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Deutschland und Österreich: Wie sich die Wahltermine beeinflussen

Wahltermine sind das liebste Spielzeug von Parteisekretären und Journalisten. Heuer aber werden sie wegen der deutsch-österreichischen Interaktion und jener zwischen Bundes- und Länder-Wahlen besonders spannend.

Denn nunmehr stehen die deutschen Termine fest: Bayern wird am 15. September wählen; und der Bundestag ist am 22. September zu bestellen.

Das Motiv dieser Terminwahl ist klar: Angela Merkel erhofft sich von einem guten Ergebnis ihres inzwischen ebenso handzahm wie halbwegs populär gewordenen bayrischen Kollegen Seehofer einen starken Schub. Und in Bayern spricht ja derzeit viel für die CSU. Dies tut insbesondere  der Umstand, dass das einst von Hamburger Illustrierten und Möchtegern-Intellektuellen als katholisch und rückständig denunzierte Lederhosenland heute von der Bildung über den Arbeitsmarkt bis zum Wirtschaftswachstum das weitaus erfolgreichste deutsche Bundesland ist, das seit Jahren die protestantisch-linken Länder im Norden durchfüttern muss.

Was aber bedeutet das für Österreich? Da werden die Parteisekretäre demnächst draufkommen, dass diese beiden Sonntage auch die beiden letztmöglichen Termine sind, an denen bei uns der Nationalrat gewählt werden kann. Dieser deutsch-österreichische Zusammenhang wird dann bald in langen Parteisitzungen analysiert werden.

Die ÖVP wird zweifellos so wie Merkel auf eine Vorbildwirkung Bayerns hoffen und für den 22. September eintreten. Sie muss auch interessiert sein, ihre vermutlich schwachen Ergebnisse in Kärnten und wohl auch in Salzburg wie Tirol bis zu den Nationalratswahlen möglichst weit zurückzulassen (das für die Schwarzen besser aussehende Niederösterreich wird ja als erstes vor diesen drei Ländern wählen). Und letztlich wird man in der ÖVP zweifellos auf ein Verpuffen des Stronach-Effekts setzen, wenngleich der vor allem den Blauen und auch ein wenig den Roten schaden wird.

Die SPÖ wird hingegen jedes Interesse haben, um von den deutschen Terminen möglichst weit wegzukommen. Sie muss nicht nur den bayrischen Sog fürchten. Sie kann auch zumindest in einem heimischen Bundesland auf einen Erfolg bei den Landtagswahlen hoffen. Sie glaubt überdies noch an einen Netto-Nutzen des Antretens der Stronach-Liste. Vor allem aber muss sie davor bangen, dass der deutsche Lagerwahlkampf auch in Österreich zum Thema wird. Die SPÖ will jedoch mit Sicherheit nicht allzu intensiv daran erinnern, dass auch sie – so wie ihre deutsche Schwesterpartei – am liebsten gemeinsam mit den Grünen kuscheln würde. Wenn es sich nur endlich ausginge.

Man könnte daher fast wetten, dass die SPÖ in den nächsten Wochen irgendeinen Trick auspacken wird, um schon vor dem Sommer wählen zu lassen. Trotz des Widerstands der Schwarzen und trotz der geringen Popularität einer Vorverlegung von Wahlen.

Der bekannteste Trick lautet: Man wolle ja gerne arbeiten, aber wichtiger sei nun, den schlimmen Wahlkampf zu verkürzen, den leider, leider die anderen begonnen haben. Und als Beweis dafür, den natürlich die korrumpierten Boulevardblätter brav apportieren werden, wird dann irgend x-beliebiges Spindelegger- oder Strache-Interview dienen, in dem diese sich erlauben, eine andere Meinung als Faymann oder Fellner zu haben (die Dichands haben ja seit drei Jahren keine Meinung mehr).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 04:46

    Im Gegensatz zu Deutschland befindet sich Österreich in einem demokratiepolitisch desaströsen prärevolutionären Zustand. Haben wir auf der einen Seite ein undurchsichtiges mafiöses Konstrukt, das wie ein Schimmelpilz nur ein oberflächliches Übel vortäuscht, jedoch das ganze Land, die Wirtschaft, Sozialsystem, Medien und Bildungswesen mit seinem Übel infiltriert, so spiegelt die andere Seite ein ebenso deprimierendes Zerrbild in sich uneiniger und infolge Intellektueller Auszährung plan - und ziellos agierender Parteien ohne jegliche Zukunftsperspektiven. Bei der nächsten Wahl können wir nicht einmal zwischen Pest und Cholera zu entscheiden -wir werden beides bekommen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 03:20

    Die zahlreichen Spin-Doktoren der SPÖ werden sicher einen Grund finden, um vorzeitige Neuwahlen vom Zaun zu brechen.
    Vielleicht wird es gar die Auseinandersetzung um die Gesamtschule, oder Spindelegger "vergreift sich wieder einmal im Ton", wie BM Häupl schon einmal kryptisch behauptete?
    Den Sozis wird jeder Vorwand recht sein, wenn nur die Umfragen grad stimmen.

    Es dürfte jedenfalls ein offenes Geheimnis sein, daß diese Koalition nicht mehr bis Semptember 2013 halten wird, das wissen alle Beteiligten nur nicht der Wähler selbst.

    Siehe auch:
    http://www.wahltermin.at/

    P.S.: "Sie (=die SPÖ!) kann auch zumindest in einem heimischen Bundesland auf einen Erfolg bei den Landtagswahlen hoffen."

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, welches das sein soll?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 08:52

    Im Unterschied zu Deutschland, wo es noch Reste von Anstand zu geben scheint, ist Österreich total abgesackt und diktatorisch geworden und alles dreht sich bloß nur mehr um die Erhaltung der Einheitspartei, die linke SPÖVP oder dann halt wenigstens LinksGRÜN-SOZIALISTISCH. Es wird sicher so was ausgebrütet werden.

    Ich appelliere an die Österreicher aber abseits aller Wahltaktik und Untergriffe so zu wählen, dass weder Rot-Schwarz noch Rot-Grün noch Rot-Schwarz-Grün möglich wird, all diese Konstrukte haben nun über Jahrzehnte ihre Unfähigkeit und Schuldentreiberei bewiesen und reiten Österreich ins Verderben, während die wirklichen Aufgaben, wie Rechtsreform, Verwaltungsreform, Föderalismusbereinigung, Budgetdisziplin, Reduktion von Schulden und Förderungen, Privilegienabbau, etc. von der Politik nicht einmal erwähnt werden.

    Einen Kanzler Strache müssen wir bei dem festgefahrenen Staatskarren auch nicht fürchten zu tief sind wird in die Staatsschulden versunken, er hat ein Golgotha vor sich, nicht nur wegen der aufsässigen und untergriffigen Linken, sondern wegen der von den schuldentreibenden Linken geschaffenen Fakten, die Österreich ruiniert haben auf allen Linien, nicht zuletzt auch der gesellschaftlichen.

    Wir müssen von der Klientelpolitik wegkommen und zur Sachpolitik kommen, sprich zur Sache. Zur Sache muss also der Wähler jetzt kommen und Farbe bekennen, ob er Österreich noch eine Chance geben will zu einem Neubeginn.

    Eine Auszeit für Rot-Schwarz-Grün ist bitter notwendig, aber eine gehörige mit wenig Stimmen für die genannten Parteien, denn sonst verlängern wir den steilen Abstieg, bei dem wir ohnehin bald unten aufprallen werden.

    Versuchen wir also eine sanfte Landung, denn zahlen müssen wir diese Sünden unserer Politik, die wir uns gewählt haben, ohnehin, egal, was wir darunter zu leiden haben, also warum die auch noch weiterwählen ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBlahowetz
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 07:14

    o.T.
    Ein Polizeibeamter mit serbischen Wurzeln,........
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1341902/Bericht_Grenzbeamter-arbeitete-fuer-serbische-Mafia?_vl_backlink=/home/index.do

    Sollte man wirklich beklagen, dass nur 5 % der Polizeibeamten Migrationshintergrund haben?

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 09:42

    Die ganze Herumtaktiererei um Termine, dieses ganze oberflächliche Schielen nach vermeintlichen oder tatsächlichen Vorteilen in diesen Dingen ist nur ein neuerlicher Offenbarungseid der ganzen Erbärmlichkeit dessen, was sich uns da täglich an Schmierentheater offeriert und sich Politik nennt. Die Besinnung auf den wesentlichen Kern politischer Richtungsentscheidungen gibt es nicht, weil ja tatsächlich keinerlei Richtungsentscheidungen anstehen, zumindest nicht im sozialistischen Einheitsblock SP-VP-Grüne. Die sogenannte VP gibt den Steigbügelhalter für (post-?) marxistische Gesellschaftsmodelle und Steuersysteme, damit sich ihre Bonzen auf allen Ebenen weiterhin leistungslos durch das System parasitieren können und der Rest ist das System - eine Art Softpornovariante der DDR, von gelenkter Presse über roten Staatsrundfunk, linksextreme Hass- und gleichzeitig Moralprediger und Bildungsexperten bis hin zu einer als Hochschülerschaft bezeichneten Staatsjugend. Und wie ein Pröll als Künstler auch einen Nitsch gefördert hat, so wird diese weiterhin den Steigbügel für die Roten machen.

