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Hirnraub statt Wasserraub

In jedem Land gibt es eine Region, deren Einwohner unter den restlichen Mitbürgern als leicht bis schwer zurückgeblieben gelten, und denen dann reihenweise bösartige Witze gewidmet werden. Das sind etwa in Deutschland die Ostfriesen und in Österreich meist die Burgenländer. Nun hat auch Europa eine solche Region. Es sind die Österreicher. Ihre Panik, dass ihnen das Wasser geraubt werde, wird europaweit nur mit einem Satz kommentiert: Dümmer geht's nimmer. Die Sache ist aber nicht nur dumm, sondern auch ziemlich mies. Weil den Bürgern etwas eingeredet wird, was ihnen selbst massiv schadet und der Politik, etwa in Wien den Rathausbonzen, massiv nützt.

Es war eine der vielen Kampagnen des greisen Hans Dichand, mit denen er seine meist nicht sehr hellen Leser zu emotionalisieren versucht hatte. Er redete ihnen ein, irgendjemand würde ihnen das Wasser rauben; oder zumindest nur noch eine braune Brühe durch die Leitungen schicken. Diese finsteren Bösewichte existierten zwar immer nur in der Phantasie. Aber die Kampagne fruchtete. Viele Österreicher fürchteten sich wieder einmal. Diesmal davor zu verdursten. Und fast alle Parteien begannen sofort, die Österreicher in dieser Furcht zu bestärken. Sie haben ja noch nie ihre Aufgabe darin gesehen, Fakten und Wahrheiten unters Volk zu bringen.

Auch bei anderen Fragen machen ja meist alle Parteien im Gleischritt bei der Panikmache mit. Dies zeigen neben der Wasserpanik auch die regelmäßigen Ängste vor Atomkraftwerken, Genen, Hormonen und allen anderen Dinge, die weder ein Mitglied der Familien Dichand und Fellner noch ein Politiker so recht versteht. Damit haben sie natürlich auch bei vielen Österreichern Erfolg. Denn wenn sich schon fast alle Medien und Politiker fürchten, glauben sie natürlich, sich erst recht fürchten zu müssen. Wer soll denn gegen diesen Tsunami gleichgeschalteter Panik noch auf Wissenschafter oder andere Vernunftaposteln hören, die sich noch dazu immer so kompliziert ausdrücken? Für "Wasserraub!" genügen hingegen zehn Buchstaben.

Viele Landsleute merken gar nicht, dass hinter der Panikmache einzig das verzweifelte Ziel von Auflagen- und Wählererfolgen stand. Und sie bekamen solcherart auch nicht mit, dass Österreich mit seinen skurrilen, von grünen NGOs geschürten Ängsten zunehmend alleine war. Bei der Angst ums Wasser steht das Land nun überhaupt total isoliert da. Nicht einmal die sonst ebenfalls panikaffinen Deutschen machen da mit. Kein Wunder, dass ganz Europa über Österreich lacht.

Das letzte Hochkochen des Wassers ist durch eine EU-Richtlinie ausgelöst worden. Zwar steht dort keine Zeile von der Pflicht einer Privatisierung des Wassers, aber wer wird denn irgendeinen Text ordentlich durchlesen, wenn man sich doch ohne Lesen so schön furchten kann. Tatsache ist: Der Verkauf von Wasserquellen, Wasserleitungen und Wasseranschlüssen wird durch diese Richtlinie weder verlangt noch erleichtert.

Daher hat auch das Bundeskanzleramt dieser Richtlinie ursprünglich – richtigerweise – voll zugestimmt. Das hindert einen Menschen mit dem Charakter eines Werner Faymann natürlich nicht, nun sogar mit Verfassungsbestimmungen gegen diese EU-Richtlinie anzureiten. Wenn die Krone pfeift, springt der Faymann noch allemal. Notfalls auch aus dem Fenster.

Die Richtlinie jedenfalls ist keineswegs ein Vorkämpfer einer Privatisierung. Leider. Im Gegenteil: Sie schreibt nur etwas anderes ebenfalls Richtiges vor: Bei einer Beauftragung eines Unternehmens mit der Wasserversorgung muss eine ordentliche Ausschreibung stattfinden. Damit nicht wie bisher der diesbezügliche Auftrag unter der Hand an irgendwelche politischen oder sonstigen Freunde vergeben werden kann. Damit wird also eine eventuelle Privatisierung nicht erleichtert, sondern ganz eindeutig erschwert. Alle Aspekte einer Ausschreibung von öffentlichen Dienstleistungen sollen transparent gemacht und gegen Korruption abgesichert werden. Das sollte eigentlich nach den Ereignissen des letzten Jahres insbesondere in Österreich hoch geschätzt werden. Wird es aber offenbar nicht.

Eben schon deshalb nicht, weil die meisten Journalisten die Richtlinie gar nicht gelesen haben. Was sie nun aber nicht etwa mit Schuldgefühlen erfüllt. Im Gegenteil: Eine Kommentatorin einer Halbboulevardzeitung wirft nun der EU vor, dass die Journalistin nicht ordentlich informiert worden sei, die zuvor gegen die Richtlinie gewettert hat. Medien auf österreichisch: Schuld sind immer die anderen. Der Schiedsrichter, der Schnee.

Selbstverständlich war auch bisher schon Wasser-Privatisierung in Österreich nicht nur möglich, sondern hat auch immer wieder stattgefunden. An die Hundert Gemeinden haben allein in Österreich solcherart die Wasserversorgung privatisiert, meist in halb privaten, halb öffentlichen Mischgesellschaften. Die Wasserversorgung wurde dadurch jedenfalls nicht schlechter, sondern besser. Zumindest zum Teil privatisiert worden sind ja auch Stromversorgung, Gasanschlüsse, Müllabfuhr oder öffentlicher Transport. Keine Gemeinde war gezwungen dazu. Aber sie taten es.

Warum aber tun sie das – in anderen Ländern noch viel mehr als in Österreich? Die Antwort ist klar: Weil Gemeinden oder Länder es sich selber nicht mehr leisten können, weil solche Versorgungsnetzwerke oft gewaltige Investitionssummen brauchen, weil vielerorts ohne Privatisierung die Wasserversorgung nie funktioniert hätte, weil dabei oft unfähige und korrupte Beamte sich nur um die eigenen Taschen, aber nie um eine gute Wasserversorgung der Bürger gekümmert haben, weil private Unternehmen nach allen Erfahrungen deutlich billiger sind - und wenn sie unter Konkurrenzbedingungen arbeiten, noch viel mehr. Die viel öfter herstellbar sind, als man glaubt.

Vom täglichen Brot über die Milch bis zur Stromversorgung zeigt sich ganz klar: Überall funktioniert auch bei rein privaten Strukturen die Versorgung der Bevölkerung mit allen grundlegenden Produkten des täglichen Lebens exzellent und lückenlos. Und die Qualität von Brot oder Milch ist hervorragend. Ohne dass die Dichands und Fellners Brot- oder Milchalarm ausgerufen hätten. Und selbst wenn einmal - etwa wegen einer großflächigen Rinderinfektion - die Milchversorgung bedroht wäre, würde eine Verstaatlichung dagegen absolut nicht helfen.

Wenn das wirklich so vorteilhaft ist, drängt sich umgekehrt die Frage auf: Warum privatisieren denn nicht alle ihre Verssorgungseinrichtungen? Die Antwort liegt auf der Hand: Für die regierenden Parteien sind diese Versorgungsunternehmen wunderbare Instrumente: Sie können dort ihre verdienten und unverdienten Funktionäre mit höchstbezahlten Protektionsposten bedienen. Sie holen sich aus den Marketing-Budgets (siehe die Wiener Stadtwerke, siehe den Flughafen, siehe die Telekom) viele Millionen für parteipolitische Aktionen und Subventionen. Sie holen sich auch auf direktem Weg viel Geld. Man denke nur an die exorbitanten Erhöhungen von Wasser- und anderen Preisen in Wien während des vergangenen Jahres.

Alleine die Wiener Wasserwerke haben trotz der Verwaltung durch Partei, Funktionäre und Beamte dem rotgrünen Rathaus im Vorjahr einen Profit von nicht weniger als 85 Millionen Euro gebracht.Da war es den Genossen völlig wurscht, dass auch die von ihnen verbal so hofierten Armen eine überflüssige Wasserpreiserhöhung zahlen mussten.

Aber ist das nicht doch ein Beweis, dass die ordentlich wirtschaften, wenn das so erfolgreich ist? Nun, die wirklich großen Investitionen in die Wiener Wasserleitung, also die beiden Hochquellenwasserleitungen, deren Ausmaß einst sogar Europarekord bedeutet hatte, haben die Genossen gratis von bösen Vorgängern geerbt: Die eine vom bösen Bürgermeister Lueger (dessen Andenken Rot-Grün gerade auszuradieren versucht), die andere von den bösen bürgerlich-liberalen Stadtverwaltungen in Wien (deren Weisheit bei den Linken immer nur als neoliberal bezeichnet und verachtet wird).

Auf diesen historischen Errungenschaften sitzend, kann man leicht angeben, abcashen und gegen Privatisierung stänkern. Wie es Wien vehement – und nun sogar mittels einer (von niemandem verlangten!) Volksbefragung tut. Infamerweise besticht man sogar Medien durch Steuer-Millionen an Inseraten, damit diese auch diese Aktion im eigenen Macht- und Geldinteresse der Wiener SPÖ unterstützen.

Während bei uns Panik ums Wasser gemacht wird, haben in Frankreich und Italien, also in Ländern mit deutlich schlechterem und weniger Wasser, private Unternehmer Milliardenumsätze (auch für die nationale Steuerkasse) gemacht, indem sie Wasser in Flaschen abgefüllt und weltweit als gesuchte Markenartikel verkauft haben. Bei uns würden hingegen die leider am Weltmarkt viel weniger erfolreichen Firmen wie Vöslauer&Co zusperren müssen, wenn die private Wassernutzung wirklich verboten würde.

In vielen anderen Gemeinden Europas wäre ein Verbot von privaten Wasserversorgungen eine absolute Katastrophe. Bei uns aber unterstützen auch die meisten anderen Parteien das SPÖ-Rathausimperium in seinem Kampf gegen das Verlangen der EU-Richtlinie, dass künftig die Vergabe öffentlicher Dienstleistungen korrekt ausgeschrieben werden muss. Während auf Bundesebene wenigstens bei der ÖVP einige noch gegen die Wasserpanik argumentieren, geht Im Wiener Rathaus auch die ÖVP gemeinsam mit Rot, Grün und Blau auf die Barrikaden. Die wenigen Stadtschwarzen trauen sich offenbar nicht mehr, alleine für etwas einzustehen.

Besonders grotesk ist, dass im Kampf gegen die imaginären Wasserräuber der Parteiobmann des BZÖ am lautesten den Mund aufreißt – also ausgerechnet jener Mann, der gern behauptet, ein Liberaler zu sein. Grotesker gehts nimmer.

Wie ist es wirklich um den privaten Investor bestellt, der laut Boulevard und SPÖ den Österreichern das Wasser abdrehen wird? Der würde sich erstens finanziell tief ins eigene Fleisch schneiden. Und zweitens kann und soll die öffentliche Hand natürlich auch nach einer eventuellen Privatisierung ihre Kontrollpflichten ausüben. So wie bei jedem anderen Lebensmittel kann und soll das Marktamt ständig eine genaue Qualitätskontrolle vornehmen. Und die Politik kann jeden eventuellen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung mit vielen vorhandenen Instrumenten wie auch einer Menge zusätzlich denkbarer bekämpfen.

In jedem Markt jedoch, wo sich die Politik zu viel einmischt, wird die Sache vor allem eines; Teuer für die Bürger. Man denke nur an den Strompreis: Dieser ist heute nur deshalb um 70 bis 150 Euro zu hoch – alljährlich und für jeden Haushalt –, weil die Politik unter Druck von Grünen und Krone beziehungsweise Bild-Zeitung die völlig unwirtschaftlichen Sonnenpaneele und Windmühlen mit dem Geld der Konsumenten fördert. Ohne diese jemals gefragt zu haben.

All diese Zusammenhänge sind eigentlich absolut klar dokumentiert und sollten daher Selbstverständlichkeiten für alle Österreicher sein. Aber offenbar sind sie das nicht. Weil diese Österreicher von Zeitungen und Parteien ständig verblödet werden. Weil den Menschen nicht einmal in der Schule die allereinfachsten wirtschaftlichen Zusammenhänge vermittelt worden sind.

Was am meisten irritiert: Gerade haben die Österreicher beim Bundesheer Phantasien der Dichand- und Fellner-Medien eine schallende Absage erteilt. Und dennoch setzen sich die Parteien auch nachher und sogar geschlossener dennn je hinter die nächste  absurde Hysterie der Kleinformate. Die Lernfähigkeit der Politik ist offenbar Null.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 07:19

    Der Wasserpreis wird enorm steigen und die Gemeinden werden, aus Finanznöten, immer mehr Versorgungsanlagen verkaufen müssen. Das wissen die internationalen Kraken. Daher haben sie ihre Laufburschen in Brüssel mittels ihrer Lobbyisten "veranlasst" diese Richtlinie zu erlassen, damit sie bei der Verteilung der Felle dabei sein können.

    Mir ist die Freunderlwirtschaft unter Österreichern lieber, als die Auslieferung unseres wichtigsten Rohstoffes an unsere Feinde, via Ausschreibung!
    Von der EU kommt nie etwas Gutes, denn sie ist ein Instrument der Konzerne.

    Das Geschick von Herrn Faymann ist beachtlich, uns der EU auszuliefern und gleichzeitig als unser größter Fürsprecher aufzutreten.
    Den Mann zu unterschätzen, ist ein großer Fehler.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 11:09

    Für ein anderes Beispiel, wie sie uns das Wasser abgraben, zeugt ja der großartige Heini Staudinger. Mit dem Basel-Verbrechen ist sein Warenlager wertlos geworden und auch die Firmenimmobilien, weil sie in der Krisenregion Waldviertel stehen.
    Vollzugswilligst hat der oberste Genossenschaftsbanker der Region, dem Herrn Staudinger den Kreditrahmen gekürzt und damit einen zwar prosperierenden, aber eben mittelständischen und daher vernichtungswürdigen Marktteilnehmer vor existenzielle Probleme gestellt.

    320 Millionen holt, laut Heini Staudinger, seine Exbank aus der Region über Spareinlagen, nur 140 Millionen werden in der Region an Krediten vergeben, der Rest fließt, dank Basel 1, 2 und 3, via St. Pölten und Wien in die weite Welt, wahrscheinlich um jene zu kapitalisieren die uns kolonialisieren.

    Ein Mann vom Schlage Raiffeisen müsste her, um solche Skandale der systematischen Verarmung und Zerstörung der Landregionen, im Dienste des Großkapitals, zu verhindern.

    Der Heini Staudinger hat einen Sparverein aufgestellt, die Bank hinausgeschmissen – was, wo immer es möglich ist, das Beste ist – hat dutzende Arbeitsplätze eines Qualitätsbetriebes der Region erhalten und mittlerweile mit seinen treuen Mitarbeitern dutzende neue geschaffen.

    Er hat es sich damit aber gleich mit beiden Systemteilen der Mafia verscherzt: Mit den Sozialisten, weil er erstens die Spaltung zwischen Unternehmer und Mitarbeiter überwunden, indem er alle mit den Kunden zu einer Einheit verschweißt hat und zweitens mit den Liberalisten, indem er deren wichtigsten Herrschafts- und Knechtungshebel, den Banken, kurzentschlossen den Finger gezeigt hat.

    Was tut der Staat, unser Staat, er lässt einen Mann, der einen realistischen und gangbaren Weg aus der Krise aufzeigt, mit allen Mitteln des Rechtsstaates verfolgen. Und einer der obersten Systembüttel, der Herr Raidl entblödet sich nicht, den Heini Staudinger in einem Club 2 ständig als Outlaw zu difamieren.

