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Was weiß die ÖVP, was die CDU übersieht?

Seltsame Diskrepanz: Die CDU/CSU erklärt eine Koalition mit den Grünen gerade für absolut ausgeschlossen. In Österreich hingegen sind die Grünen nun sowohl für Salzburg wie auch für Tirol der erklärte Wunschpartner der Schwarzen. Dabei sind die deutschen wie die österreichischen Grünen absolut vergleichbar – bei genauem Hinsehen sind sogar die aus Deutschland gemäßigter, haben sie doch schon in einer Regierungskoalition Schröder-Fischer vom Truppeneinsatz im Ausland bis zur Agenda 2010 vielem zugestimmt, wovon die österreichischen Grünen noch meilenweit entfernt sind.

Warum hat sich eigentlich bei der ÖVP noch nie jemand angeschaut, wie radikal links die Grünen in Wahrheit sind? Oder lassen sich die Schwarzen in ihrer Orientierungslosigkeit einfach blind von den massiv grün-affinen Medien vor sich her treiben?

In Deutschland hat jedenfalls soeben die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die steuer- und sozialpolitischen Vorstellungen der Grünen als „aberwitzig“ bezeichnet. Deren Ideen würden eine Million zusätzlich in die Arbeitslosigkeit ziehen, weil sich Arbeit für sie nicht mehr auszahlt. Die Tür für Schwarz-Grün sei „knallhart zugemacht“. Diese Worte haben besonderes Gewicht. Steht doch von der Leyen am linken Rand der CDU; sie hat zuletzt auch in Sachen Feminismus den bürgerlichen Konsens Richtung Grünnähe verlassen.

Bei der ÖVP hingegen hat man das Gefühl, dass sich dort noch gar niemand angeschaut hat, was Inhalt der grünen Ideologiewelt ist. Gewiss: Noch ist weder in Tirol noch in Salzburg ein Koalitionsabkommen unterzeichnet. Schon vor dem eigentlichen Beginn der Koalitionsverhandlungen in Salzburg gibt es dort grüne Querschüsse. Die Salzburger Grünen wollen eigentlich nicht mit der Stronach-Partei als Drittem verhandeln, sondern mit der SPÖ. Ein merkwürdiges Ansinnen, wenn man nicht größte Partei ist. Die Intention ist aber klar: Damit hätte die Landesregierung von vornherein ein linkes Übergewicht – im Gegensatz zum Wahlergebnis.

Die Stronach-Partei einmal in die Regierungsverantwortung zu ziehen, ist hingegen ein kluger Schachzug des künftigen schwarzen Landeschefs Haslauer. Es ist wichtig, sich einmal anzuschauen, wieweit die Gruppe auch wirklich verantwortlich agieren kann.

Die Illusionen des greisen Austrokanadiers, dass er von den Österreichern bald zum Bundeskanzler berufen würde, sind ja inzwischen wohl schon zerstoben. Aber immerhin wird er von einem respektablen Teil der Wähler unterstützt. Und die Liste hat ja einige programmatische Überschriften, die durchaus brauchbar klingen. Mehr hat sie freilich noch nicht. Und ob die Monomanie des Parteichefs zu ständiger Destruktion führt, ist sicher eine dauerhafte Gefährdung. Die man aber in einer Demokratie riskieren muss.

Von den Grünen werden die Salzburger Schwarzen hingegen jetzt schon mit knallharten Ultimaten konfrontiert. Besonders pikant ist jenes, das jedes weitere Wasserkraftwerk kategorisch ausschließt. Ja genau, das sind jene Kraftwerke, die als einzige kein CO2 abgeben, und dennoch ständig Strom produzieren, auch wenn kein Wind geht und keine Sonne scheint (was in Salzburg leider fast die Regel ist).

Richtig ist, dass in Tirol so wie in Oberösterreich und Kärnten recht pragmatische Grüne das Sagen haben. Die radikalen Utopisten sind primär in Wien und vor allem im Bund an der Parteispitze. Das schwarze Doppelsignal ist dennoch extrem seltsam. Und mit Oberösterreich und Kärnten (wo die Schwarzen freilich wenig zu sagen haben) ist es ja schon ein Vierfachsignal. Die Wähler werden dieses Signal sehr genau hören – nicht zum Vorteil der ÖVP, die ja nach rechts und nicht nach links Wähler verliert.

PS.: Dabei hat die ÖVP im Vorjahr mit einer harten Broschüre gegen Rot-Grün erstmals in die richtige Richtung argumentiert. Nur war dieses Heft inhaltlich, journalistisch, historisch wie politisch so schleißig und anfängerhaft gemacht, dass seine Wirkung nach hinten losging. Es hat offenbar die vielen schwarzen Politsekretäre erst recht aufmunitioniert, die im Geiste lieber bei den Grünen wären. Und dementsprechend intrigieren. Überdies war die Broschüre auch deshalb irgendwie seltsam, weil die ÖVP gleichzeitig in einer Koalition mit den Roten steckt. Daher hätte man sich wohl besser einmal so sorgfältig wie die CDU mit den Grünen an sich befassen müssen. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 03:29

    A.U. : " Warum hat sich bei der ÖVP noch niemand angeschaut, wie radikal links die Grünen in Wahrheit sind "

    Es gibt schon bei den Grünen selbst, aber auch bei anderen Parteien und den Wählern, unrealistische Naturschutzschwärmer, welche auf deren ALIBIAKTIONISMUS hereinfallen und glauben, daß die Erfüllung ihrer Ideale bei den SOGENANNTEN GRÜNEN in guten Händen sind.

    Wir dürfen nicht müde werden, diesen idealistischen Träumern klar zu machen:
    ! DIE SOGENANNTEN GRÜNEN STELLEN IN GANZ EUROPA, SOWOHL IN IHREM POLITISCHEN HANDELN, ALS AUCH IN IHREN HISTORISCHEN WURZELN, DEN ÄUSSERSTEN LINKEN RAND DER GESELLSCHAFT DAR !

    Zur Erinnerung: Der, ach so gemäßigte, Professor van der Bellen sagte einst sinngemäß zu H.C. Strache bei einer Fernsehkonfrontation: " . . . der Begriff Feind sollte ja normalerweise in der Politik nicht gebraucht werden, ABER DIE FPÖ IST UNSER FEIND. "

    Da nun van der Bellen den Begriff Feind in der Fernsehkonfrontation gebrauchte, frage ich mich, ob nicht alle Parteien die so genannten Grünen endlich als Feind von Österreich und seinen autochthonen Bürgern erkennen, und auch so nennen sollten

  2. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 10:01

    Es gibt in Österreich zwei politische Lager:

    Das linke Lager, bestehend aus SPÖ und den Grünen
    Das rechte Lager, bestehend aus ÖVP, FPÖ und TStr.

