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Die alten Kroaten und die neuen Polen

Das war ja zu erwarten gewesen: Nun fordern auch Gruppen, die erst in den letzten 30 Jahren nach Österreich zugewandert sind, den Schutz als nationale Minderheit. Zumindest hat das der neue polnische Botschafter in Österreich öffentlich verlangt. Das kann letztlich nur den gleichen Minderheitenschutz bedeuten, wie er für jene Minderheiten besteht, die schon seit Generationen auf dem Territorium der Republik leben, beispielsweise die Kärntner Slowenen

Die Republik hat noch gar nicht richtig begriffen, welch heikle Fragen da auf sie anrollen. Denn Österreich hat ja den autochthonen Minderheiten, also den hier seit langem lebenden Volksgruppen einen sehr großzügigen Schutz gewährt, der Sprache, kulturelle Rechte genauso umfasst wie Schulunterricht.

Zu den geschützten Minderheiten gehören neben den Slowenen die Burgenland-Kroaten, Tschechen, Slowaken, Roma und Burgenland-Ungarn. Was die meisten Österreicher gar nicht wissen: Diese Liste umfasst keineswegs nur die im Staatsvertrag genannten Minderheiten, sondern sie wurde im Volksgruppengesetz großzügig ausgedehnt.

Die in den letzten Jahrzehnten zugewanderten Gruppen haben hingegen – noch – keinerlei kollektive Rechte. Dabei sind die meisten viel zahlreicher als die alten autochthonen Minderheiten. Man darf daher gespannt sein, wie die Republik auf diese erstmals von einem anderen Staat so konkret erhobene Forderung reagiert. Auch Äußerungen türkischer Machthaber klangen schon ähnlich, nur waren sie noch etwas diffuser.

Es geht dabei letztlich darum, ob Österreich bald auch serbische, mazedonische, türkische, tschetschenische, arabische, pakistanische, rumänische, ukrainische und eben polnische Ortstafeln, Schulen sowie Kulturinstitute akzeptieren und fördern wird. Unsere lieben Gutmenschen werden uns mit Gewissheit das als nächstes Forderungspaket bescheren. Die entscheidende Frage wird dann sein, ob sich die Republik trauen wird zu antworten: Es gibt nur einen Weg, den der vollen Integration und langfristigen Assimilation.

Um nicht missverstanden zu werden: Bei den Polen, die nun den konkreten Vorstoß starten, bestehen ja viele bei anderen Gruppen derzeit aktuelle Gefahren sicher nicht: dass sie eine Kirche besetzen, den Erzbischof peinlich vorführen und auch die Republik zu erpressen versuchen. Dazu sind sie nicht nur zu katholisch, sondern auch zu zivilisiert. Außerdem sind sie längst voll berechtigte EU-Bürger. Und sie erleben außerdem daheim einen Boom und wandern daher immer seltener nach Österreich.

Die letzten Jahrzehnte haben überhaupt längst gezeigt (auch wenn es politisch wahrscheinlich nicht korrekt ist, das zu sagen): Die Zuwanderer aus Mittelosteuropa sind eine absolute Bereicherung unserer Gesellschaft. Das kann man aber bei einem großen Teil der Immigranten aus dem islamischen und arabischen Raum leider nicht so sagen.

Apropos: In Deutschland hat der renommierte Historiker Hans-Ulrich Wehler die zentrale Problematik in einem Interview mit dem „Spiegel“ klar auf den Punkt gebracht. Die türkischen Zuwanderer bleiben als Parallelgesellschaft unter sich, so seine Diagnose. Sie seien erstaunlich resistent gegen jede Form von Aufstiegsdenken sowie Weiterbildungsangeboten. Der Staat hätte bei der Zuwanderung viel wählerischer sein müssen. „Ich sag‘s mal krass: 95 Prozent der ungesteuert eingewanderten Türken waren anatolische Analphabeten, für die hier auch nur Jobs bei der Müllanfuhr blieben.“

Ziemlich mutig, der Mann. Man vergleiche ihn nur mit der dumpfen Masse politisch korrekter Gagenbezieher an unseren Universitäten, die zu diesem Thema bloß herumreden.

Das heißt übrigens nicht, dass in Deutschland alle mit Zuwanderung Befassten klüger wären als bei uns: So haben die dortigen Asylbehörden jetzt beschlossen, all jenen Asyl zu gewähren, die sich wegen ihrer Homosexualität in der Heimat diskriminiert fühlen. Wie man freilich diese Veranlagung – über die bloße Behauptung, schwul zu sein, hinaus – nachweist oder ob ein Nachweis überhaupt vorgelegt werden muss, hat das deutsche Migrations-Amt nicht mitgeteilt. Ist aber eh schon wurscht: Es gibt halt noch einen weiteren Weg zuzuwandern, ohne dass jemand schaut, ob diese Menschen auch gebraucht werden. Und ob sie zur Ermöglichung dieser Einwanderung halt irgendwelche geschickten Gschichterln erzählen.

PS.: Übrigens, der „Hungerstreik“ der abgewiesenen Asylwerber in der Votivkirche geht munter weiter. Mit drei Mal am Tag eine kräftige Suppe lässt sich das ja noch lange aushalten, auch wenn man ihn dann wieder unterbricht, um den Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten. Aber halt: Diese Suppen wollte die Caritas als Hilfsorgan der Besetzer eigentlich geheimhalten. Daher schreibe ich es auch nur geheim. Bitte nicht weitersagen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 05:18

    Die Staatszielbestimmung zum Zwecke der positiven Diskriminierung der (derzeit) in Österreich anerkannten fünf Minderheiten hat einen Ideologen und Propagandisten als hauptverantwortlichen Urheber, nämlich den Herrn Dr. Andreas Khol von der Österreichischen Volkspartei. Ich meine, man kann seit dem Durchpeitschen dieser Verfasungsbestimmung, was ja üblicherweise auch ohne Beteiligung des Souveräns des Volkes erfolgt ist, mit Fug und Recht am Charakter der ÖVP als "Volkspartei" zweifeln, denn dem österreichischen Volk wurde dadurch mit Vorsatz der Garaus gemacht, die Umwandlung Österreichs in eine multikulturelle Gesellschaft unter der Regie des Herrn Khol und der ihn umgebenden Abnicker auf perfide Art und Weise unumkehrbar auf den Weg gebracht.

    Der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Ungeheuerlichkeit liegt darin, dass, wenn einmal eine Splittung des Volkes in autochtone Minderheiten erfolgt ist, es dann keine legale Schranke mehr gibt, weitere und immer weitere Minderheiten anzuerkennen und die staatliche Einheit so zu fragmentieren, denn völkerrechtlich ist eine Minderheit nach drei Generationen, das sind sechzig Jahre, autonom. Angesichts der Tatsache, dass seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts
    ein unaufhörlicher Zustrom von Fremdarbeitern und Migranten aus Anatolien und vom Balkan und sonst wo her, inklusive Familiennachzug erfolgt ist, ist absehbar, dass die Wortmeldung des polnischen Botschafters nur eine Prelude ist.

    Die mit der Staatszielbestimmung zu den autonomen Minderheiten implizierte Preisgabe des Integrationsmodelles und heimliche Überleitung in eine multikulturelle Gesellschaft ist nicht anders, denn als kalter Staatsstreich von oben zu bezeichnen. Aus der Perspektive der Ereignisse der Gegenwart wird es auch einsichtig, dass mit dem Beschluss dieses Staatszieles - ich glaube im Jahr 1997 - ein Schritt der verborgenen Agenda der EU, zur Abschaffung der Nationalstaaten, in Österreich und unter der Führung der sogenannten Volkspartei vorweggenommen wurde.

    Das was blieb vom alten Österreich, wurde jetzt noch einmal zerfetzt. Und wenn man alle Minderheiten willkürlich autonom setzt, dann bleibt ja auf der anderen Seite, oh Schreck, aber denknotwendig, die deutsche Volksgruppe über, die man aber heute nicht mehr ethnisch definieren muss, sondern, das sind einfach die Menschen, auf deren Rücken die Experimente von Geisteskranken ausgetragen werden und es sind weiter die, die die ganze Veranstaltung zu finanzieren haben - Kindergärten, Schulen, Kulturverreine, etc., - bis zum bitteren Ende.

    Ich hatte die Gelegenheit, vor der Gesetzwerdung des Staatszieles, im Auftrag des damaligen Landeshauptmannes von Kärnten, Christof Zernatto, den Herrn Khol mit all diesen und weiteren Einwänden zu konfrontieren. Khol meinte, die Sache könne nicht explodieren, denn, sollten in der Zukunft weitere Volksgruppen ihre Anerkennung einfordern, werde man einfach mit dem, dem österreichischen Verfassungsrecht eigentümlichen Institut der "Versteinerung" abriegeln.
    Nie in meinem Leben habe ich kälteren Zynismus erlebt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 02:04

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden wir Restösterreicher bald Fremde im eigenen Land sein. Aber uns werden die linken Gutmenschen, welche uns systematisch abgeschafft haben, keinen Minderheitenschutz zugestehen, sind wir doch die "Schmuddelkinder", die "Nazis", die "Rassisten", "die rechtsradikalen Faschisten", obwohl uns offensichtlich längst die Kraft verlassen hat, sich dagegen aufzulehnen. Die Finanzierung unseres eigenen Untergangs dürfen wir aber schon noch aufbringen.

    Jedenfalls neigt sich das Multikulti-Experiment seinem Ende zu und entweder wir schaffen im letzten Moment mit den Mitteln des Rechtsstaates die Schubumkehr, oder es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Einen kleinen Vorgeschmack erleben wir schon bei linken Balldemonstrationen, Kirchenbesetzungen und oftmals im Alltag auf der Straße.

    Besonders interessant wird der "clash of culture", wenn nunmehr die angeblich verfolgten, homosexuellen Zuwanderer auf unsere muslimischen Migranten treffen. Dann wird es auch für die linken Befürworter solcher Zustände ziemlich ungemütlich - eine letzte Genugtuung?

    P.S.: Für die Caritas wird es trotz Geheimhaltung immer schwieriger, die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln. Es bewegt sich wieder etwas und vielleicht gibt es noch einen Knalleffekt!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 03:07

    Sicher kommen bald noch mehr Forderungen!
    Man wird sie alle erfüllen!

    "Strömt herbei, ihr Völkerscharen! Nur herein in unser Land!
    Ob Türken ob Tat-ta-aaren, hier wird jeder anerkannt!"
    (zu singen nach der Melodie der "Interantionale")

    So wollen es Sozis und ihre schwarzen Steigbügelhalter!

    ...und 2/3 der Wähler, die das auch ganz toll finden. Die Masse giert offenbar nach einem gepflegten Bürger- und Rassenkrieg.
    Jugoslawien mit etas Syrien gewürzt....

    Sagte ich schon, daß Demokratie auch den kollektiven Selbstmord beinhaltet?
    Mit einer Stimme Mehrheit, wenn's denn ganz blöd kommt?

    Hinterher, wenn das Porzellan zerschlagen ist, kommt immer die Frage: "Wie konnte das soweit kommen?"

    "SO!"

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 07:11

    Liebe A.U. - affine!
    Die Politik sieht sich offensichtlich mit einem täglich höher anwachsenden Problemgebirge konfrontiert. Dazu kommt noch das öffentliche Ansehen, welches jeglichen Politiker zwingt, bloss politisch korrekte, de facto also verlogene Statements öffentlich abzusondern. Die Normierung der "Political Correctness" wiederum liegt in den Händen einer offenbar bestens vernetzten, extremistisch positionierten Minderheit, welche sich einerseits anmaßt, die entsprechenden Vorgaben zu statuieren, andererseits ihre Krakenarme - ubiquitär, nicht nur in Österreich - krebsgleich in sämtliche auf dubiose Weise abhängig gemachten Medien hinein ausgestreckt hat.

    Dem "gemeinen Volke" sind derartige P.C. - Fesseln hingegen nicht in diesem hohen Maße auferlegt; allerdings kann es sie bloß am Stammtisch oder innerfamiliär abstreifen. In der Wahlzelle allerdings wäre dies auch möglich, und, analog dazu, direktdemokratisch, wofür die entsprechenden legistischen Voraussetzungen aber erst zu schaffen wären.
    Der gewöhnliche, durchschnittliche Österreicher, zu welchen ich mich hinzurechne, ist weit davon entfernt, hilfebedürftigen Fremden Übles zu wollen; ganz im Gegenteil, unsere Leutchen haben sich stets, wenn's drauf ankam, als sehr hilfsbereit erwiesen. Allerdings: Alles mit dem erforderlichen Augenmaß. Erpressung per pseudo - Hungerstreik seitens ausländisch - extremistisch aufgehetzter Asylanten wird gewiss weithin nicht geschätzt.
    Die sich "großbruderartig" gerierenden Linksagitatoren haben gewiss in ihren meist schädlichen Aktivitäten nicht die Mehrheitsmeinung auf ihrer Seite, allerdings ist die Parteibindung, vorrangig der SPÖ - nahen Menschen, noch ziemlich groß, sodass bei NR - Wahlen immer noch das Kreuzerl gewohnheitsmäßig gesetzt wird. In Detailfragen ist das aber nicht so, siehe Bundesheerbefragung.

