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Der Lueger-Kannibalismus, Zusatztafeln und die dummen Bürgerlichen

Das Lueger-Denkmal wird nun von einem SPÖ-Historiker mit einer Zusatztafel versehen. Und die ÖVP tut und textet eifrig mit. Nachdenken tut sie freilich nicht. Denn die Idee ist eine absolute Schnapsidee, die nur taktischen Interessen der Rathaus-Genossen dient. Denn niemand kann beantworten, warum es eigentlich nur bei Lueger eine Zusatztafel geben soll. Wenn man schon damit anfängt.

Was ist etwa mit dem roten Stadtrat Julius Tandler, der sich für die Tötung von „lebensunwertem Leben“ ausgesprochen hatte, und der 1930(!!), also absolut freiwillig, ins kommunistische Russland emigriert war? Was ist mit Karl Renner und seinem – nicht erpressten! – Aufruf, für den Anschluss an Hitler-Deutschland zu stimmen? Was ist mit Karl Marx, dessen Ideologie zur Rechtfertigung von millionenfachem Mord gedient hat? Was ist mit den vielen gefeierten Komponisten und Künstlern, die sich in der großen Mehrheit in ihren politischen Äußerungen gegen Rechtsstaat oder Demokratie gewendet haben? Was ist mit dem Wiener Rathaus, in dem auch blutbesudelte Machthaber amtiert haben? Was ist mit dem Denkmal für die sowjetische Armee, die neben dem Verdienst der Befreiung des Landes vom Nationalsozialismus auch viele schreckliche Verbrechen gegen völlig unschuldige Österreicher auf ihrem Konto hat?

Diese Liste ließe sich fast unendlich fortsetzen. Sie würde das Tagebuch fast in ein Jahrbuch verwandeln. Für all diese Menschen und Organisationen gibt es Denkmäler, Sonderbriefmarken, Gemeindebau- und Straßenbezeichnungen sonder Zahl. Aber keine Zusatztafeln, die auch auf deren dunkle Seiten verweisen würden.

Was hat es nun mit Lueger selbst auf sich? Er hat unbestreitbar hemmungslos den Antisemitismus breiter Wiener Schichten auf seine Mühlen gelenkt. Dieser Antisemitismus war damals im Kleingewerbe und im Klerus weit verbreitet. Er war vor allem ökonomisch fundiert, hatte aber auch einen christlichen Anstrich. Den hatten ja viele christliche Kirchen bedauerlicherweise bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Diese Schichten fühlten sich durch die aufblühende – und eben stark mit jüdischen Eigentümern identifizierte – Industrie und Finanzwelt, sowie die damit eng verbundene Technik und Naturwissenschaft existenziell bedroht. Dass erst all diese Neuentwicklungen den Wohlstand der Zukunft ermöglicht haben, ist zwar Tatsache. Das war aber dem damaligen, noch stark dem mittelalterlichen Zunftdenken verhafteten und tatsächlich vor einem starken Schrumpfungs- und Veränderungsprozess stehenden Kleingewerbe völlig wurscht. Und damit auch Lueger, der die Stimmen dieser Gewerbetreibenden brauchte.

Dieses Verhalten war absolut hässlich. Dem stehen freilich für eine seriöse Betrachtung aus dem Blickwinkel des 21. Jahrhunderts vier große Aber gegenüber: Erstens gibt es keinen einzigen Hinweis, dass sich Lueger in irgendeiner Weise für irgendeine Form der Gewalt ausgesprochen hätte; daher ist es mehr als unfair, dass ihn die Linke immer wieder mit dem Holocaust zu identifizieren versucht.

Zweitens war Lueger unbestreitbar der größte Bürgermeister der Geschichte Wiens; er hat aus der Stadt eine moderne, blühende – und alle Segnungen der Technik und Wissenschaft begeistert aufgreifende! – Weltmetropole gemacht: Das war eine unvergleichliche Leistung, wenn man an die Dumpfheit denkt, die seither das Wiener Rathaus geprägt hat. Lueger hat die Liberalen zwar vor dem Wahltag bekämpft, aber nachher großteils ihre Politik fortgesetzt.

Drittens wiederholen sich heute gerade auf der Linken die dunklen Seiten Luegers. Dazu gehört nicht nur ihr aggressiver Antizionismus, der nur in der linken Selbstdarstellung nichts mit Antisemitismus zu tun haben will. Dazu gehört vor allem der seit der Achtundsechziger Bewegung enorm große Kampf der Linken gegen Industrie, Technik und weite Bereiche der Naturwissenschaft. Dieser Kampf ist längst nicht nur bei den Grünen zu finden, sondern auch bei den Roten. Und er hat mit unterschiedlicher Intensität auch die Blau-Orangen und die Schwarzen infiziert.

Und viertens führt von Luegers scharfem verbalem Antisemitismus eine direkte geistige Linie zu Bruno Kreisky. Dieser hat, obwohl selbst jüdischer Abstammung, noch NACH dem Holocaust in einem so widerlichen Ton über die Juden generell gesprochen, dass einem nur übel werden konnte. Also müsste auch vor dem Kreisky-Forum und -Archiv in der Armbrustergasse eine Zusatztafel angebracht werden. Blöderweise ist aber in diesen Institutionen ausgerechnet jener Oliver Rathkolb seit Jahrzehnten intensiv und führend aktiv, der nun die Lueger-Tafel texten soll.

Begreift die bürgerlich dominierte Bezirksvertretung der Inneren Stadt all diese Zusammenhänge nicht? Ist sie wirklich so schwachsinnig, dass sie, wie behauptet wird, dieses Projekt unterstützt? Durchschaut sie nicht den Hauptantriebsmotor der Rathausgenossen, nämlich dass die wirklichen Leistungen für Wien fast ausschließlich von Habsburgern, liberalen Bürgermeistern wie Cajetan Felder und christlich-sozialen wie Lueger geschaffen worden sind? Nur deren Hinterlassenschaft lockt jährlich Millionen Touristen und große Kongresse in die Stadt. Die Touristenmassen vor dem – in roten Broschüren ständig bejubelten – Karl-Marx-Hof oder dem „Neuen Wien“ haben sich hingegen in so engen Grenzen gehalten, dass man sie in ein einziges Taxi stecken könnte.

Die Linke praktiziert klassische Aggression zur Übertünchung eines schweren Minderwertigkeitskomplexes. Rot-Grün setzen daher seit Jahrzehnten primär ganz stark auf Habsburg-Kannibalismus, Neoliberalen-Hatz und Lueger-Hass. Sie tut dies noch aus einem zweiten Grund: Rot-Grün braucht diese Geschichtsklitterung – bei der die total links gewendeten Wiener Historiker-Institute servil zu Diensten stehen – auch deshalb, um sich wenigstens irgendwo moralisch überlegen vorzukommen. Bricht doch ihre zweite Identitäts-Säule, der exzessive Wohlfahrtsstaat, gerade dramatisch unter der von ihm ausgelösten Schuldenlast zusammen.

PS.: Genau wegen dieses Lueger-Hasses haben die Rathausgenossen übrigens in den letzten Jahrzehnten auch alles getan, um nicht durch die Nennung einer U-Bahn-Station an jenen Bürgermeister zu erinnern. Das gilt für die Station „Schottentor“ unter dem (jetzt freilich aus dem gleichen Motiv umgetauften) Lueger-Ring; diese Namensgebung war alles andere als praktisch, wird „Schottentor" doch von vielen Nicht-Wienern oft mit „Schottenring“ verwechselt. Das gilt noch viel mehr für die Benennung der unter dem Lueger-Platz gelegenen Station „Stubentor“; hat doch vor der U-Bahn fast niemand mehr gewusst, was das Stubentor gewesen sein soll.

PPS.: Steckt hinter der Zusatztafel-Idee vielleicht auch die Hoffnung auf neuen Geldsegen für die Historiker, nachdem sie schon bei der Aufarbeitung des Schicksals fast jedes Vereins, jeder Firma in der Zeit des Nationalsozialismus Aufträge erhalten haben?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 09:51

    Wenn es etwas gibt, was diese Sozialisten so unsympathisch macht, dann ist es diese präpotente Dauerbeschallung der Öffentlichkeit mit den tatsächlichen oder aber auch nur vermeintlichen historischen Schuldkomplexen, die sie stumpfsinnig bis zum Erbrechen wiederholen und mit drohend erhobenem Zeigefinger in Richtung ihrer Konkurrenten weisen lässt, gepaart mit jener teflonartigen Geschmeidigkeit, die sie bis zur Realitätsverweigerung und zur amtlich gestützten Lüge praktizieren, wenn es um die Massengräber in den Kellergewölben ihres eigenen politischen Lagers gehen. Übertroffen werden sie in dieser Hinsicht an Doppelzüngigkeit nur noch von den Grünen. Welche feigen Trottel diesen Dauerhetzern in Gestalt dieser Bobo Bürgerlichen gegenüberstehen erkennt man alleine daran, daß sich diese regelmäßig culpabilisiern lassen, weil ihre Geschichtskenntnisse wie auch deren weltanschauliche Schulung derart vernachlässigt sind, daß sie sich ohne einen einzigen guten Grund dafür zu haben, regelmäßig freiwillig in die ideologische Defensive begeben, wenn wieder so ein links-hysterisches Geschrei in ihre Richtung stattfindet. Der Zeloteneifer, den linke Hassprediger bolschewistischen Politkomissaren gleichend pausenlos auf die vergangenen Generationen herunterregnen lassen indem sie diesen gegenwärtigen Generationen unterbrechungslos in die Ohren plärren ist nämlich nicht ohne praktischen Nutzen für die Gegenwart - wird doch stest mitsignalisiert, daß es nur eines leichten Klicks bedar, um den Mahlstrom der Debris (Antisemitismus, Auschwitz, Holocaust, Euthanasie usw usf) umzulenken auf jene, die es möglicherweise wagen sich den als Gehorsamsprung eingeforderten Culpabilisierungsritualen samt zwangsneurotischen Waschzwangshandlungen kopfschüttelnd zu entziehen und damit gleichzeitig die religionsartige Überhöhung des Totenkultes zurückweisen, der sich selbst mittlerweile vollkommen entgrenzt hat und wie eine Massenhysterie der politisch Korrekten einer psychischen Verseuchung gleichend breite Schichten jeglichen eigenständigen Denkens berauben soll. Als ob die Masse der Menschen nicht ohnehin wüssten, das Mord, bzw Massenmord abzulehnen und zu verurteilen ist.

    In Wahrheit sollen durch das Geplärre natürlich zwei Tatsachen verdeckt werden - 1.) der Umstand, daß die physische Massenvernichtung politischer Gegner zuallererst von der politischen Linken betrieben wurde und sie sich dabei seinerzeit beständig auf das Fundament ihrer sozialistische Irrlehre, nämlich den Marxismus und seine Forderung nach einer Diktatur des Proletariats berufen hat und 2.) das der von Linksdiktaturen vor, während und nach dem großen Weltkrieg bis in die rezente Vergangenheit hinüber betriebene Ausrottungsfeldzug gegen Andersdenkende das in quantitav bei weitem überwiegende Ausmaß an Menschenvernichtung ausmachte, denen gegenüber die von Rechtsdiktaturen begangenen Verbrechen in quantitativer Hinsicht deutlich zurückfallen.

    So verdeckt das Geplärre also gleich zwei üble Fakten: begonnen mit dem Morden hat die politische Linke, und aufgehört damit hat sie nicht etwa nach dem Ende des großen Krieges aus demutsvoller Einsicht und Entsetzen ob des allerorten Geschehenen, nein, danach ging es erst so richtig los, als es galt die Segnungen diverser marxistischer Sekten und sozialistischer Glaubenslehren auch in China, Vietnam, Kambodscha usw zu verbreiten.

    Jenen Denkmalstürmern aber, welche die Beförderung dieser Lügen bezwecken, gilt es entgegenzutreten - denn entweder alle Denkmäler ohne Anschauung von rechts und links werden gestürmt, oder keines. Die sich heute im Vollbesitz der Moral und des Rechtes wähnen, um nur eine Seite zu belasten, sie sollten sich hüten jenen Wind zu säen, aus dem die Ernte nur der Sturm sein kann, der ihnen Morgen schon in das Gesicht wehen wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 02:01

    Die fast schon kommunistisch anmutende Kulturrevolution findet nunmehr in der Wiener rot-grünen Landesregierung ihre perfekte Vollendung. Man will dieser Stadt gnadenlos einen linken Stempel aufdrücken und sämtliche Errungenschaften vor der sozialistischen Herrschaft im "Rothaus" in Grund und Boden "reformieren". Seither werden immer weitere "wichtige Denkmäler" wie das für Che Guevara, oder Marcus Omofuma ganz ohne Zusatztafeln errichtet.

    Und solange sich die Wiener ÖVP als williger Steigbügelhalter für die vom Tagebuchautor beschriebenen "Kultur- und Geschichtsexzesse" hergibt, wird sie auch in Zukunft kaum mehr Stimmen von bürgerlichen Wählern lukrieren. Aber vielleicht ist die Beteiligung an der sozialistischen "Betroffenheitsindustrie" ohnedies einträglicher, als gewonnene Wahlen bzw. Regierungsbeteiligungen. Anders ist diese permanente Anbiederung nicht mehr zu erklären.

    P.S.: Wo Rathkolb draufsteht, darf man allemal Geschichtsklitterung drin vermuten. Hat er doch erst jüngst wieder in einer Fernsehvoranzeige erklärt, daß genug Geschichtsmaterial aus der NS-Zeit erhalten sei (= sein Lieblingsthema!), jedoch mit viel zu vielen inhaltlichen Lügen! Die nächste, lukrative "Forschungsarbeit" zur einseitigen Aufarbeitung, von ORF (natürlich mit Zwangsgebühren) und Rot-Grün (selbstverständlich mit öffentlichen Geldern) in Auftrag gegeben, steht bestimmt schon in den Startlöchern.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 09:54

    Daß die irem ende entgegenfaulende ÖVP da mitmacht, ist nur normal. ist ja nicht zum ersten Mal, daß die abgetakelte Diva mit dem Bolschewismus in's Lotterbett steigt. Ob man dem Marxismus durch Verdrehung der Geschichte huldigt, oder sich an den in Blut und Schweinsgekröse sich suhlenden linken Afterkünstlern in orgiastischer Verzückung huldigt, den Schwarzen ist wirklich keine Aktion zu eklig.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBlahowetz
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 06:56

    Am liebsten würden die Linken alles was sie stört im Stile der Taliban aus dem Volksbewusstsein sprengen (Buddha-Statuen). Aber das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 11:19

    Lueger war Ehrenmitglied der "K.a.V. Norica im ÖCV", zu denen auch Spindelegger zählt, der sich von manchen Prinzipien der Verbindung anscheinend abwendet, in erster Linie von der Patria.

    * religio
    * patria
    * scientia
    * amicitia

    Das Verhalten der ÖVP ist unverständlich und ich denke "sie" wird ihre sozialistischen Tendenzen eines Tages bereuen. Hoffentlich ist es dann nicht bereits zu spät.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 09:24

    Die Genossen regen sich über Nordkorea ja auch nicht mehr auf und über die Säuberungsaktionen (auch die kulturellen) in China und Tibet und sonstigen Gegenden, wo nicht die Einheitsmeinung herrscht. Sie regen sich bei uns nur noch über die Nazis auf, die es längst nicht mehr gibt, und über die FPÖ und sonstige Andersdenkende, nicht mit dem Mainstream, den sie glauben bestimmen zu können in apparatschikhafter und planwirtschaftlicher Manier, und wollen damit vom Hauptthema ablenken, nämlich der Erkenntnis, dass der Sozialismus zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geführt hat, nämlich der Erkenntnis, dass fast alles, was an 'Errungenschaften' moniert werden soll, blanker und sündteurer schuldentreibender und nicht finanzierbarer Unsinn ist.

    Nun soll ncoh der kulturelle Zusammenbruch folgen.

    Ich möchte sogar sagen, nicht die Meinung des Sozialismus ist es, was den Schaden anrichtet, die pflegen ja auch die ehrlichen und anständigen Sozialisten, von denen es doch noch einige gibt, sondern der Mißbrauch des Sozialismus, nämlich die falschen Versprechungen der 'Sozialkaste' oben und auf der anderen Seite die 'soziale Hängematte, das sich in den 'Schoss der Partei, des Staates' fallen zu lassen. So wird jedes 'Goody' zu einem Aufruf zur Faulheit und Destruktion, zu einem Aufruf zum Gesetzesbruch, und das tut die SPÖ ausgiebig, nämlich zum Gesetzesbruch aufrufen, Beispiel, Dr. Fischer hat den illegalen Votivkirchenbesetzern ein 'motivierendes' Schreiben geschickt, die SPÖ also damit zum Mittäter gemacht, was sie für mich ja ohnehin schon immer war in dieser Sache.

    Sie muss gestoppt werden, sie hat Unheil über Österreich gebracht, wer, natürlich sie die SPÖ als Apparatschikpartei und als Klientelverein in Selbstbedienungsmanier.

    Wie richtig von Dr. Unterberger festgehalten, sind sich die österreicheischen politischen Parteien und deren Klientel bezüglich der Selbstbedienung wohl einig und da können sie sogar 'teilen', 'koalitionär', proporzmäßig und machen eifrig mit beim Selbstbedienen.

    Aber genau das, was die Selbstbediener- und Privilegienklientel zuviel nimmt, seit 40 Jahren mindestens, genau das sind unsere Schulden und die sind ins Unermessliche gewachsen, wie man an Hand der massiven, sogar dem Blödesten durchschaubar, Ablenkungsthemen der 'federführenden' (Faymann führt die Feder eher nicht, er tut halt formal so, als ob.) SPÖ auch ablesen kann.

    http://www.staatsschulden.at

    Dass zu den Ablenkungsmanövern auch der Kulturkampf gehört, der Sozialismus braucht immer was zu kämpfen, selbst, wenn er von Fett schon trieft, weil er alle Ziele schon vor 40 Jahren erreicht hatte.

    Richtig, es müssten dann konsequenter weise auf sehr, sehr viele Denkmäler Zusatztafeln, was ich ohnehin für total blöd und sinnlos teuer halte, darüber überhaupt zu diskutieren, aber die Sozialisten tun es halt zur Ablenkung und, wie auch erwähnt, zur Selbstbedienung eines Klientelvereins, der sonst 'keine Arbeit' hätte. Also der nächste schwere Fehler der planwirtschaftlichen Segnungen, die Unnötigkeitspolitik.

    Niemand braucht diese Tafeln, denn die Geschichte hat nun einmal stattgefunden und die kann man nicht mehr zurückdrehen, auch, wenn man darüber lügen will im sozialistischen Sinne es 'abbiegen' will, genauso, wie man zu Gesetzesbruch, 'sozialer' Faulheit, Ablenkungsthemen, wir schützen die Wiener Verkehrsbetriebe, die die Rathausmehrheit in Wien längst an private Banken und Spekulanten verkauft hat und denen sie die horrenden Backleasingraten zahlt, vor Privatisierung, gemeint ist wohl damit nur, wir schützen die Wiener Verkehrsbetriebe davor, dass andere, als Parteibuchinhaber dort eine Anstellung bekommen, Ablenkungsthemen, die niemanden, der denken kann, noch kratzen, wie man also zu all dem aufrufen will, Propaganda machen will, statt darüber nachzudenken, mit welchen Botschaften wir den Menschen wieder beibringen können, dass die Rechnung der letzten 40 Jahre zu begleichen ist und dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und nicht Partei und Staat.

    Wir müssen auch erkennen, dass wir Kultur hatten und deshalb viele hierher kommen, es kommen auch viele wegen eines (auch sündteuren) Donauinselfestes, bei dem ich mich pesönlich nicht wohlfühle, es kommen auch viele zu den Festln, die es an jeder Ecke gibt, alles Ablenkung, Brot und Spiele.

    Nach dem Brot werden die Spiele ausgehen und die Zusatztafeln werden bleiben ...
    Für mich Kulturrevolution, unnötig, wie fast alles, was aus diesen Apparatschikhirnen entspringt.

    Eine unselige Zeitperiode, wäre auch eine Zusatztafel wert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 15:50

    A.U. schreibt:

    "Was ist etwa mit dem roten Stadtrat Julius Tandler, der sich für die Tötung von „lebensunwertem Leben“ ausgesprochen hatte, und der 1930(!!), also absolut freiwillig, ins kommunistische Russland emigriert war?"

    Stammten folgende Zeilen von dem Wr. Bürgermeister Karl Lueger, dann könnte man den Haß der "Vereinigten Linken" auf ihn noch irgendwie verstehen. Diese Zeilen stammen aber vom jüdischen Arzt und Stadtrat für das Gesundheitswesen Dr. Julius Tandler:
    ....................................................................................................................
    "Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müssen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das Problem der Vernichtung lebensunwerten Lebens an Aktualität und Bedeutung. Gewiß, es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbewußstein dringen."
    .....................................................................................................................

