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Fußnote 442: Das Rad wird neu erfunden

Berlin und Paris starten eine Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit. Lobenswert. Aber für Österreicher nicht ganz neu.

Irgendetwas funktioniert doch noch zwischen den beiden Großeuropäern. Ansonsten haben sich Deutschland und Frankreich ja seit der Wahl des Traummännleins Hollande auseinandergelebt. Die beiden starten nun Initiativen gegen die europäische Jugendarbeitslosigkeit (soweit altes Politikergerede). Dabei rufen sie nach mehr Krediten für kleine und mittlere Unternehmen (auch das findet sich schon in ein paar Tausend Erklärungen). Sie wollen aber noch etwas, und das ist hochinteressant: nämlich die europaweite duale Ausbildung, also die Verbindung betrieblicher Lehre mit Berufsschulen. Das gibt es ja erstaunlicherweise nur in wenigen Ländern. Das sind keienswegs zufällig jene, die nicht wie Spanien, Frankreich & Co alle Jugendlichen in die Gesamtschule zwingen, an deren Ende enorm viele Maturanten, Akademiker – und junge Arbeitslose stehen. Es ist also offenbar ein europäisches Glück, dass sich Österreich (sowie Süddeutschland und die Schweiz) nicht dieses Konzept von Grünrot-Androsch-Industriellenvereinigung aufzwingen ließen. So können Europas Krisenländer wenigstens noch irgendwo funktionierende Schulsysteme studieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 06:08

    Es gibt Entwicklungsländer, da wird das duale System kopiert und erfolgreich umgesetzt. Es produziert eine Schicht von bestens ausgebildeten Handwerkern, die zur Arbeit motiviert sind und Wohlstand schaffen.
    Unsere Gesamtschulideologen streben jedoch nicht nach individuellem Wohlstand widerborstiger Bürger, sondern wünschen sich ein breites akademisches Proletariat, das, viele Jahre lang politisch gehirngewaschen, ein später von der Umverteilung abhängiges williges Stimmvieh abgibt.
    So gesehen in Ländern des Ostblocks und in Kuba.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorexp(i*pi)+1=0
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 01:59

    Gegenwärtig werden zukünftige Lehrer, ja möglichst sogar Kindergärtner, zu Akademikern „gemacht“. Sie haben eben eine standesbewußte Lobby.
    Bei Ingenieuren gab es in Österreich bisher nur "Diplomingenieure" und "Ingenieure".
    Beide haben sich erfahrungsgemäß ihrer beruflichen Arbeit so intensiv verschrieben, daß sie kaum für ihr Image, sondern eher nur im Beruf Energie aufwendeten. Sonst wären vielleicht - von den Anforderungen her und bei vergleichbar intensiver öffentlicher Vertretungsqualität - aus Diplomingenieuren Doktoren der Technik und aus Ingenieuren wenigstens Magister geworden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 06:56

    " Konzept von Grünrot - ANDROSCH - Industriellenvereinigung . . . "

    ° Kreisky übernahm von Klaus die Regierung eines Österreich, von dem man sagen konnte, daß es bis zu diesem Zeitpunkt " mit der Sorgfalt ordentlicher Kaufleute " regiert war.

    ° Als sich Kreisky anschickte das zu ändern, war Androsch dessen verantwortlicher " Buchhalter ", der die falsche Richtung von Kreiskys Tun erkennen mußte.

    ° Androsch hat erst kürzlich die Verlagerung der letzten Reste seiner Leiterplattenfirma AT&S nach Asien angekündigt

    ° Die Verlagerung eines großen Unternehmens in einen anderen Kontinent
    erfordert großen Kapitaleinsatz.

