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Noch ignoriert Hollande die Fakten

Kleine Euro-Länder wie Zypern oder Griechenland sind relativ leicht zu retten. Dies kann Europa fast aus der Portokassa. Ebenso beim bankrotten Neo-Krisenstaat Slowenien. Das Problem: Jedes EU- und Euro-Land sollte gleich behandelt werden, sonst verlieren Union und Währungsraum den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Jedoch war das Vorgehen der EU jedes Mal unterschiedlich. Und kein einziges Modell ist anwendbar, wenn nun auch nur ein einziges der großen Länder aufgefangen werden muss. Und das droht bei Italien und Spanien, aber in immer schnelleren Schritten auch bei Frankreich, der zweitgrößten Euro-Ökonomie.

Das französische Szenario ist so dramatisch, dass es Experten nur noch hinter vorgehaltener Hand diskutieren. In diesem Licht sind auch die jüngsten Placebo-Maßnahmen zu sehen: die alle Sparer treffende Senkung der Zinsen durch die EZB und die Ankündigung der (in Wahrheit ohnmächtigen) EU, den Schuldenstaaten Frankreich und Spanien, aber auch den Niederlanden mehr Zeit zu geben, ihr Defizit auf die ohnedies hohe Grenze von drei Prozent zu drücken. Alle Krisenländer haben noch dazu heuer ein Minuswachstum, werden also am Jahresende schlechter dastehen als am Beginn. Obwohl man eigentlich zwei Prozent Wachstum bräuchte, um die Beschäftigung auch nur zu halten.

Besonders besorgt macht Frankreich. Die EU bezeichnet offen die Defizitprognosen der dortigen Regierung als „viel zu optimistisch“ und verlangt dringend nach Konsolidierungsbemühungen des Landes. Jedoch ist in Paris niemand willens dazu. Hat man doch den Wählern im Vorjahr versprochen, dass nach einem Machtwechsel Milch und Honig durch Frankreich fließen würden. In Spanien, Italien und den Niederlanden begreift wenigstens ein Teil der Regierung die Notwendigkeiten.

Frankreichs Haltung löst hingegen europaweit Untergangsstimmung aus. Der Präsident ist der schwächste der Nachkriegsgeschichte. Jeder Minister tut, was er will. Die Regierungspartei formuliert massive Deutschland-Beschimpfungen (und zieht diese nur halb zurück). Fast keine Firma stellt angesichts der Verbote, jemanden zu kündigen, neue Mitarbeiter an. Die Jugendarbeitslosigkeit ist nicht nur in den Banlieues der Zuwanderer furchterregend, sondern auch schon bei Uni-Absolventen. Dabei sind die französischen Studenten die heißblütigsten Europas. Zugleich machte die Regierung zusätzlich unpopuläre Fronten mit dem Thema Schwulenenehe auf.

Und was tut Monsieur Hollande? Franzosen tippen darauf, dass der untätige Präsident demnächst seinen Premier feuern wird. Das wird ihm aber nicht helfen. Irgendwann sollte er sich auch an den letzten sozialistischen Präsidenten erinnern: François Mitterrand hatte nach zwei Jahren einen scharfen Kurswechsel von freigiebigem Schuldenmachen hin zur nötigen Austerität machen müssen. Andere Alternativen hat auch Hollande nicht – soll nicht Frankreich und mit diesem ganz Europa endgültig im Chaos versinken.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 06:48

    Schon die Griechenland- und Portugalrettung, und die Rettung der spanischen Banken war in Wirklichkeit eine Frankreichrettung. Denn die französischen Banken waren die in diesen Ländern weit am stärksten exponierten europäischen Banken.
    Das Geld, das in diese Länder floß, floß am direkten Wege in diese Banken zurück.

    Diese französischen Banken wurden dann ein zweites Mal still und heimlich gerettet, indem die EZB entgegen ihren Statuten Staatsanleihen ankaufte, oder als "Sicherstellung" für Kredite annahm, und die französischen Banken ihre ganzen toxischen Staatspapiere in die EZB entsorgten. Das war die Zeit, als Sarkozy in Berlin rund um die Merkel herumschwanzelte.

    Und jetzt dämmerts wohl der französischen Führung, daß man Deutschland nicht ein drittes Mal über den Tisch wird ziehen können. Daher packen sie jetzt die Keule aus.
    "Sal boche" hat schon einmal zu einer Katastrophe geführt, in der die Franzosen sich an den Deutschen mit Gewalt bereichert haben. Irgend jemand hier im Blog hat vor ein paar Monaten geschrieben, die Bestimmung Frankreichs ist es, am Wohlstand Deutschlands zu schmarotzen. Hollande ist am besten Wege dazu, diesen Spruch zu erfüllen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 14:05

    A.U. schreibt:

    "Die [französische] Regierungspartei formuliert massive Deutschland-Beschimpfungen (und zieht diese nur halb zurück)."

    Das, und die lautstarken Beschimpfungen aus Griechenland sind nur der Anfang!

    Das, was aus dem ursprünglichen Europagedanken geworden ist, läßt sich mMn so benennen: Die meisten EU-Länder betrachten ihre Mitgliedschaft in der EU als ihr gutes Recht, so lange wie möglich das verhaßte Deutschland, das nicht anders unterzukriegen ist ---nicht einmal durch zwei VERNICHTENDE Weltkriege innerhalb von 30 Jahren(!)--- HALB-LEGAL, also mithilfe des Brechens sämtlicher Gesetze, abzuräumen wie einen Christbaum. Wenn der Christbaum zur Gänze ---inclusive Nadeln!---abgeräumt ist, werden alle gleich arm sein---und die alleinige Schuld den Deutschen geben. Und Frankreich wird die Pseudo-Freundschaft links liegen lassen, die doch nur Mittel zum Zweck war (wobei es De Gaulle und Adenauer, die beiden ungleichen Staatsoberhäupter, mit Sicherheit sehr ernst und ehrlich meinten mit der Versöhnung)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 08:16

    Hollande wird gelingen, was Napoleon versagt blieb: Die Versklavung des teutonischen tumben Trampels zum Systemerhalter des eleganten kultivierten Savoir Vivre!
    ESM und grenzenlose Rettungspolitik lassen gruessen. Leute, die 45 Std. Woche kommt bald wieder, Steuererhoehungen und Lohnkuerzungen! Fuer unsere lieben romanischen oder hellenischen Nachbarn ist uns keine Hackelei zu minder.
    Solidaritaet, Freundschaft!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 07:50

    Mit täglich neuen Hiobsbotschaften über Staatsschulden, Banken- und Finanzkrisen, neuen Pleitekandidaten, Kaputtsparen, Rezession usw., konditioniert man die Bevölkerung im Endeffekt europaweit auf die "unumgängliche" Vergemeinschaftung der EU-Schulden.

    Diese Situation wurde durch eine verantwortungslose Haushaltspolitik in den "Olivenländern" heraufbeschworen und kann vom bisher eher kontraproduktiven ESM nicht mehr aufgefangen werden. Nach den Wahlen in Deutschland schaltet die Schuldenampel auf Grün für den letzten Rettungsanker = die "alternativlosen" Eurobonds, denn ohne die "notwendige Solidarität" ist das "größte Friedensprojekt der Geschichte" gefährdet. So höre ich es schon jetzt aus Brüssel tönen.

    Die Deutschen werden ihren Widerstand endgültig aufgeben, weil ihnen die unfähigen Sozialisten in Frankreich, welche ihre Wirtschaft im Land mit Hochsteuerpolitik immer mehr in den Abgrund treiben und die Arbeitslosigkeit ins Uferlose steigern, lieber mit unsinnigen Maßnahmen drohen, als sinnvolle Reformen durchzuziehen:

    http://tinyurl.com/cv5m9gw
    http://tinyurl.com/c6yzp4t

    Das einzige was Europa noch retten kann: der Euro FÜR ALLE muß weg.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 07:41

    François Hollande hat zumindest einen Freund, auf den er sich verlassen kann:
    Werner Faymann, le grand chancelier fédéral de la république d'Autriche.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 12:48

    Ganz ruhig bleiben. Wir verdanken Hollande, was zuletzt nur die Steuereintreiber und Soldaten-Presskommandos des 'großen Korsen' 1809 ff zustandebrachten. Die einst den Code Zivil bejubelnden und um den Baum der Vernunft tanzenden, offenkundig kapaunisierten Bundesbürger werden nicht mehr lange brauchen. Dann heisst es kurz Mal wieder: Gold gab ich für Eisen. Das Eiserne Kreuz ist schon gestiftet, und statt die zwei Billionen Euro Vermögen, um die die Banker der Londoner City angekündigt haben, uns zur Bestrafung (wofür eigentlich ? für unsere Tüchtigkeit und unseren Fleiß ? oder weil wir den Lateinischen zuviel geholfen haben ?) entreichern wollen, wird halt Mal ein wenig gerüstet. Eine größere Landungsflotte sollte sich da schon ausgehen, das Telegramm (pardon: die e-mail an Putin nicht vegessen) und ein paar U Boot Stützpunkte auf Island werden sich gerne im Einverständnis mit den Menschen und der dortigen Volksvertretung (Erfahrungen mit den Segnungen von Investmentbankern bestehe hinlänglich in diesem Land) auch noch ausgehen. An China verschenken wir - falls erforderlich - alles Land bis zum Mississipi (fremde Länder verschenken geht gut, haben wir schließlich von Amerika gelernt) - und dann auf zum Donauwalzer. Ach ja, eine Verpachtung Griechenlands an die Türkei gegen Eintreibung der offenen Schulden an uns wird sich da nebenbei auch noch organisieren lassen. Da ist dann Goldmann & Sachs sicher wieder ganz vorne dabei. Bei den Türken.

    Man sieht - alles lässt sich bereiten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 15:22

    Solange Hollande Kredite bekommt wird er Frankreich an die Wand fahren und Deutschland beschimpfen.

    Es ist wie in der Schule, da wurden die fleißigen und/oder begabten Schüler stets 'Streber' genannt und auch hin und wieder gemobbt. Natürlich ist in der 'sozialistischen Internationale', dem Kopf der europäischen 'Kahlfrassbande', jeder Fleißige ein Dorn im Auge, ja und aus Frankreich werden sie sogar vertrieben.

    Solange die Europäer da tönen und/oder etwas brabbeln von 'Rettung', wird dieses ein Signal für die größeren Gauner in der Bande sein, so weiter zu machen. Bloß werden die 'Bruderstaaten' demnächst andere Regierungen bekommen und der 'Schwimmreifen' oder 'Rettungsreifen' war ja so wieso nur eine Seifenblase. Aber das kann man den Sozis halt einreden, klingt ja gut, Schulden machen und jetzt leben, bis es halt dann bald heißen wird, 'rien ne va plus'.