    Diesem Mann wird in Wien ein Platz an prominentester Stelle gewidmet und eine Münze und eine Briefmarke mit seinem Konterfei darauf!
    Dem Karl Lueger aber, der SOLCHE Worte NIE geäußert hat, der sich wirklich um Wien riesige Verdienste erworben hat, spuckt man ins Grab nach. Wer soll das noch verstehen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2013 13:23

    Apropos: in Zeiten der grassierenden Kennzeichnungs- und Taferlpflicht wäre auch einmal ein Taferl am ORF und allen seinen Programmen nötig:

    "Warnung: Sie empfangen nunmehr statt ausgewogener Information ausschließlich rot/grüne Propaganda. Für die Aufnahme dieser Inhalte sind auschließlich seine Konsumenten verantwortlich. Beschwerden sind direkt an Laura Rudas cc SPÖ zu richten")


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  1. Johann Glaser (kein Partner)
    20. Februar 2013 23:04

    Hahaha, apropos Schottentor und Schottenring. Vor ca. 1,5 Monaten hatte ich mit einer ehem. Studienkollegin ein Treffen vereinbart. Am Schottenring, bei der Bank Austria. Ich dachte mir: Super, gleich bei unserer alten Uni, und dann kann ich gleich am Weg bei meinem Bruder vorbeischauen, der schuldet mir noch was.

    Naja, hab dann 10 Min. bei der Bank Austria Zentrale gewartet. Dann ist mir aufgefallen, dass gegenüber noch eine "normale" Bank Austria Filiale ist. Nach weiteren 10 Minuten warten hab ich sie angerufen. Sie meinte ganz enttäuscht, wo ich bleibe, sie steht vor der Bank Austria.

    Naja, dann ist mir dieser Lapsus aufgefallen und ich bin schnell den Ring runter zum Donaukanal geradelt und hab sie dann beim Ringturm, wo auch eine Bank Austria Filiale ist, getroffen. Das Ganze war mir aber fürchterlich peinlich!

    Gut dass ich jetzt die Schuld den Roten und ihrem Hass gegen Karl Lueger in die Schuhe schieben kann. :-)

  2. Geheimrat
    20. Februar 2013 11:09

    Und über die kleinen Schwächen unseres hochgeschätzten Bürgermeisters für Massenmörder verliert niemand ein Wort?????

    http://derstandard.at/1220460396246

  3. Freak77
    20. Februar 2013 09:58

    Ich habe gestern - ist unten zu sehen - mehrere Postings hier abgesetzt wo ich mich insbesondere über die Skurrilität der U-Bahnbezeichnung "Stubentor", direkt unter dem Dr.-Karl-Lueger-Platz äußerte.

    Ich habe nur das gesamte U-Bahnnetz von Wien angesehen:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/78/U-Bahn_Wien.png

    Ergebnis: Alle U-Bahnstationen in Wien haben Namen die auf real existierende: Straßen, Plätze, Gebäude und Gegends- bzw. Flurbezeichnungen hinweisen.

    Auch die U2-Station "Donaumarina" ist ein Hinweis auf etwas real existierendes.

    JEDOCH:
    An den Haaren herbeigezogen sind die Namen der U-Bahnstationen "Schottentor" und "Stubentor".

    Die Gründe für diese Klimmzüge und Verrenkungen sind ideologischer Natur - die Rathaussozialisten wollten eine U-Bahnstation "Dr.-Karl-Lueger-Platz" unter allen Umständen verhindern!

    In meinen untensteh. Postings habe ich noch mehr zu dem Thema geschrieben: bitte auch dort nachlesen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Februar 2013 10:25

      Ob Stubentor, ob Schottentor,
      hier ist kein Hottentottenstore,
      wo jeder auf Prinzipien reitet,
      weil irgend jemand was bestreitet.
      Sei 's drum. Lasst nur die Roten/Grünen
      die Tugendtastatur bedienen.
      Die Rechnung folgt dann auf den Fuß,
      wenn Wahlen sind. Und damit Schluss.

    • Gismor (kein Partner)
      20. Februar 2013 12:35

      Freak77
      **********
      Neppomuck
      ******** genial

    • Undine
      20. Februar 2013 13:18

      @Neppomuck

      *****!

  4. matze (kein Partner)
    19. Februar 2013 20:52

    Am 16.2. veröffentlichte Lyndon LaRouche eine dramatische Warnung. Sollte die Wiedereinführung der Glass-Steagall-Bankentrennung in den USA jetzt blockiert werden, „würde das eine allgemeine Zusammenbruchskrise des ganzen transatlantischen Systems verursachen". Die hyperinflationäre Bankenrettungspolitik sei jetzt völlig außer Kontrolle, sagte er. „Angesichts der steigenden Rate an Hyperinflation, bei diesem nicht Einhalt gebotenen Prozeß, wird das ganze System auseinanderfliegen." Es gebe keine Chancen mehr, das System durch Stützungen zu retten. Viele Leute meinten, durch eine umfassende Reform wie mit Glass-Steagall würde sich zuviel [fiktives] Geld auf einmal in Luft auflösen, aber man müsse verstehen, daß das sowieso passieren wird. Man müsse jetzt handeln, damit es auf geordnete Weise passiert und gleichzeitig ein Kreditsystem für den Wiederaufbau der Realwirtschaft schaffen. Nur so könne das Überleben der Menschheit gesichert werden.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZIFjxHc0mJc

    • heartofstone (kein Partner)
      19. Februar 2013 22:33

      Geh bitte, Conzuela, es gibt tausende Webseiten wo du und deine abgehalfterten Nazis und deren Anhänger ihre verwirrten Thesen breittreten können. Schleich dich endlich dorthin ...

    • matze (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:36

      heartofstone
      Bist du ein Irrer? ein bisschen paranoid? Du entarnst dich selber, weil du gar nicht mehr anders kannst. Das ist ja das Schöne an dem Ganzen, die Psychopathen können sich nicht mehr verstecken und sind gezwungen sich zu offenbaren. Je mehr Lügen an die Oberfläche kommen, desto mehr verlieren die Trolle ihre Kontrolle über sich. Also stell dich darauf ein, dass ihr euch jetzt bald gegenseitig bekämpfen werdet!

  5. F.V. (kein Partner)
    19. Februar 2013 20:08

    Das Leben ist ernst, doch heiter die Kunst. Zur Unterhaltung ein kleiner Spaß:

    Über die künstlich hochgepuschte „nationale“ Begeisterung anläßlich der Ski-Weltmeisterschaft – jenem Verbund vom Kommerz, Brot und Spiele und Eitelkeit – hat die Neue Zürcher Zeitung mit unübertrefflichem Spott eine Glosse gebracht:

    „An einer Wand des Pressezentrums hängt eine Leinwand, auf der ständig live und lauthals Pressekonferenzen übertragen werden. Mindestens jede zweite Veranstaltung hat keinen wirklichen Inhalt, aber stets denselben Protagonisten: Peter Schröcksnadel, Präsident des ÖSV, Übervater der WM, Professor für Schröcksologie und einziger ernst zu nehmender Kandidat für die Papstwahl.“

    Herrlich, besser geht´s nicht.

  6. Hannibal (kein Partner)
    19. Februar 2013 19:28

    Für Stalin, den vielfachen Mörder und sogar Antisemiten gibt es eine Gedenktafel, nach dem Karl Marx, der, obwohl er selbst Jude war, die Juden als ein "schacherndes Volk" bezeichnet hat, ist ein Wohnblock benannt. Man sieht, hier wird es absurd. Ganz zu schweigen von Julius Tandler, der sich zur Euthanasie bekannt hat. Und von einem gefeierten Wiener Bürgermeister, der sich sehr intensiv für den Bau von Wasserleitungen befasst hat, dem keine Gewalt nachgewiesen werden kann, will niemand etwas wissen. Was wird der Stadtregierung noch alles einfallen? dann kommen irgendwann die gendergerechten Straßen, wie zum Beispiel Herren/Damengasse, TürkInnenstraße, MichaelerInnenplatz,...Dann wird es vielleicht soweit kommen, dass der Häupl mindestens eine Straße nach sich selbst benennen will,... Na, toll. Ich sage Wien bleibt Wien!

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 21:47

      Wie aus üblicherweise gut informierten Kreisen verlautet, wird bereits seitens der Rothaus-Koalition mit Feuereifer daran gearbeitet, allfällige Widerstände aller Anwohner der "Taubstummengasse" abzubauen, um endlich dem hochprioritären Projekt "Mehr Korrektheit in die Topographie der Bundeshauptstadt" mit der Umbenennung dieser Straße in "Gehörlosengasse" einen richtungsweisenden Akzent zu verleihen.

      Zur Änderung der Benennung des Julius-Tandler-Platzes wurde bereits Konsens hergestellt.
      Er wird spätestens am Ersten Mai "Dr. Julius Tandler-Platz" heißen.

  7. Pius (kein Partner)
    19. Februar 2013 15:37

    Zusammenschnitt eines Vortrags über Shakespeares Hamlet von S.E. Bischof Williamson.
    http://brd-schwindel.org/bischof-williamson-die-grossen-luegen-unserer-zeit/

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:53

      "Die Zeit ist aus den Fugen, Schmach und Gram,
      dass ich zur Welt sie einzurichten kam."

      Hamlet

    • matze (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:54

      Hoffentlich verunfallt Herr Bischof Williamson nicht, oder er verselbstmordet sich nicht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:08

      Mit ordentlicher speed stracks am Dorfeingang, z.B.

  8. karli (kein Partner)
    19. Februar 2013 14:55

    Die ÖVP ist zu einer roten Vorfeldorganistation verkommen. Die Mutter-Partei SPÖ sorgt für Steuergelder und Posten dafür sorgen die ÖVP-Funktionäre für Wiederwahle eines SPÖ-Kanzlers und und großen und ganzen Umsetzung seines Programms, wobei sie wie gewissen Änderungswünsche einbringen.

    Genau wie das halte jede andere SPÖ Teilorgnisation halt auch tut.

    Wer ÖVP wählt, wählt Häupl/Faymann.

  9. Aron Sperber (kein Partner)
    19. Februar 2013 14:39

    Hitler verbrachte seine frühen Erwachsenenjahre in Luegers Wien.

    Eine Beeinflußung Hitlers durch den Antisemiten Lueger zu vermuten, ist daher natürlich naheliegend.

    Allerdings halte ich es nicht für “historisch korrekt”, Lueger als “Begründer des modernen Antisemitismus” zu bezeichnen.

    Das Schüren von Ressentiments gegen zugewanderte Minderheiten hatte es immer schon gegeben.

    Der moderne Antisemitismus richtet sich jedoch nicht nur gegen Juden als ethnische Minderheit im eigenen Land.

    Das Feindbild des modernen Antisemitismus ist das “Weltjudentum”.

    Begründet wurde der moderne Antisemitismus nicht in Luegers Wien, sondern im zaristischen Russland.

    Hitlers Vorstellungen über eine jüdische Weltverschwörung wurden wohl weniger durch seinen Aufenthalt in Wien, sondern vielmehr durch die revolutionären Unruhen in München geprägt:

    Viele Juden waren sozialistische Revolutionäre.

    Viele Kapitalisten waren Juden.

    So entstand sein Bild einer jüdischen Weltverschwörung, in der das jüdische Kapital den Marxismus in Europa verbreitete:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/19/das-wesen-des-modernen-antisemitismus/

    • F.V. (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:09

      "Begründet wurde der moderne Antisemitismus nicht in Luegers Wien, sondern im zaristischen Russland."

      Aus diesem "triftigen" Grund wurde das letzte große Werk Solschenizyns "200 Jahre gemeinsam" in seiner deutschen Übersetzung (Band 2) vom Markt gekauft, ehe es überhaupt mit einem einzigen Exemplar in die Buchhandlungen kam. - Auf Russisch kann man´s noch kaufen, aber wer in D bzw. A spricht schon Russisch?

      Und was nicht mehr vom Markt entfernt werden konnte, gilt als "Verschwörungstheorie".

      Und wer´s bezweifelt, bekommt´s mit dem Staatsanwalt zu tun.

      Weiter unten steht - verdienstvollerweise - der ausspruch Nietzsches: Die Wahrheit wird zuerst verboten.

      Danke, Herr Sperber, daß Sie uns das eindringlich in Erinnerung gerufen haben.

    • Philips (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:15

      Aron Sperber
      F.V.
      **************

    • Pius (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:34

      Bischof Richard Williamson, Leuchtturm Gottes in der dunklen Zeit der Lüge

      "Es geht um eine große Nation, um die wahre Religion und um Gottes Weltordnung."

      So wie einst der christliche Erlöser vor dem Rache-Tribunal der Pharisäer Zeugnis der Wahrheit ablegte, so legt heute ein wahrer Mann Gottes, ein Jünger Jesu unserer Zeit, Zeugnis vor den "Kaiphas"-Gerichten der Neuen Holocaust-Weltordnung ab - und zwar im Namen Gottes.

      Der Bischof nennt die Lüge eine Lüge und wenn er redet, redet er die Wahrheit. Bischof Richard Williamson wird deshalb von vielen nicht zu unrecht mit dem Heiligen Thomas von Aquin verglichen.

      Er kämpft unerschrocken im Namen Jesu Christi gegen die die Menschheit zerstörende Holocaust-Lüge, gegen diese neue Religion des Antichristen. Und die Handlanger Satans spüren, welch Strahlkraft von diesem Mann ausgeht. Der Bischof beschreitet unerschrocken den Weg Gottes, er geht den Weg der Wahrheit weiter, selbst wenn die Fürsten des Schem-Hamphoras zusammen mit ihrem Rom-Vasallen ein neues Golgatha für ihn bereithalten. Bischof Williamson geht uns in der Dunkelheit dieser schrecklichen Zeit mit dem Licht der erlösenden Wahrheit voran.

      Lesen Sie bitte die Mitteilung des Bischofs. Aus dem Englischen übersetzt von Christian Wittekind:

      Der vierte Prozess

      Von einem Leser wurde ich im Zusammenhang mit meinem letzten Prozess und meiner Verurteilung wegen "Holocaust-Leugnung" vor dem Amtsgericht Regensburg (Bayern) am 16. Januar 2013 um eine erläuternde Darstellung gebeten.

      Meine Leser erinnern sich vielleicht daran, dass meine "Straftat" auf den 1. November 2008 zurückgeht. Ich sagte einem Interviewer des schwedischen Fernsehens in privater Umgebung in der Sakristei des deutschen Priesterseminars der Bruderschaft St. Pius X. (FSSPX), also auf deutschem Boden, dass ich weder glaube, dass "sechs Millionen Juden" unter Hitlers Herrschaft im 2. Weltkrieg starben, noch, dass auch nur ein einziger Jude in einer "Gaskammer" starb.

      Für das Aussprechen dieser Überzeugung in Deutschland, wo "Holocaust-Leugnung" ein Staatsverbrechen ist, wurde ich 2010 vor dem Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Dagegen legte ich Berufung ein. Das Landgericht Regensburg verurteilte mich dann im Jahr 2011 zu 6.500 Euro Geldstrafe. Dagegen legte ich erneut Berufung ein und mein Fall kam vor das Oberlandesgericht Nürnberg. Mir wurde gesagt, die Richter am Oberlandesgericht seien weniger anfällig für Druck von außen. Die drei Richter stellten das Verfahren wegen Formfehler im Strafbefehl [1] ein und verurteilten die Staatskasse zur Übernahme der Prozesskosten. [2] Allerdings stellte es das Oberlandesgericht in das Ermessen des Erstgerichts, den Prozess noch einmal ganz neu aufzurollen.

      Heute dient das, was man "Holocaust" nennt, nicht nur als säkulare Religion der Neuen Weltordnung (Auschwitz ersetzt Golgatha, die Gaskammern ersetzen das Kreuz unseres Herrn und die 6 Millionen übernehmen die Rolle des Erlösers), vielmehr scheinen die Post-2.Weltkriegs-Deutschen sich nur dann als respektierte Menschen zu fühlen, wenn sie sich an die Brust klopfen und sich für die angeblichen Verbrechen des 3. Reiches schuldig bekennen.

      So betreiben sie die "Holocaust-Leugnungs-Verfolgung" als Vergeltung, und ich sah mich am 16. Januar 2013 vor einer Richterin des Amtsgerichts Regensburg zur erneuten Verhandlung angeklagt. Zwei deutsche Rechtsanwälte kämpften mit ganzer Kraft für mich, aber es war umsonst. Ich wurde erneut verurteilt.

      Nichtsdestoweniger verringerte die Richterin das Stigma, das mit der Anzeige gegen mich befördert wurde. In Würdigung meiner finanziellen Situation reduzierte sie die Geldstrafe auf 1.600 Euro.

      Natürlich wäre die bayerische Regierung glücklich darüber, wenn mein Fall endlich zu den Akten gelegt werden könnte, indem ich diese sehr reduzierte Strafe bezahlen würde. Ein ehrenwerter Kollege der SSPX bekniete mich, die Strafe aus seiner eigenen Tasche für mich bezahlen zu dürfen. Doch es steht viel mehr auf dem Spiel als Geld. Es geht um eine große Nation, um die wahre Religion und um Gottes Weltordnung.

      "Die Wahrheit ist mächtig und wird obsiegen," sagen die Lateiner. Jede Nation, Religion oder Weltordnung, ruhend auf Unwahrheiten sind brüchige Gebilde, sie müssen am Ende einstürzen.

      Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mein Geist sich der Wirklichkeit stellt, und nicht nach Anerkennung, nicht nach dem gefühlten Bedürfnis nach Religion verlangt, und sich schon gar nicht der Forderung einer gottlosen Weltordnung unterwirft.

      Wer unwissend ist, muss glauben. Helft uns aufklären, die Zeit drängt
      Ein Wissender wird 100 Unzufriedene führen in der Umbruchszeit. Wir nennen die Hintergründe beim Namen. Helft uns aufklären.

      Mit Ihrer finanziellen Unterstützung halten wir den Aufklärungskampf durch

      Historische Wahrheit gründet sich auf Beweise, und die zuverlässigste Art von Beweisen sind die materiellen Überreste der Vergangenheit, denn diese sind prinzipiell vollkommen unabhängig von menschlichen Emotionen.

      "Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege," sagt unser Herr Jesus Christus (Joh. XVIII, 37). Welch Seelenruhe in diesen göttlichen Worten liegt.

      Ich lehnte das Angebot meines Kollegen, die Strafe zu bezahlen, freundlich ab. Ich habe in Regensburg erneut Berufung gegen das Urteil eingelegt.

      Herr, erbarme dich.

      1 OLG Nürnberg - Beschluss vom 22. Februar 2012, Az. 1 St OLG Ss 240/11: "Eine Anklageschrift, die ein (noch) strafloses Verhalten schildert und offen lässt, welche konkreten Umstände eine Strafbarkeit des Angeklagten erst noch begründen sollen, erfüllt die Anforderungen an den Inhalt einer Anklageschrift (hier Vorwurf der Volksverhetzung) mit Angabe der den äußeren und inneren Tatbestand belegenden Merkmale und an die Umgrenzungsfunktion einer Anklageschrift nicht."
      2 Der Justizpressesprecher erklärte, die Staatsanwaltschaft Regensburg könne erneut Anklage beim Amtsgericht Regensburg erheben, da an der Strafbarkeit von Williamsons Äußerungen kein Zweifel bestehe. (Welt online, 22. Februar 2012)

    • Pius (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:35

      Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
      Bischof Williamson
      http://www.youtube.com/watch?v=ASPaWQrtvzk

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:51

      Tja, die Nüremberger, die hängen keinen, sie hätten ihn denn.
      Vorher muss aber noch Regensburg ran.

      Gott schütze Michel Kohlhaas Williamson.

    • F.V. (kein Partner)
      19. Februar 2013 18:16

      Pius,

      die abermalige Verurteilung von Bischof Williamson ist, gemessen am Tabubruch, den die Infragestellung der "Grundlagen der deutschen Politik und Existenz" darstellt, zum Preis eines mageren Trinkgelds herabgesunken.

      Wahrscheinlich wurde der Preis deshalb so herabgesetzt, in der Hoffnung, daß Williamson "den Hut drauf haut" und diese Bagatelle bezahlt - und so doch noch seine "Schuld" eingesteht.

      Aber - zu dumm - ist er ein Engländer und weniger "konditioniert" (= umerzogen), wie die BRDDR´schen Bürger nach 60-jähriger Verhausschweinung.

      Da könnte wirklich nur noch - als Notwehr des Systems - die Verhaiderung oder Vermöllemannung übrig bleiben.

