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Bitterer Zucker

Wenn zu viel produziert wird oder wenn zu wenig nachgefragt wird, sinken die Preise. Wird umgekehrt zu wenig produziert – als Folge von Fehldispositionen, Missernten oder einer zunehmenden Nachfrage – dann steigen hingegen die Preise. Nicht so in der EU. Da steigen die Preise auch oft aus anderen Gründen. Wie etwa das Beispiel des Zuckers eklatant zeigt.

Dessen Preis ist auf dem Weltmarkt binnen vier Jahren auf fast das Doppelte gestiegen. Otto Normalverbraucher kann sich zwar seinen süßen Löffel in den Kaffee noch immer leisten. Die einschlägige Lebensmittelindustrie ist jedoch enorm ins Schleudern geraten. Sie steckt in der Zwickmühle: zwischen rapide teurer werdenden Rohstoffen einerseits und dem mächtigen Handel andererseits, der Preiserhöhungen seiner Lieferanten oft nicht akzeptiert. Die Schwedenbomben sind nicht die letzten, die deshalb explodieren.

Der Zuckerpreis steigt, weil sich europäische Bürokraten und Politiker in den Markt eingemischt haben. Das führt langfristig immer zu katastrophalen Ergebnissen. Wenn staatliche Planer etwas regulieren, geht es schief. Das hat sich an den Fünfjahresplänen der Kommunisten genauso gezeigt wie eben in der EU-Agrarpolitik. Selbst kluge und voller guter Absichten steckende Planer wissen nur einen Promilleteil dessen, was Millionen Konsumenten und Produzenten in Summe wissen. Diese können noch dazu ihre Erfahrungen täglich erweitern, vermehren und dabei auch ändern. Das sind eben die unschlagbaren Vorteile des Marktes. Aber das verstehen Planungsfetischisten einfach nicht. Sei es, weil sie sich für klüger halten; sei es, weil sie einfach nicht das Scheitern aller sozialistischer Ideen zugeben wollen.

Der Zuckerpreis in Europa steigt, obwohl die Produktion in Europa um zehn bis zwanzig Prozent über dem Bedarf liegt. Da müsste normalerweise zu einem Sinken der Preise führen. Jedoch: In der EU darf nur zu 85 Prozent europäischer Zucker verwendet werden. Der Rest muss aus den Entwicklungsländern kommen. Dort aber wird nicht genug produziert. Ursachen ist die Nachfrage aus China ebenso wie die Lukrativität der Herstellung von Biosprit. Das katapultiert auf dem Weltmarkt die Zuckerpreise in die Höhe. Dennoch wird am Schluss die Arbeiterkammer die Gier der Lebensmittelindustrie attackieren.

Das alles ist ein typischer Fall von gut gemeint und ganz schlecht geglückt. Entwicklungshilfe durch Agrarquoten ist einfach dumm. In Wahrheit wäre für die Dritte Welt das Gegenteil hilfreich: der gänzliche Verzicht auf EU-Quoten, Handelsbeschränkungen und Landwirtschafts-Subventionen. Dann könnte die Landwirtschaft der Dritten Welt das produzieren und exportieren, was Europas Verbraucher jeweils wirklich wollen. Und diese müssten weniger für Lebensmittel und für Entwicklungshilfe zahlen.

Der Zuckerflop hält die EU dennoch nicht ab, sich weiterhin mit Regulierungen und Quoten in die normale – aber eben nie ganz vorhersehbare – Entwicklung von Angebot und Nachfrage einzumischen. Die Agrar-Quoten bleiben. Und am Arbeitsmarkt ist man sogar gerade dabei, sie einzuführen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 01:51

    hervorragender artikel,abschrendes beispiel.
    wofür?
    nach wie vor für diese eu zu sein.
    die hat sich schon so viel abschreckendes geleistet,un plant noch viel schlimmeres,dass diskussionen über die eu mehr als gerechtfertigt erscheinen.
    die glühbirne war offensichtlich nur der anfang.
    das ende könnte die totale p.c. sein,mit duschköpfen die wir nicht wollen,zeitungen,die nur zentral gewünscht schreiben dürfen etc.
    nein,no,für diese p.c. dominierte,linksdesignte eu bin ich nicht mehr.
    ausdrücklich nicht.
    das sage ich als einer,der 1994 dafür gestimmt hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 02:10

    Immer weniger richten sich die EU-Verantwortlichen nach dem freien Markt, sondern viel mehr nach den eigenen Pfründen und irgendwelchen Lobbyisten und das alles um unser hart verdientes Steuergeld.

    War es nicht schon vor Jahren in der Europäischen Gemeinschaft üblich, tonnenweise Lebensmittel zu vernichten, nur um die Preise hoch zu halten? Ist es nicht die Union, welche astronomische Summen an Agrarsubventionen ausschüttet, um riesige landwirtschaftliche Flächen brach liegen zu lassen?

    Kein Wunder, daß es bei dieser total überbordenden Quoten- bzw. Regulierungswut auch irgendwann einmal die Süße unseres Lebens
    erwischt = den Zucker.
    Und wer weiß, was die "Brüsseler Spitzen" schon alles planen, um uns noch mehr Saures zu geben!

  3. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 07:15

    In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch die Tatsache interessant, dass es nur aufgrund des massiven Widerstandes der europäischen Zuckerproduzenten möglich war, den Konsumenten das alternative Süßungsmittel Stevia wegen "ungeklärter Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit" bis Ende 2011 vorzuenthalten. Damals erst wurden Steviolglycoside als "gesundheitlich unbedenklich" deklariert und der mündige Konsument konnte fortan sein, bis dato als "Badezusatz" im Internet erhältliches Süßungsmittel ganz offiziell in seinen Tee kippen. "Eigenartig" nur, dass Stevia seit Jahrhunderten im paraguayanisch-brasilianischen Grenzgebiet kultiviert, und bei den dortigen Bewohnern keinerlei schwerste Krankheiten irgendwelcher Art hervorgerufen hat. Selbst in Europa wird seit Beginn der 30er-Jahre an der Stevia-Pflanze geforscht. An schnellen Ergebnissen dieser Experimente scheint man offensichtlich nicht interessiert gewesen zu sein. Man wird dafür schon seine Gründe gehabt haben ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 09:53

    Guten Morgen(hier kann man schon Mahlzeit sagen), und wem der Zucker ausgeht, der möge mich verständigen, dann bringe ich Zuckerrohr mit.
    LG aus der EU im Indischen Ozean bei etwa 30 Grad.
    P.S.: Bei der WM wurde der Bundeskasperl mit Dr.begrüßt. Der Poldi soll sich bitte drum kümmern, denn mein Mann will nicht mit DEM in einen Akademikertopf geworfen werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 08:32

    Wie ich in den Radionachrichten gehört habe, wird es in Brüssel heute um Österreichs 'harte' Verhandlungen um die Beibehaltung der hohen Agrarförderung gehen.

