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SN-Kontroverse: Sexismusdebatte

In jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten gibt es eine Doppelkolumne mit dem Titel „Kontroverse“, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Sexismusdebatte: Eine künstliche Aufregung?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

"Lustgreise" und "Sex sells"

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Das Strafrecht ist die schärfste Waffe im Rechtssystem. Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) ist recht zu geben, wenn sie dies im Zusammenhang mit der Diskussion im Fall "Rainer Brüderle" zu bedenken gibt. Bekanntlich wird dem FDP-Spitzenkandidaten von einer Reporterin des "Stern" sexuelle Belästigung vorgeworfen. Der Skandal ist international unter dem Schlagwort "Dirndl-Affäre" bekannt, weil Brüderle gegenüber der Journalistin anzüglich meinte, sie könne ein "Dirndl ausfüllen". Gemeint war offenkundig der obere Teil des Kleidungsstücks, das in den Alpenländern eine Renaissance erlebt.

Kommentare zur "Dirndl-Affäre" gibt es unzählige. Neben dem Vorwurf des Sexismus, der gegenüber Brüderle erhoben wird, und der allgemein nachvollziehbar ist, meinte zum Beispiel die Berlin-Korrespondentin der spanischen Zeitung "La Voz de Galicia": "Die liberale Welt schien endlich wieder in Ordnung zu sein, bis eine Journalistin den politischen Veteranen als ,Lustgreis‘ brandmarkte. Ein Sexskandal? Nicht wirklich, aber die Anschuldigungen haben in jedem Fall eine Debatte ausgelöst, die den Wahlkampf belebt." Karin Zauner bringt in den SN die Debatte mit der Schlagzeile "Es geht um Macht, nicht um Sex" auf den Punkt.

Problematisch ist es, wenn, wie in der Tourismusbranche üblich, den Kellnerinnen vom Chef oder der Chefin das Tragen eines außerordentlich freizügigen Dirndlkleids sozusagen als "Arbeitsuniform" vorgeschrieben wird. Frei nach dem Motto "Sex sells". Eine strikte Verweigerung bis hin zur Klage vor dem Arbeitsgericht ist in solchen Fällen angemessen. Dass "Grapschen" hierzulande ebenfalls mit einer saftigen Geldstrafe verbunden ist, dürfte hoffentlich allgemein auch bei jungen Männern bekannt sein. Den deutschen "Lustgreisskandal" in Österreich zum Anlass zu nehmen, gleich das Strafrecht zu ändern, ist jedoch zu weit gegriffen.


In vitro statt in der Bar

Andreas Unterberger

Ein deutscher Minister hat an einer Bar alkoholisiert eine Journalistin geschmacklos angebraten. Das hat die in ihrer weiblichen Ehre gekränkte Dame zu großflächigen empörten Attacken motiviert - aber seltsamerweise erst ein Jahr danach. Sie ließ ganz "zufällig" genau zu dem Zeitpunkt ihre mediale Macht spielen, da der Mann Spitzenkandidat seiner Partei wurde und da sich die Chefredaktion der Illustrierten öffentlich erregte, dass diese Partei wohl auch im nächsten Bundestag sitzt. So viel zur Frage, ob das eine echte oder künstliche Aufregung ist.

Geschmacklosigkeiten durch blöde (oder gar "unkorrekte") Aussagen oder Witzchen hat jeder schon Hunderte Male in privaten Runden gehört (auch ich habe sie sicher schon gemacht, obwohl man bei sich selbst Dinge oft anders empfindet). Wie reagiert da ein normaler Mensch? Er verlässt die Runde; oder er sagt dem Sprecher die eigene Meinung; oder er erwidert Gleiches mit Gleichem; oder er ignoriert das Gesagte; oder er findet es nicht schlimm.

Politische Agitatoren hingegen nutzen das für eine Riesenkampagne gegen jene Partei, die einer linken Machtübernahme in Berlin noch im Weg steht; und unsere Frauenministerin will wieder einmal Männer vor den Strafrichter zerren.

Die langfristigen Folgen dieser Hysterie: Die Diktatur der politischen Korrektheit treibt die Menschen noch mehr in Verkrampfungen. Nur unter engsten Freunden plaudert man noch, ohne jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Strafprozesse werden häufiger und noch langwieriger. Kluge Politiker stehen oder sitzen nie mehr mit weiblichen Journalisten an einer Bar herum. Kluge Männer vermeiden es überhaupt, jemals mit einer Frau allein im Zimmer zu sein. Das Wort Flirt gerät in Vergessenheit, damit auch die vielen peinlich scheiternden Flirts à la Brüderle. Und Kinder entstehen ohnedies nur noch durch In-vitro-Fertilisationen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 01:19

    Hier geht eine Debatte aus durchsichtigen Gründen in eine völlig falsche Richtung.
    Der Anlaßfall ist zwar unerfreulich, aber sicher kein Sexismus. Es gab hier kein Abhängigkeitsverhältnis, außer man bewertet den Umstand, daß eine JournalistIn einen Politiker zu Fall bringen kann, dann war es höchstens ein Machtverhältnis im umgekehrten Sinn.

    Eine selbstbewußte Frau auf gleicher Augenhöhe weiß sehr wohl einen ungeschickten oder unhöflichen Flirtversuch (und vermutlich dachte Herr Brüderle auch noch er sei charmant?) um Mitternacht an einer Bar energisch zurückzuweisen bzw. bestimmt abzuwehren, ansonsten sollte sie sich einer solchen Situation erst gar nicht aussetzen. Und daß die Geschichte erst ein Jahr danach, noch dazu mit Brüderle als neuernannten FDP-Spitzenkandidaten, auftaucht, läßt eindeutig erkennen, daß hier wieder einmal KAMPAGNENJOURNALISMUS gegen einen Rechten betrieben wird. Wobei die Linke gleich freudig auf den Zug aufspringt und eine Debatte vom Zaun bricht, die den ernstlichen, sexistischen Übergriffen bei Frauen, die sich aus vielerlei Gründen nicht dagegen wehren können, einen äußerst schlechten Dienst erweist.

    Wo bleibt außerdem der Aufschrei der weit links stehenden Frau KKP über die Unterdrückung bzw. Herabwürdigung der Frauen bei unseren andersgläubigen Zuwanderern. Da herrscht oft Sexismus pur und man darf es nicht einmal kritisieren, wenn man sich nicht den überall lauernden Rassismusvorwurf einhandeln möchte.

    Am lächerlichsten an diesem ganzen entbehrlichen Medienhype ist allerdings der Ruf einiger PolitikerInnen nach einer Verschärfung des Strafgesetzes. Denn wenn man im zwischenmenschlichen Bereich Unhöflichkeiten und/oder Unfreundlichkeiten, denen man unabhängig vom Geschlecht allerorts begegnet, strafrechtlich verfolgen will, wäre unsere Justiz mit nichts Anderem mehr beschäftigt. Muß jetzt schon der gesunde Hausverstand der totalen politischen Korrektheit weichen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 09:11

    Diese verlogene Sexismuskampagne der linkslinken Kampfamazon_innen ist ja wohl das Allerletzte!

    Stattdessen sollten sich die Frauenkämpfer_innen und _aussen einmal jenen Frauen zuwenden, die wirkliche Probleme haben, weil sie zwangsverheitatet wurden, weil sie tagtäglich Gewalt (von der ganzen Sippe) erdulden müssen, weil sich Männer oder Familien in ihrer Ehre gekränkt fühlen, weil sie nur verkleidet auf die Straße dürfen, weil ihre Genitalien verstümmelt werden, weil Vergewaltigungen in manchen Kulturkreisen "einfach dazu" gehört...

    All das ficht die Femifaschistinnen aber nicht an, in bekannter egozentrischer Manier verfolgen sie nur ihre eigenen Vorteile.

    Wen interessieren schon Frauen zweiter und dritter Klasse?

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 07:13

    Die lächerliche Dirndl-Affaire! Die ebenso lächerliche Sexismus-Diskussion!

    Da schwarmt ein leicht bis mittel angesäuseltes "Brüderle" von den vollen Formen eines knackigen Journalisten-"Schwesterles", und schon ist halb Europa in diskussionswütigem Aufruhr!

    Da liest man andererseits staunend vom weidlich genützten Internet-Zugang unsererer 4 - 6-jährigen Youngsters, und wundert sich dann, dass die Kids in der Schule nicht und nicht schreiben und lesen lernen wollen!

    Einerseits lächerliche Nichtigkeiten, vor dem hart arbeitenden Volk voyeuristisch breitgetreten, andererseits schwere Erziehungsversäumnisse durch - notwendige ? -
    Doppelverdienerei der Eltern!

