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Fußnote 435: Silvios Glück und Ende

Jetzt hagelt’s Schlag auf Schlag für Silvio Berlusconi. Was steckt da wirklich dahinter?

Eine weitere Verurteilung des Langzeitpremiers – diesmal zu vier Jahren – ist so wie eine erste zwar noch nicht rechtskräftig; aber weitere werden wohl folgen. Ist damit ein übler Gauner in Politikergestalt endlich überführt oder wurde Berlusconi von einer Gruppe entschlossener linker Staatsanwälte und Richter zu Tode gehetzt? In Wahrheit dürfte beides stimmen. So unappetitlich Berlusconis Versuche waren, seine parlamentarischen Mehrheiten immer wieder hemmungslos zu seinem persönlichen Justiz-Nutzen einzusetzen, so sehr haben diese Gesetze zugleich die Richter psychologisch aufmunitioniert. Dahinter steht aber eine andere, noch wichtigere Tatsache: Berlusconi war der einzige Nachrkriegspolitiker, der mit einem konservativen und zumindest wirtschaftsliberal klingenden Programm die italienische Mehrheit rechts der Mitte lange mobilisieren und stabilisieren konnte. Das hat kein einziger der Christdemokraten vor ihm geschafft (die jedes Jahr mindestens einmal die eigene Regierung gestürzt haben), das dürfte auch in Zukunft nicht so bald einer schaffen, auch wenn es Italien eigentlich nötig hätte. Das ist zweifellos der politische Hauptgrund, warum Berlusconi weg musste. Die Tatsache hingegen, dass er ein Schlitzohr und Demagoge ist, dass er die Defizite seines Landes nicht abzubauen verstanden hat, hätte alleine niemanden gestört. Denn Schlitzohren, Demagogen, Defiziteure sind sie ja (fast) alle. Und mit zahllosen hübschen Mädchen umgeben würden sie sich zumindest gerne.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 00:27

    Es gibt keine mächtigere und entschlossenere Kraft als die Linken. Das spürt auch Rajoy in Spanien und Orban in Ungarn. Frau Merkel punktet bei ihren deutschen Michels ja auch nur, wenn sie nicht liberal sondern etatistisch/sozialistisch regiert.
    Somit ist auch erklärbar, warum sich die Christlichen ergeben haben wie weiland zu Stalins Zeiten.

    Ich sehe die Flagelanten und die Kinderkreuzüge auferstehen, um die bedauernswerten Griechen von den Ungläubigen (Kapitalisten) zu befreien.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 09:47

    Zuerst vor der eignen Türe kehren, danach kann man über befreundete Nationen herziehen!

    Silvio Berlusconi hat also Steuern hinterzogen – na und? Ist das alles?
    Deshalb soll er der Leibhaftige selbst sein, womit impliziert wird, daß jene wohl bis zu vierzig(!) Prozent Italien, welche ihn gewählt haben auch alles Teufelsanbeter sind.

    Nur gut, daß es bei uns zu Hause keinerlei Ferkeleien der politischen Klasse gibt!
    Die Faymann/Ostermann Geschichten wird der Staatsanwalt ja wohl einstellen!
    Den ehemaligen Herrn Aufsichtsratsvorsitzentenstellvertreter bei der BAWAG lässt man erst gleich in Ruhe.
    Gegen Frau Minister Schmid wird eingestellt, während die Ermittlungen noch in den Kinderschuhen stecken.
    Bei KHG wird politische Justiz der schlimmsten Sorte praktiziert, jedes Aktenstück wird widerrechtlich an die Öffentlichkeit gezerrt – keinerlei Konsequenzen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 07:52

    Zwar leben Totgesagte oft länger, aber ob das bei Berlusconi zutrifft? Denn wen die linke Jagdgesellschaft einmal ins Visier nimmt, der wird gnadenlos erlegt.

