Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Verunsicherte Kinder

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Frank bleibt beim Tarnen und Täuschen

Frank Stronach hat also in den letzten Jahren einen Teil seines Einkommens in Österreich versteuert, wie er uns nun zeigt. Das ist erfreulich. Mit seiner Teiloffenlegung hat Stronach freilich mehr für ihn bedenkliche Fragen aufgerissen als beantwortet.

Denn erstens legt Stronach nicht offen, welchen Teil seines Einkommens er hier versteuert und welchen anderswo. Das macht also sehr wahrscheinlich, dass er sich innerlich einem anderen Land mehr verbunden fühlt als Österreich.

Zweitens hat Stronach laut seiner Teiloffenlegung in den letzten sieben Jahren in Österreich insgesamt nur 10 Millionen Nettoeinkommen gehabt; er gibt aber allein im laufenden Wahlkampf rund 25 Millionen aus. Dazu kommt ein nicht gerade sparsamer Lebenswandel. Wie passt das zusammen?

Drittens: Es ist schon eine ziemliche Zumutung, dass jemand in den Nationalrat will, der gleich sagt, er werde auch bei Nationalratssitzungen oft nicht in Österreich sein.

Viertens und vor allem: Welche Aktivitäten und Verpflichtungen sind es, die Stronach zwingen, mehrheitlich in Kanada zu leben? Diese hält er weiterhin geheim. Das ist zwar jedermanns Recht, aber bei einem Spitzenkandidaten eine unglaubliche Zumutung. Stronach verstärkt damit die Vermutungen, dass er das nur deshalb tut, um solcherart seine Dividendeneinkünfte günstig im Ausland versteuern zu können.

Damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin massiv gegen die mörderisch hohen Spitzensteuersätze in Österreich (die von den feigen Parteien praktisch nie erwähnt oder sogar für richtig gehalten werden). Dies nicht nur wegen der solcherart ermöglichten Verschwendung durch die öffentliche Hand und weil diese Steuersätze längst die Dimension eines staatlichen Raubzugs haben, sondern auch deshalb, weil die Republik sehr profitieren würde, wenn sie die diversen Stronachs dieser Welt durch niedrigere Steuern zu einem kompletten Finanz-Transfer nach Österreich verleiten könnte (und diese nicht durch rotgrüne Steuerpläne noch mehr vertreibt). Aber: Bei Spitzenkandidaten ist Tarnen und Täuschen über die persönlichen Verhältnisse einfach unzumutbar.

Niemand will Stronachs nackten Oberkörper sehen (außer vielleicht die Leser von Schmutzillustrierten). Aber die Österreicher haben ein Recht auf komplette Information über alle relevanten Aspekte und Interessen ihrer Spitzenpolitiker. Vor der Wahl. Egal wie viel diese inserieren lassen, auf Steuerzahlerkosten (wie Faymann) oder aus nicht transparenten Privatmitteln (wie Stronach). Von Transparenz und Fairness sind wir jedenfalls in beiden Fällen weit entfernt.

PS: Bei seiner abendlichen Fernsehdoppelconference mit Ingrid Thunher (Irgendein Dritter war zwar auch noch da, kam aber nie zu Wort) war es schwer zu entscheiden, wer von den beiden mehr Antipathien auf sich zog. Jedenfalls gelobte ich mir auf etliche Zeit Abstinenz gegenüber diesem unsäglichen Format.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 00:48

    Darf FST sein privates Geld - davon wird ihm schon einiges zur Verfügung stehen - nicht für, z. B. Wahlkampf ausgeben? Im Gegensatz zu den anderen Parteien und Parteigängern setzt er sein eigenes Vermögen ein.

    Nun ja, und warum sollte FST für Firmenerlöse die nicht in Ö stattfinden und die zweifelsohne zu einer besseren Infrastruktur in den jeweiligen Ländern führen, bei uns Steuern zahlen?

    Daß er keinen ständigen Wohnsitz in Ö hat kann sicher hinterfragt werden, wird aber nicht ungesetzlich sein, sonst hätte er nie die Hürde überwinden können, die in Ö nötig ist, eine Partei zu gründen, die im Parlament vertreten ist.

    Mir ist zudem der Kanadier "beim nackten Oberkörper" lieber als der Liesinger "beim schönen Haar".

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 07:11

    Es gab manche berechtigte Kritik an Stronach beim gestrigen Fernsehduell, so stand es am Ende der Debatte für mich doch 1:0 für Stronach. Auch ich sehe in Bucher "einen netten Burschen", wenn ich es auch nicht so formuliert hätte. Bucher ist nicht der Typ, welcher Menschen begeistern kann, für ihn die Stimme abzugeben.
    Man wirft Stronach vor, den anderen immer "in das Wort" zu fallen, aber das hat doch auch die Moderatorin nach alter ORF-Manier immer getan.
    Für Stronach spricht in jedem Fall, dass er sein eigenes Geld für die Wahlwerbung einsetzt, während es die anderen nur mit dem Geld der Steuerzahler tun.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 01:20

    Auch FS hat das Recht, Gewinne und Einkommen dort zu versteuern, wo sie entstanden sind, noch dazu wo er sein Vermögen nicht einmal in Österreich erwirtschaftet hat.

    Dem gegenüber gibt es genug österreichische Unternehmen und Vereine, die genau umgekehrte Wege beschreiten. Man denke nur an den Obersozi Androsch bis hin zum tiefroten Gewerkschaftsbund, der seinerzeit ebenfalls nach Liechtenstein "stiftete".

    All das ändert aber leider nichts an der Tatsache, daß sich FS bei der unerträglichen Turnher selbst demontierte und Bucher ihn aus Ehrfurcht vor dem Alter wohlerzogen gewähren ließ. Wozu noch mehr Öl ins Feuer gießen?