    Die wirklichen Probleme des Landes bleiben auf der Strecke, werden laufend durch lächerliche p.c.-Petitessen überdeckt und überlagert!

    Die Erziehung unserer Jugend zu aktiv auf ihre eigene und auf eine gute Zukunft ihres Landes hinarbeitenden Bürgern, wird aus vielerlei Gründen nicht wirklich ernstgenommen, und dies sowohl vielfach im Elternhaus, als auch in den Bildungseinrichtungen des Landes!

    Das sind die wirklichen Probleme, nicht Herrn Brüderles Ausflug in die Lächerlichkeit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 10:36

    Der Grund dieser Affäre ist darin zu finden, dass der Herr Brüderle einem Musterexponenten der multiverblödeten Gesellschaft, dem herausragend schwachen Semiasiaten Rössler, ans Bein gepinkelt hat.

    So wie Gutenberg, Mc Alister und zahlreiche andere coole Schwachmaten gehört der Herr Rössler eben zur auserwählten transatlantischen Führungscrew für Deutschland.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 12:14

    Warum 1 Jahr danach ?
    Gibt es Zeugen ?
    Warum trug die Dame körperbetonende Kleidung (gar mit Dekollete) ?
    Warum fällt ihr das jetzt ein, just wenn Brüderle in den politischen Ring steigt ?

    Mein Rat an die Gute: Afghanische Damenmode, da hat sie Ihre Ruhe.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpoldi huber
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 14:00

    Liebe frau karawahna,

    mit groser ungedult habe ich bereids irer kolummne entgegn gefibberd, di was für mich imma der absolude höhepungd von der Woche isd!

    Wi rechd sie heude wider haben!

    For alem mid der aufgezwunganen univorm in der durismus brausche, die was leida, leida eine renesauce erlebd. Es haben ja ale gudgemeintn bemüungen fon unsara seite nix genuzt, indem mir geforderd haben das di dierndln auf den mülhaufn der geschichde endsorgd werden müsen, weil diese ferfüren nichd nur di lusdgreise zum grabschn sondarn presendiren auch geferliches nazionalisdisches gedankngud – dem adolf seine tusi had selbiges ja imma gern gedragen und disen filleichtd damid auch zum grabbschn und noch ergarem farleided.

    Mir solden aba auch fordarn, das semtliche seksisdischn formulirungn razebuz aus unsara umgangssbrache endfernd werdn. Weil was bedeited: „fiel Holtz for da hütn“? Was isd in einem brusdkorb wirklich drinen? Isd ein brusdwirbl das, was jetzt um den deutschn lusdgreis entbrand isd? Wo lihgt nohrmalerweise ein „buhsenfreind“? Welche schwainerei verbirgd sich hinda einem „Mehresbuhsen“?

    Mir wollen so was nichd, mir brauchn so was nichd! weil wir lernan schon in da Schuhle was seks isd und wi man richdig sex machd, nemlich aus der Claudia schmit ira broschüre „gans schön indim“! Wen mir di darin beschribenen braktiken daheim umsezn – alein und mid unsaren schwesdarn und brüdarn, tantn, onkln und anderen viechern – dan könen wir auf ale sonsdige bornografische lideradur ferzichdn, di dekoltes fon di dirnln stelen dan selbsd für den opernbal-lugner keine ferlokung mer dar!

    Indem das ich hofe, das sie di für unsare geselschafd so imens wichdigen beleerungen noch weida fortsezen, ferbleibe ich

    In bewuhndarung

    Poldi Huber

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2013 08:05

    Ich werde den Verdacht nicht los, ob der Lächerlichkeit dieser Affäre, dass hier das deutsche Volk beschäftigt werden soll, um vom Desaster und den Weg in die Abhängigkeit abgelenkt werden soll.

    Selbstbewusste Frauen können sich in der Regel wehren. Peinliches Opfergehabe dieser Journalistin.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2013 22:11

    Wichtig ist nur der guten Ordnung halber festzuhalten, dass Dominik Strauss Kahn nach eigenen Aussagen unschuldig und kein Faschist ist.

    Was auch den fehlenden Erregungsrotlauf erklärt.


alle Kommentare

  1. Jana (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:34

    We've arreivd at the end of the line and I have what I need! http://jbsajr.com [url=http://mwxiibzz.com]mwxiibzz[/url ] [link=http://ikowzrdi.com]ikowzrdi[/link ]

  2. hb (kein Partner)
  3. GOP
    04. Februar 2013 15:43

    Die Sexismusdebatte ergreift nun auch die Kindermärchen:
    http://www.imagenetz.de/f76eed3b3/Rotkaeppchen.jpg.html
    :-)

  4. RR Prof. Reinhard Horner
    03. Februar 2013 14:43

    reinhard.horner@chello.at

    Warum soll auf „Sexismus“ verkürzt und im politischen Konkurrenzkampf eingesetzt werden?

    Es geht doch nicht bloß um einen kultivierten Umgang der Geschlechter, sondern um die Begegnung und Auseinandersetzung unterschiedlicher Menschen in gegenseitiger Achtung auf gleicher Augenhöhe.

    Dabei spielt der Journalismus eine große Rolle. Und überhaupt, ob die gesellschaftliche und politische Debatte so geführt wird, dass sie bald ergebnisarm, irreführend oder ergebnislos versandet.

  5. Leopold Koller (kein Partner)
    02. Februar 2013 22:36

    Gibt's wo ein Photo von der Dame? Mich wuerd' interessieren, ob sie wirklich ein Dirndl ausfuellen kann.

  6. cmh (kein Partner)
    02. Februar 2013 22:11

    Wichtig ist nur der guten Ordnung halber festzuhalten, dass Dominik Strauss Kahn nach eigenen Aussagen unschuldig und kein Faschist ist.

    Was auch den fehlenden Erregungsrotlauf erklärt.

    • Eva
      03. Februar 2013 08:52

      @cmh

      Beides trifft auch auf Michel Friedmann, Roman Polanski und Daniel Cohn-Bendit zu.

  7. Wunschträumer (kein Partner)
    02. Februar 2013 18:06

    Aus der Psychologie bestens bekannt: Ein Mensch fühlt sich durch Nichtbeachtung verletzt und kompensiert das ganz unbewusst mit Hassgefühlen gegen das von Ihr / Ihm sehnlichst Gewünschte, doch nie Erreichte.
    Beispiel: Eine Frau möchte ein Kind. Aus welchen Gründen immer, bleibt es ihr verwehrt. Leider nur zu oft artet solches ungestilltes Verlangen in positiven Fällen in extreme Nörgelei an Kindern, in weniger positiven Fällen in - nennen wir es krankhaftes Verhalten - aus.
    Damit sich das weibliche Geschlecht nicht diskriminiert fühlt - es trifft auf Punkt und Beistrich in naturgemäß anderen Fällen beim männlichen Geschlecht genauso zu.
    Ähnlich verhält es sich in dieser ebenfalls krankhaften "Sexismus"-Debatte beim Groß der "Unzufriedenen" aus den vor genannten Gründen zu.
    Auch die "Frauenchefin" Frau Heinisch-Hosek verhält sich nur analog. Ich kenne zwar nicht alle BefürworterInnen dieser geistigen Malaise, doch ist auch mit traumwandlerischer Sicherheit der Wunsch der Vater des Gedankens, der in der erdrückenden Mehrzahl der Fälle durch gute Psychopharmaka bzw. effizienter psychiatrischer Behandlung - sofern der gute Wille dazu vorhanden ist - heilbar wäre.
    Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen guten Psychiater oder eine gute Psychiaterin!

  8. cmh (kein Partner)
    02. Februar 2013 16:10

    Wenn man einer Frau sagt, dass ihre Brüste ein Dirndel füllten, dann meint man damit, dass sie den von ihr gestellten intellektuellen Anspruch nicht so ganz auszufüllen vermag.

    So gesehen hat Brüderle auf die sexuelle Belästigung durch die junge, nennen wir sie Dame, in angemessener Weise reagiert. Es fragt sich im Anschluss daran nur noch, was die Elevin des Klecksereihandwerkes in ihrer Redaktion so treibt, auf welche Weise sie Karriere zu machen meint. Es wird nicht so weit entfernt sein, ist doch das älteste Handwerk der Welt - nein, nicht das was jetzt alle denken - die Verleumdung aka Journalismus.

    Das Sprichwort meint: "Man fühlt die Absicht und man ist verstimmt." Deshalb frage ich mich immer öfter, wann den Feminstinnen einmal einer sagt, dass Männer in der Wahl der Partnerinnen durchaus wählerisch sein können. Vor allem wenn die Alternative ein gut gekühltes Bier ist.