    Conclusio: Sieht irgendjemand eine realistische Chance, als, so gut wie sämtlichen im Lande schwelenden Problemen, anders als direktdemokratisch beizukommen?
    Dafür, und das wäre mein Anliegen, sollten sich so viele Menschen wie nur möglich einsetzten, davon bin ich fest überzeugt, und plädiere daher nahezu tagtäglich in diesem Forum wortreich hiefür.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 10:28

    Na endlich ! es wurde ja auch Zeit daß sich jemand diesem finsteren Deutschnationalismus in den Weg stellt, der die Atmosphäre hier in Östereich schon die längste Zeit verpestet! Ertsen verlangt Polen zu Recht das Ruhrgebiet zurück (Schimanski, ein in Bundesdienste gezwungener polnischer Experte gilt die längste Zeit als deutscher Kriminalkommissar) und zweitens fordere ich die sofortige Anerklennung der Südgrenze Tschechiens an der Donau (schon 1918 gefordert), der Nordgrennze Jugoslawiens , äh pardon Sloweniens am Tauern Hauptkamm (ebenfalls schon 1918 gefordert) und Italiens am Südrand von München nach Salzburg (1918 gefordert). Polen benötigt übrigens dringend den Hamburger Hafen, denn es ist ja eine traditionell anerkannte Seemacht.

    Übrigens gibt es da eine Landkarte von der Unversität von Krakau gezeichnet, die nachweist, daß Polen schon im 11. Jahrhundert Gebiete bis an die Adria umfasste.
    In Amerika hat sich auch schon ein Präsident gefunden, der diese Gebietsforderungen anerkannt hat (eine kleine Spende im Wahlkampf war föderlich) und nun garantieren amerikanisches Rechtsempfinden und britische Fairness die Befreiung der vom Nazismus gekenchteten Völker. Der CV stellt sich schützend vor die werthaltige US Politik, der Wiener Polizeipräsident sieht zu , wie allfällige Gegenkundgebungen welche die eingetretenene Entwicklung
    nicht unbedingt begrüssen von Kommunisten uunter Polizeischutz von der Strasse geprügelt werden und meint anschließend, diese wären ohnehin nur mäßig besucht gewesen.

    Hollywood dreht schon einen Film. Über die Unterdrückung der Polen in ...
    Die österreichische Filmförderung unterstützt das Projekt. Hanecke kriegt eine Oskar. Der ORF berichtet breit. Auf polnisch.

    Noch Fragen ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 06:54

    Man kann es drehen und wenden, mir erscheinen alle anderen Völker frecher und selbstbestimmter. Da darf der Tusk auf keinen Cent der EU-Nettoerlöse verzichten, wird vom polnischen Wirtschaftswunder geschwärmt, da dürfen Zugereiste Rechte einfordern, ohne dass, irgendein gewählter Volksvertreter die Schranken weist.

    Für das polnische Wirtschaftswunder gibt es keinen Beweis. Wäre es anders, würde kein polnischer Botschafter "Gebietsansprüche" für seine Landsleute in Österreich stellen, va wo Polen alle EU-Rechte in Österreich besitzen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 07:27

    Den polnischen Vorstoß kann ich nicht ganz nachvollziehen:
    die Polen sind ein stolzes Volk, Polen ein vollberechtigtes EU-Mitglied, und die polnische Regierungt sicher jederzeit in der Lage, die Interessen ihrer im Ausland weilenden Bürger ausreichend zu schützen!
    Außerdem kann ich eine nennenswerte polnische Zuwanderung nach Österreich nicht feststellen.

    Jedenfalls finde ich eine weitere Ausweitung des Minderheitenschutzes über den derzeitigen Rahmen hinaus - dieser von Dr. Unterberger richtigerweise nur für bereits wirklich über viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte in Österreich lebende Volksgruppen berechtigt - äußerst problematisch!

    Schließlich wollen wir uns ja auch weiterhin als heimatverbundene Österreicher in unserem schönen Lande zu Hause fühlen; aber als Hausherren, nicht bloß als Mitbewohner !!!

    (mail to: gerhard@mmichler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormeeinrad
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2013 13:32

    Ich bin betreffend hungerstreik in der Votivkirche entsetzt über die falschheit und suppenlüge der Caritas! Ist das wirklich wahr?
    Benedikt 16. hat gesagt, wer sich nicht zur wahrheit bekennt, wird das Gute vom Bösen nicht unterscheiden können. Wie wahr!
    Ich fühle mich bestärkt in meiner haltung, der Caritas keine spenden mehr zukommen zu lassen.


alle Kommentare

  1. Patricia (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:14

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  2. Taiwo (kein Partner)
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  3. socrates
    15. Februar 2013 07:54

    In Südamerika gibt es Einwanderer vieler Rassen, auch Kroaten. ALLE mußten eine handwerkliche Bildung haben und arbeiten. Sie organisieren sich in Klubs und machen keine Probleme, auch Juden und Palästinenser nicht. Nachmachen!
    Deshalb gehören die Beneschdekrete abgeschafft!

  4. meeinrad (kein Partner)
    13. Februar 2013 13:32

    Ich bin betreffend hungerstreik in der Votivkirche entsetzt über die falschheit und suppenlüge der Caritas! Ist das wirklich wahr?
    Benedikt 16. hat gesagt, wer sich nicht zur wahrheit bekennt, wird das Gute vom Bösen nicht unterscheiden können. Wie wahr!
    Ich fühle mich bestärkt in meiner haltung, der Caritas keine spenden mehr zukommen zu lassen.

  5. Hannibal (kein Partner)
    12. Februar 2013 20:47

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    erst einmal danke für die umfassende Information.
    Das nächste Mal werden vielleicht schon die Asylanten(teilweise die in der Votivkirche) Minderheitenrechte fordern oder zumindest die Gutmenschen als deren "Anwälte". Wie sieht das in der Praxis aus? Sollen dann in den österreichischen Gemeinden wo der Anteil an z.B. tschetschenischen Asylwerbern einen gewissen Prozentsatz übersteigt, Ortstafeln auch auf Russisch bzw. Tschetschenisch beschriftet werden?
    Nun, gut, bleiben wir bei Migranten: Soll es dann Schulen für türkische Migranten geben, in denen (ausschließlich) auf Türkisch unterrichtet wird. Es gibt Schulen, deren Schwerpunkt bei einer gewissen Fremdsprache liegt, wie zum Beispiel das Lycee Francais im 9. Bezirk. Allerdings bin ich der Meinung, dass man als Schüler einer solchen Schule ein Kind eines Diplomaten sein muss. Dies ist nicht diskriminierend gegenüber Migranten gemeint, sondern ich will lediglich bewirken, dass Migrantenkinder durch den Besuch einer Schule mit deutscher Unterrichtssprache von Anfang an gut integriert werden. Eine Schule mit tükischsprachigem Schwerpunkt würde die Integration eher hemmen.
    Ich begrüße auf alle Fälle die Rechte der in Österreich anerkannten Minderheiten und ich hoffe, dass dies auch so bleibt. Kärnten hat seit 2011 Gott sei Dank ein fixes Minderheitengesetz und der Ortstafelstreit hat damit zum Glück ein Ende genommen, dies soll auch anerkannt werden. Wenn man an diese Zeit noch zurückdenkt, so findet man Höhepunkte, die diese Diskussion ad absurdum geführt haben: So hat zum Beispiel ÖVP-NR-Präsident Andreas Khol den Vertreter der Kärntner Slowenen Rudi Vouk, dazu angestiftet, in überhöhtem Tempo, durch eine ausschließlich Deutsch beschriftete Gemeinde mit dem Auto zu fahren, solange bis ihm eine Anzeige ins Haus flattert. Rudi Vouk hat vorgegeben, die Strafanzeige nicht lesen zu können, weil er kein Deutsch kann. Erstens ist das eine Lüge, er kann Deutsch wie kein Anderer, zweitens hilft ihm diese Argumentation gar nichts, weil die , die nicht Deutsch können, nicht zur Minderheit zählen. Die Minderheit ist verpflichtet Deutsch zu können. Meistens können sie das sogar besser als Slowenisch.
    So, das wäre es einmal zu den Minderheiten und zum Ortstafelstreit.
    Übrigens, die Parallelgesellschaft aus türkischen Zuwanderern hat sich bewahrheitet. Da entstehen in Wien oft orientalische Viertel, in denen türkische oder arabische Zuwanderer fast nur zu ihren Landsleuten Kontakt haben.
    Zu ihrem letzten Punkt: Die hungerstreikenden Asylwerber sollen nach Traiskirchen retourniert werden und sich dort ihrem Asylverfahren stellen, das sich durch den Hungerstreik in die Länge gezogen hat. Alle illegal eingefahrenen und jene, die schon mindestens eine Straftat begangen haben, gehören abgeschoben.

    • Undine
      12. Februar 2013 21:32

      @Hannibal

      "Rudi Vouk hat vorgegeben, die Strafanzeige nicht lesen zu können, weil er kein Deutsch kann. "

      Und was macht der Rudi Vouk, wenn er mit dem Auto in Ungarn, Frankreich, Italien oder Schweden unterwegs ist? Beherrscht er sämtliche Sprachen Europas oder müssen für Leute mit seiner Rechtsauffassung eigens Ortstafeln aufgestellt werden, die der engstirnige, kleinkarierte Sturschädel Rudi Vouk lesen kann? Oder mag er nur Deutsch nicht? Mit seinem blöden Schmäh könnte doch jeder Ausländer durch österr. Ortschaften rasen!

  6. F.V. (kein Partner)
    12. Februar 2013 15:42

    Montag, 11. Februar 2013

    http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/

    Was zeigt der Spiegel?
    Und der Spiegel zeigt, welche „Ärsche“ in seiner Redaktion sitzen

    Veröffentlicht von Le Penseur

    »Ein Heiliger wird er nun vermutlich nicht werden«
    Meint der Blogger-Kollege »Zettel« in einem für einen selbst-deklarierten Nicht-Christen eigentlich insgesamt sehr fairen Resumé. Nun, faire Einschätzungen sind bei ihm gottlob nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Nur will es Le Penseur bedünken, daß Zettel mit seiner Einschätzung dennoch daneben liegen könnte.

    Der letzte freiwillig zurückgetretene Papst — lassen wir ein paar Gegenpäpste einmal außen vor — war Cölestin V. Und der wurde bekanntlich heiliggesprochen. Denn die Heiligkeit eines Papstes bezieht sich nicht auf das möglichst lange Aushalten im Papstamt auch bei Gebrechlichkeit und körperlicher Hinfälligkeit (wie es Johannes Paul II geradzu zelebrierte), sondern wohl (auch) auf andere Kriterien: keine Frage, daß Beharrlichkeit im Leiden den für jede Kanonisation erforderlichen »heroischen Grad der Tugenden« konstituieren kann — aber es gibt jede Menge Heiliger, die ohne körperliche Qualen (oder wenigstens mit keinen anderen, als sie im Lauf des Alters mehr oder weniger alle Menschen heimsuchen), zur Ehre der Altäre erhoben wurden. Auch Päpste. Man denke etwa an Pius X — dessen Tod im Donnergrollen der nahenden Stahlgewitter des Ersten Weltkriegs zwar von Tragik umschattet war, dessen Heiligsprechung aber sicher nicht deshalb erfolgte.

    Nun, kein Rücktritt ohne behenden Nachtritt ... und auf gewohnt unappetitiliche Weise tritt Dietmar Neuwirth, der allzeit kritikbereite Kirchenreporter der »Presse«, nach:

    Benedikt XVI. macht den Weg frei. Zuletzt hatte es den Anschein, dass er sich fast selbst ein wenig im Weg gestanden ist. Da gelang es dem Papst zwar in beeindru-ckender Weise, manche Erstarrungen und Engführungen der Vergangenheit mit dem Hinweis auf den liebenden Gott zu konterkarieren. In vielem blieb er aber doch ein Gefangener seiner selbst, ein Gefangener seines Amtes, ein Gefangener der diesfalls schwer lastenden Tradition der katholischen Kirche.

