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Der Angriffsbefehl, der keiner ist

Eine starke Rede des amerikanischen Präsidenten. Aber Rhetorik ist eigentlich doch nicht alles, wenn man dabei auf die Logik vergisst und sich in der gleichen Rede diametral widerspricht.

Barack Obama hat der Welt in martialischen Worten mitgeteilt, dass er Befehl zum Angriff auf Syrien gegeben hat. Der könne schon „morgen“ stattfinden, kündigte er an. Bevor sich aber der ganze Nahe Osten in den Luftschutzbunker begeben konnte, kam dann ein paar Sätze später das Gegenteil: Obama will erst die Zustimmung beider Häuser des Kongresses haben.

Und die wird er sicher nicht „morgen“ haben – wenn er sie überhaupt jemals bekommt. Das ist nämlich angesichts der auslaufenden Urlaubszeit und des Fehlens klarer Festlegungen vieler Abgeordneter noch völlig unklar. Das ist angesichts der Antikriegs-Entscheidung des britischen Unterhauses und der angriffsfeindlichen Stimmung der meisten Amerikaner doppelt fraglich. Die Abgeordneten wollen ja wiedergewählt werden.

Aber rhetorisch war‘s ein Meisterwerk. Daraus können noch viele Politiker in der ganzen Welt lernen, wie man einen halben Rückzug von früheren Positionen und einen ganzen Widerspruch in den eigenen Aussagen durch kraftvolle Worte überspielt.

Erstaunliche Beobachtung, keineswegs nur am Rande: Es sind weltweit nur noch zwei ganz linke Präsidenten, der französische und der amerikanische, die an der Seite islamischer Fundamentalisten wie insbesondere des türkischen Prügel-Präsidenten Syrien angreifen wollen. Während die konservativ-liberal regierten Länder von Großbritannien bis Deutschland friedfertig abseits bleiben. Was lernen wir daraus?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 23:25

    Ich habe die Rede Obamas nicht gehört, wohl aber die ZIB1.

    Was mich so erstaunt, ist die Hast, mit der Obama um jeden Preis einen Militärschlag gegen Assad durchzuführen wünscht---lieber heute als morgen.

    Warum will Obama das Ergebnis der Untersuchungen durch die hoffentlich OBJEKTIVEN, UNABHÄNGIGEN Experten nicht abwarten?
    Hat er so große Angst, daß er etwas hören müßte, was er NICHT HÖREN WILL, nämlich, daß diese Experten einfach nicht mit letzter Gewißheit sagen können, wer das Giftgas tatsächlich eingesetzt hat?

    Alle hier im Blog kennen die BRUTKASTENLÜGE, weil sie noch gar nicht so lange her ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

    Diese Lüge reiht sich ein in die zahlreichen Lügen der USA, die sie erfanden, um sich einen Kriegsgrund zu schaffen; man denke nur an die LUSITANIA---eine brutale Aktion!

    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2008/12/das-geheimnis-der-lusitania-gelftet.html

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 00:17

    "Was lernen wir daraus?"
    Nicht nur in Österreich, auch weltweit steht die Gewalt LINKS!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2013 21:57

    Poewell 2003 und Obama 2013 wollen für Israel Krieg führen. Offenbar wollen die Anderen nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 06:51

    Wie verträgt sich die französische Kriegshetze mit den "Europäischen Werten"? Gibt es keine Möglichkeit auf europäischer Ebene, den größenwahnsinnigen, von Deutschland finanzierten, Zwerg ruhig zu stellen? Sein Atomwaffenarsenal scheint wie Viagra auf ihn zu wirken. ;-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 00:11

    Ja, seine rhetorische Begabung ist ja das einzig positive an Herrn Obama. Und wenn er schon nicht selbst draufgekommen ist, dass er sich halt zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, so scheint es, als hätte es ihn nun doch ein bisserl irritiert, dass da plötzlich nur mehr der dumme Gockel aus Paris noch Kriegshetze betrieben hat ausser ihm selbst. Die Frage ist bloss: War das wirklich der Beginn des Zurückruderns oder arbeitet die Kriegslobby an einer neuen Lüge (Stichwort: Brutkasten..), die dann eben auch den Kongress "überzeugen" kann?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorcicero
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 04:22

    Das ROTE TELEFON könnte bei Obama geklingelt haben. Wenn "cruising missiles" über Syrien fliegen nähert sich die Vorwarnzeit fü RU Null, ähnlich wie es für die USA in der Kubakriese war. Bessere Chancen zur Verteidigung wird RU nicht mehr bekommen.
    Für uns bleibt nur hoffen nur und beten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 10:59

    Es sind nicht die konservativ - liberal geführten Länder, die irgendwas verhindern! Es ist die drohende Eskalation des Konfliktes, die alle wie das Kaninchen auf die Schlange starren lässt. Es sind die Diktaturen Russlands und Chinas, die einem Libyen 2.0 entgegenstellen.

    Die konservativen wären, wie damals wieder dabei, wenn die Vorzeichen anders ständen. Wir lernen also nichts daraus!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2013 22:26

    Inzwischen sind die wirklichen Gründe für den überraschenden Rückzieher Obamas wohl bekannt und zT auch im UTB kommuniziert worden. Auch was die tatsächlichen Motive bei geopolitischen Plänen sind, ist hier zumindest so ausreichend angedeutet worden, daß man mit der journaillistischen Kaffeesatzleserei keinen Staat mehr machen kann.

