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Die britische Lunte brennt (Europa samt Führung pennt)

Die spannendste Debatte für Europas Zukunft findet derzeit in Großbritannien statt. Eine Rechtspartei ist so erfolgreich, dass sie die Konservativen nun schwer unter Druck setzt und umkrempelt. Sie sorgt damit zugleich dafür, dass die Chancen Labours gewaltig wachsen, wieder an die Macht zurück zu kommen. Dies könnte als Folge des britischen Wahlsystems sogar ohne irgendeinen Zuwachs an Wählerunterstützung passieren. Vor allem ist nun ein britischer EU-Austritt recht wahrscheinlich geworden. Das macht die Briten derzeit für die EU relevanter als irgendein anderes Land. Europa müsste eigentlich dringendst darauf reagieren.

Die EU zeigt jedoch ein Bild der Lähmung. Frankreich, Italien & Co sind nur noch zu einem imstande: ständig nach immer neuem Geld aus Deutschland (und anderen relativ stabilen Ländern) zu rufen. Dabei wären – trotz des ständigen Gelddruckens in der Europäischen Zentralbank – bei ihnen überall Reformen dringend notwendig, selbst wenn Deutschland noch mehr zahlen sollte.

Die notleidenden Länder wollen jedoch lieber unter dem harmlos klingenden Titel „Bankenunion“ Zugriff auf die deutschen (und sonstigen) Sparguthaben. Sie hoffen überdies auch, durch die extrem zentralistische Idee einer europäischen „Wirtschaftsregierung“ noch mehr Zugriff auf das Steuergeld der Nordländer zu bekommen. Dadurch glauben sie, sich selbst das wirkliche Regieren ersparen zu können. Dieses wäre ja derzeit keine sehr populäre Tätigkeit. Und schon gar nicht dann, wenn man mit teuren Wahlversprechen angetreten ist, so wie etwa die Regierungsparteien Frankreichs und Italiens.

Deutschland wiederum ist durch den Wahlkampf gelähmt. Die Regierung kämpft dabei insbesondere gegen die wachsende Erkenntnis der Bürger, dass sie europa- und finanzpolitisch in den letzten drei Jahren einen völlig falschen Weg gegangen ist (woran übrigens die Tatsache nichts ändert, dass sie in Sachen Bankengesetz in der Vorwoche wieder einmal recht vernünftig gehandelt hat). Und die deutsche Opposition wollte und will in der Schuldenkrise sogar einen noch viel schlimmeren und teureren Weg als die Regierung gehen.

Die britische Revolution

Ganz anders die Entwicklung in Großbritannien. Dort hat sich mit der Unabhängigkeitspartei UKIP eine neue Gruppierung nun anscheinend dauerhaft durchsetzen können, die England erstmals ein Vierparteiensystem verschafft. Dabei ist jedoch das Wahlrecht (the winner takes it all) eindeutig auf ein Zweiparteiensystem ausgerichtet. Die UKIP bewegt sich bei Umfragen und Regionalwahlen zwischen 18 und 23 Prozent, sie lässt die Liberaldemokraten weit hinter sich und liegt nur knapp hinter Labour und Tories.

Die Folgen sind sensationell:

Erstens könnte Großbritannien beim nächsten Mal von einer Partei mit absoluter Mandatsmehrheit regiert werden, die keine 30 Prozent Wählerunterstützung hat. Nach der gegenwärtigen Lage wäre das Labour. So niedrige Regierungsmehrheiten sind absolut ungewöhnlich und würden die Frage aufwerfen, ob das britische Wahlsystem überhaupt noch als demokratisch gelten kann. Diese Frage ist auch für die EU besonders heikel, da manche gerade derzeit den Ungarn mit viel weniger konkreten Beweisen (eigentlich fast gar keinen) diese Qualifikation abzusprechen versuchen.

Zweitens rücken jetzt die zwei Hauptforderungen der UKIP ins Zentrum der britischen Politik. Die Konservativen haben sie nämlich weitgehend übernommen. Diese Forderungen stoßen auch bei einer Mehrheit der Briten auf volle Sympathie. Ihr Inhalt: erstens ein scharfer Anti-EU-Kurs; und zweitens ein scharfer Kurs gegen die Immigration.

Drittens löst der Erfolg der UKIP vor allem bei der derzeit größten Partei des Landes, den Tories, Panik aus. Denn vor allem sie wurden bisher von einem Teil der UKIP-Unterstützer gewählt. Ein guter Teil der Tory-Abgeordneten fürchtet daher, beim nächsten Mal abgewählt zu werden, und vergisst jede Parteidisziplin. Aber auch Premier David Cameron selber zeigt Interesse an europakritischen Akzenten. Wenn auch vielleicht nur, um politisch zu überleben.

Scharfer Anti-Migrantenkurs

Das sollte man alles anderswo genau beobachten und nicht ganz verschlafen. Jedoch hat beispielsweise die ÖVP das Gegenteil beschlossen: Sie setzt nach einer Periode recht kritischer Akzente nun im Wahlkampf wieder ganz auf Begeisterung für die EU und Zuwanderung. Den Erfolg dieses doppelten Positionswechsels wird man im September beurteilen können.

Jedenfalls zeigt Großbritannien, dass Europa- und Immigrationsskepsis keineswegs vorübergehende Phänomene sind, wie beispielsweise in Österreich manche Zeitungskommentatoren glauben. Die britische Regierung hat sogar offiziell angekündigt, dass sie für Migranten, auch für solche aus anderen EU-Ländern, den Zugang zu Wohngeld und anderen sozialen Leistungen erschweren wird. In ihrer Thronrede heißt es: „Das Gesetz wird sicherstellen, dass dieses Land Menschen anzieht, die ihren Beitrag leisten wollen, und diejenigen abschreckt, die das nicht wollen.“ Den zweiten Teil dieses Satzes wagt in anderen Ländern kaum jemand auszusprechen.

Das alles steht vor dem Hintergrund eines dramatischen sozialen Wandels in Großbritannien. Nur eine Zahl dazu: die Zahl der Christen nahm im Königreich binnen bloß zehn Jahren von 72 auf 59 Prozent ab; der Anteil der Muslime wuchs hingegen stark (wenn auch noch auf viel niedrigerem Niveau). Die Migrations-Probleme der Briten zeigen jedenfalls massive Parallelen zu den Problemen anderer europäischer Staaten. Ähnlich ist es auch beim zweiten britischen Thema, der wachsenden Anti-EU-Stimmung.

Gewiss ist klar, dass für viele Briten Europa immer schon etwas recht Fremdes war. Für sie war „Europa“ der Kontinent, und sie selbst waren ein globales, außereuropäisches Imperium. Diese uneuropäische Stimmung auf den Inseln hat sich aber in den letzten Jahren noch dramatisch vertieft, ebenso wie die Anti-Migrations-Haltung – trotz der globalen Vergangenheit des Königreiches. Noch nie seit dem EU-Beitritt waren diese beiden Emotionen so dominierend wie heute.

Die Ursachen der Anti-Europa-Stimmung

Was sind nun die wichtigsten Ursachen dieser doppelten Emotionalisierung bei den Briten wie auch bei den Bürgern vieler anderer EU-Länder:

  • In Zeiten der Krise werden fast überall und immer nationale Stimmungen und Lösungsversuche wichtiger und stärker.
  • Die EU hat sich seit der Jahrtausendwende von der verdienstvollen Schöpferin eines freien und offenen Binnenmarktes, der allen Europäern Vorteile bringt, für viele Bürger Europas zu einem Moloch mit massiven Tendenzen zu Überregulierung, Machtgehabe und geistiger Einengung verwandelt, der die nationale Souveränität bedroht. Das herrische Verhalten etlicher EU-Politiker gegen Ungarn ist geradezu paradigmatisch für diese Fehlentwicklung.
  • Die unbestreitbar großen Vorteile des Binnenmarktes für fast jeden Bürger Europas sind massenpsychologisch inzwischen konsumiert, sondern gleichsam selbstverständlich. Sie sind den Menschen daher kaum mehr bewusst.
  • Die ständig malträtierte Referenz, dass die EU angeblich den Frieden geschaffen habe, stimmt historisch in keiner Weise. Und schon gar nicht kann sie – so lange nach dem letzten Krieg – mit diesem Argument bei den Bürgern psychologisch noch Reaktionen auslösen.
  • Und last not least sind der Euro und seine Fehlentwicklungen zum antieuropäischen Mobilisierungsvehikel Nummer eins geworden. Der Euro mobilisiert selbst in jenen Ländern kritische Emotionen, die gar nicht zum Euroraum gehören wie eben Großbritannien.

Und Cameron hat doch recht

Damit wird viertens das von Cameron angekündigte (und durch die Tory-Hinterbänkler nun einzementierte) EU-Austrittsreferendum der Briten zum europäischen Fanal. Wenn die anderen Europäer den Briten nicht durch echte Neuverhandlung des Vertrags substanziell entgegenkommen, dann geht das Referendum mit Sicherheit gegen die EU aus.

Da kann man nun gewiss zynisch sagen: Geschieht den Briten recht, sie werden ja bei einem Austritt mit Sicherheit wirtschaftlich ordentlich draufzahlen. Den anderen EU-Ländern sollte aber viel stärker bewusst werden:

  • Auch Resteuropa wird bei einem Ausstieg der Briten schwer leiden;
  • David Cameron hat in vielen Punkten seiner Kritik an der EU-Überregulierung einfach recht;
  • Die Mehrheit der Europäer will keinesfalls die Vereinigten Staaten von Europa, auf die aber sehr viele Eurokraten und EU-Abgeordnete offen oder insgeheim hinarbeiten;
  • Ein Ausscheiden der Briten würde mit Sicherheit auch in der Rest-EU einen unkontrollierbaren Prozess auslösen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren Zerfall führen würde.