    HAT SICH ANDROSCH ETWA MIT SEINER BILDUNGSPOLITISCHEN GSCHAFTLHUBEREI NAMENS BILDUNGSVOLKSBEGEHREN FÜR GROSSZÜGIGE FINANZIERUNG DER VERLAGERUNG VON AT&S NACH ASIEN REVANCHIERT?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 02:00

    Ohne der dringend notwendigen, wirtschaftlichen Stärkung von Klein- und Mittelbetrieben ist das an sich bestens bewährte duale Ausbildungssystem nicht aufrechtzuerhalten.
    Daher muß man auch duale Rahmenbedingungen schaffen, nämlich für den Lehrling UND für den Lehrherrn. Ob das sozialistische Klassenkämpfer auch tatsächlich geistig erfassen, oder trübt ihnen ihr Fanatismus einmal mehr den Blick für die Realität?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 06:31

    Wenn Frankreich und Deutschland Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit durch vermehrte Kreditvergaben an KUMs fordern dann zeigt sich, dass wieder einmal die Melkkuh Deutschland zur Kasse gebeten wird!

    Die Jugendarbeitslosigkeit ist nämlich in jenen Ländern am höchsten, die jetzt bereits aufgrund ihrer enormen Verschuldung vor der Pleite stehen:

    Zahlen für 15-24 jährige Arbeitslose

    EU 27: 23,5%
    D+Ö: 7,6%
    NL: 10,5%
    F: 26,5%
    I: 38,4%
    SP: 55,9%

    Bezahle Deutscher Michel, Feigmännchen macht sicher freudig mit,
    ansonsten wir die Erbschuld wieder zum Thema!

    www.dnet.at/elis/Tabellen/.../aminter_ALQJugendinter_Monat.pdf???

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 15:33

    Paßt dazu:

    Da gehen nicht nur jede Menge Arbeitsplätze verloren, sondern auch viele Ausbildungsplätze für junge Menschen. Bei dayli dürfen wird uns bei den Gewerkschaftsverhinderer bedanken. So wird aus dem bewährten dualen Ausbildungssystem rasch ein singulares, wenn Klein- und Mittelbetriebe reihenweise aufgeben!

    http://orf.at/#/stories/2184679/

    http://wien.orf.at/news/stories/2586390/

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 21:56

    LA MANIF POUR TOUS

    Unterstützen wir diese einzigartige Initiative, Manif pour tous ist schon außerhalb Frankreichs in mehreren Ländern aktiv, wann kommt sie nach Österreich?

    Homepage im Original:
    http://www.lamanifpourtous.fr/fr/
    Homepage in deutscher Sprache:
    http://www.lamanifpourtous.fr/de/

    Die Manif Pour Tous ist eine spontane, aus der Bevölkerung heraus entstandene und friedliche Bewegung. Sie geht über einzelne religiöse, politische und sexuelle Denkweisen und Verschiedenheiten hinaus, um die Grundwahrheit zweier verschiedener Geschlechter als Ort der Zeugung von Kindern zu schützen. Grundwahrheit, die derzeit noch das französische Recht durch die standesamtliche Trauung garantiert.

    Die Manif Pour Tous verurteilt jegliche Gewalttätigkeit, jegliche homophobe Äußerung und jegliche Intoleranz.


alle Kommentare

  1. Gerd Macher (kein Partner)
  2. terbuan
    30. Mai 2013 15:09

    Weil es heute keinen neuen Kommentar, hier ein Link zu einer Zitatensammlung, wie die SPD und die Grünen Deutschland auslöschen bzw, umvolken möchten:

    Deutsche Politiker und andere Führungspersönlichkeiten offenbaren uns hier und da ihre Absichten in Bezug auf Deutschland. Jeder, der diese Leute wählt oder unterstützt, sollte wissen, was er tut.

    http://freiundquer.de/?title=zitate-sammlung-wie-die-gruenen&more=1&c=1&tb=1&pb=1

    Aus soll eine "Islamische Republik Deutschland" werden mit einigen Authochtonenreservate für die Verbliebenen.

  3. terbuan
    29. Mai 2013 21:56

    LA MANIF POUR TOUS

    Unterstützen wir diese einzigartige Initiative, Manif pour tous ist schon außerhalb Frankreichs in mehreren Ländern aktiv, wann kommt sie nach Österreich?

