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Die Studenten wählen (meist nicht)

Die Beteiligung an der ÖH-Wahl nimmt seit Jahrzehnten regelmäßig ab. Das ist eine Katastrophe. Und zwar nicht wegen des hohlen Katheder-Geschwätzes in Medien und Politik (wie: „Demokratie ist wichtig“ oder gar: „Diese Studenten!“), sondern wegen des massiven Missbrauchs, den die regierende Mehrheit der ÖH – in Wahrheit eine winzige Minderheit – mit den Studentengeldern betreibt. Dieser Missbrauch müsste eigentlich dringend beendet werden.

Die linke ÖH hat ja nicht nur mit unglaublich vielen Mitteln ein Klassenkampf-Cafe gegründet und in die Pleite geführt. Sie verwendet auch die sonstigen Mittel aus den Zwangsbeiträgen zum Gutteil völlig am Interesse der allermeisten Studenten vorbei. Ständige Transgender-Diskussionen, Publikationen sexbesessener Feministinnen oder volksrevolutionäre Solidarität für Votivkirchenbesetzer sind vielleicht doch nicht ganz typisch für die wirklichen Sorgen der Studenten.

Diese leiden vielmehr unter dem ständig noch größeren Massenbetrieb; sie leiden unter den deutschen Numerus-clausus-Flüchtlingen; sie leiden unter dem nicht nur bei zahllosen Rankings ständig abnehmenden internationalen Niveau der österreichischen Hochschulen: Diese ÖH der letzten Jahre kümmert sich jedoch fast gar nicht um diese wirklichen und massiven Probleme der Studenten.

Ja, noch viel schlimmer: die ÖH ist sogar selbst eine Hauptursache dieser Probleme. Denn sie hat jede effektive Maßnahme zu einer Verbesserung der Unis bekämpft, insbesondere wirklich spürbare Zugangsbeschränkungen.

Deswegen wird auch von Rot und Grün – die ja aus wahltaktischen Gründen an der Leine der ÖH hängen – jede sinnvolle Reform verhindert und sabotiert. Sogar die jetzt beschlossenen zaghaften Pseudoreformen sind von der ÖH (mit Ausnahme jener an der WU) vehement als viel zu weitgehend bekämpft worden. Dabei hat sich die Politik aus Angst vor den Studenten ohnedies bloß getraut, in einigen Studienrichtungen den Zugang zwar zu limitieren; aber sie tat dies in einem Schildbürgerstreich auf so hohem quantitativem Niveau, dass alle Leiden der Massenuniversitäten weitergehen müssen.

Dadurch gibt es in immer mehr Studienrichtungen fast nur noch Massenvorlesungen, beinahe keinen persönlichen Kontakt mit Professoren (viele absolvieren ein ganzes Studium, ohne dass ein einziger Professor sie vor der Diplomarbeit kennenlernt) und – vor allem! – in vielen Fächern katastrophal schlechte Professoren und Assistenten.

Bis auf die Medizin, wo der Professorentitel noch bare Münze wert ist, gibt es für die tüchtigsten und klügsten Akademiker keinerlei Motivation mehr, im Uni-Betrieb zu bleiben: Sie würden dort nur mäßig verdienen (ja, junge Menschen denken da auch nicht anders als die alten); sie würden dort durch die Menge der zu betreuenden Studenten, durch leistungsfeindliche Frauenquoten und administrativen Holler so zugeschüttet, dass gute Lehre oder erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit fast nur noch außerhalb möglich ist.

Fast alle Studenten wissen um diese Probleme. Und leiden darunter. Aber dennoch sind sie nicht bereit, die paar Minuten für die ÖH-Wahl zu opfern, um eine ordentliche Vertretung zu wählen und die Transgender-ÖH – über die außerhalb der Unis ganz Österreich lacht – vor die Tür zu setzen.

Ein solcher Machtwechsel wäre ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Verbesserung unserer Universitäten. Diese müsste ja vor allem im Interesse der Studenten liegen. Sie werden einmal selbst am meisten unter der schlechten Qualität, der überflüssigen Dauer und dem blamablen Renommee ihrer universitären Jahre leiden.

Es kann ja nicht wirklich im Interesse der Studenten liegen, wenn man bald nur im Ausland und an Privatunis eine ordentliche Ausbildung erhält. Denn dann haben wir wirklich eine üble Zweiklassengesellschaft.

PS.: Folgende Begründung eines Studenten, warum er nicht zur Wahl geht, hat mich sprachlos gemacht: Er gehe erst hin, wenn sich die ÖH durch ordentliche Arbeit seiner Stimmabgabe würdig zeigt. Er begreift nicht, dass gerade sein Nichtwählen die Hauptursache der schlechten ÖH-Arbeit ist. Solange diese ÖH-Typen regieren, können sie ja ihren Gesellschaftspolitik-statt-Studentenbetreuungs-Schwachsinn ungehindert fortsetzen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 07:43

    ÖH, Grüne und ORF sind die Plattformen, die im Verein mit unseren "Bildungsexperten" mit verteilten Rollen das Einsickern revolutionär-marxistischer Ideologie in breiter Front bewerkstelligen und so die eigentliche Macht im Staate darstellen, gegen die jeder Widerstand zwecklos ist. Unsere Entscheidungsträger werden auf diese Weise unterwandert, insbesondere die ÖVP.

    Wer traut sich schon, gegen dieses Meinungsmonopol anzukämpfen? Je länger wir zuwarten, desto schwieriger wird es. Wir schlittern geradewegs in eine neue Sowjetunion. Die Menschewiki sagen schon, wo es lang geht. Noch ein paar Jahre warten, dann werden die Bolschewiki die Macht übernehmen - und die ÖVP wird entweder dumm dreinschauen oder - bereits hinreichend stark unterwandert und gehirngewaschen - mit von der Partie sein. Einst war auch die Kirche ein starkes vor allem geistiges Bollwerk gegen diese Ideologie, heute ist die röm.-kath. Kirche bereits mit von der Partie, wie sich durch diverse Mitgliedschaften z.B. bei ATTAC zeigt.