    P.S.: Das Tüpfelchen auf dem i waren allerdings die anschließenden Analysen irgendwelcher vom ORF ernannten Experten in der ZiB 2 bei der bis zum Erbrechen linksagitierenden Lou Lorenz-Dittelbacher. Da könnte man tatsächlich zum Radikalinski werden! ;-)

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 01:38

    nachdem frank stronach seinen erfolgsweg nicht in weiz,steiermark,sondern im fernen kanada gemacht hat,ist es absurd von ihm zu verlangen,hier alle seine einkünfte zu versteuern.
    f.s. versteuert hier,was er hier verdient hat.und das ist völlig korrekt.
    ebenso korrekt ist seine aussage,dass er hier in österreich viele arbeitsplätze geschaffen hat und mehr für die staatskassen erwirtschaftet hat,wie jeder andere politiker.
    das wars dann aber auch schon.sein verhalten als politkandidat ist alles von skurill bis unmöglich.allerdings ebenso unmöglich die thurnher,die dauernd unterbrochen hat,ihre meinungen durchbringen wollte etc.noch skandalöser war ihr verhalten strache gegenüber.
    zu hoffen bleibt,dass der skurille milliardär,eine rote geheimwaffe,der fpö doch nicht soviele stimmen wegnimmt wie befürchtet.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 08:15

    Kaum zu übersehen: Es ist Wahlkampf.

    Eines möchte ich doch jetzt ganz klar sagen, Neid ist eine Hauptsünde und war häufig schon Auslöser für die Verfolgung ganzer Menschengruppen. Am Neidreflex zu rühren, wie es Faymann mit seiner Gerechtigkeitsfloskel macht, ist meines Erachtens unverantwortlich.

    Blöd wäre der Herr Stronach würde er sein weltweites Vermögen und Einkommen offenlegen, um dann der Meute ausgesetzt zu sein.
    Transparenz muss für öffentliche Geldflüsse, die nur treuhänderisch verwaltet sind, geben, für private nur, wenn ein krimineller Tatbestand erfüllt wäre. Dem ist aber nicht so.

    Sachliche Diskussionen würden dem Land dienen, Halbwahrheiten nicht.

    P.S. Wann ist das Parlament von allen besetzt? Da findet man häufig gähnende Leere.
    Die Mär, dass FS von den Roten eingesetzt wäre, ist auch kein Meisterwerk. So sehen Sieger nicht aus.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 01:53

    Angeblich domiziliert auch Thurnher im Ausland (Schweiz).

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2013 12:17

    Na ja, Herr Unterberger, was Herr Stronach an Wahlkampfkosten ausgibt, stammt ja von ihm und nicht vom Steuerzahler.

    Ich verstehe ihn auch, dass er anderswo billiger versteuert, aber erversteuert natürlich auch hier.

    Richtig sind die Bedenken wegen Abwesenheit. Aber als Ideenlieferant ist er sicher zu begrüßen, ob als Partei, wird sich weisen, wer sich findet, sein Format fortzuführen.

    Was er aber zeigt ist Engagement für Österreich, während etwa Faymann & Co gegen Österreich handeln und gehandelt haben und das Volk von Verfassungsentscheidungen fern halten und gegen das Volk handeln und mit der Schuldenpolitik und der Zuwanderungspolitik enormen Schaden an Österreich anrichten.

    In diesen Punkten könnten diese bei Stronach noch was lernen, diese 'Spindelegger Werners', Glawischnigs, etc.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 10:07

    " ... Zweitens hat Stronach laut seiner Teiloffenlegung in den letzten sieben Jahren in Österreich insgesamt nur 10 Millionen Nettoeinkommen gehabt; er gibt aber allein im laufenden Wahlkampf rund 25 Millionen aus. Dazu kommt ein nicht gerade sparsamer Lebenswandel. Wie passt das zusammen? ... "

    Mein Gott Unterberger, haben Sie schon mal was von Vermögen, in der Vergangenheit erwirtschaftetes und erarbeitetes, gehört?

    Der Stronach war über 40 Jahre an verschiedenen Firmen beteiligt und hat ein paar Stiftungen.
    Glauben Sie wirklich, der war nur Gehaltsempfänger?
    Sagt Ihnen die Firma Magna etwas?
    Oder setzt bei Ihnen beim Stronach, übrigens persönlich ein sehr interessanter und vernünftiger Gesprächspartner, auch das Denken aus nur weil der Typ wirtschaftlich unabhängig und daher nicht durch Medien erpressbar ist?
    Nach Ihren eigenen Maßstäben müßten Sie eigentlich für den Stronach und die Nachbaur schwärmen.
    Die beiden verkörpern alles, was Sie sonst so an österreichischen Politikern vermissen.


alle Kommentare

  1. BHB (kein Partner)
    01. September 2013 14:00

    Sehr geehrter Dr.Unterberger!
    Ich habe meine Familie,vorrangig Oma und Opa gefragt. Opa wählt eigentlich FPÖ und Oma eh BZÖ. Aber werder ich noch sonst jemand in der Familie hat Stronach verstanden.Er spricht undeutlich,monothom und seine Handbewegung erinnert an einen Schaffner der 50er Jahre..
    Spätestens wenn Sie in der Verlegenheit sind vom Franz Strohsack als Leserbriefschreiber diskreditiert zu werden vergeht Ihnen die Geduld.Wir wissen doch beide das Stronach sogar im Duell mit den Piraten rhetorisch untergeht!
    Selbst die sehr BZÖ unfreundlicher Zeitung(1% würde das bzö in Wien laut heutiger umfrage erreichen) von Herrn Fellner druckte "Bucher siegt im Online -Voting überraschend mit 56 % zu 44%".
    Das spricht für das BZÖ ! Die Orangen haben Strukturen!

  2. peter789 (kein Partner)
    01. September 2013 10:34

    Ich habe das Foto von Frank's nacktem Oberkörper nicht so schlimm gefunden. Er ist für einen 80 jährigen noch erstaunlich gut beinand.
    P.S.
    Hr. Unterberger, wenn sie behaupten, dass Buchner nie zu Wort kam. ist das zutiefst polemisch. Die Redezeit-Stopppuhr machte es nachvollziehbar, wieviel jeder der Kandidaten sprach.
    ORF Kritik ja, aber fair und sachlich.

  3. Tik Tak (kein Partner)
    01. September 2013 10:07

    " ... Zweitens hat Stronach laut seiner Teiloffenlegung in den letzten sieben Jahren in Österreich insgesamt nur 10 Millionen Nettoeinkommen gehabt; er gibt aber allein im laufenden Wahlkampf rund 25 Millionen aus. Dazu kommt ein nicht gerade sparsamer Lebenswandel. Wie passt das zusammen? ... "

    Mein Gott Unterberger, haben Sie schon mal was von Vermögen, in der Vergangenheit erwirtschaftetes und erarbeitetes, gehört?

