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Fußnote 402: Chuzpe auf burgenländisch

Es war seit Jahren klar, nur den Burgenländern nicht: Das Burgenland ist künftig kein besonders zu förderndes Zielgebiet der EU mehr.

Die Burgenländer haben jahrelang viel europäisches Geld kassiert, das auch für etliche Dummheiten vom Tourismus bis zur Güssinger Energie-Autarkie ausgegeben worden ist. Die Förderung der Burgenländer war immer schon schwer verständlich, vor allem wenn man Gegenden in Europa mit wirklicher Armut kennt. Überdies sind abgesehen von Infrastrukturprojekten solche Hilfen immer fragwürdig. Aber das bremst die Chuzpe der Burgenländer keineswegs: Sie verlangen nun postwendend nach Fixierung des neuen EU-Budgets „ein eigenes Burgenlandprogramm“. Zahlen sollen das halt jetzt die Österreicher. Das ist die typische Denkweise des Herrn Niessl: Frechheit siegt. So wie er ja jahrlang die Fortsetzung des absurden Assistenzeinsatzes der Wehrpflichtigen an der Grenze durchgesetzt hatte, obwohl diese längst keine EU-Außengrenze mehr war, sondern offen und ohne Kontrolle passierbar. Das alles ist ein einziger Burgenländerwitz. Mein Vorschlag: Den Burgenländern statt Geld ihre Regierungsmitglieder zurück zu schicken. Sind die Herren Darabos, Berlakovich und Ostermayer doch ohnedies mehr als verzichtbar. Und ist doch das kleine Land in der Regierung mehr als übervertreten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 11:50

    Tausche Burgenland gegen Südtirol! ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 11:24

    Darabos, Berlakovich und Ostermayer nach Hause
    -- ein unterstützenswerter Vorschlag !

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 12:07

    Im Burgenland wurde uns drastisch vor Augen geführt, wohin die "Agrarsubventionitis" in der EU führt. Da hat man zum Beispiel Winzer für brachliegende Weingärten bezahlt, also fürs Nichtstun!

    Als gestandene Sozis glauben halt die Burgenländer, es geht jetzt immer so weiter. "Papa" Niessl wird es mit seiner "Heimatriege" in der Regierung schon noch möglich machen. Außer Restösterreich schafft es bei der Nationalratswahl 2013, sie endgültig in die pannonische Tiefebene zurückzuschicken..

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 11:31

    Unter Partei'haberern'

    ... wird schon noch was drin sein für irgendein Rotes oder Rot-Grünes 'Prestigeprojekt'.

    Herr Niessl !

    Das kennen Sie noch nicht ? Hat sich das noch nicht bis Eisenstadt durchgesprochen ?
    www.staatsschulden.at

    Ihr politischer Beitrag für Österreich ist gefordert, nicht gegen Österreich !

    Liebe Grüße aus Wien, wo es auch nicht anders zugeht beim hiesigen Landeshauptmann.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 15:31

    Der Unterschied zwischen dem Burgendland und Vorarlberg wurde in dem Moment klar, als nach dem EU- Beitritt Österreichs die Zielfördergebiete definiert wurden.
    Burgenland wurde als Ziel 5 Gebiet erklärt, und war stolz darauf, weil viele Geldmittel fließen werden. Vorarlberg wurde als Ziel 3 Gebiet deklariert und hat sich geniert, überhaupt Förderungen zu kassieren. In einer Erklärung damals, hat Vorarlberg mehrmals erklärt, sich anstrengen zu wollen, um wieder bald aus den Förderprogrammen heraus zu fallen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 13:40

    Hat ja auch der Tusk gesagt, sie werden auf keinen Cent Nettoerlöse aus der EU verzichten und das seit 2004. Dh bis 2020. Wer hat kürzlich geschrieben, wie erfolgreich die Polen unterwegs sind? Offenbar nur mit jährlichen 8 Mrd. Euro Zuschuss.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBlahowetz
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 11:19

    Die Burgenländer habe am lautesten nach den Wehrpflichtigen zwecks Sicherung ihrer Weingärten, Latifundien und Fahrräder geschrien, trotzdem hätten sie auf Befehl ihrer Roten Führer fast für die Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt.

    Dieses undurchsichtiges Völkchen ist mir nicht mehr egal.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorÖH-Verflucher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 11:48

    Momenterl, meine Herren:

    als Burgenländer habe ich etwas gegen "Burgenlandbashing", da kann ich ja gleich zum Standard oder Krone wechseln.

    Faktum ist, dass dieses Bundesland wenig aus wirtschaflicher Sicht zu bieten hat und hatte und die Ziel1 Gebiet Förderung - infrastrukturell gesehen - keine schlechte war.
    Wer das Land kennt - und damit meine ich die Dörfergegenden im Spüden oder Mittelburgenland - der weiß, wie wirtschaftlich bescheiden und infrastrukturmäßig knapp die Gegend bestückt ist.
    (der durchschnittlich dämliche Wiener versteht unter Burgenland den Neusieldersee, aber das ist eine andere Geschichte...)