    Benedikt XVI. macht den Weg also frei zumindest für die Chance eines von vielen so sehnsüchtig erhofften neuen Anfangs in der katholischen Kirche. Er macht den Weg nicht zuletzt auch frei für eine dringend erforderliche Neuorganisation der Vatikani-schen Kurie, die von immer unverhüllter geführten Diadochenkämpfen, zuweilen ho-moerotisch motivierten Intrigen und von Korruption schwer gebeutelt war.

    Er macht den Weg frei für eine neue Form der Kommunikation mit der „Welt". Denn wirklich verstanden hat der 86-Jährige diese Welt offenbar nicht mehr. Er sieht sich angesichts schwindender körperlicher Kräfte gezwungen zu resignieren. (Hier weiter-lesen)

    »Wirklich verstanden« dürfte offenbar auch Herr Neuwirth nicht haben, was die Funktion eines Papstes ist. Ihn als Grüßaugust von »Wir sind Kirche« zu erhoffen, mag der Erwartungshaltung besagten Herrn Neuwirths (und wohl der gesamten zeit-geistigen Journaille, insbesondere des deutschen Sprachraumes, und vieler, allzu vie-ler Funktionäre des Gremialkatholizismus) entsprechen, aber wohl nicht der Realität.

    Wer — wie Le Penseur — der katholischen Kirche zwar weltanschaulich durchaus mit deut-licher Distanz — aber eben auch ohne naß-forsche Distanzlosigkeit ! — gegenübersteht, wird derlei Häme nicht goutieren. Die Qualität eines Charakters offenbart sich am erhel-lendsten im Umgang mit dem (wirklich oder vermeintlich) überwundenen Gegner ...

    Was immer Papst Benedikt XVI letztlich zur Resignation veranlaßt haben mag: es stünde Leuten wie Dietmar Neuwirth nicht schlecht zu Gesicht, einmal darüber nachzudenken, daß es vielleicht (oder gar wahrscheinlich ?) Leute ihres Schlages sind, die ihn resignieren lie-ßen.

  7. Otto (kein Partner)
    12. Februar 2013 13:33

    "...(auch wenn es politisch wahrscheinlich nicht korrekt ist, das zu sagen)..." dieser Satz macht dem Leser sehr eindrücklich klar, dass Sie eigentlich nicht verstehen was Sie so verzapfen.

  8. matze (kein Partner)
    12. Februar 2013 12:14

    Das sollte man auch wissen!!!
    Nach Anwohnerbeschwerden: Seattle beendet Drohnen-Überwachung
    https://www.radio-utopie.de/2013/02/08/seattle-gibt-uberwachungsdrohnen-zuruck-programm-beendet/

    In der EU werden gerade 3,5 Mrd. Euro für diese Form der totalen Überwachung locker gemacht. Wer entscheidet das? Sicher nicht die Bürger.

    Bürgerkrieg Teil 1: Der ökonomische Imperativ für Massenunruhen

    nach einem Artikel von Paul Joseph Watson dabei wurden seit 2001 über 56.000 Betriebe stillgelegt. Die Obama-Administration hat der Kohleindustrie den Krieg erklärt und Obama hat höchstpersönlich versprochen, jeden in den Bankrott zu treiben, der ein neues Kohlekraftwerk errichtet. In der Zwischenzeit baut China alle zwei Wochen ein neues Kohlekraftwerk.

    Unter dem Gesichtspunkt, dass es ein deutliches Motiv für die Provokation von Unruhen in den USA gibt, müssten Vorbereitungen für den Bürgerkrieg in verschiedener Gestalt zu sehen sein – und in der Tat stehen die Zeichen allenthalben an der Wand.

    Der National Defense Authorization Act

    Die Verabschiedung des NDAA durch die Obama-Administration, der die Festnahme und zeitlich unbegrenzte Einkerkerung von amerikanischen Bürgern ohne Gerichtsverfahren auf amerikanischen Boden möglich macht, dient als Rahmengesetzgebung für Massenverhaftungen von Demonstranten und Journalisten in Zeiten des nationalen Notstands.

    Obamas Krieg gegen “Whistleblower”

    Die harte und aggressive Verfolgung von Whistleblower – welche im öffentlichen Interesse Informationen über Korruption in Regierungskreisen an den Tag bringen – durch die Obama-Administration dient ganz klar der Einschücherung dieser Leute, um sie vor weiteren Enthüllungen abzuschrecken.

    Spionage in den sozialen Netzwerken

    Das Department of Homeland Security (DHS) und andere Bundesbehörden sind aktiv an der Ausspionierung der sozialen Netzwerke und neuer Webseiten beteiligt, um Artikel oder Kommentare aufzuspüren , welche auf eine feindselige Haltung gegenüber der US-Regierung und das DHS schließen lassen. Die Regierung lauert auf den Zeitpunkt ab, an dem die erhitzte Online-Rhetorik in Form von Unruhen auf die Straßen überschwappt.

    Aufbau eines riesigen Spionagezentrums, um Unruhen aufzuspüren

    Die NSA errichtet mitten in der Wüste von Utah das größte Spionagezentrum des Landes. In dem stark befestigten Hochsicherheitskomplex können E-Mails, Handy-Telefonate, Google-Abfragen, Zahlungsvorgänge etc. gespeichert und ausgewertet werden. Nicht die nur Alltagskommunikation steht dabei im Zentrum des Interesses, sondern auch die Übertragung verschlüsselter Daten. Nach Einschätzung von Experten sollen neue Hochleistungscomputer es in absehbarer Zeit ermöglichen, auch die als sicher geltenden 256-bit-Verschlüsselungsprogramme zu dechiffrieren. Damit wird dann ein bereits unter der Bush-Regierung begonnenes Programm der totalen Überwachung realisiert, das 2003 nach massiven öffentlichen Protesten vom Kongress zunächst abgelehnt worden war.Spy Rdees Warum die Bankster Unruhen in den USA wollen

    Vorbereitungen für den Droheneinsatz im Inland

    Letzte Woche hat das Jsutizministerium seine Position bekräftigt, dass die Obama-Administration Drohnen einsetzen kann, um Amerikaner zu ermorden. Unter dem NDAA wird das ganze US-Staatsgebiet zur Kriegszone erklärt, d. h., dass Drohnen schon bald Amerikaner auf US-Boden exekutieren könnten. Eine Regierung, welche auf die Tötung seiner eigenen Bürger ohne jegliches legale Procedere zurückgreift, ist ohne Zweifel eine Diktatur und unterdrückt ihre Büger. Das einzig vorstellbare Szenario, unter dem ein solches Programm gerechtfertigt werden könnte, wäre im Falle der Ausrufung des Kriegsrechts, wenn die Regierung am Rande des Zusammenbruchs steht.

    Vorbereitungen für die Ausrufung des Kriegsrechts

    Das Department of Homeland Security hat alleine in den letzten 10 Monaten 1,6 Milliarden Schuss Munition gekauft. Auf den Höhepunkt der Kämpfe im Irak hat die US-Armee nur 5.5 Millionen Schuss pro Monat verbraucht. Warum lagert das DHS Munition für einen dreissigjährigen Krieg ein, wenn es sich nicht auf irgendeine Form eines Bürgerkrieges vorbereitet?

    Die Vorbereitungen auf das Kriegsrecht kommen in verschiedenen Masken daher, aber die erschreckenste Form erscheint in Gestalt des US-weiten FEMA-Programms, welches Pastoren und andere religiöse Repräsentanten zu geheimen Kollaborateuren ausbildet, die ihren Gemeinden lehren, den Anweisungen der Regierung bei der Einführung des Kriegsrechts, bei der Beschlagnahme von Waffen und Besitz, bei Massenimpfungen und bei Zwangsumsiedlungen Folge zu leisten.

    Die Charakerisierung des amerikanischen Volkes als das neue Ziel beim “Krieg gegen den Terror”

    dhs chertoff Warum die Bankster Unruhen in den USA wollenDas Operationskonzept der US-Armee 2016-2028 ( U.S. Army’s Operating Concept 2016-2028) stellt fest, dass die Operationen des Miltärs (“full spectrum operations”) in ihrer ganzen Bandbreite auch Einsätze innerhalb der Grenzen Amerikas vorsehen. Es sind bereits Szenarien ausgearbeitet worden, die davon ausgehen, dass Amerikaner aufgrund eines ökonomischen Zusammenbruchs Milizen formieren und zu “Aufständischen” werden, die von der US-Armee eliminiert werden müssen……

    Das Programm des DHS, welches unter dem Namen “Wenn Du etwas siehst, melde es” (“See Something, Say Something“) porträtiert Amerikaner aus der Mittelschicht ständig als Terroristen. Weiterhin denunziert das DHS “Freunde der Freiheits” und andere Verfassungsanhänger als Inlandsterroristen.

    Alle diese Punkte konfrontieren uns mit der unausweichlichen Realität, dass die US-Regierung die Vorbereitungen für massive Unruhen in den nächsten 5 – 10 Jahren trifft. Wenn wir in die jüngere Geschichte der Nationen blicken, welche einen finanziellen Zusammenbruch erlitten haben, so ist erkennbar, dass Unruhen im Inland eine Schlüsselkomponente eines beabsichtigten Plans der Bankster sind, die Volkswirtschaften zu unterminieren und zu plündern – wobei sie in dem ganzen Prozess die Souveränität der Nationen kassieren.

    http://www.infowars.com/why-the-banking-elite-wants-riots-in-america/

    • F.V. (kein Partner)
      12. Februar 2013 12:53

      @matze,

      sehr verdienstvoll diese Maßnahmen in "Gods own Country" zu berichten.

      Der wahre Terrorstaat, der sich anmaßt der ganzen Welt von Freiheit, Menschenrechten, Demokratie und anderen "Ewigen Wahrworten" zu predigen.

      Zur De-Chiffrierung genügt die Wortbedeutung von "1984" bzw. "Brave New World" heranzuziehen: Krieg bedeutet Frieden, Lüge = Wahrheit, Despotie = Freiheit, ...

      Daß ausgerechnet vor New York die "Freiheits-Statue" steht, ist ein Treppen-Witz der Geschichte. (Eigentlich wäre sie richtiger vor Boston plaziert: hier wurden die Millionen Schwarzer als Sklaven angelandet, was diesen gewiß den richtigen Eindruck von Freiheit a la USA beschert hätte.)

      Aber als echtes Symbol darf sie heute trotzdem gelten, denn sie ist inzwischen zu einer vom Rost zerfressenen Ruine geworden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Februar 2013 16:13

      Das sah George Bernard Shaw auch so:

      "Man nennt mich allenthalben einen Meister der Ironie, aber auf den Gedanken, ausgerechnet in dem Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre nicht einmal ich gekommen."
      Zitat

    • F.V. (kein Partner)
      12. Februar 2013 18:45

      Neppomuck,

      danke für die Erinnerung an dieses herrliche Zitat.

      Was zur Beurteilung des wohltätigen Wirkens der USA auch hier gut paßt (habe darauf beim Papst-Rücktritt hingewiesen), ist nachfolgende Analyse von Dr. Schmid

      http://home.arcor.de/fx.schmid/agentur.htm
      Download: http://home.arcor.de/fx.schmid/malachi.pdf

  9. Neppomuck (kein Partner)
    12. Februar 2013 11:15

    Lümeryck

    Die Türken, samt Döner und Zwiebel,
    sind meist großstadtinkompatibel.
    Zwar wären sie gern
    im Hause die Herrn,
    doch scheuen sie Mathe und Fibel.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Februar 2013 11:27

      Sie suchen und finden die Ihren,
      um wieder sich zu „kommassieren“.
      Verdrängen dabei
      was nicht türkisch sei;
      drum muss man sie repatriieren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Februar 2013 11:46

      Und wenn sie nicht freiwillig fahren,
      dann treibe man sie halt zu Paaren.
      Nur so kann mit Heiden
      man Ärger vermeiden:
      zu bleiben, was immer sie waren.

  10. Torres (kein Partner)
    12. Februar 2013 10:31

    Mit den Schwulen ist es ja so eine Sache: in islamischen Staaten müssen sie ja tatsächlich um ihr Leben fürchten, damit wären sie schon eine diskriminierte und daher asylberechtigte Gruppe. Ob und wie sie das allerdings den Asylbehörden nachweisen, ist ja tatsächlich sehr zweifelhaft; behaupten kann es ja jeder. Eine Lösung wüsste ich auch nicht.

