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Die Wechselkurs-Zündeleien

Der Eurokurs steigt seit Wochen deutlich. Das ist ein – trügerisches –  Zeichen der Erholung, löst aber schon wieder Panikrufe aus. Diesmal von der Industrie.

Die Ursachen des Kursanstiegs sind klar: Die beiden anderen großen Währungen haben Vertrauen verloren, während der Euro seit Herbst trotz des langen EU-Budgetstreits weniger Schlagzeilen gemacht hat. In Japan hingegen wollen Notenbank und die neue Parlamentsmehrheit den Yen-Kurs nach unten treiben, um Exporte anzukurbeln und die Schuldenlast zu erleichtern. Ähnlich wird auch in den USA fast unbegrenzt Geld gedruckt. Die Wiederwahl von Barack Obama, die lockere Hand der Fed und das Nachgeben der Republikaner im Kongress-Streit um die Verschuldung haben das Vertrauen in den Dollar schwer unterminiert. Da hilft nicht einmal der Industrie-Boom infolge des billigen Schiefergas-Abbaus.

Daher gehen wieder viele Anleger in den Euro zurück, weil ja die Währungen der boomenden Schwellenländer großteils nicht frei konvertibel sind. Es werden sogar wieder Anleihen aus Griechenland oder Portugal gekauft, was deren Preis drückt. Die Furcht ist gesunken, diese Länder würden bald crashen. Das treibt aber gleichzeitig die deutschen Zinsen empor. Denn niemand anderer als Deutschland ist ja das Sicherheitsnetz, das diese Schuldenländer am Leben hält. Daher bremsen viele Anleger ihren Run auf deutsche Papiere und wollen die noch immer im Vergleich hohen Zinsen der von Deutschland gesicherten Länder kassieren.

So weit so klar. Jetzt aber jammert zunehmend die europäische Industrie: Das Exportieren wird bei steigenden Kursen schwieriger. Das stehen zwar die deutschen Markenartikler noch ganz gut durch. Frankreichs Industrie hingegen leidet schwer, auch die italienische. Ein überzogenes Lohnniveau, ein schwaches Image und der steigende Euro-Kurs sind eine dreifache Gefahr.

Frankreichs Präsident ruft aber so wie Italien nach einer völlig falschen Therapie. Er verlangt eine „aktive Wechselkurspolitik“. Das heißt aber nichts anderes, als künstlich den Eurokurs zu senken und deswegen angebotene Dollar- und Yen-Beträge aufzukaufen. François Hollande zeigt mit dieser Forderung, dass er aus der Geschichte überhaupt nichts gelernt hat. Denn erstens profitieren von einem künstlichen Wechselkurs immer jene, die dagegen spekulieren, weil Zentralbanken am Ende doch immer unter Auslösung von Schockwellen nachgeben müssen. Und zweitens erinnert das endgültig an die Zwischenkriegszeit: Da herrschte weltweit ein künstlicher Kurs-Wettlauf nach unten, um der eigenen Industrie zu helfen. Die dadurch ausgelöste Katastrophe sollte auch in Frankreich noch in Erinnerung sein.

Was aber tun? Es gibt keine Alternative zu dem, was jeder Regierung, ganz besonders einer sozialistischen schwer fällt: Sie müssen die in den letzten 15 Jahren im Verhältnis viel zu hoch gestiegenen Löhne wettbewerbsfähig machen. Nur das hilft – damit verliert man freilich die nächste Wahl mit Sicherheit.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 09:09

    Die nächste Wahl verlieren sie mit Sicherheit auch hier bei uns.

    So kann es eben nicht gehen, 40 Jahre Kredit machen und dann tun zu wollen, als wäre nichts gewesen.

    Es geht uns ja 'soooo gut' (leider auf Kredit, der jetzt zu zahlen ist).

    Ich weiß, dass viele Mitarbeiter in Industriefirmen auch mit weniger Lohnsteigerung auskommen, also mit den inflationären Lohneinbußen leben können und auch wollen, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Dagegen steht aber die unflexible 'Appartschikmeute' der fetten Gewerkschafter, die auf 'Biegen und Brechen' alles zerstören will, was die Menschen gemeinsam geschafft haben und erhalten wollen, um sich selbst zu bedienen. Sie sind zu einem großen Teil mit ihren überzogenen Forderungen punkto Lohnhöhe und Nebenkosten am österreichischen Desaster schuld.

    Für mich sind die Mitarbeiter der wichtigste Teil von Firmen und nicht die Gewerkschafter, die ich für völlig unnötig halte, was die Mitarbeiter betrifft, und für völlig verantwortlich dafür, was sie alles an Schaden in Österreich angerichtet haben mit ihrer Ideologie (=Idiotie).

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 02:04

    Wie soll da ein Normalsterblicher noch durchblicken. Zuerst befindet sich der Euro im freien Fall und wird mit einem Billionen-Rettungsschirm gestützt. Klettert der Kurs endlich wieder hinauf, ruft man in der EU - allen voran Frankreich - nach einer "aktiven Wechselkurspolitik", um den Euro-Kurs künstlich zu senken.

    Warum halbiert man nicht ganz einfach diesen Rettungsschirm, oder stützt den einen oder anderen PIGSZ-Staat (wobei die Unterstützung Zyperns sowieso wegen russischer Schwarzgelder wackelt) nicht mehr so massiv - schon sinkt der Eurokurs und Kostenwahrheit wird hergestellt = zwei Fliegen mit einem Schlag! Die Mehrheit der Bevölkerung, über deren Köpfe hinweg diese Währungspolitik betrieben wird und die jeglichen Durchblick verloren hat, ist sicher nicht gegen die Herstellung von Realitäten! Allerdings im nunmehr sozialistisch regierten Frankreich liegt die Wurzel des Übels tiefer. Da wird auch ein niedrigerer Euro-Kurs nur bedingt helfen, wenn Holland nicht endlich die dringend notwendigen "Hausaufgaben" im Land erledigt!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 05:29

    Der Wechselkurs des Euro verhaelt sich entsprechend seinem Umfeld ganz "normal:

    - langfristig fundamental
    - mittelfristig technisch, interessanterweise recht genau an die Elliott-Wave Theorie angeglichen (3 lange gezackte Anstiege, abgeloest von 3 kurzen gezackten Abstiegen; im Moment befinden wir uns vor dem Zenit des 2. kurzen Abstiegs)
    - kurzfristig entsprechend der Tagesgeschehnisse

    Und das natuerlich immer im Vergleich mit dem selber notleidenden Konkurrenten US-Dollar! Wichtig waere nun vor allem ein Vergleich der Kursentwicklungen und vor allem Inflations/Devaluationsentwicklung aller anderer Waehrung gegenueber Euro und USD.
    Ich habe diese Analyse nicht gemacht, wenn ich aber sehe, wie die Waehrung einiger Entwicklungslaender, die ich kenne seit Jahren trotz innerer Inflation (auch ausgeloest durch hoehere Importpreise) gegenueber dem Euro unter Schwankungen stagniert, dann kann ich nur vermuten, dass der Euro weltweit an Kaufkraft nicht gewinnt, sondern tendenziell eher verliert. Nur nicht im Vergleich mit dem Obama-Schuldendollar.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 09:03

    Hollande ist einfach ein typischer unbelehrbarer sozi.

    seine letzten äußerungen sind ja wirklich mehr als haarsträubend: künstliche schwächung des euro, verbot der schließung von profitablen unternehmen, 70% steuer für reiche, etc.

    was kommt noch ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 07:56

    Allgemeine Ratlosigkeit und Herumstrampfen im Nebel!