    Dann werden vermutlich Jahrzehnte des realen Sozialismus in einem volksdemokratischen Österreich mit Gulag, Galgen und Genickschuß folgen. Meinen Sie, werte Leser, ich hätte jetzt übertrieben?

    Dann lesen Sie bitte http://www.kath.net/news/41272 : "Ein Eklat im Theater und der Wiener Dompfarrer. Wiener Festwochen: Schulkinder wurden angeleitet, auf der Bühne Handgranaten auf ein Christusbild zu werfen – Junge Katholiken wehrten sich lautstark – Wiener Dompfarrer Toni Faber lobte das Stück."

    Wo bleibt der Aufschrei der scheinbar sonst so für Gewaltlosigkeit eintretenden Grünen, des ORF und der ÖH? Schulkinder üben den Einsatz von Handgranaten? Und Toni Faber als Repräsentant der kath. Kirche applaudiert?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 05:51

    Arbeiterkammer und Österreichische Hochschülerschaft erscheinen als wirksame politische Instrumente der SPÖ und außerparlamentarischer noch viel weiter links orientierter Kreise.

    AK und ÖH repräsentieren somit keineswegs die politisch Position aller Arbeitnehmer oder Studierenden.

    SPÖ UND LINKSEXTREME DOMINIEREN DA POLITISCHE KAMPFARENEN WELCHE AUCH VON DER MEHRHEIT DER ANDEREN DURCH ZWANGSBEITRÄGE FINANZIERT WIRD !

    Die Mahnung von Dr. Unterberger sollte von deren politischen Mitbewerbern wahrgenommen werden!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 09:53

    A.U. schreibt:

    "Die linke ÖH hat ja nicht nur mit unglaublich vielen Mitteln ein Klassenkampf-Cafe gegründet und in die Pleite geführt. Sie verwendet auch die sonstigen Mittel aus den Zwangsbeiträgen zum Gutteil völlig am Interesse der allermeisten Studenten vorbei. Ständige Transgender-Diskussionen, Publikationen sexbesessener Feministinnen oder volksrevolutionäre Solidarität für Votivkirchenbesetzer sind vielleicht doch nicht ganz typisch für die wirklichen Sorgen der Studenten."

    Was muß denn noch alles passieren, daß die ÖH-Vorsitzende, die "Studentin" Janine Wulz (was studiert denn die überhaupt?), die nachweislich eine halbe Million Euro mit dem grün-sozialistischen Pleiteprojekt dieses Anti-, Anti-, Anti-Cafes verzockt hat, zum Teufel gejagt wird?

    Janine WULZ, dieses linxlinke Wutzerl, ist eine LACHNUMMER---allerdings eine kostspielige! Diese haarsträubende Verschwendung anvertrauten Geldes müßte doch Anlaß sein, die Zahlung des ÖH-BEITRAGES bis auf weiteres zu VERWEIGERN! Die Studenten müssen doch die Möglichkeit haben zu fordern, daß mit ihren Zwangsbeiträgen sorgsam umgegangen wird! Wenn sie allerdings die einzige Möglichkeit, dieses verantwortungslose Gesindel unter dem Vorsitz dieser unmöglichen Wulz abzuwählen nicht wahrnehmen, zweifle ich schon an der Intelligenz der zukünftigen Akademiker.

    Mit der Wiedereinführung einer Studiengebühr und der Abschaffung der ÖH-Beiträge wäre ein guter Schritt vorwärts gemacht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 01:26

    Gar so aussergewöhnlich ist die ÖH gar nicht. sie ist nur ein besonders krasses Beispiel für die Fragwürdigkeit von Zwangsmitgliedschaften mit Zwangsbeiträgen. WKO, AK, u.ä. agieren ja ähnlich, nur eben weniger krass!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 11:56

    Ja, Ihr PS, Ihr Schlußsatz ist es Herr Dr. Unterberger.

    'Ich gehe erst hin, wenn sich die ÖH gebessert hat.'

    Tja, lieber Kollege, sie kann sich nur mit Deiner Stimme verbessern, die Du denen, Deiner eigenen Vertretung, gibst, die Deine Interessen vertreten. Oder ist dieses perverse Transgender-Getue Dein Interesse ?

    Das ist das große Problem in Österreich geworden, statt zu geben, statt Angebote zu machen, wird gefordert, so ist es auch in den Firmen, dort interessiert nur der Lohn und der Urlaub, etc. aber die Arbeit überhaupt nicht.

    Diese Grundeinstellung ist eine Wohlstandserscheinung ('machen lassen' statt tun) und ist mit ein Grund für die österreichischen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die Österreich ruiniert haben und immer tiefer fallen lassen.

    So ist es auch bei den Parteien, man wird Mitglied und erwartet 'Gegenleistungen', statt sich mit eigener Meinung dort einzubringen oder gar selbst was zu tun oder mitzugestalten.

