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Fußnote 447: In Linz hört sich alles auf

Über den dramatischen Bericht des Rechnungshofs zur Linzer Finanzgebarung wird sich jemand am meisten ärgern, der gar nichts mit Linz zu tun hat.

Und das ist die Salzburger (bald Alt-)Landeshauptfrau Burgstaller. Sie hat im Gegensatz zu den Linzer Genossen im Vorjahr nach Geheimaktionen von Beamten und Spekulationsverlusten selbst tränenüberströmt und selbstkritisch die Flucht nach vorne angetreten. Und daraufhin vom Noch-Koalitionspartner und der Öffentlichkeit ordentlich eine draufgekriegt. In Linz ist alles noch viel schlimmer. Dort hat die Politik nicht nur selbst die Hochrisiko-Veranlagungen genehmigt; dort hat sie sogar stahlhart die Angebote der Bank abgelehnt, aus Hochrisikogeschäften auszusteigen; und dort wird jetzt in einem Prozess (an dem die Anwälte auf Steuerzahlers Kosten gewaltig verdienen) die ganze Schuld der Bank zugeschoben. So eisern eben, wie halt richtige Sozialdemokraten Politik machen: dicht halten und nur keine Sekunde lang Menschlichkeit oder Ehrlichkeit zulassen; schließlich stellt man in Linz noch immer die Hälfte des Stadtsenats (auch wenn man bei der letzten Wahl mehr als 12 Prozentpunkte verloren hat). So gibt ja auch ein Werner Faymann keine Sekunde zu, dass Österreich kein Finanzproblem hätte, hätte er nicht im September 2008 Milliarden unters Volk geschleudert. So hat sich auch der ÖGB-Boss Verzetnitsch zum großen Rätselraten fast aller Strafjuristen wegen des Bawag-Skandals nie auf eine Anklagebank setzen müssen. So gibt es aber auch immer noch Orange-Blaue, die keinerlei Gewissensbisse wegen der Kärntner Milliarden-Schäden haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 12:16

    Wetten,
    daß keinem einzigen schuldigen Politiker und Beamten auch nur ein Haar gekrümmt wird ! Anklage oder gar eine Verurteilung sind vollkommen ausgeschlossen ...

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 13:17

    Die Genossen in Linz müssen in dieser verlustreichen Affäre sehr viel "Dreck am Stecken" haben, wenn sie derart die Öffentlichkeit scheuen:

    http://ooe.orf.at/news/stories/2571152/

    Es wird vertuscht, gemauschelt und auf Teufel komm raus geklagt, denn es geht ja nur um Steuergelder und nicht ums eigene "Eingemachte".

    Ein wirksames Gegenmittel wäre eine persönliche Haftung der Politiker, dann würden solche folgenschwere, teure "Glücksspiele" rasch von Bildfläche verschwinden.

    P.S.: Man beachte die diskrete Behandlung unserer linksgestimmten Medienorgel dieses hausgemachten SPÖ-Finanzskandals!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 15:01

    Gewissensbisse ? Gewissen kennt unsere Politik schon lange nicht mehr.

    Ehrlichkeit ? Wer kennt die noch ?

    Wer heute bei der SPÖ Mitglied ist, ist Bandenmitglied, so scheint es, und er bekommt sein Geld aus dem Raubgut.

    Recht und Ordnung ? Was ist das ?

    Gesetz ? Wozu ?

    Und trotzdem werden blödgemachte Wähler zu Hauf diese 'Baddei' wählen, die Österreich verdorben hat und verschuldet zusammen mit den Steigbügelhaltern, die sie nicht anstehen, weiter zu erpressen.