    Anscheinend haben selbst klügste Finanzexperten kein taugliches Rezept, die Finanzen der Welt einigermaßen ins Lot zu bringen, und überdies Doofköpfe wie Messieur Hollande & Co. von den ärgsten Finanz-Dummheiten abzuhalten!

    Natürlich wäre auch das von A.U. - wie er selber zugibt - im letzten Absatz genannte Rezept nicht einmal in homöopathischen Dosen realisierbar:
    "So weit kommerts noch, wenn sich wer trauert, uns so frech unsere wohlerworbenen Rechte zu schmälern!"

    Nun, da möchte ich, zur Erheiterung in der nun begonnenen Fastenzeit, noch rasch drei wahre Sprüchlein, das Geld ansprechend, anbringen:

    "Geld regiert die Welt" (allgemein bekannt, stimmt ja wirklich!)

    "Hat einer Geld, so ist er ein Held, und der mit goldnen Äpfeln werfen kann,
    behält das Feld"

    "Man muss das Geld von den Leuten nehmen,
    von den Bäumen kann man's nicht schütteln!" (Wie wahr, wie wahr!).

    Trotzdem: guten Morgen, liebe Blogfreunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 13:39

    OT: Neidlos anzuerkennen. Ein Nicht-Links, gegen den Mainstream arbeitendes, bisweilen radikal-objektivistisches Printerzeugnis vergrößert sein Verbreitungsgebiet: "eigentümlich frei"

    "Die Ausgabe 130 erscheint am 25. Februar 2013 – erstmals flächendeckend in deutschen Bahnhofsbuchhandlungen und in allen größeren Presseverkaufsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz."

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaarspalter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 07:03

    Wenn einem die Temperatur nicht passt, kann man natürlich auch das Thermometer manipulieren...


alle Kommentare

  1. Doughboy (kein Partner)
  2. Robinson (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:57

    Ho ho, who woldua thunk it, right?

  3. Maria (kein Partner)
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  4. Rübezahl (kein Partner)
    15. Februar 2013 23:43

    “Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.”

    Ein ähnliches unverzeihliches Verbrechen hatten auch die USA begangen, als sie 1811 die Laufzeit für die First Bank of the United States nicht verlängerten. 1812 hatten sie einen Krieg am Hals.

    1932 löste Michael Unterguggenberger als Bürgermeister von Wörgl in Tirol eine Kleinstadt mit rund 4.000 Einwohnern heraus.

    Da wenige Jahre zuvor bereits in Deutschland eine ähnliche kleine Aktion mit der Begründung, es handele sich um eine alternative Währung, verboten worden war, ging er klug vor und ließ sich sein Experiment von der Regierung in Wien offiziell genehmigen. Er achete auch darauf, die ausgegebenen Scheine nicht Geld sondern Arbeitsbestätigungsscheine und das Programm nicht alternative Währung sondern Nothilfe für die Armen zu nennen. Die Gemeinde hinterlegte auch den Wert der ausgegebenen Scheine in Schilling bei der örtlichen Sparkasse, wo jeder frei war, die Arbeitsbestätigungsscheine umzutauschen.

    Das Wunder von Wörgl war ein Riesenerfolg, die unter der Weltwirtschaftskrise leidende Kleinstadt mit einer hohen Arbeitslosigkeit blühte auf, in nur einem Jahr wurde eine Kanalisation, Straßenbeleuchtung, Skischanze, zahllose Kilometer Wanderwege u.v.w. errichtet, die Arbeitslosigkeit sank, Arbeiter und Geschäftsleute waren begeisert. Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt pilgerten nach Wörgl, benachbarte Gemeinen und auch mehrerere amerikanische Gemeinden wollten es kopieren.

    Nicht einmal so eine kleine Ortschaft als Ausreißer konnten die Geldwechsler dulden!

    Auf die Wirtschaftskraft Wörgls hätten sie vielleicht verzichten können, aber:

    Die Unterdrückung der Wahrheit war wohl in Gefahr.

    Und so wurde das Wunder von Wörgl nach nur 13 Monaten auf Betreiben von wem wohl… tata: der Zentralbank in Wien – verboten.

    Michael Unterguggenberger war aber nicht naiv, obwohl er die gerichtliche Entscheidung bis zur letzten Instanz durchgefochten hatte, sagte er dazu:

    Daß mir die Geschichte hier verboten werden würde, das hab ich vorausgesehen! Ich hab´s aber gemacht, weil ich der Welt ein Zeichen geben wollte, daß es möglich sei! Mir und der Welt hab ich es bewiesen! Jetzt muß diese Erkenntnis langsam in den Köpfen der Menschen reifen!

    • Philips (kein Partner)
      16. Februar 2013 10:11

      Rübezahl
      ***********
      Die USA haben gar kein Gold. Es sei im Besitz der Bankiers der FED

      Geschrieben von krisenfrei - 14/02/2013
      Gold-Standard Wieder Befürwortet – Führt zu Geldeinzug/Deflation und Wirtschafts zusammenbruch?

      Kurzfassung: An den Börsen spielt sich zur Zeit etwas Beunruhigendes aus: Anonyme Investoren wetten sehr grosse Summen gegen ihre eigenen Konzern-Aktien – dass sie innerhalb von 2 Monaten einbrechen werden! Ähnliches passierte vor der Finanzkrise 2008. Beobachter glauben, diese Insiders haben Wissen, das wir nicht haben. Diese Investoren raten ihren Kunden, nur in Gold anzulegen (wohl um den Preis hochzufahren, bevor sie selbst verkaufen). Ausserdem kaufen die Zentralbanken nun Gold auf.

      Was ist los? Der Illuminat, New Yorks Bürgermeister, Michael Bloomberg, machte kürzlich etwas Unerhörtes: Er veröffentlichte einen Graphen, der zeigt, wie seit ihrer Gründung 1913 die Fed der illuminaten den Dollar durch ihr Gelddrucken aus der blauen Luft entwertet – wie die alternativen Medien immer wieder betont haben. Dies stärke den Verdacht, dass die Elitisten nun Rothschilds Goldstandard einführen wollen und die Fed abschaffen – so die “Real Currencies”.