  11. Gismor (kein Partner)
  12. AGLT (kein Partner)
    12. Februar 2013 09:38

    Dass die "hungerstreikenden" Asylos in der Votivkirche Suppe und Tee zu sich nehmen, ist kein Geheimnis und keine Neuigkeit, der Sprecher der Caritas, Schwertner, hat dies - als wäre es eine Selbstverständlichkeit in einem Hungerstreik - in seinem Interview in der NÖN, Ausgabe Klosterneuburg, vor 14 Tagen erwähnt. Und er war ja so stolz, dass er ihnen dabei Gesellschaft leistet und dadurch selbst schon so viel abgenommen habe ....

    Suppe und Tee ist für zahlreiche arme Menschen das einzige Nahrungsmittel. Und die sagen nocht von sich, sie seien im Hungerstreik.

    Was für eine elendige Farce!

    • Gismor (kein Partner)
      12. Februar 2013 11:27

      AGLT
      *****
      Die armen Demonstranten haben sogar die Schlafsäcke ausgestopft nachdem die Medien weg waren und wanderten in warme Stuben wo sie mit Speis und Trank verwöhnt werden, um am nächsten Tag wieder gestärkt für ihre Rechte streiken zu können.

    • Undine
      12. Februar 2013 17:05

      Mir scheint, um die Asylanten-Komödie in der Votivkirche ist es in den Medien etwas stiller geworden. Bangt man, daß dieses Theater, das da aufgeführt wird, den Freiheitlichen Stimmen bringen könnte? Das wäre natürlich nicht im Sinne der Erfinder, wäre aber nur gerecht.

  13. cmh (kein Partner)
    12. Februar 2013 09:17

    "politisch korrekte Gagenbezieher" ---- ja

    korrekte Gagenbezieher ? ---- sicher nicht!

  14. Hegelianer (kein Partner)
    12. Februar 2013 09:16

    Einen Schutzwall sehe ich schon noch: Die Polen, Türken etc. in Ö besiedeln kein zusammenhängendes Siedlungsgebiet. Das ist ein Unterschied selbst zu den Zigeunern, die ja doch in bestimmten Gegenden des Burgenlandes zentriert sind. Man wird schwerlich sagen können, der 5. Bezirk sei türkisch, der 4. aber schon nicht mehr usw. Von zweisprachigen Straßennamen ist man damit - hoffentlich - noch weit entfernt. Dennoch ist für mich völlig klar, welche Partei ich in den nächsten Jahren wählen werde. Die ÖVP ist es nicht.

    • cmh (kein Partner)
      12. Februar 2013 09:22

      Offensichtlich waren Sie nie in Favoriten. Das ist dieser ehemalige Arbeiterbezirk, in dem man mit Englischkenntnissen noch recht einfach durchkommen kann,

    • Johann Scheiber
      12. Februar 2013 14:07

      Leider nein, Hegelianer, Tschechen und Slowaken haben auch kein Siedlungsgebiet in Österreich, sind aber als Volksgruppen anerkannt.
      Das perfideste an der ganzen Volksgruppenpolitik ist genau die Vermengung der Autochtonen (Slowenen, Kroaten) mit den "Zugerasten". Damit wurden nicht nur die Tore für neue Volksgruppen geöffnet, sondern es wurden auch die tatsächlich Autochtonen zu einem Phänomen der Multikultur umgedeutet. Da war neben Khol auch der Exkommunist Sturm in Kärnten massiv daran beteiligt.

    • Hegelianer (kein Partner)
      13. Februar 2013 08:46

      Khol ist ein linkskatholischer Träumer. Er gibt sich zwar tirolerisch-knorrig und konservativ, ist aber felsenfest im wienerisch-"austriakischen" Milieu beheimatet. Dazu gehört der Rechtspositivismus, dazu gehört sein Gewäsch vom "Verfassungsbogen", außerhalb dessen angeblich die FPÖ stehe. Schwarz-rot bis in den Tod, lautet die Devise. Der tiroler Sturschädel bricht nur durch, wenn es gegen Abweichler geht. Da ist Khol unerbittlich. Auch bei der Novelle des Verhetzungsparagraphen kam (in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Initiator des Blogs) kein Muckser von Khol. Dabei ging es damals noch um jene Fassung, die so glücklicherweise dann doch nicht beschlossen wurde.

  15. Haider
    11. Februar 2013 23:04

    Es ist keine hundert Jahre her und schon wieder strömen alle in den "Völkerkerker" Österreich. Sollten wir nicht wenigstens ein Mal aus der Geschichte lernen?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      12. Februar 2013 09:12

      Ja, wer sich ein bißchen in Geschichte auskennt weiß dass die Linken die k.u.k. Monarchie als Völkerkerker diffamiert haben! Und heute? Heute können Sie gar nicht genug kriegen von der Vielvölkerei, heute wollen sie wieder einen Völkerkerker, diesmal en miniatur!

      Vielvölkerei hat schon damals nicht funktioniert und hat in den Abgrund geführt und wird letztlich auch heute nicht funktionieren. Aber davor schließt man alle Augen, einschließlich Hühneraugen, ganz fest!

      Keine Ahnung von Geschichte, keine Ahnung von Zusammenhängen, absurdes Denken und Handeln - das sind die Linken! Brandgefährlich sind sie!

    • Hannibal (kein Partner)
      12. Februar 2013 21:02

      Viele rechtfertigen die Multi-Kulti-Politik mit dem Argument, dass das Zusammenleben unterschiedlicher Völker schon in der Kaiserzeit tadellos funktioniert hat. Eben nicht, das Zusammenleben vieler Ethnien wurde der Monarchie zum Verhängnis. Es hat sich irgendeine Gruppe immer ausgegrenzt gefühlt und so zerfiel die Habsburgermonarchie. Aus demselben Grund ist auch die Sowjetunion zerfallen.

  16. Maria Kiel
    11. Februar 2013 22:08

    na, und ICH verlange jetzt halt wieder einmal, dass Südtirol zurück zu Österreich kommt! Warum schliesslich sollen immer nur die anderen ihre Hetz' haben?

    • Undine
      11. Februar 2013 22:50

      @Maria Kiel

      *****!

      JA! Warum eigentlich nicht!?!? Warum sollten wir uns ständig um uns völlig wesensfremde Menschen kümmern und um Unsummen kostbaren Steuergeldes für deren Wünsche und Wohlbefinden aufkommen?
      Die Südtiroler stehen uns auf jeden Fall 1000mal näher; da wäre jeder Euro bestens investiert!

    • Haider
      11. Februar 2013 23:17

      Ich habe an den Fall der Schandmauer und die Wiedervereinigung Deutschlands geglaubt, als mich noch alle auslachten (für die meisten war ich grenzdebil). Ich glaube auch mit ganzem Herzen an die Wiedervereinigung Tirols. Andere (Katalonen, Wallonen, Schotten, Basken, Mazedonier, Trentiener ... ) streben auseinander. Nur einer will sich vereinen und den läßt die große Politik ungeschützt im Regen stehen. (Ach ja ich vergaß, es geht um das Selbstbestimmungsrecht Deutscher.)

    • Hannibal (kein Partner)
      12. Februar 2013 21:10

      Ja, das stimmt. Wir in Österreich müssen für alles aufkommen. Wir müssen als Handlanger der Franzosen Soldaten nach Mali schicken, wir müssen jeden aufnehmen, der zu uns einwandert, wir müssen mit dem ESM die Haftung für zahlungsunfähige Staaten übernehmen. Aber um das, was WIR wollen, kümmert sich niemand. Durch unser schönes Tirol läuft eine Staatsgrenze, die Pensionisten müssen um ihre Pension fürchten und nicht einmal die deutschsprachige Minderheit in den an Slowenien verlorenen Territorien wird berücksichtigt.

    • Undine
      12. Februar 2013 21:38

      @Hannibal

      *******!
      Und damit wir nur ja nicht auf die Idee kommen, Südtirol zurück zu gewinnen, bzw zurück zu fordern, werden wir mit lauter unsinnigen, aber für uns sündteuren Unsinnigkeiten benebelt!

  17. Herby
    11. Februar 2013 12:50

    Nicht ganz OT: Unbedingt lesenswert:

    Im FOCUS: "Political Correctness. Was darf man in Deutschland sagen – und was nicht?"

    http://www.focus.de/finanzen/news/tid-29319/political-correctness-klappe-zu_aid_911015.html?drucken=1

  18. Baldur Einarin
    11. Februar 2013 11:20

    Mit Verlaub gesagt, Die Polen haben sehr viele vorlaute, präpotente Individuen umter ihrem Volk. Selbstkritik ist ihnen im großen und ganzen-wie auch den anderen Slawen- weitgehend ein Fremdwort. Aus der ihnen von den Westmächten zugewiesene und von ihnen selbst empfundene und (erfundene) permanente Opferrolle zwischen Deutschen und Russen haben sie einen unerträglichen Chauvenismus entwickelt.
    Das fängt schon mit der Ostgrenze Polens zwischen den Weltkriegen an. Die Gebiete jenseits der vom englischen Politiker Curzon vorgeschlagene Ostgrenze waren überwiegend von Weissrussen und Ukrainern geschlossen besiedelt. Das hinderte jedoch die Grenzzieher nach 1918 nicht daran weite nichtpolnische Gebiete Polen anzuschließen. Nur 66% der Einwohner Zwischenkriegspolen waren ethnische Polen.
    Polnische Adelige und Poltiker fühlten sich gegenüber russischen Bürger in Galizien und Ostpolen als katholische Herrenmenschen und ließen sie das auch spüren.
    .Stets wird nur betont, wie sehr die Polen unter den Teilungen gelitten häte.Daß jedes Volk Europas historisch" Täter" und "Opfer" sind und waren , drang bis jetzt nicht in das polnische Volksbewußtsein. Nach 1945 wurden ihnen die deutschen Ostgebiete "anvertraut ", und die Polen behandelten die unter ihrer Herrschaft stehenden Deutschen wie Hitler die Polen behandelte bzw. gerne behandelt hätte .
    Diejenigen Deutschen , die nach Flucht und Vertreibung in ihrer Heimat geblieben waren, mußten und müssen zum Teil noch eine jahrzehntelange Diskriminierung erfahren.
    Die krirtiklose Betrachtung der polnischen Nation in unseren Medien haben leider überwiegend slawomane Linkskatholiken zu verantworten.
    Nebenbei: die Forderungen des Polnischen Botschafters sind auf das Schärfste zurüchzuweisen.

  19. Helmut Oswald
    11. Februar 2013 10:28

    Na endlich ! es wurde ja auch Zeit daß sich jemand diesem finsteren Deutschnationalismus in den Weg stellt, der die Atmosphäre hier in Östereich schon die längste Zeit verpestet! Ertsen verlangt Polen zu Recht das Ruhrgebiet zurück (Schimanski, ein in Bundesdienste gezwungener polnischer Experte gilt die längste Zeit als deutscher Kriminalkommissar) und zweitens fordere ich die sofortige Anerklennung der Südgrenze Tschechiens an der Donau (schon 1918 gefordert), der Nordgrennze Jugoslawiens , äh pardon Sloweniens am Tauern Hauptkamm (ebenfalls schon 1918 gefordert) und Italiens am Südrand von München nach Salzburg (1918 gefordert). Polen benötigt übrigens dringend den Hamburger Hafen, denn es ist ja eine traditionell anerkannte Seemacht.

    Übrigens gibt es da eine Landkarte von der Unversität von Krakau gezeichnet, die nachweist, daß Polen schon im 11. Jahrhundert Gebiete bis an die Adria umfasste.
    In Amerika hat sich auch schon ein Präsident gefunden, der diese Gebietsforderungen anerkannt hat (eine kleine Spende im Wahlkampf war föderlich) und nun garantieren amerikanisches Rechtsempfinden und britische Fairness die Befreiung der vom Nazismus gekenchteten Völker. Der CV stellt sich schützend vor die werthaltige US Politik, der Wiener Polizeipräsident sieht zu , wie allfällige Gegenkundgebungen welche die eingetretenene Entwicklung
    nicht unbedingt begrüssen von Kommunisten uunter Polizeischutz von der Strasse geprügelt werden und meint anschließend, diese wären ohnehin nur mäßig besucht gewesen.

    Hollywood dreht schon einen Film. Über die Unterdrückung der Polen in ...
    Die österreichische Filmförderung unterstützt das Projekt. Hanecke kriegt eine Oskar. Der ORF berichtet breit. Auf polnisch.

    Noch Fragen ?