    Die Kronenzeitung hat heute einen Leitartikel zu den Privilegien in der EU bei deren Beamten, sagenhaft, kann ich nur sagen. Auch lese ich manchmal die Lesermeinungen, die sind dort auch nicht anders als hier im Forum.

    Da frage ich mich dann aber schon, warum unsere Blöden noch immer diese linke Bande wählen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorjump
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2013 21:15

    OT:

    "Weil ich steuerlich so ungebildet bin!" Großes Kino!

    http://www.format.at/articles/1319/524/358066/karl-heinz-grasser-psychogramm-steuertricksers

    Schön langsam kann man ja richtig Mitleid bekommen mit dem armen KHG! ;-)
    Und jetzt dürft´s wieder die üble Schmutzkübelkampagne der linken Jagdgesellschaft beklagen, liebe Unterbergerianer!


alle Kommentare

  1. Almena (kein Partner)
    15. März 2015 02:56

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  2. Brandywine (kein Partner)
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    20. Januar 2015 08:40

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  5. Ariadna (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:22

    At last! Someone with real exirptese gives us the answer. Thanks!

  6. F.V. (kein Partner)
    11. Mai 2013 21:03

    Der erschreckende Plan der Eliten, die Massen zu kontrollieren und auszuplündern

    King World News, 28.04.2013

    Der legendäre Trader Jim Sinclair erklärte heute gegenüber King World News, dass die Eliten planen, das kommende Finanzchaos und die finanzielle Vernichtung zu nut-zen, um die Massen zu kontrollieren. Sinclair nannte es die „große Liquidation“, und er sprach darüber, was das Ganze für Gold bedeutend würde und wie Anleger sich vor den kommenden Entwicklungen schützen können.

    Im Folgenden finden Sie das, was Sinclair – der einst vom ehemaligen Fed-Vorsitzen-den Paul Volcker hinzugezogen wurde, um während einer Wall Street Krise beratend zur Seite zu stehen – in diesem bemerkenswerten Interview gesagt hat:

    „Die enorme Gewalt in den Märkten verschleiert eine sehr deutliche Botschaft. Und diese Botschaft aus Zypern – die auch in verschiedenen Weißbüchern festgehalten und von den Zentralbanken, dem US-Einlagensicherungsfonds, der Bank von England und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich verabschiedet wurde – besagt: Raus aus dem System !

    Was den weltweiten Lesern derzeit widerfährt, ist für King World News und für mich von außerordentlicher Bedeutung. Die Treffen, die ich bereits hatte, und die anberaumten, noch bevorstehenden weltweiten Treffen dienen dem Zweck, die Anleger davor zu schützen, dass weite Teile ihres Vermögens vernichtet oder gestohlen werden.

    Die Menschen müssen begreifen, dass große Vermögen von ´Nicht-Insidern` künftig nicht mehr erlaubt werden. Das Ziel dieser vorbereiteten Vermögensver-nichtung besteht darin, die ´Neureichen` und die ´obere Mittelschicht` gleich-zumachen. All jene, die nicht zu den Insidern mit den richtigen Familien und den richtigen Firmen gehören, werden im neuen Währungs- und Metall-Paradigma, in das wir jetzt eintreten, nicht akzeptiert werden.

    Und das bedeutet, dass man nur dann in der Lage sein wird, sich zu schützen, wenn man die Antwort auf die Frage kennt: ´Wie sieht das finale Endspiel für die mächtigsten Familien aus, die in Wirklichkeit die Länder und Märkte kontrollieren ?`
    Hier sollte auch berücksichtigt werden, dass der jüngste brachiale Goldpreis-rückgang – speziell, wenn ihm eine genauso gewaltsame Erholung folgen sollte – vornehmlich dem Transfer von physischem Gold von den Finanzinstitutionen und anderen Entitäten in Richtung der Familien diente, die die westlichen Regierungen und die Finanzwelt kontrollieren.

    Meines Erachtens ist es genau das, was hier gerade stattgefunden hat. Eine sehr starke und umgehend einsetzende Erholung ist – sollte diese Erholung anhalten – eine unmissverständliche Botschaft, dass Gold für diese vermögenden Familien eines der Mittel ist, um ihr Vermögen und ihre Macht aufrecht zu halten, und zwar nicht nur über eine Generation, sondern über mehrere Generationen hinweg.

    Wir nähern uns nun immer stärker dem Punkt an, wo die Schaffung beispielloser Mengen an Fiatgeld eine weltweite Auswirkung haben muss. Man kann die Geldmenge nicht einfach derart brachial ausdehnen, wie es getan wurde, ohne dass dies nicht auch Folgen hätte – und eine Folge davon ist der Zusammenbruch der Kaufkraft dieser Fiatwährungen.

    Der massive und anhaltende Währungskrieg, deren Zeuge die Welt nun geworden ist, dürfte bedeutend schneller an sein Ende gelangen, als sich irgendjemand von uns vorstellen kann. Die Anleger müssen daher begreifen, wie das System aufrecht erhalten und letztlich neugestartet werden wird, wenn sie die kommende Vermögensvernichtung überleben wollen.

    Wer im aktuellen Finanzsystem weiterhin bedeutende Einlagen bei den Banken hält, sorgt lediglich dafür, dass ein Teil seines Vermögens vernichtet oder gestohlen wird. Im Gegensatz dazu ist die Lagerung von physischem Gold in privaten Lagerstätten außerhalb des Bankensystems eines der Mittel, wie man die kommenden Ereignisse wirtschaftlich einigermaßen überleben kann.

    Physisches Gold wird einer der großen Gewinner dieser ´großen Liquidation` sein, die uns noch bevorsteht. Das ist auch der Grund, warum auf den jüngsten Versuch, Gold im Papiermarkt nach unten zu hämmern, mit einer der wildesten physischen Kauforgien reagiert wurde, die die Welt je gesehen hat.

    Es könnten die qualitativ hochwertigen nichtamerikanischen Goldminenfirmen und Privatpersonen sein – die aus dem Fiatgeld in physisches Gold gehen, während die Preise billig sind –, die am Ende das physische Gold halten. Von jetzt an wird seitens cleverer Anleger auf der ganzen Welt auf jeden Preisrückgang bei Papiergold mit entsprechenden Aktivitäten reagiert werden; sie werden ihr Fiatgeld in physisches Gold eintauschen.

    Jetzt ist die Zeit, um aus dem System auszusteigen, um zu verhindern, durch die ´große Gleichmachung`, die über kurz oder lang bevorsteht, vernichtet zu werden. Diese Phase wird dazu dienen, die Menschheit auf die Knie zu zwingen. Es wird um die Kontrolle der Massen zum Wohle Weniger gehen.

    Finanzderivate werden das Hauptwerkzeug der Vermögensvernichtung sein, und es werden Angriffe auf die Bankeinlagen der westlichen Welt erfolgen. Die Anleger müssen also raus aus dem System und physisches Gold und mit Gold in Zusammenhang stehende Vermögenswerte halten, um die kommenden Ereignisse zu überleben.“

    Eric King: „Sprechen Sie bitte darüber, was das für die künftige Goldpreisentwicklung bedeutet.“

    Sinclair: „Der Goldpreis wird auf bedeutende neue Hochs steigen, und dieser Anstieg auf neue Hochs wird das Ergebnis anhaltender Umschichtungen in phy-sisches Gold sein. Und da aufgedeckt worden ist, dass es sich beim Papiermarkt um ein manipulatives Mittel und einen betrügerischen Preisfindungsmechanismus handelt, wird es dem physischen Goldpreis nun frei stehen, auf Niveaus zu steigen, die selbst Sie und mich überraschen werden, und der Goldpreis wird dann über Generationen hinweg auf diesem Niveau bleiben.“

  7. jump (kein Partner)
    10. Mai 2013 21:15

    OT:

    "Weil ich steuerlich so ungebildet bin!" Großes Kino!

    http://www.format.at/articles/1319/524/358066/karl-heinz-grasser-psychogramm-steuertricksers

    Schön langsam kann man ja richtig Mitleid bekommen mit dem armen KHG! ;-)
    Und jetzt dürft´s wieder die üble Schmutzkübelkampagne der linken Jagdgesellschaft beklagen, liebe Unterbergerianer!

    • hopp (kein Partner)
      10. Mai 2013 21:52

      gott sei dank gibts den KHG. wie sonst kämen linke zu ihren orgasmen?

    • simplicissimus
      11. Mai 2013 07:19

      Mir ist KHG voellig wurscht.
      Aber wann beginnt man die Faymann-Causa endlich so richtig zu investigieren, mit massiver Vorverurteilung der Medien?

    • Trollwatsch (kein Partner)
      11. Mai 2013 17:11

      Suupaa!

      Wir haben ein linkes Feigenblatt.

  8. Fremde Federn (kein Partner)
    10. Mai 2013 20:34

    Ach schriebe AU wie der Folgende, ich wäre ein Zahlender hier. Krauss kennt argumentativ keinen Naggler und der kurzweilige Stil wird lediglich von der Brisanz des Themas übertroffen. Aber lesen sie selbst den ganzen Artikel. Die folgenden Zeilen sind lediglich der erste Absatz.

    "Über vermeintlich antiamerikanische Zungenschläge und andere Propaganda-Dummheiten

    Manchmal stolpert man in Berichterstattung und Kommentaren zum Syrienkonflikt über dermaßen dreiste Lügen und atemberaubend geschichtsverfälschende Behauptungen, dass man trotz des traurigen „Gewöhnungseffekts“ durch unablässige Beduselung mit massenlobotomedialer NATO-Propaganda überraschenderweise doch noch mehr herausbringt als nur ein achselzuckendes „Was soll‘s?“. Daran, dass statt al-CIAda immer wieder von al-Qaida die Rede ist, hat man sich ja längst gewöhnt, kein Problem; auch an das tagtäglich wiederholte Märchen, die US-Regierung erwäge nun „erstmalig“ eine direkte, sprich offizielle Unterstützung derjenigen „Rebellenkräfte“ alias primitives Gesindel, das hin und wieder freiheitskämpferisch übers Ziel etwas hinausschießt, indem es Christen den Kopf abschraubt oder andere im Zuge der Befreiung Syriens von Baschar al-Bössad tjawohlleider nicht hundertprozentig vermeidbare Greueltaten begeht. Obwohl man diesen Abschaum schon seit geraumer Zeit dadurch inoffiziell unterstützt, ihn, pssst, über die Grenzen der Türkei oder Libyens nach Syrien einzuschleusen sowie unter anderem mittels der ehemaligen „Bengasi-Connection“ (die „Botschaft“ wurde kräftig für Waffenschiebereien nach Syrien genutzt) mit reichlich Munition zu versorgen. Wen interessiert dieser ganze Schmuddelkram eigentlich noch. Man sollte sich vielleicht lieber nicht zu intensiv damit beschäftigen, sonst wird man nur krank.
    ......"

    http://www.ef-magazin.de/2013/05/10/4202-vom-irak-bis-syrien-wir-spielen-gern-mit-schmuddelkindern

  9. fokus
    10. Mai 2013 19:58

    Hollande kann sich ins Fäustchen lachen und beruhigt weitermachen.