Konzentration auf den Binnenmarkt

Mit anderen Worten: Ein konstruktives Neuverhandeln der EU-Verträge und deren Konzentration und Reduktion auf einen wirklich funktionierenden Binnenmarkt wären absolut im Interesse aller Europäer. Nebstbei bemerkt: Immerhin haben die Briten in ihrer prinzipiellen Korrektheit die bisherigen Binnenmarkt-Richtlinien vollständiger und ordentlicher umgesetzt als viele romanischen Länder. Besonders stark unterscheiden sich die Briten in Sachen Korruption von den Mittelmeer- oder gar den Balkan-Ländern.

Freilich: Bei nüchterner Analyse hätten auch die Briten und Cameron eigentlich starke Motive, in der EU zu bleiben. Das gilt für die gesamte Industrie, aber auch die britische Identität: Denn wenn sie ausscheiden, dann ist nämlich im nächsten Schritt die Sezession Schottlands absolut sicher. Die dortigen Sezessionisten werden dann mit Sicherheit obsiegen; die Schotten werden in der Folge die Metropole London einfach ignorieren und gleich direkt der EU beitreten (beziehungsweise in dieser zu verbleiben suchen). Bei den Schotten gibt es nämlich keine Anti-EU-Emotionen. Sie wollen nur eines: ihren Öl- und Gasreichtum nicht mit den verarmten Städten Nordenglands teilen. Sie wollen aber sehr wohl vom EU-Binnenmarkt profitieren.

Ein Ausscheiden der Schotten wäre wiederum für Labour eine Katastrophe: Denn Labours politische Stärke liegt ja in Schottland und Nordengland, nicht im wohlhabenden Süden der Insel. Ohne schottische Abgeordnete schrumpft aber Labours Chance auf eine Mehrheit in Westminster dramatisch, während die Konservativen in Schottland völlig unbedeutend sind.

Es ist eine Situation mit gewaltig vielen Variablen, die einander alle gegenseitig beeinflussen. Und mit nur einer vernünftigen Lösung.

In der Geschichte hat sich freilich schon oft die Vernunft nicht gegen nationale und sonstige Emotionen durchsetzen können. Umso dringender wäre es, zumindest grundsätzlich zu erkennen, was der gesunde Menschenverstand sagt: Camerons gewagtes Spiel ist überraschenderweise der einzige Ausweg. Angela Merkel scheint die einzige zu sein, die das zumindest ahnt.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 01:55

    Während Ungarn bereits auf einem gut Weg ist, verschläft die österreichische Politik wieder einmal die aktuell spannende Entwicklung in der EU. Wir dürfen zwar im Herbst wählen, aber uns bleibt eine ÖVP, die immer weiter nach links driftet und sich damit für eine Koalition mit den Grünkommunisten startklar macht. Eine FPÖ, die derzeit am meisten mit sich selbst beschäftigt ist und der Rest hat sich entweder noch nicht konsolidiert, oder ist überhaupt indiskutabel.
    Daher weit und breit keine Alternative wie sie sich derzeit offensichtlich in Großbritannien formiert sowie in Deutschland aufhorchen läßt.

    Sollte nämlich die "Alternative Deutschland" bei den Wahlen einen beachtlichen Erfolg erzielen, wird auch Angela Merkel eine entscheidende Korrektur ihres bisherigen EU-Kurses vornehmen müssen und dann springt der Funke von der britischen, "brennenden Lunte" ganz sicher auf Resteuropa über.

    Wenn dieser "Funkenflug" dazu führt, die linkszentralistischen Versager in Brüssel aufzurütteln und die EU auf ganz neue, vertraglich positiv reformierte Beine zu stellen, hätte der kleine, britische Stein UKIP eine riesige Lawine ausgelöst, von der wir alle profitieren könnten. Es beweist auch einmal mehr, daß ein beherzter "David" durchaus imstande ist, einen "Goliath" zumindest vor sich herzutreiben oder gar zu besiegen. Jetzt wünsche ich mir nur noch einen solchen österreichischen "David" (bzw. "Orban"!), den ich im Herbst sofort wählen würde.

    P.S.: "Erstens könnte Großbritannien beim nächsten Mal von einer Partei mit absoluter Mandatsmehrheit regiert werden, die keine 30 Prozent Wählerunterstützung hat. Nach der gegenwärtigen Lage wäre das Labour."

    Das zeigt deutlich auf, wie dieses Wahlsystem ("the winner takes it all") an seine undemokratische Grenze stößt, daher keine Option für Österreich, obwohl schon oft vorgeschlagen.

    "Nur eine Zahl dazu: die Zahl der Christen nahm im Königreich binnen bloß zehn Jahren von 72 auf 59 Prozent ab,...."

    Dabei handelt es sich in erster Linie nicht um die Katholische Kirche und führt uns deutlich vor Augen, daß andere, angeblich tolerantere christliche Gemeinschaften (z. B. Protestanten) fast noch mehr Gläubige verlieren - wird jedoch von unserer linksgestimmten Medienorgel tunlichst negiert!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 10:38

    A.U. schreibt:

    "Die EU hat sich seit der Jahrtausendwende von der verdienstvollen Schöpferin eines freien und offenen Binnenmarktes, der allen Europäern Vorteile bringt, für viele Bürger Europas zu einem Moloch mit massiven Tendenzen zu Überregulierung, Machtgehabe und geistiger Einengung verwandelt, der die nationale Souveränität bedroht. Das herrische Verhalten etlicher EU-Politiker gegen Ungarn ist geradezu paradigmatisch für diese Fehlentwicklung."

    Am 17. Mai hieß die Überschrift des Kommentars von A.U. noch euphorisch:

    "HURRA, der SOZIALISMUS ist MAUSETOT!

    Das ist im Grund die schönste Nachricht des Jahrzehnts: Die Sozialistische Internationale wird zu Grabe getragen."

    Dieser Optimismus, obwohl hier im Forum nur zu gerne vernommen, ist so lange unangebracht, als nicht nur in Ö und D, sondern EU-weit ---beharrlich geschürt von eben dieser Sozialistischen Internationale---die Gehirne der Bürger erfolgreich manipuliert werden mit der Tatsachenverdrehung und stereotypen Behauptung "LINKS ist GUT, RECHTS ist BÖSE".

    Irgendwie ist es gelungen, die EU-Machthaber auf LINKS EINZUSCHWÖREN, was seinerzeit nicht nur Österreich die berühmt-berüchtigten SANKTIONEN eingehandelt hat, sondern jetzt beim EU-Mitglied UNGARN wieder einmal vorexerziert werden sollte.

    Gemeinsam will die linksgepolte EU durch ihre Übermacht die Ungarn Mores lehren: Niemand löckt ungestraft gegen den Stachel! Da die Magyaren ein stolzes Volk sind, werden sie hoffentlich nicht zu Kreuze kriechen. Allerdings besteht die Gefahr, daß die zwei eng verflochtenen, allseits bekannten Netzwerke, die die Ungarn in bewährter Einigkeit bedrängen---wir Österreicher wissen von dieser geballten Schlagkraft ein Lied zu singen!!!---einen längeren Atem und einen längeren Arm haben und so erst das "herrische Verhalten etlicher EU-Politiker gegen Ungarn" ermöglichen, weil irgendwelche spezifischen Interessen gewahrt werden müssen. Bei Zuwiderhandeln wird auch gegen Ungarn die Nazikeule geschwungen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 15:53

    OT Das "Küberl" ist wütend.

    Anstatt bitte und danke zu sagen, wie es sich bei Geschenken gehört, wettert er und läßt demonstrieren.
    Diesen Typen, sowie die gesamte Caritas, ertrage ich nur sehr schwer und eine priv. Spende bekommen d i e von mir schon gar nicht mehr!

    http://kurier.at/politik/inland/nationalratssitzung-proteststurm-gegen-geplante-kuerzungen/13.195.066

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 15:31

    Ja, Nigel Farage ist zwar kein Genie, aber er hat im konkreten Recht: In zehn Jahren wird es die EU (wenn ihre Mitglieder den Sauhaufen nicht grundsätzlich umkrempeln, Anm. d. Kommentators) nicht mehr geben. Und das wäre auch gut so: denn derzeit sind wir dabei, mit Vollgas in die Sackgasse zu brausen. Die Salatöl - Darbietung in Gastlokalen wird von Brüssel aus mit Akribie und großer Dummheit (und natürlich im Interesse und Sold der Begünstigten) europaweit einheitlich geregelt. Aber auf die für alle europäischen Staaten gültige Regelung, der zufolge man nur selbst verdientes Geld ausgeben darf, warten die Bürger der leistungsfähigen und leistungswilligen EU-Mitgliedsstaaten schon lange vergeblich.
    Nein, so kann es wirklich nicht weitergehen. Leider vermisse ich, wie auch andere Mit - Blogger, eine österreichische Partei (und sei sie auch noch so klein), die bereit ist, sich dieser Frage anzunehmen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 02:57

