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Faymann entdeckt die Schule (aber noch nicht sein Zeugnis)

Die SPÖ präsentiert in einem 111-punktigen Wahlprogramm fast durchwegs Ideen, wie sie noch mehr des nicht vorhandenen Geldes ausgeben will. Daher spielt dieses naturgemäß auch bei den jüngsten Schul- und Kindergarten-Forderungen von SPÖ-Chef Werner Faymann keine Rolle. Geld kommt in der Denkwelt der Faymann-SPÖ ja ohnedies beliebig aus dem Kopierer. Daher muss man nur ständig weitere Geldausgabe-Möglichkeiten aussinnen. Und mag dabei auch noch glauben, dass das schon Politik wäre. Konkret will Faymann an einem Tag die Ausgaben für die verschränkte Ganztagsschule verdoppeln. Am nächsten Tag fordert er verpflichtende(!) zwei Kindergarten-Jahre für alle ein, also nicht nur für die Kinder mit Deutsch-Defiziten.

Das sind inhaltlich typisch sozialistische Ideen: Wieder soll die Entscheidungsfreiheit der Bürger eingeschränkt werden. Wieder sollen die Familien einen weiteren Schritt entmündigt werden, auch dort, wo sie die Kinder weit besser betreuen als staatliche Einrichtungen.

Aber wird nicht die Ganztagsschule, wird nicht der längere Kindergarten von den Experten gefordert? Nur scheinbar. Denn in der heutigen Medienwelt ist der Ausdruck „Experten“ zu einem Tarnwort für Grüne und Linksradikale geworden. Der Ausdruck klingt halt viel besser, als wahrheitsgemäß zu sagen: „Rot und Grün sowie einige ihnen Nahestehende behaupten etwas“.

Während das neue SPÖ-Verlangen eines nun schon zweijährigen Kindergartens bei den Familien noch gar nicht durchgesickert ist, stoßen jedenfalls viele der jetzt schon veröffentlichten Ganztagsschul-Pläne auf wachsenden Unwillen der Eltern. Immer mehr von ihnen sehen sich solcherart mit einer neuen und ungewünschten Schulform für ihre Kinder konfrontiert. Denn nur in größeren Städten – und da keineswegs immer – haben Eltern und Schüler eine Alternative, die auch künftig ohne deutlich längeren Schulweg oder Schultypenwechsel den bevorzugten halbtägigen Schulbesuch ermöglichen wird.

Das heißt nun keineswegs, dass es keine sehr guten ganztägigen Schulen oder Kindergärten  gibt. Das heißt auch nicht, dass es keinen gewachsenen Anteil von Familien gibt, die eine ganztägige Betreuung ihrer Kinder wünschen. Solche Möglichkeiten sollen durchaus angeboten werden – aber je nach Nachfrage, je nach Finanzierungskraft und nicht mit der ideologischen Brechstange erzwungen und aufgezwungen. Nur weil gerade Wahlkampf ist und in der linken Denkwelt das Geld abgeschafft wird.

Was in linke Hirne halt nicht hinein will: In einer demokratischen Gesellschaft muss es primär der Wille der Betroffenen, der Bürger sein, wie öffentliche Angebote ausschauen sollen. Und nicht das Diktat einer Ideologie.

Zugleich bietet auch Faymanns Ganztagsschule keine Antwort auf die Frage: Und was ist mit den Kindern in dreieinhalb Monaten Schulfereien? Mit Sicherheit wäre vielen Familien mehr geholfen, wenn man diese vielen Ferien wenigstens etwas kürzt, als mit zwangsweisen Ganztagsverpflichtungen.

Nichts gegen eine Ganztagsschule, auch nichts gegen eine verschränkte Form, wenn das eine klare Mehrheit der Eltern will. Das ist aber nur sehr selten der Fall. Dazu ist in vielen Familien zu Recht das Misstrauen gegen staatliche Angebote viel zu groß. Sie ziehen oft privat organisierte Betreuungsformen vor, mit denen sie meist voll zufrieden sind: durch Mütter, Großeltern, Tagesmütter, bisweilen auch Väter, Horte, andere Verwandte, Freunde usw. In all diesen Formen kann überdies die Betreuung ganz flexibel genutzt werden, einmal so, einmal anders, einmal drei Tage so, zwei Tage anders, einmal kurzfristig nicht, einmal kurzfristig doch. Ohne Staat, ohne Bürokratie, ohne Steuergeldverschwendung, aber zum Wohl des Kindes.

Sozialisten begreifen nicht, dass die meisten Menschen durchaus imstande sind, ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen. Ganz ohne den „Bildungsexperten“ Faymann (Ist das nicht der, der seit Jahren ergebnislos sein eigenes Maturazeugnis sucht?).

Besonders wichtig ist für die meisten Familien Flexibilität  bei schulischen Nachmittags-Angeboten. Nur wenn nicht an jedem Nachmittag verpflichtender Unterricht vorgesehen ist, können Schüler problemlos den einen oder anderen Nachmittag etwas anderes Sinnvolles machen. Wer hingegen auch am Nachmittag Zwangsunterricht vorsieht, entmündigt nicht nur die Eltern. Der verantwortet auch eine schwere Attacke gegen einen in unserer Kultur ganz entscheidenden Pfeiler der Bürgergesellschaft: gegen Musikunterricht, Ballettschulen, Sportvereine, Blasmusikkapellen, Jungschar, Pfadfinder, Rote Falken (falls es die noch gibt) und Tausende andere wichtige Initiativen, die dieses Land so lebens- und liebenswert machen.

In Faymanns be- pardon: verschränkter Welt gibt’s das alles freilich nicht. Da gibt‘s nur den Staat und damit die Partei. Über den Staat versuchen Sozialdemokraten seit über hundert Jahren, einen immer stärkeren Zugriff auf unser aller Leben zu gewinnen. Wobei sie damit ja schon etlichen Erfolg gehabt hatten, auf Kosten unserer Freiheit.

Auf die Frage, wie er seine Ganztagsbetreuung und den zweijährigen Pflicht-Kindergarten eigentlich finanzieren will, spricht Faymann nur wieder einmal vage von Erbschafts- und Vermögenssteuern. Es gibt offenbar immer noch ein paar Blöde, die nicht mitgekriegt haben, dass Rotgrün die angeblichen Einnahmen aus diesen fiktiven Steuern schon vielen Dutzend verschiedenen Zwecken gewidmet haben. Das läuft schon auf ökonomische Heiratsschwindelei hinaus.

Der SPÖ fallen zwar ständig noch immer weitere Zwecke ein, wie sie das vermeintlich erwartete Geld ausgeben will. Einen konkreten Gesetzesentwurf vorzulegen, was denn Vermögens- und Erbschaftssteuer eigentlich alles und in welcher Höhe erfassen sollen, hat die SPÖ aber noch nicht geschafft. Sie hat es nicht einmal versucht.

Denn dann würde auch vielen Blöden klar werden, was die ökonomischen Grundrechnungsarten schon jetzt zeigen: Entweder es kommt bei den SPÖ-Steuerplänen nichts herein, was die Eintreibungskosten spürbar übersteigt; oder aber unsere Häuser, Grundstücke, Wohnungen, Unternehmen, Sparbücher, Schmuck, Autos usw. würden schrittweise, aber konsequent enteignet (mit überdies verheerenden Folgen für den Arbeitsmarkt).

Freilich könnte man auch sagen: Geschieht den Österreichern recht. Haben sie doch in den letzten 43 Jahren mit einer Ausnahme immer die SPÖ zur stärksten Partei des Landes gemacht, also eine Partei, die sich noch immer ihrer Wurzeln bei Karl Marx sehr bewusst ist. Dieser hat zwei Jahrhunderte (und Zig-Millionen Todesopfer) früher im Kommunistischen Manifest schon ziemlich genau das gefordert, was die SPÖ auch jetzt noch will: Abschaffung der Erbschaften und des Grundeigentums, Ersetzung der Familie durch den Staat.

Zu den weitere „Kleinigkeiten“ der Faymann-Pläne zählt der Mangel an Lehrern, Kindergärtnern und Erziehern, der ja durch die Lehrerverschwendungsaktion „Gesamtschule“ dramatisch geworden ist, und der vielen Kindern in den nächsten Wochen auf Grund der vielen Frühpensionierungen Unterrichtsfächer ohne Lehrer bescheren wird. Frecherweise schieben die SPÖ und linke Journalistinnen dieses Chaos der vor sieben Jahren abgetretenen früheren Ministerin in die Schuhe, ohne die seither verantwortliche Claudia Schmied auch nur zu erwähnen. Der Mangel wird noch viel katastrophaler, wenn die Lehrer, wie vor einigen Monaten beschlossen, sogar alle fünf Jahre studieren müssen.

PS: Apropos Schule: Ebenso erfreulich wie interessant ist, dass im letzten Jahr gleich zwei Parteien unauffällig Abschied vom einst unterstützten Gesamtschulprojekt genommen haben: BZÖ wie Neos sind heute gegen die Gesamtschule – was freilich nicht heißt, dass ihre langsame Annäherung an die Vernunft von den Wählern angesichts ihrer marginalen Existenz überhaupt noch wahrgenommen wird. Und von Stronach sind – soweit man aus den rudimentären Bruchstücken seiner Äußerungen überhaupt etwas Konzeptives ablesen kann – von Anfang an keine Gesamtschulideen bekannt geworden. Blau und Schwarz waren sowieso nie dafür (wenn man einmal von ein paar Grenzintelligenzlern im äußersten Westen und in der Industrie absieht, denen Androsch und Schmied einreden konnten, mit der Gesamtschule würde das Schulniveau steigen). Das macht Rot und Grün schulpolitisch derzeit ziemlich einsam. Wenn das keine gute Nachricht ist.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 01:33

    Den Linken geht es nicht um die Verbesserung des österreichischen Schulsystems, ihnen geht es ausschließlich um dessen Zerstörung. Damit hoffen sie, zwei Fliegen auf einen Schlag zu treffen: Die Familienstruktur wird zerstört und die Gehirnwäsche gefördert.
    Die Wr . tiefrote Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl sagt ganz klar: Wer ihr marxistisches System nicht will, soll seine Kinder in Privatschulen schicken. Also, über Steuern das öffentliche System finanzieren und dann privat das der eigenen Kinder nochmals begleichen. So argumentierte zuletzt DDR-Ulbrich. Übrigens: In Großbritannien gibt es seit vielen Jahrzehnten dieses (seinerzeit von Bolschewiki eingeführte) System. Ich kenne keine englische Familie (und ich kenne sehr viele), die nicht mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht, ihren Kindern das öffentliche Labor-Schulsystem zu ersparen und bereits ab Geburt ihres Kindes überlegt, wie es dem staatlichen Schulsystem entrinnen kann.

