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Bildung in Österreich: viel Geld, viel Unzufriedenheit, viele Fehler

Österreich gibt deutlich mehr für Bildung aus als der internationale Schnitt. Das bestätigt eine brandneue OECD-Statistik. Und dennoch wird hierzulande wohl mehr über das Bildungssystem geklagt als anderswo – auch wenn man sich nüchtern bewusst sein sollte, dass in allen Ländern der Welt das Bildungssystem neben dem Wetter, der Politik und dem Sport das am meisten bejammerte Thema ist. Aber dennoch krankt das Bildungssystem. Woran?

Eine Auflistung der größten Fehler Österreichs im Bildungsbereich:

  1. Keine oder unzureichende Qualitätskontrollen beim Zugang zu Universitäten und Schulen.
  2. Die Volksschulen versagen bei der Vermittlung der Primärfähigkeiten Schreiben, Rechnen, Lesen, weil sie durch die Abschaffung der Aufnahmsprüfung aus jeder Leistungskontrolle entglitten sind.
  3. Die Uni-Rektoren ignorieren weitgehend ihre Verantwortung für einige Massenstudien ohne Leistungsanforderungen und wissenschaftliches Niveau.
  4. Zu geringe Autonomie der einzelnen Schulen (richtig wäre eine Wahl der Direktoren durch Eltern und Lehrer, autonome Entscheidungsmöglichkeiten über Schwerpunkte, Lehrmethoden und den disziplinären Umgang mit schwierigen Schülern).
  5. Zuviel Bürokratie. Dort versickert viel von dem Geld und Personal.
  6. Keine qualitative Auswahl der (laut OECD überdurchschnittlich bezahlten) Lehrer auf ihre pädagogische Fähigkeit, beziehungsweise Verabschiedung von solchen Lehrern, die an einer Klasse pädagogisch scheitern.
  7. Keine qualitativen Vergleichsmöglichkeiten zwischen einzelnen Schulen und Studien. Die von den Schulen gefürchteten Rankings würden den Eltern bessere Auswahlmöglichkeiten geben, was wieder den Druck auf die Schulen erhöht.
  8. Ein zu geringer Anteil privater Schulen (nur die religiösen werden zumindest halbwegs kompensiert). Diese führen indirekt auch zu einer Verbesserung der staatlichen Schulen.
  9. Zuviel Verrechtlichung des Schulsystems bis hin zur bescheidmäßigen Behandlung und Beeinspruchung von Zeugnissen.
  10. Schlechte gesellschaftliche Reputation des Lehrerberufs trotz seiner Wichtigkeit.
  11. Zu wenig Hilfspersonal zur Entlastung der Lehrer.
  12. Zu wenige Unterrichtsstunden pro Lehrer.
  13. Keine Arbeitsplätze (Schreibtische usw.) für Lehrer in den Schulen.
  14. Belastung der Bildungsdebatte durch die skurrile Gesamtschulideologie der Linken und ebenso durch die völlig überflüssige Fokussierung auf die Akademikerquote, statt dass im Gegenteil durch viel mehr Vielfalt ein Wettbewerb unterschiedlicher Modelle erzeugt würde.
  15. Demographische Probleme: Akademikerinnen (nachweislich die Mütter der bestgebildeten und motiviertesten Kinder) haben eine katastrophal niedrige Geburtenquote, während von Industrie und Regierung extrem bildungsferne Massen aus Nicht-EU-Ländern nach Österreich geholt wurden.
  16. Unzureichende Versuche, die bildungsfernen Migranten wenigstens halbwegs an die Leistungsgesellschaft heranzuführen. Statt sie dort abzuholen, wo sie sind (durch Sprach- und gezielten Förderunterricht), versucht man sie über einen vorgegebenen Leisten zu schlagen.
  17. Imame, die vom Staat bezahlt werden, aber unkontrolliert verfassungsfeindliche Tendenzen im Religionsunterricht verbreiten.
  18. Medien, die Bildung und Leistung ständig heruntermachen (der von Altachtundsechzigern kontrollierte öffentlich-rechtliche ORF an der Spitze).
  19. Schulen geben zu viel Augenmerk auf schriftliche Leistungen und im internationalen Vergleich zu wenig auf verbale Ausdrucksfähigkeiten.
  20. Naturwissenschaften und Technik werden an zu wenigen Schulen in den Mittelpunkt gestellt.
  21. Zu lange Schulferien.
  22. Zu wenig Auswahl zwischen Ganztags- und Halbtagsformen (auch im Sinne eines Leistungswettbewerbs!).
  23. Universitäten können nicht Gebühren festsetzen (die etwa bei den faft komplett ostasiatisch frequentierten Musik-Unis ja deutlich höher sein könnten als in anderen Studienrichtungen)-

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWafthrudnir
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 08:38

    Hr. Dr. A.U. zählt die S y m p t o m e, an denen unser Bildungssystem leidet, sehr umfassend auf, und es ist eine lange Liste geworden. Die Liste der U r s a c h e n hingegen dürfte sehr kurz sein, nämlich im wesentlichen nur einen Punkt umfassen: die zunehmende Trennung zwischen jenen, die entscheiden, und jenen, die die Folgen ausbaden müssen, also der Rückgang an Eigenverantwortung:
    - Lehrer, Schulen und Universitäten können einen schlechten, ineffizienten und ideologisierten Unterricht anbieten, weil weder die Schüler/Studenten, die darunter leiden, noch die Steuerzahler, die das alles finanzieren, sich wehren können.
    - Eltern können die Erziehung ihrer Kinder nach Belieben vernachlässigen, weil die Kinder zunehmend Zeit außer Haus verbringen, sodaß sie wenig unter den Unarten ihrer Kinder leiden, weil sie für Schäden, die das Kind in der Schule anrichtet, nicht haften, weil sie kaum befürchten müssen, daß das Kind der Schule verwiesen wird.
    - Schüler können sich nach Belieben daneben benehmen, weil sie kaum mehr durchfallen können, weil sie keine Sanktionsmöglichkeiten fürchten müssen und weil auch beste Noten keine Garantie für einen guten Job mehr darstellen.
    Natürlich gibt es immer noch eine große Anzahl engagierter, gewissenhafter Lehrer, liebevoller und verantwortungsbewußter Eltern und fleißiger, wohlerzogener Kinder. Aber so, wie die Anreize geartet sind, darf man sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen ihren momentanen Launen nachgeben, statt sich um die langfristigen Folgen zu kümmern. H.-H. Hoppe würde hier von einer Erhöhung der Zeitpräferenz sprechen.
    Als Lösung dürfte es kaum eine andere Möglichkeit geben, also die sozialen Hängematten wieder abzubauen und insbesondere für mehr Markt im Bildungssystem zu sorgen. Die Verwirklichungschancen dafür sind allerdings gleich Null.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 11:06

    Wann wacht dieses Land endlich auf und beendet diese unerträglichen Zustände in sehr vielen öffentlichen Schulen Österreichs?
    Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Wiener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, er berichtete mir Ungeheuerliches wie es an manchen Schulen zugeht.
    Immer mehr Pädagogen besuchen seine Praxis weil sie einfach nicht mehr weiter können. Ein normaler Unterricht sei nicht mehr möglich, agressives Verhalten an der Tagesordnung, selbst Volksschullehrer werden von 8jährigen Schülern beschimpft und beleidigt.
    Der Mix aus schlecht bis gar nicht erzogenen Kindern und kulturfernen Zuwanderern ist ein giftiger Cocktail, der das gesamte Bildungssystem paralysiert.
    Da kann man noch so viel Geld hineinstecken, so wird das nix, wer will da noch Lehrer an einer öffentlichen Schule werden, wenn er im Alter von 40 Jahren psychisch und physisch am Ende ist!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 11:01

    Wo Politik drin ist, kommt Mist raus!

    Es ist Sitte gworden, daß sich die Politik in ALLE Bereiche überproportial einmischt, ja sogar ALLE Bereiche systematisch einnimmt (am Liebsten würden sie bis in unsere Wohn- u. Schlafzimmer hineinregieren) und dann kommt eben besagter Mist heraus.
    Die politische Überregulierung bewirkt, daß sich die Lehrer wohl Dienst nach Vorschrift machen und immer seltener idealistisch reagieren, denn das könnte ihnen zum Verhängnis gereichen.
    So wie ich die Lage beurteile, wird hier wieder einmal ordentlich auf die Lehrer hingedroschen und ein Klassenkampf geführt um die Bevölkerung "einzustimmen".
    Gleiches passiert mit den Bauern und mit den Ärzten. Natürlich kann die politische Propaganda alle Berufssparten treffen, denn zur Selbstdarstellung ist den Politikern ohnehin jedes Mittel recht.
    Die Rettungsorganisationen fallen mir dazu noch ein. Was früher anstandslos funktioniert hat wurde wieder einmal durch die Politik zerstört. Das beginnt bei den Anforderungskriterien der Einsatzfahrzeuge ( der Hubschrauber fliegt auch für den "bösen Finger" und endet bei der hoffnungslosen Überschuldung dieser Organisationen.
    Sollte die SchmiedIn weiterhin im Amt bleiben, wird früher od. später jeder Analphabet die Matura "schaffen", weil das Niveau (nicht ganz unabsichtlich) beständig nach unten korrigiert werden wird. Nennt sich Chancengleichheit. Die Bürger brauchen ohnehin nicht so viel zu wissen, die Politik sagt ihnen schon was "gut" für sie ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 07:43

    Gerade dieser dramatische Zustand unseres Bildungssystems ist das beabsichtigte Ergebnis jahrzehntelanger roter Politik. Die ungebildete Masse, deren Repräsentanten mitunter auch unsere Regierung stellen, sieht intellektuelle Eliten als existentielle Bedrohung. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse werden nur dann anerkannt, wenn sie ( meist aus dem Zusammenhang gerissen) der Machterhaltung dienlich sein können.
    Ganz abgesehen von Akademikerquoten, die letztendlich über Witzstudien (Politologie, Publizistik,Soziologie etc.) gesteigert werden sollen, aber volkswirtschaftlich nix bringen, fehlt es hierzulande an gut ausgebildeten Facharbeitern. Doch leider kann unsere Jugend nach unzähligen Schulreformen weder rechnen, rechtschreiben, noch sinnverstehend lesen und ist damit nicht einmal zu einfachsten Hilfsarbeiten fähig. Auch der intensivierte Import der anatolischen und kaukasischen Unterschicht erzeugt hier um untersten Segment des Arbeitsmarktes zusätzlich Konkurrenz, mit dem Ziel, durch nun immer lauter gefordertes bedingungsloses Grundeinkommen, ein beliebig manipulierbares Subproletariat als Stimmvieh zu schaffen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 07:44

    Ist das der Grund, warum das Bildungssystem immer schlechter werden muss? Oder sind die, die das entscheiden, naiv oder kompromittierbar?

    Heute herrscht ein gigantisches Betrugssystem mit skrupellosen Nullen an den Spitzen. Ich frage mich, warum sich eigentlich die ehrlichen Politiker, Banker und Konzerne mit diesen Gesindel in denselben Topf werfen lassen. Warum wehren sich diese nicht?
    Wie viele solcher ungehobelter skrupelloser Herrschaften sitzen noch an hohen Banken-, Politik- und Konzernstellen. Wie viele Bailoutzahlen wurden noch "aus dem Arsch gezogen"?

    "Sieben Milliarden Euro hatte die Anglo Irish zur Rettung aus dem irischen Staatshaushalt erhalten. Man werde „zurückzahlen, wenn wir das Geld haben... also nie“, zitiert „Spiegel Online“ aus einem Telefonat von Bowe mit einem anderen Mitarbeiter. Die Milliarden-Summe habe mit dem eigentlichen Bedarf des Geldhauses an frischem Kapital so gar nichts zu tun. Er habe sich die Summe vielmehr „aus dem Arsch gezogen“. Offenbar betrogen die Banker also ganz bewusst die Zentralbank.

    "In einem anderen Telefonat beschimpfen Bowe und sein Chef Drumm die „Scheißdeutschen“ – und meinen damit Sparer aus der Bundesrepublik, die nach der staatlichen Garantie frisches Geld auf der Insel anlegten. Dann beginnt Bowe „Deutschland, Deutschland über alles“ zu singen, die seit dem Nationalsozialismus belastete erste Strophe des Deutschlandliedes."

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/irische-pleitebanker-milliarden-aus-dem-arsch-gezogen/8406334.html

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 02:22

    Die Fülle der hier folgerichtig aufgezeigten Fehler führt uns die erschreckende Ineffizienz der international höchsten Bildungsausgaben in Österreich vor Augen.