    Woran bemerkt Kleinösi daß er in einer Freihandelszone lebt? Kann er in der EU alles zum Bestpreis kaufen, Autos, Boote, Bücher, Kopierer, Festplatten, PC, Fernseher, Medikamente, Lebensmittel,....... oder muß er sich anhören warum das nicht geht?
    Wenn die EU unser Pensionsalter hinaufsetzt, meint sie nicht sich, wenn sie die Gehälter kürzt, meint sie nicht sich, wenn sie Freiheiten einschränkt, meint sie nicht sich.
    Dafür macht sie für ihre Bonzen neue Geldquellen: Die GEMA zockt ab: In München sollen 15 Klaviere aufgestellt werden nach dem Motto "Play Me, I'm Yours". Aber:
    Im Fall des Projektes "Play Me, I'm Yours" sah die Rechtevertreter-Gesellschaft jedoch andere Maßgaben. Sie forderte die Bezahlung einer Mindestpauschale pro Klavier und Tag. Ursprünglich wäre damit eine Summe zusammengekommen, die einschließlich 7 Prozent Mehrwertsteuer nicht allzuweit von der 5.000 Euro Marke entfernt war. Das hätte das Ende des Projekts bedeutet, so Wagner. Letztlich sei die GEMA bei einem Gespräch dazu bereit gewesen, Regentage einzubeziehen - und auch die Tatsache, dass das Kulturreferat der Stadt am Projekt beteiligt ist, führte zu einer Minderung der Summe, da die Stadt eine GEMA-Pauschale bezahlt. Letztlich kam eine Rechnung heraus, die etwas weniger als halb so teuer wie zuvor. Das sei zwar schon besser, täte aber noch immer weh, so Wagner.
    Die Steuerzahler sollen also für geschützte Platze, Service und Bewachung aufkommen und die GEMA kassiert. Wer braucht das?
    Die EU muß gesundschrumpfen und GB kann uns dabei helfen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorcicero
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 16:19

    Der Konsument 4/2013 titelt: "Saftiger ÖSI Aufschlag" bei Drogerieprodukten. Der "Freie Markt" ist so wahr wie der "Ederer Tausender".
    Unsere Medien berichten NICHT über die Gründe der britischen EU Gegner, ihre Gründe sind emotional, also nichtig. Die Engländer sind nicht lauter Trotteln, die sich selbst ins Knie schießen. Schon jetzt haben sie wichtige Ausnahmen beim EUbeitrag, beim Recht - der europäische Haftbefehl gilt nicht für sie - bei diversen Regelungen und beim Geld. Außerdem haften sie nicht für den ESM. Solche Leute sollte man ernst nehmen, bis jetzt haben sie recht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2013 09:15

    Ich wünsche mir zu den nächsten Besprechungen im Rahmen der EU Länderrepräsentanten, welche einmal - ohne Rücksicht auf die eigene Person - Klartext sprechen. Also Regierungschefs und Minister, welche weder Speichellecker, Mastdarmakrobaten, Ja-Sager noch Abnicker sind. Es muss zu einer Wende kommen, damit der Moloch EU, seine 50.000-Personen-Verwaltung und die Ausgabenfreudigkeit auf ein Minimum reduziert wird.
    Wer traut sich da, die Meinung der Mehrheit der EU-Bevölkerung kundzutun?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDerSchrei
    3x Ausgezeichneter Kommentar

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  1. Margarita Teresa (kein Partner)
    23. Mai 2013 12:42

    ...die Vereinigten Staaten von Europa, auf die aber sehr viele Eurokraten und EU-Abgeordnete offen oder insgeheim hinarbeiten...

    Insgeheim? Das ist dermaßen offiziell, daß es schon in den Lehrbüchern vorkommt. Ich zitiere Franz-Stefan Meissel - Helmut Ofner - Bettina Perthold-Stoitzner - Michaela Windisch-Graetz, Grundbegriffe der Rechtswissenschaften, 2. Auflage Wien 2011:

    Im Kapitel zum Europarecht steht folgendes: "Die EU ist eine vertraglich begründete Staatenverbindung, die auf die Schaffung einer Politischen Union der Völker Europas abzielt."

    Bitte, da haben wir es schwarz auf weiß! Die Eurokraten sind anscheinend so zielsicher und selbstbewußt, daß sie ihre Ideen nicht einmal verbergen müssen...

  2. Nestor 1937
    23. Mai 2013 11:48

    --------------Wer sind die Köpfe der UKIP ? -----------------

    Das wäre doch interessant zu erfahren!

    • Erich Bauer
      23. Mai 2013 12:57

      Zum Bilderbergertreffen im Juni dürfen "die" allesamt nicht... Spindelegger allerdings auch nicht (mit Lakaien gibt man sich nicht ab).

  3. M.N. (kein Partner)
    23. Mai 2013 08:43

    Typisch ORF:

    Die Headlinie ist nicht "Britischer Soldat von muslimischen Männern barbarisch ermordet", nein, das ist ein kleiner Beisatz, ein müder kleiner Hinweis, dass es da eine Vorgeschichte gab.

    Und wegen so einer Kleinigkeit regen sich jetzt die Recht gegen Muslime auf, ja was sind das denn für Rassisten, diese bösen Engländer - so darf man das beim ORF interpretiert wissen, mit seiner einer Schlagzeile: Unfassbar !

    http://news.orf.at/stories/2183484/

  4. g.nobile (kein Partner)
    22. Mai 2013 20:32

    den unabhaengigkeits befuerwortenden schotten gehts nicht sosehr um die öl und gaseinnahmen, sondern vor allem um die atom u-boot basen, mit denen sie dann england ordentlich geld abpressen koennen.

  5. Anna Marie (kein Partner)
    22. Mai 2013 19:58

    Ich vermute mal, dass Kickl hier dem Großteil der Österreicher aus dem Herzen spricht.
    Parlamentrede
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hRd8x38Yag0

    • Anna Marie (kein Partner)
      22. Mai 2013 20:03

      Gewalt erreicht auch ruhigere Viertel

      Acht Verhaftungen, 30 Autos, die in Flammen aufgingen: Die dritte Nacht in Folge hat es in und um die schwedische Hauptstadt Stockholm Krawalle gegeben, die sich mit der medialen Berichterstattung ausbreiten. Gab es zuerst Krawalle im Vorort Husby, so kommen nun Orte in die Schlagzeilen, die mit den Themen Jugendgewalt nicht in Verbindung gebracht wurden.

      Die Krawalle waren am Sonntag zunächst in der als sozialer Brennpunkt bekannten Vorstadt Husby ausgebrochen. Befürchtet wurde aber eine Ausweitung auf andere Vororte. Bei Randalierern handelte es sich laut Polizeiangaben meist um junge Immigranten. Die Einsatzkräfte wurden auch in der dritten Nacht mit Steinen beworfen, gaben die Einsatzkräfte bekannt.
      http://www.orf.at/stories/2183356/2183348/

    • Undine
      22. Mai 2013 21:56

      @Anna Marie

      *********!

  6. DerSchrei (kein Partner)
    22. Mai 2013 19:42

    So weit sind wir also schon ?!
    Was wollen sich die Menschen eigentlich noch alles gefallen lassen ?!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/22/eu-plant-strafen-fuer-parteien-die-nicht-die-werte-der-eu-vertreten/

  7. Geheimrat
    22. Mai 2013 17:02

    Die Franzosen haben bis jetzt alles richtig gemacht!!!

    Die haben eben die richtigen Fachkräftinnen und Fachkräfte importiert:

    http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=182276

    Das muß ihnen erst einer nachmachen!
    Einem hat das gar gefallen, der hat sich dann in Notre Dame erschossen. Na ja, er war eben ein unbelehrbarer Rechtsextremist - recht geschieht ihm......

    • Undine
      22. Mai 2013 17:15

      @Geheimrat

      *********!
      Die französische Fußballmannschaft ist also zu 100% UMGEVOLKT; na bravo!
      Wie glücklich müssen doch die linken Franzosen sein. Bei der Gesamtbevölkerung wird's noch ein bisserl länger dauern.

  8. Dr. Knölge (kein Partner)
    22. Mai 2013 16:42

    Ich zitiere einmal einen der beiden Chefredakteure der HAZ, Matthias Koch. Die Zeitung ist immerhin die größte Niedersachsens, das Zitat ist vom 13.5.2013.

    "Wenn CDU und SPD nicht insgeheim auf eine Große Koalition zusteuern wollen, müssten sie jetzt anfangen zu kämpfen. Dazu würde gehören, dass man die neunmalklugen AfD-Professoren mit einer werteorientierten Vision für Europa konfrontiert, die übers Ökonomische hinausweist. Welche Zukunft werden junge Europäer haben, wenn wir jetzt die Gemeinschaftswährung abschaffen? Noch nie in der Geschichte der EU wurde ein umfassender Integrationsfortschritt wieder rückgängig gemacht; wer dies ernsthaft fordert, lässt ein weltpolitisch beispielhaftes Zusammensein zerschellen, an dem ganze Generationen mühsam gearbeitet haben - und das den Deutschen und den Europäern ein nie dagewesenes Maß an Wohlstand und Sicherheit gebracht hat."

    Ich kommentiere diesen wortgewaltigen Unsinn jetzt nicht weiter. Die HAZ habe ich 50 Jahre täglich gelesen, davon 35 selbst abonniert. Vor drei Jahren habe ich gekündigt gerade wegen dieser erzieherischen Anmaßungen bei allen relevanten Themen, und muß nun nicht mehr damit leben, die Gehälter dieser Journalisten mitzufinanzieren.

    • Undine
      22. Mai 2013 17:20

      @Dr. Knölge

      *********!
      Denn sie wissen nicht, was sie tun---oder sie wissen es und tun es trotzdem, diese niederträchtigen Knechte des linken "Mainstreams"?

  9. brechstange
    22. Mai 2013 14:44

    Die Nomenklatura denkt

    God shave Great Britain!

