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Gabi ade

Salzburg ist ja doch ein zutiefst bürgerliches Bundesland. Das Landtagswahlergebnis hat es klar bestätigt: Die SPÖ hatte dort nur mit Gabi Burgstaller eine Chance gehabt, der bürgerlichsten aller sozialdemokratischen Spitzenpolitiker der letzten Jahrzehnte. Als sie jedoch durch das Versagen ihres Finanzreferenten (und Wunschnachfolgers!) demoliert war, blieb von der SPÖ nach dem Verlust von 16 Prozentpunkten (das sind deutlich mehr als 40 Prozent ihrer Wähler!) kaum mehr etwas übrig. In diesem Licht ist auch der Grün-Erfolg ein wenig zu relativieren. Das Ergebnis ist aber ebenso für alle anderen Parteien mehr als signifikant – und für Medien wie Meinungsforscher erst recht.

Sämtliche Meinungsbefragungen und Medien hatten seit Wochen nämlich ein konstantes Kopf an Kopf signalisiert. Rund sechs Prozent Abstand zwischen dem Ersten und Zweiten sind aber wohl das absolute Gegenteil eines Kopf-an-Kopf. Sagen die Menschen bei Umfragen immer weniger die Wahrheit? Haben die Meinungsforscher einen linken Bias? Oder hat gar in den allerletzten Stunden irgendein – mir freilich unbekannt gebliebenes – Ereignis diese Wende ausgelöst? Jeder möge jener Theorie anhängen, die ihm am sympathischsten ist. Beweisbar ist keine. Ganz sicher ist nur, dass da kein handwerklicher Rechenfehler dahintergelegen ist.

Wenn die ÖVP nun jubelt, dann ist das natürlich der Rückeroberung eines Landeshauptmann-Postens zu verdanken. Letztlich hat sich der kühne Sprung ins kalte Wasser vorzeitiger Wahlen, vor dem sie sich zeitweise selber fürchtete, doch gelohnt.

Jedoch: Unter allen sonstigen Umständen ist der Verlust von sieben Prozentpunkten eine ausgewachsene Katastrophe. Aber andererseits sind parteipolitische Wechsel von Landeshauptleuten in Österreich so selten, dass die Schwarzen schon ein wenig Grund zum Feiern haben. Denn Landeshauptleute können kaum echte Fehler machen (hat man bis Salzburg geglaubt), sind sie doch fast nur für die Sonnenseite der Politik zuständig. Alles Unangenehme muss hingegen der Bund – oder die EU – verantworten.

Die ÖVP sollte sich nur im Klaren sein: Sie feiert jetzt nach Niederösterreich, Kärnten und Tirol zum vierten Mal binnen kürzestem ein deutliches Minus bei Landtagswahlen als Supererfolg. Das ist nun doch ein wenig realitätsfremd. Und schon gar nicht ist dieses vierfache Minus imstande, die Volkspartei zu einem sicheren Ergebnis bei den herbstlichen Nationalratswahlen zu tragen.

Jenseits der ÖVP-Perspektive ist aber erfreulich, dass mit Wilfried Haslauer wirklich wieder einmal ein trockener Sachpolitiker gewinnen konnte, der noch dazu große Kompetenz ausstrahlt. Ob Michael Spindelegger in diesem Kielwasser fahren kann? Gegen die Demagogie eines Werner Faymann mag das nutzen – offen ist freilich, ob Spindelegger auch die Kompetenzanmutung eines Haslauer erringen kann.

Die Grünen sind nach Kärnten zum zweiten Mal die großen Sieger. Kein Zweifel: Sie haben diesen Erfolg zwei Faktoren zu verdanken: Sie sind gemäßigte Grüne, also ganz anders als die feministische Radfahrer-Fraktion aus Schickeria-Beisln in Wien; und die Großparteien haben ihnen da wie dort den Ball zur Verwandlung eines Elfmeters geradezu aufgelegt: Denn wie in Kärnten hat man ihnen den Vorsitz in einem wichtigen Untersuchungsausschuss überlassen, mit dem sie ganz offensichtlich gut punkten konnten (Im Nationalrat war ihnen das ja nicht geglückt).

Die Freiheitlichen können ein wenig auftatmen: Sie haben nach etlichen Niederlagen nun doch wieder einmal einen spürbaren, wenn auch angesichts der Chancen keineswegs sensationellen Erfolg erzielt. Sie haben halt kein Monopol auf die Stimmen der total Erzürnten mehr. Und sonstige Anknüpfungspunkte bieten sie seit Jörg Haider wenig. Haben sich die Menschen doch, wenn auch zähneknirschend, an die Immigration der letzten Jahre gewöhnt, die zu den meisten blauen Stimmen geführt hatte.

Für Frank Stronach ist das Ergebnis ernüchternd: Keine acht Prozent bedeutet alles andere als die große Herausforderung an die „Altparteien“. Zwar ist das Ergebnis deutlich besser als im zerstrittenen Tirol. Aber langsam spüren auch die Wähler, dass sich hinter dem Altfabrikanten so gut wie Null qualitätsvolle Menschen ansammeln. Die, die es mit ihm versuchen wollten, sind meist schon nach dem ersten Gespräch wieder entnervt abgesprungen.

Was heißt das nun für den Bund? Erstens werden die Grünen unter einer Eva Glawischnig keinesfalls so gut abschneiden wie in den letzten beiden Bundesländern. Zweitens wird die SPÖ keineswegs aufgeben, sondern jetzt erst recht ihre Kanonen mit jeder Art von Schmutz füllen – zeigt ihr doch auch die SPD vor, dass man mit dem Hochspielen von Skandalen am ehesten punkten kann (wie etwa jenem um die Beschäftigung von Verwandten in Bayern, die – obwohl rechtens – mit Erfolg zum großen Megaverbrechen hochstilisiert werden konnte). Drittens wird die FPÖ wieder mit Selbstbewusstsein antreten können – für neue Inhalte ist es aber viel zu spät. Und viertens wird man bei der Bundes-ÖVP noch warten müssen, ob sie überhaupt entdeckt, dass Wahlkampf ist. Und dass sie so wie in Niederösterreich und Salzburg viel klarere Distanz zu ihrem politischen Gegner suchen müsste, wenn sie überleben will.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorexp(i*pi)+1=0
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 22:59

    Ich habe zwar schon am 5. Mai 2013 unmittelbar nach 17 Uhr die erste Hochrechnung betreffend die Wahl in Salzburg mitbekommen, wollte aber – da ich bis dahin unterwegs war – um 21:50 Uhr in ZIB2 - Spezial mich über den Letztstand informieren. Durch Zufall waren dabei die Untertitel eingeschaltet. Als der Bericht mit Fragen an den vermutlich künftigen Landeshauptmann Haslauer gebracht wurden, war dort der Text „Spracherkennung“ zu lesen. Die ORF-Sprecherin –extrem unsympathisch, weshalb mir wohl der Name nicht einfällt – stellte Fragen, Haslauer antwortete.
    Ich bin von meinem Fach her mit Spracherkennung sehr vertraut, jedenfalls viel besser als durchschnittliche Ingenieure. Was hier vom ORF als - mittels Spracherkennung ermittelter Text - an Untertitel angezeigt wurde, kann gegenüber dem gesprochenen Wort nur als reinste Manipulation bezeichnet werden. Keines der gesprochenen Schlüsselwörter kam z.B. unmittelbar in den Untertiteln vor, es handelte sich inhaltlich um reinste linke Manipulation und das sogar noch um ganze Sätze verzögert. In Ländern des ehemaligen Ostblocks sind solche Manipulationen bereits verschwunden, beim ORF dürfen die Kunden noch dafür zahlen. Dieser linke Misthaufen gehört ehestens ausgemistet.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 19:07

    1) Die GrünInnen:
    sie haben diesmal die der SPÖ abhanden gekommenen roten Stammwähler aufgefangen. Was klar ist, weil ein "ang'fressener" Roter (genderneutral verwendet!) wechselt sicher nicht zur ÖVP und noch weniger zu den Blauen. Also blieben nur die GrünInnen und Stronach. Beide haben offensichtlich davon massiv profitiert - die Neomarxisten entscheidend mehr als der Neoliberale ...
    2) Der Faymann:
    im Deuten und Umdeuten einer Wahlentscheidung war die SPÖ immer gut - und heute zeigte Faymann im Interview bereits das Coaching durch Darabos. Da war die katastrophale Niederlage der Salzburger GenossInnen der Auftrag der Wähler, dass sich die Salzburger SPÖ neu orientieren und aufstellen muss. Das hätte ein funktionierendes Parteimanagement aber besser vor der Wahl intern - ohne tatkräftige Unterstützung zehntausender Abwähler - angehen können.
    3) Uncle Frank:
    Salzburg musste für ihn eine "g'mahte Wies'n" sein. Nirgendwo sonst war Korruption und Verschleuderung von Steuergeldern so massiv und deutlich sichtbar, wie in den Budgetabteilungen der Salzburger Regierung. Da konnte Stronach seine Hauptthemen voll ausspielen: Tranzparenz und sorgfältiger Umgan mit Steuergeldern. Und heraus kamen etwa 8% Zustimmung - halt schon ein bisserl wenig Reinerlös für viel Aufwand! da wird bei den NR-Wahlen kaum mehr drinnen sein - eher noch weniger ...
    4) FPÖ:
    Das Land und die Stadt Salzburg sind nicht Wien! Da gibt es keine roten Überläufer aus den SPÖ-Sektionen in den Gemeindebauten hin zum HC. Und auch das Ausländerthema und Schulklassen mit 95% nicht-deutsch sprechenden Kindern wird man im ehemaligen Bayernland auch mit der Lupe suchen müssen.