    So wurde aus einer sozialistischen Partei eine 'sozialdemokratische Diktatur', wo sich das ehemalige Moskau noch was abschneiden hätte können.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 14:34

    Beamte und Politiker haften niemals persönlich!
    Vielleicht der größte Systemfehler.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 15:50

    Die Frechheit zur Potenz besteht darin, dass die Linzer Politiker einfach zuschauen, wie täglich zigtausende Steuereuro zusätzlich verschwinden!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 13:45

    Wenn ein von Kenntnissen über Finanzderivaste völlig unbelasteter Finanzkämmerer von einem erfolgsgeilen Bankberater mit großartigen Erfolgsaussichten eines ihm auch nicht wirklich vertrauten Produktes überschüttet wird, dann ist der Grundstein für ein Debakel bereits gelegt.
    Zwei Newcomer spielen Kasino mit dem Geld der Steuerzahler, eventuelle Kick-backs (unstatthafte Provisionszahlungen) wurden bereits sicher veranlagt, es gilt natürlich -wie immer - die Unschuldsvermutung! :-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 17:09

    Austritt aus Euro, Austritt aus EU, Abwahl der Volksverräterparteien Rot, Grün, Schwarz, Neubeginn, all das könnte helfen, den Schuldenberg zu bewältigen, Verwaltungsreform, Gesetzesreform, Budgetdisziplin, Sparen, Privilegienabbau, Auflassen der Verschwendungs- und Unnötigkeitspolitik, etc., all das könnte noch zu einem erträglichen Ende abgebogen werden, wenn nicht, dann endet das im Desaster, Bürgerkrieg und Armut über Generationen in Europa und in Österreich.


alle Kommentare

  1. Joel (kein Partner)
  2. Leah (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:48

    None can doubt the veacrity of this article.

  3. Beachir (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:18

    It's posts like this that make surfing so much pleausre

  4. cmh (kein Partner)
    10. Juni 2013 09:37

    "So gibt es aber auch immer noch Orange-Blaue, die keinerlei Gewissensbisse wegen der Kärntner Milliarden-Schäden haben."

    Hätten wir nur die Kärtner wäre das natürlich höchst verwerflich.

    Die roten Betonköpfe relativieren das aber zu einem Lercherl.

  5. P.F. (kein Partner)
    08. Juni 2013 11:18

    Ich erinnere mich an Zeiten (wohl bald nach 2000), als Gemeindepolitikern, die sich nicht an hochspekulativen Geschäften beteiligten, öffentlich "Untreue" vorgeworfen wurde, weil sie nämlich die ihnen anvertrauten öffentlichen Gelder nicht so ertragreich wie anscheinend möglich anlegten. Diese Moral verlangte also genau das, was heute als zutiefst unmoralisch angeprangert wird. Arme Politiker!

    • cmh (kein Partner)
      10. Juni 2013 09:42

      Moral hin, Moral her.

      Das war schon damals ausgemachter gieriggeiler Blödsinn. Denken hätte geholfen.

      Die Konklusio aus diesem "moralischen" Problem kann jetzt nur die sein, die Moral vom Gutdünken der roten, gutmenschlichen, gierigen oder auch nur schlicht dummen Instanzen mit dem überzogenen Selbstwert zu entlasten.

  6. byrig
    07. Juni 2013 00:03

    aber "den leuten",also den wählern,scheint das alles wurst zu sein.
    die grünen forcieren nach wie vor ungebremste zuwanderung mit all ihrer negativen folgen,die linksroten sind voll dabei,die leute schimpfen,und:
    die grünen werden gewählt,auch die linksroten.
    conclusio:anscheinend haben die menschen noch appetit auf mehr anatolische zuwanderung,anscheinend finden die leute forderungen wie "abschaffung von lebenslang" nach wie vor keinen grund,über ihr wahlverhalten nachzudenken.
    wobei deutlich anzumerken ist,dass die veröffentlichte meinung,also das,was die journalisten tagtäglich abliefern,mit absoluter!!!! mehrheit in linksgrüner hand ist.
    es gibt praktisch keine rechte zeitung mehr,nur mehr linke.

    • Charlesmagne
      07. Juni 2013 13:08

      Das einzig so scheint mir steigerbare nomen: wurst - wurster - am wurstesten!