    Das Blatt wendet sich, die Leute sind nicht so blöd, wie die Elite das gerne hätte. Die Demokratie würde funktionieren, wenn man die Menschen auch im Einzelfall entscheiden lassen würde, siehe Volksbefragung zur Wehrpflicht. Das Problem ist, dass die Repräsentation nicht mehr funktioniert und die Wahlen keine Wahl bieten.

    Waldviertler Schuhe sind wunderbar, Gehhilfen in die Zukunft.
    http://www.gea.at/home.html
    Hier ein sehenswerter Vortrag von Heini Staudinger und der besagte Club 2
    http://www.w4tler.at/geaneu/3880/fma-vs-gea/ausgezockt-ist-der-kapitalismus-gescheitert
    http://morbusignorantia.wordpress.com/2013/01/31/der-rebell-aus-osterreich-bitte-schicken-sie-uns-kein-geld-mehr/

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 09:11

    Übers "Lachen der EU" würde ich mir keine Sorgen machen. Sollens lachen. Über die Dummheit vieler Österreicher und das Sich-Ausspielen-Lassen schon.

    Grundsätzlich stimmt es, dass sich in einem gut funktionierenden System und mit dem was auf dem Papier steht, sich keiner fürchten müsste. Die Erfahrungen lernten und lernen dem Österreicher jedoch anderes, dass nämlich Papier äußerst geduldig ist, dass Verträge nichts wert sind und Recht, wie es der Nomenklatura passt, gebrochen wird.
    Zusätzlich wird den Kleinen aus "ökonomischen" Gründen das Überleben sehr schwer gemacht, weil diese von Auflagen und Bürokratie erdrückt werden, Lobbyarbeit in Brüssel sich NICHT leisten können.

    Es ist eben ein Faktum, dass der Moloch Brüssel zwar von Wettbewerb und Marktwirtschaft spricht, dieser jedoch immer nur so weit reicht, als die Lobbyisten davon profitieren. Dafür hält man sich genügend NGOs, die man entsprechend einspannen kann. Diese NGOs, nehme ich an, bemerken nicht mal ihr Büttelsein. Diese sind froh, wenn wieder ein Gesetz, eine Verordnung die bösen Kapitalisten in Fesseln legt, übersehen dabei, dass es unmöglich ist, dass Vielfalt so überleben kann. Groß verdrängt damit Klein. Das Arbeitsplätze so verschwinden, soweit reicht das Denken nicht, sollte doch der Staat diese dann subsituieren, die Notenbanken das fehlende Geld schaffen.

    Wir haben es zugelassen, dass Liberalismus, Marktwirtschaft, Wettbewerb in den Meinungen derart beschädigt wurden, dass gewisse Interessensträger nur mehr die richtigen Karten ziehen müssen, um erfolgreich zu sein.

    Es wird an der Zeit, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, nämlich die Eigenverantwortung, fairen Wettbewerb, Marktwirtschaft. Dazu sind Ziele zu formulieren und diese konsequent umzusetzen.
    Vermeintlich der fairen freien Marktwirtschaft dienenden Lobbyisten auf den Leim zu gehen, im Austausch gegen Bürgergewalten, die öffentliche Institutionen ja eigentlich sein sollen (leider jedoch durch Machtmissbrauch nicht sind), halte ich zu diesem Zeitpunkt als extremst gefährlich an. Es ist nämlich ein Faktum, dass Institutionen durch Korruption und OK unterwandert sind, dass virtuelle Geldfluten nach Realem suchen, dass kriminelles Geld nach Waschmaschinen sucht, daher ist die Debatte eine grundsätzlich notwendige. Auch wenn alle darüber lachen, sollten wir sie in die richtigen Bahnen lenken.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 08:01

    In Sachen Propaganda sind und waren nun mal die Linken unschlagbar. Nur die Aggressivität und Dummheit hat eine neue Dimension erreicht. Mit richtigen Argumenten dagegen anzukämpfen ist sinnlos. Das hat auch die ÖVP mittlerweile schon eingesehen. Wenn aber auch alle Medien in diesem Propagandarausch sind, dann ist das ja schon fast das Endstadium einer Demokratie. Einzig die Medien können diesem Wahnsinn noch gegensteuern, doch die Hand die Sie füttert werden Sie nicht abschlagen. Ein Teufelskreis mit einem klaren Verlierer: dem österreichischen Steuerzahler.
    Übrigens, gerade jene Partei die die U-Bahn und die Kanalisation an die Amerikaner verzockt haben und damit das Eigentum der Österreicher verspielt haben, sind jetzt in der Wasserpropaganda am eifrigsten. Doch die Angst parteipolitische Versorgungsbetriebe aus der Hand zu geben und das Volk damit nicht mehr von der Partei erpressbar zu machen ist nun einmal groß. Wo ist der Ethikrat der Medien ? Wo ist die Medienaufsicht ? Ach so, dort sitzen ja auch wieder die Genossen – wie gesagt ein Teufelskreis im Endstadium einer Demokratie !

  5. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 02:21

    Es sind nicht die Österreicher, die hier in der EU als zurückgeblieben gelten sollten, sondern die österreichischen Politiker, die das Volk mit Hilfe korrumpierter, kleinformatiger bzw. kleingeistiger (Gratis-)Medien verblöden.

    Da die vergangene Volksbefragung nicht das gewünschte Ergebnis brachte, müssen wir besonders in diesem Wahljahr 2013 mit noch viel mehr Dummheiten rechnen, weil der Bonsai-Kanzler nicht imstande ist, sich anders zu profilieren und der Machterhalt immer öfter in weite Ferne rückt.

    Deshalb wird es auch nicht bei der völlig irrealen Wasserkampagne bleiben, sondern vermutlich kommen noch weitere dümmliche Wahlkampf-Aktionen und Zeitungskooperationen dazu. Der Leserbrief 2008 war nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was uns heuer noch bei der "Mutter aller Wahlschlachten" erwartet. Die Wasserproblematik dient lediglich dazu, einen "Volkstribun" als Retter vor dem "pösen" EU-Zugriff zu kreieren. Durchsichtig, aber die Rechnung könnte paradoxerweise aufgehen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsergej-orange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Februar 2013 10:43

    Auf die Gefahr hin hier zu polarisieren:
    Dazu will ich nur sagen,dass gerade die SPÖ Wien es war welche CBL (Cross Boarder Leasing) an Wiens U-Bahn und Bim-Garnituren erst ermöglichte womit die USA nun über diese verfügt.

    Es ist also ironisch, dass gerade die Roten uns dies als "Spekulationsstopp und Wasserleitung" andrehen wollen obwohl in Wahrheit der "Privatisierungsschutz" nur einem dient, dem Schutze des rot-grünen Postenschacher in Wien (MA48, AKH, Wiener Wohnen, Wiener Linien =>deren Garnituren kurioserweise der USA gehören...)keinen in dieser rot-grünen Landesregierung interessiert ob die Kanalisation oder die U-Bahn den USA , China oder Russland gehört.
    Es geht Ihnen nur um die VERSORGUNGSPOSTEN! Die sollen in rot-grüner Hand sein...
    Und durch den Privatisierungsschutz gibt man der SPÖ die ERMÄCHTIGUNG dazu!!!

    Nichts anderes ist diese künstliche Diskussion um Wasser!

    Die Devise trotz 4 Milliarden € Landessschulden?
    Joa ned am System sporn...

    Bin weder ein Stronach, ÖVP noch FPÖ anhänger!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2013 09:27

    Eine funktionierende Demokratie, setzt eine funktionierende Information voraus. Genau da liegt der Mangel.
    Es ist für uns heute unerheblich ob dieser Zustand von bösartigen Politikern, unfähigen Eigentümern von Medien oder durch miese Ausbildung der Journalisten gekommen ist. Die Frage wäre sicherlich nett im akademischen Kreis, für uns ist der Ist-Zustand das Maß der Dinge. Jener Ist-Zustand, welcher nur mehr als katastrophal bezeichnet werden kann.

    Ein allgemeines Absinken des Bildungsstandards hilft sicherlich auch. Viele Menschen sind nicht mehr in der Lage eine offensichtliche Fehlinformation (=Lüge) zu erkennen. Auch hier haben zahlreiche politisch motivierte Schulversuche, aus einem Land der Nobelpreisträger, eine geistige Wüste werden lassen.

    Diese Demokratie kann nicht mehr gerettet werden, sie wird am lebendigen Leib verfaulen, denn alle Einrichtungen des Staates aber auch der Gesellschaft sind krank.
    Auf diesen Wandel sollten wir vorbereitet sein.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsergej-orange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Februar 2013 10:43

    Auf die Gefahr hin hier zu polarisieren:
    Dazu will ich nur sagen,dass gerade die SPÖ Wien es war welche CBL (Cross Boarder Leasing) an Wiens U-Bahn und Bim-Garnituren erst ermöglichte womit die USA nun über diese verfügt.

    Es ist also ironisch, dass gerade die Roten uns dies als "Spekulationsstopp und Wasserleitung" andrehen wollen obwohl in Wahrheit der "Privatisierungsschutz" nur einem dient, dem Schutze des rot-grünen Postenschacher in Wien (MA48, AKH, Wiener Wohnen, Wiener Linien =>deren Garnituren kurioserweise der USA gehören...)keinen in dieser rot-grünen Landesregierung interessiert ob die Kanalisation oder die U-Bahn den USA , China oder Russland gehört.
    Es geht Ihnen nur um die VERSORGUNGSPOSTEN! Die sollen in rot-grüner Hand sein...
    Und durch den Privatisierungsschutz gibt man der SPÖ die ERMÄCHTIGUNG dazu!!!

    Nichts anderes ist diese künstliche Diskussion um Wasser!

    Die Devise trotz 4 Milliarden € Landessschulden?
    Joa ned am System sporn...

    Bin weder ein Stronach, ÖVP noch FPÖ anhänger!


alle Kommentare

  1. Madge (kein Partner)
  2. Lyddy (kein Partner)
  3. Gert (kein Partner)
    10. Februar 2015 11:27

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    21. Januar 2015 02:40

    ok ich glaube ich mustse den song f6fters hf6ren hf6ren ihn jetz schon die ganze zeit und er gefe4llt mir immer besserbin so froh das es endlich wieder was von den 4ren gibt:D

  7. Ersin (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:40

    Das finde ich sehr gut das Silbermond eine neue Single rausbringt. Die Single mit Curse war echt der Hammer ich mich nicht beehcwsren darfcber die Cd war eine Spitzenleistung.Frohes neues Jahr und ein neus Silbermond Jahr.:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

  8. Tri (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:20

    ich hab das neue lied grade gehf6rt im radio. Gefe4llt mir gut, passt zuu silbermond. Allerdings finde ich persf6nlich nithcs passiert besser. Naja, ob sich das Lied gut verkauft wird sich zeigen.

  9. Ayron (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:02

    Da muss ich dir zustimmen. Die neue Singel finde ich auch klssae, aber nichts passiert gefe4llt mir persf6nlich auch ein Tick besser :-)Ich freue mich schon auf die Singel.

  10. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    07. Februar 2013 12:03

    Wie gut das tut! Der weite Horizont und erhellende Ausführungen zum Thema. Trotz Abermillionen Presseförderung gab es NICHTS Vergleichbares in den Printmedien. Da kann Ihnen wohl niemand das Wasser reichen.
    Eine Sorge, mit der Sie wohl leben müssen!

  11. Rübezahl (kein Partner)
    06. Februar 2013 00:57

    Hirnraub??

    Margaret Thatcher hatte die Privatisierung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in England und Wales gegen erheblichen Widerstand in der Bevölkerung durchgesetzt und dabei für sehr günstige Bedingungen für die Anleger gesorgt. Bald sprudelten die Gewinne, während die Verbraucherinnen und Verbraucher über ständig steigende Wasserpreise klagten. Die "Daily Mail" titelte am 11. Juli 1994 "Der große Wasserraubzug" und bezeichnete die Privatisierung als "die größte Aktion des lizenzierten Raubes in unserer Geschichte". Möglich wurden die Gewinne dadurch, dass die Unternehmen gegenüber der Regulierungsbehörde hohe Investitionen reklamierten und damit steigende Wasserpreise rechtfertigten, aber tatsächlich nur wenig investierten. Was in den Kalkulationen, die den Behörden vorgelegt wurden, als Investition deklariert war, floss zum großen Teil direkt in den Gewinn. Das konnte für eine Reihe von Jahren verschleiert werden, hatte aber den fatalen Effekt, dass die Leitungen und übrigen Anlagen nicht ausreichend gewartet und erneuert wurden. Die Gewinne wurden für hohe Dividenden, üppige Managergehälter und die internationale Ausweitung der Geschäftsaktivitäten genutzt.

    Oder auch:

    Thames Water und Suez haben mehrfach damit gedroht, sich aus Jakarta zurückzuziehen, wenn ihre Erwartungen an deutlich höhere Wasserpreise nicht erfüllt würden. Die Behörden ihrerseits beklagen, dass die privaten Betreiber ihre Zusagen nicht einhalten, die Qualität der Versorgung zu verbessern und das Leitungsnetz zügig auszubauen. Darüber sind auch die Wasserkunden und vor allem die Noch-Nicht-Kunden in den Armenvierteln der Stadt unzufrieden. Die Verbraucherorganisation Jakartas strengt immer wieder Klagen gegen die Wasserversorger und ihre Preispolitik an. Aber einige Erfolge vor Gericht können nicht verhindern, dass die Preise inzwischen alle sechs Monate erhöht werden. Die "Jakarta Post" enthüllte zudem am 4. Juli 2005, dass die Wasserpreise für wohlhabende Familien gerade um sechs bis 17 Prozent erhöht worden waren, die der armen Familien hingegen um 63 Prozent. Im gleichen Artikel wurde beschrieben, dass auch viele wohlhabende Familien unzufrieden seien, weil es immer wieder zu Versorgungsunterbrechungen komme. Manche Familien haben in Brunnen und Pumpen investiert, weil sie es leid waren, tagelang kein Leitungswasser zu erhalten.

    auch sehr erhellend:

    ...nachdem Thames Water und die anderen privaten Wasserunternehmen in England und Wales über mehr als ein Jahrzehnt dadurch hohe Gewinne erzielt haben, dass sie auf Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten verzichteten. Auch die Tatsache, dass bei jedem größeren Regenschauer in London das Sielnetz überfordert ist und sich eine Mischung aus Regenwasser und Kloake in die Themse ergießt, löst immer heftigere Proteste in der Bevölkerung.

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      06. Februar 2013 08:00

      "PRIVATISIEREN", das duftet so fein nach freier Marktwirtschaft.

      Aber was bedeutet es eigentlich, wenn jemand von Privatisierung redet? In welchem Zusammenhang wird der Begriff verwendet? Gibt es verschiedene Perspektiven, aus denen man den Begriff anschauen kann?

      Womöglich stellt sich jeder etwas anderes unter Privatisierung vor.

      Haben wir es hier etwa mit einem "Wieselwort" (F. A. Hayek) zu tun?

  12. So schauts aus (kein Partner)
    05. Februar 2013 22:19

    Eine spannende Klientel hier, beim Wasser wird man sogar ein bisserl linkslink, und das obwohl der Häuptling ein gegenteiliges Urteil gefällt hat, ein seltenes Phänomen.

    Das Problem an der Debatte liegt darin, dass nicht näher hingeschaut wird. Leistungen rund um das Wasser werden schon seit Jahr und Tag privat organisiert und das funktioniert eigentlich nicht so schlecht. Klar werden da sicher wieder ein paar Netzwerkfreunderl mitschneiden aber das Wasser selbst ist durchwegs leistbar und von guter Qualität, Horrorszenarien sind nicht bekannt.
    Letzendlich liegt es an den Gemeinden und auch an den Wählern und Wählerinnen. Ich halte die Aufregung für maßlos überzogen, eine Pflicht zur privaten Vergabe halte ich für äußerst problematisch aber die Option scheint mir völlig in Ordnung.