    Was die Mitte - Rechts Parteien betrifft werden wir das verdiente Sterben des korrupten und entbehrlichen, auch keineswegs liberalen BZÖ erleben, das nach Haiders Tod zu einer reinen Klüngelpartei kleingeistigster Frondisten geworden ist und eine Stronach Abenteuer Truppe, deren erwartbare Anfangserfolge nicht über den Umstand hinwegtäuschen werden können, daß die dort herumritternden Flachwurzler leider nicht kapieren, daß das Kopieren von Programmüberschriften und die sympathisch-skurrilen Auftritte ihres Citizen Kane Hauptdarstellers nicht reichen werden, um in das System nachhaltig einzugreifen. Abgesehen davon, daß, für jeden, der dort an der hochglanzpolierten Oberfläche nur ein bisschen mit dem Fingernagel kratzt, mit schloß Reifnitz und dem Politiker Einkaufskorb für Lobbyisten nicht die neue, sondern die ganz alte politische Schule zurückkehrt, worüber auch noch so gut bezahlte worthülsentragende Werbeeinschaltungen im Bouelevard nicht hinwegtäuschen werden könenn. Dazu passt, daß dieser Lugar nicht einmal Kopfrechnen kann (obwohl er immerhin Installateur ist) und sich in seinem ersten Vortrag hinsichtlich einer Schlüsselzahl, an der er seine parlamentarische Kritik manifest zu machen sich anschickte, gleich um ein Mehrfaches einer Zehnerpotenz verfehlte - und das war kein Versprecher.

    Die Freiheitlichen aber, einst Hoffnungsträger des Landes, haben sich zur sozialistischen Heimatpartei umdefiniert und sind nichts anderes, als Wettbewerber mit dem Systemkartell um den besseren Platz am sozialistischen Schweinetrog, den zu befüllen für viele offenbar noch nicht mühsam genug ist, ansonsten sie sich entschlossener zu einer Fundamentalopposition formieren würden, deren einziges Ziel die ersatzlose Beseitigung dieses Misthaufens ist. Wohlan, dann also eine neue Auflage des alten Drecks. Und wann sich der nun tatsächlich seine Legitimierungszeugnisse beim Wähler abholt, ist tatsächlich nur für Parteisekretariate von Bedeutung, deren Horizont am Rand des Spülbeckens einer Bassena endet.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 08:33

    Einerseits stellt sich die Frage warum es nicht möglich ist die Termine in die Verfassung zu schreiben? Also z.B. alle vier Jahre, am ersten Sonntag im November und dazwischen kann passieren was will, es gibt keine generelle Neuwahl (z.b. USA).

    Andererseits sind die Wahlen nicht mehr so interessant. Welche sozialistische Partei man wählt ist doch ohnehin egal. Zugegeben da haben es die Bayern besser, die CSU ist immerhin noch ein ganz klein wenig außerhalb des Einerlei.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 15:58

    Ausnahmsweise, aus der Ferne und OT:
    Was uns noch beim ORF an Lügen bevorsteht, von der "Kurtaxe" bis zur "Solidarabgabe" um nur eines zu verschleiern: Die in D eingeführte Zwangsabgabe für den Öff.rechtl.Rundfunk kommt bestimmt auch nach Ö und hat nur einen Zweck: Die Finanzierung des Staatsfunks ohne dabei das Wort "Steuer" zu verwenden!
    Jan Fleischhauer kann es treffender formulieren als ich:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gez-gebuehrenreform-buerger-auf-die-barrikaden-a-882012.html

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2013 10:21

    Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen: Da wird zuerst in einer Nacht- und Nebelaktion und am Volkswillen vorbei die Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre verlängert (das war allerdings noch eine Gusenbauer-Molterer-Leistung, die aber der jetzingen Regierungskoalition - zumindest am Anfang - offenbar ganz gut gepasst hat), und dann sollte erst recht früher gewählt werden? Das würde ja diese Verlängerung nachträglich ad absurdum führen. Wenn man allerdings die großteils absurden Aktionen dieser Regierungskoalition in Betracht zieht (wie etwa gerade eben die Bundesheer-"Volksbefragung"), dürfte man sich auch über vorgezogene Neuwahlen nicht wirklich wundern.


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  1. Hilda (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:06

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  4. Torres (kein Partner)
    08. Februar 2013 10:21

    Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen: Da wird zuerst in einer Nacht- und Nebelaktion und am Volkswillen vorbei die Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre verlängert (das war allerdings noch eine Gusenbauer-Molterer-Leistung, die aber der jetzingen Regierungskoalition - zumindest am Anfang - offenbar ganz gut gepasst hat), und dann sollte erst recht früher gewählt werden? Das würde ja diese Verlängerung nachträglich ad absurdum führen. Wenn man allerdings die großteils absurden Aktionen dieser Regierungskoalition in Betracht zieht (wie etwa gerade eben die Bundesheer-"Volksbefragung"), dürfte man sich auch über vorgezogene Neuwahlen nicht wirklich wundern.

    • jump (kein Partner)
      08. Februar 2013 11:14

      Naja, eine Vorverlegung von September auf Juni könnten ja sogar beide Regierungsparteien gemeinsam argumentieren, ohne dies als "dramatischen" Koalitionsbruch darzustellen. Nur zur Verdeutlichung: Die Koalition, welche eine Verlängerung der Legislaturperiode beschlossen hat, hat eineinhalb Jahre gehalten! Eigentlich pervers! ;-)

      BTW: Die letzte Wahl fand am 28.9.2008 statt, also wäre heuer der 29.9. und nicht der 22. der logische Wahltermin.

  5. byrig
    07. Februar 2013 23:08

    ich würde den einfluss der deutschen wahlen auf österreich nicht überschätzen,halte ihn sogar für eher gering,zumal die österreicher sich eher nicht am ausland orientieren.
    ausser sie werden angegriffen oder diffamiert,wie bei waldheim anlässlich der bp-wahlen oder wie bei den auch im nachhinein frechen sanktionen gegen österreich,initiiert von den euro-sozialisten.

    • logiker2
      09. Februar 2013 10:56

      auf Wunsch und Ersuchen österreichischer Roten. Pretterebner läßt grüßen.

  6. phaidros
    07. Februar 2013 19:23

    OT: Eben meldete Arte, dass im syrischen Bürgerkrieg die Marke von 60000 Opfern überschritten wurde, und derzeit die heftigsten Attacken seitens der syrischen Armee laufen.

    In Syrien herrscht Wehrpflicht.

    Soviel zum frommen Aberglauben, dass ein Wehrpflichtigenheer zuverlässigen Schutz bieten würde.

    • dssm
      07. Februar 2013 20:35

      Selektive Wehrpflicht.
      Sonst wäre die Regierung schon weg und wir müssten sehr sehr viele Alawiten, Drusen und Ost-Christen aufnehmen.

    • phaidros
      07. Februar 2013 21:27

      Selektiv? Gibt's da einen Beleg dafür?

      Die allwissende Müllhalde sagt: »In Syrien herrscht Wehrpflicht. Alle männlichen Syrer im Alter von 18 Jahren müssen einen 24-monatigen Wehrdienst leisten.«

      (http://de.wikipedia.org/wiki/Streitkr%C3%A4fte_Syriens )

    • dssm
      07. Februar 2013 21:43

      22mio Einwohner, 340tsd Reservisten - noch Fragen?
      Die Hauptkampfkraft (am Boden) liegt bei den paramilitärischen Verbänden.
      Das sind nur Freiwillige - zum Teil auch Frauen, die Not ist gross.

    • phaidros
      07. Februar 2013 22:12

      Ja: Allein 2012 sollen 10000 Mann zur Freien Syrischen Armee übergelaufen sein. Lauter ehemals Freiwillige mit höherer Einsicht? Kommt mir etwas viel vor.

    • byrig
      07. Februar 2013 22:53

      phaidros,dieser aberwitzige vergleich mit syrien ist das skurrilste,was ich seit langem gelesen habe!
      ausserdem scheinen sie nicht verlieren zu können.und scheinen eines der elemente zu sein,die im grunde für die totale abschaffung der militärischen landesverteidigung sind.
      denn eines habe ich von ihnen noch nicht gelesen:ja,ich will ein berufsheer u n d eine verdreifachung der ausgaben für die landesverteidigung.
      ohne dieser hätten wir bei einem berufsheer eine-nicht einmal bessere-polizeitruppe.
      verantwortungslos und ärgerlich.

    • phaidros
      08. Februar 2013 06:29

      Ach, byrig, haben Sie nicht bei mir gelesen?

      Scheint mir auch so, kürzlich habe ich Sie schon einmal darauf hingewiesen, dass Sie nicht bei mir gelesen haben: http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/wer-fuer-das-zwangsheer-stimmt-soll-auch-dafuer-zahlen#comment-228591

      Na, wie dem auch sei, dann darf ich etwas auf die Sprünge helfen. Dass der Darabos-Ansatz Mist ist, und Zeit- und Finanzaufwand verdoppelt gehörten, lesen Sie bei mir unter anderem (habe nicht weiter gesucht) an folgenden Stellen:

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-gruene-schlacht-gegen-haenge-wc-und-badfliesen#comment-221319

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/volksbefragung-zur-wehrpflicht-ij-eine-subjektive-zusammenfassung#comment-223617 (letzter Satz)

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen#comment-224359 (letzter Satz)

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen#comment-224608

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen#comment-224655

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/volksbefragung-zur-wehrpflicht-ij-eine-subjektive-zusammenfassung#comment-223413

      Mein Statement ist natürlich »skurril«, denn die Menschen hier sind ja ganz anders als dort unten. Bei uns wäre so etwas undenkbar.

      Genau. Sind die Menschen auch ganz anders als vor 70 Jahren? Ich glaube nicht. Und da hatten wir Vergleichbares hier.

    • dssm
      08. Februar 2013 08:15

      @phaidros
      Da sind noch viel mehr übergelaufen!
      Eben selektive Wehrpflicht! Deshalb überlebt das Regime auch noch.
      Die Überläufer waren nämlich beim Militär, aber keiner von denen hat mit schwerem Gerät geübt oder gar eine Jägerausbildung erhalten.