    Das rechte Lager hat normalerweise eine kleine Mehrheit.
    Es wäre nur logisch, wenn es gemeinsam die Regierungen bildet, im Bund und auch in den Ländern. Aber leider ist es den Linken gelungen, die FPÖ dermaßen als Nazi zu diffamieren, dass eine Koalition mit ihr als nicht politisch korrekt gilt.

    Bleibt nur rot-schwarz oder eine Grün-Kombination. Und dafür hebt der ORF auch noch saftige Gebühren bei uns ein!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 07:40

    Die ÖVP hat eben ein gutes Gespür für Machterhalt. Dass Macht Verantwortung bedeutet, ist eben mehrdeutig, je nachdem wo man steht. Politik verschleißt eben nur die, die nicht die Macht haben.

    Daher deutliche Indizien für Österreich und seine Staatsräson schädliche Verhaltensweisen:

    ÖVP tritt als Krippenfan auf, weil ja Krippenkinder bessere Entwicklungs-, Bildungs- und Zukunftschance haben. Was ja der Kinderpsychologe Mitterlehner gerade, einseitig wissenschaftlich unterlegt, uns erklärt.
    Anstatt Eigeninitiative zu fördern, setzt die ÖVP auf Wohnbau mit Mitteln aus Vorsorge- und Pensionskassen.
    ÖVP hat alle Konzentrationsprozesse zugelassen, setzt lieber auf gesetzliche Preiskontrollen.
    ÖVP hat für den Wahlkampf eine Agentur beauftragt, die vor allem SPD und Grüne vertrat.
    ÖVP holt sich Menasse als "Spin-Doktor" und bietet ihm Bühne.
    ÖVP will mit den Grünen koalieren, was natürlich auch aufgrund der Mehrheitsverhältnisse opportun erscheint.
    ÖVP reinigt gerade die Partei, Euroskeptiker und EU-Kritiker werden ausgesiebt bzw. isoliert.
    ÖVP und zumindest ihre jetzige Mannschaft arbeitet zusammen mit Rot und Grün an der Souveränitätsaufgabe Österreichs zugunsten Brüssels. Jobs sind eben wichtig, welche sonst kann die Politik für sich schaffen? Wie kann man dieses Unterfangen mit FPÖ angehen, das geht überhaupt nicht, da wäre man gerade wieder am europäischen Marterpfahl gebunden. Team Stronach glaubt man umpolen zu können, weil sie nur Zünglein an der Waage sind.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 02:30

    Pragmatische Grüne - gibt's die? Sie geben sich in den Bundesländern viel mehr als Wölfe im Schafspelz, denn auch sie sind dem Programm der Bundespartei verpflichtet und das ist grimmig genug sprich stramm links, was einen Widerspruch zum politischen Pragmatismus darstellt!

    Wie vermutlich viele andere Wähler frage ich mich, was diese neue Präferenz der Schwarzen für Grün bedeuten soll? Versprechen sie sich davon mehr Anerkennung bzw. positive Berichterstattung unserer linksgestimmten Medienorgel? Wollen sie die Wende von 2000 vergessen machen? Möchten sie damit modern und progressiv wirken? Sämtliche dieser Überlegungen werden nicht aufgehen, es besteht eher die Gefahr, daß sie neben den Grünen "vermodern".

    Die ÖVP muß sich auf ihre Wurzeln besinnen, mutiger auftreten und wieder eine bürgerliche Mehrheit wagen, denn das ist auf Grund der Wahlergebnisse ihr Wählerauftrag, sonst endet sie wie in Wien, wo sie durch ständiges Anbiedern an die Linken marginalisiert wurde.
    Österreich braucht eine staatstragende Partei rechts der Mitte und da darf bei der Koalitionsansage eine CDU durchaus als Vorbild dienen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 08:38

    "........pikant ist jenes, das jedes weitere Wasserkraftwerk kategorisch ausschließt. Ja genau, das sind jene Kraftwerke, die als einzige kein CO2 abgeben, und dennoch ständig Strom produzieren, ........"

    Ja aber, vielleicht ist gerade das Verhindern, effizienter, eigener, von Wind und Sonne unabhängiger Energiequellen - nicht nur bei uns in Österreich - der eigentliche Sinn und Zweck, zu dem die "Grünen" erfunden wurden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 20:42

    Na, klar, haben sich die ÖVP-ler die Grünen nicht angesehen, sie haben bloß die Mandate gezählt. Denn darauf kommt es den Parteien, die an die Macht wollen, an.

    Grün ist links, linker noch als die SPÖ.

    Ich meine jedenfalls, man sollte auch die FPÖ ins Boot holen, die ist ganz und gar in Summe weniger faschistisch als die Linken Mobber in Parteien und Medien. Außerdem haben sich dort einige Leute sehr gut entwickelt und können wertvolle Beiträge leisten, deren Veröffentlichung aber von Links verhindert wird.

    Ich finde es schändlich, wenn man Einrichtungen der FPÖ stört, zerstört, Veranstaltungen der FPÖ stört und den linken Mob dorthin beordert mit Polizei'Unterstützung' (gezieltes Wegschauen heißt das), etc. das ist genau so, wie es in den 1930-er Jahren war. Diese Partei ist wesentlich besser als das, was die Medien sie darstellen, ich habe mir das näher angesehen.

    Dass eine ÖVP das alles nicht sehen will und nicht kapiert, ist auch schändlich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2013 12:26