  13. Erich Bauer
    05. Februar 2013 18:38

    GISMOR!

    Ich wäre Ihnen sehr, sehr verbunden, wenn wir uns einmal zusammensetzen könnten. Gerne würde ich Ihre Informationen für mein Romanprojekt verwenden wollen. Dazu bräuchte es für mich sämtlicher Links, die Sie so zusmmengesammelt haben. Nicht alle diese Erkenntnisse sind für mich zu verwenden. Aber...meine Trilogie, die in Leipzig erstmals (unfertig) vorgestellt wird, ist für alle, auch noch so "jenseitige" Aspekte offen.

    Es wäre mir eine Freude mit Ihnen gemeinsam in Allentsteig, selbstverständlich unter Aufsicht von Beamten aus Langley, meine Schießübungen, zum Zwecke authentischer, schriftstellerischer Erfahrungsgewinnung, zu nützen.

    Ich werde dort mit Stinger, und allem was Gott verboten hat herumfeuern. Ihre eher "theoretischen" Erkenntnisse würden mich und meinem "Betreuer" aus Langley ganz gewiß sehr bereichern...

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 18:59

      Erich Bauer
      Lieber Herr Bauer!
      Ehrlich gesagt verstehe ich ihren Kommentar nicht richtig (stehe total auf der Leitung).
      Zu den gesammelten Link's muss ich leider zugeben, dass ich diese aus anderen Blogs habe.
      Sollten sie meinen, dass ihnen meine Kommentare auf die Nerven gehen, so sagen sie es frei heraus. Dann bleibe ich diesem Forum fern.

    • Eso-Policier (kein Partner)
      05. Februar 2013 22:20

      @ Gismor
      Ich glaube, es ist wirklich besser, wenn Sie hier nicht mehr posten. Denn Sie posten zu oft, und oft offtopic.
      Ich empfehlen Ihnen z. B.
      www.unzensuriert.at
      www.kybeline.com
      www.mmnews.de
      www.freiheitlich.me

    • Gismor (kein Partner)
      06. Februar 2013 08:26

      Eso-Policier
      Da schreibt der Richtige!

  14. Gismor (kein Partner)
    05. Februar 2013 16:39

    Da muss für die Fußballfan's eine Welt zusammenbrechen! Nichts scheint so wie es uns vorgegaukelt wird!

    Fußball: Größter Wettskandal in der Geschichte schockiert Europa
    Deutsche Mittelstands Nachrichten | 04.02.13, 23:54 | 1 Kommentar

    380 Spiele sollen manipuliert worden sein. Europol spricht von mehr als 425 Spieler, Schiedsrichter und weiteren Offizielle, die in den Skandal involviert sein sollen. Auch Deutschland soll betroffen sein. Der Skandal erstreckt sich sogar auf Partien der Champions League sowie der WM- und EM-Qualifikation.
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/02/49967/

  15. Gismor (kein Partner)
    05. Februar 2013 15:08

    Kennt jemand das Lied von Reinhard May? "Sei wachsam"
    Dies spiegelt die Gegenwart ....
    http://www.youtube.com/watch?v=BVpnrTkQqTI&feature=related

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 15:11

      Sei wachsam! von Reinhard May

      Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
      Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
      Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
      Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
      Und ich denk’ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
      Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
      Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
      Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
      All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
      Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
      Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
      Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!

      Sei wachsam,
      Präg’ dir die Worte ein!
      Sei wachsam,
      Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
      Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
      Sei wachsam,
      Merk’ dir die Gesichter gut!
      Sei wachsam,
      Bewahr dir deinen Mut.
      Sei wachsam
      Und sei auf der Hut!

      Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
      Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
      Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
      Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
      Der Medienmogul und der Zeitungszar,
      Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
      Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten,
      Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
      Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
      Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
      Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
      So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!
      Sei wachsam,
      Präg’ dir die Worte ein!
      Sei wachsam,
      Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
      Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
      Sei wachsam,
      Merk’ dir die Gesichter gut!
      Sei wachsam,
      Bewahr dir deinen Mut.
      Sei wachsam
      Und sei auf der Hut!

      Es ist ‘ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
      Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
      ‘ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
      Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
      Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
      Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
      Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen,
      Kein Pfeifchen Gras, aber ‘ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
      Verseuch’ die Luft, verstrahl’ das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
      Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
      Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau’n,
      Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau’n.

      Sei wachsam,
      Präg’ dir die Worte ein!
      Sei wachsam,
      Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
      Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
      Sei wachsam,
      Merk’ dir die Gesichter gut!
      Sei wachsam,
      Bewahr dir deinen Mut.
      Sei wachsam
      Und sei auf der Hut!
      Wir ha’m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
      Was hilft’s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
      Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
      Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
      Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
      Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
      „Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!“
      „Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
      „Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
      „Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.“
      Sie zieh’n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
      Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

      Sei wachsam,
      Präg’ dir die Worte ein!
      Sei wachsam,
      Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
      Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
      Sei wachsam,
      Merk’ dir die Gesichter gut!
      Sei wachsam,
      Bewahr dir deinen Mut.
      Sei wachsam
      Und sei auf der Hut!

      Ich hab’ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
      Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
      Und verschon’ mich mit den falschen Ehrlichen,
      Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
      Ich hab’ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
      Nach ‘nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
      Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
      Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen,
      Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
      Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
      Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
      Sei wachsam,
      Präg’ dir die Worte ein!
      Sei wachsam,
      Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
      Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
      Sei wachsam,
      Merk’ dir die Gesichter gut!
      Sei wachsam,
      Bewahr dir deinen Mut.
      Sei wachsam
      Und sei auf der Hut!

    • RS (kein Partner)
      05. Februar 2013 21:29

      Reinhard Mey hat noch ein anderes sehr sinniges Lied.
      " Meine Söhne geb ich nicht "

      Ich fürchte nur in diesem Blog sind wenige bereit sich damit auseinander zusetzen.

      http://www.youtube.com/watch?v=IWz3IhH96wo

    • Gismor (kein Partner)
      06. Februar 2013 08:26

      RS
      Danke für den Link
      Dieses Lied kannte ich noch nicht!
      PS.: seine Texte sind einfach wunderbar!

  16. Gasthörer (kein Partner)
    05. Februar 2013 13:49

    Hirnraub sehe ich eher bei der ÖVP. Sie willigt ein, dass man den österreichischen Pass bereits nach 6 Jahren bekommen soll. Es sind pro forma ein paar Bedingungen daran geknüpft, welche durch vielenAusnahmen durchlöchert werden. Wer die Verwaltung in Wien kennt, weiß, dass in Hinkunft jeder Türke und Araber nach 6 Jahren unsern Pass bekommen wird. Und das ist die Gruppe, die zu 90% SPÖ wählt.
    Warum verhilft die ÖVP der SPÖ zum Wählerimport?

    PS.: Was ich bislang auch nicht wusste: Bei unseren Behörden gelten türkische Staatsbürger als "bevorzugte Ausländer" (das ist der Wortlaut in der Amtssprache). Sie bekommen in jedem Fall eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis - dank EU-Recht übrigens.

    Wohin die Reise geht. zeigt dieser Link:

    http://www.focus.de/finanzen/steuern/focus-online-community-zu-sozialen-schlupfloechern-fuer-einwanderer-auf-dauer-kann-sich-der-sozialstaat-das-nicht-leisten_aid_911160.html

    (Eine Bulgarin und ein Algerier ziehen vor Gericht um Sozialleistungen für die ersten drei Monate ihres Aufenthalts zu erstreiten. Beide sind arbeitssuchend und damit, laut einer Verordnung der Bundesregierung aus dem Jahr 2011, für diesen Zeitraum eigentlich nicht berechtigt, Hartz IV-Leistungen zu beziehen – auch nicht als EU-Bürger. Nun hat das Kasseler Bundessozialgericht den beiden in letzter Instanz Recht gegeben. Teil der Begründung: Sie kamen der Liebe wegen nach Deutschland.)

  17. Neppomuck (kein Partner)
    05. Februar 2013 13:42

    Die ausreichende Versorgung mit essentiellen (lebensnotwendigen) Gütern und Dienstleistungen ist ein Recht. Rechte werden von der Legislative/Parlament gemacht, selbige/s wird gewählt. Kann also auch wieder abgewählt werden, wenn der Bürger unzufrieden ist.

    „Recht“ ist somit erstes und oberstes Prinzip im Staat, unteilbar und unveräußerlich, somit zu 100 % nach den Prinzipien der „Subsidiarität“ gemäß dem (sehr schlampig umgesetzten) EU-Verständnis ‚Sache des Staatswesens‘. („res publica“ - Republik) zu behandeln.

    Kapital (überschüssige Produktionsmittel) zu haben bedeutet Gewinn gemacht zu haben. Gewinn zu machen ist das Ziel jeder unternehmerischen Leistung, und grundsätzlich nichts Unehrenhaftes. Kapital ist andererseits aber auch in vielen Fällen anonym. Also gesichtslos. Und kann daher keinem demokratischen Ausleseprozess unterworfen werden.

    Adam Smith ist längst verduftet, John M. Keynes ist tot, Friedrich A. v. Hayek auch, und mir wird langsam schlecht.

    Die Gesetze des Marktes funktionieren nur dann, wenn dieser „Markt“ auch ein "freier Markt" ist, somit ausreichenden Wettbewerb zulässt.
    Monopole wie Oligopole schließen dies aus. Ergo sollten bei essentiellen Gütern/Dienstleistungen nur „polypolistische“ Märkte sich selbst überlassen werden, der Rest hat unter demokratischer Kontrolle zu bleiben.

    Weil etwa eine Regierungsmacht bei derlei Aufgaben Mist baut, ist das noch lange kein Grund, dieser das Feld ihrer Bemühungen zu entwinden und einem vorwiegend auf Gewinn ausgerichteten Unternehmen zu übertragen, sondern man (der Bürger) hat seine gewählte Vertretung zur Ordnung zu rufen und gegebenenfalls abzuwählen.

    Anonymes Kapital kann man nicht „abwählen“. Allenfalls kann man „verstaatlichen“, im äußersten Notfall die Eigner erschlagen oder laternisieren, so man sie überhaupt als solche erkennen kann.
    Jedoch sei dies nur als „ultima ratio“ in Erwägung zu ziehen.

    „Ultima ratio“ – die letzte (Form der) Vernunft.
    Somit gibt es viele und mannigfaltige Möglichkeiten, von der ersten bis zur vorletzten, die Dinge einer friedlichen Lösung zuzuführen.
    Eine konsequente und damit oft brutale Liberalisierung ist dies nicht.

    Sonst werden wieder Subskriptionlisten geschrieben. Vielleicht auch über facebook oder youtube etc. veröffentlicht.
    Was nicht zu begrüßen wäre.

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:48

      Neppomuck
      ********

    • Gasthörer (kein Partner)
      05. Februar 2013 15:18

      "Anonymes Kapital kann man nicht „abwählen“" - wie wahr!!!

      Aber die Anonymen hinter dem Kapital wählen sich genau die Bevölkerung (panschen sie mittels Einwanderungs- und Sozialgesetzen zusammen), die ihnen nicht gefährlich werden kann. Das "anonyme Kapital" handelt aus seiner Sicht rational, was es eigentlich bekämpfbar macht. Vor allem der Umstand, dass es zutiefst menschenverachtend ist, was die Leute machen, sollte man besser herausarbeiten. Dass die Vernichtung der eurp. Völker auch Genozid ist, ist ihnen auch anzulasten

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 15:27

      Gasthörer
      ********

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Februar 2013 18:32

      "Lasten Sie an", werter @Gasthörer.

      Am besten vor dem "Ewigen Gerichtshof".
      Andere GH werden sich nicht finden, darüber auch nur ein Wort zu verlieren.
      Daher: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott."

      Sprich: Wählt "National".
      Das fürchten die Protagonisten der "One world" mehr, als Luzifer je das Weihwasser gescheut hat.

      Was ja letzten Endes auch der Grund ist, warum immer wieder bis zum Erbrechen die Gespenster des "Dritten Reiches" bemüht werden.

      Allerdings: "Wer überall Gespenster sieht, wird bald selbst zu einem."

  18. Gismor (kein Partner)
    05. Februar 2013 13:21

    Vor mehr als 40 Jahren legten die USA ein geheimes Präsidentenprogramm auf, um die Manipulation der Weltbevölkerung voranzutreiben.
    So begann in Yale unter der Führung von Prof. Dr. Jose Delgarde – das globale Bevölkerungs-Manipulationsprogramm.
    Er sagte damals:
    „Die Menschheit hat nicht das Recht, ihr eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Wir brauchen ein technisches Programm, um jeden auf die von uns vorgegebene Linie zu bringen“.
    Und dieses Programm läuft ...
    Und wir können es nur schwer aufhalten!

    Wenn Sie etwas aufmerksamer durchs Leben gehen, werden Sie begreifen, dass man Sie nicht informiert, sondern manipuliert!
    Und wenn Sie das begriffen haben, dann verstehen Sie auch die „neue Weltordnung“.

    Einer hatte uns gewarnt! Er hatte den Mut aufgenommen und sich gegen die Elite gestellt!
    Er wollte etwas ändern und bezahlte dafür mit seinem Leben.
    J.F. Kennedy. Rede:
    „Meine Damen und Herren“
    Das Wort Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Und wir, als ein Volk, sind von Geburt und historisch gegen geheime Gesellschaften, gegen geheime Schwüre und geheime Vorgehensweisen. Denn uns gegenüber steht auf der ganzen Welt, eine monolithische und gewissenlose Verschwörung die sich vornehmlich auf verdeckte Mittel verlässt um ihr Einflussgebiet auszuweiten.
    Auf Infiltration anstatt Invasion, auf Subversion, anstatt Wahlen , auf Einschüchterung, anstatt freie Entscheidung, Ein System das breite menschliche und materielle Ressourcen eingezogen hat und ein dichtes Netz, eine hocheffiziente Maschinerie aufzubauen, das militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen vereint.

    Ihre Vorbereitungen werden versiegelt, nicht veröffentlicht. Ihre Fehler werden begraben nicht angeprangert. Ihre Abtrünnigen werden zum Schweigen gebracht., nicht gelobt,.
    Kein Aufwand wird in Frage gestellt, kein Geheimnis enthüllt. Darum hat der athenische Gesetzgeber Solon es zu einem Verbrechen gemacht. Für jeden Bürger, vor einer Kontroverse zurück zu schrecken.
    Ich bitte Sie um ihre Hilfe bei der enormen Aufgabe.
    Das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren.
    Zuversichtlich das mit ihrer Hilfe, der Mensch wieder sein kann wie er geboren wurde, "frei und unabhängig!"
    Diese Rede bezahlte er mit seinem Leben!!!
    In Gedenken an J.F. Kennedy!!!
    Was Sie jetzt sehen ist nur ein kleiner Teil einer großen Sache!!
    Schweizer Privatfernsehen - Time do do:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=O09vdou80Vo

    Hier die Rede von J.F. Kennedy mit Untertitel
    http://www.youtube.com/watch?v=T6j4xkGQYqU

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:28

      Das ist ja alles sehr interessant, aber könnten Sie beim Thema bleiben?

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:46

      F.V.
      Ich stimme ihnen zu, aber ich denke, dass es die Menschen wissen sollten. Es werden natürlich wieder einige schreiben, dass dies alles nur Verschwörungstheorien sind, aber das Thema ist ehrlich gesagt zu ernst um es mit den uns vorgegebenen "Schlagwörtern" abzutun.
      J.F. Kennedy war immerhin Präsident der amerikanischen Staaten und er war sicher kein Irrer.
      Jeder soll selbst entscheiden, ob er diese Information annimmt oder als Spinnerei abtut. Man sollte zumindest beide Seiten hören. Denn nur wenn ich beide Seiten kenne, bin ich fähig mir eine eigene Meinung zu bilden. Bis jetzt haben die Medien sowie die Politiker unsere Meinung gebildet.
      Zum Schluss: es gibt die Möglichkeit zum Scrollen, soll heißen, man muss es nicht lesen. Ich jedoch war damals froh, als einige Bloger oder Kommentarschreiber solche Infos zur Verfügung stellten.
      Und noch was: jeden Tag kommen immer mehr Lügen ans Tageslicht, was benötigen die Menschen denn noch? Es geht hier nicht mehr um die Frage, ob gelogen wurde, sondern "wann haben sie uns jemals die Wahrheit gesagt?"

