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Spindelegger: Vision und Realität

Michael Spindelegger will Bundeskanzler werden. Das hat er vor einem großen Parteipublikum klargemacht – und er steht mit diesem deutlich unterstrichenen Anspruch keineswegs so lächerlich da, wie es noch vor einem Jahr der Fall gewesen wäre. Freilich: Zwischen Vision und Realität klafft dennoch eine weite Kluft.

Das lässt sich gut an Spindeleggers großer Grundsatzrede vom 15. Mai zeigen. Im Grund hat er (nur oder immerhin?) in zwei Punkten glasklar gemacht, wozu er keinesfalls eine Koalitionsvereinbarung unterschreiben werde: Erstens werde er nie einer Abschaffung des differenzierten Schulwesens und des Gymnasiums zustimmen; und zweitens werde er ebensowenig irgendwelchen Steuererhöhungen zustimmen.

Die Botschaft höre ich und bin begeistert – bis mir die Realität der ÖVP wieder in den Kopf kommt. Meines Wissens war es nämlich niemand anderer als die ÖVP, die gerade in Tirol im Wahlkampf und dann noch einmal im Koalitionsvertrag die Gesamtschule auf ihre (wenn auch ziemlich zerschlissenen) Fahnen geschrieben hat. Und meines Wissens war es niemand anderer als die Bundes-ÖVP, die von der Finanztransaktionssteuer über die Bankenabgabe bis zur Kursgewinnsteuer bis zuletzt sehr wohl Steuererhöhungen (mit)beschlossen hat.

Die Faymannsteuern

Das waren nicht nur „Faymannsteuern“, wie Spindelegger jetzt die neuen, noch viel weitergehenden Pläne der SPÖ nennt. Die ÖVP hat bei den Steuererhöhungen keineswegs so gewirkt, als wäre sie bloß vom Druck der steuersüchtigen SPÖ getrieben. Die ÖVP hat für die Zustimmung zu den Steuererhöhungen nicht einmal von ihrem Koalitionspartner irgendwelche substanziellen Zugeständnisse bekommen. Ob man die nun in Sachen Gesellschaftspolitik oder bei der Pensionsreform oder beim Universitätszugang oder bei der Aufhebung des Amtsgeheimnisses oder bei der Verankerung der Schuldenbremse oder bei der gemeinsamen Obsorge oder bei der Schwulenadoption erwarten hätte können. Selbst das schon vor Jahren groß gefeierte Transparenzkonto ist noch immer in weiter Ferne.

Was bekommt aber der Wähler jetzt, wenn er ÖVP wählt? Die Spindelegger-Ankündigungen? Oder neuerlich die Steuererhöhungs- und Reformverweigerungs-Realität der letzten Jahre, die zwar primär von der SPÖ ausgegangen ist, die aber eben von der ÖVP als Koalitionspartner immer mitgetragen worden ist?

Diese Sorge ist groß: Ist der ÖVP-Obmann doch offensichtlich willens, es trotz aller Kritik am klassenkämpferisch gewordenen Koalitionspartner wieder mit der SPÖ zu versuchen. Er würde halt nur gern selbst Nummer eins werden. Rot-Schwarz beziehungsweise Schwarz-Rot scheint bei der ÖVP derzeit alternativlos zu sein, auch wenn es nicht ausgesprochen wird. Die grünen Spielereien aus dem Westen gelten bundesweit als absurd. Und die FPÖ kommt bei den schwarzen Überlegungen überhaupt nicht vor.

Die Partei scheint aber auch der SPÖ gegenüber nicht imstande zu sein, irgendwo wirklich zu sagen: „Dann gehen wir halt lieber in Opposition. Bis hierher und nicht weiter.“ Oder: „Gerne mit der SPÖ – aber nur mit einer reformwilligen wie in der Steiermark und der Stadt Salzburg, jedoch nicht mit Faymann als Gewerkschafts-Fortsatz.“

Wie lange gelten Spindeleggers Versprechen?

Und noch etwas schürt die Angst des Bürgers: Was ist, wenn dasselbe passiert wie bei der letzten Wahl? Da haben ÖVP-Wähler einen Molterer gewählt – und dann einen Pröll bekommen, der ohne jedes Wählermandat, sondern nur auf Raiffeisenwunsch eine sehr linke Politik gemacht hat (Schwulenehe usw.). Immerhin hat die ÖVP ja große Tradition darin, einen Obmann abzuschießen, wenn er am Wahltag nicht so gut reüssiert, wie es die schwarzen Wunschträume vor der Wahl gehofft hatten. Und dann sitzen am Ende die Platters hinter den Polstertüren und bestimmen einen Nachfolger. Eine grauenhafte Vorstellung.

Dennoch hat Spindelegger einige Chancen, trotz der wohl unvermeidlichen neuerlichen Stimmverluste seiner Partei nach Salzburger Art Nummer eins zu werden. Denn die Faymann-SPÖ ist, wie auch die jüngsten Urnengänge gezeigt haben, in einem so deplorablen Zustand, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viel tiefer abstürzen dürfte als die Schwarzen.

Der rote Glaube, dass der vom SPÖ-ORF anfangs so gepushte Frank Stronach nur bei den rechten Parteien grasen würde, hat sich als schwerer Irrtum erwiesen. Die bourgeoisen Salon- und Beisl-Linken, die einst geschlossen Kreisky gewählt hatten, haben sich zu den Grünen begeben. Und bei der Arbeiterschaft ziehen nach wie vor die Freiheitlichen stark mit dem Ausländerthema, das ja nur in der medialen und koalitionären Wunschwelt als Problem verschwunden ist.

Schmutzkanone Darabos

Freilich ist anzunehmen, dass die SPÖ mit Hilfe der vielen bestochenen Zeitungen, mit dem total unter Parteikontrolle befindlichen ORF und unter dem Kommando des altneuen Sekretärs Darabos die ganz große Schmutzschleuderkanone ausfahren wird. Diese vermag ja durchaus Wirkung zu erzielen, auch wenn sie reihum kritisiert wird.

Kann Spindeleggers fade Art gegen die Darabos-Schmutzwäsche eine Art Gegenprogramm sein? Der ÖVP-Obmann hat jedenfalls in der überfüllten Hofburg sehr lange gebraucht, um rhetorisch an den vor ihm aufgetretenen schwarzen Jungstar Sebastian Kurz heranzukommen. Der Vizekanzler tut sich halt schwer, emotional zu werden. (Spindelegger lässt sich übrigens wieder als Vizekanzler ansprechen, während sein Vorgänger Pröll ganz auf den Ministertitel gewechselt war; aber das sind wohl nur die kleinen Mätzchen von Ministersekretären, mit denen sie sich so die Zeit vertreiben).

Spindeleggers Positionierung ist eine klar wirtschaftsliberale, auch wenn er sie als konservativ bezeichnet. Die wirklich konservativen Themen wie innere Sicherheit, Kriminalität, Islamisierung, Heimat, Qualität der Universitäten, Disziplin, Schwulenfrage, EU-Überregulierung, Feminismus, Political correctness usw. blieben mit Ausnahme der Familie in seiner Grundsatzrede hingegen komplett unerwähnt.

Fekter bleibt ungenannt

Ziemlich seltsam ist auch, wie man als ÖVP-Obmann so viel über Wirtschaft reden kann, ohne den Namen der Finanzministerin zu erwähnen – hingegen den des Landwirtschaftsministers schon. Es ist ziemlich selbstbeschädigend, ganz alleine und offenbar gegen Maria Fekter in die Wahlschlacht zu ziehen.

Immer wieder merkte man Spindelegger auch das derzeitige schwarze Grunddilemma an: einerseits einen weitgehenden Kurswechsel zu verlangen, andererseits aber selber schon seit 27 Jahren an der Regierung beteiligt gewesen zu sein, sodass man deren Arbeit auch irgendwie loben muss (ausgerechnet den Sozialminister lobte er sogar namentlich).

In Sachen wirtschaftsliberal war Spindelegger hingegen sehr ansprechend. Auch wenn er das ungleiche Frauenpensionsalter nicht erwähnte. Auch wenn man nur noch schmunzeln kann, wenn jemand behaupten kann, in fünf Jahren genau 420.000 Arbeitsplätze schaffen zu können (in den verteilten schriftlichen Unterlagen waren es übrigens bloß 400.000; aber seit Drucklegung durfte es halt offenbar noch ein bisserl mehr werden).

Wenn man die genannten Bedenken ignoriert, dann klingt Spindelegger jedoch wirklich erfreulich, wie etwa mit diesen Aussagen: „Es ist keine Schande, reich zu sein; die Armut ist der Skandal“; ein flammendes Plädoyer für die von den Linken so bekämpfte Möglichkeit der Teilzeitarbeit; eine Kampfansage an die teuren sozialistischen Gas- und Strommonopole in den Städten; eine Absage an die grüne Regulierungswut; und sein Bekenntnis zur Leistung, zum Schuldenabbau, zur Wahlfreiheit bei Ganztagsschulen, zum Eigentum, zur Privatisierung, zur Mitarbeiterbeteiligung und zu längeren Lebensarbeitszeiten.

Die Abgrenzung zu links ist geglückt

Spindelegger hat sich klar bemüht, (zumindest sozial- und wirtschaftspolitisch) einen deutlich erkennbaren Gegenpol zu den Linksparteien zu setzen. Das ist ebenso lobenswert wie der Zugewinn an Professionalität gegenüber seinen früheren Großveranstaltungen. Er wurde diesmal vor jugendliche Zuhörer positioniert und nicht mehr vor eine Wand; lautstarke Trommler machten besser Stimmung als zuletzt zwei peinliche einsame Tanzpaare.