    Eine letztinstanzliche Verurteilung Silvio Berlusconis könnte die erst kürzlich nach langem, schweren Leiden zustande gekommene Regierung in Italien sprengen und damit Auswirkungen auf die gesamte EU haben. Was die Linken bei Wahlen nicht schaffen, nämlich Berlusconi auszuschalten, versuchen sie jetzt über die Höchstgerichte. Möge im Interesse Europas die Übung NICHT gelingen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 08:05

    Das einzige Gute an der Macht der Linken ist, dass sie sich in historisch gesehen rsantem Tempo immer selbst zerstoeren, da sie staendig den Koerper des Wirtes verzehren. Diesmal sieht es aus, sie haetten den Wirtskoerper verzehrt, ehe sie vollstaendig an die Macht geraten. Die Gefahr ist da, aber die Hoffnung lebt. Ohne sehr unangenehme Zaesuren wird es allerdings nicht gehen. Warten wir ab.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 07:30

    Wer die aktuellen Verhältnisse der italienischen Justiz kennt, der weiß, dass noch gar nichts entschieden ist. Einerseits werden die Anwälte alle möglichen Rechtsmittel ausschöpfen und andererseits will man die aktuelle Regierung Letta, wo doch Berlusconi und seine politische Gruppe als "Unterstützer" gilt, nicht gefährden.
    Also gilt auch hier: abwarten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 15:08

    Die Schwachstelle.

    Ja, es gehört zum Programm (Kampfruf) der Linken, sucht die Schwachstellen, öffnet die Wunden und macht sie nieder ! (die Nichtlinken und hin und wieder Vernünftigen nämlich).

    Berlusconit weist eklatante Schwachstellen auf, das trotz seiner Stärken.

    Wobei ich meinen würde, wenn er insgesamt den Italienern helfen konnte, so war es die Zeit wert, die er regieren konnte.

    Wenn die Italiener die Linken wählen, dann werden sie weiter untergehen, wie wir das auch tun.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2013 18:30

    Gestern gepostet: Die Pornodarstellerin Dagmar Wöhrl sitzt seit 1994 für die CSU im Bundestag. Sie fehlte bei der namentlichen Abstimmung über die Stationierung der Patriotraketen in der Türkei. Arbeit und Pflicht liegt ihr offenbar nicht. Ob sie immer alles versteuert hat, ist bei diesem Beruf schwer zu sagen. Gemma Berlusconi schimpfen


alle Kommentare

  1. Trinity (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:24

    Yo, good loiokn out! Gonna make it work now.

  2. Miyaby (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:39

    She was a gonner from the moenmt she condemned Germany to a pre-medieval economy by shutting down nuclear power in the wake of Fuckyoushima without noticing that Germany does not have many volcanoes or earthquakes.

  3. MizzJie (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:58

    I don't get the first one.And the second one is only bad in a world of diimalotpc rituals, which take the form more important than the content.I suppose there is much worse to find about Mr B

  4. Aron Sperber (kein Partner)
    12. Mai 2013 13:26

    Giulio Andreotti war zwar wie Silvio Berlusconi ein Feindbild des angeblich besseren Italiens. Auch er musste wie Berlusconi absurde Mafiavorwürfe, die von einer linken Polit-Justiz begeistert aufgegriffen wurden, über sich ergehen lassen.

    Den ”Tangentopoli”-Skandal, der zur völligen Auflösung seiner Partei geführt hatte, bestand er hingegen völlig unbeschadet, obwohl er die Skandal-Partei davor 30 Jahre lang geleitet hatte und daher in jedem anderen zivilisierten Land der Welt wohl zur Verantwortung gezogen worden wäre.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/05/06/andreotti-gaddafi-und-tangentopli/

    In Italien wurde er stattdessen zum Senator auf Lebenszeit ernannt.

  5. otto h. (kein Partner)
    11. Mai 2013 09:52

    bei uns wär berlusconi das nicht passiert (jedenfalls wenn er bei der SPÖ gewesen wäre)

    und so geniessen wir weiter täglich die klugen ratschläge der ehrenwerten, gerichtlich verurteilten "herren" androsch (steurhinterziehung) und blecha (amtsmissbrauch).