    Homepage im Original:
    http://www.lamanifpourtous.fr/fr/
    Homepage in deutscher Sprache:
    http://www.lamanifpourtous.fr/de/

    Die Manif Pour Tous ist eine spontane, aus der Bevölkerung heraus entstandene und friedliche Bewegung. Sie geht über einzelne religiöse, politische und sexuelle Denkweisen und Verschiedenheiten hinaus, um die Grundwahrheit zweier verschiedener Geschlechter als Ort der Zeugung von Kindern zu schützen. Grundwahrheit, die derzeit noch das französische Recht durch die standesamtliche Trauung garantiert.

    Die Manif Pour Tous verurteilt jegliche Gewalttätigkeit, jegliche homophobe Äußerung und jegliche Intoleranz.

  4. Josef Maierhofer
    29. Mai 2013 16:20

    Auch meine Ansicht, darum mag ich die Fachhochschulen lieber als die Unis.

    Man muss einfach alles, was man studiert, auch praktisch angreifen und ausführen können, schließlich soll man später auch komeptente Entscheidungen treffen können.

    Je mehr Positives man voneinander aufnimmt, desto fruchtbarer, je mehr Negatives, desto furchtbarer.

    Das würde ich unter Gesamtschule verstehen, nämlich gesamtheitlichen Unterricht auf hohem Niveau ohne Nivellierung nach unten und Vereinheitlichung, sondern eben mit Spezialisierung in viele Richtungen mit vielfachen Entfaltungsmöglichkeiten.

    Schlimm ist allerdings dazu unser 'Paradeindustrieller' und sogar vom roten Kanzler abservierte Ex-Finanzminister mit dem Wahlonkel.

    • dssm
      29. Mai 2013 19:07

      Das mit den Fachhochschulen war hoffentlich ein Scherz; denn andernfalls müsste ich annehmen, Sie haben mit selbigen Einrichtungen seit Jahren nicht mehr zu tun gehabt!

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 21:09

      @ dssm

      Nächsten Sommer ist Schluß damit.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 21:21

      @ dssm

      Scherz ist es keiner, wenn man das ursprüngliche System betrachtet, bloß, wie heute bei allem, was heute daraus geworden ist, ja da haben Sie recht.

      Alles, was man dort tut, kommt heraus, als 'Perlen vor die Säue werfen' zum einen Teil, hilft aber denen, die bestrebt sind, daraus was zu machen.

      In der Mehrheit aber liegt die Waagschale auf Minus.

      Ein paar Idealisten sind bemüht, der Rest spielt Systemerhalter, wie fast überall in Österreich.

      Alle spüren es, aber keiner will es wahrhaben, der Zusammenbruch ist überall unmittelbar vor der Tür stehend.

      Termine heuer dafür, Juli oder Oktober, November, so denke ich.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 22:10

      @ dssm

      Österreich könnte noch ST&ST wählen, noch ginge es. Man müsste das halt unterstützen, nicht wegen ST&ST, sondern wegen Österreich und seiner Bürger.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 23:52

      @ dssm

      Wegen der Bezahlung war ich nie dort, ich habe einem Studienkollegen beim Aufbau eines modernen Moduls geholfen und diesen dann 17 Jahre lang unterstützt. Vor 17 Jahren war es aber schon noch das, was ich geschrieben habe. Ich habe es wegen der Studenten getan, um ihnen zu helfen.

      Inzwischen ist es völlig pervertiert worden, sowohl Lehrpersonal, wie auch Studierende haben sich derart verschlechtert, dass man gerne geht. Man will ja nicht am Untergang des Abendlandes mitwirken und auch nicht unbedingt wegen kaum was bis nichts gegen den Strom schwimmen wollen.

      Formalismus und Bürokratie besorgen den Rest, da gebe ich Ihnen recht.

      Hätte ich genug Geld, würde ich eine Privatuni aufmachen und all das wirklich dringend benötigte Fachwissen konzentriert gesamtheitlich samt Praxis dazu anbieten.

    • dssm
      30. Mai 2013 10:19

      @Josef Maierhofer
      Es waren Menschen, die wie Sie voller Überzeugung, das Werk begannen. Damit waren die FH's natürlich den UNI's überlegen. Leider ist es den Bürokraten und ihrer allgegenwärtigen Lobby inzwischen gelungen, diese 'Überzeugungstäter' gründlich abzudrehen.

