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Berlusconi: Ein Urteil, keine Klarheit

Das Kassationsgericht hat sich für seinen Spruch unerwartet viel Zeit genommen, aber alles andere als Klarheit geschaffen. Vier Jahre Haft für Silvio Berlusconi sind also das letztinstanzliche Urteil wegen Steuerbetrugs. Den beantragten Ausschluss von öffentlichen Ämtern hingegen haben die römischen Höchstrichter nach Mailand zurückverwiesen. Ob Staatsraison der Grund dafür war oder nicht: Der gefährliche politische Schwebezustand in Italien ist damit prolongiert.

Zwanzig Jahre hat Silvio Berlusconi seine Landsleute immer wieder fasziniert – viermal haben sie ihn an die Regierung gebracht, auch wenn das für Nicht-Italiener oft nicht zu verstehen war. Und auch jetzt hängt das Schicksal Italiens an ihm.
Dass sich die Strafe wegen der italienischen Gesetzeslage auf ein Jahr Hausarrest reduziert, scheint hierzulande wie ein Geschenk im Paradies für Seniorenkriminalität (ab 75 gibt es Haftstrafen nur für Gewaltverbrechen). Für den sicher begabtesten Schauspieler der Politik der letzten Jahrzehnte ist es Grund für bebenden Zorn – auch wenn es nach Larmoyanz geklungenen haben mag, wie Berlusconi das Urteil kommentiert hat.
Doch Beppe Grillo, der nächste (diesmal) Komiker, der auf der italienischen Politbühne Staub aufwirbelt, mit weniger Talent als der Cavaliere, der ihm freilich überhaupt erst den Weg geebnet hat, triumphiert zu früh. Sein Programm – nämlich die vom Wähler verliehene Macht auf keinen Fall konstruktiv für das Land einzusetzen – ist eine Karikatur dessen, was die ewige Rückkehr des Silvio Berlusconi überhaupt erst möglich gemacht hat: das vollständige Fehlen einer politisch ernstzunehmenden Gegenkraft, einer echten, starken und attraktiven Alternative.
Mit politischen Mitteln war Berlusconi also nicht klein zu kriegen. Von den Richtern hat man sich diesen Dienst erwartet. Und die sind nur den halben Weg gegangen.
Eine typisch italienische, schlampige Lösung? Oder der hilflose Versuch, den endgültigen Bruch eines zutiefst gespaltenen Landes zu verhindern?
Wer sich an den gebrochenen Greis Giorgio Napoletano erinnert, wie er aus verzweifelter Liebe zu seinem Land noch einmal das Präsidentenamt angenommen hat, kann den Ernst der Lage nicht übersehen.
Jetzt droht die notdürftig zusammengezimmerte Koalitionsregierung Enrico Lettas zu scheitern. Nicht dass sie bisher den Niedergang des „kranken Manns Europas“, dieses seit Jahrzehnten – schon lange vor dem Auftritt Berlusconis – immer weiter hinuntergewirtschafteten Landes gestoppt hätte. Seit dem grandiosen Scheitern des Wirtschaftsexperten Mario Monti fragt man sich ohnehin, ob das überhaupt möglich ist.
Doch: Taumelt Italien nun in ein Chaos der Unregierbarkeit, endet es endgültig am Abgrund.
Und mit ihm Europa.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2013 08:57

    Es bleibt ein weiterer Zweifel. Ausgerechnet ein Steuerdelikt!
    Jeder Unternehmer muss mit so einem Urteil rechnen. Die Gesetze sind kompliziert, das Finanzamt ändert nachträglich die Interpretation selbiger Gesetze, die Gerichte machen Recht anstatt sich auf die Anwendung zu konzentrieren, die Politik macht die Lage von Tag zu Tag unübersichtlicher.

    Gerade das Finanz'recht' bietet absolut keine Rechtssicherheit, weder in Italien noch in Österreich.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2013 09:38

    Mit oder ohne Berlusconi, mit oder ein taumelndes Italien,
    Europa steht am Abgrund, Begründungen braucht man hier nicht mehr anzuführen, sie dominieren mittlerweile den ganzen Blog!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2013 09:31

    Die Jagdgesellschaft kann feiern. Bunga Bunga und sein Sexleben war frei erfunden, ich habe stets auf seine Krebskrankheit hingewiesen, deretwegen das nicht wahr sein konnte. Trotzdem weiß Hinz und Kunz nichts anderes über ihn, dank der Medien.
    Domonique Strauß Kahn hingegen wird wegen Zuhälterei angeklagt und seine Nichtverurteilung in den USA kostete ihn 4,700.000$.Ihn schützt die Jagdgesellschaft.
    Wegen Steuerbetrugs verurteilte Politiker sind Legion, von Androsch bis Cahuzac und Wulff.
    Es gibt also verurteilte und genauso schuldige aber nicht verurteilte Politiker und Andere.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2013 10:24

    Der Zug der Zeit.

    Auf den Tiroler Alpenhütten hatte ich ausgiebig Gelegenheit, mit verschiedenen jungen Leuten aus Tirol, aus Niederösterreich, aus Deutschland, aus Holland, etc. über die europäische Lage zu diskutieren.

    Die Österreicher meinten meist, das Gleiche, was ich immer sage, Strache oder Stronach wählen, denn da sind sich offenbar viele klar darüber, dass diese verdorbene Sippe Rot, Grün, Schwarz weg muss, auch, wenn man dazu die nicht minder schlechten Leute von 'ST&ST' wählen muss, denn so kann es nicht weitergehen in Österreich.

    Einige Deutsche haben die Veränderung der Gesellschaften und die Änderung der Gesellschaft beschworen, auch, wenn sie dann letztlich eingesehen haben, dass auch sie eine Heimat haben und nicht etwa unter Italienern leben würden, ebenso, wie es vermutlich umgekehrt ist.

    Die Holländer, die ich getroffen habe, haben über die (von Ihnen mitgetragene) ESM Misere der Nettozahler geklagt.

    Na, und die schlauen Italiener werden nach Berlusconi ebenso zusammenbrechen, wie es Europa tun wird, doch haben sie immerhin die anderen in ihre Misere hineinziehen können, die ja genauso blöd sind, wie ihre 'Volksverräter', bei uns Rot, Grün, Schwarz.

    Bei Berlusconis Urteil haben die (offenbar klugen) Richter gezögert, erkannt, dass das andere Dimensionen hat.

    Ich vergleiche diesen alten Herrn Berlusconi mit unserem Herrn Stronach, sie sind beide erstens an Politik interessiert und haben zweitens eine große Liebe zu ihrem Volk, ihrer Heimat, sich überhaupt mit (eventuell noch möglichen) Verbesserung der Folgen des Zusammenbruchs zu beschäftigen. Bloß Berlusconi ist da bunter und hat mehr Wirkung als Stronach.

    Ich würde sagen, es ist auch möglich, dass das 'keine Klarheit' eigentlich Angst vor der weitreichenden Entscheidung ist, denn mit dem Rest stürzt Italien sofort hoffnungslos ab.

  5. Ausgezeichneter Kommentator;-)
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2013 17:27

    Hier ist sie, die alljährlich wiederkehrende offizielle Desinformation über die angeblich beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Österreich - wie immer ohne Mohammed/Muhamad oder Ali oder Hassan oder Jussuf oder Aishe oder Alef ..... ;-)

    http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/1437450/Anna-und-Lukas-sind-die-beliebtesten-Babynamen-?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorWahrheitssucher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 16:37

    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi.

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

    Demokratie
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    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 03.08.13, 03:30 | 17 Kommentare

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

    Gelebte Demokratie, wie Brüssel sie versteht: Die Funktionäre Barroso und Van Rompuy meuchelten offenbar gezielt den damaligen italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. (Foto: consilium)

    Fabrizio Goria hat für die italienische Nachrichtenseite Linkiesta eine bemerkenswerte Geschichte recherchiert. Im Herbst 2011 waren die Zinsen für italienische Staatsanleihen auf ein Rekordkoch gestiegen. Daraufhin soll die EU verlangt haben, dass der damalige italienische Premier Silvio Berlusconi durch Mario Monti ersetzt wird.