    In meiner Studentenzeit war ich immer bei den ÖH-Wahlen und war auch Kandidat, der gewählt wurde und dann eben auch Mandatar.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 08:30

    Leoben war anders. Bis jetzt.
    Dieses Mal ist es das erste Mal, dass von seiten der Wiener linken Parteien aggressiv in den ÖH-Wahlkampf in Leoben eingegriffen wird. Es ist zu hoffen, dass die Leobner dieses Gespenst rechtzeitig vertreiben, auf ihren zugehörigen Platz verweisen, dem der Bedeutungslosigkeit.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDDr.Edith
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2013 21:44

    Die HS-Wahl, aktuell heute abend, Tatort Juridicum Wien:
    Sachverhalt: Als gelernter Demokrat geht man zur Wahl. Die AG und der VSStÖ verteilen Zuckerl und Glückskekse. Die Frage an die beiden AG-Juvenilen lautete: Warum verteilt Ihr Zuckerl wie an Kleinkinder? Habt Ihr auch irgendeinen intellektuellen Hinweis, warum man euch wählen sollte? Antwort (original): Wir sind ja nicht der RFS!
    Da wundert es nicht, wenn ernsthafte Studenten einen weiten Bogen um dieses Volksfest (so war es auch aufgezogen) machen. Eine gezielte Verhöhnung der Demokratie!
    Im übrigen heißt es im HSG 1. Hauptstück § 2 Abs. 2: "Sie (die HS als Körperschaften öff. Rechts) sind errichtet, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und ihre Mitglieder zu fördern." Man sollte das HSG einmal gründlich hinterfragen und novellieren! Ist es zB eine Förderung der Mitglieder, wenn sich auf den Toiletten Aufkleber mit dem sinnigen Text "LesBiSchwul" finden? Oder die linksextreme, feministisch-ordinäre "unique", die per Post ins Haus flattert?


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  1. Steffie (kein Partner)
  2. Mylen (kein Partner)
  3. Ismail (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:07

    This makes eveihtyrng so completely painless.

  4. Parveen (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:54

    Holy cocinse data batman. Lol!

  5. Gasthörer (kein Partner)
    18. Mai 2013 12:20

    Soll ich lachen oder heulen...

    Auch dank AUs toller Propaganda in den 90ern sind wir ja bei der EU. Und diese EU hat uns nun einmal aufgezwungen Studenten aus aller Herren Länder hier in Österreich kostenlos (EU-Bürger) oder zu einem symbolischen Beitrag (Drittstaatler) studieren zu lassen.

    Nun zählen wir halt 60.000 ausländische Studis in Ö. Und ratet mal, wen die bei der ÖH Wahl wohl wählen werden....wohl jene, die sich dafür einsetzen, dass der Selbstbedienungsladen ja weiter geöffnet bleibt...

    http://www.oeh.ac.at/blog/mehrsprachiger-info-abend-fuer-auslaendische-studierende-zur-oeh-wahl-2013/

  6. DDr.Edith (kein Partner)
    15. Mai 2013 21:44

    Die HS-Wahl, aktuell heute abend, Tatort Juridicum Wien:
    Sachverhalt: Als gelernter Demokrat geht man zur Wahl. Die AG und der VSStÖ verteilen Zuckerl und Glückskekse. Die Frage an die beiden AG-Juvenilen lautete: Warum verteilt Ihr Zuckerl wie an Kleinkinder? Habt Ihr auch irgendeinen intellektuellen Hinweis, warum man euch wählen sollte? Antwort (original): Wir sind ja nicht der RFS!
    Da wundert es nicht, wenn ernsthafte Studenten einen weiten Bogen um dieses Volksfest (so war es auch aufgezogen) machen. Eine gezielte Verhöhnung der Demokratie!
    Im übrigen heißt es im HSG 1. Hauptstück § 2 Abs. 2: "Sie (die HS als Körperschaften öff. Rechts) sind errichtet, um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und ihre Mitglieder zu fördern." Man sollte das HSG einmal gründlich hinterfragen und novellieren! Ist es zB eine Förderung der Mitglieder, wenn sich auf den Toiletten Aufkleber mit dem sinnigen Text "LesBiSchwul" finden? Oder die linksextreme, feministisch-ordinäre "unique", die per Post ins Haus flattert?

    • Riese35
      15. Mai 2013 22:23

      >> "Man sollte das HSG einmal gründlich hinterfragen und novellieren!"

      Ja, das wäre die einzig richtige Vorgehensweise. Dazu sind aber die Grünen als Koalitionspartner unbrauchbar. D.h. zur Bundeswahl gehen und nicht den Schmidl sondern gleich den Schmied wählen.

      >> "Ist es zB eine Förderung der Mitglieder, wenn sich auf den Toiletten Aufkleber mit dem sinnigen Text "LesBiSchwul" finden? Oder die linksextreme, feministisch-ordinäre "unique", die per Post ins Haus flattert?"

      Ich sage schon lange, das, was die ÖH macht, ist reinster Amtsmißbrauch, der strafrechtlich zu verfolgen wäre.

  7. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    15. Mai 2013 20:10

    Ich kann nicht glauben, dass die sogenannte HochschülerInnenschaft (also dieser grünrotalternative Haufen von Chaoten) irgendwie die Studenten (ich verwende bewußt nicht das Blödwort "Studierende") repräsentiert.

    Es mag sein, dass manche Studenten mich als Dinosaurier ansehen würden, wenn ich ihnen erzählen würde, dass

    1. zu meiner Studentenzeit die Wahlbeteiligung bei der Hochschülerschaftswahl etwa 80% betragen hat, und dass wir damals stolz darauf waren, wählen zu gehen. Wir haben uns gekannt, und nach der Wahl sind wir noch gemeinsam ins Cafe gegangen. Nein, nicht ins Cafe Rosa.

    2. dass damals die ungefähre Verteilung der Stimmen der Studenten (wie gesagt, bei etwa 80% Beteiligung) war: 60% ÖVP-nahe Studenten, 30% FPÖ-nahe Studenten und 10% VSStÖ, also SPÖ-nahe Studenten. Bei etwa 80% Wahlbeteiligung.

    Deswegen sag ich auch normalerweise nichts. Ich murmle es nur hier vor mich hin.