    Die CSU im Politsumpf: Ausbeutung in der forensischen Psychiatrie?
    Der Schwarzgeld-Whistleblower Gustl Mollath wurde vom 24. April 2006 bis zum 14. Mai 2009 im Bezirkskrankenhaus Straubing festgehalten. Über diesen Aufenthalt berichtete der Nürnberger, für den sich mittlerweile viele Menschen und Medieninteresse interessieren, unter anderem von Schlafentzug. Das veranlasste die Bloggerin Ursula Prem dazu, Nachforschungen über die Zustände in dieser Klinik anzustellen. Dabei stieß sie auf einen ehemaligen Insassen, der behauptet, dass er dort für einen Stundenlohn von 1,25 Euro Modellautos für die Firma Sapor fertigen musste. Das wäre angesichts der Tagessätze im bayerischen Strafvollzugsgesetz noch keine sehr bemerkenswerte Nachricht, wenn solche Autos bei Auktionen nicht Preise von bis zu 26.269 Euro erzielen würden.
    Noch bemerkenswerter ist die bei World Collector zu findende Behauptung, dass der heute in Ingolstadt tätige Landgerichtspsychiater Hubert Haderthauer teure Sapor-Modelle wie den 104 Rolls Royce "produziert" hätte. Der Ehemann der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer war für eine Stellungnahme gegenüber Telepolis nicht erreichbar, gab aber mittlerweile dem Stern Auskunft: Danach war er "zu keinem Zeitpunkt beim Bezirkskrankenhaus Straubing beschäftigt" und hat die Firma Sapor nicht gegründet, sondern stieß "Anfang der 90er Jahre" dazu. 2008 habe er seine "Beteiligung beendet", da er aufgrund des Aufrückens seiner Frau in eine "herausgehobene politische Position jegliche Möglichkeit einer denkbaren Interessenkollision von vornherein ausschließen wollte".
    Zum Vertrag von Sapor mit dem Bezirksklinikum Straubing wollte sich Haderthauer auch gegenüber dem Stern nicht äußern. Anders der jetzige Sapor-Besitzer, der Ingolstädter Messeveranstalter Heinrich Sandner. Ihm zufolge zahlt man dem Klinikum die Materialkosten zuzüglich 5.000 Euro pro Modellauto und verkauft die fertigen Exemplare für "rund 15000 Euro inklusive Steuern".
    Auch Gustl Mollath erwähnte die Modellbauwerkstatt in Straubing 2008 in einem Schreiben an die Strafvollstreckungskammer Regensburg. Nach eigenen Angaben hatte er sich dort beworben, weil er viel Erfahrung mit Luxusautomobilen hat. Allerdings ließ man ihn nicht dort arbeiten. Stattdessen musste der gelernte und studierte Maschinenbauer "Vorhanghaken klicken". Die Bloggerin Gabriele Wolff sieht eine mögliche Erklärung dafür in der Möglichkeit, dass "ein Mann […] der Unmoral im Bankensystem und in der Wirtschaft anprangert [und] die Verflechtung von Wirtschaft und Politik/Justiz beklagt […] angesichts der einzigartigen Handwerksstücke, die da entstanden", fragen hätte können "wer [damit] den Profit macht". Peter Mühlbauer heise.de/tp
    Die Politik verkommt in ihrer Unmoral, aber gesetzlich regeln sie sich alles!
    Gott sei Dank gibt es das Internet, das den bestochenen Medien Paroli bietet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer europäische Untergang
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 15:33

    Lars Seier Christensen, der Chef der Saxo Bank sagt:

    "Euro-Krise eine einzige Katastrophe; Einheitswährung bald Geschichte":

    http://www.youtube.com/watch?v=BsaLs1NIj38

    Das sollten sich die bösartigen Idioten von ÖVP, CSU usw. anhören.


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  1. Elora (kein Partner)
  2. Uahhs (kein Partner)
  3. Junior (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:42

    Wow! Great thniking! JK

  4. Rosie (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:15

    Shiver me timbers, them's some great inrfomation.

  5. byrig
    14. Mai 2013 00:57

    die grünen sind derzeit "in".etwas,was die provinzgrünen erreicht haben,als eher nichtlinke.
    glawischnigg als totalllinke sitzt dafür in den talkshows.
    auf puls4 hat övp-generalsekretär erstaunlich gut darauf reagiert.

  6. Der europäische Untergang (kein Partner)
    13. Mai 2013 15:33

    Lars Seier Christensen, der Chef der Saxo Bank sagt:

    "Euro-Krise eine einzige Katastrophe; Einheitswährung bald Geschichte":

    http://www.youtube.com/watch?v=BsaLs1NIj38

    Das sollten sich die bösartigen Idioten von ÖVP, CSU usw. anhören.

  7. Otto (kein Partner)
    13. Mai 2013 14:42

    " Ja genau, das sind jene Kraftwerke, die als einzige kein CO2 abgeben..."

    Bitte jetzt nicht auch noch Unterberger als Apologet des reduzierten CO2-Ausstoßes!!

  8. Kapuzerer (kein Partner)
    13. Mai 2013 12:36

    Also ich glaube das ist ganz einfach. Wenn die Grünen in die Regierung kommen dann genehmigt ihnen die ÖVP die gesellschaftspolitischen Blödheiten (der ÖVP ist die Gesellschaftspolitik im Grunde wurscht) und im Gegenzug drücken die Grünen bei der Wirtschaftspolitik der Schwarzen alle Hühneraugen zu.
    So funktioniert das in Österreich!

    • AGLT (kein Partner)
      13. Mai 2013 14:17

      Blödheiten? das klingt lieb harmlos. Es handelt es sich um linken Gesinnungs- und PC-Terrorismus gepaart mit unsäglichem Genderwahn. Wenn man bedenkt, wie sehr diese Auswirkungen jetzt schon spürbar sind, kann man sich ausmalen, was dann wird, wenn dieses Pack in der Regierung ist!

      Es war der größte Fehler, diese Strömungen zu unterschätzen und darüber zu lachen!

  9. Eso-Policier (kein Partner)
    13. Mai 2013 10:47

    Eine ökologische Politik ist sinnvoll. Aber die Politik der Grünen ist nicht wirklich ökologisch. Die Grünen befürworten z. B. die verächtliche Einwanderung und widernatürliche Homosexualität. Im Übrigen ist sogar denkbar, dass die CDU im September eine absolute Mehrheit bekommt. Eine andere Möglichkeit ist eine Koalition aus CDU und AfD (falls die AfD über 5 % bekommt - momentan liegt sie bei 3 %). Sehr wichtig ist auch, dass die christliche Union für eine Reform des Christentums eintritt. Es gibt keinen allmächtigen Gott. Sondern in der Natur gibt es Dinge, die dem Menschen ewig verborgen sind. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • Eso-Policier (kein Partner)
      13. Mai 2013 11:06

      Die christliche Union sollte für eine Reform des Christentums eintreten. Tatsächlich tut sie es zurzeit (noch) nicht.

    • Otto (kein Partner)
      13. Mai 2013 13:15

      Die verächtliche Einwanderung ist in der Tat verachtenswert, aber gibt es Ihrer Meinung nach auch eine nicht-widernatürliche Homosexualität? Oder wieso streichen Sie das so sehr heraus?

    • Eso-Policier (kein Partner)
      13. Mai 2013 15:03

      @ Otto
      Jede Homosexualität ist widernatürlich. Man soll Homosexuelle aber nicht diskriminieren. Sondern man soll die Ursachen erforschen. Z. B. ist manchmal eine zerrüttete Familie die Ursache von Homosexualität.

