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Hurra, Der Sozialismus ist mausetot

Das ist im Grund die schönste Nachricht des Jahrzehnts: Die Sozialistische Internationale wird zu Grabe getragen.

Die SPD als größter Geldgeber kürzt ihre Gaben an die SI auf ein Zwanzigstel. Die an ihren Rockschößen hängenden Parteien wie die SPÖ tun Ähnliches. Schwer korrupte SI-Funktionäre, skandalöse Mitglieder wie die früheren ägyptischen oder tunesischen Regierungsparteien und eine völlige inhaltliche Leere haben diesen Schritt ausgelöst.

Das alles heißt nichts anderes als: Der Sozialismus ist tot! Das hat in Wahrheit Dimensionen, wie wenn die katholische Kirche keinen Papst mehr wählen würde. Oder wenn sich alle Mafia-Bosse der Polizei stellen wollten.

Ein kleiner Schritt, der ein großer für die Menschheit ist. Das ist schon mehr als ein herzliches Hurra wert.

Jetzt gründen einige dieser bisherigen S-Parteien halt ein neues Vereinchen mit dem Adjektiv „progressiv“. Nun denn: Sie haben ja in den letzten Jahren den schleichenden Tod des Sozialismus schon mit etlichen Adjektiven übertünchen wollen, wie „sozialdemokratisch“ oder „liberal“ (letzteres war ein besonders frecher Diebstahl, aber die Sozialisten werden es wohl als Mundraub in höchster Not gesehen haben).

Die Linken haben jedoch ihr eigentliches Problem wohl noch immer nicht begriffen: Sie haben keine historische Rolle mehr. Ihr Identitätsmerkmal der letzten Jahrzehnte – ständig unter der Parole des die gesamte Zukunft verkaufenden Wohlfahrtsstaates immer noch mehr Schulden zu machen – ist endgültig am Ende. Geistig wie ökonomisch. So wie es vorher Verstaatlichungen, Enteignungen, Gewerkschaftsbewegung, Kampf gegen die Kirche und Liquidierungen der Leistungsträger als Signale des Sozialismus waren. Auch der Internationalismus ist schon lange verblichen, waren die Überreste des Sozialismus doch zuletzt fast überall die eines sehr nationalen Sozialismus.

Köstlich nur, wie die Funktionärsschicht, also die einzige Gruppe der Profiteure des Wohlfahrtssystems, jetzt verzweifelt nach neuen Orientierungen sucht. Grünismus? Caritas-kommunistisch? Unpolitisch? Vom Erdboden verschwunden sind sie ja nicht. Denn Populismus ist unsterblich.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 17:29

    Tut mir leid, lieber Herr Dr. Unterberger, der Sozialismus ist weder tot noch mausetaut!
    Er ist allgegenwärtig, die gesamte EU und mehr sind verseucht von sozialistischen Ungeheuern, die mit liberalen und kapitalistischen Tarnkappen wie eine Krake die ganze Welt in den Griff zu nehmen versuchen!
    Die sozialistischen Rattenfänger laufen überall herum um uns die "schöne neue Welt" aufzuzwingen, wir werden sie noch leidvoll zu spüren bekommen!!!!
    Trotzdem, schöne Pfingsten, auch allen Postern hier in diesem Forum!

  2. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 17:54

    Diese Überschrift impliziert, die Menschheit sei endlich zur Vernunft gekommen. Mag sein, dass dieser Schritt in die erwünschte Richtung weist, die politische Gegenwart nehme ich anders wahr. Linke Weltanschauung ist es doch, die heutzutage, unterstützt von Medien aller Art, und als Weltverbesserungspolitik im Dienste der Gerechtigkeit auftretend, blüht wie kaum zuvor.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 18:43

    Ich fürchte, da freut sich jemand zu früh. Die viel zu rückwärtsgewandte, korrupte SI wird vielleicht ein bißchen trockengelegt, weil selbst die krisengeschüttelten, höchstverschuldeten Futtertröge, an denen die Sozis gierig naschen, nur mehr für die eigene Tasche reichen, jedoch nicht mehr für NATIONALE oder INTERNATIONALE Systemerhaltung. In der noch immer linksdominierten EU wird bereits fleißig an neuen Einnahmequellen gezimmert und dann wird der Sozialismus in einem zeitgeistig angepaßten Mäntelchen mehr denn je unseren Alltag beherrschen.

    So rasch gibt die ROTE HYDRA nicht auf!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2013 00:13

    Den Optimismus des Dottore kann ich leider nicht teilen, denn die Sozialisten sind allgegenwärtig und weiterhin daran interessiert die Leistungsträger auszunehmen, sie bezeichnen das nur anders, bzw. im Neusprech, mit der sog. Gerechtigkeitsfloskel.
    Natürlich muß in ihren eigenen Reihen Unglaubliches passiert sein, wenn Sozialisten über ihresgleichen von Korruption sprechen. Ich mach' mir keine Sorgen, daß nicht ein od. mehrere neue Vereine entstehen werden, die sich der gleichen Machenschaften bedienen werden.
    "Wir" erlauben dem roten Filz viel zu viel, sie sind mittlerweile sehr verwöhnt von "uns" und sie werden nicht auf ihre Privilegien und Posten verzichten.
    Daß die deutschen und die österreichischen Sozen nicht mehr zahlen wollen kann auch daran liegen, daß sie klamm bei Kasse sind und die Kohle (die vom Steuerzahler kommt) g'rad jetzt - im Wahlkampf - selbst brauchen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 22:31

    Nahezu atemlos las ich A.Us Kommentar mit der erfreulichen Überschrift und hoffte, es würde nicht doch noch gegen Ende der Pferdefuß kommen---aber nein, ich konnte mich ungetrübt freuen! Der Kommentar war erst wenige Minuten alt und noch nicht kommentiert.

