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Abgesandelt und abstürzend: Endlich wird Tachles geredet

Mit ihrer Erregung über ein (sprachlich eher ungebräuchliches) Wort des Wirtschaftskammerpräsidenten Christoph Leitl haben SPÖ und ihre Medien deutlich gemacht: Die Sozialdemokratie ist die einzige Gruppe im Land, welche die signifikante Verschlechterung der langfristigen Zukunftsprognosen für Österreich (Demographie, implizite Staatsverschuldung, Verlust der Konkurrenzfähigkeit auf Grund der hohen Steuern usw.) nicht zur Kenntnis nehmen will und keinerlei Handlungsbedarf sieht.

Die SPÖ verhält sich dabei ungefähr wie ein Mann, der vom hundertsten Stockwerk stürzt, und der nach dem Flug über 95 Stockwerke noch beruhigend ruft: „Gut is gangen, nix ist gschehn!“ Das Schlimme daran: Es stürzt nicht nur die SPÖ – dem könnte man ja eigentlich amüsiert zusehen –, sondern wir mit ihr. Hat doch die SPÖ seit fast sieben Jahren trotz fast ständiger Wahlverluste heute fast alle wichtigen Positionen in der Hand. Vom Bundeskanzler über den Bundespräsident und alle relevanten ORF-Kommandojobs bis zu dem ihr von der ÖVP leichtfertig ausgelieferten Verfassungsgerichtshof.

Was aber noch wichtiger ist: Die SPÖ ist hauptverantwortlich für das, was – neben vielen anderen Studien – die EU-Kommission vor kurzem bilanziert hat: Es gibt kein europäisches Land, das mit so wenig Reformen auf den Ausbruch der Krise reagiert hat wie Österreich. Denn die SPÖ hat praktisch jeden Reformvorschlag abgeschmettert. Dies geschah primär unter dem Diktat der Arbeiterkammer-Bonzen, aber auch aus Ahnungslosigkeit des kanzlerdarstellenden Gemeindebau-Funktionärs von den ökonomischen Notwendigkeiten im internationalen Wettbewerb.

Dabei war Österreich noch 2006 ein europäisches Musterland gewesen: In zahllosen Analysen und Artikeln wurden damals die Alpenrepublik und ihre politischen Erfolge insbesondere der deutschen Regierung als leuchtendes Vorbild vorgehalten. Diese damaligen Erfolge Österreichs waren eindeutig ein Ergebnis der schwarz-blauen Periode. Gerade wegen dieser für die SPÖ so peinlichen Kontrastwirkung werden jetzt die schwarz-blauen Jahre von Rot und Grün sowie den korrumpierten Medien gezielt verteufelt.

Gewiss: Es sind inzwischen etliche Korruptions-Affären aus jenen Jahren bekannt geworden (insbesondere rund um Telekom), die einen dunklen Schatten werfen. Aber:

  • Diese Affären können erstens nichts am historischen Verdienst ändern, dass diese Koalition damals wichtige Reformen geschafft hat (Pensions-Teilreform, einzige Periode seit 1970 mit rückgängiger Staatsverschuldung, Privatisierungen etwa der Voest, Ausgliederung der Unis, Studiengebühren sowie die Reduktion endemischer Korruptionsherde durch Transfer wichtiger Staatsaufgaben aus der Ministerialbürokratie in professionell geführte Agenturen wie BIG und BBG). Während seit Faymann totaler Stillstand regiert.
  • Zweitens: Sowohl bei der (leider nur teilweise privatisierten) Telekom wie bei der Causa EADS-Abfangjäger sind auch Sozialdemokraten Empfänger von wohl nur durch Korruption erklärbaren Zahlungen gewesen (denen nur die linkslastige Wiener Staatsanwaltschaft bisher nicht ausreichend nachgegangen ist).
  • Drittens ist der Schaden für die Steuerzahler durch die von Werner Faymann und Josef Ostermayer angeordneten Skandalinserate betragsmäßig viel größer (von den Medienbestechungen der Gemeinde Wien gar nicht zu reden) als die Korruption durch die Telekom. Oder der Schaden für Wien durch die von Faymann verschuldete „News“-Tower-Schiebung.
  • Viertens sind etliche offenbare Rechtswidrigkeiten wie die mutmaßlichen Steuerhinterziehungen Karl-Heinz Grassers, die von SPÖ-finanzierten Wochenmedien regelmäßig großflächig berichtet und die der schwarz-blauen Ära angehängt werden, erst lange nach dieser passiert.
  • Noch immer  gibt es keine Partei mit so vielen verurteilten Regierungsmitgliedern wie die SPÖ.

In Wahrheit könnte sich Österreich also trotz dieser üblen Korruptionsfälle nur mit allen Fasern eine Rückkehr des Reformgeistes der Jahre 2000ff wünschen. Auch wenn die Arbeiterkammer damit nicht viel Freude hätte.

Freilich: Die heutige FPÖ ist geistig weit weg von jener Zeit. Sie zeigt fast keine Reformabsichten (weil sie fürchtet, dass das einen Teil ihrer prinzipiell antipolitischen Protestwähler aus der XYZ-Schicht wieder vertreiben könnte). Und auch die ÖVP hat in den letzten Jahren viel zu vielen Unsinnigkeiten zugestimmt, als dass man sie noch für so veränderungswillig wie damals halten könnte.

Besonders erstaunlich ist da jedoch, dass ausgerechnet ein Christoph Leitl jetzt mit dem – offenbar oberösterreichischen – Wort „abgesandelt“ plötzlich Klartext in Hinblick auf die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes herstellen kann. War es doch gerade er, der unter Schwarz-Blau aus sozialpartnerschaftlicher Rücksicht auf Gewerkschaft und Arbeiterkammer (und aus seinem eigenen sozialdemokratischen Denken) viele der Reformpläne der damaligen Koalition abgeschwächt hat. Die praktisch durchwegs positiv für die Zukunft des Landes gewesen wären.

Aber es ist immer noch besser, spät als nie vernünftiger zu werden. Überdies ist anzuerkennen, dass Leitl es mit seinem „abgesandelt“ offensichtlich geschafft hat, den bisher unerträglich oberflächlichen Wahlkampf ein wenig substanzieller zu machen. Er hat jedenfalls dafür gesorgt, dass nun nicht nur die Finanzministerin, sondern auch der konfliktscheue ÖVP-Obmann sowie der (seine linksliberale Vergangenheit bisher nie los gewordene) Industriellenpräsident jetzt endlich auf den politischen Weichmacher verzichten.

Und der Wirtschaftsminister? Naja, der spült wohl weiter weich. Und hofft insgeheim, dass er einmal Steigbügelhalter einer Gewerkschaftsregierung werden darf. Was dann die ÖVP wohl aus dem Parlament katapultieren wird. Daher wäre es für diese Partei eigentlich gut, wenn sie den Wählern garantieren könnte, dass jedenfalls nicht dieser Regulierungs-Minister nächster Parteichef wird, falls Spindelegger aus welchen Gründen immer zurücktritt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 02:29

    die linke meinungsdikatur wird immer schlimmer.
    sogar die ehemals als bürgerlich bewertete "presse" ist im linken mainstream zu orten.
    klingt vielleicht harmlos,ist es aber nicht.
    alleine der a.u.-blog bietet noch bürgerliche aspekte.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 02:17

    tacheles hat die schulministerin schmied heute in der presse geredet.
    sie hat nämlich erstmals zugegeben,dass es ihr eigentlich bei all ihren bmühungen nur um eines gegangen ist:um die einführung der gesamtschule.
    einem ur-sozialistischem projekt,ideologisch veranlasst,um jegliche elitenbildungen zu verhindern.
    etliche bürgerliche idioten wie platter und schilcher sind auf diesen zug aufgesprungen,zuletzt auch der offenbar gewissenlose landeshauptmann salzburgs,dem seine macht wichtiger ist als bürgerliche werte.
    dem tiroler lh kann man diesbezüglich alle werthaltungen aufgrund mangelnder intelligenz leicht absprechen.
    die neos sind so blöd,voll auf den zug der linken aufzuspringen.
    eine überhaupt nicht wählbare partie.
    sind wir froh,dass wir den neugebauer haben!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 08:06

    Mir ist bekannt: Es gibt SPÖ-intern schon einige vernünftige und immer wieder warnende Stimmen, aber diese Leute können sich in der Partei nicht durchsetzen.
    In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit und diese Mehrheit in Österreich ist eben dumm. Damit müssen wir leben.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 11:32

    Was ist los bei der ÖVP, zuerst die Mikl jetzt der Leitl?

    Ist das jetzt Teil einer fein gesponnenen und durchdachten Wahlkampfstrategie oder sind das einfach nur unkoordinierte, profilierungsneurotische Wortspenden von auf die schlechten Umfragewerte schielenden ÖVP-Granden?

    Da liegt man nun 5 Jahre mit einer völlig reformrestistenten SPÖ im Bett und beklagt jetzt die schlimmen Zustände im Land, echte Glaubwürdigkeit sieht bei mir anders aus!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 13:32

    Die SPÖ und ihre Medien, zu denen auch der ORF zählt, haben eine etwas eigene Anschauung von "öffentlich rechtlich".

    ORF-Weisung: FPÖ darf in "Zeit im Bild" nicht vorkommen

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130824_OTS0011/orf-weisung-fpoe-darf-in-zeit-im-bild-nicht-vorkommen

  6. Ausgezeichneter KommentatorDDr.Edith
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2013 19:57

    Die övp versendet an vermutete Sympathisanten ein interessantes Briefchen, in dem ein Verein "Anliegen für Österreich" um geistige Nothilfe ersucht (www.mein-anliegen.at). Bitte, aufrufen und kühl genießen.

    Kreative können ihr Anliegen selbst formulieren, für andere gibt es sechs schöne "Musteranliegen" mit den Themen Zukunft, Ländlicher Raum, Direkte Demokratie, Europa, Eigenverantwortung, Vertrauen.

    Es sollte uns zum Beispiel ein Anliegen sein, "dass unsere Kinder auch morgen die wunderbare Natur Österreichs bestaunen und genießen können." Wie bitte? Welche Kinder? Unsere eigenen? Die abgetrieben wurden??? Oder im Punkt 5, Europa, die romantische Feststellung, dass die EU "eines der größten Geschenke voriger Generationen an uns" ist. Ja, ja, die Geschenke der Danaer, unserer griechischen Vorfahren, die waren immer schon zum - pardon - sie waren immer schon gefährlich.

    Die Platitüden gipfeln in der jedes Germanistenherz erfreuenden Aufforderung: "Lassen wir uns von nichts und niemandem auseinanderdividieren!"

    Für wie realitätsfremd und dumpfbackig hält uns Herr Mag. Rauch? Ausblenden und totschweigen, ablenken und blödeln, das kann die heutige övp. Seit die nationalen Parlamente mit dem Vertrag von Lissabon zu einem Abstempelverein degradiert wurden, ist es ohnehin klar: Wahlen sind nur noch ein Theaterspiel, den Kurs bestimmt in jedem Fall Brüssel. Armes, verführtes Österreich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerald M.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2013 00:56

    Ja Österreich ist abgesandelt. Auch wenn ich den Leitl, dessen Gehalt ich leider Gottes finanzieren muss [/zyn], nicht ausstehen kann, da hat er Recht.


    Eine Frage von Preis und Leistung. Die hohe steuerliche Belastung der Bürger wird sowohl in Schweden als auch in Österreich kritisch gesehen. Mit dem Unterschied, dass die schwedische Regierung mit den eingenommenen Geldern Vernünftigeres anzufangen weiß. Die Bürger bekommen im Gegensatz zu den Österreichern nicht nur ein sehr gutes Bildungssystem und ganztägig geöffnete Kindergärten geboten, sondern vor allem einen ausgezeichnet geführten Staat. Während sich in Österreich ein Defizit an das nächste reiht, wirft der schwedische Haushalt in der Regel hohe Überschüsse ab. Gelder, die nicht vor einer Wahl verjuxt, sondern zum Abbau der Staatsschulden eingesetzt werden. Was wiederum dazu führte, dass die öffentlichen Schulden unter 40 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gefallen sind – in Österreich sind sie doppelt so hoch.

    Möglich wurde das alles nur, weil das Land im hohen Norden einen Kurswechsel vorgenommen hat, der insbesondere den Anhängern freier Marktwirtschaften ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Geschützte Branchen wurden liberalisiert, Staatsbetriebe privatisiert, Einkommensteuern gesenkt, Vermögensteuern gestrichen. Der sozialistische Rundumversorgungsstaat wurde nicht abgeschafft, sondern abgespeckt. Zahlt ein schwedischer Arbeitgeber seinem Angestellten einen Euro aus, kostet ihn das 1,74 Euro, einen österreichischen Arbeitgeber hingegen 2,11 Euro. Jeder Arztbesuch ist in Schweden kostenpflichtig (15 bis 25 Euro, mit jährlicher Obergrenze), wer mit 60 Jahren in Rente geht, büßt ein Fünftel seiner Pension ein.