    Es mag sein, dass wir damals noch im Ohr hatten, wie unsere Eltern unter der Terrorherrschaft der Nazis (wo man nie, nicht einen Augenblick, sicher sein konnte, ob man nicht auf die GESTAPO geholt würde, weil einen wer wegen irgendeinem Schas denunziert hatte, etwa wegen Feindsender-Hörens) gelitten hatten. Wir mußten uns nicht künstlich als Antifa-Truppe stilisieren, wie die ahnungslosen heutigen "Studierenden", die doch von nichts eine Ahnung haben, aber "Antifa" sein müssen, weil sie es halt müssen, weil ihnen ein Big Brother das Gehirn gewaschen hat. Und daneben antiheteronormativ, antiklerikal, antiautoritär, antiantianti und überhaupt. Als ob im wirklichen Leben so ein Holler gebraucht würde. Wir hatten noch die zerbombten Häuser auf dem Schulweg vor den Augen gehabt und waren nicht mit dem goldenen Löffel im Mund aufgezogen worden, wir waren noch dankbar für die Kinderausspeisung der westlichen Besatzungsmächte, wo wir Kinder etwas zu essen bekamen (danke, England!), und unsere Mütter hungrig zusehen mußten, aber genauso dankbar waren - wenigstens die Kinder waren versorgt. Und wenn die Kinder nicht die ganze Suppe aufessen konnten, nahm man die übriggebliebene Suppe in einem mitgebrachten Teller dankbar nach Hause mit. An Antiheteronormanivität oder Antifa-Demonstrationen hat damals niemand gedacht.

    Die Hauptschuldigen am gegenwärtigen Zustand der Studentenvertretung sind natürlich die grünen Figuren, die außer politischen Blödideen nichts beizutragen haben. Denen bizarre politische Außenseitermeinungen Norm sind, die nicht das Format haben, die Studentenschaft zu verkörpern. Und im wirklichen Leben bestimmt scheitern werden - wetten?

    Aber gleich dahinter sind die Studenten (männlich und weiblich, für die Begriffstützigen) an diesem Zustand schuld, die NICHT ZUR WAHL GEHEN.

    Die sind nicht viel weniger schuld.

    Wer nicht zur Wahl geht, wird von solchen Figuren vertreten, wie man sie heute an der Spitze der ÖH sieht. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass man nicht wählt. Keine.

    Und ein Gerede, für eine Wahl zu so einem grünroten Sauhaufen sei man sich zu gut, ist völlig absurd. Man darf sich eben nicht zu gut sein. Man muß hingehen!

  8. Anna Marie (kein Partner)
    15. Mai 2013 17:36

    Eigentlich ist unser Staat (genaugenommen alle Staaten) rechtsbankrott!!

    "Rechtsbankrott ist das Unvermögen einer Rechtsordnung, den "Rechtsunterworfenen" Recht zu verschaffen.
    Eine Einrichtung, insbesondere eine Rechtseinrichtung offenbart beispielsweise Rechtsbankrott, wenn sie Lügner an die Spitze gelangen läßt, Schmierer zu Schriftführern macht, Betrüger zu Kassieren, Fälscher zu Protokollanten, Hochstapler zu Beisitzern und Erpresser zur Rechtsaufsicht. Eine Besserung verspricht unter solchen Umständen allein die vollständige Rückkehr zu allgemein anerkannten Werten (z.B. Wahrheit, Freiheit) und Rechtsgrundsätzen (z.B. pacta sund servanda, Willkürverbot, Wettbewerb usw.)"
    Quelle: Gerhard Köbler - Juristisches Wörterbuch 2012 - Vahlen Jura

  9. Susanna (kein Partner)
    15. Mai 2013 14:59

    Es gibt leider auch bei anderen Wahlen Leute, die stolz darauf sind, "weiß" gewählt zu haben...

  10. Erich_47 (kein Partner)
    15. Mai 2013 13:24

    Typisch österreichisch: alle Studenten und -innen "dürfen" den ÖH-Beitrag zahlen. Solange der nicht eingezahlt ist, kann keine Vorlesung usw. belegt werden. Aber nicht alle Studenten sind wahlberechtigt!! A.O. Studenten, zu denen in Salzburg auch die ca. 300 bis 400 Studenten der neuen UNI 55 PLUS gehören (eine Öffnung der UNI für alle, die das 55.Lebensjahr überschritten haben), dürfen weder aktiv noch passiv wählen! Gnadenhalber durften einige der Senioren, die sich meldeten, als Zuhörer in den erlauchten Kreis der "echten" ÖH-Vertreter eintreten - nach eingehender Prüfung ihrer Interessen (zB ob sie auch strikt gegen Studiengebühren und Zutrittsregelungen sind).

    Warum sich nicht mehr Studenten engagieren verstehe ich angesichts der Karriere der letzten großen Vorsitzenden sowieso nicht. Frau Maurer, die im übrigen dem Vernehmen nach keine ihrer (ungeheuer schwierigen) zwei Studien abgeschlossen hat und uns noch als Organisatorin vieler linker Aktionen in Erinnerung ist, kandidiert an sicherer Stelle bei den Bundesgrünen.

    Dazu auch http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1401240/Sigi-Maurer_Vom-Audimax-ins-Parlament .

    In Salzburg hat es auch der ÖH-Vorsitzende ins Landesparlament geschafft und dürfte jetzt zu jenen Grünen gehören, die die SPÖ unbedingt mit ins Regierungs-Boot nehmen wollen (eine conditio sine qua non??). Aber vielleicht sind die zwei Genannten ein Grund, warum die meisten nicht wählen gehen?

  11. Johann Glaser (kein Partner)
    15. Mai 2013 12:48

    Sehr bezeichnend ist auch, dass die Fachschaftsliste vor dem Neuen EI (Gusshausstraße) einen Stand aufgestellt hat und dort Krapfen verteilt. Gut, die Krapfen sind wirklich gut, aber Wählerstimmen erkaufen?

    Noch viel erschreckender ist deren Idee, dort auch rote Nelken zu verteilen! Das zeigt eine bedenkliche Nähe zum gefährlichen Sozialismus. Entweder sind sie von der VSSTÖ unterwandert, oder einfach nur dumm...