    • Torres (kein Partner)
      30. Mai 2013 10:31

      Ich erinnere mich an ein Interview mit dem Personalchef von IBM Österreich (ich glaube im "trend", ist auch schon einige Jahre her), in dem er sinngemäß sagte, er scheide FH-Absolventen von Anfang an aus, diese seien unbrauchbar.

    • Josef Maierhofer
      31. Mai 2013 17:35

      @ Torres (kein Partner)

      Das sagt nicht nur der IBM Chef und es trifft auch nicht nur für Fachhochschulabsolventen zu.

      Es stimmt dies zwar nicht für alle, aber für eine große Mehrheit.

      Ich sage das auch den betroffenen Studenten, wie gesagt nicht einmal die Hälfte von ihnen ist wirklich brauchbar, so sehr man sich auch bemüht, auch diesen zu helfen. Das ganze gesellschaftliche Umfeld ist bereits so desolat, dass die gar nicht mehr das tun, was sie eigentlich wollen, nämlich wissen erwerben. Die meisten kommen von den 'neuen Wohlfühlschulen' a' la Claudia Schmied und können daher gar nicht mehr lernen vor lauter Antifaschismusunterricht.

      Die meisten guten Firmen haben Aufnahmetests eingeführt und lange Probezeiten, nach denen sie erstens den Kandidaten beurteilen können und zweitens ohne Angabe von Gründen kündigen können ohne weitere 'soziale' Konsequenzen.

  5. plusminus
    29. Mai 2013 15:33

    Paßt dazu:

    Da gehen nicht nur jede Menge Arbeitsplätze verloren, sondern auch viele Ausbildungsplätze für junge Menschen. Bei dayli dürfen wird uns bei den Gewerkschaftsverhinderer bedanken. So wird aus dem bewährten dualen Ausbildungssystem rasch ein singulares, wenn Klein- und Mittelbetriebe reihenweise aufgeben!

    http://orf.at/#/stories/2184679/

    http://wien.orf.at/news/stories/2586390/

    • dssm
      29. Mai 2013 16:20

      Ich treffe immer wieder, beruflich wie privat, auf aktive Unternehmer. Der Tenor ist überall negativ. Weitergearbeitet wird bei der Mehrheit nur wegen der Schulden.
      Sollte es zu einer 'Schuldenregulierung' kommen, egal auf welchem Wege, dann ist es mit den KMU's, mangels Unternehmer, vorbei.

    • fokus
      29. Mai 2013 20:13

      @dssm

      Sollte es tatsächlich mit den KMU's vorbei sein, ist es auch mit unseren Arbeitsplätzen vorbei.
      Da drängt sich glatt ein Vergleich auf: was die Bienen für die Landwirtschaft, sind die KMU's für die Wirtschaft eines Landes.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 23:38

      @ fokus

      Immerhin etwa 400 000 KMUs in Österreich, alleine das schon 30% der Erwerbstätigen, die Beiträge leisten.

  6. Observer
    29. Mai 2013 12:29

    Lehre (plus Berufsschule) ist dann gut, wenn der Lehrherr (Ausbildner) den Mitarbeiter nicht als billige Ar eitskraft sieht und bei Qualifikation auch nach Abschluss der Lehrzeit einen Arbeitsplatz bietet. Machen dies alle?

    Sehr unangebracht fungieren staatliche Verwaltung und im Staats- oder Stadteinfluss stehende Betriebe: diese setzen bei der Aufnahme oft eine angeschlossene Lehre voraus, egal welches Handwerk der Bewerber erlernt hatte. Denn damit will man einen Beweis haben, dass der Jugendliche nicht faul und dumm ist. Damit werden der Wirtschaft viele tüchtige künftige Arbeiter vorenthalten. Es gibt aber auch da Ausnahmen, wo z.B. die ÖBB u.a. eigene Lehrwerkstätten unterhalten und auch die Wiener Holding und deren Betriebe wurden von Häupl/Brauner "gezwungen", einige Lehrlinge aufzunehmen.