    Und Österreich? In Österreich erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) erst am vergangenen Freitag, dass das staatliche Pensionssystem auf Jahre hinaus gesichert sei. „Es fehlt zur Stunde nichts.“ Abgesehen von jenen zehn Milliarden Euro, die aus dem Budget schon jetzt ins staatliche Pensionssystem eingeschossen werden müssen, um es solvent zu halten.



    Aber wenigstens haben wir in Österreich noch keine No-Go-Areas, wie in Malmö usw. und wir dürfen auch noch abseits des sozialfaschistischen Mainstreams uns Meinung sagen ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDDr.Edith
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2013 19:57

    Die övp versendet an vermutete Sympathisanten ein interessantes Briefchen, in dem ein Verein "Anliegen für Österreich" um geistige Nothilfe ersucht (www.mein-anliegen.at). Bitte, aufrufen und kühl genießen.

    Kreative können ihr Anliegen selbst formulieren, für andere gibt es sechs schöne "Musteranliegen" mit den Themen Zukunft, Ländlicher Raum, Direkte Demokratie, Europa, Eigenverantwortung, Vertrauen.

    Es sollte uns zum Beispiel ein Anliegen sein, "dass unsere Kinder auch morgen die wunderbare Natur Österreichs bestaunen und genießen können." Wie bitte? Welche Kinder? Unsere eigenen? Die abgetrieben wurden??? Oder im Punkt 5, Europa, die romantische Feststellung, dass die EU "eines der größten Geschenke voriger Generationen an uns" ist. Ja, ja, die Geschenke der Danaer, unserer griechischen Vorfahren, die waren immer schon zum - pardon - sie waren immer schon gefährlich.

    Die Platitüden gipfeln in der jedes Germanistenherz erfreuenden Aufforderung: "Lassen wir uns von nichts und niemandem auseinanderdividieren!"

    Für wie realitätsfremd und dumpfbackig hält uns Herr Mag. Rauch? Ausblenden und totschweigen, ablenken und blödeln, das kann die heutige övp. Seit die nationalen Parlamente mit dem Vertrag von Lissabon zu einem Abstempelverein degradiert wurden, ist es ohnehin klar: Wahlen sind nur noch ein Theaterspiel, den Kurs bestimmt in jedem Fall Brüssel. Armes, verführtes Österreich.


alle Kommentare

  1. Adelphia (kein Partner)
  2. Quy (kein Partner)
  3. Raquel (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:01

    I'm greuaftl you made the post. It's cleared the air for me.

  4. Brooklyn (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:17

    Kick the tires and light the fires, problem offlaicily solved!

  5. F.V. (kein Partner)
    27. August 2013 14:12

    Der Wahlkampf der SPÖ ist perfekt.

    Man plakatiert Nichtssagendes mit dem Konterfei des Bundeskanzlers. (... und als Dressman macht er allemal bessere Figur als Spindelegger.)
    Wer nichts sagt oder tut, kann auch keine Fehler machen; jedenfalls keine, die die Leute gleich bemerken würden, also ist dies ganz richtig.
    Ab und zu wirft man einen Knochen, der absolut zuverlässig von irgendeinem Wadlbeißer apportiert wird. Je nachdem kann man daraus was machen oder es bleiben lassen.
    Die Regierung ist ohnedies gesichert: egal wie Rotschwarz abschneidet, die Grünen, die eigentlich die Dunkelroten sind, stehen längst in den Startlöchern.
    Die FPÖ wurde mit einem mehr als cleveren Schachzug paralysiert, indem das Team Stronach geboren wurde. (Man erinnere sich, die Filetstücke wie SDP, wurden ihm von Vrantz und Randa von der roten Bank Austria zugeschanzt; hier sind noch Freundschaftsdienste abzutragen.) Das verhindert (neben der völlig ungeeigneten Figur eines H Che), daß die FPÖ gewinnen könnte. Im Gegenteil, sie ist schon vor den Wahlen geschlagen, abgestürzt. Und TS ist, was immer sie zustande bringen, eine quantité negligeable.

    Aber das Beste ist, daß sich die SPÖ absolut darauf verlassen kann, daß der völlig unkoordinierte, undisziplinierte Sauhaufen der ÖVP einen Elfmeter nach dem anderen auflegen würde, den sie bloß zu verwandeln brauchen. Das ist mit dem ORF wie eine Doppelmühle.

    Leitl: Österreich abgesandelt – eine stimmenmaximierende Aussage
    Fekter: bekräftigt dies mit virtueller Studie - detto
    Leitl: kenne diese Studie nicht – erhöht die Glaubwürdigkeit absolut
    Leitl: Pensionsalter der Frauen – eine stimmenmaximierende Aussage, die von Gerechtigkeit
    und Familienfreundlichkeit zeugt
    Stellvertretender Nobody der ÖVP: Leitl sagt Blödsinn – damit wird Offenheit und Einklang
    unterstrichen
    Mitterlehner: 12-Stundentag – eine stimmenmaximierende Aussage
    Irgendeiner/Obmann: stimmt nicht, aber ... wenn nötig, dann schon - womit der Obmann
    Klarheit und Führnugsstärke beweist
    Irgendeiner/Obmann: OK zum Schmied´schen Lehrerdienstrecht – eine rein sachliche
    Entscheidung, ohne Gegenleistung
    Privilegien-Papst Neugebauer: wilder Protest – ein wahrer Kämpfer
    Mikl: NSA geht mich nichts an – da hat sie recht, sie ist ja Innenministerien in A und nicht
    US-A und kann womöglich nicht einmal Englisch

    Usw. usw.

    PS: Jetzt, wo´s in die „heiße Phase“ geht, darf man sicher noch Steigerungen erwarten.
    Ich vergaß bei stimmenmaximierend hinzuzufügen: für die SPÖ, aber das haben die Leser sicher selbst erraten.

  6. Kaffeehäferl
    27. August 2013 08:36

    Ich glaube nicht daran, daß Herr Leitl - oder irgendein anderer Politiker - nachhaltig vernünftig wird. Die Meinung dieser Leute beschreibt einen Zickzack-Kurs, dabei sind Richtungsänderung in Richtung "vernünftig" nun mal dabei. Aber eben genausoschnell wieder vergessen sobald es konveniert.

  7. BHB (kein Partner)
    27. August 2013 00:35

    Kleine Richtigstellung (wenn ich erlauben darf):
    "Freilich: Die heutige FPÖ ist geistig weit weg von jener Zeit. Sie zeigt fast keine Reformabsichten (weil sie fürchtet, dass das einen Teil ihrer prinzipiell antipolitischen Protestwähler aus der XYZ-Schicht wieder vertreiben könnte). Und auch die ÖVP hat in den letzten Jahren viel zu vielen Unsinnigkeiten zugestimmt, als dass man sie noch für so veränderungswillig wie damals halten könnte.
    "
    Falsch die FPÖ ist inzwischen selbst Teil des Systems(ob nun FPÖ-Anhänger in staatsnahen Betrieben oder der Exekutive)diese Partei ist längst Anhängsel jenes überbürokratisierten Österreichs, welches endlich reformiert gehört!
    Wer Reformen will, kann nicht ÖVP, SPÖ oder FPÖ wählen.

  8. ViennaCodePoet (kein Partner)
    26. August 2013 20:44

    Mit Verlaub - die Wirtschaft ist stark - die Politik derzeit schwach

    von absandeln kann keine Red sein ...

    die VP wir halt bluten - selber schuld

  9. Rado (kein Partner)
    26. August 2013 07:37

    Bei diesem Herrn vereinen sich Glaubwürdigkeit und Kompetenz. 2009 hat Leitl noch so geklungen!!!

    http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?stid=295386&angid=1

    "... Leitl begrüßt auch die Verlängerung der Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre: „Wenn man bedenkt, dass das erste Regierungsjahr vor allem der Einarbeitung dient und das letzte Jahr bereits Wahlkampf ist, dann bedeutet das zusätzliche Regierungsjahr 50 Prozent mehr Arbeitszeit zum Wohl des Standorts.“
    Ein wichtiges Anliegen ist Leitl die Umsetzung einer umfassenden Staats- und Verwaltungsreform: „Das ist einer der zentralen Punkte, wo die Große Koalition zeigen muss, dass sie auch Großes leisten kann.“ ..."

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      26. August 2013 20:55

      es lohnt immer wieder sich die Geschichte Neuseelands anzusehen

      NZ ging durch eine schwere Krise des politischen Systems - circa aus den gleichen Gründen wie Ösistan - zwei Parteien hatten sich ein Land gekrallt, mit all den unappetitlichen Folgeerscheinungen

      die Lösung war dann einfach

      Wahlrechtsänderung: weg vom Mehrheitswahlrecht - hin zu einem Mischsystem

      und VERKÜRZUNG der Legislaturperiode auf drei Jahe mit circa diesem Hintergedanken: wenn sie nicht minimal kompetent zusammenarbeiten (Labour und National) können dann geht das Land sicher vor die Hunde - und es kommt zu einem Aufstand

      http://en.wikipedia.org/wiki/Electoral_reform_in_New_Zealand

  10. DDr.Edith (kein Partner)
    25. August 2013 19:57

    Die övp versendet an vermutete Sympathisanten ein interessantes Briefchen, in dem ein Verein "Anliegen für Österreich" um geistige Nothilfe ersucht (www.mein-anliegen.at). Bitte, aufrufen und kühl genießen.

    Kreative können ihr Anliegen selbst formulieren, für andere gibt es sechs schöne "Musteranliegen" mit den Themen Zukunft, Ländlicher Raum, Direkte Demokratie, Europa, Eigenverantwortung, Vertrauen.

    Es sollte uns zum Beispiel ein Anliegen sein, "dass unsere Kinder auch morgen die wunderbare Natur Österreichs bestaunen und genießen können." Wie bitte? Welche Kinder? Unsere eigenen? Die abgetrieben wurden??? Oder im Punkt 5, Europa, die romantische Feststellung, dass die EU "eines der größten Geschenke voriger Generationen an uns" ist. Ja, ja, die Geschenke der Danaer, unserer griechischen Vorfahren, die waren immer schon zum - pardon - sie waren immer schon gefährlich.

    Die Platitüden gipfeln in der jedes Germanistenherz erfreuenden Aufforderung: "Lassen wir uns von nichts und niemandem auseinanderdividieren!"

    Für wie realitätsfremd und dumpfbackig hält uns Herr Mag. Rauch? Ausblenden und totschweigen, ablenken und blödeln, das kann die heutige övp. Seit die nationalen Parlamente mit dem Vertrag von Lissabon zu einem Abstempelverein degradiert wurden, ist es ohnehin klar: Wahlen sind nur noch ein Theaterspiel, den Kurs bestimmt in jedem Fall Brüssel. Armes, verführtes Österreich.

    • terbuan
      26. August 2013 18:59

      Danke Frau DDr. Edith
      für Ihren Beitrag, Sie sprechen mir aus der Seele!

    • Graf Bethlen (kein Partner)
      27. August 2013 10:23

      "Kreative können ihr Anliegen selbst formulieren",
      allerdings mit der Einschränkung auf 1000 Zeichen.Wer also kreativ sein will, wird so wie ich damit sicher nicht auskommen und sollte besser ein e-mail an info@mein-anliegen.at z.Hd. Mag Hannes Rauch senden, wie z.B.

      Sehr geehrter Herr Generalsekretär!

      Als Bürger dieses Landes und ehemaliger ÖVP NR-Kandidat bin ich erschüttert über diese ÖVP und diese Umfrage, die eine reine Augenauswischerei ist, aber Euch ins Auge gehen wird.

      Was Sie über 1-Zukunft schreiben, ist eine "no-na" Forderung.
      Das gilt auch für 2-Ländlicher Raum.
      Von einer 3-Direkte Demokratie sind wir meilenweit entfernt. Siehe Ablehnung einer ÖVP-Ministerin der Unterschriften für die Einleitung eines Volksbegehrens wegen eines lächerlichen Formfehlers.
      4-Europa: Die ursprüngliche Begeisterung wurde längst von einer schweren Enttäuschung über die EU verdrängt. Nur wirklich dumme Bürger glauben, daß Reisefreiheit oder gemeinsame Währung die vielen Nachteile aufwiegen, denen wir inzwischen in der EU ausgesetzt sind.
      5-Eigenverantwortung ist wirklich kein Wahlkampfthema
      6-Vertrauen in die Politik ist längst verschwunden.

      Habt Ihr eigentlich überhaupt kein Sensorium für die Probleme, die die Bevölkerung wirklich bewegen?
      Ich frage mich, was das saudumme Plakat transportieren soll, das da sagt " Österreich gehört den Weltoffenen". Ist das vielleicht als Kritik an jenen Bürgern zu verstehen, die der Zuwanderung gegenüber nicht "weltoffen" genug sind? Die Wähler werden darauf Antwort finden.

      Habt Ihr nicht begriffen, daß die Österreicher sich nach Sicherheit sehnen, daß sie Angst vor der Überfremdung und steigenden Kriminalitätsraten haben, darüber hinaus, sofern sie Christen sind, allmählich in berechtigte Panik geraten, was die galoppierende Islamisierung unser Heimat betrifft? Soll ich euch zeigen, was mir Spindelegger nach meiner Kritik am Wahabitenzentrum schreiben ließ! Haarsträubende Unkenntnis oder bewußte Irreführung!