      Schon 2010 stellte Rothschild mitten in einer riesigen Nachfrage nach Gold seine Goldproduktion in Perth Australien ein – und fing an, Gold in Gewölben zu horten. Das erregte schon den Verdacht auf die Einführung seines Goldstandards, indem Rothschild den Grossteil des Goldes der Welt unter seiner Kontrolle hat – und damit durch den Goldstandard – der von seinem lautstarken Agenten, George Soros, befürwortet wird – noch mehr Einfluss auf die Geldmenge der Welt bekommen würde. Im Jahr 1981 teilte Präs. Reagans Goldkommission mit, die USA haben gar kein Gold. Es sei im Besitz der Bankiers der FED.
      Real Currencies schreibt: “Goldstandard hilft der Geldmacht bei ihrem Plan, die US noch ein paar Kerben nach unten zu bringen, was auf ihrer Fahrt zur Welt-Regierung unverzichtbar ist. Steuerung der Geldmenge ist das allerwichtigste – jedenfalls für die Geldmacht. Gold-Standard wäre eine Katastrophe. Er wird zu einer unerträglichen Deflation und Zusammenbruch des Dollars führen.”

      Schon in den 1970er Jahren hatten die Rockefellers das Fort-Knox Gold an Europäische Bankiers für ein Butterbrötchen (35 Dollar pro Unze – am 7. Febr. 2013 war der Preis 1676 Dollar pro Unze) verkauft. Auch die Chinesen horten nun Gold und giessen es in 1-Kg-Barren um.

      Laut einer Erklärung der Deutschen Bundesbank am 16. Januar 2013 will Deutschland bis zum Jahr 2020 die Hälfte seiner Goldreserven nach Deutschland holen (aus den USA und Paris) und selbst dort aufbewahren. Dies bedeute schwindendes Vertrauen der Deutschen in den Dollar – so Global Research. Jedoch der Rothschild-Dynastie kann das egal sein, denn sie besitzt sowieso alle Nationalbanken – bis auf diejenigen der Schurkenstaaten. Allerdings bleibt die Frage: Gibt es physisch noch das Gold in der Fed und Paris – oder ist es schon anderswo als Sicherheit für Bargeld-Darlehen? Global Res. meint, dass diejenigen, die in Gold investiert haben und meinen, es auf ihren Konten finden zu können, es gar nicht mehr haben. Stattdessen könne man das Gold in China finden. Und welches Gold hat man auf seinem Konto? Die Chinesen haben blossgelegt, das eine Lieferung von 5.600-7.000 Goldbarren aus Fort Knox aus Wolfram mit einer dünnen Schicht aus Gold aussen bestand!! Die Fed wird dahinter vermutet.

      Der Wirtschaftsjournalist, Bill Still, warnte in den 1990er Jahren, wenn die Finanzfürsten der Welt Geld aus dem Markt hinausziehen, werden wir eine grosse Deflation sehen – und einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Goldstandard würde wegen der Knappheit an Gold eben eine katastrophale Einschränkung der Geldmenge der Welt bedeuten – sowie alle Macht den Rothschilds.

      Bill Still sieht nur eine Lösung: Die privaten Zentralbanken abszuchaffen und das Gelddrucken den Regierungen zu überlassen, die dann das Geld den Banken zinsfrei zuteilen. [Anm. von mir: Seit Jahren mein Reden!] Da aber Regierungen korrupt/bestochen sind, wird das nicht passieren

      Protokolle der Weisen von Zion, Protokoll 20: 22. Sie sind sich bewusst, dass der Gold-Standard der Ruin der Staaten, die ihn erlassen haben, wurde, denn er ist nicht im Stande gewesen, der Forderung nach Geld zu entsprechen, um so mehr, wie wir so weit wie möglich Gold aus dem Verkehr gezogen haben.
      Protokoll 22: 2. In unseren Händen liegt die größte Macht unserer Tage – Gold: In zwei Tagen können wir aus unseren Lagern jede beliebige Menge beschaffen.

    • Philips (kein Partner)
  5. Rübezahl (kein Partner)
    15. Februar 2013 23:24

    Ja, ja, die Löhne sind es. Unser Geldsystem kann es kann es wohl nicht sein. Oder?

    Oma Tüttelbeck hat bei der Deutschen Bank ein Konto mit 100.000 Euro Festgeld. Sie bekommt dafür 2% Zinsen, also 2000 Euro pro Jahr, die sie an ihre Enkel verteilt.
    Die deutsche Bank verleiht die 100.000 Euro an Klempnermeister Röhricht, der 6% Zinsen zahlt, also 6000 Euro im Jahr.
    Gewinn der Deutschen Bank: 4000 Euro im Jahr.
    Richtig ???

    Nein, bei 10% Mindestreserve der Bank verleiht sie 1.000.000 Euro an 10 Handwerksmeister je 100.000 Euro zu 6 % Zinsen und verdient damit 60.000 Euro pro Jahr.
    2000 Euro bekommt Oma Tüttelbeck, also macht die Deutsche Bank einen Gewinn von 58.000 Euro.

    So banal ist das Bankenbetrugssystem.
    Es sind Bankster. Das Geld gibt es gar nicht, für das 9 von 10 Handwerksmeister Zinsen bezahlen: Es entstand erst durch den Kredit.
    Das Geld wurde verzehnfacht, und daraus entsteht die Inflation, die alles verschlingen wird, auch die Rentenansprüche und die Guthaben

    • Gismor (kein Partner)
      16. Februar 2013 07:03

      Rübezahl
      Endlich nimmt sich wer dieses Themas an und zeigt auf, dass dieses ganze Geldsystem ein riesengroßer Betrug ist. Die FED ist keine unabhängige staatliche Bank, sondern eine Bank die im Besitz der reichsten Familien (uralter Adel, welcher sich seinen Besitz durch Lug, Betrug, Sklaverei, Kriegshetze, Völkermord und Landraub) ist.
      Henry Ford sagte: "würden die Menschen dieses Geldsystem verstehen, so hätte wir eine Revoulution schon vor morgen früh".
      Diese Betrüger verleihen Geld, welches sie gar nicht besitzen. Sie drucken es nur und verleihen es dann den Staaten gegen Zinses-Zins und erhalten dann reale Werte (Privatisierung=rauben), die den Menschen gestohlen wird.

    • hit-and-run (kein Partner)
      20. Februar 2013 22:23

      Gewinn der Deutschen Bank: 4000 Euro im Jahr.
      Richtig ??


      Lernen Sie einmal den Unterschied zwischen Rohgewinn (Gewinnspanne) und echten, d.h. betriebswirtschaftl. Gewinn kennen, bevor Sie andere des Wuchers zeihen, Sie dreckschleudernder Ignorant!

  6. Gismor (kein Partner)
  7. Gismor (kein Partner)
    15. Februar 2013 18:03

    Korrupt bis auf die Knochen und keinerlei Schamgefühl dabei besitzen.
    Italien
    Berlusconi: Korruption ist nicht unanständig, sondern hilft der Politik ..
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/15/berlusconi-korruption-ist-nicht-unanstaendig-sondern-hilft-der-politik/

  8. Gismor (kein Partner)
    • hit-and-run (kein Partner)
      15. Februar 2013 15:57

      Toll !!! ;-)

      Aber vielleicht erfasst ihre messerwetzende Statistik gegen die 20 Prozent, die 80 Prozent der Kapitalvermögen besitzen, im Ergebnis nicht einfach die Vermögendsten, sondern eher die Sparwilligen, hmmm ?! Es wird zB genügend unkündbare und bestbezahlte Spitzenbeamte geben, die das Sparen etwa als unter ihrer Würde erachten, weil sie erfoderlichenfalls ohnehin günstig Kredit bekommen!