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 14:46

      Hier eine gute Seite, wo auch Kommentarschreiber sich zu den verschiedenen Themen äußern.
      Das Hartgeld-Logbuch zu Systemkrise und Krisenvorbereitung. Hier finden sie immer die aktuellsten News, chronologisch gereiht. Umfangreiche Analysen aus der Hartgeld-Gemeinde finden sie wie gewohnt unter "Downloads".
      http://www.hartgeld.com/

  19. Dr. Knölge (kein Partner)
    05. Februar 2013 12:44

    Natürlich ist die Ausschreibung das Einfallstor für Private. Natürlich sind diese an Gewinnmaximierung interessiert. Und ebenso natürlich wird das hervorragend funktionieren, wenn der Anbieter gegenüber dem Kunden, besonders also dem einzelnen Bürger, ein Monopol hat.

    Ein solches Monopol hat einen erheblichen Wert. Die privaten Interessenten kennen diesen Wert und werden manchen Gemeinden entsprechende Angebote machen, die diese nicht ablehnen können. Die "Investition" zahlt dann der Kunde.

    Die politische Kunst besteht darin, ein Wirtschaftsgut, das im Überfluß vorhanden ist, kräftig zu verteuern. Ich denke, das ist genau die Absicht.

  20. Gismor (kein Partner)
    05. Februar 2013 12:30

    Otto Uthgenannt hatte über Jahre in Schulen und bei Gedenkveranstaltungen über seine fünfjährige Haftzeit als jüdisches Kind im KZ Buchenwald berichtet, unter anderem auch in Jade und Wildeshausen usw. Jahrzehntelang berührte er Schüler und Lehrer mit seinen Schilderungen: Er habe durch den Holocaust 72 Verwandte verloren, darunter Vater, Mutter und Schwester. Nun haben aber Recherchen ergeben, dass die Familie Uthgenannt gar nie ins KZ deportiert wurde! Vater, Mutter, Schwester und Sohn überlebten den Krieg in Göttingen. Kurzum: Der angebliche KZ Häftling Otto Uthgenannt hat seine Leidensgeschichte frei erfunden. Zu seiner Verteidigung sagte er nur: Er habe wohl eine „gute Fantasie” und sei halt ein „guter Schwindler”… und „Er habe es ja nur gut gemeint”.

    Auf konkretere Vorwürfe weigerte er sich einzugehen: „Ich bin zu alt dafür. Das kostet zu viel Kraft.” Dafür will er seit seiner Überführung plötzlich noch nicht mal Jude gewesen sein und so werden seine Verbrechen der Öffentlichkeit neuerdings als die Lügen eines evangelischen Christen verkauft. Na, dann macht Euch mal auf deftige Verachtungswellen gefasst, Ihr evangelischen Christen. Doch wie verfährt die Justiz mit solch falschen „Zeugen”? Wie die Hauptmedien? Von beiden Seiten keinerlei Aufschrei oder nachhaltiges Bemühen um Aufklärung? Ähnlich bei der Geschichte mit den Betrügern der Jewish Claims Conference (JCC), die mit gefälschten Urkunden durch rund 5.600 Holocaust- Entschädigungsanträge weit über 42 Millionen $ erschwindelt hatten (siehe S&G Nr. 22/12). Man hört einfach nichts mehr davon. Warum das? Ist es wirklich völlig uninteressant zu erfahren, wie es mit all den deutschen Ersparnissen weitergegangen ist? Wohl kaum. Woran klemmt´s dann aber?

    Ein ungeschorener Lügner | 04.02.2013 | klagemauer.tv
    http://terraherz.at/2013/02/04/ein-ungeschorener-luegner-04-02-2013-klagemauer-tv/#more-17988

    • Maybach (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:08

      @Gismor
      Ja danke, das ist natürlich der endgültige Beweis, dass es niemals KZs und deren Insassen gab. Auch die Arisierung jüdischen Eigentums ist frei erfunden und erfolgte außerdem mit gutem Grund. Bezeichnend, dass solche rechten Phantasie-ausgeburten von den konservativen Leutchen im Unterschied zu linken Dummheiten niemals höhnisch kommentiert werden.

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:14

      Maybach
      Nein das bedeutet es nicht, sondern, dass es auch dort um finanzielle Interessen ging. Sie brauchen nicht gleich wieder damit kommen und sich als Allwissender aufspielen. Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass es keine KZ's gab.
      Trotzdem ist es eine Lüge von diesem Herren und nicht anständig. Es geht um's Prinzip: Lüge ist Lüge, egal von wem sie kommt.

    • Carlo (kein Partner)
      05. Februar 2013 14:19

      Ich weiß zwar nicht genau, was Sie mit dieser Geschichte bezwecken wollen, aber ja: er ist ein Betrüger. Wie es sie halt leider viele gibt auf dieser Welt. Wobei ich mich wirklich frage, wie man sowas nur machen kann. Echt schräg.

    • Kainer (kein Partner)
      07. Februar 2013 12:21

      @gismor
      Und was sagt uns die Moral der Geschichte? Stellen Sie sich vor: es hat sogar SSler gegeben, die gelogen und gestohlen haben.

  21. sergej-orange (kein Partner)
    05. Februar 2013 10:43

    Auf die Gefahr hin hier zu polarisieren:
    Dazu will ich nur sagen,dass gerade die SPÖ Wien es war welche CBL (Cross Boarder Leasing) an Wiens U-Bahn und Bim-Garnituren erst ermöglichte womit die USA nun über diese verfügt.

    Es ist also ironisch, dass gerade die Roten uns dies als "Spekulationsstopp und Wasserleitung" andrehen wollen obwohl in Wahrheit der "Privatisierungsschutz" nur einem dient, dem Schutze des rot-grünen Postenschacher in Wien (MA48, AKH, Wiener Wohnen, Wiener Linien =>deren Garnituren kurioserweise der USA gehören...)keinen in dieser rot-grünen Landesregierung interessiert ob die Kanalisation oder die U-Bahn den USA , China oder Russland gehört.
    Es geht Ihnen nur um die VERSORGUNGSPOSTEN! Die sollen in rot-grüner Hand sein...
    Und durch den Privatisierungsschutz gibt man der SPÖ die ERMÄCHTIGUNG dazu!!!

    Nichts anderes ist diese künstliche Diskussion um Wasser!

    Die Devise trotz 4 Milliarden € Landessschulden?
    Joa ned am System sporn...

    Bin weder ein Stronach, ÖVP noch FPÖ anhänger!

    • F. V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:47

      Das Gefährliche an „Meldungen“, „Tatsachen“-feststellungen, etc. ist, wenn die falschen Teile bzw. Lügen mit einigen wahren Elementen eingewickelt werden.

      Was nicht minder gefährlich ist, wenn wichtige Tatsachen überhaupt nicht vorkommen oder bemerkt werden, weil das aufgeführte „Feuerwerk“ so ablenkt, daß man dieses bereits für die Hauptsache hält.

      Natürlich hat sergeij-orange recht, den Cross-border-Betrug der Gemeinde Wien anzuprangern, und ebenfalls, daß er diesen Korruptionären und Kriminellen nicht ihr selbstloses „Eintreten“ für „unser Wasser“ abnimmt.

      Es mag auch – noch – zutreffend sein, daß die nicht mehr im öffentlichen Eigentum stehenden verzockten Objekte über die Rück-anmietung dennoch den Postenschacher erlauben; aber da wäre ich mir auf Sicht nicht mehr so sicher. US- und andere „Investoren“/Heuschrecken pflegen in aller Regel das alte „Management“ zu feuern, wenn sie die Zitrone auspressen oder ein Unternehmen filetieren wollen.

      Also, mit all dem haben Sie recht, aber ...

      Was wirklich hinter der so „harmlosen“ EU-Verordnung steckt hat u. a. Josef Scheiber klipp und klar aufgezeigt.

      Und Unterberger machte sich mit seinen substanzlosen Wortgeklüngel zum Lakaien jener, die das „privare“ – Ausrauben – seit eh und je zum einzigen Ziel haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Februar 2013 13:58

      Es heißt richtig "cross border ..."
      Die "boards" (Bretter) hatten jene vor dem Kopf, die sich auf derartiges einließen.

      Wenn man außer Betracht lässt, dass die Herrschaften einen Teil des "Barwertvorteiles" in die Parteikassen oder gar in die eigene Brieftasche umgeleitet haben.
      Was aber auch nicht gerade ehrenhaft wäre.

    • Ranftl
      05. Februar 2013 14:17

      Die eigene Ressource wird Ihnen dann von irgendwelchen "Heuschrecken" verkauft! Kapiert? Die "Li(e)beralen" finden das in Ordnung. Sind Sie nun ein "Liberaler" oder doch ein Kommunist?

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 14:38

      Nein, Hr./Fr. Ranftl, die eigene „Ressource“ wird nicht uns von den Heuschrecken „verkauft“, sondern "wir" – d. h. die Betrüger und Kriminellen, die Volksvermögen verzocken – veruntreuen gegen ein bißchen bedrucktes Papier (und Handsalbe) reale Werte, die sie dann gleich wieder „anmieten“.

      Der Witz bei Infrastruktur-Objekten, Kraftwerken und Leitungsnetzen, etc. ist, daß die in US-Pidgin abgefaßten Verträge

      1. US-"Recht" vereinbart haben,
      2. meist 99 Jahre Laufzeit haben und
      3. die essentiellen technischen Instandhaltungen dem M i e t e r auf´s Auge drücken.

      Wenn man weiß, daß technische Einrichtungen eine meist viel kürzere technische wie kaufmännische Abschreibeperiode haben als zB ein Einfamilienhaus (80-100 Jahre), nämlich bestenfalls 30 – 40 Jahre, dann dürfen wir während der Laufzeit dieser Verträge auch noch die zweimalige Neuerrichtung/-beschaffung dieser Objekte faktisch mitfinanzieren.

    • Gismor (kein Partner)
    • Ranftl
      05. Februar 2013 15:04

      F. V.!

      Sie nehmen's aber schon sehr streng. Ob die Heuschrecken uns was verkaufen oder wir "verkauft" sind. Ich hätte schon gehofft, daß Sie über die elendige Sophisterei stehen. Aber, meinetwegen. Ich werde nächstens darauf Rücksicht nehmen.

    • sergej-orange (kein Partner)
      05. Februar 2013 20:57

      @Neppomuck, danke dann sollte ich es mir in Zukunft besser merken können.
      BORDER.
      Und die ironische Antwort gefiehl mir sehr (Bretter vorm Kopf) ^^.
      Zu F.V. ich will ja nicht das Österreichs Wasser privatisiert wird,
      ich warne nur davor, der SPÖ deswegen auf den Leim zu gehen.

      Die Themen zur Volksbefragung standen schon seit Dezember 2012 fest wenn ich korrekt erinnere.
      Und dieses Wasserthema wurde erst nach der Volksbefragung am 20.Janauar 2013 aktuell.
      Daher nehme ich an es ist von der SPÖ bewusst aufgegriffen eine Symbose mit seiner Forderung in der Volksbefragung (der Privatisierungschutz)herzustellen und dementsprechend das Ergebnis zu erreichen welches gewünscht wird.
      Wobei dies nicht sonderlich schwer ist: Denn selbst bei 100% GEGEN Privatisierungsschutz, bleibt eben alles wie bisher.
      Dasselbe gilt übrigens für die Parkraumbewirtschaftsungsfrage (Lösung für ganz Wien vs. individuelle Lösungen je Bezirk).
      Es ist eine klassische Farce welche uns Herr Häupl und Vassilakou auftischen.

  22. Torres (kein Partner)
    05. Februar 2013 10:36

    Da hat es auch nichts genützt, dass sogar der österreichische EU-Kommissar Hahn die Sache genau erklärt hat und nochmals klar darauf hingewiesen hat, dass diese EU-Richtlinie keinerlei Zwang zur Privatisierung vorschreibt; es hilft nichts, Faymann, Schieder (in einer kürzlich stattgefundenen Fernsehdiskussion, ich glaube auf ATV - Am Punkt, wo er vom Wirtschftsjournalisten Schellhorn so richtig vorgeführt wurde), Strache, Bucher + Boulevardpresse sind stärker: Volksverblödung voll gelungen!

    • F. V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 10:43

      Torres,

      bitte "Dr." Hahn, er hat seinen Titel doch ehrlich abgeschrieben.

  23. rundertischdgf (kein Partner)
    05. Februar 2013 10:22

    Wenn jetzt im Wahlkampf alle Parteien und Politiker so tun, als wenn sie gegen die EU Kommission kämpfen, die die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung privatisieren will, dann ist höchste Aufmerksamkeit angebracht. Achtung es sind in allen Parteien Blender, Bauernfänger, Täuscher und Trickser unterwegs.

    Beispiel: Bereits vor mehr als 10 Jahren hat Wowereit, SPD, damit begonnen die Wasserversorgung in Berlin zu privatisieren. Großspurig hat er sein “Meisterwerk” in einer Rede in Mexiko-Stadt verkauft: “Wenn wir 49 % der Anteile der Trinkwasserversorgung privatisieren, dann fließt Geld in die Stadtkasse, wir machen die Wasserversorgung nachhaltig und sicher für die Zukunft, die Preise behalten wir im Griff. Jeder sollte wissen, daß Trinkwasser in 50 Jahren wertvoller ist Gold und von größerer strategischer Bedeutung als Öl.”

    Daß Wasser ein großer strategischer Wert in der Zukunft der Menschheit ist, das haben Spekulanten, Heuschrecken, Banken und die vagabundierenden Papiergeldmengen, die Gegenwerte suchen, längst erkannt. Räuberische Wasserprivatisierung in Berlin! Nachdem Wowereit und seine Kumpane die Wasserwerke verscherbelt haben, wollen sie diese jetzt zurückkaufen und wieder zu 100% in kommunaler Verwaltung betreiben, weil die Qualtiät sich deutlich verschlechterte und der Wasserpreis unverhältnichmäßig hoch getrieben wurde.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/25/wasserrechte-verscherbeln-wasser-ist-ein-menschenrecht/

    Herr Dr. Unterberger liegt hier mit seinen Betrachtungen leider weit weg von der Wirklichkeit, denn Berlin ist kein Einzelfall.

  24. AGLT (kein Partner)
    05. Februar 2013 08:13

    "Nun hat auch Europa eine solche Region. Es sind die Österreicher. Ihre Panik, dass ihnen das Wasser geraubt werde, wird europaweit nur mit einem Satz kommentiert: Dümmer geht's nimmer. "

    Europaweit wird also Österreich wegen seiner "Panik" lächerlich gemacht? Was soll dieser Blödsinn?!?!? Die Wasserprivatisierung ist auch in Deutschland ein Thema, wie man vielen Berichten in ARD/ZDF entnehmen konnte und kann!!!
    Und es ist allerhöchste Vorsicht geboten, wenn die EU irgendein Thema, das jeden einzelnen Bürger betrifft, ins Auge fasst!!!

    AU wird immer mehr zum verbohrten Münchhausen.

  25. Francois Villon (kein Partner)
    05. Februar 2013 08:10

    Es ist schon beachtlich, mit welch langem Artikel Dr. Unterberger sich hier auf die Barrikaden haut. Freilich ist die Länge umgekehrt proportional zur Sinnhaftigkeit seines Geschreibsels.

    Diese wird auch nicht dadurch gehoben, indem er Krone, Fellner, Wiener Sozis dafür bemüht hier ein eigenes Süppchen zu kochen.