  12. Anna Marie (kein Partner)
    15. Mai 2013 11:25

    Die Neue Weltordnung – politisch korrekt oder Verschwörungstheorie?
    14 05 2013

    Von Inge M. Thürkauf

    Für die meisten Zeitgenossen ist es ein nebulöser Begriff, mit dem die wenigsten etwas anzufangen wissen – Neue Weltordnung. Zwar wittern besonders die Medien dahinter irgendeine paranoide Verschwörungstheorie, obwohl führende Politiker immer öfter in ihren Reden Formulierungen wie „die eine Weltregierung“ oder „global governance” einflechten lassen – nicht selten in Zusammenhang mit der Agenda zur Verringerung der Macht souveräner Staaten.

    Die Neue Weltordnung ist, das kann mit Sicherheit gesagt werden, keine Verschwörungstheorie, sie ist das Zukunftsprogramm der zurzeit mächtigsten Organisation der Welt: der UN. Dass man verdächtigt wird, sich gegen Frieden und Menschenrechte zu stellen, wenn „Migration“, die „Auflösung der Nationalstaaten“ oder „religiöser Synkretismus“ kritisiert oder nur hinterfragt wird, zeigt deutlich genug, dass sich dahinter mehr verbirgt, als lediglich eine Verschwörungstheorie. „Die Gesellschaft soll verändert werden“, schreibt der britische Historiker Anthony Sutton, die Welt soll verändert werden, „um eine Neue Welt Ordnung hervorzubringen.
    Die folgenden Zitate weisen auf den internationalen Konsens zur Vorbereitung einer Neuen Weltregierung:

    Strobe Talbott, Vize-Außenminister der USA von 1993 – 2000, spricht Klartext: „Im nächsten Jahrhundert (21. Jh.) werden Nationen, wie wir sie kennen, obsolet sein; alle Staaten werden eine einzige globale Autorität anerkennen. Nationale Souveränität war letztendlich keine so gute Idee.“[4]

    Ebenso David Rockefeller: Er sah die Welt 1994 „am Rande einer globalen Umwälzung. Alles was nötig ist, wäre eine Krise großen Ausmaßes, und die Nationen werden die neue Weltordnung bejahen.“[5] In einer Ansprache dankte er „der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen Publikationen, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen und beinahe 40 Jahre ihre Versprechen zur Geheimhaltung nicht gebrochen haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn er Gegenstand der breiten Öffentlichkeit gewesen wäre. Aber jetzt ist die Welt aufgeklärt und vorbereitet genug, um einer Weltregierung entgegenzugehen.[6]

    Jacques Attali, ehemaliger Berater des französischen Präsidenten Sarkozy, sah eine Chance für eine Weltregierung in der im Jahre 2009 erwarteten Schweinegrippe Pandemie. „Die Geschichte lehre, dass die Menschheit sich nur unter Todesangst bedeutsam weiterentwickle: Dann mobilisiere sie Abwehrmechanismen, manchmal unerträgliche (Sündenböcke und totalitäre Systeme); manchmal sinnlose (Ablenkung); manchmal effiziente (therapeutische Maßnahmen, die letztendlich all die alten Moralvorstellungen über Bord werfen).“[7]

    Ähnlich äußerte sich Henry Kissinger: “Heute würden die Amerikaner empört reagieren, wenn UNO-Truppen Los Angeles beträten, um die Ordnung wiederherzustellen; morgen wären sie dankbar! Besonders, wenn ihnen erklärt wird, dass es eine äußere Bedrohung gibt, ob real oder Propaganda, die unsere Existenz in Frage stelle. Alle würden dann die Weltführer anflehen, sie von diesem Übel zu erlösen. Jedermann fürchtet sich vor dem Unbekannten. Wenn ihnen dieses Drehbuch vor Augen gestellt wird, werden Individualrechte bereitwillig im Gegenzug für Garantien ihres Wohlergehens abgetreten, das ihnen von der Weltregierung bewilligt wird.”[8]

    Die Schweiz hat ebenfalls diesbezüglich einen Vorschlag unterbreitet: Anlässlich der UNO Vollversammlung in New York am 14. September 2010 hielt Altbundesrat Joseph Deiss seine Antrittsrede als Präsident der UNO-Generalversammlung und stellte die Forderung nach einer „gouvernance mondiale“, nach einer globalen Regierungsführung.

    Völlig unmissverständlich drückte sich die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, auf dem Kirchentag in Dresden 2011 aus: „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhin können, Souveränität, Rechte, an andere abzugeben“.[9] Und während der Konferenz „Falling Walls“ am 9.November 2009 in Berlin, umschrieb sie die NWO elegant mit den Worten: „…eine der spannendsten Fragen, Mauern zu überwinden, wird sein: Sind Nationalstaaten bereit und fähig dazu, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle?“ Da diese Rede 2009 gehalten wurde, fragt man sich, welche Mauern sie hier angesprochen hat, die Berliner Mauer kann es wohl nicht gewesen sein, sie fiel ja 20 Jahre früher. Es können somit eigentlich nur Ländergrenzen gemeint sein, die durchbrochen werden müssen, damit z. B. Menschen Grenzen los einwandern können[10], und zwar – koste es, was es wolle. Für die Bundeskanzlerin existiert bereits eine Welt des Friedens, wenn es keine Grenzen mehr gibt. Angela Merkel bekräftigt diesen Aspekt, wenn sie sagt: „Das wollen wir auch dort schaffen, wo … Mauern die Möglichkeit verhindern, dass die Welt friedlich zusammenlebt.“ – „Es wird so sein, dass ein friedliches Zusammenleben nur mit einer globalen Ordnung … möglich ist.“ – „Diese Welt wird keine friedliche … Welt sein, wenn wir nicht zu mehr globaler Ordnung und mehr multilateraler Zusammenarbeit finden.“[11]
    weiter ...
    http://schreibfreiheit.eu/

  13. cmh (kein Partner)
    15. Mai 2013 09:29

    Soweit ich mich erinnere gab sich die ÖH immer auch als "Serviceorganisation". Es war dagegen durchaus nichts einzuwenden, aber viele der "konservativen" Studenten haben das dann auch für bare Münze genommen.