      Wozu braucht man einen Integrationsstaatssekretär? Immigranten, die sich assimilieren wollen, haben mit der Integration kein Problem. Diejenigen aber, die das nicht wollen oder nicht dürfen, kann auch ein Staatssekretär nicht verändern. Ob das junge und sympathische Gesicht die Sinnlosigkeit der Funktion überlagern soll? À propos Assimilierung: vor Jahren gab es von der Politischen Akademie der ÖVP eine Reihe von Journalen, deren hervorstechende Qualität das Hochglanzpapier war. Dort haben sich sämtliche Autoren gegen die Assimilierung ausgesprochen, und sämtliche Autorennamen ließen bezeichnenderweise auf ausländische Herkunft schließen.

      Merkt Ihr nicht, daß immer mehr Österreicher die Erfahrung machen, daß es in ihrem Vaterland nur mehr eingeschränkte Meinungsfreiheit gibt? Vor 8 Jahren hat mir der damalige Nationalratspräsident auf Anfrage schriftlich erklärt, ich könne in Österreich alles sagen. Unglaublich, wie schnell so eine Aussage relativiert werden muß!!!

      Hört doch endlich auf, euch rot und grün anzubiedern und die FPÖ zu verdammen! Habt Ihr wirklich derart Schiß nach den Erfahrungen mit den Sanktionen, daß Ihr in allem und jedem klein beigebt?
      Seht euch doch Victor Orban an, nehmt Euch ein Beispiel an ihm und schwärmt lieber von einem stabilen Mitteleuropa, als von dieser marxistischen EU, in der Österreich ein kleines einflußschwaches Rädchen ist, aber viel Geld zahlen muß!
      Hört auf, vom Europa der Regionen zu faseln und kämpft für Euer Österreich. Seid selbstbewußt und mutig, statt euch als Vasallen eines sterbenden Molochs zu gebärden! Stoppt die Einwanderung, dann werden auch die Arbeitslosenzahlen sinken! Niemand hat die Österreicher gefragt, ob sie bei der kleinen Fläche unseres weitgehend gebirgigen Staatsgebietes 8 Millionen oder mehr sein wollen. Wirtschaft und Mammon ist nicht das Wichtigste.
      Tut alles, um die Identität Österreichs, seine Kultur und Tradition zu wahren. Mit Landesaustellungen allein ist es nicht getan. Stoppt den Verfall der Kunst! Ihr wißt genau, was ich meine.

      Wichtig und mir ein Anliegen ist, daß die ÖVP wieder normal wird (das heißt: sie ist es schon lange nicht mehr), nicht dem Mainstream nachhechelt (der sie offensichtlich in den Klauen hat), sondern wieder eine selbstbewußte, christlich fundierte Partei wird, die nicht von Werten faselt, sondern diese umsetzt und nicht bei jedem leisesten Gegenlüfterl in die Knie geht. Da muß man halt auch den Mut haben, sich von mächtigen Einflüsterern abzunabeln. Das wäre primär Charakter, der nun einmal in der Politik wieder einen Stellenwert gewinnen sollte.

      Man hat auch den Eindruck, die Partei würde sich mehr um Minderheiten, als um die autochthone Mehrheit kümmern. Man fühlt sich also von euch nicht mehr angesprochen.

      Ein erster Schritt, wieder mutig zu werden, wäre die Verabschiedung von der unhaltbaren political correctness. Wir wissen zum Beispiel alle, daß Wähler männlich oder weiblich sind und
      daher keine Binnen-I Instruktion oder ähnliches zur Wissensvermehrung brauchen. Wollen wir jetzt auch noch über die Sinnhaftigkeit des Gender Mainstreaming nachdenken, das von 99,9% als Gleichberechtigung von Mann und Frau verstanden wird, also von weniger als 0,01% nicht verstanden wird und daher fatalerweise als positiv angesehen wird?
      Macht doch in den eigenen Reihen die Probe aufs Exempel. Ihr werden euch wundern, was dabei herauskommt.

    • F.V. (kein Partner)
      27. August 2013 13:06

      Graf Bethlen,

      Ihren Brief an den Generalsekretär sollten Sie an alle "Granden" der ÖVP schicken. Es ist nämlich zu erwarten, daß er dort nur in der Rundablage landet.

      Es ist zwar unwahrscheinlich, daß er für diese Wahl noch etwas bewirkt, es ist ja alles bereits "auf Schiene" und daher werden weiter Plakate affichiert wie "Österreich den Weltoffenen"...., aber es könnte doch diejenigen, die den Kopf auch noch zum Denken benutzen, aufrütteln.

      Alles was Sie schrieben ist zutreffend. Was aber leider auch impliziert, daß die bisherige Politik nicht nur ein Irrtum oder Fehler war, sondern schwerkriminell, weil landesverräterisch.

  11. F.V. (kein Partner)
    25. August 2013 16:44

    Wenn schon Tacheles, dann richtig.

    Schulden- und wie auch immer Haftungsunion

    Der Staatsform der Demokratie ist die Selbstzerstörung systemimmanent
    – wie dem Sozialismus der Terror

    Frank Schäffler zur erneuten Griechenlandhilfe:

    Ein fünftes Programm wird es nicht geben

    Vorher kommt es zur Schuldenvergemeinschaftung durch ein Instrument, das zwar nicht Eurobonds heißen, aber so wirken wird. Spätestens dann sind die Positionen von Union und SPD wieder vereint.

    von Frank Schäffler

    MMnews, 24.08.2013 – Bundeskanzlerin und Finanzminister, Merkel und Schäuble, sind vorgeprescht. Es wird ein weiteres Geldpaket für Griechenland geben. Keinem von beiden ist diese Nachricht einfach so herausgerutscht, wie mancher meint. Wenn Jürgen Trittin behauptet, Schäuble habe sich „verplappert bei Merkels jüngstem Täuschungsmanöver“, dann liegt er falsch. Natürlich ist die Nachricht vom nächsten Hilfspaket bewusst platziert worden. Die Union hat in Bezug auf die Euro-Rettung die Flucht nach vorn angetreten, um einen möglichen Angriffspunkt auszuräumen. Guten Politikern wie Schäuble und Merkel unterläuft nicht gleichzeitig ein ähnlicher sprachlicher Lapsus, insofern ist es klug, eine hinter der Veröffentlichung stehende bewusste Planung anzunehmen. Unbeantwortet muss allerdings bleiben, warum diese Flucht nach vorn nun ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt gestartet wurde. Interessant ist jedenfalls, dass die Kanzlerin in ihrem gestern veröffentlichten Wahlspot als erstes die „Euro-Krise“ erwähnt. Eine so hohe Wahlkampf-Relevanz wie im Spot hat die Krise auf den Plakaten der CDU jedenfalls nicht. Möglicherweise kommt hier doch noch ein Ding auf uns zu – entgegen der allgemeinen Erwartung noch v o r der Wahl.

    Abseits aller Spekulationen reagiert die SPD so, wie man es erwartet. Herrchen und Frauchen legen einen Knochen in den Napf, schon fängt der Köter das Kläffen an. Und die SPD kläfft, was das Zeug hält: Merkel und Schäuble müssten sich er-klären, müssten reinen Wein einschenken und die Genossen forderten zudem eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses. Doch Hunde, die bellen, beißen nicht. Die SPD nimmt keine andere Position als die Regierung ein. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, wo die SPD in Bezug auf Griechenland überhaupt von der Union abweicht. Sie hat allen Rettungspaketen zugestimmt und zu allem Ja und Amen gesagt, was die Kanzlerin vorgeschlagen hat. Die SPD ist – wie die Grünen – in dieser Frage ein oppositioneller Totalausfall. Besonders negativ herauszuheben ist die Forderung von Sigmar Gabriel, der sich mit einem Nein gegenüber einem Schuldenschnitt positioniert, solange die Griechen „nicht endlich mal die Kosten fair verteilen.“ Was fair ist, weiß die SPD offenbar noch besser als die Troika – denn das Wir entscheidet und das Du bezahlt.

    Gabriel hat ja recht, wenn er feststellt, dass die „Kanzlerin diese Schuldenunion“ längst über die EZB organisiert hat. Die SPD hat allerdings kein Gegenrezept, sondern setzt eine totale Schuldenunion über Eurobonds oben drauf. Egal wie die SPD sich windet, in der Frage der Griechenlandgläubiger-Rettung bekommt sie keinen Fuß auf den Boden. Das könnte sie auch von ihrem Genossen im EZB-Rat Asmussen lernen. Die SPD hat selbst Banken und ihre Gläubiger gerettet – das Debakel der WestLB, für das sich Steinbrück verantwortlich zeichnet, spricht Bände. Nein, die SPD hätte es nicht anders gemacht. Diese gespielte Empörung aus den Reihen der Sozialdemokraten ist nicht ernst zu nehmen. Die SPD wird keinen Schuldenschnitt durchsetzen, dafür ist sie nicht liberal genug. Die SPD wird auch nicht durchsetzen, dass in Europa wieder deutsch gesprochen wird. Das kann die CDU besser.

    Besser zählen als die Kollegen von der Union können die Genossen auch nicht. So wird allseits ein „zweiter Schuldenschnitt“ ausgeschlossen. Mittlerweile gab es jedoch bereits zwei Schuldenschnitte. Der erste Schuldenschnitt betraf die Privatgläubiger (PSI = Private Sector Involvement). Die Privatgläubiger mussten effektiv auf 53 Prozent ihrer Forderungen verzichten, so beschloss es die Troika mit den Griechen bei der Verabschiedung des zweiten Anpassungsprogramms (Antrag des BMF und Anlagen, angenommen am 27.02.2012). Doch dieses Anpassungsprogramm wurde seinerseits angepasst. Das war schon rund neun Monate später (Bundestagsbeschluss vom 30.11.2012 – Antrag BMF samt Anlagen und weiteren Anlagen und deutsch übersetztem Troika-Bericht), als sich das Scheitern der Umschuldung wie der griechischen Sanierungsversuche offenbarte.
    Im Zuge dessen kam es zu einem Schuldenschnitt für die öffentlichen Gläubiger (OSI = Official Sector Involvement). Die Zentralbanken der Eurozone wurden angehalten, auf die Gewinne aus dem Anleihenaufkaufprogramm der EZB (SMP) zu verzichten, die EFSF stundete ihre Zinsforderungen und zudem sollten die Euro-Zentralbanken einen Rollover ihrer Bestände durchführen – also die Erlöse aus fälligen Anleihen neu in Griechen-Bonds investieren. Wir haben also das erste Programm aus Mai 2010 (Gesetzentwurf, angenommen in der Form der Beschlussempfehlung am 7. Mai 2010), dann das zweite Anpassungsprogramm mit dem Privatschuldenschnitt im Februar 2012 und als drittes einen Schuldenschnitt für die öffentlichen Gläubiger im November 2012. Das nächste Programm – wann immer es kommt – ist daher das vierte Anpassungsprogramm. Sofern es einen Schuldenschnitt beinhaltet, wird dies der dritte sein.

    Meine Prognose: Ein fünftes Programm wird es jedenfalls nicht geben. Vorher kommt es zur Schuldenvergemeinschaftung durch ein Instrument, das zwar nicht Eurobonds heißen, aber so wirken wird. Spätestens dann sind die Positionen von Union und SPD wieder vereint.

    Anm: Dies handelt zwar in Deutschland, aber es ist entscheidender, weil bei uns nicht die Musik gespielt wird.

  12. Undine
    25. August 2013 14:21

    Es ist zum Haareraufen! Wo immer die Sozialisten Geld in großen Mengen in die Hand nehmen, geht alles schief---die Summen, die in die x-Milliarden gehen, sind regelmäßig VERLOREN!

    Als logische Folge solch verantwortungslosen, kriminellen Handelns der Roten müßte man doch ganz sicher damit rechnen können, die österreichischen Bürger, die auf diese verbrecherische Art und Weise um ihre Steuergelder nach Strich und Faden bereits x-mal belogen und betrogen wurden, würden die Finger von der SPÖ lassen und sie bestenfalls auf die Oppositionsbank schicken. Aber nein, weit gefehlt!

    Als wenige Tage vor der vorletzten Wien-Wahl der BAWAG-SKANDAL ruchbar geworden war--- wer gewann entgegen aller Vernunft die Wahl??? Wieder ein SOZI, der feiste Michl!

    Vorher und nachher gab es rote Finanzskandale noch und noch, ohne daß diese Machenschaften sich wesentlich in Stimmenverlusten für diese unfähige Partie zeigen würden. Die Österreicher müssen doch dümmer sein als man annimmt, anders ist diese folgenlose Reaktion auf die roten Finanzskandale und des damit einhergehenden Anwachsens des Schuldenbergs nicht erklärbar.
    Zu diesen erschütternden Ergebnissen tragen natürlich die Stimmen der "Neo-Österreicher" bei, denen die Politik ziemlich wurscht sein wird, vorausgesetzt, die fürstlichen staatlichen "Zuwendungen" stimmen---das garantieren ihnen die Sozis.....