      Und weshalb werden bei Ihrer Statistik nicht die Sozialtransfers erfasst, die aus der Besteuerung der Sparwilligen gespeist werden?

      Ist die Vermutung tatsächlich schlichtweg von der Hand zu weisen, dass es nach Steuern und Sozialtransfers mit der Darstellung der Verfügungsberechtigung über Volksvermögen gleich ganz anders aussähe?

      Und wie teilt Ihre Statistik die Kapitalvermögen in Pensionsfonds, Versicherungen, Aktien- und Anleihenfonds zu? Sind Statistiker vielleicht allwissend? - Ich verrate Ihnen was: die sehr Reichen halten direkt (Minderheits-)Aktien oder gleich wesentliche Firmenbeteiligungen, der kleine(re) Mann investiert in Aktien- und Anleihenfonds!

  9. hit-and-run (kein Partner)
    15. Februar 2013 04:27

    Denn erstens profitieren von einem künstlichen Wechselkurs immer jene, die dagegen spekulieren, weil Zentralbanken am Ende doch immer unter Auslösung von Schockwellen nachgeben müssen.

    Also nach den bisherigen Erfahrungen können Opfer von konzertierten Währungsspekulationen nur diejenigen Länder werden, die ihre Währung zu hoch angesetzt haben und schließlich zur Abwertung gezwungen wurden. Dass es umgekehrt auch gehen sollte, das zu erleben steht noch aus.

    Außerdem wird ein schwacher Binnenmarkt (Arbeitslosigkeit, geringe Binnenwertschöpfung und deswegen schwache Lohnabschlüsse) zwangsläufig Abwertungsdruck erzeugen.

    Zentralbank-Rettungsprogramme tragen das ihrige zur Abwertung bei, das Erhöhen der Geldmenge ist ein oft übersehenes Instrumentarium einer "aktiven Währungspolitik". Dazu gesellt sich die vielbeachtete Senkung des Zinsniveaus, die ja auch von der Zentralbank durch Leitzinssenkung initiiert wird, und für sich genommen die Attraktivität, und damit den Wechselkurs, einer Währung senkt.

    Für die Industrie ist ein niederer Wechselkurs dann von eindeutigem Vorteil, wenn sie weniger von Rohstoff- oder Anlagegüterimporten abhängig ist. Den Konsumenten trifft es aber stets härter, weswegen auch der griechische "Demos" vom Euro nicht lassen und unbeirrt günstig aus dem EU-Raum (wenn auch auf "Regimentsunkosten") importieren möchte. Dass sich die Griechen bei einem Austritt aus der Eurozone durch einen damit möglichen Fremdenverkehrsboom mehr und vor allem alles eigenständig verdienen könnten, darauf kommen sie und die EU-Bonzen, die dieses Verhalten auch noch beklatschen, gar nicht.

    Wegen Rohstoff-Importabhängigkeiten (besonders Energie für die Konsumenten) war der EU-Wirtschaftsraum immer darauf bedacht, den Euro hoch zu halten. Nun dürfte sich die EZB allerdings vor einer Aufgabe gestellt sehen, die der Quadratur des Kreises gleicht.

    Griechenland scheint die Bühne zu sein, auf der die große EU ihre Probe hält.

  10. Haider
    14. Februar 2013 22:18

    Warum vergleichen wir den Wert des Euro immer mit dem US-Dollar? Ganz einfach. Weil dieser noch schlechter ist. Vergleichen wir ihn z.B. mit der Tschechen-Krone, dann sehen wir die Wahrheit. Es ist gar nicht so lange her, da bekam ich für einen Euro noch 28,5 tschechische Kronen, heute sind es offiziell etwa 25 und in der Realität ca 20. Heute kaufen viele Tschechen Nahrungsmittel in Deutschland ein, weil diese dort (aufgrund des Wechselkurses) billiger als zu Hause sind! Das muß man sich erst auf der Zunge zergehen lassen.
    Unsere Regierungspolitiker versuchen in solchen Vergleichen immer noch schlechtere zu finden; bei der PISA-Studie geht's allerdings nicht mehr, denn dort sind wir fast überall Letzte oder wenn's hoch kommt Vorletzte. Danke Frau SP-Pleitebankerin.

  11. dssm
    14. Februar 2013 20:08

    Würde Deutschland abwerten, wäre das verständlich. Bei Frankreich muss man nach dem Geisteszustand von Herrn Hollande fragen.
    Frankreich hat eine grosse Luxusgüterindustrie, die exportiert noch und wird dies auch bei grob schwankenden Kursen tun! Es wäre also ein volkswirtschaftliches Verlustgeschäft, wenn hier der Kurs sinkt.
    Die restliche, am Staatstropf hängende, Industrie, wird erst bei ganz drastischen Abwertungen wieder mehr exportieren können. Es bringt also rein gar nichts, mangels Qualität.
    Der riesige Staatssektor (der wohl grösste Europas!) produziert ohnehin nichts – ausser bürokratischen Hindernissen für den kaum existenten Mittelstand (hier ist der Unterschied zu Deutschland).

    Aber! Frankreich hat kaum freie Arbeitskräfte (wenn wir von den nullqualifizierten Zuwanderern und den einheimischen Arbeitsverweigerern absehen), denn der Staat hat schon mehr als 50% der arbeitswilligen Menschen verschluckt. Der Arbeitsmarkt ist überreguliert.
    Die Binnenkonjunktur wird durch die gigantische, zentralistische Bürokratie erfolgreich gehemmt. Durch konfiskatorische Steuern wurde das Kapital aufgezehrt, es fehlen also auch die Eigenmittel. Es wird also bei Preissteigerungen im Importsegment keine heimischen Unternehmer geben, welche in die Bresche springen. Es wird nur einfach alles teurer, die Menschen werden weiter verarmen.

    • Haider
      14. Februar 2013 22:32

      Die Franzosen werden sich allerdings hinsichtlich ihrer Autoindustrie etwas überlegen müssen. Entweder zahlen Deutschland, Österreich ... kräftig in einen EU-Frankreich-Unterstützungsfonds ein oder wir müssen den Begriff PIIGS auf PFIIGS korrigieren. Wie lange noch: Bis von den EU-27 nur mehr Estland und Schweden übrig bleiben? Na die beiden Staaten werden sich bedanken!

