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Die Lehrer, unsere Kinder und die Volksschulkrise

Es ist eines der Projekte, das die Regierung noch mit Brachialgewalt vor den Wahlen über die Bühne bringen will; es ist aber deswegen alles andere als zwingend und logisch: das geplante neue Lehrerdienstrecht. Während die Politik ständig vom Dienstrecht reden will, herrscht an anderen Fronten im Bildungssystem längst ein Flächenbrand. Vor allem an unseren Volksschulen.

Das einzige, was an den Regierungsvorhaben im Prinzip richtig ist, ist der Plan, die Lebensverdienstkurve der Lehrer abzuflachen. Lehrer zu sein ist zwar längst kein Hungerleider-Job mehr wie einst, aber in den ersten Jahren ist das Einkommen alles andere als üppig. Hingegen sind die Einkommen in den letzten zehn bis zwanzig Jahren überaus reichlich.

Die subjektiven Bedürfnisse verhalten sich genau umgekehrt. In jüngeren Jahren ist eine Wohnung zu kaufen und einzurichten, man gründet (hoffentlich) eine Familie, die Kinder liegen einem (hoffentlich) auf der Tasche. Am Ende der Karriere ist es umgekehrt. Die Bedürfnisse gehen da subjektiv wie objektiv zurück.

Auch der Markt führt zur gleichen Erkenntnis: Ein 55-jähriger Lehrer wird nur in den seltensten Fällen von der Privatwirtschaft abgeworben. Mit 25 oder 30 hingegen sind gerade die Tüchtigen unter den Lehrern auch für viele andere Arbeitgeber interessant. Auch alle jene, die verachtungsvoll die Augen verdrehen, wenn das Wort „Markt“ fällt – unter den Lehrern sind das leider besonders viele! –, sollten irgendwann begreifen: Die Marktmechanismen sind immer wirksam, ob man sie nun mag oder nicht.

Nach drei Jahren ist kein Unterschied mehr legitim

Die niedrigen Einstiegsgehälter sind zweifellos auch ein Grund, warum der Lehrerberuf so massiv verweiblicht. Männer verhalten sich (auch in anderen Bereichen) viel stärker gehaltsorientiert als Frauen. Es wird heute jedoch von allen Seiten der Wunsch nach einem höheren Männeranteil in unseren Schulen als dringend angesehen. Natürlich hat der hohe Frauenanteil auch mit anderen Dingen wie insbesondere der Arbeitszeit zu tun. Freilich ist es politisch nicht korrekt, das zu erwähnen.

Lediglich ein Argument spricht für niedrigere Einstiegsgehälter: In den ersten zwei oder drei Jahren ist ein junger Lehrer noch ein wenig Lehrling, der manche pädagogischen Tricks und administrativen Vorgänge lernen muss. Aber etwa nach dem dritten Jahr ist er meist schon gleichwertig mit einem Lehrer in seiner letzten Berufsdekade. Daher gibt es ab diesem Zeitpunkt eigentlich keine Gründe mehr für eine unterschiedliche Bezahlung, es sei denn, jemand übernimmt zusätzliche Verantwortungen oder Aufgaben. Die jungen Lehrer ersetzen in der Regel das durch Dynamik und Engagement, was die älteren an – ebenfalls wertvoller – Erfahrung einbringen.

So weit so klar. Das erste Problem taucht aber für den Übergang auf. Und der würde ein paar Jahrzehnte dauern: Es wäre ja wohl ungerecht, den älteren Lehrern – die einst in ihren Anfangsjahren in der Erwartung des späteren Geldsegens wenig verdient haben – das Einkommen zu kürzen, nur weil jetzt die jüngeren Kollegen mehr bekommen. Mehr Geld aber wird es gerade in Sparzeiten nicht geben können. Und Sparzeiten gibt es eigentlich immer. Daher wäre eigentlich nur eine Strategie realistisch: Bei jeder Gehaltsrunde unten ein wenig aufzurunden, und oben ein wenig zu kappen. Das ist gewiss ein langer Prozess, aber nur so ist eine Änderung politisch möglich. Bei uns jedoch wird seit Jahren von der großen Reform geredet, sodass nicht einmal die mögliche kleine begonnen worden ist.

Nun versucht jedoch die Regierung gerade wegen dieser Notlage, die Lebenseinkommen der Lehrer signifikant zu reduzieren. Das aber kann sich wiederum keine Gewerkschaft gefallen lassen. Vor allem wenn ihre Gruppe als einzige betroffen ist. Einen Lehrerstreik will sich die Regierung jedoch ganz gewiss nicht leisten, in Wahljahren schon gar nicht.

Gleichzeitig wird versucht, die Lehrerdienstzeiten deutlich zu verlängern. Die Jungen sollen also deutlich länger arbeiten als die Älteren – obwohl diese weiterhin mehr verdienen. Eine solche provozierende Zweiklassengesellschaft würde aber mit Sicherheit zu einer Sprengbombe mit Zeitzünder für jedes Konferenzzimmer in unseren Schulen. Kann man das ernsthaft  wollen, wenn es eigentlich um bessere Schulen gehen sollte?

Aber arbeiten die Lehrer nicht tatsächlich recht wenig? Dem werden in der Tat die meisten Österreicher zustimmen. Die Studien über eine lange Jahresstundenleistung von Lehrern genießen wohl zu Recht wenig Glaubwürdigkeit, beruhen sie doch mangels objektiver Messmöglichkeiten vor allem auf Eigenangaben der Lehrer selbst. An die glaubt aber eher nur die Gewerkschaft.

Löwenbändigen macht Stress

Dennoch kann man es sich nicht so einfach machen, wie viele Zeitungskommentatoren, deren liebste Beschäftigung des Lehrer-Prügeln ist, und einfach nach weniger Lehrer-Entlohnung zu rufen. Dem steht nicht nur das erstaunlich hohe Ansehen der Lehrer in der Bevölkerung entgegen, sondern auch die Tatsache, dass eine Unterrichtsstunde vor einem Haufen (vor/post)pubertärer Jugendlicher einen unglaublichen Stress bedeutet, der mit kaum einem anderen Job vergleichbar ist. Im Gegensatz zu sonstigen Berufen darf man ja als Löwenbändiger keine Sekunde die Konzentration verlieren. Diese Aufgabe ist zweifellos noch viel schwieriger geworden, seit die Immigrationspolitik die Klassen mit Massen Jugendlicher aus bildungsdesinteressierten Kulturen vom Balkan und aus der Dritten Welt gefüllt hat.

Dazu kommt ein gewichtiges psychologisches Argument: Selbst in der Krise hat in Österreich keine größere Gruppe ein echtes dauerhaftes Minus (weniger Einkommen verbunden mit mehr Leistung) hinnehmen müssen. Das jetzt einzig und alleine von Lehrern erreichen zu wollen, ist eine absolute Mission impossible. Das ginge höchstens in echten Notzeiten, in einem gemeinsamen nationalen Kraftaufschwung, wenn also auch die Richter 40 Stunden im Gericht sein müssen, wenn der Handel am Sonntag öffnen wird, wenn auch ÖBBler erst mit 65 in Pension gehen könnten usw. Oder eben wenn – wie in Griechenland – alle deutlich weniger verdienen. Eine Gruppe allein gezielt herauszupicken, kann aber niemals funktionieren.

Natürlich könnte man die Lehrer auch außerhalb des Unterrichts zur Anwesenheit in der Schule zwingen. Dann können sie dort Arbeiten verrichten wie Vorbereitungen, Weiterbildung, Korrigieren, Eltern- und Schülergespräche. Nur: Wenn ein Dienstgeber das will, dann muss er seinen Mitarbeitern auch genauso viel Raum zur Verfügung stellen wie jeder andere Arbeitgeber: also mindestens acht Quadratmeter, einen funktionalen Schreibtisch und einen PC mit Internet und Drucker als Mindestausstattung.

Statt jahrelang sinnlose Verhandlungen über ein Dienstrecht zu führen, wäre es viel klüger gewesen, ein paar Schulen mit ordentlichen Lehrer-Arbeitsplätzen auszustatten. Dann hätte man dort ohne vorheriges Warten auf die  Weltrevolution an konkreten Einzelbeispielen beobachten können, wie sich das auswirkt: auf die pädagogischen Erfolge wie auch auf die Motivation der Lehrer. Aber vieles deutet ja darauf hin, dass diese Unterrichtsministerin das gar nicht will. Sie will keine positiven Veränderungen, sie will nur stänkern, ideologisieren und Journalisten PR-Geschichten über die bösen Lehrer ins Blatt drucken.

Worum es eigentlich gehen sollte

Eine wirksame Dienstrechtsreform würde auch viel stärker als bisher die Weiterbildungspflicht der Lehrer beachten. Sie würde auch das sachliche Wissen und Können der Lehrer neben ihren pädagogischen Fähigkeiten zur Voraussetzung einer Anstellung machen.

Mit anderen Worten: Die Direktoren müssten sich leicht von Lehrern trennen können, die einer Klasse nicht gewachsen sind; von allen jenen, die etwa nach zwanzig Jahren nicht mehr auf dem Laufenden ihres Faches sind (beispielsweise nicht einmal die gelehrte Fremdsprache perfekt beherrschen); sowie von all jenen, die schon von Anfang an Opfer des dramatischen Qualitätsverlustes unserer Universitäten sind, wo leider weder meritorisch noch pädagogisch die Unfähigen ausgesiebt werden.

Ein perfektes Dienstrecht würde aber auch vorsehen, dass jeder neue Lehrer zumindest zwei Jahre im wirklichen Leben gearbeitet haben soll, also irgendwo außerhalb von Klassenzimmern und Hörsälen. Nur solche Lehrer können den Kindern einen Eindruck von der realen Welt vermitteln, die sich halt total von den Lesebuch- und Gutmensch-Vorstellungen der Grünen unterscheidet.

Der allerschlimmste Wahnsinn ist aber, dass diese Dienstrechtsreform wie ein Prokrustesbett für alle Lehrer gelten soll. Also von der Volksschule bis zur AHS und BHS. Während die Praxis schon längst zeigt, dass vor allem bei bestimmten technischen Fächern an einer Berufsbildenden Höheren Schule nur durch (marktgerechte) höhere Gehälter gute Lehrer gefunden werden können, sollen sie nun mit Volksschullehrern gleichgestellt werden. Das ist entweder völlig unfinanzierbar oder es heißt: Gute Nacht für unsere – noch – exzellente Techniker-Ausbildung.

Dieses Prokrustesbett würde auch für die AHS zur Katastrophe: Denn jeder weiß – bis auf die Unterrichtsministerin –, dass wir dort in den nächsten Jahren eine gewaltige Pensionierungswelle haben, gegen die dringend vorgebaut werden müsste. Aber vielleicht teilt irgendwer einmal der unglückseligen Claudia Schmied mit, dass in den nächsten sieben Jahren jeder dritte Lehrer in Pension gehen wird. Vielleicht leistet sich die ÖVP auch wieder einmal einen Schulexperten, nachdem man den ungeliebten und unbeliebten Neugebauer auf die Strafbank gesetzt hat.

Gleichmacherei über alles

Hinter dieser geplanten Einheitsbezahlung steckt natürlich die gleichmacherische Ideologie, dass alle dieselbe Ausbildung genießen sollen. Was völlig absurd ist.

Volksschullehrer, die selbst schwere Rechtschreibdefizite haben, werden nicht besser, wenn man nur noch Master auf unsere Kleinsten loslässt. Denn das Rechtschreiben lernen sie ebensowenig auf der Universität wie das Einmaleins oder die Namen der Wiener Bezirke, also jene Dinge, an denen Zehnjährige bei allen internationalen Vergleichstests so blamabel scheitern. Die wahren Probleme liegen nämlich schon bei der Auswahl der Möchtegern-Lehrer an den Pädagogischen Hochschulen, wo man viel zu wenig konsequent ist. Und vorher bei der Matura, wo es immer weniger selbstverständlich ist, dass ein Maturant die Rechtschreibung beherrscht.

Das von der ÖVP offenbar nicht durchschaute Motiv der SPÖ: Diese will den Weg zur Gesamtschule durch die Hintertür noch breiter zu machen. Die linken Ideologen glauben in ihrer Dummheit nämlich, dass der Hauptwiderstand gegen die Gesamtschule von AHS-Lehrern kommt, die nicht auf eine gleiche Stufe mit Volksschullehrern geraten wollen.

Das mag es zwar schon geben. Aber der entscheidende Hauptwiderstand kommt natürlich von all jenen Eltern, die für ihre Kinder die bestmögliche Ausbildung wollen. Und die diese in einer zwangsweisen Einheitsschule mit Sicherheit nicht bekommen werden – schon gar nicht in Wien, wo bereits mehr als die Hälfte der Kinder einen Migrationshintergrund hat.

Alle Kraft den Volksschulen

Eine ernsthafte Bildungspolitik würde neben einer ganz anderen – realistischen, daher kleinen – Dienstrechtsreform die ganze Energie unseren Volksschulen widmen. Dort nämlich, also in der Gesamtschule für die 6- bis 10-Jährigen, spielt sich nach allen vorhandenen Untersuchungen die wahre Bildungskatastrophe ab.