  10. numerus clausel (kein Partner)
    13. Mai 2013 09:38

    Soll ich es wie hier übliche machen und einen Artikel reinkopieren und erst zuletzt kleinlaut versteckt, wenn überhaupt anführen, daß er von jemand anderem ist, einfach ein off-topic posten, weil mir zum Thema nichts einfällt, aber dennoch mich wichtig machen möchte, oder eben den folgenden Weg..

    Hier zwei Artikel über das Grundwesen der Grünen:
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1400793/Deutschland_Setzten-sich-Gruene-fuer-Paedophile-ein?offset=0&page=1#kommentar0

    und

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_luegenpartei

    (Letzterer zwar nicht gut geschrieben, es kommt jedoch auf den Inhalt an, der treffender nicht sein kann)

  11. cmh (kein Partner)
    13. Mai 2013 08:50

    ad Medien

    Da sind die Konservativen schwach aufgestellt. Konservative glauben ja immer, dass sich die Sachlogik, die ja für sie spricht schon durchsetzte. (Torres: zufrieden mit meinen Konjunktiven?) Dabei vergessen sie auf die Macht der linken Rhetorik.

    PS

    Ein Exekutivbeamter hat bekanntlich einen alternativen Text zur Bundeshymne auf seine Facebookseite gestellt und hat jetzt deswegen ein Diziplinarverfahren am Hals.

    Aber vielleicht kann einmal einer die Internationale mit einem neuen Text verbessern. Ich bin da zu wenig kreativ und stilsicher, aber ich könnte mir in etwa folgenden Beginn vorstellen:

    "Museln höret die Signale, kommet alle zu uns ... usw."

  12. cmh (kein Partner)
    13. Mai 2013 08:44

    Um mit der FPÖ zu koalieren braucht es einen handfesten Grund. Das Scheitern von Verhandlungen mit den Grünen wäre einer.

    Die SPÖ ist in Tirol vernachlässigbar und in Salzburg kann man sicher mit der roten Wehleidigkeit ("Die anderen sind so böse und gemein und darum an allem schuld!") dagegen argumentieren.

    Außerdem würde eine Koalition mit der FPÖ einen linken Shitstorm der vereinigten Medien hervorrufen. Vor einer Koalition mit der FPÖ wären daher - nennen wir es einmal - flankierende Maßnahmen erforderlich. Ansonsten wären die Reibungsverluste mit den "linxen Kerzerllutschern" (sic! arg. Donnerstagsdemo und Lichterketten) sicher sinnlos und enorm.

  13. Undine
    12. Mai 2013 21:15

    Damit wir die Liebkinder der Linken, va der GRÜNEN nicht vergessen oder unterschätzen, möchte ich an jenen Mann erinnern, der unsere Gerichte längere Zeit hindurch beschaftigt und dabei zum Narren gehalten hat---"unterstützt" von seiner zur Gänze verschleierten Frau Mona, die nicht zu bewegen war, diesen Schleier vor Gericht zu lüften und in der Folge weder MUH noch MÄH sagte, sich also in Schweigen hüllte ---und damit durchkam!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012705-Telefonbotschaft-Terrorist-mit-sterreichischen-Gef-ngnissen-unzufrieden

  14. Josef Maierhofer
    12. Mai 2013 20:42

    Na, klar, haben sich die ÖVP-ler die Grünen nicht angesehen, sie haben bloß die Mandate gezählt. Denn darauf kommt es den Parteien, die an die Macht wollen, an.

    Grün ist links, linker noch als die SPÖ.

    Ich meine jedenfalls, man sollte auch die FPÖ ins Boot holen, die ist ganz und gar in Summe weniger faschistisch als die Linken Mobber in Parteien und Medien. Außerdem haben sich dort einige Leute sehr gut entwickelt und können wertvolle Beiträge leisten, deren Veröffentlichung aber von Links verhindert wird.

    Ich finde es schändlich, wenn man Einrichtungen der FPÖ stört, zerstört, Veranstaltungen der FPÖ stört und den linken Mob dorthin beordert mit Polizei'Unterstützung' (gezieltes Wegschauen heißt das), etc. das ist genau so, wie es in den 1930-er Jahren war. Diese Partei ist wesentlich besser als das, was die Medien sie darstellen, ich habe mir das näher angesehen.

    Dass eine ÖVP das alles nicht sehen will und nicht kapiert, ist auch schändlich.

    • cmh (kein Partner)
      13. Mai 2013 08:53

      Damit die Sozen von der Macht entfernt werden ist es mir sogar recht, dass die Schwarzen an die Macht drängen.

      Bei aller Wertschätzung, das ist ein klares NoNa.

      Ihre Einschätzung der FPÖ teile ich zwar (bekanntermaßen), aber die Realitäten sind halt anders.

    • Tito (kein Partner)
      13. Mai 2013 10:05

      @ maierhofer
      Na, wenn sie spastoider Nazi es sich genauer angesehen haben, dann kann's nur stimmen...

    • Josef Maierhofer
      13. Mai 2013 11:40

      @ Tito (kein Partner)

      Darauf habe ich gewartet, dass Sie Ihre Vorurteile und Ihren Parteigehorsam oder Ihre Parteihörigkeit, sprich den 'Slogan' der Linken da wiederholen, ohne zu wissen, was Sie da sagen.

      Nein, mit Nazis ahbe ich überhaupt nichts auf dem Hut, weder aus der Familie noch ich selbst. Denn Nazis sind ja verboten, wie Sie ja hoffentlich wissen.

      Auch die FPÖ hat ihre verurteilten Nazis aus der Partei ausgeschlossen.

      Nehmen Sie einmal 'Altgott', den 'Sonnenkönig' Kreisky her, an den Sie ja offenbar glauben, weil Sie offenbar auch nicht imstande sind, seine wirklichen Taten objektiv zu prüfen, er hat nämlich die schlimmsten Nazis geschützt und in die SPÖ aufgenommen, wenn Ihnen das nicht bekannt ist.

      Ich fürchte, die SPÖ und die Medien dazu, die sie beherrscht, tun das Gleiche, was die Nazis damals getan haben, nämlich blind einer Ideologie zu folgen, die ins Verderben führt.

      Klar, dass sich da ein früherer Wähler der ÖVP, die teilweise zu einer Filiale der SPÖ geworden ist, Gedanken macht und sich die Alternativen in Österreich genauer anschaut. Denn ich kann für mich noch selbst urteilen, was gut ist für die Österreicher und für Österreich, das die Sozialisten ja ablehnen, sie kämpfen ja für die Aufhebung der Nationen, um ihre Schuld am kommenden Niedergang in einem größeren Rahmen verstecken zu können.