    Denn schon hat Deutschland vor Frankreich kapituliert und macht Klarschiff für nach den Wahlen .
    Schuldentilgungsfonds heißt das neue Kind und wird vermutlich als Eurobonds das Licht der Welt erblicken.

    http://tinyurl.com/d4kfzh8

    Rette sich, wer noch kann!

    • kakadu
      10. Mai 2013 20:20

      Die Besatzungszeit der Alliierten geht munter weiter.
      Armes Deutschland, aber selber schuld.

  10. Hans-Peter (kein Partner)
    10. Mai 2013 19:19

    Unsere Freunde bescheissen uns aber gewaltig ... oder wie manipuliert man die Börsen!

    USA: Wirtschaftshype

    Vater Staat belagert die Geisterstädte - Paul Craig Roberts und Johannes Maruschzik Derzeit veröffentlichen die Medien fast täglich Berichte, in den Vereinigten Staaten habe ein breiter wirtschaftlicher Aufschwung eingesetzt und das Land stehe vor einer allmählichen Reindustrialisierung.

    Vor allem der ‚wettbewerbsfähige’ Wechselkurs des US-Dollars und die Schiefergasrevolution mit Hilfe des Frackings, die im Inland eine neue, kostengünstigere Energiequelle erschließen soll, werden als treibende Kräfte einer für die USA günstigen wirtschaftlichen Entwicklung ausgemacht. Und diese gehe zu Lasten der Schwellenländer. Medienberichten zufolge hat beispielsweise Manoj Pradhan, „Schwellenländerexperte“ bei Morgan Stanley, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gesagt: „Vor dem Hintergrund des Schuldenabbaus der US-Haushalte könnte es gut sein, dass Investitionen und Produktion zu einem nachhaltigen Wachstum führen. Denken Sie einen Augenblick darüber nach, was das für die Schwellenländer bedeutet: Die USA werden als Wettbewerber – nicht als Konsument – zu nachhaltigem Wachstum zurückkehren.“ Ein beeindruckendes Statement. Doch wie sieht die Realität aus? Entgegen den Medienberichten steckt die US-Wirtschaft nach wie vor in der Rezession. Ein realer Aufschwung ist nicht in Sicht. Nur zwei ökonomische Kennziffern weisen auf eine wirtschaftliche Erholung hin: das offizielle reale BIP und die U.3-Arbeitslosenquote. Das offizielle BIP ist um eine unrealistisch niedrige Inflationsrate deflationiert. Statt der offiziell gemeldeten Inflationsrate von 2 Prozent (CPI-U) sieht Statistiker John Williams von Shadowstats.com die wahre US-Inflationsrate aktuell bei 9, 6 Prozent (er misst die Inflationsrate weiterhin anhand der Methode, mit der die US-Regierung sie noch 1990 offiziell gemessen hat) . Mit anderen Worten: Die Höhe des realen BIP wird überschätzt. Auch die U.3-Arbeitslosenquote zeichnet kein realistisches Bild der wahren Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. Die U.3-Arbeitslosenquote sinkt nur deshalb, weil sie nicht all jene Arbeitskräfte mitzählt, die ihre Arbeitsplatzsuche entmutigt aufgegeben haben. Vielmehr beträgt die tatsächliche Arbeitslosenquote das Zwei- bis Dreifache der offiziell gemeldeten Quote. Keine andere ökonomische Kennzahl deutet auf eine Erholung der US-Wirtschaft hin – weder die realen Einzelhandelsumsätze noch der Haus- und Wohnungsbau, das Konsumentenvertrauen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder die durchschnittlichen Wochenlöhne und -gehälter. Die realen Einkommen der Konsumenten in den USA stagnieren oder fallen sogar. Die Konsumenten sind zu hoch verschuldet, als dass sie ihre Ausgaben mit noch höheren Schulden finanzieren könnten. Ohne wachsende Konsumnachfrage kann eine Volkswirtschaft, die von der Konsumnachfrage abhängig ist, allerdings nicht vorankommen. Die De-Industrialisierung hat den Vereinigten Staaten das Genick gebrochen. Im Zuge des Offshorings – der Verlagerung der Produktion von Waren für den amerikanischen Markt in Billiglohnländer, um Lohnunterschiede auszunutzen – wurden bereits Millionen Arbeitsplätze der amerikanischen Mittelklasse vernichtet. Die einst so dynamische Mittelklasse löst sich auf. Die Dimensionen sind gewaltiger, als das in Europa in aller Regel wahrgenommen wird: Laut Manufacturing and Technology News vom September 2011 wurden in den USA innerhalb von zehn Jahren knapp 55.000 Fabriken stillgelegt. Die Zahl der Arbeitnehmer in der verarbeitenden Industrie ging um 5 Mio. Menschen zurück. Der Arbeitsplatzabbau beschränkt sich nicht auf die Produktion von Waren. Vielmehr folgen viele Arbeitsplätze des Dienstleistungssektors den ins Ausland verlagerten Jobs des produzierenden Sektors. Das gilt insbesondere auch für die Arbeitsplätze in der Forschung und Entwicklung (R&D), was jetzt 20 MIT-Professoren und ihre Studenten in einer neuen Studie bestätigt haben. Innovation findet dort statt, wo produziert wird. Der Business in China Survey 2013 der China Europe International Business School (CEIBS) nennt Zahlen: Demnach verfügen 52 Prozent der in China angesiedelten Unternehmen, die Ausländern gehören und sich an dem Survey beteiligt haben, bereits über R&D-Aktivitäten in China. Knapp zwei Drittel der aus- und inländischen Unternehmen in China planen, ihre Investitionen in R&D in den kommenden drei Jahren aufzustocken. Arbeitsplätze werden heute in den USA fast nur noch in schlecht bezahlten Service-Bereichen für den heimischen Markt geschaffen, an denen weder handelbare Güter noch handelbare Dienstleistungen entstehen, die exportiert werden können. Die „Neue Ökonomie“ Amerikas ist in Wahrheit die „Offshored Economy“, stellt auch Nobelpreisträger Michael Spence fest. Die ehemaligen Einkommen von Millionen Amerikanern sind heute die Einkommen von Chinesen und Indern sowie die Kapitalgewinne der Aktionäre und die Millionen-Boni der Vorstände, die die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert haben. Mehr und mehr US-Bürger geraten in wirtschaftliche Not. Städte verfallen. Aus Downtowns werden Notowns. Die „Modern Day“ Geisterstadt Gary in Indiana ist kein Einzelfall. „Americas Newest Ghost Town“, „Ghost Towns Popping up Everywhere“ sind die Titel beklemmender Videos im Internet. Inzwischen rüstet die US-Staatssicherheitsbehörde Homeland Security auf, bewaffnet sich mit Panzerfahrzeugen und Munition. Und sie bildet Jugendliche zu FEMA Corps aus. Sind das Vorbereitungen, um soziale Unruhen niederzuschlagen? Am 7. März 2013 legte der republikanische US-Senator Paul Cruz dem Kongress Bill S. 505 vor – ein Gesetz, dass verbieten soll, dass Drohnen in den Vereinigten Staaten zum Töten amerikanischer Bürger eingesetzt werden. Indessen scheinen sich die Drohnenindustrie und die US-Politik nach Kräften zu unterstützen. Wo bleiben Berichte dazu in den europäischen Mainstream-Medien? Aber Hauptsache, die Europäer sind über den Aufschwung der US-Volkswirtschaft und die Wunderwirkung des Frackings informiert.
    Die Perspektiven für einen Wiederaufbau der entindustrialisierten Volkswirtschaften, die glaubten, schlau daran zu tun, auf die Dienstleistungsbranche zu setzen, verschlechtern sich kontinuierlich. Der Wettbewerb aus China und aus anderen Schwellenländern bläst der hoch verschuldeten westlichen Welt zunehmend ins Gesicht. China arbeitet unter Hochdruck daran, die USA als Weltwirtschaftsmacht abzulösen und den Greenback gegen den „Redback“ – die chinesische Volkswährung Renminbi – als Leit- und Reservewährung der Welt zu ersetzen. Mit jedem weiteren bilateralen Abkommen zwischen China und anderen Schwellenländern, Handelsgeschäfte nicht mehr in US-Dollar, sondern in den eigenen Währungen abzuwickeln, schwindet die Bedeutung des US-Dollars. Schritt für Schritt baut China die Basis für die Konvertierbarkeit des Yuan. Amerika hat wohl kaum noch das Potenzial, das zu verhindern. Im Gegenteil: Die Federal Reserve fördert diese Entwicklung nach Kräften. Mit dem Aufkauf von US-Staatsanleihen und hypothekenbesicherter Finanzinstrumente monetarisiert sie im Rahmen von „Quantitative Easing 3“ alljährlich Schulden in einer Größenordnung von mehr als einer Billion US-Dollar. Gerade erst hat der Federal Reserve-Vorsitzende Ben Bernanke bestätigt: Bis auf weiteres bleibt es dabei. Ein verzweifelter Versuch, den völligen Absturz der US-Wirtschaft möglichst lange hinauszuschieben, mit dem die Federal Reserve den Wert des Greenbacks allerdings weiter untergräbt. Früher oder später muss es zur Flucht aus der US-Währung kommen. John Williams glaubt, dass es spätestens 2014 so weit ist. Ungeachtet der verheerenden ökologischen Folgen des Frackings, das der Umwelt hohe externe Kosten auferlegt - sowohl die vermeintlich immense Bedeutung des Frackings für eine Reindustrialisierung der USA als auch der angeblich in der Breite einsetzende Aufschwung der US-Ökonomie sind nichts als Hypes, die den USA gut ins Konzept passen. Je mehr die Welt an den Wiederaufstieg Amerikas als führende Wirtschaftsmacht der Welt glaubt, desto eher gelingt es Washington, seine Staatsanleihen an den Finanzmärkten zu platzieren. Nichts muss Amerika so fürchten, wie den Untergang des US-Dollars als Leit- und Reservewährung der Welt. Denn dann droht Amerika die Zahlungsunfähigkeit, kann das Land seinen Konsum und seine Kriege nicht mehr mit selbst bedrucktem Papier finanzieren – das En

    • Hans-Peter (kein Partner)
    • Zraxl (kein Partner)
      10. Mai 2013 20:08

      Das ist ein durchaus interessantes Statement. Die Frage ist aber, ob hier nicht doch der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Wenn sich Radio Iran darüber ärgert, dass die USA durch Fracking die Energieautonomie anstreben, ist das durchaus verständlich. Wenn sich ausgerechnet der Iran Sorgen über die Umweltgefahren durch Fracking macht, ist das weniger glaubwürdig.