    In den USA kennt man die Lehrlingsausbildung nicht, da wird ein Bewerber nur für seine spezielle Tätigkeit "angelernt" und kann dann nur die von ihm verlangten Handgriffe, ohne "über den Tellerrand" zu blicken. Übrigens: ein Automechaniker in USA oder Kanada ist meist am Geschäftserfolg beteiligt, muss aber das erforderliche Werkzeug selbst finanzieren. Freundlicherweise gibt der Chef dazu oft einen Kredit.

    • fenstergucker
      29. Mai 2013 12:37

      Jeder Unternehmer weiß einen gut ausgebildeten Lehrling zu schätzen und behält ihn nach erfolgreichem Abschluß sicher gerne weiter. Außerdem gibt es in Österreich sowieso eine gesetzliche Behaltefrist für den Lehrherrn.

    • Observer
      29. Mai 2013 19:49

      fenstergucker:
      Es stimmt schon, dass je nach Branche 3 bis 6 Monate Behaltepflicht bestehen, aber was ist dann? Es gibt sogar Verträge, wo diese Behaltepflicht als befristetes Arbeitsverhältnis gilt, dadurch gar nicht extra gekündigt werden muss.

  7. dssm
    29. Mai 2013 11:35

    Viel einfacher wäre es eine Zwangszuteilung der arbeitlosen Jugendlichen zu machen. Dann noch ein ordentliches Einstiegsgehalt und einen Schreibtisch am Fenster, echte Arbeit wird ja wohl von unseren verhätschelten Akademikern und Maturanten nicht ernsthaft verlangt werden.
    Schulabbrecher, also diejenigen welche wahrscheinlich nicht einmal lesen und schreiben können, werden ebenfalls zugeteilt, erhalten aber ein kleineres Gehalt, Gerechtigkeit muss schließlich sein – da diese aber den ruhigen Betriebsablauf voraussichtlich stören würden, ist ihre ‚Arbeitszeit’ streng von den ‚gut ausgebildeten’ zu trennen. Also vormittags die Schulabbrecher, nachmittags die junge ‚Elite’.
    Die so beglückten Firmen, dürfen dann die Leute niemals kündigen, bis zur Pension mit 45.

    So einfach erzeugt man Vollbeschäftigung, und erst die Kaufkraft der jungen Leute!

  8. Undine
    29. Mai 2013 10:56

    GUTEN MORGEN, AUFWACHEN, liebe EU-KOMMISSARE!

    Reiben Sie sich doch endlich den Schlaf aus den Augen, nehmen Sie die rosa Schlafbrille ab, damit Sie wenigstens halbwegs KLAR SEHEN können, was sich außerhalb Ihres Elfenbeinturmes so alles abspielt!

    http://www.unzensuriert.at/content/0012906-EU-Kommission-bezweifelt-Armutsmigration-innerhalb-der-EU

    • Geheimrat
    • Geheimrat
      29. Mai 2013 11:06

      „Christen und Islam verbindet Liebe, Demut und Versöhnung!“ (Rita Süßmuth)

      Rita Süssmuth, geb. Kickuth, (* 17. Februar 1937 in Wuppertal) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

      Sie war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986 Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit) und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages. Mit fast zehn Jahren war ihre Amtszeit die zweitlängste in der Geschichte des Bundestages. Nur Eugen Gerstenmaier hatte das Amt länger inne.

    • Undine
      29. Mai 2013 11:51

      @Geheimrat

      Rita Süßmuth und Heiner Geißler, die beiden "linken" Verräter in der CDU-CSU!

  9. Geheimrat
    29. Mai 2013 10:40

    Man glaubt es kaum......

    EU-Kommissar: "Europa ist ein Sanierungsfall"
    29.05.2013 | 06:28 | (DiePresse.com)

    Europa zelebriere "Gutmenschentum" und führe sich als "Erziehungsanstalt" auf, kritisiert EU-Kommissar Günther Oettinger. Auch Deutschland bekommt sein Fett ab.

