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Das Englisch von Claudia Schmieds Zentralmatura

Die Schulen werden vom Unterrichtsministerium nun mit den Fragen der Zentralmatura beglückt. Und kommen aus dem Staunen nicht heraus.

Denn das Englisch der zentralen Maturafragen ist nicht nur holprig, sondern schlicht fehlerhaft. Die Autoren wissen nicht einmal den Unterschied zwischen people (=Leute) und Völker (=peoples). Wer für die Bedeutung „junge Leute“ einen Plural „young peoples‘“ bildet, hätte in der guten alten Schule einen dicken fetten Fehler angekreuzt bekommen. Hingegen werden bei der Zentralmatura solche Fehler vom sattsam bekannten und fett honorierten Ideologie-Institut Bifie und von der ebenfalls involvierten Universität Innsbruck von Amtswegen produziert.

Sie können zwar nicht Englisch, aber dafür die politisch korrekten, wenn auch sprachlich unkorrekten Sprachdeformationen. Das zeigt der Satz: „Every student should . . . after finishing their secondary education.“ Korrektes Englisch würde hier statt „their“ das Wort „his“ oder notfalls „his or her“ („his/her“) verwenden. Freilich ist richtig: Auch in Amerika wächst die Diktatur der Political correctness und die einschlägig Gläubigen verwenden dort daher in der Tat zum Singular „every student“ nun brutal den schlicht falschen Plural „their“. Korrekte englische Linguisten sehen darin jedoch weiterhin eine Vergewaltigung der Sprache, ist doch „every“ ein Singularwort. Aber offenbar gilt jetzt auch im obrigkeitsgehorsamen Englisch-Unterricht: Wos brauch ma a no a Grammatik, wenn ma eh politisch korrekt san?

PS.: Ihrer politischen Linkskorrektheit wegen hat Frau Schmied auch jahrelang verboten, was jeder vernünftige Österreicher für selbstverständlich gehalten hätte: nämlich Schüler erst dann in eine normale Klasse zu setzen, wenn sie ordentlich Deutsch können, sondern ihnen zuerst intensiv deutsch zu vermitteln. Die Tatsache, dass das bis zu dem dieser Tage erfolgten Nachgeben nicht der Fall war, erklärt natürlich auch einen Gutteil der Probleme in Österreichs Schulen. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 08:04

    Das ist ja grauenhaft!

    "Me stand the hairs to mountain when I all that here read and it makes me really foxdevilswild!" :-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 10:16

    Nun ja, englische Grammatik---wer wird denn da so kleinlich sein! Dafür hat sich aber die gute Claudia andere, wichtigere Ziele gesteckt und Meriten erworben, wie sie mit der neuen Sex-Fibel für die Schüler mit dem sinnigen Titel "Ganz schön intim" beweisen kann. Hauptsache, die Schüler wissen darüber Bescheid:

    "Knapp ein Vierteljahrhundert nach der umstrittenen Einführung des Sex-Koffers gibt es wieder Aufregung um die Aufklärung: „Wer darf dir an den Hoden oder zwischen die Beine an die Schamlippen greifen?“ Oder: „Zwei nackte Frauen liegen in der Badewanne. Beschreibe das Bild und wie du die gezeigte Situation findest.“

    http://kurier.at/politik/inland/streit-um-schmieds-sexfibel-fuer-volksschueler/1.471.077

    Dazu paßt eine kurze Meldung in der DO-"Presse", daß die GRÜNE Europaabgeordnete Ulrike LUNACEK für ihr Engagement für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender mit dem ROSA-COURAGE-PREIS geehrt wird.

    DAS ist es, was heute in der Schule wichtig ist! Claudia Schmied, die gegnadete Unterrichtsministerin, weiß halt, was Priorität hat......

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 01:31

    Fremdsprachen-, Deutsch-, Grammatik-, Rechtschreibkenntnisse = alles Schnee von gestern, rückwärtsgewandt und viel zu wenig innovativ. Dank unserer sozialistischen BildungsministerIn zählt nurmehr die KOMPETENZORIENTIERTE REIFE. Was immer das sein soll, man kann sie offensichtlich auch ohne all diesem "reaktionären Bildungsballast" erwerben bzw. besitzen.

    Daß deshalb die Wirtschaft über immer mehr völlig unzulänglich ausgebildete Schulabgänger klagt, deren Sprach- und Rechenkenntnisse nicht einmal für eine handwerkliche Ausbildung reichen, ist dieser roten "Schmiedl" völlig egal. Wichtig ist ihre Vorstellung von Kompetenz, die sich natürlich ausschließlich auf sozialistisches Gedankengut einschließlich dieser unsäglichen, LINKSAUTORITÄREN, politischen Korrektheit zu beziehen hat!

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 11:22

    Die Bundesministerin fu?r Unterricht, Kunst und Kultur "Claudia Schmied" zeigt sich häufig in Museen mit weiblicher Leitung, wohl um dort ihren Beitrag zu Kunst und Kultur zu propagieren. Wer die Geschmacksverirrung bei Raumeinrichtung des Büros von C.Schmied in im Barockgebäude des Ministeriums am Minoritenplatz kennt, kann daraus zusätzlich das " Bild" einer "sozialistischen Persönlichkeit" gewinnen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGOP
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 08:55

    Claudia, SMS 4U:
    "R U OK? C U 10 after next election out of parliament + not 2 2 such rubbish 2. I CQ 2 2 2 or 2N8 @ 8 4 2 cups of T under a 3".

    Hier noch die holprige Übersetzung:

    Claudia, Kurznachricht für Dich:
    "Bist Du (noch) in Ordnung? Sehe Dich dann nach der nächsten Wahl ausserhalb vom Parlament und nicht mehr ebenfalls solchen Mist zu machen. Ich suche Dich zwei vor zwei oder heute Nacht um acht für zwei Tassen Tee unter einem Baum".

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 14:42

    Da heute Englisch auf der Tagesordnung steht ...
    ... here is a quick reminder of how the world is run!

    Jack: I want you to marry a girl of my choice.
    Son: I will choose my own bride.
    Jack: But the girl is Bill Gates's daughter.
    Son: Well, in that case ... .

    Next Jack approaches Bill Gates.
    Jack: I have a husband for your daughter.
    Bill Gates: My daughter is too young to marry.
    Jack: But this young man is a vice-president of the World Bank.
    Bill Gates: Ah, in that case ... .

    Finally Jack goes to see the president of the World Bank.
    Jack: I have a young man to be recommended as a vice-president.
    President: But I already have more vice-presidents than I need.
    Jack: But this young man is Bill Gates's son-in-law.
    President: Ah, in that case ... .