    Von der ÖH bekommt man ein Service and that's it! Aber sich in der ÖH zu zu engagieren und sich vielleicht auch in die Institutsgremien konstruktiv einzubringen, das war den Studenten immer schon zu mühselig. Nur einige mit starker politischer Motivation haben sich das angetan.

    Dieses Desinteresse wurde durch den Paradigmenwechsel von einer Universitas magistrorum discipulorum hin zu einer Wissensvermittlungsanstalt gefördert. (Es ist daher etwas drollig, von der ÖH hier einen Gegenimpuls zu erwarten.)

    Würde man mich fragen, dann würde ich - von den derzeit bestehenden Fakten ausgehend - alle Universitäten zu Fachhochschulen öffentlichen Rechtes umwandeln und den bacchalaureus als Zugangsvoraussetzung für die wirklichen Universitäten, an denen lehrend geforscht wird, hernehmen.

  14. Cotopaxi
  15. Undine
    • Undine
      14. Mai 2013 14:28

      Und damit es auch etwas zu lachen gibt, obwohl es bei näherer Betrachtung eher zum Weinen ist, sehen Sie sich doch Jan Fleischhauer im Gespräch mit der deutschen GRÜNEN Gleichberechtigungsbeauftragten (huch, was ist da die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft dagegen!) Franza Drechsel an; sooo ticken nämlich die Grünen!

      http://www.youtube.com/watch?v=RD_0S2RtkIw

  16. Undine
    14. Mai 2013 13:55

    OT---aber die GRÜNEN, die jetzt überall Morgenluft wittern, gehörten gründlich "abgeklopft", denn sie spielen europaweit ein reichlich fadenscheiniges Spiel; man sollte den Hinweis aus den DWN auf den "obersten Grünen", nämlich auf die bedenkliche Rolle des Cohn-Bendit ernst nehmen:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/01/lebensmittel-wie-monsanto-heimlich-die-eu-unterwandert/

    http://www.unzensuriert.at/content/0012732-25-Mai-Weltweite-Proteste-gegen-Genkonzern-Monsanto

  17. Observer
    14. Mai 2013 13:06

    Zur aktuellen ÖH-Diskussion kann ich nichts beitrage, da ich schon zuviel zeitlichen Abstand habe. Ich ahbe abeer den Eindruck, dass es den "Etablierten" dort gar nichts ausmacht, wenn nur eine sehr geringe Wahlbeteiligung erfolgt, denn damit bleiben die "extremen" Personen unter sich.

  18. Josef Maierhofer
    14. Mai 2013 11:56

    Ja, Ihr PS, Ihr Schlußsatz ist es Herr Dr. Unterberger.

    'Ich gehe erst hin, wenn sich die ÖH gebessert hat.'

    Tja, lieber Kollege, sie kann sich nur mit Deiner Stimme verbessern, die Du denen, Deiner eigenen Vertretung, gibst, die Deine Interessen vertreten. Oder ist dieses perverse Transgender-Getue Dein Interesse ?

    Das ist das große Problem in Österreich geworden, statt zu geben, statt Angebote zu machen, wird gefordert, so ist es auch in den Firmen, dort interessiert nur der Lohn und der Urlaub, etc. aber die Arbeit überhaupt nicht.

    Diese Grundeinstellung ist eine Wohlstandserscheinung ('machen lassen' statt tun) und ist mit ein Grund für die österreichischen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die Österreich ruiniert haben und immer tiefer fallen lassen.

    So ist es auch bei den Parteien, man wird Mitglied und erwartet 'Gegenleistungen', statt sich mit eigener Meinung dort einzubringen oder gar selbst was zu tun oder mitzugestalten.

    In meiner Studentenzeit war ich immer bei den ÖH-Wahlen und war auch Kandidat, der gewählt wurde und dann eben auch Mandatar.

    • Anton Volpini
      14. Mai 2013 17:27

      Ich war Anfang der 1980 iger Jahre in Salzburg Kanditat der JES (Junge Europäische Studentenunion, gibt es die heute überhaupt noch?)
      Als ich einen Studenten unserer Weltanschauung zu einer unserer Wahlveranstaltungen einladen wollte, antwortete er, er könne nicht kommen, da er zu diesem Zeitpunkt Stepptanzkurs habe.
      Die Linken haben zu dieser Zeit jede Woche mit Demonstrationen gegen den Schah in Persien den Verkehr in den Salzburger Straßen lamgelegt.
      Die Wahlbeteiligung der darauffolgenden ÖH Wahl betrug ganze 34%.

      Seit damals hat mein Weltbild über die sogenannte bürgerliche Weltanschauung ob dieser Prioritätensetzung ordentlich zu bröckeln begonnen!

    • Anton Volpini
      14. Mai 2013 17:31

      Muß wohl Ende der 1970 iger Jahre gewesen sein!

    • Josef Maierhofer
      14. Mai 2013 18:45

      @ Anton Volpini

      Ja, Ende der 70-er Jahre begann alles endgültig zu zerfallen bei den Studenten.

      Aber allzu hoch war die Wahlbeteiligung auch vorher nie, wenigstens aber über die Hälfte gingen wählen, dann 40% und jetzt unter 30%.

      Ich hatte das Sozialreferat und das Wohnungsreferat und habe das 'Studentische Wohnungsservice' gegründet und 1 Jahr dann auch selbst geleitet, war damals ein Verein. Das SWS gibt es heute noch mit Sitz in Favoritenstraße 6, 1040 Wien.