    Im Prinzip ist ja dagegen nichts einzuwenden. Allerdings unter zwei Prämissen: 1.: Der Staat darf seine Bürger nicht über Steuern und Abgaben vorher total enteignen und 2.: Die politische Indoktrination von Schülern und Lehrern öffentlicher Einrichtungen müßte striktest unterlassen werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 11:13

    Was ist denn nur in diese Mannweiber* Claudia Schmied und Heinisch-Hosek (stellvertretend für die meisten der fast immer militanten ROT-GRÜNEN Politikerinnen) gefahren, daß sie UM JEDEN PREIS das beste Modell für engste Zusammengehörigkeit im kleinsten Kreis---bestens bewährt, seit die Menschheit besteht---nämlich die organisch gewachsene FAMILIE ---gnadenlos ZERSTÖREN wollen!?!?

    Es scheint so zu sein, daß Karl MARX' Kommunismus mit allen dazugehörenden VERBRECHEN nie aufgearbeitet worden ist---"Vergangenheitsbewältigung" war nie ein Thema---warum nur?---und das RÄCHT sich immer mehr.

    Hätte es eine entsprechende SCHONUNGSLOSE Vergangenheitsbewältigung gegeben, würde sich zeigen, daß die heutige LINKE Politik die wesentlichen Thesen von Karl Marx ins 21. Jahrhundert herübergerettet hat und mit allen Mitteln diese durchzusetzen begonnen hat---der Kommunismus ist tot, es lebe der Kommunismus!

    Nichts anderes als die Neuetablierung der Marx'schen Thesen erleben wir tagtäglich, häufig in grünem Tarnmäntelchen.
    Die KINDER GEHÖREN dem STAAT!
    Welche soziale Errungenschaft war es doch vor einigen Jahrzehnten, den Müttern zu ermöglichen, statt der 6 Wochen "Mutterschutz" nach der Geburt des Kindes 3 (DREI!) JAHRE beim Kind zuhause zu bleiben! Ja, das war einmal!

    Wer glaubt denn in seinem tiefsten Inneren wirklich daran, daß für das EIGENE Kind eine promovierte Krabbelstuben- und Kindergartentante genauso gut, wenn nicht sogar besser---die linke Politik hämmert uns das ständig auf penetrante Weise ein!---sein soll, als die EIGENE MUTTER?

    Wenn jemand HÖCHSTES Interesse daran hat, einem kleinen Kind das beste auf den Lebensweg mitzugeben, können es nur die eigenen Eltern, zumeist die Mutter, sein.
    Selbst wenn die Krabbelstuben- und Kindergartentante drei akademische Grade erworben hätte, kann sie nie im Leben MEIN KIND so lieben wie ich, an seinem Werdegang so sehr interessiert sein, wie ich als Mutter, die eigenen Wertvorstellungen der Eltern weitergeben und es INDIVIDUELL erziehen!

    Was von der linken Politik angestrebt wird, ist KOLLEKTIVE ERZIEHUNG a la Sowjetunion---wollen wir das wirklich?
    Zwangs-Krabbelstube, Zwangs-Kindergarten, Zwangs-Ganztagsschule, verblödende Gesamtschule---all das nach Möglichkeit GANZTÄGIG, um nur ja die Kinder so viel wie möglich von den Eltern fernzuhalten---das ist kommunistisches Ziel seit MARX und feiert eine Renaissance---zum Unglück ALLER!

    *Mannweiber, feminine Männer und Kinder, die sich irgendwann einmal selber entscheiden sollen, was für Geschlecht für sie das passende ist---ist das unser Zukunftstraum?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 01:01

    Es ist schrecklich, welch klare Aussage im Tagebuch steht. Warum versteht das der Großteil der Österreicher nicht? Sind alle schon so verblödet - pardon - daß es einer wirklichen Katatrophe bedarf, um das Ende dieser Entwicklung zu sehen? Es gibt genug Anzeichen und Mahner, aber das Menetekel wird heute wie damals nicht verstanden.
    Wie ich anfangs schrieb: schrecklich!!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 01:15

    Man kann es tatsächlich zu Recht sagen: "Geschieht den Österreichern recht". Sie haben die Roten fast immer an die Spitze gewählt. Wer? Vor allem die Wiener. Und diese sind halt wahrlich in großer Zahl die Leser von Krone, Heute und Österreich, unsere Niveauzeitungen mit eindeutigem Linksdrall. Somit kann sich der Maturant oder doch nicht Maturant Feymann, ob seiner kleinen Figur stets aufhüpfende Leider-immer-noch-Bundeskanzler, mit großer Wahrscheinlichkeit darauf verlassen, dass er weiterhin das Land regieren wird. Und in einem wahrlich jammervollen Vizekanzler namens Spindelegger, dem enttäuschenden Nachfolger des "Neffen", einen willigen Partner haben wird.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 08:45

    Beim gestrigen Wahlkampfauftakt der SPÖ im Wiener Museumsquartier verstrickte sich die SPÖ, die "Partei der Arbeit" - deren Vorsitzender noch nie etwas gearbeitet hat, in Widersprüche:

    Der Radiosender FM4 hat direkt bei der Veranstaltung herausgefunden, dass die SPÖ dort Leiharbeiter mit prekären Arbeitsverhältnissen eingesetzt hat!

    Menschen die 9 Euro pro Stunde verdienen und mehr als 12 Stunden pro Tag arbeiten.

    Das war gestern so: Vorne auf der Bühne stand Faymann und machte Werbung für das SP-Wahlprogramm, wo es um gerechte Löhne usw. geht. Und hinten wo die Genossen bei Speis und Trank zugriffen arbeiten Menschen (Kellner) mit prekären Arbeitsverhältnissen.

    Bericht in 'Die Presse':
    SPÖ: Bei der "Partei der Arbeit" bedienen Leiharbeiter (30.08.2013, DiePresse.com)

    Als Schutzpatron der Arbeitnehmer inszenierte sich die SPÖ bei ihrem Wahlkampfauftakt in Wien. Die Catering-Mitarbeiter kamen von einer Personalvermittlung.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1447249/SPOe_Bei-der-Partei-der-Arbeit-bedienen-Leiharbeiter?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 09:40

    OT Der Syrien-Konflikt, ein Hintergrundbericht:

    Öl, Gas und der Dollar
    Schmutzige Deals: Worum es im Syrien-Krieg wirklich geht

    Der saudische Geheimdienst-Chef Bandar bin Sultan wollte mit Russlands Präsident Wladimir Putin einen Deal schließen, der dem Gazprom-Konzern eine wirtschaftliche Perspektive nach dem Sturz von Assad in Syrien eröffnet hätte. Putin lehnte ab.

    Syrien ist der Spielball in einem knallharten wirtschaftlichen Konflikt um den globalen Energie-Markt. Es geht vielmehr um den Zugriff auf Erdöl und Erdgas und um die Währung, in der diese Ressourcen bezahlt werden. Die Amerikaner haben viel zu verlieren, die Russen auch. Der Strippenzieher im Hintergrund kommt aus Saudi-Arabien, mehr.....

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/31/schmutzige-deals-worum-es-im-syrien-krieg-wirklich-geht/

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 14:21

    Hoffen wir auf die Wähler, die schön langsam erkennen sollten, welche Absichten und Ideologie mit Rot und Grün wählen, hoffen wir auf eine ÖVP, die Vernunft annimmt und dieser Schulpolitik eine glasklare Abfuhr erteilt, die dieser linken Familienpolitik eine glasklare Abfuhr erteilt und auch dieser linken Zuwandererpolitik.

    Bis jetzt redet nur die FPÖ von 'Österreich zuerst'. Rot-Grün-Schwarz redet von Griechenland zuerst ... Ich hoffe dieser 'Urlaub' geht jetzt bald zu Ende.

    Die Österreicher glauben halt leider in allzu großer Zahl 'an den Staat' und an die 'Baddei', die sie alle bald im Regen stehen lassen wird müssen. Der Kredit geht aus, sehr bald nämlich, die Inflation zieht ein, tut sie schon andauernd, wir verlieren pro 15 Jahre etwa 50% unserer Geldkaufkraft, dazu kommt der Volksverrat per ESM, dessen Kosten 'unschätzbar' werden, etc.

    Warum kapieren die Leute das alles nicht, warum wählen sie immer wieder ihre eigenen Totengräber, warum sehen sie nicht die Konsequenzen des Sozialismus in Moskau, Ostberlin, Nordkorea oder sonstigen 'sozialistischen' Staaten ?

    Weil sie von den Medien belogen werden, von den Parteien Privilegien bekommen auf Kosten der Zukunft, nämlich auf Kredit, weil sie an dieser immensen Korruption, Selbstbedienung und Lügenwirtschaft selbst zu profitieren glauben, weil ihnen falsche Versprechungen gemacht werden. Und von wem ? Von skrupellosen Parteien.

    Es ist nun einmal so, dass jeder einzelne allein und eigenverantwortlich durch sein Leben gehen muss und niemand kann es für ihn tun, weder ein Partner, noch eine Partei, noch 'der Staat'.

    Was wir gemeinsam machen wollen, erhalten wollen, etc. sollte realistisch und förderlich für die Menschen sein und demokratisch Zustandekommen im Dialog, linker Kahlfraß ist aber nicht förderlich, er löscht die Zukunft aus und macht uns zu einer 'no future' Gesellschaft, auch ganz massiv durch die diktierte linke Schulpolitik.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 10:09

    Same here:

    Mein Gott Unterberger, das Gymnasium ist dasjenige am Henriettenplatz in Wien.
    Der Faymann ist dort bereits in der siebenten Klasse wegen fehlender Stunden und schlechter Noten ausgeschieden.
    Es gibt für ihn kein Abschlußzeugnis der siebenten und achten Klasse und auch kein Maturazeugnis weil er nie die Matura gemacht hat.
    Es gibt für den Jahrgang seiner angeblichen Matura übrigens ein Matursklassenild auf dem er auch nicht drauf ist.
    Und wer keine Matura hat der kann auch nur, wie der Faymann, als "außerordentlicher" Hörer an der Uni "studieren" - eigentlich bestenfalls anwesend sein - und daher, wie der Faymann, auch keine Prüfungen ablegen.
    Redens ganz einfach mit der ehemaligen Direktorin aus der Zeit, die hat zwar einen Maulkorb in der Sache bekommen ist aber mittlerweile so schlecht auf den Faymann zu sprechen, daß sie das obige jederzeit bestätigen wird.
    Das mit den SPÖ "Abschlüssen" an dieser Schule hat übrigens Tradition.
    Auch der Hundstorfer hat ein Zeugnis aus dieser Schule - ohne jemals viel Zeit dort verbracht zu haben.
    Das war, wie die Rahlgasse, eben immer eine bevorzugte Schule der Genossen, wenn die Kinder zu dumm für die Schule sind.

