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Loben, wo es nur geht – ein bisserl was geht immer

Das Tagebuch kommt kaum mehr nach mit dem Aufarbeiten der konzentrierten Blödheit in Politik und Medien. Dennoch braucht es auch bisweilen Tage zum Durchatmen, also der Konzentration auf positive Dinge. Bei der nötigen Suchanstrengung findet man diese Dinge immer noch. Nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Ob es nun um das Erwachen des indischen Mittelstandes geht, um neuerdings sogar Recht sprechende chinesische Gerichte, um die Suche der amerikanischen Armee nach Gerechtigkeit, um die Entlarvung des modischen Akademikerfimmels, um die wachsende Anerkennung für das differenzierte Schulsystem, um neuen Mut der Wiener Wirtschaftskammer, um tricksende Fluglinien, oder um lesbische Möchtegern-Pflegeeltern.

Da ist es zum Beispiel wirklich eindrucksvoll und bewundernswert, wie in Indien so viele Bürger aufstehen und protestieren, damit nicht weiterhin Vergewaltigungen, selbst die allerbrutalsten, von Polizei, Politik und Justiz unter den Teppich gekehrt werden können. In Indien hat sich in den letzten Jahren (durch das Aufblühen der nun erlaubten Marktwirtschaft!) ein breiter Mittelstand entwickelt, der solche atavistischen Bräuche nicht mehr hinzunehmen bereit ist. Das soll man ohne Hochmut anerkennen. Auch unsere Kultur hat ja vom mythologischen Raub der Sabinerinnen bis zum Ius primae noctis eine üble einschlägige Vergangenheit. Die Entwicklung in Indien ist umso wichtiger, als es bald das größte und jedenfalls heute schon das weitaus jüngste Land unter den Großen dieser Welt ist (dass die Dinge im ethnisch gleichen Pakistan so ganz anders sind, liegt an der dortigen Retro-Religion, deren Abgesandte gerade in Wien vom hiesigen Bischof begeistert betreut werden. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte, die heute nicht dazupasst).

Ebenfalls bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der Aufruf des Vizegouverneurs von New Delhi, dass Besitzer legaler Waffen auf den Straßen patrouillieren sollten, um vor allem nächtens bedrohten Frauen beizustehen. Dieser Aufruf erfolgt genau zu dem Zeitpunkt, da in Amerika (und bei unseren papierenen und elektronischen Boulevardmedien) jeder Waffenbesitz medial zum Schwerverbrechen hochgeschrieben wird. Zumindest in Indien, aber auch bei der Mehrheit der Amerikaner sieht man hingegen eine eindeutige Schutzfunktion legaler Waffen.

Auch aus dem – noch – einwohnerreichsten Land dieses Globus gibt es Lobenswertes zu berichten. Nämlich einen Prozess. Vor einem chinesischen Gericht hat sich die deutsche Firma Kärcher gegen einen chinesischen(!) Konkurrenten voll durchgesetzt. Der Prozessverlierer hatte das gemacht, was in China bisher weitgehend straflose Folklore gewesen ist: Er hat interessante westliche Produkte hemmungslos plagiiert. Nun aber hat zumindest dieser Richter einen  wichtigen Schritt in Richtung einer rechtsstaatlichen Zukunft Chinas gesetzt. Ein ebenso bedeutender Schritt war fast gleichzeitig, dass China Nordkorea vor der UNO seinen (Veto-)Schutz entzogen hat. Diesen Schritten müssen freilich noch viele weitere folgen: von der Herstellung der Meinungsfreiheit über eine effiziente Bekämpfung der Korruption, über eine Autonomie der Tibetaner und Uiguren, bis zu einer Verbesserung der Umwelt, wobei es insbesondere um einen raschen Ersatz der luftverpestenden Kohlekraftwerke durch die einzige funktionierende Alternative gehen müsste: noch deutlich mehr Kernkraftwerke.

Ebenso bemerkenswert ist eine Entscheidung des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Es hat John Allen, den Oberbefehlshaber in Afghanistan, von allen Vorwürfen eines unangemessenen E-Mail-Verkehrs mit einer Frau eines anderen reingewaschen. Das ist besonders lobenswert nach der grauslichen Medienkampagne, die monatelang gegen Allen und diese Frau gelaufen ist (die ganz der in Mitteleuropa laufenden Kampagne gegen den Spitzenkandidaten der deutschen Freidemokraten gleicht). Die USA haben bewiesen: Man kann dem Druck der Medien auch widerstehen. Die widerliche Verletzung der Privatsphäre der Betroffenen kann freilich nicht mehr rückgängig gemacht werden. Und sollte eigentlich spürbare Konsequenzen haben.

Ebenso interessant ist noch eine weitere Entwicklung in den amerikanischen Streitkräften. Dort dürfen Frauen erstmals auch an vorderster Front kämpfen. Das eröffnet ihnen in halbwegs friedlichen Zeiten – und die haben wir, trotz der in Afghanistan und Irak getöteten 130 US-Soldatinnen, – gute Karrierechancen ohne den Quotenschmäh. Das ist die logische Folge des Geburtenrückganges und der sehr negativ gewordenen sozialen Auslese in der US-Armee. Diese neuen Rechte für die Frauen bedeuten aber natürlich auch, dass für sie künftig die genau gleichen körperlichen Hürden vor einer Aufnahme in solche Kampfeinheiten gelten müssen; denn im Kampf ist jede Einheit so schwach wie ihr schwächstes Glied. Da kann es keine Rücksichten auf ein (einst so bezeichnetes) schwaches Geschlecht geben. Das „Frauen an die Front“ wird nach einiger Zeit interessante Erfahrungswerte ergeben. Dabei ist es freilich durchaus möglich, dass dann gerade auf Grund dieser Erfahrungen die volle Gleichberechtigung auch in solchen Extremsituationen kritisch hinterfragt werden könnte. Oder eben auch nicht.

Zurück nach Europa. Da hat eine Studie der EU-Institution Eurofound Spannendes herausgefunden: In vielen europäischen Ländern sind zahllose junge Universitätsabsolventen auch noch lange nach der Ausbildung ohne jede Chance auf einen Job. Das ist zwar betrüblich, aber für die völlig verquere österreichische Bildungsdebatte eine wertvolle Erkenntnis: Denn linke OECD-Experten, österreichische „Qualitäts“-Zeitungen, Gendarmen als Landeshauptmann-Darsteller und Rot-Grün versuchen  uns ja einzureden, wie gut es wäre, wenn wir noch ein paar Tausend Politologen, Publizisten, Literatur-Absolventen und Ähnliches hätten. Die Fakten zeigen jedoch: Der in diesen Kreisen modische Akademikerfimmel führt in eine absolute Sackgasse. Hingegen ist die Lage der Jungen am Arbeitsmarkt in jenen Regionen, die ein differenziertes Schulsystem, also keine Gesamtschule haben, viel besser.  In Italien beispielsweise ist die Arbeitslosenrate unter Akademikern doppelt so hoch wie in Österreich die Arbeitslosenrate unter Absolventen einer Lehre. Diese sind im Gegensatz zu den Italienern, Griechen oder Spaniern bisher ohne den Fluch einer Gesamtschule aufgewachsen. Und gehen daher zweifellos in ein glücklicheres Leben.