  7. Undine
    06. Juni 2013 23:16

    Es ist wie immer: Sobald die Sozis viel Geld in die Hand nehmen, zerrinnt es ihnen unter den Händen---sie können einfach nicht damit umgehen.
    Nicht einmal mit ihrer knallroten Gewerkschaftsbank sind sie zurechtgekommen: Selbst die Konnexion BAWAG---Nowotny---das Rote Linz funktioniert nicht.
    Bank Burgenland-Pleite, BAWAG, Vorwärts Verlag, Konsum usw. usf.
    Die Sozis sind der Garant für Pleiten jeglicher Art; wo sie ihre Parteisoldaten "unterbringen", ist die Pleite vorprogrammiert. Vielleicht sollte man sie "besachwaltern" lassen!

  8. Josef Maierhofer
    06. Juni 2013 17:09

    Austritt aus Euro, Austritt aus EU, Abwahl der Volksverräterparteien Rot, Grün, Schwarz, Neubeginn, all das könnte helfen, den Schuldenberg zu bewältigen, Verwaltungsreform, Gesetzesreform, Budgetdisziplin, Sparen, Privilegienabbau, Auflassen der Verschwendungs- und Unnötigkeitspolitik, etc., all das könnte noch zu einem erträglichen Ende abgebogen werden, wenn nicht, dann endet das im Desaster, Bürgerkrieg und Armut über Generationen in Europa und in Österreich.

    • cmh (kein Partner)
      10. Juni 2013 09:44

      Anstand täte genügen.

      Mit Falotten ist mit und ohne Euro/EU/etc.pp. kein Staat zu machen.

  9. Wolfgang Bauer
    06. Juni 2013 15:50

    Die Frechheit zur Potenz besteht darin, dass die Linzer Politiker einfach zuschauen, wie täglich zigtausende Steuereuro zusätzlich verschwinden!

    • dssm
      06. Juni 2013 17:58

      Na und?
      Bekommt das Gesindel deshalb weniger Gehalt?
      Bekommen die deshalb Scherereien?
      Haftet das Pack auch nur mit einem müden Euro?

      Es wäre geradezu unmenschlich, wenn sie anders reagieren würden. Das Anreizsystem funktioniert nicht nur in der Marktwirtschaft, es ist DIE Grundlage der menschlichen Gesellschaft.

  10. Josef Maierhofer
    06. Juni 2013 15:01

    Gewissensbisse ? Gewissen kennt unsere Politik schon lange nicht mehr.

    Ehrlichkeit ? Wer kennt die noch ?

    Wer heute bei der SPÖ Mitglied ist, ist Bandenmitglied, so scheint es, und er bekommt sein Geld aus dem Raubgut.

    Recht und Ordnung ? Was ist das ?

    Gesetz ? Wozu ?

    Und trotzdem werden blödgemachte Wähler zu Hauf diese 'Baddei' wählen, die Österreich verdorben hat und verschuldet zusammen mit den Steigbügelhaltern, die sie nicht anstehen, weiter zu erpressen.

    So wurde aus einer sozialistischen Partei eine 'sozialdemokratische Diktatur', wo sich das ehemalige Moskau noch was abschneiden hätte können.

    • Haider
      06. Juni 2013 23:02

      "Wer heute bei der SPÖ Mitglied ist, ist Bandenmitglied, so scheint es, und er bekommt sein Geld aus dem Raubgut."
      Hart, aber punktgenau zutreffend.
      Es gibt aber noch viele ähnliche Bandengruppen: ORF, Staatsanwälte, Lohnschreiber, Meinungsforscher, ...

    • Josef Maierhofer
      07. Juni 2013 16:43

      @ Haider

      Eben die heutige reale Welt, unsere 'Gesellschaft'.

      Ich verstehe die Nichtwähler, aber sie sitzen leider auch im Boot und gehen mit der gesamten Bande 'ins Häfen'.

    • cmh (kein Partner)
      10. Juni 2013 09:46

      SPÖ wir zu SPOK - sozialistisch parteilich organisierte Kriminalität

  11. dssm
    06. Juni 2013 14:34

    Beamte und Politiker haften niemals persönlich!
    Vielleicht der größte Systemfehler.