    Und wer in Österreich seinen Nachwuchs noch in eine öffentliche Schule steckt, der sollte sowieso wegen Kindesmißhandlung angezeigt werden.


alle Kommentare

  1. Cherry (kein Partner)
  2. Kyanna (kein Partner)
    06. Februar 2015 18:46

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  3. Sugianto (kein Partner)
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  5. Monika (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:13

    Thought it woul'ndt to give it a shot. I was right.

  6. Kaffeehäferl
    02. September 2013 09:30

    Das Schuldenmachen wird weitergehen, solange nicht klar wird, welche Konsequenzen daraus entstehen. Solange es keine Hyperinflation gibt, solange es keine Massenarbeitslosigkeit gibt, solange wir noch zu essen haben und es im Winter warm ist in den Wohnungen, solange wird sich NICHTS ändern, ja nicht mal Verständnis dafür aufkommen, daß das Schuldenmachen schlecht ist. Warum auch?

    Bisher leidet noch niemand an irgendwelchen Konsequenzen, daher kann doch Politik des Schuldenmachens so falsch nicht sein, oder?

    So oder so ähnlich denken leider viele Österreicher.

    Zudem kenne ich selbst intelligente und gebildete Leute, die die Suche nach neuen Steuern dem Finden von Einsparungspotentialen vorziehen oder zumindest gleichstellen. Jene Leute glauben, daß man die (als ungerecht angenommene) Ungleichverteilung des Kapitals in der Bevölkerung mit Steuern beseitigen kann.

    Und es gibt in Österreich auch keine ausreichende Diskussion darüber, ja anscheinend noch nicht mal den Willen darüber nachzudenken, wie es denn auch anders gehen könnte. Die Politik (alle Farben!) sind dabei geradezu phantasielos, denkfaul und scheuen sich davor, eine klare Linie mit klaren Worten zu verteidigen. Weil es eben allen recht gemacht werden muß.

  7. BHB (kein Partner)
    02. September 2013 00:31

    Kein Wunder, Herr Faymann will ja auch Europa(ESM) retten bevor Österreich endgültig pleite geht.
    Das er aber für Österreich ein gewählter Volksvertreter ist und nicht die EU scheint der Werte Herr gern zu vergessen!

  8. omi (kein Partner)
    01. September 2013 15:14

    Das sind also die Fachkräfte, die man ins Land holt, durchfüttert (mit unseren Steuergeldern) und dann wieder pflegt (wenn vor Ort von "Ärzte ohne Grenzen" das nicht gelingt), falls sie verwundet aus dem Kampf zurückkehren. Denn auch wir nehmen solche Verbrecher auf und diese werden sogar noch von den NGO's und der eigenen Regierung (Richter, Polizeipräsis usw.) beschützt.
    Man beachte die Überschrift !
    "Deutsche" sind an Ermordung syrischer Christen beteiligt.

    In Syrien werden Christen verfolgt und ermordet. Nach FOCUS-Informationen beteiligen sich auch islamistische Fanatiker aus Deutschland an den brutalen ethnischen Säuberungen. Rund 100 Konvertiten treiben in dem Bürgerkriegsland ihr Unwesen.
    Für den Überfall auf christliche Dörfer an der syrisch-türkischen Grenze am 6. August sei eine radikal-islamische Miliz (sonst immer Freiheitskämpfer oder Opposition genannt) verantwortlich,

    http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/syrien/hundert-konvertiten-in-syrien-deutsche-sind-an-ermordung-syrischer-christen-beteiligt_aid_1087537.html

  9. omi (kein Partner)
    01. September 2013 13:41

    Deutliche Worte!
    Politik vernichtet den Rechtsstaat und Polizei wird zur neuen Gestapo
    Prof. Peter Alexis Albrecht,
    Jurist, Sozialwissenschaftler, Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Goethe Universität Frankfurt/Main
    ZDF - Frontal 21
    “Die Demokratie lebt vom Recht…. wir (BRiD) wandeln uns von einer Rechtsgesellschaft in eine Sicherheitsgesellschaft über den Apparat der Militarisierung…. Der Rechtsstaat befindet sich in der Auflösung… die “Staatssicherheit” wurde in der “DDR” abgeschafft und nun bekommt die Bundesrepublik noch ein “Schlimmeres” als das, was abgeschafft wurde… die Politik vernichtet den Rechtsstaat ..”

    Hier zum Video
    http://brd-schwindel.org/prof-dr-albrecht-politik-vernichtet-den-rechtstaat-und-polizei-wird-zur-neuen-gestapo/

    Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen und seinen Worten lauschen (statt TV-Lügen zuzuhören).
    Dr. Bülow bestätigt .... was viele Partner und Nichtpartner hier bereits schrieben od. zu anderen Quellen verwiesen und dafür wurden sie von einigen als Verschwörungstheoretiker verunglimpft. Doch dieses Schlagwort wurde nach dem Kennedy-Attentat vom CIA erfunden um die kritischen Stimmen mundtod zu machen. Sie als Spinner hinzustellen.
    Andreas von Bülow im Gespräch mit Michael Vogt über false flag Operationen als Bestandteil der Politik des Westens.

    Andreas von Bülow gehörte viele Jahre der Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste an. In dieser Funktion lernte er Denkweise und Praktiken von Geheimdiensten kennen, die Außenstehenden verschlossen sind. Seine Einblicke und Erfahrungen sind frappierend und beängstigend, vor allem aber eines: erhellend.

    Von Bülow belegt, daß die US-Politik und die amerikanischen Geheimdienste seit jeher vor keiner Tat zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen.

    Bei seinen Recherchen stieß er auf ein “erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus”. Die Hauptrolle in diesem gnadenlosen Spiel dunkler Mächte haben die weltweit operierende CIA und ihr israelischer Gegenpart, der Mossad, inne. Beide Geheimdienste entpuppen sich als wahre Meister in der verdeckten Durchsetzung staatlicher Machtpolitik, und um sie herum spannt sich ein dichtes Netzwerk krimineller Machenschaften.

    Auf Grundlage der Geschehnisse der letzten Jahrzehnte und insbesondere des 11. September 2001 stellen sich Fragen nach der Geopolitik der USA, einer Weltmacht ohne Gegenspieler. Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien” Presse, das demokratische Volk, die Opposition? Wie kann es sein, daß die Welt von einem in den nächsten Krieg gelogen wird, false flag Operationen vorausgehen, Fakten erfunden, Sachverhalte gefälscht werden und nahezu gleichgeschaltete Medien all das kritiklos übernehmen und als Wahrheit präsentieren – auf dem Rücken der Betroffenen und dem Leid der zu „Schurkenstaaten“ erklärten Völker?
    http://www.alpenparlament.tv/video/covert-operation-und-deren-erahnung-durch-den-laien/

  10. omi (kein Partner)
    01. September 2013 12:10

    Jetzt versteht man auch warum Zypern fertiggemacht (erpressbar) wurde um es als Basis für Kriegseinsätze zu benutzen (NATO-Stützpunkt)! Je höher ein Land verschuldet ist, desto leichter kann man es erpressen.
    Man darf nicht vergessen, dass die BRD als größter Stützpunkt der USA dient, von wo aus alle Kriege geführt wurden (Dreh- und Angelpunkt). Sehr viele A-Bomben lagern in der BRD und Obongo sagte, dass diese A-Bomben auf den neuesten Stand gebracht werden. Aber die wenigsten wissen das.
    Österreich (gemeint die Regierungsverantwortlichen) hat mit der Erlaubnis der Überflugrechte für alle Kriegseinsätzen praktisch allen Handlungen der USA zugestimmt (ausgen. Syrien, aber was nicht ist, kann ja noch werden).

    Kriegs-Interessen der Großmächte holen Zypern aus der Staats-Pleite !

    Amerikaner und Briten brauchen Zypern, wenn sie Nordafrika und den Nahen Osten kontrollieren wollen. Am Samstag stimmten die Russen einer Umschuldung seines Milliarden-Kredits an Zypern zu. Daraufhin verweigerten die Zyprioten den Amerikanern die Erlaubnis, von Zypern aus Kampfeinsätze gegen Syrien zu fliegen. Kurz danach machte Obama seinen Rückzieher. Der Insel-Staat profitiert auch wirtschaftlich von den geostrategischen Ambitionen der Großmächte – und spielt die Kontrahenten offenbar geschickt gegeneinander aus.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/01/kriegs-interessen-der-grossmaechte-holen-zypern-aus-der-staats-pleite/

  11. omi (kein Partner)
    01. September 2013 11:01

    Ein Bild sagt mehr als Worte! Die Köpfe mit Speichellecker und Feigmann vorstellen!
    http://terragermania.files.wordpress.com/2013/08/damals-stahlen-sie-dir-10.jpg

    • omi (kein Partner)
      01. September 2013 11:20

      Solange keine normalen Arbeiter, Angestellter, Handwerker, Kleinbauern und Menschen mit Erfahrung (Familien) in den Ämtern sitzen, können wir keine Veränderung erwarten. Wie lange sitzt kein Otto-Normalbürger mehr in der Regierung????
      Unsere Vorfahren kämpften unter Einsatz ihres Lebens für unsere Rechte, die wir aus Bequemlichkeit und Gutgläubigkeit (nichts hinterfragt) freiwillig wieder aus unseren Händen gaben.
      Wir benötigen keine radikalen Aufstände .... es würde genügen, wenn wir gemeinsam (das Volk) die Arbeit niederlegen (Notversorgung ausgeschl., aber für die wird ja mitgestreikt). Aber dazu müssten wir alle zusammenhalten und uns einig sein. Auch wenn sich das jetzt unvorstellbar anhört, aber lasst euch das mal durch den Kopf gehen. Es wäre ganz einfach und ohne Blutvergießen möglich.

      Nachdenkliches zu: Damals stahlen Sie Dir 10%

      Deutscher Bauernkrieg
      Als Deutscher Bauernkrieg werden eine Reihe von Aufständen bezeichnet, die zwischen 1524 und 1526 in weiten Teilen Süddeutschlands, der Alpenländer, der Rheinlande und Mitteldeutschlands stattfanden.