Inszenierung wie Wirtschaftsprogramm sind also durchaus positiv. Aber die schwarze Praxis der letzten Jahre (und die gegenwärtige in Tirol) bleibt halt ebenso Faktum, wie eben alles bei einer programmatischen Rede Nichtgesagte nicht gesagt bleibt.

PS.: Rätselhaft ist, warum die neueste ÖVP-Kampagne durchaus aktuelle Themen mit Jahreszahlen einer fernen Zukunft versieht, so wie schon bei ihrer „Aktion 2050“. Die Wähler wollen jetzt und heute Antworten und nicht im Leben einer nächsten Generation.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 07:12

    Spindelegger ist völlig unglaubwürdig.
    Er ist das Pentant zu Faymann als Wurmfortsatz der Gewerkschaft.
    Als unkritischer Ausführender des niederösterreichischen ÖAAB.
    Er hat gestern unter anderem versprochen, über 400 000 Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Da muß man sich zum Fürchten anfangen.
    Politiker können als Arbeitsplätze nur Beamtenposten schaffen, und von denen haben wir schon genug.

    Produktive Arbeitsplätze werden von Unternehmern geschaffen, und die tun das hauptsächlich in einem wirtschaftlich gesunden Umwelt. Was aber in Österreich schon lange nicht mehr der Fall ist, seit dem in der ÖVP der Sager mit "her mit der Marie, her mit dem Zaster" ungestraft dominieren darf, und ein angeblicher Wirtschaftsminister lieber die verstaubten Interessen des Kammerunwesens vertritt, als vehement für die Belange einer freien Wirtschaft einzutreten.

    Das in kurzen Worten hat Spindelegger zu verantworten, daher ist er als Führungsperson ungeeignet.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 01:00

    Spindelegger verkündet nur das, was seine vermeintliche Wählerklientel hören möchte. Wenn es dann um den Machtanspruch geht, ist alles Makulatur und die ÖVP fällt in sich zusammen wie ein Kartenhaus! Mit den Roten als Koalitionspartner kommt es nach den Wahlen genauso wieder, mit den Grünen, die sich Spindelegger bereits als Regierungspartner vorstellen kann, kommt alles noch viel schlimmer - daher unwählbar.

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,876825

    Wo bleibt da die Vision einer klaren "Abgrenzung zu Links"?

    Österreich bräuchte eine neue Nummer 1, die mutig genug ist, gegebenenfalls auch eine Minderheitsregierung zu bilden, damit dann nicht mehr die Koalitionsräson als Ausrede herhalten muß bzw. die zeigt, daß Macht von Machen kommt und nicht von Ohnmacht!

    P.S.: Wenn der Herr Vizekanzler dann auch noch solche neuen Geldverschleuderungsaktionen der EU unterbreitet, sind größte Zweifel an der Realität seiner Reform- und Einsparungsversprechen mehr als angebracht!

    http://orf.at/stories/2181863/

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 10:26

    A.U. schreibt:

    "Die wirklich konservativen Themen wie innere Sicherheit, Kriminalität, Islamisierung, Heimat, Qualität der Universitäten, Disziplin, Schwulenfrage, EU-Überregulierung, Feminismus, Political correctness usw. blieben mit Ausnahme der Familie in seiner Grundsatzrede hingegen komplett unerwähnt"

    Sind das wirklich "nur" rein konservative Themen? Ich bin überzeugt, daß diese Themen den MEISTEN österreichischen WAHLBERECHTIGTEN am Herzen liegen---ob sie nun rot, schwarz, blau oder grün eingefärbt sind.

    Die POLITIKER der jeweiligen Farbe, also die Roten und die Grünen sind es, die gegen die wirklichen Interessen der österr. Bürger handeln. Deshalb ist es mir unverständlich, wie es diese linken Politiker dennoch immer wieder schaffen, gewählt zu werden, OBWOHL sie regelmäßig die Wünsche der "normal" denkenden Menschen mißachten.

    Was haben die linken, also die roten und grünen Politiker, was die "rechten" nicht haben? Es muß doch an den schmutzkübelorientierten, denunzierungsfreudigen Linken liegen, die es einfach besser verstehen, mit völlig unfairen Methoden die Gehirne der Wähler zu vernebeln, denn wer klar sieht, für den müßten doch die von A.U. genannten Themen von größter Bedeutung sein.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 13:37

    Heute im Mittagsjournal gab's wieder jede Menge Stoff, sich grün und blau zu ärgern!

    Nicht, daß es mich besonders überraschen würde, nämlich die Tatsache, daß sich ausschließlich die LINKEN nicht nur des ORF und der Printmedien unbegrenzt bedienen und diese für ihre Zwecke mißbrauchen, sondern auch die Theaterbühnen als Wahlhelfer schamlos benützen. Daß va die Wiener Bühnen politisieren, wie es der Mainstream gebietet---wo sonst könnte jahrelang für alle gut sichtbar der rote SOWJETSTERN U N G E S T R A F T prangen als im roten Wien?!? ---liegt längst klar auf der Hand.

    Daß aber wegen der bevorstehenden NR-Wahl das BURGTHEATER als LINKE WAHLKAMPFARENA "offiziell" benützt wird, gibt man ganz ohne Genierer zu. Hat man da noch Worte?
    ..................................................................................................
    "Matthias Hartmann steuert in seine fünfte Saison als Burgtheater-Direktor. Heute Vormittag hat er das Programm für die kommende Spielzeit - in die ja auch die Nationalratswahl fällt - vorgestellt. Die kommende Saison wird so politisch."
    ......................................................................................................

    Hartmanns Motto, das über allem steht, lautet in dieser Saison:

    WAHL---BURG---WILLE.

    Er will auf die politische Situation in UNGARN reagieren, weil es besorgniserregend sei, was in Ungarn geschehe und das "Schule machen könnte"! Na dann.....

    Das Anliegen des Herrn Hartmann ist es also, den Österreichern im Burgtheater Nachhilfeunterricht darüber zu geben, daß "rechte" Regierungen eindeutig BÖSE , "linke" hingegen gut seien.

    Danke, Herr Hartmann, für Ihre Bemühungen, die Leute bis zur Wahl auf LINKS zu programmieren! Linke Gehirnwäsche im Burgtheater---GOEBBELS war ein Waisenknabe dagegen! Und wir regen uns auf über PROPAGANDA-Filme aus der NS-Zeit, und die SCHAUSPIELER, die damals engagiert worden sind, wagen wir zu diffamieren! Heute stehen nur die Vorzeichen anders und die Möglichkeit der Indoktrinierung ist ungleich besser geworden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 01:47

    Die Schmutzkanone Darabos - wie vornehm ausgedrückt. Dreckschleuder würde besser passen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 21:33

    Manchmal ist die Historie doch ganz amüsant.
    Bei den Nationalratswahlen 1949 trat erstmals der Vorläufer der heutigen FPÖ (die Besatzungsmächte gestatteten nach längerem Hin und Her doch das Antreten einer Wahlgemeinschaft der Unabhängigen – WdU). Die SPÖ rechtete fix damit, daß die Kandidatur der neuen Partei voll zu Lasten der ÖVP gehen werde und stand daher diesem Vorhaben nicht generell bösartig gegenüber. Aber siehe da! Am Wahltag hatten sowohl ÖVP als auch SPÖ je 8 Mandate an die erstmals kandidierenden Unabhängigen verloren. Die SPÖ sogar noch eines zusätzlich an die KPÖ (kommunizierende Gefäße nennt man solche Vorgänge wohl).
    Und jetzt ein ähnliches Spiel: Die SPÖ fördert in ihrem rot-grünen Biotop [um nicht "Sumpf" zu sagen], nämlich dem ORF, unverhohlen einen kapitalistischen Egomanen und ehemaligen Großindustriellen (!!!) in der Hoffnung, dieser könnte das Lager der Leistungsträger aufsplittern. Die längst ehemaligen Großparteien liegen so am Boden, daß es nur mehr darum geht, wer weniger verliert. So spielt sich ausgerechnet jene Partei als großer Sieger auf, die als einzige bei allen vier Wahlen 2013 Stimmen verloren hat (in der Wissenschaft gibt es für derartige Realitätsverweigerung einen konkreten Begriff).
    Als gefährliche Drohung schlechthin verstehe ich Spindeleggers Credo: „Erstens werde er nie einer Abschaffung des differenzierten Schulwesens und des Gymnasiums zustimmen; und zweitens werde er ebensowenig irgendwelchen Steuererhöhungen zustimmen.“ Wenn eine Gartenschlauch-Partie von Grundsätzen spricht, dann ist für den Otto-Normalbürger und Wähler immer Feuer am Dach. Viele haben dies längst realisiert, nur leider die – nach meiner Ansicht völlig falsche – Konsequenz in die politische Abstinenz gezogen. Jetzt bestimmen Apparatschiks an ihrer Stelle. Siehe ÖH!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2013 23:33

    Heute habe ich wieder keine Fettnäpfchen ausgelassen.
    Mit dem Raidl gestritten, der kann wortgewaltig Sachen behaupten ohne mit der Wimper zu zucken, da war die Frau Tumpel-Gugurell sehr ehrlich dagegen, den Van der Bellen echauffiert. Mit dem Arbeitkämmerer gestritten und die Schratzenstaller mit der Aushöhlung des Mittelstands, der Säule unserer Volkswirtschaft, konfrontiert. Die Frau Scholl zum Auspacken der Nazikeule gereizt, mit der Propagandakeule zurückgeschlagen. :-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut Schmidt
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 07:32

    Im Land der tiefhängenden Bananen werden die Klüfte immer größer und größer.