      Aber zurück zur Diagnose: Dass China und Indien wirtschaftlich aufgeholt haben, ist sicher wahr. Bei dem Ausmaß von Schulden, die die USA derzeit bei China haben, ist China aber wohl kaum daran interessiert, die USA in die Zahlungsunfähigkeit zu drängen. Auch die Sorge darüber, dass niemand mehr US-Staatsanleihen kaufen wird, scheint mir unbegründet, denn diese kaufen schon lange nur noch die FED. Der Dollar wird halt immer weniger wert, der Mittelstand wird immer ärmer, und irgendwann ist die amerikanische Produktion dann auch wieder mit jener in Pakistan preislich konkurrenzfähig. Die amerikanische Volkswirtschaft aber ist durchaus groß genug, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wenn es keine Exporte in Schwellenländer mehr gibt, sinkt zwar das Wohlstandsniveau, Untergang ist das aber deswegen noch lange keiner.

    • ew (kein Partner)
  11. e.klar (kein Partner)
    10. Mai 2013 17:56

    den jackpot knackt kroatien, das gleich bei der aufnahme in die EU als pleitestaat fernab aller EU beitrittskriterien durchgeht...

  12. Hans-Peter (kein Partner)
    10. Mai 2013 17:42

    Andere Fakten!!!

    Polio-Impfstoff der „Menschenfreunde“ Bill und Melinda Gates verursachte 47500 Fälle von Lähmung und Tod

    Diese Mord-Story ist definitiv zu lang, um sie zu übersetzen. Ich werde die wichtigsten Punkte herausgreifen, damit alle eine Vorstellung davon bekommen. Dieser Artikel von der chinesischen Webseite The 4th Media ist jedenfalls sehr weit verbreitet worden.

    Kiyul Chung

    7. Mai 2013

    „In Indien heuerte Monsanto Bollywood-Schauspieler an, um ihr GMO-Baumwollsaatgut an analphabetische Bauern zu verditschen. Nana Petakar wurde Spitzen-Botschafterin für Monsanto. Die Anzeigenkampagne wurde als „aggressiv, skrupellos und falsch“ bezeichnet.

    Bill Gates hat enorm in Monsantos GMO investiert und auch in Impfstoffe und hat den beliebtesten indischen Schauspieler, Amitabh Bachchan, angeworben zur Verbreitung des oralen Polio-Impfstoffs.“ Hier ist ein Beispiel der Werbung.

    Über den Teufelspakt von Gates und Monsanto habe ich schon vor über einem Jahr hier einen längeren Artikel veröffentlicht. Hier führt Prof. Kiyul noch weitere Beispiel an, wie die Bauern mit der enthusiastischen Hilfe der indischen Regierung auf's Kreuz gelegt wurden, buchstäblich, denn Hundertausende begingen Selbstmord.

    Welche Auswirkungen der neue Impfstoff hatte beschreibt ein indischer Artikel in der Zeitschrift für ethische Medizin: Polio programme: Let us declare victory and move on von Neetu Vashisht und Jacob Puliyel:

    „2011 gab es extra 47 500 neue Fälle von NPAFP [non-polio acute flaccid paralysis]. Klinisch nicht zu unterscheiden von polio paralysis, aber zweimal tödlicher. Die Fälla von NPAFP waren diekt proportional der verabreichten Dosen des oralen Polio-Impfstoffes. Obwohl diese Daten innerhalb des Polio-Kontroll-Systems gesammelt wurden, wurden sie nicht untersucht.“

    Im Artikel heißt es weiter, dass in den USA dieses OPV (oraler Polio-Impfstoff) von der US-Behörde für Krankheits-Kontrolle verboten wurde, weil er der Hauptverursacher aller gemeldetebn Fälle von Polio gewesen ist.

    Prof. Kiyul stellt die berechtigte Frage: „Hat Gates nicht gewusst, dass OPV in den USA fallegelassen wurde, als er erklärte, dass er die gute Gesundheit, die in den westlichen Ländern herrscht, den Ländern in der Dritten Welt bringen möchte? Und wenn er es nicht wusste, wie kann er dann Impfstoffe für die Kinder der Welt propagieren ohne grundlegende und wirklich kritische Informationen?“

    Von der Information, die Neetu Vashisht und Jacob Puliyel dann geben, verstehe ich nur die Hälfte. Sie schreiben:
    „Die Charade über die Ausrottung und die großen Ersparnisse, die das mit sich bringt, besteht bis heute fort. … Für die wissenschaftliche Gemeinde ist es seit über zehn Jahren klar, dass die Ausrottung von Polio unmöglich ist. Und zwar deshalb, weil 2002 Wissenschaftler eine Chemikalie, genannt poliovirus, in einer Test-Tube synthetisiert haben mit der empirischen Formel C332,652H492,388N98,245O131,196P7, 501S2,340.“ Und dieses Wissen könne nicht gelöscht werden, weswegen der Mensch wieder und wieder Kampagnen gegen Polio führen müsse.

    Nun ja, wenn man davon ausgeht, wieviele Idioten auf der Welt herumlaufen, die so etwas partout ausprobieren wollen, dann ist es wohl so.

    Kiyul Chung verweist auf Jahresbericht 2011 der Bill und Melinda Gates Stiftung, die fröhlich weiterzwitschert von der endgültigen Besiegung von Polio. Offenbar seit die Familie Gates ohne Kontakt mit der Wirklichkeit. Das hat ihn offenbar auch daran gehindert, schleunigst nach Indien zu fliegen und die Einstellung der Kampagne mit seinem Polio-Impfstoff zu betreiben.

    Er fährt im Gegenteil fort, auch andere Impfstoffe massiv zu fördern wie etwa den Pertussis Impfstoff (gegen Keuchhusten) oder einen Impfstoff gegen Masern, wo es ebenfalls zu groben Unregelmäßigkeiten gekommen ist, so dass ein bekannter holländischer Wissenschaftler die Frage stellte, ob der Pertussis Impfstoff etwa auch ein synthetisches Virus verwende.

    Nun, mit Menschenfreunden vom Schlage der Gates und fortschrittsfreundlichen Firmen wie Monsanto ist die Menschheit wohl in guten Händen.

    Hier zu den weiterführenden Links (o.a. Werbefilm etc.)
    http://einarschlereth.blogspot.de/2013/05/polio-impfstoff-der-menschenfreunde.html

    • heartofstone (kein Partner)
      10. Mai 2013 18:23

      Unnötiger Spam. Was kommt als nächstes? HAARP löst Erdbeben aus? Chemtrails? Get lost, Consuela (oder Erich, Hans-Peter, usw.) ...

    • Hans-Peter (kein Partner)
      10. Mai 2013 18:48

      Wow, sie kennen sich aber gut aus in der Verschwörer-Szene - heartofstone!
      Ihnen steht es ja frei sich bis zum Umfallen impfen zu lassen. Upps, wahrscheinlich sind sie schon zuviel geimpft worden und die Chemikalien, die als Zusatz hinzugefügt werden um die Haltbarkeit zu erhöhen, haben ihre Wirkung schon voll entfaltet.

  13. Sparschwein (kein Partner)
    10. Mai 2013 14:24

    Sorgen macht auch Deutschland. Dadurch dass die Deutschen unter ihren Verhältnissen leben, setzen sie die Eurozone massiv unter Druck. Auch Deutschland muss sein Wirtschaftsmodell, dass zu D-Mark-Zeiten so erfolgreich war, endlich an den Euro anpassen. Wenn die deutsche Wirtschaft die Löhne stärker erhöht, und der Staat die Steuern senkt (oder für Sozialisten gefälliger die Ausgaben), wird die Konjunkturlokomotive wieder in Gang kommen und so manches Problem sich von selbst lösen.

    • Sparschwein (kein Partner)
      10. Mai 2013 14:25

      ... oder für Sozialisten gefälliger die Ausgaben erhöht ...

  14. Hannibal (kein Partner)
    10. Mai 2013 13:36

    "Die Regierungspartei formuliert massive Deutschland-Beschimpfungen..."
    Mit dem Hass der französischen regierung auf Deutschland (und teilweise auch Österreich) muss Schluss sein. Haben die Herrn in Paris vergessen, dass im Jahr 1967 die Friedensbestimmungen zwischen Deutschland und Frankreich unter Konrad Adenauer und Charles de Gaulle besiegelt wurden?
    Wer wird den französischen Außenminister dafür rügen, dass er uns damit gedroht hat, er werde Österreich auf die schwarze Liste stellen, sollten wir das Bankgeheimnis nicht aufheben?
    Und wieviele Staaten werden wir da noch in Europa unterstützen? Jetzt haben wir schon Zypern, Griechenland, Spanien, Italien und dann kommt bald auch Frankreich dazu! Machen wir doch so lange so weiter bis wir selbst nichts mehr haben! Wer wird uns über Wasser halten, wenn wir einmal selber bankrott sind? Dieser Fall müsste sogar schon jetzt eintreten! Wir sehen hier, dass solche Hilfszahlungen für wirtschaftlich schwache Länder ganz schön ad absurdum geführt werden können.
    Wir erkennen auch die Produktivität des ESM anhand der hohen Arbeitslosenzahlen auf der Iberischen Halbinsel, auf der Apeninnenhalbinsel, und auf der Balkanhalbinsel. Wo hin ging also unser Geld, das wir nie wieder sehen werden? Darf ich das wenigstens wissen?

  15. dxb (kein Partner)
    10. Mai 2013 11:01

    Das Problem des Hrn. Hollande hatte schon der Gerd Schröder.
    Dessen erklärtes Ziel, anläßlich einer betrunkenen Tour durch Bonn ein paar Jahre vor seinem Wahlgewinn, war es "Ins Bundeskanzleramt zu kommen".
    Dazu war jedes Mittel und jedes Wahlversprechen recht.
    Die Probleme in der Realität der Amtsführung haben dann auch rasch dem Hrn. Schröder seine doch sehr engen Grenzen aufgezeigt - woran er letztlich auch mit einer der höchsten Arbeitslosen- und Abgabenquoten der deutschen Nachkriegsgeschichte und unsäglichen Hinterlassenschaften wie Hartz 4 gescheitert ist.