      Der Bauernkrieg ist derjenige traurige Zeitpunkt in der deutschen Geschichte, in welchem die Landleute in Franken und Schwaben, in der Folge auch in Sachsen und Thüringen zu den Waffen griffen, und zwar anfänglich, um sich aus ihrer traurigen Lage zu retten, nach und nach aber, um eine chimärische Freiheit zu erkämpfen. Mehrere, besonders katholische Schriftsteller pflegen diese Unruhen, deren Spuren sich schon gegen Ende des 15ten und zu Anfange des 16ten Jahrhunderts zeigten (..)

      Das römische Recht beschränkte die Allmenderechte der Bauern, ihre persönliche Freiheit und Selbstverwaltung. Demzufolge forderten sie eine Wiedereinführung des germanischen Rechts. Unter Berufung auf die Bibel, auf das göttliche Naturrecht und auf die Schrift Martin Luthers „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ forderten die Bauern ebenso die Aufhebung der Standesunterschiede und der Frondienste und bekannten sich zur Reformation.

      Am drückendsten war das alleinige Jagdrecht des Herren. Im Jahre 1494 ließ z.B. ein Herr von Eppstein einen Bauern hinrichten, weil dieser Krebse gefangen hatte und Herzog Ulrich von Württemberg ließ jedem Jagdfrevler die Augen ausstechen. Bereits 1493 bildete sich mit dem „Bundschuh“ die erste Bauernvereinigung. 1514 folgte der „Arme Konrad“.

      Der Ausbruch des Bauernkriegs in Südwestdeutschland hing damit zusammen, daß das Aufstandsgebiet weitgehend mit dem Rekrutierungsbereich für Landsknechtssöldner identisch war. Viele der Bauern, die sich in den Haufen sammelten, waren früher schon eine Zeit lang als Landsknechte angeworben gewesen und hatten schon eigene Kriegserfahrungen. Die Bauernhaufen gingen keineswegs nur mit Dreschflegeln und Sensen bewaffnet in die Kämpfe, sondern teilweise gut bewaffnet, mit Spießen und Harnisch und Gewehren, später sogar unterstützt durch Geschütze aus einigen der übergelaufenen Städte. Allerdings hatten die Bauern keine bewaffnete Reiterei. Die Ausweitung des Bauernkriegs auf Thüringen erfolgte unter der Führung des Pfarrers Thomas Müntzer von Mühlhausen aus.

      Durch Sebastian Lotzer in Memmingen wurden 12 Artikel als Hauptforderungen formuliert:

      Die Gemeinden sollen Gewalt und Macht haben, einen Pfarrer selbst zu erwählen und prüfen, auch darauf, ob er dem Evangelium gemäß predigt und handelt
      Ablehnung neuer Abgaben für die Herrschaften
      Abschaffung der Leibeigenschaft der Bauern
      Freiheit der Jagd und des Fischfangs
      Freie Holznutzung für alle
      Abschaffung der neuen Frondienste
      Keine unrechtmäßige Belastung durch die Herrschaften
      Keine unerträglichen Zinsen auf die Ländereien
      Garantie einer gerechten Behandlung vor Gericht, nicht nach Willkür oder Gunst
      Keine willkürlichen Gesetze nach „neuem Recht“, sondern Gültigkeit des alten Rechts
      Wiesen und Äcker der Gemeinden sollen Gemeingut bleiben
      Im Todfall soll ein Gut nicht an die Herrschaft fallen, sondern den Witwen und Waisen erhalten bleiben

      Nachdem die Bauern jedoch nicht nur ihren Forderungen der sogenannten 12 Artikel Nachdruck verliehen, sondern Mordend und Brandschatzend durch die Lande zogen, formierte sich Gegenwehr. Die zwölf Artikel wurden jetzt erweitert, man wollte „volle Freiheit“ haben. Höhepunkt der Mordgier war der blutige Ostersonntag in Weinsberg am 16. April 1525.

      Martin Luther, der sich Anfang 1525 in der Schrift „Ermahnungen zum Frieden auf die 12 Artikel der Bauernschaft in Schwaben“ an Fürsten und Bauern gewandt hatte, schrieb nun auch unter dem Eindruck des Weinsberger Blutsonntags „Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern“, einen harten Aufruf an die Fürsten zur Beendigung der Ausschreitungen.

      In der Schlacht bei Frankenhausen (in Thüringen) am 15. Mai 1525 wurde Thomas Müntzers Haufen geschlagen und der Bauernaufstand in Thüringen beendet.

      Thomas Müntzer (* 1489 in Stolberg im Harz, † 27. Mai 1525 in Mühlhausen) war ein deutscher evangelischer Theologe und Freiheitskämpfer.
      Leben

      Thomas Müntzer wurde vermutlich 1489 als Sohn eines armen Handwerkers geboren. Seit 1506 studierte Müntzer an der Universität Leipzig, seit 1512 an der Universität in Frankfurt/Oder. In seinem Studium erreichte er die Grade eines Magisters der freien Künste und eines Bakkalaureus der Heiligen Schrift. Seit 1513 arbeitete er als Lehrer in Halle/Saale und wirkte an verschiedenen Orten, so in Halberstadt und Aschersleben, als Prediger.

      Schon früh hatte sich Müntzer von der katholischen Kirche distanziert. Als dann Martin Luther die Reformation einleitete, schloß er sich diesem begeistert an. Dafür empfahl Luther ihn 1520 auf die Pfarrstelle in Zwickau. Aufgrund seiner Radikalität entließ ihn der Zwickauer Stadtrat aber schon im Jahre 1521 wieder. Daraufhin ging er nach Prag, wo er aber wiederum verhaftet und ausgewiesen wurde. In den darauffolgenden Stationen in Nordhausen und Halle-Glaucha wurde er ebenfalls nicht lange geduldet. Schließlich fand er in Allstedt eine Anstellung als Prediger, wo er von März 1523 bis August 1524 wirkte. In diese Zeit fiel auch die sogenannte Fürstenpredigt vor Kurfürst Johann und dessen Sohn Johann Friedrich am 13. Juli 1524, in der er diese dazu aufforderte, die sozialen Mißstände zu bekämpfen. Müntzer ging noch im Sommer desselben Jahres von Allstedt nach Mühlhausen, wo er mit seinen Anhängern aber bereits am 27. September wieder ausgewiesen wurde.

      In den folgenden Monaten predigte er in verschiedenen Orten in Süddeutschland, wo sich in einigen Gebieten die Bauern erhoben hatten. Im Februar 1525 kehrte Müntzer nach Mühlhausen zurück und wurde zum Pfarrer der dortigen Marienkirche gewählt. Als der Bauernkrieg auch hier ausbrach, ergriff er die Partei der Bauern und wurde zu ihrer Führungsfigur in Thüringen. Doch schon am 15. Mai 1525 unterlag Müntzer mit seinen Bauernhaufen in der Schlacht bei Frankenhausen, wurde gefangengenommen, gefoltert und schließlich am 27. Mai 1525 in Mühlhausen geköpft. Sein Leib wurde aufgespießt, während sein Kopf auf einen Pfahl gesteckt zur Schau gestellt wurde.
      Nachdenkliches zu: Damals stahlen Sie Dir 10%

      Deutscher Bauernkrieg
      Als Deutscher Bauernkrieg werden eine Reihe von Aufständen bezeichnet, die zwischen 1524 und 1526 in weiten Teilen Süddeutschlands, der Alpenländer, der Rheinlande und Mitteldeutschlands stattfanden.

      Der Bauernkrieg ist derjenige traurige Zeitpunkt in der deutschen Geschichte, in welchem die Landleute in Franken und Schwaben, in der Folge auch in Sachsen und Thüringen zu den Waffen griffen, und zwar anfänglich, um sich aus ihrer traurigen Lage zu retten, nach und nach aber, um eine chimärische Freiheit zu erkämpfen. Mehrere, besonders katholische Schriftsteller pflegen diese Unruhen, deren Spuren sich schon gegen Ende des 15ten und zu Anfange des 16ten Jahrhunderts zeigten (..)

      Das römische Recht beschränkte die Allmenderechte der Bauern, ihre persönliche Freiheit und Selbstverwaltung. Demzufolge forderten sie eine Wiedereinführung des germanischen Rechts. Unter Berufung auf die Bibel, auf das göttliche Naturrecht und auf die Schrift Martin Luthers „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ forderten die Bauern ebenso die Aufhebung der Standesunterschiede und der Frondienste und bekannten sich zur Reformation.

      Am drückendsten war das alleinige Jagdrecht des Herren. Im Jahre 1494 ließ z.B. ein Herr von Eppstein einen Bauern hinrichten, weil dieser Krebse gefangen hatte und Herzog Ulrich von Württemberg ließ jedem Jagdfrevler die Augen ausstechen. Bereits 1493 bildete sich mit dem „Bundschuh“ die erste Bauernvereinigung. 1514 folgte der „Arme Konrad“.

      Der Ausbruch des Bauernkriegs in Südwestdeutschland hing damit zusammen, daß das Aufstandsgebiet weitgehend mit dem Rekrutierungsbereich für Landsknechtssöldner identisch war. Viele der Bauern, die sich in den Haufen sammelten, waren früher schon eine Zeit lang als Landsknechte angeworben gewesen und hatten schon eigene Kriegserfahrungen. Die Bauernhaufen gingen keineswegs nur mit Dreschflegeln und Sensen bewaffnet in die Kämpfe, sondern teilweise gut bewaffnet, mit Spießen und Harnisch und Gewehren, später sogar unterstützt durch Geschütze aus einigen der übergelaufenen Städte. Allerdings hatten die Bauern keine bewaffnete Reiterei. Die Ausweitung des Bauernkriegs auf Thüringen erfolgte unter der Führung des Pfarrers Thomas Müntzer von Mühlhausen aus.

      Durch Sebastian Lotzer in Memmingen wurden 12 Artikel als Hauptforderungen formuliert:

      Die Gemeinden sollen Gewalt und Macht haben, einen Pfarrer selbst zu erwählen und prüfen, auch darauf, ob er dem Evangelium gemäß predigt und handelt
      Ablehnung neuer Abgaben für die Herrschaften
      Abschaffung der Leibeigenschaft der Bauern
      Freiheit der Jagd und des Fischfangs
      Freie Holznutzung für alle
      Abschaffung der neuen Frondienste
      Keine unrechtmäßige Belastung durch die Herrschaften
      Keine unerträglichen Zinsen auf die Ländereien
      Garantie einer gerechten Behandlung vor Gericht, nicht nach Willkür oder Gunst
      Keine willkürlichen Gesetze nach „neuem Recht“, sondern Gültigkeit des alten Rechts
      Wiesen und Äcker der Gemeinden sollen Gemeingut bleiben
      Im Todfall soll ein Gut nicht an die Herrschaft fallen, sondern den Witwen und Waisen erhalten bleiben

      Nachdem die Bauern jedoch nicht nur ihren Forderungen der sogenannten 12 Artikel Nachdruck verliehen, sondern Mordend und Brandschatzend durch die Lande zogen, formierte sich Gegenwehr. Die zwölf Artikel wurden jetzt erweitert, man wollte „volle Freiheit“ haben. Höhepunkt der Mordgier war der blutige Ostersonntag in Weinsberg am 16. April 1525.