Was zu deren Behebung notwendig wäre, wäre eine strengere Lehrerauslese, eine ernsthafte und auch individuell anrechenbare externe Leistungsevaluation, die Rückkehr zu Disziplin im Klassenzimmer, Mut zu mehr Frontalunterricht und zu einem altersangepassten Leistungsdruck, mehr erlaubte Vielfalt an Volksschul-Modellen, Aufnahmsprüfungen am Wechsel von der Volksschule zur AHS und vieles andere mehr. Es ist kein Zufall, dass es sich in einem ganzen Bezirk herumspricht, wo es noch eine strenge Volksschullehrerin gibt. Zu der wollen dann fast alle Eltern ihre Kindern schicken. Und nicht zu den Kuschellehrern im Ungeist der Siebziger Jahre.

Um nur ein paar Daten über die Dimension der Volksschulkatastrophe zu nennen (von der Frage, ob diese auch mit dem hohen Frauenanteil gerade in den Grundschulen zu tun haben könnte, will ich dabei gar nicht reden – auch wenn dieser zumindest auffällt):

  • Bei den 10-Jährigen ist der Vorsprung der finnischen auf die österreichischen Kinder ein halbes Jahr größer als dann mit 14 nach der ach so bösen differenzierten Unterstufe (dass die Finnen übrigens immer vor Österreich bleiben werden, liegt an drei ganz anderen Faktoren: In Finnland dominiert der Frontalunterricht; dort darf noch Wert auf Disziplin gelegt werden; und dort gibt es fast keine Kinder, die nicht Finnisch als erste Sprache zu sprechen gelernt haben).
  • Unter allen bei den internationalen Tests untersuchten europäischen Ländern gibt es in den österreichischen Volksschulen die meisten disziplinären Probleme.
  • Bei der Lesekompetenz der 10-Jährigen nimmt Österreich unter 14 untersuchten europäischen Vergleichsländern den letzten Platz ein. Österreich hat in dieser Gruppe auch die wenigsten „sehr guten“ Lese-Kinder, und die meisten leseschwachen.
  • Bei Mathematik liegen Österreichs 10-Jährige unter den 14 Vergleichsländern an 11. Stelle. Was in Nordirland 25 Prozent der Kinder schaffen, schaffen in Österreich nur 2 Prozent.

Es ist lichterlohes Feuer am Dach. Aber wir reden nur über Dienstrecht und Gesamtschule, also leistungsverschlechternde Dinge. Und niemand redet über die echten Notwendigkeiten.

Ob das vielleicht gar Absicht ist?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 05:31

    Wer einmal in einem Entwicklungsland gesehen hat wie miserabel die Grundschulen wegen Laissez-Faire und mangels Leistungsdruck sind, sieht auch, wie katastrophal sich dies auf Niveau und Wohlstand in der ganzen Gesellschaft auswirkt.
    Schulabgaenger, die mit den Grundrechnungsarten Probleme haben und kaum einen halben geraden Brief/Email schreiben koennen, geschweige denn andere grundlegende physikalische, technische, biologische Zusammenhaenge kennen, sind in der modernen Arbeitswelt meist unbrauchbar und belasten die Gesellschaft in Form massenhafter Hilfsarbeiterscharen.
    Wenn das, was AU hier beschreibt uns langsam in diese Richtung bewegt, dann viel Spass Oesterreich, viel Spass Europa!
    Leistungsverweigerung ist niemals ein Weg Probleme zu loesen, oder auch nur ein gutes Leben zu fuehren. Es sei denn, man schmarotzt erfolgreich bei anderen.
    Dieses Schmarotzertum kommt jedoch zwangslauefig zu einem natuerlichen Ende.
    Dann wird das ideologische Kartenhaus spektakulaer zusammenbrechen.
    Und mit ihm unser bisher gutes Leben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 08:33

    De englische Philosoph Bertrand Russel warnte 1948 in seiner Vorlesung „Authority and the Individual“ vor den Konsequenzen einer Politik, die versucht, kulturelles Kapital umzuverteilen. Also, weg von denen, die darüber verfügen, und hin zu denjenigen, die es nicht haben.

    Der Versuch, Gleichheit und Gerechtigkeit herzustellen, so Russel, könne damit enden, dass die guten Dinge, die sich nicht so ohne weiteres verteilen lassen, einfach nicht mehr als GUT bezeichnet würden: „Eine Regierung, die Bildung wie Sozialhilfe zu verteilen versucht, könnte angesichts der Unmöglichkeit dieser Aufgabe die Lösung darin sehen, den Wert der Bildung insgesamt abzuwerten!“ „Gerechtigkeit“ wird dann so hergestellt, dass die gute Bildung lieber gleich allen verwehrt sein soll…

    Dass der verminderte Stellenwert von Wissen und Bildung mit den bildungsfernen Schichten der Immigranten zu tun hat, ist dabei nicht zu übersehen. Die Forderung, dass Schulen (auch Volksschulen) einen Standard der Exzellenz anstreben, gilt mittlerweile als elitär und ausgrenzend…

    Die Bildung ist zu einem Spielball partikularer Interessen und politischer Experimente verkommen. Wenn ich mich recht erinnere war es 2010, als der CHRISTDEMOKRATISCHE Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust, den Bürgervertretern der Initiative „Wir wollen lernen!“ AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT vorwarf! Auch so ein gehirngewaschener „Schwarzer“ der glaubt die Bürger für den Gehirnwaschtag einteilen zu müssen…

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 07:57

    "Unter allen bei den internationalen Tests untersuchten europäischen Ländern gibt es in den österreichischen Volksschulen die meisten disziplinären Probleme."

    Ein katastrophaler Punkt, der von unseren linksvereinnahmten Medien tunlichst unter den Tisch gekehrt wird. Die Saat der Alt-68er mit ihrer antiautoritären Erziehungsreligion geht nun in erschreckender Weise auf. Unseren Kindern darf lt. sozialistischer Sektenlehre keinesfalls mehr Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Leistungsdenken, Disziplin, Fleiß und ähnliche "konservative Tugenden" gelehrt werden, sondern man bringt ihnen nurmehr ihre (politisch korrekten) Rechte gegenüber der Gesellschaft nahe, jedoch nicht ihre Pflichten.

    Da sind engagierte Lehrer wahrlich nicht zu beneiden, wenn sie bei solchen Voraussetzungen mit ihren pädagogischen Fähigkeiten scheitern und die Wissensvermittlung fast verunmöglicht wird.
    Den Rest besorgen dann noch die Verständigungsprobleme mit unseren Kulturbereicherern, sowohl bei den Kindern als auch deren Eltern. Entsprechend fallen auch die übrigen Testergebnisse aus.

    Mindeststandards wären selbstverständlich eine entsprechende Ausbildung, leistungsbezogene Entlohnung sowie ein faires Dienstrecht, um zumindest hochqualifiziertes Personal für einen der wichtigsten Beruf(ungen)e zu sichern, nämlich die Bildungsarbeit im Dienste der Zukunft unserer Kinder.

    Jedenfalls muß diese unfähige MinisterIn Schmied mit allen zu Gebote stehenden Mitteln daran gehindert werden, noch vor den Wahlen weitere ruinöse "Reformschritte" im Schulsystem einzuleiten, dann lebt zumindest die Hoffnung, daß sich danach etwas zum Besseren wendet.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 09:07

    Es ist Feuer auf dem Dach.

    Einen Einwand zur Lehrerarbeitszeit möchte ich schon anbringen, ich unterrichte als externer Lektor an einer technischen Fachhochschule, nämlich den, dass dort z.B. von der tatsächlich notwendigen Arbeitszeit etwa 10% bezahlt werden bei einer seit 15 Jahren gleichbleibenden Lohnhöhe ohne Anpassung.

    Aber in den Volksschulen ist wirklich Feuer am Dach. Es mangelt am Auftrag an die Lehrer und es ist die Ideologie (=Idiotie), die da brutal gefahren wird, die Gleichmacher sind unterwegs.

    Jährlich bekommen sie neuerlich eine aufs Dach, diese Ideologiekasperln mit der Frau Bundesminister mit fragwürdigem Bankhintergrund an der Spitze.

    Sogar die ordentlichen Sozialisten suchen für ihre Kinder Klosterschulen, wo sie noch auf normale Lehrer zu treffen hoffen. Warum die nicht ihrer Ideologie (=Idiotie) - Nomenklatura aber auf die Finger klopfen, oder warum das nichts nützt, das kann ich offenbar nicht erklären, vielleicht erklären das die Wahlen, dass es dann was nützt.

    Der Fisch stinkt vom Kopf. Wie bei den Nazis sind unter die Lehrer die Verpetzer und Vernaderer eingschleust worden, die jedem ordentlichen Lehrer das Leben schwer machen, alles aus Parteiräson natürlich. Die Ideologie (=Idiotie) zerstört unsere Schulen, die einmal zu den besten gehört haben, zerstört unsere Kinder, die nun nachgewiesener maßen zu den schlechtesten gehören, und zerstören Österreichs Zukunft.

    Gepaart mit der Zuwanderungspolitik, auch von Linksgrün betrieben, ergibt das den tödlichen Mix, den wir hier bei uns vor 40 Jahren zu trinken begonnen haben, als der Sonnenkönig angetreten ist und Österreichs Staatsschulden vervierzigfacht hat, die Leistung abgschafft und den Kredit genommen hat und von seiner Klientel dafür 4x gewählt wurde, und gepaart mit dem Verstecken der Schulden hinter einer EU, die auch links unterwandert wurde und dafür sorgt, dass alle Ungebildeten in Österreich landen, gepaart mit der Tatsache, dass sogar die bestehenden Gesetze von den 'Sozialdemokraten' gebrochen werden und zwar z.B. auf höchster Rathausebene, wo dann verurteilete und abzuschiebende Pakistanis als Votivkirchenbesetzer sogar ein öffentliches Forum geboten bekommen, gepaart mit all diesen nicht unwesentlichen Randzutaten wird es nun total öffentlich und blamabel für Österreich und seine Feinde und Verräter, nämlich genau die Ideologen der Sozialdemokraten und Grünen.

    Wer das nicht sieht, ist für mich blind. Wer es sieht, möge denen bitte bei den Wahlen eine Auszeit zum Nachdenken geben. Es sind nicht die ordentlichen Sozialdemokraten geneint, sondern die sozialistische und grüne Nomenklatura und Selbstbedienerpartei samt Klientel und die sind abzuwählen, damit neue, ordentliche, hoffentlich, den Vortritt bekommen können.

    Irgendwie lässt sich die Sachfrage nur lösen, wenn die Verhinderer der Lösungen weg sind.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 13:22

    Pseudopädagogik entstand zeitlich etwas vor Pseudorecht. Beide "Pseudos" gehen auf die 68er-Jesus-Christler zurück. Pseudorecht ist Unrecht (legal-illegal-scheißegal). Pseudopädagogik ist eine reine Kopfgeburt. Böse Zungen behaupten, durch bewußtseinserweiternde Mittel.

    Dieses so zusammengereimte Glaubensbekenntnis geht davon aus, daß der Mensch eigentlich gar keine Erziehung braucht... Vorbild für diese Glaubensdenke dürften die Pekinger Schüler sein, die unter Mautsedung ihre Lehrer auf offener Straße zusammengeschlagen haben...

    Nun... soweit sind wir noch nicht ganz geraten. Obwohl... die "Atmosphäre" in der Klasse hat sich doch sehr gewandelt. Der Klimawandel ist hier nicht zu übersehen.

    Wenn heute die LehrerIN (gibt sowieso nur noch LehrerINNEN) die Klasse betritt, grüßt sie zuerst die Schüler. Darauf wurde sie in ihrer pseudopädagigischen Ausbildung konditioniert. Sie will sich ja bloß keinen Rüffel holen. Das heißt noch lange nicht, daß der eine oder andere Rotzlöffel zurückgrüßen muß. Schließlich ist man ja als kleiner Schnösel auch ein freier Mensch... der hat halt grad keine Lust. Oder man läßt die Lehrerin durch seinen Anwalt grüßen, damit sie gleich weiß mit wem sie es zu tun bekommt, wenn sie nicht richtig spurt.

    Falls man dann noch etwas lernt, dann das naseweise Diskutieren über die Rettung der Welt. Kritisiert kann natürlich auch die Kaufentscheidung von Papa für den neuen SUV werden... sowie alles und mögliche. Außer natürlich die 68er-Jesus-Christler und deren zu bejubelnden kulturrevolutionären Errungenschaften.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 07:45

    Damit man Lehrer möglichst lange an die Schule bindet, selbstverständlich ohne 8 m2 Arbeitsplatz, werden wöchentlich mehrere Besprechungen anberaumt, die wenig bis gar nichts für eine bessere Ausbildung der Schüler bringen.
    Weiters muss man nun für jeden Schüler ein "Horoskop" (den Ausdruck habe ich mir jetzt nicht gemerkt) schreiben, über Teamgeist, Verhalten in Gruppenarbeiten und sonstige soziale Verhaltensweisen. Es werden pädagogische und fachliche Arbeiten durch Papierarbeit ersetzt.
    Da kann man nur sagen, Gute Nacht, wenn das gefügige Direktoren mitmachen anstatt lautstark einzuwenden und zu boykottieren. Ist zwar für die Karriere wenig förderlich, wäre aber notwendig.
    Und zu den jungen Lehrern: Da gibt es leider eine nicht zu kleine Gruppe, die weder engagiert ist, noch im richtigen Beruf sitzt, zumindest haben manche weniger Ahnung von Leistung als viele ältere.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 14:45

    A.U. schreibt:

    "In Finnland dominiert der Frontalunterricht; dort darf noch Wert auf Disziplin gelegt werden; und dort gibt es fast keine Kinder, die nicht Finnisch als erste Sprache zu sprechen gelernt haben"

    Abgesehen einmal von der in jeder Hinsicht (!) unfähigen, links indoktrinierten Unterrichtsministerin samt ihrer Entourage und zudem einem idiotischen Schulversuch nach dem anderen, ist ---gepaart mit der gezielten Zerstörung der Familie---das Hauptproblem bei der ganzen Schulmisere das "Ausländerproblem", das unmöglich in den Griff zu bekommen ist. Wer anderes behauptet, träumt.