Besonders erfreulich (auch wenn von Frau Schmied und Herrn Androsch krampfhaft verschwiegen) ist im gleichen Zusammenhang: Österreich wird derzeit von ausländischen Delegationen gestürmt, die das hiesige System der auf der Hauptschule aufbauenden Facharbeiterausbildung studieren und übernehmen wollen. Das Problem: Diese Fact-Finding-Emissäre werden in jenem Ministerium wie auch bei den ideologisch deformierten Bildungs-„Experten“ von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung nicht wirklich die volle Wahrheit hören. Dazu müssten sie beispielsweise in Österreichs Vorzeigebundesland Oberösterreich fahren, wo noch keine weltfremden Ideologen sitzen.

In anderen Zusammenhängen verdient auch die Wirtschaftskammer Lob. Zum einen gilt das deren Sozialpolitik-Experten: Diese produzieren regelmäßig ganz ausgezeichnete Studien mit harten Fakten, die nur einen Nachteil haben: Sie werden von den Medien ignoriert, weil sie nicht in die gängigen Vorurteile passen.

Zum anderen gilt dieses Lob der Wiener Kammer-Präsidentin Jank. Sie hatte einst von ihrem Vorgänger einen Verein übernommen, der zum Schoßhund des Rathaus-Machtwerks degeneriert war. Jetzt stellt Jank den bis ins letzte Frage-Detail manipulativen Skandal-Befragungen durch das Wiener Rathaus mutig eine eigene unter den Unternehmern gegenüber. Jank will die Handelsbetriebe in Wiens größter Einkaufsgegend fragen, ob sie die von Grün-Rot (also einer weltfremden Griechin und einem groggy und desinteressiert in den Seilen hängenden Bürgermeister) geplante Lahmlegung der Mariahilferstraße für sinnvoll finden, die ja in eine Fußgängerzone verwandelt werden soll. Das dürfte für die dortigen Unternehmen zur Katastrophe werden, über die sich nur die niederösterreichischen Einkaufszentren freuen können. Dennoch fährt das Rathaus über den größten Handelsmagneten Wiens drüber. Es befragt die wirklich Betroffenen trotz der gerade modischen Umfrageflut kein einziges Mal. Eigentlich müsste angesichts des explodierenden Stadt-Defizits und der alle anderen Bundesländer weit überragenden Arbeitslosigkeit als erste die Wiener Finanzstadträtin gegen die Mariahilferstraßen-Katastrophe protestieren. Die aber isst und küsst sich nach dem Motto „Hallöchen“ sehr lustig, aber an Sachfragen völlig desinteressiert durch die Landschaft (offenbar ist das die beste Strategie, um vielleicht doch noch Bürgermeister-Darstellerin werden zu können). Umso lauter ist die tapfere Initiative von Jank zu loben. Sie befragt übrigens die Unternehmer nicht nur zur Mariahilferstraße, sondern auch zu den Parkpickerln. Denn längst haben immer mehr Gewerbetreibende gespürt, dass in den Bezirken 13, 18 und 19 zwar ihre burgenländischen Friseurinnen weiter einen ganztägigen Gratisparkplatz haben, dass aber immer mehr Kunden ausbleiben, wenn sie angesichts völlig überparkter Straßenzüge nicht mehr zufahren können.

Zu loben sind diesmal auch zwei Urteile von Höchstgerichten. Der OGH hat einen miesen Trick der AUA verboten: Diese hatte Passagiere bisher mit einer zusätzlichen Gebühr bestraft, wenn sie trotz Buchung von Hin- und Rückflug nur einen Flug beansprucht haben. Das darf künftig nicht mehr sein. Dieses Urteil ist übrigens von der Tiroler Arbeiterkammer erfochten worden, womit diese zum ersten Mal seit langem ihre Lebensberechtigung bestätigt hat.

Ebenso anerkennenswert ist ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs, der zuletzt ja einige eher merkwürdige Sprüche beschlossen hatte. Der VfGH hat die Beschwerde eines lesbischen Paares aus Niederösterreich abgelehnt, das kein Pflegekind bekommen hat. Grundlage der Entscheidung ist das Wohl des Kindes. Das muss immer wieder festgehalten werden. Dieses Kind wächst in der nicht gerade landesüblichen Atmosphäre eines lesbischen Paares alles andere als problemfrei auf. In Wien freilich bekommen solche Paare durchaus Pflegekinder. Warum geht das dort? Weil das Opfer, also das Kind, ja kein Klagerecht hat.

Womit noch einmal gezeigt ist: Viele dieser hier aufgelisteten Dinge sind nur deshalb lobenswert, weil sie im Kontrast zu anderen, recht üblen Erscheinungen stehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 13:03

    Wenn jetzt noch die Wiener ÖVP auf den Zug aufspringt, den die Wirtschaftskammer unter Frau Jank soeben auf Schiene stellt, dann könnte die nächste positive Nachricht durchaus lauten, daß diese Partei endlich wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gibt.

    Die wichtigste Signalwirkung geht allerdings von diesem VfGH-Urteil aus, lesbischen Paaren Pflegekinder zu verwehren, weil den sehr oft bereits leidgeprüften Kindern nun die Chance auf ein Aufwachsen in natürlicher Familienatmosphäre erhalten bleibt. Das nennt man gute Zukunftsaussichten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 07:26

    Es ist eine edle Tat unseres Dr. Unterberger, (meist) am Sonntag auch positive Aspekte und Entwicklungen im Lande und in der Welt vor uns auszubreiten.

    Es ist ja wirklich nicht alles schlecht, was rund um uns geschieht.

    Aus der langen Liste: im Interesse unserer Jugend für die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems zu kämpfen, ist ganz, ganz wichtig!

    Und auch in der Justiz rühren sich da und dort Kräfte, die Hoffnungen auf eine unabhängigere und die Abseitigkeiten unserer Zeit nicht noch fördernde Justiz aufkeimen lassen!

    Nun aber, in meiner Sonntags-Lyrik-Ecke, ein Gedichtl aus Weinhebers Bauernkalender " O Mensch, gib acht!"