  12. Erich Bauer
    14. Februar 2013 13:39

    OT: Neidlos anzuerkennen. Ein Nicht-Links, gegen den Mainstream arbeitendes, bisweilen radikal-objektivistisches Printerzeugnis vergrößert sein Verbreitungsgebiet: "eigentümlich frei"

    "Die Ausgabe 130 erscheint am 25. Februar 2013 – erstmals flächendeckend in deutschen Bahnhofsbuchhandlungen und in allen größeren Presseverkaufsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz."

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2013 14:13

      Ja, kenn ich und lese darin öfter mal im Rahmen meiner bescheidenen Freizeit.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 14:33

      Sehr erfreulich. Und bald schon können es auch diejenigen lesen, denen etwas mehr Freizeit zur Verfügung steht...

  13. Geheimrat
    14. Februar 2013 12:38

    Warnung: Die EU-Krise ist zurück … und sie wird nur noch schlimmer werden

    Es ist jetzt an der Zeit, dass wir der Wahrheit ins Auge blicken: Europa ist am Ende.

    Den Strippenziehern entgleitet die Kontrolle jetzt immer schneller, und Spaniens Bankensystem kollabiert in einer Rate, die schlimmer ist, als die der asiatischen Länder während der Asienkrise Ende der 90er Jahre. Italiens Anleihen brechen ein. Deutschland stellt gerade fest, dass seine Wirtschaft am Abgrund wankt. Und in Frankreich sind die Auto- und Eigenheimverkäufe in einer Rate eingebrochen, die so schlimm ist wie in 2008.

    Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Die Schuldenansteckung ist jetzt auf Spanien, Italien und sogar Frankreich übergesprungen: Und jedes dieser drei Länder ist zu groß, um zu gerettet zu werden.

    Und das bedeutet … dass wir es hier mit dem Endspiel zu tun haben. Komme, was wolle – die Staatspleiten sind unvermeidlich und der Euro wird implodieren.

    Das ist die Realität in Europa. Das ganze System wird zusammenbrechen, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Und wenn es kollabiert, wird Lehman Brothers wie ein Witz anmuten.

    http://www.propagandafront.de/1157190/warnung-die-eu-krise-ist-zuruck-und-sie-wird-nur-noch-schlimmer-werden.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Propagandafront+%28PROPAGANDAFRONT%29

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2013 14:14

      Korrekt, so ist es leider jetzt und noch sehr, sehr lange Zeit, nach den 3 fetten kommen jetzt die 7 mageren Generationen.

    • dssm
      14. Februar 2013 20:22

      @Geheimrat
      Warum so negativ? „Europa wird untergehen“?
      Die Schulden- und Inflationskrisen nach dem WKI wurden auch überstanden.
      Sehen Sie es positiv. Solange der Rubel rollt, wird sich kaum ein Bürger hinter dem Ofen hervortrauen, wenn aber erst einmal die Pensionen und Ersparnisse (Versicherungen!) weg sind, wenn die Inflation, wie auch die Arbeitslosigkeit rasant ansteigen, dann wird der Sozialstaat entweder Farbe bekennen und auf sozialistische Sowjetrepublik umsteigen müssen, oder es geht radikal in die Gegenrichtung.
      Alle Probleme sehen dann anders aus, denn momentan steuern wir gerade in den echten Untergang!
      Sowohl bei der Zuwanderung, als auch beim Umwelt-, Gender-, PC-Faschismus (usw...) .

    • Philips (kein Partner)
      15. Februar 2013 10:08

      Die FED, Politik hinter der Politik und das Bankensystem!
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Rnarbpdtw7Q

  14. Josef Maierhofer
    14. Februar 2013 09:09

    Die nächste Wahl verlieren sie mit Sicherheit auch hier bei uns.

    So kann es eben nicht gehen, 40 Jahre Kredit machen und dann tun zu wollen, als wäre nichts gewesen.

    Es geht uns ja 'soooo gut' (leider auf Kredit, der jetzt zu zahlen ist).

    Ich weiß, dass viele Mitarbeiter in Industriefirmen auch mit weniger Lohnsteigerung auskommen, also mit den inflationären Lohneinbußen leben können und auch wollen, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Dagegen steht aber die unflexible 'Appartschikmeute' der fetten Gewerkschafter, die auf 'Biegen und Brechen' alles zerstören will, was die Menschen gemeinsam geschafft haben und erhalten wollen, um sich selbst zu bedienen. Sie sind zu einem großen Teil mit ihren überzogenen Forderungen punkto Lohnhöhe und Nebenkosten am österreichischen Desaster schuld.

    Für mich sind die Mitarbeiter der wichtigste Teil von Firmen und nicht die Gewerkschafter, die ich für völlig unnötig halte, was die Mitarbeiter betrifft, und für völlig verantwortlich dafür, was sie alles an Schaden in Österreich angerichtet haben mit ihrer Ideologie (=Idiotie).

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 13:06

      Darf ich um Aufklärung bitten, werter Herr Maierhofer?

      WER - bitte - verliert im Zuge der nächsten Wahl WAS bei uns?
      Die Koalitionsparteien die relative Mehrheit? Natürlich möglich!

      Doch wenn diese beiden die Mehrheit verlieren sollten: meinen Sie, dass dann Blau, Grün (unmöglich!) und evt. Stronach eine regierungsfähige Mehrheit zusammenstoppeln könnten?
      Da lachen doch die Hühner, da gackert der Hahn!

      Ja, Blau und Schwarz wäre wohl in unserem Sinne, doch da müssten Sie halt auch die ÖVP akzeptieren!
      Doch Rot und Blau (siehe heute Erich Bauer): wollen Sie das wirklich?
      Das hieße wohl den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!

      Also - bitte - wie ist da Ihre konkrete Meinung?
      Im voraus besten Dank für kurze Klarstellung!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2013 14:06

      @ Wertkonservativer

      Ich denke, die SPÖ und die Grünen (und auch Ihre ÖVP) werden Stimmen verlieren und ich hoffe so viele, dass sie nicht mehr das Wort führen können in Sachen Selbstbedienung und Blockade und Schuldenpolitik und Volksverrat und ...

      Ich akzeptiere (muss ich sogar, ob ich will oder nicht) alle demokratisch gewählten Parteien und natürlich auch alle Koalitionen, die sich auftun, um eine (hoffentlich) arbeitsfähige Regierung zu schaffen, die endlich Sachpolitik betreibt, es warten haufenweise die bekannten Aufgaben, Verwaltungsreform, Föderalismusreduktion und -begradigung, Schulreform, Gesetzesreform, Förderungsreduktion, Privilegienabbau, etc., alle wissen es, keiner tut es, auch nicht die ÖVP, die, im Gegenteil, alle linken, sündteueren Unnötigkeiten mitmacht, 'Kompromiss' heißt das, und wo bleibt die Vernunft ?

      Für mich ist es halt ein Unterschied, ob sie gewählt werden wegen eines Programmes oder wegen Lösungsvorschlägen oder bloß von der bestochenen und korrumpierten Klientel, die sich ein 'lockeres' Parteibuchleben erhofft. Das geht jetzt, Gott sei Dank immer mehr zu Ende, denn die Schulden aus dieser Art von Politik schlagen durch und müssen bezahlt werden.