      Martin Luther, der sich Anfang 1525 in der Schrift „Ermahnungen zum Frieden auf die 12 Artikel der Bauernschaft in Schwaben“ an Fürsten und Bauern gewandt hatte, schrieb nun auch unter dem Eindruck des Weinsberger Blutsonntags „Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern“, einen harten Aufruf an die Fürsten zur Beendigung der Ausschreitungen.

      In der Schlacht bei Frankenhausen (in Thüringen) am 15. Mai 1525 wurde Thomas Müntzers Haufen geschlagen und der Bauernaufstand in Thüringen beendet.

      Thomas Müntzer (* 1489 in Stolberg im Harz, † 27. Mai 1525 in Mühlhausen) war ein deutscher evangelischer Theologe und Freiheitskämpfer.
      Leben

      Thomas Müntzer wurde vermutlich 1489 als Sohn eines armen Handwerkers geboren. Seit 1506 studierte Müntzer an der Universität Leipzig, seit 1512 an der Universität in Frankfurt/Oder. In seinem Studium erreichte er die Grade eines Magisters der freien Künste und eines Bakkalaureus der Heiligen Schrift. Seit 1513 arbeitete er als Lehrer in Halle/Saale und wirkte an verschiedenen Orten, so in Halberstadt und Aschersleben, als Prediger.

      Schon früh hatte sich Müntzer von der katholischen Kirche distanziert. Als dann Martin Luther die Reformation einleitete, schloß er sich diesem begeistert an. Dafür empfahl Luther ihn 1520 auf die Pfarrstelle in Zwickau. Aufgrund seiner Radikalität entließ ihn der Zwickauer Stadtrat aber schon im Jahre 1521 wieder. Daraufhin ging er nach Prag, wo er aber wiederum verhaftet und ausgewiesen wurde. In den darauffolgenden Stationen in Nordhausen und Halle-Glaucha wurde er ebenfalls nicht lange geduldet. Schließlich fand er in Allstedt eine Anstellung als Prediger, wo er von März 1523 bis August 1524 wirkte. In diese Zeit fiel auch die sogenannte Fürstenpredigt vor Kurfürst Johann und dessen Sohn Johann Friedrich am 13. Juli 1524, in der er diese dazu aufforderte, die sozialen Mißstände zu bekämpfen. Müntzer ging noch im Sommer desselben Jahres von Allstedt nach Mühlhausen, wo er mit seinen Anhängern aber bereits am 27. September wieder ausgewiesen wurde.

      In den folgenden Monaten predigte er in verschiedenen Orten in Süddeutschland, wo sich in einigen Gebieten die Bauern erhoben hatten. Im Februar 1525 kehrte Müntzer nach Mühlhausen zurück und wurde zum Pfarrer der dortigen Marienkirche gewählt. Als der Bauernkrieg auch hier ausbrach, ergriff er die Partei der Bauern und wurde zu ihrer Führungsfigur in Thüringen. Doch schon am 15. Mai 1525 unterlag Müntzer mit seinen Bauernhaufen in der Schlacht bei Frankenhausen, wurde gefangengenommen, gefoltert und schließlich am 27. Mai 1525 in Mühlhausen geköpft. Sein Leib wurde aufgespießt, während sein Kopf auf einen Pfahl gesteckt zur Schau gestellt wurde.
      http://de.metapedia.org/wiki/Geschichte_Deutschlands

    • no na (kein Partner)
      01. September 2013 19:57

      @ omi: auch als "omi" ist F.V. so irr und wirr wie immer.

  12. Tik Tak (kein Partner)
    01. September 2013 10:09

    Same here:

    Mein Gott Unterberger, das Gymnasium ist dasjenige am Henriettenplatz in Wien.
    Der Faymann ist dort bereits in der siebenten Klasse wegen fehlender Stunden und schlechter Noten ausgeschieden.
    Es gibt für ihn kein Abschlußzeugnis der siebenten und achten Klasse und auch kein Maturazeugnis weil er nie die Matura gemacht hat.
    Es gibt für den Jahrgang seiner angeblichen Matura übrigens ein Matursklassenild auf dem er auch nicht drauf ist.
    Und wer keine Matura hat der kann auch nur, wie der Faymann, als "außerordentlicher" Hörer an der Uni "studieren" - eigentlich bestenfalls anwesend sein - und daher, wie der Faymann, auch keine Prüfungen ablegen.
    Redens ganz einfach mit der ehemaligen Direktorin aus der Zeit, die hat zwar einen Maulkorb in der Sache bekommen ist aber mittlerweile so schlecht auf den Faymann zu sprechen, daß sie das obige jederzeit bestätigen wird.
    Das mit den SPÖ "Abschlüssen" an dieser Schule hat übrigens Tradition.
    Auch der Hundstorfer hat ein Zeugnis aus dieser Schule - ohne jemals viel Zeit dort verbracht zu haben.
    Das war, wie die Rahlgasse, eben immer eine bevorzugte Schule der Genossen, wenn die Kinder zu dumm für die Schule sind.

    Und wer in Österreich seinen Nachwuchs noch in eine öffentliche Schule steckt, der sollte sowieso wegen Kindesmißhandlung angezeigt werden.

    • Brigitte Imb
      01. September 2013 20:50

      @ Tik Tak,

      falls Sie mit Faymann die Schulbank gedrückt haben und um das Geheimnis "Maturazeugnius" u. ev. um die 7 "Fehjahre" in seinem Lebenslauf Bescheid wissen, wenden Sie sich an ausländische Medien.
      Natürlich besteht die Gefahr, daß ausländische Medien an der österreichischen Kanzlermarionette kein Interesse zeigen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      02. September 2013 15:49

      Nein, ich bin nicht in diese Schule gegangen, die wäre meinen Eltern zu peinlich gewesen.
      Aber die Tochter der besagten Direktorin war ein paar Jahren lang meine Freundin.

  13. ashanyan (kein Partner)
    01. September 2013 09:08

    Das Beispiel Schule ist ja nur exemplarisch dafür zu nennen, wie derzeit der Rechtsstaat, der das Zusammenleben von Individuen regelt, in einen Zwangsstaat umgewandelt wird, der die kollektive Gesinnung und das kollektive Verhalten erzwingen soll.

  14. Gerald M. (kein Partner)
    01. September 2013 01:09

    Und so bringt der unnötige ORF das Thema


    Experten wünschen sich Ganztagsschule als Regelfall

    Dass derzeit zwei Drittel von Eltern und Lehrern zustimmen müssen, damit ganztägige Schulangebote geschaffen werden, geht Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) zu weit. Die ÖVP verteidigt die Hürde: Eltern und Schüler dürften nicht zwangsverpflichtet werden. Doch Schützenhilfe bekommt die SPÖ jetzt von Experten - auch aus dem ÖVP-Lager.


    wer wohl diese Experten sind ...


    "Nicht mehr zeitgemäß"

    Dass gleich zwei Drittel der Eltern und Lehrer Ganztagsschulen zustimmen müssen, sei zu viel, das Vetorecht solle schwinden: Das sagen nach SPÖ-Unterrichtsministerin Schmied nicht nur weitere Vertreter der Kanzlerpartei wie etwa Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl. Sondern auch im ÖVP-Lager findet die Ministerin jetzt Zustimmung. Die Hürden auf dem Weg zu mehr Ganztagsschulen seien viel zu hoch, sagt der frühere ÖVP-Landtagsabgeordnete und Ex-Präsident des steirischen Landesschulrats, Bildungsexperte Bernd Schilcher. Er widerspricht damit etwa ÖVP-Bildungssprecherin Christine Marek. Sie will die starke Mitbestimmung durch Lehrer und Eltern aufrecht erhalten, Eltern und Schüler dürften nicht in ganztägige Schulformen gezwungen werden. Das Abstimmungsmodell sei aber nicht mehr zeitgemäß, sagt Experte Schilcher. ...


    Q: http://oe1.orf.at/artikel/350367

    Ach so nur der Schilcher ... und so wird aus "Experten" ein einsamer "Experte" aus dem vermeintlichen ÖVP Lager ...

    Manipulation wie es nur eine durch und durch linksversiffte Anstalt zustande bringt. Persönlich bin ich dafür, den ORF sofort aufzulösen und die vielen "tollen" Mitarbeiter auf dem freien Markt ihre Brötchen verdienen zu lassen.

  15. terbuan
    31. August 2013 15:00

    O.T. Israel will illegale Einwanderer los werden:

    "Offiziell soll der Abschiebeprozess auf dem freien Willen der Betroffenen beruhen; allerdings kündigte Innenminister Gidon Sa'ar bereits „Maßnahmen“ an, sollte es mangelnde Kooperationsbereitschaft geben. Das ist die Peitsche – gleichzeitig lockt man mit einem Zuckerbrot von 1500 US-Dollar, die jeder kriegen soll, der freiwillig geht. Dieser Preis ist nichts Neues: Im Vorjahr ließen sich immerhin mehr als 3000 Flüchtlinge mit dem Geld zur Ausreise motivieren.

    Man wolle laut Innenministerium zunächst ein „Bewusstsein für die Ausreise“ schaffen, indem man bei der Logistik für die Abreise helfe. Dazu gehörten die Information über die Prämie und Flugtickets sowie die Möglichkeit, in Israel angehäuften Besitz mitnehmen zu dürfen. In späterer Stufe werde es eine „Deadline“ geben, einen Termin für die „freiwillige“ Abfahrt. Werde der verpasst, soll es keine Visumsverlängerung geben."...

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1447226/Israelisches-Ticket-zurueck-nach-Afrika?_vl_backlink=/home/index.do

    Aus Uganda stammen die meisten der Illegalen aus Afrika (ca.50.000), Uganda demeniert zwar einen entsprechenden Vertrag mit Israel, aber es scheint, dass das Problem jetzt ernsthaft in Angriff genommen wird.

    Ein gutes Beispiel für Europa, aber was passiert hier? Absolut nichts, Europa läßt sich überrennen von Illegalen und fordert Millionen auf, es ihnen gleich zu tun!

    • byrig
      31. August 2013 22:17

      die israelis befürworten überall grösstmögliche toleranz gegenüber zuwanderung.ausser in israel.