    Nach meinem bescheidenen Gefühl sind wirklich die Subventionen sinnlos und, wenn wir genau schauen, wo landen denn all diese Förderungen wirklich, so sehen wir wohl, dass dort, wo es nicht notwendig ist, die größten Brocken landen und dort, wo es notwendig wäre, um den Bauernstand zu erhalten, kaum was landet.

    Meinem Gefühl nach zahlen wir auch zu wenig für qualitativ hochwertige Waren dafür aber zu viel für die hoch subventionierte 'Agrar-Massenvergiftungsindustrie'-waren.

    Der freie Markt würde das alles von selbst regeln und die Bauern würden das produzieren, was sie verkaufen können, was also die Konsumenten wollen oder brauchen, denn auch da ist ja auch ein Unterschied, was die Konsumenten wirklich brauchen und was sie als treue Werbe und TV-Konsumenten zu wollen haben, nämlich von den reichen Agrarlobbys diktierte Giftprodukte. Ich nenne das immer das künstliche Erzeugen eines Bedarfs, den es in Wahrheit nicht gibt, auf gut Deutsch, das 'Andrehen' von Ramsch und Chemiegift an naive und finanzschwache Konsumenenten, die mit mehr Lebensqualität wohl auch auskommen könnten statt dem aufgeschwatzten Konsumramsch.

    Überhaupt ist die ganze EU pervers, Wiesen und Felder liegen brachen und Bauern bekommen dafür Förderungen, Olivenhaine werden mittels Förderungen zum Vergammeln verurteilt. Nein, so geht es eben nicht. Wenn die Bauern ihre Produkte nicht verkaufen können, weil eine Agrarlobby ihnen mittels 'Massengiftwarenproduktion' das Brot wegnimmt, so ist auch daran die geldgiere EU-Lobbyisten- und Politmafia schuld und nicht die Bauern.

    Stellt das Förderunwesen ein und macht unser Leben wieder lebenswert und normal und entgiftet von einer solchen EU !

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 08:10

    Misswirtschaft durch Planwirtschaft quer durch die Bank. Die Planwirtschaft sichert gerade den Großen das Überleben. Too-Big-To-Fail eben. Gibt es die Quoten nicht, gibt es eben Bailouts.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2013 08:19

    Keine Frage, die Mindestimportquote ist arger Unfug, aber eine völlig liberale Lebensmittelpolitik ebenso.

    Lebensmittel sind ein ganz heikler Punkt jeder Wirtschaftsordnung. Eine völlige Freigabe wäre natürlich für die Konsumenten als auch die Produzenten ideal.
    Leider sind viele Länder aber politisch/gesellschaftlich sehr instabil, es muss also mit überraschenden Lieferengpässen gerechnet werden. Lebensmittel können aber nicht in der nächst besten Fabrik erzeugt werden, die müssen wachsen, erst dann kommt die Verarbeitung.
    In einer völlig liberalen Wirtschaftsordnung, würde es sehr sehr lange dauern, bis die Produktion wieder hochfährt.
    Eine Verknappung bei Lebensmitteln ist aber im wahrsten Sinn des Wortes tödlich!

    Also ist eine völlige Liberalisierung m.E. nicht machbar. Aber, der lenkende Eingriff kann, wie in Österreich vor dem EU-Beitritt normal, aus Lagerhaltungspflichten bestehen. Oder eben aus Agrarförderungen, als wirtschaftsliberaler Mensch ist mir natürlich ersteres lieber.


alle Kommentare

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  7. Gismor (kein Partner)
    08. Februar 2013 13:27

    Früher waren Krankenhäuser Orte, an denen Menschen geheilt wurden. Die dabei entstandenen Kosten wurden den Kliniken erstattet. Heute funktioniert das Gesundheitssystem anders: Kliniken sind Wirtschaftsunternehmen, die mit dem Rohstoff Patient Geld verdienen müssen. Das zeigt am 9. Januar 2013 die “ZDFzoom”-Dokumentation “Die Patientenfabrik — Wie Kliniken Profit machen”. Darin legen die Autoren offen, mit welch fragwürdigen Methoden dies erreicht wird und was die Folgen für die Patienten sind.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=F_E9cZrfWug

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2013 13:51

      Vor Betten und Spitälern sei gewarnt.
      Mindestens 95 % unserer Bevölkerung sterben dort.

      Abgesehen von jenen armen Teufeln, die sich im Spital infizieren und dann ihren Löffel abzugeben haben*. Und den Abgetriebenen.
      * Das sind mittlerweile jährlich mehr als 6 Mal soviel wie auf unseren Straßen umkommen.
      Über die Zahl der zu Tode gebrachten, ehe sie das Licht der Welt erblickt haben, gibt es nur Schätzungen. Das würde etwa (Mindestschätzung) einen Faktor von 90 (statt 6) ergeben.

    • Gismor (kein Partner)
      08. Februar 2013 13:58

      Neppomuck
      **********

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. Februar 2013 11:06

    Ich mal das ja, wenn Unterberger Bezüge zum neorealistischen italienischen Film herstellt.

    • cmh (kein Partner)
      09. Februar 2013 11:24

      Silvana Mangano in Shorts ist auch heute noch schön anzuschauen - wegen ihrer Arbeitsamkeit natürlich.

      (Sie müssen im übrigen schon über 70 sein, um derartige Filme zu kennen.)

  9. socrates
    07. Februar 2013 17:59

    Zuerst wurden unsere zuckerfabriken gesperrt und dann wird der Zucker teurer. Die ausreden sind uninteressant, an ihren taten sollt ihr sie erkennen.

  10. Gerhard Pascher
    07. Februar 2013 15:56

    Die europäische und somit auch die österreichische Zuckerindustrie sieht sich mit einem geringeren Zuckerbedarf sowohl von der Industrie als auch bei den Endverbrauchern konfrontiert. Die Gründe liegend vorwiegend in geänderten Verbrauchsverhalten, da der starke Konsum an Zucker viele gesundheitlichen Probleme verursacht. Daher werden in vielen Produkten aber auch generell im Haushalt teilweise natürliche (Stevia, Honig, Sirupe usw.) aber auch künstliche (Saccharin, Arpartam und weitere 8 zugelassene Mittel) Süßstoffe vermehrt verwendet.
    Unter normalen Marktbedingungen passt man die angebotene Angebotsmenge der Nachfrage an bzw. werden dann eben die Preise reduziert. In einer "geschützten Werkstätte" kann man das Gegenteil machen: um den Umsatz und Gewinn auch mit der geringeren Absatzmenge zu erhalten, werden eben die Preise unter Abschottung der Außengrenzen angehoben.
    Übrigens: die erfolgreiche Lobbyingarbeit der Zuckerindustrie in Brüssel wird von den Zuckerkonsumenten indirekt bezahlt.