    Eine total überforderte, sozialistische Quotenfrau ist den dringend notwendigen Reformaufgaben nicht gewachsen und kompensiert das mit völlig überzogenem, linken Ideologiewahn.
    Während sich die Probleme in ihrem Bildungsressort akkumulieren, verspielt die MinsterIn wissentlich die wichtigste Zukunftsressource unserer Kinder - eine fundierte Ausbildung für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben! Man merkt die Absicht, ...........!

    Der in unserem Land ablaufende, linke Bildungswahnsinn läßt sich nicht einmal bei den nächsten Wahlen stoppen, denn wenn man den derzeitigen Umfragen Glauben schenken darf, wird sich eine Fortsetzung dieser unsäglichen GROKO stimmenmäßig ausgehen und die erfolglose SPÖ-PolitikerIn darf weiterhin ihren bedrohlichen Umtrieben frönen. Wer rettet unser Bildungssystem vor der endgültigen Zerstörung durch "Herr MinisterIn Schmied"?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2013 12:13

    OT ich muss einfach

    Schaut doch mal das Wunderland Polen an, dass seine Rechnungen nicht bezahlen kann und bedenke man die Leistungen unseres Gusis, der eine hohen Posten in der EU-Kommission will (sagte er kürzlich in einem Interview) und diese Osteuropa-Geschäfte für die Alpine anleierte.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/26/alpine-pleite-eu-wahn-wurde-dem-unternehmen-zum-verhaengnis/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2013 09:53

    Werter Herr Unterberger!

    Ich muss noch einen Punkt hinzufügen:

    24) (Obwohl das eigentlich der Punkt Aller1.ens sein sollte)

    Kindern und Schülern wird der Eindruck vermittelt, das in der Schule zu lernende ist nichts wert und es besteht ein einklagbarer Anspruch auf einen Schul- und Universitätsabschluss auch bei nicht entsprechender Leistung.


alle Kommentare

  1. Bes (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:01

    Wait, I cannot fathom it being so strowghtfariard.

  2. Cookie (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:16

    Ha! My bad Tahero.I just get paranoid when sonmeoe I don't really know emails me out of the blue to ask about a project I'm late on. Like it made me think, is the client sending spies?See what that college-weed did to me?I'll hit you up with a reply tonight.

  3. Jacek (kein Partner)
    20. Januar 2015 20:16

    Public Enemy I am often to blogging and i rellay respect your content. The article has actually peaks my interest. I am going to bookmark your web site and preserve checking for brand new information .

  4. TDCS (kein Partner)
    28. Juni 2013 18:38

    Bildung in Österreich -

    Kaum an der Uni Wien immatrikuliert und schon mit grenzdebilen e-mails der ÖH belästigt - das ist einfach unglaublich:

    //English version follows below//

    Liebe Studentinnen der ÖH Uni Wien!

    Letzte Woche wurde die Einladung für die Frauenvollversammlung für die ÖH
    Uni Wien verschickt. Wegen einer kurzfristigen Raumänderung, musste auch
    die Uhrzeit verändert werden.

    Die Frauenvollversammlung findet also am
    Fr, 28. Juni 2013, 17.00 Uhr statt
    wo im NIG - Hörsaal 2 - NIG II.

    Das autonome Kollektiv Frauen*referat freut sich auf euer Kommen!
    http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/frauen/

    queer_feministische Grüße,
    das Kollektiv Frauen*referat

    ######################

    Dear students!

    Last week we sent out the invitation to the women plenary. Due to a room
    change, we also meet at a new time.

    Friday, 28th of June, 17.00
    NIG - Hörsaal 2 - NIG II.

    http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/frauen/

    best regards
    women collective Frauen*Referat

    ========================================================================
    Aussendung der Universität Wien
    Kategorie Nr. 66
    Siehe: http://zid.univie.ac.at/massenmail/
    ========================================================================

    • Undine
      28. Juni 2013 21:53

      @TDCS

      Da traktiert eine linksextreme arbeitsscheue Minderheit auf Kosten aller Studenten die studierwilligen jungen Leute mit so einem unvorstellbaren Mist!
      Man kann nur hoffen, daß auch dieser Schwachsinn einmal zuende geht!
      Ich frage mich nur, was diese Leute auf den Unis verloren haben, ob sie überhaupt anstreben, einmal einen Beruf zu ergreifen, oder ob die Zeit, die sie auf den Unis verbringen und diesen Schmarren unter die Leute bringen, nur eine Vorstufe ist, sich vom Staat bis ans Lebensende durchfüttern zu lassen.

  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    27. Juni 2013 22:07

    Wolfgang Müller-Funk hat heute im Standard ein Zitat gebracht, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist:

    Eine engagierte linke Lehrerin hat es unlängst in einem Gespräch auf den Punkt gebracht: Früher wollte die Sozialdemokratie, dass die Arbeiterschaft die gleiche gute Bildung erhalten sollte wie das Bürgertum, heute soll das Bürgertum tendenziell jene der Unterschichten erhalten. Das ist das heimliche Credo der Bildungsdemokratie. Das hochtrabende Reformvokabular ist der Nebelwerfer, mit dessen Hilfe die "Reform" durchgesetzt wird.

    • byrig
      29. Juni 2013 01:05

      bin sehr erstaunt und gleichzeitig erfreut,das von ihnen,schnabeltierfresser zu lesen,und ich füge auch nichts hinzu ausser:3 sterne.

  6. Martin W (kein Partner)
    27. Juni 2013 19:00

    Lehrer arbeiten nicht zu wenig. Punkt.
    Sie leisten eine ausgezeichnete Arbeit, wie sogar der jüngste OECD-Bericht ausdrücklich hervorhebt.
    Mehr Unterrichtsstunden würden zwangsläufig bedeuten, dass vieles, was jetzt die hohe Qualität ausmacht und sichert, gestrichten werden müsste.
    Höchst bemerkenswert, dass auch ein Andreas Unterberger auf rote Propaganda hereinfällt, womit wieder einmal bewiesen ist: aliquod semper haeret.

    • byrig
      29. Juni 2013 01:23

      "lehrer arbeiten nicht zu wenig".danach aber kein punkt.
      denn:lehrer ist durchaus nicht gleich lehrer.nicht einmal in der gleichen kategorie,wie z.b. im gymnasium.
      schon dort gibt es gravierende unterschiede bei lehrern mit schularbeitsfächern und solchen ohne selbige.ein ahs-lehrer,der deutsch und englisch unterrichtet hat den mehrfachen arbeitsaufwand wie sein kollege an der gleichen schule,der so klug war,geographie und turnen zu wählen.
      ersterer sitzt wochenendenlang mit schularbeitsheften am heimischen schreibtisch,letzterer geht am frühen nachmittag entspannt auf den tennisplatz.(dieses beispiel kenne ich aus eigener anschauung)
      ein möglicher einwand,dass das ja unterschiedlich bewertet wird,ist nicht gültig,da die differenz dem arbeitsaufwand nicht entspricht.
      und schliesslich kann man die verdienstvolle arbeit einer volksschullehrerin nicht der professorin in einer maturaklasse doch nicht wirklich gleichsetzten.
      aber:schmied und alle genossen auch der grünen wollen das.absurd.
      hat aber einen machtvollen hintergrund:marxistisch-sozialistische nivellierungswünsche.
      die opfer werden die begabten schüler im gymnasium sein,die irgendwann-hoffentlich in ferner zukunft-nicht mehr von allgemeingebildeten univeritätsabsolventen,sondern von politisch beeinflussten "pädagogischen hochschulabsolventen" unterrichtet werden.

  7. Josef Maierhofer
    27. Juni 2013 14:57

    Schon richtig, all die Gründe, die dazu führen, dass unser Schulsystem am Pranger steht, bezüglich des internationalen Leistungsvergleiches der Schüler, wie auch der Einmischung des Staates und dabei vor allem einer Partei.

    Aber, wie war es denn in den 1960-er Jahren, als unser Schulsystem zu den besten der Welt gehörte ?

    Die Schüler konnten lesen und schreiben und rechnen, sie hatten keine Computer als Hilfsmittel, auch keine großen Lehrbücher, aber engagierte Lehrer, die ihnen Disziplin, Lerndisziplin inklusive, beibrachten, die Volksschuldirektoren prüften die Kleinen auf Schulreife für die Volksschule, die Gymnasialdirektoren führten Aufnahmeprüfungen durch, an den Unis gab es in den ersten Semestern die so genannten 'Aussiebungsfächer', in meinem Semester haben von 225 nur 80 das Studium beendet. Von meiner Klasse kamen von 29 Kindern nur 13 bis zur Matura, in der Volksschule waren wir nur 7 und in der Hauptschule wurden die vierten Klassen bereits zusammengelegt, weil so viele wieder in die (damals auch 8 jährige) Volksschule zurück versetzt wurden.

    Und heute ?

    Wir müssen den Lehrern ihre Kompetenzen wieder geben, wir dürfen uns nicht in die Schulen einmischen, das erzeugt neben allem möglichen anderem Unnötigem nur Bürokratie, wir sollten den Unrat (Gender, Persönlichkeitsbildung, etc.) aus dem Lehrstoff nehmen und das Wesentliche unterrichten, aber wer tut es ? Frau Schmied sicher nicht, die verhindert das.

    Alles verliert sich in bürokratischen K(r)ämpfen zwischen Gewerkschaften; Partei und 'Mysterium', statt dass man das Beste tut, nämlich einfach Vielfalt unterrichten und das möglichst privat, wenn es geht.

    • Anna Marie (kein Partner)
      27. Juni 2013 15:30

      Sg. Herr Maierhofer!
      Lesen sie den u.a. Artikel "Österreich und Uncle Sam" von Helmut Mueller,
      dann wissen sie warum unser Bildungssystem heute so ist!

    • Josef Maierhofer
      28. Juni 2013 19:26

      @ Anna Marie (kein Partner)

      Das weiß ich seit ich mich mit den Staatsvertragsbestimmungen anno 1955 näher auseinander gesetzt habe.

  8. Anna Marie (kein Partner)
    27. Juni 2013 13:43

    Österreich und Uncle Sam – nicht unbedingt eine „Love Story“

    von Helmut Mueller

    Der Datenskandal rund um den US-Geheimdienst NSA schlug auch in Österreich erhebliche Wellen. Sollten, wie kolportiert, das Heeresnachrichtenamt und möglicherweise auch andere Stellen mit der NSA kooperieren, wäre dies, angesichts der realen Machtverhältnisse in Nachkriegseuropa, nicht überraschend.

    Daß die Bundesregierung deshalb alarmiert gewesen sei, halte ich daher für wenig wahrscheinlich. Aber der Öffentlichkeit gegenüber mußte man wohl irgendwie den über die Jahre Ahnungslosen spielen. Zugeben, man habe mitgemacht oder zumindest das ganze Ausspionieren geduldet, wird kaum einer.

    In diesem Sinne wäre der Innenministerin offizielle Anfrage an die US-Botschaft, ob mit dem umstrittenen Spionageprogramm PRISM personenbezogene Daten auch von Österreichern oder österreichischen Firmen verarbeitet wurden, als rein kosmetischer Formalakt zu betrachten.

    Ein groteskes Theater immerhin, daß sich eben vor der Kulisse der von den Alliierten hergestellten Ordnung nach 1945 und vor dem Hintergrund der die Außenpolitik der USA bestimmenden Doktrin entsprechend einordnen läßt. Daß die USA seit Jahrzehnten den nicht immer ganz vornehmen und rücksichtsvollen Hauptakteur in den Beziehungen der beiden Länder geben, läßt sich kaum verheimlichen.

    Die US-Außenpolitik kann unter dem janusköpfigen Wilson-Motto,

    „die Interessen der anderen Nationen sind auch die unseren“

    (ähnlich brüderlich formulierte man es auch einmal in Moskau) zusammengefasst werden. Es wurde und wird von Washington weltweit unterschiedlich Druck ausgeübt und gegebenenfalls unter dem Motto „America first!“dem Anlaß gemäß interveniert. Auch im neutralen Österreich.

    In den 175 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Wien und Washington herrschte nicht immer eitel Wonne. Das zeigte sich etwa 2005 als Österreich bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht gleich begeistert mitmachte. Damals drohte ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Außenministeriums in einem Telefonat mit der Botschafterin in Washington:

    „Wenn Österreich die Türkei quält, wird es einen Preis dafür zahlen.“

    Das genügte, und Österreich gab seinen Widerstand auf.