    Auch die Klüfte, was die Regierung will und was dann wirklich passiert. Wenn ich da den Spindelegger höre, fällt mir ein Zeichentrickfilm von früher ein. Grisu – der kleine (feuerspeiende) Drache. Der wollte doch immer Feuerwehrmann werden … (ich WILL Feuerwehrmann werden, Papa …).

    Also sollte es im Land, wo der Bock noch Gärtner ist, kein Problem für den Spindi sein, Feuerw… ähhhh … Bundskanzler zu werden.


alle Kommentare

  1. Johnie (kein Partner)
    23. Januar 2015 18:51

    Of the panoply of website I've pored over this has the most veacirty.

  2. Douglas (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:52

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  3. Pradeep (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:31

    I love these arelsitc. How many words can a wordsmith smith?

  4. Carmen (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:52

    Your posting is abustolely on the point!

  5. Prem (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:33

    Kudos! What a neat way of thikning about it.

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    18. Mai 2013 21:46

    Hurra!!! Wir schrumpfen langsamer als andere. Das wird unser Jahr!

  7. Gerd Macher (kein Partner)
    18. Mai 2013 09:20

    Spindelegger, der ÖVP-Chefknierutscher in Brüssel, ist, wie jeder andere Politker, ein Hochverräter.

  8. Sonja Leblhuber (kein Partner)
    17. Mai 2013 21:51

    Der letzte ÖVP-Politiker, der noch Charakter hatte, war Withalm. Und was ist mit ihm passiert?

    Die ÖVP pfeift auf patriotisch-konservative Werte. Sie ist zu einer Partei von Opportunisten verkommen, die meint, ihren christlich-sozialen und wirtschaftsliberalen Normenkanon nicht mehr vertreten zu können, weil die rot-grüne/linke jahrzehntelange Gehirnwäsche ihre potenziellen Wähler bereits umgepolt hat. Platter ist der Beweis.

    Und Spindelegger? Er war einer der massivsten Befürworter des wahhabitischen Dialügzentrums in Wien, das sich „Internationales König Abdullah Bin Abdulaziz Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ nennt. Ein Dialog mit den Wahhabiten und das auf Kosten des Steuerzahlers? Geht es noch verräterischer? Kann man mit der Barbarei einen Dialog führen?

    Die ÖVP ist zu einer prinzipienlosen Partei verkommen, die jeden Grashalm ergreift, um ihr Überleben im 30%-Bereich zu retten.

    Wie verkommen diese Partei ist, zeigt meine Korrespondenz mit Klubobmann Kopf. Ich verwahre mich u.a. gegen den gendergerechten Sprachfanatismus und wie antwortet der gute Herr? Er lässt mich nichts desto trotz mit Mag.a. anreden.

    Seit Schüssel wähle ich nicht mehr ÖVP. Ich werde meine Proteststimme Stronach geben. Die FPÖ ist für mich solange nicht wählbar, als sie sich von ihren Altlasten nicht befreit hat. Und die ÖVP ist eine Politfarce, die sich von linken/grünen Parolen nicht abgrenzen kann.

  9. F.V. (kein Partner)
    17. Mai 2013 20:14

    Wie kann man über nichts so viel diskutieren?

  10. Trog (kein Partner)
    17. Mai 2013 18:25

    Die Mindestsicherung gab es schon wenige Monate nach der Wahl 2008, die Transparenzdatenbank gibt es noch immer nicht. Eigentlich hatte ich die VP deswegen gewählt: wenn schon massive Transferleistungen, dann aber mit Transparenz.
    Jetzt versucht Spindelegger mit zwei, drei Überschriften den Wahlkampf zu beginnen. Die VP war in den letzten fünf Jahren ein Wasserträger der Linken. Etwa mit der Forderung nach einem differenzierten Schulsystem. Zeitgleich ruft Platter in seinem Biotop die Gesamtschule aus.
    Wahrscheinlich weiß er aber, dass die "Schottermizzi" seine größte Konkurrentin ist, deswegen verschweigt er sie in seiner Rede. Schottermizzi Fekter ist nach wie vor das einzige Regierungsmitglied mit "Eiern", zumindest in der ÖVP.
    Ich sehne mich danach, wie Fekter in groben Worten uns Österreichern, in schlechtem Englisch den europäischen Nachbarn, sagt, was Tatsache ist.
    Lasst auch Fekter ran! (Denn es könnte ja sein, dass Spindelegger bis September freiwillig zurücktritt, weil er sich seine Krawatte falsch gebunden hat.)
    ÖVP: gib mir einen Grund, dich zu wählen!

    • Tito (kein Partner)
      17. Mai 2013 18:59

      @ Trog
      Wenn politische Analphabethen wie Sie und Ihr Kryptonazi Unterberger Spindelegger ablehnend gegenüberstehen ist das ein Zeichen, daß sich die ÖVP endlich (nach diesem Bodensatz namens Schüssel) wieder in die richtige Richtung bewegt!

  11. Anna Marie (kein Partner)
    17. Mai 2013 13:52

    Zuwanderung erleichtern: Merkel will Hegel und Nietzsche verbieten

    Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt: Zuwanderer aus anderen Ländern kommen nicht nach Deutschland, weil sie die Deutschen als zu verschlossen und trübsinnig erleben. Das Verbot der deutschen, pessimistischen Philosophen könnte die Attraktivität Deutschlands nachhaltig erhöhen.
    Beginnt die nächste Bücherverbrennung?
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/14/zuwanderer-nicht-abschrecken-merkel-will-hegel-und-nietzsche-verbieten/

    Wir lernen viel von anderen Kulturen (Islam, Judentum etc.), aber nichts über unsere eigene.

    Warum ist Atlantis ein Tabu - Holger_Kalweit_1 bei ExtremNews 2013

    Um dem sagenumwobenen Mythos Atlantis auf die Spur zu kommen, wurde der Völkerkundler, Psychologe und Buchautor Holger Kalweit in die neueste ExtremNews Sendung „Ihr Thema ..." eingeladen. Mit dem Titel „Irrstern über Atlantis" erschien kürzlich der erste Band der dreiteiligen Reihe „Trilogie der Drachen" des Autors. Darin werden unter anderem viele alte Schriften verschiedenster Autoren (Platon) zitiert, die übereinstimmende Berichte zur altantischen Kultur liefern. Im Videointerview werden lange gehütete Geheimnisse offenbart, die im Zusammenhang gesehen von enormer Wichtigkeit für die Gegenwart sein können.
    Ansehen, so lange wir noch dürfen ....
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=6JSgxTKpFl0

  12. Tito (kein Partner)
    17. Mai 2013 12:36

    "Da haben ÖVP-Wähler einen Molterer gewählt – und dann einen Pröll bekommen, der ohne jedes Wählermandat, ...."
    Genau, Unterberger Sie seniler Dolm, Ihr Held die widerliche Dreckssau namens Schüssel hatte also ein Wählermandat, oder wie?!

    • byrig
      17. Mai 2013 23:45

      tito,du widerlicher kommunist,schüssel hatte ein wählermandat-42%!du volltrottel lern erst einmal geschichte bevor du dein maul aufreisst!

    • Tito (kein Partner)
      18. Mai 2013 00:32

      @ byrig:
      Nana, nicht gehässig werden, du kleiner Drecksnazi! Im Übrigen reisse ich mein "Maul" gerne auf, wenn dadurch kleine Dolme wie du zu rotieren beginnen...;-)

  13. Torres (kein Partner)
    17. Mai 2013 09:53

    Was beschäftigt und erregt Unterberger speziell, wenn sich er über die politische Zukunft Österreichs im Allgemeinen und über Spindelegger und die ÖVP im Besonderen Gedanken macht? Richtig: die "Schwulenadoption, Schwulenehe, Schwulenfrage" (wobei sich mir beim letzterem Wort sofort an eine ganz andere "Frage" aus unseliger Vergangenheit aufgedrängt hat; hoffentlich denkt Unterberger nicht auch an eine ähnliche "Lösung"). Ich vermute, dass Unterberger auch eine Koalition zwischen Hitler und Stalin akzeptieren würde, wenn sie nur die "Schwulenfrage" lösen würden. Offenbar sieht Unterberger in den Homosexuellen den Untergang des Abendlandes.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      17. Mai 2013 10:02

      Torres
      Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass sie selbst ein Umgepolter sind, weil sie ständig darauf herumreiten. Die Debatte um die Schwulen und Lesben ist sowas von unnötig. Sollen die Umgepolten doch leben wie sie wollen, aber uns mit ihren Sexualpraktiken nicht belästigen. Es würde genügen, wenn die Umgepolten ebenfalls so viel Respekt für natürliche (wie von der Natur vorgesehen) Partnerschaften entgegenbringen würden, welche sie genießen. Es gab keinen Schwulenhass, dieser wurde nur von Hollywood produziert. Die Menschen werden von einer kleinen Clique gegeneinander ausgespielt und sie merken es nicht einmal. Die Umgepolten sollten schon langsam erkennen, dass sie nur benutzt werden. Als Menschen gehen sie dieser Clique völlig am A..... vorbei. Das werden diese verirrten Seelen noch früh genug erleben.

