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Niki, der schwarze Sargnagel, und die Bienen, die weiter Honig produzieren

Dass Nikolaus Berlakovich einer der dümmsten Minister dieser von der Spitze angefangen unintelligenten Bundesregierung ist, das ist den Österreichern längst bekannt. Aber in Sachen Bienensterben hat er sich nun selbst übertroffen.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, welche Pflanzenschutzmittel den Bienen ernsthaft schaden und welche nicht. Und umgekehrt welchen Schaden der Verzicht auf diese Mittel in der normalen Landwirtschaft anrichtet. Und ob man sich regional unterschiedlich arrangieren kann. Die meisten anderen Österreicher wissen das auch nicht. Da macht es ein wenig erstaunt, wie viele Politiker über Nacht zu Bienen-Experten geworden sind.

Wenn diesbezügliche Alarmmeldungen aus dem spendengierigen Eck Greenpeace/Global-2000 kommen, ist jedenfalls höchste Vorsicht am Platz. Ebenso bei Vorstößen der in den letzten Jahren ziemlich grün unterwanderten EU-Kommission. Unbestreitbar ist aber umgekehrt auch, dass die meisten Menschen so wie ich ein mehr als flaues Gefühl bekommen, wenn sie hören: „Die Bienen sterben, es gibt keinen Honig mehr.“ Gibt es doch kaum etwas Besseres und angeblich auch Gesünderes als Honig.

Freilich: Dass das Honig-Ende schon seit vielen Jahren verbreitet wird, es aber dennoch weiterhin Honig gibt, ist ebenso Tatsache, wie der Umstand, dass auch in früheren Jahrhunderten da und dort Bienenstöcke plötzlich eingegangen sind.

Vermutlich stecken auch hinter dieser Auseinandersetzung – die üblichen – Interessenkonflikte: Diesmal stehen auf der einen Seite die von den Feldern lebenden Bauern, und auf der anderen die Bienenzüchter. Beide wollen ihre Interessen möglichst weitgehend durchsetzen. Offensichtlich sind die meisten Bauern gegen das Verbot der Pflanzenschutzmittel. Und ebenso offensichtlich sind Bienen und Honig für öffentliche PR-Kampagnen gut geeignet.

Daher kann man Berlakovich auch noch verstehen, wenn er nach wissenschaftlich objektiven Studien verlangt. Kaum mehr verstehen kann man allerdings, dass es die nicht schon längst in seinem Ministerium geben sollte.

Und am allerwenigsten ist der geradezu kindische Versuch des Ministers und seiner Beamten zu verstehen, sich hinter absurden Ausreden wie Datenschutz und Amtsgeheimnis zu verstecken. Das schürt nicht nur die Vermutung, dass es ohnedies schon längst klare Untersuchungsergebnisse gibt. Das beschädigt auch die Glaubwürdigkeit der ÖVP, die (vor allem durch ihren Jungmann Sebastian Kurz) vehement für weitestgehende Transparenz aller öffentlichen Akten kämpft, während der SPÖ-Unterhändler Ostermayer die – auch von ihm versprochene – Transparenz an so viele Einschränkungen knüpfen will, dass außer der Überschrift nichts mehr übrigbleibt.

Kann aber nach dem Berlakovich-Patzer noch irgendjemand glauben, der auch von Parteiobmann Spindelegger indorsierte Kurz-Plan wäre wirklich todernst gemeint?

Damit beschädigt Berlakovich ein weiteres Mal seine eigene Partei schwer. Das hat er ja schon beim Thema der Inserate aus Steuergeld gemacht. Die skandalöse Inseratenbestechung via ÖBB und Asfinag ist ja zweifellos eine katastrophale Belastung für die Herren Ostermayer und Faymann geworden, die eigentlich in einem entwickelten Rechtsstaat zum Rücktritt der beiden führen hätte müssen. Bis sich dann herausgestellt hat, dass auch Berlakovich Ähnliches zu verantworten hat.

Seither ist der ÖVP in Sachen Inserate offensichtlich der Mund gestopft (außerdem glauben dort ein paar in ihrer Naivität ernsthaft, die weiterhin gut mir roten Steuergeld-Inseraten – insbesondere aus dem Dunstkreis des Wiener Rathauses – gefütterten Boulevardzeitungen würden sich im Wahlkampf nicht erneut als SPÖ-Lakaien verhalten). Und die Staatsanwälte sind sowieso viel zu feige und auch in fast allen Instanzen links kontrolliert, als dass sie diesen Bestechungsskandal jemals vor einen unabhängigen Richter bringen würden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 04:24

    Es wird schon so sein, daß dem Darabos sein Handwerk sprürbar und sichtbar wird.

    Und trotzdem wäre ich beim Thema Bienensterben vorsichtig.
    Es ist eine Tatsache, daß die Bienen seit vielen Jahren leiden. Und das nicht nur durch die Varroa Milbe.
    Über jeden Winter gehen mehr und mehr Bienenvölker ein. Und die Überlebenden sind zum Teil so geschwächt, daß sie im Frühjahr nicht mehr die volle Kraft haben, eine überlebensnotwendige Brut auszubilden.
    Die Imker selbst vermuten die Ursache dafür in der vielen Chemie, die in der Landwirtschaft verwendet wird. Genaueres wissen sie aber auch nicht. Sicher tragen auch die landwirtschaftlichen Monokulturen einiges dazu bei. Und trotzdem gibt es zwischen Bauern und Imkern keine Gegensätze, sind sie doch aufeinander angewiesen, und meist ohnehin beide Funktionen in einer Person.

    Der Dokumentarfilm des Schweizers Imhoof "More than honey", (Author von "Lets make money" und "We feed the world") zeigt unter anderem am Beispiel China, was mit den Obstbäumen passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt. Albert Einstein hat gesagt, wenn die Bienen ausgestorben sind, dann hat die Menscheit noch vier Jahre zum Überleben.

    Dieses Thema ist viel zu heikel, als daß es für die billige Politbühne in Österreich taugt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 03:29

    EU-Spitzenpolitiker DANIEL COHN-BENDIT überschritt einst als Gast bei Dr. Dr. Dr.
    Günther Nenning im Club II bei mir die Wahrnehmungsschwelle.

    Der damalige Exponent einer AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN ( APO ) antwortete vor laufender ORF - Kamera* auf Nennings Frage, wie es den nun mit dieser dieser "Bewegung" weitergeht: " Wir werden als GRÜNE PARTEI im nächsten Parlament sein!"

    Seither nützen diese ehemals bekennenden LINKSEXTEMEN in ganz Europa krampfhaft jede Gelegenheit, um durch politischen Aktionismus ein naturschützerisches** Image zu gewinnen.


    Zur wissenschaftlichen Verifizierung ihrer politischen Positionen sind diese "Grünen" ebenso unfähig, wie 98% der Wählermasse zu deren Falsifizierung.
    AUCH DIE AKTUELLE ERREGUNG ÜBER DEN PATSCERTEN NIKI B. IST IN WAHRHEIT
    WAHLKAMPFGETÖSE ! ! !

    * Der ORF wird die Herausgabe dieses interessanten Dokumentes vermutlich verweigern!

    ** Naturschutz war ja ein wertkonservativ-rechtes Anliegen, bevor dieses Thema und die TARNFARBE GRÜN vom äußersten linken politischen Rand okkupiert wurde.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 10:11

    Wer jemals unter einem blühenden Obstbaum ein paar Mußestunden im Liegestuhl verbracht hat, wird das gleichmäßige, angenehm beruhigende Summen der Bienen nie vergessen! Das und so gegen Abend das Singen der Amseln im Frühling und das Ballet der nach Insekten jagenden Schwalben, die einer inneren Choreographie zu folgen scheinen, gehört mit zum Schönsten und Kostbarsten, was die Natur zu bieten hat!

    Und all dies ist bereits gehörig reduziert. Das, was ich hier aufzähle, das Summen tausender emsiger Bienen, die singenden Amseln, die nach Insekten jagenden Schwalben hat ja nicht nur den Sinn, uns Menschen zu erfreuen, sondern gehört zu einem "Plan", nach dem die Natur funktioniert. Fällt ein Faktor aus, bricht auf Dauer das ganze höchst sensible System zusammen---da brauche ich keinen Einstein, um mir die Folgen auszurechnen.

    Weiter unten schreibt @Pumuckl darüber, wie sich die einstigen Kommunisten, bzw. sehr linken 68er unter Cohn-Bendit das grüne Tarnmäntelchen übergeworfen haben und erinnert ganz richtig daran, daß der NATURSCHUTZ-GEDANKE keineswegs auf dem Mist dieser linken Typen, die sich damit brüsten, gewachsen ist.

    @Pumuckl merkt ganz richtig an:"Naturschutz war ja ein wertkonservativ-rechtes Anliegen, bevor dieses Thema und die TARNFARBE GRÜN vom äußersten linken politischen Rand okkupiert wurde."

    Soweit ich mich erinnere, ist der (Neu)-Gründer des Naturschutzes und der Naturschutz-Jugend (ÖNJ) im Jahr 1952, Prof. Eberhard STÜBER, garantiert KEIN Linker! Ich erinnere mich noch daran, wie er 1956 zu uns in die Schule kam und wir Schülerinnen der Klosterschule geschlossen dem ÖNJ mit Begeisterung beitraten. In den Ferien vor der Maturaklasse (1958) nahmen einige von uns an einer einwöchigen unvergesslichen Exkursion zum Seewinkel im Burgenland teil.

    PS.: Wer nur die reichlich verkitschte FS-Serie von der Biene Maja kennt, sollte sich einmal unter einen blühenden, von Bienen umsummten Obstbaum setzen, so lange das noch möglich ist und das Buch von Waldemar Bonsels "Biene Maja" genießen---das war übrigens das einzige Tierbuch, das Konrad Lorenz gelten ließ und das ihn in seiner Kindheit zutiefst beeinflußt hat.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 08:29

    Wie ich gestern schon an dieser Stelle erwähnte, hat Niki Berlakovich entweder völlig falsche Berater oder er ist im Sold der Pestizidmittelindustrie. Die derzeit verwendeten Präparate sind hundertmal stärker als das vor einigen Jahrzehnten verbotene DDT. Deren Erzeuger verwenden jährlich Millionen an Euros, um die Entscheidungsträger von der "Harmlosigkeit" ihrer Produkte zu überzeugen. Die Landwirte sind dabei deren "nützlichen Idioten", welche nur den kurzfristigen Erfolg erkennen und fleißig alles kaufen und verwenden. Das Lobbying der Industrie geht dabei so weit, dass sogar die betreffenden "neutralen" Wikipedia-Seiten (d.i. das wichtigste Lexikon im Internet) redigiert bzw. von ihnen umgeschrieben werden.

    Übrigens:
    Pestizidrückstände sind im Honig nicht nachweisbar, denn diese werden von den überlebenden Bienen brav "ausgefiltert". Aber viele Bienenvölker gehen an diesen Giften kaputt. Während die Imker die schädliche Varroramilbe nun halbwegs in den Griff bekommen haben ist man gegen das derzeit auftretende Bienensterben völlig machtlos.

    An den Kommentator des Hauptartikel gerichtet:
    1. Wenn auch einige NGO's - wie Greenpeace - manchmal übertreiben, so muss man doch froh sein, dass es solche Organisationen gibt.
    2. Bienen sind nicht nur für die Produktion von vielen tausenden Tonnen an Honig in unserem Land verantwortlich, noch wichtiger ist deren Bestäubung vieler Kulturpflanzen, welche erst die Produktion von Früchten und Gemüse ermöglicht. Denn ohne Bienen können fast keine Äpfel und Birnen geernted werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 07:36

    Die Wurzel dieses jetzt zu Tage getretenen Politskandals heißt nicht Berlakovich, auch nicht Pestizide, und auch nicht Datenschutz ...
    Die Ursache für diesen Skandal ist die Zusammenlegung des Landwirtschaftsressorts mit Umweltschutzagenden!
    Irgendwann ist da jeder Ressortchef überfordert und je nach politischem Geschick mehr oder weniger verdächtig, eine Lobby zu bedienen. Berlakovich ist da zweifellos weniger geschickt und hat die Sache politisch überhaupt nicht im Griff, was seine und der ÖVP "Mitbewerber" natürlich gerne und voll ausnützen. Bis hin zum STANDARD-Jusexperten Mayer, der schon von der Möglichkeit einer Haftstrafe für den Minister spricht ...
    Berlakovich ist jedenfalls eine Riesenbelastung für die ÖVP und Spindelegger wird sich rasch eine Lösung einfallen lassen müssen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 14:36

    O.T.
    Man merkt die Absicht...
    Das ist natürlich den ORF-Nachrichten DIE Schlagzeile wert:

    "Aufgrund der schwächelnden Nachfrage in der Automobilindustrie streicht der Magna-Konzern massiv Arbeitsplätze in Europa".

    Ach ja, morgen sind ja Landtagswahlen in Salzburg und darf man doch auf keinen Fall so einen phösen Kapitalisten wählen, der nur nach dem Prinzip "hire & fire" arbeitet, direkt ekelig!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2013 14:22

    Zum Thema passend:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012648-Berlakovich-macht-sich-zum-Handlanger-der-Pestizid-Lobby

    Ebenfalls zum Thema passend: Die "Toleranz" der Grünen, wenn's drauf ankommt, ist ein Märchen; die "Toleranz" der Ausländer, die als "Grüne" in der Wiener/österreichischen Politik mitmischen wollen, ist wirklich bemerkenswert und bestenfalls ein schlechter Witz! So ticken Grüne und so ticken grüne Ausländer. Überzeugen Sie sich selbst:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012649-Gr-ner-Gemeinderat-hetzt-gegen-freiheitlichen-Jausenservice

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOtti
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 14:24

    Erst vor wenigen Stunden hat die EU Kommission dem Parlament eine folgenschwere Verordnung zur Verwendung von Saatgut vorgelegt. Nur noch offiziell registriertes Saatgut darf dieser neuen Regelung zufolge innerhalb der EU gehandelt werden. In dem dazu vorgesehenen amtlichen Zulassungsverfahren, können nur Sorten bestehen, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Der Anbau und Verkauf von nicht registrierten Sorten, z.B. alte und seltene Pflanzen, ist für professionelle Akteure wie Landwirte, Gartenbaubetriebe und Kleinbauern verboten. Ab wann jedoch eine Privatperson zum Kleinbauern wird, ist nicht klar definiert. So werden auch Hobbygärtner direkt oder zumindest indirekt betroffen sein. Denn nicht registriertes Saaatgut wird dann vorraussichtlich nicht mehr leicht zu erwerben sein. Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichteten dazu am 23.April: „Profiteure der Normierung seien allein die Lebensmittel-Konzerne. […] Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeige von Monsanto und Co. dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.“ Nun beschäftigt sich das EU-Parlament mit der Annahme des Gesetzespaketes zur sogenannten Tier- und Pflanzengesundheit. Je mehr Menschen erfahren, welche doch eigentlich diktatorischen Entscheidungen über die Köpfe der EU-Bürgerinnen und Bürger hinweg getroffen werden, desto grösser ist die Chance, dass diese gesetzlichen Regelungen, welche sicher nicht im Sinne des Volkes sind, verhindert werden können. Petitionen gegen normiertes „Einheits-Saatgut“ laufen bereits.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QW009VlaOHM


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  1. Prashant (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:18

    Este1 claro que internet sigue seidno una gran puerta para los emprendedores como synerquia , pero segfan mi experiencia yo apostareda por portales consolidados en la Red, por ejemplo para empleo yo confiareda en o . La verdad es que en ciertos sectores la experiencia de los usuarios cuenta. Mucha suerte a todos. http://qolaxqkxc.com [url=http://lilzrfxcmi.com]lilzrfxcmi[/url ] [link=http://clxygfmdkvx.com]clxygfmdkvx[/link ]

  2. Asma (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:19

    Blfchen die bei dir schon oder ist das ein Foto vom letzten Frfchling? Bei uns ist noch alles in den Startlf6chern. Nur dort, wo der Be4rlauch ist, muss ich ein Gitter drfcber legen, sonst maechn sich die Hfchner darfcber her, kaum dass er aus dem Boden kommt

  3. Eloise (kein Partner)
    19. Januar 2015 22:17

    Exltrmeey helpful article, please write more.