  12. RR Prof. Reinhard Horner
    06. Juni 2013 14:32

    reinhard.horner@chello.at

    Die Problematik, dass sich beileibe nicht nur, aber auch Gebietskörperschaften an Vorgängen der nicht wertschöpfenden, sondern lediglich profitschöpfenden Finanzindustrie beteiligt haben, liegt nicht so einfach im Verschulden einzelner Personen. Primär liegt das daran, dass eine solche Finanzwirtschaft, die jeglicher Realwirtschaft zuwiderläuft, zugelassen wurde (und weiterhin wird?) und im Pyramiedenspiel jeweils eine Zeit lang wohlfeil Erträge abgeworfen hat.

    • dssm
      06. Juni 2013 14:39

      Zugelassen von staatlichen Institutionen! Also von Beamten und Politikern, den Feinden des anständig arbeitenden Bürgers.

      Und zwar nur, weil die ewige Gelddruckerei zu Inflation führte, das diese bei den Bürgern unbeliebt ist, also zu Wahlniederlagen führt, wurden die ganzen Investmentbanken wieder erlaubt. Der Effekt kann sich sehen lassen, die riesige Geldflut verschwand im Investmentbereich, die politische Moral konnte zum Glück nicht mehr verschwinden, denn die war ja schon beim Gelddrucken abhanden gekommen.

    • Josef Maierhofer
      06. Juni 2013 17:01

      @ RR Prof. Reinhard Horner

      Pyramidenspiel wird in der Politik betrieben und Pyramidenspiel wird im Bankwesen betrieben, Pyramidenspiel wird im Konsum betrieben, und Pyramidenspiel wird in der Verwaltung betrieben, die mindestens um 50% zu groß ist, und Pyramidenspiel wurde von allen Bürgern betrieben, die an die 'wunderbare Geldvermehrung' glaubten, statt dass sie in die Hände gespuckt hätten ihre Gehirnwindungen in Gang gesetzt hätten und korrekt gearbeitet hätten und jetzt betreiben sie Pyramidenspiel im Sozial(un)wesen, Pyramidenspiel wird auch in der Zuwanderung betrieben und Pyramidenspiele sind gesetzlich verboten.

      Pyramidenspiel haben auch öffentliche Institutionen betrieben, also ganz Österreich eine Spielhölle, die jetzt zur Hölle (ohne Spiel davor) wird für alle hier, leider, nicht nur für die Pyramidenspieler. Die 'Spaßgesellschaft' geht entsetzlich zu Ende und enorm viele haben das noch immer nicht bemerkt, die glauben noch immer den Medien, dass alles 'so weitergeht', warten wir auf Oktober, wenn es überhaupt noch so lange dauert.

    • dssm
      06. Juni 2013 17:53

      @Josef Maierhofer
      Das nennt man Evolution.
      Jede Gattung, jedes System dehnt sich solange aus, bis es viel zu gross ist. Dann macht sich der Fehler bemerkbar, aber die Schwungkraft ist noch zu überwinden, also wird die Sache noch grösser.
      Am Ende ist dann der Crash, manche Gattung ist dabei ausgestorben.

  13. terbuan
    06. Juni 2013 13:45

    Wenn ein von Kenntnissen über Finanzderivaste völlig unbelasteter Finanzkämmerer von einem erfolgsgeilen Bankberater mit großartigen Erfolgsaussichten eines ihm auch nicht wirklich vertrauten Produktes überschüttet wird, dann ist der Grundstein für ein Debakel bereits gelegt.
    Zwei Newcomer spielen Kasino mit dem Geld der Steuerzahler, eventuelle Kick-backs (unstatthafte Provisionszahlungen) wurden bereits sicher veranlagt, es gilt natürlich -wie immer - die Unschuldsvermutung! :-)

    • terbuan
      06. Juni 2013 13:48

      Irgendwie kam da das Wort "devastieren" in meine Gedanken, so ist es auch mit den Linzer Finanzen geschehen, es sollte aber natürlich "Finanzderivate" heißen! :-)

    • Haider
      06. Juni 2013 23:12

      Ich fand den "Verschreiber" eher köstlich.
      Den Kern des Problems sehe ich darin, daß Typen mit fremdem Geld ohne jegliches Verantwortungsgefühl umgehen, für das andere Menschen hart arbeiten mußten. Wenn unser Steuergeld solchen Gaunern überlassen wird, dann habe ich für den ein oder anderen Steuerverminderer durchaus Verständnis. Als Beamter hatte ich nur Zeit meiner Berufstätigkeit leider keine Chance dazu.