      Und ein bißchen Heimat, ein bißchen Ehrlichkeit, ein bißchen Fleiß, ein bißchen Verlässlichkeit, ein bißchen Budgetdisziplin, etc., Sie kennen das ja alles, wenn Sie meine Beiträge lesen, täte Österreich und seinen Einwohnern schon gut, meinen Sie nicht auch, oder sollen wir vor die Hunde gehen, weil man 40 Jahre und vielleicht noch etwas drüber, bei den Linken nicht willens war, einzusehen, dass man nur ausgeben kann, was man selbst (nicht von anderen) einnimmt, dass man nur weiterkommen kann, wenn alle an einem Strang ziehen und dass man nur weiterkommen kann, wenn man auch die Zukunft beachtet, etc., auch das kennen Sie, wenn Sie meine Beiträge lesen.

      Na, und welchen Parteien wird das heute noch vertreten ?

      Wissen Sie, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Partei gebraucht und bin daher frei von diesem Übel, Sie scheinen das nicht zu sein, daher labern Sie da stereotyp was von 'Nazi' daher, statt darüber nachzudenken, was Sie eigentlich wirklich tun mit Ihrem Agitieren für eine Nomenklatura, die ihresgleichen sucht und die Ihresgleichen unterstützen.

      Ich nicht, ich kann denken.

    • byrig
      14. Mai 2013 00:38

      völlig ihrer meinung!

  15. zweiblum
    12. Mai 2013 19:38

    Vor Parteiverhandlungen fressen die Grünen , wie im Märchen, Kreide. Nach dem Rotkäppchen erlegen sie jetzt Schwarzkäppchen.

  16. socrates
    12. Mai 2013 12:26

    Die CSU im Politsumpf: Ausbeutung in der forensischen Psychiatrie?
    Der Schwarzgeld-Whistleblower Gustl Mollath wurde vom 24. April 2006 bis zum 14. Mai 2009 im Bezirkskrankenhaus Straubing festgehalten. Über diesen Aufenthalt berichtete der Nürnberger, für den sich mittlerweile viele Menschen und Medieninteresse interessieren, unter anderem von Schlafentzug. Das veranlasste die Bloggerin Ursula Prem dazu, Nachforschungen über die Zustände in dieser Klinik anzustellen. Dabei stieß sie auf einen ehemaligen Insassen, der behauptet, dass er dort für einen Stundenlohn von 1,25 Euro Modellautos für die Firma Sapor fertigen musste. Das wäre angesichts der Tagessätze im bayerischen Strafvollzugsgesetz noch keine sehr bemerkenswerte Nachricht, wenn solche Autos bei Auktionen nicht Preise von bis zu 26.269 Euro erzielen würden.
    Noch bemerkenswerter ist die bei World Collector zu findende Behauptung, dass der heute in Ingolstadt tätige Landgerichtspsychiater Hubert Haderthauer teure Sapor-Modelle wie den 104 Rolls Royce "produziert" hätte. Der Ehemann der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer war für eine Stellungnahme gegenüber Telepolis nicht erreichbar, gab aber mittlerweile dem Stern Auskunft: Danach war er "zu keinem Zeitpunkt beim Bezirkskrankenhaus Straubing beschäftigt" und hat die Firma Sapor nicht gegründet, sondern stieß "Anfang der 90er Jahre" dazu. 2008 habe er seine "Beteiligung beendet", da er aufgrund des Aufrückens seiner Frau in eine "herausgehobene politische Position jegliche Möglichkeit einer denkbaren Interessenkollision von vornherein ausschließen wollte".
    Zum Vertrag von Sapor mit dem Bezirksklinikum Straubing wollte sich Haderthauer auch gegenüber dem Stern nicht äußern. Anders der jetzige Sapor-Besitzer, der Ingolstädter Messeveranstalter Heinrich Sandner. Ihm zufolge zahlt man dem Klinikum die Materialkosten zuzüglich 5.000 Euro pro Modellauto und verkauft die fertigen Exemplare für "rund 15000 Euro inklusive Steuern".
    Auch Gustl Mollath erwähnte die Modellbauwerkstatt in Straubing 2008 in einem Schreiben an die Strafvollstreckungskammer Regensburg. Nach eigenen Angaben hatte er sich dort beworben, weil er viel Erfahrung mit Luxusautomobilen hat. Allerdings ließ man ihn nicht dort arbeiten. Stattdessen musste der gelernte und studierte Maschinenbauer "Vorhanghaken klicken". Die Bloggerin Gabriele Wolff sieht eine mögliche Erklärung dafür in der Möglichkeit, dass "ein Mann […] der Unmoral im Bankensystem und in der Wirtschaft anprangert [und] die Verflechtung von Wirtschaft und Politik/Justiz beklagt […] angesichts der einzigartigen Handwerksstücke, die da entstanden", fragen hätte können "wer [damit] den Profit macht". Peter Mühlbauer heise.de/tp
    Die Politik verkommt in ihrer Unmoral, aber gesetzlich regeln sie sich alles!
    Gott sei Dank gibt es das Internet, das den bestochenen Medien Paroli bietet.

  17. schreyvogel
    12. Mai 2013 10:01

    Es gibt in Österreich zwei politische Lager:

    Das linke Lager, bestehend aus SPÖ und den Grünen
    Das rechte Lager, bestehend aus ÖVP, FPÖ und TStr.

    Das rechte Lager hat normalerweise eine kleine Mehrheit.
    Es wäre nur logisch, wenn es gemeinsam die Regierungen bildet, im Bund und auch in den Ländern. Aber leider ist es den Linken gelungen, die FPÖ dermaßen als Nazi zu diffamieren, dass eine Koalition mit ihr als nicht politisch korrekt gilt.

    Bleibt nur rot-schwarz oder eine Grün-Kombination. Und dafür hebt der ORF auch noch saftige Gebühren bei uns ein!

    • F.V. (kein Partner)
      13. Mai 2013 11:15

      @Schreyvogel,

      so scheint es auszusehen und der Katzenjammer ist heute groß, nachdem auch den Einfältigen inzwischen klar geworden ist, was die Dämonisierung der FPÖ für die Chance auf Abwahl der Linxlinken bedeutet. Aber an dieser hat die ÖVP kräftig mitgestrickt, obwohl rein zahlenmäßig die „bösen Nazis“ nach dem Krieg alle gar nicht im VdU bzw. später in der FPÖ Platz gehabt hätten. Tatsächlich fanden sie ja auch Unterschlupf in den beiden großen „staatstragenden“ Parteien – und erreichten da (wo sonst) auch höchste Staatsämter.