      Wie Dr. Unterberger ja auch geschrieben hat, die (von den Linksteilen=Weichteilen der ÖVP nicht unterstützte) Industrie spürt das genauso inzwischen. Aber, wie geschrieben, ehrliche Arbeit geht nicht unter, auch, wenn es weniger Geld dafür gibt.

      Also wirklich Zeit, endlich nachzudenken und Rot-Schwarz abzuwählen und dafür zu sorgen, dass Rot-Grün auch nicht kommen kann. Und die meisten spüren das ja auch, dass es so nicht weitergehen kann.

      Herzlichen, 'modernen' 'Valentinsgruß' , auch so eine Modeerscheinung, aber wenigstens ausnahmsweise eine liebe.

  15. mike1
    14. Februar 2013 09:03

    Hollande ist einfach ein typischer unbelehrbarer sozi.

    seine letzten äußerungen sind ja wirklich mehr als haarsträubend: künstliche schwächung des euro, verbot der schließung von profitablen unternehmen, 70% steuer für reiche, etc.

    was kommt noch ?

  16. Wertkonservativer
    14. Februar 2013 07:56

    Allgemeine Ratlosigkeit und Herumstrampfen im Nebel!

    Anscheinend haben selbst klügste Finanzexperten kein taugliches Rezept, die Finanzen der Welt einigermaßen ins Lot zu bringen, und überdies Doofköpfe wie Messieur Hollande & Co. von den ärgsten Finanz-Dummheiten abzuhalten!

    Natürlich wäre auch das von A.U. - wie er selber zugibt - im letzten Absatz genannte Rezept nicht einmal in homöopathischen Dosen realisierbar:
    "So weit kommerts noch, wenn sich wer trauert, uns so frech unsere wohlerworbenen Rechte zu schmälern!"

    Nun, da möchte ich, zur Erheiterung in der nun begonnenen Fastenzeit, noch rasch drei wahre Sprüchlein, das Geld ansprechend, anbringen:

    "Geld regiert die Welt" (allgemein bekannt, stimmt ja wirklich!)

    "Hat einer Geld, so ist er ein Held, und der mit goldnen Äpfeln werfen kann,
    behält das Feld"

    "Man muss das Geld von den Leuten nehmen,
    von den Bäumen kann man's nicht schütteln!" (Wie wahr, wie wahr!).

    Trotzdem: guten Morgen, liebe Blogfreunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      14. Februar 2013 08:25

      Dann nehmen wir denen das Geld aus der Hand. Denen die mit fremden Geld schlecht wirtschaften.
      Den Politikern durch mehr Bürgerengagement, den Banken durch Insolvenz.

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2013 09:16

      @ Wertkonservativer

      Allgemeine Ratlosigkeit, wie wahr, wie wahr !

      Es ist halt die simple Tatsache, dass man eben um das wirkliche Zahlen der Schulden nicht herumkommt.

      Und da haben die Linken halt ein Erklärungsproblem, ein ganz ernstes nämlich, warum sie 40 Jahre lang in die falsche Rcihtung gedrängt haben, das müssten sie jetzt erklären, wollen/können sie aber nicht, diese 'Billionenspucker' in EZB- und ESM-Manier.

      Trotzdem möchte ich heute optimistisch sein und festhalten, dass sich ehrliche Arbeit noch nie hat unterkriegen lassen, auch wenn es in Zukunft für weniger Geld sein wird.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 09:19

      Mit Ihrer bewundernswerten kämpferischen Attitüde setzen Sie das positive Mitkämpfen weiter Teile der Bevölkerung voraus!
      Selbst von ziemlich bekannter positiver Lebenseinstellung befallen, bin ich diesbezüglich ein wenig pessimistisch gepolt!
      So schnell kraxeln die Leutchen heute nicht auf die Barrikaden, folgen auch nicht gleich auf Zuruf mutigen Fahnenträgern! Der bequeme Konsum und das gewohnte Wohlleben erstickt kämpferische Aktivitäten ja meist bereits im Keim!

      Ja, wenn die Krise käme (hoffentlich nicht!), das wäre was anderes!
      Da würden Millionen laut schreien und - wenn nötig - viele auch auf die Barrikaden klettern!
      Doch so lange es uns und den anderen einigermaßen gut geht, sehe ich halt nur geringe Chancen auf aktives Mitgehen der Bevölkerung.

      Und dem internationalen Kapital, den Spekulanten und den neureichen Asiatenvölkern mit Bürger-Initiativen beizukommen, ist wohl Wunschdenken, liebe @ brechstange (siehe auch meine höherstehenden Sprüchlein!)!
      Überheben wir uns doch nicht! Wir paar Hansln hier, und eine Minderheit Gleichdenkender rund um uns in anderen Ländern, werden dem macht- und geldbesitzenden Moloch "Kapital" (leider!!!!) nicht ernstlich Paroli bieten können!

      Nichts für ungut, mutige @ brechstange!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 09:21

      Meine höherstehende Replik ist der lieben @ brechstange gewidmet (wie aus dem Text ja auch geschlossen werden kann)!

    • brechstange
      14. Februar 2013 09:27

      Herr Michler,
      ich bezog mich durchaus nur auf unseren Bereich. Wenn unser Haus mutig in Ordnung gebracht ist, dann haben vermutliche "Feinde" keine Angriffspunkte. Dass Kapital dorthinfließt, wo Werte sind und dorthin wo der Widerstand gering, steht außer Zweifel und ist diesem auch nicht anzulasten.
      Kehren wir vor unserer Türe, das geht nur mit Eigeninitiative, verbieten wir unseren Politikern, unsere Kraft auszuverkaufen. Diese brauchen wir hier. Nehmen wir den Seilschaften, den Wind aus den Segeln durch Tun und Handeln, nicht durch feindliche Worte auf einen vermeintlich äußeren Feind. Denn genau diese Propaganda hat Völker in Feindschaft und Krieg geführt.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 09:46

      Das ist ein Wort, liebe @ brechstange! Danke!

      Doch die Wahlkonstellation, mit der Sie das eigene Haus in Ordnung bringen wollen, bitte ich, mir gelegentlich zu erklären.
      Die Roten aus den Entscheidungsrängen herauszukatapultieren, könnte nur - wie ich laufend hier deponiere - einer Bürger-Koalition Blau/Schwarz gelingen (den wirklich sehr eigenartigen Herrn Stronach - siehe wieder sein letztes Interview! - wollen wir doch nicht wirklich ernstnehmen, oder?).
      Ein erfolgreiches Zusammengehen Blau/Schwarz wird jedoch durch das hier laufend lustvoll betriebene ÖVP-Bashing auch wieder ziemlich erfolgreich hintertrieben!
      Also, wie solls nun wirklich gehen, liebe @ brechstange?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      14. Februar 2013 10:48

      Richtig, Herr Bauer, die Roten werden hauptsächlich dank Stronach als Erste die Ziellinie überschreiten. Das ist es ja, was wir wollen und das Land so dringend braucht!