    "
    FEBRUAR

    Die Dohlen überm Baumschlag schrein.
    Es fegt der Wind den Himmel rein.
    Der Schlitten schellt, das Tannicht rauscht,
    die Magd aus stiller Kammer lauscht.
    Der Knecht fährt mit dem Holz zu Tal,
    viel Narren hat der Karneval!
    Schon färbt sich rost der Haselstrauch,
    am Fenster friert der Atemhauch.
    Was Matheis und Sankt Peter macht,
    das bleibt noch so durch vierzig Nacht.
    Der Riegel knirscht --- o Heimlichkeit!
    Jetzt ist der Frühling nicht mehr weit.
    "

    Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen

    der Wertkonservative!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 10:44

    Aus logischen Gründen muß die Mehrheit von dem, was Tag für Tag, passiert positiv sein – sonst wäre die Menschheit schon lange ausgestorben.
    Nur in der Endphase einer Gesellschaft häufen sich die Negativmeldungen und zwar mit exponentieller Geschwindigkeit. Diesen Punkt dürften wir erreicht haben.

    Dies heißt aber nicht, daß heute alles viel schlimmer wäre als früher. Vielmehr fühlen sich immer mehr Menschen nicht wohl und sind daher nicht mehr gewillt 'kleine Ausrutscher' zu tolerieren.
    Unglücklicherweise für unsere 'Eliten' haben sie es mit einem 'Unwohlsein' UND einer handfesten wirtschaftlichen Problematik zu tun – das geht nie lange gut.

  4. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 11:54

    Dass der Fokus jeglicher medialer Berichterstattung zumeist auf den Katastophen, Missständen und Gräueltaten liegt, ist allseits bekannt. So etwas verkauft sich schlichtweg besser. Umso erfreulicher erscheint diese sonntägliche Auszeit von Negativberichten in diesem Tagebuch, wenngleich ich auch annehme, dass es einiges an Recherche gebraucht hat, eine doch ganz beachtliche Anzahl von positiven Meldungen zusammenzutragen. Hierfür darf ich dem Verfasser auch ein ausdrückliches Lob aussprechen.

    Sigmund Freund sagte ja seinerzeit schon so treffend: "Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos."

    In diesem Sinne Ihnen allen einen schönen Sonntag.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorphaidros
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 10:49

    OT: ich erlaube mir, wieder herzlich einzuladen zum zweiten Teil des astronomischen Referats »Der Kosmische Maßstab«, den ich am Montag, den 4.2. halten werde. Siehe Tipp: http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Vortraege-Diskussionen/460

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 17:55

    Loben kann man auch die Österreichische Industriellenvereinigung, die mit Ihrem neuen Präsidenten Georg Kapsch einen sehr durchdachten und ernst zu nehmenden Vorschlag zu einer Steuerreform gemacht hat.
    Wie überhaupt in diesem Hause am Schwarzenbergplatz ein frischer Wind eingezogen ist.
    Tadeln muß man aber dagegen jene, die, aus welchen Gründen auch immer, dieses ignorieren.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2013 10:55

    Ist doch positiv zu wissen, warum unsere Volksvertreter ihre Karrierchancen durch kritisches Denken nicht zerstören wollen.

    http://www.bild.de/politik/ausland/europaeische-union/mehr-netto-als-brutto-solche-gehaelter-gibt-es-nur-bei-der-eu-28353518.bild.html

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGismor
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 14:08

    Im letzten Irak-Krieg verschossen die Alliierten hunderte von Tonnen uranhaltiger Munition. Die panzerbrechende Waffe wirkt noch nach Jahren. Um Basra, im Süden des Landes, beträgt die Strahlenbelastung nach Messungen unabhängiger Experten das 20fache des Normalwertes. Vor allem Kinder, die auf den irakischen Panzerwracks spielen, erkranken. Die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen nimmt zu. Eine Reportage über die Spätfolgen des Krieges von Thomas Aders, ARD Kairo.
    http://terraherz.at/2013/02/04/irak-uranmunition-das-strahlende-vermaechtnis/


alle Kommentare

  1. Marilee (kein Partner)
    11. März 2015 23:00

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  6. Zelmira (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:56

    LesV - This post is not entirely irnleevart to many topics you have raised in your posts here.However, you may nonetheless find it inappropriate.If so, please feel free to delete it.Remarkable - at the tail-end of a post with almost 1700 hits at QED Poetry (thanks in part to an unsolicited link to it from Eratosphere), I have apparently been expelled from QED.Here is the link. Only the last few posts are relevant to the banning:********Can anyone now seriously doubt my take on certain matters concerning the Law ?Dave

  7. Votha (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:04

    This should be stcruk in stone for the following generations. This is close to a timeless masterpiece- not that most of them aren't. What a testament. I want to do something for you but I can't imagine what it would be.z a

  8. David (kein Partner)
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  10. Gismor (kein Partner)
    04. Februar 2013 19:06

    Ja so kann man es auch sehen ....
    Unglaublich! Die Ballgäste, die am Freitag vom linksextremen Mob attackiert wurden, sind für den SPÖ-nahen Wiener Polizeipräsidenten "Provokateure". Da ist ein Rücktritt überfällig! Hier ein Video, aufgenommen bei der Albertina nach dem Angriff auf unseren EU-Abgeordneten Andreas Mölzer.
    Das Video zeigt die Momente unmittelbar nach dem Angriff des linken Mobs auf Andreas Mölzer bei der Albertina im Zuge der Proteste gegen den Akademikerball. Der freiheitliche EU-Mandatar, der mit verschiedenen Gegenständen beworfen und am Kopf verletzt worden ist, wird von der Polizei nun vom Platz geleitet. Die aufgehetzte Menge johlt.

    Die FPÖ fordert nun den Rücktritt des Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl. Die FPÖ könne jederzeit den Beweis durch Fotoaufnahmen und durch Zeugenaussagen erbringen, dass Ballgäste von Polizeibeamten aufgefordert wurden, die Taxis zu verlassen, da es nach Einschätzung der vor Ort tätigen Beamten keine Möglichkeit mehr gab mit dem Auto zum Veranstaltungsort vorzufahren, sagt Wiens FPÖ-Klubobmann Johannn Gudenus. Er widersprach damit vehement Pürstl, der Ballgäste, die vom linken Mob bedrängt und attackiert worden waren, als "Provokateure" bezeichnet hatte.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=q4tIJ_zyaW4

  11. Alexander Huss (kein Partner)
    04. Februar 2013 14:59

    Endlich scheint wieder einmal die Sonne auf www.andreas-unterberger.at.

    Ich lese die Artikel von Andreas Unterberger grundsätzlich sehr gerne und finde auch die meisten Kommentare treffend.