    This is how the business is done nowadays.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2013 09:04

    OT Das Ei des Kolumbus als Lösung des Schuldenproblems. In Zukunft könnte es gute und böse Schulden geben. Die Frage ist dann nur mehr, was man als Investition beurteilt. Da gibt es jede Menge Spielraum für kreative Buchhalter.

    Entnommen aus dem Handelsblatt:

    "Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in den Südstaaten der EU will die Brüsseler Kommission die Schuldenregeln neu definieren. Nach Informationen unserer Zeitung will man in Zukunft öffentliche Investitionen bei den Staatsdefiziten abziehen. Es gäbe dann böse und gute Schulden. Die von Angela Merkel eingebaute Schuldenbremse wäre zugleich ein Gaspedal. Wenn die Südstaaten beim Erfinden neuer Produkte auch so kreativ wären - es ginge ihnen und uns besser."

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2013 08:37

    wann hat diese person namens claudia schmied je für ein von ihr verursachtes versagen gehaftet? und wir alimentieren diese minderleisterin noch mit einer fetten ministerInnenpension. gerne würde ich wissen, ob sie an die von ihr in die pleite gefahrene kommunalkredit auch noch pensionsansprüche hat?


alle Kommentare

  1. Armena (kein Partner)
    04. Februar 2015 11:17

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  2. Alondra (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:47

    Hey, kilelr job on that one you guys!

  3. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Mai 2013 13:32

    reinhard.horner@chello.at

    Folgerichtig sollte man die Korrespondenz von Hubert Gorbach als Impulstexte verwenden.

    Übrigens, wieso gibt es das Bildungsdemolierungsinstitut BIFIE noch immer? Bitte endlich einsparen!

  4. Nikolaus Ritt (kein Partner)
    28. Mai 2013 17:48

    Oh dear, oh dear ... how embarrassing ...

    Herrn Unterberger's Polemik disqualifiziert sich in peinlicher Weise selbst. Wenn man im Englischen 'they' verwendet, um auf eine Mehrzahl von Individuen zu referieren, die man zuvor mit einer Singularform bezeichnet hat, begeht man nämlich keinen Fehler, sondern pflegt eine Gebrauchsweise, die im Englischen schon etabliert war, als die Pilgerväter noch nicht einmal geboren waren und ihren Ursprung daher sicher nicht in der politischen Korrektheit linksliberaler Sprachplanung des 20. Jahrhunderts haben kann.

    Besonders peinlich ist, dass ein Blick in den entsprechenden Eintrag im Oxford English Dictionary genügt hätte, um zu vermeiden, dass man letzlich selber der Blamierte ist. Dort steht nämlich wörtlich (nota bene: ohne dass die Verwendungsweise als archaisch markiert wäre!):

    ----------------------------------------------------------
    they, pron.

    [...]

    2.
    Often used in reference to a singular noun made universal by every, any, no, etc., or applicable to one of either sex (= ‘he or she’). See Jespersen Progress in Lang. §24.

    1526 W. Bonde Pylgrimage of Perfection iii. sig. IIIiiiiv, If..a psalme scape any person, or a lesson, or els yt they omyt one verse or twayne.

    a1535 J. Fisher Wayes to Perfect Relig. in Eng. Wks. (1876) i. 383 He neuer forsaketh any creature vnlesse they before haue forsaken them selues.

    1749 H. Fielding Tom Jones III. viii. xi. 251 Every Body fell a laughing, as how could they help it.

    1759 Ld. Chesterfield Let. 27 Apr. (1932) (modernized text) V. 2350 If a person is born of a..gloomy temper..they cannot help it.

    1835 W. Whewell in J. M. Douglas Life -)

    • Sparschwein (kein Partner)
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Mai 2013 11:49

      Es ist ja sattsam bekannt, dass sich Unterberger lieber nicht über sprachliche Verfehlungen anderer lustig machen sollte...

    • wolf (kein Partner)
      29. Mai 2013 15:24

      vor allem dann, wenn so wunderbare Stilblüten wie diese dabei rauskommen:

      "Die Autoren *wissen* nicht einmal den Unterschied ..."

      oder

      "Korrekte englische Linguisten ..."

      Eigentlich hätte ich aber auch nicht erwartet, dass A.U. Englisch können tut.

      Aber egal, er macht sich ohnehin selbst lächerlich mitsamt all jenen, die ihrem Guru nachplapern, ohne nachzudenken.

    • phaidros, wieder (kein Partner)
      02. Juni 2013 12:04

      Danke, Nikolaus, so brauche ich es nicht zu schreiben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  5. cmh (kein Partner)
    28. Mai 2013 17:24

    Die heutigen Politker begeilen sich doch laufend an ihrer eingebildeten Macht. Ihre Allmachtsphantasien breiten sich immer weiter aus.

    Es besteht daher kein Unterschied zwischen dem Umpolen der geschlechtlichen Identität junger Menschen, dem Austausch der Bevölkerung oder der Rettung von Banken, die ihr natürliches Ende bereits hinter sich gebracht haben.

    Harmonie und Allmacht, Allmacht und Harmonie. Die beiden Wörter erklären das Verhalten des durchschnittlichen Politikers, wohin noch die Gier der überdurchschnittlichen Politiker tritt.

  6. cmh (kein Partner)
    28. Mai 2013 17:05

    Wenn das Wort für Lüge "Lüge" und das Wort für Wahrheit "Wüge" lautet, dann ist das, was heute "lügen" genannt wird nur mehr schwer zu erkennen.

    Konkreter: Wenn eine Sprache keinen Unterschied mehr nach dem biologischen Geschlecht machen kann weil alles niedergetschändert wurde, dann haben die Schwuchteln Hochsaison. Sie sind ja sprachlich nicht mehr von den normalen zu unterscheiden.

    Dazu benötigt es keine sinisteren Verschwörungen, die Rutsche geht einfach nach dorten und unten.

  7. jakob (kein Partner)
    28. Mai 2013 13:55

    Es ist schon GUT und RECHT und auch WICHTIG auf die Deutsche Sprache zu achten!

    (Viel) wichtig(er) und entscheidender aber ist dann schon noch das was man grundsätzlich und wirklich mit dieser Sprache so anstellt!

    Und da schaut es beim Unterberger mehr als "mau" aus!
    "Tatsachenverdrehung", "Lügen", "Verhetzung", "Bewusste Desinformation", "Verleumdung", "Permanentes Schlechtschreiben" etc. etc. - tagein / tagaus.