    Das mag nur eine erste Analyse meinerseits sein - die genauen Hintergründe wird mir heute Abend IM ZENTRUM Frau Thurnher - wie gewohnt - mit einem Kabarettisten erklären ....

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 21:47

    Es erfüllt mich mit großer Genugtuung, daß die Roten ganz schön Haare lassen mußten und sich beinahe halbiert (!) haben. Diesen Dämpfer, der genaugenommen noch viel heftiger ausfallen hätte müssen, haben sich die Sozis gründlich "verdient". Den Grünen gönne ich den Zuwachs nicht; die werden immer noch präpotenter. Daß sie die Freiheitlichen überholt haben, wurmt mich, aber immerhin haben diese ganz schön zugelegt, obwohl man das im ORF lieber nicht erwähnt aus lauter tiefsitzendem Haß auf die Freiheitlichen. Daß Haslauer bleiben kann, ist in Ordnung. Und Stronach---da muß man sehen, wie lange seine Truppe aufrecht gehalten werden kann.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 19:25

    Freuen wir uns doch mit der roten Gabi! Ihr Wunsch, daß Salzburg der Wahlgewinner sein muß, ist in Erfüllung gegangen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 13:58

    Das Ausländerthema wird uns noch lange und immer heftiger zu schaffen machen, besonders dann, wenn die "Asylsuchenden" beim kleinsten Anlaß rabiat werden oder dem Ruf "Allahs" folgend, auf brutalste Weise für die Verbreitung des Islams zu kämpfen; für den Kampf sind die meisten von ihnen bestens ausgebildet oder holen diese Ausbildung eifrig nach---an "Bildung" sind sie eher nicht interessiert.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012646-Asyl-sch-tzt-K-mpfer-aus-Tschetschenien

    Ö dient als ausgezeichneter Aufenthaltsort für jederzeit abrufbare "Schläfer"; aber davon wollen unsere Multikultidusel nichts wissen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 23:07

    Ach ja, natürlich MUSSTE beim Interview Haslauer gefragt werden, ob er sich event. mit Dr. Karl Schnell von den Freiheitlichen eine Zusammenarbeit vorstellen könne TROTZ dessen Verwendung des Begriffes "Umvolkung"---mein Gott, diese ORF-Leute haben Sorgen!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012663-Der-Unsinn-ber-die-Umvolkung-und-ihre-Gegner

    Und wenn Sie Lust verspüren, etwas zu lesen, was an Absurdität kaum zu übertreffen ist und das Bildungsniveau unserer bedauernswerten Schulkinder auch nicht gerade heben wird, dann klicken Sie das hier an:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012658-SP-will-mehr-sexuelle-Vielfalt-der-Lehrer-Ausbildung

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Mai 2013 21:03

    wie unterschiedlich doch die bewertungen sind,je nachdem,wen sie betreffen.
    da hat die fpk mit über 17% den grössten verlust seit 1945 eingefahren,was entsprechend deftig kommentiert wurde,wie "atomisiert",abrechnung der wähler",u.v.a. mehr.
    nunmehr hat die spö 16% verloren-die attribute und einschätzungen jedoch viel milder.obwohl das der 2.-gröste verlust einer partei seit 45 ist,wurde es mit keinem wort erwähnt.
    die spö salzburg und ihre frontfrau burgstaller wurde praktisch ebenso harsch aus dem amt gejagt wie dörfler in kärnten.
    war die gesamte journaille im falle kärntens voller triumphgeheul und schadenfreude,gab es im salzburger spö-debakel milde bis bedauernde oder gar verständnisvolle kommentare.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorInsider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Mai 2013 00:29

    Ob da nicht doch der Minister Berlakovich mit seinen Pestiziden den letzten Schwung für das Wahlergebnis der Grünen gegeben hat?
    Anders kann ich mir das Abschneiden in Salzburg nicht erklären.
    Das sollte der ÖVP zu denken geben.


alle Kommentare

  1. Lidia (kein Partner)
  2. China (kein Partner)
  3. Raven (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:17

    Gee wililkers, that's such a great post!

  4. James (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:39

    BION I'm imerdsspe! Cool post!

  5. Hannibal (kein Partner)
    08. Mai 2013 17:36

    Herr unterberger, das haben Sie ganz gut analysiert. Die Frau Burgstaller ist noch eine relativ bürgerliche SPÖ-lerin, und nur durch so eine kann sich die SPÖ in einem bürgerlich-konservativen Land durchsetzen. Sie ist zwar links, aber keine Links-linke. Sie war ja auch für die Wehrpflicht.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    08. Mai 2013 12:03

    laut Undine werden die Grünen immer präpotenter.
    Dazu aus dem heutigem (8. 5.) Morgenjournal:

    Die Grünen wollen in Salzburg nur in eine 3er-Koalition mit Schwar + Rot. Man glaubt`s nicht.
    1. Der Dritte sucht sich den Ersten und Zweiten aus. Präpotenter geht`s nicht.
    2. Die Grünen wollen die zerbröselten Großkoalitionäre retten. Wo sind die denn
    angerrannt?
    3. Da hat Haslauer Recht: bei Schwarz/Rot bedarf es keines Dritten. So blöd wie
    die Grünen ist der nämlich nicht.

    Vermutung: nach all den euphorischen Äußerungen über Regierungsbeteiligungen
    untr der ÖVP in den Landesparlamenten hat die Wiener Grün-Zenrale nun ihren Landesorganisationen die Bremsklötze eingeworfen.

    • bhblog (kein Partner)
      08. Mai 2013 18:22

      GratulieRe ganz herzlich Dr. Andreas Unterlegen zum Weisen Entschlussdie Grünen unter die Lupe zu nehmen. Falls jemand bereits Missstände durch Freunde ,Verwandte ,Bekannte oder eigens Engagement mit der grün Partei kennt habe ich für jene eine Aktion ausgerufen:
      http://benjaminheinrichblog.blogspot.com/2013/05/code-green.html

      Bitte um Hilfe ! Einer allein kann das hochwachsende Unkraut nicht verkleinern,viele schon!

  7. Erich Bauer
    07. Mai 2013 12:20

    (Zitat: AU): - "...Die Freiheitlichen können ein wenig aufatmen..."

    Das sehe ich nicht so. Wenn dieses Wahlergebnis etwas gezeigt hat, dann ist es die "Entzauberung" der FPÖ. Die können nicht mehr aufatmen... da ist die Luft raus. "Team Stronach" läßt alleine durch Wahlarithmetik, die sich durch die zusätzliche Fraktionierung berechnet, einen weiteren Aufstieg der FPÖ nicht zu...

    Ich habe große Zweifel, ob Stronach ein Erfüllungsgehilfe eines "heimtückischen Planes" ist. Persönlich schließe ich das aus. Aber... daß die "politischen Mitbewerber" dieses Zeitfenster möglichst lang (bis Herbst) offen halten wollen, liegt auf der Hand. Die Parteistrategen haben mittlerweile die Funktion des "Team Stronach" genau erkannt... und sehr schätzen gelernt...

    Daß die FPÖ nun hinter ihren Erwartungen bleibt, liegt aber nicht an Stronach, sondern an der eigenen Partei höchstselbst...

    • F.V. (kein Partner)
      07. Mai 2013 14:06

      Herr Bauer,

      in der Politik geschieht nichts das nicht irgendwo/-wie geplant worden wäre.

      Besonders wenn scheinbar unscheinbare Ereignisse sehr beachtliche Wirkungen haben.

      Was Stronach und seine Hinterbänkler aussführen, ist doch drittklassig. Der große Transparency kann keinen deutschen SAtz sagen, das sogenannte Programm dauerte Monate - und ist bis heute eigentlich nie recht kolportiert worden, ...

      Die beachtliche Wirkung ist aber,daß das "divide et impera!" bestens klappt.

      Über den geistigen Taglöhner der die FPÖ anführt habe ich mich ohnedies schon oft genug ausgelassen, der natürlich das Problem noch potenziert.

    • Erich Bauer
      07. Mai 2013 14:46

      F.V.

      Meine Zweifel, daß da ein lang gehegter und und konzertiert umgesetzter - mit ihm gemeinsam erstellter - "Plan" dahintersteckt, begründe ich damit, daß es mir erschien, als wäre Herr Stronach - ganz zu Anfang - von Begeisterung für dieses Projekt beseelt. Seine aggressive "Interviewtechnik" (*g*) die er den Redakteuren des Staatsfernsehens angedeihen ließ, spricht mAn. auch für meine Zweifel. Daß Herr Stronach so ein guter "Schauspieler" ist, kann ich nicht so recht glauben.