    Der Stronach war über 40 Jahre an verschiedenen Firmen beteiligt und hat ein paar Stiftungen.
    Glauben Sie wirklich, der war nur Gehaltsempfänger?
    Sagt Ihnen die Firma Magna etwas?
    Oder setzt bei Ihnen beim Stronach, übrigens persönlich ein sehr interessanter und vernünftiger Gesprächspartner, auch das Denken aus nur weil der Typ wirtschaftlich unabhängig und daher nicht durch Medien erpressbar ist?
    Nach Ihren eigenen Maßstäben müßten Sie eigentlich für den Stronach und die Nachbaur schwärmen.
    Die beiden verkörpern alles, was Sie sonst so an österreichischen Politikern vermissen.

  4. Neppomuck (kein Partner)
    31. August 2013 19:46

    Stronach oder „Der alte Mann und das Mehr“.

    Er will mehr Abgeordnete – also kauft er sich welche. Sozusagen „Im Dutzend billiger“.

    Er will mehr Sprechzeit – also nimmt er sie sich einfach. Manieren – was soll das sein?

    Er will mehr Aufmerksamkeit, um seine wirren Thesen besser verbreiten zu können. Was soll das nützen? Je länger er redet, desto mehr Verwirrung herrscht beim Zuseher.

    Er will für jedes Land in der EU einen spezifischen Euro. Wie soll das funktionieren? Lauter gleichnamige Geldscheine und Münzen, die einer ständigen Ab- und Aufwertungsdynamik unterzogen werden und damit faktisch jeden Tag unterschiedlich viel wert am gemeinsamen (!), aber auch am Welt-Markt sind. Er soll mal mit seiner (ehemaligen) Exportabteilung bei der Magna reden. Die werden bestenfalls eine Empfehlung zu seiner fachärztlichen Beobachtung abgeben. Und froh sein, dass das „Peter-Prinzip“ manchmal auch sein Vorteile hat.

    Kurz: Der Mann tickt nicht sauber.

    Warum sollte man ihn also wählen?
    Zumal sein politisches Schicksal dem des Helden aus dem Roman Hemingways sehr, sehr ähnlich sein wird. „Mehr ähnlicher“ geht gar nicht.

    Fazit: Wähle keine alten Männer/Politiker. Die haben kein Interesse an der Zukunft der Bürger. Und um gerade jetzt seinen „politischen Johannistrieb“ auszuleben ist die Lage der Republik zu angespannt.
    Dabei wäre eine Konzentration der guten Kräfte im Land lebenswichtig für das ganze Volk – oder was noch von ihm übrig ist.

  5. Le Monde (kein Partner)
    31. August 2013 17:22

    "Jedenfalls gelobte ich mir auf etliche Zeit Abstinenz gegenüber diesem unsäglichen Format." Danke, ich auch!

  6. Torres (kein Partner)
    31. August 2013 10:32

    Ich frage mich, was die (angeblich oder tatsächlich) in Österreich verdienten 10 Mio mit den im Wahlkampf ausgegebenen 25 Mio zu tun haben sollen. Unterberger kann sich offenbar gar nicht vorstellen, dass jemand (und schon gar Stronach!) einige Millionen (Stronach wahrscheinlich sogar Milliarden) auf der hohen Kante hat und das Geld auch von dort holt. Und was den Fernsehauftritt Stronachs betrifft: der war tatsächlich bizarr, aber das ist man von ihm ja mittlerweise gewöhnt. Trotzdem ist er mir hundertmal lieber als Rot/Schwarz/Grün (was natürlich nicht heißt, dass ich ihn jetzt auch wählen werde). Hinzufügen möchte ich noch, dass ich das Steuermodell Buchers (das er natürlich nicht erfunden hat, sondern von in anderen Ländern in ähnlicher Form existierenden Modellen abgekupfert hat) tatsächlich sehr gut finde. Schade, dass Unterberger da offenbar nicht zugehört hat.

    • BHB (kein Partner)
      01. September 2013 20:34

      Naja Dr. Unterberger steht ja für die unbarmherzige Privatisierierung der ÖBB sowie von Frank S. und Michael S. gefordert.
      Josef Bucher ist vernunftorientierter als beide zusammen und ihre Dutzenden bis Tausenden(bei der ÖVP)Experten.
      Was Bucher fordert:
      Der BZÖ-Chef fordert die sofortige Privatisierung der ÖBB, nur mehr das Schienennetz dürfe in staatlicher Hand bleiben.

      Die anderen wollen das Schienennetz verschenken!

  7. omi (kein Partner)
    31. August 2013 10:14

    Es ist schon witzig, dass die Leute so großes Verständnis aufbringen, wenn ein Milliadär am österreichischen Fiskus vorbei weniger Steuern (Steuerentgang) bezahlt, als der Otto-Normalverbraucher. Bei den Reichen hat man das Verständnis, während man auf die Arbeitslosen hinhackt, weil sie dem Steuerzahler Geld kosten, obwohl die Arbeitsplätze immer weniger werden. Dadurch, dass Strohsack (kein Original-Österreicher, also nicht die Interessen des österreichischen Volkes vertretend) weniger Steuern (durch Schlupflöcher, die ÖVP, SPÖ und Grüne durch Gesetzesänderungen erschafften) zahlt, fehlt dem Österreicher natürlich. Der Otto-Normalverbraucher hat nicht die Möglichkeiten, Steuern einzusparen. Ihn trifft die volle Härte des Fiskus. Außerdem hat Strohsack viele Subventionen erhalten. Der Steuerzahler zahlt für seine eigenen Arbeitsplätze. Einfach genial! Also warum ist es gerecht, wenn Reiche Steuern sparen. Legal bedeutet nicht unbedingt, dass es "gerecht" ist. Und das sollte m.M. im Vordergrund stehen. Die Gesetze sollten für alle gelten. Egal ob reich oder arm! Heute ist es umgekehrt. Die Armen werden ausgequetscht bis zum Geht-nicht-mehr und denen wirft man das Geld in den Rachen. Wir zahlen alle mit unserer Lebenszeit dafür, dass einige Wenige ein angenehmes Leben führen können.
    Solange wir Personen in der Regierung sitzen haben, die gegen unsere Interessen arbeiten, dürfen wir uns nicht wundern, dass es so ist wie's ist!

