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Im Grund steht alles (nicht) im Buch

In Zeiten, da sowohl Österreichs wie Europas Politik ständig für Depressionen sorgt, tut es gut, an die wohl größte österreichische Kulturleistung erinnert zu werden, die auch lange nach Ende der Monarchie noch ihre massiv positiven Wirkungen hat. Hingegen sind Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschafts- und Währungspolitik derzeit ja alles andere als herzeigbar: Siehe Syrien-Chaos und Golan-Abzug; siehe Arbeitslosigkeit; siehe Ewald Nowotny: „Der Euroraum ist die Schwachstelle der Weltwirtschaft"; siehe Günther Oettinger: „Die EU ist ein Sanierungsfall“.

Die in Österreich kaum beachtete, aber unglaublich wichtige und von allen internationalen Experten geschätzte Kulturleistung ist nichts anderes als das im k. und k. Gebiet geschaffene Grundbuch. Noch heute gilt: Dort, wo es Grundbücher gibt (ob schon elektronisch wie bei uns oder noch in Papierform), sind Investitionen viel weniger riskant. Denn man weiß durch sie mit hundertprozentiger Sicherheit, wem ein Grundstück gehört und wem nicht.

Die meisten Länder außerhalb des einstigen k. und k. Bereichs haben hingegen diese juristisch-kulturell-ökonomische Großleistung nie nachgeholt. Daher geht noch heute nicht nur durch Osteuropa, sondern auch durch Oberitalien ein tiefer Bruch. Das Grundbuch erklärt mehr wirtschaftliche Erfolge als jede andere Einzelmaßnahme.

Das weiß jeder Investor, der – beispielsweise – in Rumänien ein Grundstück gekauft hat. Nach dem Kauf fordert plötzlich jemand ganz anderer vom Investor Geld. Denn er behauptet, er sei der wahre Eigentümer und nicht der ursprüngliche Verkäufer. Die Wahrheit lässt sich kaum eruieren – und bestochene Richter oder Beamte haben oft gar kein Interesse daran.

Auf dieses zentrale Problem ist jetzt auch die New York Times bei der Analyse der griechischen Malaise gestoßen. „Wem gehört dieses Land? In Griechenland, wer weiß?“

Es geht gar nicht nur um Korruption, sondern ebenso um mangelhafte Identifikation von Eigentümern. Diese ist auch Folge der Angewohnheit der letzten Jahrhunderte, Käufer nur mit Familiennamen zu identifizieren. Ursache des Chaos sind aber auch Grundstücks-„Definitionen“, die nicht auf Landvermessung beruhen, sondern etwa darauf, wieweit man einen Esel hören kann.

Als Folge kann Griechenland viele Grundsteuern nicht eintreiben. Für ein bankrottes Land fatal. Logischerweise melden sich Eigentümer ja nur, wenn sie dadurch Vorteile erwarten – also etwa einen Käufer schröpfen zu können. Nicht jedoch wenn es ums Zahlen geht.

Das Problem ist an sich längst bekannt. Schon in den 90er Jahren bekam Griechenland von der EU 100 Millionen Euro, um Grundbücher anzulegen. Aber der Erfolg ist so total ausgeblieben, dass jetzt die EU das Geld zurück will. Die Unfähigkeit griechischer Beamter hat sich da mit dem Interesse jener zu einem undurchdringlichen Dickicht vermischt, die vom Chaos profitieren.

 

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 02:30

    Erstens: Österreich verdankt es dem ehemaligen FP-Minister Dr. Harald Ofner, daß unser Grundbuch auf elektronische Basis umgestellt wurde.
    Zweitens: In allen europäischen Südländern - also auch in Griechenland - herrscht grundbücherliche Willkür. Z. B. bei den alljährlichen (gelegten?) Waldbränden in Spanien, Griechenland, Korsika ... profitieren ganze Clans. In diesen Ländern gibt es keinerlei Interesse an klaren Verhältnissen. Die EU entschädigt blindlings jeden Betrüger. Übrig bleibt als Zahler der gesetzestreue Trottel. Wie halt immer!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 08:43

    OT---Kleine "Presse"-Nachlese:

    SCHULZ GEGEN ABBRUCH von TÜRKEI-VERHANDLUNGEN!

    "Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wegen der aktuellen Spannungen im Land abzubrechen, wäre aus Sicht des Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, "falsch". Denn die Demonstrierenden vom Istanbuler Taksim-Platz seien diejenigen, die die EU bräuchte. Es sei ein Fehler, dass Regierungen mit ihren Ländern gleichgesetzt werden, so Schulz."

    ALLES KLAR???

    Müßten bei diesen Worten ausgerechnet aus dem Mund eines Martin SCHULZ nicht alle Alarmglocken schrillen??? Der "Deutsche" Martin Schulz, ein INTERSOZIALIST, wie er im Buch steht, den USA innigst verbunden, wie man annehmen darf, hat garantiert nichts Gutes im Sinn, weder für Deutschland noch für Europa! Gerade SEINE Argumente lösen bei mir Alarmsignale aus! Jedes Wort von ihm ist ein Sargnagel für Deutschland!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 08:20

    Es ist wirklich ein Jammer, daß wir---zum Teil gegen unseren Willen, denn 33% der österr, Bevölkerung haben nicht für den EU-Beitritt gestimmt!---auf Gedeih und Verderb mit Völkern aneinandergekettet sind, deren monströs aufgeblasener, bestens entlohnter Beamtenapparat es nicht fertig bringt, so Selbstverständliches wie ein Grundbuch anzulegen. Die Südländer leben ja, was das betrifft, im Mittelalter! Da ist jeder Euro aus der EU hinausgeworfenes Geld.