    Nun diagnostiziert Dr. Unterberger: „Eine starke Rede des amerikanischen Präsidenten. Aber Rhetorik ist eigentlich doch nicht alles, wenn man dabei auf die Logik vergisst und sich in der gleichen Rede diametral widerspricht.“

    Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so, daß mir verborgen blieb, was an der Rede des amerikanischen Präsidenten „stark“ gewesen sein könnte. Nach all der Kriegsrhetorik und dem Beteuern, daß man gar keine Untersuchung der Chemiewaffen-Einsätze mehr benötige, dem Rückpfeifen der UN-Inspeketoren per Anruf beim Generalsekretär Ban Ki-moon, der längst der ganzen Welt offenkundig gewordene Unterstützung der ausländischen Mord- und Terrorbrigaden durch CIA und andere Agencies, nachdem bis zum Rückpfiff Camerons durch das Unterhaus auch die Kriegshetzer in England und Frankreich, Türkei, Saudi Arabien und nicht zu vergessen Israel schon in den Startlöchern standen, also nach der ganze – üblen – Vorgeschichte ist diese Rede Obamas in Wahrheit nur ein kleinlauter Rückzieher, und ein einziger Offenbarungseid über eine gescheiterte Politik.

    Unterberger fabuliert wieder über die „Rhetorik“, als ob diese von Bedeutung wäre. Und wenn ihm die Unlogik auch aufgefallen ist, nun, solch eine Quadratur des Kreises ist selbst dem US-Präsidenten nicht möglich. Wie sollte er erklären – und bei der Wahrheit bleiben können, daß für den faktischen Rückzieher vom Kriegsbefehl ein drohendes Impeachment und die Meuterei der höchsten Offiziere der USA der Grund sind? Da er das nicht sagen kann, wird daraus ein „Einsatzbefehl“ der natürlich keiner ist. Und bis der Kongress darüber befindet, fließt noch einiges Wasser den Hudson River hinab.

    Da jedoch das Fabrizieren von "Beweisen" zu den Fingerübungen der USA und ihrer Dienste gehört, wird man wohl weitere "finden". Ein bißchen zu viele und etwas zu oft, um noch geglaubt zu werden.

    Die bange Frage ist jetzt nur, ob nicht die eigentlichen Kriegshetzer in Israel bzw. der Türkei, die schon glaubte ein wenig im Trüben fischen zu können so massiv nachhelfen, daß die denkbare Reaktion Syriens dann den "sichtbaren" Grund zum Losschlagen hergibt. - Der Anonyma ist alles zuzutrauen.


alle Kommentare

  1. Nash (kein Partner)
    20. Februar 2015 00:59

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  3. Fareedatu (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:05

    Ce qui pousse l'africain e0 se se9parer de sa flilmae, de son village, des siens quoi, c'est qu'il cre8ve la dalle. Il est rationnel.Pas d'c9tat providence, pas d'immigration massive, une immigration de travail. Les frane7ais qui travaillent en Angleterre n'essaient pas de s'assimiler. On ne leur demande d'ailleurs pas.En gros, en voulant faire le bonheur des frane7ais, l'c9tat frane7ais importe du malheur. Logique. http://gfdgdhd.com [url=http://imcrwrmuuz.com]imcrwrmuuz[/url ] [link=http://ypmlarmg.com]ypmlarmg[/link ]

  4. Ale (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:37

    c9crire, et donc penser, que la Chine ne fait pas d'inge9rence est tameletont pue9ril. En effet, il suffit de se tourner vers l'Afrique des terres riches. La Chine sait tre8s bien qu'elle ne risque pas d'eatre menace9e militairement. Mais e9conomiquement, c'est une autre histoire. La Chine fait de la politique e0 long terme. Elle a donc besoin de stabilite9. Mais une stabilite9 e0 la chinoise signifie qu'une situation ne bouge pas. Il ne s'agit donc pas force9ment de paix. Attaquer la Syrie, destabiliserait ine9vitablement le cours du pe9trole. Voir pire, entraeenerait une probable guerre. Et e7a n'est vraiment pas bon pour la Chine. La voie vers l'he9ge9monie chinoise sur le monde s'en trouverait grandement entrave9e. La chine n'a peut eatre pas encore pris la mesure de sa puissance. Ou nous lui donnons trop de cre9dit. Seul le gouvernement chinois sait of9 il en est.La croissance e9conomique a e9te9 aussi forte gre2ce aux investissements e9trangers qui ont repre9sente9 plus de 30% du PIB pendant des decennies. Le retour sur investissement des occidentaux n'est pas aussi fort qu'espe9re9, et la Chine ne joue pas le jeu de l'OMC. L'occident joue un jeu dangereux avec la Syrie, et il le sait. D'of9 les nombreux pas en avant puis arrie8re.La chine a peut eatre inte9reat finalement e0 voter pour une intervention en Syrie. Elle devra s'assurer de la stabilite9 de l'Iran. Mais elle se demarquerait de Moscou et viendrait prendre une vrai place au sein des grandes puissances de9mocratiques tout en les obligeant e0 la respecter d'avantage. Ceci assurerait par la meame sa politique de non inge9rence, en Chine, e0 laquelle elle tient tant, e9videmment. http://jdjmksw.com [url=http://ogtwtypt.com]ogtwtypt[/url ] [link=http://jgqayjfd.com]jgqayjfd[/link ]

  5. Thunchanok (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:52

    "des ressortissants de notre pays ont de9sormais des fide9lite9s et des aathctements exte9rieurs."Absolument! Cela nous promet des lendemains bien difficiles... mais nos e9lites n'en ont cure puisqu'elles sont persuade9es de de9tenir la "bonne" solution!Un tel aveuglement me side8re, je dois bien l'avouer...