  4. fxs (kein Partner)
    07. Mai 2013 18:38

    Jedenfallsnutzt das Verbot des Beizmittels den Gentechnikkonzernen. Monsanto hat mit MON810 ein Saatgutprodukt am Markt,das den Einsatz von Beizmitteln unnötig macht. Die Pflanze ist gentechnisch somanipuliert, dass sie hinreichend giftig ist um Schadinsekten ab zu wehren. Die ganze Kampagne hat sicher nichts mit denMarketingabteilungender Gentechnikkonzerne zu tun.Oder?

  5. Dr. Endre Attila Bárdossy
    07. Mai 2013 11:16

    Das signifikante Verenden der Bienenschwärme ist nicht nur ein reelles, sondern auch ein dramatisches Problem, das nicht nur Imkerinteressen und romantische Naturliebhaber angeht. Unersetzbare Nützlinge wie die Bienen versehen nämlich nicht nur die Honigproduktion, sondern auch die Befruchtung von Obstbäumen und zahlreichen anderen Fremdbefruchtern, bei denen der Wind nichts ausrichten kann. Unbelehrbare Technokraten, die legendären Gurkenkrümmungsmesser und andere Bürokraten aus Brüssel, sowie ihre „schwarzen“ Statthalter im Lande können sich offenbar die Verkettung der verheerenden Folgen im Schoße der konsequent verbundenen Schöpfung (aber auch der erbarmungslosen politischen Bühne) nicht vorstellen.

    Die letzten Erfahrungen aus Brüssel beweisen neuerlich,

    1) dass der entfesselte Wirtschaftsliberalismus in der EUdSSR unweigerlich zu Monopol- oder zumindest zu Oligopolbildung auf den Saatgut- und Pflanzenschutzmittelmärkten führen muss;

    2) dass die rot-grünen, neomarxistisch durchfilzten Schwulenparteien daraus sofort Kapital schlagen können.

    Die „schwarzen“ Parteistrategen haben noch immer nicht erkannt, dass für eine künftige, wertkonservative Politik die Grünen eine viel größere Gefahr darstellen als die altmodischen, klassenkämpferischen Roten. Die ideologischen Parolen aus Darabos’ und Faymanns Mottenkiste greifen nämlich immer weniger. Die verdrossene „Rote“ Stadtbevölkerung mutiert eben zunehmend zu „Grün“.
    Die grünen Wahlerfolge in ehemals „erzschwarzen“ Landeshauptstätten wie Innsbruck und Salzburg signalisieren, wo unsere künftigen Feinde sitzen und welche Ernte sie unverdientermaßen einfahren können. Es ist höchste Zeit, dass wir ihnen die klassischen Umweltthemen und Umweltargumente dummer- und freiwilligerweise nicht überlassen.
    Allein die liberal-nationale „Blaue Altpartei“ aus dem XIX. Jahrhundert und der patriotische, von A.U. als „Altunternehmer“ apostrophierte Stronach wagen noch den mutigen Schlachtruf: Raus aus der unseligen EUdSSR! Die euro-hörige, schwarz-rot-grüne Koalition begeht nicht nur Österreichs wirtschaftlichen, sondern auch seinen moralischen und kulturellen Selbstmord.

    Wir können gespannt sein, ob Haslauer in Salzburg eine Schwarz-Blaue-Stronach-Koalition der Vernunft fertigbringt, oder weiterhin mit unseren Roten und Grünen Totengräbern paktieren möchte?

    Lesen Sie den SACHKUNDIGEN SENSENMANN in diesem Blog, dem ich als erster drei goldene Sterne verleihen werde!!!

    Übrigens mag sein, dass Stronach auch auf Bundesebene zum Zünglein auf der Waage wird? Man sollte über ihn nicht voreilig mit Disqualifizierungen herfallen.

  6. F.V. (kein Partner)
    06. Mai 2013 20:29

    Es paßt doch auch ganz gut dazu.

    Biotech-Lügen entlarvt:

    Genmais enthält kaum Nährstoffe, dafür aber reichlich chemische Gifte

    Jonathan Benson

    Kopp.Online, 16.04.2013 – Ein bahnbrechender Bericht über die Nährstoffdich-te von gentechnisch verändertem Mais widerlegt alle Behauptungen, GVO seien »substanziell äquivalent« mit gentechnikfreien Sorten.

    Unter der Überschrift 2012 Nutritional Analysis: Comparison of GMO Corn versus Non-GMO Corn (Nährstoffanalyse 2012: Vergleich zwischen GV-Mais und gentech-nikfreiem Mais) zeigt der Bericht nicht nur, dass der Gehalt an Vitaminen und Mi-neralstoffen im GV-Mais im Vergleich zum gentechnikfreien Mais erheblich niedriger ist, sondern auch, dass er hochgradig toxisch und mit gefährlichen Chemikalien wie Glyphosat (Roundup) belastet ist.

    Nach Angabe der Betreiber des Blogs MomsAcrossAmerica.com wurde ihnen der Be-richt von der Firma De Dell Seeds überlassen, Kanadas einzigem Lieferanten von gentechnikfreiem Maissaatgut, die ihn wiederum von ProfitPro, einem landwirtschaftlichen Unternehmen in Minnesota, erhalten hatte. Insgesamt ging aus dem Bericht hervor, dass gentechnikfreier Mais im Vergleich zum GV-Mais 20 Mal mehr Nährstoffe, Energie und Proteine enthält.

    Hinsichtlich des Energiegehalts, der in Erg gemessen wurde, zeigte sich bei Tests, dass gentechnikfreier Mais pro Gramm und pro Sekunde 3.400 Mal mehr Energie lie-ferte als GV-Mais – ein ganz erstaunlicher Unterschied. Und hinsichtlich des Gesamt-anteils an organischer Materie zeigte sich, dass gentechnikfreier Mais fast doppelt so viel enthielt wie GV-Mais.

    Gentechnikfreier Mais enthält wesentlich mehr Kalium, Magnesium, Kalzium, Schwefel und Mangan

    Bei dem Feldvergleich wurden auch die einzelnen Nährstoffe untersucht, mit teilweise schockierenden Ergebnissen. Kalium, das für Energieproduktion und gesunde Zellfunktion unerlässlich ist, ist im Genmais kaum vorhanden, registriert wurden 0,7 Teile pro Million (ppm). In gentechnikfreiem Mais hingegen lagen die Kaliumwerte mehr als 13 Mal so hoch, gemessen wurden 9,2 ppm.

    Die Diskrepanz war bei Magnesium sogar noch höher, im GV-Mais wurden nur 0,2 ppm gemessen. Im gentechnikfreien Mais lagen die Werte 46 Mal so hoch. Ähnliche Unterschiede wurden auch für Kalzium, Schwefel und Mangan gemessen, die Anteile lagen jeweils 12,4, 14 und sieben Mal so hoch.

    Darüber hinaus erwies sich gentechnikfreier Mais auch frei von Chloriden, For-maldehyd, Glyphosat und anderen schädlichen Chemikalien, während sie im GV-Mais in beängstigend hoher Konzentration gemessen wurden. Laut einer Analyse des Berichts von MomAcrossAmerica.com enthält GV-Mais rund 19 Mal mehr Glyphosat als die US-Umweltbehörde EPA für Trinkwasser zulässt und 130 Mal mehr Glyphosat als die Menge, die in Tierversuchen zu Organschäden geführt hat.

    Ähnlich enthalte Genmais auch gefährlich höhe Konzentrationen von Formaldehyd. Eine frühere Studie von Dr. Don Huber über GVO hatte ergeben, dass 0,97 ppm For-maldehyd für Tiere toxisch wirken. Wie sich herausstellt, liegt der Gehalt an For-maldehyd beim GV-Mais um das 200-Fache über diesem Schwellenwert.

    Mit der Behauptung, GVO seien gentechnikfreien Sorten »substanziell äquivalent« betreibt Monsanto einen riesigen Schwindel

    Diese schockierenden Ergebnisse widersprechen den ständigen Behauptungen des Agro-Genozid-Riesen Monsanto. Auf der Website des Unternehmens wird behauptet, zugelassene gentechnisch veränderte (GV) Feldfrüchte seien gentechnikfreien Sorten »substanziell äquivalent«, zeigten also keinen Unterschied im Nährstoffgehalt. Aber wie diese Studie belegt, sind diese Behauptungen schlicht falsch, sie zeigen, dass Monsanto weltweit einen Schwindel begeht, der auf Lügen basiert.

    »Glyphosat ist ein kräftiger organischer Phosphatchelator, der positiv geladene Mine-ralien wie Mangan, Kobalt, Eisen, Zink, Kupfer usw. immobilisiert, die für normale physiologische Funktionen in Boden, Pflanzen und Tieren entscheidend wichtig sind«, so erklärt Dr. Huber die Art und Weise, wie die bei GV-Feldfrüchten eingesetzten Chemikalien buchstäblich deren Nährstoffgehalt zerstören.

    Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

    MomsAcrossAmerica.com
    GMWatch.org
    Copyright © 2013 by NaturalNews

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Mai 2013 23:00

      In wie fern past das dazu? Wenn man gentechnisch veränderten Mais verwenden dürfte, könnte man sich die Pestizide sowieso sparen.

    • F.V. (kein Partner)
      07. Mai 2013 09:01

      Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

      We recht Sie doch haben.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 19:15

      Der Bereich Landwirtschaft hat eine recht destruktive Entwicklung stattgefunden. Die Sicherung der Ernährung verkam zum Profitobjekt, mit der Folge einer
      zunehmenden, globalisierenden Konzentration, die zu einer zunehmenden Zerstörung des einheimischen Bauernstandes führen musste. Dies führte soweit, möglichst Saatgut so zu gestalten, dass es für den Bauern nicht mehr für weitere Folgesaaten verwendbar war und die Landwirtschaftsbetriebe so gezwungen werden sollten, mit dem Ziel der eigenen Maximalprofitierung stets erneut neues Saatgut kaufen zu müssen. Das kann man nur als eine kommerziell -entartete Denkweise bezeichnen. Nicht zuletzt hierdurch wurde die gentechnische Manipulation von Saatgut vorangetrieben, damit hierdurch eine zunehmende Abhängigkeit der Bauern mit einer weiteren Profitmaximierung herbeigeführt werden sollte.
      Dies war eine weitere Facette der Vorbereitung einer Weltregierung - um diese erfolgreich etablieren zu können, muss möglichst jede nationale Eigenständigkeit eliminiert und so eine totale Abhängigkeit geschaffen werden.

      Die nun erfolgende Neuausrichtung auf die Wiederbelebung des bäuerlichen Erbpachthofes führt die globalisierte Entfremdung auf eine regionale Erzeugung zurück, wodurch die Herkunft der Lebensmittel wieder überschaubar wird und die immer wieder aufgetretenen
      Landwirtschaftsskandale der Vergangenheit
      angehören. Das bedeutet im Einzelnen:
      - die Rückkehr zum kleineren, bäuerlichen Familienbetrieb,
      - die Herstellung von industriell zu erzeugenden Nahrungsmitteln, soweit unumgänglich, in
      regionalen Kleinbetrieben,
      - einen wahrhaft ökologischen Anbau, der diesen Namen verdient,
      - eine ausgewogene Bewirtschaftung von Feldflächen, im Einklang mit der Natur,
      - die Entwicklung einer Schädlingsbekämpfung auf der Basis natürlicher Feinde,
      - ein weitgehender Verzicht der Mineraldüngung durch gezielt wechselnden Feldanbau,
      - den bevorzugten Verbrauch regionaler Nahrungsmittel, wodurch sich so der Ursprung noch feststellen lässt und der Bauer auf diese Weise mit seinem Namen für die Qualität seiner
      Produkte geradestehen muss,
      - die dadurch mögliche Vermeidung überflüssiger Transportwege mit der damit verbundenen
      Entlastung der Natur von Schadstoffen,
      - eine natürliche und artgerechte Viehhaltung.
      (Auszug aus dem Buch "Der Tag X")

  7. Undine
  8. Segestes (kein Partner)
    06. Mai 2013 09:10

    Ausgerechnet einen Bauern-Lobbyisten als Umweltminister zu installieren, ist eine typisch österreichische Absurdität.
    Wo doch längst jeder weiß, dass die Bauern zu den größten Umweltschweinen und Verächtern der Schöpfung gehören, die es auf diesem Planeten gibt.
    Diese Leute verdrecken das Drinkwasser mit Sch.... bzw. Gülle und Kunstdünger, zerstören den Mischwald zugunsten von schnell wachsenden Nadelwald-Monokulturen (worüber sich Schädlinge wie der Borkenkäfer freuen), sperren Kühe, Hühner und Schweine Jahr ein Jahr aus in enge Boxen (mittlerweile zum Glück teilweise verboten), pumpen die Nutztiere mit Antibiotika voll, schütten Bauschutt in den Wald, damit sie dort mit ihren Traktoren besser herumfuhrwerken können, usw. usf.
    Kurz gesagt: Egoistisches Gesindel. Womit sie andererseits bei der ÖVP und Berlakobich bestens aufgehoben sind.

    • Otti (kein Partner)
      06. Mai 2013 11:12

      Segestes (kein Partner)
      *********** dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Lawrence (kein Partner)
      06. Mai 2013 19:12

      Segestes, Sie sprechen mir vollkommen aus der Seele. Die Bauernschaft ist auch einer der Hauptgründe für den Niedergang der ÖVP.

      Der Bauernbund ist der mächtigste Bund (zumindest in den meisten Bundesländern) und missbraucht diese Partei vollkommen für die eigenen Interessen. Einem Bauern zählt nur der eigene Vorteil, bürgerliche und christliche Werte sind den Bauern vollkommen egal (Hautsache am Sonntag in der Kirche kerzerl...). Es ist dem Bauernbund nur wichtig, an der Macht zu sein, egal ob mit 35, 30 25 oder 10 %. Deswegen wird die ÖVP auch niemals in Opposition gehen.