    • Pius (kein Partner)
      19. Februar 2013 18:49

      F.V.
      Neppomuck
      ********

    • socrates
      19. Februar 2013 22:28

      Zionismus versus Menschenrechte liefert erstaunliche Aussagen:

      http://www.nkusa.org/foreign_language/german/062002german.cfm
      So sagte der heutige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon 1956 in einem Interview mit General Ouze Merham: „Durch die Vergewaltigung von arabischen Mädchen wollte ich meine Soldaten ermutigen, denn die palästinensischen Frauen sind Sklavinnen für die Juden. Wir machen mit ihnen, was wir wollen und niemand sagt uns, was wir zu tun haben. Wir sagen den anderen, was sie zu tun haben.“

      "Überall in der Welt wurden in den letzten Jahren auf Druck der Zionisten sogenannte Antirassismus-Gesetze‘ eingeführt, die leider nicht nur dem Schutz von Minderheiten dienen, sondern auch immer wieder als Maulkorb, um Kritik an gewissen Zionisten zu ersticken, die sich gerne hinter der jüdischen Rasse‘ verstecken und so für sich einen"

      Gemma Arier schimpfen, das bringt Geld!

  10. Neppomuck (kein Partner)
    19. Februar 2013 14:16

    Jede Epoche hatte (und hat) ihre „Feindbilder“.
    Das ist schließlich gutes Recht jeder Weltanschauung.

    Und Derartiges hatte und hat immer Gründe. Seit Jahrtausenden. Ob „gute Gründe“, das sei von Fall zu Fall und vor allem aus der Perspektive der (damaligen) Ereignisse beurteilt. Meinungen sind immer subjektiv. Und sollten objektiv diskutiert werden, wenn ausreichendes Interesse daran besteht.

    Die Frage, ob diese Haltung auch in alle Ewigkeit aufrecht zu erhalten ist, stellt sich dabei gar nicht.
    Für meinen Teil verbitte ich es mir, vorgeschrieben zu bekommen, wen ich zu mögen habe und wen nicht.

    Jeder hat seine Gründe, jemanden oder etwas abzulehnen. Und wenn Diskussionen zu diesem Thema von vorn herein (Strafandrohung) unterbunden* werden, dann ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Schnell wird einer für „sakrosankt“ erklärt. Und meint, Narrenfreiheit für sich in Anspruch nehmen zu können.
    Die Motive dazu sind vielgestalt.

    *Denn damit wird die Demokratie unterlaufen. Und zwar erheblich.

    Dazu Günther Grass, der „freiwillig zur SS Eingerückte“:
    "Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt, sondern durch Verbotserlässe konserviert, hört auf demokratisch zu sein, bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen."

    Oder Friedrich Nietzsche:
    "Grundsätzlich hat man immer nur die Wahrheit verboten."

    • Francois Villon (kein Partner)
      19. Februar 2013 14:26

      Neppomuck, was legen Sie sich für die „Demokratie“ ins Zeug? – Merkten nicht Sie bei einem meiner Kommentare an, daß Demokratie der Herrschaft des Großkapitals sei? (Oder so ähnlich.) Wozu sie also „verteidigen“?

      Nachfolgend ein paar Anmerkungen dazu; nicht von mir, außer den Fußnoten.

      Kritik an der liberalen Demokratie*

      Was auf Lüge gegründet ist, kann nicht Recht sein. Eine Einrichtung, die einen lügnerischen Ursprung hat, kann nichts anders als lügnerisch sein. Das ist eine Wahrheit die durch die bittere Erfahrung der Jahrhunderte und der Geschlechter bestätigt wird. Eine der lügnerischsten politischen Annahmen ist die Annahme der Volksherrschaft, eine Idee die sich seit der Zeit der Französischen Revolution verfestigt hat, daß nämlich alle Gewalt vom Volk ausgehe und ihren Ursprung im Volkswillen habe. ...

      Auf dieser lügnerischen Grundlage beruht auch die vorherrschende Lehre der Vollkommenheit der Demokratie und ihrer demokratischen Lenkung. Diese Vollkommenheit setzt die Fähigkeit der Massen voraus, die feinen Charakteristika der politischen Lehre zu verstehen, was aber nur wenigen, nämlich der politischen Intelligenz, gegeben ist. Die Masse aber ist immer und überall „vulgus“ und ihre Vorstellungen sind „vulgär“.

      Die Befürworter der Demokratie ziehen sich in Fragen der Grundsatzkritik gerne auf die Formel zurück, daß die Demokratie zwar nicht vollkommen, aber die beste aller möglichen Herrschaftsformen sein. Dieser Einwand läßt sich leicht entkräften: Die demokratische Staatsform ist die komplizierteste und schwierigste aller in der Geschichte der Menschheit bekannten Herrschaftsformen. Daher ist diese Herrschaftsform immer eine vorübergehende Erscheinung gewesen und hat sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, niemals lange gehalten, um dann anderen Herrschaftsformen zu weichen.[1] Das ist nicht erstaunlich.

      Staatliche Macht muß handeln und Anordnungen treffen, ... bedarf also eines einheitlichen Willens, ohne welchen eine Regierung undenkbar ist. Wie kann eine Vielzahl von Menschen oder eine Vollversammlung einen einheitlichen Willen bekunden?[1] Die demokratische Phraseologie setzt sich mit diesen ihren inneren Widersprüchen gar nicht auseinander, sondern behilft sich mit wohlklingenden Berufungen auf den „Volkswillen“, die öffentliche Meinung, etc. ... Diese Phrasen dienen aber lediglich dem Zweck, den irrigen Eindruck hervorzurufen, als ob eine Vielzahl von Menschen bei einer Vielzahl von Fragen zu einem einheitlichen Schluß und einer darauf gegründeten einheitlichen Entscheidung gelangen könnte.

      Das mag in einfachen Fragen möglich sein, aber in schwierigen Fällen, und das sind fast alle die mit der staatlichen Lenkung verbundenen Aufgaben, versagt dieses System unrettbar.
      Der Begriff „Volksherrschaft“ leidet wie alle liberalen Theorien und Ideologien – der Liberalismus ist Ideologie – an der unüberbrückbaren Distanz zwischen Theorie, Entwurf und der Wirklichkeit. Um diesen Schwierigkeiten zu entgehen und die mit dem Begriff „Volksherrschaft“ verbundenen Widersprüche zu vermeiden, haben die Liberalen das Parlament erfunden (das vielleicht unter den besonderen Bedingungen Englands und der USA, weil traditionell verankert, eine Berechtigung gefunden hat). Aber auch diese Staaten können sich der allgemeinen Krise der parlamentarisch-demokratischen Staatsform, die zum unvermeidlichen Zusammenbruch des Parlamentarismus führen werde, nicht entziehen.[2]

      In der Praxis ist das parlamentarische System zu einer Parodie seiner selbst geworden, einer Lüge, Fiktion, zu einer einzigen Verfälschung der von ihm selbst behaupteten hehren Prinzipien.

      In der Demokratie herrscht der Despotismus scheinbarer Volksherrschaft, vereint in den Händen der herrschenden Partei. Die politische Freiheit wird damit gegenstandslos, zur Fiktion, wenn auch auf dem Papier bekräftigt durch Verfassungsartikel und Paragraphen; ... es triumphiert die liberale Demokratie, begleitet von Unordnung und Gewalt in der Gesellschaft, Unglaube und Materialismus, und Brüderlichkeit dort proklamierend, wo weder Platz für Freiheit noch für Gleichheit ist. – Ein solcher Zustand führt unausweichlich zur Anarchie, aus der sich die Gesellschaft nur durch eine Diktatur retten kann, d. h. durch die Wiederherstellung eines Willens und einheitlicher Lenkungsmacht.[3]

      * Wir zitierten mit den obigen Ausführungen den russischen Philosophen, Historiker, Denker, Jurist, Erzieher Nikolaus II., Staatssekretär und Oberprokuror des Hl. Synod, Konstantin P. Pobedonoszew (1827 – 1907).

      [1] Es ist bemerkenswert, wie Clemens Fürst Metternich in seinem „Politischen Testament“ die „Ponderation der Gewalten“ – wie sie für die englische Demokratie konstitutionell ist – beurteilt. Er führt aus, daß sie einerseits auf dem Mißtrauen der agierenden Kräfte gegeneinander beruht, andrerseits sich jene Kräfte die zum Staatswohl eigentlich gebündelt und in eine Richtung gelenkt gehörten, sich nach diesem Prinzip gegenseitig aufheben. Eine wahrhaft bemerkenswerte „Tugend“ der Staatspolitik.

      [2] Der Sager der deutschen Bundeskanzlerin Merkel: „es gäbe keinen garantierten Anspruch auf die Demokratie“ hat zwar alle Gutmenschen und Illusionisten heftig aufschreien lassen, aber er entspricht – selbstverständlich – einer richtigen Einsicht in die Arkana der Politik. Abgesehen davon, daß Merkel damit gar keine künftige Entwicklung andeutete, sondern vom bereits bestehenden Ist-Zustand sprach.

      [3] Siehe: Yehezkel Dror: „Ist die Erde noch regierbar“, wo er angesichts der komplexen und Länder übergreifenden Herausforderungen, als auch wegen der erforderlichen Schnelligkeit auf diese reagieren zu müssen, die demokratische Entscheidungsfindung als völlig ungeeignet abqualifizierte. Seine Feststellung, daß ohnedies nur ein paar Hundert die Weltentscheidungen träfen (er fügte hinzu: und diese Zahl sei noch zu hoch gegriffen), ist die Summe dieser seiner Einsichten.

      [4] Man erinnere sich des Ausspruchs Friedrich Eberts in der Krise Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg: „Wenn wir vor die Frage gestellt sind: Deutschland oder die Verfassung, so werden wir uns für Deutschland entscheiden“ (aus dem Gedächtnis).

      Man vergesse auch nicht, daß in den USA, im Fall des „Nationalen Notstands“, die Verfassung ganz legal außer Kraft gesetzt werden kann; daß längst eine F.E.M.A. – Federal Emergency Management Agency - existiert und unzählige „Executive Orders“ inklusive der technischen, organisatorischen und physischen Vorbereitungen für den Notstand längst getroffen worden sind. – So z.B. über 800 Konzentrations-Lager(!), um im Fall von bürgerkriegsartigen Aufständen Millionen von Menschen deportieren zu können! Die Kriterien, die den Notstand auszurufen erlauben, sind heute aber bereits der Normalzustand!

      Im Grunde ist der Umbau der EU mit Kommissaren, Politbüro und Zentralkomitee nichts anderes als der planvolle Aufbau eines zentralistischen und selbstverständlich nicht-demokratischen Gebildes, das mit diktatorischen Ukassen regiert werden soll - und wird, .... wenn es so weiter gehen sollte.

    • Undine
      19. Februar 2013 14:28

      @Neppomuck

      Für diesen Kommentar wären 3 Sternderl wirklich zu wenig, deshalb:*******+!

      "Für meinen Teil verbitte ich es mir, vorgeschrieben zu bekommen, wen ich zu mögen habe und wen nicht."

      Und für diesen Satz noch eine Extraportion *****************!

      Auch ich finde es einfach unerträglich, mir ständig vorschreiben zu lassen---und zwar unter Strafandrohung!!!---wen ich zu lieben und wen ich zu hassen habe, wen ich bewundern und wen ich verabscheuen muß, vor wem ich im Staub zu kriechen habe und wen ich ungestraft aufs Gemeinste beschimpfen soll/kann/muß!

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:03

      >>F.V.:
      Ich zitierte einen Satz von O. Spengler (Untergang des Abendlandes), der sicher ironisch gemeint war: „… die vollendete Gleichsetzung usw.“

      Ich bin primär überzeugter Demokrat, und vertrete dazu eine „moderat nationale Denkweise“.
      Kein anständiger „Nationaler“ könnte anderen Nationen vorenthalten, was er für die eigene fordert.

      Wenn die Demokratie die Erwartungen, die in sie gesetzt wurden, nicht erfüllt, dann hat das auch Gründe. Wenngleich keine guten.
      Die Demokratie wird und wurde ständig unterlaufen. „Man“ hat es mit der Zeit gelernt, sie zu denaturalisieren und damit für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.
      Was möglich war, da demokratisch gewählte Staatsmänner stets verabsäumt haben, das demokratische Regelwerk ständig nachzubessern. So nachzubessern, dass es seiner ursprünglichen Widmung nachzukommen in der Lage ist.
      Ob Absicht oder Dummheit, das sei dahingestellt.
      Alles wird „reformiert“. Ob das Schulwesen, die Länge der Legislaturperiode, unser Heer usw.

      Warum es keine „Demokratiereformkommission“ gibt, die in Permanenz tagen sollte, das weiß allein der Teufel. Oder einer/mehrere der Unterteufel unserer zahlreichen Nebenregierungen.

      Jedes System, sei es auch bewährt, hat Fehler.
      Fehler hat man aber zu suchen und zu beseitigen, bevor man das System ändert.
      Wer das nicht kapiert oder kapieren will, also ein neues System etablieren will, ehe er die Fehler des alten, teils bewährten gesucht und beseitigt hat, muss sich gefallen lassen, dass er Übles im Schild führt.
      Siehe Elias Canetti: „Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.“

      Und die Demokratie abschaffen zu wollen bedeutet schlicht nichts anderes, als totalitäre Zustände herstellen zu wollen.
      Davon aber sollten wir endgültig genug haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:06

      Korrektur: Das heißt besser "denaturieren".
      Obwohl ein Hauch von Wahrheit auch in der ersten Variante steckt.

    • F.V. (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:20

      Neppomuck,

      ich bin zu alt um noch "was werden zu wollen"; das zurecht von Canetti festgesstellte Motiv vieler "Veränderer" selbst etwas werden zu wollen, scheidet daher aus. Während meiner Berufszeit war ich zu lange im Ausland, um mich in die Politik einmischen zu können, und mit dem Erreichten war/bin ich ja zufrieden.

      Ich propagiere auch nichts Neues, sondern bestenfalls Altes, das sich länger bewährt hat, als das, was uns als "Fortschritt" immer verkauft wurde und wird.

      Und, Demokratie hat es noch nie wirklich gegeben. Das ist nur ein Wort. Siehe auch Erik von Kühnelt-Leddhin, Demokratie eine Analyse; Stocker-Verlag.

      Was die "anderen" Nationen/Völker betrifft, halte ich´s mit Fichte, Herder, päpstlichen Enzykliken: sie sind Gedanken Gottes, und ginge nur eines verloren, fehlte es in der Krone des Schöpfers.

  11. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2013 13:23

    Apropos: in Zeiten der grassierenden Kennzeichnungs- und Taferlpflicht wäre auch einmal ein Taferl am ORF und allen seinen Programmen nötig:

    "Warnung: Sie empfangen nunmehr statt ausgewogener Information ausschließlich rot/grüne Propaganda. Für die Aufnahme dieser Inhalte sind auschließlich seine Konsumenten verantwortlich. Beschwerden sind direkt an Laura Rudas cc SPÖ zu richten")

  12. kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    19. Februar 2013 12:49

    Die Idee ist garnicht so abwegig. Man könnte zB am dr Karl Rennerring eine Zusatztafel anbringen "Janer Nazi der für den Anschluss gestimmt hat.
    Beim Kardinal Innitzerplatz: "Jener Nazi, der seinen Brief mit Heil Hitler unterschrieben hat."

    Vielleich findet sich eine Initiative, die diese Zusatztafeln auch an anderen einschlägigen Standorten anbringt.
    Freundschaft und Gelobt sei Jesus Christus.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      19. Februar 2013 13:09

      Schau ich bin auch freundlich und gerne bereit, am Ende dieses Postings mit "Freundschaft" zu unterschreiben, du wirst mich aber nicht dazu bringen können, für die von dir noch zu gründende Partei der ungezogenen Idioten Österreichs (UIÖ) zu stimmen.

      Genauso war es nach dem Anschluss.

      Denn das einzige was man an Innitzer an Braunes finden könnte, war - wenn überhaupt - an seinen Unterhosen. Aber auch dies zeugt eher von menschlicher Größe und Weitsicht. Im Gegensatz dazu steht Renners freudiges JA, nur für Dummheit oder noch schlimmerer roter Hinterlist.

      Du selber scheinst dein GEschichtsbild auf die einfache Dichotomie Nazi - edler Kaffka reduziert zu haben. (So wie der Schüler, der zur Biologieprüfung nur die 'Würmer" gelernt hat und für den daher auch der Rüssel des Elefanten nur als Wurm zu sehen ist.)

      Freundschaft!

      (Was den Jesus Christus anbelangt, so wollen wir doch die Perlen nicht vor die Säue werfen.)

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 19:21

      Trollwatsch (kein Partner)
      19. Februar 2013 13:09

      Schau ich bin auch zu Dir freundlich indem ich Dich mit Gelobt sei Jesus Christus verabschiede.

      Deine Paraphe mit den begackten Hosen des Kardinals hat mich besonders gefreut, da Du damit argumentierst, dass der Herr Kardinal nur deshalb seinen Brief mit Heil Hitler unterschrieben hat, weil er aus Angst in die Hose gemacht hat...seis drum!

      Er hätte ja auch mit "vorzüglicher Hochachtung" oder so ähnlich seinen Brief beenden könnenDen ungezogenen Idioten lasse ich mit Gleichmut auf Dich zurückfallen. Ich würde Deiner Partei wahrscheinlich auch nicht zustimmen. Du hättest also NACH dem Anschluss auch nicht für Deine Partei gestimmt, sondern?

      Wenn wir schon bei den Unterstellungen von Geschichtsbildern sind schätze ich Deines lautet "Du Idiot - ich Tollwatsche ...seis drum.
      Aber was heisst Dein Vergleich Wurm - Rüssel ?

      GsJCH!
      (freundschaft wird sich zwischen uns GsD nie ergeben, weder im politischen noch im gesellschaftlichen Sinne)
      /Ich hatte nie die Absicht, Dich den Säuen vorzuwerfen .. ich bin obendrein noch Tierliebhaber/

    • Trollwatsch (kein Partner)
      19. Februar 2013 22:50

      Na bitte - höflich geht ja auch.

      Es freut mich nur, dass Du indirekt zugeben musst, dass Du auch mit Heil Hitler unterschrieben hättest. Fällt Dir zwar möglicherweise nicht auf, aber man kann von Trollen nicht alles erwarten. Zumal wenn sie sich so mit den Umgangsformen abmühen kann es schon den einen oder anderen Aussetzer geben.

      Wenn man einen Satz einmal so richtig verstanden zu haben meint, dann ist das schon etwas Schönes. Die vollen Hosen des Kardinals brauchen Dich aber gar nicht freuen. Denn wieder hast Du mir damit zugestimmt, dass der Kardinal mit dem Nationalsozen rein gar nichts am Hut hatte - außer der Farbe seines Verdauensproduktes. Das entzieht Deinem ersten Posting zwar den Sinn, aber der war offensichtlich eh nicht beabsichtigt.

      Dass es nach dem Anschluss nicht mehr Helden von Deiner Sorte gegeben hat ist bedauerlcih. Einzig durch die richtige Wahl der Grußformel hätte man dazu werden können. Trotzdem dem Kardinal die Priester damals verhaftet und das Büro von Nazis verwüstet wurde hätte er heldenhafterweise mit Blick auf die kaffkaeske Nachwelt doch etwas mehr Sorgfalt in seinen Briefschlüssen walten lassen können. Gemeinsam mit Deinen deutschen Gesinnungsbrüdern im Reich hättet Ihr sicher heldenhaft zunächst die Wahl Hitlers zum Reichskanzler in Deutschland und dann seinen Einmarsch in Österreich aber sowas von mit links locker verhindern können. Aber ansonsten geht es Dir gut?

      Enttäuschend ist allerdings, dass Du den bekannten Witz von den Würmern nicht kennst. Der hat ja schon so einen Bart. Also ein Schüler hat zur Matura nur die Würmer gelernt, bekommt aber als Frage den Elefanten. Er beginnt damt, dass der Elefant einen Rüssel wie ein Wurm hat und leitet sofort zu den würmern über. Was man unter einer Paraphe versteht ist Dir offensichtlich auch nciht ganz klar. Bitte gelegentlich googeln oder sonstwen fragen.

      Über die Bedeutung von Bibelzitaten kann man sich selbstverständlich nur dann informieren, wenn man sie als solche erkennt. Vielleicht schaust Du einmal nach, wer wem vorgeworfen werden soll und warum nicht. Dir gegenüber sich die armen Borstenviecherln die Perlen.

      Die Gefahr, mit Dir einmal in der gleichen Partei zu sein besteht leider schon. Denn wenn man am Ende ist hat man nciht mehr soviel Auswahl, irgendwo unterzukriechen.

      Also Freundschaft nochmal!