  6. Mustafa (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:15

    Nous de9rivons du sujet initial.Pour moi, il est clair que la poiiqltue d'immigration massive et incontrole9e est un suicide culturel.Ma visite au Japon, qui a fait des choix radicalement inverse aux nf4tres m'a renforce9 dans cette ide9e.Il existe de9sormais de larges tranches de la population frane7aise qui ne sont pas de culture frane7aise et ne veulent pas l'eatre.On a beaucoup raille9 nos anceatres les Gaulois mais ce n'e9tait pas si con.Evidemment, les e9lites e9chappent en parti e0 ce phe9nome8ne parce qu'elles vivent dans des quartiers blancs , mais ce re9pit est momentane9 : quand, vers 2050, le tiers de la population frane7aise sera d'origine africaine, la France sera-t-elle encore la France ?

  7. Mustafa (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:14

    Nous de9rivons du sujet initial.Pour moi, il est clair que la poiiqltue d'immigration massive et incontrole9e est un suicide culturel.Ma visite au Japon, qui a fait des choix radicalement inverse aux nf4tres m'a renforce9 dans cette ide9e.Il existe de9sormais de larges tranches de la population frane7aise qui ne sont pas de culture frane7aise et ne veulent pas l'eatre.On a beaucoup raille9 nos anceatres les Gaulois mais ce n'e9tait pas si con.Evidemment, les e9lites e9chappent en parti e0 ce phe9nome8ne parce qu'elles vivent dans des quartiers blancs , mais ce re9pit est momentane9 : quand, vers 2050, le tiers de la population frane7aise sera d'origine africaine, la France sera-t-elle encore la France ?

  8. Ellia (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:12

    Ce qui pousse l'africain e0 se se9parer de sa faillme, de son village, des siens quoi, c'est qu'il cre8ve la dalle. Il est rationnel.Pas d'c9tat providence, pas d'immigration massive, une immigration de travail. Les frane7ais qui travaillent en Angleterre n'essaient pas de s'assimiler. On ne leur demande d'ailleurs pas.En gros, en voulant faire le bonheur des frane7ais, l'c9tat frane7ais importe du malheur. Logique.

  9. Zayn (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:09

    suite Un nouvel (*) artilce de Rainer Hoffman sur le massacre de Houlaab L’extermination bb par les rebelles sunnitesLe journaliste allemand du Frankfurter Allgemeine Zeitung Rainer Hermann confirme ici son premier artilce selon lequel le massacre de Houla a e9te9 perpe9tre9 par les rebelles sunnites. Et non par l’arme9e re9gulie8re syrienne comme cela a e9te9 rapporte9.

  10. F.V. (kein Partner)
    03. September 2013 18:08

    Obama hat entschieden, dass es sicherer ist, den Kongress zu kaufen, als einen Alleingang zu machen

    Prof. Paul Craig Roberts

    antikrieg.com, 01.09.2013 – Obwohl er noch immer die diktatorische Macht für sich beansprucht, aus eigenem einen Krieg zu beginnen, stoppte Obama seinen einseiti-gen Angriff gegen Syrien, nachdem er von über 160 Abgeordneten des Repräsentantenhauses einen Brief bekam, der ihn darauf aufmerksam machte, dass das Land ohne Zustimmung des Kongresses in einen Krieg zu führen mit einer Präsidentenanklage bedroht ist, und nachdem er erkannte, dass kein Land, das als Bemäntelung für ein Kriegsverbrechen dienen konnte, nicht einmal die britische Hampelmannregierung und die NATO-HiWi-Staaten, Amerikas angekündigte militärische Aggression gegen Syrien mittragen würden.

    Obama kam durch mit seinem Angriff gegen Libyen ohne eine Zustimmung des Kongresses, da er Washingtons NATO-HiWis benutzte und nicht die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika. Aufgrund dieses Tricks konnte Obama behaupten, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht direkt beteiligt waren.
    Was können wir erwarten, nachdem die fehlende Bemäntelung und die Aufforderung seitens des Kongresses den Möchtegern-Tyrannen Obama dazu gebracht haben, seinen Angriff gegen Syrien anzuhalten ?

    Wäre Obama intelligent – und eindeutig ist einer, der Susan Rice zu seiner nationa-len Sicherheitsberaterin macht, nicht intelligent – würde er einfach den Angriff gegen Syrien in den Hintergrund schieben und verschwinden lassen, während der Kongress am 9. September zurückkehrt, um sich mit den unlösbaren Problemen des Budgetdefizits und der Schuldenbegrenzung zu beschäftigen

    Eine kompetente Administration würde erkennen, dass eine Regierung, die nicht imstande ist, ihre Rechnungen ohne den massiven Einsatz der Banknotenpresse zu bezahlen, viel zu tief in Problemen steckt als sich Sorgen darüber zu machen, was in Syrien passiert. Keine kompetente Administration würde einen militärischen Schlag riskieren, der zu einem Flächenbrand im Mittleren Osten und einem Anstieg der Erdölpreise führen und somit die wirtschaftliche Situation verschlimmern könnte, vor der Washington steht.

    Aber Obama und sein Haufen von Stümpern haben gezeigt, dass sie über keine Kompetenz verfügen. Das Regime ist korrupt und das gesamte Gebäude steht auf nichts als Lügen.

    Jetzt wo das Weiße Haus realisiert, dass Obama nicht ein Kriegsverbrechen ohne Be-mäntelung begehen kann, haben wir wahrscheinlich folgendes zu erwarten. Es wird nicht mehr so sehr darum gehen, ob Assad chemische Waffen eingesetzt hat oder nicht, sondern dass der Kongress nicht Prestige und Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika untergraben darf, indem er Präsident Obama, dem letzten Mann an der Spitze der amerikanischen Aggressionskriege, die Unterstützung vorenthält.