      Inwieweit Herr Stronach von Mitgliedern der "großen-weiten-Welt" der Politik "motiviert" wurde...? Inwieweit er die Idee Dritter voll Begeisterung (Eitelkeit?) zu seiner eigenen machte...? Das wäre für mich freilich vorstellbar. Die Heimtücke dieses Bergvolkes (Piefke Saga).

      Daß "Casting Shows" und "Dancing Star" funktioniert, erstaunt immer wieder... Aber dagegen ist kein Kraut gewachsen.

  8. Torres (kein Partner)
    07. Mai 2013 10:55

    In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass die Salzburger Grünen nun vehement eine Regierungsbeteiligung fordern, mit dem Argument dass Schwarz/Rot ja eine "Koalition der Verlierer" wäre, die man den Bürgern nicht zumuten könne. Offenbar haben sie die Wiener Situation vergessen oder verdrängt, wo es ja mit Rot/Grün tatsächlich eine derartige Koalition gibt. Wenn die Grünen zu den Verlieren gehören, ist eine Regierungsbeteiligung anscheinend o.k.

  9. cmh (kein Partner)
    07. Mai 2013 10:11

    Sollten sich die Sozialpartner in Salzburg (wider Erwarten) durchsetzen und in Salzburg eine große Koalition durchsetzen (Kalauer), dann ist die ÖVP für mich allerdings bei der Nationalratswahl leider nicht mehr wählbar.

    • AppolloniO (kein Partner)
      07. Mai 2013 10:49

      So wie cmh sollten eigentlich alle ÖVP-Wähler denken. Käme es nämlich wieder zum schwarzroten Gepackel wäre wohl der chluss zu ziehen, dass man die gemeinsam im Keller noch vergrabenen Finanzlaichen auch zusammen möglichst unauffällig entsorgen möchte.

    • F.V. (kein Partner)
      07. Mai 2013 11:48

      AppolloniO,

      das ist doch der Zweck der Übung. Und wenn sie die Grünen dazunehmen, dient es der Comoufage mit den üblichen Begründungen.

      Und es hätte ja auch "Charme", wie es heute so heißt, weil dann Rot und Dunklerot überdies den guten Haslauer majorisieren könnten (und würden).

      Es bliebe also nicht nur "beim Alten", sondern Rot herrscht besser als zuvor und der Sündenbock ist auch schon feststehend, wenn´s ...

    • Roms (kein Partner)
      08. Mai 2013 09:31

      @cmh 07. Mai 2013 10:11
      Das ist sie für mich auch jetzt schon nicht.
      Nach den unzähligen Skandalen, welche sich um Burgstaller abgespielt haben, hätte auch dem vertrauensseligsten Esel schon lange ein Licht aufgehen müssen. der Finanzskandal ist ja nur einer von Vielen!
      Keine Ahnung wie Burgstaller es gedeichselt hat, dass sie für ihre Staatsbürgerschaftsverkäufe an russische “Festspielföderer” nicht im Gefängnis sitzt, wie Uwe Scheuch. Aber es bleibt auch sonst genug Stoff, um bei Burgstaller misstrauisch zu werden. ASKÖ Skandal, Festspiel Skandal, Landestheather-SMS Affähre. Das wurde alles von der Salzburger ÖVP mitgetragen!

  10. peter789 (kein Partner)
    07. Mai 2013 07:12

    "...haben sich die Menschen doch an die Immigration der letzten Jahre gewöhnt,..."
    FALSCH!
    Gewöhnen kann man sich an einen gleichbleibenden Zustand, aber die "Ausländer" werden täglich mehr, auch wenn sie längst die Staatsbürgerschaft haben.
    Da werden noch massive Verteilungskämpfe auf uns zukommen.

    • Undine
      07. Mai 2013 08:43

      @peter789

      Das Fernsehen tut alles Menschenmögliche, uns Multikulti als NORMAL zu verkaufen! Sowohl in Spielfilmen, Krimis, bei den ganz normalen Nachrichten (ZIB), als auch in der Werbung wimmelt es von Ausländern aller Braunschattierungen, ja, diese sind sogar überpräsent.
      Die Ausländer drängen sich bei Interviews geradezu vor die Kamera, um nur ja ins Bild zu kommen. Dadurch soll der Eindruck der Normalität vorgetäuscht werden. Würden meine längst verstorbenen Eltern oder Großeltern für einen Tag auf die Erde zurückkehren---sie würden fragen: Ist DAS unsere Heimat? Waren wir hier tatsächlich zuhause?

    • John (kein Partner)
      07. Mai 2013 15:03

      Überpräsent sind sie, die Frau Undine ist wohl eine Statistikerin und Medienbeobachterin, wie lässt sich denn das mit dem Beruf Dauerposterin verbinden? Das nenne ich mal eine Dreifachbelastung, nicht schlecht.

      Jaja, so täuscht uns das Fernsehen Normalität vor, mit Ausländern im Bild. Echt mal Undine, hast du dich schon mal untersuchen lassen? Noch alles ok im Oberstübchen? Was sagen die Enkerln?

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 18:02

      Liebe Undine, lassen sie sich nicht beirren. Ich verfolge ihre Kommentare mit Begeisterung. Und John dieses geistige Nackerbatzerl gehört zu den bezahlten Schreiberlingen, die extra eingesetzt werden und keine eigene Meinung haben, Sie versuchen Menschen die noch übeer einen gesunden Hausverstand verfügen zu diskreditieren. Das kennen wir ja .... die Mischpoke kann ja nichts anderes ... sie verwenden nämlich nur die linke Gehirnhälfte, weil sie denken die rechte Gehirnhälfte sei pfui .... !!! Diese armen Seelen tun mir wirklich leid!

    • John (kein Partner)
      07. Mai 2013 18:44

      Jaja Hansi, weil eine andere Meinung als jene die hier vertreten wird kann ja keine eigene sein und ist folglich natürlich bezahlt - was sonst?

      Aber der gesunde Hausverstand alles klar...
      Wenn sie gerade die Kommentare von Undine die vor Unsachlichkeit, dümmlichen Anwürfen und Co. nur so strotzen mit Begeisterung verfolgen, dann ist ihnen wohl weder mit Argumenten zu begegnen, noch zu helfen.
      Aber keine Angst, die Undine hat schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie sich weder durch Fakten noch durch Argumente beeindrucken lässt. Ihre dümmlichen Postings werden Ihnen also wohl bis zum biologischen Ablaufdatum einer der beiden Parteien erhalten bleiben.

    • Sparschwein (kein Partner)
      07. Mai 2013 19:02

      Interessant, dass sich Undine um "Braunschattierungen" Sorgen macht...

  11. Insider (kein Partner)
    07. Mai 2013 00:29

    Ob da nicht doch der Minister Berlakovich mit seinen Pestiziden den letzten Schwung für das Wahlergebnis der Grünen gegeben hat?
    Anders kann ich mir das Abschneiden in Salzburg nicht erklären.
    Das sollte der ÖVP zu denken geben.

  12. Undine
    06. Mai 2013 22:47

    Also, sooo lammfromm hab' ich den Armin Wolf denn doch noch nie erlebt wie heute, als er die Grüne Astrid Rössler interviewte! Er ist ja regelrecht zerflossen vor lauter Wohlwollen---nicht zu vergleichen mit seiner Art, mit Freiheitlichen umzugehen; da wird man eher immer an ein Tribunal erinnert.

    Zugegeben, diese Salzburger Grüne ist nahezu das glatte Gegenteil von den sonstigen Grünen und Grüninnen, kein Vergleich mit all den sonstigen grünen Schreckschrauben.

    Aber der Armin Wolf weiß schon, wie er wem kommen muß; die Grünen gehören---das konnte jedes Kind erkennen---zu seinen absoluten Favoriten. Hatte jemand etwas anderes erwartet?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Mai 2013 22:57

      Und würden Sie meinen, dass sich der Durchschnittsfreiheitliche dafür qualifiziert, mit Samthandschühchen angefasst zu werden? Wie man in den Wald hineinruft, kommt's zurück.

      Ich finde Wolf da durchaus seriös, ich würde dem Strache wahrscheinlich eine runterhauen beim Interview.

    • socrates
      07. Mai 2013 00:01

      Schnabeltierfresser (kein Partner)
      Ein schlagender Beweis: Gewalt kommt von links!

    • Steuerzahler (kein Partner)
      07. Mai 2013 00:03

      Wo grün draufsteht, ist grün drin!

      - Pädophälie
      - Homosexualität
      - Inzest
      - Sodomie
      - .....

      - Stalinismus
      - Mohammedanismus
      - Diktatur
      - Sklaverei
      - .....

      Der Vergleich macht sicher, LINKE als auch Mohammedaner sind sich ähnlicher als es die LINKEN jemals zugeben würden.

      Da war doch noch der LINKSLINKE FÜHRER, ein besonderer Verehrer dieseer mohammedanischen Steinzeitideologie.
      _______________________________

      Noch ein schöner Spruch:

      "Die Grünen bestreiten alles, nur nicht den eigenen Lebensunterhalt."