    Müßten doch nur jene Leute, die FÜR den EU-Beitritt abgestimmt haben, die Kosten für diesen Leichtsinn tragen! ;-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 22:23

    Das Grundbuch scheint mir nicht eine Kulturleistung, sondern eine Zivilisationsleistung zu sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 01:06

    Schon die alten Römer (und auch Griechen) hatten eine respektable Landvermessung, wie diese Arbeit einer Schweizerin zeigt:

    http://www.prehist.uzh.ch/static/onlineart/ParzellierungAdria.htm

    Römische Katasterpläne von Orange:

    http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Katasterpl%C3%A4ne_von_Orange

    Umso trauriger ist es dass nach zwei Jahrtausenden, im heutigen Griechenland beim Thema Grundbuch und Kataster offenbar Korruption & Steuerbetrug vorherrschen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 19:16

    O.T.: Gerade lief im ORF ein Bericht über Randale von pro- und kontra- Erduan demonstrierenden türkischen Zuwanderern in Wien; wie kommen wir Wiener und alle sonstigen autochtonen Österreicher dazu, uns durch innenpolitische Meinungsverschiedenheiten in einem Land, das sehr fern von uns und, zumindest geistig, sehr fern von ganz Europa liegt, belästigen zu lassen? Achtung: Wenn die heutigen Unruhestifter nicht umgehend zur Verantwortung gezogen werden. kommt von irgendwo, es muss ja nicht nur von den Grünen sein, nur zu bald der Ruf:"Türken: heim, uns reicht's"!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2013 01:36

    "Wenn der Herrgott net will, nutzt des goa nix"!

    Das heißt, solange alle davon profitieren, will doch niemand ein rechtmäßiges Grundbuch mit der daraus erwachsenden Ordnung bzw. Steuerpflicht.
    Da kann man noch soviel Geld ins System pumpen. Deshalb trifft in erster Linie die EU der Vorwurf von weiterer sinnloser Subventionsverschleuderung.

    Richtig paradox wird es, wenn bei den Milliardenzuwendungen, die Griechenland seit Jahren erhält, 100 Millionen zurückgefordert werden.

    Was denken sich die Verantwortlichen in Brüssel dabei? Diese sinnlosen Aktionen erschrecken mich fast noch mehr, weil sie viel weitreichender sind und sich nicht auf Griechenland beschränken.


alle Kommentare

  1. Brandilyn (kein Partner)
    21. Februar 2015 13:22

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    23. Januar 2015 11:15

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  3. Nency (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:43

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  4. Cewexx (kein Partner)
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  5. Srinivas (kein Partner)
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  7. Wahrheitssucher (kein Partner)
    24. Juni 2013 15:42

    „Politiker sind Nichtsnutze und Schmarotzer. Fälschlicherweise werden sie von vielen noch geachtet. Wir müssen dafür sorgen, dass Politiker zukünftig verachtet werden!“

    http://ef-magazin.de/2013/06/21/4300-mises-juenger-sind-keine-miesepeter-200-staatsfeinde-in-anzug-und-krawatte

  8. Yoshinori Sakai
    • plusminus
      24. Juni 2013 16:00

      Das war längst fällig!
      Der ORF wird ihm schon ein Plätzchen reservieren, ist er doch stramm auf Linie!

  9. byrig
  10. Johann Scheiber
    23. Juni 2013 22:23

    Das Grundbuch scheint mir nicht eine Kulturleistung, sondern eine Zivilisationsleistung zu sein.

  11. Josef Maierhofer
    23. Juni 2013 20:39

    Ist nicht bei uns auch trotz eines Grundbuches Korruption im Spiel ? Kann man bei uns nicht auch mit Beziehungen Grundbucheinträge verzögern bis verhindern mit Beamtenlist ?

    Korruption ist für mich eine Kombination aus Gier und Betrug.

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Juni 2013 09:47

      Ja, aber es ist komplizierter und teurer. Die Möglichkeit, sich Grundbesitz zu ersitzen ist etwa ein vielbeliebtes Mittel, um sich fremdes Eigentum zu beschaffen. Aber das kostet eben - oder/und man braucht gute Kontakte. Wer weiß schon so genau, ob ein Weidezaun nicht schon seit 30 Jahren dort steht, wo er heute steht? Wer weiß schon, ob ein Waldstück nicht "schon immer" vom Dorfkaiser bewirtschaftet worden ist?

  12. Gandalf
    23. Juni 2013 19:16

    O.T.: Gerade lief im ORF ein Bericht über Randale von pro- und kontra- Erduan demonstrierenden türkischen Zuwanderern in Wien; wie kommen wir Wiener und alle sonstigen autochtonen Österreicher dazu, uns durch innenpolitische Meinungsverschiedenheiten in einem Land, das sehr fern von uns und, zumindest geistig, sehr fern von ganz Europa liegt, belästigen zu lassen? Achtung: Wenn die heutigen Unruhestifter nicht umgehend zur Verantwortung gezogen werden. kommt von irgendwo, es muss ja nicht nur von den Grünen sein, nur zu bald der Ruf:"Türken: heim, uns reicht's"!