    Dessen ungeachtet habe ich es manchmal mit Johann Nestroys "Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang.“, wenn ich täglich das Tagebuch lese.

  12. Gismor (kein Partner)
    04. Februar 2013 14:08

    Im letzten Irak-Krieg verschossen die Alliierten hunderte von Tonnen uranhaltiger Munition. Die panzerbrechende Waffe wirkt noch nach Jahren. Um Basra, im Süden des Landes, beträgt die Strahlenbelastung nach Messungen unabhängiger Experten das 20fache des Normalwertes. Vor allem Kinder, die auf den irakischen Panzerwracks spielen, erkranken. Die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen nimmt zu. Eine Reportage über die Spätfolgen des Krieges von Thomas Aders, ARD Kairo.
    http://terraherz.at/2013/02/04/irak-uranmunition-das-strahlende-vermaechtnis/

    • Gismor (kein Partner)
      04. Februar 2013 14:19

      Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.

      Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

      Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.

      Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.
      ---
      Am 2. Dezember 2008 gehörte zur Agenda der Vollversammlung der UNO ein Antrag auf Ächtung von Uranmunition. Das Ergebnis war beeindruckend: 141 Nationen forderten, gestützt auf die internationale Rechtslage, die Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen künftig zu verbieten. Dass die Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA dagegen votierten, überraschte nicht; Russland enthielt sich der Stimme und China blieb der Abstimmung fern. Eine Resolution erging an die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen zu überprüfen. Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit.

      Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Waren sie nicht, denn dort bestimmt weitgehend die NATO das Programm. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hochbläst.

      Eine Dokumentation von dem redlichen Frieder Wagner aus dem Jahre 2006.

      Warum der Einsatz von Uranmunition und Uranbomben ein Kriegsverbrechen ist.
      Eine Beweis- und Faktensammlung und
      Warum Regierungsstudien zur Uranmunition oft nur Gefälligkeitsarbeiten sind.
      http://www.steinbergrecherche.com/200 ... (.pdf; 0,33 MB)

      Frieder Wagner
      Journalist und Filmemacher in Köln
      Deadly Dust - Todesstaub: Uran - Munition und die Folgen
      http://www.youtube.com/watch?v=GTRaf23TCUI

    • Gismor (kein Partner)
  13. Eso-Policier (kein Partner)
    04. Februar 2013 13:15

    Positiv ist auch, dass man durch das 1-l-Auto 5-mal billiger Auto fahren kann. Bis zum Jahr 2050 kann alles 5-mal billiger werden. Unter Umständen ist sogar eine 100-fache Verbesserung der Situation möglich. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  14. Franziska Malatesta (kein Partner)
    04. Februar 2013 11:41

    Es gab kein ius primae noctis. Das ius primae noctis ist eine Erfindung der Französischen Revolution. Hätte es je in der Realität existiert, müßte es irgendwo in Europa Dokumente, Briefe, Akten, Aufzeichnungen geben, die die Ausübung eines derartigen Rechts belegen. Sie existieren aber nicht.
    Wikipedia vermerkt dazu:
    "Als Indizien der Nicht-Existenz des Rechts der ersten Nacht werden angeführt: In den Rechtsbüchern des Mittelalters und der frühen Neuzeit, in den Dorfordnungen und sogenannten »Weistümern« (Sammlungen von Gewohnheitsrecht) vom 14. bis in das 17. Jahrhunderts wird nirgendwo von einem Recht der ersten Nacht gesprochen; als die Bauern in Erbuntertänigkeit bei ihrem Aufstand 1525 die Abschaffung von alle möglichen Mißständen verlangten, wird dieses demütigende Deflorationsrecht des Gerichsherrn nicht erwähnt. Auch in verschiedenen Erwähnungen des Rechtes der ersten Nacht in französischen und spanischen Publikationen soll es sich, Kenntnis der Textxtellen vorausgesetzt, um Satiren oder absichtliche Verleumdungen handeln. In einer von der Römisch-katholische Kirche und deren Glaubensvorstellungen dominierten Gesellschaft des europäischen Mittelalters und der frühen Neuzeit war die Jungfräulichkeit einer Frau ein hohes Gut.

    Eine umfangreiche Darstellung dieser Fiktion hat Alain Boureau vorgelegt:
    http://www.amazon.de/Recht-Ersten-Nacht-Geschichte-Fiktion/dp/3538070431/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1359974122 später aber kehrte sich diese Verleumdung gegen sie selbst, denn auch Kleriker wurden beschuldigt, das Brautprivileg auszuüben oder sich gegen Geld abhandeln zu lassen. So gerann die unbelegbare Behauptung zum Topos in der politischen Auseinandersetzung und wurde im siebzehnten Jahrhundert sogar als willkommenes Argument für eine Stärkung der Königsmacht gegen den Adel benutzt. Das labile Gleichgewicht zwischen Zentralregierung und Regionaladel in Frankreich begünstigte die Ausbreitung der Legende, während in anderen europäischen Staaten jeweils eine Seite zu stark war, weshalb man dort das adelsfeindliche Gerücht kaum findet. So erklärt man mit einer Kleinigkeit mittelalterliche Strukturen - und umgekehrt. Bereits ein Jahr nach seiner Publikation in Frankreich (F.A.Z. vom 18. Juli 1995) liegt Boureaus Buch jetzt in einer kenntnisreichen Übersetzung auf deutsch vor. Hier kann man lernen, wie fiktive Konstruktionen zu Gerüsten der Politik werden, die über Jahrhunderte tragen und selbst heute noch nicht ganz verrottet sind.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      04. Februar 2013 11:43

      Leider ist ein Absatz verlorengegangen. Hier noch einmal der komplette Text aus der Rezension in der FAZ:
      "Das Recht der Ersten Nacht ist ganz gewiß Legende", stellt der französische Historiker Alain Boureau bereits auf Seite 15 fest. Wie hat ein Buch zu argumentieren, das schon in der Einleitung seinen Gegenstand für obsolet erklärt? Es widmet sich dem Mythos des angeblichen feudalen Rechts der Ersten Nacht. Schon seit 1247 sind in Frankreich Behauptungen nachzuweisen, einzelne Grundherren besäßen das Privileg auf den ersten Beischlaf mit einer Neuvermählten ihres Territoriums. Zunächst entstanden solche Gerüchte im Umkreis geistlicher Grundherrschaften, die damit ihre weltlichen Konkurrenten diskreditieren wollten; später aber kehrte sich diese Verleumdung gegen sie selbst, denn auch Kleriker wurden beschuldigt, das Brautprivileg auszuüben oder sich gegen Geld abhandeln zu lassen. So gerann die unbelegbare Behauptung zum Topos in der politischen Auseinandersetzung und wurde im siebzehnten Jahrhundert sogar als willkommenes Argument für eine Stärkung der Königsmacht gegen den Adel benutzt. Das labile Gleichgewicht zwischen Zentralregierung und Regionaladel in Frankreich begünstigte die Ausbreitung der Legende, während in anderen europäischen Staaten jeweils eine Seite zu stark war, weshalb man dort das adelsfeindliche Gerücht kaum findet. So erklärt man mit einer Kleinigkeit mittelalterliche Strukturen - und umgekehrt. Bereits ein Jahr nach seiner Publikation in Frankreich (F.A.Z. vom 18. Juli 1995) liegt Boureaus Buch jetzt in einer kenntnisreichen Übersetzung auf deutsch vor. Hier kann man lernen, wie fiktive Konstruktionen zu Gerüsten der Politik werden, die über Jahrhunderte tragen und selbst heute noch nicht ganz verrottet sind.