    DSK durfte in seinem linken Biotop ja fern von strafrechtlicher Verfolgung und fern der guten Sitten das Benehmen eines Zuchthammels an den Tag legen und alle fanden es in Ordnung.

    Auch der strafrechtlich verurteilte Otto Mühl ist mit einer pornographischen Skizze der schärferen Art in der Ausstellung "Nackte Männer" vertreten und weder die Prammer noch die Heinisch-Hoserl haben es bemerkt. Deshalb darf ich mir mit dieser meiner Zote jetzt auch gut vorkommen.

    • phaidros
      03. Februar 2013 09:07

      Wenn man einer Frau sagt, dass ihre Brüste ein Dirndel füllten, dann meint man damit, dass sie den von ihr gestellten intellektuellen Anspruch nicht so ganz auszufüllen vermag.

      Aha. Danke für die Aufklärung.

  9. Einspruch! (kein Partner)
    02. Februar 2013 12:58

    "Problematisch ist es, wenn, wie in der Tourismusbranche üblich, den Kellnerinnen vom Chef oder der Chefin das Tragen eines außerordentlich freizügigen Dirndlkleids sozusagen als "Arbeitsuniform" vorgeschrieben wird. Frei nach dem Motto "Sex sells". Eine strikte Verweigerung bis hin zur Klage vor dem Arbeitsgericht ist in solchen Fällen angemessen"

    Ja ja.

    "Promblematisch ist es auch, wenn JournalistInnInnen, wie in der Medienbranche üblich, von der Paddäää zur linxlinken Schreibe gewissermaßen als "Arbeitswerkzeug" genötigt werden - frei nach dem Motto "Wes Geld ich kriege, des Lied singe ich!". Eine strikte Verweigerung bis hin zum Arbeitsgericht wäre in solchen Fällen angemessen."

    Ob sie auch "klug" wäre, die Verweigerung gegenüber der Paddääää (weil nach so einer Verweigerung der Verweigernde womöglich nur mehr auf seine eigene, möglicherweise gar nicht vorhandene Tüchtigkeit angewiesen wäre, um sein Geld zu verdienen, er also dem Bettelstab anheimfiele) steht wieder auf einem anderen Blatt.

  10. Gismor (kein Partner)
    02. Februar 2013 11:03

    So sehen die "friedlichen" Proteste der linken Gegendemonstranten auf Ballbesucher aus. 1.2.2013, Wien
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=EAMhCr1utc8

  11. Torres (kein Partner)
    02. Februar 2013 10:53

    Traurig, wie sich der fast 83-jährige Heiner Geißler, der der einschlägigen Diskussion im deutschen Fernsehen wohl kaum noch folgen konnte, für derart linksfeministischen und offensichtlich wahltaktischen Unsinn instrumentalisieren lässt.

    • Undine
      02. Februar 2013 11:55

      @Torres

      Ich habe die Sendung nicht gesehen, aber Heiner Geissler war immer schon eine extrem linke Laus im Pelz der CDU/CSU!

    • meinrad (kein Partner)
      03. Februar 2013 21:41

      Das ist doch alles nichts im Vergleich zu dem Sexismus, der sich -wie ich zuletzt den Medien entnahm- in Grimms Märchen finden lässt und unsere Jugendarbeit zunichte macht.
      Mein Vorschlag zur Vermeidung allen weiteren Übels: schleunigste Entsorgung durch öffentliche Bücherverbrennung am Heldenplatz (künftig: Platz des Widerstandes gegen Antisemitismus und Ausländerfdlichkeit)

  12. fred van eps (kein Partner)
    02. Februar 2013 10:36

    Zum besseren Verständnis der Entstehung der Frauenbewegung:

    Ab 23:10:
    http://www.youtube.com/watch?v=shl0K0V4EVU

  13. fred van eps (kein Partner)
    02. Februar 2013 09:59

    "Es geht um Macht, nicht um Sex"

    Da hat die KP, sicher unfreiwillig, recht.
    Die Macht der Medien.
    Es geht also um die Macht der Journalistin, mit unvorhandenem Sex einen Politiker fertigzumachen.
    Diese Macht resultiert einzig aus deren Beachtung, darum sollte diese lächerliche p.c.-Peitsche einfach von allen ignoriert werden.

    Ein Gedankenexperiment:
    Wenn aufgrund so einer Kleinigkeit, so ein medialer Wirbel möglich ist, welche unglaublichen Möglichkeiten hätten die Bürger, das Volk, dann wohl, ihre Regierenden zu kontrollieren, damit wirklich nur zum Wohle des eigenen Volkes Entscheidungen getroffen werden.
    Das könnte die Gesellschaft höchstwahrscheinlich grundlegend zum Besseren für alle Beteiligeten verändern.

    Solange aber die Leser sich mit solchem Schund begnügen, profitieren halt weiterhin solch fragwürdige Charaktere davon.

  14. Reinmund (kein Partner)
    02. Februar 2013 02:49

    In Wirklichkeit geht es nur um eines: Die FDP zu vernichten. Dazu hat sich diese verlogene Schlampe, wohl aus beruflichen Gründen, hinreißen lassen. Alles andere an diesem Aufschrei-Geplapper ist verlogen bis zum geht nicht mehr. Eins fällt mir immer mehr auf, einen journalistischen Ethos gibt es nicht mehr, sofern es ihn jemals gegeben hat.

  15. Brigitte Imb
    01. Februar 2013 19:54

    Salzburg - aber trotzdem OT

    Burgstaller will Verantwortung übernehmen. Aha. Wer hatte die bis dato in Szbg?
    Die Sozen sind Weltmeister im Sinnverdrehen, v.a. wenn ihre eigenen Pfründe betroffen sind.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1340112/Burgstaller_Uebernehme-die-Verantwortung-fuer-Salzburg?_vl_backlink=/home/index.do

    Bitte liebe Salzburger, gebt ihr den Laufpaß!

    • Onkel Hans (kein Partner)
      02. Februar 2013 05:30

      Richtig!

      Und dem Haslauer geht es nur um die Macht, hat sie gesagt. Nur ihr geht es nicht darum, impliziert sie damit, LOL.

      An sich nur eine weitere Posse der Politclowns. Zur Tragikkomödie wird sie erst dadurch, dass die Mehrheit des Elektorats darauf reinfällt.

      Die 20 % Leistungsträger hingegen werden von Faymurks, Burgstaller und Co in die Tretmühle gezwungen. Steuern, Abgaben, und Gebühren, Beiträge, Zuschläge, Abschläge, usw., alles erhoben im Weg der Selbstveranlagung, Erklärungspflichten, Offenlegungspflichten, Denuntiations-Meldungen nach § 109a, Lohnzetteln (der sozialistische Staat nimmt nur noch freundlich entgegen), und alles ab Beträgen in Bagatelle- und Pappenstielhöhe, und wehe dem, der bei der Selbstveranlagung schlampt, oder gar nur verspätet ist: Strafen, Beugestrafen, Säumniszuschläge, Verzugszinsen, usw usf.

      Das dumpfe Elektorat bekommt davon hingegen nichts mit: die Pensionisten, Sozialistischen Schüler und Studenten und die Grundbesicherten sowieso nicht. Und die Arbeiter und Angestellten auch nicht, bei denen wirds ja abgezogen, da darf der Arbeitgeber auch gleich noch den Kalkulanten und Einzieh-Büttel für die Finanzämter spielen. Die sozialistische Mehrheit ist gesichert, zumal der eben beschriebene Personenkreis auch noch verlässlich durch den Österr. Blödfunk auf verlässlich einfachem Niveau gehalten wird.

      Auf der anderen Seite, im Politsumpf, ist von Strafen, Beugestrafen, Säumniszuschlägen, Bilanzwahrheit, Erklärungspflichten, Offenlegungspflichten, etc. nichts zu merken. Da werden in Linz 400 Mio verspekuliert, in Salzburg wissen sie gar nicht, ob ihnen was fehlt, wo die Darlehensgelder in Milliardenhöhe hingekomme sind, usw.

      Ungesunde Verhältnisse mittlerweile.

  16. poldi huber
    01. Februar 2013 14:00

    Liebe frau karawahna,

    mit groser ungedult habe ich bereids irer kolummne entgegn gefibberd, di was für mich imma der absolude höhepungd von der Woche isd!

    Wi rechd sie heude wider haben!