    Wir sollten denken

    God save Great Britain!

  10. Undine
    22. Mai 2013 14:24

    "Die Briten verlieren zunehmend die Geduld mit der Europäischen Union. Nach einer aktuellen Umfrage sind derzeit mehr als 46 Prozent der Befragten für einen Austritt aus der EU. Lediglich 25 Prozent der Briten wollen aktuell noch in der EU als Mitglied verbleiben"

    http://www.unzensuriert.at/content/0012834-Fast-die-H-lfte-der-Briten-f-r-EU-Austritt

    Daß es aber auch Cameron und seiner Partei in erster Linie lediglich um den eigenen Machterhalt geht, zeigt überdeutlich das Drängen seiner Parteifreunde, ein Referendum schon 2014 abzuhalten, damit nicht sein Gegner Nigel Farage den Sieg einfährt:

    "Cameron wollte eigentlich erst 2017 eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU in seinem Heimatland durchführen. Nun drängen ihn Parteifreunde und die Öffentlichkeit, bereits 2014 ein solches Referendum anzusetzen. Sollte dies nicht erfolgen, könnten die EU-Wahlen im Frühjahr 2014 zum Volksentscheid über die EU werden und den EU-Kritiker Nigel Farage mit seiner United Kingdom Independence Party (UKIP) zum großen Sieger machen."

  11. cmh (kein Partner)
    22. Mai 2013 12:24

    Wie konnte es nur kommen, dass die Europäer die letzten 40 Jahre verschlafen haben?

    IN dieser Zeit hat sich der Sozialismus in den Hirnen ausgebreitet und die Immigranten haben Slums gebildet.

    Slums darf es nach europäischem Eingenverständnis ja überhaupt nicht geben. Niemand will ja nach eben diesem Eigenverständnis in Slums leben. Es müssen daher irgendwelche gleich bösen wie unbekannte Dritten als zu beseitigender Grund dafür herhalten.

    Auch die Frauen finden sich nach einer ähnlichen Gedankenoperation in der Rolle der Unterdrückten wieder, worauf es nur eine einzige Antwort geben darf: Revolution der Unterdrückten zur Machtergreifung.

    Es gibt noch weitere und ähnliche Gedankenturnereien, deren Nichtschlüssigkeit eigentlich jeder erkennen kann. Diese dennoch ernsthafterweise zu vertreten kann nur ein Spleen Einzelner sein über den man nobel hinweggehen sollte. Schon um sich nicht anpatzen zu müssen.

    Derweil schimpft die oberste Bezugsperson in der Familie, besonders wenn sie auf einem ÖVP-Ticket Karriere gemacht haben sollte, über die Politiker. Über die der ÖVP natürlich, denn die kennt man.

    Das großé Wundern setzt dann ein, wenn die wohlerzogenen Kinder dann zwar wenigstens nicht die Roten, aber doch die Grünen wählen.

    Wird uns dieses Wundern noch weitere 40 Jahre beschäftigen?

    • Erich Bauer
      22. Mai 2013 12:33

      @cmh: "...über den man nobel hinweggehen sollte..."

      Das Problem ist, daß darüber NOBEL hinweg gegangen wurde... Und! NOBEL geht die Welt zugrunde.

    • cmh (kein Partner)
      22. Mai 2013 18:00

      Mein Punkt war, dass die Konservativen über ihrer Nobless ihre Probleme nicht sehen (wollen).

    • Erich Bauer
    • Erich Bauer
      22. Mai 2013 18:08

      Wenn Sie allerdings hierzulande "Konservative" suchen... dann werden Sie "Christlich Soziale" finden. Und das ist Sozialismus mit religiösen Beiwerk.

    • cmh (kein Partner)
      23. Mai 2013 11:29

      Das ist eine Etikettierung. Ich hätte auch Bürgerliche sagen können.

      Wenn ich wirklich Stockkonservative finden will, dann schaue ich zuerst beim ÖGB vorbei.

      Außerdem würde ich gerne noch einen Unterschied zwischen "christlich-sozial" und "(christlich)-sozialistisch" machen.

  12. Undine
    22. Mai 2013 12:01

    @Sensenmann

    *********!

    "Der Sozialismus bäumt sich noch einmal auf, dann verreckt die EudSSR genau so, wie die Sowjetunion unseligen Angedenkens."

    Sollten Sie da etwa den legendären Satz von Erich Honecker im Ohr gehabt haben?

    "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!"

    .....und schwupp---aus war's! Aber: Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem dies' kroch; das sollten wir nie vergessen!

    http://www.youtube.com/watch?v=B7reIMSpBNA

  13. Sensenmann
    22. Mai 2013 11:03

    Na EINMAL in der Geschichte könnte sich das Albion doch um Europa verdient machen. Ich dachte an sich, es würde Frankreich sein, das den ersten Block aus der Mauer der EUdSSR schlägt, woraufhin das morsche Lügengebäude zusammenkracht. Nun haben sich die Franzosen aber gerade zum Sozialismus hingewandt, also wird wohl darau nichts werden. Umso verdienstvoller hingegen, wenn es England wäre, das dem Raubtier zu Brüssel den Genickfang gibt!

    Dieser bolschewistische Völkerkerker lässt derweil alle Masken fallen. Das EU Parlament behandelt einen Antrag der Sozialisten, alle Parteien, die nicht "europäische Werte" (=die reine Lehre des unverfälschten Marxismus) vertreten, mit Strafzahlungen zu belegen - wogegen sich bis dato nur Dänemark geäußert hat, unsere Schwarzen natürlich nicht - und in Italien fordern Sozialisten ein neues Wahlrecht, das die Bewegung des Beppe Grillo an der Kandidatur hindern soll.
    Die Regieanweisungen kommen derweilen von Goldman Sucks, die meinen, Deutschland müsse im Euro (zumindest so lange, bis man sich das deutsche Volksvermögen unter den Nagel gerissen hat) und UK in der EU verbleiben.
    Das Regietheater wird allerdings bald mangels Interesse den Betrieb einstellen müssen, die Menschen Europas werden anderes im Sinn haben.
    Es knirscht im Gebälk und bald wird der Stall zusammenbrechen und die Säue, die sich darin gemästet haben erschlagen.

    Der Sozialismus bäumt sich noch einmal auf, dann verreckt die EudSSR genau so, wie die Sowjetunion unseligen Angedenkens.
    Die Politruks vom Schlage des EU-Oberbolschewiken Schulz bis hinunter zu den sozialistischen Funktionären werden sich danach wünschen, nie geboren worden zu sein, denn der Zorn der enteigneten Völker Europas wird über sie kommen wie das jüngste Gericht.

    Mir wäre ein friedliches Ende ja lieber, aber ich habe das Gefühl, das wird es nicht geben.

  14. Geheimrat
    22. Mai 2013 10:47

    Das Abschiedsgeschenk des Herrn Swoboda.....

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:

    EU plant Strafen für Parteien, die nicht „die Werte der EU“ vertreten !

    Die EU-Kommission will Parteien mit Strafzahlungen belegen, wenn sie nicht den von der EU definierten Grundwerten folgen. Die Regelung öffnet dem politischen Gesinnungs-Druck Tür und Tor.

    Die EU-Kommission hat einen Vorschlag der Sozialisten im Europa-Parlament aufgegriffen. Demnach sollen künftig Parteien, die die „Werte der EU nicht respektieren“, mit Strafzahlungen belegt werden. Die Gruppe des Österreichers Hannes Swoboda will damit verhindern, dass „rechtsradikale oder fremdenfeindliche“ Parteien im EU-Parlament vertreten sind.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/22/eu-plant-strafen-fuer-parteien-die-nicht-die-werte-der-eu-vertreten/

    • Erich Bauer
      22. Mai 2013 11:02

      Dazu 3 Posterkommentare aus D:

      WONDERWORLD: „Die Überschrift klingt für mich nach Viertem Reich.“

      SAMMY: „Swoboda, ein Apparatschik im Stile der KP kennt sich ja bestens aus mit Sanktionen gegen Andersdenkende, auch wenn diese bkanntlich nichts genützt haben. Allerdings will er sich aus dem EU-Parlament nach der aktuellen Legislaturperiode zurückziehen (geht gerade über die Ticker). Scheint wohl sein “Abschiedsgeschenk” zu sein.

      Die merken gar nicht mehr in der EU-Kommission, wie sie sich täglich selbst demontieren. Ich find’s herrlich. Bald wird auch der Allerletzte gemerkt haben, was für ein faschistoider, demokratiefeindlicher Haufen das ist.“

      OMI: „Na schau einer guck.. ein Österreicher.. Nein Danke, so einen hatten wir schon..

    • logiker2
      22. Mai 2013 13:47

      fangen die Ratten an das Schiff zu verlassen ? Aber vorher furzen wir noch richtig hin.

    • DerSchrei (kein Partner)
      22. Mai 2013 19:45

      Ah schön, wusste nicht, dass den Link schon jemand gepostet hat.
      Macht nix, kann man nicht oft genug verlinken, diese Frechheit !

  15. cmh (kein Partner)
    22. Mai 2013 09:53

    Da also eine Sezession von EU-Mitgliedsländern unmittelbar bevor zu stehen scheint, sollte man sich im Historischen endlich von der antifaschistischen Gebetsmühle verabschieden und nach ähnlichen Lagen in der Geschichte suchen.

    Mir fallen da auf Anhieb die Krise des Imperiums unter den Soldatenkaisern und nicht zu vergessen auch der amerikanische Sezessionskrieg ein. Beides eher unangenehme Zeiten.