    • Undine
      23. Juni 2013 22:11

      @Gandalf

      *******!
      So weit ist es mit unserer Heimat schon gekommen, daß die Zuwanderer die schwerwiegenden politischen Auseinandersetzungen IHRES Heimatlandes Türkei auf UNSEREM angestammten Grund und Boden austragen! Das hat uns gerade noch gefehlt! Wenn Moslemgruppen aneinander geraten, ist es geradezu ein Wunder, wenn es keine Verletzten oder Toten gibt. Wer finanziert das bei solchen Angelegenheiten nötige Polizeiaufgebot? Wir?--- obwohl uns diese innertürkischen Zwistigkeiten nichts angehen?

    • Kurukahveci Mehmet Efendi (kein Partner)
      24. Juni 2013 16:03

      Die pro Erdogan krawallierenden Herrschaften sollten ehebaldigst mit je einem nassen Fetzen pro Person aus dem Land hinausgebeten werden! Auf nimmerwiedersehen! Sie haben das Gastrecht missbraucht, sie sind Schweine ohne Respekt! Ohne auch nur einen Funken von Respekt! Und da sie keinen Respekt kennen, bekommen sie von uns auch keinen Respekt! Hinaus mit dem Gesindel!

    • Zöbinger (kein Partner)
      24. Juni 2013 23:32

      Den sozialschmarotzenden, sich karnickelartig vermehrenden Unterschichttürken gehört sukzessive der Geldhahn zugedreht! Dadurch würde kaum mehr Gesindel zuströmen; vielmehr ginge wahrscheinlich ein Großteil der Nichtintegrierten mangels Zaster freiwillig in ihre angestammte Heimat, nämlich den Kuhweiden Anatoliens, zurück. Nichtangepasste, Arbeitsscheue und Kriminelle gehörten ohnedies hochkant hinausgeschmissen! Seit gut 20 Jahren haben insbesondere unsere linksrotgrünen gutmenschlichen Politiker Verrat am eigenen Volk betrieben, indem sie jenes Gesindel mittels Geldgeschenken nach Österreich gelockt haben. Diese schändlichen Politfunktionäre glauben, dass sie dadurch Wählerstimmen der Dankbarkeit zur eigenen Machtzementierung erhalten. Aber Gesinnungsfreunde, präsentiert ihnen am 29. September die Rechnung. Es geht nur dadurch, dass die FPÖ massiv gestärkt wird, denn diese Partei ist zumindest der Garant für Ausländerverdünnung in Wien. Wie schaut heute der 10., 15. und 16. Bezirk aus: entsetzlich!! Man glaubt, nicht mehr in Wien zu sein, sieht kaum mehr bodenständige Bevölkerung. Wollen wir denn das?? Und liebe Freunde verwendet nicht mehr das blöde Wortgebilde "politisch korrekt", denn korrekt heißt ja richtig, fehlerfrei; in Wahrheit bedeutet es aber unsinnig, fehlerhaft!!

  13. terbuan
    23. Juni 2013 15:06

    O.T.
    Erdogan spricht (Rotfunk.Nachrichten 15:00):
    "Eine Internationale Banken-Zins-Lobby hat die gewaltsamen Demonstrationen in der Türkei und in Brasilien ángezettelt!"

    Das haben schon Menschen mit weniger deutlichen Aussagen mit ihrem Leben bezahlt!

    • Gandalf
      23. Juni 2013 18:49

      Das wäre keine seriöse Lösung. Viel effizienter wäre es, Herrn Erduan die Millionen in Europa unnötigen Landsleute vor die Türe seines Amtssitzes zu stellen. Die könnten ihm dann auf ihre Weise zeigen, was sie von ihm und seiner Politik halten. Und Europa wäre ein grosses Problem los.

    • F.V. (kein Partner)
      24. Juni 2013 10:25

      Da solche Ereignisse, die offenbar auch keine Eintagsfliege waren, nie ohne einen ebenso „triftigen“ Grund stattfinden, hat diese Meldung, die terbuan berichtete, einige Wahrscheinlichkeit, daß sie stimmt. – Kleine Ereignisse – kleine Ursachen, große Ereignisse – große Ursachen!

      Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wofür Erdogan und die Türkei „bestraft“ wird – und da dies nur solche Mächte/Kräfte können, die die Weltpolitik aus dem Verborgenem zu steuern versuchen, lassen sich die Alternativen an einem Finger abzählen.

      Weiters war an den FS-Berichten über die Demonstration in Wien bemerkenswert, daß die Polizei genau darauf geachtet haben soll, daß sich die Pro- und Contra-Erdogan-Demonstranten NICHT begegnen! Solch weise Vorsicht lassen die Behörden und die Polizei sonst niemals walten, wenn etwa der Burschenschafter-Ball in der Hofburg stattfindet, oder früher noch, bevor die Antifa das Gedenken der Kriegstoten am Heldentor gekapert hatte, die Burschenschaften dieses am Tag des Kriegsendes hielten. Hier wurde geradezu darauf geachtet, daß die Randalierer an die Ballgäste bzw. Teilnehmer der Gedenkfeier in Berührung kamen – und nichts unternommen, die Gewaltexzesse wirksam zu unterbinden!

      Auch das ein weiterer schlagender Beweis, daß die österreichischen „Politiker“ wie Justiz und Exekutive längst nichts mehr mit dem Rechtsstaat zu tun haben.

    • Undine
      24. Juni 2013 11:59

      @F.V.