    Es ist dies der erste Bericht über einen Putsch von oben in der EU.

    Einen Putsch aus Brüssel.

    Ende Oktober erhielt der damalige Innenminister in Berlusconis Regierung Roberto Maroni einen Anruf von José Manuel Barroso, dem Chef der EU-Kommission. Der Anruf kam während einer Sitzung, Maroni wurde blass, sagten mehrere Teilnehmer. Barroso drückte sich gegenüber Maroni sehr deutlich aus:

    „Ich möchte nicht, dass Sie das persönlich nehmen. Weder Sie noch die anderen Mitglieder der Regierung. Aber Sie müssen Berlusconi ablösen.”

    Und dann erklärte Barroso die Strategie. Der damalige italienische Premier sollte von allen Seiten angegriffen werden, von allen europäischen Politikern: Alle würden sagen, dass Berlusconi unangemessen sei. Und dieser Plan, den Barroso Maroni erklärte, sollte bald aufgehen.

    So lächelten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige französische Präsident Nicholas Sarkozy bereits Ende Oktober vielsagend, als sie von der Presse zur Glaubwürdigkeit des italienischen Premiers Berlusconi und seiner Regierung befragt wurden.

    Der letzte Schlag gegen Berlusconi fand dann beim G20-Treffen in Cannes statt. Am 2. November, dem Tag vor dem Beginn der Verhandlungen, sagte der Chef der britischen Finanzaufsicht Adair Turner: „Unserer Ansicht nach steckt Italien in viel größeren Problemen als Griechenland. Eine Lösung sollte schnell gefunden werden.“ Und in diesem Sinne ging es in Cannes zwei Tage lang weiter.

    Am 4. November verkündeten Barroso und EU-Ratspräsident Herman van Rompuy, dass Italien von sich aus dazu bereit sei, sich vom IWF überwachen zu lassen. Am 9. November kündigte Berlusconi seinen Rücktritt an. Und dann kam Monti. Mit Unterstützung aus Brüssel kündigte der frühere Goldman-Banker ein Reformprogramm an. Und Mario Draghi sorgte dafür, dass die Zinsen für Italien wieder zurückgingen.

    So gelang die Wende in Italien.

    Allerdings nicht, indem ein radikales Reformprogramm wirklich umgesetzt wurde.

    Monti hat kaum wirkliche Impulse gegeben.

    Italien wurde gerettet, weil die EZB massiv Geld druckte und die italienischen Banken dadurch Italo-Bonds kaufen konnten.

    Also die klassische, alte Masche.

    Die wäre allerdings mit dem Cavalliere auch zu machen gewesen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/03/enthuellt-eu-kommissar-barroso-putschte-aktiv-gegen-berlusconi/

  7. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 15:03

    Dr. Unterberger reduziert die wirtschaftliche und politische Lage Italiens auf die medial aufbereiteten Stories über Berlusconi. Nun, auch die römischen Haruspices warfen Knöchelchen in die Luft und schlossen aus deren Lage ob oder ob nicht die Götter einem Vorhaben gnädig sein würden.

    „Der greise Napolitano tat sich aus Sorge um Italien nochmals an das Amt des Präsidenten zu übernehmen“. Man könnte glauben Unterberger spricht von einem Heiligen. Tatsächlich war und ist Napolitano ein Kommunist. Das schließt zwar nicht aus, daß er persönlich ein anständiger Mensch ist, aber die von ihm vertretene und wohl auch politisch gelebte Ideologie ist doch eher nicht der Heilsweg des christlichen Abendlandes. Da scheinen mir – wenn´s wahr ist – ein paar Freudenmädchen bei einer Party das geringere Übel zu sein.

    „Sein - Beppo Grillo´s - Programm – nämlich die vom Wähler verliehene Macht auf keinen Fall konstruktiv für das Land einzusetzen – ist eine Karikatur dessen, was die ewige Rückkehr des Silvio Berlusconi überhaupt erst möglich gemacht hat: das vollständige Fehlen einer politisch ernstzunehmenden Gegenkraft, einer echten, starken und attraktiven Alternative.
    Mit politischen Mitteln war Berlusconi also nicht klein zu kriegen. ...“ – Der Zuspruch für Grillo ist ja wohl darauf zurückzuführen, daß die politischen „Eliten“ vollkommen diskreditiert sind, was immer sie vorhaben und tun, wird als Hochverrat, Plünderung, Korruption, kriminelle Bandenbildung, ... empfunden. Unter solchen Voraussetzungen ist totale Verweigerung der einzige konstruktive politische Beitrag. Man kann daher Unterbergers hämische Kritik an Grillo nur dann als logisch ansehen, wenn die bisherige Entwicklung als normal und ihre Vertreter als ehrenwerte Leute angesehen werden. Aber das ist ja nicht der Fall, wie auch der Wirtschafts-Experte Monti auf recht eigenwillige Art und Weise ins Amt kam; wohl aufgrund seiner Erfahrung bei Goldman.

    Auch die Einschätzung, daß Berlusconi mit politischen Mitteln nicht klein zu kriegen war, ist beachtlich. Welche sind das in einer Dämokratur? – Manipulierte Wahlen, gekaufte Gerichte und wenn das nicht hilft ein bedauerlicher Unfall. Also, die Optionen sind noch nicht ausgeschöpft.

    Was ist also der Fall? – Die Lage in Italien – wie in der ganzen EU – ist prekär, mit oder ohne Berlusconi und unabhängig von irgendwelchen Urteilen. Es ist auch eher 5 nach als vor 12. Ohne eine geistige Re-Orientierung ist eine Besserung auch nicht zu erhoffen.

    Eine kleine Bemerkung sei gestattet: Vor ein paar Tagen – am 30. Juli – ist Berthold Beitz, der frühere Generalbevollmächtigte des Krupp-Konzerns und bis zu seinem Tod im 99. Lebensjahr Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung verstorben.
    In seinem Nachruf schreibt Werner Sturbeck: `Alfrieds Urgroßvater Alfred Krupp hatte 1873 notiert: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein“. In diesem Sinne wollte Alfried ohne einen für die Konzernführung tauglichen Erben den Zusammenhang von unternehmerischem Handeln u n d sozialer Verantwortung im Unternehmen Krupp für möglichst lange Zeit mit der Stiftung wahren, wobei er bewusst für die Zukunft den Einfluss von Nachfahren der Familie ausschloss. ...´
    Von solcher Gesinnung sind wir heute offenbar weit entfernt.

    PS: Mich erstaunt, daß jedes Micky-Mouse-Thema im UTB behandelt wird, nicht aber das Lebenswerk eines bedeutenden Mannes wir Beitz anläßlich seines Todes auch nur Erwähnung findet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheitssucher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2013 16:37

    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi.

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

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    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 03.08.13, 03:30 | 17 Kommentare

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

    Gelebte Demokratie, wie Brüssel sie versteht: Die Funktionäre Barroso und Van Rompuy meuchelten offenbar gezielt den damaligen italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. (Foto: consilium)

    Fabrizio Goria hat für die italienische Nachrichtenseite Linkiesta eine bemerkenswerte Geschichte recherchiert. Im Herbst 2011 waren die Zinsen für italienische Staatsanleihen auf ein Rekordkoch gestiegen. Daraufhin soll die EU verlangt haben, dass der damalige italienische Premier Silvio Berlusconi durch Mario Monti ersetzt wird.

    Es ist dies der erste Bericht über einen Putsch von oben in der EU.

    Einen Putsch aus Brüssel.