  16. Hans von Atzigen (kein Partner)
    22. Mai 2013 09:48

    Die Menschheit ist in den 80 iger Jahren in den falschen Zug gestiegen. Das Projekt EU inklusive Globalisierung' s man kann es nur als Wahn bezeichnen, war der Stein auf dem Gaspedal. Eines haben sie fast alle übersehen. Der Zug hat keine Bremsen der fährt mit Vollgas gegen die Wand.

  17. cmh (kein Partner)
    22. Mai 2013 09:33

    ad Immigranten und ÖVP

    Im gestrigen Kreuz und Quer (Halbmond und queer) war sich EX-ÖVP-Chef Taus über die Staatsbürgerschaft seines mittleren Managements im Unklaren. Man fragt sich dabei sofort: "Worüber denn sonst noch?"

    Dass dann in erniedrigend gönnerhafter Weise über den Anwesenden Türken gesprochen wurde ist eine andere Sache.

    Taus meinte damit vermutlich wohl, dass in seinem Unternehmen nur die Leistung und nicht die Herkunft zählt. Damit blendet er aus, dass er sich vielleicht seines Gegenübers sicher sein darf, möglicherweise auch noch dessen Kleinfamilie. Aber sicher nicht mehr des Gewurles an Cousins und Cousinen n-ten Grades, das dahinter steht und die die Dinge sicher eher traditionell sehen.

    Facit: eine ähnliche Botschaft wie der Besuch beim alten Kumpel Marcel von der BAWAG halt.

  18. kpax (kein Partner)
    • Undine
      22. Mai 2013 08:27

      @kpax

      ************!
      Aber unsere Politiker wollen oder dürfen (?) das nicht wahrnehmen, deshalb gehören unsere Politiker zur Hölle geschickt, weil sie nicht willens und nicht in der Lage sind, dieser offenkundigen dreisten Absicht der Islamisten die Stirn zu bieten.

      SHARIA FOR THE UK

      BRITISH POLICE GO TO HELL

      ISLAM WILL DOMINATE THE WORLD---FREEDOM CAN GO TO HELL

      Noch deutlicher geht's wohl nicht mehr. Die EINZIGE Partei, die diese "Absichten" der Moslems ernst nimmt, ist die FPÖ.

    • socrates
      22. Mai 2013 08:41

      kpax
      Hier wirkt die Nazikeukle nicht!

    • cmh (kein Partner)
      22. Mai 2013 09:40

      Es kann nicht sein, dass diese Entwicklungen gerade den roten und grünen Politikern entgehen. Wäre es tatsächlich so, sie müssten vor lauter Dummheit sofort zu atmen aufhören. Was das Problem erledigte.

      Es ist daher viel wahrscheinlicher, dass sie diese Entwicklungen bewusst ignorieren oder zumindest in ihrem "kommunizierten Weltbild" überlegt ausblenden.

      Wenn sie also diese Visionen haben, dann sollten sie beim Vranz nachschauen.

      Im zweiten Fall gilt das Kinderlied:

      http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

    • Anna Marie (kein Partner)
      22. Mai 2013 09:53

      Jugendliche zünden Autos und Mülltonnen an
      Es brodelt in Stockholms Vororten

      Husby ist in Schweden schon länger als sozialer Brennpunkt bekannt: In dem Stockholmer Vorort leben viele Menschen mit Migrationshintergrund. Sie haben oft keine Arbeit und wenig soziale Kontakte. Jetzt ist die Situation eskaliert.

      Die Bilder erinnern an die Vorstadt-Krawalle in Frankreich vor acht Jahren: Autos stehen in Flammen, verkohlte Wracks am Straßenrand, Müll und Trümmer liegen auf den Straßen, Scheiben sind zerschlagen und die Hausfassaden sind schwarz vom Ruß. Augenzeugen in der schwedischen Vorstadt Husby haben zwei Nächte voller Angst verlebt.

      "Es brennt in ganz Husby. Das ist so traurig und schockierend. Ich bin hier aufgewachsen. Ich erkenne den Ort nicht mehr wieder", sagt eine Frau. Eine andere klagt: "Sie sehen mich, ich zittere immer noch. Mir geht es gar nicht gut, ich habe nicht geschlafen." Es sei "absolut unglaublich", was hier passiere, sagt eine dritte Einwohnerin von Husby, "völlig unakzeptabel. So etwas ist nicht ok. Das darf nicht passieren."

      Plattenbauten, keine Arbeit und wenig soziale Kontakte

      Die Polizei vermutet Jugendbanden hinter den Unruhen. Jugendliche, die mit Steinen auf Polizisten werfen, die Autos demolieren und Mülltonnen in Brand stecken. Auch Kinder seien dabei gewesen - nicht älter als zwölf oder 13 Jahre. Sie stammen vornehmlich aus Migrantenfamilien.

      Husby ist in Schweden bekannt als sozialer Brennpunkt. Dort leben Menschen vornehmlich in Plattenbauten, haben keine Arbeit und wenig soziale Kontakte.

      Schwedens Integrationsminister Erik Ullenhag kennt die Probleme dort: Man habe es "mit einer großen sozialen Herausforderung" zu tun. Es gebe Wohngebiete mit hoher Arbeitslosigkeit, viele Menschen seien abhängig von Sozialleistungen. "Das Problem löst man nicht mit solchen Aktionen", stellt Ullenhag klar. Man müsse in die Schulen investieren und Jobs schaffen. "Aber wir müssen den Menschen auch klarmachen, wie unser Rechtsstaat funktioniert".

      Die Unruhen hatten sich in der Nacht zu Dienstag auch auf andere Vororte Stockholms ausgeweitet. Die Polizei nahm sechs Jugendliche fest.

      Jugendorganisationen weisen schon seit langem auf die Situation ausländischer Jugendlicher in den schwedischen Vorstädten hin. Sie sprechen von einem gesellschaftlichen Problem: Die Jugendlichen hätten keine Perspektive, sie fühlten sich im Stich gelassen. Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht machten sich breit. Auch das ist eine Parallele zur Lage in Frankreich vor acht Jahren.

      Dieser Beitrag lief am 21. Mil 2013 um 15:38 Uhr auf NDR Info.
      http://www.tagesschau.de/ausland/unruhen-in-stockholms-vorort-husby100.html

    • Undine
      22. Mai 2013 10:47

      @cmh

      Vielen Dank für den Link! Das Video ist einfach köstlich. Man sollte sich die z.T. sehr betretenen Gesichter im Publikum ganz genau anschauen---die sprechen Bände!

      @Anna Marie

      Für das Auffinden dieses Berichtes *******************************!

      Warum nur wird im ORF darüber NICHT eine Silbe berichtet? Wenn irgendwo ein noch hinter den Ohren grünes Bürschchen H.H.! schreit und den Arm dazu hochreckt, erfährt das die ganze Welt und man sieht schon die Auferstehung des 3. Reiches auf uns zukommen---aber diese durch die schwerverkraftbaren Ausländermassen verursachten schweren Ausschreitungen in Schweden, im Land des einstigen Edelkommunismus', verheimlicht man wohlweislich.

    • die Lunte wird bald überall (kein Partner)
      22. Mai 2013 10:52

      ... aber es brodelt nicht, weil sich die schweden aufregen, sondern weil sich die imigranten schlecht behandelt fühlen !!!!
      das muß man sich mal geben !! ich war noch ein kind, als die ungarn in strömen nach österreich geflüchtet sind. 100.000ende waren das damals und das kurz nach dem krieg, wo auch die österreicher nicht viel hatten. nur haben die ungarn das, was sie bekamen dankend angenommen und sich danach in die osterreichische gesellschaft nahtlos integriert.

      so sollte zuwanderung und imigration aussehen ! europa nimmt sehr gerne menschen aus anderen ländern auf, die hilfe brauchen, aber was hier nicht gebraucht wird, sind leute, die herkommen und forderungen stellen.

    • kaffka (kein Partner)
      22. Mai 2013 13:29

      socrates
      22. Mai 2013 08:41

      Ich sehe nirgends eine Nazikeule.

      Es ist die pure Wahrheit, dass die FPÖ auf dem richtigen Weg ist. Auch die englischen Neilinge setzen es durch, nur in Österreich beten alle die Anti-FPÖ-Slogans nach.

  19. byrig
    22. Mai 2013 00:42

    cameron hat damals eine gute rede gehalten und der eu ein faires angebot gemacht,mit dem inhalt,dass die eu reformbedürftig ist,dass sie hypertroph geworden ist und deshalb eine redimensoinierung dieses brüsseler moloches überfällig ist.
    und nach einer reform der eu,der verträge,wolle er 2017 das britische volk befragen,ob die attraktivität der eu wieder so hoch ist,dass auch gb weiter daran teilhaben möchte.
    das war und ist doch moderat,vernünftig-und v.a.:es hilft der eu und auch allen,die skeptisch sind,kleineren ländern,bürgern etc.
    der eu-moloch reagiert mitnichten.
    inzwischen gewinnen die leute um michael farange im uk massiv an zustimmung.
    zu recht.
    alles andere wird die zukunft zeigen.
    als nebenprodukt dieser causa zeigt sich immer mehr,dass die befürworter des mehrheitswahlrechts in argumentationsnotstand kommen.
    wenn-wie a.u. schreibt-die sozialisten in gb mit weit unter 50% der stimmen,kaum über 30% gar-die mandatsmehrheit holen könnten,dann sieht man,was für ein bullshit so ein mehrheitswahlsystem ist.
    nicht zuletzt gigt es ja deswegen auch in gb heftige diskussionen darüber.