  9. rundertischdgf (kein Partner)
    05. Mai 2013 23:33

    Wir haben das Thema auch massiv verfolgt und von einem Österreicher einen interessanten Briefwechsel dazu erhalten.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/05/04/info-aktion-gegen-bienensterben/

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/04/30/die-bienen-sind-weg/

  10. Sensenmann
    05. Mai 2013 23:09

    In diesem Fall, der sich da soeben vor den Augen der Österreicher aufbaut muss man feststellen, daß der Minister Berlakovich offenbar der Einzige ist, der noch seinen Verstand behalten hat.
    Man höre sich das Gegeifer der Ökobolschewiken an, dazu die lächerlichen Stellungnahmen unseres maturalosen Bundestaxlers (der ja ganz genau weiß, was es mit Pflanzenschutz und Bienen so auf sich hat) und dann noch die unverschämten Rülpser dieses Kickl, der aber wenigstens nachweislich eine Matura hat. Offenbar ist aber auch dies mittlerweile in Österreich nicht mehr, als der Nachweis, 8 Jahre in beheizten Räumen zugebracht zu haben, denn die Presseaussendung ist derart von Blödheit triefend („…Hochglanzbroschüren der Pestizidhersteller mehr glaube, als
    wissenschaftlichen Studien, die allesamt einen Zusammenhang zwischen
    Pestiziden und dem Bienensterben bestätigen würden...“), daß man als naturwissenschaftlich gebildeter Mensch, der die Studien weitestgehend kennt nur den Kopf schütteln kann. Da die FPÖ aber mittlerweile die Intelligenz aus ihren Reihen vertrieben hat, ist deren Aussage nur symptomatisch. Offenbar wird es auch den gebildeteren ehemaligen Wählern zu dumm, wie die „Erfolge“ der letzten Wahlen zeigen. Daß die solcherart der Korruption beschuldigten Konzerne auf diese Anwürfe hinauf nicht mit mehreren Anwälten beim Kickl auf der Matte stehen und diese FPÖ mit Rufschädigungsklagen zudecken liegt wohl nur daran, daß man in deren Zentralen das peinliche Grüppchen „FPÖ“ nicht einmal als politische Größe Wahrnimmt.
    Der Schulterschluss zwischen Ökobolschewiken und Sozialisten ist ja nicht verwunderlich, aber daß die von allen guten Geistern verlassene FPÖ - nach vermeintlich billigen Punkten gegen die schwarze Pest gierend – mit den rotgrünen Affen kreischt, zeugt von unfassbarer Blödheit, wenn man sich mit den Fakten beschäftigt. Sachpolitik schaut anders aus, aber die ist offenbar mittlerweile nicht gefragt.
    Nach dem Märchen des „Waldsterbens“ und der „menschengemachten globalen Erwärmung“ kommt nun das „Bienensterben durch Chemie“. Die absurdesten Meldungen kommen bei diesen Kampagnen heraus, die noch niemals eingetroffen sind. Wer erinnert sich noch an Hannes Mayer, den mittlerweile verstorbener Professor an der Universität für Bodenkultur in Wien, der In den frühen 80ern verkündete: „Im Jahr 2000 wird es keinen Wald mehr geben“. Vom meterweise steigenden Meeresspiegel bis zu den Tropen am Donaukanal wurde ebenso geredet, wie nun vom Aussterben der Bienen. Nehmen Sie mich beim Wort: Nichts von alledem wird eintreten.
    Allen Aktionen gemein: Sie nehmen religiöse Züge an, mit Säulenheiligen und Ablasshandel. Ob man nun diverse Ökosteuern mit dem Waldsterben argumentierte, die Kassen mit „CO2-Zertifikaten“klingeln lässt (womit endlich der Endpunkt des schrankenlosen Zockens erreicht ist, nämlich aus Luft Geld zu machen) oder auch in Österreich die Patente auf gentechnisch verändertes Saatgut endlich durchsetzen will, wobei US-Lobby und EUdSSR – siehe geplante Saatgutverordnung – Hand in Hand arbeiten, es geht bei all diesen Kampagnen um handfeste wirtschaftliche Interessen und darum, die Menschen ein Stückchen unfreier zu machen. Wie immer bar jedes Beweises.
    Den Protest der Landwirte – und damit auch der ÖVP – gegen das Verbot der modernsten derzeit verfügbaren Pflanzenschutzmittel ist für die Ökobolschewiken, die sich zu über 70% aus Lehrern, Beamten, Studenten und sonstigen Angehörigen der „nehmenden Hand“ rekrutieren ebenso unverständlich, wie für die Sozialisten deren Kernanhängerschaft die drei „A“ (Arbeitslose, Asoziale, Ausländer - dafür stehen ja die „drei Pfeile“ der Sozis) sind. Ist doch allen gemein, daß sie niemals etwas langfristig planen müssen, sondern ihr Geld zum Monatsersten am Konto vorfinden und dies für ihr gutes Recht halten. Wenn möglich natürlich noch per arbeitsunabhängigem Mindesteinkommen.
    Derlei Leute können sich natürlich nicht vorstellen – beschränkt sich ihre Kenntnis der Landwirtschaft doch auf rührselige Bauerngschichteln aus dem Fernsehen – was es heißt auf volles Risiko im Frühjahr etwas auszusäen, um dann den Einflüssen von Wetter und Schädlingen zum Trotz im Herbst auch etwas einzufahren. Wenn die Dürre die Ernte ruiniert, Schädlinge über die Kulturen herfallen, dann gibt es im Herbst eben kein Geld. Daß es das Recht des schaffenden Menschen ist, sich der Mittel, die ihm andere schaffende Menschen in Forschung und Industrie zur Verfügung stellen, zu bedienen um sein Auskommen und die Früchte seiner Arbeit zu sichern, interessiert natürlich die Klugschwätzer keinen Deut.
    Die Pflanzenschutzmittel müssen ein umfangreiches Zulassungsverfahren absolvieren, ehe sie überhaupt in Verkehr gebracht werden dürfen. So war es auch bei den Neonicotinoiden. Das wahrhaft revolutionäre an diesen Substanzen war ihre extreme Sicherheit für Warmblüter und eine hervorragende Wirkung gegen Schadinsekten. Dazu kam die neue Methode der Saatbeizung mit diesen Mitteln. Anstatt die Felder mit Wirkstoffen zu besprühen wurde das Saatgut pilliert. Um die keimende Saat bildet sich dann ein Hof von Wirkstoff, den die aufwachsende Pflanze aufnimmt und dadurch gegen Fraßinsekten bestens geschützt ist. Eine Revolution. Der Sprühnebel, den die früher übliche Spritzung erzeugte (und der auf Nachbarkulturen abdriften konnte und wirklich unterschiedslos alle Insekten im Umfeld der Felder abtötete) war Geschichte.
    Besonders mit Auftreten des Maiswurzelbohrers boten die neuen Mittel eine Lösung des Problems. Pro ha bringt der Mais bei uns etwa 10t Körnermais Ertrag. Bezahlt (bei 40% Restfeuchte) werden etwa 190€ pro Tonne. Ein Ernteausfall durch Schädlinge wirkt sich also katastrophal auf das Einkommen der Landwirte aus. Durch die pillierten Saatkörner war die Gefahr gebannt. Schäden an Bienen durch Abdrift von Sprühnebel auf Blühstreifen waren ebenso Vergangenheit, wie regelmäßiges Spritzen der Kulturen gegen Schadinsekten. Die Lösung des Existenzbedrohenden Problems „Maiswurzelbohrer“ war gefunden.
    Wie immer im Geschäftsleben lässt der Erfolg des Einen den Neid der Konkurrenz wachsen. Neben den Chemiekonzernen gibt es noch andere, die an der Schädlingsbekämpfung arbeiten: Die Saatgutkonzerne. Diese wollen natürlich patentierte Pflanzen, denen Gene eingesetzt sind, die sie gegen Schädlinge reistent machen. Auch ein guter Ansatz, der jedoch – immerhin gelangen diese gentechnisch modifizierten Organismen in die Nahrungskette – bei den Konsumenten auf wenig Gegenliebe stößt. Insbesondere in Österreich reagierte man auf alles was „Gen“ heißt sehr ablehnend. (Ob immer zu Recht, soll hier nicht beleuchtet werden, das ist eine eigene Diskussion.)
    Die entsprechenden US-basierten Konzerne verfügen wie bekannt über besten Draht zu den Einrichtungen der EU, die für Einflüsterungen aus den USA besonders empfänglich ist. Ob nun kriminelle Organisationen wie Goldman-Sachs die Finanzen der EU-Staaten nach Belieben schaukeln, ob die NSA die Fluggastdaten von Lieschen Müllerin haben will, oder die US-Finanz jede Banküberweisung eines EU-Bürgers sehen möchte, oder Saatgutkonzerne die EU-Regulatorien nach ihren Wünschen gestaltet haben möchten, die willfährigen Helfer sind in der EU stets zur Stelle. Die jüngste Initiative zur Regulierung des Saatgutmarktes, die unsere Landwirte in Abhängigkeit dieser Konzerne bringen soll beweist das sehr genau.
    Just, als dieser feuchte Traum der Saatgut-Lobby an die Öffentlichkeit drang, entdeckt die EU, daß die von ihr selbst nach jahrelangen Prüfverfahren freigegeben Wirkstoffe schlimmer seine, als Staatsbankrott und Bankgeheimnis miteinander. Welch Zufall! Die feile Journaille (mit wenigen Ausnahmen – es geschehen noch Zeichen und Wunder, der „Standard“ veröffentlicht hier die Wahrheit) druckt die Argumente der Gentechnik-Lobby willig ab. Die Neonicotinoide sind extrem gefährlich, weg von der „Chemie am Acker“! Das Ganze garniert mit den ungeprüften Wortspenden selbternannter Experten und schon fährt man eine feine Kampagne. Wenn der Leidensdruck durch Ernteeinbußen und steigende Preise für Agrarrohstoffe groß genug ist, wird der Messias die entsprechenden Pflanzen auf den Markt bringen. So macht man das. Man will ja den BT-Mais auch in Deutschland und Österreich endlich exclusiv vermarkten.
    Die Schäden an Bienen entstanden, als durch Fehler der Pillierung Stäube beim Einblasen des Saatgutes aus den Sämaschinen auf benachbarte Blühflächen gelangten. Diese Fehler sind durch Umrüstung der Sämaschinen auf Abluftfilterung und bessere Beizungstechnik des Saatgutes mittlerweile beseitigt. Untersuchungen der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) haben ergeben, daß 2012 gerade 0,4% der Bienenvölker möglicherweise an Neonicotinoiden eingegangen sind. Der „normale“ Überwinterungsausfall beträgt übrigens etwa 5%. Gleichzeitig sind aber fast 50% der Völker an der Varroa-Milbe eingegangen, was aber sonderbarerweise niemanden zu stören scheint. Wie sonst erklärt sich der hysterische Medien- und Politikrummel um 0,4%, wo man doch einen solchen für die 50% erwarten sollte?
    Für die Bekämpfung dieser Milbe stehen zugelassene Tierarzneimittel in der EU zur Verfügung. Die Imker wendeten diese aber seit Jahren nicht an. Erstens sei es ja „Chemie“ und man fand ganz gut das Auslangen mit organischen Säuren, die man im Bienenstock verdampft. Das Problem spitze sich aber immer weiter zu. Immer höhere Konzentrationen an Ameisensäure waren nötig, wo diese nicht mehr halfen wurden auf dunklen Kanälen diverseste Mittel und Chemikalien beschafft, während die Funktionäre der Imker erklärten, alles sei in bester Ordnung. Man kann Berlakovich glauben, wenn er verwundert war, als er das Ausmaß des Bienensterbens erfuhr. Offiziell war ja alles in bester Ordnung! In Wahrheit war es das nicht. Das völlige Versagen der Varroabekämpfung wurde erst offenbar, als sich das Ausmaß des Bienensterbens nicht mehr verschleiern ließ.
    Nun tauchen „Experten“ auf, die vom eigenen Versagen ablenken sollen. Es gibt da einen gewissen Bienenexperten (der einstmals sogar auf der Uni für Bodenkultur wirkte), der sich dazu versteigt, zu behaupten, Neonicotinoide seinen 1000 Mal giftiger als DDT! (In manchen Vorträgen geht er sogar auf 5000 x giftiger.) Jeder, der im Internet nach den Wirkstoffen suchen kann wird feststellen, daß das glatt falsch ist. Die Warmblütergiftigkeit beträgt gerade einmal ein Drittel von DDT!
    Sonderbarerweise betreibt dieser Bienenexperte eine Großimkerei. Da auch ihm viele Völker eingegangen waren, machte er die Pflanzenschutzmittel verantwortlich. Dumm nur, daß im Umkreis von über 5 km keine einzige Kultur behandelt war, Pflanzenschutzmittel also als Ursache ausfielen. Allerdings stellte ein Experte der AGES damals fest, daß es bei den hygienischen Verhältnissen dieses Betriebes kein Wunder sei, wenn die Hälfte der Bienen einginge. Der Großimker hat dem Vernehmen nach so etwa 20.000 Völker, die er sich von der EU mit 300 Euro pro Volk und Jahr subventionieren lässt. Noch Fragen?
    Das Problem ist in Wahrheit v.a. die Varroatose. Die Varroa-Milbe ist quasi eine Zecke der Biene und überträgt – neben dem Schaden den sie durch Aussaugen der Bienen macht – auch noch Krankheitserreger auf die Bienen, wie Zecken das eben so machen. In Australien, wo die inkriminierten Wirkstoffe ebenso eingesetzt werden, betragen die Ausfallsraten sonderbarerweise 4-5%. Es muss also an anderen Ursachen liegen, warum in Europa (übrigens auch in Ländern, die die Neonicotinoide gar nicht einsetzen) die Ausfallsraten sehr hoch sind. Ein Tipp: Australien ist Varroa-frei…
    Kurzum: In der Debatte spielen handfeste wirtschaftliche Interessen eine Rolle, darauf wird ein politisches Süppchen gekocht, in Wahrheit schert sich keiner um die Bienen. Täte das nämlich jemand, wäre die Varroatose längst eine anzeigepflichtige Tierseuche, die Bekämpfung mit zugelassenen Arzneimitteln vorgeschrieben und in der Hand von Tierärzten.
    Übrigens: In Deutschland wird im Main-Kinzing-Kreis seit Jahren ein Monitoring-Programm gefahren, bei dem ein Teil der Imker ein striktes Bekämpfungsprogramm fährt, das koordiniert ist. Die Völkersterblichkeit ist dort mittlerweile auf unter 8% gesunken. Im Rest Deutschlands sterben derweil weiterhin 40% der Völker.
    Die Befürworter eines Verbotes der Pflanzenschutzmittel erklären, man brauche keine Chemie, es sei alles durch Fruchtfolge zu lösen. Abgesehen davon, daß der Maiswurzelbohrer ein Käfer ist und daher gewisse Strecken zurückzulegen vermag, nährt und vermehrt sich dieser nicht ausschließlich am Mais. Sonnenblume und Kürbis, und diverse Unkräuter bekommen ihm außerordentlich. Seine Larven gedeihen auch an Gräsern, Hirse und Weizen ganz vorzüglich. Aber die Theoretiker erklären das Problem für ganz einfach lösbar. Man fragt sich dann, wozu Chemiker jahrelang forschen, Konzerne Abermillionen für Studien und Zulassung ausgeben und Fachleute der Behörden jahrelang prüfen, wenn alles doch so einfach ist und man die Mittel gar nicht braucht…
    Ohne wissenschaftlichen Beweis wird also die Landwirtschaft der effektiven und sparsam anzuwendenden Mittel beraubt, während die Ökobolschewiken und ihre dummen Helfer aus politischem Kalkül gepaart mit Dummheit und Aktionismus derweil den Job der US-Saatgutkonzerne und ihrer Lakaien in den Gremien der EUdSSR besorgen. Der Landwirtschaft wird man irgendeine Abhilfe gegen den Schädling anbieten müssen. Wenn nicht gebeiztes Saatgut, dann das altbewährte Spritzen oder Pflanzen, die sich selber ihr Gift gegen den Schädling produzieren. Es sei denn, man ist der Meinung, daß die Landwirte gefälligst arbeiten sollen, um am Ende des Jahres festzustellen, daß alle Arbeit für die Katz‘ war.
    Die Rückkehr der Flächenspritzung wird es wohl nicht werden. Der nächste Anlauf zum Anbau von BT-Mais wird nicht lange auf sich warten lassen. Wetten?

  11. die-wohrheit (kein Partner)
    05. Mai 2013 22:00

    In Salzburg gab es gewissermaßen einen LINKSRUCK!

    Wenn die FPÖ erstarkt oder das BZÖ den Einzug schafft: BÖSE RECHTSRUCK....

    Wenn die Grünen von 8,3% auf 20,1% springen!!!
    UNwichtig...
    Hauptsache ÖVP hat den LH.....
    ICH BITTE UM ETWAS MEHR EMPÖRUNG!!!

    Die Grünen (siehe Wien) haben für Gebührenerhöhungen auf Gas, Strom, Parken, Wasser, Kanal ,Öffis (etwa di Einzickelticketpreise 2012 und 2013 erhöht!, Streifenkarte anno 2013 abgeschafft!), aber auch der Miete, Freunderlwirtschaft (Uni-Beauftragter VdB, Fußgänger-Beauftragte: Petra Jens, Grün-Aktivistin) und nicht zu vergessen den Fahrradfahrer-Terror in den Innen-Bezirken forciert und 129.000 aller Mindestssicherungsbezieher (180.000 österrreichweit) leben in Win!