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Mai 2013 00:16

      Danke für die Blumen, man nennt mich sonst selten einen Beweis!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Mai 2013 07:23

      Aber eines ist schon wieder mal super hier: da macht man eine spitze Bemerkung über ungehobelte und unhöfliche Wehrsportler und Mensurenfechter und zurück bekommt man "Sodomist und Pädophiler"... wirklich das niveauvollste Forum undter den wertkatholischkonservativwirtschaftsliberalen Foren...

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 10:17

      Die Freiheitlichen sind schuld und böse, böse,böse!

      Warum?

      Weil so.

      (NB: Dieser Sager war in früheren Zeiten auf eine andere Bevölkerungsgruppe gemüntzt. Aber wo Nazi draufsteht ist natürlich nicht immer nazi drin und wie hier auch umgekehrt.)

    • John (kein Partner)
      07. Mai 2013 15:08

      Da schlägt wieder der Wahn zu. Der Wolf hat noch selten jemanden wirklich sanft angefasst und fragt bei allen Politikern ziemlich kritisch.
      Sogar beim Faymann hat er mehrmals bezüglich der Beschäftigungsgeschichte nachgehakt, aber erwartungsgemäß hat auch das die Meute hier nicht besänftigt.

      Dass er beispielsweise bei einem angriffigen Strache eine andere Sprechweise an den Tag legt als bei einer freundlichen Rössler hat wohl eher wenig mit Wohlwollen zu tun.

      Und nein, von dir liebe Undine habe ich mir nichts anderes erwartet als die x-te Auswalzung der üblichen Wahnvorstellungen und Raunzereien.

    • byrig
      07. Mai 2013 23:09

      steuerzahler:ihr super-kommentar gehört als kommentar und nicht als subkommetar geschrieben!

    • socrates
      10. Mai 2013 01:30

      Schnabeltierfresser
      Schlagender Beweis, nicht vergessen!

  13. Erich_47 (kein Partner)
    06. Mai 2013 22:01

    Zum Thema "Koalition mit Team Stronach": für Haslauer dürfte das ein eher schwerer Schritt sein. Betrachten wir die Stronach-Kandidaten in Salzburg genauer.

    Nummer 1 ist der Bürgermeister von Goldegg. Er hat seine Wende von der ÖVP zu Stronach damit erklärt, dass er in der ÖVP nicht weiter hinaufgekommen ist. Deshalb hat er Haslauer verbal auf das Heftigste angegriffen und ihn beschuldigt, seine weitere Partei-Karriere verhindert zu haben.

    Nummer 2 ist ein ehemaliger Tormann von Austria-Salzburg, fußballerisch sehr beliebt, ansonsten unbekannt. Er hat allerdings vor Jahren mit seinen medizintechnischen Firmen einen Megakonkurs hingelegt. Offen erklärte er, dass der einzug in den LAndtag für ihn finanziell nicht ungünstig wäre.

    Nummer 3 war lange Jahre bei der FPÖ und ist die meiste Zeit Vizebürgermeister in Seekirchen am Wallersee. Der "too small"-Gorbach holte ihn nach Wien als Mitarbeiter ins Ministerium, wofür er als einfacher Gendarm sicher bestens geeignet war. So nebenbei wurde er dann Postenkommandant in Bergheim. Als Haider seine eigene Partei zertrümmerte wurde er nicht ganz orange sondern gründete eine lokale "Freie Wählergemeinschaft". Die Orts-FPÖ wechselte vor den letzten Wahlen zu 90% zu ihm um ihre Sitze im Gemeinderat zu retten. Schon wurde groß verkündet, dass er einer der Spitzenkandidaten beim Salzburger-BZÖ wird. Plötzlich hörten wir, dass er zum TS geht, weil er dort mehr Chancen für sich sieht. Ein Wendehals wie er im Buche steht.

    Und mit dieser Truppe soll Haslauer ernsthafte Landespolitik betreiben? Aber wie heißt es schon im Lotto: alles ist möglich.

  14. Gasthörer (kein Partner)
    06. Mai 2013 21:41

    Eine feine Partei ist das, diese ÖVP...den Grünen gar nicht so unähnlich....

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1398953/Lopatka-stellt-Nationalstaaten-infrage?_vl_backlink=/home/index.do

    "Ist die Debatte einmal im Gang, können sich auch heimische Politiker für revolutionäre Ideen begeistern: „Am Ende wird sich die Frage stellen, ob wir Nationalstaaten überhaupt noch haben“, sagte Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) bei einer Podiumsdiskussion im Haus der Europäischen Union zum Europatag."

  15. panzerechse (kein Partner)
    06. Mai 2013 20:20

    Die Regierungen kommen und gehen, die Institutionen (Gewerkschaften, Kammern, Sozialpartner) bleiben. Innerhalb dieser Institutionen ist, trotz allem, die Professionalität vorzufinden... was Verwaltung und Politik betrifft. Und diese Institutionen sind Schwarz/Rot. Wenn da von Zeit zu Zeit irgendwelche betuliche Außenseiter von anderen Parteien auf der "Bühne" erscheinen, hat das den Unterhaltungswert von "Casting Shows" oder "Dancing Stars". G'hört auch irgendwie dazu.

    Ab dem Moment, wenn der eine oder andere betuliche, auch talentierte Geselle von Außen in den Inneren Regierungskreis eingeladen wird... er wird letztlich und sehr bald auflaufen.

    Das ist Österreich. Und ich bin mir sicher, irgendwann werden das auch die Österreicher wieder einsehen... und frei von Illusionen sich im jeweiligen Lager "integrieren"... Mehr ist nicht drin. (*g*)

  16. Einspruch! (kein Partner)
    06. Mai 2013 19:25

    Adieu, weinerliche Frau Landeshauptfrau, man wird Sie nicht vermissen. Und bilden Sie sich bitte nicht ein, dass Sie an Ihrem bodenlosen Sturz nicht ganz allein schuld gewesen wären.

  17. Francois Villon (kein Partner)
    06. Mai 2013 19:02

    Die Wahl in Salzburg hat die beiden „staatstragenden“ Parteien, ÖVP und SPÖ mit schweren Verlusten bestraft. Die Gewinne der Grünen sind freilich eine merkwürdige – beängstigende - Sache, die Salzburger Wähler hofften wohl den Teufel mit Belzebub austreiben zu können, oder sie wissen nicht, daß „grün“ nur der äußere Anstrich einer tiefroten, eigentlich kommunistischen Partei ist. (Franz Josef Strauß – schau´ aba!)

    Auch Stronach ist etwas entzaubert. Aber das war zu erwarten nach dem Ein- und Ausblick in die Zukunft einer Partei von Hinterbänklern und an die Futtertröge drängenden „Politikern“ kurz zuvor in Tirol. Aber die Strategie des „divide et impera!“ dürfte aufgehen, womit die Interessenslage jene im Hintergrund fädenziehenden Anonyma offenbar wird.

    Was aber das Ergebnis der FPÖ betrifft, so ist der Zugewinn von 4 Prozent vor jenem der Grünen – leider – doch ein Debakel. Ich bin überzeugt, daß dies auf das Konto des H Che geht, der – ohne Not und in ziemlicher Verkennung der Lage – laut darüber nachgedacht hatte, mit der SPÖ in Salzburg eine Koalition einzugehen.

    Damit hatte sich der Oberstratege zum Kumpan der wegen ihrer Kasino-Spekulationen in Verschiß gekommenen Roten gemacht, dem Wähler signalisiert, daß er diese Truppe trotz des Vorgefallenen wieder – wenn´s gegangen wäre - in den Sattel heben würde. Allein diese Fehlleistung machte es überfällig über einen Wechsel an der Spitze nicht nur nachzudenken, sondern diesen auch umzusetzen.

    Nur dumme Sprüche, und ein „aggressiv-dynamisches“ – antrainiertes - Gehabe oder das Herunterleiern von Sprechblasen reicht halt nicht für den „Kanzleranspruch“. Was wäre auch gewonnen, den 8-klassigen Volxschüler Faiman durch den kongenialen H Che zu ersetzen? – Man käme höchstens vom Regen in die Traufe. Und eine Wende wär´s überdies nicht, da der große H Che sich ja doch vor allem bei den Roten anbiedert.

    Die Aussichten für die NR-Wahlen sind also trübe. Die Siegesfreude Spindeleggers ist – wenn auch nur geheuchelt – kein Indiz für das Abschneiden der ÖVP, denn sie hat ja jeweils schwere Verluste hinnehmen müssen, wobei jene durch Abspaltungen die gravierenderen sind, weil sie ja zeigen, daß es im Inneren dieser Partei längst chaotisch zugehen muß. Und was die Sozialisten an Stimmen verlieren, kommt bei den grünen Kommunisten dazu, womit dies zwar für einzelne Personen Konsequenzen hat, nicht aber für den Links-Block, der besser zusammenhält als in Deutschland CDU und CSU.