    Als ich aber gerade in die Tasten greifen wollte und noch "nach Worten rang", um voll in das Loblied, nein, besser gesagt in das Requiem für die dahingeschiedene Sozialistische Internationale einzustimmen, war mir @terbuan schon dazwischen gekommen und hat leider ein bißchen meine Freude geschmälert. Und dann ging's Schlag auf Schlag...

    Jetzt halte ich mich an @Herby, der schrieb:

    "Das diese ideologische Irrlehre zu Ende gegangen ist, ist ein Grund zum Feiern - dieser 17. Mai sollte im Gedächtnis bleiben!"

    Vielleicht ist ja doch was dran! Wär' doch schön und auch erwartbar!

    PS.: Es könnte doch tatsächlich so sein, daß es endlich auch dem verzopftesten Sozi einmal dämmert: Wenn keiner mehr bereit ist sich anzustrengen, um seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen, muß irgendwann das Geld ausgehen.....

    Ein kleines Beispiel für den eigenartigen Umgang der Wiener Roten mit dem Geld, das ziemlich verschlungene Wege geht so nach dem Motto "Taler, Taler, du mußt wandern von dem einen Ort zum andern; oh, wie schön, oh, wie schön; niemand kann den Taler seh'n!"

    http://www.unzensuriert.at/content/0012794-Gef-rderter-Verein-zahlt-hohe-Miete-Wiener-SP-Imperium

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2013 17:47

    Ja so ist es, das Diktat der leeren Kassen. Auch Sozialismus - und der besonders - kostet Geld, das diese Kriminellen nun auch nicht mehr aus dem Hut zaubern können. Da wird der Geldhahn eben zugedreht, denn auch dem echten Sozi ist das heimatliche Hemd näher als der internationale Rock. Die Ära des Stehlens geht nun zu Ende, weil es schlichtweg nichts mehr zu stehlen gibt. Die roten Bankster werden noch versuchen, die Lücken mit gedrucktem GEld zu stopfen, aber dieses Spiel wird in Kürze auch vorbei sein.

    Statt der zentralen Dogmatik werden sich nun die diversen Sozialismen in eigenen Strategien üben, um der mit de Sterbequote sinkenden Gläubigenzahl entgegen zu wirken. Man klammert sich derzeit an alte Slogans. "Partei der Arbeit" - als hätte so en korrupter Sozibonze jemals etwas gearbeitet. "Partei der Diebe" wäre passender.

    In irgendeiner neuen Tünche wird diese Irrlehre (Theorie: Marx, Praxis: Murks) allerdings immer wieder kehren. Der Ökobolschewismus ist derzeit en vogue und muss als neue widernatürliche Spielart dieser Ideologie bekämpft werden. Vieleicht besinnt man sich auch auf des Bolschewismus reinste Lehre, wer weiß? Vergangenheit hat bisweilen Zukunft, ob nach dem Internazi der Nazi wieder aufersteht, darf allerdings bezweifelt werden.
    Der "echte" Sozialismus fault unhaltbar seinem Ende entgegen, kurzes Aufbäumen wie in Frankreich (die Begeisterung meiner lieben Freunde für diesen Hollande hat merklich nachgelassen) oder des unverfälschten Bolschewismus in Graz ändern daran nichts.

    Die Lichtgestalten, die diese Ideologie in Österreich in letzter Zeit hervorgebracht hat, waren wahrhaft würdige Boten des Verfaulens: Vom Volkszertreter Vranitzky über den Gusenbauer zum Bundestaxler ohne Matura - ein durchaus würdiges Verenden. Am 1. Mai kann man den stalinistischen Rentnerverband neben ein paar roten Rattlern marschieren sehen, nebst ein paar subventionierten ÖBB-Privilegienrittern aber ansonsten dominiert ohnedies der Marschblock der PKK die Szene. Man flüchtet sich hierzulande zwar noch in gekaufte Umfragen, die den roten Verbrechern fulminante Zuwächse voraussagen, aber das hat nichts mi Realität zu tun, eher mit Tragikomik.

    Das Verrecken der Internationale ist jetzt das Leckerli als Dreingabe auf diese erfreuliche entwicklung und versüßt den Tag.

    Der kümmerliche Rest der Sozis wird nach dem Zusammenbrechen des auf Pump und Wählerkauf beruhenden Systems unter die Sense kommen. Dann können Sie alle auf gleich gestutzt auf der wiese nebeneinanderliegen und das Märchen von der Gerechtigkeit herbeten.

    Wenn Sie das nach Nürnberg 2.0 dann noch können. Es wird spannend am alten Kontinent!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2013 11:31

    Helmut Oswald
    Kommentar als bedenklich melden
    18. Mai 2013 11:30

    Es gab nie einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Das gaukeln uns nur noch Eigenproduktionen des ORF vor - hinter der Gutmenschenmaske grinst die Fratze des Verschwendungspolitikers, der das Geld, daß die Staatsbüttel den Leistungsträgern herausgepresst haben, mit wohlwollend-barschem Paternalismus unter seiner Klientel verteilt, sich dafür 'sozial' nennen lässt und dabei zusieht, wie seine Umverteilungsbürokraten fett werden. Daß deren 'Internationale' im Stile der organisierten Großkriminalität nicht mehr zeitgemäß wirkt, stört nicht. Solange es Liberale und Konservative gibt, die neosozialistische Ideen mittragen, kommt man ja auch als Blockpartei ganz gut rüber.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2013 21:44

    Der Sozialismus ist lediglich untot.


alle Kommentare

  1. Bayle (kein Partner)
  2. Mikel (kein Partner)
  3. Nesrin (kein Partner)
  4. Jack (kein Partner)
  5. Diego (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:31

    Great arcteli, thank you again for writing.

  6. Sandy (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:35

    Your website has to be the elerctonic Swiss army knife for this topic.

  7. Concepcion (kein Partner)
    20. Januar 2015 01:02

    If iniotmarfon were soccer, this would be a goooooal!

  8. Hannah (kein Partner)
    19. Januar 2015 06:47

    Dude, right on there brtoher.