    • Nestor 1937
      07. Februar 2013 17:42

      Schon einmal was vom
      Z u c k e r k a r t e l l
      gehört?
      -

    • Gerhard Pascher
      07. Februar 2013 22:20

      JA, da gab es ein nicht genehmigtes Zuckerkartell (Südzucker - Agrana) zwischen 2004 und 2008.
      Wurden da schon Strafen verhängt?

  11. Brigitte Imb
    07. Februar 2013 09:53

    Guten Morgen(hier kann man schon Mahlzeit sagen), und wem der Zucker ausgeht, der möge mich verständigen, dann bringe ich Zuckerrohr mit.
    LG aus der EU im Indischen Ozean bei etwa 30 Grad.
    P.S.: Bei der WM wurde der Bundeskasperl mit Dr.begrüßt. Der Poldi soll sich bitte drum kümmern, denn mein Mann will nicht mit DEM in einen Akademikertopf geworfen werden.

    • brechstange
      07. Februar 2013 17:07

      Liebe Grüße und gute Erholung. Kommen Sie wieder gut zurück.

    • Edmund Sackbauer
      07. Februar 2013 17:31

      Gitti, des woa oba net ausgmocht. das du di do osäust, ohne was zu dazöhn vurher!
      Nau i winsch da ollas guade, a scheene zeit und kumm gsund zruk!
      pfiat di, dei mundl

    • Brigitte Imb
      07. Februar 2013 17:49

      Mündi,,
      i bräuchte da deine Franzmannsprachkenntnisse, is echt net ganz leicht, weil die wollen,od. können net Englisch parlieren. Wurscht.
      Wie läufst mit den Deutschkursen und den Hungernden?
      Bleib schen brav,
      a Zwickabussi Schick i dir u.da Poldi,äh, dem Poldi
      eia Gitti

    • Brigitte Imb
      07. Februar 2013 17:52

      P.s.: Die Rechtschreibfehler schenk ich Euch......

    • Gismor (kein Partner)
      08. Februar 2013 14:43

      Brigitte Imb
      Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen und erholsamen Urlaub!
      Kommen Sie wieder gesund nach Hause!
      LG

  12. Josef Maierhofer
    07. Februar 2013 08:32

    Wie ich in den Radionachrichten gehört habe, wird es in Brüssel heute um Österreichs 'harte' Verhandlungen um die Beibehaltung der hohen Agrarförderung gehen.

    Nach meinem bescheidenen Gefühl sind wirklich die Subventionen sinnlos und, wenn wir genau schauen, wo landen denn all diese Förderungen wirklich, so sehen wir wohl, dass dort, wo es nicht notwendig ist, die größten Brocken landen und dort, wo es notwendig wäre, um den Bauernstand zu erhalten, kaum was landet.

    Meinem Gefühl nach zahlen wir auch zu wenig für qualitativ hochwertige Waren dafür aber zu viel für die hoch subventionierte 'Agrar-Massenvergiftungsindustrie'-waren.

    Der freie Markt würde das alles von selbst regeln und die Bauern würden das produzieren, was sie verkaufen können, was also die Konsumenten wollen oder brauchen, denn auch da ist ja auch ein Unterschied, was die Konsumenten wirklich brauchen und was sie als treue Werbe und TV-Konsumenten zu wollen haben, nämlich von den reichen Agrarlobbys diktierte Giftprodukte. Ich nenne das immer das künstliche Erzeugen eines Bedarfs, den es in Wahrheit nicht gibt, auf gut Deutsch, das 'Andrehen' von Ramsch und Chemiegift an naive und finanzschwache Konsumenenten, die mit mehr Lebensqualität wohl auch auskommen könnten statt dem aufgeschwatzten Konsumramsch.

    Überhaupt ist die ganze EU pervers, Wiesen und Felder liegen brachen und Bauern bekommen dafür Förderungen, Olivenhaine werden mittels Förderungen zum Vergammeln verurteilt. Nein, so geht es eben nicht. Wenn die Bauern ihre Produkte nicht verkaufen können, weil eine Agrarlobby ihnen mittels 'Massengiftwarenproduktion' das Brot wegnimmt, so ist auch daran die geldgiere EU-Lobbyisten- und Politmafia schuld und nicht die Bauern.

    Stellt das Förderunwesen ein und macht unser Leben wieder lebenswert und normal und entgiftet von einer solchen EU !

    • phaidros
      07. Februar 2013 16:16

      Um Himmels willen, bitte nicht! Ich will nicht wieder 7S zahlen, wenn ich nach Voralrberg telefoniere, Strom und Gas bei einem Einheitsanbieter beziehen müssen, und beim Käse- wie bei den Pfeifentabaken zwischen nur 7 Sorten wählen können*)! Schon vergessen?

      *) "7" beim Käse symbolisch, beim Pfeifentabak nicht.

    • kakadu
      07. Februar 2013 16:38

      Wobei ich finde, daß eine größere Käse- und Pfeifentabakauswahl das gesamte derzeitige EU-Chaos nicht rechtfertigen.

    • Der Zweifler
      07. Februar 2013 17:26

      Völlig Ihrer Meinung kakadu!
      Wenn ich heute mit meinem flat-rate Handy eine 05er Nummer anrufe (Werbung: "Zum Ortstarif in ganz Österreich") dann bezahle ich für eine Minute 25cts., dumm gelaufen könnte man sagen, hast halt den falschen Tarif....
      Trom- und Gasanbieter wechseln? Wo mehr als die Hälfte der Kosten auf Leitungs-, Zähler und sonstige Gebühren und schließlich die Mehrwertsteuer entfallen? Nein, danke.
      Den Sirius Camembert von damals gibt es noch heute und 6 andere Sorten würden mir auch genügen!
      Die ganze EU kann mir gestohlen bleiben mit dem Schuldenwahnsinn den sie uns heute beschert hat und der unlösbar zu werden scheint!

    • Der Zweifler
      07. Februar 2013 17:27

      Der Trom hat ein S verloren, bitte um Entschuldigung!

    • phaidros
      07. Februar 2013 17:40

      @kakadu: Das nicht. Die Liberalsierung auf dem Strom- und Gasmarkt, und der grenzbalkenfreie Personenverkehr aber auf privater Ebene durchaus aber ebenso wie die europaweit einfachere Beschaffung im B2B-Verkehr. Finde ich halt.

      @Zweifler: ich zahle 20€ flatrate innerhalb von Österreich zu allen Netzten (fest und mobil) inklusive unlimitiertem Webzugang. Nebenbei sind 25ct heute immer noch weniger als die Preise damals - selbst nicht inflationsbereinigt.

      @beide: umgekehrt rechtfertigen weder gerade Gurken*) noch ein Glühbirnenverkaufsverbot**) noch Duschköpfe einen EU-Austritt. Finde ich halt.