    • Ambra
      31. August 2013 16:25

      Omi: und wieviele Arbeitsplätze haben Sie schon geschaffen in Ihrem Leben ?
      Warum dieser Neid und diese Mißgunst gegenüber Menschen mit großer Lebensleistung ? 'Stronach hat das Geld weder geerbt noch gestohlen, sondern hart ERARBEITET ! Es ist nun einmal so, daß international tätige Menschen nicht alles in Österreich zu versteuern haben, sondern auch dort, wo ihre Firmen sind.
      Viel schlimmer ist, wieviele Sportler und Künstler sich steuersparend nach Monaco etc absetzen - ohne einen Arbeitsplatz zu schaffen ....Wie finden Sie das ?

  8. Rosi
    30. August 2013 22:01

    Ich stimme diesmal nur dem letzten Satz des PS zu, und zwar aus voller Überzeugung. Alleine der sogennannte Faktencheck des ORF ist so ziemlich die primitivste Art, zu versuchen, die Bürger zu manipulieren, und ist dabei in seiner Zielsetzung noch so durchsichtig. Was bitte sind Asylsucher, die untertauchen, anderes als Leute, die das System mißbrauchen? Sie mit dem Argument aus der Statistik zu nehmen, sie seinen verschwunden, ist so ziemlich die plumpste Statistikfälschung, die mir je untergekommen ist.

    Was Stronach anbelangt, glaube ich, er hat in seinem Leben bereits bewiesen, daß er weiß, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt. Weshalb soll er diese Fähigkeit nicht für das Unternehmen 'Lenken des Staates Österreich' ausprobieren?
    Nach den teils Stümpereien, teils jedoch haarsträubendem Umgang mit unserem Steuergeld in den vergangenen zwei Legislaturperioden bin ich der Überzeugung, daß nur zwei Dinge schlimmer sein können: 1) Eine Rot-Grüne Koalition - da kann man sich gleich die Kugel geben, das Theater, was das bedeutet, erleben wir täglich in Wien. 2) Eine Fortsetzung der Ineffizienz der vergangenen Jahre durch die SPÖVP.

    Alles andere kann nur ein Gewinn sein ....

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  9. Buntspecht
    30. August 2013 20:37

    Und wer nach diesem Ferseeauftritt immer noch glaubt, diesen Irren samt seiner gekauften Mannschaft wählen zu können, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.

  10. Inger
    30. August 2013 16:35

    Na ja, es wird aber ein Unterschied sein, als Financier einer neuen Partei aufzutreten oder als Teilzeitösterreicher als Teilzeiabgeordneter im Parlament zu sein.
    Für alle Parlamentarier gibt es gewisse Regeln, die gelten auch für einen angeblichen Milliardär und die wird man auch so schnell mit viel Geld nicht ändern können sollen wollen. Alles kann man sicht nicht kaufen! Herr Stronach wird wahrscheinlich doch überlegen müssen, entweder Vollzeitösterreicher ( ein paar Urlaubswochen kann er ja woanders verbringen) zu werden und damit ins Parlament zu können, da wird er aber seine Steuern komplett in Österreich zahlen müssen oder er bleibt Teilzeitösterreicher und Teilsteuerzahler aber damit ist es nichts mit einem Parlamentssitz. Wahrscheinlich haben seine 25 Anwälte, die er ja angeblich beschäftigt, noch kein Hintertürl gefunden, das auch einem Teilzeitösterreicher einen Einzug ins Parlament ermöglicht.

    • Politicus1
      30. August 2013 17:35

      anscheinend hat Stronach nicht die Absicht ein Mandat tatsächlich anzunehmen.
      Dafür hat er dann einen Generaldirektor (Klubobmann) und leitende Mitarbeiter (Nationalräte) ...
      Wie sich die roten Gewerkschafter der ÖBB jahrzehntelang eine ÖBB-Generaldirektion hielten - so wird sich Stronach einen Parlamentsklub zu seiner Großindustrie hinzufügen ...

  11. Ambra
    30. August 2013 14:27

    Lieber Herr Doktor Unterberger: wenn jemand wie Stronach sein privates Geld einsetzt, sehe ich nicht ein, warum er über sein Einkommen, seine Steuern usw.
    Rechenschaft ablegen soll. Noch dazu, wo es sich in diesem Falle um weltweite
    Aktivitäten, Firmenverflechtungen usw handelt - dies alles ist weder illegitim noch geht es den Einzelnen etwas an. Ich gehe davon aus, daß FST genügend erstklassige Steuerberater hat und in den diversen Ländern ordnungsgemäß versteuert. Wie offensichtlich in Österreich auch, denn sonst würde die Neid-
    Genossenschaft längst Jagd auf ihn machen.
    Ich sehe auch keine Diskrepanz zwischen seinen österreichischen Einnahmen und den Ausgaben für den Wahlkampf etc. Wenn jemand durch Jahrzehnte viel verdient und damit vernünftig umgeht, hat er mit über 80 eben so viel Vermögen, daß er sich einiges leisten kann ohne auf die Einnahmen der letzten wenigen Jahre angewiesen zu sein.
    Die Art, wie man seitens des ORF mit Stronach umgeht, finde ich skandalös und respektlos. Traurig auch, daß man versucht, das Wort Millionär oder Milliardär fast zu einem Schimpfwort zu machen - auch hier ist es vor allem der Neid, denn wieviele Menschen haben so etwas aus eigener Kraft geschafft ? Statt zu beneiden sollte man die Lebensleistung bewundern !
    Ich hoffe sehr, daß dieser Blog nun nicht in den Spuren des ORF zur Stronach-Hetze bläst.
    (Ich gehöre keiner Partei an und kenne Herrn Stronach persönlich nicht. Aber ich verfolge den Zustand dieses Landes und der Politik, auch dank des Tagebuches).