  13. jump (kein Partner)
    25. August 2013 13:50

    Bemerkenswert, dass mittlerweile selbst Unterberger den Namen Grasser im Themenkomplex Korruption anführt. Bis vor kurzem war dieser doch noch das Opfer einer Schmutzkübelkampagne der linken Jagdgesellschaft, oder?!

    Ganz kann es der Blogger dann doch nicht lassen und versucht wieder ein paar Nebelgranaten zu werfen: Die mutmaßlichen Steuerhinterziehungen Grassers betreffen die Jahre 2003-2010 und nicht, wie Unterberger behauptet, ausschließlich die Zeit nach dessen Ministerzeit.

    http://www.format.at/articles/1334/951/364672/zehn-jahre-haft-grasser

    Abgesehen davon ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass es auch in der BUWOG-Causa zu einer Anklage kommen dürfte.

  14. Freichrist776 (kein Partner)
    25. August 2013 13:16

    Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Z. B. sind die Winter 20 % kürzer, als früher. Viele Probleme können durch C.-G.-Jung-Geistheilung gelöst werden. Es kann viel Geld gespart werden, wenn die christlichen Kirchen durch eine freichristliche Gemeinde ersetzt werden. Siehe dazu
    www.bibelgemeinde.com
    Zudem muss das Renteneintrittsalter ganz abgeschafft werden. Jeder Mensch sollte so lange arbeiten, wie er arbeiten kann.

  15. Sparschwein (kein Partner)
    25. August 2013 12:45

    Die Aussagen von Leitl und Fekter waren mehr als entbehrlich. Was daran substantiell sein soll, ist nicht klar.

    Überhaupt zeigt sich, dass das wichtigste aktuelle Thema, nämlich die EU- und Eurokrise im Wahlkampf gar nicht vorkommt. Wir brauchen auch keine weitern Wirtschaftsvereine oder -parteien, die versuchen einfache betriebswirtschaftliche Lösungen auf komplexe Gesamtprobleme zu finden.

    Es wäre viel mehr wichtig, bei den Wählern Bewusstsein für europäische/globale und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken und darauf Antworten zu finden. Nur leider drücken sich alle Parteien vor ihrer Verantwortung. Gerade die ÖVP unter Schüssel und Wirtschaftsbund hat sich immer als die "Europapartei" dargestellt. Dass dieses Europa in einer tiefen Krise steckt, und die Konservativen und Wirtschaftsliberalen keine Antwort darauf geben können oder wollen, ist auch ein Grund warum die ehemalige Volkspartei heute so schlecht dasteht.

    Nur das werden manche nie verstehen, es ist halt immer einfacher den anderen die Schuld fürs eigene Versagen zu geben.

  16. Torres (kein Partner)
    25. August 2013 12:20

    Immer wieder erzählt uns Unterbegrer denselben Schmäh von der angeblich rückgängigen Staatsverschuldung unter der Schüssel-Regierung. Diesmal liefert er - offenbar ohne, dass ihm das bewusst ist - unmittelbar anschließend an diese Behauptung auch gleich die Erklärung dafür: nämlich die Privatisierungen (im konkreten Fall die VOEST). Stimmt, Schüssel/Grasser haben eine ganze Reihe von Staatsbetrieben verkauft (laut Wirtschaftsexperten oft viel zu billig); dadurch haben sie Milliarden eingenommen, wodurch die Staatsverschuldung - aufgrund dieses Einmal-Effekts) kurzfristig scheinbar gesunken ist. Man erinnert sich an Grassers "ein guter Tag beginnt mit einem Nulldefizit", das aber natürlich im nächsten Jahr sofort wieder anstieg, als es keine Verkäufe mehr gab. Nachhaltig verbessert hat die Schüssel-Regierung ebenfalls gar nichts.

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2013 14:22

      Als der schöne KHG den Vorgänger im Finanzministerium ob der hohen Verschuldung und Neuverschuldung verhöhnte und von einem Null-Defizit faselte, bemerkte er ziemlich schnell, daß dieses nur phraseologisch zu erreichen wäre.

      Nachdem er nun selbst im Amte war, wurde als erstes die geplante Neuverschuldung, als quasi zum Normalbudget gehörend, herausgerechnet. Dann wurden Absichtserklärungen wie tatsächliche Fakten behandelt und die errechneten „Einsparungen“ plus der erhofften höheren Steuereinnahmen bilanziert – und Abrakadabra-Simsalabim – das Nulldefizit ward erreicht.

      Da ohnedies niemand die wirklichen Daten kennt, die Beamten das "Beichtgeheimnis" zu wahren haben und die „Experten“ von Wifo, IHS, etc. wissen wer sie füttert, drohrte auch von diesen keine Gefahr, daß der Schwindel auffliegen würde.

    • moderatus
      25. August 2013 16:51

      @FV
      immerhin wurde der Taschenspielertrick von Edlinger, einen sogenannten 13.Monat für die USt einzuführen, der auch nur einen Einmaleffekt darstellte, von Grasser wieder zurückgenommen, was natürlich seine Auswirkung auf die Steuereinnahmen in diesem Jahr hatte, schon vergessen?

  17. Neppomuck (kein Partner)
    25. August 2013 11:19

    „Nicht gesetzte Handlungen ziehen meist einen katastrophalen Mangel an Folgen nach sich.“

    So lange es keine „Inkompetenzkompensationskompetenz“ (© Odo Marquard) für wirklich begabte Politiker gibt, sondern nur Absichtserklärungen vor Wahlen seitens jener Partei-Kreaturen, denen die Strippenzieher der Politik erlaubt haben, sich für öffentlich für unverzichtbar zu halten, wird statt einer höchst überfälligen „politischen Renaissance“ weiterhin im „Biedermeier des überwundenen Post-Kapitalismus“ herumgesandelt.

    Das liegt an vielem, nicht nur daran, dass Politik „die Kunst des Möglichen“ ist.
    Ideologische Scheuklappen, Mutlosigkeit – meist berechtigt, die Minus(Fay)männer und Spindel - und Speichellegger kennen wohl ihre Grenzen – bei Reformen, die dem von allen bejammerten „Status Quo“ einen positiven Impuls versetzen könnten, Beschwichtigungshofratsmentalität, die dem Leitbild des subalternen Beamten: „Per aspera ad acta“ bis zu totalen Unbeweglichkeit frönen etc. p.p. werden uns nicht weiter bringen.

    Wobei „weiter“ schon beinhalten sollte, wo man eigentlich hin will.
    Matura für alle, Arbeit (gemeint kann da nur „Beschäftigung“ sein) für alle, Ein- Aus- und Nachkommen für alle – wird uns nicht „wettbewerbsfähiger“ machen, sondern nur im Wettlauf um falsche Glückseligkeiten auf die Nase fallen lassen.
    Dann kommen die beiden restlichen „Ein-Gott-Religionen“ und sammeln den Schutt auf, der vom undemokratischen Streit um den „Allein-selig-macher-Anspruch“ übrig geblieben ist.
    Was unserer Politik und damit unseren sich staatstragend gebärdenden Politikern fehlt ist jene „philosophische Redlichkeit“, die „das Mögliche“ in den Fokus der Bemühungen stellt und nicht mit kalauerartigen Selbstbeweihräucherungen oder substanzlosen Forderungen (Werte) versucht, den Bürger knapp vor der Wahl wieder einmal zu übertölpeln.

    Gefragt sind also „Tugenden“, die ontologisch (die Seins-Lehre betreffend) relevant wären.
    Aber welcher tugendhafte Mensch hat schon Bock auf aktive Teihabe an der Politik?

    Füglich wird weitergesandelt werden, wenn nicht der geneigte Wähler in der Lage ist, einmal kräftig über seinen Schatten zu springen und seine Zuneigung zu einer moderat nationalen Partei deutlich zu machen.
    Nicht dass damit sofort alle Weichen in eine bessere Zukunft gestellt wären, aber die Gleiswärter der zeitgeistigen und materialistischen Abstellgeleise würden einen heilsamen Schock abkriegen, der unser Land wirklich weiterbringen könnte und ihre Grundhaltungen ändern. Sei es allein aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Aber das kann dem Bürger "Conchita" sein. Das Ergebnis zählt.

    So wie bisher geht es jedenfalls nicht weiter.
    Oder aber man nimmt – freudig oder resignierend – eine irreversible Knechtschaft aller Bürger in Kauf.
    Dann kann man getrost dem Wort „Nation“ und allen Komposita damit das Präfix „Resig-“ hinzufügen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. August 2013 11:25

      Corr:
      1. Absatz:
      1 x "für" weg und nach .. Renaissance - "die Chance zu geben" - dazu.

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2013 11:59

      Neppomuck,

      ich kann Ihnen nur vollkommen zustimmen.

      Alles was zu tun bleibt, ist unabhängig von Wahlen und Wahlterminen darüber nachzudenken, was wirklich zu tun ist. Diese vordergründigen Randerscheinungen wie ein "Wahlkampf" oder die zurecht längst nur noch als Schwerkriminelle erkannten Politiker braucht man nicht zu beachten. Das lenkt nur davon ab, sich mit den essentiellen Fragen zu befassen.

      Lever dood as slaav.

    • Undine
      25. August 2013 13:54

      @F.V.

      Danke für den Hinweis auf "Pidder Lüng"! Es schadet nicht, Detlev von Liliencrons Ballade "Pidder Lüng", eine meiner Lieblingsballaden, wieder einmal ganz zu lesen---in Claudia Schmieds Schulunterrichtsvorstellungen fehlt sie garantiert. Ich erinnere mich noch gut an die Gänsehaut, die wir bekamen, als unsere wunderbare, unvergeßliche Deutsch-Professorin in unserer Klosterschule uns diese ergreifende Ballade vorlas:

      PIDDER LÜNG

      Detlev Freiherr von Liliencron, 1844-1909

      »Frii es de Feskfang,
      frii es de Jaght,
      frii es de Strönthgang,
      frii es de Naght,
      frii es de See, de wilde See
      en de Hörnemmer Rhee.«

      Der Amtmann von Tondern, Henning Pogwisch,
      schlägt mit der Faust auf den Eichentisch:
      »Heut fahr' ich selbst hinüber nach Sylt
      und hol' mir mit eigner Hand Zins und Gült.
      Und kann ich die Abgaben der Fischer nicht fassen,
      sollen sie Nasen und Ohren lassen,
      und ich höhn' ihrem Wort:
      Lewwer duad üs Slaav.«

      Im Schiff vorn der Ritter, panzerbewehrt,
      stützt finster sich auf sein langes Schwert.
      Hinter ihm, von der hohen Geistlichkeit,
      steht Jürgen, der Priester, beflissen, bereit.
      Er reibt sich die Hände, er bückt den Nacken.
      »Die Obrigkeit helf' ich die Frevler zu packen,
      in den Pfuhl das Wort:
      Lewwer duad üs Slaav.«

      Gen Hörnum hat die Prunkbarke den Schnabel gewetzt,
      ihr folgen die Ewer, kriegsvolkbesetzt.
      Und es knirschen die Kiele auf den Sand,
      und der Ritter, der Priester springen ans Land,
      und waffenrasselnd hinter den beiden
      entreißen die Söldner die Klingen den Scheiden.
      Nun gilt es, Friesen:
      Lewwer duad üs Slaav!

      Die Knechte umzingeln das erste Haus,
      Pidder Lüng schaut verwundert zum Fenster heraus.
      Der Ritter, der Priester treten allein
      über die ärmliche Schwelle hinein.
      Des langen Peters starkzählige Sippe
      sitzt grad an der kargen Mittagskrippe.
      Jetzt zeige dich, Pidder:
      Lewwer duad üs Slaav!

      Der Ritter verneigt sich mit hämischem Hohn,
      der Priester will anheben seinen Sermon.
      Der Ritter nimmt spöttisch den Helm vom Haupt
      und verbeugt sich noch einmal: »Ihr erlaubt,
      daß wir Euch stören bei Euerm Essen,
      bringt hurtig den Zehnten, den ihr vergessen,
      und Euer Spruch ist ein Dreck:
      Lewwer duad üs Slaav!«

      Da reckt sich Pidder, steht wie ein Baum:
      »Henning Pogwisch, halt deine Reden im Zaum!
      Wir waren der Steuern von jeher frei,
      und ob du sie wünscht, ist uns einerlei!
      Zieh ab mit deinen Hungergesellen!
      Hörst du meine Hunde bellen?
      Und das Wort bleibt stehn:
      Lewwer duad üs Slaav!«

      »Bettelpack,« fährt ihn der Amtmann an,
      und die Stirnader schwillt dem geschienten Mann,
      »du frißt deinen Grünkohl nicht eher auf,
      als bis dein Geld hier liegt zu Hauf.«
      Der Priester zischelt von Trotzkopf und Bücken
      und verkriecht sich hinter des Eisernen Rücken.
      O Wort, geh nicht unter:
      Lewwer duad üs Slaav!