      *) Längst wieder abgeschafft, wurde seinerzeit auf Betreiben der Wirtschaft eingeführt, hat nichts mit EU zu tun.

      **) Ist kosten- wie auswirkungsmäßig völlig irrelevant; die idiotische »Energiesparlampenhysterie« geht völlig ins Leere, weil es mittlerweise jede Menge technische Alternativen gibt, und unterm Strich bringt das Verkaufsverbot in Summe eine Menge.

    • kakadu
      07. Februar 2013 21:10

      @phaidros

      Zu abgeschafft: wozu dann überhaupt, wenn die wichtigen Dinge sowieso erledigt werden müssen.
      Hoffentlich ergeht es den Glühbirnen und Duschköpfen nicht wie den Gurken, das wären leere und daher teure Kilometer.

    • Josef Maierhofer
      07. Februar 2013 21:18

      @ phaidros

      Wirklich, brauchen Sie wirklich mehr Tabaksorten (Rauchen ist meiner Meinung nach ohnehin ungesund), war ja das österreichische Tabakmonopol, das Ihnen die anderen Sorten verwehrt hat, die Kubaner hätten schon importiert ?

      Der französische Käse schmeckt mir frisch in Frankreich und nicht konserviert und verpackt und tage- bis wochenlang herumtransportiert und danach wochenlang in 'Supermärkten' herumgegammelt, 'logistisch' ?

      Ich würde mich freuen, gute österreichische Produkte unvergiftet im Regal des 'Supermarktes' zu finden, wenn wir 'modernen' Menschen schon den Greissler abgeschafft haben und eingetauscht gegen die eiskalte und chemische Großmannsucht des Konsumtempels der 'Auswahl' an Minderqualität, die solche wie Sie brauchen, wie Sie da meinen.

      Und wie sieht es mit Ihrer 'liberalen Ader' aus, wenn es Verbote um Verbote gibt in dieser vergammelten Links-EU, Anbauverbote, Quoten, ... ?

      Nein, Förderung und Verbote sind falsch, meine ich, ich meine, es wäre besser, die bäuerlichen und natürlichen Strukturen, die wir über 40 Jahre lang konsequent zerstört haben wieder herzustellen, es wird ohnehin bald so weit sein, dass es nicht mehr anders gehen wird. Die Leute vom Land können das eventuell noch verstehen, aber die Leute aus der Stadt, die möglicher weise über die Bezirksgrenzen nicht hinausgekommen sind, ich weiß nicht, ob denen mit der 'Auswahl' geholfen ist, eher mit gesunden Waren und den wesentlichen vor allem, nicht mit einer 'Auswahl' aus Chemieabfällen und Unnötigem.

      Zu welcher Zeit Sie umgerechnet 50 cent für ein Telefonat nach Vorarlberg bezahlt haben, würde mich interessieren, waren das nicht die Zeiten, wo man noch einen Vierteltelfonanschluß nur mit 'Baddeibuch' erhalten hat ? Und heute zahlen Sie locker ein Vielfaches an Roaminggebühren, wenn Sie nur die 'Insel der Seligen' aus dem sozialistischen Paradies verlassen, etwa nach Bayern oder Kroatien oder sonstwo hin.

      Glauben Sie halt an den 'Fortschritt' und die 'Auswahl', ist halt auch eine Art Religion ! Die Menschen sind wirklich schon 'gut erzogen' vom dröhnenden 'Linksgehämmer' vom Konsumglauben.

      Aber eine gute alte und natürliche (nicht, 'ja, natürlich !) Rosshaarmatrtze kostet Sie heute gut und gerne 1500.- Euro etwa in Relation gleich wie damals, aber der Ramsch, der geht halt in den 'Preiskampf' ('Preiskrampf').

      Die Menschen sind dem Konsum erlegen und haben den Blick für ihre eigenen und wirklichen Bedürfnisse längst verloren. Verloren, wie alles, was Sie den, heute 'modern', den Menschen vorenthaltenen Märchen der Brüder Grimm hätten schon von Kind auf entnehmen können, etwa das Märchen Hans im Glück, der wohl der heutigen Zeit ins Stammbuch geschrieben wäre.

      Nein, Sozialismus und alle seine Begleiterscheinungen sind gegen die Menschen und die Freiheit gerichtet. Das hat Europa zu dem gemacht, was es heute ist, eine hochverschuldete Propagandafassade mit entwurzelten und verarmten Menschen, auch gesellschaftlich und mental, gesundheitlich und pukto Leistungswillen und Überlebenswillen und auch punkto Fertilität.

      Alle sehen nur noch Rechte und wollen keine Pflichten mehr erkennen, wahrlich ein sozialistisches 'Paradies' voller 'Auswahl'.

    • phaidros
      07. Februar 2013 21:59

      Ja, ich schätze mehr Tabaksorten, da ich sehr gerne herumprobiere, das ist Teil des Genusses. Früher hatten wir sozialisitische Zustände, nicht jetzt: der Staat entschied, was genug zu sein habe für seine Bürger. Dieser unwürdige Zustand wurde durch den EU-Beitritt beendet.

      Das aber wird vergessen, und zornig wegen grotesk lächerlicher Kinkerlitzchen wie Duschköpfen oder GlühbirnenVERKAUFSverboten (keineswegs Glühbirnenverbot!) soll, wenn man manchen Schreibern hier folgt, das Kind mit dem nicht nur Bade ausgeschüttet, sondern am besten vorher erschossen und kremiert werden. (Tabak und Käse sind dabei übrigens nur Stellvertreter. In beiden Fällen stieg mit der Auswahl auch die Qualität dramatisch an).

      Wie komme ich eigentlich zu der Ehre, dass Sie mir ein Plädoyer gegen den Sozialismus halten? (Zur Erinnerung: das Motto unseres Vereins lautet »Weniger Staat!« - nachzulesen in der Titelleiste unserer Seite http://www.biö.at )

      Haben Sie vergessen, wie es generell um "Auswahl" bestellt war in den Ländern mit dem real existierenden Sozialismus, dass Sie der Meinung sind, "Auswahl" wäre eine sozialistisches goldenes Kalb? Sind auch Sie der Meinung, allgemeine Wehrpflicht wäre keine Sozialistische Position? Was für eine eigentümliche Verdrehung der tatsächlichen Gegebenheiten.

      Nebenbei erwähnt habe ich eine Rosshaarallergie, und für mich sind Kaltschaummatratzen ein Segen. Kaufen können wir aber beide die Matratze unserer Wahl, und so können Sie nach Ihrer und ich nach meiner Fasson selig werden. Nichts anderes ist eine liberale Ader. (Und was die Matratze kostet, auf der ich gut und gern 20 Jahre liege, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.)