    • Ai Weiwei
      11. Februar 2013 10:54

      @ Helmut Oswald

      Es wäre falsch das Slawentum herunterzumachen. Diese Völker: Polen (Tschechen u.a. ) haben auch ihre Anknüpfungspunkte für historischen Stolz. Falls Sie einmal irgendwo in Tschechien oder Slowakei eine Fremdenführung haben, so kann es durchaus sein, dass der Fremdenführer auch das "großmährische Reich" ( der bekannteste Herrscher: Sventopluk ) erwähnt - das ist etwas das in österreichischen Schulen so gut wie nicht gelehrt wird, und dennoch gab es dieses "großmährische Reich":

      Wikipedia in Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fm%C3%A4hren

      Tschechisch: http://cs.wikipedia.org/wiki/Velkomoravsk%C3%A1_%C5%99%C3%AD%C5%A1e

      Polnisch: http://pl.wikipedia.org/wiki/Pa%C5%84stwo_wielkomorawskie

      Und damit untrennbar verbunden: Kyrill und Method (werden auch in unseren Schulbüchern fast übergangen). Diese beiden Brüder wirkten in Großmähren:

      "863 wurden Konstantin und Method auf Wunsch des großmärischen Fürsten Rastislav durch den byzantinischen Kaiser Michael III. zur Mission nach Großmähren entsandt."

      Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Cyrill_und_Method

    • Helmut Oswald
      11. Februar 2013 11:08

      Falls es ihrer Aufmerksamkeit entgangen ist: ich habe nicht das Slawentum heruntergemacht - ich habe mich über jene in Österreich und anderswo lustig gemacht, die sich in bekannter Manier mit großslawischen Ansprüchen befassen, deren Formulierung für jeden, der sich mit Völkerrecht und der Geschichte auch nur halbwegs ernsthaft befasst hat jeglicher Grundlage entbehren.

    • Baldur Einarin
      11. Februar 2013 13:31

      An Ai Weiwei
      Das großmährische mittealterliche Reich war ein Vielvölkerstaat wie die Doaumonarchie. So viel ich weiß, wurde in seiner Zeit durch den Großfürsten Wratislaw oder Wretislaw die Grundsteine für die Städte Breslau und Preßburg gelegt. Die daraus abgeleiteten Herrschaftsansprüche der slawischen Chauvenisten auf weite Teile Europas sind moralisch mit dem Anspruch Mussolinis auf die Beherrschung der Mittelmeerländer, oder auf Hitlers Großmannsucht Richtung Polen,Rußland, Ukraine etc.gleichzustzen.
      In den 20.iger Jahren übertrafen sich Polen und Tschechen mit Gebietsansprüchen Richtung Deutschland,Österreich und Ungarn.Gefordert wurde ein Korridor durch Österreich, um eine Landverbindung zwischen Tschechoslowakei und dem SHS-Staat zu schaffen!
      Von tschechischen Chauvenisten ausgegebene Landkarten bezeichnen selbst Nürnberg und Wiener Neustadt als slawische Städte.

  20. ProConsul
    11. Februar 2013 10:10

    Es geht leider in eine Richtung, in der das Endstadium am ehesten dem heutigen Libanon entspricht. Ein fragiler Staat, der aus vielen unterschiedlichen (konvesionellen) Gruppen besteht. Dort muss das Gleichgewicht durch eine strikte Parität gewährleistet werden.

    Die vier höchsten Staatsämter sind Mitgliedern bestimmter religiöser Gruppen vorbehalten:
    - Das Staatsoberhaupt muss maronitischer Christ sein,
    - der Parlamentspräsident muss schiitischer Muslim sein,
    - der Regierungschef muss sunnitischer Muslim sein,
    - der Oberbefehlshaber der Armee muss Christ sein.

    Auch im Parlament ist genau geregelt wieviel Sitz die einzelnen Vetreter haben. Das Parlament (Assemblée Nationale) mit 128 Mitgliedern wird alle 4 Jahre gewählt. Es setzt sich seit dem Abkommen von Taif nach dem Grundsatz der konfessionellen Parität wie folgt zusammen:

    maronitische Christen 34 von 128 Sitzen,
    schiitische Muslime 27,
    sunnitische Muslime 27,
    Rum-orthodoxe Christen 14,
    Drusen 8,
    Rum-melkitische Katholiken 8,
    orthodoxe Armenier 5,
    Alawiten 2,
    armenische Katholiken 1,
    Protestanten 1,
    Minderheiten 1

    Und trotzdem, oder gerade deswegen gibt es ständig Spannungen und das Land befindet sich am Rande des Bürgerkrieges. Das sollten sich unsere Politiker vor Augen führen, wenn sie ständig neue Volksgruppen nach Österreich lassen. Es kann nicht gut gehen!

  21. Josef Maierhofer
    11. Februar 2013 09:53

    Wie das P.C. ist auch der Sozialismus gescheitert.

    Man wird erkennen müssen, dass man ohne das Geld selbst erworben zu haben, weder selbst was kaufen kann, noch jemand anderem was geben kann.

    All diese (Gut)'Menschenrechte' (auf Kredit) sind also gescheitert, denn genau diese Menschenrechte würden auch dadurch erfüllt, dass man die Zuwanderung freistellt und lediglich verlangt, dass der Nachweis erbracht werden muss, wie man in Österreich leben und seine Familie erhalten kann.

    Nach etwa 10 Jahren des Steuerzahlens in Österreich, kann man dann über Einbürgerung zu reden beginnen, denn dann ist der Nachweis erbracht.

    Aber Zuwanderung in ein Sozialsystem ohne Gegenleistung, das sehe ich als gescheitert an.

    Wir können eben nichts verschenken.

    http://www.staatsschulden.at

    So kommt es eben auch zu diesen Auswüchsen, dass Abgewiesene 'demostrieren' und von der Caritas und der Linken gefüttert werden, also quasi Caritas gegen die katholische Kirche, Simmering-Kapfenberg, ein 'Lercherl' dagegen ... vor allem von den Kosten und vom Prestige her. Der Kardinal tut schön brav, was die 'Baddei' und die Caritas diktieren, denn er glaubt an die Abhängigkeit und das sozialistische System, obwohl er eigentlich für die Menschen, für die Christen, für den Glauben einen Oberhirten abgeben sollte und nicht eine Mimose, die den verlängerten Arm für die Durchfütterung von verurteilten Verbrechern auf Parteibefehl (oder P.C. Befehl) bildet, sozusagen 'fürs Grobe' zuständig ist, fürs 'Tauberl'-Füttern, sind ja alle so friedliche, arme, schutzlose, verurteilte Verbrecher, denen laut Gesetz nichts anderes blüht, als in ihre Heimatländer abgschoben zu werden, dorthin, wo man für die gleichen Delikte wohl anders behandelt werden würde ...

  22. Arundo.donax
    11. Februar 2013 09:27

    @A.U.: Sie Spielverderber! Mit Ihrer Suppen-Meldung haben Sie dem Votivkirchen-Schauspiel nun jede Tragik genommen, wie konnten Sie nur! *Ironie aus*

    Was die Zuwanderung betrifft - aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich bestätigen, dass Migranten aus Ex-Jugoslawien, Polen oder Tschechien überwiegend unkompliziert im Umgang sind und oftmals aufgrund guter Deutschkenntnisse kaum mehr als Fremde wahrgenommen werden. Ein ähnlicher kultureller sowie religiöser Hintergrund dürfte förderlich sein, sich in unseren Kulturkreis einzugliedern. Das kann man von den meisten (nicht allen, ich kenne einzelne Ausnahmen) türkischstämmigen Mitbürgern nicht behaupten. Diese kultivieren ihre Eigenarten, bleiben am liebsten nur unter sich und sähen es als Verlust ihrer Identität an, sich in diese Gesellschaft einzufügen.

    Wie unsere Politik, stets ihre Umfragewerte und die nächsten Wahlen im Auge habend, auf die von verschiedenen Minderheiten erhobenen Ansprüche reagieren wird? Ich fürchte, es ist abzusehen ...

  23. Claudius
    11. Februar 2013 09:16

    Ich habe diesen Link zu der Idee des neuen polnischen Botschafters gefunden:

    http://www.vienna.at/artur-lorkowskis-wird-neuer-polnischer-botschafter-in-wien/3483667

    Irgendwie ist es noch ein Trost dass dieser Vorstoß ausgerechnet von einem polnischen Botschafter kommt: Die Polen kommen gehören zum gleichen Kulturbereich wie wir und kennen sich in der Geschichte meist gut aus.

    Diese zwei Punkte garantieren eigentlich dass eine hervorragende Gesprächsbasis vorhanden ist und ich bin mir daher sicher dass die Gespräche des neuen Botschafters Lorkowskis mit unseren Politikern gütlich verlaufen werden.

    Die Polen können mit ihren tschechischen und slowakischen Nachbarn in ihrer eigenen Sprache drauflosreden und der neben ihnen stehende Tscheche (bzw. Slowake) versteht sie und kann in der eigenen tschechischen (bzw. slowakischen) Muttersprache antworten. Derartige Begegungen und Gespräche erlebte ich schon öfters.

    Deshalb möchte der stolze Repräsentant Polens Lorkowskis natürlich die ganz genau gleichen Vorrechte für seine Landsleute auf österr. Boden heraushandeln wie sie für die rivalisierenden Nachbarn: Tschechen & Slowaken gelten.

    Die Tschechen & Slowaken die durch die Personenfreizügigkeit in der EU ganz neu nach Österreich kamen genießen hier für sich und ihre Familien Rechte die urspünglich im Staatsvertrag 1955 nur für die ansässigen (autochthonen) Minderheitengruppen vorgesehen waren.

    Also wie oben schon gesagt: Das Ganze ist noch im grünen Bereich: Mit Herrn Lorkowskis und mit allen Polen werden wir immer einen zumindest korrekten, wenn nicht hervorragenden Ton in den Gesprächen finden!

    Noch zwei Anmerkungen:

    1) Wir brauchen Politiker und Beamte in Österreich die RÜCKGRAT und Charakter sowie gesunden Patriotismus haben. Und die auch den Mut haben in der Öffentlichkeit dazu zu stehen. Es darf in der Öffentlichkeit keine Schande sein Österreich zu lieben und für diese Nation da zu sein. Dazu gehört auch der Gedanke an die Zukunft: "Was muss heute getan bzw. unterlassen werden damit Österreich in 10, 20 bzw. 30 Jahren noch als Kulturnation existiert."

    2) Frage an die geschätzen Blogteilnehmer: Setzen Sie sich einmal in ein öffentliches wiener Verkehrsmittel (egal ob am Stadtrand oder im Zentrum) und drehen Sie sich zum Sitznachbarn um und fragen Sie ihn nach einer Straße, Umsteigemöglichkeiten, nach der Uhrzeit oder sonst etwas. Ob Sie dieser Sitznachbar verstehen wird? Sie werden überrascht sein wenn sie das ein paar mal testen.

    • brechstange
      11. Februar 2013 09:24

      Claudius, es tut mir leid, mir ist das kein Trost. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe keine Angst vor Polen. Doch ist es mir unverständlich, wie ein Botschafter von Diaspora der Polen sprechen kann. Unverständlich.

    • Claudius
      11. Februar 2013 10:16

      @ brechstange

      Hier der Begriff im Wiktionary: http://de.wiktionary.org/wiki/Diaspora

      Ich meine, dass es aus österr. Sicht jetzt angebracht ist: Über das Thema nachdenken - wie es Dr. Unterberger oben ausführt.

      Jedoch ist es ebenso angebracht jetzt die Relationen und Verhältnismäßigkeiten bei zu behalten. Für mich ist das Thema zu klein als dass ich mich darüber aufregen würde.

      Die "Gefahr" - wenn man es so nennen kann ist am allerwenigsten der neue Botschafter Arthur Lorkowski, sondern unsere linken, links-linken sowie naiv-gutmenschlichen Landsleute. Die bekanntlich mit ihren Medien eine andauernde, nicht endenwollende Propagandawalze, wo sich andauernd wahr & gelogen, vermischt laufen haben.

      Da hat das Dr. Unterberger-Tagebuch bisher beste Aufklärungs- und Aufdeckungsarbeit geleistet und ich hoffe auch weiterhin.

      Noch eine Anmerlung zum Botschafter Arthur Lorkowski: Der Mann hatte bisher einen guten Karriereverlauf und er will noch höher hinaus. Offenbar ist der Botschafterposten in Wien aus polnischer Sicht begehrt und ein gutes Sprungbrett für höhere Berufungen.

      Daher ist es ganz klar dass er dort im polnischen Parlament dick aufträgt, die Emotionen mobilisiert, übertreibt, auch die "wir-Polen-sind-Opfer"-Schallplatte abspielt.

      Das ist vergleichbar mit einem Wahlkampf bei uns vor einer wichtigen Wahl: da wird auch übertrieben. ("Wahlkampfrhetorik")

      Diese Frage ist aus meiner Sicht wichtig: "Wird der polnische Botschafter, wenn er in Wien in seiner Residenz ist, so heiß essen wie er im polnischen Parlament gekocht hatte?"