  9. JGundacker (kein Partner)
    26. Mai 2013 21:22

    Lieber Herr Unterberger, ich schätze Ihre Kommentare. Diesmal muss ich Ihnen aber widersprechen. Die sozialistische Internationale mag tot sein. Die sozialistischen Un- und Halbwahrheiten leben aber in der Politik und Gesellschaft munter weiter und werden selbst von den anderen Parteien in "politisch korrekter" Form gepredigt.

  10. Der Realist (kein Partner)
    21. Mai 2013 13:44

    völlige inhaltliche Leere zeichnet auch den österreichischen Obersozialisten aus, jetzt packt er laufend das Arbeitslosenproblem an, das Lieblingsthema der Genossen seit Jahrzehnten

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    20. Mai 2013 14:24

    reinhard.horner@chello.at

    Sozialismus unterscheiden!

    Helle Freude über einen sterbenden oder bereits verstorbenen Sozialismus kann dazu führen, dass jeglicher Sozialismus in einen Topf geworfen wird, dass in fortgesetzter Gegenabhängigkeit mit allerlei üblem Sozialismus mancherlei nicht minder übler Antisozialismus ins Kraut schießt und üblen Sozialismus belebt.

    Christlich sozial und marxistisch sozialistisch ist nicht dasselbe. Unterscheiden wir zumindest jenen Sozialismus, der innerhalb des demokratischen Spektrums auftritt, von demjenigen, der extremistisch links bzw. in Wirklichkeit unterhalb agiert.

    Suchen wir uns im Antisozialismus von der Gegenabhängigkeit zu lösen. Anti ist im Übrigen gewiss zu wenig!

  12. F.V. (kein Partner)
    19. Mai 2013 10:13

    Herr Dr. Unterberger hat hier wohl einen Wunschtraum ausgebreitet.

    Überdies ist es doch belanglos, ob ein Firmenschild abgehängt wird, die Firma aber auch ohne dieses munter weiter werkt.

    Manche singen laute Lieder, wenn sie durch den finsteren Wald gehen, damit sie sich nicht so fürchten müssen.

    • Einspruch! (kein Partner)
      19. Mai 2013 22:26

      Und F.V. hat hier wohl den üblichen Schwachsinn ausgebreitet. Und ja, die Erde ist eine Scheibe. Die Symptome lassen zwar vermuten, das sie rund ist, ääh, ja, (so wie man klar erkennen kann, dass die SI am Ende ist), aber die Erde ist eine Scheibe.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Mai 2013 12:37

      Herr oder Frau Einspruch haben Probleme mit sinnerfassendem Lesen. Wahrscheinlich ist dies ein Aufnahmeerfordernis in linxlinken Krakeeler-Vereinen.

      Daß ihm/ihr auch die Bedeutung von Begriffen Schwierigkeiten bereiten wundert das nicht sonderlich. Auch eine Scheibe impliziert „Rundheit“. Vermutlich wollte er/sie auf die Kugelgestalt der Erde hinweisen, wofür ich natürlich dankbar bin. Jetzt weiß ich es auch endlich.

      Da die Beiträge geistiger Taglöhner selten Substanz haben und auch sonst nicht lustig sind, ein kleines Witzchen – zur Erheiterung.

      Sepp steht vor dem Kadi, weil er einen Juden wüst beschimpft und attackiert hatte. Da fragte ihn der Rat: Ja, sagn´s einmal, was ist Ihnen denn da eingefallen?

      Sepp: Aber Herr Rat, die hab´n unsern Herrn Jesus ans Kreuz geschlagen!

      Der Herr Rat: Aber das war doch schon vor über 2000 Jahr!

      Sepp: Aber i hab´s erst vorgestern erfahr´n.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      20. Mai 2013 23:33

      Ist ja nur Etikettenschwindel. Sozialistische Internationale hoert sich halt heutzutage nicht mehr so gut an. Jetzt haengt man halt ein neues Schild vor die Tuer: Progressive Allianz. Andere Verpackung, gleicher Inhalt!

    • Einspruch! (kein Partner)
      20. Mai 2013 23:36

      @F.V.: Ich hab's ja immer gewußt, dass sie in diesem blog der weitaus intelliquenteste sind. Wui!

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    19. Mai 2013 00:44

    Nicht nur der Sozialismus, auch der Kapitalismus befindet sich im Niedergang. Ein nicht-grüner Ökologismus befindet sich im Aufstieg. Zudem wird bald die christliche Kirche reformiert bzw. es wird ein anderes Gottesbild geben. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  14. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    18. Mai 2013 21:44

    Der Sozialismus ist lediglich untot.

  15. Zraxl (kein Partner)
    18. Mai 2013 21:07

    Der Sozialismus ist überhaupt nicht tot. Im Gegenteil. Die Voodoo-Ökonomie des Sozialismus feiert fröhliche Urständ.

    Hier z.B. betreibt eine SPÖ Abgeordnete eine groß angelegte Initiative zur Enteignung der Sparer.
    http://www.europa-geht-anders.eu/hintergruende/welche-kraefteverhaeltnisse-sind-fuer-die-krise-verantwortlich

    Es ist beachtenswert, dass die Proponenten dieser Initiative fast ausschließlich staatlich alimentierte Umverteilungsgewinnler sind.

  16. S.S. (kein Partner)
    18. Mai 2013 20:36

    Ist diese Nachricht denn schon zur ÖVP vorgedrungen? Nein?! Na, vielleicht lässt sich ja noch was machen, zB Raiffeisen könnte mit einer (bar)Geldspende sicher aushelfen. Busek als "Strohmann" für die Übergabe. Ein Konsum-Sackerl findet sich auch sicher noch irgendwo...
    ;-)

  17. Ein sogenannter Troll (kein Partner)
    18. Mai 2013 20:33

    Der Herr Unterberger freut sich also wie ein Wahnsinniger über den Tod einer Leiche, es sei ihm vergönnt.