    Daß Unterberger als ideologisch verbohrter Liberaler die Privatisierung als Segen wie Sauerbier anpreist, ist man gewöhnt. Aber damit wird die „Begründung“ nicht stichhaltiger. Überall dort wo privatisiert wurde – zB unter Thatcher die englischen Eisenbahnen – wurde es teurer, der Service schlechter und die Substanz verkam.

    Nur zur Erinnerung: Privat(isierung) kommt vom lat. privare – stehlen, berauben, womit die Etymologie des Wortes bereits den eigentlichen Zweck verrät.

    Auch wenn Kommunen in ihrer Finanznot (deren Ursachen hier nicht diskutiert werden können) sich per Gebührenerhöhung üppig bedienen oder die Ausschreibung einem ihrer Haberer zukommen lassen, so ist das allemal das geringere Übel, als wenn man ausländische Heuschrecken in die Hände fällt. Lokale Mißstände kann man eventuell noch abstellen, jene des Zentralkomitees und Politbüros der EUdSSR aber nicht.

    Allein die Zumutung alles „EU-weit“ ausschreiben zu müssen bedeutet ja, daß die örtlichen Unternehmen und deren lokale Arbeiter tendenziell weniger zum Zug kommen. Wie blöd sind wir denn hierin einen „Vorteil“ zu sehen?

    Was die von Unterberger behauptete „Einbildung“ bezüglich des Verzockens des Wassers betrifft, so haben genau diesen Eindruck auch unsere Nachbarn. Gestern war in 3sat eine hervorragende Kabarett-Sendung „Willkommen in der Anstalt“, die eben dies gekonnt auf den Punkt brachte. – Ohne Grund?

    Zwei „Gastbeiträge“ haben sich schon diesem Thema gewidmet, die freilich weniger frequentiert werden, als das Gelabere von Dr. Unterberger. Ich merkte dort auch bereits an: „Ich muß an der EU und dem Wirken des Brüssler Zentralkomitees etwas nicht verstanden haben, sollte das, was der Herr Gastautor hier zum Besten gibt auch nur den Schimmer von Realität wiedergeben. – Ein Kommissar macht sich Sorgen um den Geldbeutel der Bürger! - Der müßte im Assessment-Center glatt durchgerutscht sein.

    Natürlich weiß ich es zu schätzen, wenn Dr. Unterberger auch kabarettistische Einlagen in sein ernstes Bemühen zur Hebung der staatsbürgerlichen Verantwortung ab und zu einstreut, aber hier konnte man leider nicht einmal lachen. Das löbliche Bemühen muß als gescheitert gelten. ...“

    Und zum Beitrag Brettschneiders – gehört doch auch irgendwie zu den „Systemerhaltern“: „Als Egon Kisch den Landes- und Hochverrat des Oberst Redl vor dem Ersten Weltkrieg publik machen wollte ohne wegen „Geheimnisverrat an den Feind“ vor den Kadi gezerrt zu werden, schrieb er, daß es n i c h t stimme, daß Oberst Redl wegen des aufgeflogenen Landesverrats ... Selbstmord begangen habe.

    Er dementierte, was überhaupt niemand gesagt oder auch nur geahnt hatte, womit die Sau trotzdem raus war.

    Und der abgetretene Eurogruppen-Chef Juncker sagte: Wir probieren etwas aus und sehen uns die Reaktion an. Passiert nichts, machen wir weiter, bis es kein Zurück mehr gibt, und er fügte noch hinzu, daß die Tragweite von Brüssler Beschlüssen das tumbe Publikum ohnedies meist nicht erkennen würde.

    Wenn sich also ein EU-Kommissar um etwas „kümmert“, was eigentlich eh gar kein Thema ist, dann darf man doch fragen warum er seine wertvolle Zeit so einem Nullum schenkt?

    Außerdem ist ja noch die Debatte vor Jahren erinnerlich, daß es in der „Wertegemeinschaft“ nicht an gehe, daß die einen – wir z. B. – im Wasser schwimmen, den Spaniern aber das Land verdorre. Die moralinsaure Basis für später zu erhebende „Rechts-Ansprüche“ auf Wasser wurde ja schon einmal gelegt. ...

    Jedenfalls ist es im Zusammenhang mit der EU besser einmal zu oft geschrien zu haben, als nicht rechtzeitig. Auch wenn heute ein paar linke Landesverräter mit dem Geschrei angefangen haben, muß es nicht notwendig ohne Grund sein.“

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 10:30

      Francois Villon

      ***********

      Alles was bis jetzt privatisiert (geraubt) wurde, wird teurer und die Qualität bzw. die Dienstleistung schlechter. In Frankreich hat die Firma Veolia das Wasser schon seit Jahrzehnten übernommen und die Menschen können nur mehr duschen damit. Zum Kochen müssen sie das Wasser kaufen. Es gibt zwei Firmen die sich in Europa den Markt teilen. Veolia und Suez!
      Den Volksverrätern geht es nur um Profit, Profit und nochmals Profit. Die Menschen gehen diesen Kreaturen am A... vorbei. Das sollte doch schon langsam jeder normal Denkende bereits erkannt haben.

    • Wunschträumer (kein Partner)
      05. Februar 2013 11:31

      @Francois Villon

      Es ist in der Tat beachtlich und bemerkenswert, welchen Schreibaufwand Guru Unterberger hier aufwendet. Um nicht zu sagen verdächtig. Gerade er als Kenner der wirtschaftlichen Großtaten und politischer Kleingehirne - zumindest er möchte als solcher erkannt werden - müsste Zeter und Mordio schreien. Ja er tut es. Aber nicht so, wie es "Kleinbürger und Ignoranten" erwarten würden. Nein, lieber Unterberger, nein, es ist üüüberhaupt(!!!) kein Interesse am Wasser vorhanden!
      Sind Sie tatsächlich so naiv oder tun Sie nur so? Oder schreiben Sie absichtlich mit derartigem Aufwand? Über ein unschätzbares Gut, dass über kurz oder ein wenig länger den 1000fachen Wert von Erdöl besitzen wird? Und sie behaupten, alles wäre nur Fantasie?

  26. Helmut HGR.
    04. Februar 2013 19:48

    1.) Wasserrechte verkaufen? Es ist richtig, daß in der endlos langen EU-Richtlinie (98 Seiten) nichts vom verkaufen müssen steht.

    2.) Wenn Dr. U. schreibt, Konkurrenz würde den Preis drücken, wo sieht er die?
    Wer das einzige Leitungsnetz zu meinem Haus besitzt, macht den Preis.
    Natürlich kann ich Brot oder Milch in guter Qualität preiswert kaufen. Aber wenn ich mit einem Bäcker/Supermarkt nicht zufrieden bin, gehe ich zu einem Anderen.
    Wie mache ich das beim Wasser?
    Man müßte Leitungsnetze und Wasserverkauf trennen. Aber, wer die Netze als Monopolist hat, setzt die Preisefür Netzbenutzung hinauf, wie man ja beim Strom sieht.

    3.) Wasser ist, was die Qualität betrifft, kein austauschbares Gut. Mit Strom kann man das doch nicht vergleichen. Ein privater Konzern würde das im Einkauf billigste Wasser liefern und nicht das Beste; dann wird die Spanne größer. Natürlich ist das ein legitimes Ziel.

    4.) Wer jetzt die Rechte an erstklassischem (Hochquell-)Wasser verkauft, muß bescheuert sein. Sauberes, gutes Wasser wird europaweit immer knapper und wird daher im Preis steigen. Die Gemeinden haben bisher verkauft, weil ihnen die Schulden über den Kopf gewachsen sind.

    5.) Die Gemeinden sind den Wählern verantwortlich. Das hat doch dämpfende Wirkung auf den Preis.
    Die unverschämten Erhöhungen wird sich die Gemeinde Wien auch nicht lange leisten können.

    6.) Im Übrigen, denke ich, hat Dr. U. recht.

    • Haider
      04. Februar 2013 22:50

      Bei der Eisenbahn funktioniert die Trennung Schiene - Verkehrsmittel zumindest halbwegs. Die private Westbahn schreckte die jahrzehntelang dahindösende ÖBB gewaltig auf. Und auf der Straße? Glücklicherweise hat die ASFINAG keine Tanker- bzw. Busflotte. Die Vorherrschaft der DDSG auf der Wasserstraße Donau hat der Wirtschafszampano Vranitzky auch ordentlich vergeigt. Er hat sie allerdings nicht privatisiert sondern ruiniert. Zwei Weltkriege hatte die DDSG überstanden. einen Finanzminister Dr. Vranitzky jedoch nicht!

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 09:08

      Ich dachte immer, daß seit der Aufklärung es nicht mehr "erlaubt" sei die Ratio und Logik mit Wunschvorstellungen oder aus gegenteiliger "Befindlichkeit" auszuhebeln, daß also, wenn die richtigen Argumente vorgebracht wurden, sich der "logische" Schluß daraus zwangsläufig ergeben muß, man gar nicht anders kann, als diesen zu akzeptieren.

      Wie kommt dann HGR zum Ergebnis in seinem Pkt. 6?

    • Helmut HGR.
      05. Februar 2013 18:49

      @ F.V.
      Na ja, bei meinem Pkt. 6 habe ich an so Sätze gedacht, die Politiker benützen für kommunale Einrichtungen für Freunderlwirtschaft, oder daß die meisten die Richtlinie nicht gelesen haben, oder daß die Österreicher von Zeitungen und Parteien ständig verblödet werden.

      Aber vielleicht ist Pkt. 6 wirklich etwas optimistisch.

  27. AMADEUS
    04. Februar 2013 18:19

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    Die meiste Zeit sind Ihre Kommentare vernünftig, und kurz auf den Punkt. Aber bei dem Wasser habe ich den Artikel nicht zu Ende gelesen, die Kommentare waren aufschlussreicher.

    Aus Wikipedia (soll kein Anspruch auf Neutralität sein):

    2000 unterzeichnete Bechtel einen Vertrag mit Hugo Banzer Suárez, dem früheren Diktator von Bolivien, mit dem die Wasserversorgung der drittgrößten Stadt Boliviens, Cochabamba, privatisiert wurde. Der Vertrag wurde offiziell von einer Bechtel Tochtergesellschaft Aguas del Tunari unterzeichnet, die speziell für diesen Zweck gegründet wurde. Kurze Zeit später verdreifachte das Unternehmen die Wassergebühren in der Stadt, woraus viele Proteste und Unruhen unter denen, die sich nicht länger sauberes Wasser leisten konnten, resultierten. Viele Menschen mussten ihre Kinder von der Schule nehmen und ihre Arztbesuche einstellen wegen der anormal hohen Wasserkosten. Bechtel verlangte sogar Zahlungen für Regenwasser und setzte ein Gesetz durch, das Grabungen neuer Brunnen verbot. Angesichts der folgenden Demonstrationen wurde das Kriegsrecht verhängt und die bolivianische Polizei tötete letztlich 6 Menschen und verletzte über 170 Protestierende. Inmitten von Boliviens nationalen wirtschaftlichem Kollaps und wachsender nationaler Unzufriedenheit über den wirtschaftlichen Zustand war die bolivianische Regierung gezwungen, von diesem Wasservertrag zurückzutreten.

    Zum Nachlesen

    http://www.avaaz.org/de/petition/WasserPrivatisierung_der_EU_stoppen/?tLVLTdb

    Wollen wir diese Zukunft ??

    Nach dem PR-Desaster in England will Coca-Cola mit seinem Nobel-Wässerchen Dasani in Deutschland erst gar nicht antreten.
    Spott und Häme regneten auf Coca-Cola herunter, als bekannt wurde, dass das Edelgetränk „Dasani„ aus einem Wasserhahn südöstlich von London stammt. Der Brause-Konzern zog als Konsequenz das verkappte Leitungswasser vom englischen Markt. Angeblich hatte noch 500 000 Flaschen im Lager und muss sie jetzt wohl wegkippen.
    ...
    Marketing-Pleite: Desaster für Coca-Cola - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/marketing-pleite_aid_80777.html

    • Der Zweifler
      04. Februar 2013 21:22

      Die Geschichte mit dem "Mineralwasser Dasani" von Coca-Cola erinnert an den köstlichen Film aus den 50er Jahren "Wir sind keine Engel" mit Humphrey Bogart und Peter Ustinov, in dem 3 entflohene Sträflinge ihre kriminelle Vergangenheit beschreiben, Humphrey Bogart als Betrüger erzählt:
      "Wir verkauften Luft in Flaschen, Bergluft, Seeluft und normale Luft zum atmen, wir hatten sehr wenige Unkosten!"

  28. Geheimrat
    04. Februar 2013 17:44

    Blöd? Volksverblödung???

    Na wie blöd müssen erst diese Schwachköpfe der EU sein???

    http://www.welt.de/wirtschaft/article113327516/Mit-diesen-Subventionen-macht-sich-die-EU-laecherlich.html

  29. Haider
    04. Februar 2013 17:20

    Sg Herr Dr. Unterberger!
    Nur eine kleine Randbemerkung/Ergänzung zu Ihrem ausgezeichneten Artikel.
    Es hätte mich gefreut, hätte Sie neben Dr. Karl Lueger als Errichter der zweiten Wr. Hochquellenwasserleitung auch den spiritus rector der 1. Wr. Hochquellenwasserleitung namentlich erwähnt. Es war der liberale (Vize-)Bürgermeister (1861/1868-1878) und Vorsitzende der gemeinderätlichen Wasserversorgungskommission Dr. Cajetan Felder (siehe z.B. Tafel am Hochstrahlbrunnen). Er ist z.B. mit dem Geologen Dr. Eduard Suess die gesamte Strecke von Wien bis ins Quellgebiet Rax-Schneeberg persönlich zu Fuß abgegangen, um die Machbarkeit dieses für damals gigantischen Projektes beurteilen zu können. 1870 wurde mit dem Bau begonnen, die offizielle Inbetriebnahme erfolgte mit der Eröffnungsfeier 1873.
    Die Wiener Sozialisten schafften fast 100 Jahre später nur die Einspeisung von Donauwasser aus der Lobau ins Wr. Leitungsnetz.

    • F. V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 10:40

      Herr/Frau Haider,

      Sie haben nicht verstanden, daß es nicht um die Verdienste des BM Lueger oder des Cajetan Felder geht, sondern darum, daß Unterberger mit seinem neo-liberalen Gelabere uns für blöd verkaufen möchte, was aber außer Ihnen ein Großteil doch bemerkt hat.

  30. Rau
    04. Februar 2013 16:21

    Da gehts doch nicht darum Wasser in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen. Da gehts darum, dass ein weiteres Allgemeingut privatisiert werden soll. Nur beim Wasser hört sich der Spass eben auf.
    Wasser dem privaten Profitstreben vielleicht auch noch der Spekulation auszuliefern, und einem solchen Ansinnen nicht entschieden entgegenzurteten, das wäre wirklich die allergrösste und wahrscheinlich letzte Dummheit.

    Man höre endlich mit der Lobhudelei der Privaten auf. Die gestiegenen Energiepreise gehen natürlich auch auf Kartellabsprachen zurück.
    Es sind Privatbänker, die seit Jahren eine beispiellose Geldvernichtung betreiben, die ganze Länder in den Abgrund stürzt. Da müssen einzelne Parteigünstlinge in Versorgungsposten lange stricken um da mithalten zu können.

    Es ist diese globale "Corporatocracy" (John Perkins) der es gilt entschieden entgegenzutreten.

    Der Konzern Vattenfall beispielsweise ist berüchtigt dafür die Wasserversorgung von ganzen Großstädten in den Sand gesetzt zu haben, bis nichts mehr ging. Der Staat musste teuer zurückkaufen um diese private Misswirtschaft wieder in den Griff zu kriegen und leistbares Wasser wieder zur Verfügung zu stellen. (Quelle: Schwarzbuch Privatisierung)

    Ein Privater streicht gerne den Gewinn ein, Ausgaben für Instandhaltung haben sie meist nicht so gerne. Da wartet man lieber die nächste Gasexplosion, das nächste Zugunglück usw. ab bis man sich unter dem Druck von Medien dann doch durchringt Geld in Sicherheitsmassnahmen zu stecken. Als ob nur der Staat Misswirtschaft und Geldverschwendung betreiben würde.