  6. HDW2 (kein Partner)
    10. Mai 2013 23:14

    Die Frage A.U. ist leicht zu beantworten: S.Berlusconi hat die Machtübernahme durch die Kommunisten 1994 verhindert, erst nach seinem Eintritt in die Politik begannen die Ermittlungen gegen ihn (insgesamt fast 100) die dabei tätigen Staatsanwaltschaften Mailand, Neapel und Palermo sowie die Richter(innen) sind durchwegs linkspolitisch deklarierte, Dr.Ingroia hat sogar eine extrem linke Partei gegründet! Der kassationsgerichtshof hat verschämt noch jedes dieser Pseudourteile kassiert. Schämen muss man sich nur dafür, dass die europäischen Bürgerlichen nicht imstande sind zu erkennen wo der wahre Feind steht. Aber das Verkaufen des Stricks an dem man sie aufhängen wird ist ja nicht neu sondern immer wieder erstaunlich. Nur Italien hat die Kraft dem zu widerstehen, in meiner Zeit war es die DC unter DeGasperi und Andreotti, heute der Mediokratur angepasst eben Berlusconi. Die Linke konnte immer nur physische Mängel verhöhnen und morden oder ordinärste Verwünschungen absondern.

  7. cmh (kein Partner)
    10. Mai 2013 15:01

    Die Demokratie zeigt sich in ihrer entwickelten Phase auch von den eher unangenehmen Seiten.

    Normalerweise wird uns ja immer die Demokratie - typischerweise verkürzt auf die Möglichkeit der Stimmabgabe ohne Anspruch auf Berücksichtigung des ERgebnisses - als alleinseeligmachende Regierungsform gepriesen.

    Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch:

    Demokratie funktioniert eigentlich nur wenn sich die Wähler kennen.
    Der Wahl vorgestaffelt sollte auch immer eine Alternativenfindung sein, was aber auf Sachentscheidungen beschränkt sein dürfte.
    Die Überstimmung von Minderheiten in Machtfragen hinterlässt immer böses Blut.
    Überstimmte Minderheiten anerkennen nicht immer die Richtigkeit der getroffenen Entscheidung und unterstützen diese in der Durchführung dann auch nicht.
    Der Wunsch Wahlergebnisse umzudrehen ist immer vorhanden.
    Wahlen werden immer von flankierenden Prozessen begleitet, den sog. Schmutzkübeln aka Wahltaktik.
    Ob jemand tatsächlich ein Kenner der MAterie und damit geeigneter Kandidat ist, ist nur schwer zu entscheiden. Aber die Meldung, dass er seine kleine Katze quält kann von jedem Depp und jeder Deppin verstanden werden.

    Bei den alten Griechen wurden zu Zeiten von Demokratien immer besonders viele Bürger exiliert.

  8. cmh (kein Partner)
    10. Mai 2013 14:49

    Zwar bin ich fast so alt wie Sie, sehr geehrter Herr Unterberger, und habe daher auch eine gewisse Freude am unverbindlichen Anblick junger Damen. Das was als solche in den italienischen Medien, vor allem den Berlusconisendern kommuniziert wird, ist allerdings eher degoutant.

    Berlusconis "lieblicher Damenflor" dient zudem eher zum Renommieren als zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen. Daher ist auch der Versuch, die Kosten dafür von der Steuer abzusetzten nicht ganz unbegründbar.

    Auch der Vergleich des Verhaltens der Objekte der Begierte eines Berlusconis mit dem dieses Lüstlings DSK ist vielsagend. Streitet Ruby diese Beziehung als reine Geschäftsbeziehung nicht ab, ist der geile französische Strolch einem Zuhälter auf den Leim gegangen.

    Die Beziehungen von Man und Frau sind ja sehr vielfältig. Aber das Verhalten des an Geld und Macht überlegenen Partners lässt doch Rückschlüsse auf dessen Charakter zu.

  9. socrates
    09. Mai 2013 18:30

    Gestern gepostet: Die Pornodarstellerin Dagmar Wöhrl sitzt seit 1994 für die CSU im Bundestag. Sie fehlte bei der namentlichen Abstimmung über die Stationierung der Patriotraketen in der Türkei. Arbeit und Pflicht liegt ihr offenbar nicht. Ob sie immer alles versteuert hat, ist bei diesem Beruf schwer zu sagen. Gemma Berlusconi schimpfen

    • brechstange
      09. Mai 2013 19:07

      Sie war in Urlaub, pardon nein auf Dienstreise in Sri Lanka, hat aber offenbar keine einzige Sozialeinrichtung besucht, sondern nur Touristenattraktionen. Krank war sie angeblich auch.