    Ähnlich das Ergebnis in jenem Fall wo es vor wenigen Jahren vorerst noch um die von Washington „gewünschte“ hochoffizielle Übermittlung von bestimmten Daten ging. Hatte doch der US-Kongreß ein Gesetz verabschiedet, wonach Länder die das Visa-Waiver- Programm (Einreise ohne Visa) behalten wollen, mit den USA im Kampf gegen transnationale Verbrechen kooperieren, eben Daten übermitteln müßten.

    Die USA wollten demnach aufgrund des Abkommens

    „über die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung schwerer Straftaten”

    Zugriff auf DNA-Datenbanken, Fingerabdruckdateien und die Identitäten von Terror-Verdächtigen bekommen. Den haben sie inzwischen, etwa vor einem Jahr, bekommen, konkret von der schwarz-roten Koalitionsmehrheit des österreichischen Parlaments.

    Mit dem Abkommen wird den US-Behörden ein Zugriff auf die österreichischen Polizei-Datenbanken ermöglicht. Das österreichische Außenministerium umschrieb dies mit „flankierenden Sicherheitsmaßnahmen“.

    Konkret bezieht sich der Vertrag auf terroristische und schwerwiegende Straftaten, wobei schon eine Strafdrohung von mehr als einem Jahr Freiheitsstrafe maßgeblich sein kann. Neben der Übermittlung von Fingerabdrücken und DNA-Profilen soll auch in Einzelfällen die Weitergabe von Daten über politische Einstellung, sexuelle Orientierung, Religionszugehörigkeit und Mitgliedschaften in Gewerkschaften möglich sein.

    Zuvor hieß es, sollte das Abkommen im österreichischen Nationalrat nicht beschlossen werden, drohe die Wiedereinführung der Visapflicht für Österreicher. US-Botschafter William Eacho hatte diesbezüglich “Druck aus Washington” eingeräumt. Dieser sei aber nicht “übermäßig” gewesen, sagte derselbe Diplomat in einem Interview mit der Zeitung „Die Presse“. Erpressung sei das keine gewesen, so das österreichische Außenministerium. Wer kommt auch bloß auf so eine Idee?

    Leider stehen die Fakten immer wiederkehrender diplomatischer oder politischer Interventionen – sei es in Asylfragen oder solchen ökonomischer Wichtigkeit – in krassem Gegensatz zu dem beschönigendem (oder naivem?) Bild, das 1946, also ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der damalige österreichische Außenminister Dr. Karl Gruber (1) in einem Vortrag vor der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (2) in Wien zeichnete, und dem viele Österreicher noch immer anhängen.

    Demnach gehe es US-Amerika nur um die Sicherung des Friedens und um die Offenhaltung des Handels für alle Mächte, d.h. Beseitigung der Handelsschranken. Man habe, so Gruber, in Österreich sonst keine Interessen. Wie schön.
    Mit 1945 begann eine neue Phase der Beziehungen

    Willige Eliten in Politik und Gesellschaft hatten ab 1945 für eine Heranführung und enge Bindung an die allgütige Siegermacht Sorge zu tragen hatten. Wie in der späteren Bundesrepublik Deutschland, aber weniger ausgeprägt vielleicht, galt nach 1945 auch für Österreich, was der US-Autor und Soziologe James Petras so charakterisiert:

    „Die Ausbildung kollaborierender Herrscher oder Klassen entsteht aus diversen kurz- und langfristigen politischen Maßnahmen, angefangen bei direkten, militärischen, den Wahlkampf betreffenden und außerparlamentarischen Aktivitäten bis hin zu mittel- bis langfristigen Rekrutierungen, Training und Ausrichtung von vielversprechenden, jungen Führern über Propaganda und Erziehungsprogramme, kulturell-finanzielle Anreize, Versprechen von politischer und wirtschaftlicher Unterstützung bei der Übernahme politischer Ämter und über erhebliche verdeckte finanzielle Unterstützung.“ (3)
    Zwar sind in Österreich nicht in dem Ausmaße wie in der so benannten Bundesrepublik dieselben starken transatlantischen Netzwerke entstanden, aber eine Teil der österreichischen Elite wurde doch in solche eingebunden. Dadurch wurde die massive US-Einflußnahme auf Politik, Wirtschaft und Kultur, besonders auf die Medien.(Amerikanisierung bzw. Westernisierung) durch auch heute noch vorhandene US-nahe Seilschaften ermöglicht.. Ihren Beitrag dazu leisteten auch die Fulbright-Stipendienprogramme, an denen seit 1951 tausende Österreicher teilnehmen durften. Daß die nach einem US-Senator benannte Fulbright-Kommission stark vom CIA unterwandert war und wahrscheinlich noch ist, kam erst 1966 an das Tageslicht. Sie ist heute noch auch in Österreich präsent und tätig (Ehrenvorsitzende: Wissenschaftsminister Töchterle und US-Botschafter Eacho).

    Der erwähnte Petras ganz allgemein zu solchen und ähnlichen Kooperationen:

    „Die Geschichte hat gezeigt, dass die geringsten Kosten bei der Aufrechterhaltung von langfristiger, umfassend angelegter imperialer Herrschaft („Imperial Domination“) durch die Förderung von lokalen Kollaborateuren entstehen, egal ob in der Form von politischen, wirtschaftlichen und/oder militärischen Führern, welche von den Klientel-Regimes aus operieren.“

    weiter:
    http://brd-schwindel.org/oesterreich-und-uncle-sam-nicht-unbedingt-eine-love-story/

  9. Anna Marie (kein Partner)
    27. Juni 2013 10:04

    Politische Kultur

    EU-Parlamentarier prügeln Journalisten, die kritische Fragen stellen

    Verfall der Sitten in Brüssel: Weil ein niederländischer Journalist zwei EU-Parlamentarier beim Erschleichen von Sitzungsgeld ertappt, werden ein tschechischer und ein italienischer Abgeordneter handgreiflich und attackieren den Journalisten. Ein Beispiel, dass manch einer in Brüssel vergessen hat, von wessen Gnade er eigentlich seine Diäten bezieht. Wir erleben vorrevolutionäre Zustände.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/27/eu-parlamentarier-pruegeln-journalisten-die-kritische-fragen-stellen/

  10. cmh (kein Partner)
    27. Juni 2013 09:53

    Werter Herr Unterberger!

    Ich muss noch einen Punkt hinzufügen:

    24) (Obwohl das eigentlich der Punkt Aller1.ens sein sollte)

    Kindern und Schülern wird der Eindruck vermittelt, das in der Schule zu lernende ist nichts wert und es besteht ein einklagbarer Anspruch auf einen Schul- und Universitätsabschluss auch bei nicht entsprechender Leistung.

  11. Torres (kein Partner)
    27. Juni 2013 08:51

    Zu Punkt 2: Aufnahmeprüfung in die Volksschule? Wann gab es die denn (Unterberger beklagt ja deren "Abschaffung")? Ist ja völlig absurd. Weiters "fehlt" in der obigen Aufzählung ein ganz wichtiger Punkt, den Unterberger bei jeder passenden (und auch unpassenden) Gelegenheit anführt: die "Gefahr" der Gesamtschule. Die ist zwar bei uns noch nicht Standard, aber es gibt ja Tendenzen (vor allem von der Ministerin Schmied, aber auch von der Gegenseite, etwa Tirols LH Platter), sie flächendeckend einzuführen.

    • cmh (kein Partner)
      27. Juni 2013 09:56

      Bei der Abschaffung der Aufnahmesprüfung kann es sich richtig verstanden nur um die Aufnahmsprüfung in die Mittelschule handeln.

      Bitte mitdenken und nicht gleich absurd schreien.

      Hinsichtlich der GEsamtschule bin ich ihrer Ansicht.

    • byrig
      29. Juni 2013 01:40

      torres,sehr informiert dürften sie nicht sein.dass die marxistisch angehauchte ministerin schmidt die gesamtschule,die durchaus mehr als umstritten ist,ist ja die gefahr!

  12. Haider
    26. Juni 2013 23:45

    Von den 23 angeführten Punkten sind 24 voll zu unterschreiben! Spaß beiseite.
    Wenn Ideologie und parteipolitisches Traumdeuten über Fakten siegen, dann kommt eben Murx (Marx) heraus. Gesellschaftsterror auf dem Rücken der schwächsten der Gesellschaft (der Schulkinder), Diffamierung der Familie als oberste politische Maxime und Hetze gegen alles "Normative" führen eben in den Orkus, in Sodom und Gomorrha (hätte man früher gesagt)! Da sich unsere staatstragenden Eliten jedoch nur im Chaos suhlen, den Bürger ausschließlich als auszuquetschende Melkkuh sehen und sich ob der Sorgen ihrer UNTERTANEN bestenfalls ins feiste Fäustchen lachen, wird mit dieser Clique der Despoten kein Blumentopf zu gewinnen sein.

  13. zweiblum
    26. Juni 2013 18:41

    1.Die OECD-Stunde dauert 45min, die österreichische 50min, also 11,1%länger. Im Gehalt macht sich das nicht bemerkbar, sollte es aber!
    2. Verglichen werden Bruttogehälter, unsere Abzüge sind OECD-Rekord:
    Abzüge:
    (-) bedeutet Erstattung von Abzügen (Rückzahlungen)
    4.1.
    gesetzliche Abzüge
    4.1.1.
    Pragmatische Lehrer
    Sozialversicherung lfd.
    (SV)
    LKUF-Beitrag für den laufenden Monat: KV 4,5 % v. SV-Bemessung
    Pensionsbeitrag
    lfd
    . (PB)
    pragm. Lehrer, die nach dem 31.12.1954 geboren:
    Pensionsbeitrag ist je nach
    Geburtsjahr und Eintrittsdatum gestaffelt siehe Geh.G. § 22. von PB-Bemessung
    pragm. Lehrer, die vor dem 1.1.1955 geboren:
    Pensionsbeitrag für den lfd. Monat
    12,55 %
    von PB-Bemessung. Pensionsbeitrag für anspruchsbegründende
    Nebengebühren (KV, MDL, Kust.) 12,15 % - 11,05 %.
    Lohnsteuer lfd. (LSt)
    : Lohnsteuer v. LSt.-Bemessung lt. LSt.-Tabelle
    SV SZ, LST SZ, Pens.SZ
    = Abzüge für die Sonderzahlungen
    Wohnbauförderungsbeitrag
    (0,5 % v. Gehalt + DZ + KZ + MDL, max. 21 Euro)
    Aufrollung LST lfd
    .: wenn sich die Lohnsteuerbemessungsgrundlage für die
    zurückliegenden Monate geändert hat (z.B. Änderung der MDL)
    Aufrollung LST SZ
    : bei rückwirkender Änderung der Bemessungsgrundlage der
    Sonderzahlung (Änderung der Bezüge, DZ, LZ, KZ)
    Aufrollung SV:
    rückwirkende Änderung der Bemessungsgrundlage
    4.1.2.
    Vertragslehrer
    .: Sozialversicherung für den laufenden Monat
    Krankenkassenbeitrag: OÖ. LKUF 4,5 %; Pensionsbeitrag 10,25 %,
    Arbeitslosenversicherung: 3 % -
    Höchstbeitragsgrundlage 2012: Euro 4.230
    weitere gesetzliche Abzüge siehe pragm. Lehrer

  14. Brigitte Imb
    26. Juni 2013 17:09

    OT

    Ungeheuerlich, es ist ja wirklich nicht zu glauben was sich alles an Erdoganfans in unserer österreichischen Politik tummelt und die daraus nicht einmal ein Hehl machen, sondern in den türkischen Kanon der ausländischen Verschwörung einstimmen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1423263/Rotgruene-Poliker-als-ErdoanFans?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/1413402/index.do&direct=1413402

    • Undine
      26. Juni 2013 17:40

      @Brigitte Imb

      Erst durch diese plötzliche Polarisierung zwischen Erdoganfreunden und -feinden tritt (für mich zumindest!) zutage, daß es in Ö ja geradezu wimmelt vor lauter TÜRKISCHSTÄMMIGEN in der österr. Politik---und zwar va bei den Grünen! Ja, wie läßt sich denn GRÜN und ISLAM miteinander vereinen, obwohl es nur eine einzige Gemeinsamkeit---die grüne Farbe, und die aus so unterschiedlichen Gründen!---gibt; das war's dann aber auch schon. Gegensätzlicher könnte das Programm der Grünen und das "Programm" des Islam nicht sein!

      Wetten, daß es bei der übernächsten NR-Wahl eine "Türken-Partei" oder eine "Moslem-Partei" geben wird? Ich weiß nicht, welche Aussicht die schlimmere ist!