    • Claudius
      11. Februar 2013 10:28

      Noch eine Ergänzung da ich oben auf die - verständliche - Rivalität der Polen mit ihren tschechischen Nachbarn einging:

      Seit Jahrzehnten gibt es diese tschechische private Schule in Wien 3:

      http://www.orgkomensky.at/wissenswertes.php

      (wobei mir nicht bekannt ist ob diese Komensky-Schule Förderungen bzw. Vorteile auf Basis des österr. Volksgruppengesetzes bekommt ).

      Im Vergleich dazu die Webseite einer polnischen Schule in Wien 23:

      http://www.szkolapolska.org/nowa/htm/wydarzenia_aktualnosci.php

  24. Spiegelfechter
    11. Februar 2013 08:57

    "Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären."

    Gilt dieses Zitat aus Schillers Wallenstein auch für die "gute Tat" oder stellt sich nur heraus, dass eine solche manchmal doch keine gute ist?

    Vielleicht hat dieser ärgerliche Vorstoss durchaus sein Gutes, indem er hilft, den kollektiven Schwachsinn ad absurdum zu führen!

  25. Observer
    11. Februar 2013 08:52

    Ich finde den bereits existierenden Minderheitenschutz sehr gut, denn er wird in einigen Jahren uns Altösterreichern zugute kommen. In sch?'a ll?h!*)

    *) Ich schreibe deswegen "So Gott will" dazu, denn es könnte ja sein, dass die künftige Mehrheit den Minderheitenschutz wieder abschaffen wird, denn im Islam ist so etwas unbekannt bzw. sogar ungewollt.

    • Observer
      11. Februar 2013 08:57

      Ach, ich sehe gerade, im AU-Block wird der Zeichensatz nicht richtig wiedergegeben, daher nochmals vereinfacht: in scha'a lah bzw. im Original: ? ??? ???? (kommt vermutlich auch nicht an?).

  26. diko
    11. Februar 2013 08:27

    Was ist Minderheitsschutz - innerhalb unserer menschlichen Gemeinschaft?

    Wohl nichts anderes als das Gruppen und Clans gegenüber dem einzelnen Menschen gegenüber der einzig wahren Minderheit - der einer Familie - mit besonderen Rechten und Privilegien ausgestattet sind.

  27. Pumuckl
    11. Februar 2013 07:56

    @ Dr. Unterberger

    " . . . Hungerstreik . . . . . drei mal am Tag kräftige Suppe von der Caritas . . ."

    Asylbetrüger nun auch Hungerstreikbetrüger?

    Und das mit Unterstützung der katholischen Caritas ? Wie lange kann Österreichs
    katholische Kirche unter diesem Oberhirten noch unsere Kirche sein?

    • Jewgeni Gorowikow
      11. Februar 2013 09:24

      @ Pumukl

      So lange die Medien öffentlichkeitswirksam verkünden:

      "Es ist ein Hungerstreik"

      - so lange gilt das was in der Votivkirche passiert als "Hungerstreik" und wird von den Österreichern auch so geglaubt. Mit anderen Worten: Das was da los ist, ist an der Grenze zu einer Desinformationskampagne.

      Die Votivkirchenbesetzer und ihre spin-doctor-ähnlichen Berater wissen es ganz genau: Auf die Medien kommt es an.

    • Pumuckl
      11. Februar 2013 11:51

      @ Pumuckl 07:56

      Da immer mehr überzeugte Katholiken sich vergeblich bemühen, das Verhalten ihres österreichischen Oberhirten rational nachzuvollziehen, drängen sich Informationen auf, welche man sonst nicht beachten würde.

      Jürgen Holtorf, selbst Freimaurer, zitiert in seinem Buch " DIE LOGEN DER FREIMAURER " auf Seite 125/126 Dr. Theodor Vogel, den Altgroßmeister der Großloge von Deutschland :

      ". . .Kardinäle und Bischöfe, Äbte und Geistliche aller Obödienzen zählen darum auch damals zu Hunderten zu den Mitgliedern der Logen.Es gibt Konvente, vor allem der Benediktiner, die geschlossen, vom Abt bis zu den Patres und Fratres, einer Loge beitreten - wie beispielsweise im Stift Melk . . . "

      Er beschrieb zwar den Zustand vom 18. und 19. Jahrhundert. Doch bei einer Führung im Stift Seitenstetten, welches ebenfalls zu den Benediktinern gehört, fragte ich den führenden Pater, ob obige Darstellung auch heute wieder zutreffen könnte. Da kam kein entrüstetes Nein !Er sagte nur ich weiß es nicht.

      Kardinal Schönborn ist nicht Benediktiner, sondern seit 1963 Dominikaner. Sein Vater Hugo Damian Schönborn (1916-1979), war Widerstandskämpfer und Freimaurer. ( Wikipedia )
      Vater Hugo Damian Schönborn hätte also noch viel Zeit gehabt, seinen Sohn Christoph für die Freimaurerbewegung zu gewinnen.

      Bei aller Vorsicht, welche der Umgang mit solchen Informationen gebietet, das irrational wirkende Verhalten des Kirchenfürsten, drängt uns die Beachtung solcher Textstellen auf.

    • S.B.
      11. Februar 2013 12:59

      @Jewgeni Gorowikow

      Und die Medien suhlen sich förmlich in der Rolle der willfährigen Vollstrecker!

  28. Wertkonservativer
    11. Februar 2013 07:27

    Den polnischen Vorstoß kann ich nicht ganz nachvollziehen:
    die Polen sind ein stolzes Volk, Polen ein vollberechtigtes EU-Mitglied, und die polnische Regierungt sicher jederzeit in der Lage, die Interessen ihrer im Ausland weilenden Bürger ausreichend zu schützen!
    Außerdem kann ich eine nennenswerte polnische Zuwanderung nach Österreich nicht feststellen.

    Jedenfalls finde ich eine weitere Ausweitung des Minderheitenschutzes über den derzeitigen Rahmen hinaus - dieser von Dr. Unterberger richtigerweise nur für bereits wirklich über viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte in Österreich lebende Volksgruppen berechtigt - äußerst problematisch!

    Schließlich wollen wir uns ja auch weiterhin als heimatverbundene Österreicher in unserem schönen Lande zu Hause fühlen; aber als Hausherren, nicht bloß als Mitbewohner !!!

    (mail to: gerhard@mmichler.at)

    • brechstange
      11. Februar 2013 07:42

      Mir scheint es, da wollen ein paar zündeln zwischen den Völkern. Mir scheint Chaos soll erzeugt werden.

    • FranzAnton
      11. Februar 2013 18:00

      @ " Mir scheint Chaos soll erzeugt werden." **********
      Sie haben mit dieser Vermutung, so unfassbar es klingen mag, mit hoher Wahrscheinlichkeit den Nagel auf den Kopf getroffen, brechstange.

      Politische Extremisten (und da rechne ich zumindest Teile der elendigen 68er Generation, vorrangig aus Germanien, dazu) wissen, daß in wirtschaftlich schlechten Zeiten ganz leicht bürgerkriegsähnliche Zustände entstehen, samt staatlichem Machtvakuum, wobei sich vermutlich so manche Ruinierungssüchtigen ausrechnen, mittels Handstreich die Macht ergreifen zu können. Die Schlüsselpositionen in Justiz und Polizei sind, wie man hier im Forum vernimmt, offenbar schon linkslastig besetzt, wenn auch wahrscheinlich nicht wirklich revolutionär - mörderisch konditioniert. Große Gefahr ginge aber von einer schlechten Wirtschaftsentwicklung aus, weil es dann zu hoher Arbeitslosigkeit samt schlimmen Begleiterscheinungen käme. Fachleute, wie etwa der hier im Forum zitierte Zeitungsredakteur Matthias Elbers ( http://www.matthiaselbers.de/docs/Das-Euro-Desaster.pdf ) sind der Meinung, daß die aktuelle Gangart des ESM geeignet sei, Europa zu ruinieren, die Demokratie zu zerstören; de facto also Chaos zu schaffen, so, wie von Ihnen gemutmaßt.
      Unsere Politiker (insbes. der Bundeskanzler) plädieren, sichtlich allen Warnungen zum Trotz, für den ESM und für Euro - Bonds. Verantwortungsvolles, rationales Agieren sieht wohl anders aus. Rettung erscheint nur möglich, wenn die herschende Linkskamarilla so bald wie möglich ihre Wählerbasis verliert; alles erscheint mir wählbar, nur rot vor allem aber: Direktdemokratie wäre dringendst anzustreben.

    • FranzAnton
      11. Februar 2013 18:04

      Soll korrekt heißen:

      "alles erscheint mir wählbar, nur die marxistischen Parteien Rot und Grün nicht; vor allem aber: Direktdemokratie wäre dringendst anzustreben.

  29. FranzAnton
    11. Februar 2013 07:11

    Liebe A.U. - affine!
    Die Politik sieht sich offensichtlich mit einem täglich höher anwachsenden Problemgebirge konfrontiert. Dazu kommt noch das öffentliche Ansehen, welches jeglichen Politiker zwingt, bloss politisch korrekte, de facto also verlogene Statements öffentlich abzusondern. Die Normierung der "Political Correctness" wiederum liegt in den Händen einer offenbar bestens vernetzten, extremistisch positionierten Minderheit, welche sich einerseits anmaßt, die entsprechenden Vorgaben zu statuieren, andererseits ihre Krakenarme - ubiquitär, nicht nur in Österreich - krebsgleich in sämtliche auf dubiose Weise abhängig gemachten Medien hinein ausgestreckt hat.

    Dem "gemeinen Volke" sind derartige P.C. - Fesseln hingegen nicht in diesem hohen Maße auferlegt; allerdings kann es sie bloß am Stammtisch oder innerfamiliär abstreifen. In der Wahlzelle allerdings wäre dies auch möglich, und, analog dazu, direktdemokratisch, wofür die entsprechenden legistischen Voraussetzungen aber erst zu schaffen wären.
    Der gewöhnliche, durchschnittliche Österreicher, zu welchen ich mich hinzurechne, ist weit davon entfernt, hilfebedürftigen Fremden Übles zu wollen; ganz im Gegenteil, unsere Leutchen haben sich stets, wenn's drauf ankam, als sehr hilfsbereit erwiesen. Allerdings: Alles mit dem erforderlichen Augenmaß. Erpressung per pseudo - Hungerstreik seitens ausländisch - extremistisch aufgehetzter Asylanten wird gewiss weithin nicht geschätzt.
    Die sich "großbruderartig" gerierenden Linksagitatoren haben gewiss in ihren meist schädlichen Aktivitäten nicht die Mehrheitsmeinung auf ihrer Seite, allerdings ist die Parteibindung, vorrangig der SPÖ - nahen Menschen, noch ziemlich groß, sodass bei NR - Wahlen immer noch das Kreuzerl gewohnheitsmäßig gesetzt wird. In Detailfragen ist das aber nicht so, siehe Bundesheerbefragung.

    Conclusio: Sieht irgendjemand eine realistische Chance, als, so gut wie sämtlichen im Lande schwelenden Problemen, anders als direktdemokratisch beizukommen?
    Dafür, und das wäre mein Anliegen, sollten sich so viele Menschen wie nur möglich einsetzten, davon bin ich fest überzeugt, und plädiere daher nahezu tagtäglich in diesem Forum wortreich hiefür.

    • Johann Scheiber
      11. Februar 2013 07:24

      Sehe ich genauso, FranzAnton, im Detail abstimmend würden die Menschen eine totale Kehrtwendung herbeiführen. Wozu die Parteipolitiker, selbst wenn sie wollten, gar nicht mehr in der Lage sind, denn sie sind entweder Agenten fremder Interessen, oder Schauspieler, Politdarsteller.
      Ich wage die Behauptung zu machen, dass die politisch interessierten Bürger, die, die zu Volksbefragungen und -abstimmungen gehen, im Durchschnitt bedeutend umsichtiger, intelligenter und integerer sind, als der Durchschnitt der Parteivertreter.

    • brechstange
      11. Februar 2013 07:40

      ******!

      Daran ist intensiv zu arbeiten. Auch wenn es die Politik, Herr Scheiber, nicht will, darauf sollte keine Rücksicht genommen werden.