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:26

      Das erinnert mich an meine Grundwehrdienstzeit. Wir hatten da einen Hauptmann, den wir - eigentlich und im nachhinein - sehr verehrten.

      Einer seiner Sprüche war: "Sagen Sie nicht 'Jawoll', denn das heißt 'Leck mich am Arsch'".

      In diesem Sinne auch von meiner Wenigkeit: Freundschaft!

  13. Francois Villon (kein Partner)
    19. Februar 2013 12:39

    Fjodor Dostojewski, war er Hellseher und nur genauer Beobachter der Verhältnisse oder gar eine Mischung aus beidem ? :

    »Schigalew ist ein genialer Mensch ! Wissen Sie, er ist ein Genie in der Art von Fou-rier, aber kühner als Fourier, stärker als Fourier; ich werde sein System studieren. Er hat die ›Gleichheit‹ erdacht !« »Er fiebert und redet irre; es muß ihm etwas ganz Be-sonderes widerfahren sein,« dachte Stawrogin, als er ihn noch einmal musterte. Beide gingen ohne stehen zu bleiben weiter. »Das ist in seinem Hefte schön,« fuhr Werchowenski fort: »er hat der Spionage ihre Stelle angewiesen. Bei ihm beaufsichtigt jedes Mitglied der Gesellschaft jedes andere und ist zur Anzeige verpflichtet. Jeder gehört allen und alle jedem. Alle sind Sklaven und in diesem Sklavenzustande untereinander gleich.

    In extremen Fällen kommen Verleumdung und Mord zur Anwendung; aber die Hauptsache ist die Gleichheit.

    Das erste, was geschehen wird, ist, daß sich das Niveau der Bildung, der Wissenschaften und der Talente senken wird. Ein hohes Niveau der Wissenschaften und der Talente ist nur höher Begabten erreichbar; aber wir brauchen keine höher Begabten ! Die höher Begabten haben immer die Macht an sich gerissen und sind Despoten gewesen.

    Die höher Begabten müssen notwendigerweise Despoten sein und haben immer mehr zur Demoralisation beigetragen als Nutzen gebracht; die werden vertrieben oder hingerichtet. Einem Cicero wird die Zunge ausgeschnitten, einem Kopernikus werden die Augen ausgestochen; ein Shakespeare wird gesteinigt: da haben Sie den Schigalewismus !

    Sklaven müssen gleich sein: ohne Despotismus hat es noch nie weder Freiheit noch Gleichheit gegeben; aber in einer Herde muß Gleichheit herrschen, und das ist der Schigalewismus ! Ha-ha-ha ! Kommt Ihnen das sonderbar vor ? Ich bin für den Schigalewismus !«

    Stawrogin suchte seinen Schritt zu beschleunigen und möglichst bald nach Hause zu gelan-gen. Es ging ihm der Gedanke durch den Kopf: »Wenn dieser Mensch betrunken ist, wo hat er denn Gelegenheit gehabt, sich zu betrinken ? Sollte es wirklich der Kognak getan haben ?«

    »Hören Sie, Stawrogin: Berge zu planieren, das ist ein schöner, keineswegs lächerlicher Gedanke. Ich bin für Schigalew ! Wir brauchen keine Bildung, wir haben genug Wissenschaft ! Auch ohne Wissenschaft reicht das Material auf tausend Jahre aus; was eingeführt werden muß, das ist der Gehorsam. In der Welt mangelt es nur an einem: am Gehorsam. Der Durst nach Bildung ist schon ein aristokratischer Durst.

    Kaum sind Familie oder Liebe da, so regt sich auch das Verlangen nach Eigentum. Wir werden dieses Verlangen ertöten: wir werden die Trunksucht, die Klatscherei, das Denunziantentum befördern; wir werden eine unerhörte Demoralisation hervorrufen; wir werden jedes Genie im Säuglingsalter ersticken. Alles wird unter einen Nenner gebracht, vollständige Gleichheit geschaffen werden.

    ›Wir haben ein Handwerk gelernt, und wir sind ehrliche Leute; weiter brauchen wir nichts,‹ das war vor kurzem die Antwort englischer Arbeiter. Nur das Notwendige ist notwendig, das wird von nun an der Wahlspruch des Erdballs sein. Aber es ist auch eine Art von Krampf nötig; [356] dafür werden wir, die Leiter, sorgen.

    Sklaven müssen Leiter haben. Voller Gehorsam, vollständiger Verlust der eigenen Persönlichkeit; aber alle dreißig Jahre einmal gestattet Schigalew auch einen Krampf, und dann fangen auf einmal alle an, einander bis zu einem gewissen Grade aufzufressen, einzig und allein, damit es nicht langweilig wird. Die Langeweile ist eine aristokratische Empfindung; im Schigalewismus wird es kein Verlangen geben. Verlangen und Streben für uns, aber für die Sklaven der Schigalewismus.«

    »Sich selbst schließen Sie aus ?« sagte Stawrogin wieder unwillkürlich. »Mich und Sie. Wissen Sie, ich hatte daran gedacht, die Welt dem Papste zu übergeben. Mag er zu Fuß und barfuß herauskommen und sich dem Pöbel zeigen: ›Seht, wohin man mich gebracht hat !‹ und alle werden hinter ihm herfluten, sogar die Heere. Der Papst oben, wir um ihn herum und unter uns die Schigalewsche Masse.

    Erforderlich ist nur, daß die Internationale sich mit dem Papste verständigt; und das wird auch geschehen. Der alte Herr wird sich augenblicklich einverstanden erklären. Es wird ihm auch gar nichts anderes übrigbleiben; denken Sie an das, was ich Ihnen vorhersage. Ha-ha-ha, ist das dumm ? Sagen Sie, ist das dumm oder nicht ?«

    (aus: DIE DÄMONEN von Fjodor Dostojewski, erschienen 1873)

  14. LeoXI (kein Partner)
    19. Februar 2013 11:57

    Dr. Karl Renner, Namenspatron des SPÖ-Parteiinstituts und des prominentesten Stücks der Wiener Ringstraße:
    "DER STAAT DER DEUTSCHEN NATION" (erschienen August 1927 in: "Die Gesellschaft, Internationale Revue für Sozialismus und Politik" Nummer 8, IV. Jg):
    "Nach den drei Hauptstoßrichtungen der Nachbarn hat Deutschland, wenn man so sagen kann, drei Zentren: F r a n k f u r t, W i e n und B e r l i n. " ......
    "In diesem Kampf muß die Sozialdemokratie führen, sie muß rückhaltlos und freimütig jedes Uebel aufzeigen und darf sich nicht scheuen, auf dem Weg zur Reichseinheit mit jeder Gruppe zusammenzuarbeiten, die das gleiche will. So wird sie zu dem Verdienst, allen voran die Republik geschaffen zu haben, den Ruhm fügen, der Nation ihe Heimstatt zu ordnen. Und dieser Ruhm wird die soziale Stellung und poitische Macht der Arbeiterklasse nicht mindern, sondern stärken."

    "DER ANSCHLUSS OSTERREICHS AN DEUTSCHLAND ALS EUROPÄISCHES PROBLEM"
    Rede gehalten in der Versammlung des Oesterreichisch-Deutschen Volksbundes am 1. Oktober 1926, Druck: Oesterreichisch-Deutscher Volksbund, Berlin 1927):
    "Wir Anschlußfreunde, in Österreich wie in Deutschland, sehen in der Wiedervereinigung der österreichischen Alpenländer mit dem Deutschen Reich eine Frage, die nur uns angeht, die vor allem von Österreich und Deutschland selbst zu beantworten ist, sie erkennen in ihr bloß die Heimkehr eines verbannten Familienmitgliedes, den selbstverständlichen Zusammenschluß aller deutschen Stämme zu einer politischen Gemeinschaft." .....

    In den Geschichtsbüchern - und im ORF sowieso - verkauft man jedoch standhaft und wider besseres Wissen die Mär, da hätte sich jemand (EIN EINZELNER aus der Sozialdemkratie) ganz plötzlich 1938 kurz instrumentalisieren und zur Empfehlung verführen lassen, mit "JA" zum Anschluss zu stimmen.

    Österreichische Logik:
    Lueger: pfui
    Renner: Ringstraße und Parteiinstitut

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 12:09

      "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann."

      Samuel Butler
      englischer Satiriker (1612 - 1680)

  15. Hegelianer (kein Partner)
    19. Februar 2013 10:39

    Die U-Bahn-Stationen sind schon richtig benannt: Die Endstelle der Linien 38, 39 und 41 (mit dem Ende des F-Wagen auch 42) war schon lange vor der U2 das Schottentor und immer als solches bekannt. Warum hätte man sie 1980 plötzlich "Dr. Karl Lueger-Ring" taufen sollen? Die Verwechslung von "Schottentor" und "Schottenring" ist halb so schlimm, liegt doch nur eine U-Bahn-Station dazwischen. Da war ab 1982 "Zentrum Kagran" viel verfänglicher, wenn Touristen beim Donauzentrum den Stephansdom gesucht haben. Die Haltestelle "Stubentor" wiederum liegt NICHT unterhalb des Dr. Karl Lueger-Platzes. Warum nicht ein historisches Stadttor "wiederbeleben"?

    Auch sonst halte ich eine Zusatztafel für nicht so übel wie es dargestellt wird: Im Gegensatz zu den stalinistischen Massenverbrechen, die Österreich 1945-55 nur tangiert haben, hat der Holocaust für viele Juden in Wien seinen Anfang genommen, und es dürfte auch stimmen, daß der Antisemitismus in Wien weit verbreiteter und gemeiner war als in Deutschland.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2013 10:48

      "Umso schlimmer für die Tatsachen."

      Hegel auf den Hinweis, dass seine Lehren nicht mit der Realität (Tatsachen) im Einklang stünden.

    • Freak77
      19. Februar 2013 11:20

      @ Hegelianer

      Das ist Ihre Meinung.

      Viele haben eine andere Meinung. Ich halte den Doppelnamen "Schottentor-Universität" für diese U2-Station total unnötig und verwirrend. Viel besser wäre die Benennung dieser Station: "Universität" - das ist klar, kurz, unverwechselbar und in allen möglichen anderen Großstädten wie z.B. München gibt es ebenfalls eine U-Bahnstation 'Universität'.

      Wenn man sich in der Gegend dort rund um diese U2-Station umsieht, bemerkt man GAR NICHTS von irgendeinem Schottentor weil dieses eben im Jahr 1860, also vor 153 Jahren spurlos verschwand. Der Bezug zur Realität ist also Null!

      Es bleibt mir schleierhaft mit welcher Logik und Begründung man diese U2-Station mit "Schottentor" benennt.

      Wenn man durch diese unterirdische Passage bei dieser U2-Station geht sieht man Hinweisschilder: "Schottenring" (also hier geht's zum Aufgang Schottenring). Das ist zufällig der Name der nächsten U2-Station - also jede Menge Potenzial für Verwechslungen für Nicht-Wiener.

      Wie Sie zu Ihrer Meinung kommen dass so eine Verwechslung "nicht schlimm" sein soll weil es eh bloß die nächste U2-Station (mit dem Namen 'Schottenring') in ca. 1000 m Entfernung betrifft, ist mir rätselhaft.

      Was den 'Dr. Karl Lueger Platz' betrifft ist es so, dass die U3 EXAKT UNTER diesem Platz fährt. Und die Station dort ganz einfach den 'Dr. Karl Lueger Platz' betrifft.

      Dass man 1991 dann seitens des Wiener Rathauses auf die Idee kam ein vor 130 Jahren abgerissenes Bauwerk sozusagen aus der Versenkung wieder zu beleben hat natürlich zu 100% nur volksbildnerische, kulturelle und historisch-bewußtseinserweiternde Gründe, oder? Lächerlich, das glauben Sie doch selbst nicht!

      Wenn dieser Platz dort z.B. 'Theodor-Körner-Platz' hieße dann gäbe es dort mit der größten Selbstveständlichkeit eine U3-Bahnstation "Dr. Theodor-Körner-Platz". Weil er eben ein SPÖ'ler war. Und dann gäbe es dort keine Station "Stubentor"!

      Warum eine U-Bahnstation nicht so heißt wie der darüber befindliche berühmte und bekannte Platz - nämlich "Dr. Karl Lueger Platz" sondern vielmehr der an den Haaren herbeigezogene Name "Stubentor" dafür gewählt wurde, dass wissen nur der Hegelianer und die Rathaussozialisten.

      In jeder anderen Großstadt würde das alles viel einfacher gehandhabt werden.

      Aber Wien ist halt die "rote Ideologiestadt" (so wie z.B. Pjongjang).

      Da muss man vor lauter Ideologiehuldigung schon so manche Verwechslung und Verwirrung bei den U-Bahnstationen in Kauf nehmen - weil es unsere roten Herrscher in ihrer übergroßen Weisheit so gut meinen mit uns und es so befohlen haben.


      Hinweis: Ich habe etwas weiter unten zum gleichen Thema schon gepostet.

    • Hegelianer (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:18

      @Freak77: Ich habe am Stadtplan nachgesehen: Der Dr. Karl-Lueger-Platz liegt ein wenig nördlich - dort, wo das bekannte Postsparkassengebäude von Otto Wagner ist. Vor U3-Zeiten (als dort noch J und T abbogen) hieß die Station Weiskirchnerstraße.
      Betreffend Schottentor war der Name längst eingeführt. Es wäre sinnwidrig gewesen, die U2-Station 1980 anders zu benennen als die Haltestelle von ca. 10 Straßenbahnlinien.
      Hier vermute ich effektiv keine Ideologie! Warum hat man denn nicht die U3-Station "Volkstheater" "Dr.Karl-Renner-Ring" genannt? Dieser liegt der U3 ein wenig näher als das Volkstheater.

    • Freak77
      19. Februar 2013 17:42

      @ Hegelianer - Sie irren sich -

      Dr. Karl Lueger Platz:

      https://maps.google.at/maps?q=dr.+karl+lueger+platz,+wien&hl=de&ll=48.207442,16.380352&spn=0.001898,0.002401&geocode=+&hnear=Dr.-Karl-Lueger-Platz,+Innere+Stadt+1010+Wien&t=h&z=19

      Also genau da fährt die U3 und die Station ist genau unter dem Lueger Platz und sollte daher "Dr. Karl Lueger Platz" heißen. Aber weil Wien eine Ideologiestadt ist darf diese U-Bahnstation nicht so heißen wie der Platz darüber. Stattdessen benennt man es nach einem Tor das seit über 100 J. weg ist!
      _____________

      Unmittelbar vor dem PSK-Gebäude ist der Georg Coch Platz (das ist doch ein Stück weg vom Lueger-Platz):

      https://maps.google.at/maps?q=Georg-Coch-Platz,+Wien&hl=de&ll=48.209607,16.381482&spn=0.0016,0.002849&sll=48.210046,16.386087&sspn=0.010739,0.019205&oq=georgcoch+platz,+wien&t=h&hnear=Georg-Coch-Platz,+Innere+Stadt+1010+Wien°=270&z=19
      _____________

      Die Stationsbezeichnung "Volkstheater" geht vollkommen in Ordnung, weil das ja ein Gebäude ist, das real existiert. Und nach m. M. wäre die Bezeichnung "Dr. Karl Renner Ring":

      1) übertrieben, weil Karl Renner sowieso schon überall in Wien mit Denkmälern u. Straßenbezeichnungen geehrt wird.
      2) das Volkstheater auch von Bürgern der 'linken Reichshälfte' gerne besucht wird. D.h. diese Stationsbezeichnung war von vielen so gewollt.

      Übrigens:

      Man hatte die S-Bahnstation beim Praterstern - nach dem Neubau 2007 - problemlos umbenannt: Diese Bahnstation hieß vorher "Wien-Nord" und nun "Praterstern". Was ich sagen will: So wie es da möglich war, sollten endlich die beiden besprochenen U-Bahnstationen endlich zeitgemäß und ohne überflüssige Ideologie umbenannt werden:

      Statt: "Schottentor-Universität" auf: "Universität" und
      statt: "Stubentor" auf: "Dr.-Karl-Lueger-Platz"

      - das wäre ein Zeichen für ein modernes zeitgemäßes Wien welches das Selbstbewußtsein hat zu seiner Geschichte zu stehen und last but not least eine große Erleichterung für die Nicht-Wiener um sich zurechtzufinden.

  16. Torres (kein Partner)
    19. Februar 2013 10:29

    Wird eigentlich auch eine Zusatztafel am Che-Guevara-Denkmal angebracht? Mit der ungefähren Anzahl der durch ihn direkt oder indirekt Ermordeten? Und wie ist das mit dem (ebenfalls antisemitisch eingestellten) Richard Wagner ? Wird da vielleicht bei jeder Opernaufführung auf dem Plakat und/oder dem Programmheft ein entsprechender Zusatztext eingefügt?

  17. Neppomuck (kein Partner)
    19. Februar 2013 10:13

    Was wird wohl dereinst auf der Tafel unter Michael Häupls Trinkmal … ähhh …Denkmal stehen?
    "Bürgermeister während und Vorschubleister der erfolgreichen 3. Türkenbelagerung ..."
    Einem Vergleich mit Lueger wird er nie standhalten können, mag man Lueger heruntermachen wie man will.
    „Ein Zwerg bleibt immer nur ein Zwerg, und säße er auf einem Berg.“

    n.b.: Minderwertigkeitskomplexe sind relativ leicht in den Griff zu kriegen.
    Man muss nur einsehen, tatsächlich minderwertig zu sein.
    Das ändert zwar nichts an der Wertigkeit, aber der Komplex ist weg.

  18. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2013 09:59

    Wie wird man zum Faschisten?

    Man besorgt sich einen, der einem die Gewissheit gibt, man habe unterschiedslos und immer recht.

    Denn wenn man das absolute und unhinterfragbare Recht auf seiner Seite hat, dann darf man auch ganz frei und ungezwungen allen gegenüber das Arschloch geben, im Kleinen wie im Großen und im Leben wie im Tod. Und man ist trotzdem kein Arschloch, denn man hat ja recht und die anderen sind die Abszesse.

    Und dann darf man sich nicht wundern, dass man Sozialist ist.

  19. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2013 09:36

    Die Gasse vor dem Bundeskanzleramt, die Bruno-Kreisky-Gasse sollte endlich in Engelbert-Dollfuss-Platz umbenannt werden. Der hat uns mit seinem LEben etwas gegeben, Kreisky gab nur das, für was wir heute die Rechnung zu bezahlen haben. (Bei dieser Gelegenheit könnte auch diese wasserberieselte Scheusslichkeit entfernt werden. Kresiky hat zudem auch noch einen Platz im 22.)

    Denn es geht nicht darum, von anderen schlecht zu sprechen und sie zu verunglimpfen, es kommt vielmehr darauf an, das Gute der Eigenen herauszukehren.

  20. Pius (kein Partner)
    19. Februar 2013 09:30

    Der heilige Augustinus soll gesagt haben:

    “Nimm dem Staat das Recht – und es bleibt eine Bande von Räubern”.
    Papst Benedict hat dies im September 2011 öffentlich wiederholt – und deutlich auf europäische Verhältnisse abgestellt, die er ja besonders gut kennt.

    http://mcexcorcism.wordpress.com/2013/02/17/nicht-schuldig-in-nurnberg-eine-tatbestandsanalyse/

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/18/emissions-handel-kostet-europaeer-300-milliarden-dollar-ohne-jeden-effekt-aufs-klima/

  21. Da Koal (kein Partner)
    19. Februar 2013 08:43

    Ein interessantes Thema und Unterberger hat teilweise nicht unrecht. Was allerdings immer wieder "vergessen" wird - der gute Lueger auf den manch Bürgerlicher so stolz ist, hat fleißig Schulden gemacht. Das wird hier so ziemlich jedem Politiker angekreidet, nur auf die kreditfinanzierten Errungenschaften vom Lueger ist man stolz.

    • aw70 (kein Partner)
      19. Februar 2013 09:25

      @Da Koal

      Stimmt schon, dass Lueger auch Schulden gemacht hat. Er hat es allerdings auf eine andere Art gemacht: zweckgebunden, für essentiell nötige Infrastruktur-Projekte. Und nicht, um sich via Inseraten und Volksbelustigungen die Stimmen des Volkes zu kaufen. Das ist ein essentieller Unterschied, der gar nicht genug hervorgehoben werden kann.

      Ich habe einmal einen Vortrag von (damals) Bürgermeister Zilk gehört, wo er auch über das Schuldenmachen der öffentlichen Hand geredet hat. Und sinngemäß gemeint hat, dass die Gemeinde die letzte Rate für die 2. Hochquellwasserleitung erst in den 1970ern oder 1980ern zurückgezahlt hat. Mit dem Zusatz, dass rückblickend wohl kaum jemand dafür sein kann, dass diese nicht gebaut worden wäre, weil das Geld damals eigentlich nicht da war. Mich hat die lange Rückzahlungsdauer damals ziemlich erstaunt, quer über einige Währungsumstellungen und Inflationen. Aber er wird schon gewusst haben, wovon er spricht (in diesem Fall, halt).