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 17:49

      @ Undine

      Naja. Im Wald und auf der Heide. Überqueeren Sie doch mal die Brooklyn Bridge (Friedensbrücke Wien) in die Bronx (20. Bezirk)... Ich glaub' Sie sind ein Landei. Hat Sie wenigstens die Überschwemmung getroffen... ?

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 18:48

      Zu den türkischen Politikern in Ö, ein guter Artikel aus der "Presse".

      Wählerstimmen um jeden Preis

      ERICH KOCINA (Die Presse)

      Türkische Wurzeln als Garantie für Stimmen – offenbar reicht das manchen als Qualifikation.

      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1423370/Waehlerstimmen-um-jeden-Preis?direct=1413402&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

    • Undine
      26. Juni 2013 22:43

      @Brigitte Imb

      Wenn ich mich recht erinnere, waren es seinerzeit die vielen Türken, die den Ausschlag gaben, daß in D Schröder Kanzler wurde!

    • byrig
      27. Juni 2013 01:54

      wir hätten alle diese schulprobleme nicht ohne unsere türkischen kulturbereicherer.
      ausser dem problem,dass die spö seit jeher die ideologisch motivierte gesamtschule will.

    • byrig
      29. Juni 2013 01:48

      der deutsche grüne jürgen trittin hat es offen ausgesprochen:je weniger deutsche es gibt,desto besser.
      bei den österreichischen grünen denkt man genauso,nur sagt man es(noch) nicht.
      die grünen sind tatsächlich "die ausländerpartei",sie vertreten lieber die interessen der nicht-österreicher.

  15. FranzAnton
    26. Juni 2013 16:39

    OT: In der letzten Wochenend - Ausgabe der "Wiener Zeitung" gibt es einen hochinteressanten Artikel über die politstrategischen Ursachen, welche zu einem Ignorieren ausländerinduzierter Übeltaten durch Presse und Rundfunk führen (aufgehängt am Fall Dönmez); daraus ist zu lernen, wie höchsteffizient linke Unterdrückungsstrategie freier Meinunsäußerung agiert, unter anderem per "shitstorm" (es drängt sich mir die UDSSR unselig als Vergleich auf). Als Folge davon gibt es Problemzonen, welche mutmaßlich im Lauf der Zeit nicht kleiner werden, sondern in relativer Ruhe anwachsen können.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/556468_Augen-zu-und-durch.html

    • Undine
      26. Juni 2013 17:57

      @FranzAnton

      Besten Dank für den Hinweis auf den ausgezeichneten Kommentar! *******!

      Hat es doch endlich einmal ein Linker (?) erkannt, daß das ewige "Unter-den-Teppich-kehren" der ausufernden Probleme mit den Ausländern, dieses feige Wegschauen niemals zu einem friedlichen Zusammenleben führen KANN!

      Besonders "originell" finde ich ja das Verhalten des Peter Pilz---ein Treppenwitz der Geschichte!

      "Dann nimmt auch noch Grünen-Urgestein Peter Pilz den Ball auf. Er fragt, ob Fans des autoritären türkischen Staatschefs wirklich die Staatsbürgerschaft verdienen?"

      Also sind jetzt auf einmal doch nicht alle Ausländer so gut, sondern nur diejenigen, die seine politische Meinung teilen---und da ist er sehr "streng"--- um nicht zu sagen diktatorisch!

    • FranzAnton
      26. Juni 2013 20:46

      Nachtrag: Anstatt "UDSSR unselig" wäre vielleicht die nordkoreanischen Kim - Diktatur als Vergleich passender, bei welcher die Menschen auf Kommando zu lachen und zu weinen haben; unsere "shitstorm - Meinungsterroristen" scheinen auf "bestem" Weg dahin zu sein; naja, es kommt wohl auf eins heraus, verblendete Marxisten sind's wohl alle.

  16. Freak77
    26. Juni 2013 15:18

    OT: Wird es ein Menschenopfer geben?

    Der NSA-Aufdecker Edward Snowden ist angeblich im Transitbereich des Moskauer Flughafens - ohne gültige Papiere - gefangen:

    http://www.france24.com/en/20130625-usa-guessing-snowden-disappears-moscow-airport-ecuador-asylum-russia

    http://www.orf.at/stories/2188599/2188598/


    Möglicherweise ist seine Situation so ähnlich wie die von Tom Hanks im Film "Terminal": http://www.amazon.de/filme-tv/dp/B000BR4LEI

    Edward Snowden hat die skandalösen und himmelschreienden Ausspionierungspraktiken des N.S.A. sowie auch des britischen Geheimdiensts GCHQ (Government Communications Headquarters) aufgedeckt (von unserem liebenswerten "EU-Partnerland" U.K.) - aus Gewissensgründen und unter Riskierung seines Lebens und Existenz aufgedeckt.

    Für diese Tat gebührt Edward Snowden größte Anerkennung und Dankbarkeit.

    All unsere famosen Behörden:
    EU-Kommission, Konsumentenschutz, Justizministerium, Datenschutzrat, Amt v. Verfassungsschutz, HNA und wie sie alle heißen -> Sie alle haben uns Bürger im Unklaren und im Dunkeln gelassen oder waren zu blöd und unwissend als dass sie es aufdecken hätten können.

    Vielleicht kann jetzt nur mehr ein Aufschrei der Weltöffentlichkeit - und zwar der Bürger der Welt - nicht deren "Repräsentanten" bzw. "Volksvertreter" den Herrn Edward Snowden retten?

    Gibt es einen dunklen, schmutzigen Deal zwischen USA (Obama) und Russland (Putin) wobei Edward Snowden geopfert werden soll? - Wir werden sehen.

  17. Brigitte Imb
    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 15:26

      Dazu vermeldet der Presse-Poster "Patriot":
      "...Franziskus bekämpft die WARMEN Seilschaften im Vatikan, aber auch die LINKSKATHOLEN. Demnächst: Wiener Caritas hat nun ernste Probleme..."

      Ich meine, da würde Franziskus gleich ZWEI Fliegen mit EINEM Schlag zerpantschen...

    • Herby
      26. Juni 2013 15:38

      @ Brigitte Imb

      Nix für ungut: Der Pflichtzölibat wie er derzeit (und seit Jahrhunderten) in der kath. Kirche üblich ist - das war irgendwann im Hochmittelalter eine völlig willkürliche Entscheidung von ein paar Kirchenoberen.

      Und diese Entscheidung íst dieser Kirche damals auf Auge gedrückt worden.

      Man könnte auch sagen: "Wie ein Kuckuksei untergejubelt worden".

      Mit Geist und Lehre Jesu und den Schriften der Bibel hat dieser Pflichtzölibat nur das Wenigste zu tun.


      Natürlich gibt es auch noch andere Forderungen von der Pfarrerinitiative Schüllers.

      Warum Helmut Schüller und die Seinen glauben dass sie mit dem umgehängten Reklametaferl "Ungehorsam" in der Kirche herumgehen können und glauben mit genau diesem Reklametaferl Erfolg zu haben - das ist mir seit Jahren schleierhaft.

      D.h.: Ich kritisiere Schüller hier wegen dem Reizwort "Ungehorsam" - aber nicht wegen mancher seiner Forderungen bzw. Ideen - die grundrichtig sind.

      Da kann der kath. Klerus und manche hohen kath. Vertreter noch so viel mauern: Die Idee der "Ehe für katholische Geistliche" ist nicht mehr abzutöten!

      Ein Geist der aus der Flasche heraußen ist - den kann man nicht mehr in die Flasche hineindrücken. Ich habe mich hier im Tagebuch zum Thema Schüller und Pflichtzölibat schon mehrmals geäußert.

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 15:46

      Ich denke, der nächste Schritt sollte dann die "Scheidung für katholische Geistliche" sein. Auch diese "Partnerschaft" unter "Gleichgeschlechtlichen katholischen Geistlichen" könnte man bereits jetzt schon andenken... Und auch mit Nonnen... kunterbunt...

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 15:53

      @ Herby,

      Schüller bräuchte nur zu den "Evangelen" wechseln, dort findet er seine Wunschvorstellung.
      Natürlich erscheint auch mir das zölibatere Leben der kath. Geistlichen wider der Natur, aber die Tradition besteht nun doch bereits einige hundert Jahre und ist JEDEM bekannt der dort -freiwillig - eintreten will.

    • Herby
      26. Juni 2013 15:53

      @ Erích Bauer

      Jetzt im Ernst: Wenn es eines Tages tatsächlich so etwas wie eine hochoffizielle Ehe für kath. Geistliche (nennen wir es einmal so als Arbeitstitel) geben sollte:

      Dann braucht niemand so naiv sein, um zu glauben, dass alle derartigen Ehen immer halten werden!

      Also: das Thema Scheidung (auch für Geistliche) anzudenken und darüber nachzudenken sollte kein Tabu sein:

      Nützlicher Link dafür, wo redlich versucht wird dem Wort Gottes in der Bibel treu zu sein:

      http://www.christl-lebensberatung.de/Scheidung-Wiederheirat.pdf

    • Undine
      26. Juni 2013 15:58

      @Brigitte Imb

      Und dann noch DAS: Ehrentitel entzogen: Papst „bestraft“ Schüller

      29.11.2012 | 15:50 | (DiePresse.com)

      Der Vatikan entzieht dem Sprecher der Pfarrerinitiative den Titel "Monsignore". Eine explizite Begründung dafür liegt nicht vor.

      Das wird dem vom ORF so gehätschelten, erfolgsverwöhnten Aufmüpfigen gar nicht schmecken! ;-)

    • Herby
      26. Juni 2013 16:07

      @ Brigitte Imb

      Dass in der evangelischen Kirche die Ehe von Geistlichen und Bischöfen erlaubt ist und dass gleichzeitig dieselbe evangelische Kirche manchmal allzu offen für linke bzw. schwulistische Ideologien ist -

      das wird oftmals - auch hier im Blog - als Argument verwendet (das ist jedenfalls zu respektieren und soll jedem unbenommen bleiben).

      Als Argument so nach dem Motto: "Na gut wenn die Priester heiraten wollen, dann können sie ja evangelisch werden."

      So anspruchslos ist aber Helmut Schüller und die Seinen nicht:

      Er und seine Freunde wollen die römisch-katholische Kirche mit dem Hauptsitz im Vatikan in Rom (genau diese!) erneuern. Die hat über 1 Mrd. Menschen Mitglieder.

      Das zeichnet manche echte Reformatoren und Erneuerer eben aus: die lassen sich nicht billig abspeisen, sondern sie wollen bis zu den Fundamenten vordringen und fundamentale Änderungen herbeiführen.

      Ich weiß auf welch glattem Parkett sich das alles bewegt: Und ich stelle hier klar:

      Nur Gott und Jesus können letztlich - mit Menschen in Ihrem Geiste - IHRE KIRCHE erneuern & verändern!

      Eine Kirchenerneuerung völlig humanistisch - nur unter Menschen - wäre völlig sinnlos und zerstörerisch!

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 16:09

      @ Herby

      Aber natürlich sollen dann "katholische Geistliche" auch die Scheidung erwirken können!!! Wo kämen wir sonst hin? Ein neuer Versuch halt...

      Und die Partnerschaft unter gleichgeschlechtlichen "katholischen Geistlichen" soll das ein TABU bleiben? Und die Nonnen? Sollen die es weiterhin ohne "Notariatszettel" (der eh das Papier nicht wert ist) "rausschwitzen"...???

    • Herby
      26. Juni 2013 16:23

      @ Erich Bauer (16:09)

      Jetzt ganz im Ernst und ohne Zynismus:

      "Ehe von kath. Geistlichen" würde natürlich die Möglichheit von bisher freiwillig zölibatär lebenden Männern und Frauen (= Mönche und Nonnen) miteinschließen.

      Dazu wäre der davor liegende Schritt halt eben der, dass diese Menschen aus ihrer Möchs- bzw. Nonnengemeinschaft (= Orden) austreten.

      Was da im Gewissen und im Inneren dieser Menschen vorgeht kann ich jetzt nicht ahnen - das müssten diese Menschen jeweils mit sich selber und mit Gott und Jesus Christus ausmachen.

      Homosexuelle "Ehen" - das ist etwas das im Wort Gottes nirgends überliefert ist!
      Also ganz klar: "homosexuelle Ehen" (oder wie man politisch korrekt sagt: "gleichgeschlechtlich") sind und bleiben in alle Zukunft UNMÖGLICH!