    Wie, so frage ich Sie, stellen Sie sich eine Lehrkraft vor, die vor den Kindern steht---während die Schüler nach allen Himmelsrichtungen schauen, denn der Frontalunterricht ist ja verpönt, sich untereinander unterhalten, denn Disziplin ist ein weiteres "Rotes Tuch"---und ein x-beliebiges Thema behandelt und die Hälfte von ihnen, vielfach aber wesentlich mehr, hat keine Ahnung, worum es geht, weil diese kein Wort verstehen.

    Dieser Unterricht ist für die Katz', sowohl für die Einheimischen, als auch für die Zugereisten. Die "Ergebnisse" solch vergeblichen Unterrichts kennt man ja, und diese werden von Jahr zu Jahr katastrophaler, je mehr der deutschen Sprache nicht kundige Kinder unsere Schulen "besetzen".

    Solange nicht ALLE Kinder dem in deutscher Sprache gebotenen Unterricht folgen können, ist jede Reform sinnlos. Wenn jetzt jemand hergeht und meint: Die Ausländer sind nun einmal da, also müssen wir dies und das als gegeben hinnehmen, dann kann ich nur antworten: Hätte man diese Flut an Zuwanderern beizeiten konsequent gestoppt, wären wesentlich weniger da und diese könnte man verkraften---nicht aber diese Massen.

    Solange also das Sprachproblem eine Riesenhürde für guten Unterricht ist, wird sich am schlechten Abschneiden unserer Schüler etwa im Vergleich zu Finnland nichs ändern. Schade ums Geld und um die vergebliche große Mühe der Lehrer.

    PS.: Hauptsache für unsere Unterrichtsministerin ist wahrscheinlich, daß sie dem Autor Peter MENASSE 2010 und 2011 mehr als 40.000 € für "kulturpolitische Beratungsleistungen"---was immer das auch sein soll!---zukommen lassen konnte ("Die Presse", 9. 2. 2013).

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilips
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2013 18:16

    Unser Bildungssystem produziert Fachtrottel ...
    Es wird viel über Bildung gesprochen, auch davon, dass unser Bildungssystem (vor allem in Österreich), gelinde gesagt, nicht optimal ist. Unser Bildungssystem produziert Fachtrottel, keine eigenständig denkenden Menschen ... und das ist fatal für die Wissenschaft, die Forschung ebenso wie für die Gesellschaft.

    Natürlich gibt es Bildungs-Systeme, die von Beginn an das Kind, später den Jugendlichen zu einem kritisch denkenden und selbständig denkenden Menschen erziehen - zB. die Waldorf-Schulen. Doch dieses Bildungssystem wird in seiner Existenz bekämpft, bestenfalls geduldet ...

    Unser Bildungssystem ist ein erzwungenes Auswendiglernen und Nachplappern. Ein gutes Beispiel ist der Bereich Betriebswirtschaft. Althergebrachte Thesen, die durch die Krise und die Suche nach neuen Wirtschaftssystemen ohnehin ad absurdum geführt wurden, werden weiterhin gelehrt. Das Schlimmste daran ist, dass die Studenten zB. nicht unser Geldsystem und mögliche Alternativen vermittelt bekommen. Unser Geldsystem ist ein absolutes Tabu-Thema, das in seiner korrupten und unsozialen Form möglichst aufrecht erhalten werden soll. Demnach, kein kritischer Ansatz und keine alternativen Ideen zu diesem Thema - bei Menschen, die möglicherweise später einmal Spitzenpositionen in der Wirtschaft besetzen sollen. Wie gesagt, nach dem derzeit noch gültigem kapitalistischem Muster.

    Wie soll allerdings ein künftiger Wirtschaftskapitän Krisen im Ansatz erkennen und auch sozial handelnd - Manager haben nun einmal auch eine grosse soziale Verantwortung - die aufkommenden Probleme lösen können?

    Seit einigen Jahren ist der wichtigste Begriff anscheinend "Sharholder Value" geworden. Höchste Profite für die Eigentümer und Investoren erwirtschaften. Besonders Hedgefonds, die berüchtigten Heuschrecken, haben es in dieser Disziplin zu wahren Meistern ihres Fachs gebracht! Rücksichtslos und nicht vorrausschauend wird ausschliesslich auf Profit gesetzt. Das ist eine Komponente unseres Bildungssystems.

    Aber auch in der Medizin kann man ähnliche Auswüchse erkennen. Ärzten und angehenden Ärzten wird ein besonders enges Bild der Medizin suggeriert. Alternativen, wie die jahrhundert alte Naturmedizin, Homöopathie, etc. werden grundsätzlich abgelehnt. Resultat ist eine Rezept-Medizin, die offensichtlich nicht einmal mehr die Zeit aufbringt, mit den Patienten ein vernünftiges Gespräch zu führen. Klar, Pharmazeutika bringen Profit, reden und die vielfach sehr effizienten alten Hausmittel, kaum. Also müssen die Strukturen so geschaffen werden, dass schon während der Ausbildung darauf geachtet wird. Darum stehen auch viele junge Ärzte alternativen und traditionellen Heilmethoden äusserst skeptisch gegenüber.

    Der Nick "Muten" hatte nach dem gestrigen Artikel einen interessanten Kommentar gepostet: "Ich hab´ selbst ein paar Semester Astrophysik studiert und habe dabei folgende Erfahrung gemacht: Unser "Bildungs-System" ist keines mehr - seit über 150 jahren ... es ist zu einem AUS-bildungssystem verkommen. Bbildung ist die Entwicklung der dinglichen, geistigen, kulturellen und sozialen Fähgikeiten eines Menschen. Aus-Bildung ist die Indoktrination der Studenten mit bereits bestehendem Fachwissen. Ausbildung erzeugt keine ge-bildeten Menschen sondern "Experten" - der politisch korrekte Terminus für Fachtrottel!"

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
    http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2013/02/unser-bildungssystem-produziert.html


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  1. Majid (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:20

    After watching the detbae yesterday and viewing some of the other comments I can honestly say there wasn't a clear winner of the detbae. I do feel like Obama answered the questions more directly than Romney, especially about his plans with his budget cuts and Romney's attacks. I feel like Romney danced around a lot of topics, and should have played it more cool like Obama, it made him look like he was starting to drown. I can't wait to see the next detbae now http://iguyyranibd.com [url=http://camolci.com]camolci[/url ] [link=http://nrqkropo.com]nrqkropo[/link ]

  2. Hayat (kein Partner)
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  3. Raluca (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:09

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  4. Tenorhorn (kein Partner)
    16. Februar 2013 19:34

    Ein Berufsschullehrer bzw. Berufsschullehrerin muss mindestens eine 3 Jahre berufliche Praxis als Anstellungserfordernis vorweisen. Er/Sie kommen daher aus der Wirtschaft. Eine über Jahre geführte Statistik ergab bei Eintritt ein Durchschnittalter von 30-32 Jahren. Die fachliche Kompetenz ist Voraussetzung und steht zunächst im Vordergrund, pädagogische Kenntnisse werden später vermittelt. Die Zufriedenheit der Schüler mit ihrer Schule ist bei dem HTL´s am Größten, gleich gefolgt von den Berufsschulen. Hier erfolgt halt der Unterricht praxisnah, lebensnah, brauchbar.

  5. Martin W. (kein Partner)
    16. Februar 2013 14:06

    Ad "Lehrerarbeitszeit" -

    Zwei kleine kritische Anmerkungen habe ich schon:

    1. Seriöse, d. h. von unabhängigen Instituten erstellte Arbeitszeitstudien gibt es zu Hauf, ebenso wie Begründungen derselben: Das heißt, es gibt Listen von Dingen, die im Laufe eines Schuljahres geleistet werden und Erfahrungen, wie bzw. wann das geschieht. Man muss sich eigentlich nur einige Wochen mit offenen Augen in einer Schule aufhalten und Grundrechenarten beherrschen, um auf verlässliche Ergebnisse zu kommen.

    2. Lehrer sind keine Stundenlöhner, sondern werden für die Erfüllung von genau definierten Pflichten bezahlt. Wenn sie das leisten, was ausgemacht war, dann ist alles bestens.
    Man wird auch keinem Schichtarbeiter, der zufällig einmal drei Tage frei hat, vorwerfen, er sei faul. Er bringt ja seine Leistung, und zwar an den Zeiten, die vereinbart sind.
    Ein Teilbeschäftigter ist auch nicht faul, sondern verdient aliquot weniger als ein Vollbeschäftigter.
    Ich gehe auch nicht zu einem Arzt, um möglichst lange dort zu sitzen oder mit ihm zu reden, sondern um eine kompetente, richtig erstellte Diagnose und richtige Therapie zu erhalten. Das heißt, ich bezahle ihn nach Wissen und Erfahrung sowie nach seiner Fähigkeit, mir dieselbe zugute kommen zu lassen.

    Ich halte es daher für völlig unangebracht, ständig von Arbeitszeit zu reden (nachdem diese sowieso erbracht wird), nur um dem Stammtisch das Maul zu reden, wo man sich damit profiliert, Lehrer als überbezahlte, inkompetente, leistungs- und fortbildungsunwillige, pädagogisch unfähige Parasiten hinzustellen, die ständig sinnloserweise versuchen, den Kindern Dinge beizubringen, die sie nicht brauchen und so einen im Vergleich zu den Kosten miserablen Output erzeugen.

  6. Neppomuck (kein Partner)
    15. Februar 2013 13:59

    Schade, dass es bei Wahlen keine "negativen Vorzugsstimmen" gibt.
    Frau Schmied würde einen eindrucksvollen "Sieg" davontragen.
    Allenfalls "ex äquo" mit Norbert Darabos, aber das "Militärische" ist gegenüber den Bildungsanforderungen im Land keine nennenswerte Größe.

    Die Angst der (vorwiegend linken) Politiker vor der Leistung.
    (frei nach Handke)
    Verhindert also die Verhinderer, liebe Wähler.
    Falls Euch Eure Zukunft am Herzen liegt.

    Graf Lambsdorff sel. ist folgender Spruch zuzuschreiben:
    "Das Parlament ist einmal voller und einmal leerer, aber es ist immer voller Lehrer."
    Was deutlich macht, warum die Lehrerlobby so unerträglich "erfolgreich" ist, indem sie erträgliche (wie sie meint) Misserfolge billigend in Kauf nimmt.

    Wer Qualität will, muss Wettbewerb zulassen.
    Wo sind also die "liberalen" Vorschläge, im Schulwesen die 'Macht des Marktes' zu etablieren?
    Passable Vorschläge sind noch nicht gekommen.
    Misststände zu beklagen allein ist zu wenig.
    Warum also keine "gegenreformatorischen Denkkansätze" von dieser Seite, nachdem die Grundfesten unserer (wirtschaftlichen und damit kulturellen) Zukunft über Jahrzehnte (absichtlich?) zutode "reformiert" wurden?

    Frankie, der Selbstbewusste wird dazu auch nicht beizusteuern haben, der Typ konzentriert sich ja (höchst unzuständig) auf "seine Werte".
    Wiewohl er von "Werten" nicht die geringste Ahnung hat.
    Insofern entspricht er dem prototypen Bildungsreformer perfekt.

  7. byrig
    14. Februar 2013 23:42

    es ist müssig und mühsam,da in interessierten kreisen bekannt:
    es geht primär um den alten,immer wieder vorgebrachten wunsch der sozialisten um die einführung der gesamtschule.
    seitdem die katastrophenbankerin einen leo-job als unterrichtsministerin von ihrer partei,der spö,zugeschanzt bekommen hat,gibt es wieder ein dauerfeuer aus allen richtungen,bis hin zum greisen androsch,um diese ursozialistische idee verwirklichen zu können.
    unterstützt werden die sozis dabei natürlich von den mehrheitlich linken journalisten in praktisch allen medien.und dass die grünen melonen mehr als dafür sind überrascht wohl nicht wirklich.
    überraschend ist vielleicht die haltung von simple-minds wie dem tiroler landeshauptmann platter.aber dem hat vielleicht der sauerstoffmangel bei der gamsjagd in luftigen tiroler höhen nicht so gut getan.
    fakten sind:es gibt keine wirklich harte beweise dafür,dass diese sozialistischen überlegungen irgendeinen vorteil bringen würden.
    im gegenteil:eine massive verschlechterung des bildungsniveaus wäre der fall,könnte die gescheiterte "bankerin" schmidt ihre spö-vorstellungen durchbringen.
    die differenzierung der lehrerausbildung muss unbedingt aufrechterhalten werden.
    meine konder habens gottseidank hinter sich-in diesem system mit erfolg.
    meine zukünftigen enkel sollen diese chance auch noch haben.trotz marxisten wie schmidt und spö.