    Das gleiche Modell dürfte auch nun auch dem Aufstieg und Fall des Hrn. Hollande zugrunde liegen.
    Das Ziel ist nur die Erringung der Macht.
    In Österreich kennt man das unter dem Titel "Schüssel muß weg".
    Das Mittel sind unhaltbare und vor allem unfinanzierbare Versprechen.
    Das Problem ist die Realität.

    Auch Hollande wird das Geld der Anderen ausgehen, wie es Faymann und Spindelegger schon passiert ist.

    Seit Hollande an der Macht ist, treten immer mehr Franzosen und ihr Vermögen den Weg ins Ausland an - das ist kein Zufall.
    Genausowenig wie es ein Zufall ist, daß die Auslandsösterreicher - Kommunen immer größer werden, zumindest hier in den UAE.

    Die Frage ist nur, wer kommt nach Hollande und wer wird sich dann dem Haß der Anhänger Hollandes aussetzten, wenn die wieder abgewählt werden?
    Sanierungsfähigkeiten und dicke Haut gegenüber den Abgewählten ist eine seltene Kombination.

    Hoffentlich hat Frankreich solche Politiker, es wird sie, wie auch Österreich, brauchen.
    Beim aktuellen Personal sehe ich da keine großen Hoffnungen.

    Da muß man nicht einmal die Tour über die sonstigen Versprechen wie "Ehe für Alle" gehen, da reicht die Wirtschaftspolitik.
    Der Rest ist Getöse und nicht weiter ernst zu nehmen.

    • socrates
      10. Mai 2013 22:33

      Freunde in Paris besuchten den "Antiquaire du Louvre", ein Häuserblock an der Rue de Rivoli, in dem die erlesensten Antiquitäten waren. So etwas kommt bei uns gar nicht an. Die meisten Geschäfte waren zu oder verschwunden, der Rest packte. Das Geld hat Paris verlassen. Dafür kostet eine Eiskugel 3 €. Ein Zusammenbruch droht!

  16. Torres (kein Partner)
    10. Mai 2013 10:48

    Hätte mich ja gewundert, wenn Unterberger nicht sofort wieder auf sein"Lieblingsthema "Schwulenehe" gekommen wäre. Fast erstaunlich, dass er das nicht gleich auch als Ursache allen wirtschaftlichen Übels gebrandmarkt hat. Insgeheim ist er ja sicherlich überzeugt davon. Bliebe noch ihn daran zu erinnern (falls er es verdrängt haben sollte), dass Hollande das in seinem Wahlprogramm hatte (und - na sowas! - trotzdem mit großer Mehrheit gewählt wurde) und er also nichts anderes getan hat, also sein Versprechen einzulösen; hoffentlich empfindet Unterberger das Einlösen von Wahlversprechen zumindest als positiv.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Mai 2013 13:22

      @ Torres, 10. Mai 2013 10:48

      Alles deutet darauf hin, dass die Schwulenehe weit inniger Ihr Lieblingsthema ist, als dass es den Hausherrn beschäftigt. Dass Hollande diesen Punkt in sein Wahlprogramm aufnahm, diente allein dem Zweck, die paar zehntausend nicht ganz Heterosexuellen Frankreichs dem leichtgläubigen Stimmvieh hinzuzufügen, das er bereits durch die Verheißung eines immerwährenden Schlaraffenlandes geködert hatte.
      So einfach war das. Die Mehrheit der Franzosen ist dagegen, was der kommunistische Populist wohl wusste; aber um seine Glaubwürdigkeit nicht vollends einzubüßen, musste er die Krot' halt fressen.
      Denn das Schlaraffenland eines Lebens auf Deutschlands Kosten wird es nicht geben, denn Angela Merkel und die EZB können sich ein weiteres Umfallen nicht mehr leisten. Frankreichs Wirtschaft sinkt ins Koma, die sozialen Zuckerln sind unfinanzierbar. (Was sie freilich schon waren, als sie plakatiert wurden.)
      Wen wundert's, dass Monsieur Hollande schon nach kurzer Amtszeit der unbeliebteste Staatschef in Frankreichs Geschichte ist?

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2013 14:28

      Für Sie, werter Torres, würde ich vorschlagen, statt Schwulenehe die Bezeichnung: "rechtliche Normierung unproduktiver Sexualbeziehungen" vorschlagen.

      Damit wären unter einem auch die DINKs (double income no kids) erfasst und Sie müssten sich hierbei nicht immer wohllüstig erregen.

    • Sparschwein (kein Partner)
      10. Mai 2013 15:48

      breaking news: Als erster österreichischer Politiker ist heute Gerald Grosz von der orangen Linkspartei (BZÖ) eine Schwulenehe eingegangen.

      http://steiermark.orf.at/news/stories/2583631/

    • Erich Bauer
      10. Mai 2013 15:57

      Immerhin war Gerald Grosz engster Mitarbeiter des Frauenministers Haupt... Das sollte ihm Alfons Haider doch ebenso hoch anrechnen. In der heutigen Politik muß man flexibel nach allen Richtungen sein... (*g*)

    • Sparschwein (kein Partner)
      10. Mai 2013 16:01

      Witzig, dass der ORF diese Meldung an unterster Stelle versteckt und die beiden angeführten Links nicht mehr gültig sind... Ein Schlingel, wer pöses denkt...

    • Torres (kein Partner)
      10. Mai 2013 18:22

      @cmh
      "wohllüstig"? Vielleicht wiederholen sie einmal die Volksschule (vorausgesetzt, Sie haben sie überhaupt erfolgreich abgeschlossen), um wieder einmal korrekte Rechtschreibung zu lernen, bevor Sie sich über Themen auslassen, die offenbar über Ihrem geistigen Horizont stehen.

    • Torres (kein Partner)
      10. Mai 2013 18:30

      @Marcus Aurelius
      Die Logik Ihrer Ausführungen erschließt sich mir, ehrlich gesagt, nicht so ganz. Wenn die Mehrheit der Franzosen gegen die Schwulenehe ist, wüsste ich nicht, warum diese Mehrheit Hollande zum Präsidenten gewählt haben sollte. Zur Erläuterung: ich selbst bin keineswegs schwul, daher könnte mir das Thema eher wurscht sein - ist es mir eigentlich auch. Bemerkenswert nur, dass Unterberger bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit dieses Thema mit Schaum vor dem Mund anschneidet (nicht nur die Ehe, auch alles andere, was mit Homosexuellen zu tun hat). Offenbar hat er - möglicherweise aus seiner Jugend - irgend einen besonderen Komplex in dieser Hinsicht, ansonsten wüsste ich nicht, was ihn daran so furchtbar stört.

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2013 18:48

      Habe ich doch glatt das sic! vergessen.

      Aber wenn unbedingt darauf WErt legen, bei solchen Lappalien nicht nur wohllüstig, sondern sogar tatsächlich wollüstig sich zu erregen, dann bitte.

      Nur sollten Sie dabei auch den richtigen Gebrauch von Präpositionen machen. Wenn etwas über dem Horizont steht, dann ist es immer sichtbar. Besser würde zu Ihrer Gesprächsverweigerung aber hinter dem Horizont oder jenseits des Horizontes passen.

      Die fehlenden Gänsefüßchen wollen Sie im obigen Absatz bitte selber setzten.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Mai 2013 20:18

      @ Torres, 10. Mai 2013 10:48

      Nach meinem Empfinden stört es nicht nur Dr. Unterberger, dass Randgruppen und deren zu "brennenden" Problemen hochstilisierte private Befindlichkeiten europaweit an die große Glocke der Politik gehängt werden. Dienen sie doch — wie so viele künstlich gehätschelte Nichtigkeiten — nur dazu, von den wirklich schwärenden Wunden unserer Zeit abzulenken, die die Nomenklatura bewusst ausklammert, da deren Lösung sie von ihren Futterkrippen abdrängen könnte. (Ich zähle diese schwärenden Wunden nicht auf, da sie Ihnen zweifellos bekannt sind.)

      So verstehe ich den Hausherrn, wenn Sie gestatten. Herzliche Grüße!

  17. cmh (kein Partner)
    10. Mai 2013 09:03

    Mein geeintes Europa ist das, in dem Anselm von Caterbury im Aosta geboren werden konnte und zwischenzeitlich Prior von Le Bec sein konnte. Thomas von Aquin in Paris und Köln studieren und lehren konnte.

    Es ist nicht das in dem die Artikel im Cosmopolitan und im Man's Health in ganz Europa gleich sind, die Europäer sich untereinander aber nicht verstehen.

  18. plusminus
    09. Mai 2013 22:19

    In Großbritannien wurde jetzt die wahre Ursache für die weltweite Finanzkrise gefunden:

    http://orf.at/stories/2177030/2177045/

    (Achtung, Satire!)

  19. Haider
    09. Mai 2013 21:27

    Was in der Astronomie ein "Schwarzes Loch" ist, ist in der Eurozone die EZB.
    Das Kürzel PIIGSNFS... wird immer länger. Hoffentlich reicht unser Alphabet.

  20. Geheimrat
    09. Mai 2013 19:29

    Christian Ortner in der Presse zum Thema:

    520 Milliarden mehr ausgeben als einnehmen: Kann man brutaler sparen?

    Der französische Finanzminister Pierre Moscovici verkündet pathetisch ein „Ende der Austerität“ in Europa. Das wäre so ungefähr das Schlimmste, was dem kriselnden Kontinent passieren könnte.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1400251/520-Milliarden-mehr-ausgeben-als-einnehmen_Kann-man-brutaler-sparen

    • dssm
      09. Mai 2013 21:30

      In einer surrealen Welt haben die paar Fantastillionen keine Auswirkung mehr, auch wenn 520xy involviert sein sollten. Längst sind die klassischen Finanzierungsquellen ausgeschöpft, niemand gibt den Staaten mehr Geld. Auch den Deutschen nicht!
      Einmal druckt die Notenbank Geld, gibt es den Banken, damit diese dann Staatsanleihen kaufen, hier ist keinerlei Bezug zur wirtschaftlichen Realität.
      Dann werden die Pensionsfonds (viele davon mit Zwangseinzahlern) gnadenlos gezwungen Staatsanleihen zu kaufen.
      Dann werden die gesunden Banken gezwungen, die Liquidität mehr und mehr in Staatsanleihen zu halten.