  15. Gismor (kein Partner)
    04. Februar 2013 10:12

    Einfach nur unglaublich ....
    Die Akte – Marc Dutroux: Kommt die Bestie vorzeitig frei?
    Betrachtet man die Fälle Dutroux insgesamt, werden etliche Fragen laut. Schon 1989 war er wegen Entführung und Vergewaltigung von minderjährigen Mädchen zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Nach nur 3 Jahren, wurde er damals entlassen. Laut belgischem Recht kann ein zu lebenslänglich verurteilter Straftäter – als Wiederholungstäter -, nach 16 Jahren seine Freilassung beantragen. Zwar hatte das belgische Parlament vor Kurzem eine Anhebung beschlossen, diese ist jedoch nicht Rückwirkend. Von nun an gelten hier 23 Jahre für Wiederholungstäter.

    Beobachter des Falls glauben an ein ganzes Netzwerk von mächtigen Pädophilen und Dutroux sei nur der “Zubringer” gewesen, es treten etliche Parallelen zum Fall Natascha Kampusch auf.
    Der Spiegel schrieb damals:
    Heimliches Interview: Dutroux bestätigt Existenz von Pädophilen-Netzwerk
    Er selbst habe zu den einzelnen Netz-Mitgliedern regelmäßig Kontakt gehabt, sagte Dutroux in dem Interview mit dem flämischen Fernsehsender VTM. Welche Personen dem Pädophilie-Netz angehören, verschwieg der 43-Jährige jedoch. Auch wollte der mutmaßliche Sexualverbrecher nicht verraten, welche Rolle die Gruppe bei der Entführung der Kinder spielte, die er in seinem Haus versteckt hielt. Da eine Untersuchung in diese Richtung keine Beweise für ein Netzwerk erbracht hatte, will die belgische Justiz nicht weiter in diese Richtung ermitteln.[1]

    Ganzer Bericht:
    http://www.iknews.de/2013/02/04/die-akte-marc-dutroux-kommt-die-bestie-vorzeitig-frei/

    • Gismor (kein Partner)
      04. Februar 2013 10:16

      Wer die ZDF-Reportage Die Spur der Kinderschänder – Dutroux und die (27) toten Zeugen von 2001 noch nicht kennt, sollte sich das Video (30min) unbedingt ansehen.

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=sRfEfN1sPRg #!

      Fazit: Auch wenn es als unwahrscheinlich gilt, dass Dutroux vorzeitig aus der Haft entlassen wird, darf man nicht vergessen, welch ein mächtiges Netzwerk hinter diesem Mann stehen soll. Da auch Komplizen von Dutroux zu Tode kamen, würde sich sein Fall mit einer Art “Lebensversicherung” erklären lassen, die er irgendwo deponiert hat. Könnte er vielleicht das mächtige Netzwerk enttarnen und die Mächtigsten mit Beweisen stürzen? Fragen über Fragen, die sehr wahrscheinlich niemals geklärt werden können. Bereits seine vorzeitige Entlassung 1992, nach nur 3 Jahren, obwohl er zu 13 verurteilt war, wirft etliche Fragen auf. Wird dieser Mann in Kürze – zwar mit einer Fußfessel – also wieder frei herumlaufen? Das dürfte sich sehr stark nach dem Verhalten der Öffentlichkeit richten. Sollte das Interesse abgeebt sein, wäre eine vorzeitige Entlassung sicher nicht auszuschließen.

      TOTE ZEUGEN

      Die Todesfälle im Umfeld der Dutroux-Affäre lassen kaum noch an Zufall glauben.

      Der Schrotthändler

      und Bekannte von Dutroux, Bruno Tagliaferro, hatte Dokumente über das Entführungsauto. Er wurde vergiftet.

      Die Frau des Schrotthändlers,

      Fabienne Jaupart, wollte der Polizei ebenfalls Dokumente überreichen. Sie wurde verbrannt im Bett gefunden.

      Der Nachtclubbesitzer

      Michel Piro wollte Informationen über die Kinderpornoszene an die Polizei geben. Er wurde auf einem Parkplatz erschossen.

      Der Drogenszenen-Insider

      François Reyskens hatte Informationen über Pornos, die mit dem Opfer Melissa Russo gedreht worden waren. Er wurde von einem Zug überfahren.

      Die Menschenrechtsaktivistin

      Gina Pardaens hatte jemanden aus Dutroux´ Umfeld in einem Kinderporno erkannt. Sie fuhr mit dem Auto in den Tod.

      Der Journalist

      Christoph Vanhexe recherchierte über die Machenschaften von Dutroux. Er fuhr mit dem Auto gegen einen Mast.

      Der Staatsanwalt

      Hubert Massa leitete die Ermittlungen in vier Mordfällen von Dutroux-Opfern. Er beging Selbstmord.

      Der Disco-Besitzer

      Jean-Paul Taminiau hatte gemeinsame Bekannte mit Dutroux. Seinen Fuß fand man in einem Kanal.