      *********!
      "Weiters war an den FS-Berichten über die Demonstration in Wien bemerkenswert, daß die Polizei genau darauf geachtet haben soll, daß sich die Pro- und Contra-Erdogan-Demonstranten NICHT begegnen! Solch weise Vorsicht lassen die Behörden und die Polizei sonst niemals walten, wenn etwa der Burschenschafter-Ball in der Hofburg stattfindet, oder früher noch, bevor die Antifa das Gedenken der Kriegstoten am Heldentor gekapert hatte, die Burschenschaften dieses am Tag des Kriegsendes hielten."

      Die Polizei und ihre linken Auftraggeber wissen ganz genau, daß man bei Türken/Moslems, wenn gegnerische Gruppen aneinander geraten, mit Verletzten, wenn nicht gar mit Toten rechnen muß. Die sind da nicht zimperlich, wie bereits x-fach bewiesen wurde; Skrupel sind ihnen unbekannt. Die Polizei müßte dann leider eingreifen--- "politisch korrekt"; aber das ist schwer durchführbar; sie begäbe sich in Teufels Küche!

      Die Rache der Türken/Moslems ist, wie jeder weiß, vorhersehbar und gründlich; also läßt man sich vorsorglich gar nicht erst auf so ein Szenario ein, indem man dafür sorgt, daß die gegnerischen Gruppen fein säuberlich voneinander getrennt sind und die Polizei nur ja nicht tätig werden muß.

      Ganz anders allerdings ist die Sachlage, wenn beispielsweise linxlinke gewaltbereite Demonstranten gegen einen schwächeren Gegner demonstrieren und dabei handgreiflich werden: Gegen festlich gekleidete Ballbesucher etwa (früher beim Opernball, heute bei Bällen der Burschenschafter). Da steht die Polizei nicht nur tatenlos herum und sieht zu, wie friedliche Ballbesucher von diesem Geschmeiß ANGEGRIFFEN werden, statt diese zu SCHÜTZEN!---und befolgt die Regeln der Gutmenschen: Wehrlose Rechte dürfen nicht geschützt werden.

    • Undine
      24. Juni 2013 17:34

      @Herbert Richter

      "P.S. Nach vielen Jahren war ich wieder für einige Tage in (ehemalig) vielgeliebtem Wien - meine Erschütterung war unermesslich! Ist dies nun in Istanbul oder Belgrad?"

      Die so fortschrittbesessenen Linken sehen das ganz anders als Sie, die sind erst richtig glücklich, wenn sie nur noch von Ausländern umgeben sind---ein ausgewachsener Minderwertigkeits-Komplex, wie mir scheint.

      Ihnen ging's da vermutlich wie Steffen Heitmann, damals sächsischer Justizminister, der 1993 Wunschkandidat Helmut Kohls und der CDU für das Amt des Bundespräsidenten für die im Mai 1994 anstehende Wahl war.

      "Nach umstrittenen Äußerungen – zur Rolle der Frau, zum Holocaust oder über Ausländer –, die von Kritikern als ultrakonservativ oder sogar reaktionär angesehen wurden, verzichtete er auf eine Kandidatur." (Wikipedia)
      Ich nehme an, er wurde "bearbeitet"!

      Er hatte angesichts der überhandnehmenden Ausländer aller Schattierungen erschüttert gefragt: "Bin ich hier noch zuhause?" Diese Offenheit kam gar nicht gut an.

  14. zweiblum
    23. Juni 2013 13:11

    das grundbuch gleicht dem traumbuch. die indianer in nord- und suedamerika, aborigines, afrikaner, sudetendeutschen, volksdeutschen, palaestinenser, iraqer, lybier, kurden, usw. wissen es.
    im immobilienbereich gilt das recht des staerkeren. ein grundbuch wollen die anleger um ihre eroberungen zu schuetzen.
    http://www.pourlapalestine.be/dico/detail.php?r=279

  15. fokus
  16. Wolfgang Bauer
    23. Juni 2013 11:31

    Und warum hat die EU-Kommission das nicht als Voraussetzung für den Beitritt definiert?

  17. perseus
    23. Juni 2013 10:53

    Im Zuge der Privatisierung in der Tschechslowakei 1991 hatte ich ein Bauunternehmen zu bewerten. Bauunternehmen haben viele Reservegrundstücke und Immobilien in ihrer Bilanz, vor allem für zukünftige Projekte. Nachdem die Kommunisten 1945 das Führen des Grundbuchs eingestellt haben („Eigentum ist Diebstahl“), war es nicht möglich, festzustellen, wem diese Grundstücke wirklich gehörten. Man konnte sie also bei der Bewertung des Unternehmens nicht ansetzen. Erst nach Privatisierung und Wiedereinführung einer Grundbuchführung war es wieder möglich, festzustellen, wem ein Grundstück wirklich gehört. Dass damals die tatsächlichen Eigentümer – nämlich die sudetendeutschen Altösterreicher leer ausgingen - ist ein anderes Kapitel.

    Unsere Sozialisten in Österreich (Faymann, Spindelegger und Konsorten) hingegen nutzen das Grundbuch für ihre Zwecke.
    In der Zeit der Hatz gegen die Tüchtigen („Reichen“), können sie jederzeit punktgenau auf jedes Grundstück Steuern erheben ganz nach ihrem Gutdünken. Wenn sie z.B. draufkommen, dass sie, um die Wähler vor der anstehenden Nationalratswahl zu bestechen, sinnlose Bauprojekte in Auftrag geben möchten und dafür 500 Mio € benötigen, brauchen sie nur zugreifen – sie haben ja das Grundbuch – ein öffentliches Register in dem alle Grundstücke mit ihren Eigentümern angeführt sind.