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1412397/EUKommissar_Europa-ist-ein-Sanierungsfall?_vl_backlink=/home/index.do

    • fenstergucker
      29. Mai 2013 12:39

      Apropos Öttinger = auch ein Paradebeispiel für einen erfolglosen Landespolitiker, der kaum auf einem fetten EU-Posten versorgt, zum Nestbeschmutzer mutiert!

    • Sensenmann
      29. Mai 2013 19:38

      @fenstergucker Wieso Nestbeschmutzer? Der elendige Politruk hat einen lichten Moment gehabt und die Wahrheit hinter dem Propagandaschleier der EUdSSR erkannt. Und diese wahrheit ausgesprochen! Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

  10. caruso
    29. Mai 2013 10:23

    Dümmer - gehts immer: Hausaufgaben sind Freiheitsberaubung:

    "Zuerst lernen und dann noch Aufgaben die unsere Freizeit gefährden?! Schüler in aller Welt sind schockiert. Die Albertus Magnus KMS ist einer der hauptbetroffenen Schulen der hinterhältigen Hausaufgaben. Diese angeblich „guten“ Aufgaben sind die größten Feinde der Freizeitbeschäftigung. 85% der modernen Schüler würden sich eine Schulausbildung ohne Hausaufgaben wünschen. Dadurch würden die Erwartungen der Lehrerschaft gemildert und das Fernsehprogramm gefördert werden."

    http://kurier.at/lebensart/kiku/hausaufgaben-sind-freiheitsberaubung/13.969.021

  11. Pumuckl
    29. Mai 2013 06:56

    " Konzept von Grünrot - ANDROSCH - Industriellenvereinigung . . . "

    ° Kreisky übernahm von Klaus die Regierung eines Österreich, von dem man sagen konnte, daß es bis zu diesem Zeitpunkt " mit der Sorgfalt ordentlicher Kaufleute " regiert war.

    ° Als sich Kreisky anschickte das zu ändern, war Androsch dessen verantwortlicher " Buchhalter ", der die falsche Richtung von Kreiskys Tun erkennen mußte.

    ° Androsch hat erst kürzlich die Verlagerung der letzten Reste seiner Leiterplattenfirma AT&S nach Asien angekündigt

    ° Die Verlagerung eines großen Unternehmens in einen anderen Kontinent
    erfordert großen Kapitaleinsatz.

    HAT SICH ANDROSCH ETWA MIT SEINER BILDUNGSPOLITISCHEN GSCHAFTLHUBEREI NAMENS BILDUNGSVOLKSBEGEHREN FÜR GROSSZÜGIGE FINANZIERUNG DER VERLAGERUNG VON AT&S NACH ASIEN REVANCHIERT?

    • Pumuckl
      29. Mai 2013 08:18

      ° Rückblickend erscheint mir die rasante Deindustralisierung der USA und Europas
      seit US-Präsident Nixon, zugunsten Asiens, nicht ohne geopolitisches Konzept erklärbar.
      Das Platzen des komplett ausgehandelten, für alle beteiligten vorteilhaften, Stronach - GM - Opel - Deripaska - Deals erscheint mir nur dadurch erklärbar, daß
      ein solcher Industrialisierungsschub für Rußland unerwünscht war.

      ° Nivellierung nach unten dürfte ein sozialistisches Bildungsprinzip sein. Ein auf europäischer Tradition, in den historischen Wurzeln also klösterlich - katholisches
      Bildungssystem erscheint den globalistischen " Eliten " zur Heranbildung des
      NEUEN MENSCHEN nicht geeignet.

      Androsch tut sich das als Musterschüler der Globalisten hervor.

    • terbuan
      29. Mai 2013 14:16

      Danke Pumuckl,
      seit Kreisky/Androsch sind Schulden Investitionen in die Zukunft.
      Heute wird uns diese Lüge erneut bis zum Erbrechen aufgetischt!

  12. terbuan
    29. Mai 2013 06:31

    Wenn Frankreich und Deutschland Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit durch vermehrte Kreditvergaben an KUMs fordern dann zeigt sich, dass wieder einmal die Melkkuh Deutschland zur Kasse gebeten wird!