    Die FPÖ mit H Che an der Spitze ist bereits geschlagen. Und damit sind alle Spielchen um Koalitionen für eine „Wende“ auch hinfällig geworden.

    Ich nehme dafür auch Wetten an.

    • terbuan
      06. Mai 2013 19:27

      @F.V.
      Von mir kommt keine Gegenwette, ich stimme Ihnen völlig zu!

  18. Ambra
    06. Mai 2013 18:35

    War es wirklich nur das Versagen eines Finanzreferenten, wodurch Burgstaller demoliert wurde ? Erstens ist in meinen Augen ein Landeshauptmann sehr wohl auch für seinen Finanzreferenten verantwortlich und bei den enormen Summen, um die es sich in Salzburg handelt, muß man sich schon fragen, ob sich die Frau Landeshauptmann nie für die 'Finanzen interessierte oder schlicht belogen wurde ?
    Beides darf nicht passieren.
    Bei den Auftritten der nun hauptsächlich beschuldigten Landesbeamtin kam ich aus dem Staunen nicht heraus - und zwar über den Eindruck, den sie machte. Sie erinnerte mich an die Figuren, die ein Boy Gobert so blendend spielte. Ich hätte sie jedenfalls in meinem Büro nicht eingestellt nach diesem Eindruck.
    Und letztlich erinnere ich mich, daß bereits bei dem Finanzskandal der Osterfestspiele mehrfach darüber nachgedacht wurde, inwieweit Frau Burgstaller ihre Kontrollpflichten wahrnahm. Zufall ?

    • Undine
      06. Mai 2013 21:30

      @Ambra

      *******!
      Nur Schönwetter-Landeshauptfrau zu spielen ist entschieden zu wenig. Auf die ernsten Themen kommt's an, wie die gemeistert werden und dazu gehören nun einmal die Finanzen eines Landes.
      Die mit den Millionen jonglierende Beamtin ist ein mehr als seltsames Wesen; vertrauenerweckend gibt sie sich nicht gerade.

  19. Undine
    06. Mai 2013 13:58

    Das Ausländerthema wird uns noch lange und immer heftiger zu schaffen machen, besonders dann, wenn die "Asylsuchenden" beim kleinsten Anlaß rabiat werden oder dem Ruf "Allahs" folgend, auf brutalste Weise für die Verbreitung des Islams zu kämpfen; für den Kampf sind die meisten von ihnen bestens ausgebildet oder holen diese Ausbildung eifrig nach---an "Bildung" sind sie eher nicht interessiert.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012646-Asyl-sch-tzt-K-mpfer-aus-Tschetschenien

    Ö dient als ausgezeichneter Aufenthaltsort für jederzeit abrufbare "Schläfer"; aber davon wollen unsere Multikultidusel nichts wissen.

    • byrig
      06. Mai 2013 22:02

      ganz richtig und wichtig,undine!
      und dieses immer drängender werdende ausländerproblem wird nur von den freiheitlichen wirklich angesprochen!
      die grünen sind ja geradezu auf der anderen seite in dieser frage,also gegen die interessen österreichs.
      övp,spö agieren lahm,bedacht,ja nicht den weg der p.c. zu verlassen.
      und für stronach und die neos gibt es dieses dräuende problem anscheinend nicht.

  20. Jewgeni Gorowikow
    06. Mai 2013 12:13

    Ich habe mir die Sendung "Im Zentrum" über die Salzburg-Wahl in der ORF-Mediathek angesehen. Eine seichte Plauderei über Dies und Das - im engeren oder weiteren Zusammenhang mit dieser Wahl.

    Aber exakt bei Minute 36 kommt Herr Koller von den "Salzburger Nachrichten" zu Wort der klar aufzeigt:

    Dass jetzt so die Themen "Brief von Frau BM Fekter plus Empörung bei Faymann" und "Verhalten von Berlakovich bei den Bienen plus SPÖ-Reaktion dazu" hochgespielt werden:

    ist kein Zufall - das ist bereits Wahlkampf pur!


    Wobei schon wieder die SPÖ gegenüber der ÖVP ein paar Schritte voraus ist.

    Ich schließe mich jedenfalls der Meinung von Dr. Unterberger an:

    " ... Und viertens wird man bei der Bundes-ÖVP noch warten müssen, ob sie überhaupt entdeckt, dass Wahlkampf ist. Und dass sie so wie in Niederösterreich und Salzburg viel klarere Distanz zu ihrem politischen Gegner suchen müsste, wenn sie überleben will."

  21. Sensenmann
    06. Mai 2013 12:05

    Insgesamt haben die linken Verbrecher verloren. Ob sich ein paar Bolschewiken nun von Sozialisten zu Ökobolschewiken hingezogen fühlen oder - wie in Graz gleich das massenmörderische kommunistische Original wählen - bleibt in summe ja gleich. In Salzburg ist wenigstens ein erstarken des linken Lagers ausgeblieben. die ÖVP wird allerdings wie üblich mit dem Bolschewismus ins Lotterbett kriechen, also von den Grünen den Steigbügel halten lassen und sich damit wie schon an anderer Stelle zu den Zielen der Grünen “Der Nationalstaat sollte abgeschafft werden”, "Nimm ein Flaggerl für dein Gackerl”, “Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein” bekennen.
    Die Salzburger wollen es offenbar so. Viel Spaß dabei!

  22. simplicissimus
    06. Mai 2013 08:12

    Ich freu mich schon auf die Kenya Koalition auf Bundesebene.
    Das ist ja das, was das Land wirklich braucht.

    • M.S.
      06. Mai 2013 12:37

      @simplcissimus

      Ja, das kann man der ÖVP auch noch zutrauen, dass sie sich für Rot-Grün für ein paar Brotkrümeln noch als Steigbügelhalter hergibt.

    • Undine
      06. Mai 2013 13:10

      @simplicissimus

      Ein böser Scherz ernst ausgesprochen!***!

    • simplicissimus
      06. Mai 2013 14:17

      ... und es wird uns nicht erspart bleiben.

  23. Collector
    06. Mai 2013 07:51

    Veränderung der Stimmenanteile und Mandate zählt!

    SPÖ minus 40%, ein Debakel der Sonderklasse
    ÖVP minus 20%, auch ein Debakel
    Grüne plus 272%, ein Riesenerfolg
    FPÖ plus 31%, beachtlich
    TS n.k. 8%, beachtlich

    Eine große Koalition käme auf 20 Mandate (von 36 insgesamt), wäre der bequeme Weg, doch Verliererkoalition.
    ÖVP/SPÖ/Grüne = 27 M., würde Verliererk.-Image vermeiden, Haslauer kaltstellen und neue "Internationale" schaffen.
    ÖVP/FPÖ/TS = 20 M. wäre bürgerl. K., wird sich H. nicht trauen.

    • brechstange
      06. Mai 2013 10:35

      Bitte, wenn sich der Haslauer eine bürgerliche Koalition nicht zutraut, dann ist ihm nicht zu helfen.

    • F.V. (kein Partner)
      06. Mai 2013 18:56

      ... d a r f sich Haslauer nicht trauen!

      Die ÖVP steuert doch schon in anderen Bundesländern auf schwarz-grün.
      Aber gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich.

  24. Haider
    05. Mai 2013 23:30

    Als im März die alleinregierende FPK in Kärnten 28 % verlor, ergossen alle Medien (der ORF natürlich federführend) Spott und Häme über die Freiheitlichen.
    Und daß jetzt in Salzburg die Regierungsparteien über 23 % verloren, ist dies "ein erwartbares Minus", ein unangenehmes Einzelereignis, eine Panne halt, wie sie leider einmal passieren kann.
    Zum Glück gibt's diesen Blog, wo Leute nicht den ORF für sich denken lassen, wo sich kritische Bürger eigene Urteile bilden und zu diesen auch stehen! Gäb's das A.U.-Tagebuch nicht schon seit Jahren, man müßte es glatt erfinden.

  25. Undine
    05. Mai 2013 23:07

    Ach ja, natürlich MUSSTE beim Interview Haslauer gefragt werden, ob er sich event. mit Dr. Karl Schnell von den Freiheitlichen eine Zusammenarbeit vorstellen könne TROTZ dessen Verwendung des Begriffes "Umvolkung"---mein Gott, diese ORF-Leute haben Sorgen!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012663-Der-Unsinn-ber-die-Umvolkung-und-ihre-Gegner

    Und wenn Sie Lust verspüren, etwas zu lesen, was an Absurdität kaum zu übertreffen ist und das Bildungsniveau unserer bedauernswerten Schulkinder auch nicht gerade heben wird, dann klicken Sie das hier an:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012658-SP-will-mehr-sexuelle-Vielfalt-der-Lehrer-Ausbildung

    • M.S.
      05. Mai 2013 23:21

      @Undine
      Dieser 68. Landesparteitag konnte doch nur eine Faschingsveranstaltung sein, oder?

    • Undine
      06. Mai 2013 13:15

      @M.S.

      Ich fürchte, das ist ernst gemeint! Man sieht ja in den letzten Jahren auch vermehrt junge Leute, die früher bestenfalls auf einem Faschingsumzug anzutreffen gewesen wären. Wir scheinen in jeder Beziehung so zu leben und zu handeln, als sei das ganze Jahr über FASCHING!