    Halbseiden (und letztlich strunzdumm) ist das alles sowieso schon durch und durch und zu "Kriminell" ist es da manchmal, auf Grund offen sichtbarer, bewusster und absichtlicher gesellschaftlicher Destruktion, nicht mehr sonderlich weit!
    Manchmal steckt er da auch, vor lauter irrer Ideologiebesoffenheit, schon mitten drinn!

    Da hilft Ihnen dann auch die noch so eitel - (vielleicht) korrekte Anwendung der Deutschen Sprachlehre nichts mehr, lieber Herr Dr. Unterberger!

    Es ist nur gut, dass Sie selbst immer wieder in Ihrer schon bald unglaublichen "buchhalterischen" Kleinkariertheit ersaufen ohne das selber zu bemerken! So sind sie wohl doch schon gestraft genug bis hin zum Schluss
    und somit ist dann auch der Gerechtigkeit von selbst Genüge getan!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      28. Mai 2013 17:07

      Wir sind tatsächlich mit Leuten wie Ihnen mehr als gestraft.

    • jakob (kein Partner)
      28. Mai 2013 18:57

      Trollwatsch
      Du bist nichts wert!
      ... und somit auch keine weitere Zeile ...

  8. Stefan (kein Partner)
    28. Mai 2013 12:49

    Wenn schon das Deutsche "keinen Sinn macht" warum sollte es dann auf Englisch klappen?

    Aber auch das geht vorbei - man muss es nur erwarten können...

  9. Sparschwein (kein Partner)
    28. Mai 2013 12:28

    Sind nur sozialistisch geführte Banken ein Problem oder generell Banken? Hier wird noch Einiges auf uns zu kommen.

    Jeder Österreicher zahlt 1083 Euro für die Hypo

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1411650/Jeder-Oesterreicher-zahlt-1083-Euro-fuer-die-Hypo?_vl_backlink=/home/index.do

    • Anna Marie (kein Partner)
      28. Mai 2013 12:51

      Darum geht es: »wenn wir nicht aufpassen, werden die westlichen Regierungen damit anfangen, ihre Bevöl­ke­run­gen vollständig zu versklaven und zu enteignen«
      Genau das ein zentrales Thema in diesem Blog seit dem ersten Tag: es geht um die totale Beraubung, Unterwerfung und Versklavung der gesamten Menschenheit, angefangen im Westen! Das Gute ist, immer mehr Menschen erkennen das. Das Schlechte ist, es sind leider immer noch viel zu wenig, als dass die skrupellosen, korrupten Politgangster, die willfährigen Agenten und elenden Huren der Kapitalelite, gezwungen wären, ihren grenzenlosen Betrug zu stoppen. Das Gegenteil ist der Fall, sie drehen das Rad sogar immer schneller.

      Einer der besten Kenner dieses verbrecherischen sozio-ökonomischen Systems mit einem dafür passenden Geldsystem - die Banken zaubern Geld aus dem Nichts und verleihen es gegen Zins- und Zineszins und klauen sich so die gesamte Welt zusammen! -, sagt seit Jahren, worum es geht, einer der Crashs vorausgesagt wie andere Leute das Wetter, einer, der sogar ins Gefängnis gehen musste wegen seines Wissens um Zyklen, das den Machthabern ein Dorn im Auge war: Martin Armstrong.

      "Wenn es den Regierungen nur um Gold ginge, wäre das Ganze ja noch lustig. In Wirklichkeit ist die Lage viel schlimmer. Die Jagd auf Investoren und Sparer wurde eingeleitet, und wenn wir nicht aufpassen, werden die westlichen Regierungen damit anfangen, ihre Bevölkerungen vollständig zu versklaven und zu enteignen. Die kommende Weltwirtschaftskrise wird noch schlimmer werden als die Phase von 2007 bis 2011..."
      http://stopesm.blogspot.co.at/

  10. Unglaublichkeiten (kein Partner)
    28. Mai 2013 12:21

    Allerort regt man sich über den Steuersünder Uli Hoeneß auf, obwohl dessen Taten durch seine Selbstanzeige eigentlich gar nicht hätten öffentlich werden dürfen. Dennoch wird nun die Hoeneß-Sau durchs Dorf getrieben.

    Wäre es aber stattdessen nicht vielmehr angebracht, sich über die wahren Steuersünder zu empören? Nämlich die, die in unverantwortungsvoller Weise die hart erarbeiteten Gelder zum Fenster hinauswerfen durch wahnwitzige Groß-Baustellen, durch Kriegseinsätze oder die Bankenrettung, um nur einige Beispiele zu nennen.
    http://brd-schwindel.org/andreas-clauss-uli-hoeness-und-die-wahren-steuersuender/

  11. Torres (kein Partner)
    28. Mai 2013 11:27

    Unterberger hat zwar grundsätzlich recht, allerdings sieht er wieder einmal nur den Splitter im Auge des Nächsten, nicht aber den Balken im eigenen Auge: "... wenn sie ordentlich Deutsch können, sondern ihnen zuerst intensiv deutsch zu vermitteln" - einmal "Deutsch" mit großem Anfangsbuchstaben, gleich danach mit kleinem??? (korrekt: natürlich beide Male mit großem).

  12. Leopold (kein Partner)
    28. Mai 2013 09:00

    OT

    Skyfall – Zeuge Kramer fällt tief

    Im Luxemburger Geheimdienstprozess würde "M" deutsche Akten blockieren

    Als vor zwei Monaten eine eidesstattliche Versicherung eines angeblichen Historikers gemeldet wurde, der eine Verwicklung deutscher Geheimdienste in die Luxemburger Attentate und weitere bekundete, waren die Erwartungen hoch. Vor Gericht machte der unter Eid stehende Zeuge Andreas Kramer einen eher verschrobenen Eindruck, trug extrem dick auf und bat am Ende seiner Aussage die Zuschauer sogar um Applaus, den er dann prompt erhielt.

    Das einzige echte hervorgekramerte Puzzlestück scheint die dem Autor von gut informierten Greisen bestätigte Tätigkeit des Vaters beim BND zu sein, was aber nicht viel heißt. Schon aufgrund seines niedrigen Rangs als Hauptmann dürfte Kramer senior in der 6.000 Mäuler versorgenden Spionagebehörde keine Aufgabe auf Planungsebene inne gehabt haben. 99% aller nachrichtendienstlichen Verwendungen sind so spannend wie eine Tätigkeit im Ausgleichsamt. Agent Kramer wechselte denn auch den Schlapphut gegen den Helm und beendete seine Karriere in der Bundeswehrverwaltung.