      Das Militär dient in vielen Länder der Indoktrinierung und diversen Arbeitsaufgaben, die Kampfaufgabe trägt lediglich ein kleiner Teil. Man könnte auch anstatt selektiver Wehrpflicht von Wehrpflicht für die einen und 'Sozial'dienst für die anderen sprechen.

    • phaidros
      08. Februar 2013 08:40

      Stimmt. Je nach Quelle bis zu 25000. Aber ich nehme immer die weniger dramatische Zahl.

      Ich würde noch auf die Reihe kriegen, wenn unter »selektiver Wehrpflicht« zu verstehen wäre, dass selektiv eingezogen wird, aber dagegen spricht diese Überläuferrate.

      Was Sie mir mit den nicht ausgebildeten Überläufern sagen wollen – tut mir leid – verstehe ich nicht. Jemand begeht Fahnenflucht (die ziemlich sicher nicht mit einer Geldstrafe bedroht ist), weil er keine Ausbildung erhält und läuft über? Und zwar gleich 10-20 Bataillone in einem Jahr? Finden Sie das stimmig?

      Aber wie dem auch sei, auch für die Aussage muss ich nachfragen: gibt es einen Beleg dafür? Oder sind das lediglich Schlussfolgerungen? (Ist für die »selektive Wehrpflicht« ebenfalls noch offen)

      Rundheraus: für mich klingt das nach einer Konstruktion, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • dssm
      08. Februar 2013 09:49

      Lieber phaidros.

      In Syrien war ein 'Ersatzdienst' niemals vorgesehen. Durch die ursprüngliche Ideologie waren alle Araber, egal welcher Religion, gleich wichtige Menschen.
      Nun hat sich aber bereits unter dem Vater des aktuellen Diktators diese Ideologie, wie halt immer, als wenig tragfähig herausgestellt.
      Seit dieser Zeit werden zwar die jungen Männer eingezogen, aber eine echte militärische Ausbildung erhalten nur die Zuverlässigen.
      Der Rest wir in eine Art technisches Hilfswerk gesteckt. Auch dort gibt es Offiziere, ja sogar Generäle, Uniformen und es wird auch der Gleichschritt geübt, aber unter Militär verstehe ich etwas anderes.

      Ich empfehle das Jahrbuch des IISS, Military Balance zu lesen. (http://www.iiss.org/publications/military-balance/the-military-balance-2012/ )

      Ein Wehrpflichtenheer bietet nur in einer privatwirtschaftlichen und homogenen Gesellschaft einen Schutz vor radikalen Überraschungen.
      Beide Bedingungen sind in Syrien nicht erfüllt!

    • phaidros
      08. Februar 2013 10:33

      Danke! (Leider »currently out of stock«).

      Aber in dem Punkt bin ich völlig bei Ihnen: nur in einer privatwirtschaftlichen und homogenen Gesellschaft könnte ein Wehrpflichtigenheer allenfalls Schutz vor radikalen Überraschungen bieten (wir haben das eine nur eingeschränkt und das andere gar nicht mehr, wie Sie mir recht geben werden). Jedenfalls, was von oben oktroyierte Übergriffe betrifft (auch daran glaube ich aus zwei Gründen nicht: zum einen halte ich bei uns oktroyierte Übergriffe für undenkbar und zum anderen hängt es auch da in beiden Varianten von den kommandierenden Offizieren ab).

      Da aber - wie auch hier mehrfach zu lesen war - bei uns die Szenarien »Bürgerkrieg« und »Aufstand« als die wahrscheinlichsten Bedrohungsszenarien (n.b., das sind eigentlich Polizeiszenarien und keine militärischen) betrachtet werden, halte ich es auch hier für den schlimmsten denkbaren Brandbeschleuniger.

      Nachsatz: immer noch verstünde ich Desertion und Abtauchen, aber nicht Desertion und Überlaufen – das ist es, was mir eigenartig vorkommt

    • Philips (kein Partner)
      08. Februar 2013 12:53

      phaidros
      Sie sind einer von vielen Menschen die nur die Worte des Mainstraems übernehmen. Würden sie sich wirklich über die Lage im Nahen Osten informieren, dann wüssten sie, dass alle Farbenrevolutionen und Regime-Wechsel im Auftrag der USA und der Eu durchgeführt wurden. Mit sog. Gladios (zu finden im Netz). Syrien ist ein demokratischer Staat, dessen Führung sich nicht dem Joch der USA beugen will. Israel hat übrigens diesen demokratischen Staat bombadiert (prophylaktisch natürlich). Wie wäre es wenn es umgekehrt geschehen wäre? Fremde Söldner dringen mithilfe des Westens in das Land ein und morden um es dann der syrischen Regierung in die Schuhe schieben zu können. Man nennt so etwas False-Flagg-Attentat. Aber sie glauben ja auch noch an das Märchen vom Terroristen Bin Laden, der aus einer Höhle heraus, mit ein paar Hanseln das beste Verteidigungssystem ausgetrickst hat. Ja sogar die unzähligen Geheimdienste (Mossad, CIA, FBI, Homeland Security und NATO-Sondertruppen, wie Delta Taskforce's etc.) Ja diese paar Hanseln haben es sogar geschafft, dass das WTC7 in 6,5 sec in sich zu Staub verfallen ist, obwohl es gar nicht von einem Flugzeug getroffen wurde. Ach ja, obwohl man keine festen Gegenstände mehr fand, keine Computerteile, CD's, Büromöbel, nicht einmal Knochen. Aber einen Pass, welcher ganz zufällig fast unbeschädigt blieb, konnte man finden. Und wenige Stunden nach dem Attentat hatte man bereits die Bilder der Attentäter gezeigt. Nur wurde uns nicht mitgeteilt, dass 2 Attentäter sich später meldeten (SaudiArabien) um bekannt zu geben, dass sie nichts damit zu tun hatten und noch leben. Ja und dass ein Herr Larry Silverstein zufälligerweise die WTC Monate zuvor gekauft hat und gegen Flugzeugattentate (hohe Prämie) versichern ließ und jetzt doppelt kassiert, weil es ja 2 Flugzeuge waren. Alles nur Zufälle, sowas aber auch. Und dass die übrig gebliebenen Stahl-Teile (die oberhalb des Flugzeugseinsturzes) ganz schnell und heimlich nach China abtransportiert wurden, obwohl es Beweismaterial ist. Und dass eine Gruppe von Bauingenieuren (ebenfalls im Netz zu finden) sich zusammentaten um zu beweisen, dass dies eine gezielte Sprengung war und zwar mit Thermit (ist nur über das Militär erhältlich), das wird natürlich auch verschwiegen (Sprengstoff Thermit im Staub des World Trade Centers entdeckt)
      http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7419&lg=de

      Ja und dass ein Flugzeug (riesengroße Coladose ist=Alu), wie Butter mehrere dicke Stahlwände durchdringt und dadurch jedes Gesetz der Physik ausschaltet. Haben sie schon mal gesehen, welche Löcher durch Vogelschwärme an Flugzeugen entstehen?(Fotos im Netz)
      Aber wenn es die Experten sagen, dann kann man sich ja darauf verlassen. Ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich damals auch geglaubt habe, was sie uns mitteilten. Man kam gar nicht zum Selberdenken, so zugeschüttet wurden wir.

      Und nun zu Libyen, dessen Führer vorher von unseren Gutmenschen (dank Mio.Spenden an unsere Grünen) hofiert wurden, ja sogar ein paar Monate vorher noch für den Friedensnobelpreis nominiert wurde. Und innerhalb von 3 Monaten wurde Gaddafi zum neuen Hitler gekürt und man musste das libyische Volk mit Uranbomben befreien. Tausende Zivilisten und Kinder starben und die nachfolgenden Generationen sind verstrahlt und vergiftet, aber hauptsache man verhalf einer radikalen Opposition an die Macht, die mit den USA zusammenarbeitet. Sprich Volksverräter die das libysche Volk ausbeuten und knechten (ähnlich wie unsere Volksverräter). Sehen sie jetzt die Erfolge der Farbenrevolutionen in Tunesien oder Ägypten? Dort werden jetzt Minderheiten wie Christen verfolgt. Das ist aber den Medien keine Zeile wert. Und Mursi wurde von Merkl wie ein König empfangen und hofiert, obwohl dieser den Holo-Klaus leugnet und Juden hasst. Im Gegenzug, werden aber bei uns Jugendliche wegen eines Liedes (Wiederbetätigung) eingekerkert oder wenn sie eine andere Auffassung von Gerechtigkeit und Wahrheit vertreten.
      Ich sage ihnen etwas. Bildung hat nichts mit Intellegenz zu tun. Intellegenz bedeutet sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Sie hingegen geben auswendig Gelerntes wieder. Schade sie hätten wahrscheinlich sehr viel Potenzial, würden sie sich auch mit Themen abseits des Mainstreams beschäftigen. Die Zeit hätten sie wahrscheinlich. Doch lieber plappert man das nach, was die Guten ihnen zum Auswendiglernen vorlegen.
      Sie weigern sich wie so viele Menschen endlich mal die Wahrheit anzuerkennen. Sie sind verblendet und stur. Doch sie werden eines Besseren belehrt werden, denn auch bei uns gibt es Tendenzen, dass radikale Minderheiten aufgebaut werden, die dann als Oppostion bezeichnet werden, die dann auf die Straße gegen das böse (neu gewählte) Regime demonstrieren. Auch hier sind sog. Gladios (Vermummte) unterwegs beim Randalieren. Und auch bei uns werden genau diese beschützt. Sehen sie denn nicht die Zusammenhänge überall? Auch in Ungarn gibt es eine (gute) Opposition, die vom Volk abgewählt wurde, weil sie durch dieselbe Korruption das Land in den Abgrund getrieben haben. Und auch hier ist Orban ein Diktator. Ebenfalls in Russland, wo jetzt Putin von den Guten als neuer Diktator bezeichnet wurde weil er die Schwulenpropaganda kritisierte. Alles zu lesen in unseren "unabhängigen" Medien, denen sie so großes Vertrauen entgegenbringen. Sie werden erst dann aufwachen, wenn ihnen ihr sauer verdientes Erspartes genommen wird.
      Durch solche Menschen wie sie wird Österreich und sein Volk zerstört, denn sie und Ihresgleichen werden die Verbrecher wieder in die Regierung wählen. Entweder sie erhalten noch immer einen Judaslohn oder ihr Verstand ist schon dermaßen geformt, sodass ein selbständiges Denken gar nicht mehr möglich ist. Ich denke sie sind ein sehr anständiger Mensch und auch nicht dumm. Im Gegenteil, nur wie gesagt verwechseln sie Bildung nicht mit Intellegenz.
      Man kann wirklich schon feststellen, dass gebildetere Menschen, die länger von den Gutmenschen indoktriniert wurden, später aufwachen, als ein normaler Arbeiter.
      Die können wenigstens noch logisch denken. Die Gebildeten denken hingegen kompliziert. Das sieht man doch schon alleine an den Gesetzen, die kein normaler Mensch mehr nachvollziehen kann.
      Also nichts für ungut. Wachen sie auf!! Denken sie an ihre Lieben! Sonst werden sie sich einmal vorhalten lassen müssen, warum hasst du das nicht verhindert ....