    Aber auch die Volksbefragungs-Farce haben wir Wiener nicht vergessen.
    4 Fragen wo nur bei 2 der Fragen überhaupt eine reele Umsetzung möglich war (unmöglich das in Wien alles privatisiert wird durch diese Fragestellung, und Olympia hätte genauso abgelehnt werden können selbst wenn Häupl und Vassilakou durch halb Europa touren dafür...).
    Und eben das geh den Leuten am Ar***!

    Ihr denkt das ist erst ein Lächerlschaß?
    Was sagt ihr zu Wiens Verschuldung:
    4,34 Milliarden EURO (4.340.000.000 oder
    59.719.702.000 also fast 60 Milliarden Schilling!!!)

    http://derstandard.at/1353206677107/Trotz-neuer-Schulden-Brauner-kann-gut-schlafen

    Und der Zustimmung der Grünen (im Parlament) zum ESM ist es zu verdanken das Österreich
    bereits 232 Milliarden Euro Staatsschulden hat:
    232*10^9 Milliarden Euro
    oder
    3.185.429.600.000 (3,1 Billionen Schilling!!!)

    http://staatsschulden.at/

    ESM Grüne ja:
    http://derstandard.at/1339639499850/Rettungsschirm-Gruene-besiegeln-Ja-zu-ESM-Schutzschirm

    MACHEN WIR WAS GEGEN DAS GRÜNE UNKRAUT!

    Herr Dr.Unterberger auch sie dürfen das Unkraut ausreißen wenn sie wollen.
    Jeder Helfer ist wichtig, wenn wir nicht wollen das im Herbst die Grünen sich plötzlich bei 15-20% befinden!

  12. Otti (kein Partner)
    05. Mai 2013 14:24

    Erst vor wenigen Stunden hat die EU Kommission dem Parlament eine folgenschwere Verordnung zur Verwendung von Saatgut vorgelegt. Nur noch offiziell registriertes Saatgut darf dieser neuen Regelung zufolge innerhalb der EU gehandelt werden. In dem dazu vorgesehenen amtlichen Zulassungsverfahren, können nur Sorten bestehen, welche bestimmte Kriterien erfüllen. Der Anbau und Verkauf von nicht registrierten Sorten, z.B. alte und seltene Pflanzen, ist für professionelle Akteure wie Landwirte, Gartenbaubetriebe und Kleinbauern verboten. Ab wann jedoch eine Privatperson zum Kleinbauern wird, ist nicht klar definiert. So werden auch Hobbygärtner direkt oder zumindest indirekt betroffen sein. Denn nicht registriertes Saaatgut wird dann vorraussichtlich nicht mehr leicht zu erwerben sein. Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichteten dazu am 23.April: „Profiteure der Normierung seien allein die Lebensmittel-Konzerne. […] Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeige von Monsanto und Co. dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.“ Nun beschäftigt sich das EU-Parlament mit der Annahme des Gesetzespaketes zur sogenannten Tier- und Pflanzengesundheit. Je mehr Menschen erfahren, welche doch eigentlich diktatorischen Entscheidungen über die Köpfe der EU-Bürgerinnen und Bürger hinweg getroffen werden, desto grösser ist die Chance, dass diese gesetzlichen Regelungen, welche sicher nicht im Sinne des Volkes sind, verhindert werden können. Petitionen gegen normiertes „Einheits-Saatgut“ laufen bereits.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QW009VlaOHM

    • ambrosius
      05. Mai 2013 20:07

      Genauso war das Vorgehen bei Brennessel und derlei Kräutern wo noch nicht sonst noch.
      Das Vorgehen der Kommission, die Art wie selbst schon aufgescheuchte Bürger belogen, abgewimmelt und schließlich am Wegesrand liegen gelassen werden ist ein Skandal.
      Nicht Europa ist das Problem, die Institutionen sind das Problem und wie man das in den Griff bekommen will ist mir schleierhaft.

  13. Wafthrudnir
    05. Mai 2013 14:24

    Beim Bienensterben gibt es einen zentralen Aspekt, der von fast allen Kommentatoren übersehen wird. Die Honigbiene ist in Europa zwar ureinheimisch, heute aber durch die Imkerei unvergleichlich häufiger, als sie es von Natur aus wäre. Außer der Honigbiene gibt es noch einige hundert andere Bienenarten, die nicht genutzt werden, und zahllose andere blütenbesuchende Insekten. Honigbienen sind weit intelligenter als alle diese Insekten, und beuten daher Blüten viel effizienter aus. Eine große Zahl an Bienenvölkern in einer Region bringt daher unweigerlich einen Rückgang anderer Blütenbesucher mit sich, vor allem der Wildbienen, die einfach verhungern, weil die Honigbienen überall schon vorher da waren. Manche Pflanzenarten, die auf die Bestäubung durch Wildbienen angewiesen sind (z.B. Zwerg-Schwertlilie), werden daher auch seltener, wenn es allzu viele Honig- und zu wenig Wildbienen gibt.
    Vom Standpunkt des Natur- und Artenschutzes ist es daher sicher nicht vordringlich, die heutige große Zahl an Honigbienenvölkern um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Was bleibt, ist also ein wirtschaftliches Problem (Hat die problemlose Haltung von Bienenvölkern zur Honigproduktion Vorrang, oder jene von Nutzpflanzen?), sowie ein juristisches (Ist es die Verantwortung des Bauern oder das Pech des Imkers, wenn sich Bienen, deren Flug niemand kontrollieren kann, auf den Feldern des Bauern vergiften?). Meinem persönlichen Rechtsempfinden nach wäre die fairste Lösung, wenn Bauern, welche die bewußten Pestizide verwenden, den Imkern in einem gewissen Umkreis eine Entschädigung zahlen müßten, falls ihre Bienenvölker eingehen. Auf keinen Fall aber kann ich als Biologe eine ernsthafte Gefahr für unsere Umwelt oder Biodiversität erkennen, die ein Eingreifen des Gesetzgebers über normale Entschädigungen hinaus erfordern würde.

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Mai 2013 13:39

    reinhard.horner@chello.at

    Bitte: gebt und gönnt dem Herrn Minister Berlakovich wenigstens einen vernünftigen Berater!

  15. Otti (kein Partner)
    05. Mai 2013 13:19

    Es ist erschreckend, dass viele Menschen nicht erkennen, dass uns dieses Profitdenken langsam aber sicher in den Abgrund führt. Wie Undine schon so wunderbar darlegte, ist die Natur etwas Wunderbares und ohne den Eingriff des Menschen in dieses Ökosystem gäbe es gar keine Probleme. Es gab auch mal eine Zeit ohne diese Chemie und man glaubt es kaum, die Menschen konnten sich ganz gut ernähren, die Natur bot ihnen alles was sie zum Leben brauchten. Und damals waren sie dafür noch dankbar und schätzten diese Gaben!!

    Die industrielle Landwirtschaft begann nach dem 2. Weltkrieg (lt. einer Doku auf ARTE). In Frankreich erkrankten tausende von Bauern an Krebs aufgrund der dort in hoher Konzentration ausgebrachten Gifte, was aber von den dortigen Verantwortlichen totgeschwiegen wird. Langsam erkennen auch die dortigen Bauern, dass, wenn man anderes Leben (die Insekten sind auch Lebewesen und treten nur in großer Anzahl auf, wenn das Öko-Gleichgewicht zerstört ist) vergiftet und somit tötet, dieses Gift auch auf unseren Tellern und im Wasser landet. Wie dämlich muss einer sein, um nicht zu erkennen, dass diese Gifte auch uns schaden (Krebs, Genveränderungen, Allergien, Unfruchtbarkeit etc.) Diese Verantwortlichen wissen sehr wohl bescheid, doch wegen der mächtigen Lobbyinteressen und des eigenen Vorteils, nimmt man diese Risiken (Kollateralschäden) in Kauf und hält die Bevölkerung dumm. In Frankreich wurde ein Bauer, welcher natürlichen Dünger (Brennesseljauche) auf seinem Feld verteilte, angezeigt und verurteilt. Da greift man sich doch auf den Kopf!!!
    In Amerika wurde Kleinbauern das Ausbringen von natürlichen Stoffen untersagt und sie gezwungen nur Saatgut eines Chemieriesen zu kaufen, welches nach Ausbringen dieses Saatgutes keine natürlichen Sorten mehr zuließ und diese Bauern abhängig machte und somit viele Kleinbauern in den Ruin trieb, da die Preise von Monsanto bestimmt werden. Dieses Ackerland wurde von Konzernen über einen Strohmann aufgekauft und durch Subventionen der Steuerzahler in Landwirtschafts"industrien" ersetzt. Es gäbe unzählige Beispiele und negative Erfahrungen (die ja sonst immer gerne übernommen werden, wenn es um das Einschränken von Freiheiten und Steuererhöhungen geht) die uns diese Gefährlichkeit aufzeigen, aber dies würde den Profit der Chemiekonzerne schmälern und da nimmt man lieber Tod und Krankheit der Menschen in Kauf und welch ein Zufall die Pharmakonzerne machen damit auch noch Profite . Man macht die Menschen in allen Dingen die das Leben betrifft abhängig. Doch durch kurzfristige Gewinne lassen sich auch die Bauern täuschen. Wer Tiere und Pflanzen nur mehr als Produkt zur Gewinnmaximierung sieht, hat jedwede Moral und Lebensphilosophie verloren und macht auch vor Menschen nicht mehr halt. Das sieht man ja auch schon daran, dass Naturkräuter verboten werden und Medikamente nur Linderung aber niemals Heilung bringen. Wildkräuter jedoch "heilen" wirklich. Alles um die Profite zu erhalten und zu steigern. Wer sind wir denn, dass wir das Recht haben Tiere wie Gegenstände zu sehen und ihnen nicht einmal ein würdiges kurzes Dasein erlauben, obwohl sie uns ernähren. Die Indianer danken jedem getöteten Tier dafür, dass sie durch ihren Tod ihr Weiterleben ermöglichen. Wir haben früher ja auch einmal vor jeder Mahlzeit Gott dafür gedankt. Weit haben wir es gebracht. Das Leben wird nur mehr in Dollars abgerechnet, wer nichts zum Profit beiträgt, ist in den Augen der Profitgeier nicht tragbar. Wir werden mitlerweile ja auch nur mehr als menschliches Kapital angesehen (Human-Recource) und deren freier Warenverkehr höchste Priorität genießt. Die Mär, wir bräuchten Fachkräfte (obwohl die Arbeitslosenzahlen was anderes sagen) um die Konzerne mit billigen Arbeitskräften (Human-Recourcen) zu bedienen. Es geht diesen Politikern nicht um die Menschen, sondern nur um Profitmaximierung. Dazu braucht man nicht studiert zu haben um diese Verwerfungen zu erkennen. Doch die Menschen denken nur bis zur Nasenspitze und wenn sie jemand darauf aufmerksam macht, wird er noch beschimpft.
    Ja die Gier .....

    Wenn ein Umweltminister sich weigert Daten herauszugeben, dann ist das schon ein bezeichnendes und arlamierendes Zeichen, dass hier nur die Interessen von (umwelt- und menschenschädigenden) Konzernen vertreten werden. Immerhin geht es um unsere Gesundheit und da sind diese Geheimsniskrämereien ein Verbrechen. Wird doch von diesen Politikern immer Transparenz vom Bürger gefordert, die sie selbst aber allzugerne verweigern!
    Ach ja noch eine Kleinigkeit: es waren die Nationalsozialisten die den Tier- und Umweltschutz damals einführten. Die selbsternannten ÖkoGrünen bedienen sich nur der Phrasen, machen aber genau das Gegenteil. Sie zerstören alles Natürliche, weil sie selbst so degeneriert sind!!
    Hier eine ARTE-Doku
    Unser täglich Gift - Wenn Essen krank macht
    http://www.youtube.com/watch?v=q24S81w8BdY

  16. Undine
    05. Mai 2013 11:49

    Vielleicht kann man es ja erzwingen, daß jene Kulturpflanzen, die der Bestäubung durch die Bienen bedürfen, in Zukunft auf WINDKRAFT umstellen! :-)

  17. cmh (kein Partner)
    05. Mai 2013 11:44

    Natürlich ist das Wahlkampf on the rocks.

    Hierbei wird von rotgrüner Seite allerdings zwecks Machterhalt der Wähler für dumm und die Demokratie überhaupt verkauft. Die Livree der Totengräber der Demokratie ist rot mit grünen Aufschlägen.

    Der Nikki B. lässt sich dabei natürlich herflaschen wie ein Einser. Aber dass es noch weiterer Studien bedarf ist richtig, auch wenn schon welche im Minsterium liegen sollten. So wie es jetzt läuft soll einfach einem staatlichen (!!!) Organ in erpresserischer Weise ein bestimmtes Verhalten abverlangt werden. Das ist in etwa so, wie wenn vor der Urteilsverkündung der Anwalt einer Partei eine Pistole an den Kopf setzte.

    Dabei sind die Bienen zwar plakativ, aber nur ein Teil des Problemes:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8940129.html

    Weitere Artikel zum Thema sind im Internet leicht zu finden.

    Hier soll aber wie gesagt nicht ein Problem angegangen werden, sondern die Schwachstelle eines politischen Gegners in der Person des Minsters angegriffen werden.

    Würde es wirklich um das Problem gehen, dann müsste man damit beginnen, den Feministinnen zu sagen, sie sollen nicht soviele Antibabypillen fressen und nicht alles immer im Plastiksackerl heimtragen (vom Mann lassen). Das würde die Xenoöstrogene in den Kläranlagen und dem Rest der Natur reduzieren.

    Aus verständlichen Gründen schütten aber alle lieber den Minster an.

  18. MFR (kein Partner)
    05. Mai 2013 11:35

    Im ganzen Wahlkampfgetöse geht leider die sachliche Seite unter. Und es ist beschämend, dass man zu ausländischen Medien greifen muss, um etwas mehr über die sachlichen Hintergründe zu erfahren:

    http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/reflexe/das-eu-pestizidverbot-hat-einen-preis-1.18073374

    Zum Befund der EU, dass Neonicotinoide einer der Faktoren für das Bienensterben wären, hat die britische Landwirtschaftsbehörde auf zwei klare Sachverhalte hingewiesen: In Australien werden diese grossflächig angewendet - und es gibt kein Bienensterben. Schottland hingegen ist eine Neonicotinoid-freie Zone - und dort gibt es das Bienensterben sehr wohl. Ob bei derartigen Befunden ein Verbot rechtzufertigen ist, mag jeder sine ira et studio selber entscheiden.

    Herrn Minister Berlakovich kann man wohl vorwerfen, dass er diesen britischen Befund und allfällige weitere entsprechende Befunde nicht klar genug kommunziert hat.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 11:47

      Sehen Sie, das ist das phantstische am UTB:

      Da schreibt man eine 1/4 Stunde lang an einem Posting um dann festzustellen, dass zur gleichen Zeit sich ein anderer mit den gleichen Gedanken der gleichen Mühe unterzogen hat.

    • Otti (kein Partner)
      05. Mai 2013 13:35

      Ja genau, Chemie ist gut für Mensch und Tier. Wer heute noch den Massenmedien vertraut, sieht selbst nur bis zum Tellerrand. Wussten sie, dass man Wissenschaft kaufen kann? - ist der Titel einer Profil-Reihe (Werbung im TV).
      Die Auswirkungen dieser perversen Chemieverbreitung werden wir alle noch erleben. Auch die Verantwortlichen werden an ihren Profiten ersticken, wenn die Natur zurückschlägt und ich freue mich schon auf diesen Tag, wenn diejenigen erkennen und durch ihren Verrat Mensch und Tier schädigen, dass sie nicht zur erlauchten Elite gehören (die übrigens heimlich weltweit Städte im Untergrund (Dumbs) bauen und natürliche Saatgutsorten horten - Videos auf Youtube). Dann werden sie von ihrem Judaslohn nichts mehr kaufen können, dann sehen sie, dass man Geld nicht fressen kann.