  20. Eso-Policier (kein Partner)
    22. Mai 2013 00:20

    Welthistorische Ereignisse brechen über uns herein. In Schottland gibt es im nächsten Jahr eine Abstimmung über die Unabhängigkeit. Später könnten sogar Wales, Schlesien und Texas unabhängig werden. Diese Regionalisierung trägt zum Zusammenbruch der verächtlichen €urozone bei. Zudem wird der verächtliche Multikulturalismus kaputtgebrochen. Nicht-grüne Ökos, Patrioten und Neoprotestanten setzen sich durch. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  21. Undine
    21. Mai 2013 22:50

    OT---aber dennoch zwei Themen, die uns---als Folge der uns EU- Bürgern aufgedrängten "Grenzenlosigkeit im Reich der EU" ---unter den Nägeln brennen:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012824-Brutale-Rum-nen-Bande-raubt-Omas-die-Rente

    http://www.unzensuriert.at/content/0012822-Asyllobby-missbraucht-Lange-Nacht-der-Kirchen

  22. machmuss verschiebnix
    21. Mai 2013 18:59

    Die EU würden den Bankplatz London verlieren und ganz nebenbei noch
    den größten Blockierer seit bestehen der EU - also weg mit denen ! ! !

    .

    • cmh (kein Partner)
      22. Mai 2013 09:42

      Träumer!

      Der Bankplatz London würde vielmehr die EU verlieren.

      Therefore it will not happen.

  23. cicero
    21. Mai 2013 16:19

    Der Konsument 4/2013 titelt: "Saftiger ÖSI Aufschlag" bei Drogerieprodukten. Der "Freie Markt" ist so wahr wie der "Ederer Tausender".
    Unsere Medien berichten NICHT über die Gründe der britischen EU Gegner, ihre Gründe sind emotional, also nichtig. Die Engländer sind nicht lauter Trotteln, die sich selbst ins Knie schießen. Schon jetzt haben sie wichtige Ausnahmen beim EUbeitrag, beim Recht - der europäische Haftbefehl gilt nicht für sie - bei diversen Regelungen und beim Geld. Außerdem haften sie nicht für den ESM. Solche Leute sollte man ernst nehmen, bis jetzt haben sie recht.

    • Erich Bauer
      21. Mai 2013 16:25

      @ "..berichten NICHT über die Gründe der britischen EU Gegner..."

      Leider können die Systemmedien die britischen EU Gegner nicht zu NAZIs erklären...

    • Undine
      21. Mai 2013 18:45

      @Erich Bauer

      *****! :-)

    • diko
      22. Mai 2013 06:09

      @ Erich Bauer

      *****!

  24. Brigitte Imb
    21. Mai 2013 15:53

    OT Das "Küberl" ist wütend.

    Anstatt bitte und danke zu sagen, wie es sich bei Geschenken gehört, wettert er und läßt demonstrieren.
    Diesen Typen, sowie die gesamte Caritas, ertrage ich nur sehr schwer und eine priv. Spende bekommen d i e von mir schon gar nicht mehr!

    http://kurier.at/politik/inland/nationalratssitzung-proteststurm-gegen-geplante-kuerzungen/13.195.066

    • socrates
      21. Mai 2013 16:37

      Sobald die Caritas ihren Auftrag erfüllt: "Geht hinaus und lehrtet alle Völker und taufet sie im Namen Gottes" werde ich wieder spenden, bis dahin zahle ich nur eine Hinfahrkarte für Küberl.

    • Undine
      21. Mai 2013 18:46

      @Brigitte Imb und @socrates

      ************!

    • byrig
      22. Mai 2013 00:21

      der kleine steirische einzelhandelskaufmann ist wieder einmal wütend...diesem kerl gehört einfach einmal klargemacht,wer und was er eigentlich ist!

  25. Gandalf
    21. Mai 2013 15:31

    Ja, Nigel Farage ist zwar kein Genie, aber er hat im konkreten Recht: In zehn Jahren wird es die EU (wenn ihre Mitglieder den Sauhaufen nicht grundsätzlich umkrempeln, Anm. d. Kommentators) nicht mehr geben. Und das wäre auch gut so: denn derzeit sind wir dabei, mit Vollgas in die Sackgasse zu brausen. Die Salatöl - Darbietung in Gastlokalen wird von Brüssel aus mit Akribie und großer Dummheit (und natürlich im Interesse und Sold der Begünstigten) europaweit einheitlich geregelt. Aber auf die für alle europäischen Staaten gültige Regelung, der zufolge man nur selbst verdientes Geld ausgeben darf, warten die Bürger der leistungsfähigen und leistungswilligen EU-Mitgliedsstaaten schon lange vergeblich.
    Nein, so kann es wirklich nicht weitergehen. Leider vermisse ich, wie auch andere Mit - Blogger, eine österreichische Partei (und sei sie auch noch so klein), die bereit ist, sich dieser Frage anzunehmen.

    • Undine
      21. Mai 2013 15:38

      @Gandalf

      ************!
      Vielleicht entwickeln sich die vielversprechenden FREIDEMOKRATEN in absehbarer Zeit zu einer Zukunftshoffnung!

    • Helmut Oswald
      22. Mai 2013 02:06

      Gandalf - zählen Sie auf uns. Undine hat recht.
      Und Übrigens, Danke.

      Wir arbeiten konzeptionell an einem 'Nordbündnis' - einem sicherheitspolitischen Zusammenschluss der Nettozahler, um sich der jetzt stattfindenden Erpressung mit der Sicherheit (falls Merkel nicht zahlt, machen wir Euch alle Nazi, und so, dann werdet ihr schon sehen) erwehren zu können - bei gleichzeitig offenem Binnenmarkt der 27.

      Offener Binnenmarkt und Nordbündnis - mehr brauchen wir an Europa im Augenblick nicht. Das Bündnis gegen die Diebe und Betrüger zu schaffen mag anspruchsvoll klingen, wird aber mit jedem Tag mehr ESM, sozialistischer Verschwendungspolitik, mehr linken, grünen und griechischen Lügen letztlich gelingen.

      Und seien Sie gewiss, die Zahlerei hört in derselben Sekunde auf, in der Freidemokraten mit ihren Inhalten die Aussen- und Europapolitik machen.
      Das Mail und SMS mit der Einstellungsmitteilung sowie der Rückholung der zuletzt angewiesenen Beträge ist schon geschrieben. Wir müssen nur noch den Sendeknopf drücken.

  26. Josef Maierhofer
    21. Mai 2013 15:13

    In Falle EU ist Großbritannien eben eigenverantwortlich und macht sowohl das Eurotheater, wie auch, zumindest zu Hause, Frau Redding ist ja da nicht gerade 'very British', das ganze Theater mit unbeschränkter Immigration und Volkszersetzung nicht mehr mit.

    Es gibt in Großbritannien viele Inder und Pakistani aus der Kolonialzeit und auch die zugehörige Bankenwelt. Die Beziehungen kann man als gut bezeichnen.

    Dass dann plötzlich 400 000 polnische Sozialzuwanderer vor der Tür stehen und natürlich jetzt auch Türken überall und Rumänen, das geht eben über die Toleranz der sehr aufgeschlossenen und fremdenfreundlichen Briten. Die Ausnützung lässt sie jetzt zu Maßnahmen greifen und zwar in vollem Einverständnis mit der unter den enormen 'EU-Import-Soziallasten' leidenden Bevölkerung, die selbst zufolge der Sparmaßnahmen nichts mehr hat.

    Also diese 'Segnung' der EU brauchen sie nicht mehr, den Euro haben sie, zu ihrem Glück, auch nie angenommen, den linken 'EU-Schnick-Schnack' haben sie von vornherein mit dem 'Britenrabatt' versehen, wohl wissend, dass das ein nichtsnutzer Miliiarden veschlingender masochistischer 'Menschenrechts-Volksunterwanderungs-Nivellierungs-Verschwendungs-Unnötigkeits-etc.' Apparat ist, ein linker Bürokratieapparat eben.

    Dr. Unterberger hat recht, Europa schläft, hat, frei nach Brüder Grimm, 40 Jahre lang geschlafen. Die Briten werden zuerst munter, die anderen schlafen noch munter weiter und warten, bis es zur Explosion kommt.

    Für unsere Österreichpolitik sehe ich kaum eine Aussicht auf Änderung im Verhältnis zur EU, solange unsere 'SPÖVP' am Ruder ist, die reiten uns ins Verderben, ohne mit der Wimper zu zucken, belügen uns und schicken unser Steuergeld nach Griechenland, Zypern, Italien, eben zu PIIGS mit Erweiterungen.

    Einem Handelsvertrag haben wir zugestimmt, diese heutige EU wird auch hier bereits mehrheitlich von der Bevölkerung abgelehnt.

    Dr. Unterberger schreibt, wir nehmen den Handelsvertrag als selbstverständlich, ich möchte ergänzen, den hatten wir vor dem EU-Beitritt auch mit EFTA und EWG.

    Würde man hier und heute eine Volksabstimmung abführen, die würde sofort gegen die EU-Mitgliedschaft in der heutigen Form ausgehen. Das wissen sie bei der österreichischen Einheitspartei 'SPÖVP' ganz genau.

    Statt dass unsere 'Bolidiga' über ähnliche, bitter notwendige Maßnahmen nachdenken, fahren sie nach Brüssel und verraten Österreich und sein Volk ohne dessen Einverständnis dazu.