      Was ebenfalls an der Kampagne so „lustig“ erscheint, wenn´s nicht so falsch und traurig wäre, daß die National – Sozialisten heute auf rechts umlackiert werden. Sie hatten als Sozialisten natürlich auch eine linke Ideologie, analog den International-Sozialisten, und diese ideologische Nähe machte es für die meisten deutschen Kommunisten nach der „Machtergreifung“ auch relativ leicht sich in der NSDAP zu integrieren.

      Was in Österreich die FPÖ zeitweise sehr stark werden ließ, waren die Stimmengewinne in den Arbeiterbezirken, weil die Sozialisten ihre eigene Klientel mit dem Migrations- und Asyl-Dogma verschaukelten, genauer: verrieten. Daß auch H Che – wie sein symbolisches Kürzel ja anzudeuten bestrebt sein dürfte – den Sozialisten etwa in Salzburg Avancen machte, zeigt zweierlei: die Dummheit der Strache´schen „Strategie“ und daß – solange dieser geistige Taglöhner die FPÖ anführt – diese nicht rechts, sondern als Steigbügelhalter der Linken auch dort eingeordnet werden muß.

    • byrig
      14. Mai 2013 00:53

      schreyvogel,ich stimme ihnen völlig zu.eigentlich ist ein bündnis zwischen schwarz und grün pervers.zumindest,solange die schwarzen noch den anspruch erheben,"bürgerlich" zu sein.
      ärgerlich ist,dass ich auf der gleichen seite wie dieser volltrottel "f.v." antworten muss.bei diesem pseudonym handelt es sich offensichtlich um diesen gestörten bis geisteskranken starl.alleine seine dauernd gebrauchte formulierung"geistiger taglöhner" ärgert mich.dieser schizophrene ist wahrscheinlich nicht einmal in der lage,für eine tagesarbeit bezahlt werden zu können.also ein frühpensionist,der uns allen auf der tasche liegt und hier das maul gross aufreisst.
      ich geh morgen früh jedenfalls wieder arbeiten.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Mai 2013 11:41

      „Gut daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß´“, singt und tanzt der bösartige kleine Kobold – bis einer seinen Namen entdeckte und ihn aussprach. Da stampfe Rumpelstilzchen fest auf und verschwand in einem Erdschlund mit Rauch und Schwefelgestank.

      An das mußte ich amüsiert denken, als der etwas einfach gestrickte byrig offenbarte, wie sehr ihn der häufige Gebrauch „geistiger Taglöhner“ ärgere. Er mußte sich wohl mit Namen angesprochen fühlen.

      Daß mich der geistige Taglöhner byrig für den Herrn Starl hält, zeigt, daß er ein PISA-Fall ist, dem sinnerfassenden Lesen völlig fremd ist. Jener war nach meiner Erinnerung ein militanter Vertreter Libinterns, ich hingegen bin – wie normalerweise auch schlichtere Gemüter leicht erkennen können – ein ausgesprochener Gegner der liberalen Ideologie.

      Byrig muß sich übrigens nicht sorgen, daß ich ihn wegen seiner gepflegten Ausdrucksweise vor den Kadi zitiere; er ist nicht satisfaktionsfähig. Ich nehm´s ja auch einem Köter nicht übel, wenn er mich anbellt.

  18. Interessierter Leser
    12. Mai 2013 09:09

    Weshalb sind ein Großteil der Wähler so frustriert, wählen „Juxparteien“ oder gehen überhaupt nicht mehr zur Wahl?
    Ganz gleich, was man in Österreich wählt, im Endeffekt gibt es ROT-SCHWARZ oder SCHWARZ-ROT. Schüssel wollte das System aufbrechen – wir wissen, wie es ausgegangen ist. Wären die Blauen nicht so eine „Schmuddelpartei“ sondern eine ernstzunehmende Partei wie die FDP, es gäbe kein Problem, andere Koalitionen zu bilden. Es wäre auch kein Problem schon vor der Wahl den gewünschten Koalitionspartner - wie in Deutschland – zu benennen. Aber wer will denn schon bei der FPÖ anstreifen, die immer wieder „eigenartige“, ewiggestrige Vertreter in ihren Reihen hat, die es nicht lassen kann – mehr als untergriffig, populistisch – sonderbare Sprüche, hetzerische Aussagen, …… von sich zu geben, zu plakatieren??
    Wenn man heute aus diesem Dilemma herauskommen möchte, geht es nur durch Koalitionen ohne diese FPÖ. Und da bieten sich derzeit nur Koalitionen unter Einbindung der Grünen an. ÖVP/SPÖ fehlen Frauen und junge Wähler, sie sind Altparteien, auch was ihre Wählerschaft betrifft. In OÖ. hat die SCHWARZ-GRÜNE Partnerschaft große Akzeptanz, ohne dass die ÖVP ihre politische Gestaltungskraft verloren/aufgegeben hat. Die SPÖ dümpelt so vor sich hin.
    Wozu die SPÖ - zum Machterhalt - imstande ist, klingt ja in Salzburg schon durch, wo sie GRÜN die „Landeshauptfrau“ angeboten hat.
    Ich bin für SCHWARZ-GRÜN, auch wenn A.U. daran nichts finden kann.

    • Rau
      12. Mai 2013 12:48

      Wäre die FPÖ wie die FDP??? Dann hätten wir einen 4-Parteien - Konsens in der ESM Frage und gar nichts mehr zu plaudern. Die FDP steht mitten in einer Zerreissprobe in dieser Frage, sowie überhaupt zum Thema Euro, was wohl eine ziemlich entscheidende Frage ist.
      Die FPÖ geht da nicht mit, das ist alles! Ob sie das zur Schmuddelpartei macht, weiss ich nicht, aber wenns schon NoGo's gibt, sollte man schon die richtigen erwähnen, und nicht ein paar "ewiggestrige" Sprücheklopfer vorschieben, von denen man eigentlich schon lange nichts mehr gehört hat.

      Die ÖVP hat sich eben anders positioniert und macht mit beim heiteren europäischen Schuldenkarussell. Dadurch engt sie sich ein in der Auswahl ihrer potentiellen Koalitionspartner und macht mit bei dem Versuch, die nationalen Parlamente völlig frei von Kräften zu machen, die mit dem derzeitigen Kurs, den die EU steuert, nicht einverstanden sind.
      Das und nur das wird ihr auch Stimmen kosten im September!