    • Brigitte Imb
      06. Mai 2013 13:47

      D i e sind nicht ganz sauber im Oberstübchen, wie mir scheint.

  26. exp(i*pi)+1=0
    05. Mai 2013 22:59

    Ich habe zwar schon am 5. Mai 2013 unmittelbar nach 17 Uhr die erste Hochrechnung betreffend die Wahl in Salzburg mitbekommen, wollte aber – da ich bis dahin unterwegs war – um 21:50 Uhr in ZIB2 - Spezial mich über den Letztstand informieren. Durch Zufall waren dabei die Untertitel eingeschaltet. Als der Bericht mit Fragen an den vermutlich künftigen Landeshauptmann Haslauer gebracht wurden, war dort der Text „Spracherkennung“ zu lesen. Die ORF-Sprecherin –extrem unsympathisch, weshalb mir wohl der Name nicht einfällt – stellte Fragen, Haslauer antwortete.
    Ich bin von meinem Fach her mit Spracherkennung sehr vertraut, jedenfalls viel besser als durchschnittliche Ingenieure. Was hier vom ORF als - mittels Spracherkennung ermittelter Text - an Untertitel angezeigt wurde, kann gegenüber dem gesprochenen Wort nur als reinste Manipulation bezeichnet werden. Keines der gesprochenen Schlüsselwörter kam z.B. unmittelbar in den Untertiteln vor, es handelte sich inhaltlich um reinste linke Manipulation und das sogar noch um ganze Sätze verzögert. In Ländern des ehemaligen Ostblocks sind solche Manipulationen bereits verschwunden, beim ORF dürfen die Kunden noch dafür zahlen. Dieser linke Misthaufen gehört ehestens ausgemistet.

    • fokus
      05. Mai 2013 23:07

      Darf ich aushelfen?
      Es war Lou Lorenz-Dittelbacher, eine der schlimmsten AgitatorInnen bei unserem Zwangsgebühren-Rotfunk und entsprechend fiel auch ihr über weiter Strecken strunzdummes Interview aus!

    • exp(i*pi)+1=0
      05. Mai 2013 23:08

      Übrigens: Ich halte die Wählerstromanalysen, die der ORF bereits um 21:50 Uhr präsentiert hat, für den reinsten Unsinn. Woher sind die für eine solche Analyse nötigen Daten - und dies noch in der kurzen Zeit. Für wie blöd hält der ORF seine Zuseher?

    • Undine
      05. Mai 2013 23:10

      @exp(i*pi)+1=0

      ************!

    • exp(i*pi)+1=0
      05. Mai 2013 23:11

      @fokus
      Danke für die Mitteilung des Namens der Sprecherin - ich hatte ihn zu Recht vergessen.

    • Anton Volpini
      06. Mai 2013 09:47

      @exp(i*pi)+1=0

      Ist Ihnen bei der Wählerstromanalyse aufgefallen, daß vom Team Stronach Wähler zur FPÖ gewandert sind?
      Da stellt sich mir die Frage, ob die Basis die letzte Wahl war (Stronach noch nicht dabei), oder vielleicht nur eine Meinungsumfrage vor der Wahl?

    • exp(i*pi)+1=0
      06. Mai 2013 11:15

      @Anton Volpini
      Ihre Beobachtung kann ich nicht bestätigen, da ich meine Aufmerksamkeit auf diese "Kaffee-sud-Leserei" kaum gerichet habe. Ich kann solches nicht einmal als Scherz betrachten.

    • Observer
      06. Mai 2013 11:38

      "Spracherkennung" für Untertitelung bei Livesendungen:
      Ich glaube nicht, dass dabei "manipuliert" wurde, vielmehr ist die vom ORF verwendete Software unausgereift.

    • exp(i*pi)+1=0
      06. Mai 2013 14:13

      @Observer
      Ich beobachtete während des Gesprächs Lou Lorenz-Dittelbacher - Haslauer, daß die Gesprächsteile überhaupt nicht mit den Untertiteln korreliert waren. Es ging dabei nicht um einzelne Wörter, die vielleicht falsch interpretiert worden sein könnten, sondern es kamen charakteristische Wörter in der Transkription überhaupt nicht vor. Hingegen aber vollständige Sätze, die aber so gar nicht gesagt worden waren.
      Nach diesem zitierten Gespräch wurden die üblichen Berichte aus dem Weltgeschehen gebracht und da waren dann auch halbwegs passende Untertitel vorhanden.

    • Observer
      06. Mai 2013 17:18

      exp(i*pi)+1=0:
      Das beim ORF verwendete Spracherkennungsprogramm ist zwar nicht so intelligent wie die Eulersche Formel bzw. die komplexen Zusammenhänge bei Exponential- und trigonometrischer Funktion :-). Bei Liveberichten sitzt zwar jemand am Computer, welcher die Textvorschläge der Untertitel kurz sieht, sie auch korrigieren oder ganz ausschalten kann. Vorraussetzung ist aber, dass das Programm alle Wörter und deren Zusammenhänge erkennen und der Operator sehr schnell reagieren kann. Ich traue mir nicht zu, zu beurteilen, ob diese dafür verantwortliche Person manche Aussagen absichtlich nicht oder schlecht "freigegeben" hatte. Bei anderen "gelesenen" Nachrichten (vom sog. Teleprompter, ein über der Kamera platzierter Textbildschirm) werden die Untertitel schon etwas früher vorbereitet, daher ist dort die Fehlermöglichkeit sehr gering.

    • Einspruch! (kein Partner)
      06. Mai 2013 18:19

      Die Schweinskerle vom ORF sollten für derartige Frechheiten mit dem nassen Fetzen in die Privatwirtschaft gejagt werden - wo sie sofort in die Bedeutungslosigkeit abgleiten würden, jede Wette. Aber die Paddäää machts möglich, dass sie weiter Gehirnwäsche an unschuldigen Sehern und Hörern vollführen dürfen.

    • exp(i*pi)+1=0
      07. Mai 2013 14:36

      @Observer:
      1. Dank für Ihre sachlichen und einsichtigen Argumente. Ihr (Zitat) "...Bei Liveberichten sitzt zwar jemand am Computer, welcher die Textvorschläge der Untertitel kurz sieht, sie auch korrigieren oder ganz ausschalten kann." klingt glaubhaft; allerdings dürfte dann dieser "jemand am Computer" eine ziemlich linke Schlagseite haben.
      2. Ich habe einmal gelesen, daß exp(i*pi)+1=0 Eulers Lieblingsformel war, weil sie transzendente und komplexe Zahlen enthält. -1+1=0 als Aliasadresse schien mir als Aussage reizvoll. Schön, daß es im Kommentarkreis Leser gibt, die diesen Reiz - und damit Eulers Genie würdigen.

  27. Undine
    05. Mai 2013 21:47

    Es erfüllt mich mit großer Genugtuung, daß die Roten ganz schön Haare lassen mußten und sich beinahe halbiert (!) haben. Diesen Dämpfer, der genaugenommen noch viel heftiger ausfallen hätte müssen, haben sich die Sozis gründlich "verdient". Den Grünen gönne ich den Zuwachs nicht; die werden immer noch präpotenter. Daß sie die Freiheitlichen überholt haben, wurmt mich, aber immerhin haben diese ganz schön zugelegt, obwohl man das im ORF lieber nicht erwähnt aus lauter tiefsitzendem Haß auf die Freiheitlichen. Daß Haslauer bleiben kann, ist in Ordnung. Und Stronach---da muß man sehen, wie lange seine Truppe aufrecht gehalten werden kann.

    • Haider
      05. Mai 2013 22:24

      Objektivität a la ORF: Wenn die FPÖ 2,8 % verliert, erleidet sie ein Debakel. Wenn sie 4 % gewinnt, erringt sie einen marginalen Zugewinn. Und diese Lügner leben von meinen Zwangsbeiträgen.

    • Undine
      05. Mai 2013 22:48

      @Haider

      Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren!

    • Gandalf
      05. Mai 2013 23:03

      @ Undine:
      Zur Frage, wie lange die Stronach - Truppe aufrecht gehalten werden kann, gebe ich eine Antwort mit zwei Worten: Nicht lang!

    • Einspruch! (kein Partner)
      06. Mai 2013 19:28

      Haider, Undine, Gandalf:

      bin ganz d'accord!

    • Erich Bauer
      07. Mai 2013 11:08

      @Gandalf: - "... Nicht lang!..."

      Aber für die nächsten 5 Jahre reichts schon. Und ganz gewiß auch für 5 Jährchen geordnete "Lagerverhältnisse"... (*g*)

  28. Josef Maierhofer
    05. Mai 2013 21:39

    Die Schulden Salzburgs bleiben.

    Möge Haslauer eine solche Koalition finden, die imstande ist, die schonendste (für die Salzburger Bürger) Lösung zu finden, wie das Land diese Spekulationsverluste und 'Spielschulden' (Zockerspiele) wieder abbauen kann.