    Ob damit der Sozialismus hinüber ist wage ich zu bezweifeln, es gibt schließlich auch diverse andere Wahnideologien die nach wie vor Anhänger haben - Konservativismus, Legitimismus, Nationalismus, Religionen usw.
    Naja immerhin ein winziger Schritt.

  18. Carlo (kein Partner)
    18. Mai 2013 20:18

    Vielleicht mag die Sozialistische Internationale tot sein. Die Ideen, die dahinter stecken, sind es keineswegs. International gesehen sind sie hoch aktuell. Eine der Ideen ist: die Lage der Arbeiter zu verbessern. Ich denke da z.B. an die Textilarbeiterinnen in BanglaDesh oder die Arbeiter in den chinesischen und südafrikanischen Minen. Dann wäre auch die Lage der Frauen anzusprechen, die auch mit der Bildungsfrage zusammenhängt. In vielen Ländern ist diese noch unbefriedigend bis desaströs. In diesem Zusammenhang ist auch das Zurückdrängen der Macht religiöser Betonköpfe zu nennen. Weltweit gesehen ist also noch viel zu tun. Der Kampf wird heute vielleicht anders geführt, aber er ist notwendig. Und die linken Bewegungen in Südamerika haben sie völlig ausgeblendet. Und wenn uns die neoliberalen Krautköpfe zu Tode gespart haben, wird der alte Geist auch in Europa wieder erstehen.

  19. Gutartiges Geschwulst (kein Partner)
    18. Mai 2013 20:05

    "Die Sozialistische Internationale wird zu Grabe getragen."

    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
    Egal, im Angesicht der Trauer sind wir alle Sozialisten! So lasset uns singen:

    http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0

  20. Tito (kein Partner)
    18. Mai 2013 18:43

    @ Unterberger und dessen Lemminge:
    Es sei euch hinter die Ohren geschrieben:

    Solange es reaktionäre deutschtümelnde Neonazis, wie zB Unterberger gibt, wird der Sozialismus niemals tot sein!!!
    Freundschaft

    • panzerechse (kein Partner)
      18. Mai 2013 19:35

      Typen wie Du kommen bald in den Zoo. Dort mußt Du Dir Dein Futter aber mit Spaßdarstellungen in Deinem "Schauraum", der, drapiert als Arbeiter- und Bauernparadies, zusätzlich noch für Unterhaltungswert sorgen wird, verdienen. (*ggg*)

    • Undine
      18. Mai 2013 19:39

      @Panzerechse

      Ich vermute eher, dass die Sozis ausgestopft in einem Kuriositaetenkabinett zu finden sein werden!

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Mai 2013 20:11

      Dass der Sozialismus weitestgend einen parasitären Charakter aufweist, sollte hinlänglich bekannt sein.
      Das er jetzt sogar einer moderat nationalen Grundhaltung seine Existenz verdanken soll, wäre ein Treppenwitz der Geschichte.
      Kann er, der Sozialismus, denn nicht einmal selbst etwas für sein Überleben beitragen?
      Ein deutlicheres Eingeständnis für die Obsolenz dieser überkommenen Ideologie wird man suchen müssen.

      Danke, Herr Josip Broz, vulgo @Tito, für diese "Klarstellung".
      Wie arm im Geiste muss man sein, um nach einer durchaus geschichtlich nachzuvollziehenden Phase der, meinetwegen begrenzten, Nützlichkeit jegliche politische Existenzberechtigung derart in den Sand zu setzen?

      Das kommt davon, wenn man, vom Erfolgsdruck in die Mangel genommen, alle seine Prinzipien dem Machterhalt zu opfern bereit ist.
      Man wird zum Erfüllungsgehilfen seines natürlichen Gegners.
      Meidet füglich die Bilderberger-Befehlsausgaben!
      Zu spät, ich weiß.
      "Man" liebt auch dort nur den Verrat und nicht den Verräter.

      Eine "linke Feudalgesellschaft" wird es daher nie geben.
      Nur nützliche Idioten, die nach geleisteter Schützenhilfe dem Großkapital gegenüber wieder in die angestammten Gründe auf Haumeisterniveau zurückgestoßen werden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Mai 2013 20:16

      Pardon.
      Sollte "Obsoleszenz" heißen.

    • Tito (kein Partner)
      18. Mai 2013 20:24

      @ Neppomuck

      Sind Sie geistig zurückgeblieben?

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Mai 2013 20:28

      Tut mir leid.
      Nobody is perfect.

      Es hätte natürlich "Hausmeisterniveau" heißen müssen.

    • machmuss verschiebnix
      18. Mai 2013 21:23

      @Tito,
      Ihr Nick steht Ihnen hervorragend .

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      19. Mai 2013 13:37

      Herr Unterberger ist ein reaktionärer deutschtümelnder Neonazis???
      Ich halte das für eine Beleidigung.
      Es spricht für Herrn Unterberger, daß er nicht löscht.

      Linke haben eine ganz andere Vorstellung von Meinungsunterdrückung und Zensur.
      Ich weiß, wovon ich spreche.

    • Sparschwein (kein Partner)
      19. Mai 2013 19:29

      Unterberger ist sicher kein Nazi sondern nur ein konservativer Ideologe. Das ist schlimm genug.

    • Einspruch! (kein Partner)
      20. Mai 2013 23:39

      Schreibt der F.V. seit neuestem auch noch unter "Tito" ?

  21. Helmut Oswald
    18. Mai 2013 11:31

    Helmut Oswald
    Kommentar als bedenklich melden
    18. Mai 2013 11:30

    Es gab nie einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Das gaukeln uns nur noch Eigenproduktionen des ORF vor - hinter der Gutmenschenmaske grinst die Fratze des Verschwendungspolitikers, der das Geld, daß die Staatsbüttel den Leistungsträgern herausgepresst haben, mit wohlwollend-barschem Paternalismus unter seiner Klientel verteilt, sich dafür 'sozial' nennen lässt und dabei zusieht, wie seine Umverteilungsbürokraten fett werden. Daß deren 'Internationale' im Stile der organisierten Großkriminalität nicht mehr zeitgemäß wirkt, stört nicht. Solange es Liberale und Konservative gibt, die neosozialistische Ideen mittragen, kommt man ja auch als Blockpartei ganz gut rüber.