    • Rau
      04. Februar 2013 17:14

      Muss mich korrigieren - es handelt sich um den Bechtel Konzern und die Wasserversorgung von Manila sowie La Paz usw über die in dem zitierten Buch berichtet wird.

    • Haider
      04. Februar 2013 17:36

      Ist nicht die öffentliche Hand (also die herrschende Politik) der größte Spekulant? Erschwerend kommt noch hinzu, daß diese Herrschaften mit fremdem Geld auf Teufel komm raus zocken! Und wenn's schief geht (Kommunalkredit z.B.) der Steuerzahler ungefragt einzuspringen hat, während eine der verantwortlichen Managerinnen als Ministerin versorgt wird.

  31. Arundo.donax
    04. Februar 2013 15:21

    Wer sich in Prae-Internet-Zeiten allerhand bedrohlichen Szenarien ausgesetzt sah - seien es nun Pandemien, Wirtschaftskrisen oder andere Bedrohungen der Menschheit - konnte nur darauf vertrauen, dass das Fernsehen und die Zeitungen die Wahrheit berichten, und die Politiker die nötigen Schritte unternehmen würden, das Unheil dennoch irgendwie abzuwenden.

    Wer sich jedoch heute alleine auf kleinformatige Boulevardblätter und die zweifelhafte Seriosität ihrer Beiträge verlässt, anstatt sich via Internet Informationen aus mehreren Quellen zu beschaffen (wie es übrigens bereits in der Pflichtschule gelehrt wird) und demzufolge in Angst und Panik verfällt, dem ist wirklich nicht zu helfen. Denn "Keine Emotion beraubt den Geist so vollständig von seinen Möglichkeiten zu handeln und zu denken wie die Angst." (Edmund Burke)

  32. Johann Scheiber
    04. Februar 2013 11:09

    Für ein anderes Beispiel, wie sie uns das Wasser abgraben, zeugt ja der großartige Heini Staudinger. Mit dem Basel-Verbrechen ist sein Warenlager wertlos geworden und auch die Firmenimmobilien, weil sie in der Krisenregion Waldviertel stehen.
    Vollzugswilligst hat der oberste Genossenschaftsbanker der Region, dem Herrn Staudinger den Kreditrahmen gekürzt und damit einen zwar prosperierenden, aber eben mittelständischen und daher vernichtungswürdigen Marktteilnehmer vor existenzielle Probleme gestellt.

    320 Millionen holt, laut Heini Staudinger, seine Exbank aus der Region über Spareinlagen, nur 140 Millionen werden in der Region an Krediten vergeben, der Rest fließt, dank Basel 1, 2 und 3, via St. Pölten und Wien in die weite Welt, wahrscheinlich um jene zu kapitalisieren die uns kolonialisieren.

    Ein Mann vom Schlage Raiffeisen müsste her, um solche Skandale der systematischen Verarmung und Zerstörung der Landregionen, im Dienste des Großkapitals, zu verhindern.

    Der Heini Staudinger hat einen Sparverein aufgestellt, die Bank hinausgeschmissen – was, wo immer es möglich ist, das Beste ist – hat dutzende Arbeitsplätze eines Qualitätsbetriebes der Region erhalten und mittlerweile mit seinen treuen Mitarbeitern dutzende neue geschaffen.

    Er hat es sich damit aber gleich mit beiden Systemteilen der Mafia verscherzt: Mit den Sozialisten, weil er erstens die Spaltung zwischen Unternehmer und Mitarbeiter überwunden, indem er alle mit den Kunden zu einer Einheit verschweißt hat und zweitens mit den Liberalisten, indem er deren wichtigsten Herrschafts- und Knechtungshebel, den Banken, kurzentschlossen den Finger gezeigt hat.

    Was tut der Staat, unser Staat, er lässt einen Mann, der einen realistischen und gangbaren Weg aus der Krise aufzeigt, mit allen Mitteln des Rechtsstaates verfolgen. Und einer der obersten Systembüttel, der Herr Raidl entblödet sich nicht, den Heini Staudinger in einem Club 2 ständig als Outlaw zu difamieren.

    Das Blatt wendet sich, die Leute sind nicht so blöd, wie die Elite das gerne hätte. Die Demokratie würde funktionieren, wenn man die Menschen auch im Einzelfall entscheiden lassen würde, siehe Volksbefragung zur Wehrpflicht. Das Problem ist, dass die Repräsentation nicht mehr funktioniert und die Wahlen keine Wahl bieten.

    Waldviertler Schuhe sind wunderbar, Gehhilfen in die Zukunft.
    http://www.gea.at/home.html
    Hier ein sehenswerter Vortrag von Heini Staudinger und der besagte Club 2
    http://www.w4tler.at/geaneu/3880/fma-vs-gea/ausgezockt-ist-der-kapitalismus-gescheitert
    http://morbusignorantia.wordpress.com/2013/01/31/der-rebell-aus-osterreich-bitte-schicken-sie-uns-kein-geld-mehr/

    • Anton Volpini
      04. Februar 2013 19:29

      Whow Johann, heut bist aber guat drauf!

      Pass nur auf, daß Du nicht Zielscheibe der Sterndelkrieger wirst. :-)))

      Ich finds aber interessant, daß Du mit einem O.T. Beitrag Deinen gar nicht satirischen Themenbeitrag, wie @Gandalf hofft, schlägst, zumindest bis jetzt.
      Beide Beiträge haben aber einen gemeinsammen Nenner: Es geht um die volkswirtschaftliche Selbstbestimmung der wichtigsten Lebensgrundlagen. Und das sind einmal Grund und Boden, Lebensmittel, Wasser und Geld.

    • Johann Scheiber
      04. Februar 2013 20:02

      Lieber Anton, nach den linken und rechten Gauneroekonomien entdecken die Menschen endlich die Deutsche Schule der Nationaloekonomie !

    • Anton Volpini
      04. Februar 2013 20:20

      Willst Du damit sagen, daß ich es endlich auch kapiert habe? :-))
      Das würde mich freuen Johann, denn wie Du aus jahrzehnte langer Erfahrung weißt, bin ich ein bisserl langsam.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 08:19

      Lieber Herr Scheiber,

      wie immer - beide - vorzüglich.

      Was man einzig Unterberger für seinen geistigen Sondermüll danken muß, daß er damit den Ball zum "Elfmeter" aufgelegt hat - und dieser von etlichen "verwandelt" wurde.

      Dumm ist nur, daß doch auch viele Claqueure den "hervorragenden" Artikel beweihräuchern, weil sie alles was Unterberger sagt als Evangelium betrachten.

      Aber gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergeblich.

    • Torres (kein Partner)
      05. Februar 2013 10:30

      Man sollte auch nicht vergessen hinzuzufügen, dass die Banken ja ganz wild gegen den Herrn Staudinger hetzen, weil die Leute bei ihm für ihre Einlagen wesentlich mehr Zinsen erhalten als die 0,...% der Banken. Diesen Geschäftsentgang wollen die Banken sich natürlich nicht bieten lassen.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Februar 2013 11:01

      Torres,

      die Banken sind weniger auf die Einlagen angewiesen, denn sie verleihen ja grundsätzlich was sie gar nicht haben. Sie schöpfen Geld aus dem Nichts – creatio ex nihilo sozusagen – da Sie ja nur ein paar Prozent „Eigenkapital“ vorhalten müssen. Und selbst das ist schon eine Übertreibung, denn das „tier-1, 2, 3“-Kapital – „Kern-Kapital“ - kann durchaus auch aus dubiosen Forderungen und Heißer Luft bestehen.

      Die entgangenen Zinsdifferenzen zwischen Spareinlage und Kredit sind Portokassa, aber es geht ums „Prinzip“: niemand soll/darf den Klauen der Banken so leicht entkommen.

      Wo kämen wir denn da hin?

    • Erich Bauer
      05. Februar 2013 13:06

      (Zitat: F.V.) - "...Sie schöpfen Geld aus dem Nichts – creatio ex nihilo sozusagen –..."

      Das Finanzamt "arbeitet" ähnlich. Das Prekariat eignet sich dafür ganz hervorragend. Allerdings nicht nur... Da 90% der Angehörigen dieser Beschäftigungsform kaufmännisch und steuerrechtlich ganz bis völlig unbeleckt sind, ist das "a gmahte Wiesn"...

      Nach drei Jahren "Geschäfte mit der Sonne" sind die Illusionisten ohnehin fertig für die Nacht. Dann kommt eine Steuerprüfung. Danach werden Steuerbescheide fabriziert, die von den "Prekariatlern" mit angstvollem Staunen zwar betrachtet, aber nicht fristgerecht beeinsprucht werden. Die ehemaligen Illusionisten haben sowieso genug am Hals. Von Bezahlung kann sowieso keine Rede mehr sein... Das erhöht natürlich laufend die Summe der ausgefolgten Bescheide, die oft nicht einmal mehr "betrachtet" werden. Irgendwann traut sich der ehemalige Illusionist zu seinem Sachbearbeiter und macht irgendeine Zahlungsvereinbarung... Die mittlerweile angesammelt Geldsumme aus dem "Nichts" kann er sowieso nie mehr aufbringen.

      Wenn's für den ehemaligen Illusionisten gut geht, kann er nach mehreren langen Jahren einen "Strich" ausverhandeln... Vorausgesetzt, es gibt genug neue "Prekariatler" die noch nicht wissen, was auf sie zukommt... Diese "Papierln" sind für den Wohlfahrtsstaat Geldes wert. Auch bei KMU-Begräbnisse verläuft es oftmals gleichartig.

      Hin und wieder wird dann von (fiktiven) Steuer-Außenständen gejammert... Und die Roten toben...

    • Ranftl
      05. Februar 2013 16:09

      @Erich Bauer!

      Mir ging's auch so bei den Zeilenhonoraren für meine Leserbriefe in der Kronen Zeitung. Nicht nur, dass ich Brutto für Netto mit meinem Leserbrief Redakteur versaufen durfte, also mir eigentlich nichts übrig blieb, musste ich das Doppelte aller dieser sogenannten Einkünfte letztendlich an das Finanzamt abliefern.

      Heute bin ich gescheiter. Für den STANDARD mache ich das alles erklärtermaßen GRATIS! Das kommt mir billiger! Ich kann mir solche Einkünfte nicht leisten! Und der Leserbrief Redakteur lädt mich bei der Sauftour ein. Das muss er, weil ich habe nix.

  33. Observer
    04. Februar 2013 10:28

    Noch viel ärgerlicher als das Wasserleitungsmonopol sehe ich hier in Niederösterreich die Abwasser-/Kanalgebühren sowie die Kosten für die Restmüllabfuhr.

    Abwasser:
    hier haben sich einige Gemeinden zusammengetan und eine Gemeinschaftskläranlage errichtet. Das Rohrnetz muss ständig repariert werden und die laufend steigenden Kosten (inkl. der Gratiskonsumation bei dem jährlichen Tag der offenen Tür, hihi) werden im Abwasserpreis untergebracht. Da man die Abwassermenge nicht erfassen kann, nimmt man den Wasserverbrauch als Basis, wobei die tatsächlichen Abwasserkosten pro m3 sogar schon über dem des Frischwasserpreises liegen. Gießwassermengen für den Garten können aber nicht abgezogen werden. Bei starken Regenfällen bzw. Schneeschmelze gelangt zu viel Oberflächenwasser in das System, dann rinnt halt für einige Tage viel Abwasser ungeklärt in die Donau. Für manche Substanzen (z.B. sog. Babypille) fehlen die erforderlichen Kohlefilter, daher haben sich die Fischbestände flußabwärts stark reduziert. Diese genannten Schwachstellen werden aber totgeschwiegen.

    Restmüllkosten:
    Wenn man den Empfehlungen entsprechend brav eine Mülltrennung (Papier, Glas, Metall, Kunststoff) vornimmt, dann unterschreitet man bei weitem die von der Landesregierung pro Haushalt willkürlich festgesetzte durchschnittliche Restmüllmenge. Trotzdem muss man - auch wenn der Behälter monatlich nur zu einem Drittel gefüllt ist - den vollen Mülltonnenpreis bezahlen. Kurios war kürzlich auch eine Preiserhöhung, welche sogar vom Bürgermeister (erfolglos) beeinsprucht wurde. Derselbe Bürgermeister sitzt aber auch im Abfallverband und hat dort den neuen Tarifen ursprünglich zugestimmt. Fazit: es lohnt sich nicht, Müll ordnungsgemäss zu trennen.

    Noch zum hiesigen Trinkwasser:
    Da sind einige Gemeinden entlang der Wiener Hochquellenwasserleitung klar im Vorteil. Hier im Ort wurde einmal abgestimmt, welcher Lieferant (Stadt Wien oder Nösiwag) gewünscht wird. Obwohl das wesentlich härtere Wasser von EVN-Wasser (so die neue Bezeichnung) preislich günstiger ist, hat sich die Mehrheit der Bewohner für das qualitätsmässig wesentlich bessere Hochquellenwasser entschieden. Scheinbar hängt dieses Privileg mit der seinerzeitigen Leitungserrichtung zusammen, da diese durch das Gemeindegebiet verläuft.

    • phaidros
      04. Februar 2013 12:02

      Nur so als Idee: Dachwasser sammeln und damit den Garten gießen?

    • Observer
      04. Februar 2013 15:06

      phaidros:
      Regenwasser verwende ich - neben eigenen Brunnenwasser - ohnehin für den Garten. Ich wollte nur darauaf hinweise, dass die generelle Mengenberechnung Wasser aus der Wassereitung = Abwasser nicht ganz stimmt. Natürlich könnte man jetzt einwänden, dass auch das gekaufte Bier irgendwann auch im Kanal landet usw.

  34. mannbar
    04. Februar 2013 09:52

    In Österreich und (normalerweise auch in Deutschland) ist sie halt so furchtbar groß, die German Angst, eine Gemütslage bezeichnend, in welcher sich der davon befallene vor ziemlich allem fürchtet: Dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte, dass er von seinem eigenen Schatten erdrückt wird oder dass ihn Mikroben, Gen-Tomaten oder Ozonlöcher, AKW-Unfälle in tausenden KM Entfernung oder schollenlose Eisbären auf abscheulichste Weise zu Tode bringen könnten.

    Angst ist aber immer schon ein mehr als geschätztes Kapital skrupelloser Politiker allenorts gewesen. Darum wird man "von oben" kaum Aufklärung leisten, vielmehr eher noch die grundlose Panik schüren. Erschweren kommt hinzu, dass ein Pressewesen mit der Politik im Verbund steht, das als solches natürlich auch gut und gerne von Angstmacherei lebt, außerdem mit der Politik verbandelt und im Großen gerechnet eher von provinzieller Güte ist.

    Trotzdem hasse ich die Energiesparlampe und Genmais! ;-)

  35. Josef Maierhofer
    04. Februar 2013 09:45

    Danke für die Aufklärung !

    Sind die jetzigen 'Bolidiga' nicht bereits die von der neuen Schulgeneration, die von Frau Schmied derzeit 'gepusht' wird, nämlich von der, wo das Lesen nicht mehr so wichtig war, eher Gender, P.C., sozialistische Säulenheilige und 'historische' 'Bibelkunde' ?

    Die einzige Lösung, wie man diese Ideologen (=IdiotInnen) loswerden kann, ist die Abwahl von Rot, Schwarz und Grün. Die müssen in Nachdenkpause geschickt werden. Und in den Nachhilfeunterricht zum Lesen und Denken lernen.

    Es ist dies tragisch und teuer und zusätzlich ist durch diese Hysterie die österreichische 'Dodelhaftigkeit' getragen von unserem 'heroischen' Bundeskanzler, Werner Faymann, einem echten 'Haberer' der Griechen und sonstiger PIIGS, aber nicht der Österreicher.