  16. Josef Maierhofer
    31. August 2013 14:21

    Hoffen wir auf die Wähler, die schön langsam erkennen sollten, welche Absichten und Ideologie mit Rot und Grün wählen, hoffen wir auf eine ÖVP, die Vernunft annimmt und dieser Schulpolitik eine glasklare Abfuhr erteilt, die dieser linken Familienpolitik eine glasklare Abfuhr erteilt und auch dieser linken Zuwandererpolitik.

    Bis jetzt redet nur die FPÖ von 'Österreich zuerst'. Rot-Grün-Schwarz redet von Griechenland zuerst ... Ich hoffe dieser 'Urlaub' geht jetzt bald zu Ende.

    Die Österreicher glauben halt leider in allzu großer Zahl 'an den Staat' und an die 'Baddei', die sie alle bald im Regen stehen lassen wird müssen. Der Kredit geht aus, sehr bald nämlich, die Inflation zieht ein, tut sie schon andauernd, wir verlieren pro 15 Jahre etwa 50% unserer Geldkaufkraft, dazu kommt der Volksverrat per ESM, dessen Kosten 'unschätzbar' werden, etc.

    Warum kapieren die Leute das alles nicht, warum wählen sie immer wieder ihre eigenen Totengräber, warum sehen sie nicht die Konsequenzen des Sozialismus in Moskau, Ostberlin, Nordkorea oder sonstigen 'sozialistischen' Staaten ?

    Weil sie von den Medien belogen werden, von den Parteien Privilegien bekommen auf Kosten der Zukunft, nämlich auf Kredit, weil sie an dieser immensen Korruption, Selbstbedienung und Lügenwirtschaft selbst zu profitieren glauben, weil ihnen falsche Versprechungen gemacht werden. Und von wem ? Von skrupellosen Parteien.

    Es ist nun einmal so, dass jeder einzelne allein und eigenverantwortlich durch sein Leben gehen muss und niemand kann es für ihn tun, weder ein Partner, noch eine Partei, noch 'der Staat'.

    Was wir gemeinsam machen wollen, erhalten wollen, etc. sollte realistisch und förderlich für die Menschen sein und demokratisch Zustandekommen im Dialog, linker Kahlfraß ist aber nicht förderlich, er löscht die Zukunft aus und macht uns zu einer 'no future' Gesellschaft, auch ganz massiv durch die diktierte linke Schulpolitik.

  17. Ambra
    31. August 2013 12:21

    Lieber Herr Doktor Unterberger : ich habe eine einzige Frage - und die stellen sich sicher nicht nur viele unserer Blogger, sondern auch sonst Scharen von Bürgern in diesem Land : WEN WÄHLT MAN ????? Nicht wählen kann ja in einer Demokratie keine Alternative sein.
    Wenn ich Ihre Artikel lese, wird mein eigener Eindruck ganz und gar unterstrichen :
    es gibt keine einzige Partei, die man mit Überzeugung wählen kann. Also : WELCHE PARTEI IST DAS KLEINSTE ÜBEL ?????

    • Pete Sahat
      31. August 2013 13:27

      Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten:

      1. Keine Partei sagt Ihnen zu
      1.a. weil Sie das demokratische Prinzip nicht unterstützen: ->undemokratisches nicht-wählen
      1.b. weil Sie kein Parteiprogramm unterstützen: ->weiß wählen

      2. Es gibt eine Partei, die Ihnen zusagt, Ihre Stimme wird voraussichtlich nicht gewertet (nicht in Mandate übertragen): ->Kleinpartei wählen

      3. Es gibt eine Partei, die Ihnen zusagt, und Ihre Stimme wird voraussichtlich gewertet: ->"Großpartei" wählen

      Aus pragmatischer Sicht sei dazugesagt dass falls Sie Option 1 oder 2 bevorzugen, Ihre Stimme in einem Prozentsatz auf die Parteien "aufgeteilt" wird, den diejenigen bestimmen, die sich für Option 3 entscheiden. Das bedeutet, dass Sie zu ca. 50% die Regierung unterstützen, auch wenn Sie das vielleicht nicht wollen.
      Aus diesem Grund wird Option 3 zumeist zu "Es gibt eine Partei, die Ihnen im Entferntesten zusagt,...". Das sogenannte "kleinste Übel" also. Es gibt also nur 2 Optionen, wenn man die Regierung (plus grünes Helferlein) aus dem Amt jagen will. ;-)

    • Ambra
      31. August 2013 14:21

      Pete Sahat: danke für Ihre Analyse. Dies bedeutet also:
      so oder so "weiterwursteln" mit der Großen Koalition wie bisher .....keine sehr schöne Option, aber vermutlich das Ergebnis der kommenden Wahl ......

    • machmuss verschiebnix
      31. August 2013 16:42

      Wählen Sie ausnahmsweise aus Protest eine der nicht etablierten Parteien,
      also nicht SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ

      Wir müssen dafür sorgen, daß:
      1.)
      der Prozentsatz an abgegebenen Stimmen für die Altparteien auf Kleinpartei-Niveau fällt,
      auch auf die Gefahr hin, daß solche Stimmen evtl. doch wieder dem Stärkeren zufallen
      werden, aber Hauptsache die kriegen eine schallende Ohrfeige ( mit etwas Glück kommt
      einer, der das Wahlsystem auf den Kopf stellt ).

      2.)
      wir sollten für unseren Protest über unseren eigenen Schatten hüpfen - also einfach mal
      das verdrängen, was uns an so einer Nachwuchs-Partei nicht in den kram paßt, denn
      ich halte es für extrem wichtig, junge Leute, frische Kräfte in die politische Arena hinein
      zu lassen. Deren Unerfahrenheit bedeutet keinesfalls Unvermögen, sondern nur
      Unverdorbenheit !

    • Pete Sahat
      31. August 2013 18:47

      @machmuss verschiebnix: Das ist natürlich auch eine Option. (Man müsste dazu nicht einmal so sehr über seinen Schatten springen, wenn man eine halbwegs wirtschaftsliberale und halbwegs wertkonservative Partei stärken will.) Allerdings glaube ich, dass es diesmal für Rot-Schwarz und die mandatsmäßige Absolute Mehrheit extrem knapp werden kann.
      Und wenn sich die GroKo nicht mehr ausgeht, dann wäre ich mir nicht mehr so sicher, ob sich die ÖVP nicht doch einen Richtungswechsel überlegt...

    • Undine
      31. August 2013 20:07

      @Ambra

      Für mich ist die Frage längst beantwortet: Ich gebe der FPÖ meine Stimme. Ich möchte mit meiner Stimme die einzige Partei stärken, die sich in erster Linie zuständig zeigt, für die eigene Bevölkerung da zu sein. Die FPÖ setzt sich außerdem sehr glaubwürdig für die Familie und für unseren Kulturkreis ein---das ist schon sehr viel!
      Die Beharrlichkeit, mit der die Freiheitlichen ihren wichtigsten Themen treu bleiben, gehört belohnt.
      Außerdem finde ich, gehört die Schamlosigkeit des ORF, die FPÖ und deren Wähler ständig wie Aussätzige zu behandeln, einmal ordentlich bestraft! Also, genug Gründe, die FPÖ zu stärken.

    • machmuss verschiebnix
      01. September 2013 01:51

      @Undine,

      bis Knittelfeld hielt ich die FPÖ für eine Option, leider haben die aber gezeigt,
      daß sie mit echten Reformen (so wie Haider das durchziehen wollte, bis zur
      3. Republik ) ziemlich genau nix am Hut haben. Das hat zumindest für Strache
      den Vorteil, daß er nicht in den Tod rasen muß .

      .

    • Liberator (kein Partner)
      01. September 2013 08:31

      Ah, die Undine outet sich wieder einmal als Sozialistin, wenn sie das Nationale ein bisserl ablegen kommen sie vielleicht mal bei der SPÖ unter.

      Lustiger Artikel dazu:
      http://derstandard.at/1376535214481/Ex-FPOe-Politiker-Gaugg-tritt-SPOe-bei

    • omi (kein Partner)
      01. September 2013 10:50

      Man braucht ja nur nach Ungarn schielen!
      Ungarn gesundet mit NS-Wirtschaftspolitik, der IWF wurde aus dem Land gejagt!

      Anm.: Orban setzt also die Wirtschaftspolitik der damaligen National-Sozialisten um. "grübel.. grübel ..."

      http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/08/30/ungarn-gesundet-mit-ns-wirtschaftspolitik-der-iwf-wurde-aus-dem-land-gejagt/

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2013 10:25

      Der Irrtum vieler, vor allem Bürgerlicher, ist, dass sie zu ehrlich sind und meinen, sie müssten die Partei wählen, von der sie hoffen, dass sie die beste wäre.

      Dazu kommt noch, dass angesichts der bunten Wahlplakate alle meinen, sie würden den Kanzler wählen. Diese Meinung ist nicht nur falsch, sondern dieser Irrtum ist schuldhaft.

      Leute, nicht ihr wählt den Bundeskanzler, sondern der Bundespräsident beauftragt irgendeinen (!!!) mit der Regierungsbildung. Er nimmt dazu in der Regel einen, der das Vertrauen der Parlamentsmehrheit hat. Und das muss nicht immer eine der Grinsekatzen von den Wahlplakaten sein.

      Gewählt werden vielmehr die Nationalräte, auch wenn die von allem Anfang an schon parteimäßig vergattert sind.

      Daher muss man sich den Gedanken aus dem Kopf schalgen, dass man gefragt ist, wer den der beste als Bundeskanzler wäre. Es kommt vielmehr darauf an, dass eine unagenehme Opposition den Grokokuschelkurs schwierig macht.

      Daher:

      SPÖ? - die soll abgewählt werden.

      ÖVP? - als Steigbügelhalter der Sozen die natürlich auch.

      Die Grünen? - wem nach Vassilakou immer noch grün wählen will, dem ist nciht zu helfen.

      TS? - Stronach wird da noch sein rotes Wunder erleben.

      BZÖ, und sonstige Kleinparteien? - es geht nicht um Sympathie, sondern den Einzug ins Parlament.

      Daher bleibt, so leid es mir tut nur die FPÖ als wählbare Partei über. Nicht wegen der Dinge, die diese Truppe in der Jugend getan hat, sondern wegen der Dinge, die sich die Roten dann nicht mehr erlauben können ohne die Maske fallen lassen zu müssen.