    Die Jugendarbeitslosigkeit ist nämlich in jenen Ländern am höchsten, die jetzt bereits aufgrund ihrer enormen Verschuldung vor der Pleite stehen:

    Zahlen für 15-24 jährige Arbeitslose

    EU 27: 23,5%
    D+Ö: 7,6%
    NL: 10,5%
    F: 26,5%
    I: 38,4%
    SP: 55,9%

    Bezahle Deutscher Michel, Feigmännchen macht sicher freudig mit,
    ansonsten wir die Erbschuld wieder zum Thema!

    www.dnet.at/elis/Tabellen/.../aminter_ALQJugendinter_Monat.pdf???

  13. simplicissimus
    29. Mai 2013 06:08

    Es gibt Entwicklungsländer, da wird das duale System kopiert und erfolgreich umgesetzt. Es produziert eine Schicht von bestens ausgebildeten Handwerkern, die zur Arbeit motiviert sind und Wohlstand schaffen.
    Unsere Gesamtschulideologen streben jedoch nicht nach individuellem Wohlstand widerborstiger Bürger, sondern wünschen sich ein breites akademisches Proletariat, das, viele Jahre lang politisch gehirngewaschen, ein später von der Umverteilung abhängiges williges Stimmvieh abgibt.
    So gesehen in Ländern des Ostblocks und in Kuba.

    • brechstange
      29. Mai 2013 08:29

      So geschehen auch in Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich und Co.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 22:06

      @ und so gesehen in Österreichs Schulen.

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Mai 2013 02:43

    reinhard.horner@chello.at

    Dual-kooperative Berufsbildung

    Es kann und soll sich tatsächlich um eine Berufsbildung (persönlicher Qualitäten) mit eingebundener Ausbildung (konkret nutzbezogener Qualifikationen) handeln. Unter den mehrfachen Dualitäten beansprucht diejenige des ausübenden Erfahrungslernens mit dem schulisch systematisierten Lernen die grundlegende Bedeutung.

    Entgegen der einlinigen Zwangsverschulung mit ihrer Propaganda für zwingende hohe Akademiker- und Maturantenquoten sind die Ziele auf Fachkräfte, auf Unternehmer und auf erweiternde und höhere Weiterbildungen gerichtet.

    Heute bietet nicht zuletzt die Sozialpartnerschaft in Österreich hierfür ein tragendes Fundament.

    Im Übrigen ist es kein Zufall, dass die ehrwürdige Mollardschule in Wien weltweit als erstes berufliches Bildungszentrum in Wirksamkeit trat. Und das vor hundert Jahren.
    Seitdem hat das dual-kooperative System mannigfaltige Weiterentwicklungen erfahren. Dies nicht zuletzt hinsichtlich der Berufsschule, in ihren fachlichen Belangen und nicht minder mit der Aufgabenstellung der "Erweiterung der Allgemeinbildung", beginnend mit der Pionierarbeit des Pflichtgegenstandes "Politische Bildung".

    Als Exportartikel besonderer Art - weil heute wiederum weltweit einzigartig - ist ins Treffen zu führen der "Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen (KUS)" mit seinen vielfältigen Tätigkeiten - einschließlich der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung.

    Bei allem Gejammer um schlechte PISA-Ergebnisse etc. möge man in Österreich und im Hinblick auf Österreich die großartigen Leistungen unserer Lehrlinge und Berufsschüler bei den Berufsolympiaden nicht übersehen, die die Effektivität dieses Lernweges eindrucksvoll dokumentieren.

  15. fokus
    29. Mai 2013 02:00

    Ohne der dringend notwendigen, wirtschaftlichen Stärkung von Klein- und Mittelbetrieben ist das an sich bestens bewährte duale Ausbildungssystem nicht aufrechtzuerhalten.
    Daher muß man auch duale Rahmenbedingungen schaffen, nämlich für den Lehrling UND für den Lehrherrn. Ob das sozialistische Klassenkämpfer auch tatsächlich geistig erfassen, oder trübt ihnen ihr Fanatismus einmal mehr den Blick für die Realität?