    For alem mid der aufgezwunganen univorm in der durismus brausche, die was leida, leida eine renesauce erlebd. Es haben ja ale gudgemeintn bemüungen fon unsara seite nix genuzt, indem mir geforderd haben das di dierndln auf den mülhaufn der geschichde endsorgd werden müsen, weil diese ferfüren nichd nur di lusdgreise zum grabschn sondarn presendiren auch geferliches nazionalisdisches gedankngud – dem adolf seine tusi had selbiges ja imma gern gedragen und disen filleichtd damid auch zum grabbschn und noch ergarem farleided.

    Mir solden aba auch fordarn, das semtliche seksisdischn formulirungn razebuz aus unsara umgangssbrache endfernd werdn. Weil was bedeited: „fiel Holtz for da hütn“? Was isd in einem brusdkorb wirklich drinen? Isd ein brusdwirbl das, was jetzt um den deutschn lusdgreis entbrand isd? Wo lihgt nohrmalerweise ein „buhsenfreind“? Welche schwainerei verbirgd sich hinda einem „Mehresbuhsen“?

    Mir wollen so was nichd, mir brauchn so was nichd! weil wir lernan schon in da Schuhle was seks isd und wi man richdig sex machd, nemlich aus der Claudia schmit ira broschüre „gans schön indim“! Wen mir di darin beschribenen braktiken daheim umsezn – alein und mid unsaren schwesdarn und brüdarn, tantn, onkln und anderen viechern – dan könen wir auf ale sonsdige bornografische lideradur ferzichdn, di dekoltes fon di dirnln stelen dan selbsd für den opernbal-lugner keine ferlokung mer dar!

    Indem das ich hofe, das sie di für unsare geselschafd so imens wichdigen beleerungen noch weida fortsezen, ferbleibe ich

    In bewuhndarung

    Poldi Huber

    • Brigitte Imb
      01. Februar 2013 14:32

      Lieber Poldi,

      jetzt sei einmal ganz ehrlich und gib zu, daß Dir so ein Busengrapscherl schon a bißerl gefallen würde, schon alleine zu Überprüfung der "Konsitenz" der jeweiligen Möpse, quasi als Qualitätskontrolle.
      Und sind ma uns ehrlich, auch ein langes Schlitzerl am Rock, für die Beinbewegungsfreiheit, ist nicht undumm, da könntest ja da gleich die Cellulitisbegutachtung vornehmen.
      Dann ist es ja heut' eh schon so, daß die Tourismusbetriebe des Gwand der Angestellten auf bodenlang umtrimmen, mit ihren altmodischen "Vierflecken". Obenherum sind's halt noch a bißerl hinten, aber wart noch a paar Jahre, dann tragen die Kellnerinnen sicher auch bei uns Kopftuch u. Burka, nur wirst halt dann statt an "Weißblachten" an Granatapfelsaft schlürfen müssen.
      Die anzige Ausnahme, wo man gar net genug Nackerte ham kann, ist der Life Ball. Das ist ja wirklich eine gelungene Veranstaltung, wo nur die Gerächtigkeit der Andersherum_Innen propagiert wird und mit Sexln aber wirklich nix zu tun hat.

      Dei Gitti

    • Undine
      01. Februar 2013 15:08

      @Poldi Huber

      Lieber Poldi, jetzt bin ich aber ganz fertig: Ich hab nämlich seit Jahr und Tag a Dirndlg'wandl im Kasten hängen---fällt dös leicht gar unters Verbotsgesetz? Soll ich Selbstanzeige machen oder soll ich lieber den Mund halten und es im Finstern "entsorgen" und wenn JA, gehört's da zum Giftmüll? Schad' drum, es steht ma so gut! Naja, jetzt versteck' ich's derweil gut.....

      Ich hab' auch schön g'hört, daß das Dirndlkleidl ein Affront gegen die Moslems ist und drum in Ö gesetzlich abg'schafft werden soll. Da wär' ich nämlich selber Schuld, heißt's, wann mir a Moslem bled kommt, wann ich mit'm Dirndlg'wandl in der Stadt herumrenn'! Da seh'n die Moslems nämlich rot ---und die werd'n eh so fürchterlich schnell rabiat!!

      Und noch was, lieber Poldi, weil Du von der Sexfibel redst: Ich kann ma vorstell'n, daß da manche Kinder in der Schule net recht mitkommen; wär' da a praktischer Unterricht ---ANSCHAUUNGSUNTERRICHT nennt ma dös!---net besser als viele Worte? Da müßt ma halt nur die Lehrerinnen dazu bringen, daß sie's vormachen. Es fragt sich nur, woher ma die Lehrer (die männlichen!) nehmen soll, weil's ja fast koane gibt. Lieber Poldi, überleg' dir dös einmal; die Claudia wär' bestimmt von dem Vorschlag begeistert. LG Undi

    • Brigitte Imb
      01. Februar 2013 15:15

      Da gibt es nur eine Lösung: Die SchmiedIn selber -, denn auf die paar Netsch, die ev. ein Demonstrationsvideo kosten würde, kommt's auch nimmer drauf an.

    • Ranftl
      01. Februar 2013 15:51

      Also ehrlich. xRatio, dieser umtriebige Weiberfeind, hat doch recht. Am Weiberwesen kann die Welt nicht genesen. Und wenn ich vor einem Weib stehe, welches mir gefällt, dann sexlsts. Noch immer. Seit meiner Geschlechtsreife hoffte ich, daß das aufhört. Aber es wird immer schlimmer.

    • poldi huber
      01. Februar 2013 16:03

      libe giti, libe undi,

      ich wil ja hofn das ir euch mid dem ausgschamdn gwand nur im ängsden kreis von eura famili zeigd! oda wen schon in da öfendlichkeid dan mid an langan ales vahülenden mantl darüba samd ana kapuzen. Das wird in di nexten jarzähnte so was wi kwasi a drachtn hot kotür werdn, indem das dise nichd di lüstarnen blike von di menna anziet!

      bei di prakdischn übungn im seksuntaricht, die was di Undi forschlagd, mach ich gern mid. Weil erschtens: von uns menna giebt es im leerberuf ja einen schreklichen mangel und zweidens: im seksuntaricht fon die kleinen Kinda bin ich bereids langjeriga Eksberte!

      Eua Poldi.

      bostschkribtum: bei di plakade mid di nakatn vom leif-bal, di was si giti erwenht, handeld es sich nur um eine duristische Wehrbung - weda da heupl noch seine wasilinkuh oda di brauna habn ire lezten Hülen fallengelasn - zumindesd bis jezt.

    • Ranftl
      01. Februar 2013 16:15

      Huaba Poildl,

      in der Kronen Zeidung is auf da Seitn 5, oder wos was I, a Vurlog. Kenntast du durt deine tantrischen Übungen mochn. Oba, Tantra hot mit ERLEUCHtUNG durch SEX z'utan. I glaub do seits olle miteinander ned soweit.

    • Brigitte Imb
      01. Februar 2013 16:20

      Lieber Poldi,

      so viel mir bekannt ist, ham der Häupl und die Brauna schon einst die Hüllen fallen gelassen, oba lang vorm Life Ball und natürlich net ganz öffentlich.

      Übrigens Poldi, wie kommts denn in da Votivkirchn mit den Sprachkursen voran? Zahts an, denn sonst sind die Schüler wieder zu schwach, die wollen schon wieder das Manna verweigern.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/1339965/Votivkirche_Asylwerber-treten-wieder-in-Hungerstreik?_vl_backlink=/home/index.do

      Dei Gitti

    • Undine
      01. Februar 2013 17:32

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link!

      Michael Prüller: "Man wolle den Flüchtlingen eine Zuflucht bieten, berücksichtigen müsse man aber auch, dass die Votivkirche Pfarrkirche sei. Man habe derzeit den Eindruck, dass es "ein bisschen den Wunsch" gebe, eine politische Bühne zu schaffen."

      Das ist die "Untertreibung des Jahres"!

    • Undine
      01. Februar 2013 22:26

      Lieber Poldi,

      ich frag' mich nur, wie Du mi und die Brigitte und die durga und die brechstange auseinanderkennst, wenn ma alle in so einem schwarzen oder grauen Kaftan mit ganz kloane Augenschlitzerl umadumrennan. Ich hätt ja a rotes ausranschiertes Zelt von meinen Enkerln; da müßt ich nur oben zwoa Schlitzerl ausschneidn, dann könnt ich's als Bunka oder Burka oder wie dös hoaßt, hernehma. Oder is rot net erlaubt? Derf dös Gwandl überhaupt a Muster hab'n? Also, lieber Poldi, wannst amoil a rotes Zelt dahermarschiern siehst, des bin ich, die Undi! Guate Nacht, Poldi---des werd'n fade Modezeit'n!