    Die Glaubwürdigkeit des Zeugen Kramer wurde inzwischen von seiner Familie, durch behördliche Ermittlungen und durch Recherche auf den Nullpunkt abgesenkt. Was Kramer über die Luxemburger Attentate zum Besten gab, hat er sich offensichtlich angelesen oder zusammengereimt. Hochstapler, die sich im schillernden Glanz der Geheimdienst-Halbwelt sonnen, sind alles andere als selten, wobei es schon ungewöhnlich ist, wenn solche sich unter Eid ohne Vorteile sehenden Auges strafbar machen. Der dringend gebotenen Aufklärung hat Kramer einen Bärendienst erwiesen.

    Der Reinfall mit dem unzuverlässigen Zeugen ändert allerdings nichts daran, dass die nationalen Stay Behind-Gruppen untereinander kooperierten und gemeinsame Manöver durchführten – Manöver, die nach genau dem aussehen, was in Luxemburg zwischen 1984 und 1986 passiert ist. Wer die vier deutschen Schlapphüte sind, die 1987 im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet ein Partisanenkriegsspiel vorbereitet haben, wird absehbar kaum zu ermitteln sein. Als Zeugen in Luxemburg würden sie ohnehin ausfallen, denn hierzu wäre bei Beamten eine Aussagegenehmigung vonnöten, mit der nicht zu rechnen ist. Die oberste Vorgesetzte des dem Bundeskanzleramt unterstellten Geheimdienstes, eine gewisse "M", pflegt selbst bei hochbetagten Akten Sperrerklärungen abzugeben.
    Markus Kompa

  13. bürgerIn (kein Partner)
    28. Mai 2013 08:37

    wann hat diese person namens claudia schmied je für ein von ihr verursachtes versagen gehaftet? und wir alimentieren diese minderleisterin noch mit einer fetten ministerInnenpension. gerne würde ich wissen, ob sie an die von ihr in die pleite gefahrene kommunalkredit auch noch pensionsansprüche hat?

  14. DailyMirror (kein Partner)
    28. Mai 2013 08:03

    Es muss herrlich sein, so beklopft zu sein wie Unterberger. Und überall und allerorten jederzeit die Weltverschwörung der political correctness zu orten.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      28. Mai 2013 09:09

      Darfst du eigentlich selber "herein!"-sagen wenn es klopft, oder brauchst du dazu wen?

  15. leshandl
    27. Mai 2013 17:43

    Das geht doch auf das Konto von Hubert Gorbach!

  16. fokus
    27. Mai 2013 15:36

    OT

    Die "Soziratte verläßt bereits das sinkende Schiff" und es sind natürlich nicht die Löhne, die Steuern, der Volkaskostaat sowie die Gewerkschaften daran schuld, die jetzt auch noch 6 Wochen Urlaub fordern.

    http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/kaernten-ats-androsch-verteidigt-werksschliessung/13.906.220

    • kakadu
      27. Mai 2013 15:49

      Vermutlich ahnt Genosse Androsch schon, was nach einem Wahlsieg Faymanns auf unser Land noch alles zukommt an "sozial gerechter Umverteilung"!

    • Undine
      27. Mai 2013 16:09

      @fokus

      Danke für den Link!

      "Um im Wettbewerb mit Fernost zu bestehen, müsse Europa seine industrielle Basis erhalten, glaubt Androsch. "Das erfordert Innovationen und Produktivität mit wettbewerbsfähigen Lohnstückkosten." Weiters seien Energie- und "Bürokratiekosten" in Österreich zu hoch, bemängelte der frühere Finanzminister"

      Aha, der Kapitalist Androsch kommt spät, aber doch drauf, was der Sozialist Androsch früher offensichtlich nicht erkannt hat---und da sind ihm jetzt Österreich und die verlorenen Arbeitsplätze völlig schnuppe.

    • socrates
      27. Mai 2013 20:11

      Das hat Kreisky schon gesagt bevor Androsch so versoffen aussah.

    • fokus
      27. Mai 2013 21:37

      @Undine

      Linkes Pharisäertum oder auch linkslinker Opportunismus - je nachdem von welcher Seite man es betrachtet!

    • cmh (kein Partner)
      28. Mai 2013 09:15

      Mir wird immer schlecht, wenn einer aus der Sozenbrut etwas sagt.

      Wenn dieser Seelenverkäufer Androsch (im verlinkten Artikel) sagt, dass die Produktion jetzt nach China verlagert werden müsse, weil dort die "Musi" in Form von Absatzmärkten spielte, dann frage ich mich, warum die Chinesen ihre Produktion nicht nach Österreich verlagert haben, als sie noch zum Großteil nach Europa exportierten.

      Im Endeffekt haben wir natürlich die Auswirkungen der sozialistischen Wirtschaftspolitik auszulöffeln, aber die Sozen sind es nicht gewesen, weil der Androsch eh immer schon ein Kapitalist war.

      Mir wird bei solchen linxen Tricksereien (der Cap ist auch so einer wie der Hannes) wie gesagt immer kotzübel.

  17. Undine
    27. Mai 2013 14:58

    OT---und auch wieder nicht! Wer sich bei dem nun schon so lange andauernden, gar nicht maienhaften Wetter ein bißchen Vergnügen verschaffen möchte, dem empfehle ich die wirklich köstliche CD "Aodili" vom Kabarettisten Thomas Maurer!!!

    Kurze Abschnitte kann man sich auf "Youtube" anschauen. Deutsch und va Englisch, um das es ja heute im Blog geht, kommt natürlich auch vor! Sie werden nicht enttäuscht werden---und das Beste kommt ganz zuletzt! Viel Vergnügen!

    http://oe1.orf.at/artikel/214640

  18. Observer
    27. Mai 2013 14:42

    Da heute Englisch auf der Tagesordnung steht ...
    ... here is a quick reminder of how the world is run!

    Jack: I want you to marry a girl of my choice.
    Son: I will choose my own bride.
    Jack: But the girl is Bill Gates's daughter.
    Son: Well, in that case ... .

    Next Jack approaches Bill Gates.
    Jack: I have a husband for your daughter.
    Bill Gates: My daughter is too young to marry.
    Jack: But this young man is a vice-president of the World Bank.
    Bill Gates: Ah, in that case ... .

    Finally Jack goes to see the president of the World Bank.
    Jack: I have a young man to be recommended as a vice-president.
    President: But I already have more vice-presidents than I need.
    Jack: But this young man is Bill Gates's son-in-law.
    President: Ah, in that case ... .

    This is how the business is done nowadays.