      Es beschleicht mich zunehmend das ungute Gefühl, dass in weiten Teilen dieses Blogs völliges Unverständnis herrscht, was eigentlich »Sozialismus« grundsätzlich bedeutet, und einfach nur synonym für alles verwendet wird, was man ablehnt.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2013 09:07

      Vielleicht ist Auswahl nicht das Richtige, sondern eher die (noch mögliche) Verehrung des Konsumgötzen mitsamt der Auswahl.

      Dorthin, wo die sozialistischen Länder damals waren, werden wir auch bald wieder kommen mit unserem Sozialismus, der so nicht leistbar ist, haben doch allzu viele Leute mit 3 Fernsehern und 2 Autos und, und, und ... Schulden bis zur Exekution.

      Wir haben ja die Auswahl und die Propaganda sagt, dass wir zum XXX- .... fahren müssen für das dritte Sofa in Reihe, etc.

      Auswahl haben wir für das Minderwertige, das Wertvolle müssen wir suchen, nach wie vor.

      Vor lauter 'Auswahl' verlieren wir den Blick fürs Wesentliche und die Antwort, wohin das führt, wird propagandamäßig übertüncht und verschwiegen, nämlich in den Schuldenturm.

      www.staatsschulden.at

      Und dort im Schuldenturm wartet dann der reale Sozialismus, jetzt ist es (noch) der Propagandasozialismus mit der Konsumauswahl in den letzten Zuckungen.

      Wir müssen einsehen, dass wir uns nur leisten können, was wir selbst erworben haben, das wird auch der Sozialismus einsehen müssen vor seiner Bankrotterklärung, siehe Moskau, Berlin, .... !

    • Philips (kein Partner)
      08. Februar 2013 11:24

      Josef Maierhofer
      **********

      Die Leute interessiert es nicht, ob das was sie essen vergiftet ist. "Das will ich nicht hören, oder da dürfte man ja gar nichts mehr essen" bekommt man zu hören, wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass Aspartam eine Droge ist. Oder Flur! Dabei wäre es für diese ein Leichtes sich im Netz schlau darüber zu machen, aber nein, man macht es sich einfach und liest halt nur das was einem vorgesetzt wird oder im TV. Ist ja so bequem. Selbständig Denken ist uns gänzlich abtrainiert worden.
      Da schreien die Eltern, wenn einer im Freien (Bushaltestelle) neben ihren Kindern raucht, aber stopfen ihnen McDonalds-Fressen in den Hals, dazu noch Cola. Oder sie nehmen ihre Kinder gerne mit in Einkaufszentren mit, aber da sind die (konzentrierten) Autoabgase, die in einem riesigen Garagentrackt oder im Stau entstehen, egal. Nein man braucht eine Feindes-Gruppe. Oder viele Formel1-Fans, die ihre Kleinen mit dorthin nehmen. Und dorthin fährt man natürlich mit dem Auto.
      Viele kaufen Light-Produkte (das gibt ein Gefühl der Sicherheit) und wissen gar nicht, dass diese Produkte fast nur mehr aus Chemie bestehen (Geschmacksverstärker, Asparatam etc.)
      Und wenn ein Kind mal Fieber hat, na dann schieben wir ihnen sofort Antibiotika in den Hals, obwohl sie mit dem (irren) Fleischkonsum sowieso schon mit diesen vollgestopft werden. Da werden gesunden Kindern und Tieren Impfungen vorgeschrieben, in denen Quecksilber und Aluminium (längere Haltbarkeit) vorhanden ist, aber das interessiert keinen. Und dann wundern wir uns warum es so viele Authisten gibt. (nach "Impfungen" auf Youtube suchen). In Amerika bekamen einige Eltern Recht zugesprochen, deren Kinder nach der Mehrfachimpfung an Authismus erkrankten. Natürlich wurde das nicht an die große Glocke gehängt. Fürchtet man sich doch vor Massenklagen, wenn die Menschen die Wahrheit erfahren würden.

      Da werden Pflanzengifte auf unseren Feldern versprüht, aber natürliche Dünger werden abgelehnt in vielen Teilen sogar verboten. In Frankreich verwendete ein Kleinbauer "Brennesseljauche" und wurde prompt angezeigt und tracktiert weil er sich nicht an die Vorgaben der EU hielt. Ist das nicht pervers? Alles Natürliche wird verboten und durch Chemie ersetzt. Im Lungau (Sbg) gibt es einen Bergbauern, der sich vehement gegen diese Schikanen wehrt (Krameterhof-Sepp Holzer und Permakultu)r: Es gäbe viele viele natürliche Alternativen!!
      http://www.krameterhof.at/index.php?id=videos
      Aber das interessiert keinen.

      Man ist ja so gutmenschlich und kauft Produkte, obwohl man weis, dass gierige Konzerne, ihre Gewinne nur durch Sklavenarbeit oder Kinderarbeit machen.
      Es macht sich auch keiner Gedanken darüber, warum so viele Kinder Blutkrebs bekommen. Blutkrebs wird durch Strahlung ausgelöst. Niemand hinterfragt die Chemotherapien, obwohl 70% der Behandelten sterben (in meinem Umkreis sind bereits 12 Menschen verstorben, die chemotherapiert wurden). Das Merkwürdige ist, dass es diesen Menschen vorher gut ging und sie gar nicht wussten, dass sie krank sind. Erst mit der Behandlung ging es mit ihnen bergab. Diese Aufforderungen zur Gesundheitsuntersuchung zu gehen, ist nichts anderes als eine Rasterfahndung, wenn es zu wenige gibt um den Nachschub zu gewährleisten. Ein alter Spruch meines Großvaters: "nein ich gehe nicht zum Arzt, da kommt man nur krank heraus, die finden immer etwas" scheint der Wahrheit ziemlich nahe gekommen zu sein. Er starb übrigens mit 92 Jahren ohne jemals wirklich krank gewesen zu sein. Er nahm nie Medikamente und war bis zu seinem Ende kerngesund. Ach ja noch was, er hat stark geraucht, er hat sogar den Tabak der Stummel gesammelt und sich daraus wieder Zigaretten gedreht. Sparen war angesagt.
      Es fragt sich auch niemand, warum es immer mehr Krebskranke gibt. Als ich noch klein war, da gab es diese Krankheit gar nicht. Doch von Jahr zu Jahr werden es immer mehr. Die Prognosen der (dubiosen) Experten sind ziemlich düster. Aber ich frage mich, wie können die voraussagen, dass Krebs immer häufiger wird. Woher nehmen sie diese Gewissheit. Das ist ja genaus wie das mit dem (erfundenen) Klimawandel. Wusstet ihr, dass in westlichen Ländern gewisse Pflanzenschutzmittel verboten sind, aber in der 3. Welt die kleinen Bauern ohne Schutzanzüge diese auf ihren Äckern sprühen, weil man sie nicht darauf aufmerksam macht? Viele Bauern sterben jährlich in der 3. Welt durch diese Gifte. Aber was soll's hauptsache die Klamotten sind billig und "in". Man gönnt sich ja sonst nichts. Dasselbe ist mit dem Gift Asbest. Bei uns verboten, aber in den ärmeren Ländern verkaufen diese Konzerne Wellblech und vergiften so die Menschen und Umwelt. In Italien gab es nach Jahrzehnten einen Prozess gegen diesen Konzern, da dort viele Menschen starben. (ebenfalls im Netz zu finden).