      Die Freundin des Disco-Besitzers,
      Nadège Renard, wollte dessen Kontakte zur Dutroux-Bande offen legen. Bei einem Autounfall kam sie vergangenen Mittwoch ums Leben und ist damit aktuellstes Opfer.[Quelle]

      Der belgische Abgeordnete Laurent Louis konfrontierte das Belgische Parlament in einer Rede am 30. Juni 2012 mit der Thematik und erhob schwere Vorwürfe. Er selbst sollte einem Verfahren unterworfen und seine Immunität aufgehoben werden. Hier eine synchronisierte Fassung der Rede:

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=07tnFzEDZZ8

    • Gismor (kein Partner)
      04. Februar 2013 16:51

      Dutroux' Gnadengesuch als Provokation

      Marc Dutroux hat Mädchen entführt, vergewaltigt und gefoltert - vier mussten sterben. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein Brüsseler Gericht berät nun über den Antrag des Kindermörders auf vorzeitige Haftentlassung. Eine Chance freizukommen, hat er aber kaum.
      http://www.tagesschau.de/ausland/dutroux114.html

  16. byrig
    04. Februar 2013 01:20

    ich lobe heute den herrn bucher,bzö-chef.
    dieser hat inzwischen eingeräumt,dass seine chancen auf die erlangung des postens eines kärtner landeshauptmannes gering sind.zumindest in absehbarer zeit.
    verglichen mit den erschreckenden zeichen eines realitätsverlustes beim letzen interview ein deutlicher fortschritt.
    das bzö liegt im sterbebett.
    schade,aber offensichtlich unabwenbar.

  17. Claudius
    03. Februar 2013 20:52

    OT: Heute duellieren sich zwei Ministerinnen in der ORF-Sendung "Im Zentrum": Ich kann Justizministerin Beatrix Karl heute nur viel Glück wünschen:

    Im Zentrum, heute um 21:55 Uhr in ORF2:

    "Grapschen, Flirten, Herrenwitze"

    Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ, Frauenministerin

    Beatrix Karl, ÖVP, Justizministerin

    Michael Jeanee, Kolumnist in der Kronen Zeitung

    Gerald Ganzger, Rechtsanwalt

    Angelika Hager, Journalistin im Profil

    Und dazu kommen noch die Studiogäste.

    • Buntspecht
      04. Februar 2013 00:49

      Ich hab es leider gesehen, mir ist noch schlecht!

    • Torres (kein Partner)
      04. Februar 2013 10:52

      @Buntspecht
      Hatte gestern spät zu Abend gegessen, deshalb habe ich mir diese Diskussion erspart; hatte nämlich befürchtet, dass mich dann der Brechreiz - besonders wenn ich die dämlich grinsende Frauenministerin sehe - übermannt. Offenbar habe ich richtig gehandelt. Frage: habe ich vielleicht doch etwas versäumt? Könnte ja in der TVThek nachschauen - im Moment ist mein Magen ja noch relativ leer.

    • Buntspecht
      04. Februar 2013 12:14

      Hallo Torres,
      nichts versäumt! Schade um die Zeit.

  18. Josef Maierhofer
    03. Februar 2013 18:57

    Mir tut es gut, irgendwo ein paar vernünftige Lichtblicke erhaschen zu können in dieser dunklen Welt der Ideologie und Dummheit, der Lüge und des Verbrechens.

    Warum ist innerhalb von 40 Jahren der Irrsin zur Normalität geworden und die Normalität zum Lichtblick ?

    Ich denke, Wohlstand und Selbstbedienung haben Faulheit und Desinteresse bewirkt und solche Jammerfiguren von Politikern an entscheidende Stellen gehievt.

    Vielleicht zeigen die Österreicher noch einmal Reife und wählen diesmal die ganze Bande ab, die ohnehin in den letzten beiden Legislaturperioden, ausser schlimmste Dummheiten und folgenschwerste Entscheidungen gegen Österreich und das Volk getroffen zu haben, nichts Posives beigetragen haben oder auch beitragen konnten.

    Jedenfalls danke für die wenigen Lichtblicke !

    Es gehört schon eine Portion Ideologie (=Idiotie) dazu, solche 'Ergebnisse' zu erzielen.

  19. Anton Volpini
    03. Februar 2013 17:55

    Loben kann man auch die Österreichische Industriellenvereinigung, die mit Ihrem neuen Präsidenten Georg Kapsch einen sehr durchdachten und ernst zu nehmenden Vorschlag zu einer Steuerreform gemacht hat.
    Wie überhaupt in diesem Hause am Schwarzenbergplatz ein frischer Wind eingezogen ist.
    Tadeln muß man aber dagegen jene, die, aus welchen Gründen auch immer, dieses ignorieren.

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2013 18:25

      Schau, schau, lieber Herr Volpini!

      Da sind Sie hier - gleich mir - ganz anderer Meinung als die meisten der verehrlichen Bögger hier!
      Georg Kapsch gilt hier als Roter und für Bürgerliche kaum satisfaktionsfähiger Überläufer mit linken Gedanken und Taten, ich habe mir nach positiven Erwähnungen bereits einige Male etliche Schelte eingehandelt!

      Für Menschen mit gewissen Abweichungen vom Pfad des festgefahrenen Struktur-Konservatismus besteht hierzulande halt allzuoft die Gefahr, von vielen "Traditionalisten"als "Linksabweichler" gescholten zu werden.

      Was Georg Kapsch betrifft, bin ich ganz bei Ihnen! Ob wir beide jetzt einen Stahlhelm zum Schutz vor heftigen Kopfnüssen brauchen werden?

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2013 18:27

      ... der verehrlichen Blogger hier!

    • Anton Volpini
      03. Februar 2013 18:36

      :-)))

      Kann sein, daß wir uns zu so was wie einer Stahlhelmfraktion zusammenschließen sollten. Ihr gestriger Warnruf hat dann noch ganz andere Kanonen auf den Plan gebracht. Der Schütze sitzt wohl irgendwo zwischen Wien und meiner geliebten Steiermark. :-)
      Aber beim Georg Kapsch werden Sie wohl unumwunden zugeben, war ich noch nie im Hauptstrom.

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2013 19:27

      Stimmt, Herr Volpini!
      Große Ehrenerklärung!

    • Anton Volpini
      03. Februar 2013 20:24

      Sagen Sie einmal, lieber Wertkonservativer, haben Sie jemals analysiert, wer Ihre Heckenschützen sind? Ich meine, wer Ihnen Halbsternderln gibt und Sie sonst noch mit irgendwelchen plötzlich neu auftauchenden Nicks angreifen?
      Wir zwei, und noch einge andere schreiben hier mit offenem Visier. Jeder weiß, wer wir sind.
      Aber gibt es da nicht einige, die den Halbschatten für ihre persönlichen Befriedigungen ausnützen?

    • Wertkonservativer
      04. Februar 2013 07:46

      Lieber Herr Volpini,

      Diesbezügliche Vermutungen hinsichtlich sich versteckt haltender "Anpinkler" hatte und habe ich schon, doch die hier weitverbreite Technik der Metarmophosen- und Chamäleon-Versteckspiele macht Sucherfolge ziemlich aussichtslos; ist ja nicht wirklich schlimm!
      Einige dieser mich ursprünglich recht hart attackierenden Leutchen haben mit mir inzwischen Frieden gemacht, was mich irgendwie freut!