    • doc.west (kein Partner)
      06. September 2013 09:31

      was ich mir als demokratisches ideal vorstellte: alle, die sich die mühe machen und zur wahl gehen, aber weiß wählen, sollten berücksichtigt werden. d.h. der prozentsatz der weißwähler müsste im parlament unbesetzt bleiben. und ich bin mir sicher, dass viele, die sich mit keiner der parteien identifizieren können, weiß wählten, wenn sie wüssten, dass z.b. 30 parlamentssitze unbesetzt blieben. gleichzeitig bekämen die etablierten partein richtig panik und würden vielleicht beginnen, politik für die menschen im land und nicht gegen die interessen der leute zu machen. wie gesagt, ein traum von mir.

  18. machmuss verschiebnix
    31. August 2013 11:57

    Solange es eine Rot/Schwarze GROKO gibt, werden solche und andere Probleme
    nur immer noch weiter aufgetürmt werden, das Einzige womit die uns garantiert
    "verschonen" werden, sind Reformen !


    Wir sind uns alle einig, daß die SPÖ weg muß, das kann aber nur gelingen,
    wenn die sich nicht mehr an der ÖVP abputzen können ! Daher muß die
    ÖVP auf die Oppositions-Bank hinaus-gewählt werden und die Rotwähler
    müssen noch viel krasser mit derlei Rot/Grünen "Segnungen" (siehe
    Mariahilfer-Straße ) bedacht werden, bis endlich alle kapieren, welch
    dämlichen Haufen sie da wählen ! ! !

    Klar es wird uns allen weh tun - aber glaubt mir, anders wird das N I E was !

    Die Roten müssen endlich dazu gezwungen werden, alles selber auszulöffeln,
    was sie uns jeweils vor jeder Wahl einbrocken - die Unfinanzierbarkeit steht
    ja schon im Vorgarten - Haustür auf - ÖVP raus - Unfinanzierbarkeit rein.
    Und dann noch Generalstreik (Steuerstreik) ansagen und zurücklehnen ! ! !

    Wäre doch gelacht, wenn wir diese Wahnsinnigen nicht zur Vernunft bringen könnten .

    .

    • Ambra
      31. August 2013 12:18

      machmuss verschiebnix: Sie haben im Prinzip recht - aber der Schaden, der angerichtet würde bis auch der Dümmste versteht, wäre zu groß !
      Wie ich aus verlässlicher Quelle höre, gibt es in Wien eine Gruppe um Stronach, die sich mit der Bildungspolitik und kulturellen Fragen beschäftigt und dort scheint äußerst vernünftiges Gedankengut vorhanden zu sein. 'Ebenso überzeugt bin ich, daß Stronach in Wirtschaftsfragen vernünftiger denkt als alle unsere Politiker zusammen. Es ist schade, daß das Bild nach außen dem nicht gerecht wird.
      Aber vielleicht (nur vielleicht, ich weiß es nicht !) wäre es auch eine Möglichkeit,
      Stronach zu stärken und im besten Fall eine Koalition ÖVP-Stronach zu erreichen, womit zumindest wirtschaftlich vielleicht (!!) Vernunft einkehren könnte.

    • M.S.
      31. August 2013 13:00

      @machmuss verschiebnix @ambra

      Der Schaden wird auch bei Fortsetzung der GROKO angerichtet nur kommt er schleichend und es dauert länger bis das alle merken.
      Da ist wirklich besser ein rasches Ende im Sinne von machmuss verschiebnix, das dann endlich eine verantwortungsvolle neue Politik ermöglicht.

    • machmuss verschiebnix
      31. August 2013 16:17

      @Ambra @ M.S. ,

      wir alle wissen, daß die derzeitigen Schalmeien-Töne von Spindelegger nach
      der Wahl in ein Sparpacket umschlagen werden - ABER - ein Sparpacket O H N E
      Reformen, die werden bestenfalls als "Verkaufs-Argument" für das Sparpacket
      im Mund geführt werden.

      Leute, laßt Euch nicht mehr verarschen - ZUERST die Reformen, dann
      werden wir diese Kerle (vielleicht) wieder wählen !


      Nur wie sollen wir das erzwingen können, wo doch wir Nettozahler keinerlei
      Vertretung haben. Die etablieren Gewerkschaften haben wir ganz klar GEGEN
      uns, wir werden von allen Seiten immer nur ausgemolken.

      Im Grunde bräuchten wir eine Vertretung, die zusammen mit den kleinen und
      mittleren Unternehmen eine praktikable Gangart ausheckt, welche einerseits
      den Schaden für die Wirtschaft in verkraftbaren Dimensionen hält und
      andererseits die Steuereinnahmen des Staates in den Keller rasseln läßt,
      solange bis endlich echte Reformen auf den Weg gebracht werden ! ! !
      ( der Generaldirektor eines ganz großen Deutschen Unternehmens sagte einmal
      in Richtung Regierung: "...Ihr seht von uns keine müde Mark mehr ..." - mir ist
      aber nicht bekannt, ob diese Drohung dafür gesort hatte, daß Schröder zum
      "Genossen der Bosse" mutiert war .)

      In Österreich scheint sowas Wunschdenken zu sein, denn Leute die dafür begabt
      und intelligent genug sind, die werden sich das nicht antun - so einen gewaltlosen
      zivilen Ungehorsam .

      Müssen wir den tatsächlich warten, auf den "natürlichen Abgang" (Bankrott)
      dieses Staates ?

      .

    • Ambra
      31. August 2013 16:33

      Machmuss verschiebnix: natürlich wäre es höchste Zeit, daß sich eine neue Kraft bildet, die zuerst von Reformen spricht und nicht von Wahlzuckerln . Sie haben völlig recht ! Aber offensichtlich will sich das niemand antun in diesem Land - alle denkenden Menschen schimpfen und sind unzufrieden, aber "es g'schieht nix"......

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2013 10:30

      Die Stronachtruppe ist schuld daran, dass wir nicht BZÖ wählen können, sondern FPÖ wählen müssen.

  19. Cotopaxi
    31. August 2013 11:47

    o.T.

    Mit Müh und Not hat Fr. Mikl-Leiterner 8 (!) pakistanische ertappte Asylbetrüger (;-)) außer Landes geschafft.
    Ob es das wohl für die nächste Zeit war? 12 weitere stehen bekanntlich noch auf der Liste.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1447226/Israelisches-Ticket-zurueck-nach-Afrika?_vl_backlink=/home/index.do

  20. Undine
    31. August 2013 11:13

    Was ist denn nur in diese Mannweiber* Claudia Schmied und Heinisch-Hosek (stellvertretend für die meisten der fast immer militanten ROT-GRÜNEN Politikerinnen) gefahren, daß sie UM JEDEN PREIS das beste Modell für engste Zusammengehörigkeit im kleinsten Kreis---bestens bewährt, seit die Menschheit besteht---nämlich die organisch gewachsene FAMILIE ---gnadenlos ZERSTÖREN wollen!?!?

    Es scheint so zu sein, daß Karl MARX' Kommunismus mit allen dazugehörenden VERBRECHEN nie aufgearbeitet worden ist---"Vergangenheitsbewältigung" war nie ein Thema---warum nur?---und das RÄCHT sich immer mehr.

    Hätte es eine entsprechende SCHONUNGSLOSE Vergangenheitsbewältigung gegeben, würde sich zeigen, daß die heutige LINKE Politik die wesentlichen Thesen von Karl Marx ins 21. Jahrhundert herübergerettet hat und mit allen Mitteln diese durchzusetzen begonnen hat---der Kommunismus ist tot, es lebe der Kommunismus!

    Nichts anderes als die Neuetablierung der Marx'schen Thesen erleben wir tagtäglich, häufig in grünem Tarnmäntelchen.
    Die KINDER GEHÖREN dem STAAT!
    Welche soziale Errungenschaft war es doch vor einigen Jahrzehnten, den Müttern zu ermöglichen, statt der 6 Wochen "Mutterschutz" nach der Geburt des Kindes 3 (DREI!) JAHRE beim Kind zuhause zu bleiben! Ja, das war einmal!

    Wer glaubt denn in seinem tiefsten Inneren wirklich daran, daß für das EIGENE Kind eine promovierte Krabbelstuben- und Kindergartentante genauso gut, wenn nicht sogar besser---die linke Politik hämmert uns das ständig auf penetrante Weise ein!---sein soll, als die EIGENE MUTTER?

    Wenn jemand HÖCHSTES Interesse daran hat, einem kleinen Kind das beste auf den Lebensweg mitzugeben, können es nur die eigenen Eltern, zumeist die Mutter, sein.
    Selbst wenn die Krabbelstuben- und Kindergartentante drei akademische Grade erworben hätte, kann sie nie im Leben MEIN KIND so lieben wie ich, an seinem Werdegang so sehr interessiert sein, wie ich als Mutter, die eigenen Wertvorstellungen der Eltern weitergeben und es INDIVIDUELL erziehen!

    Was von der linken Politik angestrebt wird, ist KOLLEKTIVE ERZIEHUNG a la Sowjetunion---wollen wir das wirklich?
    Zwangs-Krabbelstube, Zwangs-Kindergarten, Zwangs-Ganztagsschule, verblödende Gesamtschule---all das nach Möglichkeit GANZTÄGIG, um nur ja die Kinder so viel wie möglich von den Eltern fernzuhalten---das ist kommunistisches Ziel seit MARX und feiert eine Renaissance---zum Unglück ALLER!

    *Mannweiber, feminine Männer und Kinder, die sich irgendwann einmal selber entscheiden sollen, was für Geschlecht für sie das passende ist---ist das unser Zukunftstraum?

    • Ambra
      31. August 2013 12:27

      Undine : ********
      ich habe eine einzige Erklärung für den Vernichtungswillen der Familie seitens der beiden roten "Damen" : vermutlich haben sie selbst nie eine intakte glückliche Familie erlebt, litten oder leiden darunter und möchten daher aus Mißgunst und Neid die Familie an sich zerstören. Ich denke nicht, daß ein Mensch, der selbst eine gute und glückliche Kindheit hatte, solche Wege gehen würde und könnte.
      Wäre ein Fall für Psychologen.

    • M.S.
      31. August 2013 12:46

      @Undine

      ****************+ Großartig!

    • Undine
      31. August 2013 13:31

      @Ambra und @M.S., danke für die Zustimmung! Ich habe auch keine andere Erklärung für die dem "Mainstream" gehorchende "Kindesweglegung" (im buchstäblichen Sinne des Wortes).

      Wenn man bedenkt, was für ein riesiger Schatz an elterlicher Liebe ungehoben bleibt, welches hohe Potential an liebevoller Zuwendung durch Vater und Mutter durch die so frühzeitige staatliche Vereinnahmung eines Kindes einfach VERGEUDET wird, brachliegt!