      http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/02/07/krebs-statistik-lugen/

      Krebs:Wehrt Euch gegen schulmedizinische Krebsbehandlung/Wehrt Euch gegen die PharmaMafia
      http://www.youtube.com/results?search_query=chemotherapie+l%C3%BCge&oq=chemot&gs_l=youtube-reduced.3.2.0l4.4486.5561.0.8614.6.6.0.0.0.0.107.443.5j1.6.0...0.0...1ac.1.bZtjEuJnXGM

      Auch bin ich verwundert, als ich in einem älteren Kommentar (weis nicht mehr von wem) entnehmen musste, dass es diese Seite schon seit 3 Jahren gibt und hier einige noch immer nicht weiter sind, als das was Herr AU ihnen gnädigerweise mitteilt. Es gäbe sehr viele Themen die scheinbar bewusst ausgeblendet werden, aber verdammt wichtig für die Menschen wären.

      Solange die Menschen nicht anfangen für ihr Leben selbst verantwortlich zu sein, solange werden sie von den Mächtigen dahin geführt, wohin sie diese selbsternannte Elite haben will.
      Der Mensch trägt von Natur aus ein Wahrheitsgen in sich, das funktioniert aber nur, wenn er alle Informationen zu einem Thema hat.
      Also erkundigt euch, damit ihr Vorkehrungen treffen könnt, denn es geht nicht nur um euer Leben, sondern das eurer Kinder und Enkel.

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2013 18:45

      @ Philips (kein Partner)

      Danke für die vielen Ergänzungen !

      Ja, so geht Europa unter, Selbstmord auf Raten, politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, gesundheitlich, ich sehe das auch so und wir müssen da raus.

      Ich habe einmal an einer Diskussion in Deutschland teilgenommen (Unser täglich Brot), an einer Diskussion zwischen Ertragsbauern und Biobauern, sowie Chemievertreter, Universitäten, Biologen, Politiker. Meine Eingabe war damals (2012) Massenvergiftung versus Volksgesundheit und das zweite Thema, das von jemand anderem eingeworfen wurde war die Verschwendung, das Wegwerfen von 45% aller Lebensmittel in Deutschland(ist bei uns auch nicht anders), ein weitees Thema war die Frischhalteindustrie, Konservierungsindustrie, Lebensmittelfarbe, etc., Sie haben hier vieles davon geschrieben. Dann war es Mitternacht, obwohl es noch viele Themen zu diskutieren gegeben hätte. Ja, es ist der helle Wahnsinn, was man mit dem blöden (weil niemand nachdenken will) Volk alles aufführen kann.

    • Philips (kein Partner)
      08. Februar 2013 21:45

      Josef Maierhofer
      ***********
      Sie sagen es!

    • Günther (kein Partner)
      09. Februar 2013 10:13

      an Philips. Selten so viel Unsinn gelesen, Unverständlich, daß niemand Ihren Komentar in der Luft zerreißt.
      Sie sollten Ihre Unbedarftheit über medizinische Themen nicht zur Schau stellen.

    • Gismor (kein Partner)
      09. Februar 2013 12:41

      Günther
      an Philips. Selten so viel Unsinn gelesen, Unverständlich, daß niemand Ihren Komentar in der Luft zerreißt.
      Sie sollten Ihre Unbedarftheit über medizinische Themen nicht zur Schau stellen.
      _________

      Haben sie sich schon mal damit auseinandergesetzt? Wahrscheinlich nicht! Hätten sie's nämlich getan, könnten sie nämlich nicht schreiben, dass dies ein Blödsinn ist. Es ist immer wieder lustig mitanzusehen, dass Menschen all das wiedergeben, was ihnen die Massenmedien samt ihren "von den Pharmafirmen und Lebensmittelkonzernen bezahlten" Experten gesagt haben.
      Ihre Ignoranz ist wirklich erstaunlich, aber stopfen sie sich ruhig die Chemie rein.
      Es ist ihre Gesundheit nicht meine.

  13. dssm
    07. Februar 2013 08:19

    Keine Frage, die Mindestimportquote ist arger Unfug, aber eine völlig liberale Lebensmittelpolitik ebenso.

    Lebensmittel sind ein ganz heikler Punkt jeder Wirtschaftsordnung. Eine völlige Freigabe wäre natürlich für die Konsumenten als auch die Produzenten ideal.
    Leider sind viele Länder aber politisch/gesellschaftlich sehr instabil, es muss also mit überraschenden Lieferengpässen gerechnet werden. Lebensmittel können aber nicht in der nächst besten Fabrik erzeugt werden, die müssen wachsen, erst dann kommt die Verarbeitung.
    In einer völlig liberalen Wirtschaftsordnung, würde es sehr sehr lange dauern, bis die Produktion wieder hochfährt.
    Eine Verknappung bei Lebensmitteln ist aber im wahrsten Sinn des Wortes tödlich!

    Also ist eine völlige Liberalisierung m.E. nicht machbar. Aber, der lenkende Eingriff kann, wie in Österreich vor dem EU-Beitritt normal, aus Lagerhaltungspflichten bestehen. Oder eben aus Agrarförderungen, als wirtschaftsliberaler Mensch ist mir natürlich ersteres lieber.

    • brechstange
      07. Februar 2013 08:40

      *****!
      Für die großen Produzenten und ihre Finanziers je nach dem, für die Konsumenten insgesamt eher nein.

  14. brechstange
    07. Februar 2013 08:10

    Misswirtschaft durch Planwirtschaft quer durch die Bank. Die Planwirtschaft sichert gerade den Großen das Überleben. Too-Big-To-Fail eben. Gibt es die Quoten nicht, gibt es eben Bailouts.

    • dssm
      07. Februar 2013 08:22

      Und bitte das too-big-to-jail nicht vergessen.
      Unsereins geht für ein paar hundert-tausend Steuerhinterziehung in das Gefängnis; die Banker zahlen ein bisschen, von unserem!, Geld für gröbsten Betrug - siehe Libor.

    • brechstange
      07. Februar 2013 08:43

      @dssm

      Die sind eben Too-interconnected-to-fail. Ein Verdienst der von den meisten hier viel gelobten EU.
      Sie haben Recht, eigentlich gehörten diese Banken behördlich geschlossen.

    • dssm
      07. Februar 2013 12:28

      @brechstange
      Zwei grobe Denkfehler.
      Die Banken sind ein lokales Problem und haben rein gar nichts mit der EU-Misere zu tun. Auch wenn unsere werten 'Eliten', wie üblich alles Unangenehme, an die EU abschieben. Die Täter waren die Regierungen der 70er Jahre!