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 16:33

      @ Herby,

      warum muß um alles in der Welt die Kirche reformiert werden? Vieles wäre ohne Prinzipien bloß Einheitsbrei und ich finde, daß gerade die kath. Kirche mit dem Zölibat eine Besonderheit aufweist.
      (Zugegeben, darüber dachte ich auch einmal anders, mittlerweile akzeptiere ich od. trete aus. GsD ist niemand gezwungen, sondern alles ist freiwillig. Wir sehen ja z.B. im Schulwesen wohin falsche Toleranz führt.)

      „Die Kleriker sind gehalten, vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen zu wahren; deshalb sind sie zum Zölibat verpflichtet, der eine besondere Gabe Gottes ist, durch welche die geistlichen Amtsträger leichter mit ungeteiltem Herzen Christus anhangen und sich freier dem Dienst an Gott und den Menschen widmen können.“

      – Codex Iuris Canonici[2]

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 16:46

      @ Brigitte Imb

      Eine halbe Generation wurde "infiziert" von "Jesus Christ Superstar". Eine Legende besagt, daß Maria Magdalena (die Gattin Von Jesus?) irgendwo am Fuße des St. Victoire (Aix en Provence) begraben sein soll. Davon sind sehr viele überzeugt...

      Persönlich ist mir die r.k. Kirche wichtiger als der GLAUBE... der individuell ohnehin sehr leicht ins Esoterische abgleitet. Soll sein. Ich glaube nicht, daß die r.k. Kirche diese "Strömungen" mitmacht. Wenn dem so sein sollte, ist die Kirche weg vom Fenster. Bedauerlicherweise, für die Esoteriker, gibt's dann halt nicht mehr "die letzte Ölung"... Auch wenn sie dann noch so sehr lechzen.

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 16:51

      @ Erich Bauer,

      ja, ich bin auch überzeugt davon, daß die r.k. Kirche nicht mitmacht und das ist gut so!

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 16:57

      Übrigens, es würden sich kaum bei klerikalen Anlässen auf dem Petersplatz 300 000 Gläubige einfinden, würde all die Lehre der Kirche abgelehnt werden.
      Derartige Befürwortungen müssen für die LinkInnen gaaaanz, gaaanz schlimm sein. Ach, da muß der ÖRF aber ordentlich unterstützend eingreifen und dabei kann der nur versuchen den kl. Anteil der Österreicher gegen die Kirche zu indoktrinieren. Welch Jammer.

    • Herby
      26. Juni 2013 17:07

      @ Brigitte Imb

      Ihre Meinung in Ehren.

      Ich bin aber anderer Meinung:

      Man kann es drehen und wenden wie man will: Der von Ihnen angeführte "Codex Iuris Canonici"

      ist keine Grundlage für den christlichen Glauben = für den Glauben an Wirken, Auferstehung und Erlösungswerk wie er durch Jesus Christus kam.


      Sondern dieser "Codex Iuris Canonici" - auch wenn er von frommen, in der Kirchenhirarchie hochstehenden, gebildeten, ehrenvollen Menschen niedergeschrieben wurde ist dennoch:
      eine Meinung von Menschen - und nicht mehr und nicht weniger.

      Und eine Meinung bzw. Beschluss von einer Versammlung von Menschen - die kann auch von einer anderen Versammlung von ebenso befugten oder höher-befugten Menschen abgeändert werden.

      Und jedenfalls hat der "Codex Iuris Canonici" - auch wenn er noch so gut gemeint war

      - nicht den Wert und Rang des Neuen Testaments (wo vereinzelt vielleicht auch Fehler und Widersprüchlichkeiten vorkommen können - aber das N.T. ist durch und durch vom Geist Gottes inspiriert):


      http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Testament

      Der unbequeme Helmut Schüller und seine Freunde fordern die katholische Kirche heute heraus - es ist leider so - die katholische Kirche machte in der Vergangenheit bei diesem "Codex Iuris Canonici" und wahrscheinlich auch in anderen Kirchen-Dokumenten gewisse Fehler.

      Fehler einzusehen und einzugestehen - das ist alles andere als einfach.

    • Undine
      26. Juni 2013 18:02

      Die Schuhe des großen Reformers Martin LUTHER sind dem kleinen Helmut Schüller um viele, viele Nummern zu groß---obwohl er sich insgeheim so fühlt!

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 18:17

      Und den Lutheranern zwicken die Schuhe schon sehr schmerzhaft... Blasenpflaster...

    • socrates
      26. Juni 2013 18:44

      Wenn ich mir die GRAS Führerinnen ansehe, ist das Zölibat gar nicht so schlimm!

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 19:09

      @ socrates,

      Applaus!

      @ Herby,

      soll mir alles recht sein, falls die Kirche intern diese Änderung mehrheitlich befürwortet.
      Mir persönlich mangelt es am Glauben, die Zehn Gebote allerdings erachte ich als Lebensform sehr sinnvoll, dazwischen "genehmige" ich ausreichend Freiraum.

    • ProConsul
      26. Juni 2013 22:51

      naja, es gibt Gründe FÜR das Zölibat und auch Gründe DAGEGEN.

      Für:
      *es gibt in fast allen Kulturen Männer (und Frauen) die von sich aus zölibatär leben und Gott dienen wollen (Indien, Buddhismus), das Bedürfnis ist vielen Menschen auf der ganzen Welt drinnen
      * eine zölibatär lebende Priesterschaft ist von außen nicht zu 'knacken'; sie sind unabhängig und nicht erpressbar, - jemand der Familie hat ist sofort erpressbar.
      * zölibatär lebende Priester sind frei auf der ganze Welt das Wort Gottes zu verkünden bzw. gutes zu tun (Entwicklungshilfe etc.) sie leisten also einen sehr hohen gesellschaftlichen Beitrag, den jemand mit Familie so nicht leisten kann.

      GEGEN:
      *keine Grundlage im Neuen Testament, im Gegenteil "der Bischof soll nur einmal verheiratet sein" (1 Tim 3,2)
      *der Sexualtrieb ist natürlich und in jedem Menschen mehr oder weniger stark vorhanden
      * eine Familie mit Vater, Mutter, Kinder stellt die natürlichen Entwicklung (und Bestimmung) des Menschen dar.

      es ist eine schwierige Frage. Es gibt Personen, die für einen freiwilligen Zölibat eintreten, dh, dass es sowohl verheiratete Priester (in der Stadt) gibt und zölibatär lebende in den Klöstern. Hier besteht mE nach eine große Wahrscheinlichkeit für eine Abspaltung dieser beiden Gruppen. Das könnte zwar erst nach etlichen Jahrunderten passiert, ist aber mE ziemlich wahrscheinlich. Es würde wohl auch permanent Rivalitäten geben. Ich empfehle der kath. Kirche daher die Beibehaltung des Pflichtzölibates.

    • cmh (kein Partner)
      27. Juni 2013 11:29

      Ehe für katholische Geistliche? Was ist Ehe?

      Ist das nicht diese Scherzveranstaltung, bei der zwei beliebige Menschen unter einem immergleichen Tatatataaa tatatataa (Mendelson) etwas versprechen, dass sie nie einzuhalten gedenken?

      Oder ist es vielmehr das, was man auf den zahlreichen Pornoseiten im Internetz in allen Varianten durchdekliniert finden kann?

      Sind das die Kinder unter zwei Jahren in den Kinderkrippen? (Soferne sie überhaupt in die Welt kommen durften.)

      Oder die Alten in den Hospitzen?

      Nein, nein und nochmals nein.

      Die Ehe für katholische Priester zu fordern ist nur der Neid auf die, die ein Risiko eingegangen sind und verzichtet haben. Diese mit den Zeitumständen fordernd zu begründen ist nur Tand un d hat keinen Wert.

  18. Undine
    26. Juni 2013 14:39

    OT---oder doch nicht? Man könnte diesen LICHTBLICK auch als Beitrag zur Bildung betrachten, denn unsere schöne deutsche Muttersprache wird in der Schule sträflich vernachlässigt:

    DEUTSCHE BAHN legt WERT auf DEUTSCHE SPRACHE

    Deutsche Bahn, Anglizismus, Sprache, Leitlinien, Mitarbeiter, Synonym, Ausdruck, Counter, Schalter, CSU, Peter Ramsauer

    "Kürzlich legte das Unternehmen "Deutsche Bahn" neue Leitlinien für ihre Mitarbeiter fest. Darin heißt es, dass die deutsche Sprache wieder stärker herausgehoben und Anglizismen vermieden werden sollten."

    http://www.unzensuriert.at/content/0013222-Deutsche-Bahn-legt-Wert-auf-deutsche-Sprache

    Ich wünsche dem Vorhaben viel Glück und Erfolg!

  19. fokus
    26. Juni 2013 13:36

    Nocheinmal zum Thema Bildung in Österreich:

    Die Auswirkungen der verfehlten Bildungspolitik im roten Bildungsministerium zeichnen sich besonders deutlich bei internationalen Rankings ab. Die einstmals führende Med-Uni Wien rangiert als beste heimische Universität nurmehr auf Rang 49, die Uni Linz gar auf Platz 64 (um 23 Plätze verschlechtert!!) und das wird uns auch noch als Jubelmeldung präsentiert.

    Wie es tatsächlich funktionieren kann, führt uns einmal mehr die Schweiz mit einem beeindruckenden 2. Platz vor Augen. Respekt, aber wie macht das bloß unser Nachbar? ;-)

    http://wien.orf.at/news/stories/2589330/

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    26. Juni 2013 13:22

    Bildung auf einen (welchen) Blick?

    *Auf den obersten Rang der Probleme für das Lerngeschehen sind zu stellen:
    1. Welche Vielfalt der Talente, der Interessen und der Lebenschancen soll gefördert und gefordert werden? 2. Womit soll der Bildung persönlicher Qualitäten gedient und womit die Ausbildung nützlicher Qualifikationen betrieben werden?

    * Es ist hoch an der Zeit, den übergroßen Anteil weiblicher Lehrkräfte zur Kenntnis zu nehmen und damit entsprechend umzugehen. Der Kampf von Frau BM Schmied gegen ihre Geschlechtsgenossinnen ist gewiss nicht besonders klug, fair schon gar nicht.

    * Die Behauptung, unsere Lehrkräfte würden mehr verdienen, weniger unterrichten und dies für weniger Schüler, ist so nicht haltbar. Sie soll ja Frau BM Schmied nur dazu dienen, den Lehrerinnen mehr Arbeit für weniger Geld und vor größeren Klassen aufzubürden, um Arbeitsplätze einzusparen.

    * Mehr Unterrichtsstunden pro Lehrer mögen finanzielle Einsparungen bringen, den gestiegenen und vielfältigeren Anforderungen im Schulgeschehen würde das keinesfalls gerecht. Im Gegenteil.

    * Hinsichtlich des Vergleichs der Lebensverdienstsummen wäre zu berücksichtigen, welchen Anteil davon die Lehrkräfte privat für Arbeitsmittel u. dgl. zu investieren haben. Auch die jeweiligen Lebenshaltungskosten spielen wohl eine Rolle.

    * Dass nicht bloß den Lehrkräften geeignete Arbeitsplätze zu schaffen, sondern sowohl für sie als auch für die Schüler zuträgliche bauliche und ausstattungsmäßige Investitionen vorzunehmen sind, hat große Dringlichkeit.

    * Schlussendlich geht es darum, mit einer unverkürzten Schulreform Bewährtes zu bestärken und nachhaltig zukunftstaugliches Neues zu schaffen – dies so, dass alle dafür wirksamen Kräfte mobilisiert werden: die persönlichen und die gemeinschaftlichen, die privaten und die staatlichen, die gesellschaftlichen und die politischen, die wirtschaftlichen und die kulturellen etc.

    * Dabei darf nicht verabsäumt werden, das tatsächliche Reformgeschehen aus obsoleten und aus aktuell verkürzenden und verfälschenden ideologischen Absichten zu lösen und dieses Geschehen aus jeglichen Uniformierungen zu befreien.

    * Die Verwendung von Veränderungen im Schulwesen zu Zwecken eines zwangsweisen gesellschaftlichen Umbruchs ist ehestens auszuschließen.

  21. brechstange
    26. Juni 2013 12:13

    OT ich muss einfach

    Schaut doch mal das Wunderland Polen an, dass seine Rechnungen nicht bezahlen kann und bedenke man die Leistungen unseres Gusis, der eine hohen Posten in der EU-Kommission will (sagte er kürzlich in einem Interview) und diese Osteuropa-Geschäfte für die Alpine anleierte.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/26/alpine-pleite-eu-wahn-wurde-dem-unternehmen-zum-verhaengnis/

    • Jewgeni Gorowikow
      26. Juni 2013 13:24

      @ brechstange

      Ich kenne die Verhältnisse in der Slowakei (wird in Polen nicht so sehr anders sein).