      Jede Variante zerstört die Währung und die Realwirtschaft.

  21. Josef Maierhofer
    09. Mai 2013 15:22

    Solange Hollande Kredite bekommt wird er Frankreich an die Wand fahren und Deutschland beschimpfen.

    Es ist wie in der Schule, da wurden die fleißigen und/oder begabten Schüler stets 'Streber' genannt und auch hin und wieder gemobbt. Natürlich ist in der 'sozialistischen Internationale', dem Kopf der europäischen 'Kahlfrassbande', jeder Fleißige ein Dorn im Auge, ja und aus Frankreich werden sie sogar vertrieben.

    Solange die Europäer da tönen und/oder etwas brabbeln von 'Rettung', wird dieses ein Signal für die größeren Gauner in der Bande sein, so weiter zu machen. Bloß werden die 'Bruderstaaten' demnächst andere Regierungen bekommen und der 'Schwimmreifen' oder 'Rettungsreifen' war ja so wieso nur eine Seifenblase. Aber das kann man den Sozis halt einreden, klingt ja gut, Schulden machen und jetzt leben, bis es halt dann bald heißen wird, 'rien ne va plus'.

    Die Kronenzeitung hat heute einen Leitartikel zu den Privilegien in der EU bei deren Beamten, sagenhaft, kann ich nur sagen. Auch lese ich manchmal die Lesermeinungen, die sind dort auch nicht anders als hier im Forum.

    Da frage ich mich dann aber schon, warum unsere Blöden noch immer diese linke Bande wählen.

    • Haider
      09. Mai 2013 21:36

      Der Volksmund hat ein treffendes Wort: "Der Neid ist ein Luder". Die übliche Nazikeule wird durch ein gnadenloses Deutschlandbashing ergenzt. Die europäischen Pleitestaaten haben die "Haltet den Dieb"-Methode zur Staatsdoktrin erhoben.

  22. Undine
    09. Mai 2013 14:05

    A.U. schreibt:

    "Die [französische] Regierungspartei formuliert massive Deutschland-Beschimpfungen (und zieht diese nur halb zurück)."

    Das, und die lautstarken Beschimpfungen aus Griechenland sind nur der Anfang!

    Das, was aus dem ursprünglichen Europagedanken geworden ist, läßt sich mMn so benennen: Die meisten EU-Länder betrachten ihre Mitgliedschaft in der EU als ihr gutes Recht, so lange wie möglich das verhaßte Deutschland, das nicht anders unterzukriegen ist ---nicht einmal durch zwei VERNICHTENDE Weltkriege innerhalb von 30 Jahren(!)--- HALB-LEGAL, also mithilfe des Brechens sämtlicher Gesetze, abzuräumen wie einen Christbaum. Wenn der Christbaum zur Gänze ---inclusive Nadeln!---abgeräumt ist, werden alle gleich arm sein---und die alleinige Schuld den Deutschen geben. Und Frankreich wird die Pseudo-Freundschaft links liegen lassen, die doch nur Mittel zum Zweck war (wobei es De Gaulle und Adenauer, die beiden ungleichen Staatsoberhäupter, mit Sicherheit sehr ernst und ehrlich meinten mit der Versöhnung)

    • dssm
      09. Mai 2013 21:37

      Ich kann die 'südlichen' Europäer gut verstehen.
      Die Deutschen (und noch ein paar Nordländer), halten die politischen Herrscherschichten am Leben. Diese Nomenklatura erhöht die Steuern für die Bürger, kürzt die Leistungen (bis hin zur medizinischen Versorgung), drangsaliert die Bürger mit immer neuen bürokratischen Schikanen, während für die herrschende Klasse aus Beamten, staatsnahen Unternehmen (u.A. Banken!) und Politikern nach wie vor goldene Zeiten herrschen.

      Nur solange die herrschende Klasse aus dem Vollen schöpft, kann sie das Volk unterjochen. Jede Zahlung Richtung Süden stützt dieses Gesindel (und unsere Banken).

    • WFL
      10. Mai 2013 11:14

      @undine:
      Volle Zustimmung!
      Und da Österreich kulturell und wirtschaftlich engstens mit Deutschland verbunden ist, werden auch wir umfassend zur Kasse gebeten werden.
      Das vergessen leider viele Österreicher, die sich in schickem "Anti-Piefke-Tum" ergehen....

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    09. Mai 2013 13:22

    reinhard.horner@chello.at

    "- ganz Europa endgültig ins Chaos versinken."

    Betreiben wir den Untergang des Abendlandes? Betreiben wir ihn mit?

  24. Helmut Oswald
    09. Mai 2013 12:48

    Ganz ruhig bleiben. Wir verdanken Hollande, was zuletzt nur die Steuereintreiber und Soldaten-Presskommandos des 'großen Korsen' 1809 ff zustandebrachten. Die einst den Code Zivil bejubelnden und um den Baum der Vernunft tanzenden, offenkundig kapaunisierten Bundesbürger werden nicht mehr lange brauchen. Dann heisst es kurz Mal wieder: Gold gab ich für Eisen. Das Eiserne Kreuz ist schon gestiftet, und statt die zwei Billionen Euro Vermögen, um die die Banker der Londoner City angekündigt haben, uns zur Bestrafung (wofür eigentlich ? für unsere Tüchtigkeit und unseren Fleiß ? oder weil wir den Lateinischen zuviel geholfen haben ?) entreichern wollen, wird halt Mal ein wenig gerüstet. Eine größere Landungsflotte sollte sich da schon ausgehen, das Telegramm (pardon: die e-mail an Putin nicht vegessen) und ein paar U Boot Stützpunkte auf Island werden sich gerne im Einverständnis mit den Menschen und der dortigen Volksvertretung (Erfahrungen mit den Segnungen von Investmentbankern bestehe hinlänglich in diesem Land) auch noch ausgehen. An China verschenken wir - falls erforderlich - alles Land bis zum Mississipi (fremde Länder verschenken geht gut, haben wir schließlich von Amerika gelernt) - und dann auf zum Donauwalzer. Ach ja, eine Verpachtung Griechenlands an die Türkei gegen Eintreibung der offenen Schulden an uns wird sich da nebenbei auch noch organisieren lassen. Da ist dann Goldmann & Sachs sicher wieder ganz vorne dabei. Bei den Türken.

    Man sieht - alles lässt sich bereiten.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 14:19

      Zuallererst verschenken wir uns selbst: Das Burgenland an Ungarn, Wien an die Tuerken, Niederoesterreich an die Tschechen, die Steiermark und Kaernten an Slowenien, Tirol und Osttirol an Italien, die koennen ja nicht so gut mit den Bayern und ausserdem goennen wir unseren suedlichen Nachbarn ein Einfallstor nach Sueddeutschland, Salzburg und Oberoesterreich erwischts besser, beide gehen an Bayern. Hollande kann aufatmen, der franzoesische Erbfeind ist nach fuenfhundert Jahren endlich vom Erdboden vertilgt. Die flachlaendischen Deutschen sind viel leichter manipulierbar als querkoepfige alpendlaendische Hinterwaeldler. Nur Vorarlberg hat das grosse Los gezogen: Es kommt endlich an die Schweiz. Ich kaufe mir jetzt eine Alm und einen Bauernhof im Laendle. Die perfekte Krisenvorsorge.

    • ambrosius
      09. Mai 2013 16:14

      simplicissimus
      Das müssen ihnen die Ländler als einem Nichteingeborenen ersteinmal erlauben. Sie werden sich wundern !

    • Undine
      09. Mai 2013 16:42

      @simplicissimus

      *******! :-)

      Sollte es an Sennerinnen mangeln---@Brigitte Imb, @brechstange und ich könnten uns abwechseln!

    • brechstange
      09. Mai 2013 19:18

      undine

      :-)) Was mach ich dann mit meiner Alm? Ach ja, die ist dann ja in Slowenien.

    • Helmut Oswald
      09. Mai 2013 20:32

      @ simplicissimus

      da habe ich doch tatsächlich dass Wichtigste vergessen - hurra, wir kapitulieren.
      Endlich wieder eine Aufgabe für die ansonsten beschäftigungslosen Sozialisten.
      Denn das Habitat im Mastdarm fremder Mächte ist doch jenes Biotop, das jenen am Meisten zusagt. Gibt es eine Pariser Vorort, an dem sie sich mit dem Personal von Hollande treffen können um die nötigen Dokumente abzuzeichnen ?

      Vielleicht einen Quiz im Stil des Glücksrades, damit jeder eine Chance hat, rechtzeitig an der Unterwerfung teilenhemne zu können.

    • Brigitte Imb
      09. Mai 2013 21:20

      Undine,

      um Gottes Willen, hoffentlich kauft uns Simpli eine Melkmaschine, denn händisch melken kann ich wirklich nicht und die gr. Tiere fürchte ich auch. :-(

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 21:35

      Herr Oswald: Ich wollte, dass die Tuerkei bis zur Donau reicht und Tschechien an die Tuerkei grenzt. Ich hoffe, ich bin jetzt angepasst genug und kann mich bei den Gruenen um ein Mandat bewerben. Reine Ueberlebensstrategie.

      Frau Imb und Undine: Nix wirds mit der Melkmaschine, kein Strom. Mit dem Zeigefinger beginnen und nacheinander alle Finger gegen den Handballen schliessen oder so, dann troepfelts. Wird schon. Marktpreis neun Euro neunundneunzig pro Liter, wenn die Supermarktregale leer sind. Am freien Markt natuerlich, wie in endkommunistischen Zeiten. Selber erlebt. Lohnt sich, garantiert!

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 21:44

      ambrosius: Ich habe einige Laendler mehrfach gegen Nordtiroler Grossmachtallueren verteidigt. Ich hoffe, sie erinnern sich. Aber deswegen nix gegen Nordtiroler, mittlerweile bin ich auf Du und Du mit denen. Ehrlich.

    • ambrosius
      10. Mai 2013 06:28

      @simplicissimus
      Da liegt ein riesen Missverständtnis vor ! Ich habe mich auf Ihren Almkauf in Vorarlberg bezogen und daran erinnert, daß die Vorarlberger es Nichtvorarlbergern, meines Wissens noch immer, mit allen Methoden, die der Lokalchauvinismus entwickelt hat unmöglich macht Agrarland zu kaufen, ja selbst schon erworbenes oder ererbtes Agrarland zu behalten. Scheint wie in Ungarn zu sein, das mit der "heiligen Scholle ".(Ich beziehe mich da auf einen konkret belegten Fall, der allerdings schon einige Zeit zrückliegt)
      Mit Tirolern aller Provenienz hatte das nichts zu tun.