    • phaidros
      08. Februar 2013 12:59

      phaidros Sie sind einer von vielen Menschen die nur die Worte des Mainstraems übernehmen.

      LOL - ROFL - ich schmeiß' mich weg!

      Gegen Wehrpflicht: Mainstream?
      Pro EU: Mainstream?
      Goutierung des Glühbirnenbverkaufsverbots: Mainstream?
      Verständnis der Klimaerwärmung: Mainstream?

      Ned bös' sein, bitte, lieber Philips, das ist ein bissl in die Hosen gegangen.

    • Philips (kein Partner)
      08. Februar 2013 13:23

      phaidros
      Ich geb's auf sie sind ein hoffnungslose Falle. Schade!

    • Erich Bauer
      08. Februar 2013 13:41

      phaidros,

      Alle diese von Ihnen aufgezählten Punkte sind aber nicht nur Mainstream, sondern auch gesetzes- und kanonwürdig... Nur diese kleine verflixte Region... und auch nur in diesem einzigen kleinen Punkt Aber keine Sorge Centurio... das werden wir auch noch schaffen! Die haben keinen Zaubertrank! Wir werden in Syrien noch ein BERUFSHEER installieren! Dann wird alles gut...

    • phaidros
      08. Februar 2013 14:26

      Alle diese von Ihnen aufgezählten Punkte sind aber nicht nur Mainstream, sondern auch gesetzes- und kanonwürdig

      Ach so ist das.

      (Ist das hier »Versteckte Kamera« oder so?)

    • Erich Bauer
      08. Februar 2013 14:49

      phaidros!

      Sie werden beobachtet! Und zwar alle Ihre Regungen! Ich habe gute Beziehungen zu Langley... Bis jetzt erscheinen Sie uns als harmlos...

    • Erich Bauer
      08. Februar 2013 16:26

      (Zitat: byrig) ,"...phaidros, dieser aberwitzige vergleich mit syrien ist das skurrilste,was ich seit langem gelesen habe!..."

      Ja. Diese Erscheinung hat wirklich NULL Ahnung was dort überhaupt abgeht. Ihre Verwendung des Wortes "skurill" ist dazu nur eine euphemistische, im Grunde genommen unzulässige Höflichkeitsfloskel, welche allerdings für Sie selbst spricht.

      Wenn diese "Erscheinung" Sie dann noch auffordert die durchwegs irrelevanten UTB-Quellen, die er selber "fabriziert" hat, sich wie einen "schwarzen Afghanen" reinzuziehen... dann wird's pathologisch. Daß sich "dssm" für eine "Diskussion" dafür hergegeben hat, kann ich mir nur mit dessen mangelnder Erfahrung über die "Menschlichkeit" erklären... :-)))

    • phaidros
      08. Februar 2013 19:54

      Die Beschränktheit Ihrer Ressourcen, Herr Bauer, ist in der Tat … keines Kommentars wert.

      Selbstsverständlich habe ich keine Ahnung, »was dort abgeht«. Daher habe ich keine Aussage über Syrien gemacht, sondern eine über die Wehrpflicht.

      Und solange mir niemand erklärt, wieso dort innerhalb eines Jahres Mannschaften in Divisionsstärke desertieren, halte ich offen gesagt eine »Selektion« durch den Machthaber gelinde gesagt für unwahrscheinlich. Warum sollte sich der das Rekrutieren und dann aussortieren Müssen antun, das ist doch widersinnig (und obendrein sicher behindernd).

      Und wer meint, das Solches hier unmöglich sei, der erkläre mir bitte, was sich vor 75 Jahren hier abgespielt hat (und hat auch diesen Hinweis überlesen).

      Neinein, es bleibt schon dabei: 60000 Opfer, Wehrpflicht, aber kein Schutz. Sicher nicht in allen Facetten hier anwendbar, aber ebenso sicher eine arge Beschädigung dieses pro-Wehrpflicht-Arguments.

    • phaidros
      08. Februar 2013 20:51

      …und dann habe ich noch Folgendes gefunden: http://derstandard.at/1356427671199/Syrische-Armee-zieht-Wehrpflichtige-ein (Standard / APA v. 14.1.)

    • cmh (kein Partner)
      08. Februar 2013 21:16

      Und wieder endet das Ganze mit Beschimpfungen. Glauben Sie wirklich, dass Sie die Leute auf Ihre Seite ziehen, wenn Sie die mit differenzierter Meinung so abkanzeln, werter phaidros?

      (Die chinesischen Strategeme nicht nur kennen, sondern auch das eine oder andere Mal anwenden und nicht immer nur mit dem Kopf durch die Wand. So sehr Beharrlichkeit zu schätzen ist, aber manchmal ist ein Umweg besser.)

      Aber eines zeigt dieser Sturm im Wasserglas schon: die Wehrpflicht hat nicht nur eine Facette. Alle bewegen sich aber im Dreieck mit den Eckpunkten Kämpfenkönnen/Kämpfenwollen/Kämpfendürfen.

      Gar nicht zu einem Ergebniss kommt man hingegen, wenn man nicht auf die Dinge schaut, sondern sich in einem simplen Begriffsfetischismus selber genügt. Weil bei Österreich "Wehrpflicht" in der Wiki steht und bei Syrien auch, darf man noch lange nicht annehmen, dass es sich dabei wirklich um eine auch nur ähnliche Sache handelt.

      Die Gefahr von Prätorianergarden ala Schutzbund und Heimatwehr ist auch bei einer allgemeinen Wehrpflicht nicht gebannt. Mann muss schon auch etwas zur Angelegenheit selber beitragen und nicht immer glauben, weil die Wehrpflicht "allgemein" so genannt wird, täte sie sich auch schon automatisch selber.

    • byrig
      08. Februar 2013 23:47

      phaidros,ich habe mir die mühe gemacht und alle ihre links durchgelesen.
      was musste ich feststellen?
      sie haben bei beibehaltung! der wehrpflicht gemeint,das verteidigungsbudget müsste verdoppelt und verdreifacht werden!
      ich werfe ihnen vor,dass sie realistischerweise diese bugeterhöhung nicht bei der einführung eines berufsheeres fordern,und ich habe recht gehabt.
      das bundesheer in österreich ist ausgehungert,gehört wesentlich besser dotiert.
      phaidros:die einführung eines berufsheeres erfordert mindestens die verdreifachung des heeresbudgets bei gleicher leistung wie heute!
      unter diesen aspekten bin ich auch dabei,inklusive nato-beitritt,der das beste für unser land wäre.
      alles andere ist bullshit.
      ich bleibe dabei:im grunde ihres herzens ist ihnen die landesverteidigung egal.sie spielen mit ihrer abschaffung herum.
      umso trauriger,als mitglied bei diesem linksliberalen biöverein sind.

    • phaidros
      09. Februar 2013 08:29

      Gut, byrig, so besehen stimmt das: wir wollen kein Berufsheer u n d eine Verdreifachung des Heeresburdgets.

      Und zwar, weil es völlig illusorisch ist. Wer Illusorisches fordert beweist nur, dass der die Bodenhaftnug verloren hat und sonst gar nichts. Daher legen wir auch einen anderen Vorschlag vor, der als einziges Wort »Berufsheer« mmit dem Darabos-Ansatz gemin aht. Das genügt Scheuklappendiskutanten, um sich daran festzubeißen. Schade.

      http://www.andreas-unterberger.at/Meine-Kommentare-Lesen/02/2013/1#comment-228591

      »Nur soviel: natürlich wissen wir, dass wir ein umfassendes Berufsheer nicht erschwingen. Was die Wehrpflichtromantiker einfach nicht begreifen: ein ordentlich gemachtes Wehrpflichtigenheer ebensowenig.«

      http://www.andreas-unterberger.at/Meine-Kommentare-Lesen/01/2013/1#comment-221996

      »Somit stimmt das Argument zwar, ein Berufsheer wäre teurer, geht aber meines Erachtens völlig am Thema vorbei: eine ordentlich gemachte Wehrpflicht wäre ebenfalls teurer. Weiters: ein umfassendes Berufsheer wäre vielleicht teurer. Das benötigen wir aber nicht (und sollten es auch gar nicht anstreben, aber das gehört eigentlich in eine Neutralitätsdebatte). Haben Sie unseren Vorschlag vom Berufsheer als »Bewahrer des Feuers« gelesen?«

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/sn-kontroverse-wehrpflicht#comment-222395

      »Denn: eine umfassende Berufsarmee wäre vielleicht tatsächlich teurer als eine ordentlich gemachte Wehrpflicht mit vergleichbarer Leitungsfähigkeit.«

      Aber das letztere haben wir nicht (und zwar aus Kostengründen!), das erstere brauchen wir nicht.«


      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/in-begruendeter-sorge-aufruf-zur-volksbefragung#comment-223323

      »Um es aber klar zu sagen: unter einer deutlichen budgetären Aufstockung von 50-100% wäre natürlich auch eine Wherpflicht ordentlich zu gestalten. «

      »Liberal«, ja. Was an unserem Verein auch nur ansatzweise »links« sein könnte, wissen Sie allein, aber bemühen SIe sich bitte nicht, es uns zu erklären: solche Punzen sind uns völlig gleichgültig.