      Da sollte man sich von der Boomstadt Bratislava (gleich an der österr. Grenze) nicht täuschen lassen.

      Im Landesinneren der Slowakei herrschen teilweise haarsträubende Zustände die man so beschreiben könnte:

      Wenn jemand bei Polizei und Justiz gut vernetzt ist und dort gute Freunde hat, oder wenn er viel Geld hat - dann kann er sich fast alles erlauben.

      Das sieht dann so aus dass teilweise in ländlichen Gegenden "das Recht des Stärkeren" gilt: Da werden z.B. ältere bzw. alleinstehende Menschen (die keine Lobby haben & sich schwer wehren können) von mächtigen Firmen und Institutionen übers Haxl gehaut, hineingelegt, betrogen usw. Es gibt dort in ländlichen Gegenden teilw. viel zu wenig Konkurrenz und oftmals Monopolstellungen von Firmen & Versorgern.

      Aus erster Hand erfuhr ich auch von den Verhältnissen in Bulgarien, wo in den letzten 20 Jahren ca. 10% - 15% der Bevölkerung auswanderte. Die jungen gutausgebildeten Bulgaren sind heute nicht in Österreich oder D. sondern in Kanada.

      Dieser Bulgarienkenner vertraute mir an: Die gesamte politische Elite in BG: Die Regierungsmitglieder, alle Mitglieder des Parlaments, der 2. Kammer des Parlaments, die Führungsebenen aller Parteien (egal welche Pareien) usw.:

      Sie alle sind korrupt und in die Kriminaltiät verwickelt. Und da wäscht eine Hand von einer Partei die andere Hand von einer anderen Partei.

      Und die dortige Bevölkerung weiß es! In der Bevölkerung von BG weiß man dass wenn dort jemand ein poltisches Amt z.B. Abgeordneter innehat, dass diese Person diese Zeit als "die goldene Chance des Lebens betrachtet" und:

      - sich selber
      - seine Familie
      - seine Verwandten
      - seinen Clan

      so sehr bereichert und mit Posten versorgt wie es nur geht: Vetternwirtschaft (Nepotismus).

      Also auch nach so vielen Jahren Mitgliedschaft in der EU schaut es in Polen, Slowakei, Bulgarien sehr finster aus - leider.

      Allerdings: Ohne EU-Mitgliedschaft (das ist reine Theorie - Hättiwari) wäre es wahrscheinlich noch schlimmer.

    • brechstange
      26. Juni 2013 13:32

      @Jewgeni Gorowikov

      Ich denke, dass wir durch die EU-Mitgliedschaft den korrupten Teilen Chancen zuteil werden ließen, die uns allen schaden werden. Genauso wie der Psychotherapeut keine psychischen Probleme lösen kann, wenn der Patient nicht will oder der Ehetherapeute keine Ehe kitten kann, wenn einer nicht will, so wird auch die EU-Mitgliedschaft eher zu einem Hereinziehen der weniger Korrupten in den Korruptionsstrudel bedeuten als umgekehrt. Wir sehen es tagtäglich durch die Horrormeldungen am Finanzmarkt und den Verflechtungen wichtiger Marktteilnehmer mit der Politik.
      Aufräumen muss jeder in seinem eigenen Haus, das kann kein Außenstehender bestellen.

    • dssm
      26. Juni 2013 13:40

      Und dieses Schundblatt nennt sich ‚Deutsche Wirtschafts Nachrichten’.
      Jetzt weiß ich soviel wie vorher.
      Kein Wort über eventuelle Prozesse.
      Kein Wort über eventuelle Pönalen.
      Kein Wort über eventuelle Baumängel.
      Kein Wort über eventuelle Vertragsmängel.
      Einfach gesagt, kein Wort warum die nicht zahlen. Ein Hinweis die seien pleite, reicht nicht, denn dann müsste es ja eine Staatsinsolvenz geben. Oder war der Staat gar nicht Auftraggeber?

      Was ist also dort passiert, war die Alpine nicht versichert (z.B. ÖKB)?
      Gab es Korruption und es läuft ein Strafrechtsverfahren, während dessen alle Zahlungen auf Eis liegen? (Man denke an die Arena bei München).

      Es wird wieder gegen die EU und befreundete(!) Staaten Stimmung gemacht – ohne auch nur ein Faktum beizubringen.

    • brechstange
      26. Juni 2013 14:22

      dssm
      wir hatten einst mit einer poln. Uni ein Projekt, die haben nur die EU-Gelder kassiert und keinen einzigen Beitrag geleistet. Das hat uns einiges gekostet. Man hat nämlich in Gemeinschaftsprojekten keine Chance eine Vertragseinhaltung zu erwirken. Die Arbeit haben dann wir erledigen müssen.

      Die Mentalität bei manchen im Osten, dasselbe galt für den griechischen Partner, ist bei EU-Projekten einzig und allein als Empfänger und Platzhalter zu agieren.

      Nicht zufällig haben die eine schlechte Wettbewerbsfähigkeit.

    • Undine
      26. Juni 2013 16:12

      @Brechstange

      ************!
      "Die Mentalität bei manchen im Osten, dasselbe galt für den griechischen Partner, ist bei EU-Projekten einzig und allein als Empfänger und Platzhalter zu agieren"

      Und drum wird's auch nichts Rechtes mit der EU! Die Faulen ruhen sich auf den Lorbeeren, die durch die Arbeit der Fleißigen gewonnen werden, patzig aus und lachen sich ins Fäustchen wegen ihrer Schläue! Von wegen "Gleichheit"! Es gibt fleißige und faule Völker, da können sich die Verfechter der Lehre von der Gleichheit aller Menschen auf den Kopf stellen!

    • dssm
      26. Juni 2013 17:49

      @brechstange
      Ich kenne die Staatsnahen in diesen Ländern zur genüge. Dies ändert nichts daran, daß im Artikel keine Hinweise auf das wie und warum enthalten sind.
      Auch bei der Alpine wusste man um die Probleme mit den ehemaligen kommunistischen Kadern, daher wäre es sehr interessant Zahlen und Daten zu erhalten, mit allgemeingültigen Formulierungen kann man am Stammtisch aufkreuzen, ein Journalist bekommt für seine Arbeit bezahlt!

  22. Brigitte Imb
    26. Juni 2013 12:05

    "Schmied sagt Lehrerstudie ab: Fürchtet sie Ergebnisse?"
    Sie spart! Od. handelt es sich dabei doch um politische Manipulation ?
    Besonders "lustig" daran ist, daß diese Studie 15000€ gekostet hätte und aus Kostengründen nicht durchgeführt wird.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1422848/Schmied-sagt-Lehrerstudie-ab_Fuerchtet-sie-Ergebnisse?from=gl.home_bildung

  23. cicero
    26. Juni 2013 11:46

    24. Falsche Subventionen:
    SN Meinungen (Danke für die Veröffentlichung!)
    Österreich blamiert sich in Venedig Ich besuchte mit dem Verein „Società Dante Alighieri“ aus Salzburg die Biennale. Wir sahen beeindruckende Kunst von Profis und Amateuren in den Giardini und im Arsenale. Der „Enzyklopädische Palast“ ist eine wahre „Wunderkammer“. Ich fragte unseren Biennaleführer nach dem österreichischen Pavillon, ich wollte ihn schon gern sehen, wenn ich doch vor Ort war. Dann kam die Ernüchterung: Vor dem Pavillon saß eine junge Frau, Füße auf dem Tisch. Ich ging hinein, wenige Besucher, im Vorraum Zeichnungen oder Drucke von Mustern an den Wänden, für mich nichtssagend und fast alle gleich, also sehr aufregend! Dann der Filmvorführraum, es war stockfinster, man wusste nicht, wo man hintrat oder hinunterfiel. Aber plötzlich ging das „Filmchen“ los, ich schämte mich direkt, zuerst dachte ich, das wäre eine Kuh in dem Boot, ich ließ mich aber später belehren, es war ein Esel! Dazu ein Vogerl, natürlich in W.-Disney-Version, die zwei waren in einen Wald unterwegs. Dann wurde gesteppt, amerikanische Songs usw. Es war eine große Zumutung, ich hielt leider nicht einmal die drei Minuten Filmlänge aus! Könnte man in unserem Pavillon nicht über unseren weltberühmten C. G. Jung berichten, auch Maria Lassnig und Walter Pichler wären besonders erwähnenswert! Aber das würde wahrscheinlich zu wenig avantgardistisch sein! Gratulation an Herrn M. Poledna für seine „Imitation of Life“, es ist toll, dass ihm diese Verwirklichung mit der Hilfe unserer Gelder in den legendären Warner-Bros-Studios in LA ermöglicht wurde! Wenn Fr. Ministerin C. Schmied behauptet, dass dieser Film auf den zweiten und dritten Blick „sehr nachdenklich“ stimmt, verstehe ich Österreich nicht mehr!Helga Wagner,5204 Straßwalchen

    • brechstange
      26. Juni 2013 11:57

      Schauen Sie, das Geld wird woanders verbraten, dann hat man eben für die Darstellung nichts mehr.

      In Graz baute man das "Kuheuter"- oder "Blubberblasen"-Kunsthaus je nach Sichtweise massiv kostenüberschreitend und schuldenerhöhend, klar, dass man dann dieses nicht mehr mit Interessantem befüllen kann. Ist doch das Geld aus.

    • Brigitte Imb
      26. Juni 2013 12:09

      @ brechstange,

      Ö ist so schön, es kann nur mit überdurchschnittlich häßlichen Bauwerken verschandelt werden - die noch dazu jede Menge Geld kosten, aber sicher zur Bereicherung mancher beitragen.

  24. Professor Paula
    26. Juni 2013 11:37

    Nur ein Erlebnisbericht: Schüler der Oberstufenklassen eines Wiener Gymnasiums fahren Ende Mai eine Woche nach Rom. Dann ein Riesenstress, weil ja noch Schularbeiten und Prüfungen bis zum 14. unter Dach und Fach sein müssen, da an diesem Freitag die Notenkonferenz stattfindet. Ganz bestimmt muss diese 2 Wochen vor Schlusschluss stattfinden, weil das Schreiben und Drucken der Zeugnisse ja ein ungeheuer langwieriger Vorgang ist.
    Was also machen mit den Kindern ? Aktivtage – toll. Die einen fahren weg. Mein Kind bleibt aber ausnahmsweise heuer daheim, weil sie nach drei Jahren erstmals doch einmal bei der Jahresabschluss-Vorführung ihrer Ballettschule auftreten möchte. Kein Problem, es gibt ja eine andere Klasse, die eh in Wien bleibt und – wie hunderte andere Klassen auch - hier aktiv ist.
    Also steht am Montag Radfahren am Programm, das leider dem Regen zum Opfer fällt.
    Am Dienstag Besuch im Bad. Aber diese Klasse war nicht angemeldet – daher dürfen nur 5 Kinder rein, die anderen müssen also wieder ein paar Stunden Daumendrehen (vermutlich eher iPhone streicheln).
    Endlich, am Mittwoch Busfahrt zur Landesausstellung. Aber, mein Kind sitzt ja normal nicht in dieser Klasse, daher wurde sie dafür nicht angemeldet und hätte sich die Reise „selber organisieren“ müssen (war der Bus wirklich VOLL besetzt?). Also wieder, ein paar Stunden irgendwo in der Schule sitzen.
    Und jetzt der tolle neue Vorschlag der nicht von Mutterschafts-Sklaverei geplagten Bundessinisterin, dass am Freitag die Schule bis Mittag zu dauern hätte. Was zur Hölle ... ?