  12. Ambra
    30. August 2013 14:14

    Brigitte Imb : ******************* !!

  13. Politicus1
    30. August 2013 14:07

    ein Versuch, grundsätzliches anzusprechen:
    Dieses Forum des A.U. hat sich seit langem als ein möglichst unabhängiges Medium präsentiert.
    Natürlich geben einzelne Kommentatoren ihre persönlichen Ansichten, Wertvorstellungen und Urteile wider. Und das ist auch gut so, sonst könnten wir hier gleich zu allem JA und AMEN sagen.
    Was mir jetzt in der Vorwahlzeit nicht gefällt (aber auch das ist meine persönliche Ansicht, die vermutlich von vielen nicht geteilt wird...) ist die offene parteipolitische Agitation mancher Schreiber. Wahlaufrufe für einzelne Kandidaten mit "wir müssen...", oder "wir sind aufgerufen...".
    Damit erwecken diese Kommentatoren lediglich den Eindruck, von einer Parteizentrale bezahlte Kampfposter zu sein - und dafür bietet z.B. der Online-STANDARD Raum genug.
    Also ehrlich bleiben und das WIR wieder auf das demütige ICH reduzieren.
    "Ich wähle den Frank" tut's doch auch - aber lassen Sie die anderen auch selbst entscheiden ...

  14. Josef Maierhofer
    30. August 2013 12:17

    Na ja, Herr Unterberger, was Herr Stronach an Wahlkampfkosten ausgibt, stammt ja von ihm und nicht vom Steuerzahler.

    Ich verstehe ihn auch, dass er anderswo billiger versteuert, aber erversteuert natürlich auch hier.

    Richtig sind die Bedenken wegen Abwesenheit. Aber als Ideenlieferant ist er sicher zu begrüßen, ob als Partei, wird sich weisen, wer sich findet, sein Format fortzuführen.

    Was er aber zeigt ist Engagement für Österreich, während etwa Faymann & Co gegen Österreich handeln und gehandelt haben und das Volk von Verfassungsentscheidungen fern halten und gegen das Volk handeln und mit der Schuldenpolitik und der Zuwanderungspolitik enormen Schaden an Österreich anrichten.

    In diesen Punkten könnten diese bei Stronach noch was lernen, diese 'Spindelegger Werners', Glawischnigs, etc.

  15. Pumuckl
    30. August 2013 12:14

    Immerhin hat Stronach endlich klar und deutlich eine bedauerliche WAHRHEIT AUSGESPROCHEN:

    Es bedeutet VERTRÖDELUNG WERTVOLLER ZEIT, wenn Menschen, welche sich
    darum bewerben, die Geschicke des Staates zu lenken, in einer ca. 20 Minuten
    dauernden VERHÖR-ARTIGEN SHOW DARZULEGEN, WIE SIE DAS TUN WOLLEN.

    Wie soll denn da der Bürger für seine Wahlentscheidung solcherart Hilfe finden?

    • Gandalf
      30. August 2013 15:59

      Die sogenannten Konfrontationen im ORF sind in ihrer derzeitigen Form, da haben Sie vollkommen recht, nicht glücklich und sagen wenig aus. Das ganze könnte allerdings schon um Klassen besser sein, wenn der ORF eine(n) bessere(n) Moderator(in) zum Einsatz bringen wollte. Aber immer wieder die hilflose Ingrid Turnherr, die das Fehlen jeglicher Qualifikation für derartige Aufgaben ja schon dutzende Male unter Beweis gestellt hat: Naja, sie hat offenbar mächtige Protektion.

  16. Markus Theiner
    30. August 2013 10:05

    "Denn erstens legt Stronach nicht offen, welchen Teil seines Einkommens er hier versteuert und welchen anderswo. Das macht also sehr wahrscheinlich, dass er sich innerlich einem anderen Land mehr verbunden fühlt als Österreich."

    Die innerliche Verbundenheit mit einem Land an der Steuer zu messen ist ein reichlich seltsamer Ansatz. Das erinnert mich mehr an die Argumentation französische Sozialisten, als an bürgerlich-liberale Blogger.

    Dass ein Spitzenkandidat nur wählbar ist, wenn er alle für die Wähler relevanten Informationen offen legt, ist natürlich richtig. Mir fehlt hier aber die Argumentation wieso die nicht offengelegten Informationen für die Wähler relevant sein sollten. Was ändert der genaue Umfang von Stronachs Einkünften an der (ohnehin geringen) Glaubwürdigkeit seines politischen Programms?

    • brechstange
      30. August 2013 10:42

      Herr Theiner,
      warum denken Sie, dass die Programmpunkte gering glaubwürdig sind? Immerhin gibt es eine Richtung, die viele sich hier wünschen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Mehrheiten gefunden werden müssen. Das wird unsere Aufgabe sein.

  17. Observer
    30. August 2013 09:26

    Frank Stronach stellt nur sein Geld und seinen Namen für eine neue Gruppierung zur Verfügung. Ich bin mir sicher, dass er nicht in den Nationalrat einziehen wird und damit die nächstgereihten Leute der Liste aufsteigen werden. Ich freue mich schon auf gute Debattenbeiträge von Kathrin Nachbaur, Dr. Georg Vetter (hier im Forum bestens bekannt), Dr. Marcus Franz und den anderen Leuten, welche nicht durch die sog. Ochsentour in einer Partei nach oben gekommen sind. Interessant wird es auch sein, wie sich Monika Lindner entscheiden wird (verzichten, wilde Abgeordnete oder zum ÖVP-Klub wandern?).
    Josef Bucher ist ein ehrenswerter Mann, aber mit dem Rest-BZÖ sowie der Last des verstorbenen Jörgl ist kein Staat zu machen, daher werden alle seine Wahlkampfbemühungen letztlich vergebens sein.

    Nicht zu vergessen: alle Stimmen (inkl. weiß) für Parteien, welche es nicht in den NR-Einzug schaffen (4 % Hürde ohne Grundmandat) sind "verloren" und werden genaugenommen aliquot auf die anderen Parteien "aufgeteilt". Dadurch ist es auch möglich, dass z.B. ÖVP und SPÖ trotz gemeinsamer Stimmenanteile von unter 50 % schlussendlich doch über 50% der NR-Abgeordneten stellen können. Daher ist es für mich unverständlich, dass BZÖ und NEOS nicht gemeinsame Sache mit TS oder FPÖ machen, auch wenn es verschiedene - und vermutlich nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringende - Detailziele gibt.