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    19. Februar 2013 01:34

    reinhard.horner@chello.at

    Die nicht dem unterstaatlichen und unterdemokratischen Morast erlegenen Wiener Bürger mögen Tafeln mit der Information anbringen, was Wien und was das Rotwien dem Wirken von Dr. Karl Lueger verdankt.

    Sollten sie dies unterlassen, sind sie selbst schuld, wenn sie immer dreister rotgrün angepinkelt werden.

  23. fokus
    18. Februar 2013 22:41

    Apropos Wohlfahrtsstaat.

    Es wird bereits international vor dem gleichen Steuergeldmißbrauch wie 2008 gewarnt. Da wird aber der Kanzlerdarsteller dieses Mal "supernackt" dastehen, wenn es bei dieser Nationalratswahl nichts zu verteilen gäbe.

    http://www.orf.at/stories/2166962/2166953/

  24. machmuss verschiebnix
    18. Februar 2013 22:36


    "... Bricht doch ihre zweite Identitäts-Säule, der exzessive Wohlfahrtsstaat, gerade dramatisch
    unter der von ihm ausgelösten Schuldenlast zusammen..."

    Ausnahmsweise ein gutes Stück weit "off topic" ... hier bricht nämlich für unsere geniale
    Sozi-Regierung allem Anschein nach auch bald die Ausrede auf diverse EU-Vorgaben
    in sich zusammen:

    http://www.format.at/articles/1307/930/352773/am-ende-waehrungsreform

    Ziemlich sicher hat Hankel hier in Vielem recht (nur nicht mir "Reform-Druck rausnehmen"),
    ganz klar läßt er auch im letzten Absatz die Sau..äh Katze aus dem Sack :

    Hankel: Aber wer kauft die denn? Kaufen Sie griechische Staatsanleihen? Ich würde Ihnen davon abraten. Sie sind in diesem Punkt naiv. Die Hedgefonds wissen genau, warum sie darauf bestehen, dass die EZB ihre Anleihen kauft, weil am Markt sind die nicht verkäuflich. Zumindest nicht ohne große Verluste. Das weiß der Soros. Deswegen stellt er sich überall hin, und sagt, die Deutschen müssen den Euro retten. In Wirklichkeit meint er seine Gewinne, seine Investitionen. Das sind hochgradige Betrüger. Und sie leben natürlich von der Fehlinterpretation der Presse, die das nicht sieht. Ich würde den Soros aufspießen, aber ich habe keine Zeitung, die das druckt.

    .

  25. Haider
    18. Februar 2013 22:16

    Mir tut es immer weh, wenn man – politisch natürlich völlig korrekt – auf Bürgermeister Dr. Cajetan Felder vergißt (auch in diesem Artikel, verehrter Herr Dr.AU!)
    Allen Interessierten würde ich z.B. das Buch des in diesem Zusammenhang politisch völlig unverdächtigen (ehemaligen Gemeinde Wien Beamten) Univ.-Prof. Dr. Felix Czeike empfehlen.
    Cajetan Felder - Erinnerungen eines Bürgermeisters - anläßlich des 150.Geburtstags des großen Bürgermeisters
    Kann antiquarisch unter: http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=cajetan+felder&author=&title=&check_sn=on um einen Bettel erworben werden.
    Dieser Bürgermeister (1868-1878) war Liberaler, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, gerichtlich beeideter Dolmetscher für 8 (oder mehr?) Sprachen, erfolgreicher Rechtsanwalt, Erbauer der 1. Wr. Hochquellenwasserleitung (siehe Hochstrahlbrunnen), verantwortlicher Kommunalpolitiker für die Errichtung des Zentralfriedhofs und der Donauregulierung, der ersten (und einzigen) Wr. Weltausstellung, die Errichtung des neuen Rathauses und und … - kein Alkoholiker! (Gratz, Zilk, Häupl???)

  26. Haider
    18. Februar 2013 21:51

    99,99 % der Jugendlichen Österreichs finden den Antisemitismus abscheulich. Wenn die Taferlaufsteller, Geschichtsklitterer, Straßenumbenenner, Nachpläpperer und Zwangsbeglücker so weiter machen, könnte es sein, daß der eine oder andere kritische Geist hinterfragt: "Warum passierte das damals alles?" "Waren alle unsere Vorfahren Killer, Massenmörder, Untermenschen, Grenzdebile?"

  27. Freak77
    18. Februar 2013 21:03

    Apropos Wiener U-Bahnstationen:

    Als in den 1970er-Jahen feststand, dass in Wien U-Bahnen gebaut werden, war klar, dass es irgendwann auch eine U-Bahnstation unter dem Lueger-Platz geben wird.

    Natürlich mussten sich die Rathaussozialisten sofort etwas überlegen, um dieser U-Bahnstation eben einen anderen Namen als „Dr. Karl-Lueger Platz“ zu geben.

    Die Strategie auf die die Linken kamen war: „Benennen wir manche U-Bahnstationen halt nach historischen Bauwerken die irgendwann einmal da in der Nähe standen.“

    Da musste ein Präzedenzfall geschaffen werden – eben im Hinblick auf die Situation beim Lueger-Platz.

    Der Präzedenzfall war die U2-Station, die jetzt „Schottentor-Universität“ heißt. Von der Logik her müsste diese U2-Station ganz einfach „Universität“ heißen.

    Aber man benannte sie im Jahr 1980, (120 Jahre nach dem Schleifen des Schottentors) „Schottentor-Universität“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schottentor_%28U-Bahn-Station%29 ) und es war somit eine Möglichkeit und ein Vorwand geschaffen um eben die zukünftige U-Bahnstation beim Lueger-Platz ganz anders zu nennen.

    Auf Basis dieses Vorwands war dann 1991 die Möglichkeit da, die U3-Bahnstation beim Lueger-Platz nach einem Tor zu benennen, das schon seit 130 Jahren weg war.

    Man benannte diese U-Bahnstation skurrilerweise: „Stubentor“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Stubentor_%28U-Bahn-Station%29 ) anstatt so wie es logisch wäre: „Dr. Karl-Lueger-Platz“.


    In anderen Städten würde man nie denken wie ideologisch und eigenartig in Wien die U-Bahnstationen benannt wurden. Man machte alle möglichen Verrenkungen um eine Station „Dr. Karl-Lueger-Platz“ zu verhindern.

    • Haider
      18. Februar 2013 23:11

      Kaum Wiener könnnen die Haltestellen Schottentor und Schottenring unterscheiden, unsere Analphabethen orientieren sich vermutlich eher an der Wandfarbe der Stationen, die Touristen sind natürlich völlig überfordert. Ich befürchte, daß solche Namensgebungen nur Platzhalter für weltpolitische Größen sind. In Floridsdorf gibt es ernste Bestrebungen, das neue Spital nach dem Wr. SP-Nachkriegsbürgermeister Jonas zu benennen. Sollte dies nicht durchgehen, dann könnte man wenigstens den Bahnhof nach dem Platz davor "Franz-Jonas-Memorial" benennen. Und gleich in einem Aufwaschen die Prager-Straße in "Franz-Jonas-Allee" und die Brünnerstraße in "Jonas-Tangente".
      Irgendetwas muß man natürlich noch für den derzeitigen SP-Bezirksvorsteher Lehner aufheben. Wie wär’s mit der von Ing. Lugner erbauten Moschee am Bruckhaufen im 21. Bezirk?
      Wien steckt voller Kuriositäten: Stalingedenktafel in der Schönbrunnerstraße, Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt, Julius Tandler Platz im 9. oder Renner-Ring im 1. Bezirk. Die unüberlegte Benennung von öffentlichen Flächen treibt ohnehin wilde Blüten. Da wird nach dem notorischen Fremdgeher Kennedy eine Brücke in Hietzing benannt. Die Rathaussozis sind stolz auf den nach dem kommunistischen Revolutionär Friedrich Engels benannten Platz im 20. Bezirk. Dort sammelt sich ein Großteil der Bezirkslinken immer am 1. Mai und stattet sich mit „Hammer-und-Sichel-Fahnen“ aus ehe sie zum Republik-Denkmal am Renner-Ring aufbrechen. [Und jetzt drehen Sie einmal die Symbole politisch um. Die Unverfrorenheit ist typisch!]

    • Undine
      19. Februar 2013 09:06

      @Haider

      *******!

  28. terbuan
    18. Februar 2013 18:57

    Abgesehen von dem berühmten Zitat
    "Wer a Jud is, des bestimm I" ist auch folgender Satz von Karl Lueger überliefert:

    "Ja, wissen S', der Antisemitismus is' a sehr gutes Agitationsmittel, um in der Politik hinaufzukommen; wenn man aber amal oben is', kann man ihn nimmer brauchen, denn des is' a Pöbelsport!“

    Und der Historiker und langjährige Leiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs Felix Czeike zitiert in seinem Buch aus 1973 "Wien und seine Bürgermeister" die Arbeiter-Zeitung, welche nach seinem Tod geschrieben hat:

    "Man wird sich diese große Stadt nach seinem Ableben ohne ihn nicht leicht vorstellen können..."

    Was haben wir doch heute für armselige, völlig geschichtslose Kreaturen in dieser schönen Stadt!

    • ambrosius
      18. Februar 2013 19:14

      Das ist das schöne an unserem Diskussionsforum: Immer wieder tragen Mitdiskutanten nicht nur zur Meinungsbildung bzw. Vielfalt bei sondern auch mit Sachwissen zum Wissenstand von uns allen.
      Danke

    • fokus
      18. Februar 2013 21:07

      Außerdem erlebte Wien unter Bürgermeister Luegers Amtszeit einen Aufschwung, von dem wir zum Großteil heute noch profitieren:

      II. Wiener Hochquellenwasserleitung,
      Kommunalisierung der Gas- und Elektrizitätsversorgung sowie der Straßenbahnen,
      Bau der Wiener Stadtbahn,
      Bau von großen Sozialeinrichtungen wie Versorgungsheim Lainz, Psychiatrisches Krankenhaus am Steinhof,
      Erhalt des Wald- und Wiesengürtels als Erholungsraum für die Städter.

      Davon können die Sozis heute nicht einmal träumen und man darf jetzt schon nachdenken, was von deren unsäglichen Wirken bleiben wird.

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:52

      Haider
      18. Februar 2013 21:51

      Dazu fällt mir die nächste "Volksbefragung" ein.
      Da sollen wir kundtun ob wir für die Privatisierun uA der öffentlichen Verkehrsmittel sind.
      Sind denn diese nicht nach USA verkauft worden und nur zurückgeleast? Und die Wasserwerke usw ??
      Wer kann (will) das verifizieren??

  29. cicero
    18. Februar 2013 18:09

    An jeder jüdischen Gedenkstätte soll ein Schild angebracht werden:
    " Israel verweigert Nichtjuden die Menschenrechte !"

    Israel has boycotted the UN human rights forum over fears of scrutiny of its treatment of residents of the occupied territories. Israel is now the first state in history to win a deferment of the periodical review of its human rights record.

    Tel Aviv has refused to send a delegation on Tuesday to the United Nations Human Rights Council in Geneva for the Universal Periodic Review procedure where UN member states have their human rights record evaluated every four years.

    Israel’s cooperation with the council stopped last March after the UN set up a committee to inspect the effects of the Israeli settlements on Palestinians.

    • ambrosius
      18. Februar 2013 19:16

      Aufpassen ! wir haben da einen Mitblogger, der wird Sie gleich fürchterlich beschimpfen und Ihnen sagen, daß sie nichts von Israel verstehen und das M... halten sollen !

    • cicero
      19. Februar 2013 09:29

      ambrosius
      Die wortagressiven Gratisschimpfer lauern schon in ihren Löchern. Das ist billiger als eine Matchkarte für Rapid !

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 15:57

      cicero
      18. Februar 2013 18:09

      Und Israel ist der einzige Staat in dem die Menschenrechtsverachtende Genitalverstümmelun von Kindern Grundgesetz ist.

  30. Brigitte Imb
    18. Februar 2013 18:03

    Noch ein OT
    Sehr interessant, daß sich jemand um fehlerhafte Lebensläufe von (Landes)Politikern kümmert, allerdings wird auf den Oberlügner "Dr. Faymann" total vergessen, in dessen Vita 7 Jahre fehlen. Hat schon jemand überprüft, ob er den Taxischein wirklich gemacht hat und ob er auch tatsächlich als Taxifahrer gearbeitet hat?

    http://oesterreich.orf.at/stories/2572063/

    • Undine
      18. Februar 2013 18:20

      @Brigitte Imb

      Vielleicht hat der Faymann als Taxler nur "gepfuscht"?

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2013 21:17

      @ Undine,

      ein Sozi, NIEMALS(!), die ziehen es vor vom Geld der "anderen" zu leben.

      Ob der "Dr. Faymann" neben seiner Matura auch den Führerschein nicht -bzw. doch irgendwie "gewonnen" - hat, kann ich leider nicht feststellen. ;)

    • Undine
      19. Februar 2013 09:16

      @Brigitte Imb

      Ich frag' mich ja immer noch, wovon Faymann in diesen 7 ungeklärten Jahren gelebt hat, wo er gemeldet war, ob er überhaupt versichert war.

  31. Der Jurist
    18. Februar 2013 17:10

    Für die Haltung der ÖVP in dieser Frage gibt es einfache Erklärungen: Man nennt sie "Bürgerliche Feigheit" und "Richtungslosigkeit".

  32. Brockhaus
    18. Februar 2013 16:20

    Links und rechts der Volksschule der Gemeinde Wien am Asperner Heldenplatz im 22. Wiener Gemeindebezirk stehen zwei riesige Eichen, davor befinden sich zwei Gedenktafeln mit folgender Inschrift:

    BÜRGERMEISTEREICHE

    GEPFLANZT VON DER GEMEINDE WIEN
    AM TAG DER UNTER BÜRGERMEISTER

    DR. KARL LUEGER

    ERFOLGTEN ERÖFFNUNG DIESER SCHULE
    29.APRIL 1909

    Bin schon sehr gespannt, wann diese wunderschönen und über 100 Jahre alten Bäume mit irgendeiner fadenscheinigen Ausrede gefällt und die beiden davor befindlichen Erinnerungstafeln entfernt werden. Vielleicht werden sie ersetzt mit einem roten Nelkenstrauch und einer Tafel mit der Inschrift "Gegossen mit einem Viertel Grünen Veltliner gespendet vom Bürgermeister Dr.Michael Häupl, genannt Vampo"

    Mit traurigen Grüßen

    Brockhaus

    • Undine
      18. Februar 2013 16:31

      Oh Gott, lieber @Brockhaus, bringen Sie diese verhetzten linken Würstel nicht auf solche Gedanken!

    • S.B.
      18. Februar 2013 17:21

      @Brockhaus

      Mein Beileid!
      Ich fürchte, Sie haben "schlafende Hunde" geweckt.
      Lange werden Sie sich jetzt dieser Bäume und der Tafel nicht mehr erfreuen.
      Der 22. Bezirk ist sowieso eine linke Hochburg, da greifen die rigoros durch.
      Was kann der arme Bruder Baum dafür?

    • fokus
      18. Februar 2013 21:24

      @Brockhaus

      Noch dazu sind das politisch völlig inkorrekte EICHEN.
      Demnächst wird es einen Baumbefund geben, wie altersschwach und gefährlich diese Bäume sind und dann........................! R.I.P.

    • Undine
      19. Februar 2013 09:19

      @fokus

      Mann, oh Mann, es werden doch keine "Deutschen Eichen" sein!

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:07

      S.B.
      18. Februar 2013 17:21

      Man müsste die Grüninnen aufhetzen eine Mahnwache aufzustellen!

  33. schreyvogel
    18. Februar 2013 16:14

    Also vom "aggressiven Antizionismus" der Linken ist in der Öffentlichkeit nicht sehr viel zu merken.
    Leider!

    • Torres (kein Partner)
      19. Februar 2013 12:25

      Aber ja doch! Erinnern Sie sich etwa an die "Resolution" des (dafür total unzuständigen) Wiener Gemeinderates gegen die Aktion Israels gegen das türkische "Versorgungsschiff" für die Palästinenser.

  34. Undine
    18. Februar 2013 15:50

    A.U. schreibt:

    "Was ist etwa mit dem roten Stadtrat Julius Tandler, der sich für die Tötung von „lebensunwertem Leben“ ausgesprochen hatte, und der 1930(!!), also absolut freiwillig, ins kommunistische Russland emigriert war?"

    Stammten folgende Zeilen von dem Wr. Bürgermeister Karl Lueger, dann könnte man den Haß der "Vereinigten Linken" auf ihn noch irgendwie verstehen. Diese Zeilen stammen aber vom jüdischen Arzt und Stadtrat für das Gesundheitswesen Dr. Julius Tandler:
    ....................................................................................................................
    "Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müssen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das Problem der Vernichtung lebensunwerten Lebens an Aktualität und Bedeutung. Gewiß, es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbewußstein dringen."
    .....................................................................................................................

    Diesem Mann wird in Wien ein Platz an prominentester Stelle gewidmet und eine Münze und eine Briefmarke mit seinem Konterfei darauf!
    Dem Karl Lueger aber, der SOLCHE Worte NIE geäußert hat, der sich wirklich um Wien riesige Verdienste erworben hat, spuckt man ins Grab nach. Wer soll das noch verstehen?

    • Konrad Loräntz
      18. Februar 2013 16:20

      Tandler hätte somit als Deutscher die Nr. 30.001 gehabt :=)

      Liebe Undine, ich wollte Sie ja schon nach der sinistren äh dextristren Quelle Ihres Zitates fragen. Aber ei der Potz, irgendein rechter Flegel hat diesen sportlich-markigen Spruch ja auf Wikipedia gestellt. Bin gespannt, ob das dort länger so stehen bleibt.

      Mich wundert schon gar nichts mehr.

    • ambrosius
      18. Februar 2013 16:38

      Dieser Absatz von Tandler, liebe Undine, der ja sonst ein angeblich ganz passabler Arzt gewesen sein soll, muß fairerweise aus dem damaligen Zeitgeist verstanden werden.
      Die Botschaft Christi ist damals noch weniger präsent gewesen bzw. verstanden worden als heute und die Gedanken eines Michel Foucault ( politsch ein absolutes Arschloch, philosophisch ein großer Denker) waren auch noch nicht formuliert. Es war vielmehr die Zeit in der ein Adolf Hitler seine Deutschen als " Menschenmaterial", zur Erreichung seiner Ziele von der " Vorsehung" anvertraut, betrachtet hat und das auch akzeptiert wurde; es war die Zeit in der Stalin sagen konnte: "wen interessiert es in 70 Jahren, wenn die Menschen mit der Bahn nach Archangelsk fahren, ob die Menschen an der Grippe oder im Lager gestorben sind?."
      Die Azteken hielten es für gottgefällig, Ihrem Gott massenhaft zuckende Herzen von Kriegsgefangenen vorzuwerfen und hatten kein schlechtes Gewissen dabei. Die Griechen hielten die Knabenliebe als völlig normal und gesellschaftlich akzeptiert und hatten auch kein schlechtes Gewissen dabei.

      Der Skandal des Sozengeschmeiß liegt ja auch nicht so sehr in der politisch motivierten Geschichtsfälschung, so ärgerlich das auch ist, sondern darin, daß dieses Gesindel aus der pseudointellektuellen linken Ecke der Geschichtswissenschaft Gewalt antut, indem es historische Vorgänge nach heutigen- obendrein noch manipulierten- Maßstäben mißt und darstellt.

    • Undine
      18. Februar 2013 18:35

      @Ambrosius

      ".....muß fairerweise aus dem damaligen Zeitgeist verstanden werden."

      Ja, lieber Ambrosius, da stimme ich Ihnen schon zu, aber dann müßte man auch für alles andere Geschehen in der Geschichte Österreichs und Deutschlands dieses "Verständnis" aufbringen. Es gab immer einen "Zeitgeist". Genau genommen müßte man alles, was längst Geschichte ist, sachlich sehen. Aber man kann nicht nur den Dr. Tandler wegen seiner jüdischen Herkunft schonen und alle anderen verdammen.