  22. XICY
    18. Mai 2013 10:55

    "Die Sozialistische Internationale wird zu Grabe getragen."
    Ach woher denn. Der Herr Dr. Busek singt sicher weiterhin treu die Internationale. Dafür darf er sich auch weiterhin international wichtig machen.

  23. dssm
    18. Mai 2013 10:14

    Ob die Meldung aus dem gelobten Arbeiterparadies Venezuela, daß es kein Toilettpapier mehr gibt, die linken Funktionäre eines Besseren belehrt hat?
    (http://www.zerohedge.com/news/2013-05-17/venezuela-runs-out-toilet-paper )

  24. Undine
    18. Mai 2013 09:21

    Der Ruf: "100 JAHRE SOZIALISMUS sind GENUG!" ist leider nicht rechtzeitig erschallt.

    Mittlerweile hatte sich diese Partei, deren Gründung seinerzeit sicherlich notwendig war, längst selbst überlebt. Das Ende hätte eigentlich spätestens 1970, als Kreisky BK geworden war, eingeläutet werden müssen. Aber mit Kreisky begannen ja erst so richtig diese WUCHERUNGEN, diese krankhaften Auswüchse, die noch Generationen zu schaffen machen werden. Statt die Notbremse zu ziehen, macht man mit der Geldverschwendung munter weiter.

    Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist es der Masse der Bürger SO gut gegangen wie in den letzten zwei Jahrzehnten. Daß es ALLEN, wirklich allen sehr gut gehen kann, ist eine reine Utopie.

    .....................................................................................................

    Ergoogeltes:

    "Der Plan zur Gründung einer geeinten österreichischen sozialdemokratischen Partei entstand 1874 auf einer Zusammenkunft von Delegierten gewerkschaftlicher Arbeitervereine im damals ungarischen, heute burgenländischen Neudörfl. In den folgenden Jahren konnte dieses Vorhaben aufgrund von Differenzen zwischen gemäßigten und anarchistischen Gruppierungen nicht realisiert werden. Die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) fand daher erst an der Jahreswende 1888/89 am Parteitag vom 30. Dezember 1888 bis zum 1. Jänner 1889 im niederösterreichischen Hainfeld statt, nachdem es dem Armenarzt Dr. Viktor Adler gelungen war, die recht unterschiedlich ausgerichteten Gruppierungen auch über die Sprachgrenzen der cisleithanischen Reichshälfte hinweg zu vereinen"
    .........................................................................................

    Vielleicht begeht der Sozialismus wegen anhaltender Depressionen Selbstmord; es wäre höchst an der Zeit!

  25. Majordomus
    18. Mai 2013 00:47

    Der Sozialismus ist tot, lang lebe der Sozialismus!

    Die überbordende Fürsorge der Brüsseler Eurokraten kennt keine Grenzen. Ein Expertengremium namens „Einheitlicher Verwaltungsausschuss Obst und Gemüse“ hat mehrheitlich eine Reform der „Durchführungsverordnung über die Vermarktungsvorschriften für Olivenöl“ beschlossen.

    Diese Reform sieht vor, dass Gastronomiebetriebe ab dem 1. Januar 2014 statt der wiederbefüllbaren Olivenölkännchen nur noch Einwegflaschen anbieten dürfen, die versiegelt und nicht nachfüllbar sind. Dienen soll die Entscheidung dem Verbraucherschutz: Damit werde sichergestellt, dass der Restaurantkunde kein minderwertiges Öl angedreht bekomme, sagte der Sprecher, der auch auf Hygiene-Probleme hinwies. Bleibt nur die Frage, warum es für ebenfalls auf Gasthaustischen zu findende Essigkaraffen, Tabascoflaschen oder Salzstreuer keine Regelung gibt? Von Zuckerstreuern ganz zu schweigen.

    Die neue Verordnung ist Teil eines Aktionsplans der EU, um das Image von europäischem Olivenöl bei Verbrauchern zu fördern. Die Kommission sei von einer Mehrheit der Mitgliedstaaten gebeten worden, sich mit den offenen Olivenölfläschchen oder -karaffen zu befassen und diese Frage zu regeln. Er sagte nicht, um welche Länder es sich handelt...

    Kein Problem, wir zahlen's ja.

  26. Brigitte Imb
    18. Mai 2013 00:13

    Den Optimismus des Dottore kann ich leider nicht teilen, denn die Sozialisten sind allgegenwärtig und weiterhin daran interessiert die Leistungsträger auszunehmen, sie bezeichnen das nur anders, bzw. im Neusprech, mit der sog. Gerechtigkeitsfloskel.
    Natürlich muß in ihren eigenen Reihen Unglaubliches passiert sein, wenn Sozialisten über ihresgleichen von Korruption sprechen. Ich mach' mir keine Sorgen, daß nicht ein od. mehrere neue Vereine entstehen werden, die sich der gleichen Machenschaften bedienen werden.
    "Wir" erlauben dem roten Filz viel zu viel, sie sind mittlerweile sehr verwöhnt von "uns" und sie werden nicht auf ihre Privilegien und Posten verzichten.
    Daß die deutschen und die österreichischen Sozen nicht mehr zahlen wollen kann auch daran liegen, daß sie klamm bei Kasse sind und die Kohle (die vom Steuerzahler kommt) g'rad jetzt - im Wahlkampf - selbst brauchen.

  27. byrig
    17. Mai 2013 23:40

    leider dürfte a.u.einem reinem wunschdenken erliegen-der sozialismus mit all seinen ideologischen auswüchsen ist mächtiger denn je-siehe political correctness,die wie eine krake das ganze leben erfasst.
    die eu ist geprägt von diesen sozialistischen ideen,die zur norm erhoben werden.
    leider sind ein paar eingestellte zahlungen kein hinweis darauf,dass wir diese moralische geisel losgeworden sind.