    • socrates
      09. Mai 2013 20:16

      brechstange
      Dienstreise war es keine, sonst hätte sie nach Ceylon zur Stiftung ihres Mannes reisen müssen. Wie weit ein Mann seine Frau zu einer Dienstreise verpflichten kann, weiß ich nicht. Xanthippe läßt sich das nicht gefallen.
      Aus dem Netz verschwunden:
      Sri Lanka statt Bundestag: Urlaub bringt Wöhrl in Erklärungsnot
      n-tv.de NACHRICHTEN-08.05.2013
      Die Abgeordnete Dagmar Wöhrl fehlt, angeblich wegen Krankheit. Tatsächlich befindet sie sich zum angegebenen Zeitpunkt aber in Sri Lanka.

    • socrates
      09. Mai 2013 21:15

      brechstange
      Interessant wird die Angelegenheit weil RU Flugabwehrraketen an Syrien verkaufen könnte, vom Typ S-300, äquivalent zu den Patriot der USA, damit Israel Syrien nicht so leicht bombardieren kann. Kery reist wie wild auf und ab.

    • leshandl
      10. Mai 2013 08:50

      Wie kommen Sie auf "Pornodarstellerin"? Ist das für Sie eine allgemein übliche Beschimpfung? Was soll das?

    • Torres (kein Partner)
      10. Mai 2013 10:27

      @leshandl
      Dagmar Wöhrl hat tatsächlich in ihrer Jugend Sexfilme gedreht. Sie jetzt noch als "Pornodarstellerin" zu bezeichnen ist natürlich übertrieben und unstatthaft, doch so ganz abwegig ist es nicht.

    • socrates
      10. Mai 2013 22:38

      leshandl
      (¯`·.¸HairWeb.de • Model Dagmar Wöhrl im Pornofilm "Die Stoßburg"
      www.hairweb.de/zf-Dagmar-Woehrl.htm???
      CSU-Politikerin als Pornofilm-Star. "Wenn nachts die Keuschheitsgürtel klappern...." Die blonde Dagmar Wöhrl ist nicht nur Schönheitskönigin und ...
      Suchen im Web hilft. Wenn man im Glashaus sitzt, soll man Berlusconi nicht "Sexclown" nennen. Den deutschen Medien ins Stammbuch!

  10. Josef Maierhofer
    09. Mai 2013 15:08

    Die Schwachstelle.

    Ja, es gehört zum Programm (Kampfruf) der Linken, sucht die Schwachstellen, öffnet die Wunden und macht sie nieder ! (die Nichtlinken und hin und wieder Vernünftigen nämlich).

    Berlusconit weist eklatante Schwachstellen auf, das trotz seiner Stärken.

    Wobei ich meinen würde, wenn er insgesamt den Italienern helfen konnte, so war es die Zeit wert, die er regieren konnte.

    Wenn die Italiener die Linken wählen, dann werden sie weiter untergehen, wie wir das auch tun.

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    09. Mai 2013 13:12

    reinhard.horner@chello.at

    Die gerichtliche Verfolgung der Verfehlungen des Herrn Berlusconi ist ein (verdammenswertes) Ergebnis linker Jagdgesellschaft?

    Schätzen wir demnach die "linke Jagdgesellschaft" als dermaßen unerlässlich wichtig ein? Oder gibt es doch auch andere Kräfte im bedeutenderen Teil der Bürgerschaft, die für eine saubere Gesellschaft und Rechtsverantwortung eintreten?

    Ist es angebracht, Herrn Berlusconi quasi zu entschuldigen, da alle Politiker ebenso seien?

    • brechstange
      09. Mai 2013 19:10

      Es ist eben die Frage, ob bedeutende Teile der Bürgerschaft für eine saubere Gesellschaft und Rechtsverantwortung eintreten oder für Manipulation. Ich bin mir da nicht sicher, ob der konzertierten Anleihenmanipulationen, die Berlusconi zum Rücktritt zwangen. Da war sicher nicht nur die linke Schießgesellschaft beteiligt.

    • kakadu
      10. Mai 2013 20:23

      Politik ist zumeist ein schmutziges Geschäft, auch wenn es sich der Bürger anders wünscht.