      Recht haben Sie auch damit, dass wir aus Sicht einer Landesverteidigung diesen Scheißdreck, den wir haben, genausogut (und ich meine damit genausogut) abschaffen und uns 2 Milliarden sparen können.

      Danke fürs Nachlesen!

    • phaidros
      09. Februar 2013 17:28

      Nochmal @byrig: ich glaube mich zu erinnern, dass Sie es waren, der mir völlige Unbedarftheit in militärischen Fragen vorgeworfen hat. Si erwähnen aber selbst mit keiner SIlbe, dass auch eine Verdreifachung des Budgets zwar einen Tagesbetrieb ermöglichen würde, dass das aber – und zwar beiweitem! – immer noch nicht reichen würde! Uns fehlen ganze Waffengattungen (Luftwaffe, Raketenwaffe, Drohnen etc.) deren Beschaffung wohl in die dutzende, eher hunderte Milliarden gehen würde.

      Sie können nicht ein Militär 60 Jahre budgetär vernachlässigen und dann in null komma nix auf einen adäquaten Stand heben, das geht einfach nicht. DIeser Karren steckt irreparabel im Dreck, gerade ein Soldat muss Gegebenheiten zur Kenntnis nehmen können.

      @cmh: Sie lesen diesen Thread, und das was Ihnen (der Sie mir schon alles mögliche an den Kopf geworfen haben) auffällt ist, dass ich »beschimpfen«(?) und »abkanzeln« würde? Das kann nicht Ihr werter Ernst sein.

      Und auch, wenn der Rest Ihres Postings gar nicht von der Hand zu weisen ist, so ist es doch genau das, was ein Gespräch mit Ihnen so unangenehm (und zwar auf die entbehrliche, nicht die wertvolle Weise) macht.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      (P.S. Was meinen Sturschädel betrifft, der mir durchaus bewusst ist: für den gibt es ganz konkrete, beabsichtigte Gründe, die ich Ihnen privatim auseinandersetze, aber sicher nicht hier coram publico. Schreiben Sie mir ein Mail, wenn SIe Näheres wissen wollen. D.O.)

    • phaidros
      09. Februar 2013 17:33

      Nachsatz @byrig: bin gerade über die Stelle gestolpert: http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/wer-fuer-das-zwangsheer-stimmt-soll-auch-dafuer-zahlen/#comment-228427

      Und, haben Sie gelesen? Sie haben jedenfalls nicht gefragt. Aber ich bin der Unwissende, Unbeleckte, Unbelehrbare von uns beiden.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • byrig
      09. Februar 2013 22:29

      phaidros,aus all ihren äusserungen und antworten geht hervor,dass ihnen die landesverteidigung im grunde nicht wichtig ist,sie gegen eine völlige abschaffung derselben eigentlich nichts haben.
      und sie sagen das als ein offensichtlich wesentlicher vertreter eines politischen vereins.namens biö.und das ist sicher als "links" einzustufen.
      solange österreich an seiner neutralität festhält,somit verpflichtet ist,sein land "mit allen zu gebote stehenden mittel" zu verteidigen,solange kann ein berufsheer nicht in frage kommen.
      zumindest solange nicht,solange keine vervielfachung des wehrbudgets geplant ist.
      und auf eine landesverteidigung zu verzichten,ist verantwortungslos und kurzsichtig,ernsthafte bestrebungen diesbezüglich kann man auch nirgends finden-ausser bei linksorientierten bewegungen.
      werben sie für nato-beitritt plus berufsheer-meine unterstützung hätten sie.
      berufsheer und neutralität ist die abschaffung der landesverteidigung und eine gefährdung österreichs.

    • phaidros
      10. Februar 2013 00:06

      Jetzt wird's interessant, byrig.

      Und zwar aus folgendem Grund: völlig einverstande (Bis auf ein Detail, Sie schreiben:»auf eine landesverteidigung zu verzichten,ist verantwortungslos und kurzsichtig,«, aber genau das ist der status quo. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.)

      Unser Vorschlag lautet: …

      Nein, zuerst die Voraussetzungen:

      Zur Kenntnis nehmen müssen wir, dass alle Parlamentsparteien bereits erklärt haben, dass es eine Erhöhung des Budgets nicht geben wird. Das ist Fakt Nummer eins.

      Ein Systemerhalter im derzeitigen System kostet den Staat 1300€, ein Soldat das 2½-fache, das ist Fakt #2. Die Ankündigung, dass ab herbst also alle GWD wieder soldatisch ausgebildet werden, ist eine Lüge, nichts weiter.

      Fakt #3 ist, das mehr als die Hälfte der jungen Leute gar nicht mehr zum Heer gehen, und die die gehen, nach einer läppischen Grundausbildung, in der sie wenigstens tw. bereits nach einer Woche am Wochenende zum Schlafen heimgeschickt werden, keinerlei militärische Ausbildung mehr erfahren.

      Fakt #4: es gibt nach dem GWD keinen Übungsbetrieb, eine Österreichische »Miliz« ist de facto Geschichte.

      Fakt#5: es fehlen uns nach 60 Jahren dramatischer Unterfinanzierung ganze Waffengattungen (die nicht einmal dann von jetzt auf gleich beschafft werden können, wenn Mittel dafür vorhanden wären)!

      So, da soll man jetzt was draus machen.

      Jetzt zu unserem Vorschlag:

      ° Aussetzung (nicht Aufhebung) der Wehrpflicht (die übrigens parlamentarisch gar nicht darstellbar gewesen wäre, da auch rot/schwarz nicht mehr über 2/3 verfügt).

      ° Ein Berufsheer agiert als »Zeugwart« für das vorhandene Gerät, Know-How-Träger und Beobachter der Lage. Im internationalen Verbund können Spezialistenaufgaben wahrgenommen werden. Das halten wir für die realistischen 2Mrd. für machbar (aber es müsste natürlich durchgerechnet werden). Kleine, lokale Unruheherde müssten ebenfalls auf diese Weise damit beherrschbar sein.

      ° Braut sich wieder eine große (derzeit nicht absehbar) Bedrohungslage zusammen, wird die Aussetzng der Wehrpflicht aufgehoben (den Startschuss gibt ein militärischer NBachrichtendienst) und ein »Bundesheer 2.0« aus Wehrpflichtigen hochgezogen. Vorlauf dafür sicher 5-7 Jahre.

      Es sei denn, Österreich entscheidet sich, die längst überfällige Aufgabe der neutralität endlich auch de jure vorzunehmen und tritt einem Bündnis bei (was unsere Empfehlung wäre).

      Ich sage nochmals: unser Vorschlag des Berufsheers hat so gut wie nichts mit dem Darabos-Ansatz (Material verhökern! Das ist glatter Wahnsinn!) gemein. Umgekehrt nehmen die Wehrpflichtbefürworter einfach nicht zur Kenntnis, dass wir derzeit genau den von Ihnen beschriebenen Zustand der Verantwortungslosigkeit haben: wir haben keine militärische Landesverteidigung. Zu glauben, wir hätten eine, ist der große Trugschluss. Verschärft wird die Verantwortungslosigkeit noch dadurch, dass wir im Einsatzfall mitllerweile gut 30 »Generationen« an GWD in den sicheren Tod schicken, das wäre im Anlassfall einfach nur Mord an einer ganzen Generation.

    • phaidros
      10. Februar 2013 00:17

      Ich glaube, ich kann jetzt den Finger auf die Wunde legen: Sie hängen sich an dem Satz auf, dass wir kein umfassendes Berufsheer bräuchten und interpretieren es, wie wenn wir die Notwendigkeit von Landesverteidigung in Abrede stellen würden.

      Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein!

      Wir sind überzeugt, dass wir derzeit kein umfassendes Berufsheer brauchen, weil es kein akutes, »großes« Bedrohunsbild gibt. Aber statt diese Pause zu nützen, um etwas auf die Beine zu stellen, aus dem sich im Anlassfall zu gegebener zeit etwas Ordentliches entwickeln läst (im Anlassfall wäre wohl auch das notwendige Budget kein Problem mehr!), zementier(t)en wir einen völlig nutzlosen (aber gemeseen am Wert keineswegs billigen) Zustand auf Jahre ein.

    • byrig
      10. Februar 2013 18:04

      phaidros,dann eine kurzformel für sie:
      wehrplicht=berufsarmee + verdreifachung des verteidigungsbudgets um eine ähnliche verteidigungsfähigkeit zu haben.
      die quintessenz ist nach wie vor eine gewisse mannstärke(bei akzeptabler ausrüstung),um im ernstfall bereitzusein.
      was sie wollen,ist eine bessere(oder schlechtere) polizeitruppe,die einer richtigen bedrohung aufgrund ihrer kleinheit nicht entgegentreten könnte,da zu klein.
      und eines lassen sie immer unter den tisch fallen:das derzeitige heer besteht zum gutteil aus profis und berufssoldaten!
      für den berühmten cyberwar brauche ich kein eigenes berufsheer.diese spezialisten gibt es jetzt schon im heer.
      natürlich müssen reformen her,in militärischen sinn.nicht für bildungsaufgaben,wie dieser i.v.-traumtänzer veit sorger will.
      und die schäden,die landgendarm platter angerichtet hat,gehören schleunigst korrigiert.
      zum abschluss:sie haben mich sehr missverstanden(absichtlich?),wenn sie meinen,ich wollte kein umfassendes berufsheer.
      das aber nur in dem fall,dass österreich nato-mitglied wird.dann ist eine arbeitsteilung innerhalb der nato möglich,wie uberlassung der luftverteidigung.
      gottseidank ist die abstimmung so verlaufen wie sie ist.