  28. Josef Maierhofer
    17. Mai 2013 23:08

    Wird jetzt 'die Internationale' nicht mehr gesungen ?

    Seit etwa 1970, damals hat man begonnen hemmungslos Schulden zu machen und sich die Stimmen über die Goodies auf Kredit zu holen, damals haben wir aufgehört zu arbeiten, wir hatten den Wohlfahrtsstaat ja und wir waren ja, ach so sozial, im Verhältnis zu den bösen Kapitalisten da über dem Atlantik, damals begann die Auflösung der Schule und das allgemeine Blödmachen in Schule und Medien und damit auch das Ende des Sozialismus, das Ende des wirklichen Klassenkampfes.

    Natürlich gehört auch das sozialistische Element in jede Gesellschaft, jenes Element, das darüber sensibel wacht, dass nicht die Menschen ausgenützt werden von den bösen Kapitalisten, heute werden sie von den Sozialisten ausgebeutet, verraten und verkauft wie Schlachtvieh. Natürlich haben die Sozialisten alles öffentliche Eigentum verkauft und 'back geleast', jetzt wollen sie das private Eigentum per Inflation noch verscherbeln, sie haben die Gesellschaften polarisiert und gegeneinander aufgehetzt und gelogen, dass sich die Balken biegen.

    Aber zu Ende geht der Sozialismus noch lange nicht. Ich weiß, es gibt sie, die ehrlichen, überzeugten Sozialisten, die sowohl ihre eigenen Sachen in Ordnung halten, wie auch die dilettantischen Blödsinne nur dadurch unterstützen, dass sie diese Partei, die mit dem Sozialismus kaum mehr was zu tun hat, immer wieder wählen, war sie doch durch die schweren Jahre ihr Wegbegleiter und hat sie doch auch gegen den Kommunismus in Österreich gehandelt, das ist schlimm genug.

    Aber in der heutigen Form der Parteien, da geht er zu Ende, aber nicht nur der internationale Sozialismus, man kann ruhig sagen, alle -ismen werden nun fast durchwegs vor die Hunde gehen, das Erkennen war bitter und wird es noch werden.

    Bloß die Internationale hat sich aufgelöst, wenn diese Meldung stimmt.

  29. Undine
    17. Mai 2013 22:31

    Nahezu atemlos las ich A.Us Kommentar mit der erfreulichen Überschrift und hoffte, es würde nicht doch noch gegen Ende der Pferdefuß kommen---aber nein, ich konnte mich ungetrübt freuen! Der Kommentar war erst wenige Minuten alt und noch nicht kommentiert.

    Als ich aber gerade in die Tasten greifen wollte und noch "nach Worten rang", um voll in das Loblied, nein, besser gesagt in das Requiem für die dahingeschiedene Sozialistische Internationale einzustimmen, war mir @terbuan schon dazwischen gekommen und hat leider ein bißchen meine Freude geschmälert. Und dann ging's Schlag auf Schlag...

    Jetzt halte ich mich an @Herby, der schrieb:

    "Das diese ideologische Irrlehre zu Ende gegangen ist, ist ein Grund zum Feiern - dieser 17. Mai sollte im Gedächtnis bleiben!"

    Vielleicht ist ja doch was dran! Wär' doch schön und auch erwartbar!

    PS.: Es könnte doch tatsächlich so sein, daß es endlich auch dem verzopftesten Sozi einmal dämmert: Wenn keiner mehr bereit ist sich anzustrengen, um seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen, muß irgendwann das Geld ausgehen.....

    Ein kleines Beispiel für den eigenartigen Umgang der Wiener Roten mit dem Geld, das ziemlich verschlungene Wege geht so nach dem Motto "Taler, Taler, du mußt wandern von dem einen Ort zum andern; oh, wie schön, oh, wie schön; niemand kann den Taler seh'n!"

    http://www.unzensuriert.at/content/0012794-Gef-rderter-Verein-zahlt-hohe-Miete-Wiener-SP-Imperium

  30. Wolfgang Bauer
    17. Mai 2013 20:12

    Aus meiner Sicht gäbe es genug zu tun für sozialistischen Internationalismus. Die Ausbeutung der Näherinnen etc. in Bangladesch etc. ist ungeheuer. Und die unsrigen Sozialdemokraten kaufen wie alle anderen unkritisch das Zeugs, das dort mit viel zu geringen Löhnen erzeugt wird. Fairtrade ist meines Wissens kein sozialistisches Thema.

    Statt hier die Augen aufzumachen werden Inlands-Armutskonferenzen abgehalten, die strengere Regeln für die Armutsschwelle ausarbeiten, damit die Armut nicht ausgeht. Und die Caritas ist immer dabei.

    Lesen Sie einmal die Ausführungen der neuen anti-Austerity- Initiative sozialistischer AbgeordneterInnen etc.:"Europa geht anders", z.B. zum Ungeist der Wettbewerbsfähigkeit:

    „Wettbewerbsfähigkeit“ im Sinne des europäischen „Reformbündnis“ rund um EU-Kommission, deutscher Regierung, neoliberalen und konservativen Staats- und Regierungschefs, EZB und Unternehmensverbänden zielt nämlich auf die Senkung von sozialstaatlichen Leistungen und Löhnen ab, die für die überwiegende Mehrheit immer noch die mit Abstand wichtigste Einkommensquelle darstellen."

    Interessant!