    Sie werden demnächst Vermögensteuern und Erbschaftssteuern auf Immobilien einheben und wissen so punktgenau bei wem. Das ist der Nachteil dieser großartigen „Kulturleistung“.

    Eigentum ist Diebstahl und Sozialismus eine infektiöse Geisteskrankheit.

  18. socrates
    23. Juni 2013 10:26

    grunderwerb + freihandel = Monsanto
    grunderwerb + freihandel = United Fruits

  19. Freak77
    23. Juni 2013 10:10

    Apropos: "Die EU ist ein Sanierungsfall" - aus meiner Sicht erfreuliche und notwendige Forderungen aus den Niederlanden:

    Niederlande fordern mehr Macht für Nationalstaaten (Die Welt, 22.06.2013 )

    Europäische Union
    Niederlande fordern mehr Macht für Nationalstaaten


    Die Niederlande glauben nicht an das Konzept einer "immer engeren EU". Die Regierung listet in einem Brief alle Politikfelder auf, die sie vor weiterer Zentralisierung aus Brüssel schützen will.

    Nach Großbritannien stimmt nun auch die niederländische Regierung in den Kanon der EU-Kritiker ein, die Brüssel keinesfalls neue politische Kompetenzen einräumen wollen.

    "Die Niederlande sind überzeugt, dass die Zeiten einer 'immer engeren Union' in allen möglichen Politikfeldern hinter uns liegen", schrieb Außenminister Frans Timmermans in einem Brief an das nationale Parlament. "Diese Angelegenheit trifft einen Nerv bei vielen Menschen in Europa", heißt es darin weiter.

    Die sozialliberale Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte sucht jetzt nach Unterstützern für ihren Appell, mehrere in dem Brief aufgelistete Politikzuständigkeiten vor weiterer Zentralisierung zu schützen.

    Politikfelder vor Zentralisierung schützen

    Demnach sollen Europas Sozialversicherungssysteme nicht weiter angeglichen und die Harmonisierung des Flutschutzmanagements rückgängig gemacht werden. Auch die mit EU-Mitteln geförderte Belieferung von Schulen mit Milch und Obst will Den Haag auslaufen lassen sowie einen Stopp für die geplante Regulierung der europaweiten Medienbranche erreichen.

    Geht es nach Ruttes Regierung, können andere Themen wie die Finanz- und Wirtschaftskrise, Energie, Klimawandel, Asyl- und Einwanderungspolitik dagegen Gemeinschaftssache in der Europäischen Union bleiben.

    Bedenken in den Niederlanden wachsen

    Das politische Ziel wird in dem Brief an das niederländische Parlament beschrieben als "eine EU, die bescheidener, nüchterner und gleichzeitig effektiver ist". Eine Änderung der Europäischen Verträge sei indes nicht geplant. Eine solche hatte der britische Premierminister David Cameron im Januar vorgeschlagen, um politischen Einfluss von Brüssel auf die Mitgliedsstaaten zurückzuübertragen.

    Ruttes Koalition aus den konservativen Liberalen und den Sozialdemokraten hatte die Parlamentswahlen im vergangenen Jahr zwar mit einer Pro-Europa-Agenda gewonnen. Zuletzt wuchsen aber in den Niederlanden die Bedenken, mehr Macht an Brüssel abzugeben. Zugleich nahm auch die Verärgerung über die hohen Kosten für die Euro-Rettung zu. (Ende)

    Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article117366345/Niederlande-fordern-mehr-Macht-fuer-Nationalstaaten.html

  20. Undine
    23. Juni 2013 09:20

    Man könnte es also---das griechische Grundbuch nämlich---ein "unbeschriebenes Buch" nennen. ;-)

    • Brockhaus
      23. Juni 2013 10:35

      Dann ist es neben dem englischen Kochbuch, den italienischen Heldensagen und dem amerikanischen Geschichtsbuch das vierte kleinste Buch der Welt ;-)

    • DB (kein Partner)
      24. Juni 2013 10:17

      @Brockhaus: Spitze! :o))

  21. Undine
    23. Juni 2013 08:43

    OT---Kleine "Presse"-Nachlese:

    SCHULZ GEGEN ABBRUCH von TÜRKEI-VERHANDLUNGEN!

    "Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wegen der aktuellen Spannungen im Land abzubrechen, wäre aus Sicht des Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, "falsch". Denn die Demonstrierenden vom Istanbuler Taksim-Platz seien diejenigen, die die EU bräuchte. Es sei ein Fehler, dass Regierungen mit ihren Ländern gleichgesetzt werden, so Schulz."

    ALLES KLAR???

    Müßten bei diesen Worten ausgerechnet aus dem Mund eines Martin SCHULZ nicht alle Alarmglocken schrillen??? Der "Deutsche" Martin Schulz, ein INTERSOZIALIST, wie er im Buch steht, den USA innigst verbunden, wie man annehmen darf, hat garantiert nichts Gutes im Sinn, weder für Deutschland noch für Europa! Gerade SEINE Argumente lösen bei mir Alarmsignale aus! Jedes Wort von ihm ist ein Sargnagel für Deutschland!

    • simplicissimus
      23. Juni 2013 09:48

      Schulz ist unerträglich.