    Die Regierenden freuen sich auch immer, wenn die Oppositionen zerstritten sind und sie dadurch nicht gemeinsam schwächen können. Ich wäre überhaupt für einen neue Wahlordnung, wo die stärkste Partei automatisch etwas über 50 % der Abgeordnetensitze (= dzt. 93 NR-Abgeordnete) bekommt. Vermutlich wäre es auch vorteilhaft, die Gesamtzahl der NR-Sitze zu verkleinern, da durch die EU-Mitgliedschaft vieles schon dort entschieden wird, denn dies wird meist nur mehr formal in nationales Recht umgesetzt.

  18. brechstange
    30. August 2013 09:26

    WIR sind aufgerufen zu tun, zu verändern, nicht FS. FS hat sein Leben nicht verschwendet, wir sollten es auch nicht.

    Frank Stronach gibt uns die Möglichkeit, also: Anpacken, liebe Mitbürger und nicht bei denen, die sich öffentlich positionieren Haare in der Suppe finden und breittreten. Das ist zwar die einfachste Übung, doch ändert das nichts.

  19. Inger
    30. August 2013 08:40

    "Irgendein Dritter war zwar auch noch da, kam aber nie zu Wort) war es schwer zu entscheiden, wer von den beiden mehr Antipathien auf sich zog." Also das würde ich nicht so sehen. Es hätte mich sehr enttäuscht, wenn sich Herr Bucher auf das Niveau eines Herrn Stronach herunterbegeben hätte. Er hätte sich schreiend und in derselben Wortwahl Gehör verschaffen müssen - eine Diskussion mit Herrn Stronach unter Führung einer Frau Thurnherr ist nicht möglich. Sie hat es nicht geschafft, den alten Mann einzubremsen und die ewig gleichen Stehsätze zu unterbrechen. Ist doch immer dasselbe Gebrabbel das der von sich gibt. Es war alles in allem verlorene Zeit sich diesen alten Gockel zu geben, es kam ja nichts. Und es wird nichts mehr kommen. Immer dieselbe Leier - direkt widerlich. Dabei, wenn man es anders herum betrachtet, sollte Herr Stronach tatsächlich ins Parlament einziehen und korrekt dann alles in Österreich versteuern(müssen) könnte er dem Budget viel Gutes tun. Seine Redezeit würde mit seinem sattsam bekannten Gebrabbel vergehen - aber Geld käme in die Kassen, hahaha

  20. Greunz
    30. August 2013 08:23

    Es wird niemanden berühren, aber ich bin angesichts des Medienwahnsinns "TV-Konfrontationen unserer "Spitzenpolitiker und -in" ein richtig glücklicher Mensch. Ich habe und werde diesen Schwachsinn keine Sekunde meiner wertvollen Freizeit würdigen. Radio Ö1, der CD-Player oder ein Buch bieten wunderbare Erlebnisse.

  21. dssm
    30. August 2013 08:22

    So wenig wie möglich Steuern zahlen ist erste Staatsbürgerpflicht!
    Jeden Euro den man dem Staat überlässt, wird gegen die arbeitenden Bürger verwendet!
    Also zahlt Herr Stronach eindeutig zu viel.

    Er persönlich mag ja wählbar sein, aber sein 'Team' erregt große Bedenken.

  22. brechstange
    30. August 2013 08:15

    Kaum zu übersehen: Es ist Wahlkampf.

    Eines möchte ich doch jetzt ganz klar sagen, Neid ist eine Hauptsünde und war häufig schon Auslöser für die Verfolgung ganzer Menschengruppen. Am Neidreflex zu rühren, wie es Faymann mit seiner Gerechtigkeitsfloskel macht, ist meines Erachtens unverantwortlich.

    Blöd wäre der Herr Stronach würde er sein weltweites Vermögen und Einkommen offenlegen, um dann der Meute ausgesetzt zu sein.
    Transparenz muss für öffentliche Geldflüsse, die nur treuhänderisch verwaltet sind, geben, für private nur, wenn ein krimineller Tatbestand erfüllt wäre. Dem ist aber nicht so.

    Sachliche Diskussionen würden dem Land dienen, Halbwahrheiten nicht.

    P.S. Wann ist das Parlament von allen besetzt? Da findet man häufig gähnende Leere.
    Die Mär, dass FS von den Roten eingesetzt wäre, ist auch kein Meisterwerk. So sehen Sieger nicht aus.

    • Freak77
      30. August 2013 08:22

      @ brechstange

      Das was mir beim Team Stronach gefällt ist das Team der Kandidaten: Dr. Georg Vetter, Robert Lugar, Frau Dr. Nachbaur und und und ......

      Alles sehr überzeugende & ambitionierte Kandidaten.

    • brechstange
      30. August 2013 09:22

      freak77

      FS gibt uns die Chance positiv zu verändern und diese Chance ergreifen wir. Wir hoffen, noch viele Bürger zu motivieren, an dieser Veränderung mitzuarbeiten. Den Berg an Problemen, der nun angehäuft ist, gilt es abzuarbeiten. Da gibt es sehr viele Baustellen.
      Am wenigsten konstruktiv halte ich, wenn anstatt in einen fairen Wettbewerb zu treten, Angriffe gefahren werden als würde FS das alles alleine machen können. Wie auch soll FS komplexe Inhalte in einer Diskussion rüberbringen ohne in populistische Einfachheit zu verfallen. In Schlagzeilen zu sprechen, wird auch kritisiert.

      WIR sind aufgerufen zu tun, zu verändern, nicht FS. FS hat sein Leben nicht verschwendet, wir sollten es auch nicht.