  19. F.V. (kein Partner)
    05. Mai 2013 10:52

    Wenn eine so offensichtliche Schwachstelle der ÖVP, wie Berlakovich, diskutiert wird, dann üben sich plötzlich die gegen Argumente resistenten VP-Prätorianer in Bescheidenheit und Zurückhaltung. Ist auch zu dumm, daß man das Offensichtliche nicht wegpalavern kann.

    So einen aufgelegten Elfmeter kurz vor der Wahl in Salburg, das ist schon allerhand. Der achtklassige Volxschüler Faiman, dessen unangenehm piepsende Stimme allein einen Abschlag von eine paar Prozent der Wählerstimmen „wert“ sein müßte, hat bei seinem Mai-Auftritt sein Manko mehr als wett gemacht: „Wir sind nicht für die Chemiekonzerne, sondern für eine gesunde Umwelt!“ - Das läuft sozusagen von alleine.

    Das Dumme bei den vermeintlich eine „bürgerliche Wende“ herbeisehnenden Leuten ist, daß sie immer nur an den Symptomen herumdoktern, und das auch nur dann, wenn ihnen eine offensichtliche Blödheit unmittelbar auf den Kopf gefallen ist. Daß aber zuerst die Fundamente erneuert werden müssen, um so eine Wende wirklich zu einer solchen werden zu lassen und sie nicht bloß die Fortsetzung Desselben mit anderen Masken werden darf, das begreifen sie nicht.

    Wenn die Abwahl der tränenreichen Gabi in Salzburg nicht klappen sollte, worauf ich keine Wette eingehen würde, dann liegen die Gründe wohl darin, daß man eben keinen Unterschied in den jeweils wählbaren Übeln erkennen kann. Die „bürgerliche“ Wende, die besser mit konservativ oder (wirklich) christlich-abendländisch charakterisiert werden sollte, weil „bürgerlich“ ein zu verlogener, abgewerteter Begriff ist, müßte zuvor in den Köpfen und dem Charakter der Repräsentanten erfolgen, ehe man dies „politisch“ glaubhaft machen und umsetzen kann.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 11:33

      Kurz - und siehe da: ich bin der gleichen Ansicht wie Sie.

      Die ÖVP ein veritables Problem: sie muss sich in zweifacher Hinsicht aufstellen.

      Denn einerseits gilt es den linxen Schmutzkübeln auszuweichen und eindlich selber dieser Chaotentruppe von Faymann über Ostermayer und Darabosch bis zu den Linxen in den anderen Parteien selber eins auszuwischen. Dabei muss der Darabosch alt ausschauen. Vielleicht quält er daheim kleine KAtzen?

      Und andererseits darf die ÖVP dabei nicht auch auf diesem Gebiet zur zweiten S(chmutzkübel)PÖ werden, sondern sie muss sich auch wertmäßig aufstellen. Denn letztendlich geht es - wie übrigens beim anthropogenen Klimawandel - nicht um die technische Steuerung naturgegebener Größen, sondern um ethisches Verhalten jedes einzelnen.

      Es wird nicht stattfinden, dass eine grünrote Heroine allen auf den Kopf scheißend die Probleme im wesentlichen endgültig löst. Technisch und ohne die Notwendigkeit einer Verhaltensänderung.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:16

      Ich habe etwas anders gesagt und gemeint.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 18:33

      Wie schade.

      Wenn Sie lange schreiben lesen die Leute Sie nicht und wenn Sie kurz schreiben werden Sie nicht verstanden. Schon blöde.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Mai 2013 19:14

      Sie sollten nicht immer von sich auf andere schließen. Von den geistigen Taglöhnern abgesehen werde ich sehr gut verstanden, egal ob der Beitrag kurz oder lang ist. Ich wehrte mich nur gegen die Uminterpretation durch Sie, weil es mir nicht um´s Kleingeldwechseln ging, sondern um eine renovatio spiritualis.

      Woher Sie überdies Ihre Kenntnis hernehmen, wer was liest, wäre doch einer Erklärung wert.

      Am Ende ist´s eines der seltenen Wunder. Nur beim Zählen müssen Sie sich vertan haben oder haben Sie aus lauter Bescheidenheit verzichtet sich selbst mitzuzählen?

      Es genügt auch der Meinungsaustausch mit den Wenigen, dafür Klügeren; Beifall der Mehrheit – dazu hatte Schiller im Demetrius zeitlos Gültiges gesagt.

  20. numerus clausel (kein Partner)
    05. Mai 2013 10:42

    Was ist mit den Hummeln, den Wespen, etc?
    Nur weil soeben eine Neuauflage der "Biene Maja" läuft (für mich persönlich eine extrem arrogante Zicke, die sich selbst immer in missliche Lagen bringt und andere bei ihrer Rettung gefährdet und letztendlich sie als große Heldin dazustehen glaubt).
    Auch dieses Zitat vom Einstein ist mehr als abgelutscht und widerlegt. Gab dazu vor kurzem einen guten Bericht bei "nano" auf 3Sat.

  21. Torres (kein Partner)
    05. Mai 2013 09:54

    So ganz hat Unterberger die Gründe für den Bienenschutz nicht verstanden (oder er hat in der Schule nicht aufgepasst): Der Honig ist ja nur ein - relativ unbedeutendes - Nebenprodukt; Hauptgrund ist die Tatsache, dass die Bienen für die Bestäubung der Blüten sorgen und dass bei einer Dezimierung der Bienenvölker die Obstbäume folglich keine Früchte mehr tragen würden.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 11:50

      Torres - wie üblich nicht systemisch denkend:

      Der Honig kommt nur wie der Pilatus ins Credo damit es auch die Dummen verstehen.

      Die ganz Dummen müssen dann aber gleich und sofort aufzeigen und ihr "Bitte ich weiss auch noch was ..." absondern.

    • Torres (kein Partner)
      05. Mai 2013 18:33

      @cmh
      Immerhin - besser als cmh, der (die?) nie etwas weiß.

  22. BRS (kein Partner)
    05. Mai 2013 07:10

    Wenn die von Berlakovich genannte Menge wirklich nur 10 Tonnen = 10.000 kg beträgt, dann ist das sicher eine Größenordnung, die von der chemischen Industrie keinerlei Beachtung findet und auch sicher kein Lobbying auslöst.
    Entweder sind die verwendeten Mengen deutlich größer oder hier wird die Biene zum Wahlhelfer gemacht.
    Weiß eigentlich jemand aus der Leserschaft ob Wespen und Hotnissen gegen diese Pestizide unempfindlich sind? (Wespenplage im vergangene Sommer?)

  23. Haider
    04. Mai 2013 22:50

    Das ist ja ein einziger Horror. Allein 10 Tonnen Neonicotinoiden landen pro Jahr auf unseren Tellern. Dabei geht es hier nur gegen den Maiswurzelbohrer. Wieviele Megatonnen an Pestidiziden bereichern dann in toto unsere Küche?

  24. Brigitte Imb
    04. Mai 2013 20:55

    Es gibt Pestizide, die seit etwa 25 Jahren verboten sind, eine Halbwertszeit von 4 Jahren haben, und dennoch im Trinkwasser in hoher Konzentration noch immer vorkommen.
    Ich weiß das, weil mein Mann Jahrzehnte lang diese Untersuchungen machte - bis vom Land diese Agenden von der gemeindeärztlichen Tätigkeit "ausgegliedert" wurden. Warum wohl? Da ist eine Mafia am Werk, der auch ein Minister ( noch dazu ein so schwacher) nicht gewachsen ist.

    • dssm
      04. Mai 2013 22:41

      Nachdem ich mich einfach weigere an der Vorverurteilung des Herrn Berlakovich teilzunehmen, solange nicht hieb- und stichfeste Beweise vorgelegt werden, muss ich ihn erneut in Schutz nehmen, auch wenn ich damit wahrscheinlich die Beliebtheit von Fußpilz noch unterbieten werde.

      In Österreich, wie den meisten Ländern Europas gibt es Schwarzmärkte. Insbesondere bei Medikamenten (z.b. Anabolika), bei Tierpräperaten (Wachstumshormone), wie von Ihnen geschilderte bei Pestiziden aber auch bei allerhand schädlichen Nahrungsergänzungsstoffen.
      Es ist nicht(!) die Aufgabe des Landwirtschaftsministers, sonder der Frau Innenminister gegen die illegalen Importeure, mit der Polizei, vorzugehen.

      Die Anzahl der Überprüfungen, welche nicht dem privaten Sektor aufgebrummt werden können, ist überall rückläufig, dies liegt am Geldmangel der öffentlichen Hand. Auch hier kann sich der Landwirtschaftsminister auf den Kopf stellen, eine leere Kasse bleibt leer.

    • Haider
      04. Mai 2013 23:02

      @dssm
      Das wahre Problem war, daß Berlakovich nicht mitbekommen hat, daß sich sogar die Deutschen (die mit Beyer nachvollziehbare wirtschaftliche Interessen hätten) im letzten Moment vom Bienengift abwandten.

    • dssm
      05. Mai 2013 08:54

      Erinnert mich irgendwie an den Fall Wolfsgruber, ehemaliger Landesrat und eben auch aus dem Bauernstand.
      Der äußerte sich zum Tiertransport, eben wie ein Bauer der täglich mit den Tieren arbeiten. Ein Sturm der Entrüstung (von den Stadtmenschen) fegte ihn hinweg.
      Er gehört zu jenen Bauern, wo das Vieh alles gilt, keine Kosten und Mühen gespart werden um die Tiere gesund zu halten, er hatte einfach begriffen (wie viele Bauern), er lebt von seinen Tieren.

      Wussten Sie, daß man ein Pferd von Salzburg nach Madrid, mal eben schnell, zum Turnier fahren darf? Eine Kuh nicht.
      Wussten Sie, daß man bei Geburtsproblemen, die Kuh nicht zum Schlachthof bringen darf, damit dort der Tierarzt, post mortem, einen Kaiserschnitt macht. Andernfalls muss das Fleisch der Kuh weggeworfen werden!

      Solche und viele andere Gesetze der Stadtmenschen, verstehen die Bauern nicht (und da bin ich auf Seiten der Bauern).

  25. terbuan
    04. Mai 2013 20:27

    Und wieder einmal das Dauerthema: Die Krise des Euros:
    Die Deutschen flüchten in das Bargeld, kein Vertrauen mehr in den Staat und in die Banken, die Sparneigung geht zurück und die Menschen horten das Bargeld unter der Matratze.

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/05/51847/

    "....Im März dieses Jahres waren nach Angaben der EZB Euroscheine im Wert von insgesamt 883 Milliarden Euro im Umlauf. Noch im März 2008 waren nur Scheine im Wert von circa 670 Milliarden Euro im Umlauf. Das entspricht einem jährlichen Anstieg von 5,7 Prozent.

    Diese massive Zunahme des Bargelds kann nicht dadurch erklärt werden, dass mehr Geld zum Bezahlen benötigt wird. Ganz im Gegenteil, elektronische Transfers machen sogar einen immer größeren Teil des Zahlungsverkehrs aus. Die Bargeld-Zunahme lässt auf eine Flucht ins Bargeld schließen...."

    Die Talsohle ist noch nicht erreicht!

  26. mitzi
    04. Mai 2013 20:27

    Cui bono? Wem kommt diese naive Haltung zu Gute? Das wäre doch interessant zu wissen.

  27. Observer
    04. Mai 2013 15:42

    Ich muss mich zu diesem Thema nochmals zu Wort melden.
    Eben lese ich in der heutigen PRESSE:
    "Einen Landwirtschaftsminister gleichzeitig das Amt des Umweltministers ausüben zu lassen, ist etwa so, als ob Silvio Berlusconi offizieller Chef der Mafia bzw. man Reinecke zum Wächter des Huhnes machen würde." (Ute Woltron)

  28. terbuan
    04. Mai 2013 15:09

    O.T. zur Aufheiterung:
    Es gibt doch die schönen Satiren auf Fluglinien:
    Aeroflot - Nur fliegen ist schöner
    SABENA - Such a bloody airline never again..

    Die Air India schlägt jedoch alles. Bei einem Flug haben sich Pilot und Copilot schlafen gelegt und dem Autopiloten die weitere Verantwortung überlassen.
    Eine Flugberaterin kam ins Cockpit, berührte den Autopiloten und schaltete ihn dabei aus. Natürlich geriet die Maschine ins Trudeln, die Piloten erwachten und konnten das Flugzeug gerade noch vor dem Absturz retten!

    Wie könnte man die Airline künftig nennen: Air India, Adventure inclusive :-)

    • terbuan
      04. Mai 2013 15:12

      Entschuldigung, bei der SABENA sollte es heißen:
      Such a bloody experience never again...
      (Man sollte beim schreiben nicht zu viel lachen)
      Wünsche noch ein vergnügliches Wochenende, die Realität ist hart genug!

    • GOP
      04. Mai 2013 16:02

      Solche Akronyme zu den Luftverkehrsgesellschaften gibt es häufig.
      z.B. für LUFTHANSA - Luggage Usually Flies To Hamburg And Never (the) Selected Airport.

    • OE-DWK
      04. Mai 2013 19:56

      Monsieur Terbuan,
      ts ts - ein Flugzeug fliegt weder durch die Kunstfertigkeit des Piloten noch der des Autopiloten. ............(näheres im privaten Rahmen)
      Aber ebenfalls - kam eine Flugbegleiterin ins Cockpit, - und der Kapitän fragt seinen jungen Co, ob er die schönen Ringe an der Hand der hübschen Stewardess sah, die sind ein Geschenk von ihm, - dem Kapitän. Der Co fragt zurück, ob der Kapitän die tiefen Ringe um ihre Augen sah? - die sind nämlich von ihm, - dem Copiloten.

    • terbuan
      04. Mai 2013 20:16

      OE-DWK
      Na ja, eine merkwürdige Gschicht ist das schon, an Deiner Version könnte aber schon etwas dran sein! :-)

      http://www.spiegel.de/reise/aktuell/indische-airline-nickerchen-ueber-den-wolken-a-898103.html

    • AGLT (kein Partner)
      05. Mai 2013 11:51

      @GOP: BA-British Airways: B-esser A-nders :-)

  29. Josef Maierhofer
    04. Mai 2013 15:04

    Es geht dabei nicht um das tragische und alarmierende Bienensterben, das gibte es bereits seit Jahren und es fällt auch schon beim Wandern auf, wie wenig Bienen und HUmmeln etwa gerade heuer auf den Wiesen unterwegs sind, es geht hierbei um Politik, 'Bolidig', Bolidig'.

    Berlakovoch dürfte da eher ein Sargnagel, als ein Beitrag sein, weil er offenbar nicht geschickt ist oder schlechte Berater hat oder beides zutrifft.

    Ich erinnere mich noch an seinen versäumten Flug in Paris auf dem Weg zum 'wichtigen' (meist ergebnislosen) Umweltgipfel in Rio de Janeiro, der einer Botschaftsangestellten den Job dort gekostet hat.

    Spindelegger wird wohl abwägen müssen, was ihm wichtiger ist, die ständige Reibfläche, weil eben schwach, oder die Partei und ihre Effizienz.

  30. terbuan
    04. Mai 2013 14:36

    O.T.
    Man merkt die Absicht...
    Das ist natürlich den ORF-Nachrichten DIE Schlagzeile wert:

    "Aufgrund der schwächelnden Nachfrage in der Automobilindustrie streicht der Magna-Konzern massiv Arbeitsplätze in Europa".