  8. Baumschulatlas (kein Partner)
    14. Februar 2013 21:16

    Linktipp:
    Jagdseite mit neuen, gemeinfreien Grafiken, gegen den linksfaschistischen Ökologismus. http://jagdblut.de

  9. Reinhard (kein Partner)
    14. Februar 2013 19:10

    @dickbrettbohrer
    Stimmt, dem kann ich nur zustimmen.
    Merkt man an den drei häufigsten Entgegnungen, wenn man Jugendliche auffordert, vom Handy wegzuschauen und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren:
    1. Und wieso?
    2. Und was wenn nich?
    3. Is ma eh wuascht wos willst.
    Wenn ich kein Ziel habe, habe ich auch keinen Antrieb, mich irgendwohin zu bewegen.
    Die gleichen Jugendlichen können plötzlich Geld verdienen, Reisen organisieren und Projekte handhaben, wenn sie das Ziel haben, als erster in der Klasse ein neues iPhone zu besitzen.
    Solange ein junger Mensch von der Gesellschaft der Erwachsenen keine Perspektive vermittelt bekommt, als Vorbilder nur Jammerer, Empörer und Tachinierer hat, von in die Bequemlichkeit pragmatisierten Beamten geprägt und einem interesselosen Elternhaus nebst niveaulosem Fernsehprogramm abgestumpft wird, kann aus diesem jungen Menschen nichts werden.
    Dass Gutmenschen jetzt glauben, man müsse die Kinder nur länger und intensiver den Beamten aussetzen und würde damit etwas verbessern, erscheint da nur noch als tragikomische Randnotiz.

  10. Philips (kein Partner)
    14. Februar 2013 18:16

    Unser Bildungssystem produziert Fachtrottel ...
    Es wird viel über Bildung gesprochen, auch davon, dass unser Bildungssystem (vor allem in Österreich), gelinde gesagt, nicht optimal ist. Unser Bildungssystem produziert Fachtrottel, keine eigenständig denkenden Menschen ... und das ist fatal für die Wissenschaft, die Forschung ebenso wie für die Gesellschaft.

    Natürlich gibt es Bildungs-Systeme, die von Beginn an das Kind, später den Jugendlichen zu einem kritisch denkenden und selbständig denkenden Menschen erziehen - zB. die Waldorf-Schulen. Doch dieses Bildungssystem wird in seiner Existenz bekämpft, bestenfalls geduldet ...

    Unser Bildungssystem ist ein erzwungenes Auswendiglernen und Nachplappern. Ein gutes Beispiel ist der Bereich Betriebswirtschaft. Althergebrachte Thesen, die durch die Krise und die Suche nach neuen Wirtschaftssystemen ohnehin ad absurdum geführt wurden, werden weiterhin gelehrt. Das Schlimmste daran ist, dass die Studenten zB. nicht unser Geldsystem und mögliche Alternativen vermittelt bekommen. Unser Geldsystem ist ein absolutes Tabu-Thema, das in seiner korrupten und unsozialen Form möglichst aufrecht erhalten werden soll. Demnach, kein kritischer Ansatz und keine alternativen Ideen zu diesem Thema - bei Menschen, die möglicherweise später einmal Spitzenpositionen in der Wirtschaft besetzen sollen. Wie gesagt, nach dem derzeit noch gültigem kapitalistischem Muster.

    Wie soll allerdings ein künftiger Wirtschaftskapitän Krisen im Ansatz erkennen und auch sozial handelnd - Manager haben nun einmal auch eine grosse soziale Verantwortung - die aufkommenden Probleme lösen können?

    Seit einigen Jahren ist der wichtigste Begriff anscheinend "Sharholder Value" geworden. Höchste Profite für die Eigentümer und Investoren erwirtschaften. Besonders Hedgefonds, die berüchtigten Heuschrecken, haben es in dieser Disziplin zu wahren Meistern ihres Fachs gebracht! Rücksichtslos und nicht vorrausschauend wird ausschliesslich auf Profit gesetzt. Das ist eine Komponente unseres Bildungssystems.

    Aber auch in der Medizin kann man ähnliche Auswüchse erkennen. Ärzten und angehenden Ärzten wird ein besonders enges Bild der Medizin suggeriert. Alternativen, wie die jahrhundert alte Naturmedizin, Homöopathie, etc. werden grundsätzlich abgelehnt. Resultat ist eine Rezept-Medizin, die offensichtlich nicht einmal mehr die Zeit aufbringt, mit den Patienten ein vernünftiges Gespräch zu führen. Klar, Pharmazeutika bringen Profit, reden und die vielfach sehr effizienten alten Hausmittel, kaum. Also müssen die Strukturen so geschaffen werden, dass schon während der Ausbildung darauf geachtet wird. Darum stehen auch viele junge Ärzte alternativen und traditionellen Heilmethoden äusserst skeptisch gegenüber.

    Der Nick "Muten" hatte nach dem gestrigen Artikel einen interessanten Kommentar gepostet: "Ich hab´ selbst ein paar Semester Astrophysik studiert und habe dabei folgende Erfahrung gemacht: Unser "Bildungs-System" ist keines mehr - seit über 150 jahren ... es ist zu einem AUS-bildungssystem verkommen. Bbildung ist die Entwicklung der dinglichen, geistigen, kulturellen und sozialen Fähgikeiten eines Menschen. Aus-Bildung ist die Indoktrination der Studenten mit bereits bestehendem Fachwissen. Ausbildung erzeugt keine ge-bildeten Menschen sondern "Experten" - der politisch korrekte Terminus für Fachtrottel!"

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
    http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2013/02/unser-bildungssystem-produziert.html

  11. Oooooch! (kein Partner)
    14. Februar 2013 14:09

    Ich (Akademiker) finde den Volkschulunterricht in der Privatschule meiner Kinder eigentlich recht gut (na ja, das viele christliche Drumherum ist vielleicht etwas übertrieben).

    Besonders viel Wert lege ich übrigens jetzt auf die internationale Sprachausbildung meiner Kinder, damit sie zur rechten Zeit von dieser DDR(-light?) abhauen können, wenn sie wollen. Um ihnen das zu ermöglichen, werde ich erforderlichenfalls auch Immoblien verkaufen (eh wurscht, früher oder später werden sie mir doch wegbesteuert).

    Ob ich Mitleid mit den Zurückbleibenden habe? Nö! Die haben sich dieses sich anbahnende Chaos redlich verdient/gewählt!

    • Philips (kein Partner)
      14. Februar 2013 14:44

      Der moderne Mensch ist ein Zinsknecht!

      Er arbeitet immer mit dem Gefühl, nie fertig zu werden, nie ein Ziel erreicht zu haben. Und er ist gefangen in einem Dschungel aus dubiosen Nachrichten, Vermutungen, falschen Doktortiteln, Gas-, Strom- und Mieterhöhungen, Bankenskandalen und Großbauprojekten…

      Die Kritik an Bankenrettungen gehört inzwischen zum guten Ton. Trotzdem marschiert der deutsche Steuerzahler brav der Zinslast unserer Staatsschulden hinterher, oft ohne zu wissen, dass die Zinslast schneller steigt als das Wirtschaftswachstum. Konsum und Unterhaltung verdrängen die nötigen Fragen. Diese Überforderung von Körper mit Geist macht immer mehr Deutsche krank.

      Der Bund ist mit über 2 Billionen Euro bei den Finanzinstituten verschuldet. Allein für 2013 beträgt die dazugehörige Zinslast fast 33 Milliarden Euro. Das sind über zehn Prozent der Gesamtausgaben des Bundeshaushaltes, finanziert über die Steuereinnahmen. Die Schulden selbst werden nicht abgebaut, sondern 2013 noch einmal deutlich erhöht, vor allem um angeblich systemrelevante Banken zu „retten“. Genau die Banken, bei denen Deutschland in der Kreide steht. Die Finanzhäuser verdienen sich so zweifach dumm und dusselig. Pikant dabei ist, dass die Banken kein Geld verleihen, das sie irgendwo im Tresor haben, sondern es quasi aus dem Nichts erschaffen.

      Der Arbeitnehmer bekommt von diesen Hintergründen kaum etwas mit und bezahlt brav die Hälfte von seinem Verdienten an das Finanzamt und ein Teil davon an die Banken. Von der anderen Hälfte des Gehalts werden dazu Mehrwertsteuer, Benzinsteuer, Energiesteuer, Tabaksteuer, Alkoholsteuer usw. bezahlt. Hinzu kommen auch noch private Schulden, deren Zinsen und Tilgung ebenfalls finanziert werden müssen.

      Und so malocht sich der Zinssoldat von Quartal zu Quartal durchs Leben. Immer mit dem Gefühl, nie fertig zu werden, nie ein Ziel erreicht zu haben, weil von Quartal zu Quartal mit den Zinsen auch die Anforderungen wachsen.

      Womit wir beim vielbeschworenen Wachstum sind. Ein Wachstum, das kaum einer spürt. Es sei denn, man gehört zu den Zinsverdienern. Denn der Zins wächst exponentiell, und damit wachsen die Einnahmen Zinsverdiener exponentiell, die wiederum den Druck auf die Zinssoldaten erhöhen: den Steuerzahlern!

      Dieser Druck muss abgebaut werden. Jeden Abend! Eine Ekelshow wie „Das Dschungelcamp“ erzielt nicht ohne Grund Rekordquoten. Die diesjährige Nominierung für den Grimme-Preis lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass diese Nominierung keine Verbeugung vor dem Anspruch auf Qualität ist.

      Aber es scheint wichtig zu sein, dass in diesem Dschungel aus Nachrichten, Vermutungen, falschen Doktortiteln, Gas-, Strom- und Mieterhöhungen, Bankenskandalen und Großbauprojekten, in dem das alles einem IRGENDWIE komisch vorkommt, dass man also in dieser Gemengelage sein sicheres Domizil, vielleicht sein Dschungelcamp braucht. Kurz ausruhen und andere leiden sehen oder sich darin bestätigt zu fühlen, wie sich Gerechtigkeit zeigt, in dem der Gauner immer gefasst wird. Zurück bleibt die Überforderung und der Wecker, der am nächsten Morgen klingelt.

      Trotz dieser gut geölten Ablenkungsmaschinerie spürt jede Seele irgendwann, dass dieses ziellose Arbeiten, das iPad und das Dschungelcamp nicht wirklich der Kern des Lebens sind. „Stopp! In the name of love!“, ruft der Soul. Und dann geht’s einfach nicht mehr. Hier mal ein paar Fakten, wie es mit unserer gesunden Wirtschaft, also den Menschen, die hinter diesem Wort stehen, bestellt ist:

      “Jeder Vierte stirbt an Krebs.” DIE ZEIT, 04.02.2013

      “Zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung, leiden an Diabetes – die meisten an Diabetes Typ 2.” diabetes.de

      “Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, ist schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben. Schätzungen zufolge betragen die Kosten dafür fast 100 Milliarden Euro.” Spiegel-Online, 01.10.2012

      “Deutsche Krankenkassen schlagen Alarm: Immer mehr Berufstätige werden psychisch krank. Krankheitstage aufgrund von Burnout-Syndromen seien innerhalb von acht Jahren um das 18-fache gestiegen, berichtet die “Welt am Sonntag” unter Berufung auf Zahlen des BKK-Bundesverbands.” Stern.de, 26.01.2013

      “Es ist ein besorgniserregender Trend: Immer mehr deutsche Arbeitnehmer geben ihren Beruf auf, weil sie unter psychischen Krankheiten leiden. 2011 erreichte die Zahl einen Rekordwert: 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, wollten sich wegen Depressionen, Angststörungen oder anderer seelischer Leiden vor dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand verabschieden.” Spiegel-Online, 30.12.2012

      Und wenn es gut läuft, kommt der brave Zinssoldat bis zum ersten Rentenbescheid durch. Der dürfte dann allerdings eher ein Armutsbescheid sein.

      Aber vielleicht sind wir ja keine Zinssoldaten, sondern eher Zinsakrobaten. Denn irgendwie bekommen wir es ja hin, uns so lange zu verbiegen, bis uns Beifall gespendet wird. Und jetzt raten Sie mal, wer da am lautesten klatscht … Und übrigens: Wenn jeder vierte Deutsche an Krebst stirbt, dann nicht weil er zuviel geraucht oder getrunken hatte. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sind im größten Teil die Verdauungsorgane für den tödlichen Ausgang ermittelt. Nicht nur Liebe geht durch den Magen!