    • phaidros
      10. Februar 2013 18:24

      Nein, das Gegenteil ist richtig, byrig: Sie allein sind es, der etwas unter den Tisch fallen lässt.

      Nämlich, dass man in 6 Wochen (und danach nix mehr) keinen Soldaten ausbildet. Nämlich, dass man mit 1300€/Mann/Monat (mehr geben wir nicht aus), keinen Soldaten ausbildet. Nämlich, dass man ohne Übungen keinen Soldaten ausbildet.

      Fällt es Ihnen auf?

      Wir haben in Österreich keine ausgebildeten Soldaten.

      Österreich verfügt derzeit nicht über eine militärische Landesverteidigung - und dafür ist es unerheblich, wie oft Sie mir noch das Wort im Mund umdrehen und bewusst fehlinptertretieren,, was »wir wollen« (warum lassen Sie das nicht uns erklären?)

      Da die Abstimmung vorbei ist, ist die Diskussion ohnehin müßig, dier Katastrophenstatus ist einzementiert (das Berufsheer kommt trotzdem, wir haben bis dahin nur noch mehr unnötig Geld verbrannt).

    • byrig
      10. Februar 2013 19:15

      phaidros,offensichtlich haben sie niemals eine uniform getragen.
      sonst könnten sie nicht den unfug verzapfen,dass die soldatenausbildung nur 6 wochen dauert.
      6 wochen dauert die grundausbildung.danach kommt die spezialisierung.
      das dürfte bei biö unbekannt sein oder unter "peanuts" bei der diskussion vernachlässigt werden.
      langsam wird es ja interessant zu wissen,wie profund und auf sachkenntnis beruhend die sonstige meinungsbildung bei "biö" vonstatten geht.
      mit sturheit alleine werden sie nix reissen,phaidros!

    • phaidros
      10. Februar 2013 20:36

      Ich selbst war 12 Jahre, zuletzt als Reserveunteroffizier, »bei der Firma«.

      Unsere Position wurde verfasst und geprüft von 2 hohen Offizieren (Obristen, ein Berufsoffizier, ein Reservist), von denen der Berufsoffizier 1995 sein Bataillonskommando niederlegte mit der Begründung, er könne GWD nicht mehr guten Gewissens in eine Situation militärischer Gewaltanwendung führen (und bis zu seiner Pensionierung Innendienst ausübte).

      Seither wurden die Zustände beim Heer permanent nur schlechter.

      Nach der Grundausbildung erfolgt bei uns eben keine (erwähnenswerte) Spezialisierung mehr, es gibt nur noch sinnentleertes Warten auf das Abrüsten. Das ist die Realität. Nur rund 15% der Eingerückten (d.s. weniger als 50% eines Jahrgangs) erhalten eine soldatische Ausbildung, der Rest (85%) wird Systemerhalter. Übungsbetrieb nach der Grundausbildung: 0. Milizübungen nach dem Grundwehrdienst: abgeschafft.

      Wieder ist also das Gegenteil richtig: Sie können in den letzten 15 Jahren keine Kaserne betreten haben.

      Aber man kann - widdewiddewitt - sich die Welt auch so machen, wie man sie will.

    • byrig
      10. Februar 2013 23:37

      mein sohn war vor 2 jahren als gwd panzerrichtschütze,mit grossem erfolg(2.bester schütze im batallion inklusive uo),4 wochen allensteig,kaum leerläufe.
      er war so begeistert,dass er unbedingt auf die milak gehen wollte,was mir,aus einer offiziersfamilie stammend,gefallen hätte.
      er hat sich für eine karriere als wega-offizier entschieden.wegen darabos und der berufsheer-pläne,die u.u. zur völligen abschaffung des militärs geführt hätten.
      und ihr obrist beeindruckt mich nur in geringem masse.wahrscheinlich war ihm der innendienst einfach bequemer.
      ad systemerhalter:die wird es immer geben,auch in jeder grossen armee wie der us-army,diese leute halten den notwendigen betrieb mit aufrecht und sollten nicht dauernd heruntergemacht werde.
      es gibt auch-betonung auf auch-berufsoffiziere die für ein berufsheer sind.
      sie befinden sich aber in einer verschwindenden minderheit.

    • phaidros
      11. Februar 2013 05:42

      Ganz einfache Frage: Wie oft war er schießen? Davon scharf? Und wie oft nach dem GWD? (Die letzte Frage kann ich selbst beantworten: 0 mal).

      Durch meine Hände in meiner Zeit als Pfadfinderführer sind ca 100 Junge Burschen gegangen, von denen - ganz dem Durchschnitt entsprechend - rund die Hälfte bei Heer war. Kein einziger berichtete davon, dass es besser war.

      85% Systemerhalter sind normal? Machen SIe sich nicht lächerlich.

      Dass Sie »weing beeindruckt« sind ist ganz typisch für jemanden, für den einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Wie schäbig Ihre anschließende Aussage ist, brauche ich nicht extra zu betonen, aber ich verstehe schon: anders kann man sich sein kleines heiles Weltchen nicht zurecht zimmern. Jedenfalls sind wir ziemlich schnell ziemlich weit weg von 'phaidros, offensichtlich haben sie niemals eine uniform getragen.', würde ich sagen.

    • phaidros
      11. Februar 2013 06:58

      Noch eine Kleinigkeit zum Thema: ›»wir wollten das Bundesheer abschaffen«, byrig (beides v. 22.1.):

      http://www.meinparlament.at/frage/6928 (= http://www.biö.at/?q=node/223 )

      Was tun Sie?

    • byrig
      11. Februar 2013 22:56

      naja,phaidros,offensichtlich haben sie uniform getragen.aber es hat sie halt nicht gescheiter gemacht.solche fälle gibt es,auch in den oberen rängen,wie die offiziere,die halt aufgrund ihrer sozialistischen gesinnung fürs berufsheer sind zeigen.(meist aber nicht aus überzeugung,sondern aus kadavergehorsam der partei gegenüber).

    • phaidros
      12. Februar 2013 05:58

      »Sozialistisch« ist vom Grundsatz her allein die Wehrpflicht. Die ÖVP war jahrzehntelang für ein Berufsheer, die Roten für die Wehrpflicht, schon vergessen?

      Das ist auch der Grund für den Ausgang dieser Volksbefragung gewesen.

      Von beiden Herren kann ich Ihnen berichten: da ist keinerlei Parteidenken. Den Diskussionsgegener runterzuputzen, weil er der eigenen Anschauung widerspricht - und das wiederholt und nach Hinweis - spricht für sich. Aber wenn absolut nix mehr einfällt, dann ist der Gegner halt Sozi.

      Weswegen wir an dieser Stelle wohl am besten schließen.

      LG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Ich hab's wohl überlesen: Wie oft hat Ihr Sohn geschossen? Und scharf, aus dem fahrenden Panzer (das kann man kaum simulieren)?

    • byrig
      12. Februar 2013 22:44

      zum abschluss,phaidros:
      es ist völlig unrichtig,dass die övp jahrzehntelang für ein berufsheer war.
      erst mit wolfgang schüssel,als die bestrebungen eines nato-beitritts gestalt annahmen,wurde in der övp ein berufsheer favorisiert.und als klar wurde,dass ein nato-beitritt in der bevölkerung nicht durchsetzbar war,wurde das berufsheer wieder verworfen.
      nach angaben meines sohnes hat er ca 20 mal aus dem fahrenden panzer geschossen.jänner 2010.

    • phaidros
      13. Februar 2013 12:27

      Das freut mich zu hören, kontrastiert aber vorsichtig ausgedrück stark zu novembers Schilderung, dass er insgesamt 2x am Schießstand war, und Kameraden nur 1x. Während des gesamten Grundwehrdiensts. (http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen/#comment-224755 ). Das deckt sich nahtlos mit den Schilderungen von rd. 50 GWD (quer in ganz Ö), die ich während meiner Pfadfinderzeit befragen konnte. Ohne Ausnahme. Persönlich bleiben mir also Zweifel an 20 Schuss aus dem fahrendem Panzer, 20 Schuss halte ich bereits für viel.

      Zum Thema »völlig unrichtig«: Fasslabend hat bereits 1991 vom Berufsheer gesprochen, Busek 1994, Khol 1997. (Frischenschlager regte bereits 1990 eine Volksabstimmung an, die SPÖ schmetterte ab.)

      BG phaidros.vie@gmail.com

  7. eudaimon
    07. Februar 2013 16:53

    Faymanns Truppe reist ja wie wild durch`s ganze Land - überall Bussi-Bussi,Hilfe versprechen,Stammtische besuchen ,mit Unterbelichteten scherzen,regionale Traditionen beklatschen und alles mit wohlwollender Journaille!Wenn dieses nicht Wahlkampf ist,ist es eine geschmacklose Vergeudung von Steuermitteln!