    Ach ja, morgen sind ja Landtagswahlen in Salzburg und darf man doch auf keinen Fall so einen phösen Kapitalisten wählen, der nur nach dem Prinzip "hire & fire" arbeitet, direkt ekelig!

  31. Undine
    04. Mai 2013 14:22

    Zum Thema passend:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012648-Berlakovich-macht-sich-zum-Handlanger-der-Pestizid-Lobby

    Ebenfalls zum Thema passend: Die "Toleranz" der Grünen, wenn's drauf ankommt, ist ein Märchen; die "Toleranz" der Ausländer, die als "Grüne" in der Wiener/österreichischen Politik mitmischen wollen, ist wirklich bemerkenswert und bestenfalls ein schlechter Witz! So ticken Grüne und so ticken grüne Ausländer. Überzeugen Sie sich selbst:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012649-Gr-ner-Gemeinderat-hetzt-gegen-freiheitlichen-Jausenservice

    • Cotopaxi
      04. Mai 2013 14:45

      Es ist grauslich, wie sich die alten Kommunisten aufpudeln und ein vermutlicher PKK-Sympathisant versucht, österreichische Polizeibeamte in die Enge zu treiben. Offensichtlich ist er darin bereits von den Grünen geschult und geübt.

    • Haider
      04. Mai 2013 22:30

      Weit haben wir's gebracht. Türken behaupten allen Ernstes, sie hätten Deutschland und Österreich nach dem Krieg aufgebaut, obwohl sie in den unmittelbaren Nachkriegsjahren noch in ihren Erdhöhlen in Anatolien hausten.
      Und ausgerechnet Kommunisten - egal ob rote oder grüne - reden von Demokratie! Das ist wohl der Treppenwitz der Geschichte schlechthin.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:30

      Meine alte Englischlehrerin hätte zu dieser geballten Präpotenz nur gesagt:

      That it that gives!

  32. terbuan
    04. Mai 2013 12:49

    Warum haben wir mit Ministern kroatisch-burgenländischer Herkunft immer nur Ärger, dabei sind die Kroaten doch so nette und gastfreundliche Menschen :-)

    • Wertkonservativer
      04. Mai 2013 13:18

      Das kann ich, lieber @ terbuan,
      als Wahl-Istrianer mit etlichen kroatischen Freunden wirklich nur vollinhaltlich bestätigen:
      nette, gastfreundliche, ehrliche und lebenskluge Leute!

      Warum gerade aus unserem burgenländischen Kroaten-Biotop immer wieder etwas von diesen positiven Eigenschaften abweichende "Persönlichkeiten" bei uns zu Ministerehren kommen, wird wohl ewig unerklärbar bleiben!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      04. Mai 2013 14:40

      @ WK

      Es ist eben nicht leicht eine zweite, dritte, vierte oder fünfte Fekter unter den Schwarzen aufzutreiben. Da muss man eben den nehmen, den der Bauernbund erübrigen kann.
      PS: Auch den Strahlemann Kurz gibt es leider nur einmal.

  33. fokus
    04. Mai 2013 11:53

    Zwar OT, aber die GrünInnen betreffend:

    Seit die "MelonInnen" (*g* = außen grün, innen rot!) in Wien mitregieren, werden immer absurdere Veranstaltungen und Demonstrationen genehmigt, welche die Innenstadt fast schon jeden Samstag isolieren.

    http://wien.orf.at/news/stories/2582750/

    Die Salzburger sollten das als Warnung bei ihrer Wahlentscheidung am Sonntag sehen!

    • terbuan
      04. Mai 2013 12:22

      @fokus

      Sie haben schon recht, allerdings ist Salzburg etwas anders. Wenn dort auf der Staatsbrücke eine Demo stattfindet, dann steht der Verkehr in der ganzen Stadt :-)

  34. terbuan
    04. Mai 2013 11:53

    In den DWN heute ein Artikel zum Thema:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/04/oesterreich-geheimhaltung-ueber-einsatz-von-pestiziden-in-landwirtschaft/

    Der Imker Manfred Gerber schreibt dazu diesen sehr interessanten Kommentar:

    "Warum gibt man keine Daten zu Neonicotinoiden heraus?
    Warum werden Neonicotinoide bei Boden und Wasseruntersuchungen unterschlagen?
    Hier muss einiges zum Verständnis der Lage erklärt werden.
    Die Beizung von Saatgut mit diesen Nervengiften erfordert eine weitaus größere Giftmenge / Fläche.
    Vergiftet wird bei der Beizung der Boden aus dem die Pflanze das systemische wirkende Insektengift aufnimmt und nicht die Pflanzenoberfläche, was die Giftmenge erheblich reduzieren würde, aber mehr Arbeit bedeutet.
    Die Halbwertszeiten von Imidachloprid sind mit 1,5 – 2 Jahren bei regelmäßiger Anwendung ideal um Rückstände unvermeidbar zu machen. Bei Clothianidin beträgt die Halbwertszeit auf schweren Böden bis 19 Jahre. Je nach Fruchtwechsel kommt der Nutzinsektenkiller alle 2 – 3 Jahre auf den Acker.
    Nach 2 Jahren Anwendung beginnt i.d.R. das große Nutzinsektensterben, nach 4 Jahren überleben keine Bienen, Schmetterlinge und Hummeln mehr.
    Der Toxikologe Dr. Henk Tennekes fand in den Niederlanden Konzentrationen vom Faktor bis 5000 über dem Grenzwert für Grundwasser. Selbst gew. Fliegen waren dort ausgestorben.
    Würden Oberflächenwasser und Böden auf Neonicotinoide untersucht, wären sie seit Jahren verboten!
    Auch in Deutschland werden durch das JKI Zulassungsdaten der Industrie der Öffentlichkeit vorenthalten. Als der Umweltbund e.V. (NGO, viele Imker) 2008 nach dem Bienenvolksterben in BAWÜ (12000 Völker) beim Julius Kühn Institut um die Zulassungsdaten der verantwortlichen Nervengifte bat, machte man von Seiten des JKI klar, dass kein öffentliches Interesse besteht und die Daten daher schutzbedürftig sein.
    D.h. die Öffentlichkeit hat keine Interesse am größten Bienenvolksterben in der deutschen Geschichte, oder arbeitet hier ein Staatsorgan in korrumpiertester Weise an der Verschleierung von Gesetzesverstößen?
    Gesetzesverstöße?
    Das Pflanzenschutzgesetz schreibt ein Abwägen der Schadensursachen vor, bevor Pestizide zum Einsatz kommen dürfen. (Integrierter Anbau / gute fachliche Praxis)
    Und wer weiß schon vorher, dass man den Boden und alle Pflanzen vergiften muss?
    Richtig, Hellseher und das JKI, welches diesen Wahnsinn empfiehlt.
    Dafür schaut man dort gerne und konsequent weg, wenn man giftfreie pflanzenbauliche Möglichkeiten, welche an deutschen Universitäten als wirksam erprobt wurden, zur Schulung angeboten bekommt.
    Als Imker werde ich nicht wieder meine Bienenkästen füllen, solange diese Brunnenvergifter in Landwirtschaftskammern Ihr Werk verrichten.
    Meine Devise: Solitärbienen fördern. Schlupfhilfen bauen. Die Solitärs sind sehr standorttreu und fliegen nicht so weit bis zu den vergifteten Raps- und Maisfeldern."

    • M.S.
      04. Mai 2013 13:29

      @terbuan

      Ein Verwandter von mir, der selbst Imker ist, erzählt mir über dieses Problem mit den Neonicotinoiden schon seit einigen Jahren. Letztes Jahr berichtete er, dass das Bienensterben bereits bedenkliche Ausmaße annehme. Es handle sich um ein weltweites Problem. Ich glaube schon, dass in diesem Falle akuter Handlungsbedarf besteht.

  35. Eva
    04. Mai 2013 11:52

    Die beiden Burgenländer, die unsere Regierung bereichern/ bereicherten, die Herren Berlakowich und Darabos, rechtfertigen fast die Burgenländer-Witze! Die übrigen Burgenländer mögen mir diese Spitze verzeihen; auf sie ist sie nicht gerichtet! :-)

  36. plusminus
    04. Mai 2013 11:17

    Abgesehen vom "Master of Desaster" - Berlakovich, sollte sich die Imkerzunft überlegen, welche Fehler bei ihr zu vermeiden sind.
    Ein Bienenstock produziert selbst in hohem Maße alles was er zum Überleben braucht = Honig, Propolis, Gelee Royal etc.
    Wenn man ihm aus Gewinnstreben alles bis auf den letzten Drücker wegnimmt und mit billigem Zuckerwasser ersetzt, raubt man der Biene sämtliche Immunschutz- bzw. Selbsterhaltungsmittel.
    Ein Bienensterben ist die unweigerliche Folge.
    Aber schon rufen die Imker nach Subventionen für die Zucht einer neuen Bienenart (was meist auch nicht ganz unproblematisch ist!), statt die bewährten, alten artgerecht zu hegen und zu pflegen.
    Im Endeffekt müssen sich alle an einer Lösung dieses Problems beteiligen, damit auch zukünftige Generationen noch eine intakte Natur vorfinden.

    • cmh (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:37

      Ich denke in diesem Zusammenhang auch an die panischen Schreie, die immer wieder zu hören sind, wenn sich auf einem Dachboden ein Wespenstamm eingenistet hat.

      Der Dachboden wird zwar fast nicht genutzt, aber die Feuerwehr muss die Schädlinge (sic!) entfernen.

      Insekten werden grundsätzlich immer totgetreten oder totgeschlagen oder totgespritzt, wo immer sie auftauchen und egal, ob Schädling (?) oder kein Schädling.

      Woraus man sieht: Nicht die Insekten sind das Problem - wir haben es.

  37. Observer
    04. Mai 2013 11:02

    Ich habe in den letzten Monaten sehr aufmerksam die Aktivitäten der beiden Pflanzenschutzmittelhersteller Bayer CropSience (D) sowie Syngenta (CH) in der Fachliteratur verfolgt. Beide Unternehmen, welche "Feuer am Umsatzdach" befürchteten, haben sog. Aktionspläne zur Reduzierung des Bienensterbens vorgeschlagen um ihr Milliardengeschäft an Neonicotinoiden zu retten. Dabei sollten u.a. besondere Ackerrandstreifen mit besonderes vielen pollenreichen Blütenpflanzen entstehen, besondere Deflektoren bei den Sämaschinen vorgeschrieben und optimale Aufbringung der Beize auf das Saatgut (natürlich durch lizenzierte Betriebe!) das dadurch nun doch auch von ihnen anerkannte Problem lösen. Zuletzt hat man sogar vor bevorstehenden Ernteausfällen gewarnt, welche aber in manchen Ländern mit bereits bestehenden Verboten auch nicht eingetreten sind. In der ersten Runde habe diese Industriegiganten nun verloren, aber sie werden nicht aufgeben und weiter kämpfen.

    Vielleicht wäre es überhaupt besser, künftig nur mehr Mittel in den Verkehr zu genehmigen, welche nach ausführlicher Überprüfung der Unbedenklichkeit auf einer Gebotsliste stehen, alles andere, besonders neue Verbindungen stehen dann auf der konträren Verbotsliste. Also eine Umkehrung der alten Regel: alles ist erlaubt, solange es nicht verboten ist.

    • plusminus
      04. Mai 2013 11:22

      @Observer

      Die Krux daran ist, den EINDEUTIGEN Zusammenhang herzustellen, da man ja bekanntlich für jedes Ergebnis den entsprechenden Experten findet - je nach Auftraggeber.

    • Observer
      04. Mai 2013 11:53

      plusminus:
      Gutachten werden immer von einem Auftraggeber finanziert und bei negativem Ergebnis von ihm NICHT veröffentlicht.
      Der kürzlich geschlossene Kompromiss in der EU ist eigentlich ein "Fauler". Denn die Anwendung wurden nur für einige Substanzen, nur für bestimmte Pflanzen, für bestimmte Jahreszeiten und diese auch nur für zwei Jahre befristet untersagt. Es dürfte noch mehr Antworten auf die Frage nach den Ursachen für das rätselhafte Bienensterben geben als die, die jetzt die EU-Kommission gegeben hat. Also keine Entwarnung!

    • Dreistein (kein Partner)
      05. Mai 2013 01:09

      Was hat die Chemie auf den Feldern zu suchen? Mir geht es nicht nur um das Bienensterben, sondern auch um unsere Lebensmittel, unser Essen ist chemisch verseucht, die Gifte sind auch in den Pflanzen und den Früchten. Hallo geht es noch?
      Der Minister muß den Hut nehmen, auf Nimmerwiedersehen, mit ihm gewinnt man keine Wahlen. Ach ja, er kann als Lobbyist mit Obama für Monsanto arbeiten.

      Obama hat das Schutzabkommen für Monsanto unterschrieben, überall genmanipuliertes Saatgut, trotz Widerstand der Staaten. Tja, die EU wird wohl nachziehen. Das wars dann mit uns. Arme Welt!

  38. XICY
    04. Mai 2013 10:58

    Das ist eine Frage die ich mir schon lange stelle: Welche Qualifikation entscheidet letztlich darüber, wer Minister wird und trotz aneinandergereihter Wahnsinnstaten und ausgewisenen Unverstands weiterhin bleibt? Sachkenntnis zu jenem Bereich, in dem das betreffende Ministerium waltet, ist jedenfalls kein Kriterium.

    • GOP
      04. Mai 2013 11:14

      XICY:
      Ein Minister kann, muss aber nicht Fachmann auf dem von ihm geführten Ministerium sein. In erster Linie ist er - leider - nur ein Politiker und sollte daher nach ausführlicher Rücksprache mit ministeriumsinternen - aber auch externen - Fachleuten eine vernünftige Entscheidung treffen.
      Nach einer Wahl haben die siegreichen Parteien IMMER das große Problem, sehr gute Leute für die ihnen zustehenden Ministerposten zu finden. Wenn sie wirkliche Führungskräfte aus ihrem Umfeld ansprechen, bekommen sie vielfach ein "NEIN DANKE" als Antwort. Andererseits gibt es dann auch Parteiemporkömmlinge, welche nach so einem Posten gieren und diesen dann auch bekommen. Wollen Sie dazu von mir Beweise bzw. Namen aus der jetzigen Ministerriege?

    • terbuan
      04. Mai 2013 11:18

      @GOP
      Sagen Sie uns lieber, werter GOP, wer aus der Ministerriege nicht zu diesem Personenkreis gehört? :-)

    • XICY
      04. Mai 2013 12:03

      @GOP
      Es gibt Besetzungen, bei denen mir Ihre Darstellung durchaus plausibel erscheint. Manchmal entpuppt sich auch eine vermeintliche oder sogar tatsächlich sachverständige Person als ungeeignet für ein Ministeramt. Frau Prof. Karl ist so ein Beispiel. Vielleicht gehört sogar der Herr Dipl.-Ing. Berlakovich zu dieser Kategorie, der immerhin selbst Bauer ist und der an der BOKU studiert hat. Aufgrund ihrer besonderen Leistungen als Minister hätten aber beide längst abberufen werden sollen.

      Viel schlimmer scheinen mir aber jene Ministerbesetzungen zu sein, denen jegliche Qualifizierung ganz offensichtlich von vornherein fehlt.
      Was qualifiziert einen Herrn Hundstorfer als jenen Minister, der das größte Budget verwaltet? Seine Funktion als BAWAG Aufsichtsrat, als der er einen Vertrag unterschieben hat, den er weder gelesen noch verstanden hat wohl nicht. Es ist auch nicht glaubwürdig, dass die SPÖ niemanden mit wirtschaftlichem und sozialem Sachverstand gefunden hätte.
      Was qualifiziert eine Frau Dr. Schmied als Unterrichtsministerin? In der SPÖ gibt es durchaus eine Reihe von tatsächlich qualifizierten Personen für diesen Bereich - etwa aus den diversen Personalvertretungen und der Lehrergewerkschaft.
      Warum konnte ein Zivildiener jahrelang Verteidigungsminister sein? Es gibt eine beachtliche Anzahl von Milizoffizieren, die sich zur SPÖ bekennen.
      Warum konnte ein Mann Frauenminister sein? Zeitgleich war eine Frau der selben Partei ohne irgendwelche Qualifikationen Infrastrukturministerin (bzw. mit Qualifikationen, die für eine Frauenministerin allenfalls adäquat gewesen wären).