    • Erich Bauer
      21. Mai 2013 15:50

      @Josef Maierhofer: - "...die würde sofort gegen die EU-Mitgliedschaft in der heutigen Form ausgehen..."

      Um was wollen wir wetten, dass eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft – auch in der heutigen Form – PRO „eu“ ausgeht? Wahrscheinlich wird das damalige JA-Ergebnis sogar noch getoppt…

    • Brigitte Imb
      21. Mai 2013 16:11

      Mit Wahlbetrug ist viel möglich.....

    • Erich Bauer
      21. Mai 2013 16:43

      Wir können ohne EU keine "Finanzierung" (Schulden) für Bildung, Gesundheit und Pensionen aufstellen!!! Das kapiert JEDER! Auch die KRONE-Leserbriefschreiber...

      Die Alarmglocken bei den Wenigen erscheint höchstens als "esoterisches" Gebimmel...

    • Josef Maierhofer
      21. Mai 2013 17:28

      @ Erich Bauer

      Möglicher weise haben Sie recht mit Ihrer Einschätzung.

      Ich habe gedacht, so viele Blöde und Blödgemachte kann es ja gar nicht geben.

      Offenbar ist uns die 'Solidarität' so wichtig, wir schuften für andere und haben selbst Schulden, die wir Generationen lang nicht zahlen können, alles aus demselben Grund, nämlich dem Linksdenken, bis das Auge bricht. Statt zu erkennen, wo wir an uns und an der Politik arbeiten müssen.

      Wir gehen den falschen Weg.

    • Sensenmann
      22. Mai 2013 11:19

      @Josef Maierhofer
      "..., diese heutige EU wird auch hier bereits mehrheitlich von der Bevölkerung abgelehnt."
      Einspruch, euer Ehren!
      Es mag sein, daß die Umfragen, wonach die Mehrheit für die EU ist, getürkt sind, aber die Wahlergebnisse zeigen es deutlich: Die Mehrheit der Österreicher will entweder, daß es so bleibt oder daß noch mehr Kompetenzen an die EU und noch mehr Geld an den ESM abgetreten wird. Rot-schwarz-grün, die genau das wollen verfügen über eine solide 2/3 Mehrheit. Gerade die Grünen, die ja die treuesten Anhänger der EUdSSR sind, weil sie nicht genug starken Staat und nicht genug Einschränkungen der individuellen Freiheiten haben können, erfreuen sich bedeutender Zuwächse.
      Halten wir doch die Fakten fest:
      2/3 haben damals für die EU gestimmt, gut 96% gegen den Schilling.

      Nun ist es jedem selbst überlassen, wem er sein Geld schenkt und wenn 2/3 meinen, es sei gut, zu bezahlen, wenn nur die armen griechischen Miliardäre und die zypriotischen Bankster ein Auskommen haben, so bleibt ihnen das selbst überlassen.

      Ich bin nicht der Meinung und werde alles tun, um diesem System so wenig Geld wie möglich zukommen zu lassen. In dem Wissen, daß Demokratie die Regierungsform für Lemminge ist, die mit 50% und einer Stimme auch den kollektiven Selbstmord anordnen können. An diesem werde ich nicht mitschuldig werden.

      Kurzum: Bevor dieses System nicht jedem Einzelnen oder doch einer Mehrheit die Lebensgrundlage entzogen hat, ändert sich nichts.

      Danach aber umso gewaltiger.

      Soll mir auch Recht sein.

  27. Collector
    21. Mai 2013 12:24

    "Konzentration auf den Binnenmarkt": Auch das ist grundfalsch! Dazu Prof. Schachtschneider:"Europäischer Binnenmarkt – Grundfehler der Integration
    Wider die Freihandelsdoktrin": http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380 )
    Staatliche Souveränität verlangt ein nationales System der politischen Ökonomie (Friedrich List) ,weitestmögliche Selbstversorgung und Eigenproduktion innerhalb der territorialen Grenzen des Staates! "Weil Wirtschaft Dienerin ist": http://www.andreas-unterberger.at/2013/03/weil-die-wirtschaft-dienerin-istij/?s=Hochreiter

    Das liberale "Freihandels"-System hat in Europa und der Welt restlos abgewirtschaftet. Jetzt ist die Rückkehr zu konservativer Wirtschaft angesagt - oder wir müssen alle zu Chinesen werden! http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/marktwirtschaft-versus-konservative-wirtschaftsauffassung/

  28. Undine
    21. Mai 2013 10:38

    A.U. schreibt:

    "Die EU hat sich seit der Jahrtausendwende von der verdienstvollen Schöpferin eines freien und offenen Binnenmarktes, der allen Europäern Vorteile bringt, für viele Bürger Europas zu einem Moloch mit massiven Tendenzen zu Überregulierung, Machtgehabe und geistiger Einengung verwandelt, der die nationale Souveränität bedroht. Das herrische Verhalten etlicher EU-Politiker gegen Ungarn ist geradezu paradigmatisch für diese Fehlentwicklung."

    Am 17. Mai hieß die Überschrift des Kommentars von A.U. noch euphorisch:

    "HURRA, der SOZIALISMUS ist MAUSETOT!

    Das ist im Grund die schönste Nachricht des Jahrzehnts: Die Sozialistische Internationale wird zu Grabe getragen."

    Dieser Optimismus, obwohl hier im Forum nur zu gerne vernommen, ist so lange unangebracht, als nicht nur in Ö und D, sondern EU-weit ---beharrlich geschürt von eben dieser Sozialistischen Internationale---die Gehirne der Bürger erfolgreich manipuliert werden mit der Tatsachenverdrehung und stereotypen Behauptung "LINKS ist GUT, RECHTS ist BÖSE".

    Irgendwie ist es gelungen, die EU-Machthaber auf LINKS EINZUSCHWÖREN, was seinerzeit nicht nur Österreich die berühmt-berüchtigten SANKTIONEN eingehandelt hat, sondern jetzt beim EU-Mitglied UNGARN wieder einmal vorexerziert werden sollte.

    Gemeinsam will die linksgepolte EU durch ihre Übermacht die Ungarn Mores lehren: Niemand löckt ungestraft gegen den Stachel! Da die Magyaren ein stolzes Volk sind, werden sie hoffentlich nicht zu Kreuze kriechen. Allerdings besteht die Gefahr, daß die zwei eng verflochtenen, allseits bekannten Netzwerke, die die Ungarn in bewährter Einigkeit bedrängen---wir Österreicher wissen von dieser geballten Schlagkraft ein Lied zu singen!!!---einen längeren Atem und einen längeren Arm haben und so erst das "herrische Verhalten etlicher EU-Politiker gegen Ungarn" ermöglichen, weil irgendwelche spezifischen Interessen gewahrt werden müssen. Bei Zuwiderhandeln wird auch gegen Ungarn die Nazikeule geschwungen.

  29. Gerhard Pascher
    21. Mai 2013 09:15

    Ich wünsche mir zu den nächsten Besprechungen im Rahmen der EU Länderrepräsentanten, welche einmal - ohne Rücksicht auf die eigene Person - Klartext sprechen. Also Regierungschefs und Minister, welche weder Speichellecker, Mastdarmakrobaten, Ja-Sager noch Abnicker sind. Es muss zu einer Wende kommen, damit der Moloch EU, seine 50.000-Personen-Verwaltung und die Ausgabenfreudigkeit auf ein Minimum reduziert wird.
    Wer traut sich da, die Meinung der Mehrheit der EU-Bevölkerung kundzutun?

    • Anna Marie (kein Partner)
      22. Mai 2013 10:10

      "Wer traut sich da, die Meinung der Mehrheit der EU-Bevölkerung kundzutun? "

      Es geht nicht darum, ob sich die Opposition oder Sonstige traut .. EU-Gegner werden niemals die Gelegenheit bekommen, vernünftige Vorschläge öffentlich zur Sprache zu bringen. Man sieht doch tagtäglich, dass nur linke Meinungen in den Medien präsent sind. Wer hat in unseren Medien Werbung für die FPÖ/BZÖ etc. gesehen? Nur SPÖ, Grüne und ÖVP bekommen eine Plattform. Wobei die der Linken überwiegt. Seht euch doch mal die Werbung der AK oder WK an. Mehr Orwellscher Neusprech geht gar nicht mehr. Eine "Dätschen" (Ohrfeige) für jeden, mit gesundem Hausverstand ausgestatteten, Bürger.

    • Undine
      22. Mai 2013 17:32

      @Anna Marie

      "Wer hat in unseren Medien Werbung für die FPÖ/BZÖ etc. gesehen?"

      Nicht nur KEINE WERBUNG, sondern ständige Kritik und unhaltbare Anschuldigungen, für die keinerlei Möglichkeit zur richtigen Darstellung geboten wird.

  30. logiker2
    • Brigitte Imb
      21. Mai 2013 16:16

      Bravo! Leider werden die Amtsträger niemals so ein Gesetz verabschieden.:-(

    • machmuss verschiebnix
      21. Mai 2013 21:04

      @logiker2,

      geile Meldung - und bei uns wird das gefälligst auf dieselbe Weise eingeführt,
      wie die Regierung "ihre" Gesetze am liebsten gegen uns anwendet : RÜCKWIRKEND ! ! !

      Aber gleich über die letzten 40 Jahre - dann sind wir die G'fraster alle los .

      .

    • cmh (kein Partner)
      22. Mai 2013 09:48

      Das Gebrabbel in Österreich, dass ein Spekulationsverbot kommten soll, ist nichts anderes als die Bankrotterklärung hinsichtlich des gesunden Menschenverstandes repräsentiert durch die Grundrechnungsarten.