    Das Weiße Haus wird den Kongress bestechen, ihm schmeicheln und ihn einschüchtern. Die Argumentation des Regimes wird sein, dass Amerikas Prestige und Glaubwürdigkeit auf dem Spiel stehen und dass der Kongress den Präsidenten unterstützen muss. Präsident und Außenminister haben eindeutige Erklärungen in Bezug auf Assads Schuld und ihre Entschlossenheit abgegeben, Assad zu bestrafen. Entsprechend dem Irrsinn Washingtons besteht die Methode, mit der Washington Assad für die (angebliche) Tötung von Syrern mit chemischen Waffen bestraft darin, dass Washington weitere Syrer mit Cruise Missiles umbringt.

    Wenn das für Sie keinen Sinn macht, dann gehören Sie nicht in Obamas Regierung oder in die amerikanischen Medien, und Sie können nie ein Neokonservativer sein.
    Das Weiße Haus wird sagen, dass Obama dem Kongress entgegengekommen ist, indem es den Kongress über die Entscheidung abstimmen lässt, und dass das Entgegenkommen des Kongresses sich in der Zustimmung äußern soll. Treffen wir uns in der Mitte, wird das Weiße Haus sagen.

    Die Israel-Lobby, Susan Rice, die Neokonservativen und Kriegstreiber wie die Senatoren John McCain und Lindsey Graham werden sagen, dass ein Mangel an Unterstützung für Obamas Angriff gegen Syrien Amerikas Glaubwürdigkeit verletzt, den „Terroristen“ hilft und „Amerika verteidigungslos lässt.“ Es ist schlimm genug, werden sie sagen, dass Obama Unentschlossenheit gezeigt hat, indem er auf die Zustimmung des Kongresses wartet, und Unschlüssigkeit, indem er statt des ursprünglichen Plans eines Regimewechsels nur einen begrenzten Schlag vorsieht.
    Konfrontiert mit drohenden Kürzungen der großzügigen Wahlzuwendungen seitens der Israel-Lobby und des Militär-/Sicherheitskomplexes können Repräsentantenhaus und Senat auf Linie gebracht werden, das „Land zu unterstützen,“ während es ein weiteres Kriegsverbrechen begeht. Die Kombination von Bestechung, Einschüchterung und patriotischen Appellen, das Prestige Amerikas hochzuhalten, können den Kongress zu einem Meinungsumschwung bewegen. Niemand weiss wirklich, ob die rund 160 Abgeordneten des Repräsentantenhauses es ehrlich meinen, wenn sie Obama die Rute ins Fenster stellen, oder ob sie einfach etwas haben wollen. Vielleicht wollen sie nur, dass Obama etwas herausrückt für ihre Zustimmung.

    Wenn der Kongress ein weiteres amerikanisches Kriegsverbrechen absegnet, kann der britische Premierminister David Cameron zurück ins Parlament gehen und sagen, dass Obama „jetzt den Kongress an Bord gebracht und damit eine Absicherung geschaffen hat, und wenn das Parlament nicht mitmacht, wird uns der Geldhahn zugedreht.“

    Wenige britische Politiker fühlen sich im Gegensatz zu George Galloway wohl bei dem Gedanken, dass der Geldhahn zugedreht wird.

    Wenn Cameron das Parlament herumkriegt, könnten die anderen NATO-Staaten beschließen, auch auf den Geldzug aufzuspringen. Die alles beherrschende Regel der westlichen Zivilisation lautet, dass mehr Geld besser ist als kein Geld.
    Washington und seine europäischen NATO-HiWis werden Russland und China kritisieren, weil sie ihr Veto im Unsicherheitsrat einsetzen, um die UNO davon abzuhalten, Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie nach Syrien zu bringen. Diese verlogenen Argumente werden von den Medienhuren des Westens benutzt werden, um die Bedeutung des Widerstands des Unsicherheitsrates gegenüber Washingtons Überfall auf Syrien herunterzuspielen. Warum sollte Washington sich abhalten lassen von Mitgliedern des Unsicherheitsrates, wenn er doch die Medienhuren der Vereinigten Staaten von Amerika hinter sich hat. Diese intellektuellen Prostituierten, die die Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika ausmachen, werden alles in ihrer Macht Stehende unternehmen um sicherzustellen, dass Washington noch mehr Syrer umbringt. Töten ist Amerikas Markenzeichen.

    Wie die Geschichte der Menschheit beweist, werden Leute alles tun für Geld. Beachtenswerte Ausnahmen sind Edward Snowden, Chelsea (Bradley) Manning und Julian Assange. Wäre einer dieser Wahrheitssager nach Washington gegangen und hätte gesagt „kauft mich“ im Gegenzug für unser Schweigen, hätte Washington große Vermögen zur Verfügung gestellt, mit denen sie ein Leben in Komfort führen könnten.

    Davon ausgehend, wie korrupt die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und wie entschlossen Washington ist, seinen Willen durchzusetzen, sind auch die UNO-Chemiewaffenexperten in Gefahr. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sie einen Unfall erleiden werden wie das Navy-SEAL-Team Six. Aber wenn sie nicht gehütet werden wie eine Jury, sind sie Ziele für Bestechungsversuche. Wenn der UNO-Bericht nicht die Position des Weißen Hauses unterstützt, wird der Generalsekretär unter Druck kommen, den Bericht nicht beweiskräftig zu gestalten. Immerhin stellt Washington die Schecks aus, die die UNO in Gang halten.

    Niemand sollte erwarten, dass der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika auf der Grundlage von Beweisen abstimmt. Darüber hinaus hat der Kongress bisher noch kein Verständnis dafür erkennen lassen, dass es unabhängig davon, ob Assad chemische Waffen eingesetzt hat, ein Kriegsverbrechen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist, wenn sie nackte Aggression gegen Syrien betreiben, ein Land, das die Vereinigten Staaten von Amerika nicht angegriffen hat. Es geht Washington nichts an, wie die syrische Regierung gegen al-Nusra-Extremisten vorgeht, die sie stürzen wollen.