    • poldi huber
      02. Februar 2013 01:01

      Libe Vreind,

      ir stelts mir so fiele fragn auf ein mahl, di was ich jezt aba der reie nach beandwortn möcht.

      das was der ranfdl fon di tandrischn übungan schreibd ferschtee ich nichd gans. weil mir habn imma beim seks mid di tantn das lichd ausgemachd und nichd ales erleuchded indem das uns dan der anblik der nakaten tantn gestörd häte.

      was di libe giti von wegn dem sprachkuhrs für di armen asilanden fragd, so mus vreudich bestädigen mir komen gut foran! Da had einer fon disen bereids gramatigalisch richdig signalisird das si mid endscheidungstregern redn wolen aba nur mid solchenen di welche ein hertz haben. und damid kann er nur das sotsialisdische hertz gemeind haben indem das dises rod ist und linx schlegt. Weil mid solchenen wolen si di gansjärig bespiilte büüne: Vreies Wotifteater gründn. Und der her kardihnal und die ganse karitas (mid iren schwarzn Sehlen) könen inen gestolen bleibn.

      Bei da frage fon der liben undi, wi man di blok-weiba auseinanda kent wen diese sitlich verhült daherkomen, isd die andwort leichd: an irem umfanng solt ir si erkenan. Di schlancke undi auf der einen saite, di blade durga auf der andaren und datswischen die giti und di brechstahnge mid iren leichd unterschidlichen Mutasprachen.

      Indem das ich eich ein schöhnes wikend wünsche ferbleibe ich

      Eua Poldi

    • Specht (kein Partner)
      02. Februar 2013 10:41

      Neulich vom Entacher gehört:" Beim Militär sagt man, es zählen nur die Treffer" wie hot er des gmoant?

  17. Konrad Loräntz
    01. Februar 2013 12:14

    Warum 1 Jahr danach ?
    Gibt es Zeugen ?
    Warum trug die Dame körperbetonende Kleidung (gar mit Dekollete) ?
    Warum fällt ihr das jetzt ein, just wenn Brüderle in den politischen Ring steigt ?

    Mein Rat an die Gute: Afghanische Damenmode, da hat sie Ihre Ruhe.

  18. Brigitte Imb
    01. Februar 2013 12:13

    Burka statt Dirndl...und a Ruh' is.....

    Zur Lächerlichkeit der angebl. deutschen Sexismusaffaire wurde hier bereits alles gesagt.

    Unsere feministischen (Ex)Politikerinnen setzen an Peinlichkeit und Dummheit noch einiges drauf, sie erregen sich am "Hasi Sager" von Strache und meinen, das sei kein Umgang mit "Wählerinnen".
    Ich halte diese Tussen nicht mehr aus!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Sexismus-Streit-um-Strache/93313073

    • Konrad Loräntz
      01. Februar 2013 15:37

      Wenn die roten Gutmentscha auf gelebte Frauenerniedrigung stossen wollen, sollten Sie sich die von ihrem geliebten ORF ausgestrahlte Sendung „Austrias next Topmodell“ ansehen. Das ist Brutalität, wie hier mehr oder weniger abgehalfterte Ex-Models und erkennbar vom Südwind gestreifte Herren die Mädchen zur Schnecke machen.

    • Brigitte Imb
      01. Februar 2013 15:50

      Im ÖRF, od. ÜRF, ist das ganz was anderes, dort gelten eigene Gesetze - siehe Sido, od. Stermann u. Grissemann.....

      Wer sich für einen derartigen Quatsch hergibt, der kann mir nicht leid tun, für seine/ihre Prostitution, sind diese Leute ganz einfach selbst verantwortlich.

      Übrigens, solche Sendungen würde ich mir nie ansehen, da ist einfach um die Zeit zu schade.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2013 22:08

      Der Spruch geht doch anders:

      Auf lasset uns brechen und auf den Weg machen.

      Man kann ja gar nicht genug fressen, wie man ..... möchte.

  19. Johann Scheiber
    01. Februar 2013 10:36

    Der Grund dieser Affäre ist darin zu finden, dass der Herr Brüderle einem Musterexponenten der multiverblödeten Gesellschaft, dem herausragend schwachen Semiasiaten Rössler, ans Bein gepinkelt hat.

    So wie Gutenberg, Mc Alister und zahlreiche andere coole Schwachmaten gehört der Herr Rössler eben zur auserwählten transatlantischen Führungscrew für Deutschland.

  20. Alex
    01. Februar 2013 10:05

    ja und Politiker sollten niemals mit einer Frau alleine in einem Zimmer sein, oder nur, wenn eine Videokamera alles dokumnetiert, damit man im Notfall seine Unschuld beweisen kann. Schöne neue Welt!

    • phaidros
      01. Februar 2013 10:51

      In der Jugendarbeit ist es beinahe schon so weit.

    • fred van eps (kein Partner)
      02. Februar 2013 10:15

      In England, gibts sogar schon Kameras auf Schulklos!
      Keine Ahnung wer die überwacht.

  21. Papalima
    01. Februar 2013 09:43

    Was für ein Schwachsinn, diese ganze Debatte!
    Dabei gibt's doch schon in der Operette Vorlagen, wie frau sich wehrt:
    "Ach ich hab' sie ja nur auf die Schulter gekuüßt...........

  22. DerTurm
    01. Februar 2013 09:11

    Diese verlogene Sexismuskampagne der linkslinken Kampfamazon_innen ist ja wohl das Allerletzte!

    Stattdessen sollten sich die Frauenkämpfer_innen und _aussen einmal jenen Frauen zuwenden, die wirkliche Probleme haben, weil sie zwangsverheitatet wurden, weil sie tagtäglich Gewalt (von der ganzen Sippe) erdulden müssen, weil sich Männer oder Familien in ihrer Ehre gekränkt fühlen, weil sie nur verkleidet auf die Straße dürfen, weil ihre Genitalien verstümmelt werden, weil Vergewaltigungen in manchen Kulturkreisen "einfach dazu" gehört...

    All das ficht die Femifaschistinnen aber nicht an, in bekannter egozentrischer Manier verfolgen sie nur ihre eigenen Vorteile.

    Wen interessieren schon Frauen zweiter und dritter Klasse?

    • fred van eps (kein Partner)
      02. Februar 2013 10:21

      "Wen interessieren schon Frauen zweiter und dritter Klasse?"

      Hoffentlich niemanden.
      Deshalb sollte man deren Schund auch nicht lesen.

  23. simplicissimus
    01. Februar 2013 08:52

    "Lustgreise" und "Sex sells".
    Interessant, wie sich die Linke empört, wenn die befreite (Männer)Gesellschaft den Sex auch leben will. Der bereits in Volksschulen (?) bis hin zu homoerotischen Praktiken gelehrt wird.
    Arme Linke, die in ihrer eigenen Schizophrenie verfangen ist, im Sexismus (der sich längst gegen die Männer richtet) und im Islam, der Frauenrechte ganz anders interpretiert!
    Aber sicher findet sich gleich ein IdeologIn, das uns erklärt, dass nur Gehirnamputierte nicht verstehen was gemeint ist, denn Frauen Komplimente zu machen ist eine Sache, anzügliche Bemerkungen jedoch sofort zur Krimininalisierung und möglichst zum Ruin des machistischen Schw... führen sollen.
    Aus unbedingt notwendigem Opferschutz heraus, natürlich.
    Dank meines aus Selbstschutz gegen derartige Vorgänge zeitweise aufs Eis gelegten Hirns kann ich das wirklich nicht nachvollziehen. Vor kurzer Zeit hat ein Poster dieses Blogs den Link zum Artikel der mutigen deutschen Dame kopiert. Sinngemäss hat sie geschrieben: "Diesselbe Aussage kann beim Richtigen ein Kompliment sein, beim Falschen ist es Sexismus. So geht es nicht, meine Damen."
    Das ist die einzige richtige Antwort darauf.
    Aber unsere Linxpresse lässt nix aus. So zB die "Herald Tribune", die natürlich ganz Deutschlands Männerwelt kraft dieser perfekt getimten Veröffentlichung (nach einem Jahr - armes furchtsames Opfer!) ins unbelehrbare Machoeck rückt. Solche Dinge können ja nur im postnazistischen Germanien vorkommen, völlig ausgeschlossen sind sie in UK oder USA etc. Auch Frankreich oder Italiens Frauen haben kaum anzügliche Bemerkungen gehört bis dato.
    Jaja, AU hat schon recht, die Pensionen für die kinderlosen FeministInnen kommen ganz sicher aus der zahlreichen Nachkommenschaft der streng gelebten pc-Beziehungen. Das religiöse Mittelalter ist da ein guter Ratgeber: Nicht schauen, nicht reden, möglichst nicht berühren, Sack drüber und das Schmutzige technisch sauber zu Ende bringen. Und dabei sich natürlich richtig sexistisch-sündig fühlen.