  19. socrates
    27. Mai 2013 11:27

    O.T. Die Piefkes sind besser:
    Neue gruselige Fakten zum Geister-Flughafen
    26. Mai 2013 19:03 Uhr, Olaf Wedekind |
    Aufzüge und Rolltreppen müssen bewegt werden, die Klimaanlage läuft. Kosten: 20 Millionen Euro im Monat.
    Noch kein einziges Flugzeug ist gestartet oder gelandet. Und trotzdem kostet der BER viel, viel Geld. 20 Millionen Euro jeden Monat allein für Licht, Lüftung und Wartung. Das hat Airport-Chef Hartmut Mehdorn (70) jetzt von seinen Finanzexperten ausrechnen lassen, meldet der „Spiegel“.
    Die neuen gruseligen Fakten zum Gespenster-Flughafen bestätigen den B.Z.-Bericht von Anfang Mai. Da war von rund 40 Millionen Euro monatlich die Rede. Denn: In der neuen Stillstand-Bilanz der Experten sind nicht die Mieteinnahmen und höheren Start- und Landegebühren enthalten, die dem BER wegen der Verschiebung entgehen.
    Der Pleite-Flughafen ist damit wohl die teuerste ruhende Baustelle Deutschlands. Der Stromverbrauch soll sogar höher sein als der in Tegel.
    Nach B.Z.-Informationen belaufen sich allein für Beleuchtung und Klimaanlage die Kosten auf 48.000 Euro am Tag, also mehr als 1,4 Millionen Euro im Monat. Experten des Energieversorgers Vattenfall haben diese Schätzung überprüft und bestätigt.
    So ist das Terminal rund um die Uhr beleuchtet, angeblich aus Sicherheitsgründen. Nachts werden auch die Zufahrten erhellt. Aufzüge und Rolltreppen müssen mehrmals in der Woche in Gang gesetzt werden, um sie funktionsfähig zu halten.
    Und wenn schon nicht gebaut wird, so muss wenigstens alles schön sauber sein: Kostet monatlich rund 162.000 Euro!
    Jetzt haben sie nicht nur einen Flughafen der unbenützber ist, sondern auch Drohnen, die nicht fliegen dürfen.
    Zusammen aber macht es Sinn: Die Drohnen haben einen Heimathafen.
    Alle Politiker sind unschuldig, Kleinmichi zahlt.

  20. A.K.
    27. Mai 2013 11:22

    Die Bundesministerin fu?r Unterricht, Kunst und Kultur "Claudia Schmied" zeigt sich häufig in Museen mit weiblicher Leitung, wohl um dort ihren Beitrag zu Kunst und Kultur zu propagieren. Wer die Geschmacksverirrung bei Raumeinrichtung des Büros von C.Schmied in im Barockgebäude des Ministeriums am Minoritenplatz kennt, kann daraus zusätzlich das " Bild" einer "sozialistischen Persönlichkeit" gewinnen.

  21. Geheimrat
    27. Mai 2013 10:39

    Ich habe es ja immer gewusst!

    Austria is a too small country to make good doping........

    • Gerhard Pascher
      27. Mai 2013 11:09

      Hubert Gorbachs Sager "The world in Vorarlberg is too small" hat ihm 2007 vom Österreichischen Übersetzer- und Dolmetscherverband die Auszeichnung Übelsetzer der Saison eingebracht.
      Solche Übersetzungen kommen dann zustande, wenn man den deutschen Satzaufbau auch im Englischen benützt und aus dem Wörterbuch - ohne auf den Kontext zu achten - die erstbeste Übersetzung verwendet.

  22. socrates
    27. Mai 2013 10:27

    Fayman kann nicht englisch, hat keine Matura und ist Bundeskanzler.
    C.Schmied bereitet die Jugend bestens auf den Ernst des Lebens vor!

    • GOP
      27. Mai 2013 11:17

      In the meantime - after a lot of extensive and individual coachings financed by the taxpayers - Wernerle is now able to have small talks in English with his colleagues at Brussels.

    • cmh (kein Partner)
      28. Mai 2013 09:24

      Aber nur mit den sozialistischen, mit denen derzeit niemand reden mag.

  23. gh57.at
    27. Mai 2013 10:26

    Ich fürchte, der Kampf gegen das "they/their" ist unter den Native Speakers längst entschieden, siehe z.B. https://en.wikipedia.org/wiki/Singular_they#Generic_they oder
    http://english.stackexchange.com/questions/192/is-it-correct-to-use-their-instead-of-his-or-her

    Nachdem dieses Blog hier Debian als Betriebssystem verwendet (zumindest behauptet der HTTP-Server des Blogs, der Apache von "Debian squeeze" zu sein), hier ein Beispiel, mit welch heiligem Ernst die Debian-Community ihr "Developer's Reference Manual" von "he/his" auf das politisch korrekte "they/their" geändert hat: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=678712

    Zusammenfassend: Alle, die das Englisch des 21. Jahrhunderts im Geschäftsverkehr oder bei Freiwilligenorganisationen (Debian!) verstehen oder korrekt anwenden wollen (z.B. weil dem Kommunikationspartner etwas verkauft werden soll), müssen diese Nutzung von "they/their" kennen.

    Die "young peoples" sind natürlich ein skandalöser Fall von schlampigem Korrekturlesen.

    • aw70 (kein Partner)
      28. Mai 2013 07:25

      Als native speaker (ich bin zweisprachig aufgewachsen) kann ich Ihnen versichern, dass die Sache mit dem "his/her" vs. "their" nicht annähernd mit dem perversen sprachlichen Genderschwachsinn bei uns zu vergleichen ist. Erstens war "their" immer schon eine grammatikalisch gültige Alternative zu "his", und zweitens haben genug Leute (darunter auch ich) eigentlich immer schon lieber "their" als "his" verwendet. Fragen Sie mich bitte nicht genau wieso, aber mir ist das immer schon einen Tick logischer vorgekommen als "his/her". Und das trotz meiner extremen Aversion gegen gendergerechte Formulierungen.

      Man darf auch nicht übersehen, dass es im Englischen keine zentrale Instanz für die Rechtschreibung und Grammatik gibt. Eine hirnlos totalitäre, zentral gesteuerte Sprachverschweinerung wie unsere "Rechtschreibreform" wäre dort undenkbar - die diversen Institutionen, die sich mit der Kodifizierung der englischen Rechtschreibung befassen, sind allesamt reaktiv, und zeichnen nur auf, was sich im normalen Sprachgebrauch durchsetzt.

    • gh57.at
      28. Mai 2013 10:36

      @aw70

      Ja, ich stimme Ihnen zu. Aber damit unterstützen Sie meine Ansicht, dass die genderneutrale Verwendung von "they/their" im österreichischen Englischunterricht angesprochen und daher auch geprüft werden muss.