    • ambrosius
      18. Februar 2013 18:48

      Das, liebe Undine iswt genau das, was ich ausdrücken wollte

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      19. Februar 2013 14:00

      Ich finde die Tatsache, daß Julius Tandler in die UdSSR emigriert ist, eigentlich verwerflicher als seine eugenischen Positionen. Ich fürchte, Julius Tandler hat viele behinderte Kinder von Alkoholikerinnen gesehen. Es ist ja kein Zufall, daß die SPÖ sich damals mit dem Arbeiterabstinenzlerbund gegen den Alkoholmißbrauch engagiert hat.
      Nicht, daß ich die Tötung Geisteskranker oder Behinderter gutheißen oder auch nur in Kauf nehmen wollte. Aber heute gilt das ganze Zartgefühl der Politik, der Medien und der "Menschen da draußen" jenen, deren Leben vor hundert Jahren, unter dem Eindruck der damals neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse von Charles Darwin und Gregor Mendel und der Philosphie etwa Nietzsches oder Herbert Spencers "lebensunwert" genannt worden wäre, und mir scheint, daß da schon eine Umwertung aller Werte stattgefunden hat, und zwar genau jene, vor der Nietzsche so gewarnt hat: Als „gut“ gilt das Kranke, der Defekt, das Zukurzgekommene, Arme, Behinderte, als „böse“ gilt das Gesunde, Starke, Lebendige, das heute im Verdacht steht „faschistisch“ zu sein. Nietzsche merkt an, daß die Bewertung erstens umgekehrt gehört und zweitens das Begriffspaar gut-böse durch gut-schlecht ersetzt werden müßte. Gesunde, schöne oder starke Menschen sind nicht böse, auch die Sportler auf den Photos der Leni Riefenstahl sind das nicht. (Das gilt auch für schöne Menschen auf Modephotographien, die neuerdings die Rancune und die Mißgunst der Heinisch-Hosek auf sich gezogen haben.)

      Von einer "christlichen" Partei wie der ÖVP hört man nicht ein Wort über die moralischen, religiösen oder philosophischen Fragen im Zusammenhang mit der recht langen Frist der "Fristenlösung", sondern ausschließlich sehr restriktive Wortmeldungen des Behindertensprechers Huainigg, der stets mit Betroffenheit, Eugenik und Selektion zur Stelle ist, wenn es etwa darum geht, die Präimplantationsdiagnostik nach der In-vitro-Befruchtung zu erlauben. Die ÖVP erlaubt es also nicht, den Familien, in denen schwere vererbbare Krankheiten vorkommen, etwa Muskeldystrophie Duchenne, Mukoviszidose, Chorea Huntington, den in vitro gezeugten Achtzeller (!) vor der Implantation zu untersuchen und eventuell zu töten. Das sei behindertenfeindlich und faschistisch, heißt es. Wer so wie ich in seinem Umfeld miterlebt hat, wie Kinder und junge Erwachsene an der Mukoviszidose elend zugrundegingen, wer das Leid der Eltern erlebt hat, der wünscht sich in Fragen der Eugenik mehr Sachlichkeit und weniger Ideologie.

      In Diskussionen erfahre ich immer wieder, daß Gesundheit gerade in grünen Kreisen, wenn nicht gerade Ernährung das Thema ist, als "zu gesund" oder als relativ gilt. Man will zwar Ampeln auf Lebensmittel und Unterwäscheplakate drucken, aber Krankheiten, Behinderungen, das hohe Alter mit seinen Beschwerden und Defekten, Chromosomenaberrationen mit teilweise schwersten Krankheitsbildern sollen der Beurteilung oder gar einer Bewertung entzogen werden. Gesunde Kinder abtreiben = Frauenrecht, ja gar Menschenrecht, Embryonen sind Zellhaufen. Kranke Zellhaufen abtreiben = Faschismus, Embryonen sind Kinder. Alte Leute füttern: das ist würdelos, es heißt "ausspeisen" oder "Essen anreichen" oder "Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme". "Füttern" sagt man nur im Zusammenhang mit Tieren oder Säuglingen(!). Schweigen wollen wir vom Wickeln und der vorgeschriebenen Wortwahl in den „Geriatrischen Zentren“.

      Daß ich nicht vergeß’: Krankenhäuser heißen Gesundheitszentren oder "Sozialmedizinische Zentren" (SMZO, SMZS). Krankenschwestern: heißen "Diplom-Gesundheits-und-Krankenschwestern". "Krank" darf man nur aussprechen , wenn "gesund" gleich daneben steht, von neunzigjährigen Dementen kann man noch so viel lernen (allerdings, man lernt etwas über sich selbst, das man so vorher nicht hat wissen wollen), Kinder mit Neuralrohrdefekten sind "nicht perfekt", aber Eltern haben eben "kein Recht auf ein perfektes Kind." Alles ist irgendwie gleich, gleich viel wert, eine Frage des Blickwinkels, ein soziales Konstrukt, und wer nicht imstande ist, Siechtum oder Neuralrohrdefekte als Quelle fruchtbarer Anstrengungen oder als etwas andere Normalität zu sehen, der möge sich eben eine rosa Brille aufsetzen.
      Ich bin nicht imstande, und in mir erzeugen die brutalen Worte des Julius Tandler nicht so sehr Entrüstung, als ein einen kynischen Ingrimm.

    • Undine
      19. Februar 2013 14:49

      @Franziska Malatesta

      Danke für diesen exzellenten Kommentar! Ihnen gebührt für wirklich jedes Wort ein Stern! ************+!
      Sie haben jeden meiner Gedanken in Worte gekleidet! 100%ige Zustimmung.

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:16

      ambrosius
      18. Februar 2013 16:38

      " Ei der Daus!"" muß fairerweise aus dem damaligen Zeitgeist verstanden werden."

      Da muss man wohl auch den Hollercaust mit einbeziehen. Der damalige jahrhunderte alte "Zeitgeist" hat halt ein bisserl übertrieben, hätte der Tandler gesagt!

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 12:02

      Eine Reihe junger starker Athleten ist langweilig wie ein reglmäßig gepflanzter Fichtenwald. Und genauso anfällig für INtriegen und Doping wie die Fichten für Schädlinge. Wobei Schädling nur unsere menschliche Warte meint. Nichteinmal die der Fichten.

      Womit wir beim Wort "krank" wären. Dieses ist natürlich durch "gesund" zu ergänzen. Wenn man sich aber schon bei "krank" nichts zu denken vermag, weil man den Umgang, mit allem Kranken peinlichst genau vermeidet, dann wird man sich auch bei "gesund" nichts denken können. Und auch wenn man das kann, bleibt immer noch unsere eigen Warte, aus der wir die Begriffe sehen. Da man fremde Zahnschmerzen nicht spürt, wird auch die Krankheit zum Technischen Fall und damit technisch zu lösen.

      Gödel - neben vielen Beispielen - war sicher geistig nicht ganz auf der Höhe, aber er hat es gebracht. Ob die Heroen der Schi-WM körperlich auf der Höhe sind, wage ich zu bezweifeln angesichts der zahllosen Verletzungen. Oder sind sie es nur geistig nicht damit sie sich das antun können. Quasthof wäre nach den eugenethischen Maßstäben auch nur abzutreiben gewesen. So ist er ein Opernstar.

      Wir wissen es einfach nicht. (Es standen viele Säulen. Aber nur die des Menon sang.) Daher ist die epoché die angemessene Haltung.

      Tandler ist daher nicht wegen des Tötungssagers zu verurteilen - der ist nur für das Geschrei gut. Viel schlimmer ist sein Verbrechen, dass er die Dinge für machbar hielt, die nicht für machbar sind. Denn Eugenethik bedeutet letzlich einweder die Versteinerung alles Lebenden durch die Ausschaltung der Evolution oder der gaucklertrick, andere meinen zu lassen, mann könne der Evolution bessernd ins Handwerk pfuschen. In beiden Ergebnissen ist nur Unsinn. Und die Idee einer materialistischen Ebvolution wird durch den Materialismus letztlich einfach ausgeschaltet.

    • ambrosius
      20. Februar 2013 13:29

      @ Kaffka
      Ich hab`s gewusst: irgend so ein cerebraler Einzeller mißversteht- wohl absichtlich- den Unterscheid zwischen einer -mehr als problematischen- Äußerung und 6 Millionenfachen Mord.

  35. mitzi
    18. Februar 2013 15:11

    Jedenfalls hat Bürgermeister Lueger nicht, wie seine späten Nachfolger, für einen sauberen Rathausplatz gesorgt, indem er zweimal täglich mit einem Fetzen drüberging.

  36. ambrosius
    18. Februar 2013 15:01

    Also: da haben wir einmal 12 Stunden mehr oder weniger erregte und wütende Beiträge zu lesen, die übrigens sehr viel Wissenswertes enthalten ( neben den Meinungen). Daß DschugasschviliStalin iln Wien gelebt hat und Stammgast im Cafée Central war, war mir bekannt, seine Adresse in der Schönbrunnerstraße und die Erinnerungstafel allerdings nicht.

    Ich frage aber: wo sind heute die Adolf Hitler Plätze? die Stalin-Alleen? die Leninprospekte?die Karl Marx Stadt? (Es geht mir dabei wohlgemerkt nicht um die Taten der eben genannten Herren und auch nicht darum, diese mit anderen Personen zu vergleichen, nach denen Straßen,Plätze u. dgl. benannt wurden, sondern darum aufzuzeigen, wie kurzlebig solche " Ehrungen" sind)

    Daß es noch Franz-Josefstraßen, Plätze und den Bahnhof gibt liegt warscheinlich daran, daß man listigerweise das "Kaiser" wegelassen hat, womit es für linke Gehirne nicht mehr ortbar war.

    Jetzt geht es halt dem Lueger an den Kragen. Es kann ja auch nicht sein, daß eine an die Macht gekommene Klasse von Kleinbürgern akzeptiert, daß einer der Ihren, obendrein noch gegen den heftigen Widerstand des Kaisers, der den Kerl partout nicht ausstehen konnte, daß es also einer der ihren schon vor 120 oder so Jahren dorthin geschafft hat wo sie heute sind und auch noch die Frechheit bessen hat, sich einer Splittergruppe namens Christlich-Soziale anzuschließen und diese Gruppe zur staatstragenden Partei zu entwickeln Sowas gehört sich einfach nicht! Ein ordentlicher Spießbürger hat Sozialist zu sein und nicht Christlich-Sozial!

    Man beruhige sich also: es wird die Zeit kommen, wo man nicht nur über die Begeisterung des Renner Koarl über den Anschluß reden wird, sondern auch über den Brief an den in unverbrüchlicher Liebe verbundenen und verehrten Genossen Stalin, den er aus seiner warmen Stube im Semmeringgebiet zu Kriegsende geschrieben hat.
    Aber auch Genosse Kreisky, der ja die Jahre der Shoah in schwedischen Betten verbracht hat und dort wohl den Ministerpräsidenten Per Albin Hanson kennen gelernt wird sich im Grabe umdrehen, wenn die Bewohner der gleichnamigen Siedlung, alles sicher stramme Sozialdemokraten, erfahren, welch unsterbliches Verdienst eben dieser Herr Hanson um die Reinhaltung der nordisch-schwedischen Rasse erworben hat, indem er lebensunwertes Leben zwangskastrieren hat lassen.( Das lief bis in die 50er Jahre). Das wird den Bewohnern im Hinblick auf die ethische/intelligenzmäßige Austauschbarkeit von Anhängern in Rot oder Braun zwar ziemlich " wurscht " sein, aber " bled ausschau´n tuats scho" Ob wir dann eine Bruno Kreisky Kurve und eine Bruno Kreiskysiedlung kriegen ?

    • Undine
      18. Februar 2013 18:42

      @Ambrosius

      "seine Adresse in der Schönbrunnerstraße und die Erinnerungstafel allerdings nicht."

      Vermutlich sind Sie Wiener; aber mir als Oberösterreicherin ist dieses Relief bei jeder Autofahrt nach Wien schon vor vielen, vielen Jahren aufgefallen und hat mich ganz schön gewundert. :-)

  37. Brigitte Imb
    18. Februar 2013 14:35

    OT - Fleischskandal - Möglicherweise haben sich viele Muslime versündigt......

    Pferde- und Schweinefleisch in deutschem Döner-Kebab

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1346020/Pferde-und-Schweinefleisch-in-deutschem-DoenerKebab?_vl_backlink=/home/panorama/welt/1343612/index.do&direct=1343612

    • Undine
      18. Februar 2013 14:56

      @Brigitte Imb

      Oje, oje, da haben wohl haufenweise Moslems den Himmel verspielt! Schweinefleisch im Döner-Kebab---igitt, igitt!

      Wie haben es eigentlich die ersten eingewanderten Moslems in den 60er-, 70er-Jahren mit ihrem Glauben vereinbaren können, mit "normaler" österreichischer Küche zu leben? Auch war, als die Moslems eher tröpfchenweise bei uns auftauchten, noch keine Rede davon, daß ihre Frauen und Töchter mit dem Kopftuch umherrennen müssen. Sie haben doch die KOPFTUCHLOSE Zeit ganz gut überstanden, oder etwa nicht? Und jetzt plötzlich geht's nicht mehr ohne Kopftuch???
      Das Wort BURKA gehörte jedenfalls damals noch nicht zum österr. Wortschatz!Damals ist man den Moslems ja noch nicht so hinten hineingekrochen, wir waren ja noch PC-frei!

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2013 16:11

      Undine,

      wenn ein kath. Schulkind ein muslimisches vom "Würschtl" abbeißen läßt hagelt 's Anzeigen.....

      Vielleicht waren es ohnehin "Halalschweinderln" im Döner .....und mit einem Stamperl Klaren wird das sicher bekömmlicher. (Die "Muslis" saufen ohnehin gerne, habe ich oft genug erlebt.)

    • Blahowetz
      18. Februar 2013 17:25

      ...oder wenn ein muselmanischer KochlehrlingIn Speisen kosten soll, die Schweinfleisch oder -fett enthalten: da ist neuerdings der Diskriminierungsteufel los.

    • Brigitte Imb
    • Blahowetz
      18. Februar 2013 20:20

      @ Brigitte Imb

      Über die Grenzen unserer Heimat hinaus dachte ich in diesem Zusammenhang nicht, denn ähnliches wurde vor kurzem auch über die hiesige Ausbildung von muselmanischen Lehrlingen in Wien berichtet, die doch tatsächlich ihre eigenen Speisen kosten sollten, die aus Schweinefleisch zubereitet wurden und die das nicht einsehen wollen.

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2013 21:05

      @ Blahowetz,

      danke für die Info, es war ja irgendwie ohnehin klar, daß bei uns derlei "Sauereien" ebenso aufgegriffen werden. Der einzelne (Muslim) ist wohl überhaupt nicht mehr selbst verantwortlich, seine eigenen religiösen Überlegungen - so diese von Bedeutung sind - bei der Berufswahl zu berücksichtigen und entsprechend zu entscheiden. Diskriminierung ist wohl eine völlig falsche Sichtweise in diesem Zusammenhang.
      Demnächst klagen Lehrlinge mit Glutenallergie ein Bäcker zu werden, diese "neue Welt" ist verrückt im hohen Ausmaß.

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2013 21:43

      P.s.. Wir sind Germanen, wir jagen Wildschweine und die kochen und essen wir auch! (Wahrscheinlich bald mit Verhaftungsgarantie....)

    • baro palatinus (kein Partner)
      19. Februar 2013 10:43

      Sie verwechseln da etwas:
      die, die die wildschweine jagen und essen sind die gallier...

    • kaffka (kein Partner)
      19. Februar 2013 16:30

      Brigitte Imb
      18. Februar 2013 14:35

      Den Museln gönn ich das!(Schwein!)

      Sonst verstehe ich die Problematik nicht:

      1. Die Kunden haben die Lassagne gekauft und gefressen. Keiner hat gesagt ihm schmeckt das nicht.
      2. Pferdefleich ist nicht giftig
      3. Warum nehmen die Supermärkte diese Ware aus den Regalen? Sie brauchen ja nur das Wort "Rind"- fleisch mit einem Pickerl mit "Pferde"-fleisch drüberpicken. (Und 10 % Rabatt gewähren)
      4. Den Kunden würde würde ihre Lassagne so wie bisher sehr gut schmecken.
      5. Dem, der wissentlich das falsche Fleisch hineingetan hat, sollte man eine kräftig übers Happal hauen und AUS!

  38. Wolfgang Bauer
    18. Februar 2013 11:48

    Vielleicht sollte man an BM Häupl auch eine Zusatztafel anbringen: "Dieser Mann hat zwar den Wiener Wein vor dem Untergang gerettet, hat aber auch für massive Versumperung, Verschuldung, ökonomischen Niedergang der Wiener Wirtschaft und Umvolkung gesorgt.

    Seine gute Rednergabe hat er stets mit beidhändigem 'Taschenbillard' kombiniert.

    Gendermäßig vorbildlich hat er all seinen Gespielinnen zu hohen städtischen Ämtern verholfen, was ihm später vermutlich z.T. auf die ... gegangen ist.

    Man muss ihn nicht extra schief aufstellen, das tut er von selbst.

  39. Konrad Loräntz
    18. Februar 2013 11:47

    Mittel-OT:
    Der gestrige Tatort spielte in Wien mit dem unvermeidlichen Gutmenschen Krassnitzer und dem – auffallend schlecht spielenden – Linkskabarattisten Dorfer. Handlung: Pöse, Politlinge inszenieren ein Selbstmortattentat, bei dem ein liebenswürdiger, hochbegabter junger Migrant zu Tode kommt. Sogar für einen Idioten waren die Drahtzieher als Rechte erkennbar, wobei die Assozation nicht bloss zu FPÖ, sondern via Krukenkreuz auch zur ÖVP führen musste. Grauslicher geht es schon gar nicht mehr. Und für diesen Propaganda-Sender ORF muss ich auch noch Gebühren zahlen.
    Interessant aber immerhin, dass hier mit dem „False-Flag“ Thema gespielt wird. Na, hoffentlich fällt das den Korrekten nicht mal auf den Kopf. Kann sich noch jemand an die Automarke NSU erinnern ?

    • terbuan
      18. Februar 2013 13:35

      Gerade erschienen, ein Gastkommentar zum gestrigen Tatort!

    • Undine
      18. Februar 2013 15:15

      @Konrad Loräntz

      Manchmal schau ich mir auch irgendeinen Film im deutschen TV an---und ärgere mich hinterher. Es ist---und der Trend verstärkt sich von Jahr zu Jahr---in allen Filmen dasgleiche: In den sympathischen, "intelligenten" Rollen sind entweder Ausländer zu sehen oder sehr, sehr ausländerfreundliche Deutsche; besonders auffallend oft ausländische Kinder, natürlich nur hübsche; dumme und schiache gibt's--zumindest im Film-- nicht.

      Ganz anders bei jenen Rollen, die Leute verkörpern, die nicht so begeistert sind von den Kültürbereicherern; die werden stets als sehr dumme, unsympathische, primitive, gewalttätige Menschen dargestellt.
      Wenn in einem Film ein Verbrechen geschieht, sind die Kriminellen NIE Ausländer.
      Daß es im richtigen Leben ganz und gar nicht so aussieht wie im Film, sondern das Gegenteil der Fall ist, stört die "Filmemacher" kein bißchen!

      Und in der Literatur ist es wie im Film: Die Guten und Intelligenten, die reinen Altruisten sind Linke, Grüne, Schwule, Lesben und natürlich Ausländer, die Bösen sind "Rechte".

    • Gandalf
      18. Februar 2013 19:55

      Noch ein miserabler Darsteller war in diesem furchtbaren Schmarrn zu sehen: Herr "Hubsi" Kramar als Bundeskriminalamt - Chef. Ich habe den bisher nur für einen Volltrottel gehalten, jetzt weiss ich, dass er nicht einmal schauspielen kann.

  40. Herby
    18. Februar 2013 11:42

    Diese Jagd auf den großen bürgerlichen Bürgermeister Wiens, Dr. Karl Lueger läuft schon sehr lange, wie Dr. Unterberger oben anmerkt. Sicherlich jahrzehnte lang.

    In den letzten Jahren fiel z.B. die Universität für angewandte Kunst auf indem sie mit Hilfe eines universitäts-internen Arbeitskreises, Wettbewerbs und Handbuchs alle Hebel in Bewegung setzte um den Lueger-Platz und das Lueger-Denkmal umzugestalten:

    Jahr: 12/2009:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091202_OTS0294/wettbewerb-zur-umgestaltung-des-lueger-denkmals-in-ein-mahnmal-gegen-antisemitismus-und-rassismus-in-oesterreich

    Jahr 3/2010:
    http://www.dieangewandte.at/jart/prj3/angewandte/main.jart?rel=de&reserve-mode=active&content-id=1229508255635&aktuelles_id=1260171585803

    Jahr 5/2010:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100512_OTS0126/lueger-denkmal-soll-gekippt-werden

    Jahr 11/2011:
    http://dieangewandte.at/jart/prj3/angewandte/main.jart?rel=de&content-id=1229508255626&aktuelles_id=1319788027028

    Jahr 2012:
    http://wahlkabine.at/glossar/kunstkulturmedien-umgestaltungdesdrkarlluegerdenkmals

    Ich nehme stark an dass viele der wirklichen Drahtzieher und Masterminds des Lueger-Kannibalismus' auch in der Universität für angewandte Kunst zu suchen sind. Rektor dieser Universität ist Gerald Bast: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_Bast

    Anmerkung: diese Universität liegt schräg gegenüber vom Lueger-Denkmal auf der gegeüberliegenden Seite der Ringstraße.