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 11:12

      @simplicissimus,

      die Umfragen zur Stronach-Partei würde ich eher mit Vorsicht genießen. In der Wahlzelle kann der Wähler nur eine Partei ankreuzen. Und dort ist der Österreicher schon eher Traditionalist. Daher bin ich da sehr skeptisch über die angedachte Rolle der Stronach-Partei, als "Stimmenräuber". Ich denke, daß Stronach vor allem aus dem gut gefüllten "Nichtwählertopf" schöpfen wird können.

      Ein Nichtwähler, kann weder der ÖVP noch der FPÖ eine Stimme "wegnehmen". Freilich könnte es passieren, daß die SPÖ von der, dadurch entstehenden Prozentaufteilung profitiert... Das würde sie aber auch bei einem hohen Nichtwähleranteil.

    • simplicissimus
      14. Februar 2013 11:28

      Ich glaube, dass auch eine Reihe von Protestwähler Stronach wählen und somit indirekt der SPÖ helfen wird.
      Grau ist alle Theorie, es fliesst noch viel Wasser die Donau runter und wir werden sehen.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 11:37

      @simplicissimus,

      mein Tipp für die nächste Regierung: Rot/Blau... Wer hält dagegen? :-)

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 12:01

      Na, ja, Herr Bauer,

      wenn das einträfe, hätten wir ja endlich Sozialismus pur!
      Die Grünen würden sich ja wohl auch dazuschlagen.

      Dann, ade, Du bürgerliche Welt!

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 12:24

      Leider... Sg. Wertkonservativer,

      es geht halt nicht darum, was ICH bzw. die bürgerliche Welt gerne hätte... Ich fürchte nur, mit Schwarz/Blau wird's nix... Realistischerweise wird man sich von diesem Gedanken verabschieden müssen. Außer, die ÖVP wird ERSTER... aber RICHTIG!

    • simplicissimus
      14. Februar 2013 12:26

      Rot/Blau? Möglich ist alles.
      Wie erklärt dann die SPÖ das plötzliche Ende des Antifakampfes gegen die Erbsünde? Von Waldheim über die Sanktionen bis zum Akademikerball.
      Das wäre der allerletzte Beweis, dass es ausschliesslich um den Machterhalt geht.
      Was sowieso schon klar genug ist.
      Unterstützen würde ich das nuir, wenn die FPÖ Nr. 1 ist und ihre wesentlichen Punkte durchsetzen kann. Sonst würd ich es ihr nicht verzeihen. Und viele andere ebenso nicht. Es wäre also für die FPÖ wahrscheinlich nur ein peinlicher Kurzauftritt.
      Ich tippe eher auf Rot/Schwarz/ Stronach oder Grün. Eine Ampel.
      Wir werden sehen.
      Wir können wetten, ich habe eine Wette um ein paar Flaschen Rotwein mit dem WK laufen, dass die FPÖ Nr. 1 wird. Er hält dagegen, wird aber wahrscheinlich wegen Frankieboy meinen Cote du Rhone gewinnen. Was setzen Sie ein für Rot/Blau? Wir können uns dann kollektiv betrinken, wir werdens nötig haben.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 12:34

      Ich setze eine 6er Auswahl vom "Diwald"... Darunter auch ein hervorragender "Frühroter".

      Allerdings, sollte wirklich Rot/Blau kommen... Dann brauch' ich was stärkeres. Ich denke da an irischen Whisky... Tullamore Dew.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2013 13:26

      Einverstanden, werte Herren @ simplicissimus und @ Erich Bauer!
      Ich halte die Wette, dass Rot knapp Erster (nicht weil ich Rot liebe!), die FPÖ Zweiter und die ÖVP knappest Dritter wird:
      Sechs Flaschen Brunello stehen gegen Cote du Rhone und die Diwald-5echser-Auswahl!
      Ein Flascherl Tullamore Dew könnten wir ja zur Sicherheit bereithalten, doch das wird's hoffentlich nicht spielen! Da wären sowohl Rot, als auch Blau ihren Anhängern gegenüber in extremer Weise wortbrüchig!

      Na denn: das wird ein Fest! Nur, ich hoffe zuversichtlich, es noch zu erleben!

      Grüße rundum!

      Gerhard Michler

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 17:44

      Nur noch zum Abschluß. Um die GROKO muß man sich keine sonderlichen Sorgen machen. Die Verhandlungen unter den "Lagerleitern" (Interessensverbände) werden möglicherweise bei einer Refraktionierung (Stronach-Prozenta) etwas mühsamer... aber dort ist die GROKO. Und nur dort ist die Politiker-Ressource. Außerhalb ist nur... "Kino". Selbst wenn sich Rot die Blauen ins Boot holt, ändert sich nichts am österreichischen "Lagerverhältnis". Ja, sogar wenn die FPÖ die ABSOLUTE Mehrheit erreicht... Die Blauen stünden ohne Hosen da. Mit den jeweils unbedarftesten, naturbelassenen Personal aus den einzelnen Dörfern. "Die GROKO kaun kana derschlogn..."

      Die GROKO ist Österreich. Die GROKO ist die 2. Republik. Und bei allen Missständen… bis jetzt hat dieses Schinakel alles umschifft. Erstaunlich. Wirklich. Wir können uns nach der „Mutter dieser Wahlen“ besaufen, bekiffen… mit Weibern… es ändert sich nix. Irgendwann wird man uns wohlfeil verkaufen… Dann ist der 1. WK endgültig Geschichte…

    • simplicissimus
      15. Februar 2013 11:02

      An Wertkonservativer und Erich Bauer:
      Zu unseren Wetten. Ich liebe Klarheit.
      Wenn FPÖ NICHT die (relative) Mehrheit schafft, erhält WK 6 Flaschen Cotes du Rhone von mir. Wenn die FPÖ die (relative) Mehrheit schafft, erhalte ich von WK 6 Flaschen Brunello.
      Wenn es eine Ampel gibt, erhalte ich die 6er vom Diwald von Erich Bauer.
      Wenn es Rot/Blau gibt, erhält EB 2 Flaschen Tullamore Dew von mir, die ich noch mit einer Flasche Drambuie verstärke. Ist das recht, Herr Bauer?
      Ich schlage vor, wir treffen uns dann mit den jeweiligen Siegerprämien, Käse, Brot usw. irgendwo privat, zusammen mit einigen anderen Blogteilnehmern und feiern gemeinsam. Gilt es?