      Ad "zentrale Instanz":

      Ich möchte schon festhalten, dass im privaten Bereich alle schreiben dürfen, wie sie wollen. Jeder Wirt darf sein "Gordon bleu" anpreisen (so wie ich mich entschieden habe, nur "Cordon bleu" zu essen :-) ). Auch hier im Forum wimmelt es von Schreibweisen wie "aussen", "heiss" und "weiss".

      Öffentlich Bedienstete haben jedoch die dienstliche Anweisung, die neue deutsche Rechtschreibung einzuhalten. Das gilt selbstverständlich auch für den Schulunterricht.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      29. Mai 2013 00:44

      @gh57.at - halten zu Gnaden, aber die "Rechtschreibreform" war eine Barbarei, und die Lehrer trifft ein Gutteil der Schuld, sie hätten nämlich aus fachlichen Gründen unisono gegen diese Barbarei protestieren und sie verhindern sollen oder müssen. Aber was toleriert man nicht alles, wenn man sich bei irgendwelchen Linken (wie ist deren aktueller Slogan nur schnell? "Gleichmacherei muß sein!" glaub ich) angenehm hervortun kann.

  24. Brigitte Imb
    27. Mai 2013 10:23

    Zum Grammatik und Rechtschreib-Aus gesellt sich nun auch noch das IQ Test - Aus.
    Um zumindest kulturelle und soziale Faktoren auszuschließen, trägt man sich mit dem Gedanken den IQ Test auf einen Wahrnehmungsquotient zu ändern.

    http://science.orf.at/stories/1718300/

  25. Undine
    27. Mai 2013 10:16

    Nun ja, englische Grammatik---wer wird denn da so kleinlich sein! Dafür hat sich aber die gute Claudia andere, wichtigere Ziele gesteckt und Meriten erworben, wie sie mit der neuen Sex-Fibel für die Schüler mit dem sinnigen Titel "Ganz schön intim" beweisen kann. Hauptsache, die Schüler wissen darüber Bescheid:

    "Knapp ein Vierteljahrhundert nach der umstrittenen Einführung des Sex-Koffers gibt es wieder Aufregung um die Aufklärung: „Wer darf dir an den Hoden oder zwischen die Beine an die Schamlippen greifen?“ Oder: „Zwei nackte Frauen liegen in der Badewanne. Beschreibe das Bild und wie du die gezeigte Situation findest.“

    http://kurier.at/politik/inland/streit-um-schmieds-sexfibel-fuer-volksschueler/1.471.077

    Dazu paßt eine kurze Meldung in der DO-"Presse", daß die GRÜNE Europaabgeordnete Ulrike LUNACEK für ihr Engagement für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender mit dem ROSA-COURAGE-PREIS geehrt wird.

    DAS ist es, was heute in der Schule wichtig ist! Claudia Schmied, die gegnadete Unterrichtsministerin, weiß halt, was Priorität hat......

    • Obrist
      27. Mai 2013 13:21

      Die Lektüre der Sexfibel verursacht auch bei jüngerern Menschen mehr Übelkeit als Verständnis. Der Treppenwitz an diesem Pamphlet ist, das es sich auch an muslimische Migranten richtet, die aber bezüglich sexueller Andersartigkeiten null Toleranz kennen.
      PS: Mir fehlt in dieser Brochure irgendwie ein Gastbeitrag von Kinderfreund Daniel Cohn Bendit ....

    • Undine
      27. Mai 2013 19:22

      @Obrist

      Es reicht ja schon, ein paar Passagen dieses Machwerks zu lesen---wer alles schafft, muß schon sehr abgebrüht sein. Ob die Moslemeltern mitkriegen, was da ihren Kindern vorgesetzt wird? Eher nicht, denke ich.

      Als ich kürzlich meinen 12-jährigen Enkel fragte, was sie gerade in Biologie lernen, antwortete er ziemlich lustlos: Aufklärung. Leider war gerade keine Gelegenheit, ihn ein wenig auszuhorchen, aber wenn's gerade einmal paßt, werde ich ihn bitten, mir zu erzählen. Ich hoffe ja sehr stark, daß die Professoren sich nicht strikt an diesen "Lehrstoff" halten.

  26. Das kleine Mäxchen
    27. Mai 2013 09:53

    Der Sprachunterricht verschwendet ohnehin viel zu viel Zeit:

    Es wäre viel produktiver 1 Jahr lang ausschliesslich Vokabel zu lernen. Nur mit einfachster Grammatik!
    Dann 3-6 Monate in einem Land der Sprache bei einer Familie leben.
    Danach noch ca. ein Jahr Fine-Tunen in der Schule.
    Zack nächste Sprache.

    So könnte man in 8 Jahren ohne Problem 4 Sprachen lernen. Und zwar auf einem Niveau, mit dem man sich problemlos im Alltag mehr als durchschlagen kann.
    (Was man vom derzeitigen Lernmodell ja bestenfalls von einer Sprache sagen kann.)

    Das wäre viel, viel produktiver und für die Kommunikation innerhalb Europas auch viel besser.

    • F.V. (kein Partner)
      28. Mai 2013 08:38

      Ja, wie sich halt klein Mäxchen die Welt vorstellt.

      Prolo aller Länder vereinigt euch! - der Sprachumfang ist dafür mit ein paar Hundert Vokabeln ausreichend bemessen.

  27. Josef Maierhofer
    27. Mai 2013 09:19

    'Ideologie-Institut Bifie' sollte man sich näher ansehen. Es fehlt bei diesen Fragen 'selbstverständlich', wie bei allem Linken, die Quellenangabe, wer das getan hat.

    Die Fehler werden in einer 'anonymen Masse' versteckt, so, wie die Linken das mit den Schulden machen.

    Frau Schmied hätte schon längst weggehört und ordentliche 'peoples' auf diese Fragen für eine Zentralmatura angesetzt.

    Aber woher nehmen und nicht stehlen die ordentlichen 'people' und als Konsequenz die ordentlichen peoples.

    Das ganze Linksgetue ist eine Fehlerquelle, ein Lügengebäude und ein Fehler, den wir ausbessern sollten, auch die Sozialisten sollten das, denn ordentliche Sozialisten haben mit der SPÖ so wenig am Hut wie ordentliche Demokraten (derzeit) mit Parteien überhaupt.

    Zeit, dass man sich für diese Personen, die bisher Österreich in den Abgrund geritten haben, vor der Wahl näher ansieht und nicht die Partei, die dahinter steht, denn die besteht aus Klientel und Gewohnheitspolitikern, allesamt Nehmer und Nichtsnutze, zumindest nicht für Österreich und seine wirklichen Bürger.