    Obamas Auffassung, dass es in Ordnung ist, Menschen mit weißem Phosphor und abgereichertem Uran zu töten, wie es die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel tun, aber nicht mit Saringas, entbehrt der Logik.

    Washington selbst hat Pläne für den eventuellen Einsatz von atomaren Bunkerbrechern gegen die iranischen unterirdischen Atomanlagen. Wenn Washington glaubt, dass Massenvernichtungswaffen unzulässig sind, warum besitzt Washington so viele von diesen und hat Pläne für deren eventuellen Einsatz ? Bedauert Washington, dass Washington zwei Atombomben auf japanische Städte abgeworfen hat genau in dem Zeitraum, in dem die japanische Regierung alles in ihrer Macht Stehende getan hat, um zu kapitulieren ?

    Seit dem Ende des gefährlichen Kalten Krieges war heißer Krieg das Hauptele-ment der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. George H.W. Bush griff den Irak an, nachdem Bushs Botschafterin das grüne Licht für den Angriff auf Kuwait gegeben hatte. Clinton griff Serbien an unter falschen Vorwänden und ohne jede verfassungsmäßige oder gesetzliche Befugnis. George W. Bush griff Afghanistan und den Irak an auf der Grundlage von Lügen. Obama erneuerte den Angriff auf Afghanistan und hat Jemen, Pakistan und Somalia angegriffen. Obama schickte seine NATO-HiWis, um Libyen anzugreifen, schickte Söldner nach Syrien und hat jetzt die Absicht, die Niederlage seiner Söldner durch einen Angriff auf Syrien zu verhindern.

    Washington errichtet eine Reihe von Militärstützpunkten rund um Russland und China. Diese Basen sind extrem provokant und sagen den Atomkrieg voraus.
    Die Vereinigten Staaten von Amerika, ein Land mit einem ungeheuren Atomwaffenarsenal, dessen Führer korrupt und besessen sind, sind eine große Gefahr für das Leben auf der Erde. Dass Washington die Gefahr Nummer eins für die Welt ist, ist mittlerweile allgemein bekannt, außer bei den Amerikanern, die ihren Patriotismus offen zur Schau stellen. Diese leichtgläubigen Dummköpfe sind es, die den Untergang der Menschheit durch Krieg möglich machen.

    Bis die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zusammenbricht, hat Wa-shington Geld gedruckt und kann stillschweigende Zustimmung zu seinen Verbrechen erkaufen. Washington kann sich darauf verlassen, dass die Medienhuren seine Lügen verkünden, als wären es Tatsachen. Die Welt wird nicht sicher sein, bis das amerikanische Kartenhaus zusammenfällt.

    Mir tun diese uninformierten Amerikaner leid, welche glauben, dass sie im besten Land auf der Erde leben. Zu wenige Amerikaner scheren sich darum, dass ihre Regie-rung zahllose Leben in Lateinamerika, Vietnam, im Mittleren Osten und in Afrika zerstört hat. Das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika mordet routinemäßig Zivilisten in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalia, und ist verantwortlich für eine Million Tote im Irak und vier Millionen vertriebene Iraker. Die amerikanische Definition des „besten Landes der Welt“ betrifft das Land, das die meisten unschuldigen Menschen umbringen kann, Menschen, die niemals Amerika angegriffen haben, Menschen, welche einst zu Amerika als Hoffnung der Welt aufgeblickt haben und jetzt in ihm eine tödliche Bedrohung sehen.

    Zu viele Amerikaner haben keine Ahnung, dass ein Fünftel ihrer Mitbürger auf Hilfe der Regierung angewiesen sind, oder wenn sie es wissen, werfen sie den Unglücklichen vor, als Schmarotzer den Steuerzahlern auf der Tasche zu liegen. In den Vereinigten Staaten von Amerika sinken Einkommen und Erwerbsmöglichkeiten. Der Ausbeutung von Bürgern durch Finanzinstitutionen sind keine Grenzen gesetzt. Keine Grenzen kennen auch Gesetzlosigkeit und Brutalität der Polizei, und grenzenlos sind die Lügen, die die amerikanische Bevölkerung in ihrer Traumwelt abseits der Realität gefangen halten.

    Wie ein solches Volk die Freiheit wiedererlangen oder eine Regierung zügeln kann, die auf Krieg aus ist, übersteigt die Vorstellungskraft.

    Diejenigen Republikaner, die sich Sorgen machen um Schuldenbelastungen unserer Kinder und Enkel, machen sich Sorgen um eine Zukunft, die es vielleicht gar nicht geben wird. Washingtons Überheblichkeit stößt die Welt in Richtung Atomkrieg.
    „Das beste Land der Welt“ ist die böse Kraft, die Leben und Aussichten vieler unter-schiedlicher Völker zerstört und letztlich alles Leben auf der Erde vernichten könnte.

  11. Reinhard1 (kein Partner)
    02. September 2013 22:40

    Was wir daraus lernen? Das Ihr Verständnis amerikanischer Politik eher unterbelichtet ist, denn linke und rechte Politik in den USA kann keineswegs auf europäische Verhältnisse übertragen werden.

    • F.V. (kein Partner)
      03. September 2013 12:35

      Reinhad1,

      Daß man "das" mit scharfem "ß" schreibt ist der geringste Fehler Ihrer "Analyse".

      In den USA gibt es keine linke oder rechte Politik, sondern nur eine des "tiefen Amerika", des "Big Money" bzw. des militärisch-industriellen Komplexes, was aber alles mehr oder weniger dasselbe ist. Vor Jahren schon hatte die IHT, 24. 1. 2002, William Pfaff, geschrieben: "The Problem of Politics is Money", d. h. jeder Präsident wird vom Big Money ins Amt gehievt und hat für den "Return on Investment" zu sorgen; die Milliarden waren ja nicht als Almosen gedacht.