      Behördliche schließen. Das wäre als ob Sie einen Hund auf den Wurstvorrat aufpassen lassen. Die Behörden sind die Täter! Die Banken haben nur ausgenutzt, wozu sie von den Behörden ermuntert wurden.

    • brechstange
      07. Februar 2013 17:16

      dssm
      Wenn die Bank geschlossen wird, braucht auch keiner mehr drauf aufpassen. Wenn sie verstaatlicht wird, dann sollte das auch nur vorübergehend sein. Aber Steuerzahlerhaftung und privat bleiben passt eben auch nicht.

      Sie haben Recht lokale Banken haben durch Deregulierungen entsprechend Rendite machen wollen, ist nicht allen gelungen. Sie haben aber Recht, das Abputzen der Eliten als unverschämt zu bezeichnen.

  15. Observer
    07. Februar 2013 08:08

    Zuckerrüben vs. Zuckerrohr:
    Für mich ist es ein weiterer Beweis, wie Lobbying die sonst vorteilhafte Preisgestaltung durch "Angebot-zu-Nachfrage" beeinflusst. So wurden schon immer die heimischen Rübenbauern und die hiesige Zuckerindustrie durch einen Schutzwall gegen die viel günstigere überseeische Produktion aus Zuckerrohr bevorzugt. Nun geschieht dies eben auf EU-Ebene, wo die Zuckerlobbyisten sehr erfolgreich ihre Interessen zum Nachteil der Konsumenten verteidigen. Diese politischen Eingriffe in die Landwirtschaft sind völlig überzogen, da wäre es viel besser, denn Landwirten es selbst zu überlassen, welche Alternativen es zum Rübenanbau gibt.
    Anders verhält es sich bei der Überfischung der Meere, da muss wohl "von oben" reguliert werden, denn der einzelne Fischer bzw. auch die Großfangflotten sind im weltweiten Wettbewerb und kennen das Wort Nachhaltigkeit nicht.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. Februar 2013 11:17

      Das EU-Zuckerregime wurde bereits ab 2005 stark heruntergefahren. Deswegen haben bei uns ja so viele zugesperrt.

  16. Arundo.donax
    07. Februar 2013 07:15

    In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch die Tatsache interessant, dass es nur aufgrund des massiven Widerstandes der europäischen Zuckerproduzenten möglich war, den Konsumenten das alternative Süßungsmittel Stevia wegen "ungeklärter Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit" bis Ende 2011 vorzuenthalten. Damals erst wurden Steviolglycoside als "gesundheitlich unbedenklich" deklariert und der mündige Konsument konnte fortan sein, bis dato als "Badezusatz" im Internet erhältliches Süßungsmittel ganz offiziell in seinen Tee kippen. "Eigenartig" nur, dass Stevia seit Jahrhunderten im paraguayanisch-brasilianischen Grenzgebiet kultiviert, und bei den dortigen Bewohnern keinerlei schwerste Krankheiten irgendwelcher Art hervorgerufen hat. Selbst in Europa wird seit Beginn der 30er-Jahre an der Stevia-Pflanze geforscht. An schnellen Ergebnissen dieser Experimente scheint man offensichtlich nicht interessiert gewesen zu sein. Man wird dafür schon seine Gründe gehabt haben ...

    • brechstange
      07. Februar 2013 08:14

      Eine persönliche Frage. Schmeckt Ihnen Stevia? Ich finde den Geschmack scheußlich.

    • Karl Knaller
      07. Februar 2013 09:35

      @Brechstange
      Sie sollen's ja nicht lutschen, sondern in den Kaffee geben. Der wird dann süß...

    • Arundo.donax
      07. Februar 2013 15:17

      @brechstange: Ich habe mir das Pulver seinerzeit noch als "Badezusatz" besorgt und damit experimentiert. In Verbindung mit Joghurt z. B. finde ich es erträglich, ansonsten stört mich der bittere Nachgeschmack massiv. Aber wie ich vernommen habe, soll es bereits geschmacksneutrales Steviosid geben. Werd ich mit dem Rest doch baden gehen müssen ...

    • fokus
      08. Februar 2013 17:03

      @Karl Knaller

      Stevia im Kaffee? Dann können's ihn gleich wegschütten!

  17. S.B.
    07. Februar 2013 02:10

    Immer weniger richten sich die EU-Verantwortlichen nach dem freien Markt, sondern viel mehr nach den eigenen Pfründen und irgendwelchen Lobbyisten und das alles um unser hart verdientes Steuergeld.

    War es nicht schon vor Jahren in der Europäischen Gemeinschaft üblich, tonnenweise Lebensmittel zu vernichten, nur um die Preise hoch zu halten? Ist es nicht die Union, welche astronomische Summen an Agrarsubventionen ausschüttet, um riesige landwirtschaftliche Flächen brach liegen zu lassen?

    Kein Wunder, daß es bei dieser total überbordenden Quoten- bzw. Regulierungswut auch irgendwann einmal die Süße unseres Lebens
    erwischt = den Zucker.
    Und wer weiß, was die "Brüsseler Spitzen" schon alles planen, um uns noch mehr Saures zu geben!

  18. byrig
    07. Februar 2013 01:51

    hervorragender artikel,abschrendes beispiel.
    wofür?
    nach wie vor für diese eu zu sein.
    die hat sich schon so viel abschreckendes geleistet,un plant noch viel schlimmeres,dass diskussionen über die eu mehr als gerechtfertigt erscheinen.
    die glühbirne war offensichtlich nur der anfang.
    das ende könnte die totale p.c. sein,mit duschköpfen die wir nicht wollen,zeitungen,die nur zentral gewünscht schreiben dürfen etc.
    nein,no,für diese p.c. dominierte,linksdesignte eu bin ich nicht mehr.
    ausdrücklich nicht.
    das sage ich als einer,der 1994 dafür gestimmt hat.

    • byrig
      07. Februar 2013 01:56

      dafür gestimmt hat mit den versprechungen,dass der schilling erhalten bleibt und wir neutral bleiben.letzteres war mir aber unwichtig,bzw halte ich sogar für schlecht.
      interressant ist sicherlich,dass faymanns bekenntnis vor der kronenzeitung,volksabstimmungen durchführungen zu wollen,so komplett vom tisch ist.auch von den gegner nicht mehr instrumentalisert wird.

    • Charlesmagne
      07. Februar 2013 15:41

      Und ich kann Ihnen als einer, der ebenfalls 1994 einem Traum folgte nur vollstens zustimmen. ********************

    • phaidros
      07. Februar 2013 16:19

      Erstens hat niemand auch nur einen einzigen Hinweis dafür gegeben, dass linke p.c.-Dominanz in einem ent-EUropäisierten Österreich abnehmen würden. Ich gehe eher vom Gegenteil aus.