    Viel schlimmer aber als diese 'Darstellerpolitiker' betrachte ich den Einfluß der Vorfeldorganisationen der rot-grüngetriebenen NGOs, die solche Ängste schüren, die solche Blödheiten aufführen mit den unbedarften Menschen, die ja sonst keinerlei andere, als die von den Linken kontrollierten und zensurierten Informationen, erhalten dürfen.

    Ja, die 'Dodeln' Europas, hoffentlich tut es den Urhebern dieser Fakten, die sie gesetzt haben, bald weh, nämlich bei der nächsten Wahl, denn die gehören weg.

    Was wir bräuchten, wären die Besten des Landes an der Spitze, aber solange diese politische 'Dodelmeute', die nur auf sich schaut und nicht auf die Menschen Österreichs, am Ruder ist (sein darf), werden wir immer weiter in den Schuldenstrudel getrieben und unser Ansehen immer tiefer sinken und es wird kein Vernünftiger sich mit dieser politischen 'Schmutzkübel-Mafia' einlassen.

    Da die meisten Österreicher das nicht verdient haben, eine solche Politik 'aufs Auge gedrückt' zu bekommen und medial so manipuliert zu werden, werden wir wohl in den sauren Apfel beißen müssen und Rot, Schwarz, Grün zumindest für eine Periode ratzeputz abwählen müssen.

    Es kann von den 'Alternativen' nichts mehr Schlimmeres kommen, zu verfahren ist der Schuldenkarren.

    Brot und Spiele, Festln und Ablenkung, wenn die den Linken ausgehen, dann werden die Menschen zu denken beginnen. Wenn die Jagdgesellschaft kein Wild mehr erlegen kann, wird das 'Weidmanns Heil' wohl schön langsam der Realität weichen müssen. Wenn die GrünInnen-Initiativen kein Echo mehr haben, sondern die Menschen beginnen, auf sich selbst zu schauen, so geht auch denen der Grün-'Schmäh' aus.

    'Schmäh' verbinde ich mit Verschmähung, Ignorierung des Volkes, mit Lüge zur Selbstbedienung, ein Wiener Wort, das inzwischen ganz Österreich, vor allem die Linken infiziert hat.

    Wenn ich so täglich in die vielfach medial aufgehetzten und desinformierten Österreicher hineinhöre, Strassengespräche, U-Bahngespräche, was sind die anerzogenen Themen: Sozialamt, Ansprüche auf 'Goodies', Festln, u.s.w., Ernstes ist fast nie dabei, etwa, wie komme ich aus dem Teufelskreis hinaus, wie komme ich mit mir selbst zurecht, was muss ich tun, um gesund zu werden, um Arbeit zu finden, ...

    Wenn solche SPÖ wählen, was sie ja tun, so macht das die SPÖ zu einer 'Pöbelpartei' der Unfähigen, Hoffnungslosen und Unwilligen und die ganze SPÖ wird ein Schlag ins Gesicht der aufrechten sozialistischen Arbeitenden, denen ihre Führung bereits 20 Milliarden für Griechenland 'abgezapft' hat, das war erst der solidarische Anfang, eine Milliarde fürs Heer haben wir nicht, aber dafür wird der österreichische EU-Mitgliedsbeitrag auf eine Milliarde erhöht werden ...

    Die gehören zu allererst weg mitsamt den GrünInnen. Dann die ÖVP, solange sie da mitmacht gegen Österreich, genauso.

    Schön langsam müssen wir wieder zur Besinnung kommen, der Wohlstand auf Kredit hat uns das Hirn geraubt, oder zumindest allzu vielen in der Politik, und beim Volk und in den verantwortungslosen Medien, die lügen, verschweigen, desinformieren und Hysterien entfachen im Auftrag der NGOs, also nicht der Parteien direkt, sondern halt indirekt.

    Also für Greenpeace, Caritas & Co. werde ich nie mehr spenden, solange sie so links dahinagieren, da helfe ich lieber selbst und persönlich und nicht Politfunktionären im NGO Kostüm.

    Unser öffentliches Leben ist zu einem einzigen Maskenball der Lüge verkommen.

  36. dssm
    04. Februar 2013 09:27

    Eine funktionierende Demokratie, setzt eine funktionierende Information voraus. Genau da liegt der Mangel.
    Es ist für uns heute unerheblich ob dieser Zustand von bösartigen Politikern, unfähigen Eigentümern von Medien oder durch miese Ausbildung der Journalisten gekommen ist. Die Frage wäre sicherlich nett im akademischen Kreis, für uns ist der Ist-Zustand das Maß der Dinge. Jener Ist-Zustand, welcher nur mehr als katastrophal bezeichnet werden kann.

    Ein allgemeines Absinken des Bildungsstandards hilft sicherlich auch. Viele Menschen sind nicht mehr in der Lage eine offensichtliche Fehlinformation (=Lüge) zu erkennen. Auch hier haben zahlreiche politisch motivierte Schulversuche, aus einem Land der Nobelpreisträger, eine geistige Wüste werden lassen.

    Diese Demokratie kann nicht mehr gerettet werden, sie wird am lebendigen Leib verfaulen, denn alle Einrichtungen des Staates aber auch der Gesellschaft sind krank.
    Auf diesen Wandel sollten wir vorbereitet sein.

    • phaidros
      04. Februar 2013 11:37

      Eine funktionierende Demokratie, setzt eine funktionierende Information voraus

      DANKE für diesen Satz!

      Ihr Schlussabsatz scheint leider richtig.

      (Der »Nobelpreisträgerkinick«, nebenbei bemerkt, ist aber eindeutig schon im WK II anzusetzen, davon hat sich Österreich nie erholt.)

  37. brechstange
    04. Februar 2013 09:11

    Übers "Lachen der EU" würde ich mir keine Sorgen machen. Sollens lachen. Über die Dummheit vieler Österreicher und das Sich-Ausspielen-Lassen schon.

    Grundsätzlich stimmt es, dass sich in einem gut funktionierenden System und mit dem was auf dem Papier steht, sich keiner fürchten müsste. Die Erfahrungen lernten und lernen dem Österreicher jedoch anderes, dass nämlich Papier äußerst geduldig ist, dass Verträge nichts wert sind und Recht, wie es der Nomenklatura passt, gebrochen wird.
    Zusätzlich wird den Kleinen aus "ökonomischen" Gründen das Überleben sehr schwer gemacht, weil diese von Auflagen und Bürokratie erdrückt werden, Lobbyarbeit in Brüssel sich NICHT leisten können.

    Es ist eben ein Faktum, dass der Moloch Brüssel zwar von Wettbewerb und Marktwirtschaft spricht, dieser jedoch immer nur so weit reicht, als die Lobbyisten davon profitieren. Dafür hält man sich genügend NGOs, die man entsprechend einspannen kann. Diese NGOs, nehme ich an, bemerken nicht mal ihr Büttelsein. Diese sind froh, wenn wieder ein Gesetz, eine Verordnung die bösen Kapitalisten in Fesseln legt, übersehen dabei, dass es unmöglich ist, dass Vielfalt so überleben kann. Groß verdrängt damit Klein. Das Arbeitsplätze so verschwinden, soweit reicht das Denken nicht, sollte doch der Staat diese dann subsituieren, die Notenbanken das fehlende Geld schaffen.

    Wir haben es zugelassen, dass Liberalismus, Marktwirtschaft, Wettbewerb in den Meinungen derart beschädigt wurden, dass gewisse Interessensträger nur mehr die richtigen Karten ziehen müssen, um erfolgreich zu sein.

    Es wird an der Zeit, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, nämlich die Eigenverantwortung, fairen Wettbewerb, Marktwirtschaft. Dazu sind Ziele zu formulieren und diese konsequent umzusetzen.
    Vermeintlich der fairen freien Marktwirtschaft dienenden Lobbyisten auf den Leim zu gehen, im Austausch gegen Bürgergewalten, die öffentliche Institutionen ja eigentlich sein sollen (leider jedoch durch Machtmissbrauch nicht sind), halte ich zu diesem Zeitpunkt als extremst gefährlich an. Es ist nämlich ein Faktum, dass Institutionen durch Korruption und OK unterwandert sind, dass virtuelle Geldfluten nach Realem suchen, dass kriminelles Geld nach Waschmaschinen sucht, daher ist die Debatte eine grundsätzlich notwendige. Auch wenn alle darüber lachen, sollten wir sie in die richtigen Bahnen lenken.

    • brechstange
      04. Februar 2013 09:16

      Wie zu erwarten, will jetzt die EU die Ökoförderungen zentralistisch planen, regeln und bewirtschaften.

      Ich kann nur mehr sagen, GUTE NACHT Europa.

      P.S.: Ich bin der Meinung, Subventionen in angemessener Weise auf Null rückzuführen.

    • Freak77
      04. Februar 2013 09:35

      Sehr geehrte brechstange!

      Es wird an der Zeit, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, nämlich die Eigenverantwortung, fairen Wettbewerb, Marktwirtschaft. Dazu sind Ziele zu formulieren und diese konsequent umzusetzen.

      Es gibt in Österreich seit Kurzem eine politischer Bewegung wo es um diese Werte geht und wo die Bürger im Sinne der 'Bürgergesellschaft' und 'Bürgerbeteiligung' erMUTigt werden mehr und mehr Eigenverantwortung wahrzunehmen.

      Das kann durchaus auch manchmal herausfordernd und unbequem sein.

      Ich möchte Ihnen diesen Gastkommentar von Herrn Gerald Grüner ans Herz legen: "Wahlplattform Mutbürgerpartei – eine etwas andere Auffassung von Politik"

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/wahlplattform-mutbuergerpartei-ij-eine-etwas-andere-auffassung-von-politik/

      Link: MUTBÜRGER: http://www.mutbuergerpartei.at/

      Hier empfehle ich die Mutbürgerphilosophie downzuloaden:

      http://www.mutbuergerpartei.at/downloads

      Bei der NÖ-Landtagswahl am 3. März werden in den allermeisten Bezirken (Wahlkreisen) die Mutbürger am Stimmzettel stehen. Ich kenne die Proponenten in der NÖ-Wahlbewegung: Ing. Manfred Schärfinger, Ing. Robert Moser und Herrn Gerald Grüner persönlich.

      Wie die MUTBÜRGER in der Steiermark aufgestellt sind weiß ich nicht. Aber so total unterschiedlich sind ja NÖ und die Steiermark nicht, denke ich.

      Ich möchte es ganz unverblümt sagen: Auf so engagierte und gebildete Bürgerinnen wie Sie es sind haben die MUTBÜRGER gewartet.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Freak77

  38. Jewgeni Gorowikow
    04. Februar 2013 08:42

    Apropos Burgenländerwitze:

    Als ich vor 23 Jahren (lange vor dem EU-Beitritt Österreichs) in Deutschland (München) lebte musste ich viele "Österreicherwitze" hören, über die ich irgendwie nicht lachen konnte.

    Angeblich war das damals in der Schweiz auch so üblich.

    Ich war schon lange nicht mehr draußen: Ob jetzt immer noch so viele Österreicherwitze erzählt werden?

  39. Hummel
    04. Februar 2013 08:01

    In Sachen Propaganda sind und waren nun mal die Linken unschlagbar. Nur die Aggressivität und Dummheit hat eine neue Dimension erreicht. Mit richtigen Argumenten dagegen anzukämpfen ist sinnlos. Das hat auch die ÖVP mittlerweile schon eingesehen. Wenn aber auch alle Medien in diesem Propagandarausch sind, dann ist das ja schon fast das Endstadium einer Demokratie. Einzig die Medien können diesem Wahnsinn noch gegensteuern, doch die Hand die Sie füttert werden Sie nicht abschlagen. Ein Teufelskreis mit einem klaren Verlierer: dem österreichischen Steuerzahler.
    Übrigens, gerade jene Partei die die U-Bahn und die Kanalisation an die Amerikaner verzockt haben und damit das Eigentum der Österreicher verspielt haben, sind jetzt in der Wasserpropaganda am eifrigsten. Doch die Angst parteipolitische Versorgungsbetriebe aus der Hand zu geben und das Volk damit nicht mehr von der Partei erpressbar zu machen ist nun einmal groß. Wo ist der Ethikrat der Medien ? Wo ist die Medienaufsicht ? Ach so, dort sitzen ja auch wieder die Genossen – wie gesagt ein Teufelskreis im Endstadium einer Demokratie !

    • brechstange
      04. Februar 2013 08:46

      Kann es sein, dass sie aus den Cross-Border-Leasing gelernt haben?

    • phaidros
      04. Februar 2013 09:35

      In Sachen Propaganda sind und waren nun mal die Linken unschlagbar.

      Sah ich bis vor kurzem ähnlich. Allerdings wurden sie erst jüngst von den Schwarzen gerade in puncto dümmlichste (aber funktionierende, wie man neidlos anerkennen muss) Propaganda himmelweit geschlagen.

  40. Wertkonservativer
    04. Februar 2013 07:30

    Sagen wir's nicht allzu krass, doch wir Österreicher sind in manchen Dingen schon ein wenig bis mittelstark naiv, medien- und obrigkeitsgläubig sowieso! Und fürchten tun wir uns ja vor so vielem, nicht wahr?
    Die Wasserdebatte hat es ja wieder eindrucksvoll bewiesen!

    Doch, verehrter Dr. Unterberger, Sie trauen sich was:
    "Die Kampagnen, mit denen Dichand sein. seine meist nicht sehr hellen Leser zu emotionalisieren versuchte" ....!
    Das ist natürlich ein starkes Stück und grenzt an mediale Majestätsbeleidigung!
    Hahaha!
    Nun, jetzt sind wir - neben unserer zugegebenermaßen geringen Arbeitslosenrate - zumindest für kurze Zeit Erster in der Sparte "Witzekaiser Europas" !

    !st doch was, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  41. Johann Scheiber
    04. Februar 2013 07:19

    Der Wasserpreis wird enorm steigen und die Gemeinden werden, aus Finanznöten, immer mehr Versorgungsanlagen verkaufen müssen. Das wissen die internationalen Kraken. Daher haben sie ihre Laufburschen in Brüssel mittels ihrer Lobbyisten "veranlasst" diese Richtlinie zu erlassen, damit sie bei der Verteilung der Felle dabei sein können.

    Mir ist die Freunderlwirtschaft unter Österreichern lieber, als die Auslieferung unseres wichtigsten Rohstoffes an unsere Feinde, via Ausschreibung!
    Von der EU kommt nie etwas Gutes, denn sie ist ein Instrument der Konzerne.

    Das Geschick von Herrn Faymann ist beachtlich, uns der EU auszuliefern und gleichzeitig als unser größter Fürsprecher aufzutreten.
    Den Mann zu unterschätzen, ist ein großer Fehler.

    • Anton Volpini
      04. Februar 2013 07:39

      Genau Johann, wer unser Geld stielt, wird auch die nächste knappe Resource stehlen.

    • phaidros
      04. Februar 2013 08:12

      Sie wollen vielleicht Dr. Unterbergers heutiges Blatt nochmal lesen, sg. Herren. Er erläutert die Situation, so weit ich das beurteilen kann, eigentlich sehr gut.

    • brechstange
      04. Februar 2013 08:45

      Volpini, Scheiber

      ******!

      Die Nomenklatura schafft es, über die Medien hervorragend Verwirrung zu stiften. Aufgescheuchte Hühner bemerken nichts mehr, zu viele hier stimmen in diesen Chor ein.

    • diko
      04. Februar 2013 09:56

      Volpini, Scheiber u. Brechstange,

      ******!
      bin absolut der gleichen Meinung
      und das unsere Befürchtung nicht unbegründet ist, wird durch den - stets auf Seiten der Anliegen unserer globalen Machthaber stehenden - Mitposter hier im Blog bestätigt.