    Ende Oktober erhielt der damalige Innenminister in Berlusconis Regierung Roberto Maroni einen Anruf von José Manuel Barroso, dem Chef der EU-Kommission. Der Anruf kam während einer Sitzung, Maroni wurde blass, sagten mehrere Teilnehmer. Barroso drückte sich gegenüber Maroni sehr deutlich aus:

    „Ich möchte nicht, dass Sie das persönlich nehmen. Weder Sie noch die anderen Mitglieder der Regierung. Aber Sie müssen Berlusconi ablösen.”

    Und dann erklärte Barroso die Strategie. Der damalige italienische Premier sollte von allen Seiten angegriffen werden, von allen europäischen Politikern: Alle würden sagen, dass Berlusconi unangemessen sei. Und dieser Plan, den Barroso Maroni erklärte, sollte bald aufgehen.

    So lächelten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige französische Präsident Nicholas Sarkozy bereits Ende Oktober vielsagend, als sie von der Presse zur Glaubwürdigkeit des italienischen Premiers Berlusconi und seiner Regierung befragt wurden.

    Der letzte Schlag gegen Berlusconi fand dann beim G20-Treffen in Cannes statt. Am 2. November, dem Tag vor dem Beginn der Verhandlungen, sagte der Chef der britischen Finanzaufsicht Adair Turner: „Unserer Ansicht nach steckt Italien in viel größeren Problemen als Griechenland. Eine Lösung sollte schnell gefunden werden.“ Und in diesem Sinne ging es in Cannes zwei Tage lang weiter.

    Am 4. November verkündeten Barroso und EU-Ratspräsident Herman van Rompuy, dass Italien von sich aus dazu bereit sei, sich vom IWF überwachen zu lassen. Am 9. November kündigte Berlusconi seinen Rücktritt an. Und dann kam Monti. Mit Unterstützung aus Brüssel kündigte der frühere Goldman-Banker ein Reformprogramm an. Und Mario Draghi sorgte dafür, dass die Zinsen für Italien wieder zurückgingen.

    So gelang die Wende in Italien.

    Allerdings nicht, indem ein radikales Reformprogramm wirklich umgesetzt wurde.

    Monti hat kaum wirkliche Impulse gegeben.

    Italien wurde gerettet, weil die EZB massiv Geld druckte und die italienischen Banken dadurch Italo-Bonds kaufen konnten.

    Also die klassische, alte Masche.

    Die wäre allerdings mit dem Cavalliere auch zu machen gewesen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/03/enthuellt-eu-kommissar-barroso-putschte-aktiv-gegen-berlusconi/


alle Kommentare

  1. Zakia (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:27

    WoaR,Odd, isn't it? You pray for a thing for years and when it comes.....not a drop of fucking gin in the place.Bizarrely, I bughot a crate of Becks two hours ago.Like Merkel, they will meet their end tonight!CR. http://bkkuvsx.com [url=http://kafcfhi.com]kafcfhi[/url ] [link=http://axgxhbmgns.com]axgxhbmgns[/link ]

  2. Shweta (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:46

    More good news(if true)over at benjamin folrufds blog,i love this bit, Estimates of people such as senior bankers that will be going to jail if the accounts are audited is expected to be more than 50,000. I believe that Globally, it could be closer to 100,000. The very thought of all these lying, thieving bankers who cheat and steal from hard working people doing hard time is a joy I cannot contain within myself.

  3. Ayu (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:11

    I wouldn't ceelbrate too soon... this is going to end very badly for everyone.To be fair, it needs to happen. But it ain't going to be pretty when it does.Sell: EurosBuy: Bottled water and tinned food.

  4. ohne Worte (kein Partner)
  5. HDW
    04. August 2013 01:26

    Das Ganze reduziert sich auf den Kampf der jakobinischen Kommunisten Italiens gegen die Entwicklung einer "Sozialfaschistischen" Sozialdemokratie. Historisch begonnen mit der Volksfronterklärung der Nenni-Sozialisten, über die Vernichtung dessen Nachfolgers Craxi und nach dem Versagen Occhettos 1994 bei der kommunistischen Machtübernahme, eben jetzt mit der Vernichtung durch politisierte Staatsanwälte=Richter Berlusconis. Verkörpert wird dieser Kampf in der tragischen Figur des geläuterten "rechten" Kommunisten Napolitano: 1956 nach dem Ungarnaufstand, behielt er, Togliatti gehorchend seinen Stalin-Orden, den eben der Sozialist Nenni aus Protest zurückgeschickt hatte. Napolitano will mit dem ehemaligen DC-Mann Enrico Letta, Neffe des Berlusconi Mannes Gianni Letta, und eventuell in ukunft mit dem Bürgermeister von Florenz Matteo Renzi, vor seinem endgültigen Abtreten, einer wirklich demokratischen sozialistiischen Partei zum Durchbruch verhelfen, der unpolitische Weg mit Monti war ja ein Miserfolg. Dass dabei der elende Zwerg und ehemalige Maoist Barroso in Unterstützung des internationalen Grosskapitals, des qualunquistischen Mobs des linksfaschistischen Beppe Grillo und der bornierten italienischen Kommunistischen Gewerkschaften und des linken PD-Flügels, Napolitano in die Quere kommt, läßt für den europäischen Mittelstand Schlimmes befürchten.

  6. Wahrheitssucher (kein Partner)
    03. August 2013 16:37

    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi.

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

    Demokratie
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    Enthüllt: EU-Kommissar Barroso putschte aktiv gegen Berlusconi
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 03.08.13, 03:30 | 17 Kommentare

    Im Herbst 2011 hat die EU offenbar direkt den damaligen gewählten italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi abgesetzt. Wie ein italienischer Journalist nun enthüllt, soll EU-Kommissions-Präsident Barroso den Putsch gezielt lanciert haben. Geholfen hat es nicht - der Goldman Mario Monti konnte Italien keine Impulse geben.

    Gelebte Demokratie, wie Brüssel sie versteht: Die Funktionäre Barroso und Van Rompuy meuchelten offenbar gezielt den damaligen italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. (Foto: consilium)

    Fabrizio Goria hat für die italienische Nachrichtenseite Linkiesta eine bemerkenswerte Geschichte recherchiert. Im Herbst 2011 waren die Zinsen für italienische Staatsanleihen auf ein Rekordkoch gestiegen. Daraufhin soll die EU verlangt haben, dass der damalige italienische Premier Silvio Berlusconi durch Mario Monti ersetzt wird.

    Es ist dies der erste Bericht über einen Putsch von oben in der EU.

    Einen Putsch aus Brüssel.

    Ende Oktober erhielt der damalige Innenminister in Berlusconis Regierung Roberto Maroni einen Anruf von José Manuel Barroso, dem Chef der EU-Kommission. Der Anruf kam während einer Sitzung, Maroni wurde blass, sagten mehrere Teilnehmer. Barroso drückte sich gegenüber Maroni sehr deutlich aus:

    „Ich möchte nicht, dass Sie das persönlich nehmen. Weder Sie noch die anderen Mitglieder der Regierung. Aber Sie müssen Berlusconi ablösen.”

    Und dann erklärte Barroso die Strategie. Der damalige italienische Premier sollte von allen Seiten angegriffen werden, von allen europäischen Politikern: Alle würden sagen, dass Berlusconi unangemessen sei. Und dieser Plan, den Barroso Maroni erklärte, sollte bald aufgehen.

    So lächelten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige französische Präsident Nicholas Sarkozy bereits Ende Oktober vielsagend, als sie von der Presse zur Glaubwürdigkeit des italienischen Premiers Berlusconi und seiner Regierung befragt wurden.

    Der letzte Schlag gegen Berlusconi fand dann beim G20-Treffen in Cannes statt. Am 2. November, dem Tag vor dem Beginn der Verhandlungen, sagte der Chef der britischen Finanzaufsicht Adair Turner: „Unserer Ansicht nach steckt Italien in viel größeren Problemen als Griechenland. Eine Lösung sollte schnell gefunden werden.“ Und in diesem Sinne ging es in Cannes zwei Tage lang weiter.