    • Gandalf
      23. Juni 2013 18:27

      @ Undine, simplicissimus:
      Völlig einverstanden; der grössenwahnsinnig gewordene Buchhändler ist nicht nur unerträglich, er ist ein lebender Angriff auf die intellektuelle Hygiene aller des kritischen Denkens fähiger Menschen. Aber: Fast zwei Drittel der Österreicher haben ja seinerzeit freudig in die EU gedrängt, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich da einlassen. Recht geschieht uns, dass wir und jetzt mit solchen dummen Minusmännern abgeben müssen.

    • Johann Scheiber
      23. Juni 2013 22:20

      Schulz,der häßlichste Deutsche alive!

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2013 09:07

      Wer macht den Türken endlich klar, dass nicht die EU der Türkei betreten will?

      (Wenn ich die Schulzsozen so höre, bin ich mir nichteinmal mehr sicher, dass es nicht doch so ist.)

    • Susa
      24. Juni 2013 13:19

      Blut ist dicker als Wasser. Diese alte Spruchweisheit trifft nicht nur für in Österreich lebende Türken zu, das gilt prinzipiell für die in ihren jeweiligen Gastländern zu Politikerehren Gekommenen, Özdemir bei den Grünen im Nachbarland, Dönmez bei uns, Schulz in Deutschland. Sie werden nie die Vorteile ihres Wirtslandes im Auge haben.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Juni 2013 14:51

      Undine
      23. Juni 2013 08:43

      Herr Rabl hat seinen Sarrazin gelesen!

      Es hat lange gedauert bis er es auch kapiert hat!

      Er verwendet zwar in seinem Sonntagskurier (überflüssigerweise) auch "Ausländerhetze und sonstiges Geschwurbel gegen die tatsächlichen Argumente Straches aber jetzt kann er nicht umhin zu sagen:

      1. Nicht alle Türken haben Integrationsprobleme, aber ein Großteil dieser Probleme fokussiert sich bei den türkischen Zuwanderern.

      2. dass große Gruppen der hiesigen Türken-Community politisch in ihrer Heimat verblieben, über staatlich organisierte und finanzierte Vereine aus Ankara ferngesteuert sind.

      3.Die seriöse Diskussion über die Probleme mit vielen Türken wird politisch korrekt absichtlich erschwert. Einschlägige Statistiken, wie sie im europäischen Ausland selbstverständlich sind, fehlen oder sie werden manipuliert eingesetzt und lügen

      4. . Dabei verschleiert der hohe Anteil der überwiegend bestens integrierten Zuwanderer aus der EU die deutlich negative Bilanz der türkischen Immigranten.

      5.Die weit über dem Landesdurchschnitt liegenden negativen Zahlen Wiens im Sozial- und Bildungsbereich haben zu einem guten Teil ihre Basis beim hohen Anteil schlecht bis gar nicht integrierter Türken in den untersten Sozial- und Bildungsschichten. Dass gerade dieser Teil der Türken-Community durch weit überdurchschnittliche Geburtsraten rasant steigt, verschärft die Lage.

      6. Lösen kann man Probleme bekanntlich nur, wenn man sie zuerst einmal konkret erkennt und offen anspricht. Es muss seriös, aber ohne angezogene ideologische Handbremsen alles diskutiert werden, was gegen ein weiteres Anwachsen einer sozial in jeder Weise abgehängten türkischen Parallelgesellschaft zu tun ist.

      7. . Aber gleichzeitig muss klar sein, dass politisch oder religiös radikalisierte Gegner der Demokratie in dieser Gesellschaft keinen dauerhaften Platz haben.

      Es fehlt (nicht nur) ihm die notwendige Erkenntnis, dass NIEMAND eine INTEGRATION verlangt, sondern dass Immigranten sich zu assimilieren haben.

      Integriert ist eine TRICHINE im Schwein und frisst es von Innen auf.

      Nur ASSIMILIERTE sind ein Gewinn für das Wirtsvolk. Wer das nicht will, soll niemals Staatsbürger werden!!!! sondern heimfahrenTT

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Juni 2013 14:58

      Johann Scheiber
      23. Juni 2013 22:20

      Schauen Sie ihm doch genau ins Gesicht und nicht auf seinen STaasbürgerschaftsnachweis >>>>>> und Sie werden erkennen, dass er nicht nur hässlich, sondern vielleicht auch kein DEUTSCHER ist

  22. socrates
    23. Juni 2013 08:35

    ueber das freihandelsabkommen weiss man genausowenig wie ueber den grunderwerb.
    'kirsche auf der torte' titelt 1 seite der SN / wirtschaftsteil. darin wird emotional fuer das freihandelsabkommen geworben, ohne den inhalt bekanntzugeben. wenn man etwas nicht versteht, sei die antwort stets 'NEIN'.
    in suedamerika haben sich 2 personen (peru) bis2% (argentinien) das land aufgeteilt. der anspruch der bauern auf land zum ernaeren ihrer familie ist ein menschenrecht und steht ueber dem von gewinnlern festgeschriebenen gesetz!

  23. Undine
    23. Juni 2013 08:20

    Es ist wirklich ein Jammer, daß wir---zum Teil gegen unseren Willen, denn 33% der österr, Bevölkerung haben nicht für den EU-Beitritt gestimmt!---auf Gedeih und Verderb mit Völkern aneinandergekettet sind, deren monströs aufgeblasener, bestens entlohnter Beamtenapparat es nicht fertig bringt, so Selbstverständliches wie ein Grundbuch anzulegen. Die Südländer leben ja, was das betrifft, im Mittelalter! Da ist jeder Euro aus der EU hinausgeworfenes Geld.