      Und was Europa betrifft: wir sind ein tributpflichtiger Vasall der USA, d.h. wir haben gar keine eigene Politik, sondern nur Befehle auszuführen.

      Und Herr Maierhofer täuscht sich über den "Willen des Volkes", den er wohl mit der Dämokratur realisiert glaubt. Nun, auch diese ist, wie der Begriff schon andeutet, nur die Herrschaft der Schlechtesten, die - siehe oben - die Ordres der wahren Herren auszuführen haben.

      In vier Wochen dürfen sich die tumben Wähler wieder einbilden etwas entschieden zu haben. Wie lächerlich.

  12. Josef Maierhofer
    02. September 2013 09:22

    Wir sollten daraus lernen, dass das Volk sich wieder mehr um die eigene Position, die meist eine Antikriegsposition ist, kümmern müsste.

    Und die Politik sollte sich daran gewöhnen, dass die Staatsform Demokratie ist und nicht Parteidiktatur.

  13. Nestroy (kein Partner)
  14. Freichrist776 (kein Partner)
    01. September 2013 22:43

    Wenn die USA in Afghanistan gescheitert sind, werden sie erst recht in Syrien scheitern. Und Israel muss sich auf die Grenzen von 1960 zurückziehen. Dies ist nicht gefährlich, denn auch der Islamismus erlebt einen Niedergang. Z. B. ist die Geburtenrate im Iran unter 2,0 gesunken.
    Es wird eine nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Z. B. können Krampfadern mit dem Venaseal-Verfahren ohne Operation zerstört werden. Zudem können u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt werden.

  15. Francois Villon (kein Partner)
    01. September 2013 22:26

    Inzwischen sind die wirklichen Gründe für den überraschenden Rückzieher Obamas wohl bekannt und zT auch im UTB kommuniziert worden. Auch was die tatsächlichen Motive bei geopolitischen Plänen sind, ist hier zumindest so ausreichend angedeutet worden, daß man mit der journaillistischen Kaffeesatzleserei keinen Staat mehr machen kann.

    Nun diagnostiziert Dr. Unterberger: „Eine starke Rede des amerikanischen Präsidenten. Aber Rhetorik ist eigentlich doch nicht alles, wenn man dabei auf die Logik vergisst und sich in der gleichen Rede diametral widerspricht.“

    Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so, daß mir verborgen blieb, was an der Rede des amerikanischen Präsidenten „stark“ gewesen sein könnte. Nach all der Kriegsrhetorik und dem Beteuern, daß man gar keine Untersuchung der Chemiewaffen-Einsätze mehr benötige, dem Rückpfeifen der UN-Inspeketoren per Anruf beim Generalsekretär Ban Ki-moon, der längst der ganzen Welt offenkundig gewordene Unterstützung der ausländischen Mord- und Terrorbrigaden durch CIA und andere Agencies, nachdem bis zum Rückpfiff Camerons durch das Unterhaus auch die Kriegshetzer in England und Frankreich, Türkei, Saudi Arabien und nicht zu vergessen Israel schon in den Startlöchern standen, also nach der ganze – üblen – Vorgeschichte ist diese Rede Obamas in Wahrheit nur ein kleinlauter Rückzieher, und ein einziger Offenbarungseid über eine gescheiterte Politik.

    Unterberger fabuliert wieder über die „Rhetorik“, als ob diese von Bedeutung wäre. Und wenn ihm die Unlogik auch aufgefallen ist, nun, solch eine Quadratur des Kreises ist selbst dem US-Präsidenten nicht möglich. Wie sollte er erklären – und bei der Wahrheit bleiben können, daß für den faktischen Rückzieher vom Kriegsbefehl ein drohendes Impeachment und die Meuterei der höchsten Offiziere der USA der Grund sind? Da er das nicht sagen kann, wird daraus ein „Einsatzbefehl“ der natürlich keiner ist. Und bis der Kongress darüber befindet, fließt noch einiges Wasser den Hudson River hinab.

    Da jedoch das Fabrizieren von "Beweisen" zu den Fingerübungen der USA und ihrer Dienste gehört, wird man wohl weitere "finden". Ein bißchen zu viele und etwas zu oft, um noch geglaubt zu werden.

    Die bange Frage ist jetzt nur, ob nicht die eigentlichen Kriegshetzer in Israel bzw. der Türkei, die schon glaubte ein wenig im Trüben fischen zu können so massiv nachhelfen, daß die denkbare Reaktion Syriens dann den "sichtbaren" Grund zum Losschlagen hergibt. - Der Anonyma ist alles zuzutrauen.

  16. Das kleine Mäxchen
    01. September 2013 13:18

    Man soll nie aus der Emotion heraus entscheiden.
    Immer zuerst drüberschlafen, offene Punkte identifizieren, klären, dann entscheiden!

  17. Rau
    01. September 2013 10:59

    Es sind nicht die konservativ - liberal geführten Länder, die irgendwas verhindern! Es ist die drohende Eskalation des Konfliktes, die alle wie das Kaninchen auf die Schlange starren lässt. Es sind die Diktaturen Russlands und Chinas, die einem Libyen 2.0 entgegenstellen.

    Die konservativen wären, wie damals wieder dabei, wenn die Vorzeichen anders ständen. Wir lernen also nichts daraus!