    Am 4. November verkündeten Barroso und EU-Ratspräsident Herman van Rompuy, dass Italien von sich aus dazu bereit sei, sich vom IWF überwachen zu lassen. Am 9. November kündigte Berlusconi seinen Rücktritt an. Und dann kam Monti. Mit Unterstützung aus Brüssel kündigte der frühere Goldman-Banker ein Reformprogramm an. Und Mario Draghi sorgte dafür, dass die Zinsen für Italien wieder zurückgingen.

    So gelang die Wende in Italien.

    Allerdings nicht, indem ein radikales Reformprogramm wirklich umgesetzt wurde.

    Monti hat kaum wirkliche Impulse gegeben.

    Italien wurde gerettet, weil die EZB massiv Geld druckte und die italienischen Banken dadurch Italo-Bonds kaufen konnten.

    Also die klassische, alte Masche.

    Die wäre allerdings mit dem Cavalliere auch zu machen gewesen.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/03/enthuellt-eu-kommissar-barroso-putschte-aktiv-gegen-berlusconi/

  7. Francois Villon (kein Partner)
    03. August 2013 15:03

    Dr. Unterberger reduziert die wirtschaftliche und politische Lage Italiens auf die medial aufbereiteten Stories über Berlusconi. Nun, auch die römischen Haruspices warfen Knöchelchen in die Luft und schlossen aus deren Lage ob oder ob nicht die Götter einem Vorhaben gnädig sein würden.

    „Der greise Napolitano tat sich aus Sorge um Italien nochmals an das Amt des Präsidenten zu übernehmen“. Man könnte glauben Unterberger spricht von einem Heiligen. Tatsächlich war und ist Napolitano ein Kommunist. Das schließt zwar nicht aus, daß er persönlich ein anständiger Mensch ist, aber die von ihm vertretene und wohl auch politisch gelebte Ideologie ist doch eher nicht der Heilsweg des christlichen Abendlandes. Da scheinen mir – wenn´s wahr ist – ein paar Freudenmädchen bei einer Party das geringere Übel zu sein.

    „Sein - Beppo Grillo´s - Programm – nämlich die vom Wähler verliehene Macht auf keinen Fall konstruktiv für das Land einzusetzen – ist eine Karikatur dessen, was die ewige Rückkehr des Silvio Berlusconi überhaupt erst möglich gemacht hat: das vollständige Fehlen einer politisch ernstzunehmenden Gegenkraft, einer echten, starken und attraktiven Alternative.
    Mit politischen Mitteln war Berlusconi also nicht klein zu kriegen. ...“ – Der Zuspruch für Grillo ist ja wohl darauf zurückzuführen, daß die politischen „Eliten“ vollkommen diskreditiert sind, was immer sie vorhaben und tun, wird als Hochverrat, Plünderung, Korruption, kriminelle Bandenbildung, ... empfunden. Unter solchen Voraussetzungen ist totale Verweigerung der einzige konstruktive politische Beitrag. Man kann daher Unterbergers hämische Kritik an Grillo nur dann als logisch ansehen, wenn die bisherige Entwicklung als normal und ihre Vertreter als ehrenwerte Leute angesehen werden. Aber das ist ja nicht der Fall, wie auch der Wirtschafts-Experte Monti auf recht eigenwillige Art und Weise ins Amt kam; wohl aufgrund seiner Erfahrung bei Goldman.

    Auch die Einschätzung, daß Berlusconi mit politischen Mitteln nicht klein zu kriegen war, ist beachtlich. Welche sind das in einer Dämokratur? – Manipulierte Wahlen, gekaufte Gerichte und wenn das nicht hilft ein bedauerlicher Unfall. Also, die Optionen sind noch nicht ausgeschöpft.

    Was ist also der Fall? – Die Lage in Italien – wie in der ganzen EU – ist prekär, mit oder ohne Berlusconi und unabhängig von irgendwelchen Urteilen. Es ist auch eher 5 nach als vor 12. Ohne eine geistige Re-Orientierung ist eine Besserung auch nicht zu erhoffen.

    Eine kleine Bemerkung sei gestattet: Vor ein paar Tagen – am 30. Juli – ist Berthold Beitz, der frühere Generalbevollmächtigte des Krupp-Konzerns und bis zu seinem Tod im 99. Lebensjahr Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung verstorben.
    In seinem Nachruf schreibt Werner Sturbeck: `Alfrieds Urgroßvater Alfred Krupp hatte 1873 notiert: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein“. In diesem Sinne wollte Alfried ohne einen für die Konzernführung tauglichen Erben den Zusammenhang von unternehmerischem Handeln u n d sozialer Verantwortung im Unternehmen Krupp für möglichst lange Zeit mit der Stiftung wahren, wobei er bewusst für die Zukunft den Einfluss von Nachfahren der Familie ausschloss. ...´
    Von solcher Gesinnung sind wir heute offenbar weit entfernt.

    PS: Mich erstaunt, daß jedes Micky-Mouse-Thema im UTB behandelt wird, nicht aber das Lebenswerk eines bedeutenden Mannes wir Beitz anläßlich seines Todes auch nur Erwähnung findet.

  8. ohne Worte (kein Partner)
    03. August 2013 13:48

    Der Tag X
    Schon in 2008 wusste man, dass die damals schon viel zu hohen Schulden abgebaut werden müssen – bei den Sparern in Währungsreformen. Die Alternative wäre ein chaotischer Crash, der alles umreisst, auch die Macht der Eliten.
    Von Walter K. Eichelburg

    Es begann mit der Beraubung der Sparer im März 2013 in Zypern, die in Zukunft der Standard bei Bankpleiten sein soll, dann folgte ab Mitte April eine massive Goldpreisdrückung, dann kamen die „Snowden-Enthüllungen“. Jetzt haben wir in den deutschen Medien den Aufruf zur Vorratshaltung. Dazu noch Gerüchte und Artikel über den „schlechten Zustand“ der Deutschen Bank. Das sind alles Vorbereitungen für den Tag-X, an dem man das Finanzsystem fallen lässt und die Währungsreformen durchführt, mit denen die Sparer enteignet werden.

    Es geht nicht mehr weiter:
    Im Sommer und Herbst 2008, also vor fünf Jahren hatten wir die grosse Finanzkrise, die fast das Welt-Finanzsystem zum Einsturz brachte. Nur mit Mühe konnte ein Kollaps verhindert werden, etwa mit Politiker-Garantien für alle Spareinlagen, massive Bailouts von Banken durch Staaten und Zentralbanken.

    Seit Mai 2010 gibt es auch reihenweise Fast-Zusammenbrüche des Euro, so etwa im Sommer 2012, als die Konzerne aus dem Euro zu flüchten begannen, oder noch dramatischer im November 2011, als der damalige französische Staatspräsident den Euro-Kollaps innerhalb einer Woche erwartete und er noch keine neuen Francs als Ersatz hatte.

    Inzwischen dürften neue Francs gedruckt worden sein, auch neue, nationale Währungen für die anderen Euro-Staaten, neue US-Dollars und auch ein neuer Schweizer Franken.

    Schon in 2008 wusste man, dass die damals schon viel zu hohen Schulden abgebaut werden müssen – bei den Sparern in Währungsreformen, die Alternative wäre ein chaotischer Crash, der alles umreisst, auch die Macht der Eliten. Damit sind nicht die heutigen, politischen Klassen gemeint, sondern Banker, Industrielle, usw. Die 5 Jahre seit 2008 hat man zur Vorbereitung genützt. Jetzt ist man bereit, das Finanzsystem fallen zu lassen und es wird bald passieren. In der Einleitung steht, woran man das erkennt.

    Der Tag-X und danach:

    In meinem neuesten Format-Artikel habe ich ein Szenario beschrieben, wie der Crash verkauft werden könnte: „Der Goldmann sagt... "officially on suicide watch"“. Dieser Artikel beschreibt, was dabei und danach geschehen dürfte.

    Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass angebliche Hacker oder Ähnliches eine grosse, systemrelevante Bank „umreissen“. Dann wird eben gesagt, diese Hacker hätten die Datenbanken zerstört. Und das hätte alle anderen Banken mit umgerissen, da diese so „interconnected“ wären, was ja stimmt. Und wie durch ein Wunder hat man gleich neue Währungen zur Verfügung.

    Bis zu diesem Tag-X wird man die Aktienkurse stützen und den Goldpreis unten halten. Am Tag-X wird man die Aktienkurse massiv fallen lassen und dann die Börsen zusperren. Den Goldpreis lässt man frei, dieser wird dann auf viele 1000 Dollar steigen. Nur, es kommt dann niemand mehr aus den Banken heraus und in das Gold hinein – das ist Absicht.

    Hier ist ein Video über ein solches Crash-Szenario: „Der Tag, an dem der Dollar stirbt“. An diesem Tag wird nicht nur der US-Dollar sterben, sonden auch der Euro und ein Grossteil der Währungen der Welt.

    Vermutlich wird man dann für einige Tage bei den Banken gar kein Geld mehr abheben können. Danach werden die neuen Währungen ausgegeben. Ich rechne mit einem 1:1 Umtausch vom gestorbenen Euro auf die neuen nationalen Währungen bis zu etwa €3000. Alles darüber verfällt komplett oder es werden vielleicht 10% umgetauscht. 1948 in Deutschland waren es 6.5%. Gehälter, Mieten und andere laufende Zahlungen werden wie üblich 1:1 umgestellt.

    Anschliessend werden grosse Teile der Wirtschaft zusamenbrechen, da es kaum mehr Kredit gibt. Ich rechne mit einem Schuldenerlass auch für private und Firmenschuldner, aber das wird nicht reichen, da es eben keinen neuen Kredit gibt. So wird etwa kaum mehr gebaut werden und in den Firmen wird kaum mehr investiert werden. Das trifft etwa die Baubranche und die Investitionsgüter-Industrie massiv. Die heutige Konsumkultur geht auch mit unter, die Arbeitslosigkeit explodiert.

    Die Abrechnung:
    Die heutige Politik wird man zum Sündenbock machen und als verantwortlich für den Verlust der Papiervermögen darstellen. Das ist mit den NSA-Enthüllungen schon angelaufen, nach diesem Crash werden noch viel wildere Dinge über unsere „Führer“ publiziert werden.

    Hier eine Insider-Info eines „Eingeweihten“ aus der Finanzwelt:

    Es kommen sämtliche Schweinereien ans Tageslicht, dass die ganze Welt erbrechen (d.h. sich übergeben) wird.
    Die verborgenen Eliten haben alle relevanten Informationen gesammelt, die sie brauchen, um die benutzten Politiker, gierigen und fehlgeleiteten Wirtschaftskapitäne sowie korrupten Wissenschafter allesamt zu diskreditieren.

    Das ist ein vorgegebenes Drehbuch und wird sich vor aller Augen peu a peu eröffnen.
    Der Kampf wird schmerzhaft und grausam sein...."

    Eine Generalreform der Gesellschaft ist also geplant, die heutige Dekadenz wird zurückgedreht.

    Interessant ist auch diese Analyse des neuen US-Dollars: „The Hidden Meanings in the New $100 Bill!“

    "...the People to alter or abolish it, and to institute new..."

    That, my friends, comes directly from our Declaration of Independence and says the following:
    "That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness."

    Dieser Text steht auf der neuen, “goldenen” 100 USD-Banknote, die am 8 Oktober 2013 ausgegeben werden soll. Er stammt aus der US-Unabhängigkeitserklärung und sagt nichts anderes, als dass eine Regierung, die destruktiv geworden ist, abgelöst werden muss. Hier ist mehr gemeint als nur der Regierungswechsel bei einer Wahl, es geht um den Aufbau eines neuen Regierungssystems, wie immer dieses aussehen soll.

    Es geht auch gar nicht anders, denn eine Art von Goldstandard wird kommen müssen, eine weitere Aufschuldung der Staaten ist nicht mehr möglich, also muss der Staat drastisch verkleinert werden. Eine Insider-Information aus den Niederlanden sagt, dass dort im Herbst 2013 50% aller Beamten entlassen werden sollen.

    Der wahrscheinlichste Termin für den Tag-X dürfte Anfang September 2013 sein, es kann aber jederzeit passieren. Dann helfen nur noch Gold und Silber, Lebensmittelvorräte und ein voller Autotank.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/14171-der-tag-x

    • ohne Worte (kein Partner)
      03. August 2013 14:23

      Diese Kommentare habe ich auf der Hartgeld.com-Seite gefunden:
      Neu 2013-08-02:

      [20:45] Aus Facebook: Hintergrundwissen im Handel:

      Hallo Zusammen,
      ich bin Bezirksleiter einer namhaften Firma und betreue den Einzelhandel.
      Ich will Euch einfach mal erzählen was momentan so passiert, und worüber ich mir meine Gedanken mache. Seit April dieses Jahres sind sehr massive Veränderungen im Handel zu verzeichnen, und damit meine ich nicht, dass die Lebensmittel stetig teurer werden. Die Märkte fahren alle Ihre Bestände in den Märkten runter, aber wirklich in allen unterschiedlichen Schienen. Zu den Discount-Märkten kann ich leider nicht sagen, da diese nicht von mir betreut werden. Aber jede LEH Schiene drückt wie gesagt die Bestände runter, und in den meisten Märkten, sogar weit über die Hälfte des normalen Bestandes. Durch ein belangloses Gespräch mit einer höheren Führungskraft erfuhr ich ,dass dies so beabsichtigt ist, und wenn was ausverkauft ist, was schnell passiert bei geringen Beständen, muss der Kunde halt warten bis es wieder verfügbar ist. Mitte April fuhren wir einen Verkaufsdurchgang bei einer namhaften Supermarkt Kette, die alle einen Ordner Anfang April bekommen haben, mit der Aufschrift: Notfallplan und Krisenintervention. Auf Nachfrage, ob ich den Ordner mal ansehen dürfte, bekam ich zur Antwort: „ Nein das darf nur der Hausleiter rein sehen und der Ordner muss sofort wieder in den Safe" und weg war er.

      Ende April erfuhren wir dann, dass unsere Firma ein Krisenmanagement gegründet hat, wegen evtl. politischen Veränderungen, und dass wir und im Ernstfall strikt an die Anweisungen die wir frühzeitig bekommen werden halten müssen. Von Kollegen anderer Firmen erfuhr ich, dass es da auch seit kurzem ein Krisenmanagement gibt.
      Da mir mal erzählt worden ist, dass der Staat und THW für den Notfall die Schlüssel der LEH Märkte einsammelt, um die Lebensmittel und Non Food Artikel vor Plünderungen in Sicherheit zu bringen, und um Sie dann fair unters Volk aufzuteilen- wollte ich es genau wissen.

      Ich fuhr zu meinem Stammkunden mit dem ich seit Jahren zusammen arbeite, und habe ihn gefragt, was an dieser Schlüssel-Geschichte dran ist.
      Seine Antwort war: ein Schweigen, und er hat nur genickt und hat sofort das Thema gewechselt und mir zu verstehen gegeben, dass dies stimmt, und es nicht nach außen dringen darf.

      Und letzte Woche dann der Bericht von dem Umweltminister , der das Volk auffordert, Lebensmittel und Getränke zu horten.

      Was ich mich und auch Euch fragen will: wo soll das noch hinführen

      Es werden also im deutschen Handel Vorkehrungen für die Währungsreform getroffen - alles streng geheim.