      Auch die Studien selbst wurden 'zerbröselt', plötzlich konnte man ohne die wichtigen Kernfächer, vor denen sich alle gefürchtet haben, auch ein Diplom erringen. Also auch hier Inflation. Es waren die 'goldenen' Zeiten des 'Sonnenkönigs', mit dem Gratis-wegwerf-schulbuch, es wurde einfach alles zum Schmeißen und leider auch ein immer größer werdender Satz von leistungsfeindlichen Studenten, die damals 'zukünftige Elite', die wir heute haben, Cap ist einer davon.

    • Anton Volpini
      14. Mai 2013 19:26

      Ja, der Sonnenkönig hat kunstgerecht die Inflation aller Werte eingeleitet. Ich werde nie vergessen, wie er in den zwei ORF Diskussionen mit Klaus das Gegenteil proklamiert hat von dem, was er dann tatsächlich umgesetzt hat.
      Und der Cap hat sich bei Hainburg ordentlich die Finger verbrannt, und ist trotzdem bis heute auf der sozialistisch staatlichen Suppe oben auf geschwommen.
      Und wir haben all dem Treiben, bis auf die kurze Periode Schüssels, nichts entgegensetzen können.

      Sic transit gloria mundi!

      Die Hoffnung besteht darin, daß Österreich in der kurzen Schüssel-Periode wirtschaftlich so gesundet ist, obwohl die freiheitlichen Chaotenkoalitionäre nur gestört haben. Bis auf Riess Passer und KH Grasser.
      Denn die Lehre daraus muß wohl sein, daß eine Lichtgestalt nicht nur die Fehlentwicklungen von drei Jahrzehnten sozialistischer Inflationspoltik korrigieren kann, sondern auch, daß das für weitere Jahre Fehlentwichlung zum Überleben reicht.

      Nur, viele weitere Jahre mit dem Tanz um das goldene Kalb werden wir uns wohl nicht mehr leisten können.

    • Undine
      14. Mai 2013 21:13

      @Josef Maierhofer und @Anton Volpini

      Danke für die interessante Reminiszenz!

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      15. Mai 2013 10:35

      @Anton Volpini
      Als ich gestern wählen war, ist auf dem Stimmzettel keine JES gestanden; vielleicht gibt es sie aber außerhalb der Universität Wien.

    • Anton Volpini
      15. Mai 2013 11:16

      Wow, eine Studentin als Posterin im Unterbergerblog. Da sollte sich meine ältere Tochter ein Beispiel nehmen, und auch einmal was schreiben.
      Könnten Sie Ihr vielleicht ein bißchen auf die Sprünge helfen, Margarita Teresa? Bitte!
      Sie ist sogar Partnerin. :-)

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      15. Mai 2013 12:24

      Wie stellen Sie sich das denn vor, Herr Volpini :-)?

    • Anton Volpini
      15. Mai 2013 13:27

      Weiß auch nicht.
      Ist gar nicht so leicht, ohne die Anonymität zu verletzen.
      Vielleicht machen Sie einen fröhlichen Aufruf an alle anderen Studenten...oder so.
      Oder aber es hilft vielleicht schon, wenn sie das jetzt mitliest.
      Wahscheinlich kann sie sich eh schon nicht mehr vor Lachen halten. :-))

  19. Undine
    14. Mai 2013 09:53

    A.U. schreibt:

    "Die linke ÖH hat ja nicht nur mit unglaublich vielen Mitteln ein Klassenkampf-Cafe gegründet und in die Pleite geführt. Sie verwendet auch die sonstigen Mittel aus den Zwangsbeiträgen zum Gutteil völlig am Interesse der allermeisten Studenten vorbei. Ständige Transgender-Diskussionen, Publikationen sexbesessener Feministinnen oder volksrevolutionäre Solidarität für Votivkirchenbesetzer sind vielleicht doch nicht ganz typisch für die wirklichen Sorgen der Studenten."

    Was muß denn noch alles passieren, daß die ÖH-Vorsitzende, die "Studentin" Janine Wulz (was studiert denn die überhaupt?), die nachweislich eine halbe Million Euro mit dem grün-sozialistischen Pleiteprojekt dieses Anti-, Anti-, Anti-Cafes verzockt hat, zum Teufel gejagt wird?

    Janine WULZ, dieses linxlinke Wutzerl, ist eine LACHNUMMER---allerdings eine kostspielige! Diese haarsträubende Verschwendung anvertrauten Geldes müßte doch Anlaß sein, die Zahlung des ÖH-BEITRAGES bis auf weiteres zu VERWEIGERN! Die Studenten müssen doch die Möglichkeit haben zu fordern, daß mit ihren Zwangsbeiträgen sorgsam umgegangen wird! Wenn sie allerdings die einzige Möglichkeit, dieses verantwortungslose Gesindel unter dem Vorsitz dieser unmöglichen Wulz abzuwählen nicht wahrnehmen, zweifle ich schon an der Intelligenz der zukünftigen Akademiker.

    Mit der Wiedereinführung einer Studiengebühr und der Abschaffung der ÖH-Beiträge wäre ein guter Schritt vorwärts gemacht.

    • Riese35
      14. Mai 2013 10:38

      @Undine: *************!

      >> "Mit der Wiedereinführung einer Studiengebühr und der Abschaffung der ÖH-Beiträge wäre ein guter Schritt vorwärts gemacht."

      1) Die Abschaffung der ÖH-Beiträge wäre - leider nur - ein erster Schritt in die richtige Richtung.

      2) Ebenso müßten die ORF-Zwangsgebühren abgeschafft werden.