    • phaidros
      04. Februar 2013 11:17

      Die - bitte um Entschuldigung, aber ich kann es nicht anders sagen - Dummheit dieses Anwurfs wird schon dadurch selbstevident, dass Sie in diametralem Widerspruch zu Dr. Unterbergers Erläuterungen stehen. Oder steht der auch auf Seiten von irgendwelchen »Machthabern«?

    • Geheimrat
      04. Februar 2013 11:23

      Offenbar haben sich die Konzerne einige EU-Abgeordnete gekauft, die sich nicht ganz so blöd angestellt haben wie unsere Lichtgestalt Ernst Strasser.......

    • Gandalf
      04. Februar 2013 12:33

      Herr Scheiber: Danke für diesen herrlichen Ironie - Beitrag! Anfänglich war ich ja nicht ganz sicher, ob das am Ende gar wirklich ernst gemeint... - Aber spätestens die im letzten Absatz auftauchende Aufforderung, den Bundeskasperl ernst zu nehmen, ist so deutlich im Bereich der Satire, dass damit alles klar war....

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 11:43

      Johann Scheiber
      ********

      Die davon ausgehen, dass Privatisierung immer etwas Gutes bringt, übersehen dabei, dass nur die Misswirtschaft und die Korruption dafür verantwortlich ist, dass alle Staatsbetriebe so marod sind. Z.B. die Voest war einmal ein wirklich soziales Unternehmen, dass nur duch die Arbeiter zu großem Ansehen kam. Damals flossen die Gewinne wieder in den Betrieb zurück. Doch durch die Misswirtschaft der genialen Sozis, wurde sie ebenfalls heruntergewirtschaftet um dann nach Privatisierung zu rufen. Seit sie privatisiert wurde, wurden tausende Arbeitsplätze vernichtet, aber die Manager und Aufsichtsräte bzw. Aktionäre teilen sich die Gewinne.
      Die Volkszertreter haben ganze Arbeit geleistet. Sie wirtschaften alles herunter (durch Korruption und Bereicherung) um dann nach Privatisierung zu rufen. Bestes Beispiel: Bundesheer!
      Wo bitte hat sich für den Bürger etwas verbessert? Würde mit den Steuergeldern sorgfältig umgegangen würden wir viele Steuern nicht benötigen.
      Normalerweise ist Wasser ein Geschenk der Natur und müsste eigentlich gratis sein. Ja, ja - es müssen Steuern bezahlt werden um das Funktionieren zu gewährleisten. Daran sollte es auch nicht scheitern, denn wir bezahlen ohnehin für alles und jedes. Fehlt nur mehr, dass wir für Luft bezahlen müssen oder wenn jemand einen Pups lässt eine Strafsteuer (kleiner Scherz am Rande). Aber die EU-Bürokraten hatten ja auch schon mal anklingen lassen, dass unser Kühe für den Klimawandel verantwortlich sind. Da prophezeien sie uns in Jahrzehnten einen Klimawandel voraus, sind aber nicht einmal fähig für eine Woche im Voraus das Wetter vorherzusagen. Das ist ja so, als würde ich einen Metereolgen benötigen, der mir sagt, dass der Himmel blau ist. Nur nicht selbstständig denken ist das Motto. "Wir wissen was gut für dich ist". Wer glaubt denn diesen Volkszertretern und den Medien noch irgendetwas? Ich nicht. Gäbe es das Internet und diesen Blog nicht, müssten wir den ganzen Schwachsinn glauben.
      Diese Volkszertreter haben uns total abhängig gemacht. Früher hatten viele Häuslbesitzer einen Brunnen. Dies wurde dann verboten und die Menschen wurden gezwungen an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen zu werden (auf eigene Kosten), nur um kassieren zu können, was ohnehin im Überfluss (zumind. in Ö) vorhanden ist. Ich frage mich oft, wofür wir überhaupt für alles Steuern bezahlen, wenn mit dem Geld nur Konzern- und Bankeninteressen bedient werden. Was ist mit unseren Straßen? Gehören die nicht dem österr. Volk? Früher konnte man die noch gratis benutzen. Das ist doch nichts anderes als Wegelagerei (im alten Rom).
      Man zerstört kleine Betriebe und beschwert sich dann, wenn die Menschen mit dem Auto in die Städte fahren müssen um einer Arbeit nachgehen zu können. Der LKW-Verkehr nahm mit dem Anschluss zur EU ebenfalls zu. Aber wenn es um die Vorteile einiger Konzerne geht, dann ist die Luft"verschmutzung" kein Thema.
      Manchmal denke ich, dass die Geschichten um "Schildbürger" der Wahrheit entsprechen und dass dies Überlieferungen vergangener Zeiten sind und man sie nur als Märchen interpretiert um so von der Geschichte abzulenken.
      Denn wenn nur mehr Gesetze gemacht werden um den kleinen Bürger (der für alles bürgt, die deutsche Sprache ist sehr aufschlussreich, deshalb will man sie ja abschaffen) damit kleinzukriegen und auszubeuten, aber im Gegenzug die Verbrecher (Konzerne, Banken, gewisse Ethnien etc.) durch herangezüchtete Winkeladvokaten vor diesen Gesetzen schützt, dann sollte man langsam anfangen sich darüber Gedanken zu machen.
      Aber eines muss man diesen Verbrechern lassen, sie haben ihre Ideologie wirklich toll umgesetzt, denn sollte es jemand wagen die Wahrheit auszusprechen, ja dann verwendet man sofort die Schlagwörter "Nazi und Verschwörungstheoretiker" und schwupps die wupps, wird bei dem meisten Menschen sofort ein Schalter umgelegt und sie glauben nur mehr das was unsere "Guten" uns lehren.
      Ja wer die Geschichte nicht kennt ist dazu verdammt sie wieder zu erleben und wer seine Augen nicht zum Sehen verwendet, wird sie zum Weinen .....

  42. phaidros
    04. Februar 2013 06:14

    Guter Artikel. Da AU selbst den Bezug herstellt, ist aber festzuhalten:

    Dies zeigen neben der Wasserpanik auch die regelmäßigen Ängste vor Atomkraftwerken, Genen, Hormonen und allen anderen Dinge,

    wie Berufsheer.

    Nicht einmal die sonst ebenfalls panikaffinen Deutschen machen da mit. Kein Wunder, dass ganz Europa über Österreich lacht.

    • dssm
      04. Februar 2013 10:13

      Ist wohl eher umgekehrt.
      Die Deutschen haben massive Rekrutierungsprobleme, deren Berufsheer wurde jahrelang personell vorbereitet, insoferne ist den Generälen kein Vorwurf zu machen, trotzdem geht der Personalstand (vor allem an brauchbaren Leuten) den Bach hinunter.

    • phaidros
      04. Februar 2013 11:21

      Das hat aber nichts mit (auch hier) sorgsam gepflegten und geschürten Ängsten vor »Söldnern« zu tun, die nichts anderes zu tun hätten, als auf die Zivilbevölkerung zu schießen.

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 14:10

      phaidros
      Es ist bewundernswert wie sehr sie noch diesen Volksverrätern bzw. an das System glauben. Tagtäglich kommen neue Korruptions- und Verbrechensfälle ans Tageslicht. Merken sie gar nicht mehr, wie sehr wir manipuliert werden? Welche Beweise benötigen sie denn noch? Schon jetzt erkennt man, dass alle Änderungen bzw. Harmonisierungen "nur zum Schaden" der Bürger sind.
      Sehen sie sich doch die Schlagzeilen (abseits des Mainstreams)an:

      +++ Düstere Aussichten für Italien: Massiver Auftragseinbruch im Januar +++

      +++ Die EU im Jahr 2013: Wirtschaftlich bankrott wird sie politisch zur Diktatur +++

      +++ Schattenseiten des Schengen-Abkommens: Kriminaltouristen versetzen Dorf in Angst +++

      +++ Mindestlohn-Debatte: Grüne suchen einen Mitarbeiter für vier Euro die Stunde +++

      +++ Nea Dimokratia und Pasok in Nöten: Griechische Parteien stehen vor der Pleite +++

      +++ Rezession: Die Kluft zwischen Deutschland und Frankreich wird immer größer +++

      +++ Österreich: Zwei Wege zur Einbürgerung im Expressverfahren +++

      +++ Gesundheitspolitik: CDU-Experte will jede fünfte Klinik schließen +++

      +++ Steinbrück-Auftritt in London: »Wir dürfen den Krisenländern nicht nur die Keule überziehen« +++

      +++ Weniger Beamte und Zahl der Verbrechen steigt: NRW-Polizei droht der Kollaps +++

      +++ Atomstreit mit Iran: USA kündigen Marinemanöver an +++

      +++ »Shitstorm« nach Apple-Bashing in der ARD: Plattitüden-Alarm bei »Markencheck« und »hart aber fair« +++

      +++ Wahlkampf: FDP will Inflationsschutz ins Grundgesetz schreiben +++

      +++ »Maß ist voll«: Freie suchen Gespräch mit dem MDR +++

      +++ »PeerBlog« im Zwielicht: Wer steckt hinter dem Schatten-Wahlkampf für Steinbrück? +++

      +++ Kontroll-Monster: EZB plant Einstellung von 2.000 neuen Mitarbeitern +++

      +++ »Propaganda-Blitz«: EU will in Internet-Foren für Euro Stimmung machen +++

      +++ Bahn-Projekt wird Milliardengrab: Bundesregierung sieht keine Zukunft für Stuttgart 21 +++

      +++ Drohungen des Iran: »Israel wird den Angriff auf Syrien bereuen« +++

      +++ 380 Fußball-Spiele in Europa manipuliert: Europol enthüllt riesige Ausmaße des Wettskandals +++

      +++ Länderfinanzen: Länder laufen Sturm gegen Verfassungsklage +++

      +++ Medien: Syrische Rebellen erobern wichtigen Staudamm am Euphrat +++

      +++ Gehaltsdebatte: EU-Kommission rechnet ihre Beamten arm +++

      +++ Finanzkrise: USA will Ratingagentur Standard & Poor´s verklagen +++

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/aktuelle-weltnachrichten-vom-februar-2-13.html

    • phaidros
      05. Februar 2013 19:54

      Nein, Gismor, ich glaube nicht daran, dass dieses System in irgendeiner Weise besser wäre.

      Ich bin nur überzeugt davon, dass es um nichts schlechter ist, als alle Vorgänger.

      Dadurch sehe ich die Dinge einen Tick entspannter, das ist alles.

    • Gismor (kein Partner)
      05. Februar 2013 20:27

      phaidros
      Da muss ich ihnen Recht geben!

  43. S.B.
    04. Februar 2013 02:21

    Es sind nicht die Österreicher, die hier in der EU als zurückgeblieben gelten sollten, sondern die österreichischen Politiker, die das Volk mit Hilfe korrumpierter, kleinformatiger bzw. kleingeistiger (Gratis-)Medien verblöden.

    Da die vergangene Volksbefragung nicht das gewünschte Ergebnis brachte, müssen wir besonders in diesem Wahljahr 2013 mit noch viel mehr Dummheiten rechnen, weil der Bonsai-Kanzler nicht imstande ist, sich anders zu profilieren und der Machterhalt immer öfter in weite Ferne rückt.

    Deshalb wird es auch nicht bei der völlig irrealen Wasserkampagne bleiben, sondern vermutlich kommen noch weitere dümmliche Wahlkampf-Aktionen und Zeitungskooperationen dazu. Der Leserbrief 2008 war nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was uns heuer noch bei der "Mutter aller Wahlschlachten" erwartet. Die Wasserproblematik dient lediglich dazu, einen "Volkstribun" als Retter vor dem "pösen" EU-Zugriff zu kreieren. Durchsichtig, aber die Rechnung könnte paradoxerweise aufgehen.

  44. byrig
    04. Februar 2013 01:46

    nach dem glühbirnenskandal ist die zurückweisung der eu-forderungen absolut richtig.
    wieso sollten eu-weite ausschreibungen bei der privatisierung verpflichtend sein?
    aslleine um dies zu verhindern,ist der gedanke einer verfassungsbestimmung unser wasser betreffend nicht schlecht.gerade auch wenn man der darstelluing von a.u. folgt,dass viele gemeinden in österreich private gesellschaften mit der durchführung der wasserversorgung beauftragt haben.
    aber das waren eben österreichische gesellschaften,keine spanische,französische oder ungarische.
    auch prinzipiell ist jede weitere einflussnahme der eu in unser tägliches leben vorerst einmal zu stoppen.
    ich will duschen wie gewohnt,und keinen eu-duschkopf verwenden müssen.
    und wenn notwendig,sollte letzteres auch verfassungsmässig verankert werden!!

    • byrig
      04. Februar 2013 02:03

      alles,was die regulationswut und einflussnahme in innere angelegenheiten der eu derzeit stoppt,ist sinnvoll und wichtig.
      kotzbrocken wie der cdu-abkömmling und umweltkommissar sollen unser leben hier nicht mehr diktieren können.
      bei obgenannten wäre es durchaus sinnvoll nachzufragen,welche zuwendungen er von den erzeugern der energiesparlampen phillips und osram er nicht doch vielleicht bekommen hat.

    • Wafthrudnir
      04. Februar 2013 08:49

      Die Richtlinie ist weder deswegen richtig, noch sollte sie umgesetzt werden, weil sie von der EU kommt. Sie sollte vielmehr umgesetzt werden, weil sie richtig ist. Der Staat ist (theoretisch) verpflichtet, mit den Steuergeldern, die er seinen Bürgern gewaltsam abpreßt, so sparsam wie möglich umzugehen. Wenn er Leistungen auslagert, so heißt das, daß er sie an den günstigsten Bieter vergeben muss, der die geforderte Qualität zu liefern bereit und imstande ist. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, da aber in Österreich die Beamten für eine solche Vorgangsweise zu korrupt sind, ist es nur logisch, nachvollziehbare Verfahrensregeln vorzuschreiben.
      Was aber den Duschkopf betrifft, so werden Sie vermutlich bald enttäuscht werden: der wird ziemlich sicher kommen. Erstens, weil eine EU-Richtlinie Priorität vor unserer Verfassung hat, zweitens weil es, wie Sie gewiß wissen, um unseren Planeten geht, also daß auch unsere Kinder noch eine grüne Erde vorfinden etc. Dagegen wird es keine Kampagnen gegen EU-Duschköpfe geben, ebenso, wie sich auch der Protest gegen das Glühbirnenverbot in sehr engen Grenzen gehalten hat.

    • phaidros
      04. Februar 2013 09:33

      Sg. Wafthrudnir, zu Ihren durchwegs richtigen und vernünftigen Ausführungen bleibt nur das kleine Detail anzumerken, dass es kein Glühbirnenverbot gibt. Lediglich ein Verkaufsverbot, und das nach jahrelanger Vorankündigung.

      Wer die »gute, alte« Glühbirne*) so liebt, der sich nicht um 30 oder 40 Euronen einen Lebensvorrat angelegt hat und jetzt raunzt, ist ohnehin selber schuld.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Seinerzeit unfassbar genial, mittlerweile aber völlig überholt. Und: nein, ich rede dabei nicht von der Energiesparlampe.

    • byrig
      04. Februar 2013 23:21

      phaidros,vielleicht sind sie schon so alt,dass sie sich für 30-40 euro einen lebenslangen glübirnenvorrat anlegen können.
      und ein verkaufsverbot entspricht de facto einem verbot der glühbirne.
      wafthrudnir:in unseren breiten haben die duschköpfe bislang meines wissens nach nicht zu einer versteppung geführt,eine solche droht auch in zukunft nicht.
      in österreich,wohlgemerkt.
      dass die situation in griechenland oder spanien anders ist,ist unbestreitbar.
      aber wegen südländischer verhältnisse will uns die eu etwas aufoktruieren,das hier völlig unnötig ist.
      gegen diesen unsinn wird man sich wohl noch wehren dürfen.

    • phaidros
      04. Februar 2013 23:43

      Na, dann halt 200€. War ja jahrelang Zeit.





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