    • Wafthrudnir
      11. Februar 2013 09:21

      "Sieht irgendjemand eine realistische Chance, als, so gut wie sämtlichen im Lande schwelenden Problemen, anders als direktdemokratisch beizukommen?"
      Vielleicht gibt es noch eine bessere Möglichkeit. Bei der direkten Demokratie müßte der Gesetzgeber darauf verzichten, bestimmte Fragen zu entscheiden, sondern diese Vollmacht ans Volk übertragen (leider übigens nicht gerade eine "realistische Chance"). Noch besser schiene mir, der Gesetzgeber verzichtete überhaupt darauf, diverse Fragen gesetzlich zu regeln.
      Im Falle der Zuwanderung könnte das ganz einfach heißen, daß sich der Staat nicht mehr damit herumplagt, ob jetzt Sprachkenntnisse oder Bekenntnis zu irgendwelchen Werten für die Zuwanderung qualifizieren, sondern schlicht wieder seinen Bürgern die Freiheit gibt, Verträge abzuschließen, wie sie wollen. Dann kann jeder einzelne von uns entscheiden, wen er als Zuwanderer will, indem er ihn anstellt, oder auch nicht, ihm eine Wohnung vermietet, oder auch nicht, ihm Waren verkauft, oder auch nicht. Wer sich so benimmt, daß ihn hier keiner haben will, wäre somit arbeitslos, obdachlos, und hätte vielleicht sogar beim täglichen Einkauf Probleme - und dann würde er wohl bald wieder gehen.
      In besseren Zeiten hatten viele amerikanische Geschäfte am Ladentisch ein Schild stehen "We preserve our right to refuse service to anyone", und allein diese Möglichkeit würde unerwünschte Zuwanderung in engen Schranken halten.

  30. brechstange
    11. Februar 2013 06:54

    Man kann es drehen und wenden, mir erscheinen alle anderen Völker frecher und selbstbestimmter. Da darf der Tusk auf keinen Cent der EU-Nettoerlöse verzichten, wird vom polnischen Wirtschaftswunder geschwärmt, da dürfen Zugereiste Rechte einfordern, ohne dass, irgendein gewählter Volksvertreter die Schranken weist.

    Für das polnische Wirtschaftswunder gibt es keinen Beweis. Wäre es anders, würde kein polnischer Botschafter "Gebietsansprüche" für seine Landsleute in Österreich stellen, va wo Polen alle EU-Rechte in Österreich besitzen.

    • Undine
      11. Februar 2013 16:27

      @brechstange

      "Man kann es drehen und wenden, mir erscheinen alle anderen Völker frecher und selbstbestimmter"

      Ja, genauso ist es! Und damit es so bleibt, werden Deutschland und Österreich nie die Absolution erhalten. An uns haftet die Erbsünde für ewige Zeiten wie Pech. Und wir Deppen lassen uns das gefallen, weil einige kranke linke Gehirne uns permanent neurotisieren.

    • Konrad Loräntz
      11. Februar 2013 22:43

      Der Satz ist wirklich vom Feinsten. Im Gegensinne fiel dieser Tage im Kollegenkreise das Wort "germanisch", worauf sofort ein betretenes Raunen einsetzte.
      Und wenn man einmal wirklich in von Schreck und Verständislosigkeit versteinerte Gesichter sehen möchte, werfe man - erkennbar scherzhaft (zum Selbstschutz) - die (eigentlich unwiderlegbare) Tatsache in den Raum F und GB hätten am 3. September 1939 den 2. WK ausgelöst.
      An Undine und ihre Erbsünde: Der Apfel war in Wahrheit eine Asperl (Mispula germanica). Alles biblisch.

    • Undine
      11. Februar 2013 23:21

      @Konrad Loräntz

      Also, wenn's wirklich ein Asperl gewesen sein soll, wäre Eva bestimmt nicht so versessen darauf gewesen! :-)
      Allerdings waren die beiden vielleicht noch nicht so verwöhnt, deshalb liegen Sie mit Ihrer Vermutung, der bibl. Apfel sei ein "Mispula germanica" gewesen, wahrscheinlich goldrichtig. Je länger ich darüber nachdenke, umso überzeugter bin ich!
      Und weil ich schon dabei bin: Kürzlich las ich in der "Presse", daß Felix Mitterer das Passionsspiel "neu erarbeiten" wird. Judas wird entlastet, der Antisemitismus beseitigt und die Frauen werden mehr ins Zentrum gerückt. Wenn der Mitterer lange genug daran werkelt, wird er vielleicht noch draufkommen, daß es eigentlich Deutsche waren, die Jesus verraten und ans Kreuz genagelt haben.

    • brechstange
      12. Februar 2013 14:55

      undine

      und weil es Deutsche waren, ist der Papst jetzt zurückgetreten. ;-)

    • Undine
      12. Februar 2013 17:10

      @brechstange

      Ja, natürlich!!! :-)

  31. Johann Scheiber
    11. Februar 2013 05:18

    Die Staatszielbestimmung zum Zwecke der positiven Diskriminierung der (derzeit) in Österreich anerkannten fünf Minderheiten hat einen Ideologen und Propagandisten als hauptverantwortlichen Urheber, nämlich den Herrn Dr. Andreas Khol von der Österreichischen Volkspartei. Ich meine, man kann seit dem Durchpeitschen dieser Verfasungsbestimmung, was ja üblicherweise auch ohne Beteiligung des Souveräns des Volkes erfolgt ist, mit Fug und Recht am Charakter der ÖVP als "Volkspartei" zweifeln, denn dem österreichischen Volk wurde dadurch mit Vorsatz der Garaus gemacht, die Umwandlung Österreichs in eine multikulturelle Gesellschaft unter der Regie des Herrn Khol und der ihn umgebenden Abnicker auf perfide Art und Weise unumkehrbar auf den Weg gebracht.

    Der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Ungeheuerlichkeit liegt darin, dass, wenn einmal eine Splittung des Volkes in autochtone Minderheiten erfolgt ist, es dann keine legale Schranke mehr gibt, weitere und immer weitere Minderheiten anzuerkennen und die staatliche Einheit so zu fragmentieren, denn völkerrechtlich ist eine Minderheit nach drei Generationen, das sind sechzig Jahre, autonom. Angesichts der Tatsache, dass seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts
    ein unaufhörlicher Zustrom von Fremdarbeitern und Migranten aus Anatolien und vom Balkan und sonst wo her, inklusive Familiennachzug erfolgt ist, ist absehbar, dass die Wortmeldung des polnischen Botschafters nur eine Prelude ist.

    Die mit der Staatszielbestimmung zu den autonomen Minderheiten implizierte Preisgabe des Integrationsmodelles und heimliche Überleitung in eine multikulturelle Gesellschaft ist nicht anders, denn als kalter Staatsstreich von oben zu bezeichnen. Aus der Perspektive der Ereignisse der Gegenwart wird es auch einsichtig, dass mit dem Beschluss dieses Staatszieles - ich glaube im Jahr 1997 - ein Schritt der verborgenen Agenda der EU, zur Abschaffung der Nationalstaaten, in Österreich und unter der Führung der sogenannten Volkspartei vorweggenommen wurde.

    Das was blieb vom alten Österreich, wurde jetzt noch einmal zerfetzt. Und wenn man alle Minderheiten willkürlich autonom setzt, dann bleibt ja auf der anderen Seite, oh Schreck, aber denknotwendig, die deutsche Volksgruppe über, die man aber heute nicht mehr ethnisch definieren muss, sondern, das sind einfach die Menschen, auf deren Rücken die Experimente von Geisteskranken ausgetragen werden und es sind weiter die, die die ganze Veranstaltung zu finanzieren haben - Kindergärten, Schulen, Kulturverreine, etc., - bis zum bitteren Ende.

    Ich hatte die Gelegenheit, vor der Gesetzwerdung des Staatszieles, im Auftrag des damaligen Landeshauptmannes von Kärnten, Christof Zernatto, den Herrn Khol mit all diesen und weiteren Einwänden zu konfrontieren. Khol meinte, die Sache könne nicht explodieren, denn, sollten in der Zukunft weitere Volksgruppen ihre Anerkennung einfordern, werde man einfach mit dem, dem österreichischen Verfassungsrecht eigentümlichen Institut der "Versteinerung" abriegeln.
    Nie in meinem Leben habe ich kälteren Zynismus erlebt.

    • Johann Scheiber
      11. Februar 2013 06:25

      Pardon, ich habe da zweimal autonom, anstatt autochton geschrieben. War noch nicht ganz wach!

    • diko
      11. Februar 2013 08:13

      Johann Scheiber,
      **************!
      Österreich wird abgeschafft, - und zwar vorsätzlich und wissentlich!

    • Konrad Loräntz
      11. Februar 2013 09:52

      Hooton-Plan oder Zufall, wer wird das je beantworten können.

      Ansonsten: Johann Scheiber ******
      Fazit: Die ÖVP ist ein trojanisches Pferd

    • Geheimrat
      11. Februar 2013 11:53

      Also der Kamerad Khol ist ja wohl einer, der im politischen Paralleluniversum ganz besonders fest verwurzelt ist und in der Realität noch keinen Fuß auf den Boden gebracht hat.......

      http://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM

    • Undine
      11. Februar 2013 16:38

      @Johann Scheiber

      ************!

      Irgendwie erinnert mich das, was da auf uns unweigerlich zukommt, an die verzagt klingenden Worte nach dem Zusammenbruch der Monarchie: "Der Rest ist Deutsch-Österreich". Wir waren auf ein Zehntel geschrumpft; viel mehr wird für die autochthone Einwohnerschaft Österreichs auch nicht übrig bleiben. Die Multikultiträumer wird's freuen.....

    • Fancois Villon (kein Partner)
      12. Februar 2013 10:57

      Sg. Herr Scheiber,

      Sie haben alles was es dazu zu sagen gibt gesagt.

      In einem anderen Diskussionsstang habe ich schon einmal darauf hingewiesen, wie Khol schon vor über 30 Jahren das Komplott gegen den Nationalstaat im Detail ausbreitete und begründete.

      Ich füge es nochmals hier an, weil man diesen Landes- und Hochverrat der sich christlich und bürgerlich gebenden Halunken nicht oft und deutlich genug anprangern und in Erinnerung rufen kann.

      Einer meiner – etwas ahnungslosen – Freunde „forderte“ in einem Artikel in Bezug auf die Gestaltung „Europas“ (er meinte eigentlich die EU): „Es liege im Interesse der Vielfalt Europas, daß ein mehr dezentral organisiertes Europa, etwa durch ein Bündnis der Regionen, Platz greift“, und forderte damit meine Replik heraus.

      Dieses Konzept – auch unter Euregio und ähnlichen Begriffen bekannt – ist jenes schon lange vor der „EU“ konzipierte, um die Souveränität der Nationalstaaten auszuhöhlen, sie aufzulösen. Wenn man sich die diversen „Projekte“ dieser Art ansieht, so erkennt man sogleich, daß ihre Tendenz derart ist:

      1. sie betreffen vor allem die heutigen Grenzregionen des deutschen Siedlungsraumes[1],
      2. sie sind grundsätzlich grenzüberschreitend,
      3. es gelten Sonderrechte neben (und über!) der an sich für den souveränen Staat geltenden Staatsverfassung,
      4. es sind Sonderrechte, die unmittelbar bei der EU-Kommission angesiedelt werden,
      5. sie sind in gewissen politischen Bereichen direkt der EU-Kommission „unterstellt“ und
      6. bezwecken damit eine Herauslösung aus dem durch zwei Weltkriege ohnedies beschnittenen Lebensraum unseres Volkes.

      Germaniam esse delendam!

      Dieses Konzept wurde vor ca. 30 oder mehr Jahren bei einer Tagung des Europarates vom späteren NR-Präsidenten Andreas Khol (damals Angestellter des Europarates) explizit vorgetragen, aber es war auch damals nicht neu, sondern hatte auch davor längst Vorläufer (siehe eine Karte des künftigen Europas von ? Bruder Heineken). Der Vortrag Khols ist in der Dokumentation dieses Kongresses, den der damalige Student(!) und heutige Univ. Prof. für Philosophie an der Univ. Ibk., Hans Köchler, leitete, nachzulesen. Ein paar Schlüssel-Sätze seien hier berichtet, um sich über den von langer Hand geplanten Hoch- und Landesverrat „unserer“ Politiker ein Bild zu machen.

      Zur Auflösung des Nationalstaates [2](Auszug aus dem Vortrag des ÖVP-„Politikers“ und früheren NR-Präsidenten Dr. Andreas Khol)

      Die Einheit Europas im Wege der Koordination zu schaffen scheiterte an einer politischen Grundgegebenheit: in der internationalen Organisation hängt jede Aktivität, jeder Fortschritt vom Willen der Staaten ab, .... Nun hat sich gezeigt, ..... daß die Minister der Mitgliedsstaaten den politischen Willen nicht haben, diese größere Einheit zu verwirklichen, weil dies gleichzeitig die Auflösung des Staates, dessen Teil sie sind, bedeutet. ....