    Frau Burgstaller kann nach ihrem Rücktritt wieder an den heimischen Herd zurückkehren, sie hat diese Schulden und Spakulationen (ganz sicher von der Politik beauftragt) 'gar nicht bemerkt' (und gehofft, dass das Ganze erst nach den Wahlen auffliegen wird).

    Eines können wir uns merken, es gibt keine 'wunderbare Geldvermehrung', es gibt nur die Leistung der Bürger, was zählt, natürlich auch die Leistung von Politikern, ich hoffe Haslauer ist eine solche leistungsfähige Person, die Salzburg jetzt dringend braucht, nachdem der 'Dirndlball' unrühmlich zu Ende gegangen ist.

    • dssm
      05. Mai 2013 23:31

      Warten wir einmal ab was Stöckl anzettelt.
      Der ist unsympathisch, schaut nicht gut aus, aber er hat bewiesen was er kann – also der richtige Mann im extrem schwierigen Job, ich erwarte ein ordentliches Auskehren von ihm.
      Ich werde ihn unterstützen – und er wird viele wie mich finden.

  29. Observer
    05. Mai 2013 21:27

    SP und VP wurden abgestraft, dies ist gut so. Da Haslauer nicht mehr mit der SP koalieren will, muss er sich nun um eine andere solide Mehrheit kümmern. Weder mit FP noch den Grünen bekommt er dazu mehr als 18 Landtagssitze, daher wird ihm nichts übrig bleiben, auch TS an Bord zu holen (wenn die überhaupt wollen, gemeinsam mit den Grünen eher nicht). Es bleibt spannend.

    Klar ist, dass die Marktforscher wieder einmal total daneben lagen. Klar ist auch, dass die "angefressenen Roten" fast zur Gänze zu den Grünen abgewandert sind. Der zweite Verlierer sind die Schwarzen, auch wenn sie sich nun als Sieger feiern lassen. Denn das Minus von 7,3 % und den Verlust von 3 Landtagssitzen kann man nicht schönreden.

    Spindelegger und Faymann sehen bei allen nur gesschlagenen Landtagswahlen keinen direkten Einfluss auf die kommenden NR-Wahlen. Haben diese beiden keine vernünftigen Berater, welche ihnen die Augen öffnen. Oder will man mit deren Aussagen nur Zweckoptimismus verbreiten und sieht parteiintern schon das "Feuer am Dach"?

    • Undine
      05. Mai 2013 21:36

      @Observer

      "Oder will man mit deren Aussagen nur Zweckoptimismus verbreiten und sieht parteiintern schon das "Feuer am Dach"?"

      Ich sehe das auch so!

  30. byrig
    05. Mai 2013 21:03

    wie unterschiedlich doch die bewertungen sind,je nachdem,wen sie betreffen.
    da hat die fpk mit über 17% den grössten verlust seit 1945 eingefahren,was entsprechend deftig kommentiert wurde,wie "atomisiert",abrechnung der wähler",u.v.a. mehr.
    nunmehr hat die spö 16% verloren-die attribute und einschätzungen jedoch viel milder.obwohl das der 2.-gröste verlust einer partei seit 45 ist,wurde es mit keinem wort erwähnt.
    die spö salzburg und ihre frontfrau burgstaller wurde praktisch ebenso harsch aus dem amt gejagt wie dörfler in kärnten.
    war die gesamte journaille im falle kärntens voller triumphgeheul und schadenfreude,gab es im salzburger spö-debakel milde bis bedauernde oder gar verständnisvolle kommentare.

    • Undine
      05. Mai 2013 21:34

      @byrig

      Sie haben völlig recht! Wer bis jetzt noch nicht kapiert hat, daß das Herz des ORF und seiner Leute ausschließlich für die Linken schlägt, müßte es spätestens jetzt merken! Verschweigen können sie, obwohl sie's liebend gerne täten, die linken Wahlniederlagen nicht, also machen sie möglichst wenig Wind davon. Ganz anders sieht die Beurteilung bei den Freiheitlichen aus; da reitet man nur zu gerne genüßlich so lange wie möglich auf Verluste hin. Aber das ist man längst gewohnt.

    • Haider
      05. Mai 2013 22:19

      Des langen und breiten redet der ORF pausenlos vom Sieg der roten Gabi vor 9 Jahren. Fast hätte er darüber vergessen zu berichten, daß sie heute einen historischen Tiefststand eingefahren hat. Die linken Berufsmanipulierer leben von unseren Zwangsbeiträgen wie die Maden im Speck und als Dank dafür verbiegen und verdrehen sie die Wahrheit nach Gutdünken. Es ist zum Kotzen!

    • byrig
      05. Mai 2013 22:44

      korrektur:die fpk hat natürlich 27% und nicht 17 verloren.
      o.t:z.z. läuft "im zentrum" mit der linken thurnherr.die gäste:fast ausschliesslich linke,inklusive dieses komikers werner schneyder,ein ultralinker kärntner kotzbrocken.
      sehr objektiv,wieder einmal,dieser links-orf.

  31. Wertkonservativer
    05. Mai 2013 19:58

    Ein gutes Ergebnis für uns bürgerliche Menschen in Österreich.

    Wilfried Haslauer ist ein guter, seriöser Mann, und wird für die Volkspartei in Zukunft sicher einer der raren Vorzeigepolitiker sein!

    Ob Herr Stronach - trotz des respektablen Ergebnisses in Salzburg - noch viel Freude mit seinem Politik-Hobby hat, wage ich zu bezweifeln. Der will rasche Ergebnisse; für langwierige und gezielte politische Aufbauafrbeit fehlt ihm wohl die Zeit und sicher auch die Geduld!
    Mit gekauften "Legionären" ists halt doch recht mühsam; isn't it, Frankyboy?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      05. Mai 2013 21:43

      Ja, zwischen wollen und der Ausführung liegen Welten, vor allem die Welten zwischen Stronach selbst und seinen Leuten, die leider nur 'allgemeines' österreichisches 'Niveau' aufweisen.

      Egal in welcher Branche, gute Leute sind rar geworden. Die würde auch ein Stronach brauchen, wenn er mehr Stimmen haben möchte.

      Da gebe ich Ihnen recht.

      Bloß, wie sieht es in den anderen Parteien aus ? Auch nicht viel besser, so meine ich.

    • Erich Bauer
      07. Mai 2013 17:24

      @Josef Maierhofer: - "...wie sieht es in den anderen Parteien aus ?..."

      Wenn Sie damit Rot/Schwarz meinen, viel besser. Denn beide werden von ihren Sozialpartner-Blöcken mit Informationen, Statistiken und Klientelbefindlichkeiten lückenlos und aus erster Hand versorgt. Immerhin sitzen dort Experten, die durchaus wissen was Sache ist. Und verschwiegen sind sie auch noch. Klar, daß der eine oder andere ihrer Bühnendarsteller tw. die Informationen gar nicht "verarbeiten" kann... Wenn's gar zu blöd ist, setzen sich dann halt für ein paar Tage die Medien drauf.

      Was ich damit sagen will ist, daß Niemand... absolut NIEMAND ohne diesen Rot/Schwarzen "Hinterhalt" auch nur die geringste Chance hat Österreich zu regieren... oder auch nur irgendeinen nachhaltigen Einfluß darauf zu nehmen. Weder ein Herr Stronach, noch ein Herr Strache, noch ein Herr Bucher... auch Jörg Haider ist daran gescheitert.

      Wir sollten uns von gewissen Illusionen befreien...

  32. terbuan
    05. Mai 2013 19:42

    Es kommt keine richtige Freude auf bei diesem Wahlausgang. Viele Rote tauschen als Wassermelonen auf die Tarnfarbe grün.
    Wird es ein aktzeptables Bündnis schwarz.grün wie in Oberösterreich geben oder ein verheerendes wie in Wien?
    Ob Haslauer ein starker LH wird oder eher in Richtung Spindelegger tendieren wird?
    Fragen über Fragen, warten wir es ab.
    Ein dramatischer Verlust der SPÖ ist jedenfalls immer ein gutes Ergebnis!

    • Schani
      05. Mai 2013 20:43

      Eine kleine Korrektur: Haslauer und Spindelegger kann man kaum vergleichen! Haslauer hat nämlich in seinem Brotberuf als Anwalt gelernt, daß und wie man sein Einkommen VERDIENEN muß. Diese Erfahrung fehlt Spindelegger vollständig!

    • terbuan
      05. Mai 2013 20:53

      Danke Schani für diese Anmerkung,
      als eher nur am Rande mit den Salzburger Verhältnissen vertrauter Beobachter sehe ich erwartungsvoll künftiger Entwicklungen entgegen!

    • dssm
      05. Mai 2013 23:39

      Die Frage ist falsch formuliert.
      Haslauer ist der gebildete, persönlich sympathische, aber wenig telegene Spitzenkandidat.
      Stöckl ist der Rottweiler, der muss jetzt die Kastanien aus dem Feuer holen.
      Sollte die ÖVP in diesem Punkt glauben, auf Nett machen zu können und den Rottweiler bremsen, dann sind die Kernwähler wirklich weg.