      Wie deutlich soll man diesen Machatscheks noch machen, dass sie nicht über allen Gesetzen stehen?

  31. Observer
    21. Mai 2013 07:26

    Ein Austritt des UK aus der EU wurde den Briten mehr Nachteile als Vorteile bringen. Ich hoffe trotzdem, dass es Großbritannien gelingt, einen neuen EU-Gesamtvertrag zu erzwingen, denn langfristig gesehen führt das derzeitige EU-System in die Katastrophe. Bei der ganzen Diskussion darf man aber nicht vergessen, dass - wie AU richtig erwähnt - sich die dortigen Bürger nie völlig als Europäer bezeichnet und uns "Kontinentaleuropäer" schon immer als overseas visitor (Überseebesucher) betrachtet haben.

    • XICY
      21. Mai 2013 08:15

      Welchen Sinn soll ein neuer "EU-Gesamtvertrag" haben, wenn alles, was bisher versprochen, vereinbart und vertraglich abgesichert galt, gebrochen worden ist?

      Die Krise der EU ist zuallererst im Verlust von Treu und Glauben begründet. Mit einem Betrüger macht man keine Geschäfte. Die EU ist ein riesiges Betrugsprojekt.

    • M.S.
      21. Mai 2013 11:18

      @XICY

      Ganz richtig. Verträge, die von der EU geschlossen werden sind nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben werden.

    • Gandalf
      21. Mai 2013 15:16

      @Observer:
      Ja, ein neuer EU - Gesamtvertrag mit dem kurzen Text: "Die Europäische Union ist mit sofortiger Wirkung ersatzlos aufgelöst" - das wäre schön.

    • socrates
      21. Mai 2013 16:42

      Eelche Vorteile haben die Briten wenn es einer Katastophe entgegengeht? Jeder Richter fragt dann: "Warum sind sie nicht ausgestiegen"? Im übrigen zählt niemand die Vorteile auf!

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    21. Mai 2013 03:16

    reinhard.horner@chello.at

    Und der Wunsch, die Weiterentwicklung der EU zu Fall zu bringen und sie im Verständnis einer obsoleten "freien Wirtschaft" auf einen "gemeinsamen Markt" zu beschränken, wird nicht in Erfüllung gehen.

    Diesbezüglich darf man auf die Kräfte der Jugend im bedeutenderen Teil der Bürgerschaft und in einer Lebenswelt der Menschheit von 7 Milliarden plus vertrauen. Die werden auch in Österreich die Tendenzen zur kleingeistigen, zur morbiden Verzwergung hintanhalten.

    • DieWahrheit
      21. Mai 2013 08:28

      Die Kräfte der Jugend? Die Jugend, die keine Arbeit hat oder Aussicht auf eine Arbeit hat? Bei allem Respekt, aber wie stellen Sie sich das konkret vor?

    • XICY
      21. Mai 2013 08:29

      "Die werden auch in Österreich die Tendenzen zur kleingeistigen, zur morbiden Verzwergung hintanhalten." Jaja, wir leben in einer "großen Zeit", würde Karl Kraus wohl sagen. Mit Phrasendrescherei wurde halt noch nie irgend ein Problem gelöst. Ist die Hungersnot in der Schweiz eigentlich schon ausgebrochen, oder kommt diese erst nächstes Jahr?

      Die freie Wirtschaft ist also "obsolet"? Aha. Was soll es stattdessen werden? Eine Planwirtschaft? Oder gar ein Vierjahresplan?

      Aber mit Ihrer Einschätzung, dass die EU nicht mehr zu Fall zu bringen ist, gebe ich Ihnen recht. Zu groß ist dieser Moloch inzwischen angeschwollen. Auch der Ostblock hat sehr lange existiert.

    • Erich Bauer
      21. Mai 2013 09:05

      Die "Zukunft" der Jugend, in einer "industriell" vorangetriebenen "Ökologiewüste", ist Omas Sparbuch... Der Anspruch darauf wird bald schon zum "Menschenrecht". Die Pflegekosten der Oma zahlt dann... na wer schon. Und wenn das nicht mehr geht? Den Kommissaren fällt sicher was ein. "Perspektive der Oma: Sterbehilfe mit "Sterbebegleitung"...weil wir so "menschlich" sind.

    • M.S.
      21. Mai 2013 11:29

      Die Kräfte der Jugend? Dass ich nicht lache. Die Jugend ist nicht einmal im Stande auf die Politiker Druck auszuüben, ein zukunftsträchtiges Pensionssystem zu schaffen. Und welche Interessen die Jugend der Politik entgegenbringt, zeigt die Wahlbeteiligung bei den Hochschulwahlen, wo die angeblich gebildetsten und intelligentesten dieser Bevölkerungsgruppe nur zu einem minimalsten Ausmaß von ihrem Wahlrecht gebrauch machen.

    • byrig
      22. Mai 2013 00:48

      ..."und in einer lebenswelt der menschheit von 7 milliarden plus vertrauen"
      herr horner,man merkt,sie waren berufsschullehrer.

  33. socrates
    21. Mai 2013 02:57

    Woran bemerkt Kleinösi daß er in einer Freihandelszone lebt? Kann er in der EU alles zum Bestpreis kaufen, Autos, Boote, Bücher, Kopierer, Festplatten, PC, Fernseher, Medikamente, Lebensmittel,....... oder muß er sich anhören warum das nicht geht?
    Wenn die EU unser Pensionsalter hinaufsetzt, meint sie nicht sich, wenn sie die Gehälter kürzt, meint sie nicht sich, wenn sie Freiheiten einschränkt, meint sie nicht sich.
    Dafür macht sie für ihre Bonzen neue Geldquellen: Die GEMA zockt ab: In München sollen 15 Klaviere aufgestellt werden nach dem Motto "Play Me, I'm Yours". Aber:
    Im Fall des Projektes "Play Me, I'm Yours" sah die Rechtevertreter-Gesellschaft jedoch andere Maßgaben. Sie forderte die Bezahlung einer Mindestpauschale pro Klavier und Tag. Ursprünglich wäre damit eine Summe zusammengekommen, die einschließlich 7 Prozent Mehrwertsteuer nicht allzuweit von der 5.000 Euro Marke entfernt war. Das hätte das Ende des Projekts bedeutet, so Wagner. Letztlich sei die GEMA bei einem Gespräch dazu bereit gewesen, Regentage einzubeziehen - und auch die Tatsache, dass das Kulturreferat der Stadt am Projekt beteiligt ist, führte zu einer Minderung der Summe, da die Stadt eine GEMA-Pauschale bezahlt. Letztlich kam eine Rechnung heraus, die etwas weniger als halb so teuer wie zuvor. Das sei zwar schon besser, täte aber noch immer weh, so Wagner.
    Die Steuerzahler sollen also für geschützte Platze, Service und Bewachung aufkommen und die GEMA kassiert. Wer braucht das?
    Die EU muß gesundschrumpfen und GB kann uns dabei helfen.

  34. fokus
    21. Mai 2013 01:55

    Während Ungarn bereits auf einem gut Weg ist, verschläft die österreichische Politik wieder einmal die aktuell spannende Entwicklung in der EU. Wir dürfen zwar im Herbst wählen, aber uns bleibt eine ÖVP, die immer weiter nach links driftet und sich damit für eine Koalition mit den Grünkommunisten startklar macht. Eine FPÖ, die derzeit am meisten mit sich selbst beschäftigt ist und der Rest hat sich entweder noch nicht konsolidiert, oder ist überhaupt indiskutabel.
    Daher weit und breit keine Alternative wie sie sich derzeit offensichtlich in Großbritannien formiert sowie in Deutschland aufhorchen läßt.

    Sollte nämlich die "Alternative Deutschland" bei den Wahlen einen beachtlichen Erfolg erzielen, wird auch Angela Merkel eine entscheidende Korrektur ihres bisherigen EU-Kurses vornehmen müssen und dann springt der Funke von der britischen, "brennenden Lunte" ganz sicher auf Resteuropa über.

    Wenn dieser "Funkenflug" dazu führt, die linkszentralistischen Versager in Brüssel aufzurütteln und die EU auf ganz neue, vertraglich positiv reformierte Beine zu stellen, hätte der kleine, britische Stein UKIP eine riesige Lawine ausgelöst, von der wir alle profitieren könnten. Es beweist auch einmal mehr, daß ein beherzter "David" durchaus imstande ist, einen "Goliath" zumindest vor sich herzutreiben oder gar zu besiegen. Jetzt wünsche ich mir nur noch einen solchen österreichischen "David" (bzw. "Orban"!), den ich im Herbst sofort wählen würde.

    P.S.: "Erstens könnte Großbritannien beim nächsten Mal von einer Partei mit absoluter Mandatsmehrheit regiert werden, die keine 30 Prozent Wählerunterstützung hat. Nach der gegenwärtigen Lage wäre das Labour."

    Das zeigt deutlich auf, wie dieses Wahlsystem ("the winner takes it all") an seine undemokratische Grenze stößt, daher keine Option für Österreich, obwohl schon oft vorgeschlagen.

    "Nur eine Zahl dazu: die Zahl der Christen nahm im Königreich binnen bloß zehn Jahren von 72 auf 59 Prozent ab,...."

    Dabei handelt es sich in erster Linie nicht um die Katholische Kirche und führt uns deutlich vor Augen, daß andere, angeblich tolerantere christliche Gemeinschaften (z. B. Protestanten) fast noch mehr Gläubige verlieren - wird jedoch von unserer linksgestimmten Medienorgel tunlichst negiert!





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