    • Herby
      18. Februar 2013 11:48

      Ergänzung: Bei Anklicken der zwei von mir hier angeführten Links:

      http://dieangewandte.at ........

      fällt die rote Farbe auf, genau diese identische Farbe ist die Parteifarbe von .....

    • Undine
      18. Februar 2013 19:02

      @Herby

      Was mir auffällt: Der umtriebige Staatskünstler Doron Rabinovici ist natürlich immer mit von der Partie.

    • Gandalf
      18. Februar 2013 21:00

      Dieser Herr Bast ist doch ein armdeliger nobody. Begonnen haben die kommunistischen Umtriebe in der Hochschule für angewandte Kunst (das Wort "Universität" kommt mir in diesem Zusammenhang nicht über die Finger) schon viel früher, unter der Leitung des unsäglichen Spesenbetrügers Noever.

    • Gandalf
      18. Februar 2013 21:01

      ...soll natürlich heissen: armseliger...-was denn sonst!

  41. Brigitte Imb
    18. Februar 2013 11:19

    Lueger war Ehrenmitglied der "K.a.V. Norica im ÖCV", zu denen auch Spindelegger zählt, der sich von manchen Prinzipien der Verbindung anscheinend abwendet, in erster Linie von der Patria.

    * religio
    * patria
    * scientia
    * amicitia

    Das Verhalten der ÖVP ist unverständlich und ich denke "sie" wird ihre sozialistischen Tendenzen eines Tages bereuen. Hoffentlich ist es dann nicht bereits zu spät.

    • M.S.
      18. Februar 2013 14:14

      @Brigitte Imb

      Es ist bereits zu spät!

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2013 14:37

      M.S.,

      Sie meinen, die ÖVP erleidet das gleiche Schicksal wie ihre ehemalige italienische Schwesterpartei. Zugegeben, die "Chancen" stehen nicht schlecht.....

    • M.S.
      18. Februar 2013 16:04

      @Brigitte Imb

      Was man seit vielen Jahren versäumt hat, kann man nicht in einem Pseudowahlkampf von einem halben Jahr, mit ein paar lauwarmen Ansagen wieder wettmachen. Jedenfalls nicht bei den Menschen, die die ÖVP eigentlich vertreten sollte.

  42. Undine
    18. Februar 2013 10:57

    Zum Thema "Geschichtsklitterung":

    Im Roman* "Die Bernsteinkette" des namhaften sowjetischen Schriftstellers und Leninpreisträgers Nikolai Pogodin (so steht's auf der Umschlagklappe), den meine Mutter Ende der 60er-Jahre aus Moskau mitgebracht hatte, fand ich zu meinem Erstaunen folgende Sätze aus einem Gespräch zw. einem älteren und einem jüngeren Mann:

    ....................................................................................................................
    "Kommunismus, das sind keine Thesen. Meinst du etwa, Millionen Menschen wären für Thesen draufgegangen? Worum ging's im Krieg gegen Hitler? Um den Kommunismus!"

    Wolodja hatte merkwürdigerweise noch nie darüber nachgedacht, daß es im Kriege gegen Hitler um den Kommunismus gegangen war.
    .................................................................................................................

    In dieser Art ging's in diesem Roman, der sich als rein kommunistische Propaganda erwies, weiter. Diese Sätze stammen allerdings aus der Feder eines gefeierten linientreuen russ. Schriftstellers, nicht aus der eines Nazis! Was, wenn die Russen es tatsächlich so sahen? Daran ist mMn nicht zu zweifeln.
    Und daß, angefangen von Karl Marx, dem Vater des Kommunismus, überproportional viele Juden sowohl bei der großen Revolution, als auch bei der "praktischen Durchführung" der Verbreitung dieser Teufelslehre beteiligt waren, ist eine unumstößliche Tatsache, die halt auch unter den Gegnern des Kommunismus für böses Blut sorgte. Das muß man wohl sagen dürfen.

    Man vergißt leider allzu oft, daß das vordringliche Bestreben der Sowjets von allem Anfang an war, GANZ Europa lückenlos unter das kommunistische Joch zu zwingen---und zwar mit jeglicher Art von Gewalt. Das will man heute nicht wahrhaben.

    Die Kommunisten waren schon ganz schön weit auf ihrem Vormarsch vorgedrungen, bis der WKII ihn jäh stoppte. Nach dem Krieg war aber dann die Ernüchterung über die "Segnungen des Kommunismus" allerorts zu groß, wie die ersten Wahlen in Ö nach dem Krieg deutlich zeigten.

    Der "renommierte" (ORF-Diktion!) Historiker Oliver Rathkolb sieht das natürlich gaaaaanz anders. Deshalb hat er sicherlich nichts gegen das Russendenkmal einzuwenden und auch nichts gegen das in die Augen springende Stalin-Relief an einem Haus in Wien!

    *Verlag für fremdsprachige Literatur Moskau

    • Jewgeni Gorowikow
      18. Februar 2013 11:02

      Infos zu dieser Stalin-Gedenktafel in Wien-Meidling:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Stalin-Gedenktafel

    • Undine
      18. Februar 2013 14:00

      @Jewgeni Gorowikow

      Danke für den Link! Erstaunlich, was man so alles "ergoogeln" kann:

      "Stalin wohnte bei den Emigrantenpasar Alexander Antonowitsch und Jelena R. Trojanowskij (später Stalins erster Botschafter in Washington) in Wien 12. Schönbrunner Schloßstraße 30 Tür 7. 7)

      In diesem Meidlinger Haus traf Stalin auch Nikolaj Bucharin (später Chefredakteur der am 18.03.1917 von Stalin neugegründeten sowjetischen Tageszeitung "Prawda") und Leo Dawidowitsch BRONSTEIN (seit 1902 TROTZKIJ, 07.11.1879 Janowka / Ukraine - 21.08.1940 Coyoacan / Mexiko). 8"

      Ich wußte auch nicht, daß vom 12.04.1946 - 18.07.1956(!!!) der südliche Teil des Schwarzenberg-Platzes STALINPLATZ hieß.

      "Anläßlich des 70. Geburtstages wurde am 21.12.1949 am Haus Schönbrunner Schloßsatraße 30 11) eine schwarze Mamortafel mit einem Bronzerelief angebracht, die das einzige Denkmal für Stalin in Westeuropa (und wahrscheinlich nun auch in Osteuropa) ist."

      Und ist das nicht sehr peinlich, weil da die sehr schäbige Ader österr. Politiker so offen zutage tritt:

      "Auf Grund der Staatsvertragsbestimmungen, laut der Österreich alle hier vorhandenen sowjetrussischen Denkmäler zu pflegen hat, säuberte die Wiener Stadtverwaltung die Gedenktafel, als sie während des ungarischen Aufstandes 1956 mit roter Farbe beworfen worden war. Auch als Nikita Sergejewitsch Chruschtschow Stalins Andenken zu zerstören versuchte, berief man sich in Österreich auf den Staatsvertrag"

      Wozu der Staatsvertrag schon im Laufe der Jahrzehnte herhalten mußte---in diesem Fall sogar für die Erhaltung eines Denkmals für den größten MENSCHENSCHLÄCHTER aller Zeiten. Und da wagen es die Roten und Grünen, diese rot-grüngestrichenen Kommunisten, dem Wr. Bürgermeister Lueger am Zeug zu flicken; beschämend!

    • Pius (kein Partner)
      19. Februar 2013 10:33

      (Baruch Levy an Karl Marx)

      “Das jüdische Volk, als ganzes genommen, wird selbst sein Messias sein. Seine Herrschaft über die Welt wird erreicht werden durch die Vereinigung der übrigen menschlichen Rassen, die Beseitigung der Grenzen und der Monarchien, die der Wall des Partikularismus sind, und durch die Errichtung einer Weltrepublik, die überall den Juden die Bürgerrechte zubilligen wird.

      In dieser neuen Organisation der Menschheit werden die Söhne Israels, die auf der ganzen Oberfläche der Erde verstreut sind, überall das führende Element sein, ohne auf Widerstand zu stoßen, besonders, wenn es ihnen gelingt, die Arbeitermassen unter die feste Leitung von einigen der ihrigen zu bringen.

      Die Regierungen der Völker, die die Weltrepublik bilden, werden mit Hilfe des Sieges des Proletariats ohne Anstrengung alle in die jüdische Rasse unterdrückt werden können, die überall das Staatsvermögen verwalten werden.

      So wird die Verheißung des Talmud erfüllt werden, daß die Juden, wenn die Zeiten des Messias gekommen sind, die Schlüssel zu den Gütern aller Völker der Erde besitzen werden.” (Baruch Levy an Karl Marx)

      Zitat vom NWO Anhänger und Globalisierungs- Fanatiker Thomas Barnett.

      “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden.

      Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.”

      http://brd-schwindel.org/juedische-aktivisten-wollen-europa-durch-zuwanderung-zerstoeren/

  43. Sensenmann
    18. Februar 2013 09:54

    Daß die irem ende entgegenfaulende ÖVP da mitmacht, ist nur normal. ist ja nicht zum ersten Mal, daß die abgetakelte Diva mit dem Bolschewismus in's Lotterbett steigt. Ob man dem Marxismus durch Verdrehung der Geschichte huldigt, oder sich an den in Blut und Schweinsgekröse sich suhlenden linken Afterkünstlern in orgiastischer Verzückung huldigt, den Schwarzen ist wirklich keine Aktion zu eklig.

  44. Helmut Oswald
    18. Februar 2013 09:51

    Wenn es etwas gibt, was diese Sozialisten so unsympathisch macht, dann ist es diese präpotente Dauerbeschallung der Öffentlichkeit mit den tatsächlichen oder aber auch nur vermeintlichen historischen Schuldkomplexen, die sie stumpfsinnig bis zum Erbrechen wiederholen und mit drohend erhobenem Zeigefinger in Richtung ihrer Konkurrenten weisen lässt, gepaart mit jener teflonartigen Geschmeidigkeit, die sie bis zur Realitätsverweigerung und zur amtlich gestützten Lüge praktizieren, wenn es um die Massengräber in den Kellergewölben ihres eigenen politischen Lagers gehen. Übertroffen werden sie in dieser Hinsicht an Doppelzüngigkeit nur noch von den Grünen. Welche feigen Trottel diesen Dauerhetzern in Gestalt dieser Bobo Bürgerlichen gegenüberstehen erkennt man alleine daran, daß sich diese regelmäßig culpabilisiern lassen, weil ihre Geschichtskenntnisse wie auch deren weltanschauliche Schulung derart vernachlässigt sind, daß sie sich ohne einen einzigen guten Grund dafür zu haben, regelmäßig freiwillig in die ideologische Defensive begeben, wenn wieder so ein links-hysterisches Geschrei in ihre Richtung stattfindet. Der Zeloteneifer, den linke Hassprediger bolschewistischen Politkomissaren gleichend pausenlos auf die vergangenen Generationen herunterregnen lassen indem sie diesen gegenwärtigen Generationen unterbrechungslos in die Ohren plärren ist nämlich nicht ohne praktischen Nutzen für die Gegenwart - wird doch stest mitsignalisiert, daß es nur eines leichten Klicks bedar, um den Mahlstrom der Debris (Antisemitismus, Auschwitz, Holocaust, Euthanasie usw usf) umzulenken auf jene, die es möglicherweise wagen sich den als Gehorsamsprung eingeforderten Culpabilisierungsritualen samt zwangsneurotischen Waschzwangshandlungen kopfschüttelnd zu entziehen und damit gleichzeitig die religionsartige Überhöhung des Totenkultes zurückweisen, der sich selbst mittlerweile vollkommen entgrenzt hat und wie eine Massenhysterie der politisch Korrekten einer psychischen Verseuchung gleichend breite Schichten jeglichen eigenständigen Denkens berauben soll. Als ob die Masse der Menschen nicht ohnehin wüssten, das Mord, bzw Massenmord abzulehnen und zu verurteilen ist.

    In Wahrheit sollen durch das Geplärre natürlich zwei Tatsachen verdeckt werden - 1.) der Umstand, daß die physische Massenvernichtung politischer Gegner zuallererst von der politischen Linken betrieben wurde und sie sich dabei seinerzeit beständig auf das Fundament ihrer sozialistische Irrlehre, nämlich den Marxismus und seine Forderung nach einer Diktatur des Proletariats berufen hat und 2.) das der von Linksdiktaturen vor, während und nach dem großen Weltkrieg bis in die rezente Vergangenheit hinüber betriebene Ausrottungsfeldzug gegen Andersdenkende das in quantitav bei weitem überwiegende Ausmaß an Menschenvernichtung ausmachte, denen gegenüber die von Rechtsdiktaturen begangenen Verbrechen in quantitativer Hinsicht deutlich zurückfallen.

    So verdeckt das Geplärre also gleich zwei üble Fakten: begonnen mit dem Morden hat die politische Linke, und aufgehört damit hat sie nicht etwa nach dem Ende des großen Krieges aus demutsvoller Einsicht und Entsetzen ob des allerorten Geschehenen, nein, danach ging es erst so richtig los, als es galt die Segnungen diverser marxistischer Sekten und sozialistischer Glaubenslehren auch in China, Vietnam, Kambodscha usw zu verbreiten.

    Jenen Denkmalstürmern aber, welche die Beförderung dieser Lügen bezwecken, gilt es entgegenzutreten - denn entweder alle Denkmäler ohne Anschauung von rechts und links werden gestürmt, oder keines. Die sich heute im Vollbesitz der Moral und des Rechtes wähnen, um nur eine Seite zu belasten, sie sollten sich hüten jenen Wind zu säen, aus dem die Ernte nur der Sturm sein kann, der ihnen Morgen schon in das Gesicht wehen wird.

    • Undine
      18. Februar 2013 11:11

      @Helmut Oswald

      *********+!

      Und wie man erfolgreich ein ganzes Volk neurotisiert und dauerhaft davon überzeugt, daß die Erbsünde des 20. Jahrhunderts für alle Zeiten keine Absolution erfahren darf, machte der von den Linken gefeierte unantastbare "Psychiater* der Nation", Erwin Ringel ---Gott habe ihn selig!---vor.

      *Ich dachte immer, ein Psychiater sei dazu da, von (Volks)-Neurosen zu heilen und nicht, sie zu schüren.

  45. Josef Maierhofer
    18. Februar 2013 09:24

    Die Genossen regen sich über Nordkorea ja auch nicht mehr auf und über die Säuberungsaktionen (auch die kulturellen) in China und Tibet und sonstigen Gegenden, wo nicht die Einheitsmeinung herrscht. Sie regen sich bei uns nur noch über die Nazis auf, die es längst nicht mehr gibt, und über die FPÖ und sonstige Andersdenkende, nicht mit dem Mainstream, den sie glauben bestimmen zu können in apparatschikhafter und planwirtschaftlicher Manier, und wollen damit vom Hauptthema ablenken, nämlich der Erkenntnis, dass der Sozialismus zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geführt hat, nämlich der Erkenntnis, dass fast alles, was an 'Errungenschaften' moniert werden soll, blanker und sündteurer schuldentreibender und nicht finanzierbarer Unsinn ist.

    Nun soll ncoh der kulturelle Zusammenbruch folgen.

    Ich möchte sogar sagen, nicht die Meinung des Sozialismus ist es, was den Schaden anrichtet, die pflegen ja auch die ehrlichen und anständigen Sozialisten, von denen es doch noch einige gibt, sondern der Mißbrauch des Sozialismus, nämlich die falschen Versprechungen der 'Sozialkaste' oben und auf der anderen Seite die 'soziale Hängematte, das sich in den 'Schoss der Partei, des Staates' fallen zu lassen. So wird jedes 'Goody' zu einem Aufruf zur Faulheit und Destruktion, zu einem Aufruf zum Gesetzesbruch, und das tut die SPÖ ausgiebig, nämlich zum Gesetzesbruch aufrufen, Beispiel, Dr. Fischer hat den illegalen Votivkirchenbesetzern ein 'motivierendes' Schreiben geschickt, die SPÖ also damit zum Mittäter gemacht, was sie für mich ja ohnehin schon immer war in dieser Sache.

    Sie muss gestoppt werden, sie hat Unheil über Österreich gebracht, wer, natürlich sie die SPÖ als Apparatschikpartei und als Klientelverein in Selbstbedienungsmanier.

    Wie richtig von Dr. Unterberger festgehalten, sind sich die österreicheischen politischen Parteien und deren Klientel bezüglich der Selbstbedienung wohl einig und da können sie sogar 'teilen', 'koalitionär', proporzmäßig und machen eifrig mit beim Selbstbedienen.

    Aber genau das, was die Selbstbediener- und Privilegienklientel zuviel nimmt, seit 40 Jahren mindestens, genau das sind unsere Schulden und die sind ins Unermessliche gewachsen, wie man an Hand der massiven, sogar dem Blödesten durchschaubar, Ablenkungsthemen der 'federführenden' (Faymann führt die Feder eher nicht, er tut halt formal so, als ob.) SPÖ auch ablesen kann.

    http://www.staatsschulden.at

    Dass zu den Ablenkungsmanövern auch der Kulturkampf gehört, der Sozialismus braucht immer was zu kämpfen, selbst, wenn er von Fett schon trieft, weil er alle Ziele schon vor 40 Jahren erreicht hatte.

    Richtig, es müssten dann konsequenter weise auf sehr, sehr viele Denkmäler Zusatztafeln, was ich ohnehin für total blöd und sinnlos teuer halte, darüber überhaupt zu diskutieren, aber die Sozialisten tun es halt zur Ablenkung und, wie auch erwähnt, zur Selbstbedienung eines Klientelvereins, der sonst 'keine Arbeit' hätte. Also der nächste schwere Fehler der planwirtschaftlichen Segnungen, die Unnötigkeitspolitik.

    Niemand braucht diese Tafeln, denn die Geschichte hat nun einmal stattgefunden und die kann man nicht mehr zurückdrehen, auch, wenn man darüber lügen will im sozialistischen Sinne es 'abbiegen' will, genauso, wie man zu Gesetzesbruch, 'sozialer' Faulheit, Ablenkungsthemen, wir schützen die Wiener Verkehrsbetriebe, die die Rathausmehrheit in Wien längst an private Banken und Spekulanten verkauft hat und denen sie die horrenden Backleasingraten zahlt, vor Privatisierung, gemeint ist wohl damit nur, wir schützen die Wiener Verkehrsbetriebe davor, dass andere, als Parteibuchinhaber dort eine Anstellung bekommen, Ablenkungsthemen, die niemanden, der denken kann, noch kratzen, wie man also zu all dem aufrufen will, Propaganda machen will, statt darüber nachzudenken, mit welchen Botschaften wir den Menschen wieder beibringen können, dass die Rechnung der letzten 40 Jahre zu begleichen ist und dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und nicht Partei und Staat.

    Wir müssen auch erkennen, dass wir Kultur hatten und deshalb viele hierher kommen, es kommen auch viele wegen eines (auch sündteuren) Donauinselfestes, bei dem ich mich pesönlich nicht wohlfühle, es kommen auch viele zu den Festln, die es an jeder Ecke gibt, alles Ablenkung, Brot und Spiele.

    Nach dem Brot werden die Spiele ausgehen und die Zusatztafeln werden bleiben ...
    Für mich Kulturrevolution, unnötig, wie fast alles, was aus diesen Apparatschikhirnen entspringt.

    Eine unselige Zeitperiode, wäre auch eine Zusatztafel wert.

  46. zweiblum
    18. Februar 2013 09:23

    Fukushima bringt unseren Unqualitätsmedien viel Geld und schafft ein falsches Weltbild. Gegen Atomkraft hetzen ist PC´lers Pflicht. Wie sieht es bei anderen aus?
    Die Lagerung von Atommüll ist ungelöst , die Tanks haben eine Lebenszeit von 20 Jahren und sind längst undicht. Der Atommüll der Bomben von Nagasaki und Hiroshima schwimmt in Colorado River.