  18. simplicissimus
    01. September 2013 06:52

    Und kaum sind Zweifel an der Giftgasgeschichte aufgetaucht, sind die Medien voll mit einem weiteren Anschlag.
    Wenn es Assad war, dann spielt er entweder va banque mit extrem hohem Risiko in der Annahme er könne die Aufständischen durch grausame Konsequenz einschüchtern (wobei Terror ja oft immer nur mehr Widerstand bewirkt) oder er ist einfach nur dämlich, die amerikanische Bombengeilheit herauszufordern.
    Mir kommt die Geschichte sehr seltsam vor und ich glaube vorerst einmal gar nichts.
    Barack Obama hat jedenfalls wieder einmal bewiesen wie man mit gut klingenden aber vollkommen hohlen Worten das Gegenteil von dem behauptet, was tatsächlich stattfindet. Erinnert mich fatal an afrikanische Witch Doctors.

  19. Cotopaxi
    01. September 2013 06:51

    Wie verträgt sich die französische Kriegshetze mit den "Europäischen Werten"? Gibt es keine Möglichkeit auf europäischer Ebene, den größenwahnsinnigen, von Deutschland finanzierten, Zwerg ruhig zu stellen? Sein Atomwaffenarsenal scheint wie Viagra auf ihn zu wirken. ;-)

  20. cicero
    01. September 2013 04:22

    Das ROTE TELEFON könnte bei Obama geklingelt haben. Wenn "cruising missiles" über Syrien fliegen nähert sich die Vorwarnzeit fü RU Null, ähnlich wie es für die USA in der Kubakriese war. Bessere Chancen zur Verteidigung wird RU nicht mehr bekommen.
    Für uns bleibt nur hoffen nur und beten.

  21. plusminus
    01. September 2013 02:12

    Was lernen wir daraus?

    Obama auf dem Rückzug, für den ihn David Cameron bereits die Mauer gemacht hat, denn keine parlamentarische Zustimmung - keine Kriegshandlungen - nur Kriegsrethorik und dabei bleibt es, weil es kaum wirtschaftliche Interessen gibt (Erdöl wir im Irak usw.)!

  22. Haider
    01. September 2013 00:17

    "Was lernen wir daraus?"
    Nicht nur in Österreich, auch weltweit steht die Gewalt LINKS!

    • logiker2
      01. September 2013 09:44

      aber linke Gewalt ist immer gutmenschlich, darum brauchen die Millionen Toten des Kommunismus auch nicht aufgearbeitet werden .

    • Undine
      01. September 2013 11:39

      @logiker2

      Sie haben mit diesem einzigen Satz ALLES gesagt! ************!

    • F.V. (kein Partner)
      03. September 2013 13:14

      Verehrte Diskutanten,

      was heißt schon "links"? - Mit solch einer simplen Ursachen-Erklärung wird nur vernebelt, was hinter der Bühne geschieht.

      Nach einer so geballten Ladung von Information, Hintergrundwissen, Analysen der Zusammenhänge, etc., die zum Thema Syrien-Krieg hier von etlichen Beiträgen geboten wurden, bin ich ziemlich sprachlos, wie wenig davon in Euer Urteil eingeflossen ist.

      Ihr plappert eine hohle Phrase nach, die nichts erklärt, keinen Sinn hat und obendrein nur der Verschleierung der wirklichen Vorgänge dient. Selbst wenn ein achtklassiger Volxschüler, der der "linken" SPÖ angehört, "Politik macht", ist diese nicht im Sinn einer Arbeiter-Vertretung (also sozialistisch), sondern die, die bei Bilderberger-Treffen (= Befehlsausgaben) aufgetragen wird. Wenn die größten internationalen Kapitalisten/Plutokraten von Ihnen mit "links" umschrieben werden, nun, dann machen die Genossen meinetwegen "linke" Politik. - Nur hatte man damit bis dato darunter etwas anderes gemeint.

      Die Millionen Toter, die dem Kommunismus zu verdanken sind, sind eine Sache, die andere heute - und seit 1945 - gehen auf das Konto vornehmlich der kapitalistischen USA. Und um diese und mögliche weitere Tote geht es jetzt, sollte es nicht gelingen den Auftakt zum nächsten Weltkrieg - durch einen Überfall Syriens durch die USA und seiner Vasallen - zu verhindern.

      Die Georgia Guides-Stones stehen in den USA und das "Erste Gebot", diesen neuen Dekalogs lautet: Die Weltbevölkerung ist mit 500 Millionen zu begrenzen!

      Der Auftrag lautet also: 6,5 Milliarden möglichst schnell ins Jenseits zu befördern.

      Und d a m i t haben wir uns j e t z t zu beschäftigen.

  23. Gandalf
    01. September 2013 00:11

    Ja, seine rhetorische Begabung ist ja das einzig positive an Herrn Obama. Und wenn er schon nicht selbst draufgekommen ist, dass er sich halt zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, so scheint es, als hätte es ihn nun doch ein bisserl irritiert, dass da plötzlich nur mehr der dumme Gockel aus Paris noch Kriegshetze betrieben hat ausser ihm selbst. Die Frage ist bloss: War das wirklich der Beginn des Zurückruderns oder arbeitet die Kriegslobby an einer neuen Lüge (Stichwort: Brutkasten..), die dann eben auch den Kongress "überzeugen" kann?

  24. Maria Kiel
    01. September 2013 00:02

    Poewell 2003 und Obama 2013 wollen für die Radfahrer Krieg führen!
    Warum für die Radfahrer?
    Warum für Israel???

  25. terbuan
    31. August 2013 23:27

    Obama windet sich zwischen den Fronten.
    Seine Berater und Mächtigen dieses Landes wollen den Krieg, das Volk will ihn nicht!
    Das Volk wollte nie den Krieg, durch Lügen hat man es wiederholt getäuscht und in einen Krieg geführt. Es wird diesmal nicht anders sein!

  26. Undine
    31. August 2013 23:25

    Ich habe die Rede Obamas nicht gehört, wohl aber die ZIB1.