    • ??? (kein Partner)
      17. Mai 2013 12:52

      Wow Hans-Peter, was für ein Schwachsinn.
      Mich haben "die Umgepolten" jedenfalls noch nie mit ihren Sexualpraktiken belästigt. Mir wäre auch nicht bekannt, dass Homosexuelle andere Beziehungsmodelle in den Schmutz ziehen. Und wie so oft der blöde Schmäh mit der Natürlichkeit - ein Anteil an homosexuellen Individuen in einer Population ist völlig natürlich und hat auch potentielle Funktionen.
      Letztendlich ist die "Natürlichkeit" aber sowieso ein völlig leeres Argument, zurecht naturalistischer Fehlschluss genannt. Was ist denn beim Kulturtier Mensch natürlich? Internet? Medikamente? motorisierte Fortbewegung? Gentechnik?

      Der Schwulenhass wurde von Hollywood produziert? Wie denn das bitte?

    • Sparschwein (kein Partner)
      17. Mai 2013 13:48

      Die Schwulen sind ja auch an der Eurokrise schuld. Da sie keine natürlichen Nachfahren haben, sehen sie auch kein Problem darin, immer mehr neue Schulden aufzunehmen. Unterberger hat das erkannt und wird deswegen von den Linken und den P.C.-Medien gemobbt.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      17. Mai 2013 14:57

      ???
      Sparschwein
      Ein und dieselbe Person?

      Wow, mussten sie sich gleich mit 2 Kommentaren wichtig machen, damit die anderen denken, dass es viele Umgepolte gibt? Hihi

      "Mich haben "die Umgepolten" jedenfalls noch nie mit ihren Sexualpraktiken belästigt"

      Sobald man den Fernseher einschaltet, gucken einen Transsexuelle, DragQueens, Schwulis und Lesbis etc. an. Die sich dann auch noch vor laufender Kamera abknutschen. Für mich ist das Belästigung pur. Die nächste Belästigung wird der Life-Ball sein, wo sich wieder der letzte unmoralische Pöbel trifft.

      Gottseidank geht es nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen Menschen, die finden das alles nur mehr krank!!!!!

    • ??? (kein Partner)
      17. Mai 2013 15:11

      Nein, nicht ein und die selbe Person, keine Ahnung wie sie darauf kommen. Wahrscheinlich der übliche Reflex hier, man subsummiert eben alles was gegen die eigene Meinung geht als Stereotyp. Aber wenn es ihrem Wahn hilft, dann dürfen sie sich gerne mich, Sparschwein und sonstwen als ein und die selbe Person vorstellen, am besten bezahlt postend aus der Löwelstraße - besser?

      Ich sehe nicht viel in die Ferne des bewegten Bildes aus dem Kastel, beim gelegentlichen Einschalten konnte ich jedoch noch keine gröberen sexuellen Belästigungen durch Homosexuelle feststellen. Vielleicht haben sie versehentlich einen Pornobezahlsender einprogrammiert, das würde ich mal prüfen.

      Der Life-Ball ist mir auch ziemlich egal. Ich kann dieses High-Society Zeug allgemein nicht leiden. Glücklicherweise muss ich weder hingehen, noch Fernsehsendungen darüber ansehen oder Artikel lesen.

      Krank finde ich hauptsächlich Menschen die andere wegen ihrer Sexualität herabwürdigen, keine vernünftigen Argumente herausbringen, auf Gegenargumente nicht eingehen usw.

    • Torres (kein Partner)
      17. Mai 2013 19:35

      @Hans-Peter
      Ich bin ein ganz "normaler" Hetero und finde auch, dass die Debatten um Schwule und Lesben unnötig sind - jeder soll leben, wie es ihm beliebt, mich stört das überhaupt nicht. Deswegen frage ich mich, warum Unterberger bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf die Schwulen losgeht. Wird er etwa von Schwulen verfolgt, gemobbt, gestalkt? Offenbar sind für ihn die Schwulen an allem Unglück schuld - so etwas hatten wir ja schon einmal. Bekomme übrigens gerade (im Fernsehen) eine Nachricht, die geeignet ist, bei Unterberger einen Herzinfarkt hervorzurufen: heute wurde in Berlin ein "Schwules Museum" eröffnet; noch dazu mit öffentlicher Unterstützung! Na sowas - da ist der Weltuntergang gar nicht mehr weit!

    • Tito (kein Partner)
      17. Mai 2013 20:05

      Höchstwahrscheinlich ist Unterberger selbest schwul.... Würde zu dieser fanatischen Überkompensation passen.

  14. ??? (kein Partner)
    17. Mai 2013 08:25

    Die wirklich konservativen Themen wie innere Sicherheit, Kriminalität, Islamisierung, Heimat, Qualität der Universitäten, Disziplin, Schwulenfrage, EU-Überregulierung, Feminismus, Political correctness usw. blieben mit Ausnahme der Familie in seiner Grundsatzrede hingegen komplett unerwähnt.

    Ich kann mich oft nicht entscheiden ob ich solche Beiträge als irre oder gutes Kabarett betrachten soll.
    Die Schwulenfrage? Echt jetzt? Disziplin als Parteiprogramm? What?

    • Torres (kein Partner)
      17. Mai 2013 09:55

      Zur "Schwulenfrage" siehe meinen Beitrag oben; den habe ich geschrieben, bevor ich den Ihren gelesen habe.

  15. Knut Schmidt (kein Partner)
    17. Mai 2013 07:32

    Im Land der tiefhängenden Bananen werden die Klüfte immer größer und größer.

    Auch die Klüfte, was die Regierung will und was dann wirklich passiert. Wenn ich da den Spindelegger höre, fällt mir ein Zeichentrickfilm von früher ein. Grisu – der kleine (feuerspeiende) Drache. Der wollte doch immer Feuerwehrmann werden … (ich WILL Feuerwehrmann werden, Papa …).

    Also sollte es im Land, wo der Bock noch Gärtner ist, kein Problem für den Spindi sein, Feuerw… ähhhh … Bundskanzler zu werden.

  16. brechstange
    16. Mai 2013 23:33

    Heute habe ich wieder keine Fettnäpfchen ausgelassen.
    Mit dem Raidl gestritten, der kann wortgewaltig Sachen behaupten ohne mit der Wimper zu zucken, da war die Frau Tumpel-Gugurell sehr ehrlich dagegen, den Van der Bellen echauffiert. Mit dem Arbeitkämmerer gestritten und die Schratzenstaller mit der Aushöhlung des Mittelstands, der Säule unserer Volkswirtschaft, konfrontiert. Die Frau Scholl zum Auspacken der Nazikeule gereizt, mit der Propagandakeule zurückgeschlagen. :-)

  17. kakadu
    16. Mai 2013 22:19

    OT

    Den ersten und offenbar wichtigsten Reformschritt hat die neue Kärntner Regierung schon gesetzt:

    http://kurier.at/politik/inland/haider-gedenkstaette-fpk-uebernimmt-pflege/12.484.332

  18. Ambra
    16. Mai 2013 22:06

    Wie immer man zur derzeitigen ÖVP und zu Spindelegger und seiner Rede steht : die Berichterstattung darüber gestern in ZIB 1 sowie das Interview mit Wolf in der ZIB 2 waren skandalös !! Ein reiner Parteienfunk berichtete in abwertender, lächerlich machender und völlig einseitiger Form über die Rede - Wahlkampf pur für SPÖ und Grüne ! Hat man schon solche Angst im ORF davor, daß die ÖVP wieder stärker wird ??
    Aber nur so weiter und es könnte sich kontraproduktiv auswirken:ich dachte nach diesen gestrigen Entgleisungen, daß man wohl ÖVP wählen muß, um diesen
    Rotfunk loszuwerden ....!!

  19. Haider
    16. Mai 2013 21:33

    Manchmal ist die Historie doch ganz amüsant.
    Bei den Nationalratswahlen 1949 trat erstmals der Vorläufer der heutigen FPÖ (die Besatzungsmächte gestatteten nach längerem Hin und Her doch das Antreten einer Wahlgemeinschaft der Unabhängigen – WdU). Die SPÖ rechtete fix damit, daß die Kandidatur der neuen Partei voll zu Lasten der ÖVP gehen werde und stand daher diesem Vorhaben nicht generell bösartig gegenüber. Aber siehe da! Am Wahltag hatten sowohl ÖVP als auch SPÖ je 8 Mandate an die erstmals kandidierenden Unabhängigen verloren. Die SPÖ sogar noch eines zusätzlich an die KPÖ (kommunizierende Gefäße nennt man solche Vorgänge wohl).
    Und jetzt ein ähnliches Spiel: Die SPÖ fördert in ihrem rot-grünen Biotop [um nicht "Sumpf" zu sagen], nämlich dem ORF, unverhohlen einen kapitalistischen Egomanen und ehemaligen Großindustriellen (!!!) in der Hoffnung, dieser könnte das Lager der Leistungsträger aufsplittern. Die längst ehemaligen Großparteien liegen so am Boden, daß es nur mehr darum geht, wer weniger verliert. So spielt sich ausgerechnet jene Partei als großer Sieger auf, die als einzige bei allen vier Wahlen 2013 Stimmen verloren hat (in der Wissenschaft gibt es für derartige Realitätsverweigerung einen konkreten Begriff).
    Als gefährliche Drohung schlechthin verstehe ich Spindeleggers Credo: „Erstens werde er nie einer Abschaffung des differenzierten Schulwesens und des Gymnasiums zustimmen; und zweitens werde er ebensowenig irgendwelchen Steuererhöhungen zustimmen.“ Wenn eine Gartenschlauch-Partie von Grundsätzen spricht, dann ist für den Otto-Normalbürger und Wähler immer Feuer am Dach. Viele haben dies längst realisiert, nur leider die – nach meiner Ansicht völlig falsche – Konsequenz in die politische Abstinenz gezogen. Jetzt bestimmen Apparatschiks an ihrer Stelle. Siehe ÖH!