  14. Brigitte Imb
    06. Juni 2013 13:23

    Politiker und Gewissensbisse? Nein, das gibt es nicht und schon gar nicht bei den roten Abzockern und Spekulierern.
    Wien hat einen Schuldenstand v. 4,3. Mrd.€, Kärnten 4,8 Mrd., ......in Linz geht gerade einmal eine halbe Mrd. den Bach runter, zu all den anderen Schulden und wie man uns berichtet, hat der IWF bei der Griechenlandrettung gelogen - was für eine Überraschung - und die brauchen weitere Mrd. und einen weiteren Schuldenschnitt.
    Also liebe Steuerzahler und Leistungsträger, stellen Sie sich darauf ein, daß es bis zur totalen Enteignung nicht mehr weit ist, denn Politiker und Banken benötigen Ihr Geld.

  15. fokus
    06. Juni 2013 13:17

    Die Genossen in Linz müssen in dieser verlustreichen Affäre sehr viel "Dreck am Stecken" haben, wenn sie derart die Öffentlichkeit scheuen:

    http://ooe.orf.at/news/stories/2571152/

    Es wird vertuscht, gemauschelt und auf Teufel komm raus geklagt, denn es geht ja nur um Steuergelder und nicht ums eigene "Eingemachte".

    Ein wirksames Gegenmittel wäre eine persönliche Haftung der Politiker, dann würden solche folgenschwere, teure "Glücksspiele" rasch von Bildfläche verschwinden.

    P.S.: Man beachte die diskrete Behandlung unserer linksgestimmten Medienorgel dieses hausgemachten SPÖ-Finanzskandals!

    • fokus
      06. Juni 2013 13:19

      Korrektur:

      "......rasch von DER Bildfläche ........"!

    • FranzAnton
      06. Juni 2013 15:20

      Die "gesetzlich geschützte" Nicht - Verantwortlichkeit der Politiker bzw. Machthaber für ihre Tatan oder Untaten galt zu allen Zeiten als "stählerne" Regel; früher waren sie überhaupt "von Gottes Gnaden" - blablabla, und standen daher turmhoch über Allen; heute ist es ohnehin schon etwas besser.

      Nun: Realistisch betrachtet würde niemand in politische Funktionen einsteigen, müßte er befürchten, für die von ihm gesetzten Handlungen bestraft oder finanziell ruiniert zu werden. Die grundsätzliche Straflosigkeit für politische Mißerfolge - insbes. finanzieller Natur - wird daher wohl erhalten bleiben.
      Wenn aber die Politikerkaste aus grundsätzlichen Erwägungen heraus für ihre Mißerfolge nicht belangt werden kann, muß sie entmachtet werden, durch Direktdemokratie natürlich; Anderes ist nicht denkbar.
      Die Bürger müssen einfach das Recht bekommen, ihre Meinung hinsichtlich kontroverser Thematiken möglichst lautstark(!) zu äußern. Die Adoptionsideen für homosexuelle Paare etwa wäre eine aktuell anstehende, dem Volke vorzulegende Frage. Eine qualifizierte Minderheit von Abgeordneten sollte eine bezügliche Volksbefragung initiieren können.
      Gottseidank scheint's mit der Direktdemokratie ohnehin bergauf zu gehen, wenn auch mit schweren Geburtswehen.

  16. Nestor 1937
    06. Juni 2013 12:16

    Wetten,
    daß keinem einzigen schuldigen Politiker und Beamten auch nur ein Haar gekrümmt wird ! Anklage oder gar eine Verurteilung sind vollkommen ausgeschlossen ...





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