    Das Güssinger Beispiel ist auch eines sicher nicht: beschimpfenswert. Es mag sein, dass man Probleme hat mit dem Verheizen von Material (weil es schlicht fehlt) oder die Gesamtumsetzung etwas kränkelt, aber die grundsätzliche Idee dahinter ist nur positiv und liefert Impulse, abgesehen davon, dass dieses Städtchen dadurch nicht wenig Interesse weckt.

    Und ärmere Gegenden?
    Klor gibt es die.

    In der Oststeiermark zum Beispiel, im Waldviertel, sonst wo...

    Oder reden wir hier von anderen Ländern?
    Tut leid, aber Länder wie Rumänien oder Bulgarien haben in der EU wie sie betrieben wird sowieso nichts verloren.

    Man sollte eher froh sein, dass der mitunter sinnlose EU-Förderungsverteilungswahn wenigstens auch in Österreich angekommen ist und damit finanzierte Projekte / Infrastruktur bleiben länger bestehen.

    Amen.
    (ein Burgenländer)


alle Kommentare

  1. Saber (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:22

    Hallo Gudrun,beides trifft zu, ohne sengdtnlanues Warten geht es meist nicht und Glfcck gehf6rt ebenfalls dazu! Vielen Dank ffcr deinen Kommentar.LG Hans http://iqrqtcigmij.com [url=http://xhuuwtf.com]xhuuwtf[/url ] [link=http://rxrxdftw.com]rxrxdftw[/link ]

  2. Jagat (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:50

    Wunderbare AufnahmeLiegst du Stundenlang auf der Lauer oder ist das die Gunst der Stunde gepaart mit einem guten Auge shcloe Situationen zu sehen?Egal, einfach schf6n!Gudrun

  3. Ileana (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:23

    Right now we run few more fresh and beautiful anti-islamic moetnvmes in the Czech Republic. Wait a bit. It grows much more than expected. Stay tuned.This time we may kill the monster right in the beginning. I know we are much less significant than the glorious "West" or even "very somewhat special" Israel, but it seems we can do a perfectly clean job, the clarity of our performanceor action might shock you soon. Sorry for being absent for a while, I do my duty here.

  4. Hannibal (kein Partner)
    16. Februar 2013 12:49

    Also, Darabos und Ostermayer kann man den Burgenländern schicken, aber den Berlakovich finde ich nicht so schlecht. Ich möchte aber fairerweise nicht von Westungarn sprechen, weil ich mich ja auch ärgere, wenn man Kärnten als "Nordslowenien" bezeichnet.

  5. ÖH-Verflucher (kein Partner)
    11. Februar 2013 11:48

    Momenterl, meine Herren:

    als Burgenländer habe ich etwas gegen "Burgenlandbashing", da kann ich ja gleich zum Standard oder Krone wechseln.

    Faktum ist, dass dieses Bundesland wenig aus wirtschaflicher Sicht zu bieten hat und hatte und die Ziel1 Gebiet Förderung - infrastrukturell gesehen - keine schlechte war.
    Wer das Land kennt - und damit meine ich die Dörfergegenden im Spüden oder Mittelburgenland - der weiß, wie wirtschaftlich bescheiden und infrastrukturmäßig knapp die Gegend bestückt ist.
    (der durchschnittlich dämliche Wiener versteht unter Burgenland den Neusieldersee, aber das ist eine andere Geschichte...)

    Das Güssinger Beispiel ist auch eines sicher nicht: beschimpfenswert. Es mag sein, dass man Probleme hat mit dem Verheizen von Material (weil es schlicht fehlt) oder die Gesamtumsetzung etwas kränkelt, aber die grundsätzliche Idee dahinter ist nur positiv und liefert Impulse, abgesehen davon, dass dieses Städtchen dadurch nicht wenig Interesse weckt.

    Und ärmere Gegenden?
    Klor gibt es die.

    In der Oststeiermark zum Beispiel, im Waldviertel, sonst wo...

    Oder reden wir hier von anderen Ländern?
    Tut leid, aber Länder wie Rumänien oder Bulgarien haben in der EU wie sie betrieben wird sowieso nichts verloren.

    Man sollte eher froh sein, dass der mitunter sinnlose EU-Förderungsverteilungswahn wenigstens auch in Österreich angekommen ist und damit finanzierte Projekte / Infrastruktur bleiben länger bestehen.

    Amen.
    (ein Burgenländer)

    • Ulrich Rapp (kein Partner)
      11. Februar 2013 21:59

      Es gibt auch Burgenländer, denen derartiger Unsinn eher peinlich ist, ich bin einer davon.

  6. sapperlot
    11. Februar 2013 09:34

    Dieses "kleine Land" und seine Bevölkerung hatten in der Vergangenheit eben nicht dieselben Chancen, wie die übrigen Bundesländer.
    Die fleißigen Burgenländer mußten pendeln, da es im Land fast keine Arbeitsplätze gab (nur 0,33 % aller an die Republik Österreich geleisteten Marschall-Hilfszahlungen fließen in das Burgenland !)
    Sie arbeiteten wochentags am Wiederaufbau von Wien mit, am Wochenende wurde in der kleinen eigenen Landwirtschaft und beim Häuslbauen geschuftet.
    War das gerecht und fair ?

    Hier ein Auszug aus dem Begleitband zur Ausstellung (2005) „Russenzeit“ wissenschaftliche Arbeit aus dem Burgenland – Band 113 :

    „Der wirtschaftliche Aufbau bis zum Ende der Besatzungszeit verlief im Burgenland nicht so rasch und dynamisch wie in den westlichen Bundesländern.
    Zudem kann die Marschallplan-Hilfe der Amerikaner dem unter der sowjetischen Besatzungsmacht stehenden Burgenland bei weitem nicht so zugute wie dem von den westlichen Alliierten besetzten Westösterreich. (S.21)
    Dieses Hilfsprogramm zur Verbesserung der Lebensverhältnisse und zur Ankurbelung der noch immer darbenden Wirtschaft im Umfang von 960 Millionen Dollar kommt hauptsächlich den drei westlichen Besatzungszonen Österreichs zugute:
    Nur 0,33 % aller an die Republik Österreich geleisteten Hilfszahlungen fließen in das Burgenland ! (S 115)“

  7. sapperlot
    10. Februar 2013 22:03

    Dieses "kleine Land" und seine Bevölkerung hatten in der Vergangenheit eben nicht dieselben Chancen, wie die übrigen Bundesländer.

    Der wirtschaftliche Aufbau bis zum Ende der Besatzungszeit verlief im Burgenland nicht so rasch und dynamisch wie in den westlichen Bundesländern.
    Zudem kann die Marschallplan-Hilfe der Amerikaner dem unter der sowjetischen Besatzungsmacht stehenden Burgenland bei weitem nicht so zugute wie dem von den westlichen Alliierten besetzten Westösterreich. (S.21)
    Dieses Hilfsprogramm zur Verbesserung der Lebensverhältnisse und zur Ankurbelung der noch immer darbenden Wirtschaft im Umfang von 960 Millionen Dollar kommt hauptsächlich den drei westlichen Besatzungszonen Österreichs zugute:

    Nur 0,33 % aller an die Republik Österreich geleisteten Hilfszahlungen fließen in das Burgenland ! (S 115)

    (Auszug aus dem Begleitband zur Ausstellung (2005) „Russenzeit“ wissenschaftliche Arbeit aus dem Burgenland – Band 113) :

    War das damals gerecht und fair ?

  8. numerus clausel (kein Partner)
    10. Februar 2013 21:20

    Die Westungarn werden immer dreister.
    Bank Burgenland verspekuliert, aber der Niessl darf trotzdem blöd grinsen.
    Grenzeinsatz mit Übernachtung bei Darabosverwandten, die sich damit finanziell gesundgestoßen haben? Auch kein Problem.
    Wer braucht diese seltsame Bundesland tatsächlich?

    • Hannibal (kein Partner)
      16. Februar 2013 12:58

      Die Medien können sich freuen, dass es Kärnten gibt, aus dem sie immer das Negative herausfiltern: Krötensager von Kurt Scheuch, Slowenensager vom Harald Dobernig, Hypo Alpe Adria, part of the game, Tetschn, Saualpe, Ulrichsbergtreffen, Schimmelanfälle im Landesmuseum(da hat Hans Rauscher einen überheblichen Artikel im Standard geschrieben),...
      Denn in der Zwischenzeit können sich die Bundesländer Wien, NÖ und Burgenland jeden Blödsinn erlauben ohne mit einem medialen Zerrbild rechnen zu müssen, so sieht es aus bei uns in Österreich.

  9. Einspruch! (kein Partner)
    10. Februar 2013 19:29

    "Es sind die Herren Darabos, Berlakovich und Ostermayer doch ohnedies mehr als verzichtbar."

    Zu zahm, zu höflich, lieber Dr. Unterberger. Die drei sollten ersatzlos in die Wüste geschickt werden, und zwar sofort! Nach dort, wo sie am heißesten ist, dalli dalli! Sie sind nicht "mehr als verzichtbar", sie sind absolut restlos unerträglich, was besonders für den Menschen gilt, der die von Frau Bandion-Ortner abgelegten Brillen austrägt!

    Weg mit ihnen!

  10. Gasthörer (kein Partner)
    10. Februar 2013 17:51

    Förderung a la EU:

    Sie nehmen den Euro und geben den Cent!

  11. bürgerIn (kein Partner)
    10. Februar 2013 16:25

    was soll das gejammere des hr. niessl über den verlust des status als ziel1-gebiet? hatte niessl mit faymann doch sein as in brüssel, einen seiner besten und fähigsten haberer, einen kollegen auf intellektueller augenhöhe eben.

  12. Steuerzahler (kein Partner)
    10. Februar 2013 16:08

    OT: Zeit wird es!

    Neun "identitäre Wiener" besetzen Votivkirche:

    Die Männer haben sich in die Nähe der Flüchtlinge in der Kirche gesetzt.
    Die Caritas sieht eine gezielte Provokation. (…..???,.....ohne Worte…..)

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1343041/Neun-identitaere-Wiener-besetzen-Votivkirche?_vl_backlink=/home/index.do

    Die identitäre Besetzung der Besetzung!

    "Die Besetzung der Votivkirche ist hiermit besetzt"

    http://ib-oesterreich.at/?p=225

    • Szeuerzahler (kein Partner)
      10. Februar 2013 21:59

      Die ZENSUR in allen(!) Medien ist erschreckend!

      http://ib-oesterreich.at/?p=225

      „Wir sind hier als Unterstützungsteam für den illegalen Asylanten Sepp Unterrainer. In seiner eigenen Heimatstadt, wurde er aufgrund seiner Herkunft diskriminiert, als „scheiß Österreicher“ beschimpft und einem unerträglichen Klima von strukturellem Rassismus ausgesetzt. Unmissverständlich machte man ihm auf seine Gegend zu verlassen. Er war zu einem Fremden in der eigenen Stadt geworden.

      Doch egal wohin er sich wandte – nirgends fand er Gehör. Im Gegenteil: Er wurde als rassistisch und fremdenfeindlich beschimpft. Vertreter der Grünen meinten sogar, er solle sich gefälligst besser in die Migranten-Ghettos integrieren und sich an „das neue Österreich“ anpassen.

      Die Besetzung der Votivkirche hat Sepp sehr nachdenklich gemacht. Offenbar braucht man in Österreich nur keinen Pass zu haben, damit man Gehör und Anerkennung findet.

      Er hat also seinen Pass in den nächstbesten Kanal geworfen und ist nun offiziell staatenlos.

      Wie die Asylanten in der Kirche, fordert er nun eine menschenwürdige Unterkunft, vom Staat bezahlt versteht sich. Er will einen Spa, Whirpool, einen Personal-Trainer sowie ausgebildete Hairstylisten. Er verlangt 3 mal am Tag eine warme Mahlzeiten -wählbar aus 3 verschiedenen Menüs+ eine vegetarische Alternative. Internetanschluss und W-Lan sowie ein persönlicher PC und ein Tablet für unterwegs.“
      …..

      http://www.sezession.de/36438/identitare-basisarbeit-occupy-votivkirche.html

  13. Holmes (kein Partner)
    10. Februar 2013 12:24

    "So wie Niessl jahrelang die Fortsetzung des absurden Assistenzeinsatzes der Wehrpflichtigen an der Grenze durchgesetzt hatte ..." ... und hinter jedem Baum einen Wehrpflichtigen sehen wollte, so dreist bejubelte er, dass neben Wien ein paar burgenländische Bezirke der Paddei gefolgt sind und entgegen dem Trend mehrheitlich für das Berufsheer stimmten. Niessl's Absurdistan.

  14. cmh (kein Partner)
    10. Februar 2013 12:13

    Wir sollten uns das Burgenland schon erhalten und so als eine Art Experimentierfeld für politische Obstrusitäten ansehen. So in der Art von Westgalizien unter Josef II.

  15. Francois Villon (kein Partner)
    10. Februar 2013 11:33

    Was seid Ihr für ein primitver Haufen.

    Ihr - samt Oberguru Unterberger - kennt die verantwortlichen Personen, die allein für solche Begehrlichkeiten verantwortlich sind, und doch veranstaltet Ihr - Idioten - eine Burgenlandbeschimpfung primitister Art.

    Ihr bildet Euch ein "kosntruktiv" zu sein und schürt nur billigste Vorurteile.

    Ihr unterscheidet Euch nicht von Blockwarten und Hausmeistern jener "berühmten" Fernsehserie. Einfach erbärmlich.

    • fred van eps (kein Partner)
      10. Februar 2013 11:41

      Sie glauben aber hoffentlich nicht im ernst, Ihre primitive Beschimpfung von "Idioten" wäre konstruktiv, oder?

    • cmh (kein Partner)
      10. Februar 2013 11:52

      Da sagt der eine Esel zum anderen: "Du Langohr!"

      Es kann schon sein, dass man mit den Burgenländern nicht schonend umgehen will. Aber sie werden sich vorwerfen lassen müssen, dass sie einen Nissel und/oder dessen Partei gewählt haben.

      Denn grade die Argumentationslinie der linken Bessermenschen ist ja immer, dass die Verantwortung für die Nazis erbschuldartig pardon kollektivschuldartig auch uns heutige trifft. Aus welchem Umstand sie ihr Pharisäertum ableiten glauben zu dürfen.

      Im übrigen wäre der Versuch, das Handlen der Burgenländer verstehend zu erklären für diese nur noch peinlicher als das Bischen Hänselei.

    • F.V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 11:56

      van eps,

      doch; anders verstehen das Idioten offenbar nicht. Einsicht in die wahren Verhältnisse ist Voraussetzung zu Besserung.

      Übungsaufgabe: Schreiben sie diese Beiträge einmal indem sie "Burgenländer" mit "Juden" ersetzen. - Sie wissen, welchen Lärm das auslösen würde. Also beschweren Sie sich nicht über ein derbes Wort.

      Shalom!

    • fred van eps (kein Partner)
      10. Februar 2013 12:49

      Und ich habe schon fast gedacht Ihnen wäre etwas an Konstruktivität gelegen, war wohl mein Fehler.
      pax.

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 15:14

      Herr Villon, tut mir leid, aber alle Blogteilnehmer als primitiven Haufen zu beschimpfen, weil ein paar Nicknamenbekanntliche über Burgenländer mehr witzeln als schimpfen oder auch umgekehrt IST HAARGENAU DASSELBE.
      Nur mit dem Unterschied, dass ich Sie jetzt nicht "primitiven Idioten" oder so ähnlich nenne.

    • F. V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 16:43

      simplicissimus,

      eigentlich mußten sich nur jene angesprochen fühlen, die diese dumme Burgenlandbeschimpfung betrieben haben.

      Ich weiß, daß ich mit solch deftigen Vokabeln manchem zu heftig vorgehe, aber ich wäge schon den Einsatz der Mittel ab. Diejenigen, die meine Anmerkungen lesen, wissen genau was und warum ich angreife und was - meiner Ansicht nach - not täte.

      Nehmen sie den "Idioten" weg, und sie werden die Berechtigung meiner scharfen Kritk nicht bestreiten können. Wenn ich damit jemand aus dem Schlaf geweckt habe, dann hat es nicht geschadet.

      Ich frage mich übrigens auch, ob zB van eps, der mich als erster angeschossen hat, den Unterschied von "Idiot" und "Depp" rauf und runter deklinieren kann, denn er befleißigt sich doch auch dieser Begriffe. Ist etwas selbstgerecht dann mit Steinen zu werfen, oder?

    • Anton Volpini
      10. Februar 2013 20:46

      Francois Villon, warum schreiben viele von uns hier im Blog so aggressiv, mich manchmal mit eingeschlossen?
      Glauben Sie nicht, daß wir vielfach die Grenze des guten Geschmacks und auch der guten Erziehung bereits überschreiten?
      Wenn schon Antonio Gramsci die Meinungshoheit über das Diktat der Sprache forderte, so befinden wir uns selbst mit derselben abfälligen Sprache in eben genau dieser Falle! Das Ergebnis ist nur mehr eine Abwärtsspirale. Denn Linke können nur fordern, aber nicht führen. Also bleibt das Führen uns überlassen. Zum Führen gehört aber positive Motivation. Sollten wir, bei all dem Wissen, das sich bei uns akkumuliert, uns nicht auf das Führen konzentrieren?

    • F.V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 22:14

      @Volpini,

      Sie haben mit Ihrer Frage schon recht, aber ...

      Als ich noch jung und unerfahren, gab es Management-Training und Führungskräfte-Schulung, usw. Die Frage war da: welcher Führungsstil ist der richtige?
      autorität, kollegial, team-, zielorientiert, etc. aber auch einen: situativ.
      Alles zu seiner Zeit.

      Natürlich kann ich auch "mit Messer und Gabel essen", aber auch weiland Goethe verschmähte es nicht seinem Götz den "Arsch" in den Mund zu legen.

      Ich meine damit, daß ich nicht unbedingt Kraftausdrücke benötige um mich klar auszudrücken, aber manchmal kommt mir vor, daß es der Situation entsprechend angebracht ist.

      Aber Ihr Einwand ist angekommen.

      Gute Nacht nun.

    • fred van eps (kein Partner)
      11. Februar 2013 10:25

      @F.V.
      Sie wissen wohl nicht genau was "Friede" bedeutet, oder?

  16. Neppomuck (kein Partner)
    10. Februar 2013 11:30

    Zur Chuzpe „eines eigenen Burgenlandprogramms“:
    Zahlen sollen das halt jetzt die Österreicher.

    Das haben sie vorher auch schon getan.
    Aus der Differenz von den Brutto- und den 'Netto-EU-Beiträgen' Österreichs.

    Diese "Umverteilung" heißt doch nichts anderes, als dass alle zahlen und nur wenige bekommen.

  17. Karl Knaller
    10. Februar 2013 10:50

    Frage: warum gehen die Burgenländer so gebückt durch Wien?
    Richtige Antworten werden mit einer Bouteille Grand Cru vom Kracher prämiiert.

  18. byrig
    09. Februar 2013 22:47

    a.u. hat vergessen,theresia stosits zurück nach stinatz zu schicken!
    abgesehen davon möchte ich aber eine lanze fürs burgenland brechen.
    zunächst einmal werden dort grossartige weine produziert,kracher aus illmitz war 4x "winemaker of the year"-weltweit in london gekürt!und da gibt es noch unzählige andere international bekannte winzer wie krutzler,heinrich,nittnaus etc.etc.

    die landschaft ist beeindruckend und abwechslungsreich,von der pusztaartigen gegend um den neusiedlersee hin zur hügeligen region im mittel-und südburgenland,die thermenregion mit bad tatzmannsdorf,stegerbach etc.
    auch kulinarisch hat das burgenland hrvorragendes zu bieten,stellvertretend sei eselböck in schützen erwähnt.

    und zum schluss:ich würde das burgenland niemals gegen südtirol eintauschen wollen.wenn ich daran denke,wie sich tiroler ostösterreichern gegenüber oft aufführen,sind mir die burgenländer beim a lieber als ebendiese.

    • cmh (kein Partner)
      10. Februar 2013 12:05

      Ein großartiges Beispiel von gelebem Föderalismus!

      Was das Verhalten der Tiroler den Ostösterreichern gegenüber betrifft, sei nur an das seltsame Taktieren der Wiener Regierungen um das Jahr 1809 herum erinnert. Das macht einiges verständlicher.

      Dass man das Burgenland gegen Südtirol tauschen möchte (mächt), käme für mich natürlich auch nicht tatsächlich in Frage. Ebensowenig wie natürlich für die Burgenländer. Denn in Abwandlung eines Sages eines ebenfalls zu groß gewordenen Burgenländers, sind die Burgenländer ohne Österreich nichts (in Worten NICHTS). Südtirol hingegen ist auch als abgetrennter Teil als Tiroler Land lebensfähig. Die von Italien gewünschte "Brennergrenze" ist nur eine Chimäre imperialen Machbarkeitsdusel der Italiener. Tatsächlich ist der Brenner nur der höchste Punkt im Wipptal und dieses verbindet bekanntlich Nord und Süd. Daher wird Südtirol früher oder später wieder zum Passland Tirol gravitieren.

      Wer gibt uns denn die Gewissheit, dass das was wir machen auch so geschieht wie wir uns das vorstellen?

  19. dssm
    09. Februar 2013 20:12

    Der Vorschlag ist gut, sollte aber ausgebaut werden.
    Wir schicken alle(!) Minister, Abgeordneten, Kämmerer, Sozialversicherungsdirektoren usw. nach Hause! Damit würde viel Schaden von Österreich abgewendet, gleichzeitig sparen wir uns eine Menge Geld.

  20. leshandl
    09. Februar 2013 18:12

    Ostermayer ist unverzichtbar, so lange ein gewisser W.F. die Position des Bundeskanzlers besetzt! Das wäre ja eine Enthauptung des Kanzlers.

    • Florin
      09. Februar 2013 19:16

      Das viel gescholtene Burgenland hat also erneut das Kanzleramt übernommen :-)

  21. Observer
    09. Februar 2013 17:18

    Die förderungswürdigen Zielgebiete der EU richten sich immer nach dem EU-Durchschnitt. Das Burgenland hatte das große Glück, dass rechtzeitig Länder mit großem Nachholbedarf (Bulgarien, Rumänien) zur EU gestoßen sind, dadurch der erwähnte Durchschnitt niedrig ausgefallen ist und das Burgenland weitere Jahre Förderungen erhielt.
    Nun ist es eben vorbei.
    Vielleicht ändert sich dies wieder einmal, Herr Niessl? Z.B. wenn weitere Balkanländer sowie die Türkei zur EU stoßen?

  22. Amtsbekannt
    09. Februar 2013 16:29

    Nun ja, wenn wir die unfaehigen wiener politiker zuruecksenden, so wuerde dies an der anzahl ein vielfaches von jener der burgenlaender ergeben.
    Auch im verhaeltnis zur einwohnerzahl waere obiges noch fuer wien erschreckend.

  23. Anton Volpini
    09. Februar 2013 15:31

    Der Unterschied zwischen dem Burgendland und Vorarlberg wurde in dem Moment klar, als nach dem EU- Beitritt Österreichs die Zielfördergebiete definiert wurden.
    Burgenland wurde als Ziel 5 Gebiet erklärt, und war stolz darauf, weil viele Geldmittel fließen werden. Vorarlberg wurde als Ziel 3 Gebiet deklariert und hat sich geniert, überhaupt Förderungen zu kassieren. In einer Erklärung damals, hat Vorarlberg mehrmals erklärt, sich anstrengen zu wollen, um wieder bald aus den Förderprogrammen heraus zu fallen.

    • Undine
      09. Februar 2013 21:53

      @Anton Volpini

      *****!
      Zwischen Vorarlberg und dem Burgenland scheinen Welten zu liegen! Woran das nur liegen mag? :-)

    • Civil Qurage (kein Partner)
      10. Februar 2013 15:02

      Volpini, das wusste ich nicht. Beeindruckt mich sehr von den Vorarlbergern! Jetzt vergebe ich auch einmal Sternderl an diese: ************! Wir bräuchten echt einen Vorarlberger Bundeskanzler und eine Tiroler Bundespräsidentin. (Bin selbst Steirerin, also kein Lokalpatriotismus im Spiel.)

    • Civil Qurage (kein Partner)
      10. Februar 2013 15:07

      PS - ah ja, von der ÖVP müssten sie halt sein (BK + BPin), sonst nützert des wahrscheinlich olles nix. ;-) Wir bräuchten generell mehr Stolz in diesem Land.

  24. brechstange
    09. Februar 2013 13:40

    Hat ja auch der Tusk gesagt, sie werden auf keinen Cent Nettoerlöse aus der EU verzichten und das seit 2004. Dh bis 2020. Wer hat kürzlich geschrieben, wie erfolgreich die Polen unterwegs sind? Offenbar nur mit jährlichen 8 Mrd. Euro Zuschuss.

  25. Obrist
    09. Februar 2013 12:24

    Frei nach Goethes Faust

    Brander.
    Ich will Burgenländerwein
    Und nicht moussierend soll er sein!

    Mephistopheles (bohrt; einer hat indessen die Wachspfropfen gemacht und verstopft).

    Brander.
    Man kann nicht stets das Fremde meiden,
    Das Gute liegt uns oft so fern.
    Ein kritischer Bürger mag keinen roten Burgenländer leiden,
    Doch ihre Weine trinkt er gern.......

  26. Politicus1
    09. Februar 2013 12:23

    Für den Darabos wird es jetzt wirklich mehr als eng!
    das Bundesheer ist gegessen und abgehakt.
    Aber jetzt!
    Der Sport!
    Im Fussball Niederlage über Niederlage, die Bundesliga möglicherweise sogar im Wettskandal verstrickt...
    Die heimische SKI-WM zum Vergessen!
    Herr Sportminister - was haben Sie getan??
    (Ende der Ironie...)
    Aber ganz im Ernst: Fortune hat er wirklich nicht, der arme Darabos.

  27. S.B.
    09. Februar 2013 12:07

    Im Burgenland wurde uns drastisch vor Augen geführt, wohin die "Agrarsubventionitis" in der EU führt. Da hat man zum Beispiel Winzer für brachliegende Weingärten bezahlt, also fürs Nichtstun!

    Als gestandene Sozis glauben halt die Burgenländer, es geht jetzt immer so weiter. "Papa" Niessl wird es mit seiner "Heimatriege" in der Regierung schon noch möglich machen. Außer Restösterreich schafft es bei der Nationalratswahl 2013, sie endgültig in die pannonische Tiefebene zurückzuschicken..

  28. schreyvogel
    09. Februar 2013 12:03

    Aufgabe von LH. Niessl wird es nun sein, den burgenländischen Wählern klarzumachen, dass die Verantwortung für den Wegfall dieses riesigen Fördertopfes die ÖVP-MinisterInnen Fekter und Berlakowitsch trifft und nicht den SPÖ-BK Faymann. Dass also bei der nächsten Landtagswahl der Unmut an der ÖVP aber nicht an der SPÖ auszulassen ist, wenn Firmen und Arbeitsplätze darunter leiden und bäuerliche Einkommen schrumpfen.

    Was immer im Burgenland passiert nützt der SPÖ !

  29. fokus
    09. Februar 2013 11:50

    Tausche Burgenland gegen Südtirol! ;-)

    • RR Prof. Reinhard Horner
      09. Februar 2013 14:06

      reinhard.horner@chello.at

      Es gibt keinen Grund, es gibt keine Berechtigung, das Burgenland mit seinen Menschen derart herunterzumachen. Die Ungarn würden sicher gerne zugreifen.

      Wie viele Südtiroler heute gerne zu Österreich kommen würden, ist eher fraglich.

    • Der Zweifler
      09. Februar 2013 16:16

      Die westungarischen Komitate wie Wieselburg und Ödenburg werden sich hüten wieder zu Ungarn zurückzukehren und auch die Südtiroler haben es besser mit ihrer Autonomie als eine Zugehörigkeit zu einem Land Tirol des Herrn Platter.
      Tut mir leid, aber dieser Vergleich ist einfach nur......(jetzt erspare ich mir aber eine Unhöflichkeit).