      Weitere Texte von Björn Kügler/Denkland finden Sie hier.
      http://www.geolitico.de/2013/02/14/der-moderne-mensch-ist-ein-zinsknecht/

    • Undine
      14. Februar 2013 15:45

      @Philipps

      *********!

  12. Gismor (kein Partner)
    14. Februar 2013 11:19

    Sorry passt jetzt zwar nicht zum Thema.
    Spanien
    Das würde ich mir von auch von unseren Polizisten wünschen!
    "Wir, die Polizei der Menschen, nicht die Polizei der Politiker"
    5.000 Polizisten haben im Nov. 2012 demonstriert!
    Vorsicht! - EU-Notstands-„Solidaritätsklausel" 222
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=VFc8vkApOOk

  13. Torres (kein Partner)
    14. Februar 2013 11:16

    Ich schreibe jetzt etwas politisch völlig Unkorrektes, das aber nichtsdestoweniger der täglichen Praxis entspricht. Meine Kusine ist (Volks- und Hauptschul-)Lehrerin an einer Schule mit hohem Migrantenanteil (ist ja mittlerweile keine Ausnahme mehr). Natürlich hat sie weniger formale "Arbeitszeit" als andere Angestellte, doch wird das wohl durch den Stress durchaus wettgemacht: sie übernimmt nämlich schon seit einigen Jahren (trotz finanzieller Einbußen) nur noch Volksschulklassen, da kann man die Kinder noch einigermaßen beherrschen; in der Hauptschule, mit vielen älteren Burschen aus Moslem-Familien, konnte (und vor allem: durfte) sie sich gegen diese Schüler, die von zu Hause eingeimpft bekommen haben, dass man sich einer Frau gegenüber keinesfalls respektvoll verhalten muss bzw. ihren Anordnungen schon gar nicht Folge leisten muss, nicht durchsetzen, vor allem auch deswegen, weil Strenge oder gar Strafen von "oben" absolut verboten wurden. Dies ist auch ein Thema, das dringend behandelt werden müsste, von Rot-Grün aber bewusst ignoriert wird.

    • Gismor (kein Partner)
      14. Februar 2013 12:36

      Torres
      Dies ist auch ein Thema, das dringend behandelt werden müsste, von Rot-Grün aber bewusst ignoriert wird.

      Nicht bewusst ignoriert, sondern gefördert bzw. drakonisch umgesetzt wird. Dies ist alles geplant.
      "In der Politik passiert nichts zufällig, wenn etwas passiert, dann ist es so gewollt"

      Aber noch immer denken die Leute, dass unsere Politiker dumm seien. Dies ist ein fataler Irrtum. Die wissen sehr wohl was sie tun. Sie verraten ihr Volk und liefern sie dem Volkstod aus.

      Alle ''Demokratischen'' Parteien stimmen überein den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu unterbinden !
      BRD-Bundestag (gut zuhören)
      http://www.youtube.com/watch?v=gy1aqyQcD-A

    • Undine
      14. Februar 2013 16:13

      @Torres

      ************!
      Genauso stelle ich mir den Schulalltag einer Lehrerin heute vor, nach allem, was man so über die "Prinzenrolle" moslemischer Buben innerhalb der Familie hört und liest---ein Albtraum! Welche Frau entschließt sich überhaupt noch, diesen Beruf zu ergreifen? Vor allem in Wien mit dem gigantisch hohen Ausländeranteil an den Schulen muß es die Hölle sein. Es gibt da vermutlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man bemüht sich und gibt alles und verzweifelt oder man zieht die Konsequenzen und läßt eine dicke Haut wachsen und sitzt seine Zeit ab. Beides sehr unbefriedigend, aber eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht.

      Warum STREIKEN die Lehrer nicht, wenn sie von "oben" keinerlei Rückendeckung bekommen und von den Moslembuben wie der letzte Dreck behandelt werden? Gibt es gar niemanden, der auf den Tisch haut und ruft: "SO GEHT DAS NICHT! HE, WIR LEBEN IN ÖSTERREICH UND NICHT IN ANATOLIEN!"?

      Wir verheizen unsere Lehrer lieber politisch korrekt, als uns mit den Moslems/Türken anzulegen. So schaut's nämlich aus in Ö, dem Land der rot-grünen gutmenschlichen Weicheier!

  14. cmh (kein Partner)
    14. Februar 2013 09:20

    Toller Artikel!

    Nur:

    Was ist mit den Schülern? Wer sagt denen, dass man sich um die Lehrinhalte auch selber kümmern muss? Dass nur sie selber lernen WOLLEN können?

    Im Artikel kommt nur zaghaft das Wort "bildungsdesinteressierte Kulturen" vor, wobei die gleich am Balkan lokalisiert werden. Das ist mehr als fehlsichtig.

    Tatsächlich sind es zuerst die Kinder, denen in den letzten Jahren andressiert (sic!) wurde, dass die Inhalte der Schule nur so trallala wären, die man halt annimmt oder nach belieben auch nicht. Aber was will man von Kindern eigentlich verlagen, die zutiefst davon überzeugt sind, dass sie ihre Religion von einer reich gedeckten Tafel von Gerichten brunchartig selber zusammenstellen könnten und ihnen niemand anschaffen könne, nicht nur die Nachspeise und auch nicht nur diese zu nehmen.

    Die nehmen sich dann auch Pippi-Langstrumpf-artig nur das was ihnen gefällt. Der Papa (Faymann) ist ja eh Seeräuberkapitän und bringt bei Bedarf immer den Koffer mit dem Gold vorbei.

    Die Frage ist also in erster Linie, wie den Schülern zu vermitteln, dass sich Lernen einfach g'hört.

    • ... (kein Partner)
      14. Februar 2013 09:31

      Warum sollten sich Kinder nicht am Religionsmarkt bedienen? Besser wäre natürlich sie würden Konsumverzicht üben aber was solls.

    • cmh (kein Partner)
      14. Februar 2013 16:37

      Habe ich das richtige Stichwort gegeben? Aber dann war das Hirnerl schon wieder voll.

      Alos gut, dann auch in drei Punkterln zusammengefasst:

      . An Sprächen hätten wir da Türkisch und Deutsch - ganz frisch. Türkisch kennt man schon und was der Bauer aus Anatolien nicht kennt, das frisst er nicht. Das Deutsche bleibt dann über.

      . Dann wären da noch Mathematik und Großgoschen im Angebot. Natürlich bleibt die Mathematik halt über. Ist ja nur ein Angebot.

      . Schließlich geht man ganz zum schulischen Konsumverzicht. Ist ja eh nur ein Angebot.

      Das waren die drei leichtfasslichen Punkterln für die lieben Atheisten.

      Es erübrigt sich hinzuzufügen, dass man auch ohne Deutsch oder Mathematikkenntnissen (von den "Nebenfächern" gar nicht zu reden) seine Suren recht gut auswendig lernen kann. Im Frontalunterricht und mit materialen Lernhilfen alter Art.

      Aber der politisch korrekt gemachte Seeräuberinnenkapitän bringt eh gleich wieder einen Koffer mit dem Geld.

    • cmh (kein Partner)
      14. Februar 2013 19:53

      Ist der Eintagsfliege wieder einmal die Luft ausgegangen.

    • ... (kein Partner)
      15. Februar 2013 14:32

      Ich kann in Ihrem Posting keinerlei Bezug zu meinem Posting erkennen. Ich habe über Religion gesprochen und Sie erzählen mir irgendeinen Schmarrn über andere Fächer, die man selbstverständlich nicht frei Schnauze aussuchen kann und soll.

      Es macht kaum einen Unterschied an welche Fantasiefiguren man glaubt (solange man das friedlich tut) zwischen Fächern die sich mit realen Dingen beschäftigen, welche für das Leben durchaus wichtig sind, gilt das natürlich nicht. Insofern schreiben Sie sich nur weiter Ihre Probleme von der Seele, aber lassen sie bitte Unterstellungen wonach mir die Luft ausgegangen wäre. Es soll Menschen geben die nicht 24/7 online sind um Ihnen Rede und Antwort zu stehen.

    • ... (kein Partner)
      15. Februar 2013 14:34

      Pardon, da ist wohl etwas vom Text verloren gegangen, erklärt sich aber selbst. "Für Fächer die sich mit realen Dingen...."

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2013 16:09

      Das liegt aber an Ihnen, dass Sie keine Bezüge erkennen können.

      Zu Ihrer Erinnerung:

      In meinem ersten Posting habe ich dei These aufgestellt, dass an der Behandlung des Religionsunterrichtes den Schülern unter dem Gejohle der gesammelten Atheisten beigebracht wird, dass die Inhalte nicht nur des Religionsunterrichtes beliebige sind. Oder glauben Sie wirklich, dass Schüler aus dem Beliebigen nur das Arbeitssparende herausklauben. Haben die das einmal gelernt, dann ist diese Haltung auch auf alle anderen Gegenstände übertragbar.

      Zu einmal getroffenen Entscheidungen braucht man ja sowieso nicht zu stehen, wenn sich der Wind einmal gedreht hat.

      Sie haben dann geglaubt, aus dem Wort Religion ein billiges Witzchen reißen zu können.

      Ich habe dieses Witzchen dann ernst genommen und als Beleg für meine These verwendet.

      Und jetzt sehen Sie keinen Zusammenhang mehr. Naja, das liegt aber dann bei Ihnen. Dass Sie sich ein wenig anstrengen, etwas zu erfassen, darf man wohl fordern. Oder?

      Ich hege aber ganz allgemein den Verdacht, dass die klugen Atheisten an gar nichts glauben, außer an den Weihnachtshasen, der geile Geschenke bringt. Etwa strenge Gesetze, die alle zum Gutsein zwingen oder dergleichen.

      NB: Das mit dem Luftausgehen hat doch gut funktioniert. Sie haben geantwortet, wenn auch wieder etwas flach.

  15. F. V. (kein Partner)
    14. Februar 2013 07:46

    Daß die Schmied Erfahrung mit Bankrott hat, bewies sie ja schon als Bankvorstand. Darauf kann man bauen.
    Allerdings darf man auch nicht vergessen, daß die „Häckel-Fräuln“ aus Fahrradlberg dafür das tragfähige Fundament gelegt hatte.

    Ob nun Männer oder Frauen unterrichten scheint mir nicht entscheidend zu sein. Es kann in beiden Fällen sehr gute Lehrer und völlige Nieten geben.
    Für Frauen ist er natürlich in der heutigen Form besonders gut geeignet: Sie können Beruf und Familie mit Kindern doch ganz gut verbinden, weil diese zur gleichen Zeit außer bzw. im Haus sind. Hier die Anwesenheitspflicht in den Schulen zu fordern, weil man befürchtet, daß sich die Lehrer sonst einen schönen Tag machen, ist dafür natürlich fatal. Von meiner Frau, die Lehrerin war, weiß ich, daß sie zu Hause sehr viel für die Schule gearbeitet hatte, aber auch, daß es viele Kollegen gab, die schlicht und einfach faul waren – und dementsprechend ihr Unterricht. Aber man kann auch „im Büro“ nichts tun. Wenn die Haltung nicht verantwortungs- und pflichtbewußt ist, dann ändert sich durch Anwesenheitszwang in der Schule nichts.

    Die Problematik mit der Gehaltskurve ist ja keine lehrerspezifische, sondern existiert in allen Berufen. Lösen kann man das nur über die Stellenbeschreibung, die zunehmende Erfahrung in Vorrückungen berücksichtigt, bis man eben die Stelle ausfüllt, die man hat. Der Rest sind die Anpassungen wie bei Tariflöhnen, um die Inflation auszugleichen oder Anteil an zusätzlicher Wertschöpfung der Volkswirtschaft „gerecht“ zugeteilt zu bekommen. Ob das die „Zweijahressprünge/-vorrückungen“ sein müssen, ist freilich fraglich. Bei den Lehrern ist aber die anfängliche Gehaltskurve kein wirkliches Problem, weil eben die meisten Lehrer Frauen sind, die damit das „zweite Einkommen“ der Familie herbeischaffen, das heute oft nötig erscheint.

    Was den Gehaltswettbewerb für technische Lehrfächer betrifft, so ist dies eine ähnliche Argumentation wie die mit der Umwegrentabilität. Ein frommes Märchen. Ich denke die Lehrer wissen den sicheren Arbeitsplatz zu schätzen und sie können auch rechnen, daß sie nämlich in der Lebensgehaltssumme ohnedies besser abschneiden als Angestellte in der privaten Wirtschaft. Die sorgen Unterbergers, daß hier die Wirtschaft „die Besten“ abzieht, besteht nicht wirklich zu recht.

  16. Observer
    14. Februar 2013 06:58

    Der Kärtner Landesschulrat braucht dringend Mathematiknachhilfe, da er das Prozentrechnen bei den "5er-Vergleichen zur Vorjahr" nicht beherrscht.
    Nicht genügend, setzen!
    http://kaernten.orf.at/news/stories/2571299/

  17. Haider
    13. Februar 2013 22:20

    Vorausschicken muß ich, daß ich heute mit keinem Lehrer tauschen möchte. Lange Ferien, viel Tagesfreizeit und hohes Gehalt im Alter wiegen den Druck aus Politik, PC und Gesellschaft sicher nur schwerlich auf.
    Eine (allerdings nicht gendergerechte) Erfahrung habe ich jedoch gemacht: Erfolgreiche männliche Volksschullehrer - einige wenige gab's immer - wurden Schulaufsichtsorgane oder Pädak-Lehrer, während sich viele ihrer weiblichen Kolleginnen wegen Burn-Outs in die Frühpension flüchteten. Viele männliche Lehrer engagieren sich in der außerschulischen Jugenderziehung (z.B. in Sportvereinen, an Volkshochschulen, als Lokalhistoriker oder auf musikalischem Gebiet), was bei Lehrerinnnen viel seltener der Fall ist (sie müssen eben den Haushalt managen).
    Aber das Hauptproblem ist in meinen Augen, daß ein Lehrer im Regelfall in seinem ganzen Leben nur Kindergarten und Schule kennenlernte (AU erwähnt dies natürlich). Und gerade er müßte unsere Jugend auf die Berufswirklichkeit vorbereiten!