  24. Josef Maierhofer
    01. Februar 2013 08:26

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    'halb so wild' schreiben Sie, hätte das gleiche Theater ein andere als die linke Szene veranstaltet, wäre es zu einem europaweiten Skandal hochstilisiert worden, wird es ja auch, von den Linken.

    @ Dr. Unterberger

    'seltsamer Weise erst ein Jahr danach, just ...'

    Völlig richtig, eine linke politische, geschmacklose Aktion gegen einen politischen Gegner, wie wir es hier und 'Schmutzkübelkampagnen' titulieren.

    @ meine bescheidene Meinung

    Die Menschen wissen sehr wohl um das linke Theater Bescheid und ich würde mir wünschen, dass sie das dann auch quittieren bei den österreichischen Wahlen.

    Sowohl das Gender als auch das P.C. ist eine linke Erfindung um es als Waffe gegen politisch Andersdenkende zu benutzen und sich selbst zu bedienen.

    Es passiert auf diesem Sektor genug Belästigung gegen Frauen, aber, wie man hier sieht, auch gegen Männer.

    Zeigen Sie mir eine Frau oder einen Mann, der noch nie Fehler gemacht hat !

    • phaidros
      01. Februar 2013 08:34

      Zeigen Sie mir eine Frau oder einen Mann, der noch nie Fehler gemacht hat !

      Na, das geht schon:

      Jesus am Ölberg: »Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.«
      Batsch, hat er einen am Kopf.
      Ganz konsterniert dreht er sich um, um nach dem Werfer Ausschau zu halten ... »Geh, Mama!«

      :)

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2013 22:18

      Bei diesem bärtigen Witz frage ich immer, ob sich durch den Steinwurf etwas geändert hat.

      Ganz sicher ist aber, dass der Witzbold sich nie Gedanken über Theologie gemacht hat.

      Nichts für ungut phaidros, aber die Stelle googeln wäre klass gewesen. Aber dass man durch das Internet nicht gscheider wird ist meine Position und nicht die IHre.

      Nichts für ungut phaidros, aber derartigen Witzoiden sollte man immer entgegentreten. Denn diese Witzchen stehen am Anfang, die Besetzung der Votivkirche etwa in der Mitte und das Kalifat am Ende.

    • phaidros
      03. Februar 2013 08:15

      Denn diese Witzchen stehen am Anfang, die Besetzung der Votivkirche etwa in der Mitte und das Kalifat am Ende.

      War ja klar. Ich entgegne am Besten ganz neutral: Ihre Meinung teile ich nicht. Tatsächlich führt allerdings das Hyperventilieren über solche (durchaus geistreichen, es gibt andere auch) Witze ins Kalifat.

  25. phaidros
    01. Februar 2013 08:07

    Wieder einmal verstehe ich die Aufregung nicht. Als ob das die erste anzügliche Meldung in der Menschheitsgeschichte wäre. Darauf antwortet man: »Sehe ich auch so. Mein Dekolleté ist sicher voller als Ihr Schritt.«, dreht sich um und lässt den Trottel stehen. Und fertig.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2013 22:22

      phaidros

      Sollten Sie da am Ende der Feministenpropaganda auf den Leim gegangen sein und die Gehirnwäsche schon hinter sich haben?

      Der Sager mit dem Dekollte war eine höflicherweise verkürzte Antwort und lautete in der vollen Länge: "Ihr Dekollte füllt ein Dirndel aus weil es voller ist als Ihr Hirn."

      Aber das hat die Funtzen nicht auf die Reihe gebracht.

    • phaidros
      03. Februar 2013 08:18

      Quelle?

      Und was sollte das an der Antwort ändern?

      Ihre Verbissenheit ist schon ein wenig belustigend.

  26. brechstange
    01. Februar 2013 08:05

    Ich werde den Verdacht nicht los, ob der Lächerlichkeit dieser Affäre, dass hier das deutsche Volk beschäftigt werden soll, um vom Desaster und den Weg in die Abhängigkeit abgelenkt werden soll.

    Selbstbewusste Frauen können sich in der Regel wehren. Peinliches Opfergehabe dieser Journalistin.

  27. Observer
    01. Februar 2013 07:46

    Fragen, welche nicht unmittelbar zur "brüderlichen" Debatte gehören, mich doch immer wieder beschäftigen:

    Warum kleiden sich viele Mädchen und Frauen so aufreizend *) ?
    Warum bedienen sich viele des so genannten Laufstegschrittes?
    Nur, um sich selbst zu gefallen?
    Oder sich im Wettbewerb zu den Geschlechtsgenossinnen zu behaupten?
    Vielleicht aber doch, um den Männern zu imponieren und zumindest deren Aufmerksamkeit auf sich zu setzen?

    *) Viel gezeigte Haut, sehr enge Bekleidung, zerissene Hosen, durch die Kleidung sichtbare Bras und Tangas usw.

    Mich wundert es nicht, wenn dann bei manchen unbeherrschten Männern der Testosteronspiegel rasant ansteigt und es zu abzulehnenden Aussprüchen und Handlungen kommt. Solche Damen handeln dabei vorsätzlich und tragen auch eine kleine Mitschuld an den möglichen Folgen.
    Dies ist aber keine Entschuldigung für solche männlichen Eskapaden, welche selbstsverständlich geächtet werden müssen.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2013 22:23

      Ja aber wirken sollte es nur beim einzigen Mister Right.

      Das mit der freien Liebe der 68er ist tot.

  28. Wertkonservativer
    01. Februar 2013 07:13

    Die lächerliche Dirndl-Affaire! Die ebenso lächerliche Sexismus-Diskussion!

    Da schwarmt ein leicht bis mittel angesäuseltes "Brüderle" von den vollen Formen eines knackigen Journalisten-"Schwesterles", und schon ist halb Europa in diskussionswütigem Aufruhr!

    Da liest man andererseits staunend vom weidlich genützten Internet-Zugang unsererer 4 - 6-jährigen Youngsters, und wundert sich dann, dass die Kids in der Schule nicht und nicht schreiben und lesen lernen wollen!

    Einerseits lächerliche Nichtigkeiten, vor dem hart arbeitenden Volk voyeuristisch breitgetreten, andererseits schwere Erziehungsversäumnisse durch - notwendige ? -
    Doppelverdienerei der Eltern!

    Die wirklichen Probleme des Landes bleiben auf der Strecke, werden laufend durch lächerliche p.c.-Petitessen überdeckt und überlagert!

    Die Erziehung unserer Jugend zu aktiv auf ihre eigene und auf eine gute Zukunft ihres Landes hinarbeitenden Bürgern, wird aus vielerlei Gründen nicht wirklich ernstgenommen, und dies sowohl vielfach im Elternhaus, als auch in den Bildungseinrichtungen des Landes!

    Das sind die wirklichen Probleme, nicht Herrn Brüderles Ausflug in die Lächerlichkeit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      01. Februar 2013 09:20

      volle zustimmung !!!

    • Johann Scheiber
      01. Februar 2013 15:28

      Werter Wertkonservativer, ich bedaure sehr, dass auch sie dem Herrn Brüderle in den Rücken fallen. Ich finde an seiner Aussage gar nichts lächerlich, das alles ist sowas von normal und alltäglich. Ich finde es einfach infam, dass die Medien so etwas ausschlachten. Meine Solidarität hat Herr Brüderle, denn ich bin auch nicht vollkommen und, zugegebenermaßen, auch manchmal lächerlich.

    • Anton Volpini
      01. Februar 2013 16:37

      Johann, ich finds witzig, daß scheinbar gestern niemand hier den Artikel gelesen hat, den Alexander Renneberg hereingestellt hat, und damit immerhin in die Ränge gekommen ist. Glaubst Du, der war den meisten zu lang?

      Egal, wenn der Renneberg nix dagegen hat, dann stelle ich ihn noch einmal rein. :-))

      Dann mach doch die Bluse zu!

      Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

      Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.