  20. machmuss verschiebnix
    16. Mai 2013 20:30

    Genau: "Die Botschaft höre ich und bin begeistert " - ich würde mich auch freuen,
    wäre ich nicht gelernter Österreicher, der genau dieselben Märchen seit Jahrzehnten
    vor jeder Wahl wieder hört.

    Es wir KEINE REFORMEN geben, denn - so Khol :

    "Das Pensionssystem ist gesichert ... das Sozialsysterm ist ausgezeichnet ... möchten
    wir nicht gefährden ..." ( neulich im Fernsehen ).

    Da muß ich zugeben, in dem Mann habe ich mich schwerstens getäuscht ! ! !

    .

  21. Claudius
    16. Mai 2013 20:30

    Dokumentiert im Internet:

    Als MP3-Datei gibt's die Spindelegger-Rede (15.5.2013) zum Nachhören, und auch als PDF-Datei im Wortlaut auf: http://www.oevp.at/Home.psp

    Videoeindrücke der Veranstaltung (vor allem Spindelegger-Rede) von gestern, 15. Mai 2013, Videodauer: 4 Min 30 Sek:

    http://www.youtube.com/watch?v=a_IucP0v-Cg&feature=youtu.be

  22. Undine
    16. Mai 2013 16:28

    OT---aber Sie sollten sich doch überzeugen, was den deutschen GRÜNEN so große Probleme bereitet:

    MISSWAHLEN PASSEN NICHT INS GRÜNE WELTBILD, weil sich da diese und jene benachteiligt fühlen könnten. Also wird die "Miss Teenie"-Wahl kurzerhand abgesagt.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012761-Misswahlen-passen-nicht-ins-gr-ne-Weltbild

    Die Wahl der "Schiachsten" wäre eventuell eine tragbare Alternative, allerdings sind auch nicht wieder alle gleich schiach---aber Claudia ROTH und Renate KÜNAST könnten sich große Chancen ausrechnen.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 16:39

      Also.. MISSWAHLEN passen auch in MEIN Weltbild nicht!!! Daß sich da irgendwelche Wesen nach mißglückter Jury-Wahl um irgendwelche Stangen räkeln... und mich als Mann belästigen...

    • Anton Volpini
      16. Mai 2013 17:42

      Steter Tropfen höhlt den Stein, Undine.
      Noch hat sich keine Lüge wahrgelogen.
      Auch die Schweizer entdecken schon die Mißstände bei den deutschen Grünen mit deren pädophiler Vergangenheit. Die Aussage von Cohn-Bendit ist, daß das wohl eher die Regel war, denn die Ausnahme.
      Und die schwingen gegen den Rest der Bevölkerung seit Jahren die Moralkeule?

      http://www.nzz.ch/aktuell/international/verstoert-ob-vergangener-verirrungen-1.18081254

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 17:47

      @Anton Volpini,

      das war der MAINSTRAAM! Aber Undinchen ignoriert das... Sie will die GEAMTGRÜNEN damit nicht anpatzen... das widerspricht ihren... ich weiß nicht was...

    • Geheimrat
      16. Mai 2013 18:28

      Da habe ich etwas für Sie Undine, das wird Ihnen sicher gefallen. Sie werden begeistert sein.....

      Islamprediger: „Nehmen wir uns Europa und lassen uns dabei von den Europäern aushalten“
      Anjem Choudary weiß was er will. Der islamistische Prediger in Großbritannien will die Scharia einführen. Er wurde von der Tageszeitung Sun geheim gefilmt. Der sich unbeobachtet fühlende Moslemvertreter gab erhellende Anweisungen an seine Anhänger von sich, wie Moslems sich in Europa verhalten sollten, wie die Seite gegen Christianophobie No Cristianofobia berichtete.

      http://www.katholisches.info/2013/05/14/islamprediger-nehmen-wir-uns-europa-und-lassen-uns-dabei-von-den-europaern-aushalten/

    • Undine
      16. Mai 2013 20:45

      @Erich Bauer

      Da kennen Sie mich aber schlecht! Und ob ich die Gesamtgrünen anpatzen will!!! ;-(

      @Anton Volpini

      Herzlichen Dank für den Link! Sehr lesenswert! Wem da nicht vor den Grünen graust.....

      Ein paar Sätze müßten ausreichen:

      "Konkret ging es um die damalige parteiinterne Arbeitsgemeinschaft «Schwule, Päderasten und Transsexuelle», die für eine Legalisierung von Sex mit Kindern eintrat. Die die «SchwuP», wie sie flott genannt wurde, erlebte ihre Blüte Anfang und Mitte der achtziger Jahre, als sie offiziell dem Arbeitskreis «Recht und Gesellschaft» der grünen Bundestagsfraktion angegliedert wurde. Auf Rundbriefen der AG fanden sich damals halbnackte Knaben"

      @Geheimrat

      Auch Ihnen Dank für den Link! Was muß man noch alles zu lesen kriegen, bevor in Ö einmal jemand die NOTBREMSE zieht!

    • cmh (kein Partner)
      17. Mai 2013 09:17

      Bei Thalia in Wien auf der Landstraße wollte ich gestern ein Buch kaufen.

      An der Kasse im ersten Stock sass ein Kopftuchmädel.

      Das finde ich immer sehr sehr lustig.

      Im Erdgeschoss sitzen die Österreichischen Buchhändlerienen (knallrote Haare, metrosexuell wenn auch mit guten Kenntnissen über österreichische Literatur, die jedoch bestellt werden muss) und im ersten Stock sitzt die fünfte Kolonne der Rechtgläubigen.

      Ich bin ein Feigling. Ich hätte das Kopftüchel fragen sollen, was sie denn da bei den Kuffar macht. Das Buch habe ich dann aber doch woanders gekauft. Ich hätte es anders machen sollen.

    • Karl
      17. Mai 2013 18:56

      Für Misswahlen bei Rot/Grün könnte man folgendes Ergebnis prognostizieren: Frau Glawischnig: Miss Wirtschaft, Frau Schmid: Miss Bildung.
      (Copyright: http://www.youtube.com/watch?v=T_cPLWRe4to )

  23. Karl
    16. Mai 2013 14:48

    Wer mit Rot und Grün eine putschartige Verfassungsänderung zur Abgabe budgetärer Hoheitsrechte an einen ESM paktiert, ist nicht wählbar.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 14:57

      Hamma damals für die EU gestimmt? Herr Karl?

    • Undine
      16. Mai 2013 16:32

      @Karl

      Das ändert aber nichts daran, daß sich die 33% Österreicher, die gegen den EU-Beitritt gestimmt haben, ALLES ausbaden müssen, was in der EU durch diese Großkopferten angerichtet wird.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 16:41

      ... mitgefangen, mitgehangen...

    • Karl
      17. Mai 2013 18:43

      @ Undine: Da heutzutage sowieso jeder gegen den EU-Beitritt gestimmt haben will, ist schon das Ausmachen dieser 33% schwierig :-) Meines Erachtens hätten auch und insbesondere nach diesem Beitritt genügend Möglichkeiten bestanden, nicht zu allen Dingen ja und Amen zu sagen. Jüngstes Beispiel eben: ESM. Diese Baugesetzänderung hätte einer Volksabstimmung bedurft. Aber die Schwarzen in bemerkenswerter Einigkeit mit Rot und Grün hielten ja nicht einmal eine dem Anlass gerecht werdende Tagesordnung für geboten. Und dass die Volksabstimmung von 1994 das alles absegnen soll, fällt halt unter die Meinungsfreiheit.

  24. plusminus
    16. Mai 2013 13:50

    Die Grünen verabschieden sich bereits von der Oppositionsarbeit und machen sich startklar für eine zukünftige Regierungskoalition:

    http://www.orf.at/#/stories/2182345/

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 13:55

      Was haben Sie erwartet...? Ein zusätzlicher Spannungsbogen in der Dramaturgie eines miesen Bühnenstücks...

    • plusminus
      16. Mai 2013 14:30

      @Erich Bauer

      ..."mieses Bühnenstück"... trifft es punktgenau. Könnte für Österreich noch eine Tragödie werden.

  25. Undine
    16. Mai 2013 13:37

    Heute im Mittagsjournal gab's wieder jede Menge Stoff, sich grün und blau zu ärgern!

    Nicht, daß es mich besonders überraschen würde, nämlich die Tatsache, daß sich ausschließlich die LINKEN nicht nur des ORF und der Printmedien unbegrenzt bedienen und diese für ihre Zwecke mißbrauchen, sondern auch die Theaterbühnen als Wahlhelfer schamlos benützen. Daß va die Wiener Bühnen politisieren, wie es der Mainstream gebietet---wo sonst könnte jahrelang für alle gut sichtbar der rote SOWJETSTERN U N G E S T R A F T prangen als im roten Wien?!? ---liegt längst klar auf der Hand.