    • ... (kein Partner)
      14. Februar 2013 07:54

      "Und gerade er müßte unsere Jugend auf die Berufswirklichkeit vorbereiten!" Solche Aussagen legen ein wunderbares Zeugnis über den hier vorherrschenden Primitivkonservativismus ab.

      Ein Berufsschullehrer muss die Kinder auf die Berufswirklichkeit vorbereiten, ein Fachlehrer in einer entsprechenden Schule muss das tun, aber das sind spezielle Positionen. Ein Lateinlehrer muss niemanden direkt auf eine Berufswelt vorbereiten, genauso wenig wie ein Deutschlehrer direkte Berufsbildung vermittelt. Es ist auch äußerst fraglich ob z.B. ein Biologielehrer von einer Berufstätigkeit profitiert wenn er nur die Grundlagen vermitteln muss. Natürlich könnte er vielleicht den Unterricht durch eine Berufsanekdote bereichern, viel mehr aber auch nicht. Da wären die zwei Jahre in eine entsprechende fachliche oder pädagogische Weiterbildung wesentlich besser investiert.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Februar 2013 10:58

      Haider,

      in den Grundschulen müssen die Lehrer den Kindern die elemetaren Kulturtechniken beibringen: schreiben, lesen, rechnen, und etwas Heiamtkunde,

      in den weiterführenden Schulen die jeweiligen Fachinhalte, eine Lern- und Arbeits-Haltung, etwas Ordnung und Zielstrebigkeit.

      Für das Berufsleben müssen sie dann ausbilden, wenn es konkrete Berufsschulen sind, wobei hier das duale System - theoretischer Unterrricht und Lehre/Praxis - dies insbesondere in den deutschen Ländern für die ganze Welt in vorbildlcher Weise längst verwirklicht hatte.

      Selbst ein akademisches Studium geht davon aus, daß die berufliche Praxis im Beruf erworben wird, darum haben Juristen ein Gerichtsjahr und sind etliche jahre Konzipienten bei einem RA, die Mediziner müssen in einem Spital einige Jahre Praxis machen, und Fachärzte - glaube ich - mindestens 5 Jahre, bevor sie auf die Patienten als nun vollwertiger FAcharzt losgelassen werden, HTL-Ingenieure können nach 5 Jahren Berufspraxis um den Ing.-Titel ansuchen, etc.

      Das Gequatsche von der Vorbereitung auf die "Berufswirklichkeit" in der Schule ist eine contradictio in adjecto: Schule ist Schule und Berufswirklichkeit findet im Beruf und sonst nirgends statt. Die Vorbereitung darauf ist Disziplin, Ordnung, Fleiß und Zielstrebigkeit - und die Beherrschung der Kulturtechniken und einiger sonstiger Fächer.

    • cmh (kein Partner)
      14. Februar 2013 16:46

      mein Gott schon wieder drei Punkterlen und wieder ganz flach.

      Es ist immer wieder verwunderlich, dass die Vorstellungen von der Wirkunsweise des Unterrichtes nie über das Vermitteln von Informationen hinausgehen. Warum es diese komischen Lehrer dann überhaupt noch gibt - das fragt sich sehr. Es steht eh alles im vom Unterrichtsministerium approbierten Lehrbuch in bunten Bildern drinnen. Das kann doch jeder selber lesen und wäre dabei viel schneller.

      Leistet man sich dann doch einen Luxus, dann hat dieser Lehrer seine Anschauung auch nur aus Büchern. (Hoffentlich war Aschauung ... nicht zu hoch.)

      Wo bleibt die Begeisterung?

    • Haider
      14. Februar 2013 21:44

      @ "..." und "F.V."
      "Berufsleben" ist in meinen Augen etwas wesentlich anderes als "Berufsbildung". Natürlich kann ein Volksschulehrer keinen seiner Schüler zum Dachdecker ausbilden, auch nicht zum Autobuslenker. Das habe ich auch in keinster Weise verlangt!!! Aber hoffentlich bringt er seinen Schützlingen neben Rechnen, Schreiben und Lesen z.B. auch noch ein wenig Verantwortung und Rücksichtnahme bei. Rexflexartiges Mißverstehen löst nichts!

  18. Brigitte Kashofer
    13. Februar 2013 21:19

    Warum Lehrer ihre Vorbereitung in der Schule machen müssen sollen, kann niemand vernünftig begründen. Vorbereitung ist schöpferische Arbeit. Sie läuft nicht auf Knopfdruck ab. Ich hatte die besten Ideen immer gegen Mitternacht.
    Auch die Korrektur von Aufsätzen in Deutsch oder Fremdsprachen erfordert höchste Konzentration und Ruhe. Bei Mathematikschularbeiten finden die Kinder nicht selten eigene Wege, die alle penibel nachgerechnet und beurteilt werden müssen.
    Der Unterricht selbst ist nur ein Bruchteil der Lehrerarbeit.
    Die schulautonomen Tage sowie die schulfreien Dienstage (Ostern, Pfingsten) und der Allerseelentag gehören ersatzlos gestrichen. Doch das getraut sich die Unterrichtsministerin nicht, denn dann würden die Schüler auf die Barrikaden steigen. Es sollen ja nur die Lehrer mehr arbeiten, aber doch nicht die Schüler!

    • Haider
      14. Februar 2013 00:25

      O.k.
      Aber warum schieben Sie Schüler wegen der Dienstage vor. Das ist wirklich kein Argument. In der Volksschule (wo die Schüler noch nicht genug vom Schulsystem geschädigt sind) freuen sich die meisten Kinder auf die Schule und später, wenn sie genügend Schulerfahrung gesammelt haben, kaum eines. Dies sollte Lehrern und der Schuladministration zu denken geben. Wobei ich allerdings zugeben muß, ein Kind sollte eigentlich in die Schule gehen, um Nützliches für sein späteres Leben zu lernen, und nicht, um vorrangig sein Amüsierbedürfnis zu befriedigen. Diese weltfremde Kuschelpädagogik rächt sich auf den Fuß.

  19. mitzi
    13. Februar 2013 20:10

    Eigentlich, sollte man Frau Unterrichtsministerin Schmied, als Schmiedin apostrophieren, Schmied wäre gendermässig maskulin.

  20. fokus
    13. Februar 2013 16:13

    OT

    Soweit sind wir schon in Österreich.
    Wenn man sich gegen Gesetzesbruch und Asylmißbrauch wehrt, wird man sofort als "Nazi" bezeichnet und die Medien spielen fleißig mit:

    http://wien.orf.at/news/stories/2571337/

    Wie lange noch?

  21. Undine
    13. Februar 2013 14:45

    A.U. schreibt:

    "In Finnland dominiert der Frontalunterricht; dort darf noch Wert auf Disziplin gelegt werden; und dort gibt es fast keine Kinder, die nicht Finnisch als erste Sprache zu sprechen gelernt haben"

    Abgesehen einmal von der in jeder Hinsicht (!) unfähigen, links indoktrinierten Unterrichtsministerin samt ihrer Entourage und zudem einem idiotischen Schulversuch nach dem anderen, ist ---gepaart mit der gezielten Zerstörung der Familie---das Hauptproblem bei der ganzen Schulmisere das "Ausländerproblem", das unmöglich in den Griff zu bekommen ist. Wer anderes behauptet, träumt.

    Wie, so frage ich Sie, stellen Sie sich eine Lehrkraft vor, die vor den Kindern steht---während die Schüler nach allen Himmelsrichtungen schauen, denn der Frontalunterricht ist ja verpönt, sich untereinander unterhalten, denn Disziplin ist ein weiteres "Rotes Tuch"---und ein x-beliebiges Thema behandelt und die Hälfte von ihnen, vielfach aber wesentlich mehr, hat keine Ahnung, worum es geht, weil diese kein Wort verstehen.

    Dieser Unterricht ist für die Katz', sowohl für die Einheimischen, als auch für die Zugereisten. Die "Ergebnisse" solch vergeblichen Unterrichts kennt man ja, und diese werden von Jahr zu Jahr katastrophaler, je mehr der deutschen Sprache nicht kundige Kinder unsere Schulen "besetzen".

    Solange nicht ALLE Kinder dem in deutscher Sprache gebotenen Unterricht folgen können, ist jede Reform sinnlos. Wenn jetzt jemand hergeht und meint: Die Ausländer sind nun einmal da, also müssen wir dies und das als gegeben hinnehmen, dann kann ich nur antworten: Hätte man diese Flut an Zuwanderern beizeiten konsequent gestoppt, wären wesentlich weniger da und diese könnte man verkraften---nicht aber diese Massen.

    Solange also das Sprachproblem eine Riesenhürde für guten Unterricht ist, wird sich am schlechten Abschneiden unserer Schüler etwa im Vergleich zu Finnland nichs ändern. Schade ums Geld und um die vergebliche große Mühe der Lehrer.

    PS.: Hauptsache für unsere Unterrichtsministerin ist wahrscheinlich, daß sie dem Autor Peter MENASSE 2010 und 2011 mehr als 40.000 € für "kulturpolitische Beratungsleistungen"---was immer das auch sein soll!---zukommen lassen konnte ("Die Presse", 9. 2. 2013).

    • Undine
      13. Februar 2013 14:53

      Ergänzung: Gastkommentar "Die Geschäfte des Robert Menasse"

      06. September 2012 23:42 | Autor: Dietmar Horst

      Sehr lesenswert!

    • S.B.
      13. Februar 2013 15:44

      @Undine

      *******!

      Womöglich wird Menasse schon als nächster Bildungsminister in Position gebracht.
      Den Sozis ist alles zuzutrauen! ;-)

    • diko
      14. Februar 2013 07:54

      @Undine

      *******!

  22. Erich Bauer
    13. Februar 2013 13:22

    Pseudopädagogik entstand zeitlich etwas vor Pseudorecht. Beide "Pseudos" gehen auf die 68er-Jesus-Christler zurück. Pseudorecht ist Unrecht (legal-illegal-scheißegal). Pseudopädagogik ist eine reine Kopfgeburt. Böse Zungen behaupten, durch bewußtseinserweiternde Mittel.

    Dieses so zusammengereimte Glaubensbekenntnis geht davon aus, daß der Mensch eigentlich gar keine Erziehung braucht... Vorbild für diese Glaubensdenke dürften die Pekinger Schüler sein, die unter Mautsedung ihre Lehrer auf offener Straße zusammengeschlagen haben...

    Nun... soweit sind wir noch nicht ganz geraten. Obwohl... die "Atmosphäre" in der Klasse hat sich doch sehr gewandelt. Der Klimawandel ist hier nicht zu übersehen.

    Wenn heute die LehrerIN (gibt sowieso nur noch LehrerINNEN) die Klasse betritt, grüßt sie zuerst die Schüler. Darauf wurde sie in ihrer pseudopädagigischen Ausbildung konditioniert. Sie will sich ja bloß keinen Rüffel holen. Das heißt noch lange nicht, daß der eine oder andere Rotzlöffel zurückgrüßen muß. Schließlich ist man ja als kleiner Schnösel auch ein freier Mensch... der hat halt grad keine Lust. Oder man läßt die Lehrerin durch seinen Anwalt grüßen, damit sie gleich weiß mit wem sie es zu tun bekommt, wenn sie nicht richtig spurt.

    Falls man dann noch etwas lernt, dann das naseweise Diskutieren über die Rettung der Welt. Kritisiert kann natürlich auch die Kaufentscheidung von Papa für den neuen SUV werden... sowie alles und mögliche. Außer natürlich die 68er-Jesus-Christler und deren zu bejubelnden kulturrevolutionären Errungenschaften.

    • Erich Bauer
      13. Februar 2013 14:38

      Die "Genderistinnen" grübeln über MÄNNER in den Erziehungsberufen. MANN muß aber BRAV sein. Frau ist verunsichert. Frau läßt forschen aber man tut das... wissenschaftlich...

      (Auszug):
      MÄNNER IN KITAS – WELCHE BEDEUTUNG HAT DAS GESCHLECHT PÄDAGOGISCHER FACHKRÄFTE? (Tim Rohrmann/Michael Cremers/Jens Krabel)

      "...Von Männern wird in diesem Zusammenhang keine wie auch immer geartete „Männlichkeit“ erwartet, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit geschlechtstypischem Verhalten und
      Machtverhältnissen.

      Widersprüche zwischen den geschilderten Argumentationslinien ergeben sich in erster Linie daraus, dass jeweils ganz andere Begriffe und Theorien von „männlich“ und „weiblich“ zugrunde gelegt werden. Davon hängt nicht zuletzt ab, ob die Wichtigkeit männlicher Pädagogen in erster Linie für Jungen postuliert oder für beide Geschlechter gesehen wird. Auch international wird die Bedeutung männlicher Pädagogen kontrovers gesehen. Kritisch wird festgestellt, dass männliche Fachkräfte nur dann zum Ziel einer geschlechtergerechten Pädagogik beitragen können, wenn sie selbst Genderkompetenz entwickelt haben und geschlechtsstereotype Einstellungen und Verhaltensweisen von Kindern in Frage stellen.