    Oder den Genderteil: http://www.europa-geht-anders.eu/hintergruende/wie-wirkt-sich-die-krise-auf-die-geschlechterverhaeltnisse-aus

  31. Charlesmagne
    17. Mai 2013 19:57

    Wozu braucht es noch eine SI. Das fatale Bündnis zweier Ideologien, die wie das Wort Ideologie ebenfalls mit I beginnen: I-sozialismus & I-"Religion" werden viel Schlimmeres anrichten als die SI, fürchte ich. Ich glaube es ist zu früh sich zu freuen, wenn es überhaupt jemals noch einen Grund sich zu freuen geben wird.
    Einzige Hoffnung: Der Heilige Geist erfüllt zu Pfingsten die Herzen der Menschen, und auch deren Hirne mit ein wenig mehr Erkentnisfähigkeit.
    Eine alte Frau sagte mir vor -zig Jahren: "Merke Dir eines, der liebe Gott straft die Menschen mit geistiger Blindheit!" - Ich habe es damals noch nicht ahnen können wie blind die Journaille, die Politik, Hinz und Kunz innerhalb einer Generation werden würden.

  32. fokus
    17. Mai 2013 18:43

    Ich fürchte, da freut sich jemand zu früh. Die viel zu rückwärtsgewandte, korrupte SI wird vielleicht ein bißchen trockengelegt, weil selbst die krisengeschüttelten, höchstverschuldeten Futtertröge, an denen die Sozis gierig naschen, nur mehr für die eigene Tasche reichen, jedoch nicht mehr für NATIONALE oder INTERNATIONALE Systemerhaltung. In der noch immer linksdominierten EU wird bereits fleißig an neuen Einnahmequellen gezimmert und dann wird der Sozialismus in einem zeitgeistig angepaßten Mäntelchen mehr denn je unseren Alltag beherrschen.

    So rasch gibt die ROTE HYDRA nicht auf!

  33. Herby
    17. Mai 2013 18:05

    Ich schließe mich den Gratulationen an!

    Es ist auch für die SPD, für die SPÖ für die SP der Schweiz, von Frankreich, der Labour-Party von GB usw. letzendlich verlorene Zeit, verlorenes Geld verlorene Energie einen toten Körper wie die S.I. (= eine tote Organisation) künstlich am Leben erhalten zu wollen.

    Die SPD, die SPÖ, die SP der Schweiz, Frankreichs, Dänemarks usw. sollten viel lieber ihre Energie und ihr Gehirnschmalz für die Lösung der Probleme in den heutigen Ländern aufwenden anstatt einer nicht erreichbaren Utopie (= einem Phantom) nachjagen zu versuchen.

    Im Wikipedia z.B. wird ausgedrückt, dass es keine einheitliche, allg. verbindliche Definition für "Sozialismus" gibt.

    Für mich (u. sicher für viele hier) ist jedoch derjenige Anknüpfungspunkt der im "Marxistischen Sozialismus" beschrieben wird der entscheidende:

    Aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus :

    .... Ziel ist die Überwindung des Kapitalismus und die Befreiung des Menschen von der Ausbeutung durch den Menschen. Klassenkämpfe seien der Gang der menschlichen Geschichte, also auch der Gesellschaftsformen vor dem Kapitalismus. Da der Kommunismus, die klassenlose Gesellschaft, nicht unmittelbar zu erreichen sei, stelle der Sozialismus als Gesellschaftsform eine erste (niedere) Phase des Kommunismus dar.

    Der Sozialismus bildet den Übergang zur klassenlosen Gesellschaft des Kommunismus: „Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.“
    (Quelle: Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms, in Marx u. Engels, Werke, Bd.19, S.28.)


    Also gemäß der marx'schen materialistischen Diesseitsreligion wäre der 'Sozialismus' die erste Stufe zum endgültigen Ideal, dem 'Kommunismus' (= klassenlose Gesellschaft) gewesen.

    Persönlich denke ich dass bei allen möglichen wirren Vorstellungen die allermeisten SP-Funktionäre der diversen SP-Parteien in aller Welt dies im Auge hatten: 'den Sozialismus in der marx'schen Auffassung' (siehe oben).

    Das diese ideologische Irrlehre zu Ende gegangen ist, ist ein Grund zum Feiern - dieser 17. Mai sollte im Gedächtnis bleiben!

  34. Arundo.donax
    17. Mai 2013 17:54

    Diese Überschrift impliziert, die Menschheit sei endlich zur Vernunft gekommen. Mag sein, dass dieser Schritt in die erwünschte Richtung weist, die politische Gegenwart nehme ich anders wahr. Linke Weltanschauung ist es doch, die heutzutage, unterstützt von Medien aller Art, und als Weltverbesserungspolitik im Dienste der Gerechtigkeit auftretend, blüht wie kaum zuvor.

  35. Cotopaxi
    17. Mai 2013 17:49

    Wenn der Sozialismus tot ist, wie kommt es, dass uns nach den Herbstwahlen wieder Dr. Faymann regieren wird, und das ganze fünf lange Jahre lang?

    • Undine
      17. Mai 2013 23:03

      @Cotopaxi

      Sie Spaßverderber! ;-)

    • zauberlehrling
      17. Mai 2013 23:17

      Dr.? Dr.?
      Hot er leicht a Ärztin g'heirat? ;-)

    • Brigitte Imb
      17. Mai 2013 23:53

      Leider nein, seine angetraute Sozialistin lebt auch - wie die "gutsitzende Frisur"- seit ihrem Schulabschluß von "unserem" Geld......

    • Sensenmann
      19. Mai 2013 22:18

      @Cotopaxi Ja schon, aber ich kenne bloß keinen "Dr. Faymann", der uns "wieder" regieren könnte. Ich kenne nur einen Faymann, den selbst als "Herren" zu bezeichnen mir widerstrebt, denn das ist er auch nicht. Er ist bestenfalls eine Marionette seiner Bilderberger-Herren und Goldman-Sucks-Gaunergenossen, deren Jobs er hier macht. Mehr nicht.

      Es sei denn, sie haben plötzlich Maturazeugnis und Promotionsurkunde unseres Aushilfstaxlers entdeckt und meinen doch diese Gestalt, die derzeit den Bundeskanzler spielen darf.
      Dann bitte ich, die Leser doch an Ihrer bahnbrechenden Entdeckung teilhaben zu lassen! :-)

      Ich bin gerne böse...