  8. terbuan
    07. Februar 2013 15:58

    Ausnahmsweise, aus der Ferne und OT:
    Was uns noch beim ORF an Lügen bevorsteht, von der "Kurtaxe" bis zur "Solidarabgabe" um nur eines zu verschleiern: Die in D eingeführte Zwangsabgabe für den Öff.rechtl.Rundfunk kommt bestimmt auch nach Ö und hat nur einen Zweck: Die Finanzierung des Staatsfunks ohne dabei das Wort "Steuer" zu verwenden!
    Jan Fleischhauer kann es treffender formulieren als ich:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gez-gebuehrenreform-buerger-auf-die-barrikaden-a-882012.html

  9. Maigret
    07. Februar 2013 15:35

    Passend zu den Wahlen in D und Ö folgende Leseempfehlung
    (unbedingt lesen, extrem lustig und wahr):

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fuck_the_politics/

  10. Helmut Oswald
    07. Februar 2013 09:42

    Die ganze Herumtaktiererei um Termine, dieses ganze oberflächliche Schielen nach vermeintlichen oder tatsächlichen Vorteilen in diesen Dingen ist nur ein neuerlicher Offenbarungseid der ganzen Erbärmlichkeit dessen, was sich uns da täglich an Schmierentheater offeriert und sich Politik nennt. Die Besinnung auf den wesentlichen Kern politischer Richtungsentscheidungen gibt es nicht, weil ja tatsächlich keinerlei Richtungsentscheidungen anstehen, zumindest nicht im sozialistischen Einheitsblock SP-VP-Grüne. Die sogenannte VP gibt den Steigbügelhalter für (post-?) marxistische Gesellschaftsmodelle und Steuersysteme, damit sich ihre Bonzen auf allen Ebenen weiterhin leistungslos durch das System parasitieren können und der Rest ist das System - eine Art Softpornovariante der DDR, von gelenkter Presse über roten Staatsrundfunk, linksextreme Hass- und gleichzeitig Moralprediger und Bildungsexperten bis hin zu einer als Hochschülerschaft bezeichneten Staatsjugend. Und wie ein Pröll als Künstler auch einen Nitsch gefördert hat, so wird diese weiterhin den Steigbügel für die Roten machen.

    Was die Mitte - Rechts Parteien betrifft werden wir das verdiente Sterben des korrupten und entbehrlichen, auch keineswegs liberalen BZÖ erleben, das nach Haiders Tod zu einer reinen Klüngelpartei kleingeistigster Frondisten geworden ist und eine Stronach Abenteuer Truppe, deren erwartbare Anfangserfolge nicht über den Umstand hinwegtäuschen werden können, daß die dort herumritternden Flachwurzler leider nicht kapieren, daß das Kopieren von Programmüberschriften und die sympathisch-skurrilen Auftritte ihres Citizen Kane Hauptdarstellers nicht reichen werden, um in das System nachhaltig einzugreifen. Abgesehen davon, daß, für jeden, der dort an der hochglanzpolierten Oberfläche nur ein bisschen mit dem Fingernagel kratzt, mit schloß Reifnitz und dem Politiker Einkaufskorb für Lobbyisten nicht die neue, sondern die ganz alte politische Schule zurückkehrt, worüber auch noch so gut bezahlte worthülsentragende Werbeeinschaltungen im Bouelevard nicht hinwegtäuschen werden könenn. Dazu passt, daß dieser Lugar nicht einmal Kopfrechnen kann (obwohl er immerhin Installateur ist) und sich in seinem ersten Vortrag hinsichtlich einer Schlüsselzahl, an der er seine parlamentarische Kritik manifest zu machen sich anschickte, gleich um ein Mehrfaches einer Zehnerpotenz verfehlte - und das war kein Versprecher.

    Die Freiheitlichen aber, einst Hoffnungsträger des Landes, haben sich zur sozialistischen Heimatpartei umdefiniert und sind nichts anderes, als Wettbewerber mit dem Systemkartell um den besseren Platz am sozialistischen Schweinetrog, den zu befüllen für viele offenbar noch nicht mühsam genug ist, ansonsten sie sich entschlossener zu einer Fundamentalopposition formieren würden, deren einziges Ziel die ersatzlose Beseitigung dieses Misthaufens ist. Wohlan, dann also eine neue Auflage des alten Drecks. Und wann sich der nun tatsächlich seine Legitimierungszeugnisse beim Wähler abholt, ist tatsächlich nur für Parteisekretariate von Bedeutung, deren Horizont am Rand des Spülbeckens einer Bassena endet.

    • DB (kein Partner)
      08. Februar 2013 12:43

      So eine scharfe Kritik am bestehenden System würde ich gerne 'mal in einer österr. Tageszeitung lesen. Na, man wird ja doch noch träumen dürfen!
      @HO: **********

    • Norix (kein Partner)
      08. Februar 2013 17:23

      Was wählen'ma dann heuer?

  11. Josef Maierhofer
    07. Februar 2013 08:52

    Im Unterschied zu Deutschland, wo es noch Reste von Anstand zu geben scheint, ist Österreich total abgesackt und diktatorisch geworden und alles dreht sich bloß nur mehr um die Erhaltung der Einheitspartei, die linke SPÖVP oder dann halt wenigstens LinksGRÜN-SOZIALISTISCH. Es wird sicher so was ausgebrütet werden.

    Ich appelliere an die Österreicher aber abseits aller Wahltaktik und Untergriffe so zu wählen, dass weder Rot-Schwarz noch Rot-Grün noch Rot-Schwarz-Grün möglich wird, all diese Konstrukte haben nun über Jahrzehnte ihre Unfähigkeit und Schuldentreiberei bewiesen und reiten Österreich ins Verderben, während die wirklichen Aufgaben, wie Rechtsreform, Verwaltungsreform, Föderalismusbereinigung, Budgetdisziplin, Reduktion von Schulden und Förderungen, Privilegienabbau, etc. von der Politik nicht einmal erwähnt werden.

    Einen Kanzler Strache müssen wir bei dem festgefahrenen Staatskarren auch nicht fürchten zu tief sind wird in die Staatsschulden versunken, er hat ein Golgotha vor sich, nicht nur wegen der aufsässigen und untergriffigen Linken, sondern wegen der von den schuldentreibenden Linken geschaffenen Fakten, die Österreich ruiniert haben auf allen Linien, nicht zuletzt auch der gesellschaftlichen.

    Wir müssen von der Klientelpolitik wegkommen und zur Sachpolitik kommen, sprich zur Sache. Zur Sache muss also der Wähler jetzt kommen und Farbe bekennen, ob er Österreich noch eine Chance geben will zu einem Neubeginn.

    Eine Auszeit für Rot-Schwarz-Grün ist bitter notwendig, aber eine gehörige mit wenig Stimmen für die genannten Parteien, denn sonst verlängern wir den steilen Abstieg, bei dem wir ohnehin bald unten aufprallen werden.

    Versuchen wir also eine sanfte Landung, denn zahlen müssen wir diese Sünden unserer Politik, die wir uns gewählt haben, ohnehin, egal, was wir darunter zu leiden haben, also warum die auch noch weiterwählen ?

    • Norix (kein Partner)
      08. Februar 2013 17:31

      Schonmal bedacht welch Abstimmungsverhalten die FPÖ seit 2005 an den Tag legt?
      Nämlich für soviele Staatsausgaben, dass man die SPÖ links überholt. Abgesehen, dass "hochintelligenete" Personalien wie das HasCherl schon sehr abscherecken, gibt es da keinerlei Absicht unpopuläre Reformen durchzuziehen. Bei einem Stronachkreuzerl führts die dritte Sau zumind. nicht gerade aus zum sozialisten Staatstrog.

  12. Observer
    07. Februar 2013 08:43

    Von beiden Koalitionspartner werden schon eifrig die Vor- und Nachteile aller in Frage kommenden Sonntage für eine NR-Wahl abgewogen. Richtig ist auch, dass man den teueren Intensivwahlkampf möglichst kurz halten will, um die vorhersehbaren Verluste möglichst klein zu halten.
    Ich erwarte mir von der derzeitigen Bundesregierung in den kommenden Monaten keine bahnbrechenden Ergebnisse mehr, vielmehr wird es von einer Seite zum vorzeitigen "Es reicht" kommen, wenn man sich dadurch einen Vorteil erhofft. Die Zukunft des Landes und das Wohl des Volkes haben dabei keine Bedeutung, Hauptsache ist, man kann weiterhin an den Futtertrögen bleiben.

    Aber eines ist schon absehbar: aufgrund unseres Wahlsystemes wird es sehr mühsam werden, eine neue Koalitionsregierung zu bilden, denn es werden viele Monate vergehen, bis sich drei Parteien auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Durch diese Konstellation braucht man auch alle Wahlversprechen nicht mehr umsetzen, denn es sind wieder nur Kompromisse möglich. Dies alles weiß man in den Parteien, trotzdem wird das Wahlvolk mit dummen und nicht erfüllbaren Versprechen beworben und für blöd verkauft.

  13. dssm
    07. Februar 2013 08:33

    Einerseits stellt sich die Frage warum es nicht möglich ist die Termine in die Verfassung zu schreiben? Also z.B. alle vier Jahre, am ersten Sonntag im November und dazwischen kann passieren was will, es gibt keine generelle Neuwahl (z.b. USA).

    Andererseits sind die Wahlen nicht mehr so interessant. Welche sozialistische Partei man wählt ist doch ohnehin egal. Zugegeben da haben es die Bayern besser, die CSU ist immerhin noch ein ganz klein wenig außerhalb des Einerlei.

  14. Erich Bauer
    07. Februar 2013 08:29

    So eine Volkspartei hat's nicht leicht

    Aus der Sicht der britischen "Tories" sind kontinentale "Christdemokraten" entweder Sozialdemokraten mit religiöser Rhetorik als Beiwerk oder sie hängen quasi mittelalterlichen Vorstellungen von "organischer Gemeinschaftlichkeit" (Bünde) nach und tendieren prinzipiell ins Autoritäre.