      Die kontroversen Argumentationen beruhen vielfach auf subjektiven Eindrücken und Meinungen, da es bislang kaum empirische Forschung dazu gibt, welche Bedeutung das Geschlecht von pädagogischen Fachkräften tatsächlich für die Entwicklung von Kindern hat..."

      http://www.koordination-maennerinkitas.de/uploads/media/CremersKrabelRohrmARCHIV-2-2010_02.pdf

    • Anton Volpini
      13. Februar 2013 19:42

      Also, ich seh das völlig entspannt Erich Bauer.

      In unserer Familie hat eindeutig meine Frau die Hosn an. Das ist schon seit Generationen so bei uns, daher haben wir uns wahrscheinlich schon so daran gewöhnt, daß ich mich bei diesen Feministinnen immer frag, was machen die falsch, daß sie meiner Frau das Wasser nicht reichen können?

      Und scheinbar setzt sich das in unserer nächsten Generation fort, denn unsere Dirndln sind manchmal Furien für unsere Buam. Oder könnte das doch so was wie ein Naturgesetz sein?

      Ihre Ausführung über Pseudopädagogik und Pseudorecht in Zusammenhang mit den 68ern Nicht Jesus Christen finde ich sehr interessant.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2013 08:23

      Auch ich seh' das entspannt Anton Volpini. Mich belustigt einfach die "wissenschaftliche" Herausforderung die "Männlichkeit" endlich zu zähmen. Für mich spielt da unterschwellig der "Penisneid" eine große Rolle... :-)

    • Konrad Loräntz
      14. Februar 2013 16:02

      @ Volpini: köstlich

      Zum grossen Teil ist männlicher Chauvinismus einfach nur ein verständlicher - wenn auch meist zweckloser - Widerstand gegen die psychisch-emotionale Lufthohheit der Frauen.

      Im Übrigen: Stimmt es das GEN-der von GEN-ozid kommt ?

    • Anton Volpini
      14. Februar 2013 20:18

      Keine Ahnung Konrad Loräntz, in der Gentechnik bin ich überhaupt nicht zu Hause. :-)

  23. Geheimrat
  24. brechstange
    • Undine
      13. Februar 2013 14:59

      @brechstange

      Er war halt ein sehr guter Schüler seiner Meister bei den "Goldmännern"! ;-(

  25. Loxodrome
    13. Februar 2013 09:52

    Vor einigen Wochen sollte meine sechzehnjährige Tochter für das Fach Geographie und Wirtschaftskunde an einem Wiener Gymnasium ein Referat vorbereiten. Die Lehrerin hatte ihr dazu einige Seiten aus einem Buch herauskopiert, das vor lauter gutmenschlicher Kapitalismus- und Globalisierungskritik und Klagen über die Diskriminierung von Frauen im Berufsleben nur so strotzte, sodass ich zunächst den Eindruck hatte, dass dieser Text aus einem marxistisch-feministischen Elaborat stammte. Nach einiger Internetrecherche musste ich dann allerdings entsetzt feststellen, das es sich um Auszüge aus einem in Österreich approbierten Lehrbuch für Geographie und Wirtschaftskunde (!) handelte. So werden unsere Kinder auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet!

    • brechstange
      13. Februar 2013 09:54

      Es ist wirklich schlimm, was an Wirtschaftskunde in den Schulbüchern geboten wird. Gute Bücher gibt es, bekommen aber keine Akkreditierung von den Schulverwaltungsbeamten.

    • Erich Bauer
      13. Februar 2013 11:05

      Es gibt auch ganztägige "Ernährungskundetage". Leider strömen die Kids danach nicht zum Kebab-Standl, sondern zum Mc... Sie kommen und kommen einfach nicht ihrer "sozialen Verantwortung" nach. Nicht einmal das... Das intellektuelle Niveau steht sowieso nicht mehr im "Vordergrund"... nicht einmal in der öffentlichen Debatte.

  26. Johann Scheiber
    • M.S.
      13. Februar 2013 12:16

      Danke Herr Scheiber für die Einbringung dieses tatsächlich hervorragenden und leider auch deprimierenden Interviews!

    • Freak77
      13. Februar 2013 13:25

      @ Johann Scheiber, danke für den Link, ein aufschlussreiches Interview. Den Namen dieses Herrn werde ich mir merken.

    • logiker2
      13. Februar 2013 19:07

      Danke auch für diesen aufschlußreichen Hinweis.

    • ProConsul
      13. Februar 2013 22:54

      Zitat:

      "Wenn der Globalismus politisch siegt, wird er sich als totalitäres Monstrum erweisen: eine Diktatur, die über einer zerstörten, gewalttätigen und zerrissenen Gesellschaft thront und die selbsterzeugten Probleme nur mit blanker Gewalt, gekoppelt mit massiver Propaganda, halbwegs unter Kontrolle hält, diesmal aber im Weltmaßstab. Da mit den Völkern, Familien und Religionen genau die solidaritätsstiftenden Strukturen geschwächt bzw. beseitigt werden, um die sich politischer Widerstand kristallisieren könnte, wird die Neue Weltordnung, wenn sie einmal etabliert ist, nicht mehr zu stürzen sein, es sei denn durch die Intervention Gottes."

    • diko
      14. Februar 2013 07:41

      danke für diesen "Link"
      in der Tat die Analyse unserer Lage!
      (nicht erwähnt darin allerdings ist, dass anstelle unserer Religion vehement an der Ersatzreligion - Klimaschutz - gearbeitet wird.
      ( Und damit den Verbreitern, wie auch den Beobachtern unter uns - vom wahren und "klimagefälligen" Erdendasein - ein breites Betätigungsfeld gegeben ist.)

  27. Josef Maierhofer
    13. Februar 2013 09:07

    Es ist Feuer auf dem Dach.

    Einen Einwand zur Lehrerarbeitszeit möchte ich schon anbringen, ich unterrichte als externer Lektor an einer technischen Fachhochschule, nämlich den, dass dort z.B. von der tatsächlich notwendigen Arbeitszeit etwa 10% bezahlt werden bei einer seit 15 Jahren gleichbleibenden Lohnhöhe ohne Anpassung.

    Aber in den Volksschulen ist wirklich Feuer am Dach. Es mangelt am Auftrag an die Lehrer und es ist die Ideologie (=Idiotie), die da brutal gefahren wird, die Gleichmacher sind unterwegs.

    Jährlich bekommen sie neuerlich eine aufs Dach, diese Ideologiekasperln mit der Frau Bundesminister mit fragwürdigem Bankhintergrund an der Spitze.

    Sogar die ordentlichen Sozialisten suchen für ihre Kinder Klosterschulen, wo sie noch auf normale Lehrer zu treffen hoffen. Warum die nicht ihrer Ideologie (=Idiotie) - Nomenklatura aber auf die Finger klopfen, oder warum das nichts nützt, das kann ich offenbar nicht erklären, vielleicht erklären das die Wahlen, dass es dann was nützt.

    Der Fisch stinkt vom Kopf. Wie bei den Nazis sind unter die Lehrer die Verpetzer und Vernaderer eingschleust worden, die jedem ordentlichen Lehrer das Leben schwer machen, alles aus Parteiräson natürlich. Die Ideologie (=Idiotie) zerstört unsere Schulen, die einmal zu den besten gehört haben, zerstört unsere Kinder, die nun nachgewiesener maßen zu den schlechtesten gehören, und zerstören Österreichs Zukunft.

    Gepaart mit der Zuwanderungspolitik, auch von Linksgrün betrieben, ergibt das den tödlichen Mix, den wir hier bei uns vor 40 Jahren zu trinken begonnen haben, als der Sonnenkönig angetreten ist und Österreichs Staatsschulden vervierzigfacht hat, die Leistung abgschafft und den Kredit genommen hat und von seiner Klientel dafür 4x gewählt wurde, und gepaart mit dem Verstecken der Schulden hinter einer EU, die auch links unterwandert wurde und dafür sorgt, dass alle Ungebildeten in Österreich landen, gepaart mit der Tatsache, dass sogar die bestehenden Gesetze von den 'Sozialdemokraten' gebrochen werden und zwar z.B. auf höchster Rathausebene, wo dann verurteilete und abzuschiebende Pakistanis als Votivkirchenbesetzer sogar ein öffentliches Forum geboten bekommen, gepaart mit all diesen nicht unwesentlichen Randzutaten wird es nun total öffentlich und blamabel für Österreich und seine Feinde und Verräter, nämlich genau die Ideologen der Sozialdemokraten und Grünen.

    Wer das nicht sieht, ist für mich blind. Wer es sieht, möge denen bitte bei den Wahlen eine Auszeit zum Nachdenken geben. Es sind nicht die ordentlichen Sozialdemokraten geneint, sondern die sozialistische und grüne Nomenklatura und Selbstbedienerpartei samt Klientel und die sind abzuwählen, damit neue, ordentliche, hoffentlich, den Vortritt bekommen können.

    Irgendwie lässt sich die Sachfrage nur lösen, wenn die Verhinderer der Lösungen weg sind.

    • simplicissimus
      13. Februar 2013 10:10

      Ihr Wort in Gottes Ohr, dass nach den Wahlen ENDLICH Sachfragen gelöst werden!

    • durga
      14. Februar 2013 00:22

      ich kann Ihnen bezüglich der FH-Lehrtätigkeit nur beipflichten!

      ich unterrichte ebenfalls seit nahezu einem Jahrzehnt als externer Lektor an einer technischen Fachhochschule. Der großzügige Lohn: 72 €/gehaltene Stunde - nach Abzug von Sozialversicherung und Steuer bleiben rund 37 €. Für die Vorbereitung ist in meinen sich sehr schnell entwickelnden Fächern mindestens die 10-fache Zeit anzusetzen.

      Wie sich eine derartige fürstliche Entlohnung wohl auf die Qualität der Vortragenden und das von ihnen gebrachte Material auswirken wird?

  28. Erich Bauer
    13. Februar 2013 08:33

    De englische Philosoph Bertrand Russel warnte 1948 in seiner Vorlesung „Authority and the Individual“ vor den Konsequenzen einer Politik, die versucht, kulturelles Kapital umzuverteilen. Also, weg von denen, die darüber verfügen, und hin zu denjenigen, die es nicht haben.

    Der Versuch, Gleichheit und Gerechtigkeit herzustellen, so Russel, könne damit enden, dass die guten Dinge, die sich nicht so ohne weiteres verteilen lassen, einfach nicht mehr als GUT bezeichnet würden: „Eine Regierung, die Bildung wie Sozialhilfe zu verteilen versucht, könnte angesichts der Unmöglichkeit dieser Aufgabe die Lösung darin sehen, den Wert der Bildung insgesamt abzuwerten!“ „Gerechtigkeit“ wird dann so hergestellt, dass die gute Bildung lieber gleich allen verwehrt sein soll…

    Dass der verminderte Stellenwert von Wissen und Bildung mit den bildungsfernen Schichten der Immigranten zu tun hat, ist dabei nicht zu übersehen. Die Forderung, dass Schulen (auch Volksschulen) einen Standard der Exzellenz anstreben, gilt mittlerweile als elitär und ausgrenzend…

    Die Bildung ist zu einem Spielball partikularer Interessen und politischer Experimente verkommen. Wenn ich mich recht erinnere war es 2010, als der CHRISTDEMOKRATISCHE Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust, den Bürgervertretern der Initiative „Wir wollen lernen!“ AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT vorwarf! Auch so ein gehirngewaschener „Schwarzer“ der glaubt die Bürger für den Gehirnwaschtag einteilen zu müssen…

    • simplicissimus
      13. Februar 2013 10:01

      Interessanter Beitrag!

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      14. Februar 2013 07:55

      Erich Bauer: Hiermit kriegen Sie ein Sternderl, wie es zu meiner Zeit an den Schulen üblich war. Man kriegte ein Sternderl ins Heft geklebt, wenn man wirklich gut gearbeitet hatte. Sonst nicht. Diskriminierend, nicht wahr.

      Der Schluß ist logisch, den Bertrand Russell zieht. Danke für den Hinweis.