      (F.V.:Damit wird klar ausgedrückt, daß die "Vereinigten Staaten Europas" die Zerstörung der historisch gewachsenen Nationalstaaten implizieren - ohne daß das angestrebte Neue geistig oder institutionell irgendwie sichtbar wäre! Eine Fahrt ohne Kompaß und Orientierung - und gegen jegliche Verfassung. – Und von wem initiiert? Aufgrund welcher Legitimität? Und: Cui bono?)

      Die grundlegende Kritik am bisherigen Weg zur europäischen Einigung zur Schaffung eines Gebildes, das den in manchem überholten, versagenden Nationalstaat unserer Tage ablöst, ist daher, um es zu wiederholen: es erscheint verfehlt, den Nationalstaat mit seinen versagenden Strukturen durch einen ins Gigantische vergrößerten, zentralistischen europäischen Superstaat zu ersetzen. .... Wie ist das Ziel zu erreichen, ... ?

      (F.V.:Genau dieser Gigantismus wird gegenwärtig und seit langem schon mit der Maastricht-, der Lissabon-EU, der EU-„Verfassung“, dem ESM und der „Banken-Union“, ... gebaut.)

      Die natürlichen gemeinschaftsbildenden Einheiten Europas .... sind nicht die Nationalstaaten und ihre Apparate. Die Nationalstaaten sind künstliche Gebilde, nicht Zusammengehörendes verbindend. Sie beruhen auf Loyalitäten von einst, die schon lange nicht mehr bestehen, abgestorben sind, oder ins Wanken geraten. An die Stelle dieser Loyalitäten ist Gewöhnung an das Bestehende, also Leere, getreten. In diesem Sinn sind die Nationalstaaten eine Mumie, an dessen Stelle natürliche Einheiten treten müssen: die europäischen Regionen.

      (F.V.:Wenn die Nationalstaaten künstliche Gebilde sind, was wären denn die bunt zusammengeworfenen Regionen? Welche Loyalität darf man angesichts dieser Meinung von einem heute im Nationalrat sitzenden Abgeordneten vermuten?[3])

      Eine ausführliche Dokumentation gab ich damals dem Grafen Obst. Mag. John Gudenus, der davon im Bundesrat in einer Rede Gebrauch machte, was heftigen Protest der ÖVP hervorrief, bis er diesen Dummköpfen die Quelle des Zitats verriet: A. Khol. – Betretenes Schweigen!

      Daß diese „Agenda“ schon länger die europäische und Geopolitik dominiert, soll aber auch noch gezeigt werden.
      Das Bild „Eurotopia“ und das – nicht gut lesbare – Faksimile eines Briefes von ? -Bruder A. H. Heineken, von der „Stiftung für historische Wissenschaften“, der schon länger zurückliegt, machen klar, was und warum angestrebt wird.

      (Das erwähnte Bild „Eurotopia“ kann ich hier leider nicht mitsenden; wer es möchte kann es per e-mail von mir haben)

      Auszug aus dem Faksimile: „... Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen den berühmten britischen Historiker Prof. Cyril Northcote Parkinson zu treffen. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir von seinen Ideen bezüglich eines Vereinten Europas. Professor Parkinson hatte seine Zweifel bezüglich eines vereinten Europas der gegenwärtigen Nationen, da diese Nationen nach ihrer Größe, Bevölkerung und wirtschaftlichen Bedeutung gänzlich verschieden wären. Er favorisierte daher eine Zersplitterung der bestehenden Nationen in viel kleinere Staaten von vergleichbarer Größe und Einfluß, mit denen dann eine viel ausgeglichenere föderale Einheit gebildet werden könnte. ...“
      „ ... Lassen sie mich schlußendlich einmal mehr meiner Hoffnung Ausdruck geben, daß dieser Vorschlag die Menschen anregen wird über ihre Zukunft nachzudenken und daß sie damit etwas besser verstehen, daß die gegenwärtige Struktur nicht dazu geeignet ist, den richtigen Kurs für die Zukunft zu steuern. Das Aufbrechen alter Schablonen zur Schaffung einer besseren Zukunft, ist eine positive Handlung. Wie man sagt: Man muß die Eier zerschlagen
      um ein Omlett zu machen, und ich hoffe, daß das Omlett, das ich hiermit vorschlage, ein Schritt in eine bessere Zukunft ist.“

      Geht man noch etwas weiter zurück, um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, so fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Die Weihnachtsausgabe von 1890 der englischen Zeitung „The Truth“ bringt eine merkwürdig verpackte Geschichte über „des Kaisers Traum“ und dazu die nachfolgende Zeichnung. Sie stellt den „Lebenslauf“ des deutschen Kaisers dar, mit dem bemerkenswerten Detail der „Verbannung ins Arbeitslager“ (workhouse) des deutschen, österreichischen und russischen Monarchen (nach deren Sturz). All dies steht unter der „aufgeklärten“ Sonne (der Jakobiner-Mütze), die aus den europäischen Monarchien – bereits 1890 dies wissend! – all die neuen Republiken werden läßt. Bemerkenswert schon über ein ½ Jahrhundert vor dem Ereignis: die vier(!) „German Republics“ (plural!), also die vier Besatzungszonen nach 1945 und ein ¼ Jahrhundert vor der Russischen Oktoberrevolution „the Russian Dessert“!

      (Die beiden Bilder: Des Kaisers Traum und Landkarte Europas (Republics)
      kann ich hier leider nicht mitsenden; wer sie möchte, kann es per e-mail von mir haben)

      Bei aller okkulten Wahrsagerei ist so viel präzise Vorausschau nur dann vorstellbar, wenn es diesbezügliche, langfristige Strategien und das Potential und den Willen zu deren Umsetzung gibt. (Wie sagte einst Madelaine Allbright (alias Körbel): „We have the means and the will to execute...“)
      Die jakobinische Handschrift und englischer Imperialismus sind unverkennbar. Die einzige Änderung heute: die USA haben die Erbschaft des British Empire angetreten. Sonst blieb alles beim Alten.

      Eine nicht ganz so heitere Karikatur schildert den scheinbaren Widerspruch der illuminierten Weltpolitik, die von LIBINTERN und einer ANONYMA zielstrebig verfolgt wird.

      (Das erwähnte Bild „before/after“ kann ich hier leider nicht mitsenden; wer es möchte kann es per e-mail von mir haben)

      Before & After: Hier wird uns verdeutlicht, daß für „uns“ (= Europa) die uniformierte Einförmigkeit des „Vereinten Europa“, die „EU“, das Ziel aller Wünsche sei und nicht die Vielfalt der historischen Nationen. Aber de facto zur selben Zeit ist der monolithische Block UdSSR „out“ und natürlich „zu überwinden“ und die Zerlegung in seine Bestandteile aber das neue Heil. Diese doch sehr gegensätzlichen Ziele werden aber von ein und denselben mächtigen politischen Drahtziehern verfolgt. – Ei, ei: Cui bono?

      Fußnoten:

      [1]Kärnten/Slowenien: Alpe-Adria, Südtirol: Alto Adige, etc. Grenzgebiet zu Belgien, zu Holland, zu Polen, zur Tschechei, etc. pp.
      Es gibt sie auch anderswo, aber dort spielen sie keine Rolle, denn es geht in erster Linie um die Beschneidung des deutschen Siedlungsgebietes!

      [2] Juni 1971. Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaft und Politik an der Universität Innsbruck, ein Mitgliedsverein des Österreichischen College für Tirol. (Heute: Forum Alpbach, der quasi Appell-Platz zur Befehlsausgabe, wie dies auch das World Economic Forum Davos, etc. sind.)
      Ehrenschutz Bundespräsident Dr. h. c. Franz Jonas. Leitung: Hans Köchler (heute Univ. Prof. für Philosophie Innsbruck), Referenten: Toncic-Sorinj, Gen. Sek. Europarat, Prof. Klecatsky, A. Khol, Europarat, Prof. Ermacora, A. Lugger, Tiroler Landtag, G. Martini, Gen. Sek. Europ. Kommission für Regionalpolitik, Prof. Binswanger, Otto von Habsburg, G. Viacario, Vizepräs. der Kommission für Wirtschafts- und Sozialfragen Europ. Conf. des Pouviers Locaux, Prof. Rebaud, u. a.

      [3] Nach Brockhaus ist Hochverrat: der gegen den inneren Bestand des Staaates gerichtete gewaltsame Angriff. Man unterscheidet zwischen Verfassungshochverrat, der auf den Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung des Staates abzielt, und Gebietshochverrat, der die territorialen Grundlagen des Staates verändern will.

  32. Sensenmann
    11. Februar 2013 03:07

    Sicher kommen bald noch mehr Forderungen!
    Man wird sie alle erfüllen!

    "Strömt herbei, ihr Völkerscharen! Nur herein in unser Land!
    Ob Türken ob Tat-ta-aaren, hier wird jeder anerkannt!"
    (zu singen nach der Melodie der "Interantionale")

    So wollen es Sozis und ihre schwarzen Steigbügelhalter!

    ...und 2/3 der Wähler, die das auch ganz toll finden. Die Masse giert offenbar nach einem gepflegten Bürger- und Rassenkrieg.
    Jugoslawien mit etas Syrien gewürzt....

    Sagte ich schon, daß Demokratie auch den kollektiven Selbstmord beinhaltet?
    Mit einer Stimme Mehrheit, wenn's denn ganz blöd kommt?

    Hinterher, wenn das Porzellan zerschlagen ist, kommt immer die Frage: "Wie konnte das soweit kommen?"

    "SO!"

    • Konrad Loräntz
      11. Februar 2013 09:58

      Demokratie ?
      Gehen Sie auf die Strasse, reden Sie mit irgendwelchen Leuten und Sie wissen Sie sofort, dass dieser Staatsform keine Dauer beschieden sein kann. Dass es so schlimm kommen muss, hätte ich mir aber vor 10 Jahren auch noch nicht alb-träumen lassen.

    • Philips (kein Partner)
      12. Februar 2013 10:47

      Sensenmann
      **********
      Langsam ergibt es einen Sinn!
      siehe:
      Der Rassimus gegen WEISSE nimmt in den USA mittlerweile groteske Züge an.
      Wie jede gesellschaftliche Fehlentwicklung aus Übersee, wird auch dieser Irrsinn von den Volkszerstörern der europäischen Völker mit offenen Armen in Empfang genommen.

      Zweifel ausgeschlossen:
      "Der Völkermord gegen die Weissen Völker nimmt immer deutlichere Züge an...!"

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZuReT__buV4

    • Hannibal (kein Partner)
      13. Februar 2013 20:50

      Die neue Strophe aus der Internationale ist wirklich gut!

  33. S.B.
    11. Februar 2013 02:04

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden wir Restösterreicher bald Fremde im eigenen Land sein. Aber uns werden die linken Gutmenschen, welche uns systematisch abgeschafft haben, keinen Minderheitenschutz zugestehen, sind wir doch die "Schmuddelkinder", die "Nazis", die "Rassisten", "die rechtsradikalen Faschisten", obwohl uns offensichtlich längst die Kraft verlassen hat, sich dagegen aufzulehnen. Die Finanzierung unseres eigenen Untergangs dürfen wir aber schon noch aufbringen.

    Jedenfalls neigt sich das Multikulti-Experiment seinem Ende zu und entweder wir schaffen im letzten Moment mit den Mitteln des Rechtsstaates die Schubumkehr, oder es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Einen kleinen Vorgeschmack erleben wir schon bei linken Balldemonstrationen, Kirchenbesetzungen und oftmals im Alltag auf der Straße.

    Besonders interessant wird der "clash of culture", wenn nunmehr die angeblich verfolgten, homosexuellen Zuwanderer auf unsere muslimischen Migranten treffen. Dann wird es auch für die linken Befürworter solcher Zustände ziemlich ungemütlich - eine letzte Genugtuung?

    P.S.: Für die Caritas wird es trotz Geheimhaltung immer schwieriger, die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln. Es bewegt sich wieder etwas und vielleicht gibt es noch einen Knalleffekt!

    • Konrad Loräntz
      11. Februar 2013 10:00

      *****

      Kann es Sie trösten, dass die Neu-Österreich mit Begeisterung "Kavgam" lesen ?

    • S.B.
      11. Februar 2013 12:56

      Nein, das tröstet mich ganz und gar nicht, dazu klingt es viel zu bedrohlich!

    • socrates
      15. Februar 2013 07:57

      Konrad Loräntz
      Türkische Beamte bezeichneten "Kavgam" als wichtigstes und bestes Buch.





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