      Pidder Lüng starrt wie wirrsinnig den Amtmann an,
      immer heftiger in Wut gerät der Tyrann,
      und er speit in den dampfenden Kohl hinein:
      »Nun geh an deinen Trog, du Schwein!«
      Und er will, um die peinliche Stunde zu enden,
      zu seinen Leuten nach draußen sich wenden.
      Dumpf dröhnt's von drinnen:
      »Lewwer duad üs Slaav!«

      Einen einzigen Sprung hat Pidder getan,
      er schleppt an den Napf den Amtmann heran
      und taucht ihm den Kopf ein und läßt ihn nicht frei,
      bis der Ritter erstickt ist im glühheißen Brei.
      Die Fäuste dann lassend vom furchtbaren Gittern,
      brüllt er, die Türen und Wände zittern,
      das stolzeste Wort:
      »Lewwer duad üs Slaav!«

      Der Priester liegt ohnmächtig ihm am Fuß,
      die Häscher stürmen mit höllischem Gruß,
      durchbohren den Fischer und zerren ihn fort;
      in den Dünen, im Dorf rasen Messer und Mord.
      Pidder Lüng doch, ehe sie ganz ihn verderben,
      ruft noch einmal im Leben, im Sterben
      sein Herrenwort:
      »Lewwer duad üs Slaav!«

  18. HEFJ (kein Partner)
    25. August 2013 11:05

    Ist es nicht zum großen Teil den äußeren Erscheinungsbildern und dem inneren moralischen und demokratischen Verfall der etablierten Zombie-Parteien zu verdanken, dass unser Land mit ständig steigender Fließgeschwindigkeit den Bach hinunter geht?

    Die VP hätte die Chance gehabt, ihren Regierungspartner nicht nur zu kontrollieren, sondern den bolschewistischen Anwandlungen der Roten schon in ihren Anfängen zu wehren. Es wär zu einfach, den Schwarzen nur ihr Versagen beim Realisieren irgend welcher (schon längst nicht mehr vorhandener) Ziele zum Wohle und zum Wohlstand der Bevölkerung vorzuwerfen. Statt der roten Abzock-Politik für die Parteikassen und Vorfeld-Organisationen Einhalt zu gebieten, hat sich der Kleine Koalitionspartner zum Handlanger und Komplizen jener z.T. sogar kriminelle roten Typen gemacht, deren einziges Ziel in der persönlichen Bereicherung zum Schaden der Österreicher zu liegen scheint. Linz, Salzburg, Skylink - nur einige wenige Stationen auf dem gemeinsamen Korruptionspfad.

    Ja: Österreich wurde zu einem wesentlichen Teil von Korruptionisten in der Politik versandelt - zielstrebig, vorsätzlich, ohne jedes Unrechtsbewusstsein. Rot-Schwarz-Grün haben sich imho als unfähig und unwillig dazu erwiesen, selbst ihre minimalsten Pflichten dem Staat und seinen Bürgern gegenüber zu erfüllen. Statt dem Staat und den Bürgern zu dienen, halten sie sich das Volk als Leibeigene, über die sie glauben, nach Belieben verfügen zu können. Ein politischer Wille der genannten Parteien, eine Änderung zum Wohl des Volkes einzuleiten, kann ihnen der schlimmste Feind nicht vorwerfen.

    Entweder wir sorgen dafür, dass unsere absolutistischen und diktatorischen Beherrscher nach dem 29. September keine Möglichkeit mehr dazu erhalten, uns nach Belieben zu unterdrücken, oder das Land wird innerhalb der nächsten fünf Jahre schlicht und ergreifend von Kriminellen zugrunde gerichtet werden. Die kriminellen Bonzen werden zu diesem Zeitpunkt bereits auf ihren fetten Konten in Nicht-Eu-Ländern herumlungern, die sie sich mit dem Transfer von uns zuvor gestohlenen Geldern dorthin angelegt haben.

    Kann mich nur den Aussagen von "brechstange", "Nestor 1937" und "Freak77" anschließen: Wären heute Wahlen, hätte das Team Stronach meine Stimme. Schon deshalb, weil imho das TS von allen Wahl - Konkurrenten am wenigsten korrrumpierbar ist. Trotzdem werd ich sicher nicht auf die Wähler anderer Parteien hinhacken. Ihnen ist vorsätzlich durch Staatsfunk, gleichgeschaltete Medienwelt, und nicht zuletzt durch einen unmenschlich gewordenen Arbeits-Alltag die Möglichkeit genommen worden, zu Informationen zu gelangen, die der Wahrheit entsprechen. Nicht bei den Wählern der Korrrupten sind die Schuldigen zu suchen, sondern einzig und allein bei den Lügen-, Abzock- und Obrigkeitsparteien, die den Bürgern sogar das Recht gestohlen haben, das ja laut Verfassung vom Volk ausgehen sollte.

  19. omi (kein Partner)
    25. August 2013 10:59

    Warum verschweigen uns das die Medien????
    Merkwürdige Phänomene auf der ganzen Welt (nur August 2013)
    Sinkende Häuser und Straßen (Sinkhole) Schnee im Sommer, Vulkanausbrüche, 1,3 Mio. Bienen sterben etc.
    Bei min. 6:19 auf dem Bild sieht man den Sonnenaufgang (immer dasselbe Standbild zum Vergleich)

    Am 17.5.2008 um 5:59

    Am 17.5.2012 um 5:59

    Am 17.5.2013 um 5:59

    2013 IS STRANGE Part 16 August *

    http://www.youtube.com/watch?v=iulMigS7RkM

    Die NASA warnt: Das Magnetfeld der Sonne wird sich in drei bis vier Monaten umkehren - Ethan A. Huff

    http://info.kopp-verlag.de/index.html

    Habt ihr euch nicht die Frage gestellt, warum unser neuer Verteidungsminister das Bundesheer plötzlich auf Krisen- und Katastropheneinsätze vorbereitet? Davon wurde vor ca. 2 Wochen in den Medien berichtet. Als Grund wurde die Überschwemmungen angegeben. Aber warum erst jetzt?
    In der BRD werden seit ein paar Wochen in Krankenhäuser Übungen durchgeführt. Vieles wird im Hintergrund vorbereitet. Was verschweigt man uns?

    • opi (kein Partner)
      25. August 2013 21:08

      Ach, omi, das Magnetfeld der Sonne kehrt sich alle 11 Jahre um. Kein Grund zur Sorge.

  20. F.V. (kein Partner)
    25. August 2013 09:04

    Einzig terbuan schien bemerkt zu haben, daß diese Verkündigung der Wahrheit - Österreich ist versandelt - a. in diesem Moment und b. von dieser Person so überflüssig war, wie ein Kropf. Jedenfalls, wenn man meint eine Wahl gegen Rot gewinnen zu wollen/sollen.

    Nicht daß ich glaubte, daß Wahlen in der Dämokratur irgend etwas bewirkten, da die Parteien und ihre Figuren ja längst ununterscheidbar geworden sind, aber viel halten sich an diesem Strohhalm fest (und aufrecht). Wenn es daher gilt ein einigermaßen respektables Ergebnis zu erzielen, dann war die Äußerung des Herrn Bremsidenten Leitl dafür wenig hilfreich.

    Im Interview in der ZIB2 hatte er auch ziemlich herumgeeiert und dem Herrn Schieder Gelegenheit geboten sich staatsmännisch zu geben. Die oben drüber gestreuten Komplimente für Leitl aus seinem Mund erinnerten überdies, daß es ja Leitl war und ist, der bisher die Kumpanei von Rotschwarz mit zusammen hielt.

    Wenn Unterberger, der sonst immer der ÖVP die Stange hält, sich in seinem Artikel freut, daß endlich Tacheles geredet wird, so muß man ihm leider sagen, daß dies der falsche Zeitpunkt war, weil im "Wahlkampf" noch nie etwas Vernünftiges zur Sprache kam, weil Leitl nicht glaubwürdig ist, weil auch die diversen Statistiken, die dem Land dies oder das ambtlich bestätigen letztlich Propaganda sind eine bestimmte Agenda zu befördern, die nicht immer unseren Interessen dient.

    Wollte man den Bürgern endlich die Lage wahrheitsgemäß verdeutlichen und sich für eine wirkliche Änderung die Zustimmung holen, bedürfte es einer von langer Hand geplanten Strategie die überdies konsistent und von allen Funktionären und Leitfiguren wie mit einem Wort kommuniziert werden müßte. Ohne eine solche sind Wortspenden sinnlos und bewirken nichts.

  21. Gerald M. (kein Partner)
    25. August 2013 00:56

    Ja Österreich ist abgesandelt. Auch wenn ich den Leitl, dessen Gehalt ich leider Gottes finanzieren muss [/zyn], nicht ausstehen kann, da hat er Recht.


    Eine Frage von Preis und Leistung. Die hohe steuerliche Belastung der Bürger wird sowohl in Schweden als auch in Österreich kritisch gesehen. Mit dem Unterschied, dass die schwedische Regierung mit den eingenommenen Geldern Vernünftigeres anzufangen weiß. Die Bürger bekommen im Gegensatz zu den Österreichern nicht nur ein sehr gutes Bildungssystem und ganztägig geöffnete Kindergärten geboten, sondern vor allem einen ausgezeichnet geführten Staat. Während sich in Österreich ein Defizit an das nächste reiht, wirft der schwedische Haushalt in der Regel hohe Überschüsse ab. Gelder, die nicht vor einer Wahl verjuxt, sondern zum Abbau der Staatsschulden eingesetzt werden. Was wiederum dazu führte, dass die öffentlichen Schulden unter 40 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gefallen sind – in Österreich sind sie doppelt so hoch.

    Möglich wurde das alles nur, weil das Land im hohen Norden einen Kurswechsel vorgenommen hat, der insbesondere den Anhängern freier Marktwirtschaften ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Geschützte Branchen wurden liberalisiert, Staatsbetriebe privatisiert, Einkommensteuern gesenkt, Vermögensteuern gestrichen. Der sozialistische Rundumversorgungsstaat wurde nicht abgeschafft, sondern abgespeckt. Zahlt ein schwedischer Arbeitgeber seinem Angestellten einen Euro aus, kostet ihn das 1,74 Euro, einen österreichischen Arbeitgeber hingegen 2,11 Euro. Jeder Arztbesuch ist in Schweden kostenpflichtig (15 bis 25 Euro, mit jährlicher Obergrenze), wer mit 60 Jahren in Rente geht, büßt ein Fünftel seiner Pension ein.

    Und Österreich? In Österreich erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) erst am vergangenen Freitag, dass das staatliche Pensionssystem auf Jahre hinaus gesichert sei. „Es fehlt zur Stunde nichts.“ Abgesehen von jenen zehn Milliarden Euro, die aus dem Budget schon jetzt ins staatliche Pensionssystem eingeschossen werden müssen, um es solvent zu halten.



    Aber wenigstens haben wir in Österreich noch keine No-Go-Areas, wie in Malmö usw. und wir dürfen auch noch abseits des sozialfaschistischen Mainstreams uns Meinung sagen ...

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2013 14:01

      Zum zitierten Beispiel sind ein paar Anmerkungen angebracht.

      Ich bezweifle, daß die ganztägige Kinderaufbewahrung eine Errungenschaft ist, da doch das frühzeitige Entfremden der Kinder von den Eltern genau jenes sozialistisch "Kulturprogramm" ist, mit dem der "mündige" (= uniforme, gleichschaltbare) Bürger geschaffen werden soll.

      Die Angaben über die Lohn- bzw. Lohnnebenkosten sind fragwürdig. Die Veröffentlichung der Statistik Austria schlüsseln auf, was alles dazu gerechnet wird. Da mir jedenfalls nicht bekannt ist ob das in derselben Weise auch in Schweden der Fall ist, sind die Zahlen schwer vergleichbar. Überdies gibt die St.A. für die Industrie insgesamt (aber auch nach Branchen aufgeschlüsselt) an, daß die NK bezogen auf den Lohn bei 93% und nicht wie hier angegeben bei 111% liegen.

      Auch muß man wissen, um die Höhe der NK zu beurteilen, was hier alles eingerechnet wird.

      Aufwendungen die zum direkten Lohne für nicht geleistete Arbeit bezahlt werden:
      • Urlaub
      • Feiertage
      • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
      • sonstige Ausfallzeit (Arztbesuche, Behördenwege, Pflegeurlaub, Betriebsratsarbeit, usw.)