    • Interessierter Leser
      12. Mai 2013 18:04

      @rau,
      vor einigen Wochen musste in O.Ö. wieder ein "fescher" Wehrsportler zurücktreten, und in Salzburg will der Dr. Schnell wieder "umvolken". Sie können ihre "Blödheiten" einfach nicht lassen. Schade, aber es ist so! Auch FPÖ-Fans dürfen diese dummen aber absichtlichen "Rülpser" nicht ignorieren

    • socrates
      12. Mai 2013 19:43

      Interessierter Leser
      Wenn die "Umvolkung" "Integration" heißt, ist alles in Ordnung. "Wehrsport" ist seit den Griechen und Römern in allen Staaten der Welt Pflicht. Die 1848 Revolution wäre ohne bewaffnete Bürger und Studenten unmöglich gewesen. Seit die Roten gewonnwn haben ist er in deutschsprachigen Ländern verboten. Angsti?

    • socrates
      12. Mai 2013 20:39

      Interessierter Leser
      Hat etwa der "Fesche Wehrsportler" gegen das Verbotsgesetz: "Niemand darf fescher als Faymann sein" verstoßen?

    • Interessierter Leser
      12. Mai 2013 22:00

      @socrates ich fürchte Sokrates rotiert im Grab!! Er ruhe in Frieden!

    • socrates
      12. Mai 2013 22:20

      Interessierter Leser
      Politische Agitation ersetzt keine Bildung: Sokrares betrieb Wehrsport als Hoplit!

      Konkrete Daten sind mit seinen militärischen Einsätzen im Peloponnesischen Krieg (431–404 v. Chr.) verbunden: Als Hoplit mit schwerer Bewaffnung nahm er an der Belagerung von Potidaia 431–429 v. Chr. sowie an den Schlachten von Delion 424 v. Chr. und Amphipolis 422 v. Chr. teil. Das lässt darauf schließen, dass er nicht unbemittelt war; denn die Kosten für ihre Ausrüstung mussten die Hopliten selbst aufbringen.
      Idealporträt des Alkibiades (Marmorbüste, 4. Jh. v. Chr.)

      Dem Feldherrn Laches und dem eigenen Schüler Alkibiades machte Sokrates im Felde großen Eindruck durch die Art, wie er Kälte, Hunger und sonstige Entbehrungen zu ertragen in der Lage war und wie er im Falle des militärischen Rückzugs bei Delion – statt wie andere kopflos zu flüchten – gemessenen Schrittes und jederzeit verteidigungsbereit Besonnenheit und entschlossenen Mut bewies.[19]

      Den verwundeten Alkibiades rettete er in Potidaia samt Waffen und lenkte eine Tapferkeitsauszeichnung, die ihm selbst zugestanden hätte, auf Alkibiades. So wenigstens bezeugt es dieser in Platons Symposion und berichtet, wie er Sokrates in Poteidaia erlebt habe:

    • socrates
      12. Mai 2013 23:09

      „Da übertraf er im Ertragen aller Beschwernisse nicht nur mich, sondern alle insgesamt. Wenn wir irgendwo abgeschnitten waren, wie es auf Feldzügen vorkommen kann, und dann fasten mussten, da konnten das die anderen lange nicht so gut aushalten. Durften wir es uns aber wohlergehen lassen, so vermochte er als einziger das zu genießen, besonders wenn er, was ihm freilich zuwider war, zum Trinken genötigt wurde; da übertraf er uns alle. Und worüber man sich am meisten wundern muss: Kein Mensch hat jemals den Sokrates betrunken gesehen."
      Sokrates ist eines meiner Vorbilder. Einen Wehrsport- und Waffengegner als Minister hatter wir schon.

    • Dreistein (kein Partner)
      13. Mai 2013 01:40

      Meine bevorzugte Koalition ist auch Schwarz/Grün, nur reicht das nicht aus, also Muss TStronach dazu. Mitte rechts und Links/Links stellen bestimmt nicht soviel an wie Links und Links/Links. Die dreisten, unmoralischen und Wählerbetrügenden Angebote der SPÖ bringen mich dazu auch an ein anderes Modell zu denken.
      ÖVP/FPÖ/TStronach

      allemal besser als der SPÖ Vorschlag!

    • Interessierter Leser
      13. Mai 2013 07:07

      @socrates
      Viel Wissen und Bildung müssen nicht korrelieren, wie mir scheint!!

    • Undine
      13. Mai 2013 08:40

      @socrates

      Bravissimo!*********!

    • cmh (kein Partner)
      13. Mai 2013 09:03

      @Rau

      Während man vor 20 Jahren in Favoriten mit einigen Kenntnissen Serbokratisch durchgekommen ist und sogar die letzte Balkanvettel auf Deutsch radebrechern konnte, zischen seit etwa 10 Jahren zahlreiche Kopftuchmädls (teilweise auch im Tschador) hier herum und bei den älteren türkischen Ehepaaren fragt man sich schon, wo die denn vor 20 Jahren waren.

      Und jetzt, sehr geehrter Herr Rau, sagen Sie mir bitte, wie man dieses Phänomen nennen soll. (Zuzug ins Sozialsystem wäre bezeichnen aber nicht besonders griffig, zumal die Linxen ja davon ausgehen, dass die Sozialtransfers zur Gänze von der Fiona Grasser-Swarovsky gezahlt werden.)

  19. Wyatt
    12. Mai 2013 08:38

    "........pikant ist jenes, das jedes weitere Wasserkraftwerk kategorisch ausschließt. Ja genau, das sind jene Kraftwerke, die als einzige kein CO2 abgeben, und dennoch ständig Strom produzieren, ........"

    Ja aber, vielleicht ist gerade das Verhindern, effizienter, eigener, von Wind und Sonne unabhängiger Energiequellen - nicht nur bei uns in Österreich - der eigentliche Sinn und Zweck, zu dem die "Grünen" erfunden wurden.

  20. brechstange
    12. Mai 2013 07:40

    Die ÖVP hat eben ein gutes Gespür für Machterhalt. Dass Macht Verantwortung bedeutet, ist eben mehrdeutig, je nachdem wo man steht. Politik verschleißt eben nur die, die nicht die Macht haben.