      Ein Bärendienst für alle Journalistinnen

      Nein, ich wollte mich dazu nicht äußern. Weil ich diese ganze Brüderle-Sexismus-ich fühl-mich-ganz-doll-bedrängt-Diskussion aufgebauscht und heuchlerisch finde. Weil die einzige Diskussion zu dem Thema Brüderle, die es wert wäre, geführt zu werden, die ist, wieso neuerdings der „Stern“ als Qualitätsmedium gegen Sexismus aller Art gilt. Etwa wegen der zahlreichen unbekleideten Damen, die regelmäßig auf dem Cover zu sehen sind, um den investigativen Charakter des Blattes zu unterstreichen? Und die zweite Frage, die mir als Frau dazu einfällt, ist diejenige, wieso die Herren in der Redaktionsleitung des „Stern“ eigentlich eine junge Journalistin, die sich angeblich von einem Politiker bedrängt fühlt, ein ganzes Jahr noch auf weitere Termine mit dem gleichen Mann schickt.

      Wenn es also tatsächlich so unverzeihlich und dramatisch ist, was ein Brüderle sich da nachts an der Bar geleistet hat, dann hätte ein verantwortungsvoller Arbeitgeber seine junge Mitarbeiterin davor bewahren und schützen müssen, anstatt sie dem weiter auszusetzen. Stattdessen sitzt der Chefredakteur bei Günther Jauch und gibt den Vorkämpfer der Frauenbewegung. Und als Gipfel fordert die Medienmeute eine Entschuldigung von Brüderle bei der Journalistin. Um es mal klar zu sagen: Die einzige Entschuldigung, die hier fällig ist, wäre die von Rainer Brüderle an seine eigene Frau, und die hat es mit Sicherheit schon gegeben.

      Gleichzeitig hat die Geschichte allen Journalistinnen im Land einen Bärendienst erwiesen, denn welcher Politiker wird es ab sofort noch wagen, sich alleine mit einer Journalisten-Kollegin irgendwo zu treffen? Ein falscher Satz und gleich ist wieder Aufschrei. Gerhard Schröder kann von Glück reden, dass er seine Doris, einst Journalistin beim „Focus“, schon vor mehreren Jahren dienstlich traf. Heute hätte das junge Glück ein jähes Ende gefunden, noch bevor es richtig an Fahrt gewinnt. Denn heute hätten seine Berater dafür gesorgt, dass er niemals in die Verlegenheit kommt, sich ihr zu nähern, oder zumindest eine Anstandsdame dazwischen gesetzt. Auch Joschka Fischer könnte heute Ehefrau Nummer vier aus dem Lebenslauf streichen. Presse-Praktikantin Nicola hätte man heute nicht mehr zu ihm vorgelassen. Vertrauliche Hintergrundgespräche und gemütlicher Ausklang an der Bar werden ab sofort männliches Privileg sein. Danke, liebe „Stern“-Redaktion.

      Haken wir den Komplex also ab und kommen wir zum #Aufschrei, der sich gerade durch das Netz arbeitet und aufdeckt, dass wir angeblich alle in einem Land von schmierigen Sexisten leben, in dem Frau einfach nur das ist, was Alice Schwarzer schon immer sagte: Opfer der Männer. Ich lebe wohl in einem anderen Land, in einer Parallelwelt. Es nervt, es regt mich auf, gerade als Frau, dass inzwischen jede Lappalie, jede blöde Anmache, jedes Hinterherpfeifen und jeder Blick auf das falsche Körperteil zur falschen Zeit zum Sexismus hochstilisiert wird. Es wird nicht mehr differenziert und damit jede ernsthafte Diskussion im Keim erstickt. Es nervt, weil diejenigen degradiert werden, die tatsächlich Opfer sexistischer Übergriffe werden und die sich nun einreihen müssen in die „Opfer“ von blöder Anmache. Sie gehen gerade unter in einem Meer von Banalitäten, die nichts weiter sind als das alltägliche Balzverhalten zwischen Mann und Frau.

      Und es nervt vor allem deswegen, weil wir wieder im alten Täter-Opfer-Schema stecken, bei dem die Rollen von Anfang an klar verteilt sind. Mann Täter. Frau Opfer. Eine Neuauflage des Opfer-Abos.

      Männer sind nicht alle Täter

      Ich bin kein Opfer. Ich bin eine Frau und ich mag Männer. Oh ja, ich habe wie vermutlich jede einzelne Frau in diesem Land schon Erfahrung gemacht mit Männern, die sich offensichtlich nicht benehmen können. Und ich kann damit umgehen, notfalls mit einer deutlichen Breitseite. Vier Studiums-Jahre als junge Kellnerin in der Gastronomie stählen für alle Lebenslagen. Es gibt diese Männer, die jede Frau, die nicht bei drei auf den Bäumen ist, als Freiwild betrachten. Als Einladung, wo gar keine ausgesprochen wurde. Es waren meine männlichen Kollegen, ja die männlichen, die mir damals unterstützend zur Seite standen. Unaufgefordert, selbstverständlich. Weil nicht alle Männer so sind. Und eben weil nicht alle Männer Täter sind und auch nicht alle Frauen Opfer. Kommen wir also zur Kernfrage, auf deren Antwort ich immer noch warte: Wie wollen wir das Dilemma lösen? Und vor allem: Welche Verantwortung übernehmen wir als Frauen? Verharren in der Opfer-Pose ist mir zu wenig. Mit welcher Begründung soll man uns noch in die Chefetagen vorlassen, wenn wir es nicht einmal schaffen, alleine an einer Bar ohne Sexismus-Polizei zu bestehen?

      Auch nach weiteren 100 Jahren Feminismus werden die Männer nicht in der Lage sein, Gedanken zu lesen. Werden sie uns Frauen falsch verstehen, falsch behandeln und falsch ansprechen. Selbst wenn sie es gut meinen. Weil wir unterschiedlich sind, unterschiedlich denken, unterschiedliche Erwartungen haben. Wenn wir also ein bestimmtes Verhalten nicht wollen, müssen wir es auch aussprechen. Müssen wir selbst die Grenze ziehen und diese deutlich machen. Und es gibt so viele Grenzen, wie es Frauen gibt.

      Wir besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen. Wieso ist es in Ordnung, dass Frau ihr Aussehen strategisch einsetzt, aber nicht in Ordnung, dass Mann darauf reagiert? Wir dürfen also alles tun, um uns gut in Szene zu setzen, es soll uns aber bloß keiner drauf ansprechen? Wie viele Frauen warten nur darauf, dass ein Mann reagiert? Wenn aber der Falsche auf die Signale anspringt, dann ist er Sexist. Nein Ladies, so geht es auch nicht.

      Regelmäßig bekomme ich dann das Argument zu hören: Ich mache das nur für mich. Ja, sicher, und die Erde ist eine Scheibe. Wir Frauen putzen uns nur für uns selbst raus. Wir verbringen Stunden im Fitnessstudio, vor dem Spiegel, beim Friseur und bei der Kosmetikerin, weil wir das alles nur für uns machen und nicht etwa deswegen, weil wir gerne gut aussehen. Damit uns die Männer sehen. Ich bitte all diese Frauen, einmal kurz die Frage zu beantworten, wann sie sich zuletzt für einen gemütlichen Fernsehabend mit Chips und Cola Light alleine zu Hause geschminkt, frisiert und in Schale geworfen haben? So ganz allein, nur für sich selbst.

      Innere Werte statt Aufmerksamkeit

      Es wird als Befreiung der Frau gefeiert, dass wir Sexualität heute frei ausleben können. Dass wir uns nehmen, was wir wollen und wen wir wollen. Ja, eine Frau, die weiß, was sie will, ist sexy. Wir fordern die Männer heraus, kokettieren mit unserer Sexualität. Aber natürlich nur, wenn wir wollen. Wir reklamieren nur für uns als Frauen das Recht, dass nicht etwa gilt, was der Mann gemeint hat, sondern, wie es bei uns ankommt. Was ist, wenn die Männer sich mal auf den gleichen Standpunkt stellen?

      Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox ziert gerade in Unterwäsche das aktuelle Cover des „Esquire“, gibt aber gleichzeitig von sich, sie wolle von ihrem sexy Image weg. Dann mach doch die Bluse zu, möchte man ihr da zurufen! Vielleicht schaut dir dann auch mal einer in die Augen. Wir verpacken schon kleine Mädchen in Lolita-Klamotten und zerreden die Intimität von Sexualität als Prüderie. Wir laufen in Slutwalks durch die Straßen und proklamieren das Recht, wie Schlampen herumlaufen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir aber nicht als Schlampe bezeichnet oder gar behandelt werden. Wir punkten mit unserem Aussehen, gelten als das schöne Geschlecht, schnüren uns die Brüste hoch beim Oktoberfest, aber nein, wir wollen damit keine Aufmerksamkeit, wir wollen damit nur unsere inneren Werte betonen.