    • LF
      26. Juni 2013 18:33

      Eine kleine Korrektur: der 14. Juni war (vermutlich) der letzte PRÜFUNGSTAG - denn drei Unterrichtstage vor der Konferenz darf nicht mehr geprüft werden! Nach der Konferenz müssen die Eltern jener Schüler, die z. B. mit einem "Nicht genügend" nicht in die nächst höhere Schulstufe aufsteigen dürfen, mittels eines Bescheides davon in Kenntnis gesetzt werden. Gegen diesen Bescheid kann innerhalb von fünf Tagen berufen werden - wobei "Tage" Unterrichtstage sind! Und schwupps - schon sind wir bei diesen etwa zwei Wochen, in denen sich alle daran Beteiligten nur mehr durch die Unterrichtszeit quälen.
      Diese Entwicklung zu den heutigen Zuständen hat während der letzten ca. 25 bis 30 Jahre stattgefunden. Und: das Schreiben der Zeugnisse erledigt heute bereits der Computer - es dauert also nicht mehr sehr lange. Aber: der Direktor bzw. die Direktorin muss alle Zeugnisse eigenhändig unterschreiben - der Schreibkrampf ist vorprogrammiert!
      Sie haben natürlich völlig Recht: diese Zeiten sind völlig vergeudet. Es ist durchaus verständlich, wenn sich (bes. Oberstufenklassen) da nur mehr sehr spärlich füllen - sinnvoll ist es ganz bestimmt nicht. Ich bezweifle auch, ob das gemeinsame Radfahren oder der Badbesuch unbedingt mit der Schulklasse in der offiziellen Unterrichtszeit stattfinden muss. Geminesame Unternehmungen, die angeblich das Klassenklima stärken, bringen am Ende eines Schuljahres wohl kaum mehr etwas.

  25. terbuan
    26. Juni 2013 11:06

    Wann wacht dieses Land endlich auf und beendet diese unerträglichen Zustände in sehr vielen öffentlichen Schulen Österreichs?
    Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Wiener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, er berichtete mir Ungeheuerliches wie es an manchen Schulen zugeht.
    Immer mehr Pädagogen besuchen seine Praxis weil sie einfach nicht mehr weiter können. Ein normaler Unterricht sei nicht mehr möglich, agressives Verhalten an der Tagesordnung, selbst Volksschullehrer werden von 8jährigen Schülern beschimpft und beleidigt.
    Der Mix aus schlecht bis gar nicht erzogenen Kindern und kulturfernen Zuwanderern ist ein giftiger Cocktail, der das gesamte Bildungssystem paralysiert.
    Da kann man noch so viel Geld hineinstecken, so wird das nix, wer will da noch Lehrer an einer öffentlichen Schule werden, wenn er im Alter von 40 Jahren psychisch und physisch am Ende ist!

    • brechstange
      26. Juni 2013 11:48

      Am meisten Probleme machen den Lehrern aber immer noch untätige Vorgesetzte und Politik an Schulen.

      Da hätte ein tolles Schulprojekt an der BH ausgestellt werden sollen, war alles organisiert und besprochen, wurde, weil poltisch nicht passend, kurzfristig von der BH abgesagt.

  26. Brigitte Imb
    26. Juni 2013 11:01

    Wo Politik drin ist, kommt Mist raus!

    Es ist Sitte gworden, daß sich die Politik in ALLE Bereiche überproportial einmischt, ja sogar ALLE Bereiche systematisch einnimmt (am Liebsten würden sie bis in unsere Wohn- u. Schlafzimmer hineinregieren) und dann kommt eben besagter Mist heraus.
    Die politische Überregulierung bewirkt, daß sich die Lehrer wohl Dienst nach Vorschrift machen und immer seltener idealistisch reagieren, denn das könnte ihnen zum Verhängnis gereichen.
    So wie ich die Lage beurteile, wird hier wieder einmal ordentlich auf die Lehrer hingedroschen und ein Klassenkampf geführt um die Bevölkerung "einzustimmen".
    Gleiches passiert mit den Bauern und mit den Ärzten. Natürlich kann die politische Propaganda alle Berufssparten treffen, denn zur Selbstdarstellung ist den Politikern ohnehin jedes Mittel recht.
    Die Rettungsorganisationen fallen mir dazu noch ein. Was früher anstandslos funktioniert hat wurde wieder einmal durch die Politik zerstört. Das beginnt bei den Anforderungskriterien der Einsatzfahrzeuge ( der Hubschrauber fliegt auch für den "bösen Finger" und endet bei der hoffnungslosen Überschuldung dieser Organisationen.
    Sollte die SchmiedIn weiterhin im Amt bleiben, wird früher od. später jeder Analphabet die Matura "schaffen", weil das Niveau (nicht ganz unabsichtlich) beständig nach unten korrigiert werden wird. Nennt sich Chancengleichheit. Die Bürger brauchen ohnehin nicht so viel zu wissen, die Politik sagt ihnen schon was "gut" für sie ist.

    • terbuan
      26. Juni 2013 13:18

      Danke Brigitte,
      ...."am Liebsten würden sie bis in unsere Wohn- u. Schlafzimmer hineinregieren"....

      Sie tut es, man braucht nur den Fernseher einschalten und zufällig beim ÖRF landen!

  27. socrates
    26. Juni 2013 10:22

    http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/lehrer-arbeitszeiten-vergleich/3226
    Also, wenn ich meine Präsenzverpflichtungen an der Schule außerhalb des Unterrichts zusammenrechne (Konferenzen und Dienstbesprechungen, Elternabende und -gespräche, Springstunden, Pausenaufsichten, Exkursionen und Klassenfahrten) dann komme ich auf einen Wert größer als null Stunden pro Jahr.
    Aber Moment: Die Studie ist ja von der OECD, dann ist ja alles klar…
    Geht mir nicht anders. Mein Stundenplan hat eigentlich 23 Unterrichtsstunden, anwesend muss ich 30 sein, da dazwischen so viele Lücken sind. Und bei einem Lehrerzimmer von ca 50 qm für 70 Kollegen kann man sich ja vorstellen, wie effektiv die dort verbrachte Zeit sein kann.
    Wieso werden bei Angaben und Vergleichen zu Lehrergehältern eigenlich immer die Brutto-Gehälter herangezogen? Das ist aufgrund deren regelmäßiger Verbeamtung (Keine Sozialabgaben, also keine AL-Versicherung, keine Rentenabzüge, etc., grünstige private KV durch Beihilfe) doch völlige Realitätsverzerrung und unseriös. A13 bedeutet für einen Berufseinseiger rund 2300-2400 Euro netto (nach abzug der KV), bei rund 3100 Euro brutto. In der Privatwirtschaft wären für gleiches Netto rund 4800 Euro brutto nötig. Und m.W. existiert außer in Deutschland in der übrigen EU keine Verbeamtung, mithin wird sich der (allein maßgebliche) Nettoverdienst der dt. Lehrerschaft an der Spitze der Liste befinden. Mir geht es hier nicht darum, über das zu hoch oder zu niedrig der Bezahlung von beamteten Lehrer zu befinden. Nur ein internationaler Vergleich mittels Brutto-Gehältern ist schon ein schlechter Witz.
    Bevor uns hier eine Überbezahlung der Lehrer suggerieren wird, vergleichen wir doch einmal ganz schnell:
    Seine hochgerechneten 4800€ * 12 sind also 57600€ pro Jahr (die meisten Lehrer bekommen als Beamte weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld oder andere Sonderzahlungen). ( D , Keine Abfertigung in Ö.)
    Das statistische Bundesamt hat Tabellen zum Jahresverdienst für die meisten Berufe:
    https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&ID=1022619
    Darin lesen wir (Werte für 2006):
    Ein Industriemeister verdient ca. 56000€ im Jahr brutto.
    Bankfachleute verdienen fast 54000€ im Jahr brutto.
    Datenverarbeitungsfachleute verdienen fast 58000€ im Jahr brutto.
    Kommen wir einmal zu den Berufen mit Hochschulabschluss (den braucht man als Lehrer, auch wenn das einige nicht glauben wollen).
    Bei den Ingenieuren u.ä. schwankt es stärker: Bis über 75000€ für die Chemieingenieure und Chemiker, nur die Archtikten und Bauingenierue mit etwas über 54000€ müssen sich bescheiden.
    Es handelt sich natürlich um Durchschnittswerte für Männer und Frauen zusammen.
    Das kann natürlich alles im Einzelfall differieren, aber
    WO BITTE IST DIE ÜBERBEZAHLUNG DER LEHRER UND LEHRERINNEN?
    Gerade die mathematisch-naturwissenschaftlich fitten Schülerinnen und Schüler wissen das natürlich auch und meiden den Lehrerberuf. Woher kommt wohl der Mangel an qualifizierten Lehrern in diesen Fächern?

    • brechstange
      26. Juni 2013 11:50

      Die OECD mit ihren Statistiken ist für die Katz, Verzeihung. Das ist unnötige Verschwendung von Steuermitteln.

    • socrates
      26. Juni 2013 11:57

      brechstange
      Sogar zum Lügen braucht man Hirn: C. Schmied & Co fehlt es!
      bei Volksschullehrern wurde weniger Arbeitszeit gemeldet wurde als gesetzlich vorgesehen ist...

  28. socrates
    26. Juni 2013 10:17

    Dem Bericht A.U. gebührt Applaus,außer die Punkte 6,12,19,22.
    Wie immer spießt es sich beim Geld, und hier wird gelogen, daß sich die Balken biegen.
    Für den Anfang: Kleine Zeitung
    OECD-Studie: Lehrer verärgert über falsche Daten
    Österreich habe an die OECD falsche Daten weitergegeben, sagen Lehrervertreter. Sie orten im Vorfeld der Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht eine Anti-Lehrer-Kampagne: Daß Lehrer heute weniger unterrichten als vor zehn Jahren

    Lehrervertreter haben am Mittwoch die in der aktuellen OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2009" ("Education at a Glance") veröffentlichten Zahlen zum Schulsystem in Frage gestellt. Walter Riegler, Chef der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft, wirft dem Unterrichtsministerium im Gespräch mit der APA vor, der OECD "irgendeinen Blödsinn" zu melden. "Ich weiß von Österreich, dass die Daten nicht stimmen". AHS-Lehrervertreterin Eva Scholik ortet im Vorfeld der Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht eine "Kampagne, dass Lehrer mehr verdienen und weniger unterrichten. Aber das stimmt nicht".

    Die Zahlen in der Studie, wonach Lehrer heute weniger unterrichten als vor zehn Jahren, kann Scholik nicht nachvollziehen. "Die Tätigkeit als Klassenvorstand oder Kustode gilt nicht mehr als Unterricht, Lehrer müssen also länger als früher in der Klasse stehen", so die Gewerkschafterin. Sie sei "sehr verärgert, dass die Zahlen ohne jegliche Hintergrundinformation der Öffentlichkeit präsentiert" würden. Auch die Durchschnittswerte bei der Klassengröße seien nicht aussagekräftig, schließlich würden diese durch Kleinstschulen gedrückt. Scholik kündigte an, die Zahlen im Rahmen der Lehrerdienstrechtsverhandlungen zu "hinterfragen und überprüfen".
    Lehrergehälter im OECD-Vergleich am unteren Ende

    Riegler will sich seinen "persönlichen Reim darauf machen, wieso bei Volksschullehrern weniger Arbeitszeit gemeldet wurde als gesetzlich vorgesehen ist". Er kündigte an, in anderen Ländern wie Finnland oder Schweden, wo "angeblich alles billiger und besser" sei, Fallbeispiele zu sammeln um herauszufinden, "ob da wie in Österreich irgendein Blödsinn gemeldet wurde".

    Jürgen Rainer, Vertreter der Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS), nahm die Studie zum Anlass, um in einer Aussendung eine Anhebung des Bildungsausgaben zu fordern. Die Gehälter der Lehrer seien demnach "in Österreich beileibe kein Preistreiber". Diese würden in Österreich deutlich weniger verdienen als in Deutschland oder der Schweiz. In Relation zum Wohlstand eines Landes würden die Lehrereinkommen in Österreich gar am unteren Ende der gelisteten OECD-Länder rangieren.