    Daß aber wegen der bevorstehenden NR-Wahl das BURGTHEATER als LINKE WAHLKAMPFARENA "offiziell" benützt wird, gibt man ganz ohne Genierer zu. Hat man da noch Worte?
    ..................................................................................................
    "Matthias Hartmann steuert in seine fünfte Saison als Burgtheater-Direktor. Heute Vormittag hat er das Programm für die kommende Spielzeit - in die ja auch die Nationalratswahl fällt - vorgestellt. Die kommende Saison wird so politisch."
    ......................................................................................................

    Hartmanns Motto, das über allem steht, lautet in dieser Saison:

    WAHL---BURG---WILLE.

    Er will auf die politische Situation in UNGARN reagieren, weil es besorgniserregend sei, was in Ungarn geschehe und das "Schule machen könnte"! Na dann.....

    Das Anliegen des Herrn Hartmann ist es also, den Österreichern im Burgtheater Nachhilfeunterricht darüber zu geben, daß "rechte" Regierungen eindeutig BÖSE , "linke" hingegen gut seien.

    Danke, Herr Hartmann, für Ihre Bemühungen, die Leute bis zur Wahl auf LINKS zu programmieren! Linke Gehirnwäsche im Burgtheater---GOEBBELS war ein Waisenknabe dagegen! Und wir regen uns auf über PROPAGANDA-Filme aus der NS-Zeit, und die SCHAUSPIELER, die damals engagiert worden sind, wagen wir zu diffamieren! Heute stehen nur die Vorzeichen anders und die Möglichkeit der Indoktrinierung ist ungleich besser geworden.

    • Brigitte Kashofer
      17. Mai 2013 00:33

      Die Vorzeichen stehen nicht anders!
      Die NSDAP war eine linke Partei. Um zum "Kampf gegen Rechts" aufrufen zu können, wurde sie von den linken Kommunisten kurzerhand zur rechten Partei erklärt. Daß sämtliche Medien konsequent die Diktion der Kommunisten verwenden, sagt einiges über die Medien aus.

  26. Josef Maierhofer
    16. Mai 2013 12:28

    Na, und was hat er zum dringend und sofort notwendigen Reformbedarf in Österreich gesagt ?

    Verwaltungsreform, Gesetzesreform, Föderalismusreduktion, Budgetdisziplin, ach ja, die Frau Finanzminister hat er nicht einmal erwähnt, die ist offenbar pfui, wie jeder wirkliche 'Mann' in der ÖVP, siehe auch Dr. Schüssel, was zu Privilegienabbau, Pensionsreform, Sozialreform, (meines Erachtens müsste jeder Arbeitslose und 'Arbeitslose', bei dem die Versicherungszeit abgelaufen ist, die Gegenleistung für seine Sozialhilfe erbringen, also 3 Tage in der Woche in öffentlichen Bereichen arbeiten, denn von dort wird er ja auch bezahlt), der Rest gehört der Jobsuche, Schuldenpolitik, EU-Politik, etc., etc. hundertmal schon gesagt, auch ihm persönlich als Mail geschrieben.

    Ich konstatiere, auch ihm ist seine eigene persönliche Karriere wichtiger als Österreich und sein Volk und sein Fortkommen. Aber es wird auch seine Karriere zu Ende gehen, vielleicht sogar abrupt.

    Offenbar kennt er als Privilegienritter nicht mehr die wirkliche Realität in Österreich und auch nicht in Europa.

    Werte Politiker !

    Ich habe von Euch in den letzten 40 Jahren nichts mehr wirklich Konstruktives gehört. Dr. Unterberger bemüht sich, jeden Strohalm der Hoffnung aufzuheben und zu zeigen, bloß die politische Realität ? Also auch Herr Spindelegger ist einer davon, der für sich lebt, aber gewählt werden will.

    'Zerschlissene Fahne' ist der richtige Ausdruck.

    Und wo sind die Tugenden geblieben ? Sowas gibt es nicht mehr ? Bin ich schon so 'alt' oder schaue ich nur so 'alt' aus ? Oder findet man das Wort 'Moral' und 'Anständigkeit' nicht mehr in Wikipedia, sondern nur noch in 'veralteten' (nicht 'reformierten') Duden ? Oder ist das nur ein Fehler ?

    Austria quo vadis ?

    • Dreistein (kein Partner)
      17. Mai 2013 03:13

      @Josef Maierhofer

      danke, dafür setze ich mich schon sehr lange ein, dass Langzeitarbeitslose eine bestimmte Stundenanzahl pro Woche arbeiten sollten für das Gemeinwohl. Abhängig vom Ausbildungsgrad und immer in der Wohnsitzgemeinde. Hätte auch den Vorteil, dass die Betroffenen wieder in Arbeitsmarkt hineinwachsen.
      Ich habe ein sehr klare Vorstellung dazu.
      zu Spindelegger, ich wähle das kleinere Übel, der Donald Duck Verschnitt
      (Faymann klingt so), FPÖ Und Grün gehen schon mal gar nicht!
      Unter den Auswahlmöglichkeiten, ist er der beste Mann!

  27. Wolfgang Bauer
    16. Mai 2013 12:10

    Ein Lichtblick: Der SPÖ muss die Ansage Spindeleggers doch soviel Wert gewesen sein, dass sie dem ORF im heutigen Morgenjournal jegliche Erwähnung verboten hat. Dafür gab's langatmige Berichte über alles mögliche unaktuelle.

    Bzw. wissen die ORF-Verantwortlichen sowieso, was sie zu tun haben.

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 12:33

      @ Wolfgang Bauer

      Klar, der SPÖ-Funk berichtet nur über Faymann's 'grandiose taten' 'für' Österreich, mir kommt das Kotzen, nicht einmal seiner Informationspflicht kommt der ORF mehr nach.

  28. Undine
    16. Mai 2013 10:26

    A.U. schreibt:

    "Die wirklich konservativen Themen wie innere Sicherheit, Kriminalität, Islamisierung, Heimat, Qualität der Universitäten, Disziplin, Schwulenfrage, EU-Überregulierung, Feminismus, Political correctness usw. blieben mit Ausnahme der Familie in seiner Grundsatzrede hingegen komplett unerwähnt"

    Sind das wirklich "nur" rein konservative Themen? Ich bin überzeugt, daß diese Themen den MEISTEN österreichischen WAHLBERECHTIGTEN am Herzen liegen---ob sie nun rot, schwarz, blau oder grün eingefärbt sind.

    Die POLITIKER der jeweiligen Farbe, also die Roten und die Grünen sind es, die gegen die wirklichen Interessen der österr. Bürger handeln. Deshalb ist es mir unverständlich, wie es diese linken Politiker dennoch immer wieder schaffen, gewählt zu werden, OBWOHL sie regelmäßig die Wünsche der "normal" denkenden Menschen mißachten.

    Was haben die linken, also die roten und grünen Politiker, was die "rechten" nicht haben? Es muß doch an den schmutzkübelorientierten, denunzierungsfreudigen Linken liegen, die es einfach besser verstehen, mit völlig unfairen Methoden die Gehirne der Wähler zu vernebeln, denn wer klar sieht, für den müßten doch die von A.U. genannten Themen von größter Bedeutung sein.

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 12:37

      @ Undine

      Ja, @ Undine, da gäbe es ja noch die FPÖ, die das alles teilweise noch hat, vielleicht gibt man dem Strache 51% zum Regieren und den übrigen Kuscheltieren mehr Auslauf und frische Luft, manche davon hätten aber gesiebte Luft bitter nötig.

    • Undine
      16. Mai 2013 15:29

      @Josef Maierhofer

      Sie haben ja die wichtigsten Themen der FPÖ schon aufgezählt; da die FPÖ die einzige Partei ist, die für mich glaubhaft auch für diese einsteht, weil sie für mich von Bedeutung sind, muß das auch honoriert werden! :-)

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 15:37

      Träumt weiter... Die Rosenkranz und insbesondere ihr Umfeld tut das auch.(*ggg*)

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 18:52

      @ Erich Bauer

      Na, ja, vielleicht aber doch so viele, dass er die mesiten Stimmen bekommt, unser blaues Kuscheltier, wir haben ja zumindest die Farbwahl ...

  29. dssm
    16. Mai 2013 10:12

    Eine Sonntagsrede mehr.
    Wir wissen also aus der Rede, es gäbe irgendwo und irgendwann eine Parallelwelt, da fließen Milch und Honig und überhaupt ist alles gut.

    Einmal ehrlich, glaubt dieser Spindelegger ein Volk von geistig minder bemittelten Bürgern vor sich zu haben?
    Die ÖVP ist seit vielen Jahren aktiv dabei wenn es um die Zerstörung der Familie und des Bildungssystems geht, die ÖVP ist immer dabei wenn wieder eine neue Steuer kommt oder eine neue bürokratische Schikane eingeführt wird.

    Gegen den Bankenwahnsinn und den Geldsozialismus, die beiden wohl schlimmsten kommenden Katastrophen, unternimmt man nichts, ja der Herr ‚möchte gern Bundeskanzler’ erwähnt dies nicht einmal.
    Auch das Pensionssystem kann so nicht funktionieren – mit Hauptschul-Mathematik beweisbar! – aber auch hier kein grosser Ansatz.
    Unser Justizsystem ist eine Schande, aber auch dies scheint nicht wichtig.

    Noch geht es uns gut, aber das dicke Ende ist schon recht nah! Es ist erschütternd wie die politische Klasse die Probleme ignoriert.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 10:44

      Eine Wiederholungseinschaltung:

      Schon seit geraumer Zeit kann ich mich den hierorts so täglich vorgebrachten "Untergangsorakelsprüchen" keineswegs anschließen... Ich halte diese Prognosen fast schon für blinden "Optimismus". Besonders die "volkswirtschaftlichen" Hochrechnungen, die Bankenkrise, die Schuldenkrise, die in BÄLDE das Kartenhaus zusammenbrechen lassen sollten... Ich fürchte, das wird nicht stattfinden. Es soll nämlich etwas ganz anderes stattfinden...