  12. dssm
    09. Mai 2013 09:47

    Zuerst vor der eignen Türe kehren, danach kann man über befreundete Nationen herziehen!

    Silvio Berlusconi hat also Steuern hinterzogen – na und? Ist das alles?
    Deshalb soll er der Leibhaftige selbst sein, womit impliziert wird, daß jene wohl bis zu vierzig(!) Prozent Italien, welche ihn gewählt haben auch alles Teufelsanbeter sind.

    Nur gut, daß es bei uns zu Hause keinerlei Ferkeleien der politischen Klasse gibt!
    Die Faymann/Ostermann Geschichten wird der Staatsanwalt ja wohl einstellen!
    Den ehemaligen Herrn Aufsichtsratsvorsitzentenstellvertreter bei der BAWAG lässt man erst gleich in Ruhe.
    Gegen Frau Minister Schmid wird eingestellt, während die Ermittlungen noch in den Kinderschuhen stecken.
    Bei KHG wird politische Justiz der schlimmsten Sorte praktiziert, jedes Aktenstück wird widerrechtlich an die Öffentlichkeit gezerrt – keinerlei Konsequenzen.

  13. simplicissimus
    09. Mai 2013 08:05

    Das einzige Gute an der Macht der Linken ist, dass sie sich in historisch gesehen rsantem Tempo immer selbst zerstoeren, da sie staendig den Koerper des Wirtes verzehren. Diesmal sieht es aus, sie haetten den Wirtskoerper verzehrt, ehe sie vollstaendig an die Macht geraten. Die Gefahr ist da, aber die Hoffnung lebt. Ohne sehr unangenehme Zaesuren wird es allerdings nicht gehen. Warten wir ab.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 08:06

      Sollte Subkommentar zu ambrosius sein.

    • ambrosius
      09. Mai 2013 08:19

      Wir führen an anderer Stelle gerade eine Diskussion " Liberalismus gegen , wie ich sie bezeichnen würde: messianische Weltanschauungen, egal ob von Marx oder aus anderen Ecken.
      Solange noch genug Sautrank im Trog ist, wird es keinen Aufstand gegen die Linken geben.

    • simplicissimus
      09. Mai 2013 12:06

      Richtig, solange es genug fressen und saufen gibt, gibt es keinen Aufruhr.
      Aber das wird nicht ewig so sein.

  14. fokus
    09. Mai 2013 07:52

    Zwar leben Totgesagte oft länger, aber ob das bei Berlusconi zutrifft? Denn wen die linke Jagdgesellschaft einmal ins Visier nimmt, der wird gnadenlos erlegt.

    Eine letztinstanzliche Verurteilung Silvio Berlusconis könnte die erst kürzlich nach langem, schweren Leiden zustande gekommene Regierung in Italien sprengen und damit Auswirkungen auf die gesamte EU haben. Was die Linken bei Wahlen nicht schaffen, nämlich Berlusconi auszuschalten, versuchen sie jetzt über die Höchstgerichte. Möge im Interesse Europas die Übung NICHT gelingen.

  15. Observer
    09. Mai 2013 07:30

    Wer die aktuellen Verhältnisse der italienischen Justiz kennt, der weiß, dass noch gar nichts entschieden ist. Einerseits werden die Anwälte alle möglichen Rechtsmittel ausschöpfen und andererseits will man die aktuelle Regierung Letta, wo doch Berlusconi und seine politische Gruppe als "Unterstützer" gilt, nicht gefährden.
    Also gilt auch hier: abwarten.

  16. ambrosius
    09. Mai 2013 00:27

    Es gibt keine mächtigere und entschlossenere Kraft als die Linken. Das spürt auch Rajoy in Spanien und Orban in Ungarn. Frau Merkel punktet bei ihren deutschen Michels ja auch nur, wenn sie nicht liberal sondern etatistisch/sozialistisch regiert.
    Somit ist auch erklärbar, warum sich die Christlichen ergeben haben wie weiland zu Stalins Zeiten.

    Ich sehe die Flagelanten und die Kinderkreuzüge auferstehen, um die bedauernswerten Griechen von den Ungläubigen (Kapitalisten) zu befreien.





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