  16. exp(i*pi)+1=0
    29. Mai 2013 01:59

    Gegenwärtig werden zukünftige Lehrer, ja möglichst sogar Kindergärtner, zu Akademikern „gemacht“. Sie haben eben eine standesbewußte Lobby.
    Bei Ingenieuren gab es in Österreich bisher nur "Diplomingenieure" und "Ingenieure".
    Beide haben sich erfahrungsgemäß ihrer beruflichen Arbeit so intensiv verschrieben, daß sie kaum für ihr Image, sondern eher nur im Beruf Energie aufwendeten. Sonst wären vielleicht - von den Anforderungen her und bei vergleichbar intensiver öffentlicher Vertretungsqualität - aus Diplomingenieuren Doktoren der Technik und aus Ingenieuren wenigstens Magister geworden.

    • Geheimrat
      29. Mai 2013 10:39

      Nur zur Ergänzung:

      Sie werden es nicht glauben, aber es gibt auch schon den Dipl.(HTL)Ing.

    • Gerald (kein Partner)
      30. Mai 2013 08:00

      Den DI(HTL) gibt es allerdings schon länger. Als "Akademisierung" kann man diesen Titel allerdings nicht ansehen, denn er erfordert zur Erlangung im wesentlichen Berufspraxis. Soweit ich weiß benötigt man 8 Jahre Berufspraxis (für den Ing. Titel reichen ja 3) und eine Diplomarbeit. So wirklich akzeptiert unter den Ingenieuren ist dieses Angebot allerdings nicht, denn der DI(HTL) ist mir, obwohl es ihn schon erheblich länger als z.B. den Bachelor gibt, noch kaum auf Visitenkarten begegnet.

    • Erich_47 (kein Partner)
      30. Mai 2013 11:35

      Zum Dipl-HTL-Ing (Bitte Schreibweise beachten): die meisten Länder Europas anerkennen den Ingenieurtitel eines HTL-Absolventen nicht. In Italien wurde sogar einmal ein Prozess gegen einen Ing. wegen Anmaßung eines akademischen Titels geführt. Bis heute glaubt man ja nicht, dass HTL-Absolventen (der technischen Fächer!) in ihrem Niveau nahe an den BC kommen.
      So gab es in Österreich immer mehr HTL-Absolventen mit Ing.-Titel, die international benachteiligt waren. Während die Deutschen schon lange alle HTL-ähnlichen Institutionen in eine Art FH umgewandelt hatten (es gibt dann den DI(grad.) als Ergebnis) erfand Österreich den Dipl-HTL-Ing.

      Allerdings gab es den nur als Zwischenlösung bis die ersten FHS die "Dipl.Ing.(FH)" ausmusterten.

      Eine andere katastrophale Entwicklung ist aber die, dass die TUs den Titel Diplomingenieur kaum mehr vergeben. Somit verschwindet auch der studierte Techniker in der Masse der Bachelors und Master so wie es den Diplomkaufmann auch nicht mehr gibt. Ja, ich weiß: das Können entscheidet und nicht der Titel. Aber ein akademischer Titel, der über das absolvierte Fach prinzipiell Auskunft gibt, war doch nicht schlecht? Die Unterteilung in die vielen Untergruppen der Technik musste sowieso hinterfragt werden.

    • exp(i*pi)+1=0
      30. Mai 2013 12:43

      @Erich_47:
      Ihr Zitat erscheint mir sehr treffend und bedenkenswert
      "...Eine andere katastrophale Entwicklung ist aber die, dass die TUs den Titel Diplomingenieur kaum mehr vergeben. Somit verschwindet auch der studierte Techniker in der Masse der Bachelors und Master so wie es den Diplomkaufmann auch nicht mehr gibt. Ja, ich weiß: das Können entscheidet und nicht der Titel. Aber ein akademischer Titel, der über das absolvierte Fach prinzipiell Auskunft gibt, war doch nicht schlecht? Die Unterteilung in die vielen Untergruppen der Technik musste sowieso hinterfragt werden."





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