      Sonstige Leistungen an den Arbeitnehmer:
      • sonstige Bezüge (Urlaubszuschuss, Weihnachtsgeld, Leistungen zur Vermögensbildung, Beteiligungen, Prämien, usw.)
      • ausbezahlte Abfertigungen (Abgangsentschädigungen)
      • Aufwendung für Sachleistungen (Dienstwohnung, Firmenwagen, Firmenerzeugnisse, sonstige)

      Arbeitskosten die nicht direkt dem Arbeitnehmer zufließen:
      • Beiträge zu sozialen Sicherungssystemen aller Art (gesetzlich, tariflich, vertraglich, freiwillig)
      • Aufwendungen für Belegschaftseinrichtungen
      • Aufwendungen für berufliche Aus- und Weiterbildung
      • Steuern und Abgaben

      Hier sind zB die erheblichen Fehlzeiten (Arztbesuche, "blauer Montag", etc.) einer mangelnden Disziplin der Arbeitnehmer anzulasten und nicht "dem Staat" oder den Unternehmen. Oder "Dienstwagen" als Teil der Lohnnebenkosten zu behandeln ist natürlich auch eine Methode diese (aus Klassenkampfgründen) hochzuschrauben. Da könnte man ja auch eine Stranggußanlage dem Lohn des Stahlarbeiters zurechnen. Für die meisten Mitarbeiter, die einen "Dienstwagen" bekommen, ist dieser aber ein unverzichtbares Arbeitsmittel und nicht Lohnersatz. Und wo eine private Nutzung gestattet wird, ist diese lediglich steuerlich für den Arbeitnehmer ein Kostenfaktor, aber nicht für das Unternehmen.

      Bei den für die Industrie zugrunde gelegten Arbeitszeiten und den potentiell möglichen ist die Diskrepanz diese: 1.657 zu 2.002, dh 345 bezahlte, aber nicht geleistete Arbeitsstunden.

      Auf Vollarbeitszeit umgerechnete Äquivalente: 1.707 zu 2.062, also 356 „Fehlstunden“. Das sind 17,2% der theoretisch möglichen Arbeitszeit.

      Legt man die bei uns gesetzliche Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden zugrunde sind das 9 und eine viertel Woche, also bei üblichen 5 Wochen Urlaub: fast die Hälfte sind sonstigen Fehlzeiten. In diesen verbergen sich auch gesetzliche/kirchliche Feiertage, das meiste sind aber sonstige Fehlzeiten (die den AN anzulasten wären).

      Diese Berechnung der Nebenkosten ist aber insofern willkürlich und politisch motiviert, als sie so tut, als wären wir noch in der Zeit der Industriellen Revolution. Da könnte man ja auch bei null Urlaub und 6-Tagewoche zu je 10 Stunden noch ganz andere „theoretisch mögliche“ Arbeitsstunden errechnen, aber wir sind inzwischen im 21. Jahrhundert und da ist die Norm in entwickelten Industriestaaten: 5-Tagewoche mit plus/minus 40-Stundenwoche und 4 bis 6 Wochen Urlaub zuzüglich der seit jeher tradierten Festtage als arbeitsfreie.

      Wenn man von dieser Basis redlicherweise ausginge, würde die Zahl der bezahlten Nicht-Arbeitstage/-stunden deutlich absinken und mit diesen auch die so aufgeblasenen Nebenkosten.

      Ich erinnere mich noch an die Tage meines Berufsanfangs, als man bei IBM (und allen anderen IT-Firmen und –Nutzern) es als selbstverständlich empfand den Computer in drei Schichten zu nutzen. Er war ja eine sehr teure und noch selten Ressource, und von dieser Betrachtung aus wurde die Frage bzw. deren „Berechtigung“ aufgeworfen, warum man Kaufhäuser mit ihrem gigantischen Warenlager (= gebundenem Kapital) nur 8 oder 10 Stunden „nützen“ sollte, und nicht auch „rund um die Uhr“.

      Diese nur s c h e i n b a r vernünftige Idee wird heute immer allgemeiner propagiert, aber sie führt nur zu weiterer Versklavung der Menschen, wie dies eben der reine Materialismus zur Folge hat.

  22. terbuan
    24. August 2013 22:06

    Ein ausnahmsweose guter Beitrag in den SN:

    "Dieser Wahlkampf ist abgesandelt"

    Von Manfred Perterer
    "Nicht der Wirtschaftsstandort Österreich ist abgesandelt, wie uns der Präsident der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, weismachen will, sondern dieser Wahlkampf.
    Er ist erstens langweilig, zweitens über weite Strecken faktenfrei, drittens von Schattenduellen jenseits der wahren Bürgerinteressen geprägt und weist viertens - das ist besonders schlimm - keine Zukunftsperspektiven auf.".....mehr:

    http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/nationalratswahl-2013/sn/artikel/dieser-wahlkampf-ist-abgesandelt-71741/

  23. Brigitte Imb
    24. August 2013 21:10

    Schaun Sie einmal wie abgesandelt die (linke) Gesellschaft zum Teil ist!

    Deutsche Anti-Euro-Politiker von Autonomen angegriffen

    24.08.2013 | 20:49 | (DiePresse.com)

    Rund 20 Vermummte haben eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) gestürmt. Die Angreifer setzten Pfefferspray ein.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1444943/Deutsche-AntiEuroPolitiker-von-Autonomen-angegriffen?_vl_backlink=/home/index.do

    Einfach nur unglaublich was die Linken sich erlauben und wie es um deren Demokratieverständnis steht. Wer nicht ihrer Meinung und Ideologie zustimmt wird niedergemacht. Sozialisten>>Autonome>>>Nationalsoxialisten ......nur diese Parallele wird vehement abgestritten und anderen vorgeworfen. Widerlich!

    Es wird spannend, wie dieser Überfall weiterhin kommentiert werden wird von den Medien.

    • Undine
      25. August 2013 09:26

      @Brigitte Imb

      Danke für den Hinweis! Somit ist wieder einmal bewiesen, daß es ausschließlich die Linken/Linksextremisten sind, die ständig bereit zu roher Gewalt sind---feige vermummt natürlich!

    • Erich_47 (kein Partner)
      25. August 2013 10:18

      Die Medien werden darüber nichts berichten, weil irgendwo jemand einen Asylwerber, Migranten oder Türken nicht positiv genug erwähnt hat. Daher müssen die Medien diesen rassistischen Neonazi gehörig verfolgen.

      Interessant übrigens, dass trotz ununterbrochener Filme und Berichte über die Nazizeit (jetzt auch in N24 und Phoenix und Konsorten) nie erwähnt wird, dass Hitler genau mit diesen Methoden und seiner SA bzw. später SS gezielt Andersdenkende niedermachen ließ. Wir können nur hoffen, dass dies heutzutage diesen linken Terrorbanden nicht gelingt. Sozialisten und Grüne (und andere gleichgesinnte Parteien, die sich nur anders nennen) sollten Goethe lesen: die ich rief, die Geister....

    • moderatus
      25. August 2013 12:06

      warum fällt mir da gerade die Aktionen der Linken gegen Kurt Waldheim und die EU-Sanktionen ein. Waldheim "vergaß" einige Kriegsjahre in seinem Lebenslauf. Aber nach dem Krieg machte er eine internationale Karriere (UNO-Generalsekretär). Faymann "vergaß" auch 7 Jahre in seinem Lebenslauf (Taxler?)... Ja der Vergleich hinkt. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, was passiert, wenn nach der Wahl wieder eine bürgerliche Mehrheit unter Einschluß der FPÖ gebildet wird. Gnade uns Gott!

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2013 14:48

      Dankgebet des moderatus:

      Ach, Herr, ich danke Dir, daß Du mich so gerecht und gutmenschlich gemacht hast, und nicht so heuchlerisch und dumm, wie all die anderen!

  24. Ai Weiwei
    24. August 2013 20:42

    Nicht ganz OT:

    Anneliese Rohrer schreibt in 'Die Presse' über den Lehrermangel an Österreichs Schulen und das Versagen der Unterrichtsministerin seit Jänner 2010 (!):

    Schulen suchen Lehrkräfte, Politik vernachlässigt Sorgfaltspflicht
    (23.08.2013, ANNELIESE ROHRER, Die Presse)

    Vor Schulbeginn herrscht Aufregung um 3088 fehlende Lehrer. Das „Krisenjahr 2013“ ist aber seit Jahren bekannt. Unternommen wurde nichts, um die Qualität des Unterrichts zu sichern.

    Link: http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/1444716/Schulen-suchen-Lehrkraefte-Politik-vernachlaessigt-Sorgfaltspflicht

    • Brigitte Imb
      24. August 2013 21:32

      Faymann kündigt ohnehin einen „Paukenschlag“ in der Bildungspolitik an. Der wird vermutlich ähnlich desaströs enden wie Claudia Schmieds Bildungsreform.

      Für alles und jeden Schmarren müssen teuer bezahlte "Experten" eingesetzt werden, nur für die Bildung unserer Kinder sind "Unausgebildete" gut genug. Einfach nur schäbig! (Gleichzeitig wollte die SchmiedIn die Kindergarten Tanten universitär bilden lassen - krank.)

      http://orf.at/#/stories/2195976/

      Bald wird es auch z.B. nur noch einige politische Chefärzte in Kliniken geben, den Rest machen Schwestern u. Helferinnen. Können alle angelernt werden......zu "Halbexperten".

  25. Pumuckl
    24. August 2013 16:27

    " abgesandelt* "

    Da fallen mir 2 Namen welche das abgesandelte* Elend unserer westlichen Demokratien charakterisieren ein.

    ° George Walker Bush**, der 2x zum Präsidenten der USA gewählt wurde.

    Die unter Google abrufbaren charakterisierenden Fotos dieses Ex-Präsidenten der USA zeigen uns doch erschreckend, daß schon seine Physiognomie recht gut zu seiner Politik paßt, mit welcher er auch wesentlich zur aktuellen Kathastrope
    im ganzen nahen Osten beigetragen hat.

    Wegen vorgeblicher Massenvernichtungswaffen im Irak zu einem KREUZZUG aufzurufen ist eine schreckliche historische Leistung von G. W. Bush.

    Nicht einmal die dümmsten Journalisten nennen die ARABISCHE KATHASTROPHE heute noch ARABISCHER FRÜHLING. Der " KREUZZUG " von US-Präsident G. W. Busch war sicher ein Schritt zu dieser Tragödie.
    Die VERSANDELTEN Staatsfinanzen der USA haben diese Kreuzzugspolitik als Ursache.

    ° Werner Faymann***, ist nur einmal gewählt worden, aber er bestimmte in zwei Legislaturperioden die Politik unserer Bundesregierung.

    Werner Faymann und G.W. Busch, Der Kanzler eines Kleinstaates und der Präsident der einzigen militärischen Supermacht, was können die gemeinsam haben?

    Werner Faymann das liebe, artige Buberl, welches immer freundlich lächelnd
    überall wo es hinkam Symphatien erntete.

    So lächelte er sich durchs Gymnasium.
    Er erlächelte sich den mächtigen Zeitungsmann Dichant zum Wahlonkel.

    Manche zweifeln, daß er sich auch eine Matura erlächelt hat.

    Sicher ist allerdings, daß Werner Faymann sein Lächeln an der Universität nichts genützt hat. Dort hat es nur zur Inskription gereicht.

    Aber das behinderte nicht den weiteren politischen Aufstieg des professionellen Lächlers.
    Stadtrat, unter Wahlsieger Gusenbauer Infrasrtukturminister - W.Faymann lächelte sich empor.

    Lächelnd setzte sich W.Faymann an die SPITZE EINER VERSCHWÖRUNG, deren
    wichtige Teilnehmer die von Gusenbauer mit gutem Grund aus dem Parlament eliminierten**** GEWERKSCHAFTLICHEN BAWAG-VERSAGER waren. Der Lächler hat den Putsch gegen den Wahlsieger Gusenbauer angführt.

    PLAKATGESICHT FAYMANN HAT SICH ZUM KANZLER DER REPUBLIK ÖSTERREICH GELÄCHELT ! ! !

    Hat US-Präsident G.W. Bush mit seinem verrückten " KREUZZUG " im 2. Irakkrieg
    möglicherweise einen Schritt zum 3.Weltkrieg getan, setzt W. Faymann " NUR " jene Politik der roten Kanzler fort, welche Österreich von einer " Insel der Seeligen " zu einem nationalökonomuschen Sanierungsfall machte.

    Der ABGESANDELTE Zustand sehr vieler Demokratien ist auch darauf zurückzuführen, daß mit Hilfe der Medien PLAKATGESICHTER wie G. W. BUSH und
    WERNER FAYMANN als STEUERBARE MARIONETTEN an die Regierungen gelangen!


    * Mit dem von A.U. den Oberösterreichern zugeordnete Wort " ABGESANDELT " werden in ganz Österreich Menschen, und Sachgüter bezeichnet, welche man auch als heruntergekommen, vergammelt oder ungepflegt beschreiben könnte.
    Das Wort Sandler gebraucht man ja für Obdachlose, auf welche solche Beschreibungen leider oft zutreffen

    Ich finde daß man damit auch Staaten und Länder recht gut und bildhaft beschreiben kann.

    ** G. W. BUSH IM Sporthotel am Tisch wäre vermutlich eine durchaus akzeptable Gesellschaft.
    Aber über seine engen intellektuellen Grenzen hat man sich ja in den US-Medien immerwieder lustig gemacht.
    Gesicht und Mimik passen da wirklich gut dazu. Als mächtigster Mann der Welt hat er seine Gefährlichkeit unter Beweis gestellt!

    *** Auch WERNER FAYMANN würde vermutlich ich im Sporthotel als als angenehmen, vielleicht sogar charmanten Tischgenossen erleben.