    • LF
      27. Mai 2013 09:26

      Die "ordentlichen 'people'" gibt es durchaus noch - nur halt leider nicht an jenen Orten, an denen Derartiges verzapft wird. Für diese Personen stand nämlich immer die Sache und nicht die (gerade erwünschte) politische Tendenz im Mittelpunkt. Und sachlich orientierte Bildungspolitik mit dem Ziel, bestmöglich ausgebildete Menschen aus den Schulen ins (Berufs-)Leben zu entlassen, gibt es seit sehr langer Zeit leider nur mehr auf dem Papier, das bekanntlich geduldig ist.

    • Josef Maierhofer
      27. Mai 2013 09:37

      @ LF

      Ja, leider, das zieht sich durch bis nach unten. Die größten Flaschen werden Schuldirektor, die die 'Fähigkeiten' der Kinder auf Parteibuch abklopfen lässt.

      Kenne einige solche persönlich, hatte sie früher im Nachhilfeunterricht, weil sie für die Schule zu faul, blöd oder sonstwas waren und wurden Schuldirektoren.

      Allesamt mit dem Parteibuch als Befähigungsnachweis.

  28. brechstange
    27. Mai 2013 09:04

    OT Das Ei des Kolumbus als Lösung des Schuldenproblems. In Zukunft könnte es gute und böse Schulden geben. Die Frage ist dann nur mehr, was man als Investition beurteilt. Da gibt es jede Menge Spielraum für kreative Buchhalter.

    Entnommen aus dem Handelsblatt:

    "Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in den Südstaaten der EU will die Brüsseler Kommission die Schuldenregeln neu definieren. Nach Informationen unserer Zeitung will man in Zukunft öffentliche Investitionen bei den Staatsdefiziten abziehen. Es gäbe dann böse und gute Schulden. Die von Angela Merkel eingebaute Schuldenbremse wäre zugleich ein Gaspedal. Wenn die Südstaaten beim Erfinden neuer Produkte auch so kreativ wären - es ginge ihnen und uns besser."

    • schreyvogel
      27. Mai 2013 15:50

      Die Political Correctness macht vieles möglich.
      Es gibt gute und böse Schulden, so wie es gutes (Biomasse) und böses (Kohle) CO2 gibt.
      Konsequenterweise werden Biomasse-Kraftwerke gefördert, erstens aus Steuergeld, und dann noch über weit überzogene Einspeisvergütungen.

      So etwas passiert eben, wenn die Vernunft (Marktwirtschaft) der Ideologie (Energiewende) weichen muss.
      Ähnliches passiert bei den Staatsschulden.

    • senfdazugeber72 (kein Partner)
      28. Mai 2013 15:08

      die einteilung in "gute" und "schlechte" schulden macht im grunde ja sogar sinn. die frage ist ob die politiker das eine vom anderen unterscheiden können:

      - eine investition in die zukunft: infrastruktur z.b. kann man durchaus mit fremdkapital finanzieren, sofern die investition das zurück zahlt.

      - sozialleistungen, pensionen, ... auf kreide finanzieren ist blöd. geld ist weg und kommt nie zurück.

      das dürfen sie sich ruhig so vorstellen als ob sie auf pump ein haus bauen oder auf urlaub fahren.

  29. GOP
    27. Mai 2013 08:55

    Claudia, SMS 4U:
    "R U OK? C U 10 after next election out of parliament + not 2 2 such rubbish 2. I CQ 2 2 2 or 2N8 @ 8 4 2 cups of T under a 3".

    Hier noch die holprige Übersetzung:

    Claudia, Kurznachricht für Dich:
    "Bist Du (noch) in Ordnung? Sehe Dich dann nach der nächsten Wahl ausserhalb vom Parlament und nicht mehr ebenfalls solchen Mist zu machen. Ich suche Dich zwei vor zwei oder heute Nacht um acht für zwei Tassen Tee unter einem Baum".

    • Gerhard Pascher
      27. Mai 2013 09:16

      2 B or not 2 B, th@ = the ? (Hamlet).

    • Observer
      27. Mai 2013 09:27

      I've 2 2 2 2 2 2 2 (… auch bis zwei vor zwei zu arbeiten). ? ? ?

    • Observer
      27. Mai 2013 16:41

      Ergänzung:
      I've from 1 2 2 2 2 2 2 2. Also arbeite ich auch nur 58 Minuten.

  30. Observer
    27. Mai 2013 08:12

    Wichtig ist für Claudia Schmied und das BIFI nur, dass die Jugendlichen bei Erreichen des Wahlalters das Kreuzerl neben der Bezeichnung SPÖ machen.

    Yesterday is history,
    tomorrow is a mistery,
    today is a gift,
    that is why it's called the present.
    (Eleanor Roosevelt)

    • Xymmachos
      27. Mai 2013 09:08

      Kein Anlass ist so grauslich, daß er nicht auch sein Gutes hätte: ich danke Ihnen für das mir bis dato unbekannte Zitat!

  31. terbuan
    27. Mai 2013 08:04

    Das ist ja grauenhaft!

    "Me stand the hairs to mountain when I all that here read and it makes me really foxdevilswild!" :-)

    • Brockhaus
      27. Mai 2013 08:37

      köstlich ;-))

    • Josef Maierhofer
      27. Mai 2013 09:30

      @ terbuan

      This is typical Austrian English, as we can here it also even sometimes from university students, as their teachers have been no native speakers, but probably members of a political party and therefore privileged for every job, no matter what, these authors probably never might have spoken to a native English speaker, or never ever been to an English speaking country before.

      But native speaker or long term working in an English speaking country before should be minimum required quality and overrun every protectional political party membership.

    • Observer
      27. Mai 2013 10:45

      Josef Maierhofer:
      Ich glaube nicht, dass alle Ihre genannten Idealvoraussetzungen (Native teacher, Auslandsaufenthalt) unbedingt erforderlich sind. Wenn man nach Holland oder in die nordischen Staaten (DK, S, N, FL oder ISL) fährt, dann staunt man, wie dort die meisten Bürger ein ziemlich gutes Englisch beherrschen. Dies liegt aus meiner Sicht daran:
      1. die jeweilige Landessprache wird weltweit nur von wenigen beherrscht, daher ist es "essential", Englisch zu verstehen und auch zu sprechen,
      2. dem englischen Sprachunterricht wird in der Schule mehr und bessere Bedeutung beigemessen und
      3. die vielen englischsprachigen Filme in Kino und Fernsehen werden NICHT mit der Heimatsprache synchronisiert, sondern nur mit Untertiteln versehen, was die Leute "zwingt", sich mit der Originalsprache intensiv zu beschäftigen, da auch das ständige Lesen der Untertiel ermüdet. So wird auch das "Voice-over-Verfahren" (= leiser Originalton mit überdecktem Übersetzungston) nur selten angewandt.