      Hartgeld von heute :Neu 2013-08-03:

      Allgemeine Themen/Binnenthemen:

      [10:15] Leserzuschrift: Notfallübungen im Krankenhaus:

      Ich bin seit 20 Jahren Krankenschwester im Bereich Intensivmedizin bei einer grossen namhaften Krankenhauskette in Deutschland und muss feststellen, dass es noch nie so viele Katastrophenübungen und Notfallpläne im Krankenhaus gab wie in den letzten 4 Monaten. Die Krisenübungen werden mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst zusammen abgehalten und beziehen sich auf verschiedene Krisensituationen, wie Strahlenunfälle und Massenunfälle. Es geht immer darum, so viele Opfer wie möglich in schnellst möglicher Zeit abzuarbeiten. Jeden Monat wird eine Übung abgehalten. Dies finde ich sehr bedenklich, in Anbetracht was uns finanztechnisch bevorsteht. Das passt dann auch zu den Aufrufen in der Presse, Lebensmittelvorräte anzulegen. Ich ahne Furchtbares.
      Gruß aus der zweitgrößten Stadt Deutschlands.

  9. ohne Worte (kein Partner)
    03. August 2013 12:17

    Immer mehr Schweinereien unserer ach so guten Befreier kommen ans Tageslicht!

    ARTE (2:01 Minuten die es in sich haben)
    Die selbsternannten Verteidiger der Menschenrechte
    http://www.youtube.com/watch?v=p02Xyzdrqcc#at=15

    • ohne Worte (kein Partner)
      03. August 2013 12:30

      Und weitere 5 Minuten die wachrüüüüütttteln ....
      Snowden gebührt Ehre!
      http://www.youtube.com/watch?v=VLIsI6nCY0g

      Chomsky ist Sprachwissenschaftler und setzte sowohl in seinem Fachbereich als auch in dessen Verbindung zur Informatik wichtige Impulse. Er ist noch immer am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig. Außerdem ist Chomsky seit dem Vietnamkrieg einer der bekanntesten Kritiker der US-Außenpolitik und wurde aufgrund seiner philosophisch-politischen Arbeiten quasi die gesamten 1980er Jahre hindurch als die meistzitierte lebende Person der Welt geführt.

  10. Unglaublichkeiten (kein Partner)
    03. August 2013 12:11

    Prof. Francis Boyle: Der Mann, der Blair und Bush jagt!
    Francis Boyle ist Professor für internationales Recht an der Universität of Illinois. Der Harvard-Absolvent kämpft an vorderster Front dafür, dass George W. Bush und Tony Blair vor ein internationales Strafgericht kommen. Er ruht nicht eher bis die Kriegsverbrechter hinter Schloss und Riegel sind. Schon mehrmals wollte er Bush schnappen, dreimal in Kanada, ein weiteres Mal in der Schweiz.

    Als letzten November in Kuala Lumpur ein unabhängiges Kriegstribunal den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und den britischen Ex-Premier Tony Blair als Kriegsverbrecher für schuldig sprachen, übernahm Francis Boyle die Rolle des Anklägers im Prozess. Leider ist das Gericht international nicht anerkannt und das Urteil somit nicht rechtskräftig. Dennoch ruht der angesehene Professor der University of Illinois nicht solange, bis die beiden Kriegsverbrecher und Cheffolterer angeklagt werden. Zweimal schon wollte Boyle Bush schnappen; einmal, als er in Kanada weilte, das zweite Mal, als er für einen Vortrag in die Schweiz hätte reisen sollen. Bushs Anwälte rieten dem Ex-Präsidenten, nicht in die Schweiz zu fahren, da man ihn in Genf tatsächlich hätte verhaften können (müssen).
    In einem kürzlich erschienen Interview (Video unten) sagte Boyle: „Wir werden Bush und Blair für ihre Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Folter im Allgemeinen vor Gericht bringen. Denn sie haben sich strafbar gemacht im Rahmen des Völkerrechts.“ Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag muss sich damit auseinandersetzen. Dieser Meinung ist auch Erzbischof Desmond Tutu, wie er vor ein paar Wochen verriet. Professor Boyle sagt im Interview weiter: „Wir haben versucht, Bush in der Schweiz zu bekommen, aber seine Anwälte rieten ihm nicht in die Schweiz gehen. Ich versuchte drei Mal, um Bush in Kanada zu bekommen, aber leider hat die kanadische Regierung Bush geschützt.“

    Boyles neuester Coup: Er rät dem Iran, dass sie eine Beschwerde gegen die USA und ihre Verbündeten am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag über ihre militärische Manöver im Persischen Golf einreichen sollten. Die Manöver seien sofort zu stoppen, weil sie territoriale Hoheitsansprüche des Irans verletzen.
    http://www.seite3.ch/Prof+Francis+Boyle+Der+Mann+der+Blair+und+Bush+jagt+/560940/detail.html

  11. ohne Worte (kein Partner)
    03. August 2013 10:51

    Es heißt: "vor" dem Gesetz sind alle gleich!!!" Das stimmt. "Vor" dem Gesetz, aber nicht für die, die hinter den Gesetzen stehen, also die die Gesetze machen. Für diese Personen gelten diese Gesetze nicht. Es handelt sich um eine verschworene Gemeinschaft (Freimaurer und sonstige Logen deren es viele gibt), das ist die wirkliche "Verschwörung".
    Wenn also unsere Politiker immer von Transparenz faseln, sprechen sie die Wahrheit aus und man sollte sich des Wortes, bzw. der Begrifflichkeit bewusst werden. Früher bedeutete es doch: "man schiebt ein Transpartent (Schleier) davor um die Sicht zu verschleiern". Deshalb fordern die Politiker ja immer mehr Transparenz (nicht mehr öffentlich) um es blickdichter (unkenntlich) zu machen. Sie sagen es uns ja offen und ehrlich, aber wir haben verlernt die wahre Bedeutung der Worte zu verstehen.
    Man spricht immer mehr von Präventivkriegen, was ja nichts anderes als "Angriffskriege" bedeutet. Oder wenn man von Sanktionen spricht, sollte man bedenken, dass dies nichts anderes als "Erpressung" bedeutet (das haben wir ja mitbekommen, als die alte FPÖ mit in die Regierung gewählt wurde). Sparen bedeutete früher, dass man etwas für schlechtere Zeiten anspart, heute bedeutet es nichts anderes als "kürzen" - einem anderen etwas wegnehmen (natürlich nur dem gemeinen Volk). Der Bürger bürgt ... usw. usf. Wir hören zu, aber nicht hin, wir sehen zu, aber nicht hin. Man zeigt uns Bilder, aber mit unseren verbliebenen
    5 Sinnen sind wir nicht mehr imstande sie zusammenzufügen.
    Es gibt unzählige Wörter, deren Bedeutung bis zur Unkenntlichkeit verfälscht wurde, deshalb will man ja auch die deutsche Sprache zerstören.

    Wir erkennen mehr und mehr, dass die Welt in der wir heute leben nur eine Illusion ist und die Wirklichkeit an die wir glaubten (daran festhielten) eine andere ist. Es ist alles eine Glaubensfrage, egal um welches Thema es sich handelt (Geschichte, Bildung, Geldsystem, Gerechtigkeit usw.). Wir haben doch tatsächlich geglaubt, dass die Sieger (Alliierten) uns die wahre Geschichte erzählt hätten, haben aber nie hinterfragt, warum denn dann unsere Akten (unsere Aufzeichnungen) für immer unter Verschluss gehalten werden. Warum? Was steht in unseren Aufzeichnungen? Wir bekamen immer nur die (z.T. gefälschten) Beweise der Sieger zu Gesicht. Ist das denn nicht merkwürdig?
    "Das Unheil, das ich selber angerichtet, leg’ ich den Anderen dann zur Last.”
    Shakespeare

    Und warum hält der Vatikan so viele Schriftrollen, Bilder, Artifakte etc. in einem Geheimarchiv vor der Öffentlichkeit versteckt und warum?

    Das sind die Fragen, die sich die Menschen immer öfter stellen. Das ist es was mit Bewusstwerdung gemeint ist.
    Es wird für die verschworene Gemeinschaft (mit all ihren Helfershelfern) immer schwieriger all die Lügen unter dem Deckel zu halten. Der Kochtopf geht über ... und sie müssen immer mehr Energie und Geld (denn Verrat ist teuer) dafür aufwenden.