  29. Observer
    13. Februar 2013 08:14

    So schlecht, wie in dem ausführlichen Artikel von AU angeführt, sind unsere Volksschulen nicht. Ich sehe folgende Fakten (aber auch Vor- und Nachteile):

    * es gibt genügend Lehrernachwuchs
    * die Arbeitsbedingungen (Bezahlung der Anfangsgehälter, wöchentliche Arbeitszeit von ca. 20 Stunden, Urlaub von ca. 13 Wochen) ist auch nicht schlecht, wenn man sie mit anderen Arbeitsbereichen vergleicht
    * die Lehrkräfte machen ihre Arbeit gerne und genießen die eben erwähnten Vorteile
    * die zu unterrichtenden Schüler haben großteils volles Vertrauen zu "ihrem Lehrer/ihrer Lehrerin" (leider nur bis zu einem Alter von 9 oder 10 Jahren)
    * die Immigrantenkinder mit großteils fehlenden Deutschkenntnissen und anderer Kulturerziehung sind ein Problem, sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Mitschüler
    * die meisten Eltern bieten nicht mehr das früher wichtige "Elternhaus" mit dessen ursprünglichen Hauptaufgabe der Erziehung, sondern schieben alle Verantwortung an Schule und Staat ab
    * durch die Berufstätigkeit beider Elternteile (bzw. der alleinerziehenden Mutter) wird von den meisten Kindern deren Freizeit "totgeschlagen", statt mit lernenden Spielen, Lesen von Büchern usw. diese sinnvoll zu gestalten, was wiederum zur guten Grundausbildung beitragen würde
    * der (nun) verpflichtende Kindergartenbesuch kann alle die genannten Nachteile nicht ausgleichen
    * der intensive Gebrauch von IT-Geräten (Mobiltelefonen, Spielkonsolen, TV-Geräten und PCs in den Kinderzimmern usw.) verhindert das wichtige Kopfrechnen, den grammatikalisch korrekten Aufbau von Sätzen zur Kommunikation sowie die Förderung der eigenen Kreativität.

    Daher liegen die Probleme nicht so sehr beim Staat, den Schulen und Lehrern, vielfach versagen die Eltern und die ganze Gesellschaft. Im Besonderen die Gier nach noch mehr, das Karrieredenken und Geburtenverweigerung mancher Frauen, die DINKS (Double Income No Kids), die höhere Priorität von Haustieren (vorwiegend Hunde und Katzen) zeigen eine erschreckende Kinderfeindlichkeit, welche auch mit verschiedenen familienfördernden Maßnahmen der Politik nicht behoben werden kann.

    Da die Geburtenrate in Österreich derzeit bei nur 1,44 liegt (bzw. noch weiter absinkt) = 9 pro 1.000 Einwohner/Jahr, dann kann man auch ohne Taschenrechner (heutzutage meist mittels Mobiltelefon) leicht vorhersagen, wann die Bevölkerung mit österreichischen Wurzeln eine Minderheit wird. Tatsächlich sind die oben genannten Zahlen noch geringer, da die Statistik die hier lebenden wesentlich geburtenfreudigeren Immigranten nicht extra ausweist.
    Schafft sich also auch Österreich ab?

  30. S.B.
    13. Februar 2013 07:57

    "Unter allen bei den internationalen Tests untersuchten europäischen Ländern gibt es in den österreichischen Volksschulen die meisten disziplinären Probleme."

    Ein katastrophaler Punkt, der von unseren linksvereinnahmten Medien tunlichst unter den Tisch gekehrt wird. Die Saat der Alt-68er mit ihrer antiautoritären Erziehungsreligion geht nun in erschreckender Weise auf. Unseren Kindern darf lt. sozialistischer Sektenlehre keinesfalls mehr Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Leistungsdenken, Disziplin, Fleiß und ähnliche "konservative Tugenden" gelehrt werden, sondern man bringt ihnen nurmehr ihre (politisch korrekten) Rechte gegenüber der Gesellschaft nahe, jedoch nicht ihre Pflichten.

    Da sind engagierte Lehrer wahrlich nicht zu beneiden, wenn sie bei solchen Voraussetzungen mit ihren pädagogischen Fähigkeiten scheitern und die Wissensvermittlung fast verunmöglicht wird.
    Den Rest besorgen dann noch die Verständigungsprobleme mit unseren Kulturbereicherern, sowohl bei den Kindern als auch deren Eltern. Entsprechend fallen auch die übrigen Testergebnisse aus.

    Mindeststandards wären selbstverständlich eine entsprechende Ausbildung, leistungsbezogene Entlohnung sowie ein faires Dienstrecht, um zumindest hochqualifiziertes Personal für einen der wichtigsten Beruf(ungen)e zu sichern, nämlich die Bildungsarbeit im Dienste der Zukunft unserer Kinder.

    Jedenfalls muß diese unfähige MinisterIn Schmied mit allen zu Gebote stehenden Mitteln daran gehindert werden, noch vor den Wahlen weitere ruinöse "Reformschritte" im Schulsystem einzuleiten, dann lebt zumindest die Hoffnung, daß sich danach etwas zum Besseren wendet.

  31. brechstange
    13. Februar 2013 07:45

    Damit man Lehrer möglichst lange an die Schule bindet, selbstverständlich ohne 8 m2 Arbeitsplatz, werden wöchentlich mehrere Besprechungen anberaumt, die wenig bis gar nichts für eine bessere Ausbildung der Schüler bringen.
    Weiters muss man nun für jeden Schüler ein "Horoskop" (den Ausdruck habe ich mir jetzt nicht gemerkt) schreiben, über Teamgeist, Verhalten in Gruppenarbeiten und sonstige soziale Verhaltensweisen. Es werden pädagogische und fachliche Arbeiten durch Papierarbeit ersetzt.
    Da kann man nur sagen, Gute Nacht, wenn das gefügige Direktoren mitmachen anstatt lautstark einzuwenden und zu boykottieren. Ist zwar für die Karriere wenig förderlich, wäre aber notwendig.
    Und zu den jungen Lehrern: Da gibt es leider eine nicht zu kleine Gruppe, die weder engagiert ist, noch im richtigen Beruf sitzt, zumindest haben manche weniger Ahnung von Leistung als viele ältere.

    • Erich Bauer
      13. Februar 2013 11:12

      (Zitat: brechstange) - "...für jeden Schüler ein "Horoskop"..."

      Früher nannte man das "Schülerbeschreibungsbogen"... Als Bürger bekommen Sie da niemals Einblick. Der CIA schon. Dieses "Horoskop", wie Sie es nennen, bringt die künftigen "Bauerntrampel"-Pädagogen dazu, als STASI-Schnüffler tätig zu werden...

    • brechstange
      13. Februar 2013 12:33

      Herr Bauer,
      Sie dürften den richtigen Riecher haben.

  32. Wertkonservativer
    13. Februar 2013 06:30

    Ja, was unser Dr. Unterberger hier klar ausspricht, entspricht auch meiner Meinung:

    in den Volksschulen wird die Basis für die weiteren Bildungsentscheidungen, vor allem jedoch für richtiges Lesen und Schreiben, gelegt!
    Die Zehn- bis Vierzehnjährigen in den weiterführenden Schulen, egal ob in der "Neuen Mittelschule", schon gar in den Gymnasien, müssen diese Basiskenntnisse schon in absolut ausreichendem Maße aufweisen!

    Daher: höchstes Augenmerk auf eine wirklich gute, bestausgebildete Lehrerschaft in den Volksschulen, vorschulische Deutsch-Sprachkurse ab dem Kindergartenalter, und auch - wo nötig - in den ersten Klassen der Volksschule!
    Anders wird es nicht gehen!
    Das Problem liegt beim Kindergarten und der ersten Schulstufe, nicht so sehr in der zweiten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      13. Februar 2013 07:58

      Im 2. Absatz habe ich das Beherrschen der Grundrechnungsarten nicht angeführt; gehört natürlich dazu!

  33. simplicissimus
    13. Februar 2013 05:31

    Wer einmal in einem Entwicklungsland gesehen hat wie miserabel die Grundschulen wegen Laissez-Faire und mangels Leistungsdruck sind, sieht auch, wie katastrophal sich dies auf Niveau und Wohlstand in der ganzen Gesellschaft auswirkt.
    Schulabgaenger, die mit den Grundrechnungsarten Probleme haben und kaum einen halben geraden Brief/Email schreiben koennen, geschweige denn andere grundlegende physikalische, technische, biologische Zusammenhaenge kennen, sind in der modernen Arbeitswelt meist unbrauchbar und belasten die Gesellschaft in Form massenhafter Hilfsarbeiterscharen.
    Wenn das, was AU hier beschreibt uns langsam in diese Richtung bewegt, dann viel Spass Oesterreich, viel Spass Europa!
    Leistungsverweigerung ist niemals ein Weg Probleme zu loesen, oder auch nur ein gutes Leben zu fuehren. Es sei denn, man schmarotzt erfolgreich bei anderen.
    Dieses Schmarotzertum kommt jedoch zwangslauefig zu einem natuerlichen Ende.
    Dann wird das ideologische Kartenhaus spektakulaer zusammenbrechen.
    Und mit ihm unser bisher gutes Leben.

    • simplicissimus
      13. Februar 2013 05:33

      .. und selbstverstaendlich betrifft das nicht nur die Grundschulen, sondern das gesamte Schulwesen.

    • GOP
      13. Februar 2013 09:00

      In Japan, Südkorea und China ist es genau umgekehrt. Da hat schon bei den Eltern die Bildung der Kinder höchste Priorität und wird auch in den Schulen stark gefördert.
      Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass der Leistungsdruck dort zu stark ist und die Kinder bzw. Jugendlichen teilweise ihrer "Kindheit" beraubt und mit zu viel Stress konfrontiert werden.

    • simplicissimus
      13. Februar 2013 11:44

      Ja, der Leistungsdruck auf die Schüler ist natürlich die Kehrseite der Medaille, aber es gibt nix zum Nulltarif.
      Gute Pädagogen wissen wieviel man Schülern zumuten kann.
      Und daher auch Finger weg von der Gesamtschule, denn die einen Schüler sind mehr Anforderungen gewachsen als die anderen.
      Dies spricht für unterschiedliche Schultypen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus.

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      14. Februar 2013 07:51

      Lieber simplicissimus, der "Leidensdruck" ist kein Leistungsdruck, sondern dessen Gegenteil: Orientierungslosigkeit, Sinnlosigkeit, Sprunghaftigkeit - kurz: die Kinder haben keine Aufgaben mehr, an denen sie sich bewähren können, weil sie wissen, wo es lang geht. Sie fühlen sich exakt so, wie es der ganze Schulbetrieb ist: nutzlos. Menschen, die keine Aufgabe haben, werden krank. Je nach Temperament und Veranlagung neigen sie zu agressivem oder depressivem Verhalten. Oder zu Süchten.

    • Undine
      14. Februar 2013 11:16

      @simplicissimus

      *********!

      @GOP

      Mit Ihrem Einwand, in Japan, Südkorea und China werde mit dem Leistungszwang übertrieben, haben Sie natürlich recht. Ein "Goldener Mittelweg" zwischen unserem von den 68ern uns anerzogenem Laissez faire und dem enormen Leistungsdruck in Fernost wäre anzustreben. Aber es scheint nicht alleine die gegensätzliche Politik zu sein, sondern auch Mentalitätssache der einzelnen Völker. Japaner, Südkoreaner und Chinesen neigen offensichtlich nicht zum Schmarotzertum.

      Fest steht für mich eines: Die fernöstlichen Völker werden uns überflügeln, was nur gerecht wäre.
      Auf der Verliererseite werden langfristig die moslemischen Länder sein, weil es dort unmöglich ist, Staat und Kirche zu trennen und diese Religion keinerlei Anreiz bietet, nach schulischem Erfolg zu streben. Allerdings werden sie im Namen Allahs Europa dennoch langfristig beherrschen---ganz ohne "Leistungsdruck", dafür aber mit dem Schwert in der einen, dem Koran in der anderen Hand, einem Bombengürtel um den Bauch und der Aussicht auf 77 dienstbare Jungfrauen im Himmel. Und die moslemischen Frauen werden weiterhin für ausreichend Nachwuchs bereit sein.

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Februar 2013 19:12

      @dickbrettbohrer
      Stimmt, dem kann ich nur zustimmen.
      Merkt man an den drei häufigsten Entgegnungen, wenn man Jugendliche auffordert, vom Handy wegzuschauen und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren:
      1. Und wieso?
      2. Und was wenn nich?
      3. Is ma eh wuascht wos willst.
      Wenn ich kein Ziel habe, habe ich auch keinen Antrieb, mich irgendwohin zu bewegen.
      Die gleichen Jugendlichen können plötzlich Geld verdienen, Reisen organisieren und Projekte handhaben, wenn sie das Ziel haben, als erster in der Klasse ein neues iPhone zu besitzen.
      Solange ein junger Mensch von der Gesellschaft der Erwachsenen keine Perspektive vermittelt bekommt, als Vorbilder nur Jammerer, Empörer und Tachinierer hat, von in die Bequemlichkeit pragmatisierten Beamten geprägt und einem interesselosen Elternhaus nebst niveaulosem Fernsehprogramm abgestumpft wird, kann aus diesem jungen Menschen nichts werden.
      Dass Gutmenschen jetzt glauben, man müsse die Kinder nur länger und intensiver den Beamten aussetzen und würde damit etwas verbessern, erscheint da nur noch als tragikomische Randnotiz.

    • Observer
      15. Februar 2013 15:06

      Undine 11.16 Uhr:

      **********

    • Undine
      15. Februar 2013 20:43

      @Observer

      Danke!
      Ein kleiner Nachsatz ist aber noch nötig, wo ich geschrieben habe:

      "Auf der Verliererseite werden langfristig die moslemischen Länder sein".....,
      das nämlich deshalb, weil dort, wo sich der Islam einmal flächendeckend breitgemacht haben wird---und das wird er in Europa, wenn nicht noch ein Wunder geschieht!--- sämtliche Errungenschaften der Neuzeit ignoriert werden und sich stattdessen ein Rückmarsch ins Mittelalter vollziehen wird.





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