      Wir Österreicher sind sehr vom deutschen Markt abhängig, und dort betrachtet man nach wie vor deutsch als Weltsprache - was es gar nicht ist. So sind auch in den Zeitungskiosken vorwiegend nur Publikationen auf deutsch erhältlich.

    • Gerhard Pascher
      27. Mai 2013 10:57

      @ teruban:
      Thax. You've made my day!

    • Josef Maierhofer
      27. Mai 2013 11:12

      @ Observer

      Das ist richtig, was Sie da schreiben, bloß das Problem im 'Schmied'schen Imperium' ist eben das genannte Parteibuchproblem, auf Grund dessen jede Flasche alles tun darf, was sie nicht kann.

      Wenn ich öfter mit den Öffis unterwegs bin und dann Studenten höre, wie sie mit engisch sprechenden Studenten reden, dann staune ich schon oft über zweierlei, nämlich die eine Sorte, die überhaupt nicht Englisch kann und die 'Haare to mountain stehen lässt, you know' und die andere Sorte deren Englisch trotz ihrer Jugend excellent ist.

      Ich selbst halte auch Vorlesungen auf Englisch, allerdings habe ich bei den Skripten immer meinen elektrotechnisch vorbelasteten britischen Schwiegersohn als Korrekturleser, weil ich eben kein 'native speaker' bin, aber bereits Jahre in USA und GB gearbeitet habe.

      Meiner Tochter, die in GB bereits zwei Studien absolviert hat, wird dort der 'native speaker' sogar auch bescheinigt.

    • Gerhard Pascher
      27. Mai 2013 11:20

      Der Slang von "thanks" ist natürlich THANX und nicht thax.

    • fokus
      27. Mai 2013 14:02

      @terbuan

      Echt cool ;-)

      ******!

    • kaffka (kein Partner)
      28. Mai 2013 13:50

      Josef Maierhofer
      27. Mai 2013 11:12

      Wenn Sie einen elektrotechnisch begabten Korrekturleser brauchen, dann wahrscheinlich zum Einschrauben der Glühbirne. Die englische Sprache wird davon wohl unberührte bleiben. (ES wäre besser er wäre in der Grammatik versiert!)

    • kaffka (kein Partner)
      28. Mai 2013 14:04

      terbuan
      27. Mai 2013 08:04

      Verhunzung der englschen Sprache mag noch hingehen.
      Doch wer kümmert sich um die Deutsche Sprache?

      Ist es nicht auch in "gebildetsten Kreisen" üblich das Wort TECHNIK durch TECHNOLOGIE zu ersetzen.

      Techno - LOGIE ist die Lehre von der Technik diese wird auf den Technischen Hochschulen vermittelt. Erst wenn dann die Technik beherrscht wird, kann sie angewendet werden.

      Ein Betrieb pflegt Techniken anzuwenden und niemals Technologieen.

      Dieser Unfung kam durch die falsche Übersetzung aus dem Englischen in unsere Sprache, die Technology sagen wenn sie Technik meinen.

    • Josef Maierhofer
      29. Mai 2013 19:06

      @ kaffka (kein Partner)

      In Grammatik sind Techniker, weil sie eben sehr viel andere technische Fächer belegen meist nicht so bewandert, wie Sie das offenbar gerne sehen würden.

      Die Firmen, die die Absolventen aufnehmen, sehen das allerdings etwas anders, die betonen die Fachkenntnisse eher.

  32. ambrosius
    27. Mai 2013 04:21

    Ich bin Bifi, pardon: baff und sprachlos.

    Wie war das noch im Schulstreit um die verpflichtende Bürgerschule im 19. Jhdt.?
    Sollte da die Landbevölkerung nicht auch dumm und ungebildet gehalten werden, damit sie der Grundherr besser beherrschen konnten ?

  33. fokus
    27. Mai 2013 01:31

    Fremdsprachen-, Deutsch-, Grammatik-, Rechtschreibkenntnisse = alles Schnee von gestern, rückwärtsgewandt und viel zu wenig innovativ. Dank unserer sozialistischen BildungsministerIn zählt nurmehr die KOMPETENZORIENTIERTE REIFE. Was immer das sein soll, man kann sie offensichtlich auch ohne all diesem "reaktionären Bildungsballast" erwerben bzw. besitzen.

    Daß deshalb die Wirtschaft über immer mehr völlig unzulänglich ausgebildete Schulabgänger klagt, deren Sprach- und Rechenkenntnisse nicht einmal für eine handwerkliche Ausbildung reichen, ist dieser roten "Schmiedl" völlig egal. Wichtig ist ihre Vorstellung von Kompetenz, die sich natürlich ausschließlich auf sozialistisches Gedankengut einschließlich dieser unsäglichen, LINKSAUTORITÄREN, politischen Korrektheit zu beziehen hat!

    • Josef Maierhofer
      27. Mai 2013 09:52

      'Kompetenzorientierte Reife' kenne ich zur Genüge.

      Kompetenzen sind bestandene Prüfungen über Unnötiges, wie etwa Gender, Persönlichkeitsbildung, Frau in der Gesellschaft, etc.

      Bei mir lernen die Leute Sachwissen und Praxis und in Gruppenarbeiten Softskills und die Bewältigung natürlicher Gruppendynamikeffekte und den zeit- und preisorientierten Ergebniswillen bei Projekten.

      Bei noch jeder Schlußbesprechung haben mir die Studenten gesagt, dass sie sich erstens bedanken für die einzige Vorlesung, wo man intensiv und spielerisch und logisch lernen konnte und was weiterbrachte. Sie haben stets beklagt, zu wenig Wissen vermittelt bekommen zu haben und zu viel Zeit gemäß Lehrplan mit Unnötigem, wie vorher genannt, verplempert zu haben.

      Ich habe natürlich stets versucht zu helfen, wo ich konnte, damit aus denen was wird.

      Ich habe ihnen auch gesagt, dass das natürlich alles eine Zeiterscheinung ist, so wie es zu jeder Zeit irgendeine politische Not gibt, die man zusätzlich noch überwinden muss.

    • fokus
      27. Mai 2013 14:11

      @Josef Maierhofer

      Jedenfalls dürfen wir uns jetzt schon bei den derzeit forcierten Ausbildungskriterien auf zukünftige, "kompetenzorientierte" Politiker freuen.
      Der Wahnsinn akkumuliert sich!





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