    Die Menschheit befand sich schon oft in solchen Situationen, der Unterschied zu damals ist allerdings, dass die Überwachungs- und militärische Technik nicht so mächtig und ausgereift war.
    Doch sollte uns dies nicht in Angst versetzen, denn sobald eine kritische Masse erreicht ist und wir dieses uns aufgezwängte System einfach ignorieren, hat die verschworene Gemeinschaft verloren. Und dazu benötigt es nicht einmal Gewalt. Nur eine Änderung unserer Gedanken und Handlungen. Miteinander statt gegeneinander. Wir sind die 99%!!!
    Unsere Vorfahren haben uns unzählige Hinweise gegeben, wir sollten endlich diese Warnungen zur Kenntnis nehmen!!!
    Der Zins in der Geschichte (*) Anm. von mir: Die Ursache allen Übels auf Erden!!!!!

    Tacitus Germania:

    Geldgeschäfte und Wucherzins sind unbekannte Dinge ... Der Grund und Boden wird nach der Zahl der Bebauer von der Gesamtzahl abwechselnd in Besitz genommen und dann unter die Einzelnen nach dem Range verteilt.

    »Geld auf Zinsen ausleihen und die Zinsen für das ausgeliehene Geld zum Kapital zu schlagen, ist den Germanen (unsere Vorfahren) unbekannt, und das schützt sie besser davor, als wenn Verbote beständen.«
    Anm: deshalb werden die deutschen Völker auch so vehement vernichtet!!

    Stellungnahme zum Zins aus den Evangelien und aus frühchristlicher Zeit:

    Neutestamentliche Apokryphen, Hirt des Hermas:

    » Ich sah aber auch einen anderen Ort, . . . ganz finster, das war der Ort der Strafe . . . weiter standen Männer und Frauen bis an die Knie in einem See, der groß und mit Eiter und Blut und aufkochendem Schlamm gefüllt war. Das waren die, welche auf Zins liehen und Zinseszins forderten.«

    Clemens von Alexandrien 215 n. Chr.:

    „Ich weiß es, Gott hat uns das Recht des Genusses gegeben, aber nur bis zur Grenze der Notwendigkeit, und seinem Willen nach muß der Genuß gemeinsam sein. Es ist nicht in der Ordnung, daß einer im Überfluß sitzt, während andere darben.“
    Lactantius um 325 n. Chr.:

    »Um die anderen von sich abhängig zu machen, fingen sie an, das zum Leben ganz besonders Notwendige fortzuschaffen und zusammenzuraffen und dieses dann fest eingeschlossen zu bewahren, um die himmlischen Wohltaten für sich in Beschlag zunehmen . . . . Es ist äußerst ungerecht, mehr zu fordern, als man gegeben hat. So handeln, das ist seinen Nächsten ausbeuten und auf perfide Weise mit seiner Not spekulieren.«

    „Alles, was dem Kapital beigefügt wird, ist Wucher. Gebet ihm für einen Namen was ihr wollt, es ist immerhin Wucher. Derjenige, der euch Zinsen bezahlt, ist in der Not, er ist gezwungen von euch zu entlehnen, um die Schuld zu bezahlen, die ihn drückt und er bleibt ohne Hilfe für sich selbst . .. Derjenige, dem es an Nahrung fehlt, zahlt euch Zinsen: gibt es eine schreiendere Ungerechtigkeit? Dieser Mann sucht ein Heilmittel, ihr bietet ihm Gift an, er sucht Brot, ihr zeigt ihm das Schwert, er fleht um Freiheit, ihr legt ihm Knechtschaft auf . . . . Ihr bereichert euch durch das Unglück anderer, ihr sucht euren Gewinn in den Tränen anderer, ihr ernährt euch vom Hunger des anderen und ihr nennet euch reich, die ihr vom Armen einen Lohn fordert. Ihr scharret das Gold aus den Metalladern, aber verberget es dann wieder. Wieviele Menschenleben vergrabt ihr mit diesem Gold!“

    noch viel mehr Hinweise bzw. Zitate hier:
    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/fragen-der-freiheit/heft167/zinsgeschichte.htm

  12. RR Prof. Reinhard Horner
    03. August 2013 01:06

    reinhard.horner@chello.at

    Dass Steuerverbrechen nicht nur in Italien verfolgt werden, sollte durchaus positiv aufgenommen werden.

  13. ;-)
    02. August 2013 17:27

    Hier ist sie, die alljährlich wiederkehrende offizielle Desinformation über die angeblich beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Österreich - wie immer ohne Mohammed/Muhamad oder Ali oder Hassan oder Jussuf oder Aishe oder Alef ..... ;-)

    http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/1437450/Anna-und-Lukas-sind-die-beliebtesten-Babynamen-?_vl_backlink=/home/index.do

  14. Observer
    02. August 2013 17:06

    Politiker wie Berlusconi gibt es auch in anderen Ländern. Denn es ist gibt eine "Nachfrage" nach solchen scheinbaren Idealisten, daher auch entsprechende "Angebote".

    Viele Menschen auch in den sog. demokratisch geführten Ländern haben es satt, von Politikern geführt zu werden, welche in erster Linie Eigeninteressen vertreten und utopische Ziel verfolgen und das Stimmvolk nur als "nützliche Idioten" bei den Wahlen betrachten. Aber auch die nach aussen sich zeigenden "Wunderwuzzis" sind keine Idealisten, nicht uneigennützig und streben in erster Linie nur nach Macht.

    Für Italien ist der Fall Berlusconi sicher noch nicht abgeschlossen, denn ein großer Teil der Bevölkerung sieht in ihm immer noch das "kleinere Übel" und will ihn daher nicht missen.

  15. Josef Maierhofer
    02. August 2013 10:24

    Der Zug der Zeit.

    Auf den Tiroler Alpenhütten hatte ich ausgiebig Gelegenheit, mit verschiedenen jungen Leuten aus Tirol, aus Niederösterreich, aus Deutschland, aus Holland, etc. über die europäische Lage zu diskutieren.

    Die Österreicher meinten meist, das Gleiche, was ich immer sage, Strache oder Stronach wählen, denn da sind sich offenbar viele klar darüber, dass diese verdorbene Sippe Rot, Grün, Schwarz weg muss, auch, wenn man dazu die nicht minder schlechten Leute von 'ST&ST' wählen muss, denn so kann es nicht weitergehen in Österreich.

    Einige Deutsche haben die Veränderung der Gesellschaften und die Änderung der Gesellschaft beschworen, auch, wenn sie dann letztlich eingesehen haben, dass auch sie eine Heimat haben und nicht etwa unter Italienern leben würden, ebenso, wie es vermutlich umgekehrt ist.

    Die Holländer, die ich getroffen habe, haben über die (von Ihnen mitgetragene) ESM Misere der Nettozahler geklagt.

    Na, und die schlauen Italiener werden nach Berlusconi ebenso zusammenbrechen, wie es Europa tun wird, doch haben sie immerhin die anderen in ihre Misere hineinziehen können, die ja genauso blöd sind, wie ihre 'Volksverräter', bei uns Rot, Grün, Schwarz.

    Bei Berlusconis Urteil haben die (offenbar klugen) Richter gezögert, erkannt, dass das andere Dimensionen hat.

    Ich vergleiche diesen alten Herrn Berlusconi mit unserem Herrn Stronach, sie sind beide erstens an Politik interessiert und haben zweitens eine große Liebe zu ihrem Volk, ihrer Heimat, sich überhaupt mit (eventuell noch möglichen) Verbesserung der Folgen des Zusammenbruchs zu beschäftigen. Bloß Berlusconi ist da bunter und hat mehr Wirkung als Stronach.

    Ich würde sagen, es ist auch möglich, dass das 'keine Klarheit' eigentlich Angst vor der weitreichenden Entscheidung ist, denn mit dem Rest stürzt Italien sofort hoffnungslos ab.