    Hm... starker Tobak fürs Erste. Ziemlich unverdaulich für den Beauftragten eines Parteiprogramms. Vielleicht hat es Busek deswegen auch nie zusammengebracht. Wenngleich er es nach wie vor als vordringlich einfordert. Versucht man, die Situation der ÖVP unaufgeregt zu sehen, muss man mehrere Aspekte in Einklang bringen.

    1. Die ÖVP ist die "mildere" Sozialdemokratie. Die christliche Soziallehre, bei der Bedürftige das Almosen erwarten dürfen, geistert da irgendwie herum. Den Gipfel der "Versorgungsgerechtigkeit" erreicht man im Beamtentum.

    2. Die Interessensvertretung für Selbständige Unternehmer. Nicht nur, dass die horrenden Belastungen bereitwillig von der ÖVP in allen Regierungen mitgetragen wurden, haben "Schwarze" Regierungen nicht eine einzige Belastung zurückgenommen. Jedenfalls nicht für die KMUs. Im Gegenteil, es gab sogar in Summe Erhöhungen. Mit dem erstaunlichen Effekt, dass die kleinen und mittleren Selbständigen relativ entspannt bleiben, wenn sie von ihren vermeintlichen Vertretern geschröpft werden.

    3.) Die Bauern. Ich glaube es gibt kaum noch Bauern, die ohne Grundversorgung als Kammerbeamte der Bauernkammer, ihrer hoch subventionierten Tätigkeit nachgehen. Zumindest deren nächste Angehörige wissen diese Institution als Beschäftigungsperspektive zu schätzen. Einstens wurde die Raiffeisenorganisation von den Bauern als "Die Grünen Kommunisten" bezeichnet. Nun, hat man es sich recht nett eingerichtet... „Wie ich lernte den Kommunismus zu lieben“

    4. Die Kirche. Seit der "rote Kardinal" die Sozialisten mit der Kirche versöhnte (mit zweifelhaften Erfolg, pers. Anm.) verlor auch dieses "Rückzugsgebiet" für die ÖVP den Alleinanspruch.

    Keine Partei oder sonstige Vereinigung kann solche Dehnungsübungen ohne Sehnenriss vornehmen. Die ÖVP hat nicht sehr viele Optionen. Sie kann als pragmatische Volkspartei weiter bestehen, allerdings mit immer weniger Wählern, oder sie versucht mit professionellen PR, Werbe- und Marketingkonzepten aufzutreten. Und das ließe sich schon machen. Denn alle anderen machen das auch: mit "verkürzten" Aussagen... Als Werbelaie könnte ich mir für die ÖVP das "VOLVO-Image" ganz gut vorstellen... Ich gebe zu, diesen Vorschlag mache ich nur um den eventuellen Vorwurf zu entgehen: Aller nur Suderei, Jammerei und Analysiererei....

    Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass die ÖVP nicht als Erster die „Wahlziellinie“ überschreiten wird. Völlig unabhängig vom Wahltermin. Die „Lagerverhältnisse“ bleiben wie sie sind…

    • F. V. (kein Partner)
      08. Februar 2013 11:44

      Zu einem eigentlich drittklassigen Thema, Niveau Kaffeesatzlesen, wirft ein Oberschwätzer nun auch ein überhaupt nicht zum Thema gehörendes Hölzchen – und ein Drittel der „Beiträge“ fabrizieren darum herum heiße Luft.

      Wie schon öfter bemängelt ist in so einem Biotop natürlich die Zahl der Diskussionsbeiträge zu wirklichen (= existenziellen) Themen im einstelligen Bereich, und wenn zweistellig, dann mit einer „1“ vorne.

      Was Herr Bauer sagt trifft den Nagel auf den Kopf; freilich die Option „PR- und Marketing-Konzept“ mag kurzfristig den Stimmenanteil erhöhen, aber ist leider kein Ersatz für Politik.

      Wenn diese „bürgerliche“ Partei nicht auf einer für das Abendland und Österreich tragenden (konstitutiven) Weltanschauung (die nur die christliche sein kann) aufsetzend die staatspolitischen Ziele neu bestimmt, ist wohl nichts mehr zu erwarten und ihr Versinken in die Bedeutungslosigkeit die verdiente Folge.

      Daß man sich angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen und Unrechts-Lage in der EU besser auf den Kollaps geistig vorbereitete und den Notstand plante, wird nicht erwogen. Dabei wäre jenen die (Führungs-)Aufgabe gewiß, die glaubhaft ihre geistige, charakterliche und Praxis-bewährte Kompetenz darstellen und Orientierung geben können.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2013 12:57

      F. V.,

      Ich fürchte, mit uns will kein "Sterndlbörsianer" diskutieren... :-)))

    • F.V. (kein Partner)
      08. Februar 2013 13:08

      Herr Bauer,

      ich wäre darüber nur peinlich berührt.

      Als ich noch im Berufsleben stand empfand ich es immer als besondere Unverschämtheit, wenn sich dumme Mitarbeitern herausnahmen mich zu "loben".

      Meine Bemerkung ist auch weniger Klage, als Feststellung und Diagnose des Zustands in der UTB-Kommune.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2013 13:29

      F.V.,

      ich war und bin mir absolut sicher, daß Sie das nicht beklagen... Persönlich rette ich mich mit Humor darüber. Auch über meine eigen Rolle in diesem "liberalen Bürger-Kabarett"... :-))) Noch...

    • Gismor (kein Partner)
      08. Februar 2013 13:46

      F.V.
      Erich Bauer
      ***********

  15. Blahowetz
    07. Februar 2013 07:14

    o.T.
    Ein Polizeibeamter mit serbischen Wurzeln,........
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1341902/Bericht_Grenzbeamter-arbeitete-fuer-serbische-Mafia?_vl_backlink=/home/index.do

    Sollte man wirklich beklagen, dass nur 5 % der Polizeibeamten Migrationshintergrund haben?

    • phaidros
      07. Februar 2013 11:55

      Möglicherweise nicht. Aber jedenfalls man kann zur Kenntnis nehmen, dass Migranten in einer aus Freiwilligen rekrutierten Truppe unterrepräsentiert sein dürften. Im Gegensatz zu einer, wo die Rekruten zwangsverpflichtet sind.

  16. Wertkonservativer
    07. Februar 2013 05:39

    Klug gedacht von Frau Merkel.

    Hoffentlich geht's gut in Bayern, damit sie entsprechenden Rückenwind hat.

    Unsere ÖVP braucht hinsichtlich Fixierung unseres Wahltermins auch einigen Grips + Standvermögen !

    Hoffentlich agiert sie ebenso klug wie Frau Merkel!

    (mail to: gerhard@michler

    • dssm
      07. Februar 2013 08:40

      Frau Merkel agiert nicht klug, sonder egoistisch – eben sozialistisch.

      Den Wähler mehrfach, in einer kurzen Zeitspanne, an die Wahlurne schicken ist nicht sehr demokratiefördernd. Die Zahl der 'abstinenten' Wähler wird zunehmen, der Demokratie wird ein Bärendienst erwiesen.

      Und die Bürger mit permanentem Wahlkampfgetöse zu erschrecken, wird auch den Ekel vor der Politik schüren, also noch mehr Nichtwähler.

      Schließlich wird in Wahlkampfzeiten kaum eine ernste politische Entscheidung getroffen, also viele Monate lang beziehen unsere 'Eliten' ein gewaltiges Gehalt ohne dafür zu arbeiten. Zugegeben letzteres ist reine Theorie, denn wenn die nichts tun ist uns allen geholfen.

  17. Obrist
    07. Februar 2013 04:46

    Im Gegensatz zu Deutschland befindet sich Österreich in einem demokratiepolitisch desaströsen prärevolutionären Zustand. Haben wir auf der einen Seite ein undurchsichtiges mafiöses Konstrukt, das wie ein Schimmelpilz nur ein oberflächliches Übel vortäuscht, jedoch das ganze Land, die Wirtschaft, Sozialsystem, Medien und Bildungswesen mit seinem Übel infiltriert, so spiegelt die andere Seite ein ebenso deprimierendes Zerrbild in sich uneiniger und infolge Intellektueller Auszährung plan - und ziellos agierender Parteien ohne jegliche Zukunftsperspektiven. Bei der nächsten Wahl können wir nicht einmal zwischen Pest und Cholera zu entscheiden -wir werden beides bekommen.

  18. S.B.
    07. Februar 2013 03:20

    Die zahlreichen Spin-Doktoren der SPÖ werden sicher einen Grund finden, um vorzeitige Neuwahlen vom Zaun zu brechen.
    Vielleicht wird es gar die Auseinandersetzung um die Gesamtschule, oder Spindelegger "vergreift sich wieder einmal im Ton", wie BM Häupl schon einmal kryptisch behauptete?
    Den Sozis wird jeder Vorwand recht sein, wenn nur die Umfragen grad stimmen.

    Es dürfte jedenfalls ein offenes Geheimnis sein, daß diese Koalition nicht mehr bis Semptember 2013 halten wird, das wissen alle Beteiligten nur nicht der Wähler selbst.

    Siehe auch:
    http://www.wahltermin.at/

    P.S.: "Sie (=die SPÖ!) kann auch zumindest in einem heimischen Bundesland auf einen Erfolg bei den Landtagswahlen hoffen."

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, welches das sein soll?

    • logiker2
      07. Februar 2013 07:56

      sie meinen, dass diesmal Faymann sagt: "es reicht" ? Aber nur wenn es die Krone bzw. der Pate vorsagen.

    • S.B.
      07. Februar 2013 12:38

      @logiker2

      Genau und hoffentlich auch mit den entsprechenden Stimmverlusten, die solche Aussagen gewöhnlich nach sich ziehen!

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Februar 2013 12:34

      S.B.
      07. Februar 2013 03:20

      Ich auch nicht, aber die HOFFNUNG (der Roten) stirbt immer zuletzt.





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