      Wer sein Kind ohne Not freiwillig (oder doch durch öffentlichen Druck!) so frühzeitig in fremde (staatliche) Hände entläßt, MUSS damit rechnen, daß sich ein solcherart fremderzogenes Kind späterhin keinesfalls verpflichtet fühlen wird, sich um diese Eltern mehr zu kümmern als diese sich um das eigene Kind gekümmert haben---eine eiskalte Gesellschaft ist vorprogrammiert.

      Was für wunderbare Anlagen, die in einem Kind schlummern, ihm "vererbt" worden sind, bei einer Erziehung im Kollektiv verkümmern! Individualismus muß unterbunden werden; das ist ja das erstrebte Ziel von degenerierten Frauenzimmern wie Claudia Schmied, Heinisch-Hosek und Co..

    • Observer
      31. August 2013 16:31

      Undine:
      Warten wir ab, ob die beiden kritisierten Damen in der nächsten Regierung überhaupt noch Verwendung finden.
      Wir alle können nur hoffen, dass es sich am 29. September für SPÖVP nicht mehr mit mindestens 92 NR-Sitzen ausgeht. Dies ist zwar auch kein Idealzustand, aber zumindest werden die bereits im geheimen gemachten Zukunftspläne der beiden selbstherrlichen Parteien durch einen Dritten gestört. Eigentlich sollten alle Parteien verstärkt die bisherigen (und geplanten) Nichtwähler ansprechen, denn bei ihnen wird dann die Entscheidung fallen. Es wird jedenfalls spannend.

    • byrig
      31. August 2013 22:28

      undine-wie immer brllant.hinzuzufügen wäre noch der sozialistische(somit auch grüne) horror gegenüber elitebildungen.
      diesen linken ist das schulsystem völlig egal,es geht nur darum,eigene ideologische vorstellungen durchsetzen zu können.
      und wo geht das besser als in der schule?dort wo kinder für indoktrination voll empfänglich sind?
      wenn nach einem gesamtschultag bis 18 uhr die tochter heimkommt und die eltern fragt,wieso sie eigentlich nicht linksgrün wählen?
      nach einem langen tag der indoktrination werden es solche eltern in den abendstunden ziemlich schwer haben,das kind zu überzeugen.
      übrigens:bzö und neos sind keineswegs von der gesamtschule abgerückt.
      dafür hat der orf im mittagsjournal gross gemeldet,dass der "schulexperte" und ausgemussteter övp-ler schilcher schmieds meinung ist.

  21. Alfred E. Neumann
    31. August 2013 10:01

    Einer Roten die Bildung zu ueberlassen, ist genauso bloed, als wuerde man Gandhi das Ernaehrungsministerium leiten lassen...

  22. terbuan
    31. August 2013 09:40

    OT Der Syrien-Konflikt, ein Hintergrundbericht:

    Öl, Gas und der Dollar
    Schmutzige Deals: Worum es im Syrien-Krieg wirklich geht

    Der saudische Geheimdienst-Chef Bandar bin Sultan wollte mit Russlands Präsident Wladimir Putin einen Deal schließen, der dem Gazprom-Konzern eine wirtschaftliche Perspektive nach dem Sturz von Assad in Syrien eröffnet hätte. Putin lehnte ab.

    Syrien ist der Spielball in einem knallharten wirtschaftlichen Konflikt um den globalen Energie-Markt. Es geht vielmehr um den Zugriff auf Erdöl und Erdgas und um die Währung, in der diese Ressourcen bezahlt werden. Die Amerikaner haben viel zu verlieren, die Russen auch. Der Strippenzieher im Hintergrund kommt aus Saudi-Arabien, mehr.....

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/31/schmutzige-deals-worum-es-im-syrien-krieg-wirklich-geht/

    • M.S.
      31. August 2013 13:14

      @terbuan

      Danke für diesen aufschlussreichen Artikel. Es ist erschütternd mit welcher Heuchelei die USA und und auch viele europäische Staaten, die bei jeder Gelegenheit die Menschenrechte einfordern, im Syrienkonflikt agieren.

  23. terbuan
    31. August 2013 09:26

    "Das läuft schon auf ökonomische Heiratsschwindelei hinaus."

    Eigentlich ein Pleonasmus, denn welcher Heiratsschwindler hat keinen ökonomischen Hintergrund? Aber in diesem Fall ist es mehr, nämlich ein groß angelegter Betrug vor allem an jener Generation von jungen Österreichern, die später für diese verantwortungslosen Aktionen unserer Volksverräter schwer bezahlen werden müssen!
    Nicht nur mit mangelnder (Aus)bildung sondern vor allem mit dem Verlust von Lebensqualität, Wohlstand und Sicherheit!

  24. Herby
    31. August 2013 08:45

    Beim gestrigen Wahlkampfauftakt der SPÖ im Wiener Museumsquartier verstrickte sich die SPÖ, die "Partei der Arbeit" - deren Vorsitzender noch nie etwas gearbeitet hat, in Widersprüche:

    Der Radiosender FM4 hat direkt bei der Veranstaltung herausgefunden, dass die SPÖ dort Leiharbeiter mit prekären Arbeitsverhältnissen eingesetzt hat!

    Menschen die 9 Euro pro Stunde verdienen und mehr als 12 Stunden pro Tag arbeiten.

    Das war gestern so: Vorne auf der Bühne stand Faymann und machte Werbung für das SP-Wahlprogramm, wo es um gerechte Löhne usw. geht. Und hinten wo die Genossen bei Speis und Trank zugriffen arbeiten Menschen (Kellner) mit prekären Arbeitsverhältnissen.

    Bericht in 'Die Presse':
    SPÖ: Bei der "Partei der Arbeit" bedienen Leiharbeiter (30.08.2013, DiePresse.com)

    Als Schutzpatron der Arbeitnehmer inszenierte sich die SPÖ bei ihrem Wahlkampfauftakt in Wien. Die Catering-Mitarbeiter kamen von einer Personalvermittlung.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1447249/SPOe_Bei-der-Partei-der-Arbeit-bedienen-Leiharbeiter?_vl_backlink=/home/index.do

  25. Observer
    31. August 2013 07:24

    Warum nützt die "staatstragende" Volkspartei im jetzigen NR-Wahlkampf nicht diese wahnwitzigen SP-Ideen für die Motivierung zumindest der Wechselwähler, ihr in vier Wochen die Stimmen zu geben? Im Fußballjargon spricht man da doch von einem "aufgelegten Elfmeter", der zum Erfolg führt. Ist die ÖVP voll mit ihren eigenen internen Problemen beschäftigt oder will sie keinesfalls ihren Wunschpartner für die künftige Koalition vergrämen?

    Eigentlich nehme ich alle Wahlversprechen nicht ernst, denn diese können bei nicht erreichter absoluter Mehrheit mit einem vernünftigen Regierungspartner ohnehin nicht umgesetzt werden. Ist die ÖVP überhaupt noch vernünftig oder gibt es da wieder Zugeständnisse bzw. Kuhhandel, um gleichzeitig eigene Anliegen durchzubringen?

    • M.S.
      31. August 2013 13:21

      @Observer

      Sie will ihren Wunschpartner keinesfalls vergrämen. Das ist seit dem Flirt in der Wahlkampfsendung vom 26.8. auf Puls4 evident.

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2013 10:36

      Die SPÖ posaunt:

      Nur eine ÖVP unter der roten Knute ist eine gute ÖVP.

      Eine ÖVP, die fremdgeht ist unmoralisch.

      Einer, der unter dem Pantoffel steht gilt nicht als guter Ehemann, sondern als Waschlappen!

  26. Haider
    31. August 2013 01:33

    Den Linken geht es nicht um die Verbesserung des österreichischen Schulsystems, ihnen geht es ausschließlich um dessen Zerstörung. Damit hoffen sie, zwei Fliegen auf einen Schlag zu treffen: Die Familienstruktur wird zerstört und die Gehirnwäsche gefördert.
    Die Wr . tiefrote Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl sagt ganz klar: Wer ihr marxistisches System nicht will, soll seine Kinder in Privatschulen schicken. Also, über Steuern das öffentliche System finanzieren und dann privat das der eigenen Kinder nochmals begleichen. So argumentierte zuletzt DDR-Ulbrich. Übrigens: In Großbritannien gibt es seit vielen Jahrzehnten dieses (seinerzeit von Bolschewiki eingeführte) System. Ich kenne keine englische Familie (und ich kenne sehr viele), die nicht mit allen nur erdenklichen Mitteln versucht, ihren Kindern das öffentliche Labor-Schulsystem zu ersparen und bereits ab Geburt ihres Kindes überlegt, wie es dem staatlichen Schulsystem entrinnen kann.

    Im Prinzip ist ja dagegen nichts einzuwenden. Allerdings unter zwei Prämissen: 1.: Der Staat darf seine Bürger nicht über Steuern und Abgaben vorher total enteignen und 2.: Die politische Indoktrination von Schülern und Lehrern öffentlicher Einrichtungen müßte striktest unterlassen werden.

  27. kritikos
    31. August 2013 01:15

    Man kann es tatsächlich zu Recht sagen: "Geschieht den Österreichern recht". Sie haben die Roten fast immer an die Spitze gewählt. Wer? Vor allem die Wiener. Und diese sind halt wahrlich in großer Zahl die Leser von Krone, Heute und Österreich, unsere Niveauzeitungen mit eindeutigem Linksdrall. Somit kann sich der Maturant oder doch nicht Maturant Feymann, ob seiner kleinen Figur stets aufhüpfende Leider-immer-noch-Bundeskanzler, mit großer Wahrscheinlichkeit darauf verlassen, dass er weiterhin das Land regieren wird. Und in einem wahrlich jammervollen Vizekanzler namens Spindelegger, dem enttäuschenden Nachfolger des "Neffen", einen willigen Partner haben wird.

  28. efrinn
    31. August 2013 01:01

    Es ist schrecklich, welch klare Aussage im Tagebuch steht. Warum versteht das der Großteil der Österreicher nicht? Sind alle schon so verblödet - pardon - daß es einer wirklichen Katatrophe bedarf, um das Ende dieser Entwicklung zu sehen? Es gibt genug Anzeichen und Mahner, aber das Menetekel wird heute wie damals nicht verstanden.
    Wie ich anfangs schrieb: schrecklich!!

    • simplicissimus
      31. August 2013 06:54

      solange der strom aus der steckdose, die lebensmittel vom supermarkt und das geld vom sozialamt oder ähnlichem kommt, gibt es für den durchschnittlichen österreicher nur wenig grund, sich den kopf zu zerbrechen. zu groß ist auch die zahl der umverteilungsprofiteure, zu groß ist die zahl der jahrzehntelang ideologisch manipulierten und umerzogenen bürgerlichen.





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