      Also: ich habe durchaus Respekt vor offen vorgebrachter Kritik und Häkeleien sich klar deklarierender Mitblogger, finde sie ja auch manchmal durchaus berechtigt; doch für diese hinterfotzigen Existenzen, aus dem Hinterhalt Gift verspritzend, habe ich einfach nur Verachtung parat!

      Ich hoffe sehr dass sich Ihre Grippe inzwischen "verflüchtigt" hat!

      Freundschaftliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      04. Februar 2013 12:39

      Anton Volpini
      03. Februar 2013 17:55

      Grundsätzlich kann man Jeden loben den man loben will. Bei Herrn Kapsch möchte ich lieber mein Missfallen ausdrücken.

      In seinen Ausführungen im Kurier sind seine Gedanken abgedruckt, die eine verschränkte Ganztagesschule bevorzugen.
      Abgesehen, dass ein Industriellen-Chef für Bildungsfragen kein Experte ist und sich lieber um seinen eigenen Dr... kümmern sollte. stimme ich mit Dr Unterberger überein, dass diese nicht nur nicht nützlich, sondern direckt schädlich ist!

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Februar 2013 12:42

      @ Anton Volpini
      Eine kleine Sammlung jener Wortmeldungen, weswegen ich den Herrn Georg Kapsch für einen verkappten Sozialisten halte, finden Sie hier:
      http://derstandard.at/1234261139231/Wiener-IV-Praesident-Kapsch-fuer-Spekulationssteuer
      Spekulationssteuer, Gesamtschule, Masseneinwanderung, "Ausgleich zwischen Arm und Reich", und Steuererhöhungen zur Budgetkonsolidierung sind zentrale sozialistische Forderungen, die der Herr Kapsch voll vertritt. Kein Wort davon, dass man die Verschwendungspolitik der Regierung einschränken soll. Diese Weltsicht des Herrn Kapsch ist auch nicht besonders verwunderlich, da seine Firma zum großen Teil von staatlichen Investitionen oder von Investitionen von Staatsbetrieben lebt.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      04. Februar 2013 12:43

      kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      04. Februar 2013 12:39

      direkt! statt direckt

  20. Politicus1
    03. Februar 2013 15:51

    Obwohl ich ein Partner des AU und kein Frend der Frau Jank bin, muss ich widersprechen:
    Das Argument, dass Fussgängerzonen bestehende Geschäftstrassen in die Katastrophe bringen ist längst und mehrfach widerlegt.
    Besonders deutlich durch die an den Einkaufssamstagen vor Weihnachten in eine FuZO verwandelte Marhiahilferstraße. Folgt man den Gedanken des AU, dann müsste die Mahü ja an diesen Samstagen gähnende Leere verkünden, weil kein Shopper mit dem Auto zufahren kann.
    Ich wage die Behauptung, dass kein Vernünftiger mit dem Auto nach Mariahilf einkaufen fährt. Sollte es für einen Warentransport unbedingt notwendig sein, so bieten die großen Kaufhäuser eigene Garagen an, zusätzlich zu den öffentlichen.

    Ebenso sehe ich die Frisiersalons in der Währingerstraße. Kaum eine Kundin (genderneutral verwendet!) wird mit dem Auto zum Friseur um die Ecke fahren, auch wenn dieser drei Gassen von der Wohnung entfernt sein sollte.

  21. S.B.
    03. Februar 2013 13:03

    Wenn jetzt noch die Wiener ÖVP auf den Zug aufspringt, den die Wirtschaftskammer unter Frau Jank soeben auf Schiene stellt, dann könnte die nächste positive Nachricht durchaus lauten, daß diese Partei endlich wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gibt.

    Die wichtigste Signalwirkung geht allerdings von diesem VfGH-Urteil aus, lesbischen Paaren Pflegekinder zu verwehren, weil den sehr oft bereits leidgeprüften Kindern nun die Chance auf ein Aufwachsen in natürlicher Familienatmosphäre erhalten bleibt. Das nennt man gute Zukunftsaussichten!

  22. Arundo.donax
    03. Februar 2013 11:54

    Dass der Fokus jeglicher medialer Berichterstattung zumeist auf den Katastophen, Missständen und Gräueltaten liegt, ist allseits bekannt. So etwas verkauft sich schlichtweg besser. Umso erfreulicher erscheint diese sonntägliche Auszeit von Negativberichten in diesem Tagebuch, wenngleich ich auch annehme, dass es einiges an Recherche gebraucht hat, eine doch ganz beachtliche Anzahl von positiven Meldungen zusammenzutragen. Hierfür darf ich dem Verfasser auch ein ausdrückliches Lob aussprechen.

    Sigmund Freund sagte ja seinerzeit schon so treffend: "Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos."

    In diesem Sinne Ihnen allen einen schönen Sonntag.

  23. brechstange
    03. Februar 2013 10:55

    Ist doch positiv zu wissen, warum unsere Volksvertreter ihre Karrierchancen durch kritisches Denken nicht zerstören wollen.

    http://www.bild.de/politik/ausland/europaeische-union/mehr-netto-als-brutto-solche-gehaelter-gibt-es-nur-bei-der-eu-28353518.bild.html

  24. phaidros
    03. Februar 2013 10:49

    OT: ich erlaube mir, wieder herzlich einzuladen zum zweiten Teil des astronomischen Referats »Der Kosmische Maßstab«, den ich am Montag, den 4.2. halten werde. Siehe Tipp: http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Vortraege-Diskussionen/460

    • cybercon
      03. Februar 2013 13:39

      Bitte im Tagebuchbereich keine OTs mit Reklame für Privatveranstaltungen, die mit dem betreffenden Thema nichts, aber schon gar nichts zu tun haben, auch wenn man noch so sehr von der eigenen Wichtigkeit überzeugt ist.
      Es genügen die "Tipps und Hinweise".

    • phaidros
      03. Februar 2013 13:43

      Das müsste dann ja wohl für alle OTs (und tonnenweise Privatem) gelten. Im Gegenteil: Bitte nicht wegen 3 Zeilen 4 Zeilen schreiben. Wenn Sie mein Posting für unpassend halten, melden Sie es einfach mit dem »Fähnchen«, Dr. Unterberger wird dann entscheiden - dem füge ich mich gerne.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • diko
      03. Februar 2013 15:35

      @ cybercon,
      ************

    • Nestor 1937
      03. Februar 2013 16:33

      cybercon:
      -
      große Zustimmung !

    • Pumuckl
      03. Februar 2013 16:39

      @ cybercon 13:39

      Halte mich sonst von Meinungsverschiedenheiten dieser Art fast immer fern.

      Der freundlichen Einladung von @ phaidros kann ich leider nicht folgen, weil der Termin schon vorher in Vorarlberg familiär belegt war.