      3) Der Amtsmißbrauch einer Janine WULZ u.a. ÖH-Funktionäre müßte gerichtliche Folgen haben. Denn wofür die ÖH-Zwangsbeiträge wirklich verwendet werden, ist glatter Amtsmißbrauch.

  20. Moti
    14. Mai 2013 08:49

    Als (abschlussorientierter) Seniorstudent habe ich bei mehreren ÖH-Wahlen immer wieder versucht meine Kommilitonen, von denen die Masse der ÖH-Politik kritisch gegenüberstand, zur Stimmabgabe zu bewegen. Das einschlägige Interesse war aber gering. Es würde sich ja sowieso nichts ändern war die neben höflichem Schweigen häufigste Reaktion. Kein Wunder, dass lautstark agierende Minderheiten letztendlich die Oberhand bekamen. Fazit: Nach der konsequenten Abwertung ihres traditionellen Wertekanons hat das Bürgertum seiner Jugend nicht einmal so viel zu bieten dass sie sich wenigstens bis zur Wahlurne bewegt.

    • brechstange
      14. Mai 2013 08:55

      Es gibt eine Holschuld und da sind die Studenten selbst gefordert. Das Bürgertum muss den Studenten gar nichts bieten. Wenn sie so doof sind, das nicht zu erkennen, dann brauchen sie auch nicht jammern.

  21. brechstange
    14. Mai 2013 08:30

    Leoben war anders. Bis jetzt.
    Dieses Mal ist es das erste Mal, dass von seiten der Wiener linken Parteien aggressiv in den ÖH-Wahlkampf in Leoben eingegriffen wird. Es ist zu hoffen, dass die Leobner dieses Gespenst rechtzeitig vertreiben, auf ihren zugehörigen Platz verweisen, dem der Bedeutungslosigkeit.

  22. Riese35
    14. Mai 2013 07:43

    ÖH, Grüne und ORF sind die Plattformen, die im Verein mit unseren "Bildungsexperten" mit verteilten Rollen das Einsickern revolutionär-marxistischer Ideologie in breiter Front bewerkstelligen und so die eigentliche Macht im Staate darstellen, gegen die jeder Widerstand zwecklos ist. Unsere Entscheidungsträger werden auf diese Weise unterwandert, insbesondere die ÖVP.

    Wer traut sich schon, gegen dieses Meinungsmonopol anzukämpfen? Je länger wir zuwarten, desto schwieriger wird es. Wir schlittern geradewegs in eine neue Sowjetunion. Die Menschewiki sagen schon, wo es lang geht. Noch ein paar Jahre warten, dann werden die Bolschewiki die Macht übernehmen - und die ÖVP wird entweder dumm dreinschauen oder - bereits hinreichend stark unterwandert und gehirngewaschen - mit von der Partie sein. Einst war auch die Kirche ein starkes vor allem geistiges Bollwerk gegen diese Ideologie, heute ist die röm.-kath. Kirche bereits mit von der Partie, wie sich durch diverse Mitgliedschaften z.B. bei ATTAC zeigt.

    Dann werden vermutlich Jahrzehnte des realen Sozialismus in einem volksdemokratischen Österreich mit Gulag, Galgen und Genickschuß folgen. Meinen Sie, werte Leser, ich hätte jetzt übertrieben?

    Dann lesen Sie bitte http://www.kath.net/news/41272 : "Ein Eklat im Theater und der Wiener Dompfarrer. Wiener Festwochen: Schulkinder wurden angeleitet, auf der Bühne Handgranaten auf ein Christusbild zu werfen – Junge Katholiken wehrten sich lautstark – Wiener Dompfarrer Toni Faber lobte das Stück."

    Wo bleibt der Aufschrei der scheinbar sonst so für Gewaltlosigkeit eintretenden Grünen, des ORF und der ÖH? Schulkinder üben den Einsatz von Handgranaten? Und Toni Faber als Repräsentant der kath. Kirche applaudiert?

  23. Pumuckl
    14. Mai 2013 05:51

    Arbeiterkammer und Österreichische Hochschülerschaft erscheinen als wirksame politische Instrumente der SPÖ und außerparlamentarischer noch viel weiter links orientierter Kreise.

    AK und ÖH repräsentieren somit keineswegs die politisch Position aller Arbeitnehmer oder Studierenden.

    SPÖ UND LINKSEXTREME DOMINIEREN DA POLITISCHE KAMPFARENEN WELCHE AUCH VON DER MEHRHEIT DER ANDEREN DURCH ZWANGSBEITRÄGE FINANZIERT WIRD !

    Die Mahnung von Dr. Unterberger sollte von deren politischen Mitbewerbern wahrgenommen werden!

  24. fokus
    14. Mai 2013 01:43

    Bei den ÖH-Wahlen wird leider alles bleiben wie es ist:

    Die Wahlbeteiligung wird wie immer unter der Wahrnehmungsgrenze liegen, die linksextremen Gruppierungen werden ihre Sympathisanten mobilisieren und am Ende dürfen sie weiterhin die Zwangsbeiträge für sinnlose Kaffeehausprojekte bzw. politisch korrekte Gehirnwäsche verJUBELN.

    Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen!

  25. Spiegelfechter
    14. Mai 2013 01:26

    Gar so aussergewöhnlich ist die ÖH gar nicht. sie ist nur ein besonders krasses Beispiel für die Fragwürdigkeit von Zwangsmitgliedschaften mit Zwangsbeiträgen. WKO, AK, u.ä. agieren ja ähnlich, nur eben weniger krass!

    • ambrosius
      14. Mai 2013 05:19

      WKO, AK u. ä , alles mit Zwangsbeiträgen ausgestattete und verfassungsrechtlich zementierte " geschützte Werkstätten " agieren m.E. ebenso krass, bloß es kümmert sich niemand darum bzw.- ich wiederhole mich- sorgt die Verfassung dafür, daß es gar keinen Sinn hat sich darum zu kümmern





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