    Müßten doch nur jene Leute, die FÜR den EU-Beitritt abgestimmt haben, die Kosten für diesen Leichtsinn tragen! ;-)

    • Gandalf
      23. Juni 2013 18:41

      Ja, das wäre schön! Aber, abgesehen vom Wahlgeheimnis: Denken Sie nur daran, wie rapid die Zahl der bekennenden Widerstandskämpfer ansteigt, je länger der Nationalsozialismus zurückliegt und je weniger daher die Wahrheit des heldenhaften Verhaltens überprüfbar ist. Und vielleicht wird dann einmal sogar ein Dokumentationsarchiv der EU - Ablehnung installiert, das nachweist, dass in Wahrheit ja ohnehin 98% der patriotischen Österreicher weinend zu Hause gesessen sind, als Österreich seine Selbständigkeit durch das Aufgehen in der Union der sozialdemokratischen Staaten Europas (copyright: Franz Vranitzky) zum zweiten mal verloren hat.

    • Undine
      23. Juni 2013 19:08

      @Gandalf

      Ganz genau diese Gedanken waren es, die mich diesen Satz schreiben ließen! ;-)

      Wenn die EU einmal zusammenkracht, wird sich kaum jemand finden, der zugeben wird, 1994 "FÜR den ANSCHLUSS Österreichs an die EU ohne Wenn und Aber GESTIMMT" zu haben! Wir kennen das ja!

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2013 09:14

      Habe ich schon erzählt, wie ich niedergemacht wurde, als ich im Kreis meiner damaligen Kollegen versuchte, meine Entscheidung für (!) die EU mit dem Aufzeigen der Alternativen zu untermauern?

      Nein liebe Undine, hier schlagen Sie den Sack und meinen doch den Esel. Nicht die EU und ihre Möglichkeiten sind das Verderbnis, sondern die Truppe von niederen Altnazionalisten und Überfliegern und Überallgewinnlern, die sie sich unter den Nagel gerissen haben.

      Der Wunsch, ohne ein (Wahl-)Volk zu regieren ist bereits unter den österreichischen Parlamentariern in ihrer Betriebsblindheit mit Händen zu greifen und mit der Entfernung und Abstrahierung von jeglichem Volk wie in den Brüssler Amtsräumen wird diese Unsitte unserer Vertrteter geradezu zur Manie.

    • F.V. (kein Partner)
      24. Juni 2013 10:34

      Es ist ja dümmer als die Polizei erlaubt, wenn man, wie cmh, mit seiner Dummheit - als ich im Kreis meiner damaligen Kollegen versuchte, meine Entscheidung für (!) die EU - auch noch angibt.

    • cmh (kein Partner)
      24. Juni 2013 16:03

      Danke lieber F.V. nach diesem untergriffigen Posting bin ich auch von der Lektüre Ihrer kurzen Postings dispensiert.

      Sicher werden Sie weiterhin die überschaubar schmale Basis Ihrer Postings durch das Drapieren gestohlener Inhalter in epischer Breite zu kaschieren versuchen. Wird halt nix nutzen.

  24. terbuan
    23. Juni 2013 07:03

    ...."Aber der Erfolg ist total ausgeblieben....

    So ist das so nicht richtig, es wurde 1988 in Griechenland begonnen ein nationales Grundbuch/Hypothekenregister (KTIMATOLOGIO) aufzubauen, welches jedoch nach wie vor lückenhaft ist und nur in bestimmten Regionen resp. Gemeinden objektbezogen zur Verfügung. Bei den noch nicht erfassten Gebieten erfolgt die Eintragung nach wie vor nach dem Namen des Eigentümers.

    Bis Ende 2012 hätte diese Umstellung beendet sein sollen, Schlamperei, Misswirtschaft und Korruption haben sie jedoch verhindert. Die EU hat schon einmal Geld wegen Säumigkeit zurückverlangt, ich glaube diese 100 Mio. sind nur eine weitere Rate.

    Das griechische Grundbuch ist also weiterhin ein Fleckerlteppich da in vielen Regionen die Eigentumsverhältnisse noch immer nach Personen geführt werden (Ipothikofilakio) und nicht aufgrund von Flurstücknummern, eine unerträgliche Situation die Missbrauch und Rechtsstreitigkeiten Tür und Tor öffnet.
    Aber vielleicht ist das alles so gewollt!

  25. Haider
    23. Juni 2013 02:30

    Erstens: Österreich verdankt es dem ehemaligen FP-Minister Dr. Harald Ofner, daß unser Grundbuch auf elektronische Basis umgestellt wurde.
    Zweitens: In allen europäischen Südländern - also auch in Griechenland - herrscht grundbücherliche Willkür. Z. B. bei den alljährlichen (gelegten?) Waldbränden in Spanien, Griechenland, Korsika ... profitieren ganze Clans. In diesen Ländern gibt es keinerlei Interesse an klaren Verhältnissen. Die EU entschädigt blindlings jeden Betrüger. Übrig bleibt als Zahler der gesetzestreue Trottel. Wie halt immer!