      Die ÖVP hat dereinst übrigens einen Mann als Bildungssprecher eingesetzt, der auch erst mühsam einen Weg finden musste, um sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Gymnasium zu verschleiern, wofür ihm dann inoffiziell der Titel Maturant h.c. verliehen worden ist.

    • GOP
      04. Mai 2013 12:06

      terbuan:
      Ja, Sie haben recht, die Positivliste ist wesentlich kürzer. Ich möchte da Karl-Heinz Töchterle erwähnen, welcher sich ab Herbst so einen JOb sicher nicht mehr antun wird. Andreas Schieder und Gerald Klug zähle ich zu den Leuten, welche in einer Partei die sog. Ochsentour absolvierten, mir aber bisher weder positiv noch negativ aufgefallen sind. Was mir unter den Ministern fast immer fehlt, sind Leute, welche aus Wirtschaftbetrieben wissen, wie schwer Geld zu verdienen ist, daher auch wohlüberflegt ausgegeben werden sollte. Maria Fekter und Martin Bartenstein u.a. sind bzw. waren da die Ausnahmen.

    • terbuan
      04. Mai 2013 12:12

      Einverstanden GOP, danke,
      so ähnlich sehe ich es auch!

  39. Undine
    04. Mai 2013 10:11

    Wer jemals unter einem blühenden Obstbaum ein paar Mußestunden im Liegestuhl verbracht hat, wird das gleichmäßige, angenehm beruhigende Summen der Bienen nie vergessen! Das und so gegen Abend das Singen der Amseln im Frühling und das Ballet der nach Insekten jagenden Schwalben, die einer inneren Choreographie zu folgen scheinen, gehört mit zum Schönsten und Kostbarsten, was die Natur zu bieten hat!

    Und all dies ist bereits gehörig reduziert. Das, was ich hier aufzähle, das Summen tausender emsiger Bienen, die singenden Amseln, die nach Insekten jagenden Schwalben hat ja nicht nur den Sinn, uns Menschen zu erfreuen, sondern gehört zu einem "Plan", nach dem die Natur funktioniert. Fällt ein Faktor aus, bricht auf Dauer das ganze höchst sensible System zusammen---da brauche ich keinen Einstein, um mir die Folgen auszurechnen.

    Weiter unten schreibt @Pumuckl darüber, wie sich die einstigen Kommunisten, bzw. sehr linken 68er unter Cohn-Bendit das grüne Tarnmäntelchen übergeworfen haben und erinnert ganz richtig daran, daß der NATURSCHUTZ-GEDANKE keineswegs auf dem Mist dieser linken Typen, die sich damit brüsten, gewachsen ist.

    @Pumuckl merkt ganz richtig an:"Naturschutz war ja ein wertkonservativ-rechtes Anliegen, bevor dieses Thema und die TARNFARBE GRÜN vom äußersten linken politischen Rand okkupiert wurde."

    Soweit ich mich erinnere, ist der (Neu)-Gründer des Naturschutzes und der Naturschutz-Jugend (ÖNJ) im Jahr 1952, Prof. Eberhard STÜBER, garantiert KEIN Linker! Ich erinnere mich noch daran, wie er 1956 zu uns in die Schule kam und wir Schülerinnen der Klosterschule geschlossen dem ÖNJ mit Begeisterung beitraten. In den Ferien vor der Maturaklasse (1958) nahmen einige von uns an einer einwöchigen unvergesslichen Exkursion zum Seewinkel im Burgenland teil.

    PS.: Wer nur die reichlich verkitschte FS-Serie von der Biene Maja kennt, sollte sich einmal unter einen blühenden, von Bienen umsummten Obstbaum setzen, so lange das noch möglich ist und das Buch von Waldemar Bonsels "Biene Maja" genießen---das war übrigens das einzige Tierbuch, das Konrad Lorenz gelten ließ und das ihn in seiner Kindheit zutiefst beeinflußt hat.

    • terbuan
      04. Mai 2013 10:19

      Großartig Undine!**********************!

    • M.S.
      04. Mai 2013 13:44

      @Undine

      *****************
      Sie haben völlig recht! Das Summen der Bienen hat vor längerer Zeit -auch in der Stadt- zum Frühjahr dazugehört, wie die blühenden Wiesen und Bäume. Also zumindest in der Stadt hört man dieses Summen kaum mehr.

    • diko
      04. Mai 2013 19:29

      danke Undine, danke für die klaren Worte! ****************!

    • Haider
      04. Mai 2013 22:23

      Noch heute (nach über 60 Jahren) kann ich mich gut erinnern wie glücklich und stolz ich mich als Bub fühlte, wenn ich Bienen mit bloßen Fingern aus brenzlichen Situationen befreite; z.B. wenn sie in einen mit Wasser gefüllten Behälter gefallen waren und ich sie zum Trocknen auf eine Blume setzte.
      Inzwischen wurde bei uns alles niedergespritzt. Die Natur wurde kastriert und sterilisiert. Kühe sind lila und Bäume stehen Radfahrern im Weg.

    • Maybach (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:25

      Wenn sich schon Konservative den Naturschutz zuschreiben, dann sollten sie auch dafür einstehen, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten und den Grünen nicht allein das Feld überlassen.

    • Pumuckl
      06. Mai 2013 10:41

      @ Maybach 5. Mai 12:25

      Danke für diese Aufforderung!

      Ich selbst habe in diesen Kreisen immer wieder in die Erinnerung an deren historisch belegbare Verdienste eingefordert.

      Es ist wirklich nicht zu verstehen, daß sich die wertkonservativen Parteien die Naturschutzthemen widerspruchslos "stehlen" ließen und den politischen Werbenutzen den so genannten Grünen überließen.

    • Undine
      06. Mai 2013 15:04

      @Maybach

      "Wenn sich schon Konservative den Naturschutz zuschreiben, dann sollten sie auch dafür einstehen, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten und den Grünen nicht allein das Feld überlassen"

      Höre ich da Zweifel an der Urheberschaft? Sie brauchen nur zu googeln nach Dr. Eberhard Stüber---Naturschutz und schon können Sie alles über den Naturschutz und die ÖNJ=Österr. Naturschutz-Jugend nachlesen. Prof. Stüber hat sich wirklich um den Naturschutz sehr verdient gemacht, und es ist ein Jammer, daß sich ausgerechnet die Linxlinken zur Tarnung ihrer kommunistischen Allüren dieses Thema unter den Nagel gerissen haben, sich gewissermaßen über die dunkelrote Kleidung das grüne Mäntelchen übergeworfen haben. Ich stimme Ihnen auch zu, wenn Sie monieren, daß die Konservativen---aber nicht nur die--- es geschehen ließen, daß der Naturschutzgedanke in falsche Hände geriet; das ist ärgerlich genug.

    • Maybach (kein Partner)
      06. Mai 2013 17:31

      Sg Undine

      1. Keine Zweifel an Urheberschaft, sondern nur an der Redlichkeit mancher Konservativer wie Berlaki, die glauben, man kann Diener an heiler Natur und den Profiten von Großkonzernen gleichzeitig sein.
      2. Sollte man froh sein, dass sich auch andere als Konservative im Naturschutz engagieren und nicht immer mit den ausgeleierten Links-Rechts-Zuteilungen arbeiten. Das alles nur als Tarntätigkeit abzutun, halte ich icht für gerecht. Es gibt auch genug Menschen wie mich, die sich von keiner von beiden Seiten vereinnahmen wollen lassen, so unglaublich das auch klingt.

    • Undine
      06. Mai 2013 21:48

      @Maybach

      Ihrer Antwort kann ich gerne zustimmen! Sie haben wirklich ganz recht, daß niemand den Titel "Schützer der Natur" gepachtet hat; er müßte ein Hauptanliegen ALLER Parteien, bzw. aller Menschen, die Verantwortungsgefühl besitzen, sein!

  40. dssm
    04. Mai 2013 09:18

    Ich kann die Aufregung nicht verstehen.

    Berlakovich ist Absolvent der Boku in Wien, die war und ist durchaus gut – auch im internationalen Vergleich.
    Daneben ist er Bauer.
    Ob er nun ein fleißiger Student war, oder sich durchgemogelt hat, ob er nun ein erfolgreicher Bauer war oder nur von der Substanz lebte, wird hier nirgendwo erwähnt.

    Warum sollte also ein Minister, welcher selbst Fachmann ist, ein Gutachten brauchen. Im Gegenteil!!! Wir fordern ständig verantwortliche Minister und kaum haben wir einen, zumindest formal, Fachmann, so verlangen wir dennoch, daß er auf sein eigenes Urteil nichts gibt.

    Die Sache mit dem Datenschutz könnte (! könnte!) auch positiv gesehen werden! Wenn nun ein (mehrere?) Mitarbeiter des Herrn Minister eine klare, nach Meinung des Ministers, fundierte Position vertritt, so kann man sich sicher sein, die grünen Chaoten werden diese Person mit Terroranrufen, Schmieraktionen etc. überhäufen – alles schon da gewesen. Ein Minister hat da einen ganz anderen Personenschutz. Traurig aber wahr, hier könnte (!) der Minister sich nur schützend vor seine Mitarbeiter stellen, das wäre extrem ehrenhaft!

    Herr AU, heute sind Sie Herrn Darabos sehr nahe gekommen.

    • Maybach (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:26

      Sehen Sie nicht das Problem: Der Agrarminsiter soll für seine Bauern kämpfen, gut, aber dann er nicht gleichzeitig glaubwürdiger Umweltminister sein, bitteschön.

  41. Erich Bauer
    04. Mai 2013 09:10

    "...Amtsgeheimnis...???"

    Lagert Berlakovich irgendwo in Nordwest-Ungarn "militärische Geheimnisse"? 'Giftgas? Sarin? Jetzt muß die Opposition sein "Lebensministerium" einfach nur noch "Todesministerium" nennen... Ein Beamtenkobel weniger. Naja... ich weiß. Trügerische Hoffnung. Diese Nord/Westungarn simma nimma wurscht...

    Bitte nicht auf Rücktritt warten! Sondern treten. Mit Anlauf. Der Mann entscheidet glatt die Wahl in Salzburg.

  42. Hummel
    04. Mai 2013 09:08

    Ich bin normalerweise auch kein Jünger der Grünen/WWF/Amnesty und Co.
    Aber aus eigener Erfahrung und ohne auf die übliche mediale Propaganda hineinzufallen, ist mir die Bienenlosigkeit in meinen Garten schon extrem aufgefallen. Normalerweise sind die blühenden Obstbäume mit einem Schleier aus Bienen umgeben. Heuer habe ich keine einzige Biene gesehen. Ich glaube schon, dass da etwas nicht stimmt. Dass der geistig minderbemittelte Niko von seinen Einsagern gelenkt wird (Raifeisen, Monsanto und Co) ist ja in Österreich nichts neues. Siehe auch Dorli Bures - Siemens und Kapsch lassen grüßen.
    Es hat schon einen Grund die dümmsten zu Minister zu machen, die überlassen ihren Einsagern das Denken. Wir haben eben nur Parteisoldaten und keine Volksvertreter !,
    Und ein hochdotierter Job bei der Raiffeisen ist dem Niko jetzt schon sicher ! Da legt man sich vorher schon lieber nicht mit dem zukünftigen Arbeitgeber an. Braver Niko ! Brave Dorli ! In den Spiegel können sich diese Herrschaften wahrscheinlich schon lange nicht mehr schauen.

  43. Gerhard Pascher
    04. Mai 2013 08:29

    Wie ich gestern schon an dieser Stelle erwähnte, hat Niki Berlakovich entweder völlig falsche Berater oder er ist im Sold der Pestizidmittelindustrie. Die derzeit verwendeten Präparate sind hundertmal stärker als das vor einigen Jahrzehnten verbotene DDT. Deren Erzeuger verwenden jährlich Millionen an Euros, um die Entscheidungsträger von der "Harmlosigkeit" ihrer Produkte zu überzeugen. Die Landwirte sind dabei deren "nützlichen Idioten", welche nur den kurzfristigen Erfolg erkennen und fleißig alles kaufen und verwenden. Das Lobbying der Industrie geht dabei so weit, dass sogar die betreffenden "neutralen" Wikipedia-Seiten (d.i. das wichtigste Lexikon im Internet) redigiert bzw. von ihnen umgeschrieben werden.

    Übrigens:
    Pestizidrückstände sind im Honig nicht nachweisbar, denn diese werden von den überlebenden Bienen brav "ausgefiltert". Aber viele Bienenvölker gehen an diesen Giften kaputt. Während die Imker die schädliche Varroramilbe nun halbwegs in den Griff bekommen haben ist man gegen das derzeit auftretende Bienensterben völlig machtlos.

    An den Kommentator des Hauptartikel gerichtet:
    1. Wenn auch einige NGO's - wie Greenpeace - manchmal übertreiben, so muss man doch froh sein, dass es solche Organisationen gibt.
    2. Bienen sind nicht nur für die Produktion von vielen tausenden Tonnen an Honig in unserem Land verantwortlich, noch wichtiger ist deren Bestäubung vieler Kulturpflanzen, welche erst die Produktion von Früchten und Gemüse ermöglicht. Denn ohne Bienen können fast keine Äpfel und Birnen geernted werden.

    • Gerhard Pascher
      04. Mai 2013 08:34

      Zum Schluss sollte es lauten:
      geerntet. (It looks like English)
      Leider gibt es noch immer keine nachträgliche und kurzfristige Korrekturmöglichkeit, wie bei anderen Foren durchaus üblich.

    • M.S.
      04. Mai 2013 13:49

      @Gerhard Pascher

      **************

    • diko
      04. Mai 2013 19:14

      Herr Pascher, haben Sie ein Beispiel, welches uns an ihrem Frohsein über NGO's teilhaben lässt ? - Bei zu viel des Frohsinns, vielleicht in einem Gastkommentar?

    • Gerhard Pascher
      05. Mai 2013 07:07

      Geehrte/r diko:
      NGOs haben durchaus eine Existenzberechtigung und bilden vielfach - wie der Name schon ausdrückt - einen Gegenpol zu manchen staatlichen oder wirtschaftlichen Gruppierungen. Gebe es diese nicht, dann wären wir Konsumenten und Bürger hoffnungslos der Diktatur von Staat oder Wirtschaft ausgeliefert. Davon profitieren auch Sie diko. Vernünftige Großkonzerne haben nun viele NGOs als Gesprächspartner anerkannt, denn es ist immer noch besser, mit- als gegeneinander zu agieren. Und viele Staaten sind heilfroh, dass NGOs Arbeiten übernehmen, wo die eigene Verwaltung total überfordert wäre.

      Es ist aber unbestritten, dass viele NGOs teilweise auch extreme und unvernünftige Forderungen stellen, meist werden sie sogar von Radikalen bzw. Kleinparteien unterwandert und für ihre Zwecke ausgenützt. Da heisst es: prüfen und ggfs. protestieren. Ein Beispiel: die Caritas leistet auf vielen Gebieten gute Arbeit, wird aber bei der Asylanatenfrage von den Linken brutal ausgenützt und lässt sich dies auch noch gefallen.

    • Maybach (kein Partner)
      05. Mai 2013 12:29

      Sehr richtig, Herr Pascher, nur auf den guten Willen und die Menschenfreundlichkeit der Konzerne zu vertrauen, wäre naiv. Die NGOs haben schon ihre Berechtigung, und jedes NGO-Bashing finde ich immer irgendwie verdächtig.