    ‘No immediate risk’: Nuclear waste tank leaking in Washington
    One of the most contaminated waste sites in America is leaking nuclear waste according to US officials. The Hanford Nuclear Reservation stores material from the production of atomic weapons, in tanks which have outlived their 20-year lifespan.
    ¬The nuclear leak is the first confirmed case of this type since the federal government’s introduction of a security program in 2005 to dispose of content from exposed single-shell tanks.
    On Friday, the US Department of Energy announced that one of Hanford ‘s 177 radioactive waste tanks is disposing up to 300 gallons per year. The leaks have come from Tank T-111, built between 1943 and 1944, now holding some 447,000 gallons of highly radioactive slurry left from plutonium production of nuclear arms.
    “The tank was classified as an assumed leaker in 1979,” said the DOE. “In February, 1995, interim stabilization was completed for this tank. In order to achieve interim stabilization, the pumpable liquids were removed in accordance with agreements with the State of Washington.”
    The governor of the state was outraged by the announcement.
    "I am alarmed about this on many levels," Washington’s governor Jay Inslee said at a news conference. "This raises concerns, not only about the existing leak … but also concerning the integrity of the other single shell tanks of this age."
    Other tanks on the site are now been examined and currently there is “no immediate public health risk,” the governor said.
    Established in 1943 as part of the Manhattan Project in the nuclear race, Hanford became the site of the first full-scale plutonium reactor in the world. Atomic material produced there was used in the Nagasaki bomb in 1945.
    An estimated 1 million gallons of waste, leaked from the site over 70 years, threatens the local environment of the Columbia River.
    “We will not tolerate any leaks of this material to the environment,” Inslee said.
    The US Department of Energy is trying to deal with the problem by transferring the waste from 149 potentially unsafe single wall tanks to 28 double-wall units, but space is running out. More than 60 of the tanks are thought to have leaked over time. Erection of an estimated $12 billion plant is running behind schedule and billions of dollars over budget. The plant is designed to turn radioactive waste into glass logs through a vitrification process.
    People on the ground in Hanford constantly bring up the safety issues,
    "We're out of time, obviously. These tanks are starting to fail now," said Tom Carpenter of the Hanford watchdog group Hanford Challenge. "We've got a problem. This is big."
    Washington State has signed an agreement with the first Bush Administration under which the federal government commits to clean up its radioactive mess. Inslee said that federal government needs to come up with funding to deal with the leaking tank.
    But planned sequestration in two weeks’ time might cut spending in all federal agencies, unless stopped by the Congress, Inslee noted, which could result in layoffs at Hanford, and “could conceivably stop the remediation effort at some of these tanks.”
    The combination of the deteriorating state of the storage units and sequestration are a recipe for “perfect a radioactive storm,” said Inslee.
    According to the Seattle Times, around 10 percent of the 586-square-mile facility is contaminated.
    Materials including tritium, chromium nitrate and strontium-90 have penetrated the river, according to the state Department of Ecology. But no unsafe levels have been found in farm crops in the region according to the department.

    Da ist es doch einfacher über Lueger zu schimpfen als die Aufgabe der Medien zu wahren.

  47. Politicus1
    18. Februar 2013 09:12

    Kann das alles nicht der Preis der Zusammenarbeit zwischen Rothaus und schwarzem Wirtschaftsbund, bzw. Wirtschaftskammer sein?
    Nach dem Motto: die Taferln tun uns nicht weh, aber dafür zahlt Häupl was für die Weihnachtsbeleuchtung in den Geschäftsstraßen ...
    Im übrigen herrscht bei der ÖVP in den Geistes- und Kulturwissenschaften Mangelwirtschaft. Wo sind denn die nichtlinken Zeitgeschichtler, die nichtlinken Kulturschaffenden?
    Wo sind nichtlinke gesellschaftspolitisch agierende Vereine, Expertenräte, sogennante wissenschaftliche Institute?
    Und wenn es sie gibt (ein paar wenige fallen mir schon ein, aber ich will sie nicht durch eine Namensnennung gefährden...) - wo sind die nichtlinken Massenmedien, die ihnen ein Forum bieten?

    Die nichtlinken Bürger dieser Stadt haben nur ein Mittel, sich gegen das alles zu wehren: den Stimmzettel!

  48. socrates
    18. Februar 2013 09:10

    In Patagonien lernten wir über das Schicksal der Feuerlandindianer, die von Darwin als Rasse entdeckt wurden und er als Missing Link beschrieb: Auf sie wurde ein Kopfgeld von schottischen Schaffarmern (1 Lb) und dem Britischen Museum (8 Lb) ausgesetzt und sie wurden ausgerottet. 1927 starb der Letzte. Sie hatten GB nie den Krieg erklärt und erhielten kein Denkmal.
    Lueger lebte zur selben Zeit und hat sicher kein Kopfgeld auf Juden ausgesetzt. Die P.C.-Jäger vernichten unsere Demokratie, die Engländer errichteten "Bomber Harris" ein Denkmal. Um uns Schuldgefühle für die Vergangenheit einzureden und davon zu profitieren ist den P.C.´lern jedes Mittel recht.
    Das "Photo des Jahres 1912" zeigt ein Begräbnis von palästinenser Kleinkindern, die als "Kollateralschaden" von Israel getötet wurden!
    http://www.hna.de/nachrichten/panorama/pressefoto-jahres-2012-jury-kuert-paul-hansen-gewinner-world-press-photo-award-zr-2753041.html
    Unsere Medien sind stets bemüht von dem Zeitgeschehen abzulenken um uns Schuldgefühle einzureden:
    http://rt.com/news/syria-rebel-massacre-aleppo-627/

  49. mike1
    18. Februar 2013 08:59

    vor kurzem wurde das lueger-denkmal im bezirks(schmier-)blattl als schandfleck der woche bezeichnet.

    die roten sind echt unerträglich...

    • Sensenmann
      18. Februar 2013 10:19

      Nein, das wahrlich Unerträgliche ist die schwarze Pest! Wie man von einem Ochsen keine Milch erwarten kann, so kann man von einem Sozi eben keinen Anstand, kein Ehrgefühl, keine vernünftige Beurteilung von Tatsachen erwarten.
      So ein Sozi folgt eben nur seiner kranken Irrlehre, er lügt, stiehlt und mordet wann immer er die Gelegenheit dazu hat, das ist seine Eigenart. Der Sozi kann für all das nichts, er ist eben so. Schuld sind ausschließlich die Schwarzen, die ihm den Steigbügel halten und ihn seine Perversität uneingeschränkt ausleben lassen! Je eher sich diese Erkenntnis in breiten Schichten durchsetzt, desto besser für unser Land, das nämlich links dominiert wird ohne daß es im Entferntesten eine linke Mehrheit hätte!

    • Undine
      18. Februar 2013 11:39

      @Sensenmann

      "...unser Land, das nämlich links dominiert wird ohne daß es im Entferntesten eine linke Mehrheit hätte"

      Dieses zweifelhafte "Verdienst", ein ganzes Land links zu dominieren, obwohl es keine linke Mehrheit im Volk gibt, gebührt den Medien, allen voran dem ORF, und dem kleinen, aber skrupellosen Alt-68ern, die, fett geworden auf dem Marsch durch die Institutionen, sich überall an den Schalthebeln der Macht festgesetzt haben.

      Wikipedia: "Marsch durch die Institutionen ist ein Schlagwort für die Absicht der 68er-Bewegung, im System der Bundesrepublik Deutschland Karriere zu machen und anschließend das politisch-gesellschaftliche System in ihrem Sinne zu verändern. Die Phrase wurde von Rudi Dutschke seit 1967 in Anlehnung an den Langen Marsch von Mao Zedong benutzt."

      Das sagt eigentlich alles über den Ist-Zustand.

    • diko
      18. Februar 2013 17:59

      Der "Bezirks(schmier-)blattl" - Schreiberling weiß wie die eigene Karriere zu fördern ist. Vielleicht wird er dadurch einmal Chefredakteur bei einer Qualitätszeitung.

  50. ambrosius
    18. Februar 2013 08:53

    Es ist zum Thema schon alles gesagt, was gesagt werden kann bis auf einen Punkt:
    Die Nachfahren von Lueger sollten ,wenn es sie gibt und wenn das rechtlich Möglich ist, das Denkmal entfernen lassen und jede Verwendung des Namens auf Plätzen, Häusern u.dlg.. verbieten.Kein Luegerplatz mehr und auch keine Luegerkirche! Lueger sollte dort objektiv geschildert/gewürdigt/vor dem Vergessen bewahrt werden, wo noch eine objektive, Geschichtswissenschaft betrieben wird und basta.
    Die Nachfahren von Raab und Figl sollten die Überreste ihrer Vorfahren ebenfalls schleunigst aus den Ehrengräbern bergen und in Stille irgendwo bestatten, bevor auch hier die roten Taliban zur Grab-bzw. Leichenschändung schreiten.

    Allen Verzweifelten zum Trost: es gab schon vor Christuas einen chinesischen Kaiser, der versucht hatte, die Herrschaft über die Gehirne seiner Untertanen zu gewinnen. Er hat das mit höchst effizienten und geradezu modernen Methoden gemacht und dennoch hat es kein Menschenleben gedauert.
    Die Versuche der Geschichtsklitterung und der Schaffung einer Herrenrasse durch den unsäglichen, kleinen Sozialschmarotzer mit der Rotzbremse war nach 12 Jahren ( und allerdings rund 60 Millionen Toten) auch vorbei.

    Rund ebenso viele Tote haben die Versuche der Linken gekostet, aber nach 70 Jahren war auch das vorbei.

    • Eva
      18. Februar 2013 15:59

      Die "Schaffung einer Herrenrasse" geschah schon vor Jahrtausenden: Im Heiligen Land. Die Nachkommen sehen sich immer noch in diesem für sie erfreulichen Status.

    • ambrosius
      18. Februar 2013 22:00

      Vom erwählten Volk Gottes war aber in meinem B eitrag nicht die Rede.

  51. Claudius
    18. Februar 2013 08:45

    Die Wiener ÖVP scheint für diese Zusatztafel zu sein - ich verstehe die Welt nicht mehr:

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130213_OTS0211/eklat-um-lueger-denkmal


    Und die FPÖ verteidigt Karl Lueger:

    http://www.fpoe-wien.at/news-detail/news/lueger-denkmal-oevp-beugt-sic/

    http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt/politik/eklat-um-lueger-denkmal-d477061.html

    Ich hatte bisher immer große Symphatien für die Schwarzen .... ich verstehe das nicht, ich verstehe das nicht ....... Ist die Wiener VP schon so tief gesunken? Hat die ÖVP so viele andere bürgerliche Symbolgestalten außer Karl Lueger?

    Lieber Herr Bundesparteiobmann Spindelegger (kommt aus NÖ) - bitte sehen Sie sich an was da in Wien beim Luegerdenkmal gerade passiert. Und bitte reden Sie den Wiener VP-Parteifreunden ins Gewissen.

  52. Observer
    18. Februar 2013 08:23

    Tatsache ist, dass gegen Ende der Habsburgermonarchie und auch in der 1. Republik die hier lebenden Jeden auf Grund Ihrer Tüchtigkeit viele Akademiker hervorbrachten und auch ein großer Teil der kleinen und größeren Firmen in derem Besitz waren. Natürlich gab es dadurch auch durch manche Hausbesitzer und Geldverleiher manche unschöne Machenschaften gegenüber der armen und besitzlosen Bevölkerung. Dies alles muss man aber im Zusammenhang mit den damaligen gesellschaftpolitischen Umständen verstehen und kann nicht einfach alles damalige in Bausch und Bogen verurteilen.

    Genauso beurteilt man z.B. auch die Ära Kreisky nach 30 oder 40 Jahren nun mit anderen Augen. Die Nachkriegsbürgermeister Körner, Jonas, Slavik, Marek, Gratz, Zilk und später auch Häupl brauchen auch Zusatztafeln - zumindest auf ihren Ehrengräbern -, denn jeder hat auf seine Art Gutes und auch weniger Gutes für diese Stadt getan.

    • Eva
      18. Februar 2013 11:43

      Observer

      "...auf Grund Ihrer Tüchtigkeit viele Akademiker hervorbrachten"

      Wirklich ausschließlich auf Grund ihrer Tüchtigkeit?

    • Observer
      18. Februar 2013 13:22

      Eva:
      Warum wurden 1938 von den damals herrschenden Nazis plötzlich so viele Ärzte, Anwälte, Philharmoniker, Uni-Professoren, Schauspieler usw. aus ihren Posten entfernt, vertrieben oder sogar eingesperrt? Antwort dazu: Weil sie jüdischer Abstammung waren und eben - entsprechend ihres Bevölkerunganteils - überdurchschnittlich in diesen Berufssparten vertreten waren. Dies muss man anerkennen, obwohl es natürlich auch viele Juden unter den Minderbemittelten gab. Letztere hatten nicht die Möglichkeiten, sich rechtzeitig ins Ausland abzusetzen und sind daher meist in den Vernichtungslagern umgekommen.

  53. Blahowetz
    18. Februar 2013 06:56

    Am liebsten würden die Linken alles was sie stört im Stile der Taliban aus dem Volksbewusstsein sprengen (Buddha-Statuen). Aber das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.

  54. Wertkonservativer
    18. Februar 2013 06:42

    Geschichts- und vaterlandslose Gesellen, unsere Roten!
    Geschichtsklitterer und -Vertuscher obendrein!

    Leute wie Rathkolb (brrrr!) sind willige Helfer beim Tatsachenverdrehen und Vernadern Andersdenkender. "Historiker" von Marx' Gnaden, eben!

    Habsburger- und Lueger-Kannibalismus: ausgelebte Minderwertigkeitskomplexe!

    Lueger gegen Häupl: 10 : 0 !!!

    (mail to@gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      18. Februar 2013 08:13

      Damit es nicht heißt, ich ließe allfällige Fehler und Dummheiten der ÖVP-Bezirksvertretung "unter den Tisch fallen":
      gibts da echte Beweise für ein liebedienerisches und unverzeihliches Mitgehen der Schwarzen bei der unsäglichen Tafel-Geschichte?
      Bitte - wenn möglich - um Klarstellung!

      Wenn dem nämlich so wäre, stünde ich nicht an, diese "bürgerlichen Leute" als Trottel (w/m) zu bezeichnen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sensenmann
      18. Februar 2013 10:44

      Mit dem Erkennen der Fakten, was die schwarzen Steigbügelhalter des Marxismus angeht tun Sie sich - wie manch anderer ÖVPler - offenbar schwer.

      http://wien.orf.at/news/stories/2571378/

      Hier ist - wie auch anderswo (siehe Links bei "Claudius" weiter oben) zu lesen, daß die ÖVP "mitarbeitet" - statt den Antrag mit ihrer Mehrheit im Bezirk einfach abzuschmettern.
      Und ich nehme nicht an, daß der Rotfunk hier eine Falschmeldung herausgibt.

      Alos schreiben Sie bitte dieser Maria Graff - meinetwegen gegendert - als was Sie diese bezeichnen.

      Zitat auf http://www.kultur1.at/109.html :

      "Kunst und Kultur sind die Meilensteine unseres Lebens.
      Die permanente Konfrontation ist wichtig für unsere persönliche Entwicklung und die Entwicklung unserer Gesellschaft.
      Kunst ist Ausdruck von Wünschen, Befindlichkeiten, Veränderungswillen, ist penibelste Recherche genauso wie ein tief erlebter Augenblick. Gezeigte und vermittelte Selbstwahrnehmung des Seins.
      Wirkliche realistische Erfassung der Umwelt, Anstoß für neue Denkmodelle, einfach mehr als nur unbeteiligt zu schauen, zu hören und zu erleben.
      Dessen müssen wir uns endlich bewusst werden. Im Normalzustand des täglichen Lebens schlecht erfasst bietet die Kunst die Möglichkeit intensiv zu erleben und in die eigene Erlebniswirklichkeit vorzudringen.
      Keine Sekunde soll da ausgelassen werden.
      Darum muss Kunst und Kultur permanenter Bestandteil des täglichen Lebens sein, und dafür setze ich mich mit meinem Team in der Kulturkommission Wien 1 ein. "

      Was raucht die Frau eigentlich?
      Nur Schizophrene müssen in die eigene Erlebniswirklichkeit vordringen, da sich diese nicht mit der Realität deckt.
      Der ÖVP wünsche ich das auch, denn sie hat es nötig, die Realität zu erkennen von der sie sich abgekapselt hat.

      Ich halte mich an Joseph II.: "Kunst hat die Menschen zu erbauen und ihre Sitten zu verfeinern".
      Darum muss Kunst Bestandteil des Lebens sein, aber nicht um Narren zu hofieren, deren eigene Erlebniswirklichkeit irgendwo in der projizierten Irrlehre des Marxismus liegt...

    • Scheherazade
      18. Februar 2013 10:53

      @Sensenmann:
      *************************+!

    • Wertkonservativer
      18. Februar 2013 11:44

      Na ja, @ Sensenmann,

      danke für Ihre wie immer starken Ansagen, doch werden Sie ja selbst festsstellen, dass die Kunst heute lange nicht mehr das ist, was sie halt einmal war!

      Und es sind auch nicht alle Unterkleifel der ÖVP mit der Ihnen wahrscheinlich innewohnenden Klugheit und Weisheit gesegnet! Schade, aber so ist es halt!
      Und im übrigen ist die Kultur-Lady des 1. Bezirkes noch lange nicht die Volkspartei!

      Wie wär's eigentlich, wenn Ihr vielen ÖVP-Belehrer und -Abkanzler selbst in den Ring stieget, um den Roten so richtig Mores zu lehren?
      Das wär' doch was, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      18. Februar 2013 16:52

      @WK 11:44h
      Also ein erbärmlicheres "den Schwanz einziehen" (natürlich nur metaphorisch gemeint) als diese Meldung hab' ich schon lang' nicht erlebt. Da haben Sie offenbar um 08:13h den Mund wieder einmal zu voll genommen. Aber, das muß man Ihnen lassen, zu DIESER ÖVP passen Sie eigentlich recht gut.

    • Wertkonservativer
      18. Februar 2013 18:56

      Sie finden halt immer was,, Herrn Kannler, was Sie an den Kopf schmeißen können!

      Wo ich hier den Schwanz eingezogen habe, weiß ich wirklich nicht; doch Sie werden es mir sicher noch erläutern, oder?

      Weiterhin viel Spaß mit der Wertkonservativen-Schelte!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      19. Februar 2013 17:01

      Wertkonservativer
      18. Februar 2013 08:13

      gibts da echte Beweise für ein liebedienerisches und unverzeihliches Mitgehen der Schwarzen bei der unsäglichen Tafel-Geschichte?

      Bei der Taferlgeschichte ist mir nichts bekannt, aber bei der unsäglichen Pickerl-geschichte gibt es ein Beispiel.
      Die Bezirksvorstehin Mickl im 8. Bezirk!
      Sie hat sich der Vassilakuh als Vorreiter für die dumme Anrainer-Privilegien -Ausnahme- Verordnung hergegeben.

    • Insider (kein Partner)
      19. Februar 2013 22:49

      @Wertkonservativer 11:44 Uhr

      Diese Kultur-Lady der ÖVP im ersten Bezirk hat ihre Tochter beim ORF untergebracht. Das funktioniert nur, wenn man sich weit nach links verneigt, in dem man überall die gewünschten Denkmäler und Gedenktafeln mitbeschließt.
      Die Versorgung der eigenen Familienmitglieder geht schließlich vor einer Politik mit Rückgrat und Überzeugung!

  55. S.B.
    18. Februar 2013 02:01

    Die fast schon kommunistisch anmutende Kulturrevolution findet nunmehr in der Wiener rot-grünen Landesregierung ihre perfekte Vollendung. Man will dieser Stadt gnadenlos einen linken Stempel aufdrücken und sämtliche Errungenschaften vor der sozialistischen Herrschaft im "Rothaus" in Grund und Boden "reformieren". Seither werden immer weitere "wichtige Denkmäler" wie das für Che Guevara, oder Marcus Omofuma ganz ohne Zusatztafeln errichtet.

    Und solange sich die Wiener ÖVP als williger Steigbügelhalter für die vom Tagebuchautor beschriebenen "Kultur- und Geschichtsexzesse" hergibt, wird sie auch in Zukunft kaum mehr Stimmen von bürgerlichen Wählern lukrieren. Aber vielleicht ist die Beteiligung an der sozialistischen "Betroffenheitsindustrie" ohnedies einträglicher, als gewonnene Wahlen bzw. Regierungsbeteiligungen. Anders ist diese permanente Anbiederung nicht mehr zu erklären.

    P.S.: Wo Rathkolb draufsteht, darf man allemal Geschichtsklitterung drin vermuten. Hat er doch erst jüngst wieder in einer Fernsehvoranzeige erklärt, daß genug Geschichtsmaterial aus der NS-Zeit erhalten sei (= sein Lieblingsthema!), jedoch mit viel zu vielen inhaltlichen Lügen! Die nächste, lukrative "Forschungsarbeit" zur einseitigen Aufarbeitung, von ORF (natürlich mit Zwangsgebühren) und Rot-Grün (selbstverständlich mit öffentlichen Geldern) in Auftrag gegeben, steht bestimmt schon in den Startlöchern.





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