  23. Politicus1
    30. August 2013 07:58

    Leider konnte auch ich es nicht lassen, mich gestern jeweils kurz in die neben der Karlich-Show zweitwichtigste Unterhaltungssendung des ORF einzuclicken ...
    Beim ersten Mal war ich schnell wieder draußen, weil ich die kreischende Stimme des noch immer auf Backfisch tuenden Mädchens meinen Ohren nicht mehr zumuten konnte. Anscheinend ist hier eine Spätpubertierende durch ein Foto eines männlichen nackten Oberkörpers zu sehr erregt worden...
    Das zweite Mal wurde sehr bald meine an sich durch leidvolle Erfahrungen ziemlich hoch liegende Schmerzgrenze persönlichen Mitleids sehr bald überschritten - auch ich habe eine "red line" ...
    Ich sah da einen sehr alten Mann mit seiner Pflegerin einem jüngeren Besucher gegenüber (war es sein Sohn, sein Neffe?). So sehr sich die Pflegerin auch bemühte, es half alles nichts - die Beruhigungspillen schienen nicht zu wirken...
    Einmal schien auch der Besucher am Rande der Resignation und wollte schon vor Ende der Besuchszeit gehen. Die Betreuerin war aber optimistisch, dass ihre therapeutischen Kenntnisse doch noch Erfolg haben könnten, und überredete den jungen Mann, doch noch zu bleiben und sie nicht mit dem armen Mann allein zu lassen.
    Ob er noch viele Besuche bekommen wird?

    • brechstange
      30. August 2013 08:17

      Stronach hat ein gutes Team aufgebaut und eine gutes Programm ausgearbeitet, das ist das Wesentliche.

    • Tullius Augustus
      30. August 2013 08:18

      @ Politicus1

      KÖSTLICH, humorvoll und unterhaltsam wie Sie hier formulieren: Super: *******

    • Politicus1
      30. August 2013 08:20

      brechstange:
      nicht böse sein - aber ich sehe weder ein "gutes" Team, noch ein "gutes" Programm ...
      Vielleicht können Sie mir ein paar "gute" Programmpunkte aufzählen, die der "Gute" gestern leider nicht vermitteln konnte ...

    • terbuan
      30. August 2013 08:44

      ...Ein Abend mit Politicus 1, wunderbar, der Bericht klingt besser als hätte man es im Original erlebt, Gratulation!

    • brechstange
      30. August 2013 09:57

      politicus1

      Sie bekommen von mir die guten Programmpunkte, habe im Moment leider nicht Zeit.

    • Brigitte Imb
      30. August 2013 14:23

      ...ähhh...habt ihr auch schlechte Programmpunkte?

    • brechstange
      30. August 2013 14:59

      Frau Imb,
      wir haben auch Programmpunkte über die man streiten kann, die noch verfeinert werden müssen, ich finde, das ist gut so.

    • Politicus1
      30. August 2013 17:39

      brechstange:
      warum deklarieren Sie sich nicht als Mitglied des Stronach Teams?
      Das wäre im Sinne Franks ehrlich ....

    • brechstange
      30. August 2013 23:53

      politicus1

      Ich dachte, dass weiß jeder hier im Blog. Ich habe auch kein Problem mit meinem Namen hier zu fungieren.

      Lg
      Elisabeth Weiß

    • Politicus1
      31. August 2013 17:05

      Elisabeth Weiß:
      na also, geht doch.
      und ist auch wichtig. Wie sonst kann man Ihnen bei der Wahl eine Vorzugsstimme geben ....?

    • Politicus1
      31. August 2013 19:38

      Elisabeth Weiss:
      ich kann Ihnen leider keine Vorzugsstimme geben, da ich nicht in der Stmk. resident bin:
      "Listenerste in der Steiermark ist Landeschefin Waltraud Dietrich, frühere FPÖ-Landtagsklubchefin. Danach folgt laut Dietrich Martina Schenk, die im April vom BZÖ zum Team Stronach gewechselt war. Auf Platz drei findet sich der Unternehmer und Künstler Maximilian Jantscher (Bezirk Südoststeiermark), auf Platz vier der Grazer Geschäftsleiter Bernhard Juranek. Listenfünfte ist die Leobener Betriebswirtin Elisabeth Weiß,"

      Dennoch weise ich auf mein anderes posting hin:
      ich finde es schade, dass das AU-Forum von einzelnen Postern als Schaukasten für die von ihnen vertretene Partei verwendet wird.

    • brechstange
      01. September 2013 17:31

      politikus1

      Sie können mir eine Vorzugsstimme geben, ich stehe auch auf der Bundesliste, Platz 44. ;-)

      Ich war noch nie in einer Partei, denke aber, dass es nund notwendig ist, sich als Bürger zu engagieren. Als Bürger wird man nicht gehört, daher packte ich die Chance beim Schopf, die Frank Stronach uns Österreichern bietet. So einfach ist das. Ich bin schon von Anfang an im Unterberger Blog dabei und bitte alle, die es stört, meine Kommentare eben nicht zu lesen.

  24. terbuan
    30. August 2013 07:44

    Ich finde man sollte Frank Stronach eine faire Chance geben.
    Seine außerhalb Österreichs durchgeführten Aktivitäten, errungenen Vermögenswerte und Einkommen geht die Österreicher nichts an, seien wir froh, dass ein Landsmann international so erfolgreich agiert, es gibt nicht viele davon!
    Alles andere ist Wahlkampf pur aus der untersten Schublade!

    • Gerhard Pascher
      30. August 2013 09:42

      Sind wir doch froh, dass es in Österreich Leute gibt, welche das scheinbar einzementierte politische System verändern wollen. Dazu gehört u.a. auch Frank Stronach, welcher dies nun mit großen eigenen Geldsummen tut bzw. versucht. Dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung.
      Viele (wählende) Österreicher agieren nach einem Mitleidseffekt. Je mehr z.B. Frank Stronach (auch hier vom Blogbetreiber) angegriffen und zerpflückt wird, desto größer wird die Anzahl der JA-Stimmen für ihn sein. Daher wird er diesen Medien auch dankbar sein.

      Warum wird eigentlich das gestrige TV-Duell zwischen Strache und Glawischnig hier im Tagebuch nicht angesprochen?