  33. machmuss verschiebnix
    05. Mai 2013 19:37

    Völlig klar - solange Leute wie Glawischnig und Pilz bei den Grünen was zu melden
    haben, wird sich der Erfolg bei den Bundes-Grünen in Grenzen halten. Stelle man
    sich nur vor, Pilz wäre dort im Untersuchungsausschuß gesessen - er hätte
    permanent nur Gift und Galle abgesondert und die Chance der Grünen demoliert ( sollte
    dem vielleicht mal jemand sagen, daß es Haider nicht mehr gibt :) ).

  34. Schani
    05. Mai 2013 19:25

    Freuen wir uns doch mit der roten Gabi! Ihr Wunsch, daß Salzburg der Wahlgewinner sein muß, ist in Erfüllung gegangen!

  35. Politicus1
    05. Mai 2013 19:07

    1) Die GrünInnen:
    sie haben diesmal die der SPÖ abhanden gekommenen roten Stammwähler aufgefangen. Was klar ist, weil ein "ang'fressener" Roter (genderneutral verwendet!) wechselt sicher nicht zur ÖVP und noch weniger zu den Blauen. Also blieben nur die GrünInnen und Stronach. Beide haben offensichtlich davon massiv profitiert - die Neomarxisten entscheidend mehr als der Neoliberale ...
    2) Der Faymann:
    im Deuten und Umdeuten einer Wahlentscheidung war die SPÖ immer gut - und heute zeigte Faymann im Interview bereits das Coaching durch Darabos. Da war die katastrophale Niederlage der Salzburger GenossInnen der Auftrag der Wähler, dass sich die Salzburger SPÖ neu orientieren und aufstellen muss. Das hätte ein funktionierendes Parteimanagement aber besser vor der Wahl intern - ohne tatkräftige Unterstützung zehntausender Abwähler - angehen können.
    3) Uncle Frank:
    Salzburg musste für ihn eine "g'mahte Wies'n" sein. Nirgendwo sonst war Korruption und Verschleuderung von Steuergeldern so massiv und deutlich sichtbar, wie in den Budgetabteilungen der Salzburger Regierung. Da konnte Stronach seine Hauptthemen voll ausspielen: Tranzparenz und sorgfältiger Umgan mit Steuergeldern. Und heraus kamen etwa 8% Zustimmung - halt schon ein bisserl wenig Reinerlös für viel Aufwand! da wird bei den NR-Wahlen kaum mehr drinnen sein - eher noch weniger ...
    4) FPÖ:
    Das Land und die Stadt Salzburg sind nicht Wien! Da gibt es keine roten Überläufer aus den SPÖ-Sektionen in den Gemeindebauten hin zum HC. Und auch das Ausländerthema und Schulklassen mit 95% nicht-deutsch sprechenden Kindern wird man im ehemaligen Bayernland auch mit der Lupe suchen müssen.

    Das mag nur eine erste Analyse meinerseits sein - die genauen Hintergründe wird mir heute Abend IM ZENTRUM Frau Thurnher - wie gewohnt - mit einem Kabarettisten erklären ....

    • Haider
      05. Mai 2013 22:05

      Das linke Lager (SPÖ+Grüne) verlor in Summe 2,8 %. Das ist die positive Botschaft aus Salzburg.

    • Undine
      05. Mai 2013 22:46

      @Politicus1

      "...- die genauen Hintergründe wird mir heute Abend IM ZENTRUM Frau Thurnher - wie gewohnt - mit einem Kabarettisten erklären ...."

      Als ich vorhin die Zusammensetzung der Diskussionsrunde sah und den widerlichen, arroganten Werner Schneyder entdeckte, hab' ich augenblicklich abgedreht: Diese Figur halte ich einfach nicht aus und die übrigen sind keinen Deut besser. Sollten Sie die Sendung durchstehen, wäre es nett von Ihnen, darüber kurz zu berichten.

      @Haider

      Das ist die erfreuliche Nachricht des Tages!

    • Gandalf
      05. Mai 2013 22:59

      Ich schau mir den Blödsinn "im Zentrum" natürlich gar nicht an. Aber ung'schaut trau ich mich wetten, dass der - wahrlich nicht sympathische, aber wenigstens einigermassen intelligente - Kabarettist Werner Schneyder eine wesentlich bessere Figur machen wird als die unerträgliche Ingrid "Hilflos" Turnherr....

    • M.S.
      05. Mai 2013 23:08

      @Politicus1

      Wie um Ihren letzten Satz zu bestätigen, wurde das Thurnhersche Kabarett mit der Aussage des eingeladenen Komikers Schneyder, die Transaktionssteuer sollte nicht 0,5% sondern 20% betragen, eröffnet. Dann drückte ich den "Aus"-Knopf.

    • Torres (kein Partner)
      07. Mai 2013 11:01

      Alles wohl richtig, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass frustrierte Rot-Wähler zu Stronach übergelaufen sind - sicher zu 95% zu den Grünen, offenbar auch viele Ex-ÖVP-Wähler.

  36. dssm
    05. Mai 2013 18:59

    Zwei etwas überraschende Dinge.
    Einmal das schlecht abschneiden vom Team Stronach. Der Spitzenkandidat war wirklich wählbar, ein erz-schwarzer Bürgermeister. Das 'Team' dahinter war die übliche zweitklassige Besetzung, offensichtlich ist Stronach sein Personalproblem grösser als gedacht, ein guter Mann an der Spitze reicht nicht!

    Die überraschend hohe Wahlbeteiligung und damit das Ergebnis der Grünen. Die SPÖ Wähler sind nicht zuhause geblieben, die haben offensichtlich Grün gewählt.
    Die ÖVP-Wähler sind ebenfalls sehr geschlossen gekommen, dafür dürfte aber Bgm Stöckl der Grund sein, er hat Saniererqualitäten bewiesen, als er den roten Saustall Hallein sehr erfolgreich ausmistet, da könnte sich für Haslauer eine Nachfolgeperspektive auftun.

    Auf irgendwelche Trendanalysen des ORF zu warten wird allerdings nichts bringen, die Qualität der Glaskugelschauer haben wir ja mit dem 'Kopf an Kopf' Rennen präsentiert bekommen.

    • leshandl
      05. Mai 2013 19:11

      Noch immer zu viel Stimmen für Stronach, denn so, wie sich der alte Mann seine "Partei" vorstellt, dürfte sie eigentlich kein vernünftiger Mensch wählen. Dass der ex-schwarze Bürgermeister das Ergebnis verbessert hat, glaube ich gern, aber auch das nützt ihm nichts, wenn es Frank oder seiner Karin plötzlich anders einfällt.

    • Gandalf
      05. Mai 2013 23:13

      @dssm:
      Ein erzschwarzer Bürgermeister mag sympathisch sein, so lange er seinen Prinzipien treu bleibt. Als Renegat im "Team" des Austro -Polit- Clowns ist er weder sympathisch noch wählbar. Und, allein durch seine Konversion, selbst (allerhöchstens) zweite Klasse. Wie das ganze Stronach - Gespenst, das schneller verschwinden wird als es erschienen ist.

    • dssm
      05. Mai 2013 23:24

      @leshandl & @Gandalf
      Es freut mich, daß ich mit meiner Meinung nicht allein stehe!
      Stronach ist m.M. nach zu alt, vielleicht sucht er genau deshalb eine 'schnelle' Lösung, womit halt auch viel Schrottpersonal bei ihm landet.
      Eine Reihe von schwarzen Bürgermeistern haben auch ernsthaft an eine Wechsel gedacht, aber keiner hat es getan – der Stöckl-Effekt hat gewirkt, denn in der Not halten wir zusammen und das ist auch gut so.

  37. Konrad Loräntz
    05. Mai 2013 18:51

    Undankbar, diese Salzburger. Wo doch dank Gabi jetzt auch in Salzburg so schön und politisch korrekt Engerln gemacht werden dürfen.

    • Schani
      05. Mai 2013 19:24

      Das Engerlmachen wieder abzuschaffen, wird leider auch Haslauer nicht mehr "derheben", da in der Bevölkerung, ja sogar unter den Katholiken, diesbezüglich kaum mehr ein Unrechtsbewußtsein herrscht!

    • Undine
      05. Mai 2013 20:45

      @Schani

      *******!

  38. fokus
    05. Mai 2013 18:33

    Gaby ade - you made my day! ;-)

    Vielen Dank an die Salzburger, daß ich heute die gleichen bitteren Mienen bei den ORF-Berichterstattern sehen durfte, wie vorigen Sonntag.

    Seine Kompetenz muß Wilfried Haslauer jetzt noch bei der Regierungsbildung beweisen, da könnten sich spannende Kombinationen ergeben.

    Die Bundes-ÖVP sollte nunmehr mit der Rückeroberung des LHs kräftigen Rückenwind verspüren und diesen für einen fulminanten Wahlkampf nutzen, sonst könnte es bei den Nationalratswahlen eng für die Schwarzen werden. Aber leichte Vorteile zeichnen sich derzeit ab - vorsichtiger Optimus ist angebracht.





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