  36. Sensenmann
    17. Mai 2013 17:47

    Ja so ist es, das Diktat der leeren Kassen. Auch Sozialismus - und der besonders - kostet Geld, das diese Kriminellen nun auch nicht mehr aus dem Hut zaubern können. Da wird der Geldhahn eben zugedreht, denn auch dem echten Sozi ist das heimatliche Hemd näher als der internationale Rock. Die Ära des Stehlens geht nun zu Ende, weil es schlichtweg nichts mehr zu stehlen gibt. Die roten Bankster werden noch versuchen, die Lücken mit gedrucktem GEld zu stopfen, aber dieses Spiel wird in Kürze auch vorbei sein.

    Statt der zentralen Dogmatik werden sich nun die diversen Sozialismen in eigenen Strategien üben, um der mit de Sterbequote sinkenden Gläubigenzahl entgegen zu wirken. Man klammert sich derzeit an alte Slogans. "Partei der Arbeit" - als hätte so en korrupter Sozibonze jemals etwas gearbeitet. "Partei der Diebe" wäre passender.

    In irgendeiner neuen Tünche wird diese Irrlehre (Theorie: Marx, Praxis: Murks) allerdings immer wieder kehren. Der Ökobolschewismus ist derzeit en vogue und muss als neue widernatürliche Spielart dieser Ideologie bekämpft werden. Vieleicht besinnt man sich auch auf des Bolschewismus reinste Lehre, wer weiß? Vergangenheit hat bisweilen Zukunft, ob nach dem Internazi der Nazi wieder aufersteht, darf allerdings bezweifelt werden.
    Der "echte" Sozialismus fault unhaltbar seinem Ende entgegen, kurzes Aufbäumen wie in Frankreich (die Begeisterung meiner lieben Freunde für diesen Hollande hat merklich nachgelassen) oder des unverfälschten Bolschewismus in Graz ändern daran nichts.

    Die Lichtgestalten, die diese Ideologie in Österreich in letzter Zeit hervorgebracht hat, waren wahrhaft würdige Boten des Verfaulens: Vom Volkszertreter Vranitzky über den Gusenbauer zum Bundestaxler ohne Matura - ein durchaus würdiges Verenden. Am 1. Mai kann man den stalinistischen Rentnerverband neben ein paar roten Rattlern marschieren sehen, nebst ein paar subventionierten ÖBB-Privilegienrittern aber ansonsten dominiert ohnedies der Marschblock der PKK die Szene. Man flüchtet sich hierzulande zwar noch in gekaufte Umfragen, die den roten Verbrechern fulminante Zuwächse voraussagen, aber das hat nichts mi Realität zu tun, eher mit Tragikomik.

    Das Verrecken der Internationale ist jetzt das Leckerli als Dreingabe auf diese erfreuliche entwicklung und versüßt den Tag.

    Der kümmerliche Rest der Sozis wird nach dem Zusammenbrechen des auf Pump und Wählerkauf beruhenden Systems unter die Sense kommen. Dann können Sie alle auf gleich gestutzt auf der wiese nebeneinanderliegen und das Märchen von der Gerechtigkeit herbeten.

    Wenn Sie das nach Nürnberg 2.0 dann noch können. Es wird spannend am alten Kontinent!

    • Helmut Oswald
      18. Mai 2013 11:30

      Es gab nie einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Das gaukeln uns nur noch Eigenproduktionen des ORF vor - hinter der Gutmenschenmaske grinst die Fratze des Verschwendungspolitikers, der das Geld, daß die Staatsbüttel den Leistungsträgern herausgepresst haben, mit wohlwollend-barschem Paternalismus unter seiner Klientel verteilt, sich dafür 'sozial' nennen lässt und dabei zusieht, wie seine Umverteilungsbürokraten fett werden. Daß deren 'Internationale' im Stile der organisierten Großkriminalität nicht mehr zeitgemäß wirkt, stört nicht. Solange es Liberale und Konservative gibt, die neosozialistische Ideen mittragen, kommt man ja auch als Blockpartei ganz gut rüber.

  37. machmuss verschiebnix
    17. Mai 2013 17:33


    Bleibt zu hoffen daß hier nicht auch der alte Spruch gilt : "totgesagte leben länger"


    Der Populismus steht voll in der Blüte, was den Sozis derzeit am meisten fehlt,
    abgesehen vom Geld - davon haben die ja nie genug - sind die personellen Resourcen.
    Es mangelt an Führungs-Personal - also an Köpfen, die zu mehr taugen, als nur
    zum Frisieren - und beim Nachwuchs sieht's überhaupt ganz zapadusta aus.

    Aber welche jungen Leute mit Grips würden wohl ihr Talent an eine Organisation
    verschwenden, welche ihre Daseinsberechtigung auf Widersinnigkeiten begründet.


    .

  38. terbuan
    17. Mai 2013 17:29

    Tut mir leid, lieber Herr Dr. Unterberger, der Sozialismus ist weder tot noch mausetaut!
    Er ist allgegenwärtig, die gesamte EU und mehr sind verseucht von sozialistischen Ungeheuern, die mit liberalen und kapitalistischen Tarnkappen wie eine Krake die ganze Welt in den Griff zu nehmen versuchen!
    Die sozialistischen Rattenfänger laufen überall herum um uns die "schöne neue Welt" aufzuzwingen, wir werden sie noch leidvoll zu spüren bekommen!!!!
    Trotzdem, schöne Pfingsten, auch allen Postern hier in diesem Forum!

    • terbuan
      17. Mai 2013 18:27

      Die Nachfolgeorganisation steht schon in den Startlöchern, aus SI wird PA.
      Am 22.5. soll in Leipzig die "Progressive Allianz" gegründet werden.
      Na dann, Glück auf Genossen, wir können es gar nicht erwarten!





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