  25. Observer
    30. August 2013 07:11

    Es gab manche berechtigte Kritik an Stronach beim gestrigen Fernsehduell, so stand es am Ende der Debatte für mich doch 1:0 für Stronach. Auch ich sehe in Bucher "einen netten Burschen", wenn ich es auch nicht so formuliert hätte. Bucher ist nicht der Typ, welcher Menschen begeistern kann, für ihn die Stimme abzugeben.
    Man wirft Stronach vor, den anderen immer "in das Wort" zu fallen, aber das hat doch auch die Moderatorin nach alter ORF-Manier immer getan.
    Für Stronach spricht in jedem Fall, dass er sein eigenes Geld für die Wahlwerbung einsetzt, während es die anderen nur mit dem Geld der Steuerzahler tun.

  26. Ökonomie-Vergelter
    30. August 2013 03:32

    Frank Stronach offeriert ein Wahlprogramm, dass das Übel der hohen Besteuerung wirklich an der Wurzel packen möchte (- also ganz anders als das allenthalben anklingende Floriani-Schema).

    Da er damit eine niedrigere Steuerbelastung auch verficht, ist kein Widerspruch darin zu sehen, dass er Wert darauf legt, nicht als in Ö ansässig im Sinne der Doppelbesteuerungsabkommen - bei Doppelwohnsitz, wohlgemerkt - zu gelten.

  27. Schani
    30. August 2013 01:53

    Angeblich domiziliert auch Thurnher im Ausland (Schweiz).

  28. byrig
    30. August 2013 01:38

    nachdem frank stronach seinen erfolgsweg nicht in weiz,steiermark,sondern im fernen kanada gemacht hat,ist es absurd von ihm zu verlangen,hier alle seine einkünfte zu versteuern.
    f.s. versteuert hier,was er hier verdient hat.und das ist völlig korrekt.
    ebenso korrekt ist seine aussage,dass er hier in österreich viele arbeitsplätze geschaffen hat und mehr für die staatskassen erwirtschaftet hat,wie jeder andere politiker.
    das wars dann aber auch schon.sein verhalten als politkandidat ist alles von skurill bis unmöglich.allerdings ebenso unmöglich die thurnher,die dauernd unterbrochen hat,ihre meinungen durchbringen wollte etc.noch skandalöser war ihr verhalten strache gegenüber.
    zu hoffen bleibt,dass der skurille milliardär,eine rote geheimwaffe,der fpö doch nicht soviele stimmen wegnimmt wie befürchtet.

    • Inger
      30. August 2013 16:43

      Viele Arbeitsplätze geschaffen, möglich! Aber wieviele hat er in Steyr vernichtet????

    • Specht (kein Partner)
      31. August 2013 16:20

      F. Stronach wird nicht müde sich als guter Weihnachtsmann zu präsentieren, der mit einem Sack voller Geschenke da ist. Na ja, ich glaube es nicht. Aufgrund seines Alters und offen gezeigten Geschäftstüchtigkeit ist anzunehmen, dass er so etwas wie eine Rampensau im internationalen Business ist. Und da findet man selten Weihnachtmänner. Das Zerbröseln der F dürfte eher seine Aufgabe sein, wie einst die himmelblaue Heide Sch. vorzeigte und das könnte für FST schon lukrativ sein, wenn man die erbitterten Feinde der Blauen mitbedenkt. Die dachten sich schon abenteuerlichere Konstruktionen aus um nur ja keine bürgerliche Regierung mehr zu riskieren, wobei die blamablen herbeigerufenen Sanktionen hervorstechen.

  29. plusminus
    30. August 2013 01:20

    Auch FS hat das Recht, Gewinne und Einkommen dort zu versteuern, wo sie entstanden sind, noch dazu wo er sein Vermögen nicht einmal in Österreich erwirtschaftet hat.

    Dem gegenüber gibt es genug österreichische Unternehmen und Vereine, die genau umgekehrte Wege beschreiten. Man denke nur an den Obersozi Androsch bis hin zum tiefroten Gewerkschaftsbund, der seinerzeit ebenfalls nach Liechtenstein "stiftete".

    All das ändert aber leider nichts an der Tatsache, daß sich FS bei der unerträglichen Turnher selbst demontierte und Bucher ihn aus Ehrfurcht vor dem Alter wohlerzogen gewähren ließ. Wozu noch mehr Öl ins Feuer gießen?

    P.S.: Das Tüpfelchen auf dem i waren allerdings die anschließenden Analysen irgendwelcher vom ORF ernannten Experten in der ZiB 2 bei der bis zum Erbrechen linksagitierenden Lou Lorenz-Dittelbacher. Da könnte man tatsächlich zum Radikalinski werden! ;-)

  30. Brigitte Imb
    30. August 2013 00:48

    Darf FST sein privates Geld - davon wird ihm schon einiges zur Verfügung stehen - nicht für, z. B. Wahlkampf ausgeben? Im Gegensatz zu den anderen Parteien und Parteigängern setzt er sein eigenes Vermögen ein.

    Nun ja, und warum sollte FST für Firmenerlöse die nicht in Ö stattfinden und die zweifelsohne zu einer besseren Infrastruktur in den jeweiligen Ländern führen, bei uns Steuern zahlen?

    Daß er keinen ständigen Wohnsitz in Ö hat kann sicher hinterfragt werden, wird aber nicht ungesetzlich sein, sonst hätte er nie die Hürde überwinden können, die in Ö nötig ist, eine Partei zu gründen, die im Parlament vertreten ist.

    Mir ist zudem der Kanadier "beim nackten Oberkörper" lieber als der Liesinger "beim schönen Haar".

    • machmuss verschiebnix
      30. August 2013 18:29

      hihi - Brigitte Imb bevorzug "Schmutz-Illustrierte" ( der reife Herr von Seite 3 )

      Jedenfalls bei den Steuern haben Sie recht - die Linken sollen lieber froh sein, daß
      denen überhaupt noch jemand Steuern zahlt !

      .

    • Brigitte Imb
      30. August 2013 21:45

      Kaschper Sie *g*, was heißt da "Schmutz-Illustrierte" bevorzugen? 'Feindbeobachtung (copyright Erich Bauer) online' nennt sich das.
      Aber unter uns, in welchem Medium ist "der reife Herr von Seite 3" zu finden? ....:-)))) die Undi interessiert´s vielleicht auch....und mg. die omi. In der "Women" findet er sich nicht, drum hab´ ich die ja schon lang abgemeldet.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung