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Eine Steuer für Masochisten

Es ist nicht zu fassen: Österreich ist eines der höchstbesteuerten Länder der Welt. Und trotzdem jubeln fast alle Politiker und Medien über die Einführung einer weiteren Steuer.

Die Gier der Politik nach ständig neuem Geld, das sie dann als Wohltaten – „Panem et Circenses“ – unters Volk streuen kann, scheut vor keiner Unwahrheit zurück. Jetzt wird behauptet, dass die Finanztransaktionssteuer jene bestrafen soll, die schuld an der Krise seien. Die Politik verschweigt dabei, dass sie das selbst ist: durch die höchste Verschuldung der Geschichte; durch falsche Regulierungen; durch die teure Rettung bankrotter Banken und Unternehmen – statt diese ganz normal in Insolvenz gehen zu lassen. Das ist ja die einzig sinnvolle, wenn auch unpopuläre Methode, mit zahlungsunfähigen Schuldnern umzugehen.

Zugleich sind Banken und ihre Kunden unter dem Vorwand der Krise schon mehrfach abkassiert worden: durch die Bankensteuer, durch die neue Kursgewinnsteuer, durch die exorbitanten Zinsen auf die den Banken – auch aufgezwungenen! – Partizipationsscheine und durch die diversen, noch dazu ständig wechselnden Vorgaben für ein höheres Mindesteigenkapital. Besonders widerlich ist, dass dabei Staatsanleihen von EU, EZB und Notenbanken als scheinbar absolut sicher behandelt werden, obwohl etwa die griechischen über Nacht nur noch einen Bruchteil wert waren. Und in Österreich dienen die zusätzlichen Einnahmen keineswegs einer Krisenvorsorge, sondern nur den durch die Wohlfahrtsstaats-Exzesse ausgelösten Defiziten.

Vor allem aber wird die Steuer sehr schädliche Folgen haben. Diese treffen nicht nur die Börsen in den elf betroffenen Ländern, die jede Menge Geschäft an London, New York und Singapur verlieren. Zugleich wird die Finanzierung von Unternehmen deutlich erschwert. Denn wenn es weltweit(!) auf den Kauf und Verkauf österreichischer Aktien eine zusätzliche Steuer gibt, wird natürlich die Nachfrage nach diesen weltweit zurückgehen. Wo sind die Zeiten hin, als Finanzminister, als Nationalbank, als Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer diesen Zusammenhang noch begriffen haben! Als diese noch alles getan haben, um die Finanzierung heimischer Unternehmen durch Aktienkäufer zu beleben und die Firmen damit zukunftssicher zu machen!

Und wer wird diese Steuer zahlen? Das werden praktisch zur Gänze die Sparer sein. Nicht nur jene offenbar bösen, die Aktien, Anleihen, Fonds oder inländische Zertifikate kaufen und verkaufen. Sondern auch die besonders vorsichtigen, die nur in Lebensversicherungen investiert haben. Denn auch damit haben sie natürlich weitestgehend in Anleihen und Aktien investiert. Sie werden damit auf zusätzliche Weise geschröpft, nachdem ihnen schon die niedrigen Anleihezinsen schweren Schaden zugefügt haben. An denen ebenfalls Politik und EZB schuld sind.

Es können wirklich nur Ahnungslose und Masochisten sein, die sich über die neue Steuer freuen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 00:51

    Es freuen sich nicht nur Ahnungslose und Masochisten, sondern es profitieren vor allem Mit(esser?)bürger, die ausschließlich von staatlichen, steuergeldfinanzierten Zuwendungen leben und nicht im geringsten von einer Steuer betroffen sind, welche jene zu berappen haben, die sich auf Eigenvorsorge durch Ansparen, Anlegen und Versichern verlegt haben und jetzt vom Umverteilungsstaat mit Diebstahl bestraft werden.

    Wenn Finanz- und Vorsorgeplanung derart auf den Kopf gestellt werden, wußte schon der selige Johann Nestroy: "....steht die Welt nimmer lang, lang, lang"!

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 09:48

    Die Theorie von Cicero (106 - 43 v. Chr).

    1 - Der Arme: arbeitet,
    2 - Der Reiche: beutet 1 aus,
    3 - Der Soldat: schützt 1 und 2,
    4 - Der Steuerpflichtige: zahlt für alle 3,
    5 - Der Vagabund: ruht für die 4 vorhergehenden,
    6 - Der Trunkenbold: trinkt für alle 5,
    7 - Der Banker: beschwindelt alle 6,
    8 - Der Anwalt: betrügt alle 7,
    9 - Der Arzt: bringt alle 8 um,
    10 - Der Totengräber: beerdigt alle 9,
    11 - Und die Politiker: leben auf Kosten aller 10.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 10:31

    Österreich ist nicht nur ein Land der Skileher, Kellner und Köche – es ist vor allem ein Land der Transferzahlungsempfänger. Rund 65% der Österreicher leben hauptsächlich von umverteiltem Einkommen. Also Geld das andere verdient haben und das diesen mittels Mehrheitsbeschluss im Parlament über Steuerbelastungen weggenommen wurde.
    Dass eine Mehrheit für Steuergesetze, die den Tüchtigen mittels staatlicher Enteignung über Steuern Geld stehlen leicht zustande kommt ist klar. Die 65% Transferleistungsempfänger erreichen mit 2/3 bei jeder Wahl die Mehrheit.
    Die linke Bundesregierung (Sozis + Herz Jesu Kommunisten aus dem ÖAAB)sollte die Rechnung nicht ohne den Wirt machen. Wirt nämlich im Sinn von Parasitenwirtschaft. Der Wirt sind die wenigen Tüchtigen, die hier noch Geld verdienen, das den Sozialparasiten mittels Gesetzesbeschluss überwiesen wird. Dieser Wirt liegt schon im Koma. Niemand hat hier noch Interesse Leistung zu erbringen, weil jede Mehrleistung durch Transferbesteuerung enteignet wird. Es ist ist in Österreich unattraktiv geworden, mehr zu leisten.
    Meine Steuerbelastung beträgt, wenn man Einkommensbesteuerung, Lohnnebenkosten und Umsatzsteuer (einschließlich Mineralölsteuer) Gebühren etc. berücksichtigt 80%. D.h.: ich arbeite von Jänner bis August für den Staat und von September bis Dezember für mich.
    Wäre ich 40 wäre ich längst in der Schweiz, in Kanada oder Australien. Meinen Kindern habe ich das längst empfohlen. Die Weichen sind gestellt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 09:21

    Auch dafür brauchen wir neues Steuergeld:

    Mit dem Beitritt zur EU hat sich Österreich auch verpflichtet, die 4 Grundfreiheiten der Union anzuerkennen. Neben dem freien Güter-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr wird uns vor allem der Personenverkehr künftig sehr zu schaffen machen. Denn in zehn Monaten läuft die Übergangsfrist mit den Rumänen und Bulgaren ab, dann werden hunderttausende Leute von dort in die wohlhabenden Länder der EU kommen, dort den Arbeitsmarkt legal aufmischen und das jeweils lokale Sozial- und Pensionssystem stark belasten. Hauptproblem wird aber sein, dass nicht nur ein Arbeitssuchender zu uns kommt, vielmehr bringt er auch gleich seine ganze Familie und Sippschaft mit. Aufgelassenen Fabriksruinen und verfallene Häuser werden von diesen Leuten als Unterkünft benützt werden.

    Neben diesen Übersiedlern werden vor allem die Regierungen in Sofia und Bukarest sowie dei zurückgebliebene Bevölkerung froh sein, denn sie sind diese Leute endlich los. Gut ausgebildete Leute aus diesen Ländern werden nach GB, S, DK und andere Länder ziehen, bei uns bleiben nur Nichtausgebildete und Arbeitsunwillige, welche sich schwer in Beruf und unsere Gesellschaft integrieren lassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorDer Jurist
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 15:08

    Es zeigt sich hier wieder DAS GRUNDPROBLEM der Demokratie! Immer neue Steuern, um ausgeben zu können. Der Grund:
    Um an der Macht zu bleiben, glauben die Regierenden, die Wähler bestechen zu müssen. Daher auch die steigenden Staatsschulden, weil man immer wieder neu Einfälle zur Wählerbestechung verwirklicht.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 06:42

    Sozialistische Hirne glauben tatsaechlich daran. Sie argumentieren, was ist dieses laecherliche Bisschen, das ohnehin nur von Banken und Spekulanten genommen wird? Aber es bringt Milliarden in die Kassen und alle Schulden waeren gedeckt. So einfach ist die Welt, Problem geloest und weiter kann froehlich umverteilt werden. Es geht in die Hirne nicht rein, dass alles einmal zu viel wird und das Optimum zwischen Staat und Privat schon lange ueberschritten ist. Kein Staat funktioniert ohne Privat und ab einer gewissen Groesse hat er fast nur mehr parasitaere Auswirkungen. Diese Grenzen sind in Europa laengst ueberschritten, aber es wird unbeirrt weitergemacht. Macht nix, wird eben die Steuerlast durch hoehere Produktivitaet und dadurch hoehere Loehne ausgeglichen. So tickt das sozialistische Hirn. Mehr, mehr, immer mehr, in immer schnellerem Tempo. Und sollte man einmal anstehen, dann nimmt man eben von den Reichen. Oder von den Banken und Spekulanten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2013 06:47

    Menschen, die neue Steuern begrüßen, sind nicht nur Masochisten, sondern darüber hinaus wohl auch ein wenig hirngeschädigt!

    Da Dr. Unterberger die zu erwartenden negativen Auswirkungen der neuen Steuer auf Realwirtschaft und Sparer ja ganz klar beschrieben hat, ist es wohl nicht ganz leicht, weitere Arabesken zu diesem Thema beizutragen.

    Daher möchte ich heute ein Gedicht Erich Kästners bringen, weit vor dem Ersten Weltkrieg geschrieben, und schon damals fast prophetisch die Auswüchse unserer Zeit vorausahnend:

    Erich Kästner
    "
    DIE ZEIT FÄHRT AUTO

    Die Städte wachsen. Und die Kurse steigen.
    Wenn jemand Geld hat, hat er auch Kredit.
    Die Konten reden. Die Bilanzen schweigen.
    Die Menschen sperren aus, Die Menschen streiken.
    Der Globus dreht sich. Und wir drehn uns mit.

    Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken.
    Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.
    Minister sprechen oft vom Steuersenken.
    Wer weiß, ob sie im Ernste daran denken?
    Der Globus dreht sich und geht nicht entzwei.

    Die Käufer kaufen. Und die Händler werben.
    Das Geld kursiert, als sei das seine Pflicht.
    Fabriken wachsen. Und Fabriken sterben.
    Was gestern war, geht heute schon in Scherben.
    Der Globus dreht sich. Doch man sieht es nicht.
    "

    Gar nicht so o.t ! Oder ?

    (mail to: gerhard@michler.at)


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  1. Dimitris (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:39

    It's like you're on a miosisn to save me time and money!

  2. Ionela (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:56

    I see, I supsope that would have to be the case.

  3. perseus
    26. Februar 2013 10:17

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1348984/Hochqualifizierte-verlassen-Oesterreich?_vl_backlink=/home/index.do

    Passt gut zum Thema.
    Ziemlich bald werden sich (jedenfalls in Wien) die Wiener Stadtwerke, die Mietervereinigung sowie ostanatolische Türken und die serbische Mafia die Macht teilen. Dann können sie sich überlegen, wem sie das Geld wegnehmen sollen, das sie verteilen wollen.

  4. west (kein Partner)
    25. Februar 2013 22:41

    Wir leben mittlerweile wieder im Sozialismus. Allerdings in einem mit Westwährung. Vermutlich merkt es deshalb keiner.

    Im Sozialismus gelten andere Regeln für den Erfolg. Währenddessen der Leistungswillige in der DDR in den Betrieben ausgebremst wurde, wird der Leistungswillige heute mit Steuern und Abgaben ausgebremst. In beiden Fällen ist Leistung unnütz - solange sie im System erbracht wird.

    Jeder ziehe die richtigen Konsequenzen für sich daraus.

  5. matze (kein Partner)
    25. Februar 2013 17:37

    Wien hat die Heizkostenzuschüsse (ca. 6 Mio.) abgeschafft und verwendet die 6 Mio. jetzt für die Werbung ... Ideen muss man haben ...
    HC Strache - Volksbefragungs-Pflanzerei in Wien
    https://www.youtube.com/watch?v=eaw4gILlHB4&feature=player_embedded

  6. phaidros
  7. blaupause (kein Partner)
    25. Februar 2013 11:54

    Zu viele Österreicher sind obrigkeitshörige A…lecker und auch noch stolz darauf, möglichst viele Steuern zahlen zu dürfen. Jeder der auf die tatsächlichen Gegebenheiten in diesem Lande aufmerksam macht, ist ein Verschwörungstheoretiker oder sonstiger Spinner. Der Österreicher jagd lieber unerbittlich den Überbringer schlechter Botschaften, als die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Fernsehprogramm und Nahrung, ständige Indoktrinierung, haben den Österreicher leider systematisch degeneriert. Ich habe da auch keinerlei Hoffnung mehr, dass sich da etwas zum Positiven ändern könnte.

    Zitat: Thomas Sowell
    „Der Sozialstaat ist der älteste Trickbetrug der Welt. Zuerst nimmst du den Menschen still und heimlich Geld weg und dann gibst du ihnen einen Teil davon mit großem Getöse wieder zurück.“

    Gott sind wir dämlich ....

  8. Hannibal (kein Partner)
    25. Februar 2013 10:57

    Und wenn es dann solche horrenden Steuern gibt, dann gestehen Politiker nicht einmal ihre Fehler ein, sondern stehen dazu, und weisen auf Ereignisse hin, wo Politiker von dem Couleur, das diese Steuer jetzt kritisiert, selbst hohe Steuern verursacht haben. Mit dem hohen Einkommen aller Abgeordneten zum Bundesrat, Nationalrat, Landtag plus Mitglieder von allen neun Landesregierungen in ganz Österreich könnte man solche Steuern ohne Weiteres begleichen.

  9. cmh (kein Partner)
    25. Februar 2013 10:03

    Idee gut - Ausführung scheiße!

    Dafür sollte man endlich auch einmal einen Award kreieren.

    Die Finanztransaktionssteuerpropagandisten wären für diesen Blumentopf sicher Fixstarter.

    Man muss das aber schon verstehen:

    Gerade weil der Konkurs für Banken und damit die Grundgesetze des kapitalistischen Wirtschaftens einseitig für sie abgeschafft wurden, zocken die Banken was das Zeug hält.

    Und weil es sich ohne Bremsen nicht so gut fährt, bauen wollen sie jetzt mit der Finanztransaktionssteuer eine Hilfsbremse einbauen.

    Das ist nicht dumm - das ist Dummheit mit hochintelligentem System!

  10. mannbar
    25. Februar 2013 09:43

    Das größte Problem in modernen Demokratien sind - entgegen der landläufigen Meinung - nicht korrupte oder unfähige Politiker, diese rangieren maximal an 2. Stelle. Es sind die vielen, vielen dummen Wähler.

    Wenn der Souverän ein Trottel ist, dann hat man das, was wir eben haben: Lauter Ausweichmanöver, die sinnlos sind. Aber natürlich ist es für die Leute angenehmer zu hören, dass die Politiker das Problem sind und nicht sie selbst.

    Statt Wutbürger und Mutbürgern (was soll das denn sein!?!) bräuchte es Wähler, die schon mal eine Zeitung richtig halten können, die Kausalketten vom richtigen Ende her lesen können etc.

    Ja, ganz genau meine Rede: Die Schuld liegt hauptsächlich bei der Politik, die falsch reguliert, die Banken rettet, wo Insolvenz angezeigt wäre. Wenn Banken wissen, dass sie auch insolvent gehen können, dann wirtschaften sie auch vorsichtiger.

    Ich kenne mich in der Finanzwelt zu wenig aus, um zu wissen, was zu tun wäre. Aber dass diese Steuer ganz stark nach Populismus riecht, das bekomme ich schon mit. Wie die Politik mit dieser Krise umgeht, ist schauderlich, nicht nur die Politik in Österreich, überall in Europa:

    Staaten, die massiv überschuldet sind, sagen, dass man durch Staatsausgaben Anreize schaffen muss. Feuer mit Feuer bekämpfen geht nicht immer.

    Banken werden gerettet.

    Reichensteuern werden diskutiert.

    Eine Spekulationssteuer wird eingeführt.

    Ratingagenturen werden kritisiert. Man will eine europäische Ratingagentur schaffen.

    Das Bild ist erschütternd. Es zeigt, wie dumm die Wähler sind. Denn die Politiker antizipieren oder zitieren die dummen Antworten der Wähler. Es ist keine Krise des Kapitalismus sondern eine der Demokratie.

    • cmh (kein Partner)
      25. Februar 2013 10:10

      Der Vormund, der sein grenzdebiles Mündel ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, kann selbstverständlich aus dieser Debilität keine Entschuldigungsgründe für seine unrechtmäßige Bereicherung ableiten.

      Das widerspricht Ihrer Argumentation nicht, sondern ordnet nur die Verantwortung in einem gewissen Sinne eindeutig den Politikern zu.

      Zu widersprechen ist allerdings dem Demokratiebild. Demokratie ist eben nicht ein treues Verfahren zur Abbildung des Volkswillens. Nur wenn es das wäre, läge die Verantwortung beim Demos.

      Blickt man auf die Geschichte, dann ist die Demokratie eine der wenigen - wenn nicht die einzige - Regierungsform, bei der ein Wechsel der Herrscher möglich ist, ohne den alten umbringen zu müssen. Klingt hart und brutal, ist es auch.

      Aber der Staat ist halt kein Ponyhof.

    • de Voltaire (kein Partner)
      25. Februar 2013 17:57

      @ cmh

      "Der Vormund, der sein grenzdebiles Mündel ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, kann selbstverständlich aus dieser Debilität keine Entschuldigungsgründe für seine unrechtmäßige Bereicherung ableiten."

      So stimmt der Satz natürlich, aber wenn Sie
      - die Politiker als Vormund
      - die Bevölkerung als grenzdebiles Mündel
      sehen - dann haben Sie ein seltsames Menschenbild. Nicht, dass ich hier als Fahnenträger der Demokratie auftrete, aber mit diesem Menschenbild kann man doch nicht liberal sein. Die Forderung nach Freiheit der grenzdebilen Mündel vor der Bevormundung der Vormunde ist ja nicht liberal sondern ein Verbrechen!

      Gerade als Liberaler kann man den Wähler nicht von seiner Verantwortung entlasten.

    • mannbar
      26. Februar 2013 12:42

      Demokratie ist keine Volksherrschaft, das mag schon stimmen. Sie Poppers Definition. Da gebe ich Ihnen recht,. Aber ich meine doch, dass die Demokratie mit der Qualität des Wahlvolks steht und fällt. Die Politiker würde ich auch nicht entschulden, aber trotzdem sehe ich die Hauptschuld beim "einfachen Volk".

      Sagen wir es so: Die Politiker sind doch immer ein Abbild des Volkes. Dass deren Qualität so mies ist, zeigt auf das Volk zurück.

  11. socrates
    25. Februar 2013 01:17

    Das Wichtigste an der Finanztransaktionssteuer ist, daß man den Weg des Geldes verfolgen kann. Wenn also 22,000.000€ aus Spanien auf einem schweizer Konto landen, kann man leicht herausfinden von wo. Das fürchten die Nichtsteuerzahler sehr. Wenn unsere Pensionen verringert werden weil durch Nichtzahlung der Steuern kein Geld hereinkommt, stört das die nicht, die über die Transaktionssteuer klagen. Wenn ich so über die Steueroasen lese, dann finde ich es sehr gerecht, wenn man den Lauf des Geldes dorthin verfolgen kann.

    • cmh (kein Partner)
      25. Februar 2013 10:16

      Dazu braucht man doch keine Steuer. Die EDV der Finanzwelt wird doch neben den Algorithmen für automatisches Zocken noch ein paar Byte an Kapazität frei haben.

      Also die Verfolgung der Kapitalströme kann es nicht sein. Diese lassen sich zudem viel besser beobachten, solange sie sich unbeobachtet wähnen.

      Vielleicht kann man das mit dem Terrorismus vergleichen:

      Die Kapitalströme verursachen Probleme wie der Terrorismus und deshalb kommt es zur Einschränkung von Freiheitsrechten. Wie beim Terrorismus.

  12. Tullius Augustus
    24. Februar 2013 20:27

    OT: Heute im ORF-Im Zentrum - möglicherweise wird das ein "Hochamt der Homo-Ideologie":

    Total einseitige Gästeliste:

    Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Nationalratsabgeordnete, FPÖ

    muss allein antreten gegen die redegewandten:

    Ulrike Lunacek, EU-Abgeordnete „Die Grünen“ sowie den Rechtsanwalt der das jüngste EGMR-Urteil durchgefochten hatte:

    der redegewandte Helmut Graupner, Rechtsanwalt

    dazu noch eine Juristin und ein Psychologe die nicht sehr bekannt sind.

    Sowie: Das Saalpublikum - wo man eigentlich schon wetten kann dass da lauter Vertreter der Homo-Lobby sitzen die kräftig die Werbetrommel für die Schwulenideologien rühren werden.

    http://tv.orf.at/program/orf2/20130224/609227301/354722

    Und so etwas müssen sich die Österreicher die die Zwangsgebühren für den ORF zahlen müssen gefallen lassen.

    Ich hoffe dass ich mich bei meiner düsteren Vorahnung kräftig irre!!

    • fenstergucker
      24. Februar 2013 21:32

      Bei der hardcore-grünen Lunazecke ist Irrtum ausgeschlossen!

    • Pumuckl
      25. Februar 2013 07:23

      @ Tullius Augustus 20:27

      " . . . düstere Vorahnung . . . "

      Berlakowitsch-Jenewein hat sich redlich bemüht, die wertkonservative Position zu vertreten. Leider nur redlich.
      Sie wurde deshalb in diesem Bemühen von der neben ihr sitzenden Juristin Stephanie Merkens haushoch übertroffen.

      Auf der Gegenseite dominierte der Anwalt Helmut Graupner. Lunacek hörte meist
      nur mit einen überlegenen Lächeln zu und versuchte allzu erfolgreich Berlakowitsch-Jenewein mehrfach durch Fragen aus dem Konzept zu bringen.

      Vom Anfang an, noch bevor sie von gegnerischen Positionen bedrängt wurde,
      geriet Berlakowitsch-Jenewein durch ihr eigenes Auftreten in die Defensive. Es hatte den Anschein, als wäre sie mit Angst in die Begegnung gegangen.

  13. Geheimrat
    24. Februar 2013 18:49

    Leider OT:

    Österreichischer Botschafter in Pakistan heiratet und konvertiert zum Islam .......

    http://europenews.dk/de/node/64637

    • cmh (kein Partner)
      25. Februar 2013 09:52

      Cherchez la femme!

      Die ist doch ziemlich schnuckelig. Da muss man den Herrn Botschafter schon verstehen. Bei einer Anchorfrau kommt man halt auch als jagender Diplomat nicht so leicht zum Schuss.

      Unsere Turnerin hingegen ist zwar schon etwas überhuzelt aber vielleicht könnte sich die einmal beim türkischen Botschafter betätigen. Zum Schluss konvertiert der noch zum Atheismus.

      Uns selber bleibt beim Herrn Botschafter nur die Hoffnung, dass er seinem Entsendungstaat in größerer Treue verbunden ist als seiner Religion - auch wenn deise der österreichische Staatsatheismus sein sollte.

      Und wird er jetzt auf Familienzusammenführung plaidieren? Hier wären sicher Österreich und Pakistan denkbar - theoretisch.

  14. terbuan
    24. Februar 2013 18:46

    Um über die Finanztransaktionssteuer kompetent zu antworten bedarf es einer gründlichen Recherche. Bis dahin liest keiner mehr den Blog.
    Fakt ist, dass diese Steuer zuerst von J.M. Keynes in die Diskussion gebracht wurde und zuletzt von der SPD als Stein der Weisen als erste propagiert wurde.

    Durch die Einführung in einigen EU-Ländern werden sicherlich wieder einmal nur die Konsumenten belastet und die Goldmänner und Konsorten schlagen sich schon jetzt auf die Schenkel, das Monopol auf derartige Geschäfte wandert immer weiter an die Wall Street und in die Londoner City. Besten Dank liebe EU.

    Fast zeitgleich hat die Bank Austria angekündigt, ein Drittel ihrer Filialen zu schließen und die Kosten für Kredite leider erhöhen zu müssen. Für Einlagen kann man keine Herabsetzung mehr ankündigen, die Zinsen tendieren ohndies bereits gegen Null!

    Der Investor Jim Rogers hat seinerzeit die Wiener Börse aus ihrem Dornröschenschlaf wachgeküsst, ein Grund war die bevorstehende Einführung der Pensionskassen die für einen kontinuierlich Zufluss von Kapital an die Aktienmärkte sorgen sollten. Die Pleite der Pensionskassen ist mittlerweile ein weiteres Trauerspiel geworden und Veranlagungen in Österreich werden in Hinkunft noch weiter abnehmen. So sieht es leider aus!

  15. logiker2
    24. Februar 2013 18:43

    Schäuble schreibt Finanztransaktionssteuer vorerst ab. Aktuell im Handelsblatt.

  16. Josef Maierhofer
    24. Februar 2013 15:54

    In einer Auseinandersetzung mit dem Steueramt habe ich einmal gesagt, 'so könnte es mir auch gefallen, ich schreibe eine Zahl auf einen Zettel und Sie zahlen das'.

    Inzwischen sind wir durch unsere eigene Blödheit, immer wieder diese Parteien zu wählen, in die Lage gekommen, dass uns die Politik beliebige Zettel zuschickt zur Bezahlung, auch 'solidarische' griechische und portugiesische.

    Wenn wir keine neuen Steuern wollen, dann muss bei den unnötigen, stattlichen staatlichen Leistungen gestrichen werden und wir selbst können über das ersparte Geld aus einer nicht zu zahlenden Steuer verfügen und das wäre noch dazu gerecht, wer viel arbeitet soll viel Geld haben, wer wenig arbeitet, eben wenig, nicht wie bei uns, da ist das pervertiert, da bekommt der Schmarotzer mehr Sozialhilfe als eine Ankerbrotverkäuferin Lohn.

    Wenn wir nur noch die Hälfte der politischen Quälgeister haben wollen im Parlament, etc., müssten wir etwa dieses weder ausbauen noch modernisieren, die Hälfte findet sicher auch beim Wirten im Extrazimmer einen warmen Platz im Namen der Republik ...

    Ich bin auch für eine Volksabstimmung, ob wir erfolgreichen Regierungen das volle Gehalt zahlen wollen und den Versager-Regierungen nur das halbe, etc., da gäbe es eine Flut von Ideen, wie man diese Herrschaften wieder auf den Teppich zurückholen könnte.

    Dass bei uns Steuer nichts anderes bedeutet als Umverteilung von Fleißigen zu Nichtsnutzen, bzw. der Wahrheit willen, auch für solche, die es natürlich brauchen, ist Fakt und da wäre auch die Gesetzesergänzung sinnvoll, dass man sich für neue Steuern den Sanktus der Steuerzahler einholen müsste.

    Wenn wir eine Verwaltungsreform durchführen wollen/müssen, dann müssen wir die wählen, die uns das zusagen. Das tut niemend von den 'etablierten' Parteien ? Freiwillig nicht, garantiert nicht. Man muss sie schon intensiver fragen, auf Plakaten, bei TV-Diskussionen, etc.

    Schön langsam muss das österreichische Volk sich selbst um sich kümmern und den Staat, die Politik reduzieren, genauso, wie den Alkoholkonsum, das fette Essen und die 'unguten' Gewohnheiten, wenn es überleben will.

  17. Der Jurist
    24. Februar 2013 15:08

    Es zeigt sich hier wieder DAS GRUNDPROBLEM der Demokratie! Immer neue Steuern, um ausgeben zu können. Der Grund:
    Um an der Macht zu bleiben, glauben die Regierenden, die Wähler bestechen zu müssen. Daher auch die steigenden Staatsschulden, weil man immer wieder neu Einfälle zur Wählerbestechung verwirklicht.

    • FranzAnton
      24. Februar 2013 19:08

      Als wahres Grundproblem drängt sich meinen Überlegungen ein anderes auf: Zu allen Zeiten haben es die Menschen zugelassen, daß eine Politikerklüngel sich erdreistet hat, nahezu unbeschränkte Macht über sie zu erlangen.
      Wohl hat es bedeutende Fortschritte auf diesem Gebiet per Implementation von repräsentativer Demokratie gegeben; allerdings wird es immer mehr offenbar, daß die von den Politikern ausgübte Macht immer schädlicher für das Gemeinwohl im Staate, und darüber hinaus auch noch immer undemokratischer wird.

      So lange sich die Menschen nicht dazu aufraffen, der eigenen Politkamarilla Grenzen zu setzen, wird diese Kamarilla immer noch dreister und ruinöser werden; jetzt schon wagen es nicht einmal die Höchstgerichte, siehe Deutschland, eindeutig verfassungwidrige Entwicklungen abzustellen.

      Dabei wäre die schlimme politische Entwicklung noch aufzuhalten, denn: Noch niemals standen Jedem und Jeder die Möglichkeiten des Internet offen, welche konzertierte Aktionen erlauben. Mit diesen Möglichkeiten wäre der Weg in Richtung Beeinflussung der Politikerschaft offen; der Weg müsste nur von hinreichend vielen, verständigen Menschen beschritten werden.
      Ich sage es hier faktisch täglich: Es wäre das der direktdemokratische Weg. Einen Anderen gibt es mit absoluter Sicherheit nicht.
      Persönlich bin ich Herrn Dr. Unterberger äußerst dankbar, daß er dieses Forum geschaffen hat; der Funke hinsichtlich persönlichem Engagement hat aber auch hier noch nicht hinreichend gezündet, obwohl A.U. sich mehrfach positiv dazu geoutet hat.

    • Pumuckl
      24. Februar 2013 22:00

      @ FranzAnton

      " . . . konzertierte Aktionen . . . "

      Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Da könnte man mit Sicherheit gewaltigen Druck machen, wenn:

      ° ein geeigneter Orchesterleiter und/oder Dirigent da ist, der den zeitlichen Ablauf jeder Aktion steuert.

      ° kreative Leute immer wieder zusammen, kommen um wirkungsvolle Aktionen zu erfinden.

      ° für jede Aktion eine Art Partitur erstellt wird, welche jedem Orchestermitglied
      zuordnet, WANN er WAS zu tun hat

      ° es gelingt den Orchestercharakter möglichst lange geheim zu halten.
      Die Politik muß glauben, daß es sich um viele spontane Einzelaktivitäten engagierter Bürger handelt.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    24. Februar 2013 13:53

    reinhard.horner@chello.at

    Ist jeglicher Finanzhandel gleichermaßen wirtschaftlich produktiv?

    Wie lässt sich der sekundenschnelle maschinelle Wertpapierhandel eindämmen?

    Wie lässt sich die profitschöpfende Finanzindustrie an die wertschöpfende Realwirtschaft anbinden?

    • ambrosius
      24. Februar 2013 14:34

      Nein, Herr Professor, Finanzhandel ist per se nicht produktiv. Der Handel mit Geld/Kapital sollte lediglich dazu dienen, dieses Produktivmittel von dort, wo es im Überschuß angespart wurde dorthin zu bringen, wo es für die Produktion gebraucht wird. Dafür gibt es ein berechtigtes Entgelt für den Sparer und eine Gebühr für den Mittler.

      Zur Frage 2) Darüber habe ich auch lange nachgedacht, bin ich doch zutiefst liberal eingestellt.Mir ist aber nur eine -zugegeben äußerst zurückgewandte und fundamentalistische- Antwort eingefallen, nämlich die Namensaktie als einzige
      Aktienform zu erlauben.
      Zugegeben: das verlangsamt und verteuert den Handel mit Aktien in einer wesentlich schärferen Form als es die blödsinnige Kapitalmarktsteuer hervorrufen würde. Es würde aber die Aktie wieder zu dem machen, was sie einst war und wofür sie dringend erforderlich ist_: Nämlich ein Papier zum Sammeln von Kapital für Unternehmungen, die sonst nicht finanzierbar wären.
      Zur Frage 3) mit Frage 2) wäre der ganze Spuk des Mißbrauchs der Börse als Kasino vorbei.

    • cmh (kein Partner)
      25. Februar 2013 10:22

      Wenn Sie wissen wollen, wem eine Eigentumswohnung gehört, dann bringt ein Blick in das öffentliche Grundbuch Klärung. Wenn Sie hingegen wissen wollen, wer in einer Wohnung gemeldet ist, dann viel Glück beim Meldeamt.

      Sie brauchen sich keine Sorgen machen, ambrosius, die Namensaktie ist liberal und nicht die Bauernlegerei beim Zocken.

    • ambrosius
      25. Februar 2013 12:45

      Danke, lieber cmh
      In dem Zusammenhang eine kleine Bosheit betreffend Demokratie und Liberalismus: als ich noch jung und knusprig war, bin ich einfach ins Gericht gelatscht und habe mir den Band des Grundbuchs herausgesucht und abgeschrieben, wenn ich was wissen wollte. Einzige Vorbedingung: man mußte wenigstens etwas Kurrentschrift lesen können. Und was muss man heute alles anstellen um zu einem Grundbuchsauszug zu kommen, von den Kosten einmal ganz abgesehen ?

    • CHP
      25. Februar 2013 13:14

      @cmh 10:22
      Aus Erfahrung:
      Beim Meldeamt erfahren sie nichteinmal wer in ihrem eigenen Haus gemeldet ist.
      Sondern nur die Anzahl der gemeldeten Personen. Sie können nur eine Löschung einer evt. falschen Meldung beantragen, erfahren aber nicht, wann die gelöscht wird.

      Alles natürlich mit Kosten und Zeitaufwand verbunden.

  19. ambrosius
    24. Februar 2013 11:39

    Daß Politiker und ihre Beamten weder Scham noch Anstand kennen, wenn es darum geht, den Bürger auszurauben, braucht wohl hier nicht extra erwähnt zu werden.
    Es gab zwar in dieser Republik eine Sternstunde, wo Börsenumsatzsteuer, Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer nach einigem Nachdenken abgeschafft wurden, grundsätzlich sind Steuern aber dergestalt, daß sie bis zum Ende des Staatswesens bleiben.

    Hiezu eine (grausame ) Anekdote aus dem Römischen Reich: Diokletian war mit seinen Staatsfinanzen ungefähr dort, wo wir bald hinkommen werden. Also wurden die zu bezahlenden Steuern pro Gemeinde von Beamten geschätzt und eingetrieben. Als auch das nichts mehr fruchtete, hat man die jeweiligen Bürgermeister haftbar für den Betrag gemacht und strafrechtlich verantwortlich gemacht. Als auch das nichts mehr fruchtete, hat man eine Person aus der Gemeinde kraft Bureaukratenbeschluß zum Bürgermeister zwangsweise ernannt.
    Gleichzeitig wurde allen Bürgern verboten, ihren Wohnort zu wechseln, wenn sie keine Bestätigung vorweisen konnten, ihre Steuerpflicht erfüllt zu haben.
    Ein paar Jahrhunderte später, das römische Reich war nur noch ein Fetzen stinkenden Aases, sind die Franken in das verwüstete und brachliegende Gallien eingedrungen und waren zur verbliebenen, weitgehend bäuerlichen Bevölkerung nicht übertrieben nett, sodaß sich ganze Kolonnen von Elendsgestalten auf die Flucht in den Süden machten. Dort wurden sie von Beamten festgenommen, weil sie nicht die Bestätigung vorweisen konnten, ihre Steuern bezahlt zu haben!!!!

    Ich rate dringend dazu, darüber nachzudenken !

  20. brechstange
    24. Februar 2013 11:08

    OT Ein Klartextredner

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=3jw54ZR-Vl8

    Meine Hoffnung, endlich mal von den Skeptikern und Wegschauern ernstgenommen zu werden. Die jetzige Nomenklatura beschwört eine Katastrophe hoch.

    • caruso
      24. Februar 2013 13:31

      Vielen Dank für den Link, die entgeisterten Gesichter der beiden Interviewer sprechen Bände. Hut ab vor dem Wolfgang Reitzle, der Tacheles spricht. Seiner Analyse hinsichtlich Euro und Euroapa muß man vollinhaltlich zustimmen.

      So denken und handeln Leute mit tatsäclicher Verantwortung, ihren Eigentümern, ihren Mitarbeitern und ihrer Gesellschaft verantwortlich.

      Was muß ich noch immer lachen, wenn ich an die Meldungen zum Salzburger Finanzgeschehen denken, wo sofort gemeldet wurde: Man übernehme die politische Verantwortung. Von österreichisch auf deutsch übersetzt: Die Pensionsansprüche sind bereits gesichert, irgendein Amterl wird sich schon finden.

  21. Ambra
    24. Februar 2013 10:59

    Die Leute sind einerseits ahnungslos und andererseits durch die Medien manipuliert .
    Ich warte auf den Tag, an welchem eine "Volksabstimmung" à la Wien kommt, deren einzige Frage lauten wird "Soll man eine Vermögenssteuer einführen - ja oder nein ?" Und hierzu wird dann der ORF seine "Experten'" einladen, die einleuchtend erklären, wie sinnvoll dies wäre ...

  22. perseus
    24. Februar 2013 10:31

    Österreich ist nicht nur ein Land der Skileher, Kellner und Köche – es ist vor allem ein Land der Transferzahlungsempfänger. Rund 65% der Österreicher leben hauptsächlich von umverteiltem Einkommen. Also Geld das andere verdient haben und das diesen mittels Mehrheitsbeschluss im Parlament über Steuerbelastungen weggenommen wurde.
    Dass eine Mehrheit für Steuergesetze, die den Tüchtigen mittels staatlicher Enteignung über Steuern Geld stehlen leicht zustande kommt ist klar. Die 65% Transferleistungsempfänger erreichen mit 2/3 bei jeder Wahl die Mehrheit.
    Die linke Bundesregierung (Sozis + Herz Jesu Kommunisten aus dem ÖAAB)sollte die Rechnung nicht ohne den Wirt machen. Wirt nämlich im Sinn von Parasitenwirtschaft. Der Wirt sind die wenigen Tüchtigen, die hier noch Geld verdienen, das den Sozialparasiten mittels Gesetzesbeschluss überwiesen wird. Dieser Wirt liegt schon im Koma. Niemand hat hier noch Interesse Leistung zu erbringen, weil jede Mehrleistung durch Transferbesteuerung enteignet wird. Es ist ist in Österreich unattraktiv geworden, mehr zu leisten.
    Meine Steuerbelastung beträgt, wenn man Einkommensbesteuerung, Lohnnebenkosten und Umsatzsteuer (einschließlich Mineralölsteuer) Gebühren etc. berücksichtigt 80%. D.h.: ich arbeite von Jänner bis August für den Staat und von September bis Dezember für mich.
    Wäre ich 40 wäre ich längst in der Schweiz, in Kanada oder Australien. Meinen Kindern habe ich das längst empfohlen. Die Weichen sind gestellt.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      25. Februar 2013 05:54

      Mein Steuerbelasting ... beträgt 80%. D.h. ich arbeite von Jänner bis August für den Staat.

      Das ist ganz schön heftig! Und wenn man es genau betrachtet, im höchsten Maße diskriminierend. Warum müssen manche Leute NUR den Jänner für den Staat arbeiten, während andere gleich 8 Monate
      Frohndienst leisten müssen?

      ZEIT ist etwas, das alle, der Fleissige wie der Faule, der Begabte wie der Dumme, gleich viel haben:
      24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

      Im Sinne der Gleichberechtigung, und die beinhaltet auch die Pflichten,
      wäre es nur logisch, arbeiteten alle nur gleich viele Tage im
      Jahr für den Staat.

      Daraus leite ich ab, dass die einzig gerechte Steuerform die FLAT TAX ist.

    • Günther (kein Partner)
      25. Februar 2013 16:10

      Ich werde ebenfalls meinen Kindern raten, im Ausland ihr Glück zu versuchen. Österreich und speziell Wien ist für redlich arbeitende Personen aus Ihren genannten Gründen leider nicht mehr lebenswert.

  23. dssm
    24. Februar 2013 10:25

    Ich bin Sadist, daher freue ich mich!
    Steuern können entweder von den vermögenden Bürgern und/oder den arbeitenden Bürgern bezahlt werden. Es gibt keinen anderen Personenkreis für Steuern.
    Egal wie eine Steuer heißt, egal wer diese für den gierigen Staat eintreibt, die Steuer ist ein Durchlaufposten, bis sie beim Bürger ankommt.
    Alle die lieben Wähler, welche unsere 'Eliten' ständig mit Wählerstimmen beglücken, bekommen wieder einmal die Rechnung präsentiert – ein wahrer Grund zur Freude (auch wenn man selber mit zahlt).

  24. Gerhard Pascher
    24. Februar 2013 09:48

    Die Theorie von Cicero (106 - 43 v. Chr).

    1 - Der Arme: arbeitet,
    2 - Der Reiche: beutet 1 aus,
    3 - Der Soldat: schützt 1 und 2,
    4 - Der Steuerpflichtige: zahlt für alle 3,
    5 - Der Vagabund: ruht für die 4 vorhergehenden,
    6 - Der Trunkenbold: trinkt für alle 5,
    7 - Der Banker: beschwindelt alle 6,
    8 - Der Anwalt: betrügt alle 7,
    9 - Der Arzt: bringt alle 8 um,
    10 - Der Totengräber: beerdigt alle 9,
    11 - Und die Politiker: leben auf Kosten aller 10.

  25. Observer
    24. Februar 2013 09:21

    Auch dafür brauchen wir neues Steuergeld:

    Mit dem Beitritt zur EU hat sich Österreich auch verpflichtet, die 4 Grundfreiheiten der Union anzuerkennen. Neben dem freien Güter-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr wird uns vor allem der Personenverkehr künftig sehr zu schaffen machen. Denn in zehn Monaten läuft die Übergangsfrist mit den Rumänen und Bulgaren ab, dann werden hunderttausende Leute von dort in die wohlhabenden Länder der EU kommen, dort den Arbeitsmarkt legal aufmischen und das jeweils lokale Sozial- und Pensionssystem stark belasten. Hauptproblem wird aber sein, dass nicht nur ein Arbeitssuchender zu uns kommt, vielmehr bringt er auch gleich seine ganze Familie und Sippschaft mit. Aufgelassenen Fabriksruinen und verfallene Häuser werden von diesen Leuten als Unterkünft benützt werden.

    Neben diesen Übersiedlern werden vor allem die Regierungen in Sofia und Bukarest sowie dei zurückgebliebene Bevölkerung froh sein, denn sie sind diese Leute endlich los. Gut ausgebildete Leute aus diesen Ländern werden nach GB, S, DK und andere Länder ziehen, bei uns bleiben nur Nichtausgebildete und Arbeitsunwillige, welche sich schwer in Beruf und unsere Gesellschaft integrieren lassen.

    • Josef Maierhofer
      24. Februar 2013 15:25

      Warum machen wir kein Gesetz, das es verbietet, aufgelassene Ruinen und sonstiges zu bewohnen, was einem nicht gehört oderr vermietet wurde ?

      Man kann dann am Campingplatz übernachten oder in einer Herberge, oder eben in einer Miet- oder Eigentumswohnung.

      Wenn wir das überwachen und dafür sorgen, dass Leute ohne Arbeit und ohne Wohnung hier sich länger als 3 Monate aufhalten dürfen, dann kann es diese Excesse nicht geben.

      Dazu würde es auch wieder des Meldegesetzes bedürfen, das binnen 72 Stunden zu einer Anmeldung verpflichtet.

    • Das kleine Mäxchen
      25. Februar 2013 09:13

      Das Gesetz kommt sicher in den Verfassungsrang...

  26. La Rochefoucauld
    24. Februar 2013 09:21

    Entweder ist es einfache Blödheit und Opportunismus oder ein gezielter Plan unserer Politiker, um den Mittelstand zu vernichten.

  27. Pumuckl
    24. Februar 2013 07:02

    A.U. " . . . diese Steuer sehr schädliche Folgen haben. Diese treffen nicht nur die
    Börsen in den elf betroffenen Mitgliedsländer, die jede Menge Geschäft an London, New York und Singapur verlieren. . . ."

    Daß daraus ein Wettbewerbsnachteil für die österreichische Realwirtschaft entstehen muß, weil deren Finanzierung langfristig teurer wird, sollte eigentlich
    sogar unser Werner Faymann kapieren.

    Hat die SPÖ Gusenbauer aus dem Amt gemobbt, weil man einen Kanzler brauchte, welchem man einst, wie heute Sinowatz, eher seine Unbedarftheit zugute halten kann?

    • dssm
      24. Februar 2013 10:28

      Es könnte auch umgekehrt sein!
      Wenn diese Maßnahme den Hochfrequenzhandel ausbremst, könnten die davon betroffenen Börsen durchaus an Seriosität für die Kursfestsetzung gewinnen und damit echte Investoren anlocken.

      Freilich, auch diese Überlegung ist unseren 'Eliten' fremd, die sehen nur das leicht erbeutete Geld.

    • Nestor 1937
      24. Februar 2013 11:17

      Ich möchte dssm sehr beipflichten.
      Von allen neu eingeführten Steuern und Abgaben hat die Tobin-Steuer wahrscheinlich auch realistisch erwartbare Ordnungseffekte.

    • ambrosius
      24. Februar 2013 11:25

      Welchen ordnungspolitischen Sinn- ihr Lieben- hat eine Steuer, die den seriösen Aktienhandel mit der zehnfachen Steuer dessen belegt, was von den Derivativen-und dgl. kassiert wird ?

    • Pumuckl
      24. Februar 2013 12:36

      @ dssm 10:28

      Danke für Ihren optimistischen Einwand!

      Aber " Hochfrequenzhandel ausbremsen ", wie soll das funktionieren?

      ° Die finanzindustrielle Achse, City of London - Wallstreet hat doch erst vor wenigen Monaten ein neues 3/4 Mrd. teures Hochleistungskabel in Betrieb genommen, welches die Übertragungszeit von Signalen um Sekundenbruchteile
      verkürzt. Deren Hochfrequenzhandel müßte doch dadurch nun noch leistungsfähiger sein!

      ° David Cameron hat seine Ankündigung, die Interessen des Finanzplatzes London " mit Zähnen und Krallen " gegenüber der EU zu verteidigen in vollem Umfang realisiert. Cameron hat die wohl einzig richtige Maßnahme, diese Steuer für ganz Europa einzuführen verhindert. Die mit der neuen Steuer belegten Finanzplätze sind nun aus Sicht von Investoren weniger attraktiv, London ist attraktiver.

      Sie sind bei diesem Thema sicher viel kompetenter als ich. Was sehe ich da falsch.
      Wie könnte ein " Ausbremsen des Hochfrequenzhandels " funktionieren?

    • dssm
      24. Februar 2013 18:22

      @Pumuckl
      Zugegeben ich bin in dieser Sache sehr optimistisch gestimmt, ob dies dann hält war es verspricht?

      Die neue Leitung zwischen London und New York ist ein Indiz, daß diese beiden Spieler keine neue Börsensteuer planen.
      Wenn also ein Wert in Frankfurt kotiert ist, kann es aus rein finanziellen Überlegungen keinen digitalen Hochfrequenzhandel geben. Die oftmals additiven Computereingriffe sind Gift für normale Kursfestsetzung. Es könnten also 'normale' Investoren das ruhiger Fahrwasser von Frankfurt suchen, damit wird Frankfurt zwar in absoluten Zahlen drastisch an Umsatz verlieren, aber der reale Handel, also wo jemand das Papier aus Anlagegründen kauft, könnte zunehmen. Für die Wirtschaftsteilnehmer, welche sich über die Börsen finanzieren, wäre dies ein gutes Ergebnis.

    • de Voltaire (kein Partner)
      25. Februar 2013 12:20

      "Die oftmals additiven Computereingriffe sind Gift für normale Kursfestsetzung."

      Warum?

  28. Wertkonservativer
    24. Februar 2013 06:47

    Menschen, die neue Steuern begrüßen, sind nicht nur Masochisten, sondern darüber hinaus wohl auch ein wenig hirngeschädigt!

    Da Dr. Unterberger die zu erwartenden negativen Auswirkungen der neuen Steuer auf Realwirtschaft und Sparer ja ganz klar beschrieben hat, ist es wohl nicht ganz leicht, weitere Arabesken zu diesem Thema beizutragen.

    Daher möchte ich heute ein Gedicht Erich Kästners bringen, weit vor dem Ersten Weltkrieg geschrieben, und schon damals fast prophetisch die Auswüchse unserer Zeit vorausahnend:

    Erich Kästner
    "
    DIE ZEIT FÄHRT AUTO

    Die Städte wachsen. Und die Kurse steigen.
    Wenn jemand Geld hat, hat er auch Kredit.
    Die Konten reden. Die Bilanzen schweigen.
    Die Menschen sperren aus, Die Menschen streiken.
    Der Globus dreht sich. Und wir drehn uns mit.

    Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken.
    Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.
    Minister sprechen oft vom Steuersenken.
    Wer weiß, ob sie im Ernste daran denken?
    Der Globus dreht sich und geht nicht entzwei.

    Die Käufer kaufen. Und die Händler werben.
    Das Geld kursiert, als sei das seine Pflicht.
    Fabriken wachsen. Und Fabriken sterben.
    Was gestern war, geht heute schon in Scherben.
    Der Globus dreht sich. Doch man sieht es nicht.
    "

    Gar nicht so o.t ! Oder ?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      24. Februar 2013 07:13

      Die Schwarzen Regierungsmitglieder, ich denke hier vor allem an die so sehr geschätzte Maria Fekter, jubeln kein bisschen weniger als die Roten.

    • Wertkonservativer
      24. Februar 2013 08:19

      Na ja, @ Cotopaxi,

      der Fekterin sollte man noch am ehesten verzeihen können: ihr Job verlangt einfach das Nützen jeglicher Möglichkeit, um zusätzliches Geld für den unersättlichen Staats-Säckel zu lukrieren!

    • Wertkonservativer
      24. Februar 2013 08:44

      Berichtigung:

      Der junge Kästner hat dieses Gedicht 1928, also weit vor dem ZWEITEN Weltkrieg, geschrieben!

  29. simplicissimus
    24. Februar 2013 06:42

    Sozialistische Hirne glauben tatsaechlich daran. Sie argumentieren, was ist dieses laecherliche Bisschen, das ohnehin nur von Banken und Spekulanten genommen wird? Aber es bringt Milliarden in die Kassen und alle Schulden waeren gedeckt. So einfach ist die Welt, Problem geloest und weiter kann froehlich umverteilt werden. Es geht in die Hirne nicht rein, dass alles einmal zu viel wird und das Optimum zwischen Staat und Privat schon lange ueberschritten ist. Kein Staat funktioniert ohne Privat und ab einer gewissen Groesse hat er fast nur mehr parasitaere Auswirkungen. Diese Grenzen sind in Europa laengst ueberschritten, aber es wird unbeirrt weitergemacht. Macht nix, wird eben die Steuerlast durch hoehere Produktivitaet und dadurch hoehere Loehne ausgeglichen. So tickt das sozialistische Hirn. Mehr, mehr, immer mehr, in immer schnellerem Tempo. Und sollte man einmal anstehen, dann nimmt man eben von den Reichen. Oder von den Banken und Spekulanten.

  30. S.B.
    24. Februar 2013 00:51

    Es freuen sich nicht nur Ahnungslose und Masochisten, sondern es profitieren vor allem Mit(esser?)bürger, die ausschließlich von staatlichen, steuergeldfinanzierten Zuwendungen leben und nicht im geringsten von einer Steuer betroffen sind, welche jene zu berappen haben, die sich auf Eigenvorsorge durch Ansparen, Anlegen und Versichern verlegt haben und jetzt vom Umverteilungsstaat mit Diebstahl bestraft werden.

    Wenn Finanz- und Vorsorgeplanung derart auf den Kopf gestellt werden, wußte schon der selige Johann Nestroy: "....steht die Welt nimmer lang, lang, lang"!

    • Brockhaus
      24. Februar 2013 11:29

      Großartiger, aber leider trauriger, weil wahrer Beitrag. Da bleibt nur die Hoffnung auf eine Änderung nach dem Herbst 2013, denn sonst schaut es sehr schlecht aus für unser Land.

    • Wertkonservativer
      24. Februar 2013 15:00

      Was erwartet Ihr Euch eigentlich wirklich vom September 2013?

      Mit dem antretenden Personal-Angebot, speziell auch dem der angreifenden Opposition, wird sich kaum etwas zum Besseren wenden können!

      Lauter Hirnederln und Schwachmatiker: die sollen Österreich voranbringen?
      Da können wir gleich bei den derzeit amateurhaft wirkenden Polit-Kasperln bleiben.

      Fazit: nichts wird sich ändern, und schon gar nicht zum Besseren!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • fokus
      24. Februar 2013 15:29

      Es gilt Rot und Rot-Grün in der nächsten Regierung zu verhindern!

    • Wertkonservativer
      24. Februar 2013 16:52

      Ganz meine Meinung, @ focus, aber da muss neben Blau auch Schwarz gewählt werden!!
      Anders ist Rot/Grün nicht zu verhindern!

    • fokus
      24. Februar 2013 17:47

      Wenn es genug @Wertkonservative gibt, kann es ja kein Problem sein.
      Die etwas Anderen besorgen den Rest. Wäre zu wünschen!





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