      Ich kann nicht so recht glauben, daß die Machthaber über die hier, manchmal sehr beredt vorgebrachten Zusammenbruch-Szenarien, sich keinerlei Gedanken gemacht hätten. Warum? Für mich ist es in erster Linie die Gelassenheit, mit der sämtliche Landvögte, samt deren Hofstaat, den vielerseits erwarteten Problemen gegenüberstehen. Man hat nicht das Gefühl, daß die "Herrschaft" das sonderlich kratzt... Dafür gibt es mAn nur zwei Gründe:

      1. Sie wissen tatsächlich nicht was sie tun (sehr, sehr unwahrscheinlich)
      2. Sie verfolgen ein Konzept... (gesteuerter Zerfall... danach "Schöne, neue Welt")

      Wie sieht das dann aus? Nachdem die letzten renitenten Bürger sich notgedrungen dem allgemeinen Sklavenschicksal ergeben haben, die KMUs ausgelöscht und durch großkapitalistische Blöcke ersetzt sind, kann das "neue" Zeitalter beginnen...

      Naturgemäß wird, wahrscheinlich, die Produktivität sinken. Demgemäß auch der Lebensstandard der Sklaven. Das macht denen aber nichts aus, da Gleichheit und Gerechtigkeit für jeden sichtbar ist, wenn er zum Nachbarsklaven blickt. Auch dem Monsterkapital macht ein ev. Sinken der Produktivität nicht allzu viel aus, da man ja mit nur ganz Wenigen teilen muß. Die dienstleistenden Landvögte sind dann auch nicht mehr so arg viele. Nur die Treuesten der Treuen werden dann halt noch durchgefüttert...

    • dssm
      16. Mai 2013 23:08

      @Erich Bauer
      Schön wär's, aber leider haben wir Effekte, welche selbst ein Mises nicht vorhergesehen hat:
      http://www.zerohedge.com/contributed/2013-05-14/japan%E2%80%99s-vacant-and-abandoned-houses-visions-detroit

      Lesen Sie dies bitte und dann kennen Sie das seltsame Ende des Geldsozialismus.
      Ob daraus dann Armut für Alle (ausser der Nomenklatura) folgt, steht noch nicht fest.
      Für mich persönlich wäre der Sozialismus ein sehr dickes Ende, für andere nicht.
      Viele Menschen fühlen sich bevormundet und verscklavt sehr wohl, ich leider nicht.

  30. Erich Bauer
    16. Mai 2013 08:59

    Die Abgrenzung zu links ist geglückt... Naja, das ist ja schon was. Vom Hörensagen weiß ich, daß Sebastian Kurz Rede sehr beeindruckend gewesen sein soll. Und das von Linksdralligen Bekannten...

    Wirtschaftsliberal? Hm... Die Sehnsucht danach scheint mir in Österreich enden wollend. Ich hege sogar den Verdacht, daß die Rufer nach "wirtschaftsliberal" die ausgeformte "reine Lehre" selber gar nicht wollen wollen... Zumal es illusorisch ist, die seit Jahrzehnten bestehende "Ständewirtschaft", gewissermaßen über Nacht, bzw. in zwei oder drei Legislaturperioden "umzustellen". Die Forderung danach tut freilich nicht besonders weh... Realpolitisch ist dieser Terminus aber ebenso nicht mehr als eine leere Hülse, die je nach Tagesverfassung das Publikum darüber hinwegsehen läßt oder müde lächelnd begleitet...

    So gesehen ist es durchaus verständlich und weise, dieses sektiererische "Wort" nicht zu verwenden. Könnte durchaus sein, daß Spindelegger zum "Publikumsliebling" dieses herbstlichen Bühnenstücks wird... Mehr steht nicht am "Programm".

    Übrigens, solange dieses Land kein "volkswirtschaftlich" souveräner Staat sein kann/darf erübrigen sich die Debatten um "wirtschaftsliberal" ganz von selbst. Ob Wirtschaftsliberalismus oder Planwirtschaft oder "Wirtschaftskonsumismus"... es sind nur, in regelmäßigen Zeitabständen, durchs Dorf getriebene Säue. (Irgendein Poster hat mich auf diesen Gedanken gebracht)

    • dssm
      16. Mai 2013 10:19

      @Erich Bauer.
      Sie haben vollkommen Recht, wir sind kein "volkswirtschaftlich" souveräner Staat.

      Der altbekannte Dirigismus und Etatismus wurde nun um eine Stufe nach oben gehoben, damit unsere ‚Eliten’ sich abputzen können.
      Durch die noch größer gewordenen bürokratischen Einheiten ist das Lobbying erst richtig rentabel! Eine Organisation dieser Größe musste streng subsidiär ausgelegt sein, anstatt haben wir ein zentralistisches Monster in Brüssel sitzen.

      Der aktuelle Versuch der sozialistischen Brüsseler Bürokraten, zusammen mit den Lobbyisten, die KMU’s unter den Parfumherstellern abzutöten, zeigt dies wieder einmal drastisch.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 10:28

      @dssm.
      Ich gestatte mir, in diesem Parfum-Zusammenhang, einen Verweis auf die Säulenheiligen des Wirtschaftsliberalismus: Rockefeller, Carnegie, Vanderbilt... "schöne neue Welt"...

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 17:21

      @ Erich Bauer

      Meinten Sie 'Witschaftskommunismus' und durchs Dorf getriebene Genossen, denn genießen wird zwar ständig versprochen, aber 'genossen' wurde schon über Gebühr, da geht es nur noch abwärts, denn am Ende des Dorfes wartet der Einheitswolf und der Abgrund, diese Wahl gibt es noch.

      Ja, die Kirtag- und Alternativparty, das Jagdfestl, die 'Hollodaro-Gesellschaft' gehen zu Ende und unsere 'Repräsentanten' merken das nicht einmal in ihrem 'Wohlstand' und ihrer Trunkenheit, auch die Genossen nicht.

      Mir wird dabei ganz unwohl.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 17:27

      @Josef Maierhofer

      Sie täuschen sich gewaltig... Die "Flash-Mob"-Party geht weiter! Die liegen dann halt in den "Ziesel-Feldern" herum. Hoffen wir für sie, daß kein Starkregen... Dann lungern unsere Youngsters nämlich vor unserer Tür (*ggg*)

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 18:54

      @ Erich Bauer

      Das tun unsere 'Youngsters' ja jetzt bereits.

    • dssm
      16. Mai 2013 23:19

      @Erich Bauer.
      Seltsam, für mich sind die Genannten (Rockefeller, Carnegie, Vanderbilt) keine Säulenheiligen, sondern Wirtschaftsverbrecher. Ich kenne auch keinen Wirtschaftsliberalen, welcher Betrug, Vertragsbruch, Bestechung, Lobbyismus und Schlimmeres als gut bezeichnen würde.

      Es wäre interessant in welcher wirtschaftsliberalen Schrift diese Gestalten gut wegkommen. Denn dann kämen ja heute die Bankster von Goldman Sachs, JPM und Konsorten als lobenswerte Wirtschaftstreibende heraus. Dann müsste ja ein Corzine ebenso wie ein Lay ein Held sein, und jemand wie Asbeck und Kovats Beifall bekommen. Dieses Verbrecherpack gehört hinter Schloss und Riegel, wirtschaftsliberal heißt nicht gesetzlos!

      Vielleicht klären Sie mich hier auf.

    • Erich Bauer
      17. Mai 2013 07:30

      Ergänzung: angewandter Liberalismus.

  31. Anton Volpini
    16. Mai 2013 07:12

    Spindelegger ist völlig unglaubwürdig.
    Er ist das Pentant zu Faymann als Wurmfortsatz der Gewerkschaft.
    Als unkritischer Ausführender des niederösterreichischen ÖAAB.
    Er hat gestern unter anderem versprochen, über 400 000 Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Da muß man sich zum Fürchten anfangen.
    Politiker können als Arbeitsplätze nur Beamtenposten schaffen, und von denen haben wir schon genug.

    Produktive Arbeitsplätze werden von Unternehmern geschaffen, und die tun das hauptsächlich in einem wirtschaftlich gesunden Umwelt. Was aber in Österreich schon lange nicht mehr der Fall ist, seit dem in der ÖVP der Sager mit "her mit der Marie, her mit dem Zaster" ungestraft dominieren darf, und ein angeblicher Wirtschaftsminister lieber die verstaubten Interessen des Kammerunwesens vertritt, als vehement für die Belange einer freien Wirtschaft einzutreten.

    Das in kurzen Worten hat Spindelegger zu verantworten, daher ist er als Führungsperson ungeeignet.

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 13:35

      Sg .Anton Volpini,

      nur ein Gedankenspiel. Spindelegger u.a. wurden vom Volk in DIREKTER Demokratie beauftragt, das Land in die EU zu "integrieren". Mit allen Konsequenzen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Die Ausrede, daß da das brave Volk hineingeschwindelt wurde, kann ich aus den diversesten Umständen nicht gelten lassen.

      Wenn da jetzt Spindelegger diesen Auftrag in "bravester" Weise erfüllt... die Interessen des "Staat" Österreich daher naturgemäß nur sekundär in Erscheinung treten könen.. was soll man ihm vorwerfen??? Das Volk hat ihn zum Bühnendarsteller gemacht. Und als Landvogt muß er in Erscheinung treten.