    Daher deutliche Indizien für Österreich und seine Staatsräson schädliche Verhaltensweisen:

    ÖVP tritt als Krippenfan auf, weil ja Krippenkinder bessere Entwicklungs-, Bildungs- und Zukunftschance haben. Was ja der Kinderpsychologe Mitterlehner gerade, einseitig wissenschaftlich unterlegt, uns erklärt.
    Anstatt Eigeninitiative zu fördern, setzt die ÖVP auf Wohnbau mit Mitteln aus Vorsorge- und Pensionskassen.
    ÖVP hat alle Konzentrationsprozesse zugelassen, setzt lieber auf gesetzliche Preiskontrollen.
    ÖVP hat für den Wahlkampf eine Agentur beauftragt, die vor allem SPD und Grüne vertrat.
    ÖVP holt sich Menasse als "Spin-Doktor" und bietet ihm Bühne.
    ÖVP will mit den Grünen koalieren, was natürlich auch aufgrund der Mehrheitsverhältnisse opportun erscheint.
    ÖVP reinigt gerade die Partei, Euroskeptiker und EU-Kritiker werden ausgesiebt bzw. isoliert.
    ÖVP und zumindest ihre jetzige Mannschaft arbeitet zusammen mit Rot und Grün an der Souveränitätsaufgabe Österreichs zugunsten Brüssels. Jobs sind eben wichtig, welche sonst kann die Politik für sich schaffen? Wie kann man dieses Unterfangen mit FPÖ angehen, das geht überhaupt nicht, da wäre man gerade wieder am europäischen Marterpfahl gebunden. Team Stronach glaubt man umpolen zu können, weil sie nur Zünglein an der Waage sind.

    • Charlesmagne
      12. Mai 2013 12:15

      Wie sehr ich leide.......
      ****************************

    • cmh (kein Partner)
      13. Mai 2013 09:06

      Die ÖVP stellt mit Schüssel den Kanzler und wird seitdem auch von den eigenen Leuten ins Winkerl gestellt, weil Schüssel gelogen hätte.

      Was der ÖVP jetzt fehlt sind drei Dinge: Disziplin, Disziplin und Disziplin.

      Ansonsten bin ich allerdings Ihrer Ansicht.

  21. Observer
    12. Mai 2013 06:47

    Ich glaube nicht, dass die ÖVP nun eine wirkliche Liebe zu den Grünen zeigt, vielmehr sind es überall (wie auch in Wien) ausschliesslich Überlegungen, an der Macht zu bleiben bzw. diese wieder zu erlangene. Grüne Ideologien sind ohnehin schon stark bei SPÖ und ÖVP eingedrungen, also braucht man die Grünen nur als Mehrheitsbeschaffer = nützliche Idioten.

    • Cotopaxi
      12. Mai 2013 08:13

      Ich frage mich, ob in einer Koalition die Grünen die nützlichen Idioten sind, oder nicht eher, deren (bürgerlichen) Koalitionspartner?

    • Observer
      12. Mai 2013 11:49

      „Nützliche Idioten” gehört selbstverständlich von mir unter Anführungszeichen geschrieben.

  22. Pumuckl
    12. Mai 2013 03:29

    A.U. : " Warum hat sich bei der ÖVP noch niemand angeschaut, wie radikal links die Grünen in Wahrheit sind "

    Es gibt schon bei den Grünen selbst, aber auch bei anderen Parteien und den Wählern, unrealistische Naturschutzschwärmer, welche auf deren ALIBIAKTIONISMUS hereinfallen und glauben, daß die Erfüllung ihrer Ideale bei den SOGENANNTEN GRÜNEN in guten Händen sind.

    Wir dürfen nicht müde werden, diesen idealistischen Träumern klar zu machen:
    ! DIE SOGENANNTEN GRÜNEN STELLEN IN GANZ EUROPA, SOWOHL IN IHREM POLITISCHEN HANDELN, ALS AUCH IN IHREN HISTORISCHEN WURZELN, DEN ÄUSSERSTEN LINKEN RAND DER GESELLSCHAFT DAR !

    Zur Erinnerung: Der, ach so gemäßigte, Professor van der Bellen sagte einst sinngemäß zu H.C. Strache bei einer Fernsehkonfrontation: " . . . der Begriff Feind sollte ja normalerweise in der Politik nicht gebraucht werden, ABER DIE FPÖ IST UNSER FEIND. "

    Da nun van der Bellen den Begriff Feind in der Fernsehkonfrontation gebrauchte, frage ich mich, ob nicht alle Parteien die so genannten Grünen endlich als Feind von Österreich und seinen autochthonen Bürgern erkennen, und auch so nennen sollten

  23. fokus
    12. Mai 2013 02:30

    Pragmatische Grüne - gibt's die? Sie geben sich in den Bundesländern viel mehr als Wölfe im Schafspelz, denn auch sie sind dem Programm der Bundespartei verpflichtet und das ist grimmig genug sprich stramm links, was einen Widerspruch zum politischen Pragmatismus darstellt!

    Wie vermutlich viele andere Wähler frage ich mich, was diese neue Präferenz der Schwarzen für Grün bedeuten soll? Versprechen sie sich davon mehr Anerkennung bzw. positive Berichterstattung unserer linksgestimmten Medienorgel? Wollen sie die Wende von 2000 vergessen machen? Möchten sie damit modern und progressiv wirken? Sämtliche dieser Überlegungen werden nicht aufgehen, es besteht eher die Gefahr, daß sie neben den Grünen "vermodern".

    Die ÖVP muß sich auf ihre Wurzeln besinnen, mutiger auftreten und wieder eine bürgerliche Mehrheit wagen, denn das ist auf Grund der Wahlergebnisse ihr Wählerauftrag, sonst endet sie wie in Wien, wo sie durch ständiges Anbiedern an die Linken marginalisiert wurde.
    Österreich braucht eine staatstragende Partei rechts der Mitte und da darf bei der Koalitionsansage eine CDU durchaus als Vorbild dienen!

  24. ambrosius
    12. Mai 2013 02:06

    Die Wiener Kommunarden müssen den bürgerlicheren Grünen in der Provinz erst einmal erlauben, eine Koalition mit der ÖVP einzugehen.
    Im Falle Schüssel, der ehrliche Koalitionsabsichten hatte und wo der Koalitionsvertrag praktisch schon ausverhandelt war, haben es die Wiener Kommunarden n i c h t erlaubt. Im Falle von Tirol habe ich den Eindruck, daß die Kommune in Wien auch schon "aufgewacht" ist und an der Notbremse zieht, es also nix wird mit der Koalition mit den Grünen. In Salzburg ist der Prozeß ja auch schon eingeleitet.
    Alles, was die ÖVP an Kompromissfähigkeit und gutem Willen in diese Verhandlungen einbringt, schwächt sie nur. und vergiftet das Klima zu den übrigen, potentiellen Partnern.





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