      Aber, was mir wichtiger scheint: die ach so beklagenswert vielen, dramatischen und entsetzlichen Einschränkungen der Lebensqualität und Freiheit dampfen immer wieder zu »geraden Gurken«, »Duschköpfen« und »Glühbirnen« ein.

      Na, wenn's weiter nichts ist?!

    • kakadu
      07. Februar 2013 16:35

      @phaidros

      Das ist eher als Hinweis darauf gedacht, ob die EU-Granden nicht wichtigere Probleme abzuarbeiten hätten, als diese "peanuts"! Deshalb stößt man sich daran.

    • phaidros
      07. Februar 2013 17:44

      Das verstehe ich schon. Allerdings macht sich meiner Beobachtung nach kaum jemand die Mühe nachzufragen, was die jeweilige Maßnahme der Empörung eigentlich bringen kann, und warum sie bedacht wird. Denn darauf gibt es verblüffend oft verblüffend schlüssige Antworten, die dann aber weggewischt werden. Vielleicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      Gerade dafür sind die genannten Beispiele ebenfalls gute.

      Denn die EU-Granden arbeiten auch wichtigere Probleme ab: sonst hätten wir keine Liberalisierung des Energiemarkts, keinen freien Warenverkehr, würden immer noch 50ct verlieren, wenn wir einen Euro quer durch Europa wechseln und müssten alle paar 100km unsere Pässe zücken. Das wird aber immer geflisentlich übersehen.

    • kakadu
      07. Februar 2013 21:08

      @phaidros

      Einverstanden, aber ob der Preis dafür nicht viel zu hoch ist?
      Die Zukunft wird es weisen.

    • phaidros
      07. Februar 2013 22:04

      Ob der Preis zu hoch ist?

      Keine Ahnung, lieber kakadu, ganz wie Sie sagen: wer weiß das schon?!

      Meine persönliche Meinung ist halt, dass die, die die EU lieber heute als morgen verlassen würden, die mittel- und langfristige weltweite Entwicklung falsch einschätzen: Asien (mit Indien und China 3½ Milliarden Menschen) und in wenigen Jahrzehnten auch Afrika (immerhin 1Mrd. Menschen) werden uns bald Gangart und Tempo diktieren, europäische Einzelnationen können allein keinerlei Moment mehr entwickeln. Dann erst eine Einigung zu entwickeln wird zu spät sein.

    • byrig
      08. Februar 2013 00:21

      an sich ist das projekt eu sehr wichtig.
      allerdings hat dieses projekt eine richtung eingeschlagen,die ich so nicht mehr mitgehen will.
      die glühbirne und der duschkopf sind dabei plakative beispiele.
      beispiele für das vorhandene demokratiedefizit,das zur steigenden eu-skepsis geführt hat.
      dazu hat die eu einen linksdrall bekommen mit fortschreitender p.c.,mit der diffamierung rechter bewegungen,obwohl demokratisch legitimiert,mit der ungerechtfertigen aufnahme von ländern,stattgehabt und geplant,die von der sogenannten eu-reife weit entfernt sind.
      david cameron hat hier einige gute worte gefunden.
      die österreicher ärgen sich zurecht,wenn eine linksextreme deutsche eu-beauftragte wie ein sowjetkommissar österreich überwacht und schilt-aus nichtigen gründen.
      ideologisch haben typen wie der linksgrüne kinderschänder cohn-bendit grosse felder in der eu besetzt.
      und warum werner faymann,aus der ursprünglich eu-kritischen spö,zum glühenden europäer wurde liegt auf der hand.
      die eu bedient die sozialistischen interessen und ideologie bestens-auch wenn europa von zeit zu zeit nicht-links dominiert wird-aber halt nur in immer machtloseren einzelstaaten.

    • phaidros
      08. Februar 2013 20:00

      an sich ist das projekt eu sehr wichtig.

      Danke für diesen Satz, byrig!

      allerdings hat dieses projekt eine richtung eingeschlagen,die ich so nicht mehr mitgehen will.

      Ist ja legitim, aber es stellt sich die Frage, was bei Licht betrachtet die mittel- und langfristige Alternative sein könnte.

      die glühbirne und der duschkopf sind dabei plakative beispiele.

      Andere konkrete Beispiele hört man seltsamerweise nicht (nur abstrakte Keulen wie »p.c.-Diktat«, die alles heißen können, was man will). Achten Sie einmal darauf.

    • byrig
      09. Februar 2013 00:09

      doch,phaidros,es gibt etliche,gravierende beispiele.
      das hauptproblem ist das demokratiedefizit,also ein zweifel an der anhaltenden legitimität von entscheidungen.
      der eu-beitritt rumäniens und bulgariens wurde,obwohl "technisch" unmöglich,da die länder mit eu-normen inkompatibel sind,politisch erzwungen.
      die eu-bevölkerung wurde nicht gefragt,obwohl grosse skepsis herrschte,aber v.a.2 länder wollten diesen bis heute schwer zu verkraftenden beitritt aus politischen gründen.
      die eu-sanktionen des jahres 2000 sind ein weiterer empörender fall.
      der türkei-beitritt wird in fast ganz europa abgelehnt.die sog."eliten" brechen die beitrittsverhandlungen aber nicht ab,sondern verschieben sie nur.

      die eu gehört nachhaltig reformiert,die mitgliedsstaaten sollten wieder mehr autonomie.v.a. im rechtswesen erlangen,keine einmischung der eu in regionale probleme mehr.
      ein schmaler katalog an eu-normen sollte genügen,alles andere regional geregelt werden.
      die zustimmung der europäischen bevölkerung zur eu würde drastisch steigen!

    • phaidros
      09. Februar 2013 19:34

      Da bin ich völlig bei Ihnen! Vor allem die Quintessenz sagt mir zu: es muss repariert und verbessert werden (aber nicht verlassen und zerschlagen). Das nenne ich konstruktive Kritik.

      Übrigens: Eine Chance auf nachhaltige Reformierung haben gerade die Skeptiker vergeben: es war die Abstimmung über eine EU-Verfassung, die bspw. dazu geführt hätte, dass die Union eine beklagbare Rechtspersönlichkeit erhalten hätte. (Das ist, warum ich destruktive Kritik für so unsäglich schlecht und entbehrlich halte: dort haben ebenfalls reine Propagandakampagnen mit dem Schüren von Ängsten und Verbreiten von Unsinn ein an sich wichtiges Ergebnis verhindert).

      »Demokratie« (insbesondere ohne nähere Definition!) für 500 Mio Menschen halte ich schlichtweg für nicht in einer Weise realisierbar, dass alle sie goutieren könnten oder würden. Und insbesondere gibt es die Entscheidung, die es »allen recht tut« nicht. Deswegen darf man aber nicht sofort den Entscheidungsmechanismus zur Gänze infrage stellen.





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