    Aber wenn Wahlwerber Darabos Kanzler Faymann mit verträumtem Blick am Plakat darstellt und dazu behauptet, der hätte für Österreich in stürmischen
    Zeiten eine sichere Hand, macht er sich selbst, den Kanzler und die ganze SPÖ lächerlich!

    Ich hoffe, die Wähler merken das auch!

    **** Daß Gusenbauer im Zuge des BAWAG-Desaster richtigerweise die als Aufsichtsräte mitverantwortlichen Gewerkschafter aus dem Parlament ELIMINIERTE, verursachte vermutlich seinen Wahlsieg.

    • Pumuckl
      25. August 2013 08:46

      " Abgesandelt und abstürzend "

      Die erregte Reaktion der SPÖ und Faymanns beweist, CHRISTOPH LEITL HAT MIT SEINER GEZIELTEN PROVOKATIONDIE GEWÜNSCHTE WIRKUNG ERZIELT !

      Die GEZIELTE PROVOKATION wird doch als RHETORISCHES INSTRUMENT in jedem
      einschlägigem Seminar gelehrt und gerade von der SPÖ täglich meisterhaft eingesetzt.

      Wir haben Christoph Leitl zu danken, daß er mit dieser ungewöhnlichen, aber gerade deshalb von den Wählern wahrgenommenen, Formulierung die SPÖ
      etwas aus ihrem nationalökonomischen WOLKENKUCKUCKSHEIM gelockt zu haben.


      Christoph Leitl verfügt wegen seiner "auffäligen Gebißanordnung*" leider über kein PLAKATGESICHT.
      Christoph Leitl fühlte sich für manchen Geschmack manchmal zu sehr der Sosialpartnerschaft verpflichtet.
      ABER CHRISTOPH LEITL IST EIN Ö V P-LER DER MANCHMAL DEN MUT ZU EIGENER
      MEINUNG ZEIGTE !

      * Formulierung von Gerhard Michler ( @ Wertkonservativer )

    • socrates
      25. August 2013 19:21

      pumuckl
      Die Macht hat immer die gleichen Ideen, ob Bush oder der Nobelpreisträger Obama.

      US-Präsident Barack Obama © AFP/ Brendan Smialowski
      Russischer Politiker: Obama macht den Bush in Syrien

      US-Präsident Barack Obama geht in Syrien nach der Einschätzung des russischen Außenpolitikers Alexej Puschkow denselben Weg wie einst sein Amtsvorgänger Georg Bush im Irak.

      Wenn zuviel Geld bei zuwenig Menschen ist passiert auch folgendes:

      Kapitalverfüger haben seit längerer Zeit ein Anlageproblem, das dazu führte, dass nicht nur Gold und Immobilien boomen, sondern auch der Kunstmarkt. Dort herrscht vor allem große Nachfrage nach Bildern bekannter Maler. Die könnte beispielsweise dadurch befriedigt werden, dass verschuldete Staaten und Kommunen wie Detroit Teile der Bestände ihrer Museen abstoßen. Weil solche Gebietskörperschaften aber lieber Feuerwehrpensionen kürzen, müssen Sammler anderswo kaufen – und fallen dabei manchmal auf Fälscher herein.

  26. Undine
    24. August 2013 13:35

    Erst heute* entdeckte ich in der "Presse" vom DO die Nachricht von der Schützenhilfe, die unserem Faymännchen aus dem politisch permanent chaotischen Süden, aus Italien also, der Heimat der Mafia, zuteil wurde!
    Wen hatte wohl Enrico Letta da vor Augen, als er wörtlich meinte, Werner Faymanns STIMME habe GROSSES GEWICHT in BRÜSSEL und "Werner" ist einer der FÜHRER mit der größten AUTORITÄT in Europa? Doch nicht unseren sog. BK Faymann!? Wenn Letta das ernst gemeint hat, muß man sich fragen:
    Sind die anderen Leute in Brüssel noch größere Flaschen? Dann wundert mich gar nichts mehr, was in der EU geschieht.

    * Natürlich war ich durch das "Tagebuch" längst informiert, aber dann in der "Presse" darüber zu lesen ist wieder etwas anderes!

    • Cotopaxi
      24. August 2013 13:45

      Feinmann, der Máximo Líder Europas? ;-)

    • Brigitte Imb
      24. August 2013 14:03

      Faymann sollte tunlichst als FÜHRER bezeichnet werden. ;-)

    • Gandalf
      24. August 2013 14:13

      @ Undine:
      Ihre Befürchtung ist völlig zutreffend: Die "anderen Leute" in Brüssel - egal, ob es sich um Kommissare (denken Sie nur an die unsägliche Frau Reding), Abgeordenete (Schultz, Swoboda, Karas usw.) oder Beamte handelt, sind allesamt Flaschen - ob grösser als unser matura-loser looser oder nur gleich gross, möchte ich hier nicht analysieren. Aber eines kann man wohn festhalten: Die EU - Dienststellen, nicht umsonst in abgrundhässlichen uns geschmacklosen postmodernen Gebäuden untergebracht, sind derzeit die grössten Sammelstellen für überflüssig gewordenes Altglas; wirklich helfen würde da nur eines: Einschmelzen -- die Dienststellen, natürlich nicht die Personen. Die sollten nach Hause geschickt und aufgefordert werden, Iheren Lebensunterhalt durch ehrliche und womöglich vernünftige Arbeit zu verdienen. Das wäre ein Heulen und Zähneklappern!

      .

    • GOP
      24. August 2013 16:23

      "Conductor" Faymann ist und bleibt für mich eine nicht bedeutende Person, welche weder Führungseigenschaften und Weisheit besitzt noch als Vorbild dienen kann. Er wird in der österreichischen Geschichte als bisher schlechtester BuKa bewertet werden. Spindelegger ist auch nicht viel besser, aber vermutlich werden die Weichenstellungen und Hauptentscheidungen ohnehin im Hintergrund von Häupl, Mumm et al. einerseits und Erwin Pröll, Conrad usw. andererseits getroffen.

  27. Brigitte Imb
    24. August 2013 13:32

    Die SPÖ und ihre Medien, zu denen auch der ORF zählt, haben eine etwas eigene Anschauung von "öffentlich rechtlich".

    ORF-Weisung: FPÖ darf in "Zeit im Bild" nicht vorkommen

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130824_OTS0011/orf-weisung-fpoe-darf-in-zeit-im-bild-nicht-vorkommen

    • Cotopaxi
      24. August 2013 13:41

      Vorgestern wurde für das Ö1-Mittagsjournal Fr. Glawischnig interviewt. In der Vorankündigung des Beitrages zu Sendungsbeginn äußerte sie sich zu möglichen Koalitionspartner der Grünen und zur FPÖ, die ihrer Meinung nach nie wieder in eine Regierung kommen dürfe.
      Diese demokratiepolitisch äußerst bedenkliche Aussage, kam dann im Beitrag nicht mehr vor, auch nicht in einer teilweisen Wiederholung.
      Offensichtlich hat man im ORF noch schnell den Beitrag vor der Ausstrahlung zugunsten der Günen bereinigt.

    • Undine
      24. August 2013 13:49

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link! Soweit also ist man bereit zu gehen!

      Nachdem Jörg Haider zur Strecke gebracht worden war, meinte man "Unter Linken", aufatmen zu können; die Gefahr für ROT und GRÜN durch die FPÖ wäre endgültig gebannt. So kann man sich verrechnen! Da ist natürlich jedes Mittel recht, diese höchst lebendige FPÖ zu beschädigen und, wenn keine Schmutzkübelkampagne hilft, dann eben durch "öffentliches" Ignorieren=TOTSCHWEIGEN der FPÖ im ORF.

    • Jörgl
      24. August 2013 14:21

      Na, was hab' ich immer gesagt? Mit ein Grund, doch wieder die FPÖ zu wählen; trotz meinem lieben Freund Stracherl.

    • brechstange
      25. August 2013 10:42

      Die erlauben sich was, wenn sie denken, einen Teil der Gebührenzahler nicht ausgewogen berichten zu müssen. Sehr bedenklich.

  28. Tullius Augustus
    24. August 2013 13:18

    Von Martina Salomon im heutigen KURIER ein zutreffender Kommentar dazu dass uns manche Aufregerthemen der Republik uns seit 30-40 beinahe unverändert begleiten:

    Gefangen in der Endlosschleife
    Die aktuellen sachpolitischen Aufreger begleiten uns seit den Siebzigerjahren.


    Und ewig grüßt das Murmeltier: Eigentlich müsste das putzige Erdhörnchen und nicht der Bundesadler unser Staatswappen zieren. Angesichts der aktuellen politischen Debatten fühlt man sich mindestens 30 Jahre zurückversetzt. Niemand würde bemerken, wenn Zeitungskommentare von damals unverändert wiederveröffentlicht würden.

    Stichwort AKH: Der Rechnungshof kritisierte vergangene Woche Chaos und bis zu 60 Prozent höhere Behandlungskosten als anderswo. Ja eh, schon während des (von einem Megaskandal begleiteten) Neubaus war klar, dass das Spital überdimensioniert ist und die gemeinsame Führung von Stadt und Bund nie gut funktionieren wird. Wie ermüdend oft wurde seither auch geschrieben, dass nicht jede Banalität in der Uniklinik landen sollte, weil das den Forschungsbetrieb einschränkt?

    Konsequenz? Natürlich keine! Daher wird bis heute improvisiert, intrigiert – und manchmal werden zornige offene Briefe von Spitzenmedizinern geschrieben. Diese verpuffen an einer Art öffentlicher Gummiwand, an der auch die Schulpolitik scheitert. Statt dafür zu sorgen, dass Bildungsziele erreicht werden, dass das Lehrpersonal motiviert ist, Lehrpläne auf der Höhe der Zeit sind und Schulen (auch baulich!) ganztags funktionieren, wie Experten seit Jahr und Tag fordern, kämpft Unterrichtsministerin Claudia Schmied für das seit den Siebzigern diskutierte Gesamtschul-Modell.

    Das Ergebnis des jahrzehntelangen Kulturkampfes: Die Hauptschule heißt jetzt „Neue Mittelschule“, negative Noten in der Pflichtschule sind abgeschafft, und mit den Lehrern wurde in 33 Runden vergeblich über ein neues Dienstrecht verhandelt.

    Gallisches Dorf

    Die Leistungen der Schüler sind indessen weiter gesunken. Leistung? Ein seit Langem verpönter Begriff im heimischen Schulsystem. Folgerichtig darf er auch bei der Uni-Aufnahme keine Rolle spielen. Die Befürworter der Gesamtschule übersehen ja gerne, dass solche Systeme – etwa in Skandinavien – beinharte Ausleseverfahren an den Unis nach sich ziehen. Das wirkt durchaus auf die Gesamtschule zurück: Wer weiterstudieren will, bemüht sich um beste Schulnoten. Bei uns hingegen herrschen im Bildungswesen scheinbare Lässigkeit plus eine Studiengebührendebatte in der Endlosschleife.

    Der Verfassungsgerichtshof hat kürzlich absurderweise sogar die Möglichkeit aufgehoben, dass Unis eigenständig Beiträge einheben. Österreich spielt das gallische Dorf in einer Welt, in der sowohl Gebühren als auch Aufnahmehürden eher die Regel sind. Dem Studentenansturm begegnet die Gratisuni in Notwehr mit allerlei Schikanen. Aber auch das wird seit 30 bis 40 Jahren kritisiert.

    Dafür schafft die Politik Probleme, wo nie welche waren, siehe Mariahilfer Straße neu, das Prestigeprojekt der Grünen. Wobei das durchaus Potenzial hat, ein nächster Dauerbrenner zu werden, zumindest in Wien. (Ende)

    Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/salomonisch/salomonisch-gefangen-in-der-endlosschleife/23.817.465

  29. Josef Maierhofer
    24. August 2013 12:19

    @
    'In Wahrheit könnte sich Österreich also trotz dieser üblen Korruptionsfälle nur mit allen Fasern eine Rückkehr des Reformgeistes der Jahre 2000ff wünschen. Auch wenn die Arbeiterkammer damit nicht viel Freude hätte.'

    Und ich wünsche mir, dass man 'ST&ST' (Strache und Stronach) in die Mehrheit wählt, damit diese unsäglichen 'Volksverräterkoalitionen' endlich ein Ende haben.

    Wir müssen das ja alles zahlen, alle Österreicher müssen das, die einen mit Steuern, die anderen mit schweren Sozialeinbußen.

    Dass die Linken meistens die wirklich Gesetzlosen und Gesetzesbrecher sind, ist nicht erst seit Faymann bekannt, aber der Volksverrat, die Umgehung der Verfassung für das Durchpeitschen des ESM-Vertrages unter Ausschaltung des Volkes, sollte wohl zur Folge haben, dass sich die Österreicher dazu aufraffen, Rot-Schwarz-Grün in die Minderheit zu wählen.

    Dass die Linken keine Heimat mehr kennen, das österreichische Volk unterwandern lassen, das ist meiner Meinung nach auch Volksverrat, dass ein fremder Sozialzuwanderer mehr wert sein soll als ein Österreicher, der das alles zahlen muss, damit bin ich auch nicht einverstanden.