      Gerade prostituieren sich bei RTL wieder junge Damen mit ihrem Aussehen in der x-ten Staffel des „Bachelor“. In einer Folge „Bachelor“ lernt man mehr über Frauen als durch 100 feministische Bücher. Frauen ziehen sich aus für den „Playboy“ und haben für das Recht gekämpft, ihren Körper verkaufen zu dürfen. An Männer. Keine Frage, die weibliche Anatomie taugt sehr gut als Waffe. Wenn eine Heidi Klum fröhlich erzählt, das Erste, was ihr an ihrem Ex Seal auffiel, sei das große Gemächt in der engen Radlerhose gewesen, dann ist das unser Heidi, ach nein wie süß. Der gleiche Spruch von einem Mann über den Busen seiner Frau wäre Sexismus. Er könnte einpacken. Wir messen mit zweierlei Maß.

      Nein, mein Gott, ich möchte nicht Mann sein in dieser Welt, in der bereits 13-Jährige mit Push-up-BHs zur Schule gehen. Ich möchte nicht Mann sein in einer Welt, in der man überlegen muss, ob man noch mit einer Kollegin Kaffee trinken kann. Und vor allem möchte ich als Frau nicht in einer Welt leben, in der ich als armseliges Opfer betrachtet werde und Männer vor lauter Angst, etwas Falsches zu sagen, lieber gar nichts mehr sagen. Wir haben es selbst in der Hand als Frauen, wir haben die Männer in der Hand.

    • Erich Bauer
      01. Februar 2013 16:51

      Anton Volpini,

      Haben Sie das noch immer nicht begriffen. HIER wird nicht diskutiert. Das war einmal... Hier geht's um die Sternderl. Auch wenn's nicht einmal ein Zeilenhonorar dafür gibt. Es ist desillussionierend. Aber meine Güte. Was soll's. Alexander Rennerberg u.a. können da die lesenswertesten Dinge reinstellen... Das wird von der Seilschaft der Spießbürger nicht einmal ignoriert... Und sollten sie das vielleicht auch heimlich unter der Bettdecke lesen... sie verstehen's eh net.

    • Alexander Renneberg
      01. Februar 2013 17:06

      ich hab nix dagegen, seltsamerweise funktioniert heute der link nur nichtmehr.

    • Anton Volpini
      01. Februar 2013 17:27

      Ein Fischer in einem kanadischen Dorf ist viel erfolgreicher als alle anderen, Erich Bauer.
      Das spricht sich herum, und schon bald wird das Gerücht laut, er fische verbotenerweise mit Dynamit.
      Also schickt man einen Dedektiv in dieses Dorf, und der lernt auch tatsächlich am selben Abend in der einzigen Bar im Dorf besagten Fischer kennen, freundet sich mit ihm an, und vereinbart mit ihm, am nächsten Morgen gemeinsam zum Fischen rauszufahren.

      Als sie also bei morgendlicher Dämmerung draußen auf offener See so im Boot gegenüber saßen, da fing der Fischer plötzlich an, in seinem Seesack herumzukramen.
      Schließlich holte er aus dem Seesack ein zusammengeschnürtes Bundel Dynamitstangen, zündete die Lunte mit seiner Zigarette an, wartete bis sie weit herunter gebrannt war, und warf sie weit weg ins Meer. Wummmm...

      Der Dedektiv fing an zu schreien: ".....jetzt hab ich sie, das war eindeutig, Sie fischen mit Dynamit, das ist streng verboten, ich werde Sie einsperren, warten Sie nur......"

      Derweil der Fischer in aller Ruhe wieder in seinem Seesack kramt, ein weiteres Bündel Dynamit zum Vorschein bring, mit der Zigarette den Docht anzündet, wartet bis er noch viel weiter herunter gebrannt ist, als der erste, und dann dem Dedektiv in den Schoß wirft und fragt: " Tun wir fischen oder diskutieren?"

      Wollten Sie das damit ausdrücken, Erich Bauer? :-))

    • Undine
      01. Februar 2013 20:06

      @Anton Volpini

      Ich hab' gestern den Text sogar sehr sorgfältig gelesen und mit Sternderln überhäuft und wollte schon vorschlagen, ihn heute noch einmal zu posten, weil er so gut ist! :-)

    • M.N. (kein Partner)
      02. Februar 2013 07:29

      Wie kommen sie darauf, dass den Link keiner liest ?
      Ich habe ihn sogar mehrfach verschickt.

      Dank an Herrn Renneberg.

  29. El Barato
    01. Februar 2013 05:09

    Ausnahmsweise erkennt Frau Pfeifer, dass es tatsächlich um Macht geht.

    Sie verkennt aber natürlich komplett, dass die politisch korrekt verseuchte Gesellschaft Frauen die Macht gibt, mit - echten oder erfundenen - Behauptungen das Ansehen und die Karrieren von Männern zu zerstören, ohne diesen überhaupt das Recht auf Anhörung einzuräumen.

    Besonders pikant ist übrigens die Tatsache, dass meist jene Frauen am lautesten schreien, die sicherlich nicht in Gefahr sind, sexuell belästigt zu werden. Dazu fällt mir nur ein Wort ein: Projektion!

  30. S.B.
    01. Februar 2013 01:19

    Hier geht eine Debatte aus durchsichtigen Gründen in eine völlig falsche Richtung.
    Der Anlaßfall ist zwar unerfreulich, aber sicher kein Sexismus. Es gab hier kein Abhängigkeitsverhältnis, außer man bewertet den Umstand, daß eine JournalistIn einen Politiker zu Fall bringen kann, dann war es höchstens ein Machtverhältnis im umgekehrten Sinn.

    Eine selbstbewußte Frau auf gleicher Augenhöhe weiß sehr wohl einen ungeschickten oder unhöflichen Flirtversuch (und vermutlich dachte Herr Brüderle auch noch er sei charmant?) um Mitternacht an einer Bar energisch zurückzuweisen bzw. bestimmt abzuwehren, ansonsten sollte sie sich einer solchen Situation erst gar nicht aussetzen. Und daß die Geschichte erst ein Jahr danach, noch dazu mit Brüderle als neuernannten FDP-Spitzenkandidaten, auftaucht, läßt eindeutig erkennen, daß hier wieder einmal KAMPAGNENJOURNALISMUS gegen einen Rechten betrieben wird. Wobei die Linke gleich freudig auf den Zug aufspringt und eine Debatte vom Zaun bricht, die den ernstlichen, sexistischen Übergriffen bei Frauen, die sich aus vielerlei Gründen nicht dagegen wehren können, einen äußerst schlechten Dienst erweist.

    Wo bleibt außerdem der Aufschrei der weit links stehenden Frau KKP über die Unterdrückung bzw. Herabwürdigung der Frauen bei unseren andersgläubigen Zuwanderern. Da herrscht oft Sexismus pur und man darf es nicht einmal kritisieren, wenn man sich nicht den überall lauernden Rassismusvorwurf einhandeln möchte.

    Am lächerlichsten an diesem ganzen entbehrlichen Medienhype ist allerdings der Ruf einiger PolitikerInnen nach einer Verschärfung des Strafgesetzes. Denn wenn man im zwischenmenschlichen Bereich Unhöflichkeiten und/oder Unfreundlichkeiten, denen man unabhängig vom Geschlecht allerorts begegnet, strafrechtlich verfolgen will, wäre unsere Justiz mit nichts Anderem mehr beschäftigt. Muß jetzt schon der gesunde Hausverstand der totalen politischen Korrektheit weichen?

    • Claudius
      01. Februar 2013 04:43

      @ S.B. ****************

      Ich kann jedes Wort Ihres Kommentars unterstreichen!

    • Wyatt
      01. Februar 2013 07:07

      @ S.B. ****************!

    • FranzAnton
      01. Februar 2013 07:42

      Gewohnt guter Kommentar.
      @: "Muß jetzt schon der gesunde Hausverstand der totalen politischen Korrektheit weichen?"
      Wieso "jetzt schon"? der Hausverstand hatte doch seit der Vorherrschaft der Linksgilde in der Österreichpoltik wenig Chance; Kreisky hat Altnazis in seine Regierung geholt, und die Schuldenmacherei losgetreten, an welcher wir aktuell und künftig (neben zahllosen anderen, ruinösen linken Extrempositionen) zu leiden haben werden. Pittermann hatte Recht mit seinem Ausspruch: Das Ende der Ära Kreisky wird schrecklich sein". Ein weitsichtiger Mensch, Gott (an den er wohl nicht glaubte, macht aber nix, der verzeiht alles) hab ihn selig.

    • S.B.
      01. Februar 2013 13:56

      @Franz Anton

      Zu wahr, um schön zu sein!





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