  25. Rosi
    09. Mai 2013 11:39

    'Das Problem: Jedes EU- und Euro-Land sollte gleich behandelt werden, sonst verlieren Union und Währungsraum den letzten Rest an Glaubwürdigkeit.'
    Genau - das ist es was ich seit Beginn der Griechenland-Problematik immer sage ... Was Griechenland bekommen hat, steht jedem anderen Euro-Land ebenfalls zu. Und das gilt entsprechend für alle folgenden Zugeständnisse. - Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle Teilnehmer der Gemeinschaft! Zumindest mittelfristig muß diese Regel gelten.
    Eine seriöse Politik hätte daher Griechenland und Co nie derart unter die Arme greifen dürfen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 14:25

      So einfach waere es gewesen, jetzt sitzen wir alle in der ...

    • fokus
      09. Mai 2013 21:19

      "Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle Teilnehmer der Gemeinschaft!"

      Derzeit kennen zwar die meisten Teilnehmer sehr wohl ihre "gleichen" Rechte, aber von "gleichen" Pflichten wollen sie nichts wissen.
      Genau da liegt der berühmt-berüchtigte Hund begraben, weil eine Gemeinschaft auf Dauer so nicht funktionieren kann.

  26. dssm
    09. Mai 2013 10:02

    Unwahrheiten werden nicht wahr, nur weil man sie oft genug wiederholt.

    Weder Spanien noch Italien noch sonst irgendeine Nation der Eurozone spart! Sparen ist definiert als weniger ausgeben als einnehmen! Oder habe ich im Deutschunterricht nicht aufgepasst?

    Oder wenn von 'Rettung' gesprochen wird, was soll das wohl heißen? Griechenland ist nach wie vor komplett daneben (ohne ELA geht gar nichts), Portugal 'bemüht' sich, was aber rein gar nichts hilft, Irland hängt am Tropf der EZB (illegal!) und bei Zypern weiß man jetzt schon, daß das Paket viel zu klein ist.
    Rettung heißt auf Deutsch, daß jemand oder etwas aus einer gefährlichen Situation herausgeholt wird! Die Problem sind aber nur prolongiert worden – Konkursverschleppung ist das richtige Wort.

    Frankreich ist nicht mehr oder weniger dramatisch als Italien und Spanien. Jedes dieser drei Länder ist viel zu groß für eine 'Rettung'. Jedes dieser drei Länder steuert zielsicher und mit voller Kraft den Eisberg an.

    Ohne die massive und illegale EZB-Interventionsspirale, wäre das Spiel längst vorbei.

  27. simplicissimus
    09. Mai 2013 08:16

    Hollande wird gelingen, was Napoleon versagt blieb: Die Versklavung des teutonischen tumben Trampels zum Systemerhalter des eleganten kultivierten Savoir Vivre!
    ESM und grenzenlose Rettungspolitik lassen gruessen. Leute, die 45 Std. Woche kommt bald wieder, Steuererhoehungen und Lohnkuerzungen! Fuer unsere lieben romanischen oder hellenischen Nachbarn ist uns keine Hackelei zu minder.
    Solidaritaet, Freundschaft!

    • Anton Volpini
      09. Mai 2013 08:20

      :-)))

      Eine sehr spitze Feder und gute Ironie.

    • dssm
      09. Mai 2013 10:17

      @simplicissimus
      Das 'uns Hackler' ist ein wenig gar allgemein.
      Die 'Retter' sind hierzulande ein paar 'westliche' Bundesländer, dazu noch genau drei deutsche Bundesländer und dann noch der südfinnische Küstenstreifen, ach ja noch Estland mit seiner gigantischen Volkswirtschaft.
      Und in diese wenigen Nettozahler-Ländern, wiederum nur die verschwindend kleine Privatwirtschaft.

    • Alex
    • simplicissimus
      09. Mai 2013 12:26

      dssm: Es wird quer durch die Bank allen, die etwas haben, erwirtschaften, oder bekommen, weggenommen werden. Und das wird auch Mindestsicherungsempfaenger in Wiener Slums betreffen.
      Und selbstverstaendlich auch den Hackler vom Nordkap bis nach Bozen, vom Hoek van Holland bis nach Frankfurt an der Oder.
      Die von Ihnen erwaehnten Eliteregionen wird es am meisten treffen.

    • Undine
      09. Mai 2013 13:37

      @simplicissimus
      @dssm

      ********* für das Aussprechen der Wahrheit!

  28. fokus
    09. Mai 2013 07:50

    Mit täglich neuen Hiobsbotschaften über Staatsschulden, Banken- und Finanzkrisen, neuen Pleitekandidaten, Kaputtsparen, Rezession usw., konditioniert man die Bevölkerung im Endeffekt europaweit auf die "unumgängliche" Vergemeinschaftung der EU-Schulden.

    Diese Situation wurde durch eine verantwortungslose Haushaltspolitik in den "Olivenländern" heraufbeschworen und kann vom bisher eher kontraproduktiven ESM nicht mehr aufgefangen werden. Nach den Wahlen in Deutschland schaltet die Schuldenampel auf Grün für den letzten Rettungsanker = die "alternativlosen" Eurobonds, denn ohne die "notwendige Solidarität" ist das "größte Friedensprojekt der Geschichte" gefährdet. So höre ich es schon jetzt aus Brüssel tönen.

    Die Deutschen werden ihren Widerstand endgültig aufgeben, weil ihnen die unfähigen Sozialisten in Frankreich, welche ihre Wirtschaft im Land mit Hochsteuerpolitik immer mehr in den Abgrund treiben und die Arbeitslosigkeit ins Uferlose steigern, lieber mit unsinnigen Maßnahmen drohen, als sinnvolle Reformen durchzuziehen:

    http://tinyurl.com/cv5m9gw
    http://tinyurl.com/c6yzp4t

    Das einzige was Europa noch retten kann: der Euro FÜR ALLE muß weg.

  29. Observer
    09. Mai 2013 07:41

    François Hollande hat zumindest einen Freund, auf den er sich verlassen kann:
    Werner Faymann, le grand chancelier fédéral de la république d'Autriche.

    • FranzAnton
      09. Mai 2013 07:54

      Jaja, leider. M.E. strebt unser geschätzter Werner. F. samt seinen Marxisten danach, alle Schulden zu vergemeinschaften, damit die von seinen zahlreichen Vorgängern zu verantwortenden österreichischen nicht mehr so auffallen. Dabei ist es ihm wohl wurscht, ob alles zu Grunde geht, Hauptsache, sozialistische (Zwangs)beglückung für's Volk setzt sich durch.
      Das Heulen und Zähneklappern wird schrecklich sein, wenn wir die unzurechnungsfähigen Roten nicht irgendwie noch bei der nächsten Nationalratswahl in die Wüste schicken. Sämtliche Bemühungen wären auf dieses Ziel zu richten, sonst sehe ich dunkelschwarz.

    • M.S.
      09. Mai 2013 13:33

      @Franz Anton

      Auch der famose Finanzstaatssekretär Schieder hat bereits von einer Vergemeischaftung der Schulden der Eurozone schwadroniert.

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2013 08:57

      les Autrichiens = les autres chiens

      So wird es gedacht.

  30. Wertkonservativer
    09. Mai 2013 07:32

    Zum vorletzten Absatz Dr. Unterbergers:

    "Europaweite Untergangsstimmung"?

    Na, ich weiß nicht recht! Ob er da nicht bereits von der fast durchwegs pessimistischen bis abgrundtief negativen Stimmungslage der meisten hier in diesem verehrlichen Forum "angesteckt" ist?

    Aus dem "Kurier-Extra" (Seite 1) zum heutigen Europatag:

    "GEMEINSAM MEHR ERREICHEN. DARUM EUROPA:"

    Europa im Wettbewerb:
    "Gemeinsam sind wir Europäer stark - und mittendrin in diesem europäischen Verbund kann auch Österreich am besten zeigen, was es kann!"

    Trotz aller - auch negativer - Begleiterscheinungen der europäischen Einigungsbestrebungen wird das für unseren Kontinent existentiell wichtige Projekt "Europa" zügig fortschreiten und die europäischen Völker schlussendlich in friedlicher und freundschaftlicher Verbundenheit vereinen, unseren Platz in der Welt selbstbestimmt, intelligent und mutig verteidigen, und uns für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte fit machen!

    Das meine und glaube ich!

    (Dass ich fast der Einzige hier bin, der so denkt und es auch offen ausspricht, wundert mich sehr! Diesbezügliche Häme und Schelte rechne ich mir jedoch zur Ehre an!)

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • ambrosius
      09. Mai 2013 08:13

      die meisten Menschen, lieber Wertkonservativer, sind heute halt nicht in der Lage, zwischen der Idee eines geeinten Europa ( in welcher Form auch immer ) und dem zu unterscheiden, was die Institutionen (amit meine ich die Kommission, das unbedeutende EU Parlament, die Regierungen in den div. Räten) angerichtet haben.
      Ist ja auch, eingedenk unseres Schulsystems, wirklich viel verlangt.

    • Gandalf
      09. Mai 2013 09:25

      Es soll weder Häme noch gar Schelte sein; aber bitte schauen Sie genau in die rechte obere Ecke des roten Balkens über dem "Kurier- Extra": dort steht, sehr dezent und unauffällig, "Entgeltliche Einschaltung BMEIA". Spricht eigentlich nicht besonders für eine verbreitete "pro - EU"- Stimmung, wenn sogar das Aussenministerium für europa-positive Berichterstattung und Kommentare zahlen muss.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 10:08

      Ich bin fuer ein vereintes, demokratisches pluralistisches Europa, in dem jede Stimme gleich zaehlt. Ich haette nichts gegen eine Europaregierung, transnationale Parteien, ein Europa der Regionen ohne Nationalstaaten, solange offen und fair und mit minimierter Ideologie miteinander umgegangen wird.
      Ich bin fuer Einhaltung der Spielregeln betreffend der Einheitswaehrung, fuer die das Prinzip der Selbstverantwortlichkeit massgeblich ist.
      Ich bin gegen extensive Ausweitung dieses Europa auf unreife oder kulturell nicht passende Staaten.

      Da dies alles nicht gegeben ist und dieses Europa zum Spielball neosozialistischer Ideologien einerseits und nationalstaatlichen Egoismen andererseits geworden ist, bin ich gegen diese verpfuschte Version eines vereinten Europas.

      Ich bin fuer Aufloesung und einen Neuanfang auf vernuenftiger Basis.
      Weiterwursteln in der Erkenntnis des Irrwegs macht simpel und einfach keinen Sinn mehr.