    Was mich so erstaunt, ist die Hast, mit der Obama um jeden Preis einen Militärschlag gegen Assad durchzuführen wünscht---lieber heute als morgen.

    Warum will Obama das Ergebnis der Untersuchungen durch die hoffentlich OBJEKTIVEN, UNABHÄNGIGEN Experten nicht abwarten?
    Hat er so große Angst, daß er etwas hören müßte, was er NICHT HÖREN WILL, nämlich, daß diese Experten einfach nicht mit letzter Gewißheit sagen können, wer das Giftgas tatsächlich eingesetzt hat?

    Alle hier im Blog kennen die BRUTKASTENLÜGE, weil sie noch gar nicht so lange her ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

    Diese Lüge reiht sich ein in die zahlreichen Lügen der USA, die sie erfanden, um sich einen Kriegsgrund zu schaffen; man denke nur an die LUSITANIA---eine brutale Aktion!

    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2008/12/das-geheimnis-der-lusitania-gelftet.html

    • Gandalf
      31. August 2013 23:55

      Bitte nicht auf Pearl Harbour vergessen!

    • simplicissimus
      01. September 2013 06:42

      Gandalf: Pearl Harbour?
      Eine Lüge?? Bitte um simple Aufklärung.

      Wohl aber ist die Hunnengeschichte im WK 1 mit aufgespießten belgischen Kindern oder an Scheunentoren gekreuzigten kanadische Soldaten eine weitere untergriffige miese Lüge um sich einen kleinen moralischen Vorsprung zu verschaffen. Sie wurde zwar von den geistes- und blutsverwandten Briten erfunden, paßt aber perfekt ins Bild der "Fairness" unserer angelsächsischen Mitbürger.

    • Kaffeehäferl
      02. September 2013 09:57

      @ simplicissimus

      Es gab mal einen Bericht in der deutschen Zeitschrift "geo", daß der Angriff Japans auf Pearl Harbour provoziert, inszeniert und geplant war um in den 2. Weltkrieg einzutreten und einen Grund zu haben, im Zuge dieses Kriegs Japan als aufstrebende Wirtschaftsmacht zu schwächen.

      Ich kann mich nicht mehr genau an den Artikel erinnern und habe ihn im Internet leider nicht gefunden, ein Fakt aber, an den ich mich erinnern kann ist, daß die modernen Kriegsschiffe der USA aus Pearl Harbour abgezogen wurden kurz bevor der Angriff kam. Zum Zeitpunkt des Angriffs lagen nur noch die ältesten Schiffe vor Anker.

      Kollateralschäden (auch zivile, siehe Lusitania und 9/11) werden bei solchen Inszenierungen offenbar gerne in Kauf genommen um einen Grund für einen Krieg zu haben. Die Unterstellungen, es handle sich als Inszenierungen kann man dann als "Verschwörungstheorie" abtun, da es ja keine Beweise gibt, die die Theorie einer Inszenierung unterstützen. Außer halt bei der Lusitania offenbar.

      Daß nach dem angeblichen Flugzeugabsturz in das Pentagon keine Flugzeugtrümmer gefunden wurden, läßt ja auch Schlüsse zu. Oder die fehlenden Trümmer der Maschine, die am 9/11 von Passagieren zum Absturz gebracht wurde und die behördliche Geheimniskrämerei darum.

    • Kaffeehäferl
    • Kaffeehäferl
      05. September 2013 22:56

      So, jetzt hab ichs rausgesucht, der Artikel im GEO von Wolf Schneider über Pearl Harbor war in der Ausgabe 5/2001.

  27. Jewgeni Gorowikow
    31. August 2013 22:18

    Präsident Obama möchte den Kongress, beide Häuser: "House and the Senate" in die Syrien-Angriffs-Entscheidung einbeziehen:

    So to all members of Congress of both parties, I ask you to take this vote for our national security. I am looking forward to the debate. And in doing so, I ask you, members of Congress, to consider that some things are more important than partisan differences or the politics of the moment. ......

    ...But I wasn’t elected to avoid hard decisions. And neither were the members of the House and the Senate. I’ve told you what I believe, that our security and our values demand that we cannot turn away from the massacre of countless civilians with chemical weapons. And our democracy is stronger when the President and the people’s representatives stand together.

    I’m ready to act in the face of this outrage. Today I’m asking Congress to send a message to the world that we are ready to move forward together as one nation.


    Ganze Rede von Präsident Obama:

    http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2013/08/31/statement-president-syria

  28. socrates
    31. August 2013 21:57

    Poewell 2003 und Obama 2013 wollen für Israel Krieg führen. Offenbar wollen die Anderen nicht.

    • Pete Sahat
      31. August 2013 22:09

      Ich weiß nicht, warum Israel Interessen an einer Destabilisierung der Lage (inklusive Regimewechsel) in Syrien haben soll?
      Die Saudis? - Ja, da gäbe es durchaus Motive.
      Die Amis? - Mit Abschwächung ebenso.

    • Wafthrudnir
      31. August 2013 23:56

      Noch viel weniger plausibel, wenn man das schlechte Verhältnis zwischen Netanyahu und Obama bedenkt.

    • Earp
      01. September 2013 05:22

      Pete Sahat,
      irgendwie beruhigend zu wissen, dass Sie wissen, dass Israel kein Interesse an einer Destabilisierung der Lage haben soll.
      (Zumindest jetzt, als Putin unmissverständlich auf die Folgen eines sogenannten "Militärschlags" von US & Israel hinwies?)
      Wafthrudnir,
      was Sie alles wissen - Netanyahu und Obama mögen sich nicht ? - Hat nicht Obama den ersten Posten, der von ihm zu vergeben war - Stabssprecher des "Weißen Hauses" - an einen Israelischen Offizier mit Familiennamen Emanuel und Vornamen Rahm vergeben?





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