    • FranzAnton
      09. Februar 2013 16:52

      Aber nicht doch!
      Die Burgenländer sind ganz liebe Leute; der Umstand, daß sie die längste Zeit auf die linken Schalmeienklänge hereingefallen sind, braucht nicht zu verwundern; erstens ist das in etlichen anderen Bundesländern genau so, und zweitens hat sich die ÖVP in den vergangenen Jahrzehnten seit Kreisky gewiß nicht vorrangig mit Ruhm bekleckert, was an der vorhandenen, dünnen Decke von Qualitätspersonal liegen mag, welche wiederum dem Mangel an zukunftsweisender paradigmatischer Fortentwicklung anzulasten sein dürfte.

      Sollte Südtirol allerdings nach Österreich zurückkehren wollen, so hätte ich persönlich nichts dagegen einzuwenden; es könnte auch einen positiven Einfluss auf die Politik bzw. die Mehrheitsverhältnisse haben. Noch ist nicht aller Tage Abend, und die Entwicklung in Italien unsicher. Mal sehen.

  30. Josef Maierhofer
    09. Februar 2013 11:31

    Unter Partei'haberern'

    ... wird schon noch was drin sein für irgendein Rotes oder Rot-Grünes 'Prestigeprojekt'.

    Herr Niessl !

    Das kennen Sie noch nicht ? Hat sich das noch nicht bis Eisenstadt durchgesprochen ?
    www.staatsschulden.at

    Ihr politischer Beitrag für Österreich ist gefordert, nicht gegen Österreich !

    Liebe Grüße aus Wien, wo es auch nicht anders zugeht beim hiesigen Landeshauptmann.

  31. Nestor 1937
    09. Februar 2013 11:24

    Darabos, Berlakovich und Ostermayer nach Hause
    -- ein unterstützenswerter Vorschlag !

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. Februar 2013 14:09

      Kleiner, jedoch bezeichnender Nachtrag zum Opernball:
      Da frägt eine ATV-Reporterin den Staatssekretär und Troubleshooter Faymanns, Dr. Josef Ostermayer, welche Dekoration er da trage und was da an der Schärpe angenäht bzw. befestigt sei. Peinliches Schweigen, dann "keine Ahnung", dann Verweis auf eine Person, welche sich auskennen müßte.
      Dieser Mann, selbst sehr schön dekoriert, erklärt dann, dass es sich um das Große Silberne Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich, also - nicht ganz richtig, da es ja noch den Großstern gibt, aber immerhin - um die zweithöchste Auszeichnung der Republik handle und der Herr Staatssekretär die Schärpe deshalb über der Frackweste trage, da der Herr Bundespräsident anwesend sei (eine Erinnerung an das Wehrgehänge, an dem einst die Seitenwaffe hing und die man eben nur blank ziehen konnte, wenn es über dem Wams lag). Kurz: Der Herr Staatssekretär wußte gar nicht, was ihm sein Bundespräsident einst verliehen hatte. Macht aber nichts, denn er trug die Dekoration wenigstens.
      Anders verhielt es sich bei den Damen Bures und Dr. Schmied sowie den Herren Dr. Lopatka und Dipl.-Ing. Pröll.
      Obwohl es schon die Höflichkeit geboten hätte, bei Anwesenheit des Staatsoberhauptes auch die von diesem verliehenen Dekorationen zu tragen, dies insbesondere am Ball der Republik, hatten diese Persönlichkeiten, aus welchen Gründen auch immer, darauf verzichtet. Ein Zeichen für den Verfall der guten Sitten? Aber woher denn. Wir haben doch weit größere Sorgen (= Totschlagsargument!).

  32. Blahowetz
    09. Februar 2013 11:19

    Die Burgenländer habe am lautesten nach den Wehrpflichtigen zwecks Sicherung ihrer Weingärten, Latifundien und Fahrräder geschrien, trotzdem hätten sie auf Befehl ihrer Roten Führer fast für die Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt.

    Dieses undurchsichtiges Völkchen ist mir nicht mehr egal.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      09. Februar 2013 13:58

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Blahowetz,

      bitte doch nicht "dieses undurchsichtige Völkchen"! Ein solches pauschalierendes Vorurteil ist doch wirklich nicht zulässig. Von üblem gesellschaftlichem und politischem Verhalten etlicher Politiker auf die Haltung der Bürgerschaft zu schließen, ist nirgendwo, also auch im Burgenland nicht zutreffend.

    • M.S.
      09. Februar 2013 23:21

      @RR Prof. Reinhard Horner

      Eben, was müßte man bei dieser Sichtweise erst von der Wiener Bürgerschaft halten? -:)





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