  17. Observer
    14. Februar 2013 07:44

    Wechselkursmanipulationen:
    Ein Wechselkurs wird aufgrund von Angebot- und Nachfrage beeinflusst bzw. festgesetzt. Natürlich werden durch Kursänderungen Exporte und Importe wie auch Auslandsreisen bzw. Incominggäste davon immer profitieren oder aber auch verlieren. Eigentlich stellt ein nicht durch staatliche Eingriffe vorhandener Wechselkurs den tatsächlichen Wert einer Währung dar, natürlich immer relativ zu den anderen Währungen.
    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass manche Eingriffe auch Vorteile brachten. So z.B. die fixe Anbindung von Schilling an die deutsche Mark für viele Jahre, weil sich ein Großteil des Warenverkehrs sowie des Touriusmus sich zwischen diesen beiden Ländern abspielte. Ebenso versucht die Schweiz nun seit 1 1/2 Jahren ihren Frankenkurs zum Euro nicht unter 1,20 absinken zu lassen, damit dadurch der Exportwirtschaft etwas geholfen wird. In letzterem Fall geschieht dies durch Aufkauf von enormen Mengen an Euros durch die Schweizer Nationalbank, von welchen sie sich früher oder später mit Gewinn oder auch Verlust wieder trennen muss.
    Eine staatliche Beeinflussung muss daher sehr genau überlegt werden und darf nur zur kurzfristigen Stimulierung dienen. Alles andere ist schlechte Therapie und führt letztendlich zur starken Inflation und Abwertung.

    By the way: für was brauchen wir eigentlich noch eine so groß aufgeblähte Nationalbank, wenn alle Entscheidungen ohnehin nun bei der EZB in Frankfurt getroffen werden?

    • brechstange
      14. Februar 2013 08:20

      Meine Frage:
      Wozu brauchen wir eine aufgeblähte EZB, wenn jeder Staat seine ELAs hat, die er auf Kosten aller anderen in Betrieb setzt?
      Wäre es nicht besser, wir hätten mehrere Sollbruchstellen, die als Brandmauern besser dienten als ein zentraler Apparat, der den Flächenbrand beflügelt?

    • Observer
      14. Februar 2013 10:59

      brechstange:
      sehr berechtigte Frage! Auch die EZB ist stark aufgebläht.
      Was mich aber hier ärgert ist, dass Hollande einen "schwachen Euro" haben will, damit französische Wirtschaft und deren Exporte in Nicht-EU-Länder wieder wettbewerbsfähig werden. Das ist doch glatter Wahnsinn, wenn die restlichen Euro-Länder für die schlechten französischen Stückkosten büßen müssen. So ein Ansinnen wird hierzulande - außer Faymann - niemand gutheißen.

    • brechstange
      14. Februar 2013 11:26

      So ist es, observer. Der Euro dient vor allem Frankreichs Großmachtgehabe mit seinen ClubMed-Freunden, aber dem französischen und den ClubMed-Bürgern dient er nicht wirklich, den anderen so und so nicht. Nur die haben es noch nicht bemerkt.

  18. Haarspalter
    14. Februar 2013 07:03

    Wenn einem die Temperatur nicht passt, kann man natürlich auch das Thermometer manipulieren...

  19. simplicissimus
    14. Februar 2013 05:29

    Der Wechselkurs des Euro verhaelt sich entsprechend seinem Umfeld ganz "normal:

    - langfristig fundamental
    - mittelfristig technisch, interessanterweise recht genau an die Elliott-Wave Theorie angeglichen (3 lange gezackte Anstiege, abgeloest von 3 kurzen gezackten Abstiegen; im Moment befinden wir uns vor dem Zenit des 2. kurzen Abstiegs)
    - kurzfristig entsprechend der Tagesgeschehnisse

    Und das natuerlich immer im Vergleich mit dem selber notleidenden Konkurrenten US-Dollar! Wichtig waere nun vor allem ein Vergleich der Kursentwicklungen und vor allem Inflations/Devaluationsentwicklung aller anderer Waehrung gegenueber Euro und USD.
    Ich habe diese Analyse nicht gemacht, wenn ich aber sehe, wie die Waehrung einiger Entwicklungslaender, die ich kenne seit Jahren trotz innerer Inflation (auch ausgeloest durch hoehere Importpreise) gegenueber dem Euro unter Schwankungen stagniert, dann kann ich nur vermuten, dass der Euro weltweit an Kaufkraft nicht gewinnt, sondern tendenziell eher verliert. Nur nicht im Vergleich mit dem Obama-Schuldendollar.

    • simplicissimus
      14. Februar 2013 06:49

      Die grossen irrational aussehenden Ausschläge gehen natürlich auf die menschliche Psychologie, sprich Hysterie, sprich Gier und Panik zurück. Spekulanten, die das richtig einschätzen schieben dann noch kräftig an.

    • GOP
      14. Februar 2013 08:03

      Beim Wechselkurs gab es früher einen "alsoluten" Wert zum Edelmetall Gold. Seit Gold aber nicht mehr als Standard anerkannt wird und ebenfalls Spekulationen ausgesetzt ist, versucht man den "wahren Wert" einer Währung an anderen Parametern zu messen. Da werden vor allem erbrachte Leistungen (BNP) und andere Hilfen verwendet. Früher wurden dabei oft auch sog. "starke Welt-Währungen" wie US-Dollar, Schweizer Franken, Japanischer Yen oder das britische Pfund zum Vergleich herangezogen.
      Für den einfachen Verbraucher gilt weiterhin: wieviel Ware bekomme ich für X Euros? bzw. wieviel Euros bekomme ich für eine Arbeitsstunde?

      Staatliche Eingriffe sind immer problematisch, dies zeigte sich bei dem nun jahrzehntelang "künstlichen Kurs der chinesischen Währung". Damit konnte das Land zwar über lange Zeit deren Exporte fördern und mit dem erwirtschaftenten Devisen enorme Reserven aufbauen bzw. Auslandsinvestitionen tätigen. Dies funktionierte so lange, als man auch mit wenig Importen auskam und vor allem das inländische Lohnniveau sehr nieder halten konnte. Aber nun kommt schon der Zeitpunkt, wo dies nicht mehr funktioniert und negative Folgen auf die ganze Weltwirtschaft verursacht.

  20. S.B.
    14. Februar 2013 02:04

    Wie soll da ein Normalsterblicher noch durchblicken. Zuerst befindet sich der Euro im freien Fall und wird mit einem Billionen-Rettungsschirm gestützt. Klettert der Kurs endlich wieder hinauf, ruft man in der EU - allen voran Frankreich - nach einer "aktiven Wechselkurspolitik", um den Euro-Kurs künstlich zu senken.

    Warum halbiert man nicht ganz einfach diesen Rettungsschirm, oder stützt den einen oder anderen PIGSZ-Staat (wobei die Unterstützung Zyperns sowieso wegen russischer Schwarzgelder wackelt) nicht mehr so massiv - schon sinkt der Eurokurs und Kostenwahrheit wird hergestellt = zwei Fliegen mit einem Schlag! Die Mehrheit der Bevölkerung, über deren Köpfe hinweg diese Währungspolitik betrieben wird und die jeglichen Durchblick verloren hat, ist sicher nicht gegen die Herstellung von Realitäten! Allerdings im nunmehr sozialistisch regierten Frankreich liegt die Wurzel des Übels tiefer. Da wird auch ein niedrigerer Euro-Kurs nur bedingt helfen, wenn Holland nicht endlich die dringend notwendigen "Hausaufgaben" im Land erledigt!





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