    • Buntspecht
      02. August 2013 12:22

      Wenns nicht so traurig wäre, man könnte es lustig finden. Die Hoffnung auf Strache und
      Stronach zu setzen. Wir alle haben Blaue in Regierungsverantwortung (leider) erleben müssen. Chaos pur!!! Stronach ist zwar kein Blauer, aber der Großteil seiner gekauften Mannschaft. Viel Vergügen!
      Und die Folgen? Rot wird wieder regiere, wie mit kurzer Unterbrechung seit 1970, nur halt mit einer weiterhin geschwächten ÖVP, weil sich bürgerliche Wähler einbilden, Stonach und Strach stärken zu müssen, statt endlich wieder die ÖVP so stark zu machen, dass sie den Kanzler stellen kann und dann - mit einer hoffentlich dezimierten SPÖ wieder bürgerliche Politik verwirklichen kann.
      Oder bildet sich jemand ein, dass Linke Strache und Stronach wählen?

    • Josef Maierhofer
      02. August 2013 12:57

      @ Buntspecht

      Leider hat das bürgerliche der ÖVP in vollen Sozialismus umgeschwenkt und leider haben die sogenannten Bürgerlichen bei Selbstbedienung und Volksverrat (Zuwanderung, ESM) mitgemacht und diesen Verrat erst ermöglicht, leider hat das bürgerliche Lager, das Sie meinen, keinen Bezug mehr zu Werten und Heimat.

      Nein, diesmal muss Rot, Grün, Schwarz insgesamt weniger als 50% der Stimmen bekommen und damit die Antwort auf ihren Volksverrat.

      So reiten Sie Österreich in den Ruin, leider, muss ich das alles sagen.

      Sie haben schon recht, dass die Blauen Chaos pur und gemäß der Medienpropagandawalze und der Linksjustiz auch genug Skandale gebaut haben, aber ist das bei den anderen besser ?

      Ich habe immer bürgerlich gewählt, bis ich draufgekommen bin, dass die ÖVP massiv Selbstbedienung, Volksverrat in Koalition und mit einer solchen SPÖ und mit ihren christlich sozialen Werten nichts mehr zu tun hatte.

      Die Pfründe müssen massiv beschnitten werden, namens Privilegienabbau. Die SPÖ muss aus der Regierung und die Grünen und ihre Mittäter.

      Warum sollen die Täter (genauer Mittäter) geschont werden ?

    • dssm
      02. August 2013 13:36

      @Josef Maierhofer
      Eine echte Demokratie und eine echte Marktwirtschaft haben etwas gemeinsam, so wie ein realer Bedarf existiert, entsteht auch das dazugehörige Produkt. Daher passen ja Marktwirtschaft und Demokratie (normalerweise!) so gut zusammen.

      Bei uns bildet sich keine völlig andere Partei, welche auch reale Chancen am Wahlsonntag hat. Also gibt es auch keinen realistischen Bedarf an einer solchen.
      Man muss einfach akzeptieren, dass die überwältigende Anzahl der Wähler dieses System für gut genug hält um es immer wieder und wieder zu bestätigen.
      Die Defizite, wie etwa die Medienbestechung, die Schuldenmacherei, die hohen Steuern, die endlose Bürokratie, die Feindschaft gegen die KMU’s, die Gelddruckerei, das Gender- und Schwulenunwesen, der Feminismus, das Investmentbanking mit anschließender Rettung, die grassierende Korruption, die miesen Schulen (….) werden entweder nicht als Übel empfunden, oder als so kleine Missstände, dass eine Änderung deshalb nicht notwendig ist.

      In einer Demokratie können wir uns über all die Ärgernisse, welche wir beide offensichtlich gemeinsam sehen, zwar beschweren, aber wir haben zu akzeptieren, dass die überwältigende Mehrheit der Wähler anders darüber denkt.
      Nur wenn Sie diese Demokratie ablehnen, können Sie an diesem Punkt weiterdenken ….

    • Josef Maierhofer
      02. August 2013 18:25

      @ dssm

      ... und die überwältigende Mehrheit wird sich wundern, wieso es dann zum Zusammenbruch kommen konnte.

      Aber ich kann Ihnen versichern, es wird viele geben, die nachgedacht haben und tatsächlich den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben versuchen werden, wie ich zum Beispiel es diesmal tun werde.

      Ich halte die Verfassungsumgehung mit der Zustimmung zum ESM und Sozialzuwanderung und die Schuldenpolitik zu Klientel- und Selbstbedienung, etc. für Volksverrat.

      Leider wird es auch mit 'ST&ST' nicht besser werden können, sind doch die Schulden der überwältigenden Mehrheit überwältigend groß, sodass man davon ausgehen kann, dass kaum mehr was korrigierbar ist.

      Es kann auch mit Rot Grün Schwarz nicht besser werden, bloß teurer, und das ließe sich noch irgendwie vermeiden. Vielleicht aber könnte eine solche Neuwahl ein Umdenken allgemein einleiten und den Aufprall mildern.

      Aber den Volksverrat unbeantwortet lassen, das kann ich nicht verantworten.

    • ohne Worte (kein Partner)
      03. August 2013 09:07

      "Die reinste Form des „Wahnsinns“ ist es, alles beim Alten zu lassen u. gleichzeitig zu hoffen dass sich etwas ändert."
      Albert Einstein

    • F.V. (kein Partner)
      03. August 2013 18:40

      Buntspecht,

      man kann Ihre Sehnsucht nach einer nicht-linken Politik verstehen, aber diese wird, wie hier schon immer wieder an tausend Beispielen gezeigt wurde, nicht von der ÖVP geboten. Was sie in diese Partei hineinlegen sind allfällige Erinnerungen an frühere Zeiten, als Raab und Figl regierten, und selbst bei den Roten ein Olah einen kommunistischen Putschversuch vereitelte.

      Diese Zeiten sind vorbei, die Parteien sind alle liberal und links geworden und unterscheiden sich in Wahrheit nicht mehr.

      Und die ÖVP wird - wenn sie so weiter macht - das gleiche Schicksal erleiden wie in Italien die Democracia Christiana und von der politischen Bühne verschwinden. Man hatte das auch in Italien nicht für möglich gehalten, warum nicht auch hier?

  16. terbuan
    02. August 2013 09:38

    Mit oder ohne Berlusconi, mit oder ein taumelndes Italien,
    Europa steht am Abgrund, Begründungen braucht man hier nicht mehr anzuführen, sie dominieren mittlerweile den ganzen Blog!

  17. socrates
    02. August 2013 09:31

    Die Jagdgesellschaft kann feiern. Bunga Bunga und sein Sexleben war frei erfunden, ich habe stets auf seine Krebskrankheit hingewiesen, deretwegen das nicht wahr sein konnte. Trotzdem weiß Hinz und Kunz nichts anderes über ihn, dank der Medien.
    Domonique Strauß Kahn hingegen wird wegen Zuhälterei angeklagt und seine Nichtverurteilung in den USA kostete ihn 4,700.000$.Ihn schützt die Jagdgesellschaft.
    Wegen Steuerbetrugs verurteilte Politiker sind Legion, von Androsch bis Cahuzac und Wulff.
    Es gibt also verurteilte und genauso schuldige aber nicht verurteilte Politiker und Andere.

  18. dssm
    02. August 2013 08:57

    Es bleibt ein weiterer Zweifel. Ausgerechnet ein Steuerdelikt!
    Jeder Unternehmer muss mit so einem Urteil rechnen. Die Gesetze sind kompliziert, das Finanzamt ändert nachträglich die Interpretation selbiger Gesetze, die Gerichte machen Recht anstatt sich auf die Anwendung zu konzentrieren, die Politik macht die Lage von Tag zu Tag unübersichtlicher.

    Gerade das Finanz'recht' bietet absolut keine Rechtssicherheit, weder in Italien noch in Österreich.





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