    • diko
      06. Mai 2013 19:36

      Herr Pascher. ich fragte Sie um ein Beispiel über ihr "Frohsein", - ihrem eigenen "Frohsein" .
      Und nicht nach den vielen Staaten auf unserm Planeten, welche - zumindest ihrer Information nach - ebenso über NGO's heilfroh sind.

  44. Nettozahler
  45. Politicus1
    04. Mai 2013 07:36

    Die Wurzel dieses jetzt zu Tage getretenen Politskandals heißt nicht Berlakovich, auch nicht Pestizide, und auch nicht Datenschutz ...
    Die Ursache für diesen Skandal ist die Zusammenlegung des Landwirtschaftsressorts mit Umweltschutzagenden!
    Irgendwann ist da jeder Ressortchef überfordert und je nach politischem Geschick mehr oder weniger verdächtig, eine Lobby zu bedienen. Berlakovich ist da zweifellos weniger geschickt und hat die Sache politisch überhaupt nicht im Griff, was seine und der ÖVP "Mitbewerber" natürlich gerne und voll ausnützen. Bis hin zum STANDARD-Jusexperten Mayer, der schon von der Möglichkeit einer Haftstrafe für den Minister spricht ...
    Berlakovich ist jedenfalls eine Riesenbelastung für die ÖVP und Spindelegger wird sich rasch eine Lösung einfallen lassen müssen.

    • schreyvogel
      04. Mai 2013 09:17

      Ich finde diese Zusammenlegung recht gut. Weil nämlich dadurch der Umweltschutzminister nicht hemmungslos den Vorgaben der Ökofaschisten nacheifern kann, sondern auch die Interessen der (Land-)Wirtschaft mit berücksichtigen muss und allzu arge Auswüchse dadurch etrwas eingebremst werden.

      Als Konsument möchte ich nicht, dass der Landwirtschaft alle Pestizide und womöglich auch alle chemischen Düngemittel verboten werden, weil dann die Preise noch stärker steigen.

    • M.S.
      04. Mai 2013 13:55

      @schreyvogel

      Mag schon sein, dass die Preise nach Verbot der chemischen Düngungsmittel stärker steigen. Aber was glauben Sie wie die Preise erst steigen würden, wenn es wegen des Aussterbens der Bienen kaum mehr Obst und Gemüse gäbe?

    • schreyvogel
      04. Mai 2013 15:27

      @M.S.

      wenn!

      Oder haben Sie bereits eine Obst- und Gemüseverknappung infolge des "massiven Bienensterbens" bemerkt?
      Oder eine Holzverknappung infolge des Waldsterbens?

    • M.S.
      04. Mai 2013 23:22

      @schreyvogel

      Eine Verknappung von Obst und Gemüse habe ich tatsächlich noch nicht bemerkt. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass tatsächlich immer weniger Bienen umherfliegen. Wieso sich das noch nicht auf die Ernte von Obst und Gemüse ausgewirkt hat weiß ich nicht. Dass das Waldsterben verhindert wurde, war möglich, weil es angeblich gelungen ist, den sauren Regen zu entsäuern.
      Vielleicht werden wir aber tatsächlich in all diesen Belangen, einschließlich dem angeblich von Menschen verursachten Klimawandel, belogen.
      Trotzdem glaube ich, dass es allemal besser ist, das Bienensterben wenn möglich zu verhindern, als die möglichen Folgen zu riskieren.

    • Dreistein (kein Partner)
      05. Mai 2013 01:26

      @Politicus1
      ..es ist so, wie wenn die Unterrichtsministerin, gleichzeitig Vorsitzende der GÖD wäre.

      Unvereinbar! Danke für Ihren Kommentar!

    • schreyvogel
      05. Mai 2013 11:01

      M.S.,
      das wollen ja die Unruhestifter, die laufend Katastrophenalarm generieren, dass unsere Politiker in wichtigmacherischem Aktionismus sinnlose bis wahnsinnige Gesetze beschließen, die nachher nie mehr wegzukriegen sind!

    • AGLT (kein Partner)
      05. Mai 2013 11:59

      @schreyvogel: Richtig, es gibt keine Obst- und Gemüseverknappung. "Dank" Globalisierung. :-(

  46. Anton Volpini
    04. Mai 2013 04:24

    Es wird schon so sein, daß dem Darabos sein Handwerk sprürbar und sichtbar wird.

    Und trotzdem wäre ich beim Thema Bienensterben vorsichtig.
    Es ist eine Tatsache, daß die Bienen seit vielen Jahren leiden. Und das nicht nur durch die Varroa Milbe.
    Über jeden Winter gehen mehr und mehr Bienenvölker ein. Und die Überlebenden sind zum Teil so geschwächt, daß sie im Frühjahr nicht mehr die volle Kraft haben, eine überlebensnotwendige Brut auszubilden.
    Die Imker selbst vermuten die Ursache dafür in der vielen Chemie, die in der Landwirtschaft verwendet wird. Genaueres wissen sie aber auch nicht. Sicher tragen auch die landwirtschaftlichen Monokulturen einiges dazu bei. Und trotzdem gibt es zwischen Bauern und Imkern keine Gegensätze, sind sie doch aufeinander angewiesen, und meist ohnehin beide Funktionen in einer Person.

    Der Dokumentarfilm des Schweizers Imhoof "More than honey", (Author von "Lets make money" und "We feed the world") zeigt unter anderem am Beispiel China, was mit den Obstbäumen passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt. Albert Einstein hat gesagt, wenn die Bienen ausgestorben sind, dann hat die Menscheit noch vier Jahre zum Überleben.

    Dieses Thema ist viel zu heikel, als daß es für die billige Politbühne in Österreich taugt.

    • Pumuckl
      04. Mai 2013 06:22

      Aus diesem Blickwinkel kann das Thema in dieser Kürze kaum treffender behandelt werden! Da muß ich ohne Einschränkung zustimmen!

    • terbuan
      04. Mai 2013 10:37

      Stimmt Anton, das Thema ist viel zu heikel,
      aber die Spin-Darabosche lassen kein Thema aus, um nicht daraus politisches Kleingeld zu produzieren!

    • Anton Volpini
      04. Mai 2013 19:30

      Danke Pumuckl, für Ihre aufmunternden Worte.
      Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber so früh am Morgen will ich nicht lange herumfaxn. :-)))

      terbuan, mein Schwiegervater war ein leidenschaftlicher Bauer und Imker. Ich hab ihm viel zugeschaut und zugehört. Von ihm hab ich einen ungeheuren Respekt zu den Bienen bekommen.
      Mein Schwager führt jetzt seine Bienenvölker weiter, mit jüngerem Wissen und Zugang.
      Es ist unglaublich was diese Bienen leisten und was wir Menschen von deren Gesellschaft lernen könnten.
      Wir haben in der Schule gelernt, daß die Wächterinnen am Einflugsloch alle ankommenden Bienen am Geruch kontrollieren und fremde Bienen abweisen. Das stimmt nur zum Teil.
      Bienen mit fremden Stallgeruch aber voller Pollen- und Nektarladung werden durchgelassen, nur die, die leer daherkommen werden abgewiesen.
      Was lehrt uns das wohl?

    • Undine
      05. Mai 2013 08:43

      @Anton Volpini

      "Bienen mit fremden Stallgeruch aber voller Pollen- und Nektarladung werden durchgelassen, nur die, die leer daherkommen werden abgewiesen.
      Was lehrt uns das wohl?"

      Eine sehr sinnvolle "Haltung"/Maßnahme der Bienenvölker; diese, aber nicht nur diese sollten wir Menschen uns von dem wunderbar funktionierenden Staatswesen der Bienen, aber auch der Ameisen, abschauen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Mai 2013 07:13

      Anton Volpini: "Es wird schon so sein, daß dem Darabos sein Handwerk sprürbar und sichtbar wird."

      Darabos, der, nicht nur (aber auch) gemessen an seiner Amtszeit von 6 (!) Jahren, wohl mit Abstand größte Ministerversager der 2. Republik, berät jetzt die SPÖ in Sachen Wahlwerbung. Danke, SPÖ. Damit hat Sie, die "Badei", sich eines der denkmöglich größten Eigentore geschossen. Unsympathisch bis geht nicht mehr, wird dieser Mann der alten Dame SPÖ kein Glück und auch keinen Stimmenzuwachs bringen.
      Man rufe sich ins Gedächtnis: Da kommt der neue Verteidigungsminister Gerald Klug und frägt die Rekruten ganz einfach und simpel, was sie sich von ihrer ÖBH-Dienstzeit erwarten würden. Und was kommt dabei mit überwiegender Mehrheit heraus? Die Burschen wünschen sich mehr Sport und, man höre und staune in unserer so demilitarisierten Zeit, mehr "Militär" und das beinhaltend eine umfassendere Schießausbildung! Und das nach 6 (!!!) Jahren Norbert Darabos als Bundesminister für Landesverteidigung und Sport!
      Eine derartige Dokumentation persönlichen Versagens eines Bundesministers der 2. Republik ist mir nicht erinnerlich. Genau diesen "Wahlmanager" verdient die SPÖ.
      Glück auf und Freundschaft!

  47. Pumuckl
    04. Mai 2013 03:29

    EU-Spitzenpolitiker DANIEL COHN-BENDIT überschritt einst als Gast bei Dr. Dr. Dr.
    Günther Nenning im Club II bei mir die Wahrnehmungsschwelle.

    Der damalige Exponent einer AUSSER-PARLAMENTARISCHEN OPPOSITION VON KOMMUNISTEN UND LINKSSOZIALISTEN ( APO ) antwortete vor laufender ORF - Kamera* auf Nennings Frage, wie es den nun mit dieser dieser "Bewegung" weitergeht: " Wir werden als GRÜNE PARTEI im nächsten Parlament sein!"

    Seither nützen diese ehemals bekennenden LINKSEXTEMEN in ganz Europa krampfhaft jede Gelegenheit, um durch politischen Aktionismus ein naturschützerisches** Image zu gewinnen.


    Zur wissenschaftlichen Verifizierung ihrer politischen Positionen sind diese "Grünen" ebenso unfähig, wie 98% der Wählermasse zu deren Falsifizierung.
    AUCH DIE AKTUELLE ERREGUNG ÜBER DEN PATSCERTEN NIKI B. IST IN WAHRHEIT
    WAHLKAMPFGETÖSE ! ! !

    * Der ORF wird die Herausgabe dieses interessanten Dokumentes vermutlich verweigern!

    ** Naturschutz war ja ein wertkonservativ-rechtes Anliegen, bevor dieses Thema und die TARNFARBE GRÜN vom äußersten linken politischen Rand okkupiert wurde.

    • diko
      04. Mai 2013 07:37

      @ Pumuckl
      zusätzliche ***************!

      Die "Grünen" werden zwar seit Anbeginn von durchschnittlich 95 % der Wahlberechtigten - unter Einbeziehung der Nichtwähler u. Ungültigen - NICHT gewählt, haben aber unsere Politik mit NGO's, Grünpiss etc. bestens unter Kontrolle.

    • Undine
      04. Mai 2013 15:43

      @Pumuckl

      "Naturschutz war ja ein wertkonservativ-rechtes Anliegen, bevor dieses Thema und die TARNFARBE GRÜN vom äußersten linken politischen Rand okkupiert wurde."

      Speziell für diesen Satz noch eine Extraration*********!

      @diko

      In der Kürze liegt die Würze---*****!

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      05. Mai 2013 07:59

      "... Naturschutz war ja ein wertkonservatives-rechtes Anliegen ..."

      Liegt lange zurück diese hehre Ära. Die Grünen brauchten Themen wie Natur- und Umweltschutz nicht, und schon gar nicht von vorgeblichen Wertkonservativen-Rechten, okkupieren.

      Deren verluderte Werte beschränk(t)en sich längst darauf die beiden Ressourcen Mensch und Natur rücksichtslos auszubeuten, und ihr Ohr primär den Interessen des Finanz- und Industrieadels zu widmen.

      Natur- und Umweltschutz wurden unter diesen voodoo-ökologischen Prämissen zum neoliberalen Abfall der verwahrlosten globalisierten Wirtschaft.

      Welchen Stellenwert hätten beide heute ohne Grüne und NGOs in den Händen vorgeblicher "rechter Wertkonservativer"?

  48. fokus
    04. Mai 2013 01:33

    Dieser sogenannte Umweltminister hat nicht nur mit der gleichen letztklassigen Inseraten-Bestechungskampagne wie die Roten seiner Partei geschadet, er wurde bereits vor 2 Jahren am Pariser Flughafen überaus verhaltensauffällig. Und damals ätzte man schon zutreffend, wie einer der Nikolaus heißt, toben kann wie ein Krampus!

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/616626/Berlakovich_Botschaft-in-Paris-ist-ein-Saustall

    Da reiht sich diese "Bienenaffäre" nahtlos ein in die Pleiten-, Pech- und Pannenserie des politischen Blindgängers. Dabei geht es bei Bienen nicht nur um ihren Honig, den kann man heute schon ganz ohne Bienen im Labor nachbauen, sondern in erster Linie um die Befruchtung unserer Nahrungsmittelkette - das muß auch im Interesse der Bauern und deren Landwirtschaftserträge liegen.

    Aber eindeutig abzustimmen, sich danach auf Anfragen hinter Datenschutz bzw. Amtsgeheimnis zu verschanzen, ohne ein entsprechendes Gutachten in Auftrag gegeben zu haben (zweifellos eine sinnvollere Investition als diese unseligen Inserate!), ist wohl der Gipfel der Unfähigkeit. Wobei der Schaden für die ÖVP noch gar nicht wirklich abgeschätzt werden kann.

    Schon versucht Genossin Gabi Burgstaller den aufgelegten "Elfmeter" noch rasch bei ihrem verzweifelten Salzburger Wahlkampf zu verwandeln, obwohl diese Wahl so wenig mit Bienensterben zu tun hat, wie ihr Finanzskandal mit den Mondphasen.

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2582744/

    Sollte sich diese neuerliche Groteske rund um Berlakovich tatsächlich auf das Salzburger Wahlergebnis auswirken, müßte er sofort Sonntag abends gemeinsam mit Wilfried Haslauer zurücktreten.

    • terbuan
      04. Mai 2013 10:11

      Einverstanden @fokus, bis auf den Absatz über den Honig:
      Künstlicher Honig (Invertzucker) wurde schon vor längerer Zeit entwickelt und in Notzeiten als Honigersatz verwendet. Er ist mit natürlichem Honik in keiner Weise vergleichbar, lediglich der Geschmack ist ähnlich.
      Wie richtig erwähnt, erfüllen die Bienen aber eine noch viel wichtigere Aufgabe, das Bestäuben von Kulturpflanzen, dort brennt der Hut!

    • fokus
      04. Mai 2013 10:56

      @terbuan

      Vielen Dank für die detaillierte Ergänzung, ich sehe aber keinen Widerspruch zu meinem Kommentar. Künstlicher Honig wird als billige Alternative erzeugt und kann, wie so oft bei solchen Produkten, mit den spezifischen Aromen des Naturproduktes nicht mithalten. Kein Einwand!

    • terbuan
      04. Mai 2013 11:00

      @fokus
      Das war auch kein Widerspruch sondern nur eine Ergänzung, mein "Einverstanden" stand ja ganz am Anfang :-)

    • fokus
      04. Mai 2013 11:18

      @terbuan

      Ok, alle Klarheiten beseitigt. Einverstanden! ;-)

    • Undine
      04. Mai 2013 21:27

      @terbuan

      "Künstlicher Honig (Invertzucker) wurde schon vor längerer Zeit entwickelt und in Notzeiten als Honigersatz verwendet"

      Ich erinnere mich noch gerne an den köstlichen Kunsthonig in meiner Kindheit, bes. an den, der mit Kakao vermischt war. Er wurde in einer kleinen Kunsthonigfabrik "Alpina" in Schwanenstadt hergestellt.





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