    • Josef Maierhofer
      16. Mai 2013 17:11

      @ Anton Volpini

      Führungspersonen gab es schon lange keine mehr in Österreich, natürlich ist auch Spindelegger keine, sondern ein Systemprodukt aus dem Kammerunwesen, also aus dem 'geschützten' Bereich, in den wir Zwangsabgabe zahlen, in in dem sich die 'Maden im Speck' nur so winden.

    • Anton Volpini
      16. Mai 2013 19:37

      Will ich Ihr Gedankenspiel jetzt weiterspinnen, verehrter Erich Bauer, so muß er einem höherem Plan folgen. Aber das wollen wir ja nicht vermuten, denn es ist doch wirklich verwerflich, an sowas überhaupt zu denken. :-)
      Außerdem haben Sie mit Ihrer Wiedereinschaltung solchen Gedankenspielen eine klare Absage erteilt. :-))

      Glauben Sie aber nicht, daß Spindelegger entweder a.) unwissend ist und deswegen ein Islamisten Zentrum in Wien im Auftrag der Saudiarabischen Regierung installieren ließ, oder b.) solidarisch ist, weil er damit der abgehalfterten Bandion-Ortner einen Job verschaffen wollte, vielleicht c.) wissentlich die vielen Zuwanderer in Wien in geordnete Bahnen lenken wollte, und schließlich d.) mit voller Absicht den Warnruf zu diesem Vorhaben des obersten Muftis der al-Azhar Moschee in Ägypten ignorierte?

      Faites vos Jeux! Was trauen Sie Ihm zu?

      Die letzte große Führungsperson in Österreich war Wolfgang Schüssel, Josef Maierhofer.

    • egon zimmermann (kein Partner)
    • konrad d. (kein Partner)
      17. Mai 2013 08:21

      @zimmermann: Sie Korinthenkacker!

  32. kritikos
    16. Mai 2013 01:54

    Spindeleggeres Taktik ist zu verstehen: Er möchte gerne, aber er weiß nicht wie. Er möchte gerne Kanzler werden, aber mit wem? Dass er es allein, ohne Partner in einer Regierung, nicht schaffen kann, ist ihm und uns allen klar. Selbst wenn er die relative Mehrheit der Wähler hat, hat er das Problem: Mit Feymann, der sicher nicht anders sein wird als jetzt (wenn er noch wer ist)? Mit Strache, dem Oberschreier? Die Grünen sind in Wien und im Bund deutlich anders als in den Ländern, und Stronach?? Vielleicht positioniert er sich bis zur Wahl doch noch deutlicher anti-links, auf dass man ihn doch wählen sollte.

  33. Schani
    16. Mai 2013 01:47

    Die Schmutzkanone Darabos - wie vornehm ausgedrückt. Dreckschleuder würde besser passen!

  34. fokus
    16. Mai 2013 01:00

    Spindelegger verkündet nur das, was seine vermeintliche Wählerklientel hören möchte. Wenn es dann um den Machtanspruch geht, ist alles Makulatur und die ÖVP fällt in sich zusammen wie ein Kartenhaus! Mit den Roten als Koalitionspartner kommt es nach den Wahlen genauso wieder, mit den Grünen, die sich Spindelegger bereits als Regierungspartner vorstellen kann, kommt alles noch viel schlimmer - daher unwählbar.

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,876825

    Wo bleibt da die Vision einer klaren "Abgrenzung zu Links"?

    Österreich bräuchte eine neue Nummer 1, die mutig genug ist, gegebenenfalls auch eine Minderheitsregierung zu bilden, damit dann nicht mehr die Koalitionsräson als Ausrede herhalten muß bzw. die zeigt, daß Macht von Machen kommt und nicht von Ohnmacht!

    P.S.: Wenn der Herr Vizekanzler dann auch noch solche neuen Geldverschleuderungsaktionen der EU unterbreitet, sind größte Zweifel an der Realität seiner Reform- und Einsparungsversprechen mehr als angebracht!

    http://orf.at/stories/2181863/

    • Schani
      16. Mai 2013 01:46

      Die EU ist ein Erfolgsprojekt! Was verstehen die beiden Herren dann unter Mißerfolg?

    • Riese35
      16. Mai 2013 08:48

      @fokus: Danke für die Links.

      Spindelegger: >> Bei Wahlsieg "Ich kann mir Schwarz-Grün vorstellen"

    • Riese35
      16. Mai 2013 08:50

      Nochmals mein vollständiger Kommentar, der beim Abschicken fast zur Gänze verschluckt worden ist:

      @fokus: Danke für die Links.

      Spindelegger: >> Bei Wahlsieg "Ich kann mir Schwarz-Grün vorstellen"

    • Riese35
      16. Mai 2013 08:52

      Hier scheint ein Programmfehler vorzuliegen, denn alles, was ab zwei Pfeilen nach links (dem Gegenstück von ">>") kommt, wird beim Abschicken verschluckt. Daher ein dritter Versuch ohne diesen Zeichen:

      @fokus: Danke für die Links.

      Spindelegger: >> Bei Wahlsieg "Ich kann mir Schwarz-Grün vorstellen" Links-Pfeil Links-Pfeil

      Zusammen mit dieser Aussage versteht man, warum folgende, von AU erwähnte Punkte bei Spindelegger ausgeklammert blieben: "Die wirklich konservativen Themen wie innere Sicherheit, Kriminalität, Islamisierung, Heimat, Qualität der Universitäten, Disziplin, Schwulenfrage, EU-Überregulierung, Feminismus, Political correctness usw. blieben mit Ausnahme der Familie in seiner Grundsatzrede hingegen komplett unerwähnt."

      Die obige Aussage zusammen mit der von AU zitierten Nicht-Aussage zeigt erst, wohin eine Reise mit der ÖVP gehen wird:

      Wir können also sicher sein, daß eine ÖVP entweder zusammen mit einer SPÖ oder den Grünen so weitermacht wie einst Pröll mit der Schwulenehe, oder wie Spindelegger selbst mit der Förderung eines religösen Toleranzinstituts, das von Saudi Arabien finanziert wird. Auch wird die junge Justizministerin, eine Expertin für Arbeits- und Sozialrecht, selbstverständlich gerne Einflüsterungen türkischer Minister oder saudiarabischer Ölscheichs über das Toleranzinstitut entgegennehmen und so den Weg zur Einführung der Scharia ebnen. ORF und ÖH werden weiterhin freie Hand für das marxistisch-leninistische-maoistische Meinungsmonopol haben. Die Schulbücher, vor allem in Geschichte und Politischer Bildung, werden weiterhin von der grünen, marxistischen Sichtweise durchdrungen. Während sich die ÖVP auf das Finanz- und Wirtschaftsministerium konzentrieren wird, werden die Kulturagenden vollständig in linker Hand bleiben. Und Frauenquoten, ein getarnter Mechanismus zur Durchsetzung der Entscheidungsträger mit linkem Gedankengut, werden noch mehr als bisher Verbreitung finden.

      Auf eine "Familienförderung", die durch solche Maßnahmen konterkariert bzw. ins Gegenteil verkehrt wird, verzichte ich gerne.

    • Brockhaus
      16. Mai 2013 10:05

      @ Riese35

      Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn Sie ein technisches Problem haben, denn weder dieser Blog noch Ihr PC wollen offensichtlich nicht einmal mehr die "Links-PFEILE" (

    • Brockhaus
      16. Mai 2013 10:08

      @ Riese35

      Jetzt habe ich das gleiche Problem wie Sie, denn mein Satz ginge nach Verwendung eben diese Pfeile noch weiter, aber ich verzichte darauf. ;-)

      M.f.G. Brockhaus

    • fokus
      16. Mai 2013 12:48

      @Riese35

      ****************!
      Vielen Dank für Ihre Ausführungen, die uns allen noch mehr die Augen öffnen müssen.

    • Riese35
      16. Mai 2013 13:30

      @fokus: Danke für Ihr Lob, das eigentlich Ihnen selbst zusteht, denn Sie haben uns mit diesem "missing" Link zu den von AU angeführten Nicht-Aussagen Spindeleggers die Augen geöffnet.

      So, wie es läuft, wird man dann sagen, ÖVP und GrünInnen passen ohnedies programmatisch gut zusammen, denn es gibt ja in den Programmen kaum einen Punkt mit schwerwiegenden Differenzen. Die marxistischen MeinungsmacherInnen im ORF werden das schon propagandistisch bewerkstelligen.

    • A.K.
      16. Mai 2013 13:45

      @fukus:
      Bravo zu:
      "....Österreich bräuchte eine neue Nummer 1, die mutig genug ist, gegebenenfalls auch eine Minderheitsregierung zu bilden, damit dann nicht mehr die Koalitionsräson als Ausrede herhalten muß bzw. die zeigt, daß Macht von Machen kommt und nicht von Ohnmacht!"

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 13:59

      Die Nummer 1 vom Wienerwald...

    • plusminus
      16. Mai 2013 14:32

      @Erich Bauer

      ;-))

    • Erich Bauer
      16. Mai 2013 17:31

      @plusminus.

      Ich glaub' Sie wissen was und wen ich meine... das freut mich. Der "Adams Family" hier trau ich das nämlich nicht zu... (*ggg*)

    • plusminus
      16. Mai 2013 21:02

      @Erich Bauer

      W.A. - Wolfgang Amadeus ist es nicht! ;-))





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