    • Undine
      23. Juni 2013 08:09

      @Haider

      *********!

    • Undine
      23. Juni 2013 13:18

      @Haider

      "Erstens: Österreich verdankt es dem ehemaligen FP-Minister Dr. Harald Ofner, daß unser Grundbuch auf elektronische Basis umgestellt wurde."

      Das ist auch eine der vielen wichtigen Reformen aus der Zeit der schwarz-blauen Koalition, die nie erwähnt wird!!!

    • ;-)
      23. Juni 2013 19:08

      Dr. Ofner war unter Rot-Blau Justizminister.

    • Undine
      23. Juni 2013 19:09

      @;-)

      Stimmt! :-)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      24. Juni 2013 10:22

      Vielleicht etwas OT, aber:
      Kauft man bei einem Händler einen Gebrauchtwagen, erhält man (aufgrund welcher EU-, oder sonstigen Empfehlung?) seit einiger Zeit keine Kenntnis mehr darüber, wieviele Vorbesitzer der Wagen hat(te). Im Typenschein wird eine diesbezügliche Eintragung nämlich nicht mehr eingetragen. Lediglich das Datum der Erstanmeldung scheint auf.
      Doch vielleicht sollte ich die ehrenwerte, seit Dezember 2008 als SPÖ-Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie wirkende Doris Bures, ehemals Zahnarzt-Assistentin, fragen...

    • Undine
      24. Juni 2013 19:02

      @Prof. Walter A. Schwarz

      Das ist unseriös, eine veritable Roßtäuscherei!

  26. fokus
    23. Juni 2013 01:36

    "Wenn der Herrgott net will, nutzt des goa nix"!

    Das heißt, solange alle davon profitieren, will doch niemand ein rechtmäßiges Grundbuch mit der daraus erwachsenden Ordnung bzw. Steuerpflicht.
    Da kann man noch soviel Geld ins System pumpen. Deshalb trifft in erster Linie die EU der Vorwurf von weiterer sinnloser Subventionsverschleuderung.

    Richtig paradox wird es, wenn bei den Milliardenzuwendungen, die Griechenland seit Jahren erhält, 100 Millionen zurückgefordert werden.

    Was denken sich die Verantwortlichen in Brüssel dabei? Diese sinnlosen Aktionen erschrecken mich fast noch mehr, weil sie viel weitreichender sind und sich nicht auf Griechenland beschränken.

  27. kritikos
    23. Juni 2013 01:29

    Im Kroatischen hieß das Grundbuch früher "gruntovnica", womit der sprachliche Ursprung eindeutig war. K&k- Einführungen. Inzwischen ist man selbstbewußter geworden und sagt "katarstarska knjiga".
    Und bei den Griechen kann man nur mit Wehmut an das einstige europäische, führende Kulturvolk denken, an Solon, Sokrates, Homer, Leonidas und die vielen anderen Größen in Kultur, Politik und Strategie. Ist der faktische Niedergang mit der zwischenzeitlichen Vermischung mit anderen Völkern zu erklären? Oder ist eine solche Aussage politisch nicht nur nich korrekt, sondern verboten?

    • Herby
      23. Juni 2013 09:00

      In Bezug auf die Griechen:

      Vor Kurzem ist mir aufgefallen, dass neben den weltweit anerkannten von Ihnen erwähnten Leistungen (in Mathematik, Physik, Literatur, Politik u.v.m.) der Alt-Griechen, dieses Volk auch in einem weiteren Gebiet besondere Verdienste hat:

      Die Griechen waren dasjenige Volk und Kultur, wo das Christentum zu allererst auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Denn es gab bekanntlich zahlenmäßig vergleichsweise ganz wenige Judenchristen.

      Die in der Bibel erwähnten Orte: Korinth, Ephesus usw. zeigen dass im damaligen Griechenland die frühesten großen Gemeinden von Christen waren.

      Jesus selber sprach zwar nicht Griechisch, aber Paulus war ein griechisch gebildeter Jude der in Griechisch korrespondierte. Die auf Griechisch übersetzen christlichen Evangelien waren die Grundlage, dass die christliche Lehre schließlich bis nach Rom und in alle Gebiete des römischen Imperiums vordringen konnte.

      Man könnte es durchaus so ausdrücken: Die Griechen waren dasjenige Volk mit derjenigen Kultur dass am meisten zur Verbreitung des frühen Christentums beitrugen.

    • Xymmachos
      23. Juni 2013 20:05

      @kritikos
      Die heutigen Griechen haben mit den alten Hellenen etwa so viel gemeinsam wie die heutigen Ägypter (= Fellachen) mit den Pharaonen. Näheres über die Entwicklung dieser alten Kulturen - ich muß ihn wieder einmal zitieren -bei Oswald Spengler: "Der Untergang des Abendlandes". Bis jetzt hat er, wie gerade in den letzten Jahren besonders deutlich wurde, auch bezüglich der abendländischen Kultur leider Recht behalten.

  28. Tullius Augustus
    23. Juni 2013 01:06

    Schon die alten Römer (und auch Griechen) hatten eine respektable Landvermessung, wie diese Arbeit einer Schweizerin zeigt:

    http://www.prehist.uzh.ch/static/onlineart/ParzellierungAdria.htm

    Römische Katasterpläne von Orange:

    http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Katasterpl%C3%A4ne_von_Orange

    Umso trauriger ist es dass nach zwei Jahrtausenden, im heutigen Griechenland beim Thema Grundbuch und Kataster offenbar Korruption & Steuerbetrug vorherrschen.





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