    • socrates
      26. Juni 2013 10:20

      http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/lehrer-arbeitszeiten-vergleich/3226
      Also, wenn ich meine Präsenzverpflichtungen an der Schule außerhalb des Unterrichts zusammenrechne (Konferenzen und Dienstbesprechungen, Elternabende und -gespräche, Springstunden, Pausenaufsichten, Exkursionen und Klassenfahrten) dann komme ich auf einen Wert größer als null Stunden pro Jahr.
      Aber Moment: Die Studie ist ja von der OECD, dann ist ja alles klar…
      Geht mir nicht anders. Mein Stundenplan hat eigentlich 23 Unterrichtsstunden, anwesend muss ich 30 sein, da dazwischen so viele Lücken sind. Und bei einem Lehrerzimmer von ca 50 qm für 70 Kollegen kann man sich ja vorstellen, wie effektiv die dort verbrachte Zeit sein kann.
      Wieso werden bei Angaben und Vergleichen zu Lehrergehältern eigenlich immer die Brutto-Gehälter herangezogen? Das ist aufgrund deren regelmäßiger Verbeamtung (Keine Sozialabgaben, also keine AL-Versicherung, keine Rentenabzüge, etc., grünstige private KV durch Beihilfe) doch völlige Realitätsverzerrung und unseriös. A13 bedeutet für einen Berufseinseiger rund 2300-2400 Euro netto (nach abzug der KV), bei rund 3100 Euro brutto. In der Privatwirtschaft wären für gleiches Netto rund 4800 Euro brutto nötig. Und m.W. existiert außer in Deutschland in der übrigen EU keine Verbeamtung, mithin wird sich der (allein maßgebliche) Nettoverdienst der dt. Lehrerschaft an der Spitze der Liste befinden. Mir geht es hier nicht darum, über das zu hoch oder zu niedrig der Bezahlung von beamteten Lehrer zu befinden. Nur ein internationaler Vergleich mittels Brutto-Gehältern ist schon ein schlechter Witz.
      Bevor uns hier eine Überbezahlung der Lehrer suggerieren wird, vergleichen wir doch einmal ganz schnell:
      Seine hochgerechneten 4800€ * 12 sind also 57600€ pro Jahr (die meisten Lehrer bekommen als Beamte weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld oder andere Sonderzahlungen). ( D )
      Keine Abfertigung in Ö.
      Das statistische Bundesamt hat Tabellen zum Jahresverdienst für die meisten Berufe:
      https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&ID=1022619
      Darin lesen wir (Werte für 2006):
      Ein Industriemeister verdient ca. 56000€ im Jahr brutto.
      Bankfachleute verdienen fast 54000€ im Jahr brutto.
      Datenverarbeitungsfachleute verdienen fast 58000€ im Jahr brutto.
      Kommen wir einmal zu den Berufen mit Hochschulabschluss (den braucht man als Lehrer, auch wenn das einige nicht glauben wollen).
      Bei den Ingenieuren u.ä. schwankt es stärker: Bis über 75000€ für die Chemieingenieure und Chemiker, nur die Archtikten und Bauingenierue mit etwas über 54000€ müssen sich bescheiden.
      Es handelt sich natürlich um Durchschnittswerte für Männer und Frauen zusammen.
      Das kann natürlich alles im Einzelfall differieren, aber
      WO BITTE IST DIE ÜBERBEZAHLUNG DER LEHRER UND LEHRERINNEN?
      Gerade die mathematisch-naturwissenschaftlich fitten Schülerinnen und Schüler wissen das natürlich auch und meiden den Lehrerberuf. Woher kommt wohl der Mangel an qualifizierten Lehrern in diesen Fächern?

    • werauchimmer
      26. Juni 2013 15:25

      @ Socrates:

      Das ist aufgrund deren regelmäßiger Verbeamtung (Keine Sozialabgaben, also keine AL-Versicherung, keine Rentenabzüge, etc., grünstige private KV durch Beihilfe) doch völlige Realitätsverzerrung und unseriös.

      Wie ist das zu verstehen? Nach meinen Informationen zahlen auch aktive pragmatisierte Lehrer Pensionsbeiträge, siehe etwa

      http://www.bmhs-wien.at/Lehrerbroschu%C2%A6%C3%AAre%20Einzel-PDFs/PensionsbeitraegefuerPragmatisierte.pdf

  29. Wolfgang Bauer
    26. Juni 2013 09:55

    Großartige Zusammenstellung. Könnte man 1:1 verwenden!

    Die von A.U. geforderte Vielfalt wird doch sonst von den Linke immer betont. Aber bei ihren ideologisiertn Standpunkten und Hobbies da darf's nur eine Wahrheit geben.

    Das ist übrigens ein derartig eklatanter Schwachpunkt der Linken insgesamt, dass man da doch mehr hineinbohren könnte.

  30. Nemo
    26. Juni 2013 09:16

    Als Auslandsösterreicher, der erst seit seiner Pensionierung in Österreich lebt, habe ich keine persönlichen Erfahrungen auf dem Gebiet des hiesigen Schulwesens, aber auf Grund der Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis scheint die Analyse von AU zu stimmen.

    Habe lediglich zu 2 Punkten einen Kommentar:

    Punkt 4: ... zu wenig Autonomie...:
    Es ist mir unklar, was sich dahinter verbirgt. Es kann doch nicht sein, dass eine Situation nach dem Motto entsteht: "Jeder macht, was er will, keiner macht,was er soll, aber alle machen mit".

    Punkt 19: ... zu viel Augenmerk auf schriftliche Leistung, ... zu wenig auf verbale Ausdrucksfähigkeiten....":
    Schriftliche Leistung finde ich wichtig und sollte nicht reduziert werden. Wohl aber sollte verstärktes Augenmerk auf verbale Ausdrucksfähigkeiten gelegt werden.

  31. Observer
    26. Juni 2013 08:41

    So lange Claudia Schmied die zuständige Ministerin ist, wird sich nichts ändern bzw. nur noch verschlechtern. Aber auch die ÖVP ist an dieser Misere nicht ganz unschuldig.

    Wichtig ist den beiden (ehemaligen!!) Großparteien nur, dass die heranwachsende Jugend ein Smartphone und die diversen Apps bedienen kann und vor allem, bei den Wahlen das Kreuzerl auf dem Stimmzettel bei SPÖ bzw. ÖVP macht.

  32. Wafthrudnir
    26. Juni 2013 08:38

    Hr. Dr. A.U. zählt die S y m p t o m e, an denen unser Bildungssystem leidet, sehr umfassend auf, und es ist eine lange Liste geworden. Die Liste der U r s a c h e n hingegen dürfte sehr kurz sein, nämlich im wesentlichen nur einen Punkt umfassen: die zunehmende Trennung zwischen jenen, die entscheiden, und jenen, die die Folgen ausbaden müssen, also der Rückgang an Eigenverantwortung:
    - Lehrer, Schulen und Universitäten können einen schlechten, ineffizienten und ideologisierten Unterricht anbieten, weil weder die Schüler/Studenten, die darunter leiden, noch die Steuerzahler, die das alles finanzieren, sich wehren können.
    - Eltern können die Erziehung ihrer Kinder nach Belieben vernachlässigen, weil die Kinder zunehmend Zeit außer Haus verbringen, sodaß sie wenig unter den Unarten ihrer Kinder leiden, weil sie für Schäden, die das Kind in der Schule anrichtet, nicht haften, weil sie kaum befürchten müssen, daß das Kind der Schule verwiesen wird.
    - Schüler können sich nach Belieben daneben benehmen, weil sie kaum mehr durchfallen können, weil sie keine Sanktionsmöglichkeiten fürchten müssen und weil auch beste Noten keine Garantie für einen guten Job mehr darstellen.
    Natürlich gibt es immer noch eine große Anzahl engagierter, gewissenhafter Lehrer, liebevoller und verantwortungsbewußter Eltern und fleißiger, wohlerzogener Kinder. Aber so, wie die Anreize geartet sind, darf man sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen ihren momentanen Launen nachgeben, statt sich um die langfristigen Folgen zu kümmern. H.-H. Hoppe würde hier von einer Erhöhung der Zeitpräferenz sprechen.
    Als Lösung dürfte es kaum eine andere Möglichkeit geben, also die sozialen Hängematten wieder abzubauen und insbesondere für mehr Markt im Bildungssystem zu sorgen. Die Verwirklichungschancen dafür sind allerdings gleich Null.

  33. brechstange
    26. Juni 2013 07:44

    Ist das der Grund, warum das Bildungssystem immer schlechter werden muss? Oder sind die, die das entscheiden, naiv oder kompromittierbar?

    Heute herrscht ein gigantisches Betrugssystem mit skrupellosen Nullen an den Spitzen. Ich frage mich, warum sich eigentlich die ehrlichen Politiker, Banker und Konzerne mit diesen Gesindel in denselben Topf werfen lassen. Warum wehren sich diese nicht?
    Wie viele solcher ungehobelter skrupelloser Herrschaften sitzen noch an hohen Banken-, Politik- und Konzernstellen. Wie viele Bailoutzahlen wurden noch "aus dem Arsch gezogen"?

    "Sieben Milliarden Euro hatte die Anglo Irish zur Rettung aus dem irischen Staatshaushalt erhalten. Man werde „zurückzahlen, wenn wir das Geld haben... also nie“, zitiert „Spiegel Online“ aus einem Telefonat von Bowe mit einem anderen Mitarbeiter. Die Milliarden-Summe habe mit dem eigentlichen Bedarf des Geldhauses an frischem Kapital so gar nichts zu tun. Er habe sich die Summe vielmehr „aus dem Arsch gezogen“. Offenbar betrogen die Banker also ganz bewusst die Zentralbank.

    "In einem anderen Telefonat beschimpfen Bowe und sein Chef Drumm die „Scheißdeutschen“ – und meinen damit Sparer aus der Bundesrepublik, die nach der staatlichen Garantie frisches Geld auf der Insel anlegten. Dann beginnt Bowe „Deutschland, Deutschland über alles“ zu singen, die seit dem Nationalsozialismus belastete erste Strophe des Deutschlandliedes."

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/irische-pleitebanker-milliarden-aus-dem-arsch-gezogen/8406334.html

    • M.S.
      26. Juni 2013 10:35

      @brechstange

      Die "skrupellosen Nullen an den Spitzen". Das ist die Wurzel allen Übels. Warum aber kommen so viele Nullen an die Spitzen? Was ist da zu tun um eine Änderung zu bewirken.
      Laut einer Meinungsumfrage, die im ATV bei der Konfrontation der Spitzenkandidaten veröffentlicht wurde, führt die SPÖ mit 29% vor der ÖVP mit 25% . Wenn das stimmen sollte, kann man nur ratlos resignieren

    • Erich Bauer
      26. Juni 2013 10:55

      "...SPÖ mit 29% ... ÖVP mit 25%..."

      Das stimmt schon...

      Resignieren ist nicht. Mit erhobenen Haupt durch die "Hölle" gehen und dann... den Teufel bei den Hörnern packen.

    • brechstange
      26. Juni 2013 11:53

      Ja, Herr Bauer, wir packen den Teufel an den Hörnern und verjagen ihn aus dem Paradies.

      M.S.

      Änderungen gehen IMMER von einer kognitiven Minderheit aus.

  34. Obrist
    26. Juni 2013 07:43

    Gerade dieser dramatische Zustand unseres Bildungssystems ist das beabsichtigte Ergebnis jahrzehntelanger roter Politik. Die ungebildete Masse, deren Repräsentanten mitunter auch unsere Regierung stellen, sieht intellektuelle Eliten als existentielle Bedrohung. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse werden nur dann anerkannt, wenn sie ( meist aus dem Zusammenhang gerissen) der Machterhaltung dienlich sein können.
    Ganz abgesehen von Akademikerquoten, die letztendlich über Witzstudien (Politologie, Publizistik,Soziologie etc.) gesteigert werden sollen, aber volkswirtschaftlich nix bringen, fehlt es hierzulande an gut ausgebildeten Facharbeitern. Doch leider kann unsere Jugend nach unzähligen Schulreformen weder rechnen, rechtschreiben, noch sinnverstehend lesen und ist damit nicht einmal zu einfachsten Hilfsarbeiten fähig. Auch der intensivierte Import der anatolischen und kaukasischen Unterschicht erzeugt hier um untersten Segment des Arbeitsmarktes zusätzlich Konkurrenz, mit dem Ziel, durch nun immer lauter gefordertes bedingungsloses Grundeinkommen, ein beliebig manipulierbares Subproletariat als Stimmvieh zu schaffen.

  35. fokus
    26. Juni 2013 02:22

    Die Fülle der hier folgerichtig aufgezeigten Fehler führt uns die erschreckende Ineffizienz der international höchsten Bildungsausgaben in Österreich vor Augen.

    Eine total überforderte, sozialistische Quotenfrau ist den dringend notwendigen Reformaufgaben nicht gewachsen und kompensiert das mit völlig überzogenem, linken Ideologiewahn.
    Während sich die Probleme in ihrem Bildungsressort akkumulieren, verspielt die MinsterIn wissentlich die wichtigste Zukunftsressource unserer Kinder - eine fundierte Ausbildung für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben! Man merkt die Absicht, ...........!

    Der in unserem Land ablaufende, linke Bildungswahnsinn läßt sich nicht einmal bei den nächsten Wahlen stoppen, denn wenn man den derzeitigen Umfragen Glauben schenken darf, wird sich eine Fortsetzung dieser unsäglichen GROKO stimmenmäßig ausgehen und die erfolglose SPÖ-PolitikerIn darf weiterhin ihren bedrohlichen Umtrieben frönen. Wer rettet unser Bildungssystem vor der endgültigen Zerstörung durch "Herr MinisterIn Schmied"?





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