    • Wertkonservativer
      09. Mai 2013 10:45

      Schon richtig, werter Gandalf, dass es bei uns noch keine verbreitete Pro-Europa-Stimmung gibt!

      Die sollte es aber geben - trotz der vielen Patzer, die die Europa-Verantwortlichen anstellen - und daher ist es doch wohl gut und klug, wenn unser Außenministerium Schritte setzt, dies zu ändern.
      Es heißt immer wieder, an der Europamüdigkeit seien die Politik-Verantwortlichen selber schuld, da sie "zuwenig aufklären"!
      Jetzt tun die Spindi-Leute das einmal, und es ist auch wieder nicht recht!
      Sie alle, werte Damen und Herren, können mich sturen alten Wertkonservativen nicht überzeugen, dass der Weg zu einem eng zusammenarbeitenden Europa falsch ist!
      Freund @ simplicissimus gibt hier in seinen ersten Zeilen ja sogar eine quasi-Ehrenerklärung ab.
      Die Wege dahin können (und müssen) noch begradigt und geebnet werden; die EU als inzwischen komplett installierte Institution werden jedoch weder Sie, noch andere wieder in den Abfallkübel der Geschichte zurückstoßen können!
      Vollkommen sinnlos, das zu hoffen und zu glauben!

      Ihnen allen wünsche ich noch einen schönen Feiertag!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      09. Mai 2013 14:15

      @simplicissimus

      *********!

      "Ich bin gegen extensive Ausweitung dieses Europa auf unreife oder kulturell nicht passende Staaten"

      Dieser Satz gehört in meterhohen Lettern überall plakatiert!

      Sobald der Türkei, die, geografisch gesehen, nur die kleine Zehe in Europa hat und deshalb schon Ansprüche stellt, in die EU aufgenommen zu werden, Chancen eingeräumt werden, haben wir auch die gesamte Levante am Hals---von derlei abwegigen Ansprüchen habe ich schon gelesen (ein bißchen mit der Nazikeule drohen---und schon erhöhen sich die Chancen)

    • Wertkonservativer
      09. Mai 2013 16:32

      Nun geht mir endgültig der Hut hoch!

      Es ist für mich an der Zeit, endgültig Leine zu reissen: Weder die Kommentare des von mir weiterhin geschätzten Dr. Unterberger, noch die meiner verehrlichen Mitblogger können mir ein Gefühl der Zugehörigkeit zu dieser Forumsgemeinschaft geben: die Gesinnung der meisten hier ist nicht die meine!
      Gegen die Retro-Anti-EU und -ÖVP-Gemeinde hier komme ich einfach nicht an!
      Was solls: chacun a son gout!
      Ich habe mich weidlich bemüht, für meine Gesinnung einzustehen und bürgerliche Werte (teilweise in neuer Sicht) zu verteidigen!

      Insgesamt jedoch: schade um die Zeit: wir leben nicht ewig!

      Daher, liebe Freunde, nun endgültig ADIEU!
      (Cotopaxi und KnallerKarli werden schon darüber wachen, ob ich es diesmal wirklich ernst meine!)

      Herzlichen Dank an Herrn Dr. Unterberger; freundschaftliche Grüße allen Mitbloggern!

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

      Anmerkung für Freund @ simplicissimus:
      die vereinbarte Wette halte ich natürlich aufrecht: würde mich freuen - ganz egal, wer gewinnt - einige Gläser edlen Toscana- oder Rhone-Weines mit Ihnen zu bechern!

    • Alfred E. Neumann
      09. Mai 2013 17:00

      @WK
      ***************! Das tue ich schon lange. Die Destruktion im Blog nervt ein wenig.

    • Alfred E. Neumann
      09. Mai 2013 17:00

      @WK
      ***************! Das tue ich schon lange. Die Destruktion im Blog nervt ein wenig.

    • Josef Maierhofer
      09. Mai 2013 19:10

      @ Wertkonservativer

      Niemand hat was gegen ein Projekt Europa, bloß gefragt wurden wir nicht dazu. Wir haben einem Handelvertrag zugestimmt, bei dem wir ohnehin schon Mitglied waren.

      Aber ein Europa der Schulden, der Unfreiheit, der Linksideologie, der Mittelmäßigkeit, etc. wil niemand und auch kein Europa der Gesetzlosigkeit des Gesetzesbruches und der Verschwendung (auf Kredit).

      Möge alles, was Sie sich da wünschen auch Wirklichkeit werden, aber so, wie es derzeit geht, überhaupt nicht, da ist es besser auszutreten.

    • byrig
      09. Mai 2013 20:53

      lieber w.k.:Ihr an MDK(Manisch-depressivem Kranksein) erinnender Abschied ist logisch nicht nachvollziebar.Es muss sich um ein kleines Wort in irgendeinem Text gehandelt haben,zumindest ist mir keine gröbere Aggression Ihnen gegenüber aufgefallen.
      Im übrigen bin ich durchaus zuversichtlich,Sie hier bald wieder begrüssen zu können.

    • Wertkonservativer
      10. Mai 2013 08:21

      Lieber "Dr." @ byrig,

      danke für Ihre freundlichen Worte, inklusive überaus charmanten Befundes meines Geisteszustandes!
      Aggressivität mir gegenüber ist keinesfalls Grund für meinen nun endgültigen Abschied!
      Mein Überdruss an der Sache nährt sich vor allem aus den ewig gleichbleibenden Lamentationen mit laufend wiederholten - übertriebenen und unreflektierten - "Tatbeständen", wie sie auch hier wieder (über Ihrem Eintrag) täglich gebetsmühlenartig vor uns ausgebreitet werden!
      Derzeit bin ich noch einigermaßen gesund: ich will mich jedoch nicht krankärgern, und daher nun wirklich endgültig:
      ADIEU!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      11. Mai 2013 05:57

      Na bumm! Ist das jetzt so ca. der 23. Abschied vom Wertkonservativen?

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2013 07:44

      Aber sicher der letzte, Herr Koller!
      Inzwischen ist mein A.-U-Forums-Überdruss so stark geworden, dass ich - da können Sie Gift darauf nehmen - mit absoluter Sicherheit nicht mehr wiederkommen werde!
      Meine im Beitrag und den Repliken gebrachten Begründungen können Sie ruhig ernstnehmen!

      Arrevederci, Signore!

      Ihr mit Sicherheit nicht mehr weiterbloggender

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      11. Mai 2013 15:55

      Wie immer Sie wollen, Wertkonservativer. Das Gift drauf werd ich sicher nicht nehmen.

  31. Anton Volpini
    09. Mai 2013 06:48

    Schon die Griechenland- und Portugalrettung, und die Rettung der spanischen Banken war in Wirklichkeit eine Frankreichrettung. Denn die französischen Banken waren die in diesen Ländern weit am stärksten exponierten europäischen Banken.
    Das Geld, das in diese Länder floß, floß am direkten Wege in diese Banken zurück.

    Diese französischen Banken wurden dann ein zweites Mal still und heimlich gerettet, indem die EZB entgegen ihren Statuten Staatsanleihen ankaufte, oder als "Sicherstellung" für Kredite annahm, und die französischen Banken ihre ganzen toxischen Staatspapiere in die EZB entsorgten. Das war die Zeit, als Sarkozy in Berlin rund um die Merkel herumschwanzelte.

    Und jetzt dämmerts wohl der französischen Führung, daß man Deutschland nicht ein drittes Mal über den Tisch wird ziehen können. Daher packen sie jetzt die Keule aus.
    "Sal boche" hat schon einmal zu einer Katastrophe geführt, in der die Franzosen sich an den Deutschen mit Gewalt bereichert haben. Irgend jemand hier im Blog hat vor ein paar Monaten geschrieben, die Bestimmung Frankreichs ist es, am Wohlstand Deutschlands zu schmarotzen. Hollande ist am besten Wege dazu, diesen Spruch zu erfüllen.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 10:09

      Wie wahr und wie unendlich daemlich sind unsere Politiker_Innen.

    • M.S.
      09. Mai 2013 13:40

      @Anton Volpini @simplicissimus

      Ich wage zu prophezeihen: Die Zeit nach Merkel wird fürchterlich!

    • Undine
      09. Mai 2013 14:16

      @Alle: ************!

    • brechstange
      09. Mai 2013 19:27

      Gut, dass Sie das ansprechen, was noch fehlt ist der STEP-Markt, da hat man sich mit 440 Mrd. Euro eingedeckt in Frankreich. Keiner weiß, wer, wann oder was, nicht einmal die EZB. Darum betreibt man frisch und fröhlich von Brüssel aus, die Errichtung einer Bankenunion mit Gemeinsamer Einlagensicherung. Barnier will das auch ohne rechtliche Grundlagen, das ist eine Änderung der Verträge, bis Juni durchdrücken. Brüssel ist eine Vorfeldorganisation Frankreichs.

  32. Schani
    09. Mai 2013 05:03

    Schulden bezahlen aus der Portokasse, Minuswachstum - das sind doch Diktionen aus der sozialistischen Nomenklatur (Kreisky schau oba!) !?

    • Alfred E. Neumann
      09. Mai 2013 11:13

      Es müßte richt heißen: Kreisky schau auffa! Weil oben ist der sicher nicht.:-)

    • Undine
      09. Mai 2013 14:20

      MINUSWACHSTUM: Eine miesere Bezeichnung fürs Schrumpfen der Wirtschaft, sobald sie in den Händen der Sozis liegt, hätte man nicht erfinden können!

  33. ambrosius
    09. Mai 2013 01:35

    Ich habe schon beim Wahlsieg von Hollande auf die Erfahrungen hingewiesen, die man mit Mitterand gemacht hat.
    Allerdings gibt es folgende Umstände, die gegen Hollandes Chancen sprechen:
    1) Mitterand war Schüler des Jesuitencollegs, also kein Trottel nicht und Realist.
    Es ist, was die Flexibilität Mitterands betrifft, sehr lehrreich den Mehrfachminister Mitterand während des Algerienkrieges mit dem Präsidenten Mitterand zu vergleichen. Bei Hollande sehe ich diese Flexibilität nicht, wenn man von seinem Immobilienbesitz und seinen Frauen absieht.
    2) Frankreich war in seiner Währungspolitik damals noch autonom, konnte also ungestört die Zinsen hinaufschnalzen und ungeniert Abwerten.
    3) Deutschland und- wenn meine Informationen stimmen- auch Saudi Arabien haben Mitterand massiv mit Geld unter die Arme gegriffen. Ob das die Deutschen heute wieder können oder wollen ?





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