfällig. Zudem war die Mission unbedankt - immer wieder kam aus Israel der Vorwurf, sie fühlten sich nicht sicher genug. Welche Chutzpe!

    Für lachhaft halte ich auch die Meinung, durch ein Gespräch Spindeleggers mit Kerry - das dieser ja gar nicht angestrebt hat - hätte Österreich einen "internationalen Stellenwert" (was immer das auch wäre) erlangt. Die Weltöffentlichkeit hätte, genauso wie Kerry selbst, die Unterhaltung Stunden später bereits wieder vergessen.

    Österreich bleibt, was es ist - ein kleiner, in Umvolkung begriffener Staat mit würgenden Soziallasten. Das ist unser Stellenwert.

    • socrates
      03. August 2013 11:12

      Warum ist Kerry ausgerechnet in Schwechat zwischengelandet? War er überall unerwünscht? So wenig Treibstoff, daß er nur bis Wien kommt, glaube ich nicht.

    • schreyvogel
      03. August 2013 13:40

      Wahrscheinlich wollte er sich nur in einem Sondergastraum etwas frisch machen, bevor er dem Bibi unter die Augen tritt.

    • Undine
      03. August 2013 15:21

      @schreyvogel

      *********!

      @socrates

      *****!

    • AGLT (kein Partner)
      04. August 2013 12:01

      @schreyvogel 03. August 2013 09:59: ********

  30. A.K.
    03. August 2013 09:54

    Es wäre interessant, ob die zuständigen Stellen in Österreich (Außenministerium,etc.) zeitlich vor der Zwischenladung informiert waren. Wenn dies aber nur eine Zeitung erfuhr, und auch Fotos vom US-Außenminister - anläßlich der Zwischenlandung - machen konnte, ohne daß Regierungstellen davon wußten oder - was noch ärger ist - sich nicht darum kümmerten, dann handelt es sich um einen Skandal.
    Aufklärung sollte diesbezüglich erfolgen.

  31. Cotopaxi
    03. August 2013 08:57

    Ich nehme an, der amerikanische Außenminister empfängt selbst bei einer Zwischenlandung nicht jeden und er wollte vielleicht nicht an international bedeutungslos gewordene Randfiguren anstreifen?





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