      Bei kleinlicher Auslegung der Tagebuchregeln kann man @ cybercon möglicherweise nicht widersprechen. Doch wollen wir da wirklich so kleinlich sein?

      Ich befinde mich, wie z.B. in der Wehrpflichtdiskussion, immer wieder in diametral gegensätzlicher Position zu @ phaidros. Doch denke ich, man kann immer gewinnen, wenn man sich mit seinen leidenschaftlich und sprachlich niveauvoll vorgetragenen Argumentationen und Fakten auseinandersetzt.

      Für mich persönlich sind Einladungen wie diese wertvoll. Deshalb würde ich mir sehr wünschen, daß das Tagebuch niemals mehr "mißbraucht" wird, als in diesem Fall durch @ phaidros.

    • phaidros
      03. Februar 2013 17:05

      Danke, lieber Pumuckl, und herzlichen Gruß!

      Ich kann Ihnen gerne versichern: einen »Missbrauch« wie diesen werde ich bei Gelegenheit sicher wieder begehen. Schon, weil es meinem geschätzten Gegenredner und den eifrigen Schulterklopfern ja unmöglich um drei Zeilen gehen kann, das ist ja lächerlich.

    • Hexenmeister
      03. Februar 2013 17:19

      @phaidros

      Die Entscheidung über diese 3 informativen Zeilen liegt einzig und alleine bei Dr. Unterberger und ganz sicher nicht bei dem selbsternannten "Blogwart" unter neuem Nicknamen.

      Lassen Sie sich nicht einschüchtern, auch wenn es immer wieder versucht wird.
      LG

    • Hexenmeister
      03. Februar 2013 17:20

      @Pumuckl

      Volle Zustimmung!

    • Jewgeni Gorowikow
      03. Februar 2013 19:30

      @ phaidros

      Danke für Ihren Hinweis zu Ihrem Vortrag! Ich denke es ist durchaus "drinnen" dass sie hier ein OT mit 3 Zeilen dafür absetzen. Da hat es im Tagebuch schon ärgere Themenverfehlungen gegeben. Und 'liberal' wollen wir hier ja alle sein.

    • byrig
      04. Februar 2013 01:26

      cyberon,hier kann man schreiben was man will solange es gewisse normen nicht verletzt.und sie werden sicher nicht bestimmen,ob jemand o.t. schreiben darf.punkt.

    • phaidros
      04. Februar 2013 08:15

      Danke, die Herren.

      Da der »Tipp« bereits taggleich verschwunden ist: die Details finden Sie auch auf http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/assistive-technologien-als-unterstuetzung-von-aktivem-altern/#comment-227716

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      04. Februar 2013 12:57

      phaidros
      03. Februar 2013 10:49

      Der Link führt zu einer Meldung : "hier gibt es keinen Tipp"

      Seis drum oder drauf!

    • phaidros
      04. Februar 2013 13:24

      Stimmt leider, sg. kaffka. Bitte unmittelbar oben drüber (4.2. 8:15) schauen.

  25. dssm
    03. Februar 2013 10:44

    Aus logischen Gründen muß die Mehrheit von dem, was Tag für Tag, passiert positiv sein – sonst wäre die Menschheit schon lange ausgestorben.
    Nur in der Endphase einer Gesellschaft häufen sich die Negativmeldungen und zwar mit exponentieller Geschwindigkeit. Diesen Punkt dürften wir erreicht haben.

    Dies heißt aber nicht, daß heute alles viel schlimmer wäre als früher. Vielmehr fühlen sich immer mehr Menschen nicht wohl und sind daher nicht mehr gewillt 'kleine Ausrutscher' zu tolerieren.
    Unglücklicherweise für unsere 'Eliten' haben sie es mit einem 'Unwohlsein' UND einer handfesten wirtschaftlichen Problematik zu tun – das geht nie lange gut.

  26. Observer
    03. Februar 2013 07:28

    S.g.Dr.U.

    Zum OGH-Urteil "Tiroler AK vs. AUA":
    Solche Strafgebühren sind der AUA weiterhin möglich, es müssen lediglich die Geschäftsbedingungen geändert werden, dass zumindest bei verhinderter Rückreise (z.B. kurch Krankheit) diese Forderung nicht zur Anwendung kommt.
    Was die Tiroler AK betrifft, so hat sie beim Konsumentenschutz schon immer eine wichtige Rolle gespielt.

    ad "künftige Fußgängerzone eines Teiles der inneren Mariahilfer Straße":
    Für die meisten mit dem eigenen Fahrzeug anreisenden Kunden war es schon bisher fast unmöglich, dort einen Parkplatz zu finden bzw. man musste mehrmals die Straßen und Gassen abfahren um erfolgreich zu sein.
    Ähnliche Proteste gab es seinerzeit bei der Einführung der Fußgängerzone "Kärntner Straße/Graben/Kohlmarkt" und nun sind alle zufrieden. Die Warenbelieferung am Morgen ist dort auch weiterhin problemlos möglich.
    Also: viel Lärm um Nichts.

    Ihr
    Observer
    (kein Linker)

  27. Wertkonservativer
    03. Februar 2013 07:26

    Es ist eine edle Tat unseres Dr. Unterberger, (meist) am Sonntag auch positive Aspekte und Entwicklungen im Lande und in der Welt vor uns auszubreiten.

    Es ist ja wirklich nicht alles schlecht, was rund um uns geschieht.

    Aus der langen Liste: im Interesse unserer Jugend für die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems zu kämpfen, ist ganz, ganz wichtig!

    Und auch in der Justiz rühren sich da und dort Kräfte, die Hoffnungen auf eine unabhängigere und die Abseitigkeiten unserer Zeit nicht noch fördernde Justiz aufkeimen lassen!

    Nun aber, in meiner Sonntags-Lyrik-Ecke, ein Gedichtl aus Weinhebers Bauernkalender " O Mensch, gib acht!"

    "
    FEBRUAR

    Die Dohlen überm Baumschlag schrein.
    Es fegt der Wind den Himmel rein.
    Der Schlitten schellt, das Tannicht rauscht,
    die Magd aus stiller Kammer lauscht.
    Der Knecht fährt mit dem Holz zu Tal,
    viel Narren hat der Karneval!
    Schon färbt sich rost der Haselstrauch,
    am Fenster friert der Atemhauch.
    Was Matheis und Sankt Peter macht,
    das bleibt noch so durch vierzig Nacht.
    Der Riegel knirscht --- o Heimlichkeit!
    Jetzt ist der Frühling nicht mehr weit.
    "

    Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen

    der Wertkonservative!

    (mail to: gerhard@michler.at)





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