    Dass man Schulden und Verschwendung betreibt, ein Mediendiktat betreibt, eine Parteijustiz ausübt, dass man die Meinung einschränkt und Medienlügen verbreiten lässt, dass man Volksverblödung betreibt und Unnötigkeiten, wie Gender, Homos, etc. für enorme Kosten, das sind alles volksschädigende Aktivitäten.

    Dass man Lohntreiberei betreibt, um die Arbeit aus Österreich zu vertreiben und dann in der Mehrheit eine 'Sozialhilfeklientel' aufbaut, das haut doch den stärksten Neger um, das kann niemand erarbeiten und zahlen.

    Dass man das Bildungssystem zerstört hat, ist für die Zukunft unverzeihlich.

    Und unverzeihlich ist auch, dass da Schwarz und Grün eifrig mitgemacht haben.

    Ich meine, die 3 müssten in die Minderheit gewählt werden, wenn die Österreicher noch ein bisschen rechnen können und ein bisschen ein Hirn haben. Ich hoffe, sie fallen nicht auf all die offensichtlichen Propagandalügen und das lügende Mediendiktat hinein und werden sich schön langsam ihrer Verantwortung bewusst, dass es immerhin um die Zukunft Österreichs und die unserer Kinder und Enkeln geht.

    Diese politische Verantwortungslosigkeit muss abgewählt werden.

  30. terbuan
    24. August 2013 11:32

    Was ist los bei der ÖVP, zuerst die Mikl jetzt der Leitl?

    Ist das jetzt Teil einer fein gesponnenen und durchdachten Wahlkampfstrategie oder sind das einfach nur unkoordinierte, profilierungsneurotische Wortspenden von auf die schlechten Umfragewerte schielenden ÖVP-Granden?

    Da liegt man nun 5 Jahre mit einer völlig reformrestistenten SPÖ im Bett und beklagt jetzt die schlimmen Zustände im Land, echte Glaubwürdigkeit sieht bei mir anders aus!

    • machmuss verschiebnix
      24. August 2013 12:13

      Das ist genau der Punkt - die tun das schon seit mehr als 40 Jahren und die Leute
      fallen immer wieder drauf rein - ist ganz Österreich eine Klapsmühle ? ? ? ( OK - ich
      bin auch Österreicher :)) )

      .

  31. Wolfgang Bauer
    24. August 2013 11:14

    Quidquid id est timeo Mitterlehner...

    Und: Kaske ("Senkung der Lohnnebenkosten ist Retropolitik") ist ja noch ärger als Tumpel, der wusste wenigstens von seiner Frau, was richtig wäre. Auch wenn letzterer über Dienstliches nie mit ihr gesprochen hat.

    Und: Solange ein "AK-Direktor" Muhm der oberste (einzige?) Wirtschaftsberater des Faymann ist, kann nix herausschauen. Ich war selbst dabei, als Muhm verkündete, dass die Wiener Börde ganz unnötig sei.

  32. dssm
    24. August 2013 10:58

    Bleibt die beiläufige Frage: Welche Reformen haben denn die anderen europäischen Länder durchgezogen?
    Bitte nicht die Steuererhöhungen, einführen neuer Steuern oder das effizientere auspressen der Bürger durch das Streichen von Ausnahmen als Reform verkaufen.

    Auch die jene Reformen weglassen, welche dem nicht betroffenen gut im Ohr klingen, den Betroffenen aber im Regen stehen lassen. Ich denke dabei an den Kündigungsschutz und dessen 'Reformen' (z.b. Italien, Spanien), am Ende bleibt wegen der HuschPusch Gesetzgebung mehr Rechtsunsicherheit als vorher – also mehr Kosten für sinnlose Beamte, Gerichte und Anwälte die sich im Paragraphen-Wirrwarr verirrt haben. Zahlen tut das der Unternehmer!

    Also welche Reform in Europa (ausser Baltikum und teilweise Irland) hat den Wohlstand der arbeitenden Bürger vermehrt?

    Sollte niemand antworten, dann muss die Formulierung lauten: Bitte keine Reformen – die kosten dem arbeitenden Menschen nur Zeit, Nerven und Geld!

    • Pete Sahat
      24. August 2013 14:44

      schon richtig dssm: meist haben diejenigen, die über die Gesetzgebung bestimmen, kein Interesse an Reformen, die den Wohlstand des arbeitenden Bürgers vermehren. - Schließlich gehen diese auf kosten der Gehälter dieser Agenten des Staates. So ist es in einer sozialistischen Demokratur eben. In manchen Ländern mehr, in manchen weniger.

      Allerdings glaube ich daran, dass es auch bei uns Reformen geben kann, die im Sinne der Freiheit der Bürger sind und damit eine Zurückdrängung des Staates (oder superstaatlicher Organisationen) darstellen!

    • dssm
      24. August 2013 23:28

      @Pete Sahat
      Ihre postiven Gedanken in Ehren, aber welche momentan wahlwerbende Partei hat so ein Programm?

    • Pete Sahat
      25. August 2013 12:25

      Naja - es gibt schon Parteien, die das Wort "Steuersenkung" in den Mund nehmen...Kleinvieh, ich weiß.

  33. ProConsul
    24. August 2013 10:24

    wir sind nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch abgesandelt. Hier ein neuer Spot der FPÖ: 20 Jahre "Österreich zuerst" - 20 verlorene Jahre.

    http://www.youtube.com/watch?v=i1mpsnaAL9Y

    • Undine
      24. August 2013 11:58

      @ProConsul

      Danke für den Link! Das Video ist sehr gut gemacht. An den damals von den politischen Gegnern so vehement und bösartig verfemten Punkten des damaligen Volksbegehrens kann kein normaldenkender Mensch etwas Schlechtes finden; die Forderungen waren völlig richtig. Aber man wollte mit allen möglichen miesen Tricks Haider keinen Erfolg gönnen---auch wenn man mit dieser politischen Kurzsichtigkeit Österreich und seiner einheimischen Bevölkerung großen Schaden zufügte; den nahm man in Kauf!

  34. Pete Sahat
    24. August 2013 10:15

    Was mich am meisten geärgert hat:
    Da stellt sich unser Bundeskasperl vor die Kameras und meint er lasse "sich den Standort Österreich nicht schlecht reden". Als ob ein Unternehmer nicht auf die hard facts - nämlich Steuerbelastung, Abgaben und sonstige Gebühren, Infrastruktur, Qualität der potentiellen Mitarbeiter, usw. - achten würde, sondern auf das was irgendein Politiker sagt. Und die ÖVP kann oder will auf so eine Aussage nicht argumentativ antworten..

  35. Observer
    24. August 2013 08:06

    Mir ist bekannt: Es gibt SPÖ-intern schon einige vernünftige und immer wieder warnende Stimmen, aber diese Leute können sich in der Partei nicht durchsetzen.
    In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit und diese Mehrheit in Österreich ist eben dumm. Damit müssen wir leben.

    • dssm
      24. August 2013 11:11

      Das mit dem „dumm“ will ich so nicht stehen lassen. Diese Leute sind viel intelligenter als ich.
      Die Mehrheit lebt vom Staat.
      Einmal direkt als Beamter, Vertragsbediensteter oder angestellt im öffentlich rechtlichen Bereich (ORF, Stromversorger ...), die werden gut und pünktlich bezahlt, tragen keinerlei Verantwortung für ihr Tun, können bei Schnupfen in Krankenstand gehen, den Urlaub pünktlich antreten und dabei auf die schöne Pension warten.

      Dann noch die Staatsnahen, also Rechtsanwälte, medizinische Berufe, Steuerberater, Gutachter, Investmentbanker (…), die verdienen besser, tragen NULL Verantwortung, müssen aber manchmal den Urlaub verschieben und Krankenstand gibt es erst wenn man wirklich 'etwas' krank ist.

      Und dann sind da noch die Volltrotteln (Verzeihung für die Wortwahl), also jene Deppen, welche schlecht bezahlten Arbeiten nachgehen. Eigentlich wären sie ja gut bezahlt, leider sind die Abgaben um die beiden erstgenannten Schichten zu erhalten so hoch, daß vom Einkommen nicht viel übrig bleibt; dabei werden sie von den ersten beiden Schichten noch nach Strich und Faden drangsaliert. Geht was schief, so wird gehaftet – mit dem ganzen Vermögen – gnadenlos. Im Krankenhaus bei uns gibt es für diese Leute eine eigene Rubrik, denn die werden nie (!!!) krankgeschrieben.
      Diese Schicht ist eine drastische Minderheit, sie leistet sich moralischen Anstand! Das ist dumm! Stehlen und Faulenzen ist viel gescheiter, aber halt moralisch verkommen.

    • Observer
      24. August 2013 14:32

      dssm:
      Bei Ihrer Aufstellung/Einteilung sollte man aber alle jene, welche keine Lohn/Einkommensteuer bezahlen (geringfügig Beschäftigte, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Bezieher von Mindestpensionen, Frühpensionisten ab 30 usw.) zu einer eigenen weiteren Gruppe zusammenfassen, welche zum Großteil von den steuerzahlenden und arbeitsfleissigen "Volltrotteln" (Copyright: dssm) erhalten werden müssen. Diese Leute sind ja mit den derzeitigen Zuständen durchaus zufrieden, wollen daher keine Änderung haben.

  36. brechstange
    24. August 2013 07:28

    Bis auf die Ausgliederung der Unis, der BIG und BBG kann ich dem Artikel zustimmen. Die Ausgliederung der Unis und der BIG brachten eine Verbürokratisierung mit einhergehender fehlender Mittel für das Wesentliche, nämlich Lehre und Forschung. Die BBG ist wettbewerbsschädlich und schädigt so regionale kleine Anbieter.

    Vereinfachend und kurz und bündig sei festgehalten:
    Zur Korruptionsvermeidung sind Umorganisationen nicht geeignet. Korruption verringert man durch Transparenz, Preise verringert man durch Konkurrenz, nicht durch Förderung der Konzentration.

    Team Stronach ist eine echte Alternative geworden.

    • Nestor 1937
      24. August 2013 11:38

      Der gestrige Wahlkampfauftakt des TS in der Hofburg bestätigt es:

      Team Stronach ist eine echte Alternative geworden!

    • Freak77
      24. August 2013 12:32

      @ brechstange

      Die Veranstaltung gestern in Hofburg, wo das Team Stronach alle Kandidaten der Reihe nach vorstellte war äußerst gelungen. Die Organisation klappte wie am Schnürchen.

      Man hat es ja auch am Hofburg-Saal gesehen der bis auf den letzten Platz dicht gedrängt voll war. Eine so gute Stimmung habe ich selten bei einer Wahlveranstaltung erlebt.

      Vielen Dank auch für die guten Gespräche, wo Sie mir Ihre Vorstellungen und Überzeugungen persönlich darlegten.

      Ich wünsche Ihnen bei der NR-Wahl am 29.9. alles Gute!

      Dass ich Ihren Namen bei der Rubrik "Team Stronach Vorzusstimme" auf den Wahlzettel schreibe ist zu einer echten Option für mich geworden.

    • brechstange
      25. August 2013 10:43

      Vielen Dank, freak77. Es hat mich sehr gefreut, Sie kennenzulernen.

    • brechstange
      25. August 2013 10:46

      Nestor 1937

      Team Stronach ist die Alternative für Österreich. Daher engagieren ich mich bei Team Stronach.

  37. byrig
    24. August 2013 02:29

    die linke meinungsdikatur wird immer schlimmer.
    sogar die ehemals als bürgerlich bewertete "presse" ist im linken mainstream zu orten.
    klingt vielleicht harmlos,ist es aber nicht.
    alleine der a.u.-blog bietet noch bürgerliche aspekte.

  38. byrig
    24. August 2013 02:17

    tacheles hat die schulministerin schmied heute in der presse geredet.
    sie hat nämlich erstmals zugegeben,dass es ihr eigentlich bei all ihren bmühungen nur um eines gegangen ist:um die einführung der gesamtschule.
    einem ur-sozialistischem projekt,ideologisch veranlasst,um jegliche elitenbildungen zu verhindern.
    etliche bürgerliche idioten wie platter und schilcher sind auf diesen zug aufgesprungen,zuletzt auch der offenbar gewissenlose landeshauptmann salzburgs,dem seine macht wichtiger ist als bürgerliche werte.
    dem tiroler lh kann man diesbezüglich alle werthaltungen aufgrund mangelnder intelligenz leicht absprechen.
    die neos sind so blöd,voll auf den zug der linken aufzuspringen.
    eine überhaupt nicht wählbare partie.
    sind wir froh,dass wir den neugebauer haben!

    • Yoshinori Sakai
      24. August 2013 07:04

      Ich habe am Freitag auch dieses Interview mit Claudia Schmied gehört:

      Sie wiegelt das Problem dass in einer Woche wenn die Schule wieder beginnt ein krasser Lehrermangel herrschen wird ganz einfach ab, so nach dem Motto: "Wird schon irgendwie gehen, ich bin optimistisch."

      Audiodatei zum Nachhören hier zu finden:

      Schmied: Lehrermangel nicht "drastisch" http://oe1.orf.at/programm/346806





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